Wissenswerte Informationen über XYLITOL

Hallo Leute, ich mache heute die Gegend unsicher und misch mich unters Volk. Euch allen wünsche ich nen schönen Abend, macht’s gut und bis Morgen. Der vorliegende Artikel kommt vom “Zentrum der Gesundheit” und hat über einige, recht unangenehme Nachrichten über Xylitol zu berichten. Ich finde, das sollten wir wissen – alleine die Bilder habe ich hinzugefügt (bis auf das erste, das gehört zum Orginalartikel).

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Originaltitel: Xylitol – Zuckerersatz und Zahnpflege

Zentrum der Gesundheit) – Xylitol ist sicherlich den meisten von Ihnen mittlerweile ein Begriff. Xylitol wird seit Jahren nicht nur als Zuckerersatz, sondern auch erfolgreich zur Kariesprophylaxe verwendet. Mit dem Bekanntwerden der positiven Eigenschaften des Zuckeraustauschstoffs ist im Laufe der Zeit natürlich auch das Interesse an Xylitol gewachsen. Doch wissen Sie auch, wie diese steigende Nachfrage an Xylitol gedeckt wird? In diesem Artikel werden alle wichtigen Punkte über Xylitol zusammengefasst und sowohl die Vor-, als auch die Nachteile aufgezeigt.

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Was ist Xylitol?

Xylitol – auch als Xylit, Pentanpentol oder E 967 bekannt – ist prinzipiell ein natürlich vorkommender Zuckeralkohol, der sowohl in Pflanzen, als auch im Menschen innerhalb des Zuckerstoffwechsels gebildet werden kann. Das ist auch der Vorteil von Xylitol im Vergleich zu synthetisch hergestellten Süssstoffen wie Aspartam. Da es sich um einen natürlich vorkommenden Stoff handelt, kann unser Körper Xylitol normalerweise erkennen, in unseren Stoffwechsel aufnehmen und verwerten.

Xylitol wird jedoch nicht einfach aus Pflanzen isoliert und anschliessend in Lebensmittel oder Zahncremes beigemischt. Die Herstellung von Xylitol ist ein aufwändigerer Prozess, der über verschiede Wege ablaufen kann.

Herstellung von Xylitol

Die ursprüngliche Gewinnung von Xylitol, die schon vor vielen Jahren entwickelt wurde, basiert auf einer chemischen Veränderung von Holzzucker (Xylose). Holzzucker kommt zum Beispiel in Birkenholz, Stroh, Kokosnüssen oder Maiskolben vor und ist auch ein Abfallprodukt der Papierherstellung. Die klassische Xylitol-Herstellung aus Holzzucker ist ein sehr aufwändiges Verfahren, was natürlich auch teuer ist.

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Auf Grund der steigenden Nachfrage an Xylitol wurden mit der Zeit alternative Herstellungsverfahren entwickelt. Diese sind zwar für die Produzenten weitaus effizienter und günstiger, aber nicht zwangsläufig besser für den Endverbraucher.

Xylitol aus Glukose

Xylitol kann heutzutage industriell auch aus Glukose hergestellt werden. Diesen Prozess hat man vom menschlichen Zuckerstoffwechsel abgeleitet: Xylitol wird im Menschen, wie auch während dieses Verfahrens, mit Hilfe bestimmter Enzyme (Amylase, Glukose-Isomerase, Pullulanase, etc.) aus Glukose produziert. Doch woher kommen die Enzyme und die Glukose für diesen Prozess?

Die benötigte Glukose wird beispielsweise aus Maisstärke gewonnen, die auch von gentechnisch verändertem Mais stammen kann. In der EU ist der Anbau von Genmais im Vergleich zu den USA recht gering, doch auch hier gibt es Xylitol, welches aus Genmais-Stärke gewonnen wurde. Nun denken Sie vielleicht „Sowas würde ich ja nicht kaufen. Das muss doch gekennzeichnet sein.“ Doch das ist es eben nicht unbedingt.

Es besteht hier zwar eine Kennzeichnungspflicht von Zusatzstoffen, die direkt aus Stärke von gentechnisch verändertem Mais hergestellt wurden, doch diese besteht nicht zwangsläufig für Zusatzstoffe, die über verschiedene Zwischenprodukte aus der Stärke hergestellt wurden. Da Xylitol jedoch über mehrere Schritte entsteht, ist hier die rechtliche Situation nicht eindeutig geklärt und man kann sich nicht darauf verlassen, dass Xylitol gekennzeichnet ist, wenn es aus Genmais-Stärke hergestellt wurde.

Hinzu kommt, dass die Enzyme, die bei der Xylitol-Herstellung verwendet werden, hauptsächlich aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen werden. Auch diese Tatsache unterliegt keinerlei Kennzeichnungspflicht.

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Xylitol aus GVOs

Neben der Gewinnung aus Glukose kann Xylitol auch direkt von gentechnisch veränderten Bakterien gebildet werden. Diese wurden genetisch so verändert, dass sie gewissermassen nichts anderes mehr machen, als Xylitol zu produzieren. Doch über den Nutzen dieses Verfahrens in der Industrie ist kaum etwas bekannt. Die häufigste Methode der Xylitol-Produktion in der Industrie ist immer noch der enzymatische Prozess über Glukose.

