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Wieviel Elend ist mein T-Shirt wert?

16 Kommentare

Also ich kaufe ja schon sehr lange keine “Markenklamotten” mehr, aber jetzt weiß ich wenigstens wieder, wieso ich damit aufgehört habe! Es ist nicht zu fassen, einige mögen es ahnen, aber man wird richtig sauer, wenn man es dann weiß ..

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An unseren modischen Kleidern, die im Zeitalter der Globalisierung immer billiger werden, kleben Tränen, Schweiß, und manchmal gar Blut. Dem müsste nicht sein: Mit nur ein paar Cents höheren Löhnen könnten sich die TextilarbeiterInnen in der „Dritten Welt“ aus ihrer sklavenartigen Existenz befreien.

Von Ursula Seiler

Wer durch die Innenstädte spaziert, könnte meinen, hier lebe ein Volk von Neandertalern, das nackt durch die Wälder spaziert und erst noch lernen muss, seine Blöße zu bedecken. So viele Kleider hängen, liegen, stapeln sich in den Geschäften. Und das alles für Menschen, deren Schränke schon platzen! Doch natürlich geht’s bei der Mode längst nicht mehr um Notwendigkeiten. Mode ist zu einem Freizeitfüller geworden, und öfters schon zu einer Sucht.

Und weil’s das Portemonnaie sprengen würde, jedes Wochenende einen Tausender für edle Ware hinzulegen, muss es das Sweatshirt für 19.90 Euro tun, oder drei T-Shirts für nur 15 Euros. Dann liegen auch noch die 100 Euro für Marken-Sportschuhe drin – man gönnt sich ja sonst nichts! Und mit einer Seele, die für armselige drei Stunden selig schnurrt, kehrt man mit seinen Jagdtrophäen nach Hause zurück.

Ist es nicht großartig, daß Kleider im Gegensatz zu Wohnungsmieten, Benzin oder Krankenkassenprämien in den letzten Jahrzehnten drastisch billiger geworden sind? Ist es nicht herrlich, daß in manchen Geschäften alle drei Wochen neue Kollektionen liegen, die fast nichts kosten? Wie haben die Menschen früher bloß ihre arbeitsfreien Tage gefüllt? Was würde man mit seiner Zeit anfangen, wenn man sich nicht alle paar Wochen ein völlig neues Image stylen könnte? Vor Langeweile versauern! Kauft man sich doch mit den Klamotten nicht nur eine Textilie, sondern ein Lebensgefühl, ein Image, einen Hauch Glamour, von der Werbung gekonnt verkauft.

Selbst ökobewußte Menschen werden, wenn’s um Mode geht, total naiv. Keinen Augenblick fragen sie sich, wie es möglich ist, daß ein T-Shirt für fünf Franken oder Euro offensichtlich gewinnbringend verkauft werden kann – wo dafür doch Baumwolle angebaut und geerntet, der Stoff gewoben und das Teil gefärbt, zusammengenäht, verpackt, und meist um den halben Erdball transportiert werden musste?

Vermutlich verleiten die trendigen Innenleben der Modegeschäfte die Konsumenten zur Annahme, die feilgebotene Mode würde – ähnlich wie Autos – von Robotermaschinen in hygienischen Hightech Fabriken gefertigt – genauso stylisch und cool, wie sie sich dann in der Auslage präsentiert. Doch an so manchem schicken Teil kleben in Wahrheit Blut, Schweiß und Tränen.

„In Ausbeuterbetrieben angefertigt“. Mit solchen Stempeln versehen Aktivisten die Plakate der Modeindustrie.

Sklavenähnliche Zustände
Was die Deklarationspflicht angeht, sind Textilien Ödland. Wenn Sie Bio-Tomaten kaufen wollen, müssen Sie einfach in die Bioabteilung oder direkt in den Naturkostladen gehen. Wenn Sie menschenwürdig produzierte Kleidung aus ökologischem Anbau erstehen möchten, stehen Sie meist auf verlorenem Posten. Die meisten Konsumenten würden entsetzt zurückweichen, wüssten sie, unter welchen Bedingungen viel von der Ware, die da so sauber, adrett und öfters auch mit einem guten Markenlabel versehen in den Läden hängt, hergestellt worden ist.

In China, einem der Haupt-Kleiderfabrikanten der Welt, bestehen Fabriken oft aus drei Teilen: einem Lager, einer Produktionsstätte und den Schlafsälen der Arbeiterinnen. Die Frauen leben dort wie in Kasernen; ein Leben außerhalb der Fabrik gibt es für sie kaum.

