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Ahmadinedschad, der Unsinkbare

Vor unseren Augen

von Thierry Meyssan

Die iranische Demokratie ist in vollem Aufruhr. Die Spaltungen von 2009 sind jetzt hinfällig geworden und zwar bis zu einem Punkt, dass Präsident Obama gerade öffentlich zugegeben hat, dass Mahmoud Ahmadinedschad seinerzeit von einer Mehrheit seiner Mitbürger gewählt worden war. Die grüne Bewegung, die die städtische Bourgeoisie und einen Teil der Jugend gruppiert hatte, ist im Sande versickert. Von nun an setzt Washington nicht mehr auf den Sturz des Regimes, sondern auf Zwietracht. Die USA möchten die Krise zwischen der religiösen Tendenz des Laridschani-Clans und der nationalistischen Tendenz der Ahmadinedschad-Familie ausnutzen.

Voltaire Netzwerk| Teheran (Iran)| 23. Februar 2013

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Das historische Bündnis zwischen den religiösen und nationalistischen Strömungen wird durch das Ungleichgewicht zwischen den niedrigen Wahlresultaten von Ali Laridschani und der enormen Popularität von Mahmoud Ahmadinedschad gestört. Die nahen Wahlen im Juni haben die Krise plötzlich an die Öffentlichkeit gebracht.

Vier Monate vor der iranischen Präsidentschaftswahl ist der Kandidat des charismatischen, vier Jahre erfolgreichen Mahmoud Ahmadinedschad immer noch unbekannt. Entsprechend der Verfassung wird der Präsident nach seinen zwei Amtsperioden nicht Kandidat sein, aber könnte von der Macht nicht weit weg bleiben und bei der nächsten Wahl, wie Wladimir Putin es gehandhabt hat, zurückkommen.

Im Jahr 2009 hatten Protestmärsche Teheran und Isfahan aufgerührt: die Anhänger des liberalen Kandidaten hatten die Macht beschuldigt, die Wahlergebnisse manipuliert zu haben. Dieser Bewegung war der Atem schnell ausgegangen, aber hatte tiefe Wunden unter der Jugend hinterlassen. Sie wurde von einer riesigen Demonstration zur Unterstützung der Institutionen der islamischen Revolution beendet. Die selbst durch die Argumente des Außenseiters überzeugten Iraner haben ihm vorgeworfen, zum Aufstand aufgerufen zu haben.

Die Jugend hatte das Programm von Moussaoui nicht gelesen und war sich seiner Huldigung des globalisierten Kapitalismus nicht bewusst. Sie glaubte, irrtümlich, er sei ein Liberaler, was die Moral angeht. Auf jeden Fall war sie überzeugt, dass sie die Wahl zwischen individueller Freiheit und ’dem System’ hatte. Sie hatte daher plötzlich die nationalen Gedenkfeiern desertiert.

Durch die Gewalt des Putsches erschüttert, hatte die Macht Zeit gebraucht, ihre Parade auszuarbeiten. Beispielsweise zeigte eine durch iranische Experten ausgeführte Einzelbild-Analyse des berühmten Videos von der jungen Neda, die angeblich während einer regierungsfeindlichen Demonstration von Sicherheitskräften getötet worden wäre, dass es gefälscht war. Dann gab es die durch erwachsene Trainer animierte Organisation von Sprech-Gruppen, um junge Menschen zu schulen und ihnen das Ideal der Älteren zu vermitteln. Diese Bemühungen haben Früchte getragen und man konnte wieder eine starke Beteiligung der weniger als 30-Jährigen in den letzten patriotischen Zeremonien beobachten.

Unterdessen hat Washington keine Mühe gespart, um die iranische Gesellschaft zu stören und auf generationsübergreifende Konflikte zu spielen. Mehr als hundert Fernsehsender auf Farsi Sprache wurden geschaffen und von Satelliten aus auf das Land gesendet, um den „Amerikanischen Traum“ zu preisen. Sie haben die Iraner von ihren eigenen nationalen Sendern abgebracht, aber es ist nicht sicher, ob sie sie in dieser Sache überzeugt haben.

Während jedermann sich auf einen neuen Versuch für eine Farbenrevolution vorbereitete, kam die Überraschung aus der Koalitionsregierung. Die klassische Konfrontation zwischen Nationalisten und Religiösen wurde stärker und explodierte schließlich in aller Öffentlichkeit. Der Präsident der Republik, Mahmoud Ahmadinedschad und jener des Parlaments, Ali Laridschani, beschuldigen einander, korrupte Mitarbeiter zu schützen. Die Bilder von ihren Auseinandersetzungen erscheinen in Schleife auf den westlichen Fernsehern auf Farsi. Trotz seiner Ermahnungen ist der oberste Führer, Ajatollah Ali Khamenei, nicht in der Lage, die Protagonisten zu beruhigen.

