Vipassana – Freiheit hinter Gittern

Liebe Leser/Innen und Freunde, einige von euch werden sich an diese ziemlich interessante Meditationspraxis erinnern, die uns kürzlich von “Freund FLO” in Form einer kleinen Datei präsentiert wurde. Einige unter euch mögen sie auch ausgeführt haben, die Mehrheit allerdings hat dieses “Präsent” vermutlich gar nicht mitbekommen, oder haben es überlesen, da die Kommunikation darüber, in den Kommentaren ablief. DAS finde ich ausgesprochen schade, besonders für diejenigen unter uns, welche stets Ausschau nach geeigneten Transformationswerkzeugen halten, wäre diese Meditation ein ziemlicher Gewinn. Es ist aber KEINE typisch geführte Meditation, sondern eine überaus alte Technik, die tatsächlich seit der Zeit Buddhas, bis zum heutigen Tage, durch eine ununterbrochene Kette von Lehrern weitervermittelt wird und mit der unglaubliche Resultate erzielt werden und weiterhin wird – veränderten Energiefluß inklusive.

“Vipassana”, so ihr Name, welcher "die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind" bedeutet, ist eine Atemtechnik, die dazu auch noch recht einfach zu handhaben ist. Ich bin davon sehr beeindruckt und möchte über diesen Beitrag die Leser/innen dazu anregen, diese Erfahrung selbst zu machen, um sich von ihrem immensen Wert zu überzeugen. Das lösen von alten Blockaden, auflösen von Traumata und verdrängter Erlebnisse und/oder quälender Erinnerungen, die oftmals tief im Unterbewusstsein verwurzelt sind, ist durch diese einfache Praxis möglich. Darüberhinaus habe ich einige Recherchen diesbezüglich durchgeführt, dabei bin ich in meiner Auffassung nachdrücklich bestätigt worden.  

Möge das Beispiel im folgenden Beitrag eine klare Sprache sprechen und den einen oder anderen dazu bringen, es selbst zu versuchen. Es gibt viele Methoden und Möglichkeiten zur Befreiung des eigenen Geistes, nicht alle sind so Erfolgreich und ganz sicher nicht so einfach – selbst Hirnforscher der Neurobiologie sind beeindruckt.

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Freiheit hinter Gittern: Vipassana im Gefängnis

Einführung

Im April 1994 wurde auf dem Gelände des Tihar-Gefängnisses in der indischen Hauptstadt Neu Delhi ein zehntägiger Vipassana-Kurs für mehr als tausend Gefängnisinsassen abgehalten. Der Kurs wurde von Herrn und Frau [S.N.] Goenka gemeinsam mit 13 Assistenz-Lehrern geleitet. Es war der größte Vipassana-Kurs, der in der Neuzeit innerhalb oder außerhalb eines Gefängnisses durchgeführt wurde.

Mit seinen etwa 9.000 Insassen ist Tihar eines der größten Gefängnisse Indiens. Das Gelände umfasst mehrere hundert Morgen Land in einem Distrikt etwas außerhalb von Neu Delhi. Aufgrund der Schwierigkeiten, die mit der Verwaltung einer so hohen Population verbunden sind, wurde Tihar in vier verschiedene Haftanstalten unterteilt. An dem Kurs im April nahmen Insassen aller vier Anstalten teil.

Der Kurs war der Höhepunkt einer Reihe von Ereignissen, die vor etwa 20 Jahren ihren Anfang nahmen. Die ersten Vipassana-Kurse in einem indischen Gefängnis fanden, geleitet von Herrn S.N. Goenka, 1975 und 1977 im Zentralgefängnis von Jaipur auf Einladung von Mr. Ram Singh statt, dem damaligen Innenminister des indischen Bundesstaates Rajasthan. Ram Singh, selbst ein enthusiastischer Vipassana-Meditierer, war sehr daran interessiert herauszufinden, ob die Technik bei der Lösung von Problemen in Gesellschaft und Regierung genauso effektiv und hilfreich sein könnte wie bei der Bewältigung persönlicher Probleme.

