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Aufräumen ..

Äh – wie meinen? DAS ist jetzt aber mal ein sattes uncooles Wort! Alles was Recht ist ..

Halli-Hallo, ehrenwerte Gäste und Dauerleser, ihr Freunde des Wissens, der Neugier und des Nachdenkens. Nach den letzten Tagen, wo ich nur andere Artikel eingestellt habe, freue ich mich , wieder selber  schreiben zu können. Ich schaffs ja sowieso nicht, länger als 2 Stunden, vielleicht drei, – wenn’s hochkommt, keine Tastatur zu berühren ..

Die letzten Tage war ich auch nicht untätig, es war nur so, daß ich einiges liegengebliebenes aufarbeiten musste. Ihr kennt das sicher auch, das sind alles Sachen – die eher unter “das-mag-ich-nicht”, oder “ach-später-ist-auch-noch-Zeit” notiert werden. Aber es hilft alles nichts … es gibt so eine Art “energetische Zusammenhänge”, wie ich entdeckte.

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Unordnung, oder Chaos, in ganz egal, welchen Lebensbereichen, bedeutet tatsächlich auch Chaos, oder Unordnung, im eigenen GEIST … und daher sehe ich zu, nicht zuviel davon “auflaufen” zu lassen.

Es muss relativ überschaubar sein ..

Wer das nicht glauben will, oder dies für ausgemachten Blödsinn hält, der achte bitte einmal darauf, beim nächstbesten größeren Aufräumen, sei es in seiner Werkstatt, Hobbyraum, Auto, Wohnung/Küche, etc.- whatever, wie er/sie/es sich DANACH fühlt. Wirklich, ich rate ernsthaft dazu. Macht einen “Vorher-Nachher Feeling Test”, nichts kompliziertes – hört, spürt einfach in euch hinein, BEVOR ihr beginnt aufzuräumen. Und wenn ihr fertig seid, erneut ..

Vom mit Unrat vollgestellten, beinahe überfüllten Keller will ich gar nicht reden, so was kennt ja eh fast jeder. Dort verstauen wir alles, was wir vielleicht zwar irgendwann gekauft haben, aber sich als – mindestens – “verheerende Fehlinvestition” erwies, die unter der Rubrik, “gut gemeint, aber nicht gut überlegt”, in diversen Kellern vor sich hin schimmelt. Und meist denken wir ja auch oft, “herrje, das muss ich jetzt aber bald aufräumen” – angesichts des realen Müllbergs und der gestapelten “Brauch-ich-gar-nicht” schwindet unsere Absicht, wie Eis in der prallen Sonne.

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Man will es vielleicht nicht glauben, aber zumindest Hausfrauen, also jene Wesen, an denen meistens die Arbeit hängen bleibt, die wissen schon, das “häusliche Ordnung” eine Form von unterstützender Stabilität für den Familiensegen  ist.

Wer nach dem aufräumen/Ordnung schaffen, keine geistige Frische, elastischeres Denken, oder einfach ein Gefühl der Befreiung an sich wahrnimmt, der hat entweder nicht wirklich aufgeräumt, oder sauber gemacht, oder aber, er hat jeden Bezug zu seinem Innenleben verloren. Zweiteres wäre dann allerdings wirklich Übel ..

Es gibt aber natürlich auch eine “andere Form” von aufräumen, damit sind die vielen “unausgegorenen Gedanken” gemeint, die wir mehr oder weniger ALLE mit uns herumschleifen. Solche Überlegungen und meist ganz persönliche Einschätzungen, die wir mit kaum jemanden teilen und worüber wir uns oftmals selbst nicht ganz klar sind.

Diese “Aufzuräumen” geht leider nicht so einfach, wie kehren, saugen, bürsten oder putzen. Und so unangenehm und ungeliebt, diese häuslichen Tätigkeiten sind, im Vergleich dazu habe ich mich bereits des Öfteren dabei ertappt und mich dem “frommen Wunsch” hingegeben, es möge doch bitte auch so einfach sein, all die vielfältigen Vermutungen, Assoziationen und Überlegungen, die ich über die “Dinge” des Lebens angestellt habe,  fein säuberlich geordnet und “aufgedröselt”, nach Schwerpunkten sortiert, zu KLÄREN.

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Ein “zweites Manko” fiel mir auf:

Während es wohltuend auffällt, wie wir nach einer “Großreinemachorgie” in unseren 4 Wänden, mit positiven Gefühlen belohnt werden, gibt es in der umgekehrten Variante,  leider, keine wie auch immer gearteten Belohnungen, für Aufräumaktionen des Geistes.

Damit meine ich, das diese zwar allerdings selbstlohnend sind, aber daß dabei beispielsweise eben nicht der Dachboden mitgesäubert wird ..

Merke: Äußere Reinigungsarbeit verleiht inneres Wohlgefühl, innere Reinigung ergibt jedoch keinen äußeren Zusatznutzen.

Oh, übrigens, nicht daß wir hier Missverständnisse kriegen:  Was ich hier so großspurig “Aufräumaktionen des Geistes” nenne, ist in Wahrheit nicht viel mehr als ein aussortieren, oder aussieben von Überlegungen, die ENDLICH – zu verwerfen, oder anzunehmen sind. Dazu können wir noch jene Dinge nehmen, wie das hinauszögern von Entscheidungen, oder eben unangenehme Aufgaben vor uns herzuschieben.

