Eine Satsanglehrerin steigt aus

Dieser Lebenserfahrungsbericht kann uns allen als Warnung dienen, denn er zeigt, wie groß die Abgründe von Selbsttäuschung sein können. Und wenn man sieht, wie sie mit ihrem Ego hadert, was übrigens in einigen spirituellen Kreisen “HIPP” zu sein scheint, dann wundert mich das persönlich gar nicht. Das Ego ist ein so elementar wichtiger Teil von unserer 3 D Identität, dagegen Krieg zu führen heisst gegen sich selbst zu kämpfen. Diese Denkweise in der Spiritualität ist nicht selten, sie kommt mir oft in vielen Texten unter die Nase, aber ich halte sie für völlig falsch.

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Eine Satsanglehrerin steigt aus

 


Rani, ehemalige Satsanglehrerin

Erleuchtung: davor, währenddessen, danach

Die ehemalige Satsanglehrerin Rani aus Holland hat auf ihrer Webseite das Ende ihrer Lehrtätigkeit verkündet. In ihrem schonungslosen Bericht spricht sie unverblümt über die Höhen und Tiefen ihrer Heldenreise: Rein in die Erleuchtung, raus aus der Erleuchtung…

Jeder Sucher möchte Erleuchtung. Die meisten Leute nehmen an, dass dies ein Zustand von immerwährender Glückseligkeit und Einheit ist. Sie glauben, dass das Leben nach der Erleuchtung leicht und einfach ist durch die unendliche Ausdehnung ins Jenseits. Obwohl es wahr ist, dass es so etwas wie das Erleuchtungserlebnis gibt, das all diese Charakteristiken hat, ist das wahrhaft erleuchtete Leben etwas ziemlich anderes.

Die Glückseligkeit ist nicht das emotionale Erlebnis, wie wir es durch das Ego kennenlernen können. Es ist jenseits davon.

Die Wahrheit enthüllt sich mit der Zeit, Stück für Stück, während wir zu dem heranwachsen, was wir sind und unsere Ego-Identität verlieren. Manche Teile des Lernens sind garantiert. Wir müssen erst erkennen, wer wir jenseits unseres Verstandes und Körpers sind, bis zu dem Punkt, wo sich die Perspektive und der Zusammenhang verschieben. Aber dann müssen wir fallen und von unserem Erleuchtungshigh herunterkommen. Wir brauchen den Mut, uns einzugestehen, dass sich jede Erfahrung abnutzt, schon nach ein paar Jahren; dass die Klarheit wieder verloren gehen und die Identifikation mit dem Verstand zurückkommen kann.

Scheitern

Nichts hat Bestand, und um höhere Gipfel zu erklimmen, müssen wir verschiedene Täler durchqueren. Scheitern ist ein wesentlicher Teil des Weges. Wenn wir spirituellen Erfolg haben, wächst unser Ego damit. Wenn wir scheitern, verringert es sich und ist am Boden.

Das Erleuchtungserlebnis ist das Ende der Suche und auch der Beginn des Weges. (Oder – wie ich oft sage: Die Suche bewegt sich von der horizontalen zur vertikalen Dimension). Oft ist ein Verlust dieses Erlebnisses nötig, um uns wahrhaftig der Disziplin des spirituellen Lebens zu verpflichten. Wir haben das Paradies gesehen. Wir haben den natürlichen Zustand gekostet und nun ist er verschwunden.

Was bleibt, ist, dass wir ständig konfrontiert sind mit unserem Scheitern, unseren Ängsten, unserem Anhaften und unserer Verzweiflung. Wir müssen uns öffnen und uns tiefer auf den Schmerz und die Angst einlassen. Wir müssen uns davon kochen, brechen und pulverisieren lassen, damit wir wirklich verschwinden können als getrenntes Selbst. Wenn wir nicht das richtige Verständnis haben, den richtigen Zusammenhang, dann ist es sehr schwierig, durch die Täler hindurchzugehen. Was nun folgt, ist meine persönliche Erfahrung dieses Prozesses. Möge es anderen Reisenden auf dem Weg helfen.

Spirituell arriviert

In der Mitte der Neunziger Jahre sah mein Leben aus, als hätte ich es geschafft. Zumindest äußerlich. Ich lebte in Indien in einer sehr schönen Gegend außerhalb der Stadt. Ich war ein respektiertes Mitglied eines Ashrams. Ich liebte meine Arbeit als Therapeutin, und meine Beziehung, in der ich lebte, war wunderbar, nährend und machte Spaß. Das war zumindest das, was ich mir selbst sagte. Das Haus, welches wir aufgebaut hatten, war herrlich: Wir hatten mehrere Diener, Katzen, Hunde und Fischteiche und vieles mehr.

Wir lebten das erfolgreiche Leben des Neo-Sannyasins. Die tägliche Meditation war behaglich. Ich war im Wohlgefühl angekommen, dass ich wusste, wie ich den Verstand hinter mir lassen und Glückseligkeit erfahren konnte. Ich hatte ein gutes Versteck vor dem Schmerz gefunden. Was wollte ich mehr?

Vermeidung

Ich redete mir ein, ich sei erfüllt. Ich gestand mir nicht ein, dass ich mir gegenüber meinem Lover minderwertig vorkam, weil ich viel weniger Geld verdiente, und dass ich tief verunsichert war über meine Fähigkeiten als Therapeutin. Und auch so manche andere Kleinigkeit vermied ich.
In der Tat war Vermeidung zu meinem Lebensstil geworden. Rückblickend kann ich sagen, dass ich das zwar immer vage wusste, aber es war einfach zu beängstigend gewesen, um es mir wirklich einzugestehen. Kompensation war eine Kunst, die ich seit meiner frühen Kindheit beherrschte.

Verlust

Dann kam der Tag, an dem mein Lover ging. Das Loch, in das ich fiel, war tief. Es schien, dass dieses Loch mit jedem Mal, da ich hineinfiel, tiefer wurde. Ich war fest entschlossen, damit ein für alle Mal fertigzuwerden (das Ego denkt immer in Kategorien wie endgültige Entfernung), und tauchte für ungefähr ein Jahr in das Licht hinein. Ich machte einige intensive Therapien, bis ich die Awareness Intensive Gruppe wiederentdeckte. In dieser Gruppe fragst du dich von frühmorgens bis spät in die Nacht den Koan: Wer bin ich?

Die Ergebnisse waren phantastisch. Im folgenden Jahr nahm ich an jeder einzelnen dieser drei- oder siebentägigen Gruppen teil. Normalerweise hatte ich 24 Stunden zu kämpfen, bevor ich in eine andere Dimension schlüpfte: Die Dimension von Einheit, Klarheit und Frieden. Ich wurde süchtig nach den Höhen, denn sie hoben mich sofort heraus aus all meinem unaufgelösten Schmerz. Ich lernte, wie ich dies tun konnte. Koans knacken wurde meine Spezialität.

