Die Entmystifizierung des Gehirns

DAS müsst, müsst, müsst ihr gelesen haben. Vielleicht etwas staubig, aber dennoch wurde hier ein wichtiger Widerspruch, innerhalb der gemeinsamen Interaktion von Bewusstsein und Gehirn auf eine Weise erklärt, daß man sich fragt, wieso bis heute niemand anderer, auf ähnliche Vergleiche hinwies? Was zudem auffällt: Wieso sind es eigentlich immer Ingenieure, welche den Physikern ihre Weltbilder zerdeppern und glaubhaft in Frage stellen? Auch in der “Ägyptologie” sind es Ingenieure, wie etwa Axel Klitzke, welcher die Sinnfreien Erklärungen, der von den diversen Logen in die Welt gesetzten Lügenmärchen, mit Sachverstand und Intelligenz entzaubert und Logik hinein bringt. 

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Ohne Gehirnaktivitäten können wir gar nichts wahrnehmen. Das ist ein Fakt. Nur: Wie entsteht aus den neuronalen Aktivitäten die wahrgenommene Realität? Und welche Beziehung besteht zwischen Gehirn und Bewusstsein? Adnan Sattar entzaubert den Mythos „das Gehirn erzeugt unsere Wirklichkeit“.

Der materialistische Ansatz in der Hirnforschung geht davon aus, dass das Gehirn Bewusstsein produziere – dabei wird der Begriff Bewusstsein hier im Sinne von Wahrnehmung benutzt und nicht im spirituellen Sinne. Jedoch gibt es bis heute keinen Ansatz, der auch nur im Entferntesten erklären könnte, wie aus den elektrischen Mustern im Gehirn Bilder, Geräusche, Gerüche, Geschmack, Gefühle und bewusste Gedanken entstehen können. Dies bestätigen elf führende Neurowissenschaftler in einem „Manifest“ aus dem Jahre 2004.

Darin steht wörtlich: „Nach welchen Regeln das Gehirn arbeitet, wie es die Welt so abbildet, dass unmittelbare Wahrnehmung und frühere Erfahrung miteinander verschmelzen; wie das innere Tun als »seine« Tätigkeit erlebt wird und wie es zukünftige Aktionen plant, all dies verstehen wir nach wie vor nicht einmal in Ansätzen. Mehr noch: Es ist überhaupt nicht klar, wie man dies mit den heutigen Mitteln erforschen könnte. In dieser Hinsicht befinden wir uns gewissermaßen noch auf dem Stand von Jägern und Sammlern.“

Das Gehirn ist kein Computer

Trotz dieser ernüchternden Erkenntnis glaubt fast jeder, dank der Medienverbreitung, dass das Gehirn wie ein Computer funktioniert. Denn ein Rechner macht bekanntlich aus elektrischen Signalen Bilder und Töne. Diese Metapher Gehirn = Computer übersieht aber drei imagewichtige Faktoren: Erstens besitzt ein Computer eine Zentralverarbeitungseinheit, um die Daten zu steuern und sie zu binden, was im Gehirn fehlt. Zweitens muss ein PC an Ausgabegeräte angeschlossen werden, zum Beispiel an einen Monitor und einen Lautsprecher, die in der Lage sind, die elektrischen Signale in Farben und Töne zu transformieren. So ein physiologisches Ausgabegerät, das die neuronalen Impulse transformieren könnte, besitzt das Gehirn ebenfalls nicht. Der dritte und wichtigste Faktor ist der bewusste Beobachter, der diese Eindrücke wahrnimmt. Der wird sowohl im Gehirn als auch am Monitor benötigt. Sonst gibt es keine Eindrücke, die erlebt werden können. Auch dieser Homunkulus fehlt im Gehirn. Schon aus diesen Gründen kann der materialistische Ansatz keine Antwort liefern.

Trotzdem wurde aus dem Gehirn ein Mythos, der den Status eines gesicherten Wissens erhalten hat. Diese Annahme basiert jedoch allein auf dem engen Zusammenhang zwischen Gehirn und Bewusstsein, den keiner leugnet. Ja, der Zusammenhang zwischen beiden ist sogar so eng, dass Ursache und Wirkung leicht verwechselt werden können.
Ich möchte im Folgenden zeigen, warum das Gehirn definitiv kein Bewusstsein bzw. keine bewusste Wahrnehmung produzieren kann.

Wie geschieht Wahrnehmung?

Wir haben im Alltag das Gefühl, dass wir die „Außenwelt“ direkt erleben. Das stimmt aber nicht. Denn die Objekte, die wir jetzt wahrnehmen, mussten vorher durch unsere Sinnesorgane in elektrische Signale umgewandelt werden. Diese elektrischen Signale passierten verschiedene Areale des Gehirns, wo sie bearbeitet wurden. Erst aus diesen bearbeiteten Mustern entstand dann die Wahrnehmung. Das ist, wenn man so will, eine Reproduktion der ursprünglichen Signale aus der „Außenwelt“. Darum spricht man in der Wissenschaft von der Wahrnehmung als einer Abbildung (einer Kopie) einer real existierenden „Außenwelt“. Diese materialistische Kernaussage zur Erklärung der Wahrnehmung kann jedoch mit einem einfachen Beispiel eindeutig widerlegt werden:

Nehmen wir an, wir wollen einen Baum abbilden. Dazu nehmen wir drei Kameras, die jeweils mit einem Display verbunden sind. Dann hätten wir nicht nur drei verschiedene Abbildungen des Baumes, weil er aus verschiedenen Blickwinkeln abgebildet wurde. Das Wichtigste ist, dass der abgebildete Baum in jeder Abbildung an einer anderen Position im globalen Raum steht. Logisch, weil die Displays auch an verschiedenen Stellen stehen. Und wenn ich an einem Display auf den Baum zeige, dann beziehe ich mich auf die Abbildung, die in diesem Display dargestellt ist, und mein Zeigefinger wird nur auf die Position dieses Displays zeigen. Ein anderer, der ebenfalls auf den Baum zeigt, an einem anderen Bildschirm, liegt mit seiner Hand räumlich an einer anderen Stelle als ich. Das ist eine physikalische Selbstverständlichkeit.

Entgegen physikalischen Gesetzen

Wir ersetzen nun das obige Beispiel „Kamera-Display“ durch „Augen-subjektive Darstellungsebene“, um die Problematik des materialistischen Modells veranschaulichen zu können. Wenn ich nun auf einen Baum zeige, dann zeige ich auf den Baum, den ich in meiner „subjektiven Darstellungsebene“ sehe. Alle anderen, die ebenfalls auf diesen Baum zeigen, würden jeweils auf den Baum zeigen, den sie in ihren „subjektiven Darstellungsebenen“ sehen. Somit würde jeder auf eine andere Stelle deuten. Eine räumliche Übereinstimmung von auch nur zwei verschiedenen Darstellungen wäre nach dem materialistischen Modell ausgeschlossen, wie wir oben mit den Kameras und Displays festgestellt haben.