Xylitol in BIO-Produkten

Generell kann man sagen, dass Hersteller von BIO-Produkten Wert darauf legen, dass verwendete Stoffe nicht über Wege hergestellt werden, die in irgendeiner Hinsicht auf gentechnisch veränderten Organismen basieren. Wenn Ihnen wichtig ist, dass verwendetes Xylitol nicht über solche Verfahren hergestellt wurde, setzen Sie sich am besten direkt mit dem entsprechenden Hersteller in Verbindung und fragen dort nach. Tipps dazu, wie Sie beim Einkauf gentechnisch veränderte Produkte meiden können, finden Sie auch in diesen Artikeln:

Abgesehen von der Herstellung, die für manche Menschen mit Sicherheit einen Nachteil darstellt, hat Xylitol durchaus positive Eigenschaften. Dabei sollte man jedoch zwischen dem Verzehr und der Mundhygiene unterscheiden.

Xylitol als Zuckerersatz

Herkömmlicher Haushaltszucker kann viele negative Eigenschaften mit sich bringen, weshalb wir Menschen immer wieder auf der Suche nach gesunden Zuckeraustauschstoffen sind. Xylitol bietet sich hier an, da Xylitol ein natürlich vorkommender Stoff ist, der geschmacklich sehr nahe an die Süßkraft von herkömmlichem Zucker (Saccharose) herankommt, den Blutzuckerspiegel jedoch kaum beeinflusst und zudem weniger Kalorien als Haushaltszucker hat. Kaugummis wird durch Xylitol – neben dem süßen Geschmack – zusätzlich eine zahnpflegende und erfrischende Wirkung verliehen und anders als für Aspartam sind für Xylitol keine negativen Nebenwirkungen bekannt.

Das hört sich doch alles sehr positiv an. Wenn man beachtet, dass Xylitol – wie auch andere Zuckeraustauschstoffe – in größeren Mengen abführend wirkt, sollte der Verzehr also recht unbedenklich – wenn nicht sogar förderlich – für die Gesundheit sein.

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Xylitol im Darm

Die abführende Wirkung von Xylitol beruht darauf, dass unser Dünndarm nur geringe Mengen des Stoffes aufnehmen kann. Dadurch gelangt ein Großteil in den Dickdarm, wo Xylitol auf Grund seiner wasserbindenden Eigenschaft zu Durchfall führen kann. Wenn wir unseren Körper jedoch an Xylitol gewöhnen, also häufiger Xylitol zu uns nehmen, dann lassen diese negativen Wirkungen mit der Zeit nach, da sich unser Stoffwechsel an die Xylitol-Mengen anpassen kann.

Xylitol gegen Zuckersucht?

Ob jedoch der Austausch von Zucker durch Xylitol der richtige Weg ist, um sich von einem zu hohen Zuckerkonsum oder gar einer Zuckersucht zu lösen, wagen wir zu bezweifeln. Wir würden eher dazu raten das Verlangen nach Süssem, das man sich meist über viele Jahre angewöhnt hat, zu überwinden und den Süssigkeiten-Konsum allgemein zu reduzieren.

Die moderne Ernährungsweise mit Geschmacksverstärkern, Zuckerzusätzen und anderen künstlichen Nahrungsmittelzusätzen hat den Geschmack vieler Menschen verdorben. Das traurigste Beispiel sind hierbei die Kinder, die beispielsweise künstliche, extrem süsse Fruchtaromen echten, gesunden Früchten mit natürlicher Süsse vorziehen oder teilweise nicht einmal mehr deren natürlichen Geschmack kennen.

Eine Zuckersucht mit ihren negativen Folgen ist für Kinder mit einem solch gestörten Geschmacksinn gewissermaßen vorprogrammiert. Diese Entwicklung kann jedoch verhindert werden, indem man den Geschmackssinn der Kinder mit Hilfe einer gesunden Ernährung auf natürliche Lebensmittel einstellt. In einem gesunden Rahmen ist der Verzehr von Xylitol durchaus eine gute Alternative zu herkömmlichem Haushaltszucker.

Xylitol in der Mundhygiene

Abgesehen von der Süsskraft, hat Xylitol noch weitere positive Eigenschaften, die sich in der Mundhygiene und Zahnpflege einsetzen lassen.

Nachdem in den 1970er Jahren die Karies reduzierende Wirkung von Xylitol entdeckt wurde, gelangte der Zuckeraustauschstoff immer mehr ins Rampenlicht der Wissenschaft. Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien darüber, dass Xylitol Karies bei Kindern und Erwachsenen reduzieren kann. Interessanterweise kann scheinbar sogar das Kauen von Kaugummis mit Xylitol während der Schwangerschaft das Kariesrisiko des ungeborenen Kindes verringern. [Quelle]

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Aber wieso ist Xylitol trotz des süssen Geschmacks hilfreich gegen Karies?

Xylitol gegen Kariesbakterien

Herkömmlicher Zucker wird von den Bakterien unserer Mundflora zu sauren Endprodukten verwandelt. Diese Säuren entziehen unseren Zähnen wiederum die Mineralstoffe. Die Folgen sind brüchige Zähne, Karies und Mundgeruch. Im Vergleich zu Zucker, kann Xylitol von diesen Kariesbakterien nicht verwertet werden und liefert ihnen somit auch keinen Nährboden. Xylitol hat antibakterielle Eigenschaften und bewirkt, dass sich weniger Kariesbakterien im Zahnbelag ansiedeln.

Xylitol für die Knochen?

Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren auch Versuche mit Xylitol an Ratten durchgeführt, die zeigen konnten, dass der Zuckeraustauschstoff nicht nur eine positive Wirkung auf die Zähne sondern auch auf die Knochendichte und den Mineralstoffgehalt der Knochen haben kann.
[Quelle 1] [Quelle 2]

Doch an Menschen wurden solche Versuche unserem Wissen nach bis jetzt noch nicht durchgeführt. Wenn man das folgende Beispiel betrachtet, wird einem klar, dass man wissenschaftliche Studien an Tieren nicht zwangsläufig auf den Menschen übertragen kann.

