PASST AUF WAS IHR SAGT!

 

 

Aus besonderem Anlass und der Aktualität dieses Vorfalls, werde ich heute dies vom Kopp Verlag einstellen. Möge es all jenen eine Warnung sein, die sich vorschnell ebenfalls dieser Mundtotmach Keule bedienen! In Zukunft wird JEDER der mit dieser Masche hausieren geht – auch bei mir – mit derselben Retourkutsche rechnen müssen!

Alle Blogger sollten Gerhard Wisnewski zu großem Dank verpflichtet sein, dass er diesen Weg der Öffentlichkeit ging! Er hat es damit sehr erleichtert, das wir ebenfalls diesen Weg gehen können! Wir dürfen nicht schweigen oder es uns gefallen lassen, dass man aufklärerische Bestrebungen und damit uns, mit "braunem abscheulichen Gedankengut" gleichsetzen darf! Einige "Kohlköpfe" leiten dies alleine aus dem Umstand ab, weil es rechtsradikale Elemente gibt, die sich auch Gedanken über Klimawandel durch CO2, Schweinegrippe HOAX und dergleichen machen. Und viele von uns schweigen und lassen es sich gefallen Rechtsradikal genannt zu werden, damit muss endgültig Schluss sein! Ich bin NICHT Rechtsradikal, sollte mich also jemand als solcher titulieren, kann er sich schon mal "warm anziehen", denn wie dieses beispiel von Wisnewski zeigt, reichen ein paar kesse Sprüche nicht mehr aus, jemanden mit brauner Scheiße in Verbindung zu bringen!  

"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Sozialisten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialist.
Als sie die Juden einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Martin Niemöller

Club 2«-Talk: Autor Wisnewski erwirkt Gerichtsurteil gegen Verleumder

 

In der Talkshow »Club 2« am 9. September 2009 blies er noch ganz groß zum Angriff – nun erlebte er sein Waterloo: Dem österreichischen Militärexperten Gerald Karner wurde es vom Landgericht München ab sofort untersagt, dem Autor Gerhard Wisnewski öffentlich die Verbreitung von »antisemitischen Verschwörungstheorien« vorzuwerfen. Anderenfalls setzt es 250.000 Euro Ordnungsgeld, ersatzweise Ordnungshaft.

Man schrieb den 9. September 2009, als sich – zwei Tage vor dem achten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 – im Studio der ORF-Talkshow Club 2 eine illustre Runde eingefunden hatte, um das Thema  »Terroranschlag 9/11 – Mythen und Wahrheit« zu diskutieren. Darunter:

Gerhard Wisnewski, Politologe, Schriftsteller und Autor mehrerer kritischer Bücher über die Anschläge des 11.9.2001 und eines Bestsellers über den mysteriösen Tod des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider.

Und:

Gerald Karner, Experte für »geistige Landesverteidigung« und laut amazon.de »Österreichs ranghöchster Militärstratege mit Elite-Ausbildung in den USA«, Mitarbeiter der Unternehmensberatung Hill International.

Kaum hatte die Talkshow angefangen, lief Studiogast Karner zur Hochform auf und behauptete in Bezug auf Wisnewski vor Hunderttausenden von Zusehern im Hinblick auf die kritischen Theorien über die Anschläge des 11. September 2001:

 

 

Ausschnitt aus Club 2

»Diese Verschwörungstheorien … haben sehr oft einen ganz banalen antiamerikanischen, anti-israelischen, anti-jüdischen, sozusagen auch anti-semitischen Charakter« und fügte hinzu:

»Das steht in Ihren Büchern, Herr Wisnewski …«

Auf Wisnewskis Einwand, dass so etwas in seinen Büchern nicht enthalten sei und dass jemand anderes wegen einer solchen Falschbehauptung bereits Schmerzensgeld zahlen musste, wich Karner nicht etwa zurück, sondern konkretisierte seine Behauptung:

»Ich habe dieses Buch natürlich gelesen und weiß daher, dass dort natürlich sehr wohl drin steht, dass zum Beispiel ich glaube nur ein … eine Person mosaischen Bekenntnisses ums Leben gekommen ist …«

Aber was wohl eine volle Breitseite gegen den unbequemen Autor werden sollte, erwies sich nun als formidabler Rohrkrepierer.

Wie bereits gerichtlich vom Kammergericht Berlin festgestellt wurde, entbehren derartige Behauptungen über Gerhard Wisnewski nämlich jeder Grundlage (Aktenzeichen 9 U 142/08). Wegen ganz ähnlicher Falschbehauptungen und Unterstellungen in einer Ausstellung muss die Technische Universität Berlin 5.000,– Euro Schmerzensgeld an Wisnewski zahlen.

Und nun erwischte es auch Gerald Karner. In einer Eilentscheidung untersagte das Landgericht München am 19. Oktober 2009 dem »Militärexperten«, seine Behauptungen wörtlich oder sinngemäß öffentlich zu wiederholen – bei Meidung eines Ordnungsgeldes von Euro 250.000 oder ersatzweise Ordnungshaft (Aktenzeichen 34 O 18501/09).

 

»Ich hoffe, dass auch dieses Urteil Signalwirkung hat«, sagte Wisnewski nach der Verhandlung: »Es ist nicht länger hinnehmbar, dass kritische Geister mit dieser Antisemitismus Keule mundtot gemacht werden und ihre Existenz bedroht wird, indem versucht wird, sie außerhalb der Gesellschaft zu stellen.«

Wisnewski wurde von Rechtsanwalt Markus Menzendorff, Frankfurt, vertreten.

 

 

 

Antisemitismusvorwurf: »We always use it«. Interview mit ehemaliger israelischer Ministerin

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Für Black’s Information Space – Steven Black – am 27.10.2009

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