Eine Zulieferfirma bekannter Sportartikelmarken traktierte ihre Arbeiterinnen mit miserablen Arbeitsbedingungen. Eine der Angestellten, Julia Esmeralda, klagt: „Man schwitzt und trocknet aus. Der Staub verstopft die Nase. Um Wasser zu trinken oder auf die Toilette zu gehen, braucht man eine Erlaubnis. Dort überprüfen Sicherheitskräfte den Firmenausweis, da man nicht öfter als ein- oder zweimal täglich austreten darf. Die Anlagen sind verschmutzt, es gibt kein Toilettenpapier. Auch das Trinkwasser ist nicht gereinigt. Beim Verlassen der Fabrik mussten wir entwürdigende Durchsuchungen über uns ergehen lassen.

Die weiblichen Sicherheitskräfte, die uns Frauen durchsucht haben, fassen dich überall an“, klagte Julia Esmeralda Pleites über die Bedingungen bei der Firma Formosa in El Salvador, wo sie laut Das neue Schwarzbuch Markenfirmen von Klaus Werner und Hans Weiß Shirts für Nike und Adidas näht. „Für fünf Euro am Tag. 2,55 Euro am Tag bezahlen die Näherinnen fürs Kantinenessen: zum Frühstück Bohnen und Kaffee, mittags ein Stück Hühnerfleisch mit Reis. Für die zwölf Quadratmeter große Wohnung, die Julia Pleites gemeinsam mit ihrer Mutter und der dreijährigen Tochter bewohnt, kommen Monat für Monat noch einmal 35 Euro dazu.

Der Bus zum Arbeitsplatz kostet 77 Cent, hin und zurück. Weil ihr eines Tages das Geld dafür fehlte und sie deshalb zu spät kam, wurde die 22jährige gefeuert. Auf der Stelle. Und ohne den restlichen Lohn zu erhalten. ‚Wir müssen uns Geld ausleihen, um zu überleben’, sagt die junge Frau, die nicht mehr weiß, wie sie ihre Schulden bezahlen soll. Dabei hätte sie gerne etwas zusammengespart, damit ihre Tochter einmal eine Schule besuchen kann“, schreiben Werner und Weiß in ihrem Schwarzbuch.

In Indonesien haben Frauen das staatlich verbriefte Recht, während der Menstruation zwei Tage unbezahlt der Arbeit fernbleiben zu dürfen, da der Zugang zu den Fabriktoiletten beschränkt ist und die meisten Frauen weder Hygieneartikel noch Schmerzmittel bezahlen können. Die meisten Frauen verzichten auf dieses Recht, da sie Sanktionen des Betriebs befürchten. Während ihrer Tage tragen daher Zehntausende Näherinnen dunkle Unterwäsche und lange Blusen, damit man die Blutflecken auf der Kleidung nicht sieht.

Im Jahr 2000 beschwerte die Thailänderin Suthasini Kaewlekai bei Buchautor Klaus Werner, daß sie nur den Mindestlohn von 162 Baath am Tag erhalte – umgerechnet ca. 4.80 Euro. „Leben kann man davon nicht. Und Sozialversicherung gibt es auch keine. Dabei hat uns das Management 300 Baath (8.90 Euro) am Tag und elf Tage Urlaub im Jahr zugesichert. Doch monatelang wurde uns nicht einmal der normale Lohn gezahlt.“

Gemeinsam mit Kolleginnen ging sie deshalb vor Gericht – um Unglaubliches zu erleben. Nicht nur empfahl der Richter ihnen, sich mit vierzig Prozent des zugesagten Lohnes zufriedenzugeben, da das Unternehmen in einer Finanzkrise stecke, nein, er gab noch eins obendrauf, als die Frauen nicht einlenken wollten: „Ihr seid dickköpfig. Wenn ich euer Arbeitgeber wäre, ich würde euch nicht nur entlassen. Ich würde mir jemanden suchen, der euch den Schädel einschlägt.“ Als die Arbeiterinnen weiter auf ihrem Recht beharrten, schloß er das Verfahren mit den Worten: „Ihr werdet bald in Särgen zu Grabe getragen werden.“ Im Mai 1999 wurden die Frauen entlassen. Besagte Firma belieferte übrigens Firmen wie Nike, Adidas und Puma, Fila, Gap und Timberland.