Das Ergebnis dieser Analogie widerspricht aber unseren alltäglichen Erlebnissen. Denn in unserer Wahrnehmung ist die Position jedes Objektes räumlich identisch mit der Wahrnehmung einer anderen Person; nur eben aus einem anderen Blickwinkel. Ich nenne dies die „Einheit der Lokalitäten“. Und wenn wir beide einen Ball fangen wollen, dann ist die räumliche Position des Balls im selben Augenblick sowohl in meiner als auch Ihrer Vorstellung identisch. Jeder unbeteiligte Beobachter würde sehen, wie wir uns auf einen gemeinsamen Punkt zubewegen, obwohl wir beide ihn jeweils in einer anderen Vorstellungsebene erleben.

Für uns ist das eine Selbstverständlichkeit. Aber entsprechend den Gesetzen der Physik darf es so etwas gar nicht geben. Wie aber kann die räumliche Darstellung verschiedener Abbildungen – unendlich viele – global so verschmelzen, dass die Darstellung für uns identisch erscheint, obwohl theoretisch keine einzige Übereinstimmung möglich ist, da es sich um verschiedene Abbildungen (verschiedener Gehirne) handelt?

Existenz höherer Ordnung

Dieses erstaunliche Phänomen kann nicht ein Produkt des Zufalls sein und auch nicht vom individuellen Gehirn als Produkt der neurobiochemischen Prozesse entstehen, weil davon alle Gehirne gleichzeitig “betroffen” sind, wenn sie zeitgleich ein Objekt beobachten. Dies erzwingt vielmehr die Existenz einer höheren Ordnung, die dafür sorgt, dass die Wahrnehmung bei jedem von uns zwar als “Rekonstruktion” entsteht und ganz privat erlebt wird und trotzdem alle Wahrnehmungen einen gemeinsamen Raum beschreiben, was physikalisch nicht möglich ist.

Diese höhere Ordnung kann nur eine geistige Gesetzmäßigkeit verkörpern, die die Einheit des Bewusstseins darstellt. Würde unsere individuelle Wahrnehmung in isolierten Gehirnen produziert und von den anderen vollständig getrennt aufgebaut, so würde keine objektive und nie eine gemeinsame Realität entstehen.

Wir können schlussfolgern, dass das beschriebene Phänomen der “Einheit der Lokalitäten” beweist, dass das Gehirn keine bewusste Wahrnehmung bzw. Bewusstsein produzieren kann, was bis jetzt die materialistische These behauptete.

Implizite und explizite Ordnung

Als Alternative bietet sich der idealistische Ansatz, der besagt, dass das „Bewusstsein“ die Materie erschafft. Dieser Ansatz beruht ebenfalls auf dem engen Zusammenhang zwischen Gehirn und Bewusstsein. Nur die Richtung ist umgekehrt. Der Ansatz stützt sich auf die Arbeiten des großen Quantenphysikers David Bohm (1917-1992). Sein Modell nennt er die „implizite Ordnung“. In dieser impliziten Ordnung ist das gesamte Wissen der Schöpfung enthalten (in einem winzig kleinen Maßstab ist es vergleichbar mit den Informationen in den Genen, die das gesamte Wissen des Organismus enthalten). Unsere Realität besteht nach dieser Theorie aus unsichtbaren Potenzialen, die alle Informationen enthalten und die miteinander interagieren. Bohm nennt dies die „Holobewegung“. Sie sorgt dafür, dass ständig neue Strukturen entstehen.

Je komplexer eine Struktur ist, desto größer ist ihr Potenzial. Das Gehirn ist so eine komplexe Struktur mit einer lokalen „Holobewegung“. Im Zentrum des Gehirns entstehen aus der lokalen Holobewegung augenblicklich sowohl die Wahrnehmung als auch der Wahrnehmende und die Wahrnehmungsgegenstände. Die Wahrnehmung wird hierbei als die explizite (sichtbare) Ordnung bezeichnet.

Die drei Aspekte (implizite Ordnung, Holobewegung und explizite Ordnung) bilden zusammen das, was wir im spirituellen Sinne als das „Bewusstsein“ bezeichnen. Die Einheit der Lokalitäten entsteht deswegen, weil die Wahrnehmung nicht in einem physikalischen Raum entsteht, sondern weil der physikalische Raum selbst im Bewusstsein entsteht. Gleiche Potenziale der Holobewegung erzeugen den gleichen Raum.

Kennzeichnend für dieses Modell ist, dass es nicht nur in der Lage ist, das Zusammenspiel zwischen Gehirnaktivitäten und Bewusstsein zu erklären, sondern es vereint auch die Vorzüge der anderen philosophischen Lehren, ohne selbst in Widersprüche zu geraten.

Dies ist eine große Chance für ein neues Weltbild, in dem Rationalität und Spiritualität zu einer Einheit geführt werden. Manche würden diese neuen Erkenntnisse vielleicht ungeprüft ablehnen, weil sie fest an dem materialistischen Ansatz hängen. Ein ganzes Denkgebäude ist auf diesem Mythos aufgebaut worden und darum wird von dessen Anhängern nicht akzeptiert, dieses Modell ernsthaft in Frage zu stellen. Aber durch einen Paradigmenwechsel wird unsere Wissenschaft nicht in Frage gestellt, vielmehr ändert sich unsere Einstellung zum Leben und zur Realität. Dies wird viel Erleichterung und Bereicherung mit sich bringen.


Abb: © Cybrain – Fotolia.com

Autoren Info


Adnan Sattar

Adnan Sattar

ist in Aden (Jemen) geboren. Studium des Ingenieurwesens in der DDR, Aufbaustudium der Informatik in (West-)Berlin mit dem Schwerpunkt Prozessmodellierung und Neuronale Netzwerke. Interessenschwerpunkte: sowohl die theoretische Erforschung des Bewusstseins und der Wahrnehmung auf der Grundlage der empirischen Ergebnisse der Hirnforschung und der Kognitionswissenschaften als auch die Beziehung zwischen Gehirn, Bewusstsein und Realität.

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Quelle des Artikels: http://www.sein.de/archiv/2012/maerz-2012/die-entmythifizierung-des-gehirns.html

26 Kommentare

  • Hallo dazu passt gerade wieder einmal folgendes:

    dieses hochauflösende neue TV verfahren ist nicht ohne. Das wird noch mehr negative Wirkung auf das Gehirn haben.