Darüber hinaus ist die populäre Unterstützung Ahmadinedschads im ganzen Land massiv, außer paradoxerweise in Teheran, der Stadt, wo er Bürgermeister war. Die rasche Industrialisierung des Landes, seine neuen Verteilungsprogramme von Ölgewinnen in Form von monatlichen Vergütungen an jeden Erwachsenen, und der Bau von subventionierten Wohnungen, haben ihm die Zustimmung der Arbeiter und Bauern versichert. Ahmadinedschad, der das Gefühl hat, sein Kandidat werde weitgehend gewählt werden, zögert nicht, den Religiösen zu trotzen und zu zeigen, dass wenn es nur nach ihm ginge, die Jugend-Anforderungen erfüllt werden könnten.

Er hat sich sogar erlaubt, die Schönheit des Hijab zu loben, um umso mehr das Gesetz seiner Pflicht ihn zu tragen, zu kritisieren. Ali Laridschani und sein Bruder Sadiq (Leiter der Justiz) erkennen klar, dass ihr Rivale versucht, die Positionen zu verschieben, um die Kandidatur von seinem Generalstabschef, Esfendiar Rahim Mashaei durchzusetzen. Dieser kümmert sich darum, die religiösen Bezüge in offiziellen Reden umzuschreiben, in ein universelleres, nicht mehr ausschließlich schiitisches Gefühl. Die Religiösen befürchten jedoch, dass diese Flexibilität eine offene Tür für den Niedergang des Islam darstelle.

Sie reagieren, indem sie das Gerücht verbreiten, die Ahmadinedschad-Familie habe den Verstand verloren, befinde sich in direktem Kontakt mit dem Mahdi und erwarte seine Ankunft, indem sie ihm einen freien Sitz im Ministerrat reserviere. Um die Situation zu beruhigen und die Einheit der Revolution zu bewahren, könnte der Führer Khamenei die Ahmadinedschad-Familie auffordern, einen weniger umstrittenen Kandidaten als Mashaei zu präsentieren.

Die westlichen Medien sind von Schizophrenie erfasst. Während ihre Farsi-TV-Kanäle sich an diesen Konfrontationen ergötzen, sagen sie in ihren TV-Sendern in europäischen Sprachen kein Wort. Sie machen weiterhin ihren Zuschauern vor, der Iran sei eine monolithische, von Mullahs beherrschte Diktatur. Die Jugendlichen, die gegen das „Regime“ auf die Straßen gingen, wurden oft die glühendsten Anhänger von Ahmadinedschad und dürften seinen Kandidaten im Juni unterstützen. Sie denken, dass die islamische Revolution mit ihm die nationale Befreiung und die Freiheit des Einzelnen verträglich machen könnte.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Al-Watan (Syrien)

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Quelle des Artikels: http://www.voltairenet.org/article177575.html


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Syrien–baldiges Ende der Farce in Sicht?

Es sieht so aus, als ob die Leute von Voltairenet.Org, um Thierry Meyssan, zu den wenigen, glaubwürdigen Verteidigern der Wahrheit gehören, welche in den bisherigen, globalen Konflikten vorzufinden sind. Immer wieder haben sie es geschafft, der “Öffentlichkeit” – also Dir und mir-Informationen beizubringen, um die geplanten Verwirrungen der Machthaber zu durchschauen.  Auch heute sind wieder wichtige Informationen dabei, die dazu beitragen, die Hintergründe zu erhellen und wichtige Zusammenhänge zu erkennen, die wir als kritische und politisch denkende Menschen einfach wissen sollten.

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Attentate in Damaskus: die westliche Presse verzichtet auf die Verschwörungstheorie

Attentate in Damaskus: die westliche Presse verzichtet auf die Verschwörungstheorie

Die neuen Attentate werden auf eine andere Art als die vorherigen behandelt. Die atlantische Presse, die die ersten Attentate in Damaskus und Aleppo dem syrischen Geheimdienst unterstellt hatte, ließ nun diese Verschwörungstheorie fallen, seitdem Ayman Al-Zawahiri sie im Namen des Al-Qaida behauptet hatte. Daher zeigt die Presse diesmal mehr Vorsicht und vermeidet, die systematischen Vorwürfe des syrischen Nationalrats gegen die syrischen Geheimdienste wieder aufzunehmen.

Der von Kofi Annan, bei geschlossenen Türen im Sicherheitsrat gelieferte Bericht, lässt eine Vielfalt von Kommentaren zu, da jeder zu wissen glaubt, dass er sich über den schlechten Empfang bei el-Assad beschwerte. Jedoch erwähnt die atlantische Presse einen möglichen Krisenausgang unter russischer Garantie: die syrische Macht garantierte, keine Repression mehr zu üben, wenn der Westen darauf verzichtete, Baschar al-Assad’s Abtritt zu verlangen. Bei näherer Betrachtung, würde die Annahme dieser Lösung eine komplette Niederlage für die NATO und den GCC bedeuten. In Wirklichkeit würde der Westen aufhören vorzugeben, dass es Repression gegeben habe und würde daher auch auf einen Regimewechsel verzichten.

PRESSESCHAU SYRIEN

• Die Sprecherin des syrischen nationalen Rates, Bassma Kodmani, gab ein Interview in dem Journal du dimanche. Sie erhöhte sich dort zum Militärstrategen und theoretisiert über die Niederlage. Nach ihr, bewegen sich die Kämpfer ständig (was zugibt, dass sie nur wenige sind) in einer Art von städtischem Guerilla-Krieg. Sie suchten nicht mehr sich zu sammeln, wie es der Fall in Baba Amr war (und daher versuchen sie nicht mehr die Macht an sich zu reißen).