Höhenflüge

Eine Zeit lang landete ich wieder unten, sobald die Gruppe vorbei war. Aber dann begann es zu passieren, dass es von den Höhen nicht mehr herunterging. Die Klarheit verließ mich nicht mehr, und Friede war mehr oder weniger immer da. Anders ausgedrückt: Ich hatte viel Energie angesammelt (Shakti).

Nun kamen größere Durchbrüche und Offenbarungen. Endlich war ich frei von all meinem Leiden! Ich hatte einen Ausweg gefunden! Ich erinnere mich an Gedanken, die aber sofort verworfen wurden, wie: Nun werde ich mir nie mehr Geldsorgen machen müssen, denn ich habe, was alle wollen. Nun werde ich mir nie mehr Sorgen um Sex und Beziehungen machen müssen, weil ich jetzt jenseits davon bin.

Das Ego lag immer nebenan auf der Lauer, und irgendwie wusste ich das auch. Aber ich wusste zu wenig über die wahren Mechanismen des Verstandes, um voll zu verstehen, was dies bedeutete. Ich redete mir ein, dass mir das Ego nichts anhaben konnte, denn ich war mir seiner bewusst.
Ich sah in Oshos Worten nach, um einen Text finden zu können, der mir half, meine genaue Situation zu verstehen, aber ich fand nicht viel. Vielleicht wusste ich die Frage nicht genau zu formulieren, weil ich dachte, ich sei schon erleuchtet. Aber ich fand kaum etwas, was wirklich hilfreich war.

Bestätigung

Ich fühlte mich alleine und dachte, dass er dies damit meinte, als er sagte, dass wir am Ende alleine seien. Ich entschied mich dafür, meinem Erleben zu trauen.

Eine Zeit lang traf ich mich mit einer Frau, die sich für erleuchtet erklärt hatte. Sie half mir dabei, einige Zweifel aus dem Weg zu räumen. Zusätzlich lieferte sie mir all die Bestätigung, die ich haben wollte! Dies ist genau das, was der Verstand möchte: Bestätigung. Unbewusst suchen wir uns dann jemanden, der sie uns gibt.

Nichtsdestotrotz war das hervorstechendste Erlebnis das von Freude und Frieden.
Die Veränderung war dramatisch und tiefgreifend gewesen, und ich wollte dies augenblicklich mit jedem teilen, der es hören wollte. Da war ein wirklich wahrhaftiges und auch naives Verlangen danach, anderen aus ihrem Leiden herauszuhelfen. Die Absicht war rein und unschuldig, soweit ich sehen konnte. Ich wusste nicht, dass unsere Absicht nie hundertprozentig rein ist, solange das Ego da ist.

Abkürzungen

Später beschrieb jemand Leute, die sich verfrüht für erleuchtet erklären, als kleine Mädchen, die sich mit den Kleidern ihrer Mütter verkleiden und Stöckelschuhe tragen, um vorzugeben, sie seien erwachsen. Wenn ich jetzt zurückblicke, war es ein bisschen so. Ich fühlte mich wie ein Kind mit einer Tüte Bonbons und wollte sie teilen.

Und obwohl mich Freunde wie die Pest mieden, kamen doch irgendwann Leute, die hören wollten, was ich zu sagen hatte. Viele heutige Sucher (wie ich damals) möchten nur eines: Mit einer Abkürzung aus ihren Leiden herausgehoben zu werden. Und Abkürzungen hatte ich zu bieten!

Stolz

Natürlich haben sie gestaunt. Ich brachte eine Menge kosmischer Energie rüber jeder im Raum konnte dies fühlen. Und wenn ich mit jemanden sprach oder ihn anblickte, dann wechselte derjenige für eine gewisse Zeit in einen Zustand jenseits des Verstandes hinüber. Ich war davon auch überwältigt. Ich wurde geliebt und verehrt. Und endlich fühlte ich mich dieser Liebe auch wert. Stolz begann sich einzuschleichen.

Endlich hatte es diese Person, die so oft gedemütigt worden war (ich) geschafft und war jemand. Ich sah den Stolz, sagte mir aber, dass er ohne Bedeutung sei, da ich ihn ja sah. Alles spielte sich sowieso im EINEN ab und war deshalb vorübergehend.

Meine Bekanntheit wuchs rasch; mehr und mehr Leute strömten zu meinen Satsangs und hatten wunderbare Erweckungserlebnisse. Sie waren mein Beweis dafür, dass alles richtig war. Mein Ego schwoll noch ein wenig mehr an.

Unsicherheit

Von Zeit zu Zeit klopfte die alte Unsicherheit an meine Tür, ich öffnete jedoch nicht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass sie da war. Man muss die diffizile Situation verstehen, in der man ist.
Man fühlt sich, als hätte man das Leiden transzendiert, welches die ganze Zeit über das Motiv für die Suche gewesen war. Dann zu realisieren, dass dies nicht wahr ist, ist keine leichte Sache. Das Ego wird dies bekämpfen. Die Seele hat eine jahrhundertealte Prägung von Ego-Schutzmechanismen. Das vergeht nicht so einfach.

Für viele Jahre auf dem Weg ist Freiheit vom Leiden alles, was wir wollen. Erst viel später ist unsere Absicht rein und klar genug, nur das zu wollen, was ist. Wie schmerzlich oder unbequem dies auch sein möge.

Ich fühlte mich also sehr weit ausgedehnt, weil das Erwachen stark gewesen war und ich eine Menge Energie kanalisieren konnte. Ich wusste nicht wirklich, dass sie durch mich hindurchging und deshalb vom Ego gefärbt wurde. Die ganze Zeit über dehnte sich mein Ego jenseits seiner wildesten Phantasien aus, ohne dass mir dies besonders bewusst gewesen wäre. Es wurde mehr und mehr durchsichtig, schlau und spirituell es sagte sich, es sei niemand und auch gar nicht da! Es hat es sehr gut geschafft, sogar sich selbst zu betrügen.

Das Ego mitteilen

Dieses Ego ist sehr clever. Weil ich alle meine Fallen, in die ich getappt war, mit meinen Schülern teilte, dachte ich, ich sei frei davon. Ich habe nicht gesehen, dass mitteilen nicht genug war, um das Ego zu überwinden. Es braucht absolute Hingabe und Gewilltsein, in jedem Moment bewusst und wachsam zu bleiben. Es braucht ständig das Skalpell des Chirurgen! Die Sache war, dass ich dachte, durch das Mitteilen sei mein Handeln ehrlich und wachsam.

Und bis zu einem gewissen Grade war dies natürlich auch wahr. Das Erleuchtungserlebnis ist immer eine Mischung aus klarer und wahrhaftiger Absicht und einem machthungrigen Ego. Wenn wir zur Zeit des Erwachens keinen lebenden Meister haben, sind wir in großen Schwierigkeiten. Wir können schlicht alleine nicht weiterreisen an diesem Punkt und zwar weil wir das Ego kaum selber sehen können.