Gesetzesfreier Wildwestkapitalismus
Bei diesen Beispielen handelt es sich nicht um Einzelfälle. Weltweit arbeiten fast 24 Millionen Menschen in der Textilindustrie; zu 80 bis 90 Prozent sind es Frauen. Etwa fünf- bis zehnmal soviel sind noch im sogenannten „informellen Sektor“ beschäftigt, als Näherinnen in ausgelagerten Betrieben oder als Heimarbeiterinnen, schreibt Tanja Busse in Die Einkaufsrevolution. „Für die überwiegende Mehrheit von ihnen sind Arbeitsrechtsverletzungen an der Tagesordnung“, zitiert sie Ingeborg Wick vom Südwind-Institut in Siegburg, die seit langem die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiterinnen beobachtet.

„Das hat nicht die Dimension eines Vorarbeiters, der einer Näherin auf den Po schlägt“, sagt Christiane Schnura, Leiterin des deutschen Büros der Kampagne für Saubere Kleidung. „Es geht darum, daß Frauen bei dieser Arbeit sterben.“ Viele Frauen müssen so lange arbeiten, daß sie keine Chance haben, sich um ihre Kinder zu kümmern. Sie bleiben bei den Großeltern auf dem Land zurück.

Besonders problematisch sind die ca. 5’000 Exportproduktionszonen, auch Freihandelszonen genannt, die es überall in armen Ländern gibt. Sie locken mit Steuer- und Zollvergünstigungen Investoren an, welche dort ungestört einen gesetzesfreien Wildwestkapitalismus betreiben können, der allen einigermaßen fair produzierenden Betrieben die Preise verdirbt. 42 Millionen Menschen schuften in solchen Zonen; die meisten davon gibt es in China.

Der Autorin Naomi Klein gelang es, trotz Verboten auf den Philippinen in eine solche Zone zu gelangen. Bei einem verbotenen Gewerkschaftstreffen bekam sie die Geschichte von Carmelita Alonzo zu hören, einer Arbeiterin, die „an Überstunden starb“. Carmelita arbeitete in einer Firma, die Kleider herstellte für Firmen wie Gap, Liz Clayborne und viele andere Marken. „Es standen große Lieferungen an, und niemand durfte nach Hause“, erinnert sich Josie.

„Im Februar wurde eine Woche lang fast jeden Tag Nachtschichten angeordnet.“ Carmelita musste nicht nur in diesen Schichten arbeiten, sie hatte auch einen zweistündigen Nachhauseweg zu ihrer Familie. Sie litt an einer Lungenentzündung – eine Krankheit, die in den tagsüber stickig heißen, nachts jedoch durch Kondenswasser feuchtkalten Fabriken häufig auftritt – und bat ihren Vorgesetzten um einen Genesungsurlaub. Er lehnte ab. Schließlich musste sie ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sie starb am 8. März 1997 – dem Internationalen Frauentag.

Viele glaubten, auch ihnen könnte so etwas passieren. Naomi Klein hörte Klagen über militärähnliche Kontrollen, Repressionen, nächtelange Überstunden, mangelnden Arbeitsschutz, verschlossene Toiletten und zurückbehaltene Löhne.

„Die Furcht geht um in den Zonen“, schreibt Naomi Klein.1) „Die Regierungen haben Furcht, ihre ausländischen Firmen zu verlieren; die Fabriken haben Furcht, ihre Auftraggeber zu verlieren; und die Arbeiter haben Furcht, ihre unsicheren Arbeitsplätze zu verlieren.“ Bei soviel Furcht ist der Kunde uneingeschränkter König. „Die Unternehmen sind sosehr darauf bedacht, jegliche Verpflichtung zu vermeiden, daß sie Belegschaften kinderloser Frauen heranzüchten – ein System ungebundener Fabriken, in denen ungebundene Frauen arbeiten.“

Gerechtigkeit kostet 36 Cent
Doch was würde der westlich zivilisierte Mensch auch mit seiner Freizeit anfangen, könnte er sie nicht immer wieder mit Shopping-Orgien füllen? Und wie sollte ein Sportschuh für uns noch alle paar Wochen erschwinglich sein, wenn er nicht zu wirklich günstigen Preisen hergestellt würde? Denn für einen 100-Euro-Markenschuh erhält der Hersteller gerade mal 12 Euro, alles inklusive.