    Ich habe übrigens diesen Bericht heute gefunden. Man übrlege sich mal das der bereits 5 Jahr her ist. Die Dichte und die Verwendung (Video,Datenmengen via Handy etc.) hat sich ja noch gesteigert. Die Impulsstärke (die Daten werden kombrimiert, so ähnlich wie bei Zip und dann „verschickt“, ist enorm, was da auf den Kopf trifft und „durch die Luft schwirrt, ne ne ne)

    So und nun lese man einmal diesen Bericht. Was hier noch auf die Menschen zukommt ist beweiten nichts positives.

    http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/konsequenzen-gefordert-bei-computersucht-droht-realitaetsverlust/2708152.html

    Die Menschen können sich ja garnicht mehr davor schützen, also ich meine diejenigen die auf diesen Shit verzichten. Ich z.B. habe kein Handy und muss trotzdem den ganzen Shit mit „ausbaden“. Ja gehts noch? Das ist Körperverletzung, wenn nicht sogar noch mehr.

    eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

    Beste Grüße

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    • Hi Perseus!

      Das ist Körperverletzung, wenn nicht sogar noch mehr.

      Ganz richtig, mein Freund, ganz richtig!
      Man müsste eigentlich eine Sammelklage prüfen!
      Fragt sich bloß, welcher Rechtszertreter dich dabei unterstützt?

      lg,

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      • Hallo Steven Black,

        ich bin fest davon überzeugt das wir alle längst wahnsinnig wären (wobei ich immer noch der Meinung bin der Mensch Ist Wahnsinnig) wenn da nicht „irgendetwas“ (ich sage GOTT) wäre der uns so sher liebt das er uns hilft. wie sonst sind diese Geschehnisse die hoffentlich alle aufwachen lassen sonst möglich? Meiner Meinung nach haben wir uns längst alle umgebracht oder zumindest komplett in den Wahnsinn getrieben bzw. das eine folgte dem anderen. Das ist die Zeitschiene die sehr wohl da ist, also ich will da nicht weiter drauf eingehen, ich denke du weist was ich meine.

        Das ganze ist ein Gnadenakt, denn „verdient“ haben wir es ja nun wahrlich nicht. Ich formuliere das mal so krass, ich weis es gab immer Menschen und es gibt heute imme rmehr denen dies bewusst ist und ebne auch ihre Dankbarkeit bezeugen. Ich meine sehr wohl das wir Mutter Erde und dem geistigen Vater dankbar sein können, das sie uns eine zweite Chance geben, ich bin fest davon überzeugt das wenn diese Chance nicht erkannt wird und begriffen wird was hier eigentlich los ist, diejenigen ihre Konsequenzen zu tragen haben. du hattest das Thema mit „dem Zwischenparken“ ja schon. Ich sage aber eines klar raus: Es existiert im Menschen ein gewisser Anteil an Wahnsinn, das lässt sich auch am genetischen Code bzw. es gibt eine ach lies mal den Absatz ab „Genomanalyse und Vergleich“ unter http://de.wikipedia.org/wiki/Neandertaler

        Die Story über den im Bericht genannten Svante Pääbo ist auch hoch
        interessant.

        Das mit der DNS ist wahrscheinlich auch mit ein Grund das Jetzt wohl ein Korrektur am „laufen“ ist. Nur ein Stichwort: Ordens „Pour le mérite“
        Seit seiner Mitgliedschaft 2009 ist es relativ still geworden um das Thema.

        Man muss natürlich bei dem Thema den Zusammenhang zwischen Genen und der Psyche beachten. Das war bzw. wird bislang immer noch tabuisiert.
        Stichwort. Kognitive Eigenschaften aber das steht auch im wikipedia bericht mit drin.

        naja ich habe mir meinen Reim schon draus gemacht.

        wie gesagt nur Gedanken🙂

        allerdings geht der Wahnsinn ja quer durch unsere Geschichte🙂

        Beste Grüße

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    • Am 29. Mai 2006 gingen in einer bislang mobilfunkarmen Gegend in der hessischen Rhön zwei digitale Fernsehsender (Heidelstein, Kreuzberg) in Betrieb. Aus einem Umkreis von über 20 km wurden folgende, schlagartig aufgetretene, Symptome berichtet:

      ständige Kopfschmerzen, Kopfdruck, Benommenheit, Schlafstörungen, Unfähigkeit klar zu denken, Vergesslichkeit, Nervosität, Gereiztheit, Engegefühl in der Brust, Herzrasen, Kurzatmigkeit, depressive Stimmung, völlige Antriebslosigkeit, Verlust des Mitgefühls, Brennen der Haut, inneres Brennen, Schwäche in den Beinen, Gliederschmerzen, stechende Schmerzen in verschiedenen Organen, Gewichtszunahme

      Vögel hatten den Ort verlassen. Katzen waren träge geworden und liefen kaum noch in den Garten. Ein Kind hatte sich das Leben genommen, ein zweites Kind hatte es versucht.

      In der Folgezeit traten an weiteren Standorten dieselben unerträglichen Symptome auf – zuletzt am 25. November 2008 in Bamberg und Aschaffenburg. Ärzte begleiteten betroffene Menschen in Gebiete ohne DVB-T- Empfang (Täler, hinter Bergrücken) und erlebten, dass diese Menschen nach kurzer Zeit beschwerdefrei waren.

      Quelle: AH Privatemail

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    • Hi Leute,

      ganz klar, eine Sammelklage, Aufklärung usw. wäre absolut wichtig.
      Für uns, denen zwar noch bewusst ist, dass uns Frequenzen stören, aber auch für die vielen anderen, besonders die Kinder … und Tiere.

      Zum Artikel im Handelsblatt… könnte auch eine Vorbereitung sein, Leute zu diffarmieren, VT usw. die viel im Internet recherchieren.

      Jetzt ist mir auch klar, warum ich fast kein TV gucke. Ich mag keine Reizüberflutung, wenn ich sie nicht selbst bewusst wähle.

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      • Hallo Terramesa,

        .-) dann müsste ja jeder der im Büro mit dem PC arbeitet diffamiert werden.
        Es geht hier schlicht um die Auswirkungen der Spiele und der Gebrauch des Handys. Die Gefahren des “Handyverkehrs” sind enorm und werden ignoriert.

        Und das war ja auch mein Ansatz. Ich benutze kein Handy bin aber deren Gefahren ausgesetzt und kann es nicht beinflußen. Im Straßenverkehr bin
        ich auch Gefahren ausgesetzt aber da kann ich mich durch entsprechendes Verhalten davor schützen.
        Genauso ist es mit Wasser, Boden, Luft, Nahrungsmittel. usw.
        Ich kann mich bemühen wie ich will, ich werde ständig damit belastet und
        “Das ist eben so” lasse ich nicht gelten. Es geht nämlich auch anders und ich habe ein Recht auf körperliche Unversehrtheit, das steht mir zu. Ich frage mich für was es die “Menschenrechte”, unsere “Verfassung” etc. gibt, das taugt doch alles nichts wenn sich daran nicht gehalten wird. Da ist man doch Machtlos und kann sich bemühen wie mal will. Wieso bin ich der Einzige der das so sieht wo es doch eigentlich alle so sehen müssten.
        Wo sind die Mütter,Väter, Omas, Opas, Tanten, Onkels,Brüder,Schwestern die ihre Stimmen erheben für ihre Nachkommen und für ihre Zukunft? Wo sind die Buben und Madels die in ein paar Jahren Familien gründen wollen un dKinder bekommen?