Bei Hunden kann Xylitol nämlich sehr negative Effekte hervorrufen. Im Gegensatz zu uns Menschen wird bei Hunden die Insulinausschüttung durch Xylitol enorm gesteigert, was zum Abfallen des Blutzuckerspiegels führt und erhebliche Folgen für das Tier haben kann. [Quelle]

image<- Quelle:

Fazit zu Xylitol:

Xylitol bietet für uns Menschen viele Vorteile sowohl als Zuckeraustauschstoff, als auch in der Mundhygiene. Wenn man jedoch Wert darauf legt, dass Xylitol nicht mit Hilfe gentechnischer Verfahren hergestellt wurde, sollte man besser nochmal nachfragen. Xylitol ist zwar ein natürlich vorkommender Stoff, doch muss er für Lebensmittel oder Pflegeprodukte durch aufwändige industrielle Verfahren hergestellt werden.

Quellen:

  • Isokangas P et al., “Occurrence of dental decay in children after maternal consumption of xylitol chewing gum, a follow-up from 0 to 5 years of age.” J Dent Res. 2000 Nov;79(11):1885-9.
    (Auswirkungen von Xylit-Kaugummis während der Schwangerschaft auf die Zähne der Kinder)
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • Mattila PT et al., “Improved bone biomechanical properties in xylitol-fed aged rats.” Metabolism. 2002 Jan;51(1):92-6.
    (Verbesserung der biochemischen Eigenschaften von Knochen in Ratten, die mit Xylitol gefüttert wurden)
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • Mattila PT et al., “Increased bone volume and bone mineral content in xylitol-fed aged rats.” Gerontology. 2001 Nov-Dec;47(6):300-5.
    (Gesteigertes Knochenvolumen und höherer Mineralstoffanteil in Ratten, die mit Xylitol gefüttert wurden)
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • Dunayer EK “Hypoglycemia following canine ingestion of xylitol-containing gum.” Vet Hum Toxicol. 2004 Apr;46(2):87-88.
    (Auswirkungen von Xylitol auf Hunde)
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • Campbell A, Bates N. “Xylitol toxicity in dogs.” Vet Rec. 2010 Jul 17;167(3):108.
    (Die Giftigkeit von Xylitol in Hunden)
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • Mäkinen KK. „Sugar alcohols, caries incidence, and remineralization of caries lesions: a literature review.” Int J Dent. 2010;2010:981072. Epub 2010 Jan 5.
    (Zuckeralkohle, Karies Häufigkeit und Remineralisierung bei Karies: Ein literarische Zusammenfassung)
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • Söderling E et al., “The effect of xylitol on the composition of the oral flora: a pilot study.” Eur J Dent. 2011 Jan;5(1):24-31.
    (Die Auswirkungen von Xylitol auf die Mundflora: Eine Pilotstudie)
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • Trahan L. “Xylitol: a review of its action on mutans streptococci and dental plaque–its clinical significance.” Int Dent J. 1995 Feb;45(1 Suppl 1):77-92.
    (Xylitol: Eine Zusammenfassung seiner Wirkung auf Streptococcus mutans und den Zahnbelag)
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • Lynch H, Milgrom P. “Xylitol and dental caries: an overview for clinicians.” J Calif Dent Assoc. 2003 Mar;31(3):205-9.
    (Xylitol und Karies: Ein klinischer Überblick)
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
  • transGEN-Datenbank: Xylit
    [Quelle als Link] [Quelle als PDF]
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Quelle des Beitrags: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/xylitol-ia.html

24 Kommentare

  • Das Kind eine Bekannten von mir bekomt gerade Zähne und wird dadurch natürlich sehr quengelig.
    Dann hat sie von jemandem so kleine Lutschsteinchen von Weleda bekommen die auch sehr gut geholfen haben und mich auch dadurch neugierig ( was ich eh schon bin ) gemacht haben.

    Hhhmm… lesen, lesen, was ist da drin… aaahh, siehe da, Xylit ist drin🙂

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  • Also das er ca. 70% Süßkraft von Xylit hat ist für mich schon ein guter Minuspunkt. Das bischen Kalorien da stecke ich locker weg🙂

    Wie ist es eigentlich mit den Zähnen oder allgemein mit der Auswirkung auf den Körper? Das es nicht gesundheitsschädlich ist weis ich schon, aber ist es im vergleich zu Xylit auch gesundheitsfördernd?

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    • Anscheinend hat es ebenfalls die Vorteile von Xylit ohne die Nebenwirkungen: http://sukrin.net/sukrin-4/fragen-antworten/?lang=at
      Hat irgendjemand schon Erfahrungsberichte?
      Bei uns im Bioladen wird es neben Xylit auch verkauft. Ich werde es einfach mal testen…

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    • Hi, Juros!
      Ich hab auch noch einige andere Infos inzwischen entdeckt, die mir nicht so gut gefallen. Weiß bloß noch nicht, ob sie stimmen!
      Demnach behauptet hier einer, das Sukrin auch eine andere Marke von ASPARTAM sein soll ..
      Der Hersteller selbst sagt dazu folgendes:
      Ist Sukrin natürlich?

      Sukrin ist 100% natürlich. Es kommt in der Natur vor, man findet es in bestimmten Obstsorten, z.B. in Melonen, Birnen und Trauben. Daher wurde es schon seit Menschengedenken in kleinen Mengen konsumiert. Auch gegorene Lebensmittel wie Käse, Wein und Sojasoße enthalten Sukrin.