Dieser Betrag schließt das Gehalt der Frau, die den Schuh genäht hat, mit ein – es sind 40 bis 50 Cent. „Würden etwa die 150’000 Textilarbeiter in Indonesien monatlich nur 11 Euro mehr verdienen, könnten sie davon nicht nur menschenwürdig leben, sondern auch ihren Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Der Preis für einen Turnschuh stiege dabei lediglich um 36 Cent. So sind Kinder aber oft selbst zum Arbeiten gezwungen, weil das Familieneinkommen nicht reicht“, rechnen die Buchautoren Werner und Weiss vor.

Auf Anfrage sieht sich beispielsweise Adidas außerstande eine „aussagefähige Durchschnitts-Kalkulation“ mitzuteilen, „da die Produktkalkulation stets verschiedene Gesichtspunkte berücksichtigen muß…“. „Bezogen auf den Verkaufspreis an den Endverbraucher liegt der Einzelhandelsaufschlag für einen Sportartikel in Deutschland zwischen 50 und 55 Prozent“, teilt Anne Putz von Adidas mit. Sprich, der Verkaufsladen verdient von den 100 Euro etwa die Hälfte.

Bleiben Adidas also noch rund 38 Euro pro Paar – genug, um damit dem Schuh via Werbung ein Image zu verleihen, das heute den eigentlichen Wert ausmacht (siehe Artikel Seite 6). Plus die geheim gehaltene Gewinnspanne, die es doch ermöglichen sollte, den Frauen ein paar Cent mehr zu bezahlen – um aus einer elenden Existenz etwas zu machen, das den Namen Leben verdient.
Denn das ist vielleicht das Empörendste an der ganzen Misere: Daß es keinerlei Notwendigkeit dafür gibt. Der Anteil der Lohnkosten am Ladenpreis ist so gering, daß man diese selbst bei preisgünstigen Produkten verdoppeln könnte, ohne daß jemand auf den Kauf verzichten würde. Gerade auch bei Markenprodukten!
(…)——————————————————————————————————————

Quelle des Artikels: http://www.zeitenschrift.com/magazin/55-kleider.ihtml

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Autor: stevenblack

ICH VERTRAUE DEM LEBEN!

16 thoughts on “Wieviel Elend ist mein T-Shirt wert?

  1. ach herje mein lieber Freund :-)

    das ” zerreisst mich immer wieder “, habe schon so viele Dokus darüber gesehen, unglaublich wieviele westliche Konzerne überall in der Welt ” produzieren ” lassen, unter welch erbärmlichen, menschenverachtenden Zuständen. ICH KÖNNTE BRÜLLEN VOR WUT auf diese Sklavenhalter!!! – Und ich spüre die Schmerzen der Menschen dort immer wieder so intensiv, es macht mich sooo unsagbar traurig und wütend, das meine einzige Hoffnung darin liegt das der große kosmische Schöpfer all dem Elend ein E
    nde machen wird und unser BWS und unser HERZ sich darin sehnt all jenen Menschen die Hände in bedingungsloser Liebe zu reichen :-)
    Helmut

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  2. Es heißt Adam und Eva seien im Paradiese nackt gewesen.

    Meine Großmutter pflegte den schönen Brauch an heißen Sommertagen nackt durch ihre
    Wohnung zu laufen – und auch nackt zu schlafen…

    Ich habe viel gelernt und bin dankbar dafür.

    Klamotten waren für mich nie “der Rede werth” – noch nicht einmal in meiner Jugend-
    Klamotten einkaufen-müssen ist eher so ethwas wie ein Folter für mich – ganz unabhängig
    davon, auf welche Weise sie hergestellt worden sind-

    Lieber Helmut: Der kosmische Schöpfer wird diesem Elend kein Ende machen,
    denn das ist eindeutig des Menschen eigener “Job”!- ;-)

    HGTG.

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  3. Die Beispiele beziehen auf die 90er Jahre. Gibt es auch aktuelle Beispiele?

    LG Klaus

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  4. Hallo Klaus,

    die aktuellen Beispiele dürften genaus so schlimm sein.