Die Resultate dieser zwei Kurse sowie eines Kurses für Polizeibeamte an der Polizeiakademie in Jaipur waren zwar sehr ermutigend, das Vipassana-Programm in den Gefängnissen konnte jedoch nach einem Regierungswechsel und der Versetzung einiger wichtiger Regierungsmitglieder zunächst nicht weitergeführt werden. Ram Singh nahm später seinen Abschied von der Regierung und wurde einer der ersten Assistenzlehrer Goenkajis. Als er seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck brachte, daß die Vipassana-Kurse in den Gefängnissen nicht weitergeführt wurden, antwortete S.N.Goenka: "Mach‘ dir keine Sorgen. Die Samen von Vipassana sind gesät worden. Die Zeit wird wieder kommen."

Nach nahezu 15 Jahren kam die Zeit für Kurse in den Strafanstalten tatsächlich wieder. Es begann mit einem Kurs von Assistenzlehrern im Zentralgefängnis von Jaipur, der 1990 durchgeführt werden konnte. Ab 1991 kamen weitere sechs Gefängniskurse im Zentralgefängnis von Baroda im indischen Bundesstaat Gujarat hinzu. Die Kurse waren Gegenstand mehrerer soziologischer Studien, die belegten, daß Vipassana merklich positive Auswirkungen auf das Verhalten und die innere Einstellung der Gefängnisinsassen hat. So wird, wenn Gefangene Vipassana praktizieren, das bei ihnen sehr verbreitete Gefühl, sich rächen zu wollen, bedeutend reduziert oder gänzlich aufgelöst. Die Beziehungen zwischen den Gefangenen und dem Gefängnispersonal werden wesentlich harmonischer, und die Bereitschaft zur Selbstdisziplin erhöht sich sehr auffällig, was wiederum die Notwendigkeit aggressiver Überwachung und Bestrafung von Seiten der Gefängnisverwaltung immer unnötiger macht.

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Wie Vipassana nach Tihar kam

 

Einen Kurs für eintausend Personen zu organisieren, war sicher ein ehrgeiziges Unterfangen. Es war das Resultat einer einmaligen Zusammenarbeit verschiedener Menschen, die sich in besonderem Maße um die Verbesserung der Lebenssituation, einiger der bedauernswertesten Mitglieder der Gesellschaft bemühten. Im Juli 1993 erhielt Ram Singh einen Brief von seinem früheren Regierungskollegen, Mr. M.L. Mehta, dem zweiten Sekretär im Innenministerium der indischen Regierung. Er fragte, ob ein Vipassana-Kurs im Zentralgefängnis Tihar organisiert werden könne. Dieser Einladung durch die indische Regierung wurde entscheidender Nachdruck verliehen durch die begeisterte Unterstützung der Generalinspektorin (Inspektor General, im folgenden IG) für die Gefängnisse in Neu Delhi, Frau Dr. Kiran Bedi.

Frau Bedi ist eine bemerkenswerte Sozialreformerin, die in Indien aufgrund ihrer 21jährigen Karriere als Polizeibeamtin bekannt geworden ist. Die heute 44jährige war 1972 die erste Frau, die in den indischen Polizeidienst berufen wurde. Sie ist bekannt für ihren Mut, ihre unermüdliche Energie und die tiefe Hingabe, mit der sie versucht, leidenden Menschen zu helfen. Während des Kurses im April sagte Goenkaji öffentlich, er möchte sie "Karuna" Bedi nennen – wegen ihres tiefen Mitgefühls.

Frau Bedi wurde im Mai 1993 zur Generalinspektorin ernannt. Die damalige Situation im Tihar-Gefängnis, wie sie vom Direktor des Gefängnisses Nr. 2, Herrn Tarsem Kumar, beschrieben wurde, war sehr bedrückend:

"Zusätzlich zu den akuten Problemen der Überbelegung, ungenügender sanitärer Einrichtungen, des unzureichenden Raums zum Atmen etc. war das Gefängnispersonal unter den alten Bestimmungen dahingehend trainiert worden, die Gefangenen zu tyrannisieren, zu demütigen, zu isolieren und zu bestrafen. Das Personal glaubte, daß diese aggressive und demütigende Umgehensweise bei den Gefängnisinsassen einen solch hohen Leidensdruck erzeugen würde, daß sie nach der Entlassung aus der Haft, aus lauter Angst noch einmal in diese Hölle geschickt zu werden, keine strafbare Handlung mehr begehen würden.