• Die Golf-Presse verbreitet weitaus die Nachricht, dass Saudi-Arabien schwere Waffen für die Scharfschaltung des syrischen Aufstandes nach Jordanien schicke.

• Besondere Erwähnung gebührt der saudischen Tageszeitung Arab News. Die Schlagzeile des Titels beschuldige die Schläger von Assad, Urheber der Anschläge von Damaskus zu sein: aber sie reproduziert auf der inneren Seite Nachrichtenagenturmeldungen, deren Titel die Attentate auf die bewaffnete Opposition zurückführe.

 

Alain Juppé von seinem eigenen Ministerium angeklagt, Berichte über Syrien gefälscht zu haben

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Ein hochrangiger französischer Beamter hat am 19. März 2012 arabische Journalisten mit Sitz in Paris eingeladen, um ihnen die Schlacht, die die französische Regierung im Allgemeinen und insbesondere der “Quai d’Orsay” zurzeit über Syrien liefern, aufzudecken.

Laut dieser Persönlichkeit hätte der französische Botschafter in Damaskus, Eric Chevallier, dessen Botschaft gerade geschlossen wurde und der nach Paris zurückgekehrt ist, seinen Außen-Minister vor seinen Kollegen angegriffen. Er hätte Alain Juppé beschuldigt, ohne Berücksichtigung seiner Berichte und Zusammenfassungen, sie verfälscht zu haben, um einen Krieg gegen die Syrien zu provozieren.

Zu Beginn der Ereignisse im März 2011 schickte der Quai d’Orsay Ermittler nach Deraa, um herauszufinden, was dort passiert war. Ihr nach Paris gesandter Bericht, wies darauf hin, dass die Spannung, im Widerspruch zu den Berichten von Al-Dschasira und von France24, nach denen die Stadt in Feuer und Blut stünde, nach ein paar Demonstrationen nachgelassen habe. Der Botschafter beantragte die Erweiterung der Mission, um die Entwicklung der Ereignisse zu überwachen.

Empört über diesen ersten Bericht, telefonierte ihm der Minister für auswärtige Angelegenheiten, um von ihm zu fordern, dass er den Bericht korrigiere und über eine blutige Niederschlagung berichte. Der Botschafter setzte dann den Missionschef in Deraa in einer Telefonkonferenz mit dem Minister in Verbindung, damit er bekräftigte, dass es keine blutige Niederschlagung gäbe. Der Minister bedrohte den Botschafter und das Gespräch endete in kalter Weise.

Sofort danach übte das Kabinett von Alain Juppe Druck auf die AFP aus, damit sie die gefälschten Nachrichten, die die Vision des Ministers stärkten, veröffentlicht.

In den folgenden Monaten hielten die Vorfälle zwischen Eric Chevallier und Alain Juppe, bis zur Affäre der iranischen Geiseln und des Todes von dem "Journalisten" Gilles Jacquier, nicht ein zu wachsen. Bei dieser Gelegenheit erhielt der Botschafter den Auftrag, die unter Pressedeckung arbeitenden Agenten des DGSE zu exfiltrieren. Er erkannte da die Bedeutung der geheimen Bemühungen von Alain Juppé [1].

Als ehemaliger Verteidigungsminister hat Alain Juppe offenbar starke Freundschaften innerhalb der Militär-Streitkräfte unterhalten, von denen einige Agenten ihm treu geblieben sind.

Derselben Quelle zufolge seien die Berichte des Botschafters vernachlässigt oder verfälscht worden und, um seine Äußerungen zu stützen, hätte der Botschafter Berichte anderer europäischer Amtskollegen dem Quai d’Orsay geschickt, welche alle bestätigten, dass Syrien keinem Zyklus von Demonstration/Repression ausgesetzt war, sondern durch von aus dem Ausland geschickten bewaffneten Gruppen destabilisiert wurde. Nach seiner Ankunft in Paris hätte Eric Chevallier eine interne administrative Untersuchung eingeleitet, um seinen eigenen Minister zu entlarven.

Diese Enthüllungen durch Aufrufen von Anderen ergaben, dass ein weiterer hoher Beamter zeugte, dass Alain Juppé nicht nur in Konflikt mit seiner Regierung, sondern auch mit Kollegen für Inneres und Verteidigung steht. Claude Guéant und Gérard Longuet hätten nicht nur mit General Assef Chawkat über die Ex-filtration der französischen Agenten aus dem islamischen Emirat von Baba Amr verhandelt, wie das Voltaire Netzwerk es beschrieb [2], sondern auch über die Befreiung der drei von Syrien festgenommenen französischen Kommandos [3].

Sonntag den 18. März hat die in Beirut erscheinende, pro-syrische Ad-Diyar Tageszeitung bestätigt, dass drei französische Gefangene dem Stabschef der Armeen (CEMA), Admiral Edouard Guillaud, während seines Besuchs in Libanon, anlässlich der angeblichen Reorganisation der französischen UNIFIL Kräfte, übergeben wurden. Laut einer syrischen Quelle von hohem Niveau hätte der Admiral den vollständigen Abbau des Stützpunktes, den die französischen Militär-Dienste im Libanon installiert hatten, persönlich gewährleistet.

