WHO CAN?

Darüber, über diesen Beitrag hab sogar ich einige Male gestaunt, obwohl man nun wirklich nicht sagen könnte, ich wäre irgendwie “schlecht informiert”. Aber hier wurden wirklich sehr gute, sorgfältig gesammelte und analysierte Informationen über “Oblödy” zusammengetragen. Der Schreiberling kann sich was “einbilden” – er hat sehr gute Arbeit geleistet, daß muss man Neidlos anerkennen. Mich müsst ihr heute bitte entschuldigen, ich hab die ganze Nacht kein Auge zugetan, ich geh inne Heia – ich grüße euch herzlich ..

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Originaltitel des Beitrags:

Hintergründe zum US-Präsidenten „Barack Obama“

 

Barack Hussein Obama ist ein Politprodukt des Finanzkapitals und der Rockefeller-Linie innerhalb der Demokratischen Partei. Obamas Mutter Stanley Ann Dunham lernte ihren Mann Barack Obama sen. in einem Russischkurs (wahrscheinlich von der CIA organisiert) auf Hawaii kennen, wo Obama am 4.8.61 geboren wurde. Der Vater verlässt Frau und Kind 1963 für ein Doktorstudium an der Harvard Universität. Nachdem die Mutter entdeckte, dass ihr Mann bereits verheiratet ist, zieht mit einem neuen Mann und Barack 1968 nach Jakarta, wo sie in der US-Botschaft Indonesiens arbeitet. Nach der erneuten Trennung 1970 lebt Obama jun. bei den Grosseltern in Honolulu.

Die Mutter arbeitet für die Ford-Foundation und spezialisiert sich auf Mikrokredite, mit denen die Dritte Welt an die Logik des Finanzkapitals gewöhnt werden soll. 1988-92 setzt sie das Programm mit der Bank Rakyat Indonesia, der USAID und der Weltbank in Indonesien und Pakistan um. Dank den guten Verbindungen seiner Mutter kann Barack die Punahou-School und danach das Occidental College bei Los Angeles besuchen und an der Columbia University studieren. Wichtigster politischer Vordenker und Förderer Obamas seit 1981 ist Zbigniew Brzezinski, ehemaliger Sicherheitsberater Jimmy Carters und Chef des Institute for Communist Affairs an der Columbia.

Zu den anderen Lehrern gehört Samuel Huntington und zu den Kommilitonen der spätere UNO-Botschafter Zalmay Khalilzad. Obama schreibt seine Abschlussarbeit über die sowjetische Atomabrüstung, eines der Kernthemen Brzezinskis.

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Dessen Hauptfeind nach dem Ende des Kalten Kriegs ist die 1996 gegründete Organisation Shanghai Five (China, Russland, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan), die sich nach dem Anschluss Usbekistans 2001 Shanghai Cooperation Organization nennt. Brzezinski engagiert sich für die Abspaltung des Kosovo von Serbien und für die Stationierung von Raketen in Polen. Sein Hauptschwerpunkt ist aber, die Chinesen aus Afrika zu verdrängen, wozu die US Africom in Äthiopien aufgebaut wird. Unter dem Deckmantel der al-Qaida werden Konflikte geschürt, um ein Land zu destabilisieren, was dann eine (humanitäre) Intervention erlaubt.

Algerien, Marokko, Tunesien, Kenya, die Ukraine, Georgien oder Sudan (7% des chinesischen Öls kommen aus Darfur) gehören zu den Opfern dieser Subversionspolitik. Brzezinski votiert für eine Aussöhnung mit dem Iran und plant unter dem Deckmantel der Taliban-Bekämpfung eine Destabilisierung Pakistans, was sich gegen Russland und China richtet. Obama fordert im Juli 2007 gar die Bombardierung Pakistans, das enge wirtschaftliche Beziehung mit China unterhält, falls Muscharraf nicht selbst handelt. Die anderen Ölproduzenten, die nicht unter der Knute der USA sind, werden in die Zange genommen.

Die militärische Mobilisierung Kolumbiens richtet sich zentral gegen Venezuela. Brzezinski, dessen Sohn Mark, Anthony Lake, Clintons erster NSC Direktor, und andere planen und kontrollieren Obamas Karriere.