        Wenn ich mir die Welt so anschaue und einen kleinen Racker hätte würde mich das aber ganz anders er-MUT-igen.

        Wo sind die Mutti´s, Vati´s, Oma´s, Opa´s die von ihren Kindern und Enkeln schaden abwenden und natürlich auch von sich. Verantwortung sieht anders aus als das was ich erlebe.

        Sorry ich kapiere das nicht.

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    • @Perseus,

      wenn Du Angst davor hast, daß per komprimierem Datenstream mehr Daten pro Zeiteinheit auf Deinen Kopf knallen, dann ist diese Angst vollkommen unbegründet. Die Datendichte des Streams ändert sich durch Komprimierung der ursprünglichen Datenmenge nämlich nicht. Die Komprimierung erzeugt nur eine Datenstream, der die vorherige Datenmenge mit weniger Bits darstellen kann. Daraus folgt, die gesendete Datenmenge über Funk für eine Datei wird reduziert, bleibt aber insgesammt gleich, doch erst nach dem Auspacken auf dem Zielsystem hat man anschließend eine viel höhere Datenmenge zur Verfügung, die zusätzliche Informationen enthalten. Diese erweiterte Datenmenge liegt dann schon auf dem Zielgerät und wird nicht per Funk auf den Kopf geknallt. Also – keine Angst.

      Anders würde es ausschauen, wenn man die Träger- oder Modulationsfrequenz vom Sender verändert.

      Auch das oben erwähnte Beispiel mit dem Baum und den drei Kameras ist Quatsch. Die Bilder auf den Displays sind Projektionen von einem Objekt innerhalb eines Raumes mit einem Koordinatensystem. Um vom Displaybild auf den Standort des Baumes zurückschließen zu können, brauche ich außer dem Bild noch zusätzliche Informationen. Das gleiche Problem habe ich bei Bildern auf einer Postkarte. Aber obwohl ich diese Daten möglicherweise nicht zur Verfügung habe, ändert sich die Position des Baumes oder eines anderen Objektes natürlich nicht. Habe ich die Informationen, dann kann ich nach unendlich langer Zeit immer noch sagen, wo genau sich das Objekt damals befunden hat.

      Dieser Herr Adnan Sattar möchte also Informatiker sein?
      Ich würde mal sagen, ein Informatiker würde so einen Quatsch wie er nicht schreiben. Doch auf der Seite sein.de steht öfters mal der totale Schmarrn.

      Übrigens ist unser Gehirn tatsächlich so etwas wie eine Rechenheinheit, also eine CPU, die verschiedene externe Geräte ansteuert. Zum Beispiel gibt es im Aortenbogen Zellen, die den Sauerstoffgehalt im Blut messen. Dieser Wert wird über Nervenleitungen an das Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet. Mit eine Vielzahl von Zusatzinformationen regelt das Gehirn anschließend z.B. die Veränderung der Atemfrequenz für eine erhöhte Sauerstoffzufuhr über die Lunge. Die Lunge bekommt diese Information über andere Nervenbahnen aus dem Gehirn. Die Sauerstoffdetektoren und die Lunge sind also sehr wohl mit externen Geräten, wie beim bekannten Computer vergleichbar, und das Gehirn mit einer CPU.

      Der Herr Sattar kann ruhig was von einem Informatikaufbaustudium schreiben. Glauben tu ich ihm das nach dem was er so schreibt nie und nimmer. Und das Gehirn arbeitet unendlich mal komplexer als eine herkömmliche CPU. Ich weiß nicht, ob da eine weitere Diskussion mit dem guten Mann sinnvoll ist.

      Die Medizin sagt, daß unser Bewußtsein im Cortex gebildet wird.
      Und was ist Bewußtsein? Das ist biologisch die Bewußtwerdung von Sinnesreizen aus der Umgebung, die wir über unsere Sinnesorgane erfahren.
      Die Nervenzellen im Cortex wissen dann aber erst, von wo der Reiz gekommen ist, was für eine Art Reiz das war, und wie intensiv er gewesen ist. Mit dieser Information allein kann das Gehirn natürlich noch nicht viel anfangen. Darum müssen diese Daten dann mit anderen Daten verrechnet und verglichen werden. Darüber weiß man heute noch sehr wenig, aber anscheinend gibt es auch hier immer mehr Erkenntnisse, wie manche Forschungsergebnisse und neue Produkte zeigen.

      Ich glaube also sehr wohl, daß unser Gehirn dazu beiträgt, ein Bewußtsein zu erzeugen. Doch das Gehirn in unserem Kopf ist daran nicht allein beteiligt. Dazu gehört mindestens noch unsere Haut und unser Darm. Und sicherlich gehören dazu auch verschiedene Felder, die uns umgeben.

      Außerdem glaube ich, daß wir gewöhnlich nur einen Teil unseres Bewußtseins bewußt wahrnehmen. Viele Reize nehmen wir nämlich auf, doch die Verarbeitung zieht sich über sehr lange Zeiträume hinweg. Und so etwas liegt gewöhnlich nicht innerhalb unseres Wahrnehmungsbereichs. Wir wundern uns später nur über eigetretene Veränderungen, die wir im Nachhinein oft kaum nachvollziehen können.

      Viele Grüße.

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      • Hallo RL,

        danke für Deine Ausführungen. Die Daten werden aber gepulst versendet (das mit dem Zip war nur ein Bsp.). Das heisst diese werden sehr wohl komprimiert im Sinne das die Frequenzhöhe sich hebt. Ein Bsp. eine innerstädtische Radiostation arbeitet zwar mit einer stärkeren Frequenz wie z.B. Funkmasten aber eben mit einer niedrigeren Frequenz. Auch kann man die Frequenz ohne Schwierigkeiten erhöhen. Rein theoretisch lassen die Sendemasten sich als Waffe benutzen. Das ist Fakt. Und durch die flächendeckende Verbreitung eben auch wirkungsvoll. Dies ist kein gespinne sondern vielmehr sage ich „die Möglichkeit besteht“.
        Desweiteren ist z.B. der thermische Effekt auf das Gewebe auch noch ein
        Faktor.
        Ich kann „rein theoretisch“ diese Technik zu verschiedenen Dingen
        benutzen und eben auch missbrauchen. Und Missbrauch gab und gibt es ja schon zur Genüge auch das ist ein Fakt.

        Durch die Erhöhung der Frequenzen kann ich gezielt Einfluss auf den
        Körper nehmen und das Flächendeckend. Wenn ich wollte könnte ich kurzer Hand eine ganze Stadt in den Wahnsinn treiben.