Der Konflikt zwischen Botschafter Chevallier und Minister Juppe ist seit langer Zeit bekannt. Am 4. April 2011 hatte das E-Journal Rue89 einen Artikel eines anonymen Franko-Syrischen Autors veröffentlicht [4]. Man konnte da lesen, dass der Botschafter "sich zum Sprecher des Regimes gemacht hätte, indem er behauptete, dass die Aufstände von Daraa und Latakia aus dem Ausland manipuliert würden und dass die Medien über die Realität lügten".

Zehn Tage später war es, als wiederum Georges Malbrunot in seinem Blog des Figaro sagte, dass der Botschafter "völlig bascharisiert sei“ [5]. Schließlich hatte am 5 Mai, France24, der unter der Vormundschaft von Alain Juppé stehende Sender, den Botschafter des "Minimieren der Revolte" beschuldigt [6].

Der Konflikt zwischen dem Stabschef der Streitkräfte und Alain Juppe ist auch seit langer Zeit bekannt. Admiral Edouard Guillaud hatte nicht geschätzt, als Alain Juppe, damals Verteidigungs-Minister, im Voraus den Sturz von Muammar el-Gaddafi geplant hatte. Mit diskreter Unterstützung seines neuen Ministers Gérard Longuet hatte er öffentlich seine Uneinigkeit erklärt, als er den Befehl erhielt, die französischen Kräfte gegen Libyen zu mobilisieren.

Was die Beziehungen Guéant-Juppe betrifft, sind sie bekannter Weise schrecklich. Man erinnert sich der Arroganz, die man bei Alain Juppe gut kennt, als er für sein Einsteigen in die Fillon-Regierung die Voraussetzung formuliert hatte, dass Claude Guéant das Generalsekretariat des Elysees verlasse, weil er nicht mit ihm zu sprechen haben wollte.

Nach der Vereinbarung zwischen Washington, London und Moskau für Ruhe in Syrien, kann Alain Juppe immer noch sowohl auf die Unterstützung von Ankara, Riyad und Doha zählen, als auch auf die der großen Medien, aber steht in Frankreich isoliert und der nötigen Mittel beraubt da, um seine Politik… es sei denn, natürlich, dass Präsident Sarkozy den Krieg herbeiruft, um den in den Umfragen verschollenen Kandidaten Sarkozy hochzuhieven.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] « Glatter Reinfall der französischen Geheimagenten in Homs », von Boris V., Komsomolskaïa Pravda, 18. Januar 2012, deutsche Version von New Orient News auf Voltaire Netzwerk verfügbar.

[2] « Die Journalisten-Kämpfer von Baba Amr», von Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk, 5. März 2012.

[3] « Frankreich stellt wieder Militärzensur ein », Voltaire Netzwerk, 9. März 2012.

[4] « À Damas, le régime de Bachar el-Assad prépare un bain de sang », par Sadik H., Rue89, 4 avril 2011.

[5] « Syrie : quand l’ambassadeur de France déjeunait avec la bête noire des frondeurs », par Georges Malbrunot, L’Orient indiscret/Le Figaro, le 14 avril 2011.

[6] « L’ambassadeur de France en Syrie a clairement minimisé la révolte », par Julien Pain et Peggy Bruguière, France24, 5 mai 2011.

Quellen dieser Berichte:

http://www.voltairenet.org/Alain-Juppe-von-seinem-eigenen

http://www.voltairenet.org/Attentate-in-Damaskus-die

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Asoziale Medienhetze

 

Man greift sich an den Kopf und versucht die Tatsache zu verstehen, wie es möglich ist, daß ein gerade erschienenes Interview mit Irans Präsidenten Ahmadinedschad, in dem dieser 45 Minuten lang, ruhig, freundlich und ziemlich zuvorkommend, auf die mehr als unverschämten Fragen des ZDF “Journalisten” Claus Kleber reagierte, in einer solch widerlichen und verlogenen Weise, in den diversen Mainstream Berichterstattungen verrissen wurde. 

Minute um Minute, servierte er eine unangenehme Wahrheit nach der anderen und gab Aussagen von sich, die eigentlich jeden Menschen dazu treiben sollte, ihnen auf den Grund zu gehen. Man kann es nur jedem Menschen anraten, seht euch diese 45 Minuten an, glaubt nicht die gedruckte Schwachsinnrethorik der Kriegspropaganda.

MEHR ALS SEHENSWERT

Stattdessen passiert, daß sich Erwachsene Menschen wie in einem “Kabuki Puppentheater” vorkommen, behandelt wie unmündige Kinder. Schon zu Beginn, wo Kleber zum Treffen mit dem Iranischen Präsidenten kutschiert wurde, faselte ein  “Moderator” des ZDF zum aufwärmen niederer Instinkte davon, daß man auf dem Wege zum wohl gefährlichsten Mann der Welt unterwegs sei und daß Ahmadinedschad sie mit Aussagen konfrontieren würde, “die in Deutschland Strafrechtlich relevant” seien.  Und daß sie, das ZDF auch seine Aussagen zum Holocaust dokumentiert hätten, damit die Welt wissen würde, “mit wem sie es da zu tun hat.”   