Aber dieses Modell der Abschreckung war falsch. Viele ehemalige Gefängnisinsassen kamen zurück, und einige, die vorher nur wegen geringfügiger Delikte inhaftiert worden waren, verlegten sich nach ihrer Entlassung auf schwerwiegendere kriminelle Handlungen, hatten sie doch in Tihar gelernt, wie man ein erfolgreicherer und größerer Krimineller werden kann. Eines der Mitglieder der indischen Planungskommission bemerkte daher zutreffend, daß sich die Gefangenen in Tihar ihren Doktortitel in Kriminalität holen würden. Tihar war eine Brutstätte für Kriminelle, kein Ort, aus dem geläuterte, resozialisierte Mitbürger hervorgehen konnten."

Vom ersten Tag ihres Amtsantrittes an erklärte Frau Bedi, daß sie das Tihar-Gefängnis innerhalb von sechs Monaten in einen Ashram, einen Ort der geistigen Einkehr, verwandeln wolle. Sie begann sofort mit einer Reihe von weitreichenden, sehr effektiven und bemerkenswert innovativen Reformmaßnahmen, die rasch in einer bedeutenden Verbesserung der Atmosphäre in Tihar resultierten. Frau Bedis beispielhafte Führung und ihre wegbereitenden Reformen sind motiviert von der starken Überzeugung, daß Gefängnisse Institutionen der Rehabilitation sein sollten und nicht der Strafe.

Der leitende Direktor, Superintendant Kumar, drückte es so aus:

"Sie wollte allen das Gefühl geben, daß das Gefängnis nicht von der Gesellschaft abgelehnt wird, sondern ein Teil der Gesellschaft ist, und daß jeder, der bereit sei, sich zu ändern, von der Gesellschaft mit offenen Armen empfangen werde. Sie sagte uns: ‚Es besteht nur ein sehr geringer Unterschied zwischen den Inhaftierten und uns – es ist nur ein ganz dünner Faden. Sie haben die Balance ihres Geistes verloren. Wir haben auch oft unsere Beherrschung verloren, aber wir haben das Glück, nicht in diesem Gefängnis festgehalten zu werden. Ich glaube, daß jeder, wenn er die Chance dazu bekommt, versuchen wird, sich zu ändern, und ich will ihnen diese Chance geben … Wir müssen Vertrauen und Zuversicht säen, anstatt Misstrauen … Wenn es uns bei unseren Bemühungen, ihnen dabei zu helfen, sich zu ändern, gelingt, Verständnis und Mitgefühl einzusetzen, wird sich die Rückfallquote dramatisch verringern, und die Gesellschaft wird der Nutznießer dieser Entwicklung sein."

Eines Tages während der ersten Wochen ihres neuen Amtes war Frau Bedi mit einem der ihr assistierenden Direktoren bei einem Gefängnisrundgang. Angesichts des Leides, das sie überall sah, sagte sie laut: "Wie können wir eine Lösung für die emotionalen Probleme dieser Gefangenen finden?" Ihr Gefängniskollege erwiderte: "Madam, warum versuchen Sie es nicht mit Vipassana? Es hat mir geholfen, meinen Zorn zu verringern." Etwa zur gleichen Zeit – ein scheinbar zufälliges Zusammentreffen – wurde ihr von Herrn M.L. Mehta aus dem Innenministerium ebenfalls Vipassana empfohlen. Frau Bedi begann zu recherchieren und kontaktierte hierzu Ram Singh in Jaipur. Er riet ihr, als ersten Schritt, um Vipassana in Tihar einzuführen, zunächst einige Gefängnisbeamte zu einem Kurs zu schicken.