      Ist Sukrin das Gleiche wie Sucralose (Handelsname Splenda) oder Aspartam?

      Nein, Sukrin ist im Gegensatz zu Splenda und Aspartam 100% natürlich. Splenda und Aspartam sind wie die meisten auf dem Markt erhältlichen Süßungsmittel künstliche Produkte. Sie werden im Labor hergestellt und haben eine über hundertmal so starke Süßwirkung wie Zucker. Sie sind so süß, dass ihnen ein kalorienhaltiger Füllstoff wie Maltodextrin oder Dextrose zugesetzt werden muss, damit man sie überhaupt dosieren kann. Sukrin wird in seiner reinen Form benutzt, hat das volle Zuckervolumen und benötigt daher keine Füllstoffe.

      Trotzdem, immer schön vorsichtig bleiben ..
      Es ist wirklich ätzend, kaum ist man wieder mal etwas begeistert, schwupps, schon ist die Bremse im anrauschen ..

      NACHTRAG: Hab was vergessen – da es über Gärungsprozesse gewonnen wird, kann es noch über Genetisch Modifizierte Organismen(GMO) geschaffen sein! Überall nur Lug und Trug ..😦 *Riesenseufz*
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      • Hmm … die Summenformel von Aspartam hat 14 Kohlenstoffatome: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f0/Aspartame.svg Sukrin laut http://www.funksjonellmat.no/images/sukrin-struktur.gif nur 4 Kohlöenstoffatome (Saccharose:6, Xylit:5) Sucralose http://de.wikipedia.org/wiki/Sucralose ähnelt von der Summenformel eher Aspartam.
        Jedenfalls hat Sukrin die Gefahrenstoffklasse „Reizend“ und „bessere Körperverträglichkeit“ als Xylit … http://de.wikipedia.org/wiki/Erythritol Wie soll das denn gehen. Jedenfalls ist es der Molekularstruktur weit, weit von Aspartam entfernt … also muss wohl ein KMT her um die potentielle Schädlichkeit zu prüfen;-)

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        • Hi, FLO!
          DANKE! Das sieht doch schon etwas besser aus!
          Ich kann heute keinen KMT machen, werde es aber sicher nachholen. Was ist denn mit dir?😉
          DU kannst das doch auch – mach doch bitte. Sei bitte, so Knieweich ..
          Lg,
          PS: Aber mit einem Kilopreis von fast 18 Eurönchen – Puh, das ist schon etwas äh, neben der Radspur .. oder?

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          • Ja gerne, ich kauf morgen mal so ein Päckchen Sukrin und mache meinen Test mit Zucker, Xylit und Sukrin. Ich mache bei Lebensmitteln den KMT etwas anders: Ich halte mir den Stoff vor die Thymusdrüse und beobachte wie mein Körper „ausschlägt“ bzw. „schwingt“. Vorher „eiche“ ich mich indem ich den Test mit „Fluorjodsalz“ und „Steinsalz“ mache. Das mit dem KMT am Oberarm/Schulterblattmuskel klappt bei mir nicht so gut … ich weiss auch nicht😦

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      • Ah ja, danke!
        Dr. Doepp’s 3 Übungen habe ich schon länger im Alltag integriert. Die Callahansche TFT klingt sehr interessant.
        Ein Superschmankerl habe ich noch zu diesem Thema:

        Fazit: KMT bzw. „gutes Bauchgefühl“ ist das einzige was uns letztendlich übrig bleibt

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      • Ok, Erythritol gekauft, ordentlich entswitcht und 3 mal getestet, immer mit diesem Ergebnis:
        Xylit = positiver Ausschlag
        Rapadura Rohrzucker = neg. Ausschlag
        Erythritol = stärkerer neg. Ausschlag
        Der Rohrzucker schmeckt natürlich bisl nach Melasse und verklebt halt für ne Weile den Mund (kennt ja jeder),
        Erythitol schmeckt sehr neutral, wie raffinierter Zucker nur etwas flüchtiger und weniger süß und
        Xylith schmeckt im direkten Vergleich sehr künstlich, viel süßer aber angenehm kühlend beim Ausatmen.
        Fazit: Ich werde mir wohl vorerst kein Erythritol mehr kaufen, aber die 9,95 für 500g wars mir wert. Ich lasse den Test noch einmal von einem meiner Hausgäste machen.

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        • Hallo, FLO!

          Mahlzeit – so ein Zufall aber auch ..
          Ich hab gestern auch getestet, hab mir so nen sündhaft teures Teil zugelegt – ich meine, alles was Recht ist ..
          Zucker ist billiger ..😦
          Tja, leider verblödet Zucker auch .. – und das ist kein Scherz! Es „polt“ den verstand um!
          Bei mir jedenfalls testete das SUKRIN POSITIV!
          Ich hab nachgetestet – wieder positiv- jetzt hab ich überlegt, wo hierd er „Hund“ liegen könnte.
          Wenn deine Reihenfolge stimmt, dann könnte es deswegen gewesen sein – HALT: Hast du eigentlich, eins nach dem anderen gekostet- UND DANN getestet?
          Dann kann es sein, weil du, nachdem du den Rohrzucker als „negativ“(für den menschlichen Körper) erkannt hast, WIEDER entswitchen müsstest – und mindestens 5- 10 Minuten warten.

          Zucker- und Rohrzucker ist 100% Zucker, VERÄNDERT die Gehirntätigkeit in einer unerkannten Weise. Geh doch mal bitte her, teste zuvor die Worte LIEBE – und dann HASS.
          Klar, bei Liebe wirst du positiv reagieren und bei Hass eben negativ. So, jetzt iss ein klein wenig Zucker (Rohrzucker, weißer Zucker-egal) und teste erneut: Du wirst zu deiner Bestürzung entdecken, das du nun bei Liebe NEGATIV und bei HASS POSITIV testest! Daher meine Frage: Hast du davon probiert und dann getestet?