Kleber eröffnete sichtlich nervös, mit einem falschen, aufgesetzten Lächeln und übergeschlagenem Bein, daß wohl “Entspannung” signalisieren sollte das Interview, indem er Ahmadinedschad fragte, wie gerade jetzt ein Interview mit ihm möglich sei. Und daß war so ziemlich die einzige, unverfängliche Frage die er im ganzen Interview stellen sollte. Hernach sollte Kleber stoisch einem Fragenkatalog abarbeiten, der ganz offensichtlich von “gewissen Interessenvertretern zusammengestellt wurde. 

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Aber es sollte sich zeigen, daß sowohl Kleber, als auch alle mutmaßlichen ZDF Medien Rechtsanwälte, die selbstverständlich zuvor konsultiert wurden, den iranischen Präsidenten sträflich unterschätzten.  

Dieser nutzte diese, wohl nur als einschmeichelnde Geste gedachte Frage, die ihn wohl einzulullen und/oder unvorsichtig hätte machen sollen, zu einer Charmeoffensive in der er sich an ALLE Zuseher dieses Interviews wandte und das deutsche Volk direkt ansprach. Man muss dazu noch wissen, es war Nouruz, das Persische Neujahrsfest und Ahmadinedschad wünschte allen ein gutes neues Jahr, Gesundheit und Erfolg in ihrem Leben.

Und er sprach dies in einer Weise aus, die mitnichten wie einstudiert oder “runtergejodelt” wirkte, sondern alle Anzeichnen wahrer Anteilnahme und Herzlichkeit besaß. Mir war der Mann auf Anhieb sympathisch! Da kann jeder Kopfstehen, mir wurde auf der Stelle klar, daß dies ein besonderer Typ und keine 08/15 Marionette ist, wie unsere austauschbaren Politikerpuppen.  

Der Iranische Präsident Ahmadinedschad hat nicht nur das komplette Interview dominiert, er hat und in einer unnachahmlichen Ruhe und Geduld, klar und mit bestechlichen Argumenten, die jetzigen und schon lange schwärenden Probleme der Menschheit benannt, die ebenfalls rund um diesen Konflikt aufscheinen.

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Klar ist auch, Ahmadinedschad ist ein gebildeter, ein intelligenter Mann, keinesfalls eine Marionette, Medienerfahren, ein Profi und besitzt viel Selbstwertgefühl! Dies ist ein Mann, der sich selber liebt. Und nicht, daß dies in falsche Hälse gerät:  Diese Selbstliebe ist eine durchwegs positive und hat nichts mit Narzissmus oder Egoismus zu tun. Solche Menschen bräuchten wir mehr! Und zwar auf UNSERER SEITE, der Seite ALLER NORMALEN MENSCHEN!

Dem Vorwurf, an einer Atombombe zu bauen, wies Ahmadinedschad auf sehr emotionale Weise zurück, aber machte auch klar, wenn er wollte, wenn die Nation Iran möchte, würden sie diese Waffe bauen. Dann, meinte er, glaubwürdig und nachdrücklich im Ausdruck, würden sie dies ganz offen tun und aller Welt dies sagen.

Aber, machte er Kleber gegenüber mit rhetorischer Eloquenz  klar, wobei ich denke, daß diese Worte auch an die zusehenden Völker, an UNS gerichtet waren – daß er und das iranische Volk, also wohl die Verantwortlichen und Mächtigen dort, der Ansicht seien daß diese Waffe ein RELIKT des letzten Jahrhunderts sei. Eine unmenschliche Waffe und unmoralisch! Barbarisch, nicht mit der iranischen Geisteshaltung vereinbar! Die Zeit diese Waffen einzusetzen, wäre mit Ende des 2. Weltkrieges beendet worden, sagte er,  ganz richtig, wie ich finde.

“Man hat sie einfach “begraben”, sagte er. Und wer heute so was sucht, sei zurückgeblieben .. stellt Ahmadinedschad klar. Und setzte nach, “Zurückgeblieben, in der Geschichte, in der Menschheit und der Humanität.”- was Kleber eine Menge Augenzucken und Gesichtsfarbe kostete. 

Und Ahmadinedschad sprach auch deutlich an und fragte Kleber, wieso Israel mit mindestens über 250 Atombomben, das Recht habe alle anderen Menschen zu bedrohen? Und NICHT zur Rechenschaft gezogen würde? Darauf hatte Kleber offensichtlich gewartet, sein “Stichwort”, woraufhin er den iranischen Präsidenten belehrte – als wenn der dies nicht wüsste  – daß der Iran den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben hatte, was ihn dazu verpflichte, alles offenzulegen. Aber Israel habe dies- ganz richtig übrigens – NICHT unterschrieben, sagte Kleber fast schon triumphierend.

