THE DARK WEB PROJEKT




NWO-Fighter Germany Website: Meinen Dank an dieser Stelle fürs kopieren.

 

 

Wortschatzanalyse, Grammatik-Stil und der Anschlag auf der Computertastatur hören sich an wie Überwachungsmethoden der Zukunft, oder aus einem Hollywood-Film. Nein,sie sind die Gegenwart! Die in Deutschland stark umstrittene und heiß diskutierte Online-Durchsuchung ist im Vergleich zum "Dark Web Project" des Artifical Intelligence Lab an der University of Arizona lediglich die Spitze eines Eisberges und wirkt wie Laienwerk bei der Überwachung von terroristischen Aktivitäten im World Wide Web.

Bevor die Alliierten im Zweiten Weltkrieg die Codes der Chiffriermaschine Enigma hackten, waren sie dennoch in der Lage einzelne Funker Nazi-Deutschlands anhand ihrer Eingabe von Morsezeichen zu erkennen. Dies war ausreichend für die Erstellung eines Bewegungsmuster dieser Agenten. So konnte man feststellen, dass sich dieser Agent nun in Frankreich aufhält, obwohl er vor kurzen noch aus Deutschland gemorst hatte.


Wenn man nun glaubt, diese Technik sei veraltet, dann täuscht man sich ganz gewaltig, sie ist moderner denn je.
Eine bestimmte Software erfasst z.B die Tastaturanschläge einer bestimmten Person in einem Chat. Diese Anschläge werden mit dem Rhythmus eines anderen Chat-Teilnehmers zu einer andern Zeit und in einem anderen Chat oder Board verglichen. Zur gleichen Zeit ermitteln so genannte Crawler welche Personen eigentlich alle in diesem Chat miteinander verbunden sind und eine Traceroute-Software, ein so genanntes Diagnose-Werkzeug, ermittelt über welche IP-Router Datenpakete bis zum Ziel-Host vermittelt werden.
Die Anfänge einer Analyse des Tipprhythmus im Zusammenhang mit Passwortabfragen finden sich bei der altbekannten Rand-Corporation. Die Forschung für das Basisprogramm dauerte nur vier Monate. Die Forschungen der Rand-Corporation ergab, dass sich der Anschlagsrhythmus auf der Tastatur eines geübten Benutzers annähernd mit der Einmaligkeit eines Fingerabdrucks vergleichen lässt.Dieser von der R.C entwickelte "writeprint"-Mechanismus wird heutzutage von vielen Firmen für ihre Sicherheits- und Zugangsabfragen verwendet. Das Programm identifiziert Tipper mit einer Zuverlässigkeit von über 95 Prozent. Im Klartext heißt dies, dass man auch mit dem richtigen Passwort keinen Zugang bekommt, da der Tipprhythmus nicht stimmt.


In den letzten Jahren kam aufgrund der steigenden angeblichen Bedrohung durch den Terrorismus und die Nutzung des Internets durch die Selbigen die Frage auf, ob man dieses System auch umgekehrt nutzen könnte: Statt einen Nutzer sich mittels seines bekannten Tipp-Rhythmus identifizieren zu lassen, einen unbekannten Nutzer anhand seines Keyboard-Anschlages zu identifizieren.
Im Jahre 2004 entstand dann schließlich das mit akademischen Zielen gestartete "Dark Web Project" des Artifical Intelligence Lab an der University of Arizona, welches mittlerweile auch von staatlicher Seite und allen voran der National Science Foundation Unterstützung wird und die Geheimdienste ihre Finger schon mit im Spiel haben.
Die anfänglich auf Kryptographie und Autenthifizierungstechniken zielende Arbeit wurde umdefiniert. Entscheidende Bedeutung erlangt hierbei die "Social Network Analysis" (SNA). Im Grunde ist die SNA nicht anderes als die alte semantische Inhaltsanalyse, sie bedient sich lediglich den Methoden aus Sozial-und Geisteswissenschaften und wendet diese auf das Internet an. Dieses System soll heute bereits in der Lage sein einen anonymen Schreiber anhand eines Textes von ca. 100 Worten anhand von grammatikalischen, Wortschatz- und Semantikabgleichen mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% zu identifizieren.
Auf diese Weise ist es sogar möglich das Web auf ein bestimmtes Schema zu durchleuchten und so verfasste Texte einer Person zu finden. Das System weise dann darauf hin, wenn diese Person einen neuen Beitrag ins Netz stellt, oder der Beitrag verlinkt bzw. diskutiert wird.


Das Wiesenthal-Zentrum, das Site Institut oder Haganah (eine Art Online-Miliz die Interaktivitäten von islamistischen Gruppen verfolgt) haben selbst Beobachtungen des WWW durchgeführt und führen ihre Crawler Ergebnisse mit denen des "Dark Web Projects" zusammen. Auf diese Weise sollen die Terror relevanten Bereiche des Internets sichtbar gemacht werden, da Google und Co diese bei ihrer Suche nicht erkennen. Das normale Internet in seiner friedlichen Form soll davon angeblich nicht berührt werden. In den Datenbanken des DWP werden mittlerweile 360.000 Extremistenseiten geführt.
Im wesentlichen heißt dies, dass man sich aufgrund verschiedener Nicknames in Foren und E-Mail-Accounts nicht vor diesem System verstecken kann, außer man ändert regelmäßig sein Tippverhalten, was wohl sehr schwierig sein dürfte. Das bedeutet wiederum, dass eine Software in ihrer ausgereiften Form sofort Alarm schlägt, wenn eine Person, deren E-Mail-Account oder Rechner überwacht wird, mit dem Tippen beginnt. Das freut natürlich unsere Schäubles auf der ganzen Welt.


Soweit zu den technischen Möglichkeiten und der offiziellen Version des "Dark Web Project".


Wie bei allen Maßahmen gegen den Terrorismus werden natürlich wieder 90% nicht Terroristen durchleuchtet. Sollte so ein Fall dann an an die Öffentlichkeit geraten wird man im Nachhinein natürlich wieder eine Rechtsgrundlage schaffen und die zuerst illegalen und verfassungswidrigen Tätigkeiten werden legalisiert. Die Möglichkeit einer anderen Nutzung des DWP wird durch den Projektleiter Hsinchun Chen gegeben, der sagte, nicht nur Extremistengruppen, auch andere soziale Bewegungen und Organisationen ließen sich mit diesen Methoden untersuchen. Chen ist davon überzeugt, dass seine Analyse-Methoden auch anderen Fachbereichen helfen könnten, den sozialen Wandel zu verstehen.
Weitere Links:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,505255,00.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/95918

 

Für Black s Information Space-Steven Black-am 22.6.2008

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