Obama beginnt nach dem Studium als Berater und Finanzjournalist bei der Business International Corporation, einer privaten Geheimdienstfirma, zu arbeiten. Danach wechselt er als Community-Organisator zum City College in Harlem, was von der Gamaliel Foundation, einem Satelliten der Ford-Stiftung, und dem Woods Funds bezahlt wird. Stiftungen, die oft als Frontorganisationen der Geheimdienste und der sozialen Manipulation der Bevölkerung dienen, spielen eine zentrale Rolle in Obamas Leben. Seit den 60er Jahren unterstützen die Stiftungen vermehrt Handlungs- und weniger Forschungsprogramme mit dem Ziel, mit gezielten Finanzierungen einzelner Projekte soziale Spannungsfelder abzubauen, um die Illusion einer gerechten Gesellschaft aufrecht zu erhalten.

Vor allem seit dem Lehrerstreik 1968 in New York, der sich gegen das Entlassungsrecht der lokalen Behörden richtet, fördert die Ford-Stiftung unter McGeorge Bundy Programme für Minderheiten, um etwa der Bürgerrechtsbewegung von Martin Luther King und den Black Panthers das Wasser abzugraben. Dabei finanziert der ehemalige Geheimdienstkoordinator unter Kennedy das radikale Cleveland Chapter des Congress of Racial Equality. Mit dem Erstarken der Extremisten kann dann die ganze Bewegung diskreditiert werden. Die Privatisierung der Geheimdienste durch Reagan, die sich in Firmen, Anwaltskanzleien und vor allem Stiftungen einnisten, förderte dieses verdeckte Sozial-Ingeneering. Nach den pseudodemokratischen Methoden von Saul Alinsky sollen Aufstände verhindert werden.

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Von 1988 bis 1991 studiert Obama an der Harvard Law School, wobei er im Sommer 1989 bei der renommierten Kanzlei Sidley & Austin arbeitet. Hier knüpft er Kontakte mit Tom Ayers. Bruder Bill Ayers, ehemaliger Weatherman-Terrorist und späterer Pädagogikprofessor, kennt Obama seit der Schulzeit. Ayers verübte die Bombenattentate auf das Polizeihauptquartier in New York 1970, auf das Capitol 1971 und das Pentagon 1972. Zwischen 1970 und 1974 führen die Weatherman 12 Bombenattentate durch. Die Weatherman wurden 1968 von Mark Rudd gegründet, mit der Hilfe von der Ford Foundation, dem Institute of Policy Studies und Institute for Social Research der Universität Michigan.

Das Training für den Bombenbau kommt von Ward Churchill, der dem Militärgeheimdienst angehört haben könnte.

Ayers rekrutiert Obama in den Verwaltungsrat des Annenberg Chicago Challenge, das eine Dezentralisierung des Schulsystems anstrebt, um die Lehrergewerkschaften zu schwächen. Ayers und seine Frau Bernardine Dohrn, die frühere Sekretärin der Students for a Democratic Society (SDS), sponsern Obamas Karriere seit 1995. Die SDS entstand aus der CIA-Front Student League for Industrial Democracy (SLID). Der Annenberg Challenge erlaubt es Obama, mit den einflussreichen Investoren in Chicago in Kontakt zu kommen.

Obama sitzt auch in der Joyce Stiftung, wo er Millionen an Gruppen überweist, die sich für das Waffenrecht einsetzen. Nach dem Studium arbeitet Obama ab 1993 als Menschenrechtsanwalt bei Miner, Barnhill & Galland, die von Allison Davis geleitet wird und für den GI Immobiliengangster Tony Rezko arbeitet. Zudem beginnt er an der Chicago Law School Vorlesungen zu halten und nimmt zusammen mit Ayers Einsitz im Woods Funds-Vorstand, der unter anderem die PLO finanziert. Davis finanziert nicht nur Daley und Blagojevich, sondern auch Obama, der in verschiedenste betrügerische Immobiliendeals verstrickt ist.

