DIE PLÜNDERUNGSKUNST II

 

Zweiter Teil..

NEXUS Magazin 4, April-Mai 2006

Die Brücke von Arnheim

Nachdem wir diese verschlungenen Pfade ausgiebig erkundet haben, lassen Sie uns nun kurz zu Montgomerys gewagter „Operation Market Garden“ zurückkehren – dem gebilligten Plan, der vorsah, fünf niederländische Brücken, über die die Alliierten mitten ins Herz von Deutschland vorstoßen wollten, einzunehmen und zu halten.

Wer den hervorragenden Film auf der Grundlage von Cornelius Ryans Buch „Die Brücke von Arnheim“ gesehen hat, wird sich an den verbissenen Mut der Soldaten vom 3. Bataillon der 82. US-Luftlandedivision unter dem Kommando von Major Julian Cook erinnern, die in schwerfälligen Booten und unter dem tödlichen Kugelhagel der Deutschen über den Fluß Waal ruderten und die schwer umkämpfte, aber strategisch wichtige Brücke wenige Kilometer südlich von Arnheim verteidigten, über die die Straße nach Nimwegen führte.

Dies war der letzte verzweifelte Versuch, die stark aufgeriebenen britischen Luftlandetruppen unter Oberst John Frost bei Arnheim zu entlasten. Unter schweren Verlusten gelang es dem 3. Bataillon schließlich, die Brücke nach Nimwegen einzunehmen und zu halten. Doch anstatt nun mit den Panzern nordwärts nach Arnheim vorzurücken, um Oberst Frost zur Seite zu stehen und den Erfolg von Montgomerys waghalsigem Plan sicherzustellen, teilte ein Oberst der Grenadier Guards, einem britischen Infanterieregiment, der die Brücke erreichte, seinen amerikanischen Kollegen mit: „Wir rücken nachts nicht vor.“32 Ein wütender Oberst Tucker, der das 504. Fallschirmjägerregiment der Amerikaner befehligte, das die Brücke gesichert hatte, warf hitzig ein, man dürfe keine Zeit verlieren, da die Deutschen ihre Truppen sammeln würden und die Briten die Chance nutzen müßten, um zu Oberst Frost bei Arnheim zu stoßen. Doch der britische Major blieb solchen Argumenten gegenüber stur: „Nun, wir können nachts aber nicht vorrücken.“ Dann fügte er hinzu: „Wir brechen morgen früh auf.“33 Wie zu erwarten, wimmelte das gesamte Gebiet am nächsten Morgen von der deutschen Verstärkung.

Cornelius Ryan nennt den Major der britischen Guards nicht namentlich – eine Auslassung, die ins Auge fällt. Zudem tauchen in seinem Ablauf des Geschehens einige Ungereimtheiten auf.

Eine britische Dokumentationsreihe mit dem Titel „Battlefields“ [Schlachtfelder], die die BBC kürzlich ausstrahlte und durch die der Historiker Professor Richard Holmes führte, widmete eine Folge der „Schlacht um Arnheim“. Die Macher der Dokumentation interviewten vor laufender Kamera Moffatt Burriss, der die I-Kompanie des 504. Regiments befehligt hatte und dabei gewesen war, als der britische General Horrocks Oberst Tucker fragte, ob er tatsächlich vorhabe, die hart umkämpfte Brücke vom Waal aus in einem Sturmangriff zu nehmen. Laut Burriss sagte General Horrocks: „Das ist ein unglaubliches Vorhaben. Meint ihr Jungs wirklich, ihr schafft das?“ „Werden Ihre Panzer zum Abmarsch bereitstehen, General, sobald wir die Brücke genommen haben?“, soll Tucker gefragt haben. „Meine Panzer werden in voller Stärke bereitstehen, um entschlossen nach Arnheim vorzurücken, und nichts wird sie aufhalten“, entgegnete Horrocks daraufhin.34

Als die Brücke eingenommen war, war es Hauptmann Burriss, der die ersten Panzer auf der anderen Seite begrüßte. Er war erstaunt, als sie anhielten. Er fragte den Feldwebel, der die ersten drei Panzer befehligte – die bald von einem vierten unter dem Kommando eines Majors der Guards eingeholt wurden –, warum sie hielten. Dieser sagte ihm, voraus befinde sich ein deutsches Panzerabwehrgeschütz und „wenn ich weiterfahre, ist mein Panzer erledigt“.