          Rohrzucker ist auch kein bisschen gesünder, weil ebenfalls geschwefelt und weitere so nette Dinge, die der menschliche Körper GAR NICHT mag,
          wieso auch völlig klar ist, warum er das Zeug für NEGATIV hält! Der „Braune“ genannte Rohrzucker ist meist nur gefärbter weißer Zucker ..😦
          SO ist das in der DEMOKRATIE ..
          Lg,
          PS: weißer Zucker besteht zu 99% aus Kohlenhydraten und brauner Zucker besteht zu 98% aus Kohlehydraten. Den einen Prozent machen die Mineralstoffe aus. Er schmeckt lediglich malziger ..Der Nachteil von braunem Zucker ist allerdings die geringere Haltbarkeit, die auf den höheren Wasseranteil zurückzuführen.

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      • Hallo Flo,

        habe das Video zum Umgang mit Komplexität angeschaut. Ist interessant. Ich persönlich habe hier einen etwas anderen Sprachgebrauch. Was hier als Intuition beschrieben wird ist in meiner Sprachwelt das „Bauchgefühl“ und das ist an Rahmenbedingungen, Erlentes gebunden.
        Intuition ist für mich der Anschluß an das Allganze, wie soll ich sagen die Standleitung ans „göttliche“ Wissen, Weisheit.
        Ist z.B. wenn ein Techniker an einer Flugzeugkonstruktion vorbeigeht und intuitiv weiß, daß das nicht funktionieren kann. Oder jemand aufwacht und weiß, wie eine Gleichung zu lösen ist, oder wenn jemand weiß er sollte jetzt nicht in das Flugzeug einsteigen etc.
        In diesem Sinne ist Intuition für mich die sicherste Quelle und der KMT oder bei anderen das Pendeln der Zugang dazu.

        LG Mirjam

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      • Hallo Flo,
        ich habe aufgrund deiner Anregung auch mal schnell getestet. So recht kann ich das Problem mit dem Zucker für mich persönlich sowieso nicht nachvollziehen, da ich schon längst meinen Zuckerkonsum eingeschränkt habe. Für die unvermeidlichen Süßspeisen, wie Grießbrei, Kuchen oder ähnliches versuche ich mit Vollrohrzucker (Alnatura) oder braunem Rohrzucker (unraffiniert) zu süßen. Ich denke es ist ähnlich wie beim Salz, um so behandelter, um so schlechter.
        Mein Ergebnis, Vollrohrzucker kann durchaus mit Xylit mithalten, vielleicht ein wenig schlechter. Dafür bekomme ich aber noch ein paar natürliche Bestandteile – so der Hersteller – vom Zuckerrohr mit. Der Geschmack sagt mir persönlich zu. Nachteil: Eischnee lässt sich nicht steif schlagen.
        Stärke wird ebenfalls zu Zucker abgebaut, Fruchtzucker unterliegt einem ähnlichen Mechanismus. Also warum nicht „natürlichen“ Zucker sparsam als Lebensmittel verwenden? Der Herstellungsprozess vom Xylit überzeugt mich im Moment nicht so ganz.
        Alles Gute für Euch
        LG

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  • Mir persöhlich machen diese 0% Kalorin zu denken… erinert mich irgend wie an 0 Zucker 100% Geschmack ^^

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  • Hi Leute,

    was soll ich sagen bei all euren tollen Komentaren? – Ich sag mal “ ein Hoch auf die Gesundheit und keine Chance mehr den Krankheiten „!!!
    Dieser Vortrag passt wunderbar in das Gesamtbild einer sich verändernden Welt:

    Die Einheitsfeldtheorie von Nassim Haramein – Video (deutsche Untertitel)
    By admin – 27. October 2011
    Veröffentlicht in: Technologie, Wichtiges, Wissenschaft

    Nassim Haramein weis in diesem Vortrag auf die Widersprüche der gegenwärtigen Wissenschaftstheorien hin und beschreibt auf einer einfachen Weise die Änderungen, die uns zu einer einheitlichen, umfassenden und fachübergreifenden Physik führen können.Seine Theorie vereinheitlicht die vier Naturkräfte, und liefert ein Verständnis für Existenz des Bewusstseins und die Evolution, die in der fundamentalen Struktur der Raum-Zeit verwurzelt sind. Haramein beschreibt die Parallelen zwischen seiner Theorie und den Erkenntnissen der alten Zivilisationen, heiliger Geometrie und modernen Entdeckungen.

    http://www.politaia.org/wissenschaft-forschung/die-einheitsfeldtheorie-von-nassim-haramein-video-deutsche-untertitel/

    sehr empfehlenswert meine lieben Freunde!
    LG

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  • moin Freunde,

    Xylitol, Sukrin und was ist mit Stevia?- Auch ne Alternative?? Wer weiß was darüber?