Der Syrer Antoin Rezko, der nach den ersten Primärwahlen wegen Betrugs verurteilt wird, finanziert Obamas Kandidatur für den Kongress 2000 mit $50-75’000 und seinen Präsidentschaftswahlkampf mit $250’000. 2007 setzt sich Obama ein, dass Rezko einen $14 Mio. Auftrag für den Bau von städtischen Seniorenwohnungen erhält.

2000 verliert er vernichtend gegen Bobby Rush, der von Bill Clinton unterstützt wird. Die Wahl in den Senat 2004 verläuft dagegen problemlos, weil die beiden ernsthaften Konkurrenten mit orchestrierten Skandalen (der Demokrat Marson Blair Hull soll seine Exfrau missbraucht und der Republikaner Jack Ryan soll seine Frau Jeri in Sado-Maso-Sexclubs, in mehreren Städten geschleppt haben) aus dem Rennen geworfen werden.

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Verantwortlich für die Schmutzkampagnen in der Chicago Tribune ist David Axelrod. Im Senat votiert Obama fast immer auf der Linie von Bush, auch wenn er im Wahlkampf andere Positionen vertritt. So informiert Austan Goolsbee, Skull and Bones-Mitglied, neoliberaler Ökonom an der Universität von Chicago und Berater, in Obamas Wahlkampf, die kanadische Regierung darüber, dass Obamas Kritik des Freihandels nur Wahlkampfrhetorik gewesen sei. Zum Beraterteam gehört auch Susan Rice, die Assistant Secretary of State for Africa, in Clintons Regierung und damit mitverantwortlich für die katastrophale Ruanda-Politik war.

Obama ist für neoliberale Reformen (z.B. Leistungslohn bei den Lehrern, freie Märkte, keine Einschränkungen bei den Kreditkarten), für militärische Interventionen (Raketenangriffe gegen den Iran und Pakistan), für die militärische Aufrüstung (er will die Truppen der US Armee um 100’000 aufstocken) für die Todesstrafe, für Biozusätze im Benzin, für den Patriot Act, für die Kriege in Irak und Afghanistan, für Einschränkungen bei der medizinischen Behandlung, gegen ein Impeachment gegen Bush, für die Telefonüberwachung, etc.

Obama ist beeinflusst von der rassistischen Doktrin der schwarzen Befreiungsbewegung von Jeremiah Wright, die zentrale Figur der Trinity United Church of Christ, der Obama angehörte. Eine rassistische Position vertritt auch Michelle Robinson, deren Vater zum korrupten demokratischen Netzwerk um Daley gehört. Sie promoviert 1988 an der Harvard und arbeitet ab 1991 für Valerie Jarrett im Planungs- und Entwicklungsdepartement Chicagos, wo die Aufträge für die Senioren- und Sozialwohnungsbauten vergeben werden.

Jarrett ist Stellvertreterin von Daley und später Obamas Kampagnenberaterin. Obamas Zugang zu den Stiftungen hilft, dass die Pensionskassen in sogenannten public-and-private-Partnerships Geld in die betrügerischen Immobiliengeschäfte von Nadhmi Auchi und Rezko stecken. Über Rezkos Frau Rita erhält das junge Paar Land für den Hausbau zu einem unschlagbaren Preis.

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Obama wird finanziell auch unterstützt vom Iraker Auchi, der mit $4 Milliarden Besitz der acht reichste Mann Großbritanniens ist. Er ist in den irakischen Oil-for-Food-Skandal verwickelt und wird wegen Betrug im Elf Aquitaine Skandal um Charles Pasqua, Roland Dumas und die korsische Mafia verurteilt. Der dritte Mafiosi hinter Obama ist Aiham Alsammarae, früherer irakischer Elektrizitätsminister, der 2006 wegen korrupten Geschäften mit Statthalter Paul Bremer zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt wird. Alsammarae kann mit Hilfe von angeheuerten Blackwater-Söldner aus dem Gefängnis fliehen und geht nach Chicago. Sechs Beiträge an Obamas Kampagne sind bekannt.

James Crown, Verwaltungsratsmitglied der Rüstungsfirma General Dynamics und Direktor der Bank J.P. Morgan Chase steuert zu Obamas Kampagne für den Senat bei, ebenso wie Susan (Nothern Trust) und Lester Crown (Maytag). Die Organisation Association of Community Organizations for Reform Now (ACORN), die vom Woods Fund und der Joyce Foundation alimentiert wird, unterstützt Obama.