Daraufhin sagte Burriss: „Wir werden uns das Geschütz gemeinsam holen.“ Der Feldwebel aber lehnte das Angebot mit den Worten ab: „Nein, das geht nicht. Ich habe keinen derartigen Befehl erhalten.“35 Das stand in krassem Widerspruch zu dem, was General Horrocks beabsichtigt und Oberst Tucker gegenüber unmißverständlich versprochen hatte.

Aus dem offiziellen Kriegstagebuch der Grenadier Guards geht hervor, daß die Brücke bei Nimwegen lediglich „dichtgemacht“ worden sei.

Auch der Major der Grenadier Guards kam in der BBC-Dokumentation zu Wort. „Ein Vordringen wäre schwierig gewesen“, wandte er ein. Burriss sah das anders. Er sagte, er habe sich „betrogen gefühlt“. Seine Männer hätten die Brücke unter enormen Verlusten eingenommen, hätten sich Maschinengewehrfeuer und 20-mm-Geschützen ausgesetzt, nur damit die Briten schließlich „vor einer Kanone zurückschreckten, obwohl sie über ein gesamtes Panzerkorps verfügten“.

Es stand praktisch nichts mehr zwischen den Guards und Arnheim. Das Nordende der Brücke hielten noch immer die britischen Fallschirmeinheiten. Oberst Frost war verwundet worden, und so kämpften die Soldaten unter Major Tony Hibbert von der 1. Fallschirmjäger-Brigade weiter, der nach Frost der ranghöchste Kommandeur war.  In der Ferne konnte er die Panzer der Guards schon hören, doch sie kamen nicht näher. In dem BBC-Interview meinte Hibbert verdrossen, wenn nicht gar verbittert, daß der „Market Garden“-Plan „hätte funktionieren können und müssen“, und grimmig setzte er hinzu, daß die Panzer unter dem Major der Grenadier Guards „schon über die Brücke waren, als wir überrannt wurden“.

Die Verlorenen

Daß die Grenadier Guards unter königlicher Schirmherrschaft stehen, kann man daran erkennen, das der regierende britische Monarch für gewöhnlich zum Ehrenoberst über das Regiment ernannt wird. Die Grenadier Guards sind eines von fünf britischen Regimentern, die die Ehre haben, auf der offiziellen Geburtstagsfeier des Monarchen oder der Monarchin die „Farben“, die königliche Flagge, in einer Fahnenparade vorzuführen. Diese Zeremonie stammt noch aus der Zeit, als das Regiment noch die „Gardetruppe“ für die königliche Familie und ihre Paläste bereitstellte.

Die Grenadier Guards sind auch eines der Regimenter, die die Ehre haben, den Monarchen zu schützen. Alle Guards schwören dem Monarchen als Oberhaupt der britischen Streitkräfte die Treue. Es ist überaus bedeutsam, daß dieser Treueid dem herrschenden britischen Monarchen und nicht dem Parlament geleistet wird. Interessanterweise besuchte die heutige Monarchin, Königin Elizabeth II., im Rahmen ihres ersten öffentlichen Auftritts an ihren sechzehnten Geburtstag die Grenadier Guards.

Der Major der Guards, den Hibbert erwähnte, ist Peter Alexander Rupert Smith, ein Angehöriger der überaus machtvollen und einflußreichen Familie Smith – einer Bankiersdynastie, die kaum bekannt ist, aber schon seit etwa 350 Jahren besteht. Bereits um etwa 1650 gründete Thomas Smith das Bankenhaus Samuel Smith & Co. in Nottingham, das als erstes britisches Bankenhaus außerhalb Londons gilt. Die nachfolgenden Generationen der Smiths stellten sicher, daß das Familienunternehmen florierte, und bis 1902 hatten sie zehn Fillialen in Betrieb genommen.

Nicht nur war Lord Rothschild mit einem Mitglied der Sippe befreundet, sondern ein Smith heiratete später sogar eine Rothschild. Eine weitere interdynastische Hochzeit fand zwischen den Smiths und der bekannten Bankiersfamilie Baring statt. Der Einfluß der Smith-Dynastie nahm mehr und mehr zu.