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  • P.S. oder ist da etwas „jemanden“ ein Fehler unterlaufen. Nein das kann nicht sein, „der“ macht keine Fehler🙂

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  • Hallo, Stefan,

    auf ein Neues. Keine Ahnung, wieso das vorher abgeschickt wurde.
    Ganz ääährlich, habe nix gemacht.🙂
    Ich überlege, was ich dem Artikel entnehmen kann.
    Meine Wahrnehmung existiert ohne die Wissenschaft.
    Die Wissenschaft braucht die „Wahrnehmung “ um eine
    Abhandlung daraus zu machen.🙂

    LG Christa

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  • Hi RL,

    dass das Gehirn den Sauerstoffgehalt misst, ist doch klar, denn es braucht eine ausreichende Versorgung.

    Rezeptoren und bessere Messinstrumente als die Menschheit je erfunden hat, sind im ganzen Körper. Beispiele:

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/forschung-und-technik-liebe-geht-durch-die-nase_aid_146977.html

    „Olfaktorischer Fingerabdruck: Heißeste Kandidaten für unseren ureigensten Geruch sind derzeit immunologische Moleküle, die genetisch festgelegt sind. Dieser Major
    Histocompatibility Complex (MHC) – beim Menschen auf dem Chromosom 6 verankert – entscheidet über unser molekulares Selbst. Mit Hilfe dieser Molekülstruktur weiß das Immunsystem, was fremd ist und was nicht. Und vielleicht weiß so auch unsere Nase, mit wem wir verwandt sind und mit wem wir uns paaren sollten.“

    Hinweis: Neben dem für den oder die Fortpflanzung wichtigen (DNA-Entfaltung!) vomeronaalen Organ gibt es weitere olfaktorische Rezeptorneuronen, also Wahrnehmeinheiten.

    wer mag guckt:
    http://books.google.de/books?id=wnO177kNUxwC&pg=PA57&lpg=PA57&dq=Scheidewand+nase+sex+rezeptor&source=bl&ots=oKtdB1tVWu&sig=OE1e-btcSWIQcyjFhKbFdvxu4XI&hl=de&sa=X&ei=LpJfT-r3KY_HswbQ4vzHCg&ved=0CEgQ6AEwBQ#v=onepage&q&f=false

    Und ein Denkprozess ist so vielschichtig: Aufnahme der Daten, filtern der Daten …

    dass das Denken, weil es anscheindend so wichtig ist, (obwohl ohne das Fühlen, Stichwort „emotionale Intelligenz“ GAR KEINE Entscheidung fallen kann) nicht allein dem Gehirn überlassen wird.

    siehe nochmals

    https://stevenblack.wordpress.com/2012/03/10/die-entdeckung-der-herzintelligenz/

    und

    http://www.heartmath.org/research/science-of-the-heart/head-heart-interactions.html

    „Head-Heart Interactions
    Traditionally, the study of communication pathways between the „head“ and heart has been approached from a rather one-sided perspective, with scientists focusing
    primarily on the heart’s responses to the brain’s commands. However, we have now learned that communication between the heart and brain is actually a dynamic, ongoing, two-way dialogue, with each organ continuously influencing the other’s function. Research has shown that the heart communicates to the brain in four major ways: neurologically (through the transmission of nerve impulses), biochemically
    (via hormones and neurotransmitters), biophysically (through pressure waves) and energetically (through electromagnetic field interactions). Communication along all
    these conduits significantly affects the brain’s activity. Moreover, our research shows that messages the heart sends the brain can also affect performance.“

    Das schmälert nicht die Leistung des Gehirns, das sicher bei der Bewusstwerdung die wichtigste Arbeit leistet.

    lg. Petra

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    • Hallo Petra,

      gefällt mir, was Du schreibst.
      Ob das Gehirn die wichtigste Arbeit zur Bewußtwerdung leistet, weiß ich nicht.

      Besonders wichtig ist glaube ich auch die Trennung in logisches Bewußtwerdung und gefühlter Bewußtwerdung, was auch mit linker und rechter Gehirnhälfte zu tun hat, aber sicherlich nicht nur. Mir kommt es so vor, als ob man Bewußtsein und Bewußtwerdung nur teilweise logisch erklären kann und können wird. Das ist wie Liebe – die Biologie wird nie zufriedenstellend und abschließend erklären können, was Liebe ist – das Gefühl weiß aber genau was echte Liebe ist.

      Liebe Grüße,
      Werner

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      • Hi, RL

        Und das die Medizin sich irrt, haltest du nicht für möglich?
        Guck mal:

        Wunderwesen Mensch:
        Denken ohne Gehirn

        Zu beweisen gilt es die überphysikalische Natur des Menschen.

        Joseph Banks Rhine

        Wir brauchen unser Gehirn gar nicht

        Während einer Konferenz von Kinderärzten im Jahr 1980 sorgte der britische Neurologe Dr. John Lorber mit einer spektakulären Hypothese für große Aufregung. Sie lautete: „Wir brauchen unser Gehirn gar nicht!“

        Das war kein provokanter Gag. Dr. Lorber wollte weder um jeden Preis auffallen, noch war er von allen guten Geistern verlassen. Die Frage nach der Notwendigkeit unseres organischen Denkapparates, mit der er sein Referat begann, war wohlbegründet. Sie brachte lediglich eine Reihe von seltsamen Ereignissen auf den Punkt, auf die der Neurologe schon Mitte der sechziger Jahre gestoßen war.

        Damals hatte er zwei Kleinkinder mit Hydrozephalus behandelt, eine Krankheit, die gemeinhin als „Wasserkopf bekannt ist Aufgrund dieser Abnormität verfugte keines der beiden Kinder über eine Großhirnrinde. Trotz der enormen Schädigung (schließlich ist, so meint die Schulmedizin, die Großhirnrinde der Sitz des Bewußtseins) schien die geistige Entwicklung der Kleinen nicht beeinträchtigt zu sein. Eines der Kinder starb im Alter von drei Monaten. Das andere war mit einem Jahr immer noch geistig gesund und völlig normal, obwohl Untersuchungen eindeutig die völlige Absenz von Gehirnsubstanz bewiesen. Dr. Lorber veröffentlichte einen Bericht über diese rätselhafte Anomalie in der Zeitschrift Developmental Medicine and Child Neurology. Wie das beim Auftreten unliebsamer Unerklärlichkeiten oft geschieht, war der Widerhall auf seinen Artikel gleich Null.
        Das Rätsel ließ den Briten jedoch nicht los. Er forschte in der Richtung weiter und hielt sein spezielles Interesse in keiner Weise geheim. So kam es, daß einer seiner Medizinerkollegen ihm einen jungen Mann schickte, der an der Universität Sheffield studierte. Der Kopf des Betroffenen war größer als normal, aber damit hatte es sich auch schon. Seine Noten in Mathematik waren die besten seit langem, und sein mehrfach gemessener Intelligenzquotient von einhundertsechsundzwanzig hätte ihn zur Aufnahme in die diversen Klubs von „Superintelligenten“ qualifiziert.