Meine Bekanntheit wuchs weiter, und unermüdlich bereiste ich den Planeten im Glauben, etwas sehr Gutes für die Menschheit zu tun. Nun sehe ich, dass dies nur wieder die alte Primärgeschichte von vorne war: Ich musste allen helfen, die im Schmerz waren, andererseits hätte ich kein Recht zu leben.

Burnout

Nach zwei Jahren kam der Burnout. Ich musste aufhören. Der Körper war zusammengebrochen. Als der Arzt sagte, ich bräuchte eine Ruhepause, war ich geschockt von dem, was ich als erstes dachte: Wer wird mich jetzt noch lieben?

In gewisser Weise war dies der Anfang des Falls. Ehrlich wie ich war, teilte ich all dies mit meinen Studenten im Satsang und zeigte ihnen, wie viel Ego diesen Erwachungsprozess noch immer begleitet. Ich teilte meinen Schmerz und meine Irrtümer und war überrascht, dass nicht viele die Wahrheit hören wollten, wenn diese nicht glückselig klang.

Wer will die Wahrheit hören?

In den vier Jahren, in denen ich lehrte, fand ich selten jemanden, der die Wahrheit hören wollte. Viele Leute kommen zu dieser Art Satsang, weil sie gesagt bekommen wollen, dass es Abkürzungen gibt. Oft wollen sie auch jemanden verehren. Nicht viele wollen von der schmerzlichen Arbeit hören, die es benötigt, um unseren Verstand zu reinigen und unsere Wunden zu heilen. In der Tat gibt es in den Neo-Satsangs, wie ich sie genannt habe, Unmengen von Witzen über das An-sich-selber-Arbeiten.

In unserer Zeit ist die Schönheit, aber auch die Schwierigkeit, dass spirituelles Wissen mit einem Mausklick erhältlich ist. Alle Schriften sind öffentlich. In der Vergangenheit war dies nicht der Fall. Informationen wurden mit fortschreitender Übung und Erfahrung des Studenten/Schülers enthüllt.
Heutzutage müssen wir nicht meditieren oder hart arbeiten, damit wir Unterweisungen erhalten. Die Gefahr darin ist, dass wir die Unterweisung nur auf eine mentale Art in uns aufnehmen.

Beziehung

Mittlerweile hatte ich mich auf eine Beziehung eingelassen (nach viel anfänglichem Widerstand meinerseits), und dies hielt einen erneuten Realitätscheck bereit. Ich war nicht so jenseits wie ich gedacht hatte. Lieben und geliebt zu werden hielt und hält noch immer endlos viele Lektionen bereit.

Ich nahm ein Jahr frei und traf eine Menge alten Schmerz aus der Kindheit wieder zusammen mit gegenwärtiger Einsamkeit. Zuerst hatten mich nur meine alten Freunde gemieden. Auf der anderen Seite wurde ich aber mit offenen Armen in die Neo-Satsang-Gemeinschaft aufgenommen. Doch nun warf mich auch die Satsang-Gemeinschaft hinaus.

Bislang durfte ich keinen Schmerz fühlen und damit ehrlich sein. Jetzt endlich war ich in der Lage, ihn willkommen zu heißen und ohne weitere Manipulation zu fühlen.

Ich ging für einige Monate in die Stille und fühlte wieder das Bedürfnis nach Meditation. (In den Jahren, in denen ich niemand war, war auch niemand da gewesen zum Meditieren).
Aber meistens genoss ich die Glückseligkeit und den Frieden, eins zu sein.

Sterben

Dann kam der wirkliche Schlag. Meine beste Freundin und Arbeitspartnerin bekam die Diagnose Krebs. Für einige Monate blieben wir obenauf, indem wir uns einredeten, es sei in Ordnung. Und dass wir weder Angst noch Schmerz fühlten und dass Sterben so gut wie Leben sei und dass alles, was kommt, eines Tages auch wieder gehen muss. Dann jedoch brachen wir ein beide von uns. Ich verbrachte die letzten Wochen an ihrer Seite, pflegte sie zuhause, bis sie in meinen Armen starb.

Das hat mich völlig umgehauen. Da war einfach so viel Schmerz. Ich war überwältigt, eingenommen davon und hilflos. Die Tatsache, dass ich all dies wieder spürte, verwirrte mich zudem. Mein Mitteilen wurde nun noch ehrlicher. Ich gab weder etwas vor, noch bot ich Wunder oder Abkürzungen an. Natürlich kamen die Leute weniger und weniger. Langsam sah ich, dass nur eine Handvoll ernsthafter Sucher übrig geblieben war, denen ich nicht mehr anzubieten hatte als meine Freundschaft und begrenzte Weisheit und Erfahrung.

Ein neuer Lehrer

Mir wurde klar, dass ich mich nach Anleitung sehnte. Ich schaute nach links und rechts, in alten und neuen Lehren, bis ich das fand, was ich suchte: In meinem neuen Lehrer Aziz.
Seine Zen-Schläge schmerzten und waren nicht immer willkommen, aber mit der Zeit verstand ich mehr. Zum ersten Mal erhielt ich eine Landkarte der Realität, die mit mir resonierte.
Mein eigener Meister Osho war zu weit, zu reich gewesen, als dass ich einen klaren und praktischen Weg gesehen hätte. Er hatte von so vielen Praktiken gesprochen und hatte es mir überlassen, welche ich wählen sollte. Dies hatte mich da hingeführt, wo ich war. Ich fühlte und fühle tiefen Respekt und Dankbarkeit für ihn. Aber ich brauchte mehr.

Ich brauchte persönliche Begleitung von einem lebenden Lehrer. Nun hatte ich diese spezielle Lehre gefunden, die einen Widerhall in meiner Seele fand als eine Reflektion der Realität. Er führte mich in meinen Übungen und lehrte mich eine komplett neue Art von Meditation. Er sagte mir auch, ich solle aufhören zu lehren, aber davor hatte ich Angst. Denn es war meine einzige Einnahmequelle.
Ich glaubte, dass ich das Geld brauchte, die Anerkennung und irgendwo auch die Position (mehr für mich selber denn für andere). Aber am meisten brauchte ich, dass ich nicht einsehen musste, dass es vorbei war. Dass ich einmal eine wunderbare Öffnung und Erleuchtungserlebnis hatte. Eines, welches jahrelang vorgehalten hatte und mir nun Stück für Stück entglitten war.

Korruption

Langsam wurde mir klar, dass Korruption in allen von uns lebt, und dass es fast unmöglich ist, nicht korrupt zu sein. Letztlich tun wir alles, was wir tun, für uns selbst. Indem ich die Treffen weiter aufrechterhielt, konnte ich mir immer noch einreden, dass es nicht vorbei war. Ich konnte noch ein wenig weiterträumen und glauben, dass es schon wieder mehr werden würde. Oder schlimmer ich sah die Schuld, dass es nicht mehr richtig lief bei der schlechten Motivation der Suchenden.