Frances Dora Smith heiratete schließlich Sir Claude Lyon-Bowes. Die beiden waren die Großeltern mütterlicherseits von Lady Elizabeth Bowes-Lyon, die 1923 Prinz Albert („Bertie“), den Herzog von York, heiratete. Aus Prinz Albert wurde 1936 König George VI., und aus Elizabeth wurde Königin Elizabeth, die Gemahlin des Königs – die später als Königinmutter bekannt wurde. Vor kurzem beschrieb ein Zeitungsartikel, wie gewogen die Königinmutter der „Friedensbewegung“ gewesen sei und daß sie „bemüht war, einen Krieg mit Deutschland abzuwenden und die Bande zwischen den beiden Ländern zu stärken“.36 Eine Zeitung ging so weit zu behaupten, sie hätte eine Besetzung durch die Deutschen gerne zugelassen, sofern die Monarchie und ihre Position dadurch nicht gefährdet worden wären.37 Ihr Bruder David Bowes-Lyon, dem sie immer sehr nahegestanden hatte, hatte vor dem Krieg eine leitende Funktion im Bankenhaus der Gebrüder Lazard und zudem eine „wichtige, aber nicht näher definierte Stellung innerhalb des Special Operations Executive (SOE)“ inne.38

Die Verbindung zum Hause Lazard ist bezeichnend, da die Bank ein Band zu dem Nazisympathisanten Sir Henri Deterding von der Royal Dutch Shell (von der man lange glaubte, sie gehöre zu einem Großteil der niederländischen und der britischen Königsfamilie) sowie zum Viscount Bearstead von der Investmentbank Hill Samuel darstellte, die beide wiederum mit Baron Kurt von Schröder in Zusammenhang stehen – einem Nazi mit Leib und Seele, der SS-Führer Heinrich Himmler finanziell unterstützte und eine führende Stellung im „Freundeskreis des Reichsführers“ einnahm. Zufällig machte von Schröder Allen Dulles zu seinem US-Rechtsberater.39 Auch er hatte eine leitende Position bei der Lazard-Bank inne und gehörte zudem der pronazistischen Organisation „Anglo-German Fellowship“, der englisch-deutschen Kameradschaft, an. Die Kameradschaft wurde 1935 von dem deutschen Bankier Ernest Tennant gegründet – einem engen Freund von Hitlers Außenminister Joachim von Ribbentrop – und zählte zu ihren Mitgliedern zahlreiche Bewunderer Hitlers, die es manchmal nicht bei bloßer Bewunderung beließen.

So begründete ein Mitglied, Sir Oswald Mosley, die faschistische Partei „British Union of Fascists“ (BUF), deren Mitglieder auch „Blackshirts“ genannt wurden und die von Berlin Gelder bezog. Ein weiteres Mitglied war Admiral Sir Barry Domville, ein glühender Verehrer der Nazis, der später ein Shickshinny-Ritter werden sollte.40 Charles Edward, der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, wurde von Hitler nach England geschickt, um den Vorsitz über die Kameradschaft zu übernehmen. Er war angewiesen worden, die Beziehungen zwischen England und Deutschland zu verbessern und auf ein Bündnis zwischen den beiden Nationen hinzuarbeiten. Auch der Herzog von Hamilton gehörte der Kameradschaft an, der, wie inzwischen bekannt ist, derjenige war, bei dem Rudolf Heß nach seinem Flug nach Schottland Zuflucht suchte. Das britische Königshaus trägt eigentlich den Namen Sachsen-Coburg und Gotha; erst während des Ersten Weltkriegs benannte sich die Königsfamilie in Windsor um, um Anfeindungen aus der britischen Bevölkerung vorzubeugen.

Die Liste der Verbindungen zwischen der britischen Königsfamilie und den Nazis ist lang. Prinz George, der Herzog von Kent und Bruder von König George VI., starb am 25. August 1942 an Bord eines Flugboots vom Typ Sunderland, das zur 228. Staffel des Coastal Command, des Küstenkommandos der britischen Luftwaffe, gehörte. Die Maschine zerschellte an einem Berg namens Eagle’s Rock nahe Berriedale, Caithness, in Schottland. Die Autoren des Buches „Double Standards“41 führen gewichtige Beweise dafür an, daß das Flugzeug auf Anordnung Churchills hin sabotiert wurde, um von einem Bündnis zwischen Deutschland und England abzulenken, das man im Grunde bereits geschlossen hatte und das der Herzog, wahrscheinlich im Namen seines Bruders, des Königs, in Schweden aushandeln sollte. Die Autoren glauben, daß sich gemeinsam mit dem Herzog von Kent kein Geringerer als der stellvertretende Führer Rudolf Heß mit an Bord des Flugzeugs befand.42 Am Abend vor dem Absturz hatte der Herzog auf Balmoral geweilt, wo er sozusagen sein Henkersmahl einnahm, wobei Prinz Bernhard von den Niederlanden ihm Gesellschaft leistete.

