Syrien: Apokalypse abgesagt

 

Syrien: Apocalypse Cancelled

 

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Übersetzt von Steven Black:

Die Situation um Syrien hat sich die letzten Tage gelockert. Die Amerikaner ziehen die bereitstehenden Gruppen der USS Eisenhower und USS Iwo Jima Amphibious aus dem östlichen Mittelmeerraum zurück. Präsident Obama erwartet, dieser Schritt  würde die Spannungen in der Region "erleichtern”. 

Welche Art von Spannung ist geschehen, daß es eine Angelegenheit des plötzlichen Interesses der US-Verwaltung ist, nach 22 Monaten direkter Störung in syrische Angelegenheiten? Lassen Sie uns einen kurzen Ausblick auf vorangegangene Veranstaltungen werfen.

Die NATO- Entscheidung hetzte dazu, Patriot-Systeme an der Türkisch-syrischen Grenze, Anfang Dezember bereitzustellen. Die Rechtfertigung des Einsatzes von angeblicher Verteidigung des türkischen Territoriums gegen Bomben, Granaten und Minen, die gelegentlich aus Syrien kamen ist lächerlich. Das Patriot-System ist nicht in der Lage für einen solchen Schutz. Es wurde entwickelt, um Luftangriffen zu widerstehen und hat auch eine begrenzte Fähigkeit zum Abschuss taktischer Raketen. Die Patriots können in der Türkei NUR gegen syrische MIG Flugzeuge kämpfen. Aber dieses Szenario ist unmöglich, wenn die Türkei nicht in Syrien eindringt.

Gleichzeitig  kamen US Kampf Gruppen in den östlichen Mittelmeerraum, welche anzeigten, daß die NATO Vorbereitungen für einen möglichen Vorwand zu Intervention traf.

Als Reaktion darauf hat Russland seine Flotte in der Region gestärkt. Ein russischer Kampf Gruppe,   angeführt durch den schweren Kreuzer "Moskva", wird von einem Verbund von mehreren Kriegsschiffen (Kreuzer, Landungsschiffe, Tanks und Zerstörer) begleitet, die von der russischen Ostsee und Nordischen Flotten kommend, nächste Woche im östlichen Mittelmeer erwartet werden.

Offiziell sind die Kriegsschiffe für Übungen und Nachschub, an der russisch-betriebenen Tartus Basis in Syrien und auf dem Weg einer Anti-Piraterie-Mission nach Somalia . Ihre Beteiligung an dem syrischen “Face-off “ist nur eine Frage des politischen Willens der russischen Führung.

So war die Konzentration der Konfrontation von Seestreitkräften, vor der syrischen Küste bis Mitte Dezember fast bedrohlich. Die Entscheidung der USA, die Kriegsschiffe zurückzuziehen, hat insbesondere die Türkei irritiert, die nun ohne die Unterstützung der USA – für den Fall einer militärischen Eskalation sind, aber dies minimiert die Möglichkeit eines solchen Szenarios.

Dieser Rückzug ist bei weitem nicht der erste Rückzug der Vereinigten Staaten: das gleiche ist passiert, als ein türkischer Jet im Juni abgeschossen wurde, oder als im Juli, Israel gegen Syrien wegen der Möglichkeit von chemischen Waffen “bugaboo” provozierte.

Die US-Innenpolitik: Neben der starken, russischen Position in der syrischen Frage hat ein weiterer Faktor, diesen positiven Trend in der syrischen Anordnung verursacht. Ein ‚ Magen-Virus ‚, der vor kurzem Mrs. Clinton störte, könnte als eine diplomatische Krankheit betrachtet werden, der ihr erlaubte, die Teilnahme an einer Kongress Anhörung zu den Anschlägen in Benghazi zu vermeiden, wo im September der US-Botschafter in Libyen getötet wurde.

Dieser Mord war eine direkte Folge der Versäumnisse der US-Außenpolitik im Nahen Osten,  in den letzten Jahren, wie es von Daniel Benjamin, der Koordinator des Außenministerium für Terrorismusbekämpfung erkannt wurde,

…Die libysche Revolution befreite die Hände von Extremisten-Gruppen aller Art und führte zu einem weit verbreiteten Terrorismus . Ein weiteres Beispiel dafür ist Syrien, wo Mitglieder der al-Qaida im Irak versucht haben, auf Seite der Opposition dauerhaft Fuß fassen. Die Revolutionen, die  im vergangenen Jahr durch die Region fegte, hatte zu einer gefährlichen Zunahme von Extremismus und weit verbreiteten Instabilität geführt.

Ein vertraulicher US Bericht der unabhängigen Kommission, erarbeitet im Hinblick auf den Benghazi Angriff, verdient besondere Aufmerksamkeit. Seine Schlussfolgerungen beeinflussten offensichtlich die Entscheidung der USA, eine weitere Verschärfung der Lage in Syrien auszusetzen. Obgleich die Vereinigten Staaten den Plan der regionalen Entstabilisierung kaum aufgeben werden, schreibt es zweifellos mehr Vorsicht, hinsichtlich des eingelassenen Auftrags vor, um dadurch nicht definitiv die US-Außenpolitik zu diskreditieren..

Unerwünschte Offenbarungen der wahren Motive hinter dem Labyrinth des arabischen Frühlings,  würde sowohl die amerikanische Zivilgesellschaft zuversichtlich stimmen, daß Washington gegen einen weltweiten Terrorismus kämpft und die US-Verbündeten überzeugen, die  kaum informiert sind, daß sie als Schachfiguren in einem geopolitischen Spiel angeboten werden.

Quelle:
Oriental Review (Russland)

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Quelle des Beitrages: http://www.voltairenet.org/article176983.html

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