Rückkehr

Aber das Leben ist großzügig, wenn die Absicht ehrlich ist. Ich betete täglich um Wahrheit, und ernsthafte Gebete werden immer erhört. Ich zog zurück in den Westen; in das Land, in dem ich geboren wurde. Es war extrem schwierig, mich in dieser Kultur zurechtzufinden nach 16 Jahren in Indien. Dann kam die Zeit, wo kein Geld mehr da war. Freunde und Familie mussten uns helfen, uns über Wasser zu halten. Nun brach ich wirklich zusammen. Die ganze Schattenseite der Persönlichkeit zeigte sich.

Das Ego und der Schatten

Das Ego war stärker geworden: Es wächst Seite an Seite mit unseren Einsichten. Je stärker wir werden, desto stärker wird auch das Ego. Und nun kam das Super-Ego zurück und rächte sich. Die Selbstbestrafung und die Selbstvorwürfe kehrten zurück mit der Kraft eines Tornados. Der Schatten war da und zeigte sich laut und deutlich. Ich hatte gedacht, dass ich meinen Schatten schon lange davor getroffen hatte, aber noch nicht in dieser Tiefe. Schatten existiert im Zusammenhang mit Licht. Je mehr Licht da ist, desto mehr Schatten ist auch da.

Auf einmal war ich wieder identifiziert mit fast jedem einzelnen Gedanken. Ich war emotional von früh bis spät, außer in den Stunden, in denen ich meditierte. Und ich meditierte und betete und machte Bewegungsübungen wie verrückt, um die Depression abzuhalten bis sie nicht länger abzuhalten war. Ich war in der Hölle und realisierte, dass die Heilung genau hier stattfinden musste.

Hoffnung auf ein Wunder

Das Geld war alle und ich nahm einen Putzjob an. Ich war bereit, jeden Job anzunehmen, träumte dabei aber immer noch bis zu einem gewissen Grade davon, dass, wenn dies alles hier vorbei wäre, ein neues Wunder geschehen und ich wie magisch aus allem herausgehoben würde. Und dass dann alles gut werden würde bis in alle Ewigkeit. Aber die Wahrheit geht nun mal nicht zusammen mit der Hoffnung.

Unsere Hoffnungen aufzugeben ist einer von den vielen Preisen, die wir für die unbezahlbare Perle zahlen müssen. Das Ego schrie und schrie. Es wollte sich einfach nicht von den wunderbaren Zeiten verabschieden. Mein ganzes Leben mit all seinem unverdauten und verleugneten Schmerz ging in eine weitere Runde. Suizidgedanken waren meine ständigen Begleiter.

Unterstützung

Ohne die Unterstützung meines Partners und die von ein paar lieben Freunden, meiner Familie und einem guten Heiler wäre alles noch viel schwieriger gewesen. Die Liebe, die ich bekam, war so unterstützend und heilsam. Nichtsdestotrotz war ich wirklich verloren und verstand nur zum Teil, was eigentlich vor sich ging. Ich brauchte Hilfe.

Eines war klar: Es gab keinen Ausweg, nur den Weg mitten hindurch. Mein einziges Interesse war, präsent zu bleiben im Schmerz und in jeglicher Emotion, die sich zeigte.

Ich fühlte mich tiefer unten denn je, und es begann sich zu zeigen: Hinuntergehen ist Hinaufkommen.

Ich war dankbar, als Aziz in den Westen kam, um ein weiteres Stilleretreat zu leiten. Aber am Ende dieser einen Woche kündigte er an, dass er sich zurückziehen wolle und nicht mehr länger als Begleiter und Lehrer tätig sein werde. Wieder einmal war ich auf mich selbst gestellt. Ich betete um Hilfe, weil ich nicht wirklich verstand, was da passierte.

»Halbwegs auf dem Berg«

Zu meinem großen Glück fiel mir ein Buch in den Schoß: »Halbwegs auf dem Berg« von Mariana Caplan. Es gab mir alles, was mir zum Verständnis fehlte. Denn dieses Buch handelte von mir. Ich las bis in Einzelheiten meine Geschichte. Hier begegnete ich jeder Falle, in die ich getappt war. Es gab mir eine Wertschätzung der Ereignisse und genügend Informationen über den Prozess, durch den ich hindurchging.

Das Buch zu lesen war wie in Klausur zu sein. Es erinnerte mich immer und immer wieder daran, dass eine heilsame Kraft in dieser Krise lag. Das war genau das, was ich brauchte. Ich begann zu verstehen, dass all dies eine automatische Reaktion des Verstandes war und nicht mein persönliches Versagen oder irgendeine fixe Idee. Und begriff, dass in meinem Leiden eine große Würde lag.

Ich lernte, dass Desillusionierung nicht nur notwendig ist auf dem Weg, sondern auch ein wahres Geschenk der Gnade Gottes. Es ist wie wenn du von der Brust Gottes entwöhnt wirst und die Erlaubnis bekommst zu gehen. Natürlich fällst du nach links und rechts wie jedes Kleinkind, aber mit der Zeit findest du das Gleichgewicht und kannst laufen.

Der Fall aus dem Paradies scheint in Wahrheit ein wesentlicher Bestandteil des Erleuchtungsprozesses zu sein. In der Tat sagen manche Lehrer, dass du es Dir verdienen musst, um dessen wert zu sein.

Wir sind geschockt, wenn uns bewusst wird, dass der Weg auf dem wir sind überhaupt nicht das ist, was wir dachten. Realität ist etwas völlig anderes als alle Vorstellungen, die wir uns davon gemacht haben. Dies ist kein leichter Übergang. Er ist extrem schmerzhaft, und es fühlt sich an wie lebendig gehäutet zu werden. Und doch öffnet uns dieser Schmerz auf magische Weise zu dem, was und wer wir sind.

Erleuchtung wird lebendig, wenn wir unsere Dunkelheit gleichermaßen in unsere Arme nehmen. Wir begreifen ganz tief, dass unsere menschliche Realität immer hier sein wird, dass der Schmerz immer da sein wird, und dass Leid ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens ist. Nur leiden wir entweder unbewusst oder bewusst. Wir erkennen, dass die Freiheit, die wir in der Glückseligkeit und Freude des Erleuchtungs-Hochgefühls gefunden zu haben glaubten, überhaupt keine wirkliche Freiheit ist. Es ist etwas viel tieferes. Es bedeutet, wirklich anzunehmen, was ist.

Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, hatte ich losgelassen. Ich gab sämtliche Lehraktivitäten auf und sagte meinen Flug nach Indien ab.

Ich bin jetzt bereit für ein neues Kapitel in diesem Abenteuer, das wir das Leben nennen. Diesmal kann es jetzt und genau hier passieren, wo ich bin. Und ich habe nicht die geringste Ahnung, wohin es mich noch führen wird.

Ohne Hoffnung. Und ohne Plan.
Om Shanti.

