Selektive Unterdrückung

 

Das Internet ist eine tolle Sache vor allem für politisch, wirtschaftlich, oder auch sozial interessierte Menschen die gerne kommunizieren, aber das Internet ist ebenso auch eine MÜLLHALDE voller Peinlichkeiten. Es strotz vor billigen Pornos, Albernheiten und geistig krankmachender Dinge, die vor allem Jugendlichen und Kindern schaden, deren ethische und moralische Präferenzen sich erst noch herausbilden und entwickeln müssen.

Ich denke, wir sind uns großteils einig darüber, daß auch der sprachliche Umgangston und die Qualität, bzw. das Niveau von Internetartikeln, in manchen Bereichen einen herben Tiefgang ”erlitten” hat. Damit passt es sich scheinbar der Fernsehunterhaltung an, die doch wirklich eher “unterirdisch” genannt werden muss.

Wisst ihr, ich frage mich, ob es vielleicht einen Zusammenhang, zwischen der Tatsache, der permanent ansteigenden FACEBOOK Mitgliederzahlen und den nur mehr desaströs zu nennenden PISA Ergebnissen einerseits, aber auch mit der Absenkung des öffentlichen geistigen Niveaus gibt?

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Vordergründig mag man meinen, daß es sich hierbei um Dinge handelt, welche nichts miteinander zu tun haben können. Aber sieht man etwas genauer hin, kommt man doch ins grübeln ..

Weltweit ist nun die Anzahl von FACEBOOK Mitgliedern auf 901 Mio. Menschen angewachsen (März 2012), was wahrlich eine stattliche Zahl ist, der Soziale Netzwerk-Gigant nimmt jährlich etwa an die 3,711 Mrd. USD ein, was ja auch nicht grade sehr wenig ist.  

Setzen wir deren Mitgliederzahlen mit dem Umstand in Verbindung, daß immer mehr Menschen  Nachrichten, diverse Internetwerbe-Inhalte, News und grundsätzlich viele Informationen aller nur vorstellbaren Art  alleine nur über Facebook entdecken”, inklusive auch der anderen “Sozialen Netzwerk Plattformen”, wie “Twitter”, deren Mitglieder von immerhin 500 Mio. Menschen, was zwar weniger sind, (April 2012) aber immer noch ein gewaltiges Potential beinhalten, auf Menschen einzuwirken – da gibt’s ja noch andere, aber damit lassen wir es mal gut sein – wahrscheinlich ist euch klar, daß sie alle mit Suchmaschinen arbeiten, deren Auswahlkriterien durch einen Algorithmus berechnet werden, welcher “ausspuckt” , was uns – angeblich, wohl am meisten interessieren könnte.

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Das mag der “normale und herkömmliche Weg” sein, aber wir sollten uns bewusst sein, daß diese Art der “Wirklichkeitsabbildung” selbstverständlich gewaltige Schräglagen hat und damit verzerrt ist wie nur irgendwas.

Und ich spreche hier natürlich NICHT von Menschen, die sich selber durch die “Tücken des Netzes” ihren Weg bahnen, die meist genau wissen, was für Informationen sie suchen und welche “Reizwörter” es braucht, um sie durch “Google/Yahoo/Startpage/IXQuick/ oder eben Facebook, Twitter/StudiVz/ usw. anzeigen zu lassen.

Seien wir bitte ehrlich und sprechen es offen aus, es sind nur verschwindend wenige Leute, die sich so verhalten, wie eben beispielsweise Blogger (vielleicht auch nicht jeder) Journalisten, diverse Autoren, aber auch jene Menschen, die zu den “aufgewachten” gehören. Sie haben sich ein kritisches Nutzerverhalten zugelegt und wählen sorgfältig aus, auch, welche Informationen in Frage kommen. Sie belassen es beispielsweise, meist nicht beim durchlesen der Nachricht/Information, sondern versuchen den Ursprung davon herauszufinden – woher kommt sie, wer hat sie geschrieben, durch was ist sie gedeckt, usw. ?

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Um nun wieder auf die Facebook Sache zurückzukommen, es mag durchaus auch dort kritisches selektieren geben, aber ich bezweifle, daß es viele sind.

Sie dürften vielmehr die Ausnahmen bilden – wenn wir uns nun das Nutzerverhalten von bald 1 Milliarde Menschen betrachten, deren einziges Auswahlkriterium  ein “LIKE THIS”, oder ihre “FOLLOWERS” sind, aber im wesentlich es den Filteralgorithmen überlassen, was für sie wichtig, was interessant, oder meinetwegen “Hipp” ist und “Cool”, dann sollten wir zumindest einen wichtigen Teil dessen entdeckt haben, warum ein stetiger Abfall an geistigen Niveau, in der Gesellschaft zu verzeichnen ist.