Frau Bedi schickte daraufhin ganz bewusst einige der ungehaltensten und hasserfülltesten Mitglieder ihres Gefängnispersonals zur Teilnahme an einem Vipassana-Kurs. Diese Beamten galten als autoritär und leicht aufbrausend und fühlten sich über jede Kritik erhaben. Als sie jedoch von ihrem 10-Tage-Kurs zurückkehrten, war ihr Verhalten merklich freundlicher und kooperativer, wie von ihren Kollegen und von Gefängnisinsassen gleichermaßen bestätigt wurde. Dieses Ergebnis gab Frau Bedi und den anderen Mitgliedern der Gefängnisverwaltung wachsendes Vertrauen in Vipassana-Meditation als einer effektiven Methode der Läuterung und Wandlung.

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Die ersten Kurse im Tihar-Gefängnis

Der erste Kurs in Tihar wurde Ende November 1993 im Gefängnis Nr. 2 abgehalten, in welchem der harte Kern der Tihar-Insassen lebt: die zehn Prozent, die rechtskräftig für Verbrechen verurteilt worden sind. Der Kurs wurde von Ram Singh und zwei weiteren Assistenzlehrern geleitet. Sechsundneunzig Gefangene und dreiundzwanzig Gefängnisbeamte nahmen daran teil. Am letzten Tag des Kurses verliehen viele Gefangene über ein offenes Mikrophon spontan ihrer Freude darüber Ausdruck, unter diesen ungewöhnlichen und widrigen Bedingungen eine Technik der Selbstbefreiung gefunden zu haben. Etliche sagten, sie wären durch die Vipassana-Praxis zur Einsicht gekommen, daß sie für ihre Taten selbst verantwortlich sind. Sie berichteten, daß sie keine Rachegefühle mehr hegten, sondern im Gegenteil denjenigen, die sie nach Tihar geschickt hatten, dankbar wären, weil sie auf diese Weise in Kontakt mit Vipassana gekommen waren.

Die Gefangenen meinten scherzhaft zu Ram Singh, daß sie ihn nicht aus dem Gefängnis lassen wollten, ehe er nicht versprochen hätte, bald mehr Kurse abzuhalten. Ram Singh stand ein wenig ratlos da, weil er es nicht für möglich hielt, so schnell Folgetermine für weitere Kurse versprechen zu können. Nachdem er jedoch mit Goenkaji Rücksprache gehalten hatte, wurden in Windeseile Absprachen mit sechs Assistenzlehrern getroffen, die sich bereiterklärten, am Neujahrstag 1994 nach Tihar zu kommen, um gleichzeitig in drei Gefängnissen vier Kurse parallel zueinander zu halten.

An diesen Januarkursen nahmen insgesamt 300 Gefangene teil. Als dies bekannt wurde, wurde die Nachricht vom nationalen Rundfunk im ganzen Land verbreitet und erschien in allen großen Zeitungen Indiens. Auch die internationale Presse brachte Berichte über dieses Ereignis. Frau Bedi sagte öffentlich, daß sie lange nach einer Methode gesucht hätte, die eine Wandlung der Gefangenen erreichen könnte, und daß sie sie nun in der Vipassana-Meditation gefunden habe.

Unter vier Augen teilte Frau Bedi Ram Singh mit, daß sie sich wünsche, daß alle Gefängnisinsassen die Wohltaten der Meditationspraxis erfahren sollten, daß dies bei dem bisherigen Tempo aber Jahre in Anspruch nehmen würde. Sie schlug vor, einen großen Kurs für eintausend Gefangene abzuhalten. Dabei fiel Ram Singh eine Vorhersage ein, die S.N. Goenkas Lehrer in Burma, Sayagyi U Ba Khin, einst gemacht hatte. Als Goenkaji 1969 zum ersten Mal als Vipassana-Lehrer nach Indien kam, waren seine Kurse sehr klein. An seinem ersten Kurs nahmen vierzehn Leute teil.

Aber schon nach einem Jahr hatte sich die Kunde von Vipassana verbreitet, und immer mehr Leute fragten nach Kursen; die Anzahl derer, die an einem Vipassana-Kurs teilnehmen wollten, wuchs unaufhaltsam. Als Sayagyi U Ba Khin erfuhr, daß Goenkaji einen Kurs mit einhundert Teilnehmern gehalten hatte (was in der damaligen Zeit eine überraschend große Zahl war), erklärte er: "Eines Tages wird Goenka eintausend Menschen unterweisen!" Als Ram Singh sich an diese Vorhersage erinnerte, dachte er bei sich, daß sie sich vielleicht im Tihar-Gefängnis erfüllen könnte.