        Das Seltsame war nur, daß der Student diese Leistungen ohne feststellbares Gehirn vollbrachte. Er besaß keines, wie Dr. Lorbers Untersuchungen unwiderlegbar erbrachten. Alles, was sich unter der Schädeldecke des jungen Mannes feststellen ließ, war eine knapp einen Millimeter dicke Schicht von Gehirnzellen. Der Rest war Flüssigkeit. Hätte jemand den Betreffenden kurz nach der Geburt in einen dunklen Raum gebracht und einen Lichtstrahl auf seinen Schädel gerichtet, wäre das Licht aufgrund der im Säuglingsalter zarten Knochenstruktur mühelos durch den Kopf gedrungen. Die überraschende Tatsache, daß er gehirnlos durchs Leben geht, erschütterte den jungen Mann nicht sonderlich. Er lebte vor dieser Eröffnung völlig normal und nachher ebenso.

        In der Zwischenzeit ist Dr. Lorber im Zuge seiner systematischen Suche auf zahlreiche Parallelfälle gestoßen. Er führte im Kinderkrankenhaus von Sheffield mehr als sechshundert Messungen an Hydrozephaliden durch. Dabei ergab sich ein erstaunliches Bild: Bei etwa zehn Prozent der Untersuchten waren fünfundneunzig Prozent des Schädels mit Flüssigkeit gefüllt. Sie besaßen per definitionem kein funktionstaugliches Gehirn. Dessenungeachtet war die Hälfte dieser zehn Prozent geistig voll tüchtig und wies sogar einen überdurchschnittlichen IQ von mehr als hundert auf.

        Dr. Lorbers umfassende Studie ist nicht die erste ihrer Art. Dr. Wilder Penfield, Direktor des Neurologischen Institutes der McGill-Universität in Montreal und einer der führenden Gehirnchirurgen der Welt, hat sich der Erforschung dieses irritierenden Rätsels jahrzehntelang verschrieben. Auslösendes Moment dafür war eine Arbeit von Dr. Walter Dandy aus dem Jahr 1922 über Menschen, die mit bescheidensten Überresten ihres Gehirns ein absolut normales Dasein führten.
        Dr. Penfield machte eine Reihe von Experimenten, in denen er das Gehirn mittels Strom und anderer Methoden teilweise gezielt ausschaltete. In über fünfhundert Versuchen konnte er den Schleier des Geheimnisses zwar nicht lüften, wohl aber die Existenz des Phänomens zweifelsfrei belegen.

        Im Mai 1950 kommentierte der berühmte New Yorker Neuropsychiater Dr. Russel G. MacRobert die monumentale Penfield-Studie wie auch das Mysterium selbst im Magazin Tomorrow so: „Der Chirurg, der große Hirnteile wegoperiert, zerstört damit nicht nur Gewebe, sondern unvermeidlicherweise auch unsere gegenwärtige Vorstellung von Geist und Bewußtsein.“
        All das konnte irgendwann einmal nicht mehr ignoriert werden und mußte zu diversen Erklärungsversuchen führen. Manche Fachleute streiten die Ergebnisse mit dem Hinweis auf die Schwierigkeiten bei Gehirnmessungen schlichtweg ab. Andere sprechen philosophisch vom Überflußprinzip der Natur, das sich in Gehirnstrukturen besonders manifestieren könne. Letzterer Gruppe hielt Anatomieprofessor Patrick Wall von der Londoner Univer sität entgegen: „Von einem Überfluß im Gehirnbereich zu sprechen ist eine Ausflucht, um nicht zugeben zu müssen, daß man etwas nicht verstehen kann.“ Einen ähnlichen Standpunkt vertrat auch der Neurologe Norman Geschwind vom Beth-Israel-Hospital in Boston mit den Worten: „Natürlich weist das Gehirn eine bemerkenswerte Kapazität bei der Neuverteilung von Fähigkeiten nach einem Trauma auf, aber irgendein Defizit bleibt gewöhnlich sogar bei scheinbar völliger Wiederherstellung. Tests beweisen das immer wieder.“ Zertrümmert, zerstört, entfernt, und doch voll funktionsfähig

        Dieser Erfahrung zuwider läuft die Tatsache, daß viele Menschen radikalste Eingriffe (Durchtrennung der Hirnhemisphären, Entfernung einer Hirnhälfte etc.) völlig unbeschadet überstehen, während andere durch einen Schlag auf den Kopf schwere Schäden davontragen. Nimmt man die Medizingeschichte gründlich unter die Lupe, so strotzt sie von solchen Absonderlichkeiten. Berichte darüber reichen weit in die Vergangenheit zurück.

        Einer der ersten ausführlich dokumentierten findet sich in dem berühmten Standardwerk von Gould und Pyte: Anomalies and Curiosities of Medicine. Er betrifft den Fall des fünfundzwanzigjährigen Vorarbeiters bei einem Bautrupp der US-Eisenbahn, Phineas Gage. Im September 1847 wollte der junge Mann eine Sprengung vornehmen. Dabei stopfte er Schwarzpulver mittels einer Stange mit einem Durchmesser von etwa vier Zentimetern und einem Gewicht von fast sieben Kilogramm in ein Loch. Durch eine Panne kam es verfrüht zur Explosion, wobei die schwere Stange durch die Luft geschleudert wurde. Sie bohrte sich tief in Gages Schädel. Kollegen trugen das Unfallopfer in eine Arztpraxis. Dort wurde die Stange in aller Eile entfernt, zusammen mit Teilen der Schädelknochen und größeren Partien Gehirngewebe. Die beiden Ärzte, die Gage versorgten, hätten keinen Penny auf sein Überleben gewettet, jedoch jede Summe darauf gesetzt, daß er, wenn er davonkam, ohne Bewußtsein dahindämmern würde. Sie hätten beide Wetten verloren, denn der Fünfundzwanzigjährige überlebte nicht nur, sondern er erholte sich bis auf Verhaltensstörungen, obgleich ein Tunnel durch seinen Kopf zurückblieb.
        Dieser hatte mehr als acht Zentimeter Durchmesser und verlief, so die Fachleute „vom linken Großhirnvorderlappen parallel zur Pfeilnaht durch den Schädel“. Ein Fall mit mehreren Unmöglichkeiten.
        Nicht weniger dramatisch erging es einer Textilarbeiterin 1879 an ihrem Arbeitsplatz. Eine riesige Schraube flog aus einer Maschine und drang tief in den Kopf der Unglücklichen. Dabei wurden große Teile ihres Gehirns unwiederbringlich zerstört. Weitere Gehirnmasse mußte geopfert werden, als Chirurgen die Schraube herausoperierten. Entgegen allen Erwartungen trug die junge Frau keinerlei Folgeschäden davon. Sie führte noch zweiundvierzig Jahre lang ein Leben wie jeder andere und hatte nicht einmal Kopfschmerzen. In der Zeitschrift Medical Press of Western New York aus dem Jahr 1888 findet sich die Story eines Matrosen, der ein Viertel seines Schädels einbüßte, als er zwischen dem Balken einer Brücke und dem Aufbau des Schiffes, auf dem er arbeitete, eingeklemmt wurde. Der scharfkantige Pfeiler trennte dem Mann einen Teil seiner Schädeldecke glatt ab. Die behandelnden Mediziner stellten den Verlust einer großen Menge Blutes und eines beträchtlichen Teils des Gehirngewebes fest. Das hinderte den Betreffenden jedoch nicht, ein normales Verhalten an den Tag zu legen, nachdem er wieder bei Bewußtsein war. Er wollte sich sogar anziehen und seinen Dienst sofort wiederaufnehmen.