Wie man sich unschwer ausrechnen kann, wird bei diesen Algorithmen eine Unmenge an Informationen “unter den Tisch” fallen, KEINE Suchmaschine achtet auf menschliche Tragödien, Hunger, Armut, Vormarsch von Krankheiten, steigende Obdachlosenzahlen, Verelendung – außer bei speziell dafür zugeschnittenen(selbstgewählten) Suchkriterien. 

Und als wäre daß nicht schon genug, hat Facebook nun kürzlich bekanntgegeben ein neues Feature namens "Interest-Lists" zu starten, das seine Mitglieder via News-Feed mit einem kontinuierlichen Strom von Informationen, über “persönliche Interessen” versorgen soll.

"Interest Lists kann Ihnen dabei behilflich sein, Facebook in Ihre persönliche Zeitung zu verwandeln", stellt Software Engineer Eric Faller die Neuerung auf seinem Facebook-Blog vor. Die kuratierten Newsfeeds sollen weiters dafür sorgen, auf Facebook persönliche Kontakte und informelle Interessen getrennt verwalten zu können.

 

Die Idee selbst ist nicht so neu, wie es scheint, man erinnere sich bitte an “Netvibes”. Eine echt geniale Geschichte, wenn ihr mich fragt- und das ist sie noch immer.

Netvibes hatte die Idee einer personalisierte Startseite im Internet entwickelt. Eine Art “Setzbaukastensystem”von verschiedenen, selbst auswählbaren Modulen,  die man sich auf auf jener Startseite platzieren konnte: Mit nur wenigen Klicks konnte man sich Blog-Abonnemente, Suchfelder von Suchmaschinen, Maileingänge, To-Do-Listen, Notizzettel, Wettervorhersagen, Fotos und vieles mehr zusammenstellen. (Siehe Bild unten)

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So kreativ und interessant, eine solch gewählte Variante sein kann, beginnt man recht rasch die “Minuspunkte” davon zu entdecken. Wie auch immer du deine Kriterien bei der Zusammenstellung ausgewählt haben magst, es wird immer nur eine “Roboterisierte Angelegenheit” sein, welche mit einer wirklichen “Up to Date” Suche wenig zu tun hat. Ihr wisst selbst, wie schnell sich Dinge ändern können, personalisierte  Dashboards können jedoch nur auf deine eingegebenen Stichworte hin reagieren und das Netz auf gewünschte, bzw. interessierte Informationen hin absuchen.

Ich erinnere mich noch, daß ich damit experimentierte und wobei ich versuchte, bezüglich der damals grade hochgepuschten Wikileaks Geschichte, am Ball zu bleiben. Denkste, Pustekuchen, ich sollte entdecken, daß meine altbewährte Methode des manuellen Durchkämmens des Internets, schneller, aber auch Zielsicherer sein sollte. 

Wenn nun Facebook jedem User die Möglichkeit einräumt, eigene Listen seiner favorisierten Medien und Personen des öffentlichen Lebens zu organisieren, dann KÖNNTE das im Grunde kreative Prozesse fördern. Ja, WENN tatsächlich ein jeder selbst, sich diese “Interesst Lists” via “News Feeds” zusammenstellt.

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Facebook wäre allerdings nicht Facebook, wenn sie diesem möglichen “Wildwuchs an Kreativität” nicht mit einer eigenen Kreation personalisierter “News Feeds”, einen Riegel vorschiebt.  Die Gefahr kommt wie immer, aus der Richtung der Bequemlichkeit:

Facebook organisiert eigene Listen und empfiehlt die “populärsten Artikel” – erraten, diese werden wieder durch ihre Filteralgorithmen ausgewählt. Persönlich bezweifle ich, daß sich die “kreative Variante” lange hält, vielleicht ein bis drei Wochen, wo es noch “etwas neues” und spannendes ist. Spätestens dann wird die Masse der Facebook Nutzer, nach den personalisierten Vorgaben greifen und diese nach dem Schema eines täglichen Rituals durchgehen ..

Ihr wisst schon- like this: Guten Morgen, neuer Tag, erst mal Kaffee trinken, Kippe rauchen, “Interesst Lists” durchlesen ..

