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Brokkoli gegen Atemwegserkrankungen

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Brokkoli gegen Atemwegserkrankungen

 

(Zentrum der Gesundheit) – Brokkoli ist gesund, das ist nichts Neues. Doch wussten Sie, dass der grüne Kohlkopf aus der Familie der Kreuzblütler selbst schweren Atemwegserkrankungen vorbeugen kann? Welche Erfolge mit dem regelmäßigen Genuss von Brokkoli Sprossen erzielt werden können und welche Rolle der sekundäre Pflanzenstoff Sulforaphan dabei spielt, zeigt eine Studie der University of California (UCLA).

Brokkoli schützt vor Atemwegserkrankungen.

Brokkoli schützt vor Atemwegserkrankungen.

Sulforaphan schützt vor Atemwegserkrankungen

Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl und andere Vertreter der Familie der Kreuzblütengewächse enthalten alle einen sehr interessanten Stoff namens Sulforaphan. Sulforaphan ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Familie der Senföle bzw. Senfölglykoside,der in Zukunft eventuell als natürliche Waffe gegen Atemwegsentzündungen und daraus resultierende Krankheiten wie Asthma, allergische Rhinitis und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt werden könnte. Zu diesem Ergebnis führte ein Forschungsprojekt der University of California (UCLA) in Los Angeles.

Doch wie kommt es überhaupt zu solchen Atemwegserkrankungen?

Freie Radikale verursachen Atemwegserkrankungen

Für viele entzündliche Atemwegserkrankungen werden die sogenannten freien Radikale verantwortlich gemacht. Freie Radikale sind sehr reaktive und aggressive Verbindungen, die enorme Zellschäden anrichten können, wenn sie im Übermass vorhanden sind. Freie Radikale werden zwar mit jedem Atemzug durch die Oxidation des Luftsauerstoffs in unserem Körper gebildet, doch solange wir ausreichende Mengen an Antioxidantien besitzt, welche die freien Radikale einfangen und unschädlich machen, stellen sie keine Gefahr für unsere Zellen dar.

Ein Problem entsteht also nur dann, wenn zu wenig Antioxidantien und zu viele freie Radikale vorhanden sind. Genau diese Situation wird durch eine ungesunde, antioxidantienarme Ernährung, aber auch durch zusätzliche Faktoren wie Luftverschmutzung, Tabakrauch oder andere ungesunde Umwelteinflüsse begünstigt. Eine ungesunde Ernährung, gepaart mit schlechter Atemluft kann folglich zu den oben beschriebenen Atemwegserkrankungen führen. Doch wie könnte Brokkoli das verhindern?

Sulforaphan bewirkt enormen Anstieg antioxidativer Enzyme

Den veröffentlichten Studienergebnissen der Märzausgabe des Fachmagazins Clinical Immunology zufolge rege das in Brokkoli enthaltene Sulforaphan die Ausschüttung von antioxidativen Enzymen an. Diese Abwehrstoffe wirken wie ein natürliches Schutzschild gegen freie Radikale und könnten schwere Atemwegserkrankungen entsprechend verhindern.

Dr. Marc Riedl, Leiter der Studie und Assistenzprofessor für klinische Immunologie und Allergien an der David Geffen School of Medicine der UCLA, sieht in Sulforaphan eine echte medizinische Chance. Die grosse Effektivität von Sulforaphan liege darin begründet, dass es scheinbar eine Vielzahl unterschiedlicher Enzyme mit antioxidativer Wirkung gegen gesundheitsgefährdende Stoffe aus der Luftverschmutzung mobilisiere, erklärte er in einer Pressemitteilung.

Brokkolisprossen gegen freie Radikale

An der Studie zur Wirksamkeit von Sulforaphan aus Brokkoli waren 65 Freiwillige beteiligt. Über einen Zeitraum von drei Tagen nahmen die Testpersonen eine bestimmte Menge Brokkolisprossen zu sich, die als grösste natürliche Quelle von Sulforaphan gelten. Eine Kontrollgruppe verzehrte stattdessen Luzernensprossen (Alfalfa), welche nachweislich kein Sulforaphan enthalten und als Placebo fungierten.

Um eine einwandfreie Messung der antioxidativen Enzyme in den Zellen der oberen Atemwege zu ermöglichen und transparente Werte bei den Vergleichsgruppen zu erzielen, unterzogen sich alle Probanden vor und nach der Studie Nasenspülungen.

