GOOGLE RUFT – UND WIR TRABEN AN

 

                                                                   Ein Internetartikel von Steven Black:

Der CEO von GOOGLE, der 55 jährige Eric Schmidt haut wieder einmal ein paar kesse Sprüche raus!

In einem Interview mit dem britischen Telegraph schlug er beispielseise vor, dass junge Menschen das Recht haben sollten, später im Leben einfach ihre IDENTITÄT zu wechseln, wie andere Leute das mit ihrer Unterwäsche machen, wenn sie nicht mehr “vorzeigbar” ist. Nein, das ist kein Scherz, er meint das total Ernst und im Bezug auf den Umstand gesehen, dass die heutigen Kids und Jugendlichen detaillierteste Informationen über sich, auf sogenannten “Sozialen Netzwerkseiten” wie FACEBOOK und TWITTER angeben.

In einem hat er ja nicht Unrecht, wenn er sagt: “Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft wirklich begreift was geschieht, wenn über jedermann, zu jederzeit, alles erkennbar vorhanden ist und aufgezeichnet wurde. “

Google's CEO Eric Schmidt says young people should be allowed to change their names to escape their past lives on Facebook<- wenn ich jemals einen Halsabscheider schon von weitem erkannte, Eric Schmidt gehört dazu.

Das ist völlig richtig! Die Dummheit der jungen Leute scheint keine Grenzen mehr zu kennen, höchstens ihr Leichtsinn kann das noch übertreffen. Ihnen ist überhaupt nicht klar – das Netz vergisst nicht, niemals!

Was mit 16 vielleicht noch “lustig” sein mag, wenn man Bilder von sich, wie man in der Gruppe einen Joint raucht oder betrunken am Strand herumliegt, oder die Tochter eines in der Öffentlichkeit stehenden Mannes begrapscht, auf eine ÖFFENTLICHE für jeden zugängliche Plattform, wie FACEBOOK hoch lädt, dass übrigens von der CIA betrieben wird.

Ich vermute einmal, die werden sich jeden Tag gleich 5 mal dazu gratulieren, dass ihnen das eingefallen ist. Anstatt “mühselig” Daten auf der ganzen Welt zu hacken – nicht dass sie das nicht trotzdem machen – geben sie ihnen die Leute ja alle freiwillig, so brauchen sie diese Daten nur mehr “abzufischen” und archivieren, Voila. 

Weniger lustig wird s dann bestimmt, wenn der zukünftige Chef in seiner Neugier, wen er da wohl eingestellt hat, oder noch “lustiger”, jener Papi diese Photos entdeckt! Und ich glaube gerne, dass es da fein wäre, wenn man einfach seinen Namen ändern könnte! Der GOOGLE Chef denkt, dass dies tatsächlich jedem irgendwann erlaubt und sein gutes Recht sein wird, um sich von seinen Jugendsünden zu distanzieren.

Das ist allerdings etwas zu kurz gedacht! Leider sind wir noch so “rückständig” lieber Herr Google Schmidt, dass wir, wenn wir den Namen wechseln, sich unser GESICHT einfach nicht mit verwandeln will – so n Pech aber auch. Ja, ja, Technik hat ihre Grenzen, sowas dummes.

Aber wir dürfen an den GOOGLE Macker nicht so hohe Anforderungen stellen, schließlich gehts ihm gar nicht darum, dass Jugendliche eine 2. Chance bekämen, auch wenns auf den ersten Blick so aussehen mag. Jedoch, Freunde, erste Blicke sind immer etwas flüchtig, nicht? Lasst uns also nen zweiten und noch einen dritten Blick riskieren.

Es ist nichts neues, dass man wohlfeil überlegte Argumente vorbringt, um uns zu einer bestimmten Agenda zu überreden. Man sollte mal kurz innehalten und überlegen, was er da eigentlich sagt. Seine IDENTITÄT einfach ändern .. ja, das glaube ich, dass sähen Elite Schergen ganz sicher gerne, das kann ich mir ohne weiteres vorstellen.   