Und wie bereits erwähnt, Filteralgorithmen gehen weder nach ethischen, oder moralischen Gesichtspunkten vor, tatsächlich werden sie alles, was auch nur im entferntesten zum nachdenken einlädt, oder sonstwie am Lack der allgemeinen Oberfläche kratzt rausschmeißen.

  Man kann sich sicherlich ohne größere Probleme vorstellen, daß diese Art von Nachrichten, mit der “lustigen Mickey Mouse Welt” kaum in Konkurrenz treten können. Oder etwa mit den 350.000 Spiele-Apps von Facebook und Co. Nein, gewiss nicht!

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Es geht nicht darum, daß sich jedermann nur mehr mit der “Negativität der Welt” beschäftigen sollte. Aber darum, das dies zur REALITÄT und der tatsächlichen Wirklichkeit dazugehört. Und klar ist uns sicherlich auch, daß Facebook nicht daran gelegen sein kann, seine Mitglieder ausgerechnet auf “unangenehme Dinge” aufmerksam zu machen – da geht’s mehr um “Fun”, “sexy Bunnys”, “B-Promis” und ihre Leichen im Keller, “Li-La-Laune” allaround und wie man noch mehr “harte Dollars” macht. 

Es geht darum, daß die Menschen dadurch ein hoffnungslos falsches Bild der Welt präsentiert bekommen, sie verlieren den Blick für die realen und wichtigen Dinge, innerhalb der menschlichen Gemeinschaft, deren Teil sie doch auch sind.

Und dies ist auch erst der Anfang, aber wir können getrost davon ausgehen, daß diese Vorgehensweise verstärkt werden soll. Und es betrifft immerhin ein Achtel der Weltbevölkerung, vielleicht aber mehr! 

Und eigentlich nur nebenbei, am Rande erwähnt, war Facebook Gründer Mark Zuckerberg einer der Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz von 2011. Und 2012 eingeladener Gast der jährlichen Sun-Valley-Konferenz, ein “Stelldichein” der Prominenz aus “IT-Welt” und Medien mit Politikern und CEOs verschiedener Branchen zusammen, um über die Zukunft ihres Business zu reden.

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Facebook-CEO Mark Zuckerberg und Laura Arrillaga-Andreessen, Frau von Netscape-Gründer und Facebook-Aufsichtsratsmitglied Marc Andreessen.

Der junge Milliardär war auch einer der Ultra-VIP-Gäste des grandiosen Abendessens zu Ehren von Shimon Perez in Washington, bei seinem Empfang der „Freiheitsmedaille" am 13. Juni. Es ist schon interessant, welch ein “G`riß”, um den Newcomer ist, selbst “Barack-NO-we-can’t-Obama” erwies ihm seine Reverenz ..

Vielleicht kein Wunder, daß Facebook heute ein Schlüsselelement des CIA Propaganda-Apparates, rund um “arabische Frühlinge” und  der westlichen Unterstützung, junger "Revolutionäre", der “Freunde Syriens” aus Katar ist.

Zuckerberg hat persönlich die Schaffung und Förderung der im März gestarteten persönlichen Seite des israelischen Präsidenten page officielle beaufsichtigt und eine Video-Kampagne mit dem Titel « Be my friend for peace » (werde mein Freund für den Frieden) erstellt, wo solche Pazifisten und Menschenrechtsaktivisten, wie Nicolas Sarkozy, David Cameron, Recep Erdogan oder sogar Königin Elisabeth II von England erscheinen.

Das Ziel der Operation ist die Förderung von Israel, durch Schaffung "einer Kommunikation mit Bürgern der Länder, die keine diplomatischen Beziehungen mit Israel haben, mit Schwerpunkt auf die Jugend der arabischen Welt".

 

Meine Vermutung, ob es vielleicht einen Zusammenhang, zwischen ansteigenden FACEBOOK Mitgliederzahlen und einem Abfall von allgemeiner Intelligenz, mag übertrieben erscheinen, ist mir schon bewusst. Allerdings scheint es doch nicht so an den Haaren herbeigezogen, so entdeckte ich heute die Sichtweise eines gewissen Eli Pariser (was für ein Nachname!) eines politischen Aktivisten und Autors, welcher jedoch auf persönliche Erfahrungen zurückgreifen kann, im Zusammenhang mit Informationsfiltern im Internet und wie sich diese Vorfilterung auf die für uns sichtbaren Informationen auswirkt.

Er schrieb das Buch “The Filter Bubble” und beschreibt darin seine Erfahrungen mit diesen Informationsfiltern. Demnach dürfte meine kleine Vermutung recht harmlos gewesen sein.