Die Forscher um Dr. Riedl gelangten zu der erstaunlichen Erkenntnis, dass sich die antioxidativen Enzyme in den Nasenwegen der Brokkoli-Gruppe bei einer Dosis ab 100 Gramm Brokkolisprossen um das Zwei- bis Dreifache vermehrten. Noch eindeutiger zeigte sich der Anstieg der Antioxidantien in den Atemwegen der Studienteilnehmer bei einer Tagesration von 200 Gramm. Beim Verzehr dieser Menge an Brokkolisprossen stellte sich ein Anstieg des antioxidativen Enzyms namens GSTP1 um 101 Prozent heraus. Das Vorkommen des antioxidativen Enzyms namens NQO1vergrösserte sich gar um spektakuläre 199 Prozent.

Mit Brokkoli Sprossen natürlich vorsorgen

Diese Untersuchung zählt zu den ersten Studien, die nachweisen konnten, dass Brokkoli Sprossen – ein leicht erhältliches Lebensmittel – sehr wirksame biologische Effekte aufweisen, die eine antioxidative Reaktion beim Menschen verursachen,

verdeutlichte Dr. Riedl in einer Presseerklärung.

Zwar legte sich Dr. Riedl im Rahmen seiner Studie nicht auf eine exakte Dosierungsempfehlung von Brokkoli zu gesundheitlichen Zwecken fest. Der Nutzen von Brokkoli und insbesondere von Brokkoli Sprossen in der täglichen Ernährung dürfte aber auf der Hand liegen.

Brokkoli und Brokkoli Sprossen stehen seit Längerem unter Verdacht, der Gesundheit besonders zuträglich zu sein und prophylaktische Eigenschaften zu besitzen. Neben der positiven Auswirkung auf die Atemwege kann das grüne Gemüse auch in der natürlichen Krebs-, Arthritis-oder Alzheimervorsorge dienlich sein.

Brokkoli Sprossen aus dem Biohandel oder besser noch frisch gezogen aus dem eigenen Keimglas als Zutat für leckere Salate oder grüne Smoothies sowie schonend gedünsteter Brokkoli als Teil einer basischen Mahlzeit bereichern den Speiseplan daher enorm.

Quelle:

Champeau R, "Broccoli may help protect against respiratory conditions like asthma" UCLA newsroom 2009; (Brokkoli könnte vor Atemwegserkrankungen wie Asthma schützen) [Quelle als PDF]

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Quelle dieses Beitrags: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/atemwegserkrankungen-brokkoli-ia.html#ixzz1sPgvUFOU

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Autor: stevenblack

ICH VERTRAUE DEM LEBEN!

15 thoughts on “Brokkoli gegen Atemwegserkrankungen

  1. Hallo Steven,

    ich merke schon, es ist Frühling und … Körperreinigung / Gesundheit steht ganz oben auf der Wichtig-Liste. Bei Kreuzblütlern (wie alle Kohlsorten) ist mir doch eingefallen, dass ich darüber auch mal was zu “Krebsrisiko mindernd” gehört habe. Nicht allein wegen der effektiven Reinigungssubstanzen … sondern auch wg. dem Inhaltsstoff Dithiolthione (was wohl ein Überbegriff für die genannte organische Schwefelverbindungen ist ?) – Nachfolgend ein Link auf Englisch, der meine Erinnerung stützt. In meinen Unterlagen zur gesunden Ernährung habe ich Kohlsorten als “Krebs-Begleittherapie” verzeichnet – besser natürlich regelmäßiges Essen zur Vorbeugung.

    http://womenhealth-phytochemicals.blogspot.de/2012/02/phytochemicals-in-foods-13-health_4973.html

    google auch “Gluthatione Entgiftung ankurbelnd”

    Wie im vorhergehenden Artikel macht es der Mix. Und Begleitstoffe, wichtige Mineralien und Spurenelemente, Vitamine usw. in den Körper einzubauen, das liefern in der Regel in den richtigen Mengen nur natürliche Nahrung. Freilich kann man die heutige Landwirtschaft und noch weniger die Lebensmittelindustrie wie früher bedenkenlos als LEBENSmittellieferanten einstufen.

    Ich würde den ganzen Brokkoli – anstatt die Sprossen essen: wg. Betakarotin !!!