        Aus den ersten Jahren unseres Jahrhunderts stammen die Aufzeichnungen von Dr. Nicholas Ortiz über eine Studie, die der bolivianische Mediziner Dr. Augustin Itturicha der Anthropologischen Gesellschaft in Sucre, Bolivien, vorlegte. Es handelt sich dabei um die Fallgeschichten von Personen, die bis zum Tod im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte gewesen waren. Bei der Obduktion stellte sich jedoch zur grenzenlosen Verblüffung der Chirurgen heraus, daß das Gehirn der Betreffenden schon viele Jahre durch Abszesse, Tumore oder andere Ursachen gänzlich zerstört war. Seltsamerweise hatten die Betreffenden bis zu ihrer Todesstunde nichts davon bemerkt. Besonders beeindruckt hatte Dr. Itturicha der Fall eines Jungen, der immer über starke Kopfschmerzen geklagt hatte und mit vierzehn Jahren starb. Die Autopsie ergab, daß sich die Hirnmasse des Knaben bereits vor langer Zeit vollständig von der Schädelinnenseite gelöst hatte – ein Vorgang, dessen Auswirkungen gewöhnlich mit denen einer Enthauptung identisch sind. Der Junge hatte jedoch all die Zeit keinerlei Beeinträchtigung an den Tag gelegt. Siebenundzwanzig Tage lang unterschied sich ein Baby, das 1935 im New Yorker St. Vincent’s Hospital zur Welt kam, durch nichts von den anderen Neugeborenen. Es trank, schrie, weinte, versuchte nach Gegenständen zu greifen, reagierte auf Umwelteinflüsse und bewegte sich absolut normal. Dann starb es. Bei der Obduktion stellte sich heraus, daß das Baby gänzlich ohne Gehirn geboren worden war.
        Die Ärzte Dr. Jan W. Bruell und Dr. George W. Albee berichteten 1953 vor der American Psychological Association von einem neununddreißigjährigen Mann, dem die gesamte rechte Hirnhälfte entfernt werden mußte. Er überlebte diesen schwerwiegenden Eingriff nicht nur, sondern, so schlossen die beiden Vortragenden, „die intellektuellen Fähigkeiten des Mannes waren praktisch nicht beeinträchtigt“.

        Ebenso frappant – und zusätzlich etwas makaber – sind die Umstände, mit denen ein Leichenbeschauer nach dem Unfalltod eines jungen Mannes kon 136 frontiert wurde. Der Verstorbene war mit einem besonders ausgeprägten Wasserkopf zur Welt gekommen. Um sein Leben zu retten, war ihm als Säugling eine Apparatur zur Ableitung der Überproduktion von Gehirnflüssigkeit in den Schädel eingepflanzt worden. Das Versagen dieser Apparatur, die viele Jahre gute Dienste geleistet hatte, verursachte den Tod des nunmehrigen jungen Erwachsenen. Das stellte der Leichenbeschauer bei seinen Untersuchungen fest. Gleichzeitig registrierte er, daß der Tote nur eine hauchdünne Schicht Gehirnzellen besessen hatte: ein klarer Fall von schwerster geistiger Behinderung. Als der Beamte die Angehörigen über die Todesursache informierte, drückte er sein Beileid aus und fügte als Trost hinzu, der Tod sei für jeden Menschen eine Erlösung, der, so wie der Verstorbene, mehr tot als lebendig dahinvegetiere. Man kann sich die Überraschung und Bestürzung des Leichenbeschauers vorstellen, als ihm die Eltern des Toten erklärten, ihr Sohn habe ein gänzlich normales Leben geführt und bis zum letzten Tag einen hochqualifizierten Beruf ausgeübt. Es kommt noch extremer. Der deutsche Gehirnexperte Hufeland entdeckte bei der Autopsie eines Mannes, der bis zum Eintritt einer Lähmung im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gewesen war, daß der Betreffende überhaupt kein Gehirn besessen hatte. Der Hirnschädel war nur mit dreihundertzwölf Gramm Wasser gefüllt.
        Der berühmte Gehirnspezialist Dr. Schleich listete zwanzig Fälle schwerster Verluste von vitalem Hirngewebe ohne jegliche geistige Behinderung der Betreffenden auf. Dazu merkte er an, daß diese Fälle Quelle steter Verwirrung beim medizinischen Personal waren und Stoff für Diskussionen über die alte philosophische Frage vom Sitz der Seele lieferten. Kurzum: das Gehirn – ein unerforschliches Rätsel. Auf der einen Seite ist es so empfindlich, daß es ein einzelnes Photon registrieren kann, dann wiederum arbeitet es in Höchstform, ohne vorhanden zu sein.

        Gehirn und Geist existieren getrennt Was läßt sich aus alldem schließen? Schwer zu sagen. Der nackte Materialismus erweist sich jedenfalls als ungenügend. Das Bewußtsein treibt sich als reiner Geist in der Gegend herum oder entfaltet sich selbst dann, wenn es keinen Sitz (Gehirn) im Körper hat. Auch wenn die meisten Neurologen nach wie vor an der Vorstellung festhalten, Bewußtsein sei eine Folge der Anatomie und der Struktur der Großhirnrinde, so müssen sie dennoch zähneknirschend zugeben, daß niemand eine wirkliche Vorstellung davon hat, wie Bewußtsein hervorgebracht wird beziehungsweise wie das Gehirn diesen Prozeß bewerkstelligt, für den es ja verantwortlich sein soll.
        Quelle:http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp/u0568OhneGehirn1.html

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      • Noch einen letzten Joke,

        … vielleicht bilde ich mir ja auch nur ein denken zu können.
        Meine Mutter sagte mir als ich klein war, du hast nix als Stroh in deinem Hirn.
        Also brauchen wir es vielleicht wirklich nicht😉

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        • Meine Mutter sagte mir als ich klein war, du hast nix als Stroh in deinem Hirn.
          Also brauchen wir es vielleicht wirklich nicht

          Ich mag Menschen, die über sich selbst ulken können ..😉
          Schade, ich hatte vorher ein anderes Bild, aber das wollte nicht online bleiben ..