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Allerdings blieb es nicht dabei, im bemühen, die Dinge ein wenig zu ändern, gründete er mit Peter Koechley, die Website Upworthy.nachdem sie das Ergebnis einer Studie sahen, was das Internet ausmacht. Man kann wirklich sagen, es wird von Oberflächlichkeit überrannt ..

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DAS sieht tatsächlich sehr traurig aus, allerdings sollten wir nicht gleich zu unseren Taschentüchern greifen. Letztlich ist es wie immer, der Mensch ist einfach aufgerufen, SELBST wieder  Verantwortung zu übernehmen, was er liest, worüber er lesen will, was er denkt und wie er denken will. Entgegen der herrschenden Ansicht, daß man dies nicht beeinflussen könne, was man, oder wie man denkt, wird man, WENN man versucht Herr über seinen Geist zu werden, mit erstaunen entdecken, daß dies sehr wohl möglich ist – und weit mehr noch.

 

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Upworthy möchte dieser Geistlosigkeit etwas entgegensetzen, indem sie eine wohlausgewogene Mischung an interessanten Informationen zusammenstellen.

Wenngleich ich das persönlich löblich finde und gewiss eine konstruktiver Versuch ist, um der Herrschaft der Einäugigen ein Ende  zu setzen, so kommen wir dennoch nicht drum herum, uns persönlich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen.

Upworthy, so wie ich es verstanden habe, lebt davon, daß man ihnen zuschicken und posten soll, wenn man etwas interessant ,oder Wert ist zu teilen.  Daraufhin werden von ihnen Rankings erstellt, die man – so man will – nutzen kann. Auf alle Fälle dürften Artikel, Posts, Kommentare und Informationshinweise, die per Upworthy ihren weg ins Netz finden, ein gutes Stück mehr Menschlichkeit zurückbringen. Weil man doch davon ausgehen kann, daß, wer immer dabei mitmacht, dies aus denselben Gründen und Intentionen heraus tut, welche die Gründer von Upworthy bewogen hat, ihre Website zu entwerfen. “Raus mit der Oberflächlichkeit” .. 

Man kommt aber nicht an einer Tatsache herum: Man kann die Welt nur ändern, wenn man sich selbst ändert!

Quellennachweise:

http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook

http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter

http://www.voltairenet.org/Facebook-Instrument-des

http://derstandard.at/1342139002569/Zuckerberg-Cook-und-Co-Treffen-der-IT-Mogule-im-Sun-Valley

http://www.upworthy.com/could-this-be-the-most-upworthy-site-in-the-history-of-the-internet

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17 Kommentare

  • huhu steve, danke für diesen mal wieder überaus interessanten artikel🙂 Ich nutze FB regelmäßig, von diesen listen höre ich heute das erste mal :))) Nur: ich habe ausgesuchte leute auf der freundesliste, eben so welche, die dich auch gerne lesen würden… Durch diese leute kam ich dazu, mich vegan zu ernähren, eine strafanzeige gegen die regierung im falle der absegnung des ESM zu stellen, ich bin regenwald, arktis und tierschützer und einen ( zugegeben echt hartcore-) infokrieger versorgt mich ebenso täglich mit interessanten messages. Man lernt – wenn man eben nicht von haus aus ein vollhonk ist – sehr interessante menschen kenn, ich denke, auch das macht diesen fb-hype aus. unkompliziert seinesgleichen zu finden. Z.b: ich lerne jetzt mal die susi kennen, kann mich super gut mit ihr austauschen – die chemie und die wellenlänge stimmt, man hat ein gemeinsames thema – vielleicht – den tierschutz und postet news und wissenswertes, vielleicht auch mal einen hilfeaufruf. Susi hat jetzt bert auf ihrer freundesliste, ich komme über die kommentare unter susis comments mit bert in kontakt und irgendwann ist auch er auf meiner fl…
    Gleichgesinnte halt… Ich habe – weil du auch die jugend ansprichst – mal nen comment gelesen, der sinngemäß aussagte, dass immer mehr jugendliche facebook verlassen, weil ich fast alle eltern dort tummeln🙂 Aber du hast recht: adlerauge sei wachsam!