ACORN ist 2004-2006 in betrügerische Wählerregistrationen in Washington, Missouri und North Carolina verwickelt. Eine Umfrage im März 2011 zeigt, dass ein Viertel der Republikaner glaubt, dass Acorn 2012 die Wahlen für Obama manipulieren und gewinnen wird. 31% halten dies für möglich, obwohl die Organisation aufgrund des Drucks der Konservativen am 2.11.2010 aufgelöst wird.

Nach nur 3 Jahren im Senat und ohne jede exekutive Erfahrung meldet Obama seine Kandidatur für die Präsidentschaft an. Die minimale Erfahrung ist ein Vorteil, weil man keine Spuren hinterlässt und für alle wählbar bleibt, wie er selbst konstatiert: „I serve as a blank screen on which people of vastly different political stripes project their own views.“ Obama hat gelernt zu reden, ohne etwas zu sagen. Damit kann er sich als Erlöser inszenieren und von der Hoffnung auf einen Wechsel, den die Amerikaner dringend wünschen, schwadronieren.

Finanzhai George Soros setzt auf Obama und sponsert die MoveOn.org mit $1,46 Mio., ohne die Obama keine Chance hätte. Sein Sohn Jonathan ist aktiv in der MoveOn.org. Andere grosse Spender sind AKW-Betreiber Exelon, UBS-America, Lehman Brothers, JP Morgan Chase, Citigroup, Morgan Stanley und Credit Suisse. Der offiziell größte private Wahlkampfspender Obamas mit einem Beitrag von $981’000 ist Goldman Sachs, die zudem $4,45 Mio. an die Demokratische Partei spendiert. Stabschef des Finanzministeriums wird ‚Goldman’ Mark Patterson, und der ehemalige Vizefinanzchef der Goldman Sachs, Gary Gensler übernimmt die CFTC.

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Das nächste Spekulationsprojekt plant Goldman Sachs im Handel mit CO2-Zertifikaten, was ein Milliardengeschäft zu werden verspricht. 2008 gibt die Bank $3,5 Mio. aus, um für Klimathemen zu lobbyieren, und einer der Lobbyisten ist Mark Patterson. Goldman Sachs investiert früh in Windenergie (Horizon Wind), erneuerbaren Diesel (Changing World Technologies), Sonnenenergie (PP Solar) und das Zertifikatstrading (Blue Source) und kauft 10% der Klimabörse von Chicago, wo der künftige Zertifikatshandel geplant ist.

Schon Al Gore gründete zusammen mit den Goldman Sachs-Leuten David Blood, Mark Fergueson und Peter Harris die Generation Investment Management, die Treibhausabgase verwalten soll. Nicht dem Staat soll die Umweltsteuer zufliessen, sondern privaten Investoren.

Obwohl Obama behauptet, er nähme kein Geld von Lobbyisten, umfasst sein Fundraising-Team 38 Mitglieder von Anwaltskanzleien, die $138 Mio. eintreiben. Der Rockefeller-Clan mit Carter, stellt sich hinter Obama, ebenso wie Rupert Murdoch und Warren Buffet, der vermutlich noch mehr zahlte als Goldman Sachs. Der Kult, der von einer perfekt organisierten Medienkampagne um Obama aufgezogen wird, erinnert an die Inszenierung von Mussolini.

Am 18.6.08 hält Larry Sinclair im National Press Club in Washington eine Pressekonferenz, wobei er behauptet, er sei im November 1999 in zwei homosexuelle Affären mit Obama verwickelt gewesen, wobei er Kokain von Obama und Obama Crack konsumiert habe. Im Herbst 2007 habe er sich bei der Wahlkampagnenorganisation Obamas gemeldet, wobei er in Kontakt steht mit Donald Young, der am 23.12.07 ermordet wird. Young ist der schwule Chorleiter von Jeremiah Wrights Trinity United Church of Christ.

Nachdem er seine Story auf YouTube platzierte, bezahlt David Axelrod über AKR Media der Pornowebsite Whitehouse.com $750’000, um eine Verleumdungskampagne gegen ihn zu starten. Der Besitzer Dan Parisi verkauft die Website danach an eine Versicherung.