Während Portale wie Facebook langsam ihren “Sättigungspunkt” erreichen und Eric Schmidt den Eindruck erwecken mag, als warne er davor, wie wenn FACEBOOK sein Feind wäre, liegt kaum etwas ferner. Ja, mag sein, GOOGLE HATTE einmal ein positives Image, diese Zeit ist längst vorbei. Sie unterscheiden sich IN NICHTS mehr von den anderen Halsabscheidern, die uns ausnehmen und ausweiden wollen und als Trophäen an die Wand nageln. Im Übertragenen Sinne natürlich, na ja, hofft man halt …

Hören wir noch ein wenig weiter, den erleuchteten Gedanken von Google’ s Eric Schmidt zu, mal sehen was da noch alles raus kriecht.

Beispielsweise prophezeite er, dass in einer nicht allzu fernen Zukunft, GOOGLE so viel über seine Nutzer weiß, dass die Suchmaschine in der Lage wäre, dabei zu helfen das LEBEN jedes einzelnen zu planen! Aber ja, doch!
Schön wär’s, würde er sich das nur aus den dicken Fingern saugen. Leider ist das nur zu wahr und wird seit langem schon, von kritischen Beobachtern mit Sorge beobachtet.

Die Millionen von Profilen von IT Kunden, Standort Verfolgungstechnologien in den “Smart – Phones”, Page Rank Daten, sowie Google Mail Daten, die Möglichkeiten von Google Street View und Google Analytics, und, und – wird es Google spielend ermöglichen, tägliche Updates auf die persönlichen Vorlieben und die Umgebung, in der wir uns bevorzugt aufhalten unsere Konsum Profile, sowie garantiert noch einiges andere darzustellen und einzusehen, an das jetzt noch keiner zu denken wagt. Und was denkt ihr, was könnten sie damit vorhaben?

Jederzeit sollte man einfach seine Identität wechseln können … 

Eric Schmidt sagt auch: “Ich glaube tatsächlich, die meisten Menschen wollen nicht Google benutzen, um ihre Fragen zu beantworten.” Ach nein, warum denn dann? Auch die Antwort bleibt er uns nicht schuldig:

“Sie wollen, dass Google ihnen sagt, was sie als nächstes tun sollen."

Sieh mal einer an, schon wieder so ein lausiger Hellseher! Höchst interessant, dass die immer Wissen, was unser einer nicht mal denken würde.

Und er fügte weiter hinzu: "Wir versuchen herauszufinden, was die Suchmaschine der Zukunft ist. Eine Idee dabei ist , dass man immer mehr und mehr über seine Interessen suchen kann, aber ohne dass Sie etwas eintippen müssen.”

Er schlug als Beispiel exakt das vor, was ich oben kurz andeutete: “Dass, weil Google würde “in etwa” wissen, wer Sie sind, was Sie über Pflege denken, etwa grob, wer Ihre Freunde sind" , und so könnte es Benutzer daran erinnern, was sie brauchen, um vielleicht Lebensmittel zu kaufen, wenn sie an einem ein Geschäft vorbei gehen.

Ha, ha, ha, also so ein Typ von einem sympathischen Kerl, der nur unser bestes im Auge hat – unsere Geldbörse!

Man kann förmlich zusehen, wie er sich schon die Hände reibt im Gedanken daran, mit welchen ANBIETERN er wohl zusammenarbeiten wird, bei der Auswahl der “Vorschläge”, die Google dem User der Zukunft anbieten möchte.

Ist es nicht einfach großartig und unglaublich zuvorkommend von diesem Multinationalen KONZERN, dass sie uns sogar beim Denken unterstützen wollen? Und sie werden uns sagen, was wir sonst noch so alles tun werden – Juhu, nie mehr Langweile ..  oder was?

Genau, oder was ..

Das ist eine infame Anmaßung, dass diese Pläne sogar öffentlich geäußert werden, ohne das großartig ein Aufschrei erfolgt, zeigt nur den Grad der Gehirnwäsche an, der die Masse unterliegt. Erst kürzlich gab man sich noch am Boden zerstört und zerknirscht, weil man zugeben musste, dass bei Google Street View Massenweise persönliche Daten mit aufgenommen wurden, ohne Wissen der betroffenen Personen.   

Übrigens: In diesem Jahr wurde Google von einer privaten Watchdog Organisation von 10 Ländern verurteilt, weil sie eine "enttäuschende Missachtung" zeigten, bei der Sicherung persönlicher Daten seiner Nutzer.