    Einen besonders wichtigen Effekt des Brokkoliverzehrs, reich an Betakarotin, wie auch die Rote Beete !!!, u.v.a. Gemüse möchte ich hier euch gerne mitteilen:
    Vitamin A (tierisch Lebertran usw. / pflanzlich wisst ihr bestimmt – fettlöslich !!!) ist dass Vitamin A Bestandteil jeder Körperzelle IN DEN ZELLWÄNDEN ist. Das heißt, es ist auch die erste zu überwindende Schranke für alle Arten von Krankheitserregern, auch bei Bronchitis, Atemwegerkrankungen usw. Wer sich ausreichend mit natürlichem Vitamin A ernährt, tut schon sehr viel für seine Gesundheit. Erhöhter Bedarf bei Verletzungen und nach OP.

    Herzliche Grüße Petra und einen schönen Restsonntag.
    Ich bin eben erst aus der Dusche, weil ich die Motorsensenarbeiten heute wg. dem Wetter erledigte.

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  2. Hallo Stefan,

    Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl und andere Vertreter der Familie der Kreuzblütengewächse enthalten alle einen sehr interessanten Stoff namens Sulforaphan.

    Jawoll, diese gehören bei uns zuhause zum Standardprogramm der Essenszubereitung.
    Und ich muss sagen, da ich für Bofrost tätig bin, ist deren Gemüsesortiment 1a!
    Jutta kocht sehr viele Gemüsegerichte, Aufläufe mit Gemüse und Eintöpfe. Ja und manchmal schnibbeln wir dann alle zusammen unser Essen .

    tschau

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  3. Dr. Klinghardt empfiehlt Brokkolisamensprossen als Prostatakrebsvorsorge oder zur Behandlung im Frühstadium.
    Momentaner Tipp:
    Geht raus in die Natur. z.Zeit gibt es alle Kräuter für eine Frühjahrskur/entschlackung.
    Morgen gibt es z.B. eine Brennesselsuppe. und natürlich alle möglichen Wildkräuter im Salat oder macht euch ein Pesto:

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  4. hab auch was intressantes :)

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  5. Guten Morgen, Stefan :-)

    ich wiederhole mich einmal.
    Die Natur bietet alles, was wir brauchen. Schade, dass
    das Wissen so verloren ging.

    LG Christa

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  6. Danke Christa das ist super lieb von dir nachmittag gehts dan mit feiern los :) jetz hab ich noch bisis luft :)

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  7. hihi ich werde wirklich genau 30 danke das mache ich lg Wünsche dir auch einen super tag

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  8. Hi ihr Lieben,

    hey, vom Brokkoli zur Brennessel, ja Mutter Erde hat alles was wir brauchen:

    Gesundheitlicher Nutzen / zugesprochene Heilwirkungen:

    Die Brennnessel wirkt blutreinigend, blutbildend, blutstillend und Stoffwechsel-fördernd.

    Sie kann angewandt werden bei Rheumatismus, Gicht, unterstützend bei Diabetes (Erhöhung der Enzymproduktion der Bauchspeicheldrüse und Senkung des Blutzuckerspiegels), unterstützend bei Krebs, Prostatabeschwerden, Nierenleiden, Harnwegserkrankungen, Leber- und Gallenleiden, Milzerkrankungen, Verschleimung des Magens und der Atmungsorgane, Magenschwäche, Magenkrämpfen, Magenbrennen, Sodbrennen, Magen- und Darmgeschwüren, Magenblutungen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung, Lungenerkrankungen, Lungentuberkulose, Bluthochdruck, Menstruationsbeschwerden, Frühjahrsmüdigkeit und Appetitlosigkeit.

    Auch äußerlich kann die Brennnessel angewendet werden um Wunden auszuwaschen, bei eiternden Abszessen, Forunkel, Hautunreinheiten, bei starker Kopfschuppenbildung und fettigem Haar.

    Nutzen in Garten und Landwirtschaft:

    Als Wuchs und Jauche schützt die Brennnessel vor Blattläusen, stärkt die Pflanzen und bringt energiereiche Früchte. Die Brennnessel ersetzt giftige Chemikalien und hält (anders als diese Gifte) den Boden gesund und fruchtbar. Weil sie allen herkömmlichen chemischen Spritzmitteln weit überlegen ist, wird sie nun von der Industrie bekämpft (siehe Doku!).