    Und kann mir einer etwas über Melatonin was sagen, det will meine Jutta jetzt nehmen um den “ unendlichen Nicht-schlaf in der Nacht“ endlich zu bezwingen.
    Weiß darüber von euch etwas?
    LG

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    • Hallo Helmut,
      Melatonin ist ein Hormon, quasi der Gegenspieler von Serotonin für den Schlaf/Wach Rhythmus. Ich glaube nicht, daß die Einnahme von Melatonin auch an die richtigen Stellen kommt. Ich würde eher „melatoninanregende“ Dinge vorm Schlafengehen machen/einnehmen wie etwa einen Apfel essen, Baldriantee trinken, bisl Sport treiben. Es geht ja darum sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen und nicht synthetische Hormone von aussen zuzuführen. Liebe Grüsse an Jutta

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    • Hallo, Helmut

      Lass dich mal kurz „knutschen“, Alter! Einfach nur so ..😛
      Ich wäre damit sääähr vorsichtig, 😉 wie man das überhaupt mit ALLEM sein sollte, was man dem menschlichen Stoffwechsel KÜNSTLICH zuführt. Der Stoffwechsel hat leider die ungute Neigung, die eigene, natürliche Produktion GANZ einzustellen, wenn man ihm über längere Zeit künstliches zuführt. Was übrigens, nur mal nebenbei, auch der Grund für den „Turkey“ bei Drogenabhängigen ist . Durch die ständige Zufuhr und teils mit Übermengen dosierten Morphine, (Heroine), u. ihrer Alkaliode „lädt“ den Körper dazu ein, die eigene Opiatproduktion einzustellen(der Körper produziert selbst Neuropeptide, Endorphine, usw, die man Körpereigene Opiate nennt) in der Folge, geht dem Süchtigen, die Kohle und/oder der Stoff aus – UUUUUUUUUUUUUUUUI – dasisÜBEL .. deswegen dauert ein Enzug in der Regel nur solange, bis die Körpereigene Produktion wieder läuft!
      Hier, a little Informations for JUtta:

      Welche Möglichkeiten gibt es noch, seine Melatoninproduktion anzukurbeln?

      Wichtig wäre es, seinen Medikamentenschrank durch zu sehen und sich in Absprache mit Arzt oder Heilpraktiker zu überlegen, ob man nicht das eine oder andere Medikament reduzieren oder gar weglassen kann. Alpha- und Betablocker unterbinden die Melatoninproduktion, indem sie die Verbindung zwischen dem Auge und der Zirbeldrüse blockieren. Diese Medikamente blockieren die Rezeptoren der Zirbeldrüse, so dass sich die von den Hell-Dunkel-Signalen freigesetzten Neurotransmitter nicht mehr mit den Rezeptoren verbinden können, und die Melatoninproduktion unterbrochen wird. Nichtsteroidale Antirheumatika haben eine ähnliche Wirkung, wie auch Tranquilizer wie Librium oder Valium, aber auch andere Psychopharmaka wie Antodepressiva. Dies erklärt einen großen Teil ihrer Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Unruhe und Nervosität.

      Melatoninmangel wird auch durch Lichttherapie während des Tages behoben. Lichtstärken von 1000 bis 2000 Lux sind hierfür nötig. Normalerweise beträgt die Lichtintensität in Räumen nur zwischen 200 und 500 Lux. Im Freien liegt sie selbst an einem bewölkten Tag bei etwa 10 000 Lux, an einem sonnigen Tag bis zu 100 000 Lux. Lichttherapie ist besonders bei SAD, der berüchtigten Wintersdepression, wichtig. Wussten Sie, dass die Norweger im Winter die höchste Selbstmordrate der Welt aufweisen? Bewährt haben sich TRUE-LIGHT-Vollspektrumlampen, die annähernd das Farbspektrum des Sonnenlichtes wiedergeben. Bei Schichtarbeit hilft ein Melatoninpräparat, kurz vorm Schlafengehen eingenommen.

      Wussten Sie, dass nur 20 Prozent des Lichtes, das in unsere Augen einfällt, für den eigentlichen Sehvorgang genutzt werden, aber 80 Prozent zur Steuerung der biologischen Funktionen des Körpers? Die Kommunikation der Zellen wird über Licht gesteuert. In den lichtarmen Wintermonaten sinkt mit dem Lichteinfall auch der Serotoninspiegel im Hypothalamus. SAD, die gefürchtete Wintersdepression, kann die Folge sein. Im Frühjahr nimmt der Lichteinfall zu, wir bekommen Frühlingsgefühle, und sind sexuell besonders aktiv. Mit „TRUE-LIGHT“- Vollspektrumlampen kann man dem Winterblues entgehen. In den USA haben diese Lampen bereits in Krankenhäusern und Schulen Einzug gehalten, bei uns leider erst in den Büros fortschrittlichen Firmen. Das Ergebnis von Vollspektrumlampen, ähnlich wie bei natürlichem Sonnenlicht: Die Konzentration steigt, die Aktivität von Phagozyten und Lymphozyten steigt, ein hoher Blutdruck und Cholesterinspiegel werden gesenkt und wir erleben mehr Energie.

      Gut ist es, sich während des Tages viel draußen auf zu halten und sich dort körperlich zu betätigen. Ideal wäre ein Walking- oder Joggingprogramm am Vormittag. Wenn Sie kurz vorm Schlafengehen joggen, kann die Melatoninproduktion gestört werden. Überlegen Sie, ob es nicht besser ist, selbst an trüben Tagen draußen Sport zu betreiben als in einem Fitnessstudio mit künstlichem Licht.

      Machen Sie möglichst nicht die Nacht zum Tage. Dadurch stören Sie die Melatoninproduktion. Wissenschaftler bestätigen uns, was schon unsere Großeltern wussten: „Der Schlaf vor Mitternacht zählt doppelt.“ Nur wer im natürlichen Schlafrhytmus lebt, kann sich im Schlaf vollständig regenerieren. Und essen Sie viele Lebensmittel, die Tryptophan und Serotonin enthalten, wie Ananas, Bananen, AFA-Algen und Sesam-Samen. Tryptophan ist die Vorstufe von Serotonin, und Serotonin wiederum die Vorstufe von Melatonin.