Prinzessin Sophie, die von all ihren Geschwistern Prinz Philip (der seinen Nachnamen von Battenberg in Mountbatten änderte und durch die Heirat mit Prinzessin Elizabeth 1947 zum Herzog von Edinburgh wurde) altersmäßig am nächsten war, heiratete Prinz Christopher von Hessen, der zu Himmlers Stab gehörte und sich freiwillig als „Agent“ verdingte.43 Auch Prinz Christopher kam 1944 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, zwei Jahre nach dem höchst ominösen Tod des Herzogs von Kent.

Wenn die Niederlage zum Sieg wird

Es sollte nicht weiter überraschen, dass es sich bei dem Major der Grenadier Guards, Peter Smith, um den sechsten Baron von Carrington handelt, der besser bekannt ist als Lord Carrington. Im April 1985 ehrte ihn die britische Königin, indem sie ihn zum Ritter des Hosenbandordens schlug – des ältesten und angesehendsten aller britischen Ritterorden, der seit beinahe 700 Jahren besteht. Als Mitglied des britischen Königshauses blickt Lord Carrington auf eine illustre Laufbahn zurück. Nicht zuletzt war er einst Vorsitzender der Pilgrim Society, die 1902 in London (und 1903 in New York) auf den letzten Wunsch von Cecil Rhodes hin gegründet worden war. Auch war Lord Carrington 1983 Vorsitzender der exklusiven und elitären Bilderberger.

Die erste Konferenz der Bilderberger fand im Mai 1954 statt. Auf diesen Treffen findet sich die Weltelite zusammen, um gemeinsam zu beratschlagen, wie sich das Weltgeschehen entwickeln soll. Sie werden mißtrauisch betrachtet von allen, die sie als Außenstehende des demokratischen Prozesses betrachten und argwöhnen, man wolle uns eine diktatorische Weltordnung aufzwingen, die den Interessen einiger weniger dient.

Zu denen, die wesentlichen Anteil an der Gründung der Bilderberger hatten, gehören General Walter Bedell Smith, Allen Dulles, der ultrarechte französische Premierminister Antoine Pinay44 und Otto Wolf von der Kölner Otto Wolf AG, dessen Vater ein bedeutender Finanzier Hitlers war. Ein weiterer Gründer war Sir Colin Gubbins, der während des Krieges das SOE geleitet sowie „Hilfseinheiten“ aufgestellt und ausgebildet hat, die im Falle einer Invasion durch die Nazis einen Partisanenkrieg hätten führen sollen. Diese Hilfseinheiten waren wiederum in die sogenannten „Oxen Units“, die Ochseneinheiten, der britischen Armee eingeschlossen, die für Sabotageaktionen zuständig waren. Eine dieser Oxen Units war in Berridale zugegen, als die Maschine mit dem Herzog von Kent abstürzte.45

Die Zahl derjenigen, die diesen Konferenzen schon beigewohnt haben, ist groß, und die Teilnehmer sind durchweg einflußreich. Zu ihnen gehören beispielsweise David Rockefeller, Walter Boveri junior, der Sohn des Begründers von Brown Boveri, Sir Eric Roll von der Londoner Filliale des Handelsbankenhauses Warburg sowie Dr. Hermann Abs von der IG Farben – um nur diejenigen zu nennen, die in diesem Zusammenhang interessant sind. Prinz Bernhard von den Niederlanden war der erste Vorsitzende der Bilderberg-Konferenzen. Er leitete die Treffen bis 1976, mußte dann aber zurücktreten, weil er im Rahmen der Lockheed-Starfighters-Affäre Schmiergelder erhalten hatte und dadurch in Ungnade gefallen war.46

Nicht unbedeutend ist auch die Tatsache, daß das erste Treffen der Bilderberger zehn Jahre nach der fehlgeschlagenen „Operation Market Place“ in einem Hotel (namens Bilderberg, daher der Name der Gruppierung) in Oosterbeek, Niederlande, stattfand, nur wenige Kilometer von Arnheim und Nimwegen entfernt – genau auf dem Territorium, auf dem die Schlacht um die Brücke von Arnheim stattgefunden hatte.