Rani im Mai 2000

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Quelle des Artikels: http://www.connection.de/artikel/spiritualitaet-mystik/eine-satsanglehrerin-steigt-aus.html

35 Kommentare

  • Hallo, ich werde diese Dame nicht werten, sie ist halt ihren eigenen Weg gegangen… Wenn sie sagt dass je mehr spirituelle Fortschritte gemacht hat umso grösser war ihr Ego dann hat sie es falsch verstanden in dem Sinn dass wenn das Ego stärker wird dann hat sie eben keine spirituelle Fortschritte gemacht sondern nur yogische. Sie hat den Kundalini erweckt dadurch zuviel Hitze bzw Energie, hier spricht man von eine negative Energie. Das kann gefährlich werden. Wirkliche Spiritualität geht über das Herz, das vermisse ich bei Osho und auch bei Maharishi. „Gott ist Liebe. Unsere Seele ist vom gleichen Wesen wie Gott und ebenfalls Liebe. Und der Weg zurück zu Gott geht nur über die Liebe“. Demut ist das Zauberwort.
    Lg

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    • Hallo, Adriela!
      Über deine Ansage bin ich total happy!
      Rani Willems ist einen harten, steinigen Weg gegangen, es fühlt sich für mich wie eine ehrliche
      Abrechnung an. Und ich dachte dasselbe wie du, vielleicht haben wir einfach den Vorteil, zu wissen,
      daß es über das Herz gehen muss. Damals war das nicht so klar – und OSHO, ich nenne ihn lieber BAGHWAN, der Irre –:mrgreen:
      nährte oberflächlichen Spirit. Rani unterrichtet heute wieder und hat ihren Lebensweg wiedergefunden:
      http://www.rani-willems.org/

      lg,

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  • „…..und OSHO, ich nenne ihn lieber BAGHWAN, der Irre –:mrgreen:
    nährte oberflächlichen Spirit.“

    Da stimme ich Dir voll zu. Ich habe auf Empfehlung einige seiner Bücher gelesen und mich immer gefragt, was fehlt mir da bloß? Bis ich bemerkt habe, daß alles so lieblos war. Es ging mir nicht ans Herz.

    Liebe Grüße
    Hannelore

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  • Maharishi über Erleuchtung: The test of enlightenment

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  • Aloha,

    wenn man sich selbst begegnen möchte um die Dinge „aufzulösen“, dann muss man wirklich dahin
    wo es dreckig, schmutzig und gemein ist.

    Ohne die eigene Interaktion hat man lediglich einen netten Nachmittag mit badender Energie erlebt. Das ist was feines, aber nur ein kleiner Schritt um in den Kontakt mit Wandlungsmöglichkeiten zu kommen.

    Die ganzen alten Speicher sind tief in uns eingegraben. Stellenweise haben wir diese Sachen sehr, sehr gut vor uns selbst versteckt, um
    schlicht und ergreifend nicht im „Dauer-Horror-Film“ zu leben.

    Wer aber in die Neutralität möchte, wird einfach mal streckenweise Tage oder auch Wochen haben, wo man einfach nur noch laut schreien, fluchen, brüllen möchte,
    weil es einfach nur echt mega anstrengend ist.

    Und ja – wir dürfen auch mal meckern, schreien und alles mega blöd finden! Ist nämlich stellenweise ein echt dämlicher Job, denn man sich – freiwillig, … haaaaach ja, dieses Seelendingsda ist auch so ’ne Nervbacke🙂 – antut, um in die Neutralität zu kommen.

    Und ich fand die Frau aus dem Artikel hat es sehr gut beschriften:

    „In den vier Jahren, in denen ich lehrte, fand ich selten jemanden, der die Wahrheit hören wollte. Viele Leute kommen zu dieser Art Satsang, weil sie gesagt bekommen wollen, dass es Abkürzungen gibt. Oft wollen sie auch jemanden verehren. Nicht viele wollen von der schmerzlichen Arbeit hören, die es benötigt, um unseren Verstand zu reinigen und unsere Wunden zu heilen. In der Tat gibt es in den Neo-Satsangs, wie ich sie genannt habe, Unmengen von Witzen über das An-sich-selber-Arbeiten. “

    Leute, es geht wirklich immer um Heilung. Und DAS ist einfach ein Knochenjob! Was man in seinen Erdenleben alles erlebt hat, ist der Hammer.
    Dagegen sind die Bücher von Steven King eine nette Urlaubslektüre.

    Aber:
    alles ist reparabel. Man muss nur das richtige Handwerkszeug haben und die richtigen Menschen mit entsprechenden bodenständigen Sachverstand.

    Mir persönlich geht dieses rosa-tütü-Zuckerwatte-Räucherstäbchen-Schwaffel-Labber-Komitee sowas von auf die Nerven. Aber ich glaube, dass ist lediglich auch wieder so eine
    „Angebot und Nachfrage“ auf dem 3D Markt der Eso-Eitelkeiten.

    Herzfrequenz und schöner unsere Felder
    Peggy

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    • Hallo Sternenschwester😉

      wenn man sich selbst begegnen möchte um die Dinge „aufzulösen“, dann muss man wirklich dahin
      wo es dreckig, schmutzig und gemein ist.

      Ja, DAS stimmt auch! Das kann ich bestätigen – nicht, daß es nötig wäre, ich glaube, das kapieren alle, die an sich selbst arbeiten, oder gearbeitet haben.
      Na ja, obwohl – hat man einmal begonnen, findet man immer mehr, um sagen zu können, „gearbeitet haben“ – DAS DAUERT seine Zeit!😳
      Man kann ja nur von sich selber ausgehen, bei derlei Beispielen und man weiß ja, ich quassle ja immerzu von Auflösung und das wir an uns arbeiten sollten.
      DAS hat auch seine guten Gründe, wobei einige Leser mir schon vorgeworfen haben, ich würde endlos im Kreis laufen ..
      Meinetwegen kann man sagen, was man will, aber ich hab die Erfahrung machen müssen, das nach den ersten Erfolgen – wo die drängendsten Sachen erledigt wurden –
      weitere, eher nicht so lustige Sachen ankommen und dich zum Tanz auffordern. Und sie kommen solange wieder, BIS du sie erlöst.
      Du kannst dich dumm stellen, Blind, erst mal alles unterm Teppich kehren – man kennt das, sieht unschön aus, diese „Buckel“ in den Teppichen ..
      auch, wenn man sie nicht so sieht, aufgründ von Verdrängung – man stolpert und fällt über die „Buckel“ und knallt auf die Schnauze!

      Ohne die eigene Interaktion hat man lediglich einen netten Nachmittag mit badender Energie erlebt. Das ist was feines, aber nur ein kleiner Schritt um in den Kontakt mit Wandlungsmöglichkeiten zu kommen.