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Der Kurs für eintausend Gefangene

 

Frau Bedi machte sich also daran, einen Ort auszuwählen, an dem Unterkünfte für mehr als tausend Gefängnisinsassen, für Mr. und Mrs. Goenka und für eine große Gruppe Assistenzlehrer bereitgestellt werden konnten. Für die täglichen Gruppensitzungen und die abendlichen Diskurse wurde zudem eine sehr große Halle benötigt. Im Gefängnis Nr. 4 waren zwei neue Gebäude kurz vor der Fertigstellung, und dort gab es auch mehrere Wohntrakte für Gefangene in einem kompakten, übersichtlichen Bereich. Dieses Gelände wurde für den kommenden großen Kurs ausgewählt.

Die "Abteilung für öffentliche Arbeiten" der Regierung trieb die Fertigstellung der Gebäude, auch mit Einsatz gelernter Gefängnisinsassen, eilig voran. Beseelt von dem produktiven und kooperativen Geist, der jetzt im Gefängnis herrschte, gruben die Gefangenen Gräben, verlegten Rohre, jäteten und planierten eine großes Gelände und halfen mit, ein riesiges Shamiana – ein großes, offenes Zelt – zu errichten. Mehr als tausend Gefangene ohne bewaffnete Wachen in einem Zelt zusammenzubringen, stellte ein großes Sicherheitsrisiko, eine riesige Aufgabe dar.

Am Abend des 4. April versammelten sich 1003 männliche Kursteilnehmer in dem riesigen Zelt im Gefängnis Nr. 4, um die ersten Anweisungen von Goenkaji zu erhalten. Zur gleichen Zeit begann der erste Vipassana-Kurs für weibliche Gefangene im Gefängnis Nr. 1, der von 49 Insassen besucht und von zwei Assistenzlehrerinnen geleitet wurde. Dreizehn Assistenzlehrer, jeder mit 75 bis 100 Schülern, halfen, den Männerkurs durchzuführen. Sie wurden von einigen erfahrenen Kursmanagern von außerhalb der Strafanstalt und von ca. 60 einsitzenden "alten Schülern" aus dem Gefängnis, die zum ersten Mal als Dhamma-Helfer in einem Kurs dienten, unterstützt.

Neunzig Prozent der Insassen von Tihar sind Untersuchungsgefangene, die noch auf den Ausgang ihrer Verfahren warten; die anderen zehn Prozent sind rechtskräftig Verurteilte. Die Mehrheit der Kursteilnehmer im April waren Untersuchungshäftlinge. Sie waren für Verbrechen und Vergehen angeklagt, die von Drogenhandel und Raub über Vergewaltigung bis hin zu terroristischen Straftaten und Mord reichten. Sie hatten die unterschiedlichsten religiösen Bekenntnisse; es waren Hindus, Moslems, Sikhs, Christen und Buddhisten darunter. Mehr als ein Drittel waren Analphabeten.

Es nahmen auch zwanzig ausländische Gefängnisinsassen am Männerkurs teil; beim Frauenkurs waren es acht. Sie kamen aus vielen Ländern, darunter Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Sri Lanka, Afghanistan, Südafrika, Nigeria, Somalia, Tansania, Senegal, Kanada und Australien.

In den frühen Morgenstunden des ersten Kurstages erhob sich plötzlich ein schwerer Sturm, was für diese Jahreszeit sehr ungewöhnlich war. Regen und schwere Böen brachten das Dach und die Wände des Zeltes zum Einsturz. Alle Teppiche und Meditationskissen waren völlig durchnässt. Eine Krisensitzung der Assistenzlehrer wurde für halb vier Uhr morgens einberufen, um einen Weg zu finden, den Kurs vor dem völligen Scheitern zu retten: Die Halle sah aus wie ein Schlachtfeld, es war ein einziges Chaos, und immer noch blies ein starker Sturm. Als Goenkaji und Mrs. Goenka kamen, um die Lage zu begutachten, gaben sie den Rat, das Kursprogramm fortzusetzen, alles würde bald wieder in Ordnung gebracht sein.