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    • Hallo Bine,
      Okay, du bist allerdings nicht die „typische Facebook Userin“, oder?😀
      Den Artikel hab ich auch gelesen, daß die Kids Facebook verlassen,
      weil die „uncoolen Oldies“ dort sind .. hab mich abgelacht ..😛

      Ganz richtig: Wehret den Anfängen ..😉

      by the Way:
      Interest-Link in den nächsten Wochen

      In den nächsten Wochen soll in jedem Profil unter den links angeordneten Bookmarks der Interest-Link aufscheinen. Mit wenigen Klicks kann sich jeder User anhand einer eigenen Liste seine favorisierten Medien und Personen des öffentlichen Lebens organisieren. Die Listen können zudem öffentlich gemacht werden und so anderen Usern als Anregung dienen. Zusätzlich kuratiert Facebook eigene Listen und empfiehlt die populärsten Artikel.

      Angriff auf Twitters Interest Graph

      Fachmedien interpretieren den Vorstoß als Schachzug, um weiter in das Angebotsfeld des Konkurrenzmediums Twitter einzudringen und dessen Entwicklung hin zum journalistischen Medium weiter zu bremsen und selbst zu einem Nachrichtenaggregator in der Art von news.me zu werden. AllThingsDigital vermutet zudem, dass das neue Feature eine Reaktion auf einen kürzlich veröffentlichten Pew Internet Research Report ist, der unter Usern zunehmend eine Tendenz des „unfriending“ in Zusammenhang mit Bedenken zur Privatsphäre konstatierte. (tara, derStandard.at, 12.3.2012)

      Hintergrund:

      Der „Interest Graph“ beschreibt ein Netzwerk von Usern, die sich ohne jemals persönlichen Kontakt gehabt zu haben, aufgrund ähnlicher Interessen verbinden. Medien und Special-Interest-Services können dieses Netzwerk durch Third-Party-Apps nutzen, um ihre Inhalte auf Plattformen wie Facebook oder Twitter einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
      —————————
      Quelle: http://derstandard.at/1331207028980/Aggregator-Facebook-will-mit-Interest-Lists-zur-personalisierten-Zeitung-werden

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  • Hallo Stefan,
    danke für den Artikel. Ich selbst bin nicht bei FB.
    Interessant fand ich neulich, (bekam ich über eine Freundin),
    dass da eine Diskussion über Fluor-Gift stattfand..

    LG Christa

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  • guten morgen,

    nach der modeerscheinung „wer-kennt-wen“ wurde mir bewusst das ich mit meiner lebenzeit doch besseres anzufangen weis als die machenschaften meiner bekannten zu verfolgen.

    drum hab ich mit facebook , zum entsetzen meiner kinder, gar nicht erst angefangen.

    schon damals hatte ich den eindruck das man schnell in eine abhängigkeit gerät.

    erst gestern bekam ich wegen vertragsverlängerung mein erstes „smartphone“ . das lässt sich scheinbar nur mit einem google konto richtig nutzen…….nach 5 minuten aufregung ist dann die karte wieder ins alte handy eingezogen…..was hab ich für verträge mit google ?

    vielleicht bin ich auch einfach zu altmodisch….

    liebe grüße
    andy

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    • Hallo andy,

      „vielleicht bin ich auch einfach zu altmodisch….“

      Das denke ich eher nicht, mir geht es da ganz genau so……..habe vor 2 Tagen auch mein älteres Handy beschädigt und hatte schon leicht Horror, mir nun so ein Touchscreen-Ding zulegen zu müssen.

      Habe es aber wieder selbst reparieren konnen….juhhuh…..und im äußersten Notfall, habe ich sogar noch ein ganz altes Siemens C50 gefunden……..damit kann man eigentlich gar nichts machen…….außer telefonieren halt….😀😀😀

      Schönen Sonntag…….hier lacht die Sonne, keine Chemtrails…..einfach nur schön!!!

      Gruß Joe

      P.S.

      Übrigens, seit über 14 Tagen, so gut wie keine Streifenflieger mehr hier in Berlin…..ich werte das mal, als ein gutes Zeichen!!!!

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      • P.S.

        Übrigens, seit über 14 Tagen, so gut wie keine Streifenflieger mehr hier in Berlin…..ich werte das mal, als ein gutes Zeichen!!!!

        nee, kein gutes zeichen – die kreisen jetzt wie die blöden über wiesbaden

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    • Hallo Andy,

      vielleicht bin ich auch einfach zu altmodisch….