Könnte es sein, daß man Oosterbeek für das erste Treffen der Bilderberger aussuchte, um im geheimen zu feiern, daß man den Nazi-Schatz in Sicherheit bringen konnte, wie Bormann es geplant hatte? Möglich ist das. Während der ersten zwei Jahren nach der Gründung der Bilderberger wurden im Halbjahresrhythmus vier Konferenzen abgehalten.47 1954 fanden diese Treffen im Mai und im September statt; 1955 im März und September. Ab 1956 fanden die Treffen nur noch einmal im Jahr im Mai statt. Der September 1954 war natürlich der Monat der – möglicherweise durch Verrat – gescheiterten „Operation Market Garden“.

Das Jahr 1954 ist auch noch aus anderen Gründen von Bedeutung, denn in diesem Jahr erklärten sich die Alliierten einverstanden damit, Westdeutschland den Status einer eigenständigen Nation zurückzugeben. Am 5. Mai 1955 waren die deutschen Unternehmen endlich frei von der Kontrolle durch die Alliierten. Das Vermögen von Thyssen, Krupp und anderen Unternehmen, die man beiseite geschafft hatte, konnten nun wieder offen auf den Tisch gelegt und darauf verwendet werden, Deutschland einmal mehr wiederaufzubauen – wie Bormann es vorausgesagt hatte.48 Das Abkommen, das die Besatzung Westdeutschlands beenden sollte, wurde im Oktober 1954 in Paris unterzeichnet.49
Aus der Vergangenheit erwächst die Zukunft. Leider.