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      • Lieber Stefan,

        Du gräbst wieder einmal Schätze aus. Danke dafür.
        Mit diesen Fällen in Deinem Text habe ich überhaupt kein Problem.
        An irgend welche Basis-Fakten müssen wir uns aber halten, wenn wir eine Diskussion anfangen wollen. Meine Erklärungsversuche bezogen sich auf die uns bekannte normal gesunde Körper-Existenz.

        Es gibt Heilmethoden, bei denen erzeugt der ‚Heiler‘ Ersatzorgane, die nur aus einer Informationsstruktur, also aus einem Informationsfeld bestehen. Trotzdem arbeiten diese materiell nicht vorhandenen Organe perfekt. Mit der Zeit können sich aus diesen Informations-Strukturen ganz normale Organe aus ganz normalen Körperzellen bilden.

        Ich kann mir also sehr wohl vorstellen, daß ein Mensch, der kein materiell-zelluläres Gehirn hat, trotzdem ein für uns unsichtbares Gehirn aus Feldstrukturen hat.

        Und dann müssen wir uns die Frage stellen, was sind wir überhaupt, und warum führen wir hier auf der Erde ein Leben mit einem materiell-zellulärem Körper? Anscheinend sind wir Wesen, die diesen Körper eigentlich überhaupt nicht benötigen. Es gibt aber nichts im Kosmos, das keinen Sinn hat. Alles hat Sinn!

        Vielleicht sind meine Erklärungsversuche von weiter oben überhaupt nicht relevant. Die Erklärungsversuche stützen sich hauptsächlich auf die materielle, menschliche Ebene. Mir ist aber auch bewußt, daß es zusätzlich dazu noch mindestens eine andere Ebene gibt. Was heißt bewußt? Nicht wirklich, aber ich ahne es immer mehr und versuche es zu fühlen.

        Lieber Stefan, ich lerne hier auf der Erde mit größter Begeisterung; auf vielen Ebenen. Ich weiß, weil ich es ein paar Mal in meinem Leben erfahren habe, daß ich Gefühle habe, die unglaublich phänomenal mächtig sind. Es gibt da Energien in mir, die unbeschreiblich gigantisch sind. Meistens, eigentlich zu 99,999999% sind diese Energien bei mir gehemmt und blockiert. Macht das Ventil manchmal auf, so gibt es jedoch eine derartige Explosion, die ich kaum unter Kontrolle halten kann. Ich bin froh, daß diese Ausbrüche bisher stets sehr erfreulich verlaufen sind.

        Vielleicht ist der einzige Grund warum wir hier sind, zu lernen, wie wir mit unseren Gefühlen richtig umgehen sollen und dürfen? Irgendwie läuft alles darauf hinaus, alles andere scheint irgendwie mehr oder weniger irrelevant zu sein wenn man die Welt aufmerksam betrachtet. Aber wie gesagt, es gibt nich ein Fuzzelchen, was sinnlos wäre.

        Ich liebe Gott in Euch,
        Ich liebe Euch,
        Werner

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        • Hi, RL!

          was sind wir überhaupt, und warum führen wir hier auf der Erde ein Leben mit einem materiell-zellulärem Körper

          GUTE Frage! DIE Frage überhaupt ..😉
          Einen Antwortversuch gibts ein andermal, heute bin ich müde.
          Es war-für mich- sowieso, ein seltsamer Tag .. sehr komisch.
          gute Nacht, erholsamen Schlaf wünsche
          lg,

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      • Hi Petra,

        „Meine Mutter sagte mir als ich klein war, du hast nix als Stroh in deinem Hirn.“

        Den Satz, haben mir früher schon alle meine Onkels und Tanten, um die Ohren gehauen……..hätte ich ihnen doch schon damals, nur sagen können:

        „Ihr braucht Euer Gehirn gar nicht, wollt Ihr vielleicht etwas Stroh von mir, dann schlaft Ihr wenigstens weicher“

        tja….wusste ich derzeit leider auch noch nicht………

        Gute Nacht….Joe

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    • Hallo Petra,

      Super Kommentar, find ich ..
      Interessant ist ja auch, womit „denken“ denn Wasserköpfe? Es gibt ja schon einige Kandidaten, die NICHTS als WASSER
      im Kopf haben, wo wir unser Gehirn haben – und einer davon, der merkte es erst als er in der Klinik was untersuchen war..
      man kanns ich sicher lebhaft, seine Reaktion drauf vorstellen .. das Gehirn ist keine CPU .. nie im leben! Als Metapher vielleicht geeignet, okay, aber fern der Realität ..

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      • Stimmt Steven,

        an das Wasser hatte ich auch gedacht, vergas es einzubringen. Kandidat Wasser als Informationsträger, -speicher darf nicht fehlen.
        Als Meister im KMT weißt du sicherlich, dass eine Probe voran, dem Wasserhaushalt gilt – wenn das nicht wichtig ist.

        Gute Nacht liebster Steven

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      • Hi Steven,
        ich habe es so gelernt, Mit der einen Hand der zu testenden Person ab einer Haarsträhne (seitlich Stirn) herunterfahren, … KMT-Test nicht ok, Wasser trinken bis KMT-Test ok.

        Gute Nacht🙂

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        • Hallo Petra,

          Mit der einen Hand der zu testenden Person ab einer Haarsträhne (seitlich Stirn) herunterfahren, … KMT-Test nicht ok, Wasser trinken bis KMT-Test ok.

          Ah, eine Art Vortest .. auch gut, clevere Idee!
          DANKE! Man lernt wirklich nie aus – und darum LIEEEEBE ich Wissen😉

          lg,

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      • Hi Steven,

        ich habe 4 Vortests gelernt, bevor KM-Test:
        1. mit Finger kurz über Oberlippe, mittig
        2. mit Finger kurz über Unterlippe, mittig
        3. Nierenpunkt unterhalb v. Schlüsselbein mit 1 Finger berühren
        4. mit 2 Finger Sträne (für Wasserhaushalt) dazwischen runterstreichen – nicht ziehen !!!!!!🙂

        Die Testpunkte 1. – bis 3. kann man durch Energieübertragung aus dem Solarplexus stärken – Vortest 4 nur durch Wassertrinken.
        Alle 4 Vortests müssen ok geben, bevor eigentlicher Test.

        Es gibt wohl auch diagnostische Kinesiologie, das habe ich nicht gelernt, nur für Tests, Ernährung, etherische Öle usw. Gedanken …..

        Lg. Petra

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