Ich weiß ganz genau, was Google das kümmert: Einen feuchten Dreck! Es ist ihnen völlig egal, Hauptsache sie können diese Daten verwenden!

Im Grunde sagt Eric Schmidt und damit auch Google – eins kann vom anderen kaum getrennt werden, dass wir alle Lebensunfähig wären und wir sie brauchen würden, weil, ja, wie ihr gelesen habt, wir Google als Suchmaschine nicht anwenden, weil wir auf der Suche nach Antworten sind, sondern auf der Suche nach BEFEHLEN seien. Gut, er würde das sicherlich “Vorschläge” nennen und als frei interpretierbar einordnen, aber was er wirklich damit meint, dass könnt ihr sicherlich selbst erkennen!

Im Prinzip – und ich zweifle nicht im mindesten daran, dass Google genau daran, an der Verwirklichung dieser Ideen mit Hochdruck arbeitet – ist es ein “Projekt”, um die Selbstständigkeit der Internetanwender immer mehr zu schwächen. Wer wirklich glaubt, Vorteile würden sich für den User hierbei ergeben, wenn er alle möglichen Personenbezogenen Vorschläge frei Haus serviert bekommt, so dass er sich nicht mal die “Mühe” machen muss/darf, in die Suchmaske Orientierungsdaten einzutippen, der hat hier nicht genau genug mitgedacht.

Und nein, ich mache auch bestimmt nicht den Fehler zu glauben, das keiner diese “Bequemlichkeitsdienstleistungen” in Kauf nehmen oder in Anspruch nehmen wird. Im Gegenteil befürchte ich, dass kein Mangel an Anwendern herrschen wird. Wenn Google also befiehlt, werden leider viele blindlings folgen. Schon heute ist es so, dass immer mehr delegiert wird und uns jede noch so kleine Anstrengung abgenommen, die uns dann als “Service” verkauft wird. Das ist nicht wirklich gut, im Zusammenhang mit seinem “Jeder sollte einfach seine Identität wechseln können” Sager, ist eindeutig die erklärte Absicht zu erkennen, aus uns “bessere Automaten” und willenlose Roboter ohne Seele zu basteln.

Alleine schon die Idee – Identitätswechsel nach belieben als eine Lösung anzupreisen, sollte aufzeigen welch groteskes Weltbild und absurde Gedankeninhalte der Mann in seinem Kopf spazieren trägt. Viel wichtiger, weil absolut notwendig wäre, Kinder und Jugendliche Heranwachsende weniger alleine zu lassen und ihnen die Gefahren vor Augen zu führen und sie aufzuklären, über ein sicheres umgehen mit dem Internet. Nur wenn wir darauf achten – und hier sind besonders die Eltern angesprochen, dass unsere Kinder von sich aus vorsichtig agieren, wird Google oder egal welcher andere Konzern, diese Pläne fallen lassen. Denn, wo kein Markt, da ist auch kein Anbieter!

AM ANFANG WAR DAS WORT

Die Herausbildung einer stabilen Identität, wird immer wichtiger werden. Ein Name ist NICHT nur ein Name, den man jederzeit ändern kann. Sicher, man kann, manche müssen sogar und zwar aus allen möglichen Gründen. Aber mit dem Namen ist auch die wirkliche Identität verbunden! Wer sich damit fangen läßt, wird Gefahr laufen sein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl einzubüßen. Das sind essentielle Dinge, wichtige Voraussetzungen um im Leben zu bestehen, diese ändert man nicht “einfach so”, oder weil man sich von Jugendsünden distanzieren möchte. Besser ist es da vorausschauend zu handeln, dass müssen wir ihnen beibringen. So oder so, werden die Eltern der Zukunft aufgefordert sein, sich wieder mehr mit ihren Kindern “abzugeben” und sie nicht mehr vor dem “Onkel Fernseher” zu parken, wie es eine ganze Generation getan hat.  

Back to the Roots wird das “Zauberwort” lauten. Die Kinder müssen wieder wirkliche Liebe bekommen, Zuneigung und Zärtlichkeit spüren, Nähe, dann wird niemand eine Chance haben, aus ihnen willenlose Opfer zu machen, die auf einen “Vorschlag” auf ihrem Handydisplay hin, tatsächlich auch einkaufen gehen ..

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Für Black’s Information Space – Steven Black – am 19.8.2010

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