Unmittelbar nach der Pressekonferenz wird Sinclair verhaftet. Ausgestellt wird der Haftbefehl vom Staatsanwalt Delawares, Beau Biden, dem Sohn des zukünftigen Vizepräsidenten Joe Biden

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Admiral Dennis Blair wird zum obersten Chef aller Geheimdienste, die 200’000 Personen beschäftigen und $75 Mia. pro Jahr kosten (20 Jahre früher waren es noch halb so viele Personen und Kosten von $30 Mia.). Blair spielte eine unrühmliche Rolle beim Osttimor-Konflikt, weil er sich im April 1999 mit dem indonesischen Verteidigungsminister General Wiranto traf, nachdem die indonesische Armee an einem Massaker an Flüchtlingen in einer katholischen Kirche mitbeteiligt war.

Entgegen der Rhetorik Washingtons sicherte der Studienkollege und Freund Clintons der indonesischen Armee die Unterstützung zu und versprach weitere Waffenlieferungen. Zum CIA wird Leon Panetta ernannt, der als Foltergegner gilt. Obama ernennt Michael Taylor zum Hauptberater der Lebensmittelkontrollbehörde FDA. Taylor war jahrelang für Monsanto tätig und erwirkte bereits in der Regierung Clintons die Zulassung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln und versuchte, Afrikas Landwirtschaft für die US-Chemiekonzerne zu öffnen. 41% der US-Maisernte wird zu Ethanol verarbeitet, und 50% wird an Tiere verfüttert. Robert Callahan, der in den 80er Jahren mit John Negroponte in Honduras die Contras steuerte, wird Botschafter in Managua.

Obama hält an der Strategie des Ersteinsatzes von Atombomben fest. Gegenüber Iran und Nordkorea wäre eine Nichtangriffsgarantie ein entscheidender Schritt zur Entspannung gewesen (eine solche Garantie bekam Nordkorea von Clinton, die von Bush wieder aufgehoben wurde). Obama lässt auch sein Versprechen, das Abkommen über das atomare Testverbot endlich zu ratifizieren, unter den Tisch fallen. Zudem soll die Anzahl der Gefechtsköpfe nur unwesentlich von 2200 auf 1550 gesenkt werden; Russland hatte in den STAT-Verhandlungen eine Reduktion auf 1000 vorgeschlagen. In Deutschland befinden sich wahrscheinlich noch immer 10-20 Atombomben, wie auch in Belgien, Italien, Holland und der Türkei noch um die 200 gelagert sein dürften.

Allein die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Atombomben kostet die USA $145 Mio. pro Tag. Zudem bestehen Pläne, die jährliche Plutoniumproduktion in Los Alamos, Oak Ridge und Kansas City von 20 auf 80 zu erhöhen, obwohl die geplante neue ‚global prompt strike’-Strategie darauf abzielt, dass jeder Punkt der Erde innerhalb von zehn Minuten von den USA aus mit Präzisionsraketen mit konventionellem Sprengstoff angegriffen werden kann.
Obamas erstes Konjunkturprogramm umfasst $813 Mia. und umfasst die Finanzierung von Autofirmen und Steuerreduktionen von bis zu 40%. Trotzdem ist es zu klein, verglichen mit den $4000 Mia. Verlusten der Banken.

Nach der Wahl Obamas wird sein Senatssitz frei. Der demokratische Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, versucht den Senatsposten an den Meistbietenden zu verschachern. Obama setzte sich 2002 für die Wahl und 2006 für die Wiederwahl des ehemaligen Boxers ein. Um kritischen Journalisten die Berichterstattung über die korrupten Schiebereien rund um das Baseballstadion Wrigley Field zu verunmöglichen, interveniert der Gouverneur bei den Medien. Schon ‚Blagos’ Vorgänger George Ryan sitzt wegen Korruption im Gefängnis.

Gegen Barack Obama wird eine neue ultrakonservative Bewegung aufgebaut, wesentlich finanziert von Murdoch und den Koch-Brüder. Aushängeschilder der ‘Tea Party’ sind Glenn Beck, Moderator und Scharfmacher bei TV-Sender Fox, und die ehemalige Vizepräsidentschafts-Kandidatin Sarah Palin.