      Da tippe ich eher auf Vernünftig!😉

      lg,

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  • Facebook ist meiner Meinung nach das beste was dem CIA je passieren konnte. Ich benutze es selber nicht aber wundere mich über die Abhängigkeiten meiner realen Bekanntschaften seit sie dort Mitglieder sind. Fazit für mich selber: Ein Dienst den keine Sau braucht. ( sorry für die ausdrucksweise ). grüße denny

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    • Hallo Denny,
      Manchmal muss man deutlich sein!😉

      lg,

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      • Ich wünschte, wir hätten mehr solch mutiger Schreiberlinge,
        wie es Evelyn Hecht-Galinski ist!!!
        ———————————————————————-

        Kommentar vom „Hochblauen“
        Wenn der Davidstern in die Unterhose rutscht
        Von Evelyn Hecht-Galinski

        Kann man eine faschistisch-rassistische Regierung des Zionistischen Apartheid-Regimes Israel/Jüdischer Staat überhaupt noch für voll nehmen in der Weltgemeinschaft? Da lässt der Regierungschef dieser rechtsextremen Regierung, Netanjahu, ein sogenanntes Gutachten, eine Prüfung der Gesetzlichkeit der völkerrechtlich illegalen Siedlungen und Vorposten im Westjordanland und Ostjerusalem erstellen, von einer dreiköpfigen Kommission. Diese sogenannte „unabhängige“ Kommission bestand aus Juristen, die der Siedlerbewegung und dem Likud nahe stehen.

        Den Vorsitz hatte der ehemalige Richter Edmund Levy am Obersten Gericht in Israel, ein Hardliner und „Rechtsausleger“ besonderer Art, der schon während seiner damaligen Richtertätigkeit als einziger von elf Richtern gegen den Abzug jüdischer Siedler aus dem Gazastreifen gestimmt hatte. Dieses neunundacht- zig -Seiten-Gutachten wirkt eigentlich wie eine Satire, es zeigt aber in Wirklichkeit die Sichtweise jüdischer „Rechtsgelehrter“ und Politiker der regierenden Mehrheit im Jüdischen Staate. Hier wird auf Basis der langjährigen Unterstützung des Siedlungsbaus ein Unrecht nachträglich legalisiert, alles nur im Sinne des Zionismus des Jüdischen Staates. Hier zeigt sich die wiederkehrende Formel, die schon bei der Staatsgründung prägend war und auch offen von Politikern wie Ben Gurion, Golda Meir und vielen anderen offen ausgesprochen wurde und nach der auch gehandelt wurde: Ein Land ohne Volk, für ein Volk ohne Land, wie Theodor Herzl, der zionistische Ur-Vater, herzlos feststellte. Damit begannen der Landraub, die Enteignung und die Katastrophe, die Nakba für das palästinensische Volk. Das jüdische Volk, gibt es das überhaupt? („Die Erfindung des Jüdischen Volkes“, Buchtitel von Shlomo Sand) Schaffte man den „Auserwählten“ Sonderrechte in der Welt, und damit wurde durch den Holocaust eine zionistische Expansionspolitik einmaligen Ausmaßes auf Kosten der Palästinenser von der Weltgemeinschaft geduldet. Zugleich macht sich auch die deutsche Außenpolitik immer schuldiger, wenn sie diesem Treiben und der Legalisierung der völkerrechtswidrigen Politik des Jüdischen Staates weiter zustimmt.

        Gerade auch Außenminister Westerwelle, der Hüter der Menschenrechte weltweit, von Syrien bis Iran, unterstützt mit seiner Außenpolitik die Politik, die die israelische Regierung betreibt. Schrieb doch der deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, einen schleimigen, von Demut und Anbiederung triefenden Brief zum Kölner Beschneidungsurteil an den Knesset-Vorsitzenden Riflin und bezeichnete darin das Urteil als eine Einzelfallentscheidung, die keine bindende Wirkung für andere Gerichte entfalte. Weiter bedankte er sich für Rivlins Berlin-Besuch und freute sich auf die Fortführung der offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen beiden! Gerade dieser Riflin hatte sich schon im Vorfeld seines Besuches für eine „Einstaatenlösung“, einen – aber ganz im jüdischen Sinne – für Juden privilegierten Staat ausgesprochen. Das wurde sogar in Israel als „Einzelmeinung“ abgetan. Natürlich hatte er auch bei seinem Kollegen Lammert interveniert, um die Beschneidung gesetzlich legalisieren zu lassen – gegen das Kölner Gerichtsurteil. Also wieder eine Legalisierung von Unrecht und eine unzulässige Einmischung in deutsche Belange! Dafür also ein Brief eines deutschen Botschafters? Ist das die Aufgabe der Botschafter, oder ist das die Fortführung der deutschen Staatsräson für die Sicherheit Israels?