      Nur wenn der Körper nachts genügend Melatonin und Vasotocin, ein weiteres Schlafhormon, produzieren kann, sind Tiefschlafphasen möglich, die zur Regeneration der Organe dienen. Denn nur in der Tiefschlafphase kann das Wachstumshormon Somatropin in der Hypophyse produziert werden, das die aufbauenden und regenerierenden Prozesse einleitet. Nur wenn diese Vorgänge ungestört ablaufen können, sind körperliche und psychische Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden, Kreativität und Lebensfreude möglich. Auch die Immunabwehr wird in der Tiefschlafphase gestärkt, so dass Krebszellen erfolgreich bekämpft werden können (Antitumor-Effekt).

      Man hat herausgefunden, dass Naturvölker durchschnittlich 4 bis 5 Tiefschlafphasen erreichen, während die zivilisierten Industrievölker nur zwischen 1 bis 2 Tiefschlafphasen erreichen. Die Gründe sind in unserer unnatürlichen Lebensweise zu suchen. Hier hilft eine TerraPro-Erdungsauflage für Bett und Schreibtischstuhl. Für einen gesunden Schlaf ist die Häufigkeit der Tiefschlafphasen ausschlaggebend, weil nur in der Tiefschlafphase maximale Regeneration möglich ist. Günther Mayer schreibt in seinem Buch „Erwarte ein Wunder“ (Paza-Verlag): „Es gibt kein Organ, kein Gewebe, keine einzige Zelle, die nicht von den positiven Wirkungen des gesunden Schlafes profitiert, bzw. die nicht unter den negativen Wirkungen des ungesunden Schlafes leidet.“

      Hier einmal kurz gefasst 11 Tipps für Ihre optimale Melatoninversorgung, guten Schlaf und langes Leben:

      – Machen Sie gleich im Morgenlicht einen Spaziergang, arbeiten Sie im Garten oder joggen Sie.

      – Körperliche Betätigung tagsüber verkürzt und verbessert den Schlafzyklus. Wer nur mental aktiv ist, kommt abends schlecht zur Ruhe.

      – Halten Sie sich jeden Tag mindestens eine Stunde bei Lichtstärken von über 1000 Lux auf. Tragen Sie nur leicht getönte Sonnenbrillen, damit noch genügend Licht in Ihre Augen gelangen kann.

      – Rücken Sie Ihren Lieblingssessel oder Ihren Schreibtisch ans Fenster. Buchen Sie bei Bahnreisen und Flugreisen einen Fensterplatz. Streichen Sie Wohnung und Büro in hellen Farben. Kaufen Sie sich ein Auto mit „Dachluke“, die Sie öffnen können. Klappen Sie die Sonnenblende an der Windschutzscheibe nur herunter, wenn Sie sich gegen Blendung schützen müssen.

      – Abends warm baden oder in die Sauna gehen fördert den Schlaf, weil der Körper es dann leichter hat, die Körpertemperatur für den Schlaf abzusenken.

      – Schaffen Sie sich eine TerraPro-Erdungsauflage für Bett und Schreibtischstuhl an, und helles, dem Sonnlicht nachempfundene Lampen wie TRUE-LIGHT (Vollspektrumlampen), wenn Sie tagsüber in geschlossenen Räumen zubringen müssen.

      – Setzen Sie sich möglichst wenig elektromagnetischen Feldern aus.

      – Vermeiden Sie Schichtarbeit und Flugreisen über viele Zeitzonen hinweg.

      – Rauchen Sie nicht.

      – Legen Sie tagsüber eine kleine Pause ein, in denen Sie z.B. durch Meditation oder Reiki innerlich zur Ruhe kommen.

      – Koffein in jeder Form, besonders ab Mittag konsumiert, stört den Schlafzyklus.

      – Alkohol stört den Schlafzyklus, indem es die Traumphasen unterbindet sowie die Delta-Phase, die tiefste Schlafphase.

      – Essen Sie vor 19 Uhr ein leichtes Abendessen hauptsächlich aus Kohlenhydraten. Kohlenhydrate stimulieren die Insulinausschüttung, welche die Aufnahme von Tryptophan im Gehirn fördert, was in Serotonin umgewandelt wird, und dieses wiederum in Melatonin.

      – Sie können auch einen „Melatonin-Cocktail“ zu sich nehmen, d.h. Nahrungsergänzungen, welche die Melatoninproduktion ankurbeln. Reiter und Robinson empfehlen abends 100 Milligramm Nicotinamid, 1000 Milligramm Calcium und 500 Milligramm Magnesium sowie zusätzlich morgens 25 bis 50 Milligramm Vitamin B6.

      – Üben Sie keine anstrengende körperliche Arbeit bis kurz vor der Schlafenszeit aus.

      – Stellen Sie abends das Telefon leise und den Anrufbeantworter an.

      – Üben Sie eine Entspannungsmethode wie Meditation, Yoga oder Reiki aus.

      – Gewöhnen Sie sich an regelmäßige Einschlaf- und Aufwachzeiten. Die Zeit vor Mitternacht ist wertvoll zur Regeneration unseres Nervensystems („Naturschlaf“)!