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Meiner Ansicht nach, ging Kleber hier in eine Falle, die Ahmadinedschad die Gelegenheit gab, den “Ball” weiter ins Israelische Spielfeld zu werfen. Dies waren die wenigen Momente, wo mir eine Erregung von Ahmadinedschad auffiel, die er nicht zu beherrschen vermochte. Sonst war er stets kühl, professionell und ohne kalt, oder arrogant zu wirken, nein sogar herzlich. Aber hier bemerkte man, was den Iranischen Präsidenten wirklich antrieb, als er Kleber fragte, ob es ein ungeschriebenes Gesetz gäbe, das Israel das Recht gäbe, alles zu terrorisieren, Ungerechtigkeit zwischen die Völker zu streuen und sich über alle Regeln hinwegzusetzen? Das mit zweierlei Maß genmessen würde, was natürlich stimmt .. 

Überall? fragte er. Töten, terrorisieren, zerstören? Warum unterstützen die europäischen Völker so blind die Zionisten? Warum MUSS das Geld der europäischen Völker für die Zionisten ausgegeben werden? Und er stellte dann klar, daß der Iran KEIN künstliches Land sei, sondern SOUVERÄN- ein Wort, daß wir tatsächlich nur mehr vom Hörensagen kennen. “Es sei auch kein besetztes Land .. kein Besatzungsregime, 3 x darf geraten werden, WER damit gemeint ist. Kleber zuckte und blinzelte und musste jedenfalls mächtig schlucken .. man konnte klar sehen, daß ihm das bewusst war. Claus Kleber weiß, daß die BRD ein Besatzungskonstrukt ist, das war seinen Augen anzumerken.

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Oh, aber das veranlasste Kleber dazu, nachzufragen und zu sagen, ob er Israel als ein künstliches Land betrachte. Ahmadinedschad erwiderte gelassen, “Ja sicher, daß wissen Sie auch! Das weiß jeder, es war eine Kolonialistische Planung”.  Man muss diesen Typ mögen ..

Kleber gefror das Gesicht.  Ahmadinedschad setzte nach: “Entstanden durch eine Lüge. Die sind niemals Herrscher dieses Landes gewesen.” Kleber versuchte verzweifelt,  ihn davon abzubringen und machte Handgesten still zu sein und das Thema zu wechseln. Aber Ahmadinedschad sagte sie haben eine Geschichte namens Holocaust gemacht, aber die Schäden, die Kosten dafür, musste das Palästinensische Volk bezahlen.

Und bald schon, sah Kleber seine große Chance, die unverschämte Lüge anzusprechen, die man dem Iranischen Präsidenten immer wieder zur Last legte, er aber nie so sagte. “Ist daß der Grund, meinte er scheinheilig, warum Sie gesagt haben, dieses Land müsse von der Landkarte verschwinden?”  

Aber dazu war der Iranische Präsident zu klug, um darauf einzugehen. Er erwiderte, daß “wir sagen, das Ungerechtigkeit aufhören muss, daß Terror beendet werden muss”, das lügen müsse aufhören.

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Wie eine Marionette – die Kleber ganz sicher ist, wiederholte er immer wieder, in wechselnden Formulierungen, die “Litanei”, wieso der Iran keine IAEO Besuche mehr zulässt.

All die “Probleme würden sich lösen lassen, wenn der Iran diese wieder zuließe. Irans Präsident erklärte es ihm gelassen, ruhig und ganz sicher auch im Bewusstsein, das Kleber dies alles selbst ganz genau weiß.

Weil, WENN NICHT, was für eine Art Journalist wäre er dann? Ahmadinedschad erklärte es dennoch, viel zu klug um auf solche Beleidigungen zu reagieren, oder reinzufallen, also erklärte er wie einem Schuljungen, daß der Iran eine souveräne Nation sei, aber dennoch, weit über alle Regeln mit der IAEO zusammengearbeitet hatte, und daß als “EINZIGES LAND aller IAEO Vertragsländer, wurden die Daten Irans überall auf der Welt veröffentlicht".

Diese Zusammenarbeit wurde dann eingestellt, als zu erkennen war, daß die Verantwortlichen der IAEO nicht mehr nach ihren eigenen REGELN spielten und die als GEHEIM klassifizierten Papiere, Listen mit Mitarbeitern, Wissenschaftlern und allen Fortschritten zur atomaren Wissenschaft, diese Dokumente ihren FEINDEN auslieferten. Ich denke, dies sollte ein jeder mit ein wenig Einfühlungsvermögen behaftete verstehen.

Uns allen ist bekannt, daß es Israelische Killerkommandos gewesen sind, welche Iranische Wissenschaftler ermordet, deren Familie tyrannisiert, die Terror verbreitet hatten. Wissenschaftler, unschuldige ZIVILISTEN, wie Ahmadinedschad klarstellte und man nimmt ihm ab, daß er diese Taten persönlich verabscheut.

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Der Mann hat sich ganz einfach großartig, gegenüber diesen zu erwartenden Brüskierungen und Vorhaltungen verhalten. Besser ginge gar nicht, schon jetzt wirkt es beinahe – übertrieben gesagt, “kitschig”, wie gut und wie seriös er sich gehalten hat.

Mir ist bewusst, daß einigen Lesern dies sauer aufstoßen könnte, daß ich so sehr Partei für Ahmadinedschad ergreife. Ich bin mir darüber im klaren, daß im Iran nicht alles zum Besten steht, aber daß tut es bei uns hier auch nicht. Auch wir haben massive Probleme  – daß diese viele Menschen einfach nicht zur Kenntnis nehmen und sich lieber von der Glotze berieseln lassen, macht diese Dinge nicht ungeschehen.