Charles und David Koch gehören zu den reichsten Männern und besitzen das zweitgrösste private Unternehmen der USA. Koch Industries setzt mit Ölraffinerien, Pipelines, der Produktion von Papier, Reinigungsmittel, Baustoffen, Medikamenten, Faserstoffen und Teppichen rund $100 Mia. um. Die Brüder gehören zu den Gründern des rechten Think tank CATO Institute und des neoliberalen Mercatus Center. David Koch gründet 2004 die Gruppierung Americans for Prosperity (AFP), die Veranstaltungen organisiert und Schulungskurse für die Tea Party-Mitglieder durchführt, die sich für Steuersenkungen und den Abbau des Sozialstaats einsetzen.

Gegen Obamas Gesundheitsreform gründet AFP die Gruppe Patients United Now, die rund 300 Demonstrationen aufgleisen. Seit 1980 sollen die Brüder über $100 Mio. in konservative Gruppen wie die Libertarian Party gesteckt haben, mit der David Koch 1980 als Vizepräsident kandidierte. Seitdem Koch Industries Millionen an Bussen wegen Umweltverschmutzung bezahlen musste,finanziert der Konzern Wissenschaftler, die den Klimawandel in Frage stellen. Für die Parlamentswahlen 2010 geben die Kochs $45 Mio. für die Kampagnen von Tea-Party-Kandidaten aus. Die Tea Party wird auch von BP, BASF, Bayer, Solvay und grossen europäischen Ölfirmen finanziert, weil wichtige Vertreter wie Jim DeMint oder James Inhofe den Klimawandel negieren.

Die Tea-Party-Bewegung radikalisiert die Republikanische Partei, deren Hardliner den Kampf gegen die Gewerkschaften verstärken. Nachdem die Gewerkschaften des privaten Sektors weitgehend besiegt sind, soll nun auch das staatliche Personal in die Knie gezwungen werden. Der Gouverneur von Wisconsin, Scott Walker, will die Kollektivverträge des öffentlichen Personals brechen und die Pensionsgelder kürzen, worauf es zu Streiks kommt. Gleichzeitig kürzt er Steuern der multinationalen Konzerne um $140 Mio. und verzichtet auf Unterstützungsgelder aus Washington. Allein aufgrund der Finanzkrise sinken die Steuereinnahmen der Bundesstaaten um 12%. Das bewirkt beispielweise, dass im zweiten Semester 2010, 400’000 Lehrpersonen entlassen werden, bei steigenden Schülerzahlen.

Während viele Amerikaner durch die Finanzkrise verelenden, ändert Obama seine Rhetorik und spricht nicht mehr von Armen, sondern nur noch vom Mittelstand. 31,7 Mio. Menschen, davon 18 Mio. Kinder, sind auf Lebensmittelmarken angewiesen.

Beim Abbau des Staats helfen die falschen Vorstellungen, die Amerikaner über Staat und Gesellschaft haben. So glauben 91%, dass sie zur Mittelschicht gehören. Zudem schätzen sie im Durchschnitt, dass 25% der Bundesgelder für Entwicklungshilfe ausgegeben werden. In Wirklichkeit ist es nur 1%, das ebenfalls den amerikanischen Interessen dient. Schon Kennedy meinte 1962: „Aid is a method by which the United States maintains a position of influence and control around the world“.

So konnten die USA im Februar 2003 mit der Drohung des Entzugs der Entwicklungshilfegelder Angola, Kamerun und Guinea zwingen, in der UNO für den Irakkrieg zu stimmen. Sie wurden daran erinnert, dass Jemen der Geldhahn zugedreht wurde, nachdem es 1991 gegen den Golfkrieg stimmte.

Nicht nur die faschistoide Tea Party, auch die faschistischen Gruppierungen haben regen Zulauf. 2009 nimmt die Zahl der rechtsextremen und bewaffneten ‚Hassorganisationen’ von 149 auf 512 zu, von den 127 paramilitärisch operieren. Seit Juni 2008 gibt es eine Liste von geplanten Attentaten auf den Schwarzen im Weißen Haus.

Quelle dieses Artikels: us-politik.ch

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