    Inhaltsstoffe:

    Die jungen Triebe sind reich an Flavonoiden (überwiegend Quercetin, Kämperol und Isorhamnetin), Enzyme und pflanzliche Hormonen (Phytohormone), Fett und Kohlenhydrate, viel Magnesium, Kalium, Eisen, Phosphor, Natrium, Schwefel und Silicium in form löslicher Kieselsäure, reich an Eiweiß (mehr als Sojabohnen!) und Vitamin A, Vitamin C (mehr als Orangen!) und Vitamin E.

    In den Samen etwa 30% fettes Öl (besonders Linolsäure), viel Vitamin E, Schleimstoffe und Carotinoide.

    Verwendbare Pflanzenteile:

    Blätter, Samen, Blütenknospen und Wurzel. Die Blätter und die jungen Triebe sammelt man im Frühjahr/Frühsommer, den Samen und die Wurzeln im Herbst.

    Der Kampf um die Brennnessel

    Es ist kaum zu glauben, aber leider die Realität: In Frankreich ist derzeit ein echter “Brennnessel-Krieg” entfacht.

    WeAreChangeAustria:

    Seit September 2002 ist der Verkauf von Brennnesseljauche in Frankreich verboten. Und seit dem ersten Juli 2006 verbietet ein Gesetz, staatlich nicht genehmigte Pflanzenextrakte, die das Wachstum fördern oder dem Pflanzenschutz dienlich sind (wie zum Beispiel die seit Jahrhunderten benutzte Brennnesseljauche) zu verkaufen, zu besitzen und zu benützen. Sogar Werbung und Empfehlungen für diese Produkte sind nunmehr verboten. 75.000 Euro Strafandrohung für das Verbreiten von jahrhundertelang bekannten Informationen über die Jaucheherstellung, weil es “keine Marktzulassung” gäbe.

    Am 31. August 2006 erhielt Eric Petiot, Mitverfasser des Buches “Purin d’ortie et Compagnie”, Besuch eines Agenten der DNECCRF (staatliche Kontrollbehörde für Steuerhinterziehung und andere Vergehen) und der SRPV (regionale Behörde für Pflanzenschutz). Sie beschlagnahmten Lehrbücher und Dokumente und untersagten ihm gleichzeitig, weiterhin Informationen über die Eigenschaften der Präparate und die inkriminierten Herstellungsverfahren zu verbreiten. Diese Maßnahmen kriminalisieren all jene, die biologische oder biodynamische Kulturen anlegen, wie auch Amateur-GärtnerInnen, die mit der Erde sorgfältig umgehen und Leute, die mit bewährten traditionellen Rezepten arbeiten, die nicht mit den Normen des Agrobusiness übereinstimmen.

    ARTE-Doku: Brennnessel, die ungeliebte Pflanze:

    Brennnessel, die ungeliebte Pflanze? – Brennnessel-Krieg in Frankreich

    Die Brennnessel ist eine ungeliebte Pflanze. Doch sie hat viele medizinische, kulinarische und ökologische Tugenden. So ist fermentiertes Brennnesselkonzentrat ein ausgezeichneter Dünger, der die Pflanzen stärkt und vor Blattläusen und anderem Ungeziefer schützt. Angesichts des Erfolgs dieser Brennnesseljauche wurden nun Bestimmungen erlassen, um ihre Verwendung zu regeln. In dem daraufhin entbrannten “Brennnesselkrieg” stehen sich die Befürworter und die Gegner der Vermarktung von lebenden Substanzen gegenüber.

    Die Brennnessel ist zu einem Symbol für die Unabhängigkeit von der Agrochemie-Lobby geworden. Sie offenbart unser Verhältnis zur Natur und steht für einen vernünftigen Umgang mit der Artenvielfalt. Von den Pyrenäen über die Parkanlagen des Schlosses von Versailles und die Labore der Londoner Kew Gardens bis hin zu den australischen Regenwäldern geben Wissenschaftler, Landschaftsarchitekten und Ethnologen einen
    Überblick über die verschiedenen Lebensräume der Brennnessel
    Quelle: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/brennnessel-ungeliebtes-wunderkraut-bekaempfter-heilbringer
    Na denn, auf die GESUNDHEIT FREUNDE :-)
    Helmut

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