        Inzwischen hat die „Vorhaut-Debatte“ schon groteske Züge angenommen. Auch Rabbiner, wie der Vorsitzende der Europäischen Rabbiner-Konferenz, der Russe Pinchas Goldschmidt, schämen sich nicht, den Holocaust zu instrumentalisieren und das Kölner Beschneidungsurteil als den schlimmsten Angriff auf das jüdische Leben seit dem Holocaust zu bezeichnen. Schlimmer noch: dieser orthodoxe Rabbiner erdreistet sich, für ALLE Juden in Deutschland zu sprechen! Er sieht auch, sollte das Urteil Bestand haben, keine Zukunft mehr für die Juden in Deutschland, begrüßt aber den Brief von Botschafter Michaelis, der eine rechtliche Klarstellung vor der Knesset, also dem israelischen Parlament, in Aussicht gestellt hatte. In Wirklichkeit wurde er vor die Knesset „geladen“, um das Urteil dort zu „erklären“. Auf diese Erklärung darf man gespannt sein! Goldschmidt betonte auch die Beschneidung sei Grundlage für jüdisches Selbstverständnis. In dieser Frage gebe es absolutes Einverständnis zwischen orthodoxen und liberalen Juden. Ob das wirklich so ist? Das Urteil sei Teil einer Folge von Angriffen auf religiöse Minderheiten in Europa – da verglich er Äpfel mit Birnen, weil die Beschränkungen für den Minarettbau in der Schweiz, der Streit um das Schächtverbot in den Niederlanden (gehört hier auch zur Diskussion) und das Burkaverbot in Frankreich (wichtiger wäre, die faschistische LDJ, die jüdische Verteidigungsliga zu verbieten) in einen Topf geworfen wurden mit dem Beschneidungsurteil. Natürlich argumentierten auch andere jüdische Funktionäre ähnlich, wie unter anderem auch Dieter Graumann (Dieter mir graut vor Dir) für den Zentralrat der Juden. In der Tat, sollte das jüdische Leben in Deutschland von diesen Funktionsträgern und Religionshütern abhängen, mache auch ich mir große Sorgen um das jüdische Leben.

        Am schlimmsten und fast unerträglich aber war folgende Aussage von Rabbiner Goldschmidt – er zitierte einen Rabbiner: „Als alle religiös waren, habe der Antisemitismus eine religiöse Sprache gesprochen, mit der Säkularisierung sei es die Sprache des Rassismus geworden, heute benutze der Antisemitismus die Sprache der Menschenrechte“. – Hier wird in schrecklicher und bekannter Manier Kritik mit der „Keule“ gekämpft!
        Wie wird eigentlich die Frage geklärt, wenn ein/e Partner/in einer Ehe oder einer Verbindung keine Beschneidung möchte, aber der andere Partner sich dafür ausspricht? Tritt dann die Scharia oder das Rabbinische Gericht an?

        Man ist jetzt auch im Kontakt mit dem Zentralrat der Muslime, Ditib und der deutschen Katholischen Bischofskonferenz; da wächst zusammen, was zusammengehört. Ebenso hoch wie die Religionsfreiheit sollte das Recht auf Unversehrtheit sein! Auf eine höchstrichterliche Klärung wollen die Rabbiner natürlich nicht warten. Auch nach dem Kölner Urteil würden die von den Synagogen bestellten Beschneider (Mohel) die Entfernung der Vorhaut von Jungen fortsetzen. Liegt damit nicht eine klare Rechtsbeugung vor? Aber was macht die deutsche Politik stattdessen? Die Regierung plant eine „Klarstellung“, das heißt einen Freibrief, dass Beschneidungen nicht strafbar sind! Dazu wird nächste Woche EXTRA eine Bundestagssitzung einberufen, die dann ganz schnell für die Beschneidung plädieren wird.
        Dem wird dann sicher ein Gesetz folgen, da die „Freiheit der religiösen Betätigung ein hohes Rechtsgut ist“ (auch Körperverletzung?), wie Regierungssprecher Seibert in einer Erklärung betonte.
        Man hat jetzt zwei Lösungen parat: entweder im Zuständigkeitsbereich von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger wird ein Passus in das Strafgesetzbuch eingefügt, dass die Beschneidung von Jungen nicht als Körperverletzung strafbar ist – wenn sie fachgerecht durch einen Arzt (in Saudi Arabien werden die Hände von Dieben auch „fachgerecht“, inzwischen von Ärzten abgehackt) und auf Wunsch der Eltern erfolgt. Sollte die Justizministerin, die sich noch etwas zurückhaltend zeigt, nicht so schnell „spurten“, dann muss ihr Kabinetts- und FDP-Kollege, Gesundheitsminister Bahr „ran“, der sich auch schon offener zeigt, nämlich mit einem Fachgesetz zum ärztlichen Berufsrecht. Dort könnten dann die medizinischen Standards der Beschneidung näher geregelt werden.