Endnoten
  1. Mit „immer wiederkehrend“ meine ich, daß sich die US-Auslandspolitik – ganz gleich, wer die Präsidentschaftswahl gewinnt – nie grundlegend ändert.
  2. Es ist sehr bedeutsam, daß viele deutsche Großindustrielle, darunter Thyssen und Dornier, nach der Unterzeichnung des Versailler Vertrages ihre Finanzmethoden darauf ausrichteten, ihre Besitzungen verborgen zu halten.
  3. Picknett, Lynn/Prince, Clive: „The Rise of the Rough Beast“, Saunière Society Symposium, 19. September 1999; siehe auch die zahlreichen Artikel über Synarchismus und die Pläne der Synarchisten, die die Executive Intelligence Review veröffentlicht hat.
  4. Picknett/Prince, „Rise“
  5. Sutton, Anthony C.: “The Secret Cult of the Order“ (Veritas, Auckland, 1986), S. 32
  6. Loftus, John: „How the Bush family made its fortune from the Nazis”, September 2000, http://www.john-loftus.com/Thyssen.asp
  7. „Timeline of Treason: “The Bush Family Connection to the Nazis”, http://www.spiritone.com/~gdy52150/timeline.html
  8. Sutton, Anthony C.: “Wall Street and the Bolshevik Revolution”, 1981
  9. Sutton, Anthony C.: “Wallstreet and the Rise of Hitler” (Arlington Books, 1974), S. 93
  10. Higham, Charles: “Trading with the Enemy” (Delacorte Press, 1983), S. 189
  11. ibid., S. 211
  12. ibid., S. 133
  13. ibid.
  14. Siehe meinen Artikel „The Spoils of War“ unter http://www.deepblacklies.co.uk
  15. Quigley, Carroll: “The Anglo-American Establishment” (GSG & Associates, Kalifornien, 1981), S. 307
  16. Sutton, Anthony C.: “The Secret Cult of the Order”, S. 34ff.
  17. Manning, Paul: Martin Bormann: „Nazi in Exile“ (Lyle Stuart, 1981), S. 23
  18. Auf dem Treffen im Roten Haus waren noch zwei weitere Personen anwesend, beides deutsche Regierungsbeamte.
  19. Manning, “Martin Bormann”, S. 32
  20. Ryan, Cornelius: “Die Brücke von Arnheim” (Fischer, 1990); Originaltitel: “A Bridge Too Far” (Wordsworth Editions, 1999), S. 48 (auch Simon & Schuster, 1974)
  21. ibid., S. 70
  22. ibid., S. 43
  23. Der Begriff „die Bruderschaft” stammt aus dem Buch „American Swastika“ (Doubleday, 1985) von Charles Higham; er beschreibt das Netzwerk aus berühmten Persönlichkeiten und Großkonzernen der alliierten wie auch neutraler Nationen, die mit den Nazis Handel trieben.
  24. Higham, „Enemy“, S. 179ff.
  25. Dieser Bericht ist Teil eines unveröffentlichten Manuskripts über die Nazis und die wirtschaftlichen Interessen der USA von Professor Peter Dale Scott, der mir freundlicherweise eine Kopie zur Verfügung gestellt hat.
  26. http://www.michelvanrijn.com/artnews/correggio.htm
  27. ibid.
  28. Higham, Swastika, S. 260
  29. Loftus, John: „The Dutch Connection”, http://www.john-loftus.com/Thyssen.asp liefert Details zur „Operation Juliana”. Der niederländische Journalist Ton Biesemaat zweifelte Loftus gegenüber jedoch dessen Behauptungen an und meint, daß der Prinz nicht direkt beteiligt gewesen sei, sondern „einflußreiche Freunde und Agenten beauftragte, die Arbeit für ihn zu erledigen“. Biesemaat sagt auch, daß in Berlin keine Kronjuwelen, sondern „Vermögensanteile“ der Königsfamilie sichergestellt worden seien, wenn auch das Hauptziel die Bergung des Vermögens der „Familie Thyssen-Bornemisza“ gewesen sei.
  30. Mehr Details über die Shickshinny-Ritter finden Sie in meinem Artikel „The Spoils of War“ unter http://www.deepblacklies.co.uk.
  31. Ich habe erfahren, daß König Umberto II. Mussolini in Wahrheit haßte, aber dennoch abdankte, um ein Blutvergießen zu verhindern.
  32. Siehe Ryan, Arnheim, wo der britische Major zur großen Enttäuschung des Lesers nicht genannt wird. Ryan steht mit seiner Nachlässigkeit keineswegs allein da. Auch im Internet konnte ich nirgendwo den Namen des Majors ausfindig machen, was wohl einiges über den enormen Einfluß einer bestimmten, wahrhaft mächtigen Familie verrät.
  33. Gemäß einem Bericht von Thomas Pitt, Feldwebel des 504. Fallschirmjägerregiments der 82. US-Luftlandedivision, der während dieser Besprechung zugegen war.
  34. Aus „The Battle for Arnhem”, einer Folge der BBC-Fernsehdokumentation „Battlefields“
  35. ibid.
  36. Picknett, Lynn/Prince, Clive/Prior, Stephen: “Double Standards: “The Rudolf Hess Cover-Up” (Time-Warner Books, UK, 2001), S. 265
  37. ibid.; siehe auch die britische Zeitung Independent on Sunday, 5. März 2000
  38. Picknett et al., «Double Standards», S. 264
  39. Thomas, Hugh: SS-1: “The Unlikely Death of Heinrich Himmler” (Fourth Estate, 2001), S. 92. In diesem Buch weist Thomas zudem durch forensische Daten nach, daß die Person, die Selbstmord beging, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht Himmler, sondern ein Doppelgänger war. Himmler selbst soll entkommen sein.
  40. Mehr über die Shickshinny-Ritter in „The Spoils of War“, http://www.deepblacklies.co.uk
  41. Picknett et al., «Double Standards», S. 433
  42. Hugh Thomas legt in seinem Buch „The Murder of Rudolf Hess“ (Mandala Books, 1977) dar, was heute bereits vielen bekannt ist: daß nicht der echte Heß, sondern ein Doppelgänger in Spandau eingesessen hat. Als bekannt wurde, daß die Russen ihn freilassen wollten, nachdem sie sich jahrzehntelang geweigert hatten, wurde der inhaftierte Doppelgänger ermordet, um das Geheimnis mit ihm zu begraben.
  43. Thomas, „SS-1“
  44. Siehe meinen Artikel „Circle of Power“, in dem es um den Pinay-Zirkel geht, der auch als „Le Cercle“ bekannt ist; zu finden ist der Artikel unter http://www.deepblacklies.co.uk, wo man auch viele interessante Forschungsansätze findet, die mit diesem Thema in Zusammenhang stehen.
  45. Picknett et al., Double Standards, S. 421
  46. Prinz Bernhard starb am 1. Dezember 2004, als dieser Artikel gerade in Druck gehen sollte.
  47. Sklar, Holly: Trilaterism (South End Press, 1980), S. 171
  48. Manning, Martin Bormann, S. 281
  49. ibid., S. 258

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Für Black’s Information Space- Steven Black – am 13.11.2008

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