Denn mehr noch als äußere Anhäufungen von Unrat, sind es diese “geistigen Müllberge”, die wir anstatt zu ordnen und “aufzuräumen”, immer größere Haufen werden, die zu einem wirklichen BALLAST für uns werden. Und möglicherweise zu einer größeren Belastung wird, wie unser Keller nie sein könnte.

Irgendwann kann es beginnen “Dimensionen” anzunehmen, wo wir alleine beim Gedanken daran von nagenden Schuldgefühlen gequält und nur mehr “Oh nein” stöhnen.

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Natürlich wird nicht jeder von solchen Größenordnungen heimgesucht, wie in den Straßen von Neapel ..  Okay, vielleicht “überzeichne” ich auch etwas, aber ich denke, wir können uns alle ein wenig darin erkennen.

Und vielleicht hat der eine Leser, oder die andere Leserin, bereits begonnen damit, diese Art von “Saustall” in Angriff zu nehmen.

Es ist schon einige Zeit her, als ich damit begann, die Ärmel hochzukrempeln, um diese “geistigen Schuttberge” abzutragen. Konsequent und energisch, anders führt es zu keinem nennenswertem Ergebnis, daraus ergaben sich dann diverse interessante Erkenntnisse, die mich Zeitweise zu einem “kleinen Ordnungsfanatiker” machten.

Das hat sich dann zwar wieder gelegt, aber ich fand es damals so toll, wie gut es mir ging und daß offensichtlich nur deswegen, weil ich auf Ordnung bedacht war, daß ich echt ständig die Augen offen hielt, ob es irgendwo was zu tun gäbe. Heute betrachtet ist es wirklich saukomisch, aber ich kam dahinter, daß es im Grunde ganz einfach ist, wenn man nämlich einfach GLEICH jene Dinge in Angriff nimmt, die einem am unangenehmsten sind. Das wirkt wahrlich “Wunder” ..

Und seither habe ich meine Ruhe vor dieser Art von Problemen. Etwas unaufgeräumt hat es jeder mal, das halte ich übrigens für weitaus gesünder, als einen “Putzfimmel Tick”. Eine gute Bekannte von mir, hat sich leider in diese Richtung “entwickelt” …

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Sie hatte einen sehr großen Freundeskreis, der auch ausgesprochen gerne bei ihr erschien und es wurden allerlei Feste bei ihr gefeiert, viel gelacht, usw.

Heute ist es jedoch so, daß kein Mensch sich mehr dort hinwagt, aus Angst davor, irgendwas schmutzig zu machen, oder um Himmels Willen, es könnte ja ein Glas umfallen .. wenn das nämlich passiert, ein größeres Drama hat man nicht gesehen ..

Ich habe da so einige Gedanken, wieso es soweit gekommen ist, aber die gehören hier nicht hin. Es war mir nur wichtig aufzuzeigen, wie sehr unser Leben doch in “Schräglage” kommen kann und zwar in verhältnismäßig kurzer Zeit. 

Vielleicht finden es ja einige Leute eher unrealistisch, das eine gewisse Ordnung – im außen, wie auch im innen, solch große Wirkung haben soll. Kann ja sein, daß sie zu jenen glücklichen Menschen zählen, für die es einfach normal ist, in angemessener Weise damit umzugehen. Für mich jedoch war es damals geradezu eine Offenbarung, nie und nimmer hätte ich mir das vorstellen können – ach ja, ich konnte mir so viel NICHT vorstellen ..

Es ist wirklich so, Ordnung beginnt zuallererst im GEIST!

Aufräumen hat etwas mit SELBSTLIEBE zu tun, so witzig es sich anhören mag. Um diesen Gedanken nachzuvollziehen, braucht man sich nur das gute Gefühl in Erinnerung rufen, daß einen belohnt, wenn man etwas unangenehmes bereinigt hat. Und das STRAHLEN wir dann deutlich aus, jeder merkt es – außer natürlich, er ist ein “stupider Holzkopf”.

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Wer sich selbst liebt, der tut “Dinge”, damit er sich gut fühlt. Das ist persönliche FÜRSORGE ..

Wer sich selbst liebt, wird dafür Sorge tragen, damit er nicht mit negativen Gedanken und/oder Schuldgefühlen herumläuft, die sich letztlich nur daraus speisen, weil man etwas vor sich herschiebt ..

Wer sich selbst wirklich und wahrhaftig ganz angenommen hat, der wird versuchen, seine Wohnung in einen “Hort” der Harmonie und des Gleichgewichts zu verwandeln.

Das eigene DaSein halbwegs in Ordnung zu halten, ist meist nicht allzu schwer. Komplizierter wird es, wenn es mal nicht mehr so “Rund” läuft, wenn persönliche Hürden auftauchen .. dann kann es aber gerade die Ordnung sein, die uns vor dem endgültigen Sturz bewahrt. Dazu ist natürlich auch ein gewisse Disziplin nötig, die einem aber oftmals dann abhanden zu geraten scheint, wenn sie bitter nötig ist.

Solche Herausforderungen hat sicher schon jeder mal erlebt, oder mal besser, mal schlechter bewältigt. Die Art und weise ist gar nicht so wichtig, nur DAS wir es bewältigt haben. Das Leben vergibt KEINE NOTEN an uns, wie wir es leben, oder annehmen. Wenn wir das mal gelernt und verinnerlicht haben, dann werden wir auch damit aufhören können, uns selbst zu bewerten.

Und DEN Typen möchte ich doch zu gerne sehen, welcher da schon frei davon ist ..

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