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Und Ahmadinedschad gestand auch ein, das vieles im seinen Land zu verbessern sei. Ich fand ihn vor diesem Video schon gut, einfach nur deswegen, weil sich hier der Schwächere gegenüber den Stärkeren wehrte. Das ist wie ein “Reiz” für mich, ich bin grundsätzlich, auf der Seite der Schwächeren.  Aber seit diesem Interview finde ich ihn zusätzlich sympathisch, mit diesem Typen könnte ich mir ohne weiteres vorstellen, Stundenlange Diskussionen zu führen.

Man kann sich die Reaktionen gut vorstellen, die daraufhin folgten. Selbst der Kopp Verlag, seinem “offiziellen Selbstverständnis” nach, Enthüllungsjournalismus Betreiber,  entblödete sich nicht seinen “BILD_Geheimdienst Schreiberling” Udo Ulfkotte , mit der Überschrift “Volksverhetzung im ZDF? Moderator Claus Kleber unter Druck”  auf Ahmadinedschad und das Interview des ZDF  zu hetzen, der sich nun erneut auf eine Weise lächerlich machte, die vermutlich nur Ulfkotte fertig bringt. 

<-Quelle:

Das ist der Typ, welcher die “Bürgerbewegung  Pax Europa gründete, ihr wisst schon, der “Islamphobiker”und seine Rechten,  und als er austrat, aus seinem eigenen Verein, da warf er ihm vor – also das ist wirklich lustig, er sei wegen dessen (so Ulfkotte) „zunehmend extremistischen Kurses“ ausgetreten und wegen Verbreitung „rassistischer und womöglich volksverhetzender Bilder im Stürmer-Stil“.

DAS sagt ausgerechnet der Kerl, welcher das optimale Vorbild eines Rassisten ist?

Nun ja, diesmal also entblödete sich Herr “Bürgerwarner” nicht zu schreiben, daß es für die Erfüllung des Straftatbestands ausreiche, “dass ein strafbarer Inhalt über das Internet, zum Beispiel in Form einer HTML-Seite, von Deutschland aus abrufbar ist”. Das ZDF habe damit dem “Holocaustleugner Ahmadinedschad eine Plattform für seine strafbaren Handlungen geboten. Das Interview könnte nun in Kreisen von Rechtsextremisten dazu dienen, weitere Anhänger zu werben” .. und angeblich würde es Strafanzeigen gegen das ZDF hageln.

image<-Quelle:

HAT man denn da Töne? Alle Vernunftbegabten Menschen würde ich am liebsten dazu aufrufen, damit sie sich vielleicht ehrlich überlegen, den Kopp Verlag zu boykottieren und nicht mehr zum lesen anzusteuern. Derartigen Schwachsinn sollte man doch NICHT unterstützen, da sind wir in unserer Rolle als Konsumenten gefordert, meint ihr nicht auch?

Okay, NEIN! dies geht eindeutig zu weit, wenn wir schon freie Meinungsäußerungen haben wollen, dann sollte sie auch solchen Schreihälsen und Unruhestiftern wie Ulfkotte zugestanden werden!  Es ist zwar schwer erträglich, aber wir kommen nur so weiter, wenn wir ALLE ANDERSDENKENDEN tolerieren. Sobald dies wirklich gelebt würde, gäbe es solche Aufhetzer wie ihn nicht mehr, davon bin ich zutiefst überzeugt. 

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, das vermutlich einige glauben, daß dieses Interview nicht so wichtig sei und “dieser Artikel dazu Verschwendung” – das bekam ich heute gesagt, dem entgegne ich, daß jede einzelne Stimme zählt, die sich von diesem Unsinn distanziert und über die Wahrheit schreibt. WER an der Wahrheit interessiert ist, der wird diese auch finden ..

Auch zählt dabei, daß der Iran – der ganz genau die Stimmung in Europa, registriert und beobachtet, inklusive Internet @ all, Fernmeldeüberwachung, nicht viel anders als die CIA und gewiss nicht dümmer. Sie sollen ruhig sehen, daß WIR nicht dem Mainstream glauben. Oh, ihr glaubt, daß interessiert die nicht? Nein? Oh? Dann beachtet mal dies:

image<-Quelle:

Ich bin mir sicher daß sämtliche, im Hintergrund andächtig lauschenden Leute von den US-raelischen Geheimdiensten, BND, die Macher des “Zweifelhaften Dämlichen Ferblödungsprogramms”(ZDF) entsetzt zusammenzuckten, als Ahmadinedschad zu Kleber sagte, “WIR WISSEN, daß auch JETZT das deutsche Volk für UNS IST! Das können wir probieren, wenn Sie wollen: Machen wir ein REFERENDUM in Deutschland. Schauen wir, was die Deutschen über uns sagen. Es geht um die Regierungen, die VÖLKER HABEN KEINE PROBLEME miteinander!”

Man sieht, dies wird alles genauestens registriert!