    LG Christa

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  5. Hallo Stefan,

    von der Situation der Frauen in den Fabriken habe ich schon öfter gelesen.
    Dazu kommt, dass in den Fabriken für Hungerlöhne gearbeitet wird,
    und hier die Menschen arbeitslos sind, weil die Produktion dorthin verlagert
    wurde eben wegen der Gewinnspannen der Unternehmen.
    Ein Trauerspiel :-(

    LG Christa

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  6. Es gibt noch viele andere Gründe sich von niedrig schwingender Baumwollbekleidung zu trennen:
    – zuviel Wasserverbrauch in der Anzucht und geringe Haltbarkeit ( Thema ” Obsoleszenz”) im Vergleich zu Brennessel und Hanf, sogar Flachs und Leinen schneiden um ein vielfaches besser ab
    – nahezu alle Baumwolle wird vor der Ernte mit Entlaubungsmittel (Agent Orange) bespritzt um sie Besser pflücken zu können. Wenige Biobaumwollehersteller (nicht alle) bieten die Ausnahme
    – dann noch die oben genannte menschenunwürdige Ausbeutung … übelster Sorte

    Macht mit beim generellen Baumwollboykott!!!

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  7. Hier in der Schweiz gibt es beim Coop Naturaline Produkte, die biologisch und unter Fair Trade Bedingungen hergestellt werden. Die Produkte sind billiger wie vergleichbare Markenartikel. Es sind halt keine Markenartikel. Die Produkte führen ein Nischendasein.
    Im übrigen wäre ich dafür, dass unter der Marke Bio auch der Mensch fällt, der die Produkte herstellt.
    Da ich seit 10 Jahren in der Schweiz lebe und arbeite, konnte ich mir qualitativ hochwertige Kleidung leisten. Ich kauf mir seit ein paar Jahren nichts mehr und investiere nur noch in Schneider und Schuster für Reparatur und Instandhaltung.
    Ab einem gewissen Alter braucht man auch nicht mehr so Modeabhängig zu sein. Dabei bin ich dann wesentlich individueller und brauche auch nicht jedem Trend hinterher zu laufen.
    Tja, man oder frau muss nur die Figur halten. ;-(

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  8. Hi TG :-)

    das wir uns nicht miss-verstehen, ich sehe das wohl auch wie du ” denn das ist eindeutig des Menschen eigener “Job”! – Jawollso, doch wenn ich sage das unser kosmischer Schöpfergeist dem ganzen Illu-Spiel ein Ende bereiten wird, heißt das nicht das ER/SIE/ES
    jetzt den großen Hammer herausholt, sondern das seine Ureigenen BWS-Energien durch den Kosmos strömen und nun eine Umwandlung in dem BWS der Menschen herbeiführen wird, so wie wir es ja mehr und mehr erkennen und die Anwendungen aller veränderten BWS WIRD DEM EIN ENDE MACHEN, was durch diesen ” GEISTIGEN TIEFSCHLAF ODER BWS-KOMA ” jahrtausende lang erschaffen wurde. Somit steht immer die UR-ENERGIE-QUELLE ALLEN LEBENS hinter jeder positiven Veränderung, da diese Energien ja bekanntlich ” aus den höheren Lebens-bereichen auch hier auf Mutter Erde ein-wirken “.
    Das meine ich damit das ” GOTT ” dem ganzen Irrsinn ein ENDE bereiten wird, und zwar mit unserer Mithilfe zum Verändern, im innern wie im Außen.
    schönen Sonntag dir noch, Helmut

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  9. Hallo!

    also die meisten, ich nenn es einmal Öko-Kleider-Projekte laufen im kleinen
    Stil, hier klick ich mich gerade ein wenig durch: http://www.biologisch.at/Damen-und-Herrenmode/Page-1.html – meist Jungdesigner, die in dem Bereich was machen..
    auch im Bereich “Recyclebare Mode” – “bring mir deine alten Klamotten, ich nähe
    draus was anderes” – so in diesem Sinn. was ich auch ganz gut finde!
    da habe ich z.b. ein Kleid, das mal eine Bluse und ein Herrenunterhemd war.. ;)

    habt ihr Adressen von kleineren Unternehmern, im Bereich Stoffproduktion, die
    es Wert sind, sie zu unterstützen?

    Liebe Grüße!
    Lara

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    • Grüß Dich, Lara,

      Adressen von stoffproduzierenden Firmen habe ich leider im Momenth nicht, intheressiere
      mich aber sehr stark für Klamotten aus Hanf (sofern man bei mir überhaupt sagen kann,
      daß ich mich für Klamotten intheressiere): Sie sollen länger haltbar sein, als Baumwollklamotten, im Winther wärmen, im Sommer kühlen – und Hanf soll im Anbau wesenthlich leichter zu handhaben sein als Baumwolle (siehe auch Flos Kommentar)!
      Vor kurzem hörte ich auf einem Vortrag, wieviele verschiedene Artikel mittlerweile aus
      Hanf hergesthellt werden können: Es sollen weith über 50.000 sein!-
      Die Verteufelung von Hanf als “Cannabis” und “Marihuana” hat Gründe, die thief in die Machtstrukthuren dieses Planethen eingreifen – darum isth u.a. die Untherstützung von Hanf-Projekten ein Thema, daß die Potenthaten ins Wanken bringen kann….
      Eine Freundin von mir wird demnächst Klamotten aus Hanf in ihrem winzigen Laden
      anbiethen: Wenn Du die untherstützen willst, habe ich natürlich rein gar nichts
      dagegen!
      @ Helmut: danke.