        Übrigens berufen sich Juden wegen der Beschneidung immer auf Abraham und beziehen sich auf ihn. Allerdings hat sich dieser erst im hohen Alter von neunundneunzig Jahren beschneiden lassen. Ob er da noch im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten war? (Genesis 17,24). Sein erster Sohn Ismael, wurde erst mit dreizehn Jahren beschnitten (Genesis 17,25). Erst Isaak wurde am achten Tag beschnitten – auf was bezieht man sich da eigentlich? Also müssen kleine Jungen weiter aus nicht mehr nachvollziehbaren Riten Körperverletzung erdulden und das demnächst wahrscheinlich auch noch mit staatlicher Hilfe!

        Merke: wenn die Lobbies rufen, dann springen die deutschen Politiker in vorauseilenden Gehorsam und liefern auch den Religionen passende Gesetze. Körperverletzung bei der Knaben-Beschneidung gibt es nicht, aber im Tierschutzgesetz verankerte man vor ein paar Jahren ein „Schwanz-Kupieren“ als nicht mehr zulässig und verbot es. Ich frage: Warum ist bei Hundeschwänzen von Rüden mit Recht verboten, was aber bei Knabenschw…. erlaubt ist? Inzwischen ist der Davidstern sowieso in die Unterhose gerutscht, da Schiesser von einer israelischen Firma zu 100% übernommen wurde. Ähnlich scheint mir auch die sogenannte Religionsfreiheit in die Hose gerutscht zu sein. (PK)

        Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin und Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. Unsere Leser/Innen kennen sie als Autorin der Serie, die sie „vom Hochblauen“, ihrem 1186 m hohen „Hausberg“ im Badischen, schreibt.

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      • Hallo Stefan,

        danke, da ist doch alles zu gesagt worden.
        Es gibt nichts mehr hinzuzufügen.

        LG Christa

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  • Hallo Stefan,

    FB kommt mir nicht in die Tüte. Fand meine Kollegen schon zu albern, die im „Traumurlaub“ in Tailand nichts besseres zu tun haben, als die neusten Bilder auf FB zu posten, geht’s noch? Das ist gar nichts für mich.

    LG MIrjam

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  • Bin privat auch nicht auf FB (meine Freunde wundern sich schon gar nicht mehr, weil sie vom „Verschwörungstheoretiker“ noch viel merkwürdigeres Verhalten gewohnt sind)😉 Und als „Chaukeedaar“ bin ich nur auf Farcebook, damit ich gewisse gute Blogartikel bewerten kann.

    Der wirkliche „Skandal“ im Moment bei Farcebook finde ich aber diese Stasi-Funktion (hat mir mein Hacker-Kollege berichtet), wo man oben Benutzer-Bilder von Freunden eingeblendet erhält und gefragt wird, ob der Name dazu aus dem richtigen Leben ist, oder ob es sich um einen falschen Namen handelt… DENN: Eigentlich ist „Facebook“ vom Namen her typisches „Hiding in the open“, den für die CIA ist es wirklich einfach und vor allem ein Buch von Gesichtern! FACE-BOOK! Weltweit! Es gibt heute Gesichtserkennungs-Überwachungssysteme, die kann man in einem vollen Stadion einmal über alles drüberfahren lassen, und es spuckt einem in Echtzeit ein Dutzend registrierte Verbrecher aus (in den USA getestet). Jetzt überlegt euch mal, welchen Wert Facebook für die Illuminaten für die Zukunft hat! Insbesondere und vor allem, wenn zu den Bildern noch echte Namen stehen!

    Das sage ich nicht, um Angst zu machen, sondern damit sich möglichst viele von dem Scheiss fernhalten, das liebe Umfeld darüber informieren und bewusster mit Datenschutz umzugehen lernen.

    Hab euch alle gern, der Chaukee

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  • Eine wundersame Enthemmung scheint uns also bei unseren Reisen in den sozialen Netzwerken zu übermannen, vor allem wenn wir aus dem seelischen Gleichgewicht geraten sind. Aber vielleicht fehlt es uns nur an Übung im Umgang mit den neuen Medien.

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  • About a year and a half ago, we released a
    pretty big PLR package called Facing the Facebook Facts.
    At the time, it was up-to-date and had great information for PLR buyers to market to
    the Facebook and social audience.

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