      Literaturtipps:

      – Russel J. Reiter und Jo Robinson, „Melatonin. Die neue Waffe gegen Alter und Krankheit“, Droemer Knaur 1996

      – Dr. Ray Sahelian, „Melatonin – Nature´s Sleeping Pill”, mit Auszügen aus vielen klinischen Studien, Be Happier Press, Kalifornien, USA 1995

      – Brigitte Rothenberger, „Lichttherapie“, ehrenwirth med, 2003

      – Barbara Simonsohn, „Hyperaktivität. Warum Ritalin keine Lösung ist. Gesunde Strategien, die wirklich helfen“, Goldmann-TB, 2001

      – Wolfgang Maes, „Stress durch Strom und Strahlung“, Institut für Baubiologie und Ökologie Neubeuern ISBN, 5.Aufl. 2005

      – John Diamond, „Der Körper lügt nicht“, VAK-Verlag, 17.Aufl. 2001

      – Rüdiger Dahlke, „Schlaf, die bessere Hälfte des Lebens“, Integral 2005

      – Jürgen Zulley und Barbara Knab, „Unsere Innere Uhr. Natürliche Rhythmen nutzen unter der Non-Stop-Belastung entgehen“, HERDER spektrum, 2000

      – Dr. Renate Collier, „Der Naturschlaf“, unveröffentlichter Aufsatz, über: Dr. Sylvia Collier, Hamburger Str. 29, 23795 (gegen 6 Euro inkl. Porto)

      – Jacob Libermann, „Die heilende Kraft des Lichtes“, München, 3.Aufl. 2000

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  • Hallo Steven
    Hallo Flo

    Nun muss ich doch einmal meine „stillemitleserinposition“ verlassen, denn ihr habt mich neugierig gemacht. Vor einiger Zeit war hier schon einmal das Thema Xylitol und ich habe damals berichtet, dass ich Xylitol und auch Erythritol verwende.
    Xylitol verwende ich nur zur Zahnpflege (wegen der „Nebenwirkungen“)und Erythritol zum süßen (keine „Nebenwirkungen“ bei mir). Ich nehme Erythritol nicht sehr oft, da ich bei meiner Ernährungsweise kaum noch verlangen nach Süßem habe, aber manchmal eben doch. Deshalb bin ich seeehr an eurem KMT interessiert. Bitte, bitte macht diesen Test und berichtet davon. Ich danke euch.

    Hallo Helmut
    „Xylitol, Sukrin und was ist mit Stevia?- Auch ne Alternative?? Wer weiß was darüber?“

    Wenn man bedenkt was Zucker in unserem Körper anstellt, dann sind alle drei für mich eine Alternative auch wenn man hier und da mal etwas Negatives darüber liest. Man weiss schon gar nicht mehr wem man was glauben kann. Nur, Stevia lässt sich wegen seiner hohen Süßkraft schwieriger dosieren und bei Überdosierung gibt es dann einen bitteren Beigeschmack. Um eine Überdosierung zu vermeiden kaufe ich Stevia-Pulver, nehme Osmosewasser und mache mir meine Tropfen mit einer geringeren Konzentration selber.

    Künstliches Melatonin einnehmen? Steven hatte kürzlich einen schönen Beitrag über AMARANTH und QUINOA (17.10.). Meine Schlussfolgerungen daraus.
    Mehr Aminosäuren -mehr Serotonin? –mehr Melatonin? –besserer Schlaf? Ist sicher einen Versuch wert.

    Steven, ich hoffe Du hast Dir bei Deiner „unter die Leute gehen Runde“ nichts Ernstes eingefangen, und wenn doch, dann wünsche ich Dir gute Besserung.

    Nun gehe ich wieder in meine „stille Position“ und hoffe auf die Testergebnisse.
    Lg

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    • Hallo Vera!
      Meine Geschmacksnerven streiken bei STEVIA auch, entweder zu süß, oder viel zu bitter ..
      Eigentlich stellt sich bei mir die Frage nach süßem nicht so extrem, nur hie und da, jetzt halt, wo Weihnachten auf uns „zurauscht“, da kann selbst ich nicht ständig nein sagen, bei all den guten Keksen.
      Schon lange hab ich mir angewöhnt Kaffee schwarz zu trinken- wegen der Schönheit 😛 ) und ich süße so gut wie nichts, außer manchmal im Sommer, da kriege ich Heißhungerattacken auf Erdbeeren mit Saurer Milch u. Saurer Sahne – und da braucht man Zucker, sonst schmeckt das nicht richtig.
      Aber wer wirklich Übermässig Lust nach Zucker/süßem verspürt, der sollte unbedingt Vit B1(Thiamin) zuführen. Meist ist es ein Mangel an B1, der darauf zurückzuführen ist(Gehirn).

      Danke deiner Nachfrage, Vera, sowas kann halt passieren, wenn man unter die Leute geht. So schlimm ist es nicht und so schnell bringt mich nichts um, ich bin eigentlich ansonsten sehr Gesund – wofür ich auch dankbar bin, allerdings sorge ich auch dafür und versuche eigenverantwortlich, in dieser Hinsicht zu denken. Überrascht wird man aber immer wieder ..😉
      Lg,

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  • Interessanter Post. Würde gern mehr Blogposts zu dem Thema lesen.

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  • Hallo Steven, Hallo Flo,

    vielen Dank für eure “Testergebnisse”.

    „Bei mir jedenfalls testete das SUKRIN POSITIV!“

    Das lese ich doch gerne, denn für mich gibt es schon lange keinen Zucker mehr. Der Geschmack von Erythritol ist für mich ok, denn es ist für mich als LC-ler viel wichtiger, dass Erythritol bei mir den Blutzuckerspiegel kaum erhöht und die 0 kcal sind auch nicht zu verachten. Bei den höchstens zwei Tütchen die ich im Jahr brauche(?) kann ich 18,-€ verschmerzen.

    Nochmals, Danke euch Beiden.

    Ich wünsche Euch ein schönes Restwochenende.
    Lg

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