Mr. Meena, der leitende Gefängnisdirektor, erschien und ließ eine normalerweise nur für Notfälle und dringende Mitteilungen an die Gefangenen vorgesehene Lautsprecheranlage installieren, um die Anweisungen und das Chanting in die Zellentrakte zu übertragen, wo sich auch alle Assistenzlehrer hinbegaben, um mit den Gefangenen zu meditieren und sie anzuleiten. Nach dem Frühstück begann das Wetter aufzuklaren, und eine umfassende Rettungsaktion wurde in Angriff genommen.

Eine große Gruppe von Gefangenen, die nicht am Kurs teilnahmen, machte sich an die entmutigende Aufgabe, die "Halle" wieder herzurichten. Sie brachten mehr als 1000 Kissen ins Freie, um sie in der Sonne zu trocknen, flickten zahlreiche zerrissene Zeltbahnen und nähten sie wieder zusammen, installierten Decken-Ventilatoren wieder an den dafür vorgesehen Stellen, brachten elektrische Leitungen wieder an und legten große Wasserlachen trocken. Um sieben Uhr abends war das Zelt wieder so weit hergerichtet, daß sich alle Schüler zu Goenkajis erstem Abendvortrag versammeln konnten. Das erste große Hindernis war erfolgreich gemeistert worden!

Es tauchten noch viele weitere Probleme für die Organisatoren auf angesichts eines Kurses für derart viele Menschen, die unter diesen höchst einfachen Bedingungen so dicht zusammengedrängt leben mussten. Trotz aller Widrigkeiten ging der Kurs ruhig und reibungslos weiter, und am letzten Tag war es allen klar, daß etwas Einzigartiges erreicht worden war. Mehr als zehn Prozent der Gefangenen dieser Strafanstalt hatten soeben einen Vipassana-Kurs absolviert, darunter viele, die unter anderen Umständen wohl nie mit der Lehre in Berührung gekommen wären.

Dies war der größte Kurs, den Goenkaji in fast einem Vierteljahrhundert als Vipassana-Lehrer geleitet hatte. Jeden Abend hatte er einen Vortrag in Hindi gehalten und dreißig bis fünfundvierzig Minuten lang die Fragen der Schüler beantwortet. Die abendlichen Lehrvorträge wurden für Zee TV, einen pan-asiatischen Kabelkanal, für eine spätere Fernsehübertragung auf Video aufgezeichnet

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Das erste permanente Vipassana Zentrum in einem Gefängnis

Der Kurs machte den Weg frei für das erste ständige Vipassana-Zentrum in einem Gefängnis. Nach der Abschluss Meditation am 15. April blieb die ganze Versammlung von 1100 Menschen – Schüler, Gefängnisbeamte und Gäste – beisammen, um der Einweihung des neuen Zentrums im Gefängnis Nr. 4 beizuwohnen, das von Goenkaji den Namen "Dhamma Tihar" erhielt. Bereits drei Wochen später begann das Zentrum mit seinem regulären Kursprogramm, das monatlich zwei 10-Tage-Kurse für Schüler aus allen vier Gefängnissen vorsieht.

Vipassana ist jetzt anerkannt als eine effektive Methode zur Reformierung von Strafgefangenen. Nach dem Erfolg des Januar-Kurses in Tihar rief das Innenministerium eine Konferenz aller Generalinspektoren der Gefängnisse, aus allen Teilen Indiens, zusammen, und es wurde eine Empfehlung verabschiedet, die besagt, daß Vipassana in allen Gefängnissen des Landes als Reformmaßnahme und Rehabilitationsmethode eingeführt werden soll.

Während des Kurses wurde Goenkaji von einem Journalisten gefragt, warum Vipassana gut für Strafgefangene sei. Er antwortete: "Vipassana ist gut für jedermann! Wir alle sind Gefangene der negativen Verhaltensmuster unseres Geistes. Das Praktizieren von Vipassana befreit uns aus diesen Fesseln … Vipassana ist ein Werkzeug, daß allen Leidenden helfen kann, denjenigen, die hinter Gittern sitzen, getrennt von ihren Familien, genauso wie denjenigen, die nicht hinter Gittern sind." Er sagte: "Was hier in Tihar geschieht, ist eine Botschaft der Hoffnung für die ganze Welt."

