MÜLL ALS VIEHFUTTER

 

Ich denke, diese Informationen sind in unser aller Interesse. Leider scheint die Welt ein immer noch dunklerer Ort zu werden, da beißt die “Rübe” keine “Nase” ab! Oh, sag mir keiner was gegen die Nasen, achtet die NASEN! So! Damit habt ihr jetzt den definitiven Beweis gesehen, dass ich völlig durchgeknallt bin – okay, ich bin dann mal weg .. –>

Hm, ja, eines noch: Mir “deucht”, der vorliegende Artikel könnte ne gelungene Motivation, zugunsten vegetarischer Ernährung darstellen, nicht wahr? Zumindest gibt mir das heftig zu denken, lasst mich an dieser Stelle der Internetpräsenz “Zentrum der Gesundheit Dank” sagen, für das verwenden des Artikels. Man muss froh sein, dass es noch Menschen gibt die sich einsetzen und diese Art Recherche betreiben. Wir profitieren alle davon ..

 

Hühnerfäkalien statt Heu? Immer häufiger landet Müll im Futtertrog von Nutzvieh. Eine kürzlich in den USA durchgeführte Untersuchung über die Fütterungspraktiken moderner Viehhalter hat einige unangenehme Informationen zu Tage gefördert.

Viehfutter Meist ist das Futter angereichert mit gesundheitsschädlichen Abfällen.

Abfälle für Rinder und Schweine

Offenbar ist das Verfüttern von tierischen Abfällen an das Vieh keine Seltenheit und statt Heu werden öfter mal Hühnerfäkalien, Federn, Schmutz von den Stallböden und sonstiger Müll verfüttert. Auch in Deutschland könnte das – so ähnlich – bald an der Tagesordnung sein. Studien mit Klärschlamm als Schweinefutter verliefen bereits vielversprechend.

Abfälle wurden schon lange vor der industriellen Landwirtschaft an Rinder und Schweine verfüttert. Doch handelte es sich bei diesen Abfällen um hochwertige landwirtschaftliche Produkte, die sich aus vielerlei Gründen einfach nicht mehr zum Verkauf als Menschennahrung eigneten wie z. B. zu kleine Kartoffeln, zerbrochene Rüben oder von Insekten befallenes Gemüse. Das aber stellt ein hervorragendes Viehfutter dar und ergänzte Gras und Kräuter auf optimale Weise. Das Futter von damals war also äußerst nahrhaft, gesund und für die Tiere sehr geeignet.

Hühnerkot: giftig und mit Medikamenten belastet

Moderne Futtermittel dagegen enthalten verschiedene im Grunde ungenießbare und oft gefährliche Abfallstoffe. Da die Hühner, deren Exkremente an Rinder verfüttert werden, unter unwürdigsten Bedingungen gehalten werden und nur mit Hilfe von Medikamenten die wenigen Wochen bis zu ihrem Schlachthoftermin überleben können, enthalten ihre Ausscheidungen verständlicherweise nicht ganz ungefährliche Substanzen. Hühnerkot ist voller Antibiotika und giftiger Schwermetalle.

Schmutz vom Stallboden als Viehfutter

Gleichzeitig wird nicht nur Kot verfüttert, sondern alles, was man auf dem Stallboden eben zusammenfegen kann. Das heißt, im Trog der Rinder landen auch Staub, Schmutz, Aas, Knochen, Nägel, winzige Glasscherben und vieles mehr, was sicher nichts im Magen eines Wiederkäuers verloren hat.

Antibiotikaresistente Bakterien entstehen

Laut der Consumers Union (US-Verbraucherschutzorganisation) sind diese Hühnerfäkalien für die Verbreitung von Rinderwahnsinn und anderen neurologischen Krankheiten verantwortlich. Außerdem fördern sie die Entstehung und das Wachstum von solchen Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind. Das Vieh und folglich auch das Fleisch können daher mit Umweltgiften, Medikamenten und gefährlichen Bakterien belastet sein.

Moderner Hühnermist als Düngemittel ungeeignet

Früher war Hühnermist ein wunderbares Düngemittel, da es dem Boden Stickstoff, Nährstoffe und organisches Material lieferte. Wer Hühner hielt, brachte deren Mist in regelmäßigen Abständen einfach auf seinen Feldern oder in seinen Gärten aus. Heute aber produzieren die modernen Hühnerfabriken so viele Fäkalien und dazu noch Fäkalien in so miserabler Qualität, dass die Hühnerfarmer gar nicht mehr wissen, was sie damit anstellen sollen. Also verkaufen sie ihre Hühnerkotberge (jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen) an die Viehzuchtbetriebe.

Abfälle aus der Biosprit-Herstellung

Hühnerexkremente sind leider nicht der einzige wenig appetitliche Abfallstoff, der an Rinder verfüttert wird und dann als Steak oder Hamburger auf den Tellern von Millionen Verbrauchern landet. Manche Viehhalter verfüttern außerdem Zeitungspapier, Sägemehl und Pappe – „angereichert“ mit künstlichen Aromen (beispielsweise Duftnote „Kräuterwiese“), weil das Vieh die seltsamen Dinge sonst nicht anrühren würde.

Doch damit nicht genug: Immer häufiger finden auch Abfälle aus der Ethanol-Produktion (Biosprit) den Weg in die Futtertröge. Diese sog. Schlempe (Rückstände der Destillation) ist nicht selten mit krankheitserregenden Stämmen des Bakteriums E. coli belastet. Darunter leiden nicht nur die Rinder, sondern alsbald auch die Verbraucher von Fleisch und Milch. Die erwähnten Bakterienstämme können – insbesondere bei Kindern und älteren Menschen – zu Darmblutungen und Nierenkrankheiten, aber auch zu Problemen mit der Bauchspeicheldrüse bis hin zu Diabetes führen.

Müll aus der Biodiesel-Produktion

Die Biodiesel-Industrie fand die Idee, Müll an Rinderfarmer zu verkaufen, absolut nachahmenswert und verscherbelt daher ihr größtes Nebenprodukt – Glycerin – an die Mastbetriebe. Allein in der EU fallen bei der Biodieselherstellung jährlich 800.000 Tonnen Glycerinmüll an.

Die Kosmetik-, Lebensmittel- und Pharmaindustrien nehmen etwa 500.000 Tonnen ab. Wohin mit dem Rest? Ab damit ins Viehfutter! Glycerin wird vor seiner Weiterverwendung normalerweise aufbereitet und gereinigt – nicht so das Glycerin, das in Viehfutter gemischt wird. Die armen Rindviecher müssen es ungereinigt fressen.

Der Verbraucher hat die Macht – er nutzt sie nur nicht

Die industrielle Fleischproduktion ist – für die Tiere – zu einem schrecklichen Albtraum geworden. Wesen aber, die wie in einem Albtraum leben müssen, können keine gesunden Produkte liefern. Daher ist es immer wieder erstaunlich, dass selbst nach unzähligen Lebensmittelskandalen die Fleisch verzehrende Bevölkerung immer noch nicht so weit ist, konsequent auf eine Tierhaltung zu bestehen, in der die Tiere wirklich artgerecht auf Weideland gehalten und human behandelt werden.

Quellennachweis:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/industriefleisch-ia.html

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Für Black’s Information Space – Steven Black – am 14.7.2010

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