      Interessant, dies aus deinem Mund zu hören! Ich muss auch sagen, ich hab mich niemandem anvertrauen wollen, deswegen blieb mir diese Erfahrung vielleicht erspart.
      Das BESTE Werkzeug, daß ich guten Gewissens JEDEM empfehlen kann, um ohne Hilfe Altlasten in den Müll zu befördern und sein System soweit zu klären,
      um auf erträgliche Weise das Leben annehmen zu können, ist nach wie vor EFT/MET. MET erwähne ich bloß der Vollständigkeit halber, aber Rainer Maria Franke,
      der mit MET einen Mega Erfolg erlebt, hat diese Technik Cary Craig geklaut und einfach ohne zu fragen, seinen Namen drauf gesetzt und aus EFT-MET gemacht- VOILA!
      Franke nahm Teil an Cary Craigs Intensivseminaren .. Sowas macht man einfach NICHT!
      Der OFFENE BRIEF den Gary 2004 an Franke schrieb ist selbsterklärend und kann hier eingesehen werden:
      http://www.fischmotivation.at/exceed/docs/f_Brief%20EFT-MET.pdf

      Es ist wirklich so, daß BEIDE Verfahren „funzen“, Franke hat sehr wenig abgeändert, nur etwas, ums ein bisschen anders aussehen zu lassen.
      Und nur wer wirklich sehr tief in die Verfahren eingetaucht ist, wird das auch bemerken. Je spezialisierter
      und je mehr ans „eingemachte“ du da kommst, desto mehr entdeckt man auch den Meister, wer von beiden echt was los hat.

      Abschließend möchte ich nochmal deine Ansage wiederholen, Peggy, EFT funktioniert dann richtig gut und zu 100%, wenn du bereit bist „Blut zu schwitzen“.
      Du musst tief in dich vordringen, dort, wo es „dreckig, schmutzig und gemein“ ist und wo es WEH tut, du muss deinen Schmerz FÜHLEN –
      und WENN du dich dann beklopfst, währenddessen stets das Gefühl, Schmerz, Traumaerlebnis im FOKUS behaltest – dann hast du’s geschafft!
      Und weil ich das weiß, fang‘ ich auch immer wieder davon an, ich finde JEDER/JEDE sollte diese FREIHEIT erleben.
      Aber ich gebe zu, ab einem gewissen Punkt ist Schluss, dann kommt man nicht mehr weiter.
      Dann brauchst du qualifizierte Helfer, wenn es um Vorleben und im Körper, oder seinen Knochen gespeicherte Erinnerungen geht.
      Und mein Gott, was haben wir dort nicht alles angesammelt ..

      Aber gottlob, inzwischen ist gutes Bodenpersonal kein Problem mehr ..
      Ein HOCH auf sie!!:mrgreen:
      lg,

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      • Guten Morgen Stefan, Peggy,🙂

        ich bezeichne diese „Dinger“ als Dinosaurier im Keller.
        Wird die Kellertür nur einmal aufgemacht, kommt einer nach
        dem anderen zum Vorschein. Kellertür zu ist dann nicht
        mehr.

        LG Christa

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    • Hallo Peggy, Hallo Stefan, Hallo Christa,

      ja ohne die Nacht, die Angst, die Schatten zu betrachten geht es nicht weiter.
      Ich erlebe so oft, wie liebe auch spirituell gut drauf seiende Freunde eine Behandlung, Aufstellung, Kurs oder was auch immer machen, dort etwas lösen und dann ganz euphorisch sind. Wenn sie dann ein halbes, 1, 2 Jahre später wieder auf das selbe, ähnliche Problem in anderen Facetten stoßen sind sie total entsetzt, nach dem Motto, das kann doch nicht sein, das habe ich doch alles geklärt.
      Ich werde auch etwas als unheilbarer Fall betrachtet, da ich seit langer Zeit (mein ganzes Leben in irgeneiner Form) immer wieder durch das Tal der Tränen gehe und Schicht für Schicht wie bei einer Zwiebel bearbeite. Da kommt dann schon so fast der Vorwurf, warum ich denn jetzt noch nicht alles gelöst habe, das kann doch nicht sein, ich müßte doch jetzt langsam wieder funktionieren etc.
      Tja, für mich ist das sonnenklar, so wie viele das Problemlösen in Konsumentenmanier versuchen, funktioniert das nicht.
      Wenn man damit ernsthaft anfängt, dann gibt es kein zurück meht, kein „normales“ Funktionieren mehr, oder wie Christa so schön sagte „Kellertür zu ist dann nicht mehr“.
      Für mich bleibt die Gewißheit, daß das mein Weg ist, der mich zwar immer mehr ins Abseits der Masse bringt – aber da war ich eigentlich schon immer – aber dafür immer mehr zu mir selbst, zur wahrhaftigen Mirjam, Stück für Stück – ich habe Zeit.

      LG Mirjam

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      • Hallo Mirjam,

        …“ so langsam funktionieren“ ..
        Tja, wir sind aber keine geeichten Maschinen! Mal kurz Mutter anziehen und geht wieder ..
        DAS was du machst, wirst du nie jemanden begreifbar machen können – bis auf Ausnahmen abgesehen,
        die dann vermutlich ähnlich ticken. Die meisten Leute meinen ja immer noch, sie verpassen was,
        wie-auflösen? Keine Zeit, muss Leben ..😦

        DU machst das schon Goldrichtig!
        Es ist DEIN Weg – und hey, wo du bist, IST die Masse, denn man wird immer mehr auf diese Weise.
        Bis hin zur Vollständigkeit -..
        lg,

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      • Hallo Mirjam,

        „Wenn sie dann ein halbes, 1, 2 Jahre später wieder auf das selbe, ähnliche Problem in anderen Facetten stoßen sind sie total entsetzt, nach dem Motto, das kann doch nicht sein, das habe ich doch alles geklärt.“
        Die Entwicklung ist wie eine Sprale
        Irgendwann kommt man wieder an den gleichen Punkt, immer ein Stückchen
        höher, geht anders damit um, solange bis es endgültig und „zufriedenstellend“ gelöst ist. Dann kommt es nicht mehr.
        LG Christa

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        • Hallo Christa,

          Die Entwicklung ist wie eine Sprale
          Irgendwann kommt man wieder an den gleichen Punkt, immer ein Stückchen
          höher,

          Ja – so nehme ich das auch wahr! Es ist nicht, wie gesagt wird, Geschichte wiederholt sich,
          es passiert erstens in gewissen Zyklen und zweitens in Spiralen. Man kommt nicht an demselben Punkt,
          sondern dasselbe Thema, eine Ebene höher.
          Und weil ich schon Geschichte sage – seht euch an, was grade abläuft:

          Vor 70 Jahren hat man „versucht“, Deutschland in die Steinzeit zu Bomben.
          Hat nicht ganz geklappt, aber fast – und jetzt, hat diese korrupte, amerikanisch-israelisch hörige Vasallentruppe
          Deutschland der Wall Street überreicht, Europa ausgeblutet, OHNE das ein einziger Schuss fiel!
          Was wir jetzt sehen, ist die „Spiralisierung“ des einstigen Slogans: „GERMANY MUST PERISH“!