Das Ende des Videos wird erneut von der sprudelnden Phantasie des “ZDF off Moderators” gespeist, der im vorauseilendem Kadavergehorsam Pflichtschuldig meinte:

“Freundliche Worte, die nicht darüber hinwegtäuschen, daß Achmed Ahmadinedschads Worte zum Holocaust Strafrechtlich relevant sind. Wir haben sie wiedergegeben, damit deutlich wird wie einer der umstrittensten Politiker der Welt – tickt.”

image<-Quelle:

Die ARD meint nun, sie müsse dies noch toppen und stellt ihre Version von Verblödetem Journalismus online. Überschrift:

Konflikt zwischen Israel und Iran

Militärschlag laut Experte "fast schon sicher"

der sogenannte Experte:

Zur Person:

Nahostexperte und Schriftsteller Michael Lüders (Foto: picture-alliance/ ZB)

Michael Lüders ist Autor und Publizist und berät Firmen und Ministerien in Bezug auf den Nahen Osten. Er organisiert Geschäftsreisen, begleitet Verhandlungen und schult Mitarbeiter für Auslandseinsätze. Lüders studierte arabische Literatur in Damaskus und Islam- und Politikwissenschaften in Berlin.

Und WAS erzählt der so?

tagesschau.de: Der Besuch des israelischen Verteidigungsministers Barak in Berlin steht im Zeichen des Atomstreits mit dem Iran. Welche Rolle könnte Deutschland im Falle eines Angriffs Israels auf den Iran spielen?

Michael Lüders: Es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem solchen Angriff Israels kommen. Deutschland wird dann auf der Seite Israels indirekt in diesen Krieg mit einbezogen, vermutlich in Form einer symbolischen Unterstützung.

Damit NICHT genug! Er drischt auf die ängstlichen Seelen ein, indem er die ständige Präsenz terroristischer Anschläge propagiert! 

"Auch in Deutschland könnte es terroristische Anschläge geben"

Zumindest traut er sich nicht mehr die absolute Totgeburt von Lüge zu wiederholen, wonach der Iran eine Bombe baut! Und auch sonst bin ich geneigt zu denken, das dieser Typ wesentlich klüger, als seine bisherigen “Vorgänger” waren ist.

Er spricht clever und als ob er neutral wäre, das wäre wirklich eine Neuigkeit!  Aber wahr ist immerhin das folgende:

In dem Konflikt geht es nur vordergründig um das Atomprogramm"

Tagesschau.de: Sie sagen, ein Angriff Israels ist fast schon sicher. Wann rechnen Sie damit?

Lüders: Wann genau es passiert oder nicht, weiß natürlich niemand. Bei dem Treffen von Netanjahu und Obama am 5. März in Washington war die Rede davon, dass beide Seiten noch ein Zeitfenster von zwei Monaten einräumen, um zu einer Verhandlungslösung zu kommen. Aber wenn mal eine solche Dynamik greift, wie wir sie jetzt erleben, dann ist nicht davon auszugehen, dass eine der Parteien einen Rückzieher macht.

Mal davon abgesehen geht es in diesem Konflikt nur vordergründig um das Atomprogramm. Es geht vor allem darum, einen geostrategischen Rivalen auszuschalten. Der Iran ist das letzte Land im weiten Feld zwischen Marokko und Indonesien, das keine pro-westliche Politik verfolgt. Die USA und Israel hätten – wäre die Islamische Republik Iran vernichtend geschlagen – keinerlei Widersacher mehr in der Region.

Wenn dieser “Nahost Experte” nun ganz offen Dinge sagt, die uns allen längst bekannt sind, dann bedeutet dies vor allem, daß das “Spiel” auf andere Weise gehandhabt und in eine höhere Ebene getreten ist. KEINER dieser “Experten” sagt von sich aus etwas, sie benötigen dazu eine Erlaubnis.

Und ich wiederum bin der Auffassung, daß zwar wahr ist das diese Dinge in Planung und ein Weltkrieg gewollt ist, aber wir sollten KEINEN EINZIGEN GEDANKEN daran VERSCHWENDEN, daß dies jemals passiert! WIR entscheiden, NICHT die da, WIR, ob es RUMMST oder NICHT!

Und zwar durch unsere Gedanken! Für wen dies neu ist, dann muss er rasch dazulernen, denn tagtäglich werden wir immer mehr und eindringlicher darauf hingewiesen, daß unsere GEDANKEN sich verwirklichen. BESONDERS diejenigen, die mit ANGST behaftet sind, Angst ist der Turbolader der Manifestation! Also bitte:

Lest ruhig drüber, denkt über diese dummen Leute nach, ABER haltet Abstand, großen Abstand davon, es würde einen Atomschlag oder 3. Weltkrieg geben!  VERLASST euch auf euch selbst!

ES WIRD KEINEN KRIEG, MIT DEM IRAN GEBEN UND KEINE A-BOMBE KAPIERT?!!! 

So! Ich brauch jetzt mal ne Pause und  frische Luft .. ist ja nicht auszuhalten solcher Unsinn! Das baldige Ende der Mainstreammedien kann ich kaum noch abwarten ..

Quellennachweise:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/volksverhetzung-im-zdf-moderator-claus-kleber-unter-druck.html

Udo Ulfkotte – Wikipedia

http://www.tagesschau.de/ausland/iraninterview104.html

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