      HGH.

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      • Hallo HGH! (insofern es die Abkürzung deines Namens ist, und nicht ein synonym gebrauchtes Kürzel einer Grußformel, wie in etwa LG ;) )

        :) kleine Läden unterstütz ich gerne, wenn mir die Produkte zusagen.
        (im Falle deiner Freundin bräuchte ich nur den Namen des Ladens.. ;) )
        ja, Hanf ist wohl wirklich in Vielem eine Alternative.. Klamotten aus Hanf
        hab ich noch keine.. guter Tipp!
        (zu Hanf: Hanfsamen find ich echt lecker.. Hanföl ebenso.. und als Duschgel ebenso empfehlenswert .. )

        aber um zu Stoffen zurück zu kommen – Alternativen zu Baumwolle finden und nutzen klingt durchaus sinnvoll!

        LG
        Lara

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      • Hallo Lara,

        jau, das isth die Abkürzung für Herzliche Grüße, Holger… nur ein weitherer
        meiner Vornamen…

        Ich besitze inzwischen eine Hose und ein Oberhemd aus Hanf, habe aber
        noch keine Lebensmittel aus Hanf probierth… in meinem Vorrathsschrank
        stehen Nudeln, die eine andere Freundin mith Hanf hergesthellt hat,
        hab’s aber noch nicht probierth… diese Nudeln und auch andere Sorten,
        die sie herstellt, sollen glücklich machen.. ;-)
        Ich bin vielleicht ein wenig voreilig gewesen: Die Freundin mith dem Laden
        und den Hanfklamotten hat noch keinen Versandt… aber wenn Du mal
        in unsere Ecke kommsth: Warum nicht?…
        …und vielleicht wird das mith dem Versand ja spähter was…
        na, Hanfklamotten haben ein Problem: Aufgrund der Untherdrückung des
        Materials sind sie – künsthlich – theuer… das, aber, kann durchbrochen werden, wenn sich immer mehr Mitmacher und Käufer finden!-

        HGTG.

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      • - na, Hanfklamotten haben ein Problem: Aufgrund der Untherdrückung des
        Materials sind sie – künsthlich – theuer… das, aber, kann durchbrochen werden, wenn sich immer mehr Mitmacher und Käufer finden! –

        ja Holger, wie bei so vielen Alternativprodukten.. selbst ausprobieren, kaufen, oder versuchen es selbst herzustellen.. bringts auf jeden Fall!

        LG
        Lara

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  10. Wiederkäuer
    sind zuweilen gutmütige Tiere, einzeln anzutreffen eher harmlos und leicht zu handhaben – lässt sich gerne nasführen. Stolz, edel – aggressiv nur gegen Stein, Erde, Sand, Staub, Gras und (Un-)Kraut aller Art. Kaut viele Male wieder und verdaut – symbiotisch – sehr gründlich. Die Herde entwickelt ein übergeordnetes Bewusstsein und sondert die schwachen Tiere als Blutzoll an seine natürlichen Feinde aus. Die Herden wurden in ihrem natürlichen Bestand auf widernatürliche Weise dezimiert. In kontrolliert gefangener Haltung gedeihen Sie prächtig – ohne sich von den äusseren Umständen wesentlich beeindrucken zu lassen. Als beliebte Mast-, Milch- und Schlachttiere weigern sie sich, ihrer natürlichen kollektiven Kraft und Bestimmung gerecht zu werden. In ihrem beschaulichen Käfig erdulden sie ihr Schicksal und käuen einfach bequem wieder und wieder und wi… bis der Metzger kommt.
    *** Dito: Es gibt keine Wahrheit, die einer hören will, denn Hörner hören nicht! ***
    Ich liebe Kaugummis, die lassen sich eeeeeeewig lang ziehen
    Kau

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  11. Pingback: Krisenvorsorge-Presseschau » Survivalscout Krisenvorsorge

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