          Andererseits, es musste wohl erst soweit kommen, um Neu anzufangen ..
          Aber schön, ist was anderes ..
          lg,

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      • Hallo Christa,

        genauso seh ich das auch nzw. habe ich es auch erfahren.

        @Stefan,
        danke für die Aufmunterung.

        LG Mirjam

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      • Das mit der „Spirale“ hat übrigens recht anschaulich Nassim Haramein in seinem Video-Vortrag bei „Der Schlüssel..“ (hier, am 02.01.2012) erklärt.
        Ich würde es folgendermaßen ausdrücken:
        Indem sich die Erde (gemeinsam mit der Sonne) spiralförmig im Weltraum bewegt, wird niemals der gleiche Zeit-Raum durchschritten. Es macht eher den Eindruck, als würde es sich um eine „Wiederholung“ auf höherem (naja, das hoffe ich jedenfalls) Niveau handeln. – Eben spiralförmig!😉
        LG

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      • Hallo Stefan,

        „Man kommt nicht an demselben Punkt,
        sondern dasselbe Thema, eine Ebene höher.“

        Ja genau Thema muss es heißen.

        LG Christa

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      • Hi Stefan,

        ich fühle mich nicht kritisiert. Lacht, Ordnung
        muss sein.

        LG Christa

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  • Hi Stefan,

    der Lebenslauf der Satsanglehrerin zeigt auf, an sich
    selbst kommt niemand vorbei.
    Man kann verdrängen, übertünchen, irgendwann holt
    es einen ein.

    LG Christa

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  • wenn jemand gleichzeitig von Ego und Schmerz Spricht , sollte sich nicht zuerst fragen : war das jetzt mein Seelenschmerz in dem mein Verstand mir klar und deutlich als eigenes Ego die Ursache des eigenen Seelenschmerzes ist ? Kann man dann noch Klar und deutlich noch in sich selbst exakte Trennung von Ego und Seele Erkennen ? Kann man noch klar und deutlich zwischen Ego und Seele unterscheiden ?
    ich sage : diese Frau musste zuerst ihre Seele von dem Schmerz befreien deswegen war der Umkehrpunkt notwendig , es ist nur ein Seelen bereinigungs – Prozess der nicht alleine nur durch erlangen an der Erleuchtung möglich gewesen war.

    aus ihrem Text sieht man deutlich Seelenschmerz :

    Verlust
    Dann kam der Tag, an dem mein Lover ging. Das Loch, in das ich fiel, war tief. Es schien,
    dass dieses Loch mit jedem Mal, da ich hineinfiel, tiefer wurde.

    hier ist das Seelenschmerz entstanden.

    Ich war fest entschlossen, damit ein für alle Mal fertigzuwerden (das Ego denkt immer in Kategorien wie endgültige Entfernung)

    Sie wollte mit dem Seelenschmerz für alle Mal fertigzuwerden aber Sie Konzentrierte sich nur auf ihr eigenes Ego in dem Glauben der Ego ist für ihr Seelenschmerz die Ursache des Schmerzes.

    Unsicherheit
    Von Zeit zu Zeit klopfte die alte Unsicherheit an meine Tür, ich öffnete jedoch nicht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass sie da war. Man muss die diffizile Situation verstehen, in der
    man ist.
    Man fühlt sich, als hätte man das Leiden transzendiert, welches die ganze Zeit über das Motiv für die Suche gewesen war. Dann zu realisieren, dass dies nicht wahr ist, ist keine leichte Sache. Das Ego wird dies bekämpfen. Die Seele hat eine jahrhundertealte Prägung von Ego-Schutzmechanismen. Das vergeht nicht so einfach.

    das ist eindeutig Seelenschmerz es hat nichts mit der Erleuchtung zu Tun.

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    • man kann schon in dieser Welt Geboren werden und trotzdem aus irgendeinem unerklärlichem Grund einen Seelenschmerz empfinden der absolut nichts mit dem Ego in diesem Leben zu Tun haben könnte.

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      • @ Stip 78

        Das stimmt schon, wenn ich Deine Zeile jetzt richtig interpretiere (ist ja schon ein bißchen spät),
        dann meinst Du das „innere Heimweh“, richtig?

        Das tragen wir alle mehr oder weniger offen in uns, das gute alte
        „macht euren Mist mal schön alleine, ich geh wieder nach Hause – Gen“.

        Die große Frage lautet allerdings, was hat sich in diesem Gefühl denn noch zusätzlich versteckt?
        Einige Inkarnierungen waren schlichtweg auf dem Planeten Erde zum brechen! Und in diesen mega alten Erfahrungen kompensiert sich auch dieses Gefühl von „och nööö, lass mich mal nicht HIER SEIN“ hinein.

        Ist also ein schönes Kombi-Angebot zum AUFLÖSEN🙂

        Einfach kamikazemässig reingehen und auflösen den ganzen Müll.

        Liebe Grüße
        Peggy

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  • @ Stip 78

    Mist, gerade total vergessen. Wenn Du einen Tipp haben magst und wen ich super wärmstens empfehlen kann, dann schreibe mir doch einfach eine Email an

    frau_mischke@web.de

    Empfehlung ist eine „Sternenschwester“ von mir. Hellsichtig, dass das Herz jubelt und sie sieht in die kompletten Felder und hat Techniken drauf… Jippie und Olè.
    So wünsch ich mir hier das Bodenpersonal.
    DER ABSOLUTE OBERHAMMER🙂

    Liebe Grüße
    Peggy

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    • Danke Peggy🙂

      ich wollte irgendwie dieses Seelenschmerz beschreiben denn mir nicht so gelungen ist aber ich kann sagen : unsere Seele kann auch von uns selbst komplett getrennt werden und diese Trennung als direkte oder indirekte Seelen – Spaltung empfinden wir es als Seelenschmerz , es hat gar nicht mit Heimwehe zu tun , es hat auch sehr wenig mit der Psyche zu Tun , man könnte auch sehr glücklich sein auf diese Erde und Trotzdem wenn man sein Herz mit Gefühlen erfassen möchte dann fühlt man keine angenehme Einheit in sich sondern man fühlt einen Herz – Schmerz denn ich als Seelenschmerz nenne.

      ich bin schon geheilt worden von diesen Seelenschmerz und ich fühle wieder innere angenehme Einheit aber ich selber könnte ich nicht diese Seelen – Einheit herstellen sondern ich habe mir eine Schamanin zu Hilfe geholt.🙂

      lg stip

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      • Viele Gurus Sprechen andauernd nur von Ego`s und fast niemand Spricht von Seele.
        Das ist meine Persönliche Meinung zu dem Thema Ego der für alles schuld ist + Erleuchtung aber ohne Seele.
        Ist auch Kein Wunder wenn die Erleuchtung aber ohne Seele nicht jedem gelingt.
        Die Herzchakra ist der sitzt der Seele und die reine Seele führt uns direkt zu Erleuchtung.
        Wenn wir von Ego zum Bewusstsein und zu Erleuchtung mit viele Meditationen hin gelangen möchten werden wir früher oder später über die eigene Seele Stolpern und dann werden wir sagen : es war ein Seelen Umweg der mich zu der Erleuchtung gebremst hat , ich musste durch meine Seele durchdringen und keine neue Umwege suchen.

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      • Hallo Stip,

        das hast Du schön gesagt, ohne Herz/Seele nichts Erleuchtung:-)

        LG Mirjam

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  • Hallo Alle Miteinander,

    irgendwie haben immer alle recht – finde ich…

    aus den Veden (hab ich nicht selber gelesen – nur sekundär…) und aus der Gita (hab ich selber gelesen): so ungefähr und auch ein bisschen mein Senf dabei:

    jegliche Existenz an sich und Schöpfung ist schon Ausdruck eines Willens eines Bewusstseins eines Egos…

    Alles was existiert an sich ist ein EGO – es gibt halt die netten Egos und die nicht so netten Egos… aber an sich könnte die gesamte Schöpfung ein Teil dessen sein was unter bestimmten standpunkten wohl als luciferischer Abfall verstanden werden kann

    je weiter weg in der dimension und vom Ursprung – desto unguter ist halt die ganze Partie… aber egal – auch so eine Ansicht ist im Grunde eine Hirnkastl-spielerei…

    das muss auch so sein – den sonst gebe es halt in der form keine schöpfung – und die ist ja auch schöööööön – dieses Ausatmen Brahma´s 🙂

    was ich schon gemerkt hab – man meditiert ein Zeitl – das Ego meditiert mit und wird gleichzeitig immer feiner und subtiler – ich finde der artikel ist sehr gut…

    solange man lebt in dieser Realität und in carnere – wird man wohl oder übel mit einem Ego leben müssen – aber zu wissen das es immer da ist – ist ja auch ein feines wissen🙂

    wenn man dann sein Ego wie sein Kind betrachtet – fein – man ist nie allein – und das Ego freuts weil einer lieb zu ihm ist🙂

    zum thema auch „Schatten auf dem Pfad“ von Abdi Assadi – kennt ihr wahrscheinlich schon – trotzdem…

    alles Liebe – muss zu den istallatören – die reissen mir gleich fliessen vom bad😦
    chris

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    • Mahlzeit, Chris!

      was ich schon gemerkt hab – man meditiert ein Zeitl – das Ego meditiert mit und wird gleichzeitig immer feiner und subtiler – ich finde der artikel ist sehr gut…

      Ganz genau, das könnte man auch den „kleinen aber feinen Unterschied“ nennen ..

      solange man lebt in dieser Realität und in carnere – wird man wohl oder übel mit einem Ego leben müssen – aber zu wissen das es immer da ist – ist ja auch ein feines wisse

      DAS ist ne sehr wichtige Erkenntnis, wie ich finde. NUR das Ego, kann dich in diesem Leben irgendwohin bringen – GEMEINSAM, mit einem verfeinerten Ego,
      können Gipfel erstürmt werden. Nur, immer schön im Hinterkopf haben, daß alles vergänglich, das es BEGRENZT ist, insofern es mit weltlichen Dingen zusammenhängt.
      Aber ohne ein Ich-Bewusstsein (Ego) kommst du NIRGENDS hin ..:mrgreen:
      lg,

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      • auch Mahlzeit Stefan

        yesss – das begreifen von Vergänglichkeit ist wirklich extrem wichtig – und das macht es auch leichter alles ein bisschen gelassener zu nehmen –

        und durch die begrenztheit des egos wird es erst eines🙂

        irgendwo hinkommen ginge wahrscheinlich nicht – weil man ohnediese schon überall wäre – oder wie oder was …. pffffff🙂

        naja mein ego dingst gerade herum….

        lg chris

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      • „Aber ohne ein Ich-Bewusstsein (Ego) kommst du NIRGENDS hin ..“
        Dem schließ ich mich voll an.

        LG Mirjam

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      • hallo Mirijam,

        bin ich auch ganz deiner Meinung🙂 – andererseits wer weiß…

        lg c

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  • Hallo meine Lieben,

    Sehr guter Text, hilfreich zu sehen, dass andere, die auf der Suche schon einen viel weiteren Weg gegangen sind, mit den gleichen menschlichen Schwächen zu kämpfen haben. Und meine Erkennis daraus ist, dass eine übermässige Versteifung auf die „Erleuchtung“ oder den „Aufstieg“ uns eben gerade darin behindert, das Jetzt so anzunehmen, wie es ist.

    Erkenntnis und (Teil-)Erleuchtung ohne Bescheidenheit kommt halt nicht gut…

    Oder wie es adriela so treffend formulierte:
    „Wirkliche Spiritualität geht über das Herz, das vermisse ich bei Osho und auch bei Maharishi. „Gott ist Liebe. Unsere Seele ist vom gleichen Wesen wie Gott und ebenfalls Liebe. Und der Weg zurück zu Gott geht nur über die Liebe“. Demut ist das Zauberwort.“

    Herzlichst, Euer Chaukee

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    • Hallo Chaukee,
      ihr vermisst bei Maharishi die Liebe? Immerhin brachte er uns eine Meditationstechnik, die in ihren Wirkungen meines Wissens unübertroffen ist und durch die sich jeder selbst helfen kann. Er hat sich über 50 Jahre lang Tag und Nacht (23 Stunden am Tag!!) dafür eingesetzt, dass möglichst viele Menschen über diese Möglichkeit informiert werden und die Technik erlernen können. Das macht nur jemand, der die Menschen liebt.

      LG Klaus

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      • Hallo Klaus,

        Nöö, ich hab mich nicht zu Maharashi geäussert, kenne keine Schriften von ihm und hab somit keine Meinung. Mein Kommentar bezieht sich auf den Text von Rani Willems. Aber wenn ich so ein paar Bilder von Maharashi mit Prabhupada vergleiche, so hat mein Guru das herzlichere Lachen😉 Der Wettkampf ist eröffnet (nur Spass).

        Grüssli, Chaukee

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        • Hallo, Freund Chaukee!
          Alles Palleti, alles wie es sein soll – oder stimmt zumindest die Richtung?:mrgreen:
          lg,

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        • Hallo Chaukee,

          dem einen gefällt das eine Lächeln besser, dem anderen ein anderes. Aber das ist doch völlig unwesentlich. Wichtig ist doch nur, wie man seinen Stress am effektivsten abbaut. Ein Bekannter von mir war jahrelang bei den Harekrishnas und hat vor einem halben Jahr mit TM angefangen. Er meinte, das Chanten ist zwar schön, aber die TM geht ans „Eingemachte“.

          LG Klaus

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