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Quelle des Beitrages: http://www.german.dhamma.org/deutihar.htm

PS.: Wer bis hier durchgehalten hat und neugierig wurde, möge eine E-Mail an mich schicken, um diese Vipassana Datei mit Anleitung zu erhalten.

70 Kommentare

  • Ramram

    ganz liebe grüsse aus dem vipassana-land ….

    freu mich schon auf deinen artikel

    gut für den off-modus

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  • Guten Morgen Stefan, freut mich daß über Vipassana schreibst. Die Kurse gibt es natürlich nicht nur für Gefangene aber so ist es bei uns bekannt geworden. In Österreich gibt es ein Kloster in der Steiermark wo regelmäßig 14-tägige Kurse gemacht werden oder auch in Nassereith in Tirol in Alpenretreat. Ein Freund von mir geht jedes Jahr hin. Es schaut so aus: 14 Tage lang kein Handy, vegetarisch essen, absolutes Schweigen, keine Bücher, keine Zigaretten oder Alkohol. Sehr streng. Dafür gratis bis auf Wohnen und Essen. 4 Uhr aufstehen, um 5 erste Meditation in der Stille. Jeden Tag einige Minuten mit dem Lehrer sprechen dürfen zwecks Schwierigkeitenbeseitigung bei der Meditation, weitere Anleitungen… Schöner Weg zur Selbstfindung und ist an keine Religion gebunden. Mir selber war es zu sehr spartanisch, habe nicht den Mut gehabt. Ich persönlich glaube schon daß es gut ist, aber 14 Tage intensiv meditieren und dann ein ganzes Jahr nicht mehr bringt nichts, dagegen regelmässig jeden Tag 2 Stunden ist besser weil man den Kontakt zu Selbst aufrechterhaltet. Trotzdem, probieren geht über studieren. Liebe Grüße, schönen verschneiten Tag. Brrrr…kalt is es.

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    • Grüß dich, Adriela

      Brrrr…kalt is es.

      Du sagst es, am Morgen erst .. zum abgewöhnen!
      Es ist schon etwas her, daß es so kalt war ..

      Ich meine, kennen tun wir da ja einiges mehr.
      Einmal hab ich ein Skilager am Stubaier Gletscher mitgemacht,
      da sind wir – täglich, bei ca. – 20 bis – 25 ° Celsius
      Skigefahren .. DAS war echt haarig, aber keiner
      ist ausgefallen ..

      Ich denke, ich werde mir nach so einem 10 TagesDingens umsehen 😉
      DAS ist sicher wertvoll ..

      lg,

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      • Dafür ist es hier innerhalb weniger Tage recht warm geworden – zu warm für die Jahreszeit 34 und Nachts 22😉 da freu ich mich jetzt schon auf die heiße Jahreszeit🙂

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  • Das wünsch ich schon lange den 10 Tages Passana in Triebel mitzumachen. In den 10 Tagen darfst du mit niemanden reden oder in die Augen schauen. Ein Freund schwärmt mir davon vor, daß es sich selbst zum ersten Mal richtig nahe stand

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  • Guten Morgen, Stefan🙂

    stark, dass du einen Artikel zu der Medi bringst. Der Satz
    „Sie wollte allen das Gefühl geben, daß das Gefängnis nicht von der Gesellschaft abgelehnt wird, sondern ein Teil der Gesellschaft ist“
    hat mich berührt.

    LG Christa

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  • Hallo Stefan und alle Wahrheitssucher,
    das freut mich ja sehr, dass Du den Artikel über die Vipassana- Meditation geschrieben hast
    Ich hab Dich ja auch schon vor ca. 2 Jahren mal darauf aufmerksam gemacht.
    Ich mache diese Kurse jetzt schon seit 8 Jahren und bin immer noch besgeistert. Begeistert aber nicht im oberflächlichen Sinn, sondern dass es wirklich sehr tief geht. Und es ist kein „Zuckerschlecken“. Ein 10 Tageskurs ist wirklich das Minimum um in die Technik zu kommen. Zu verstehen, nicht intellektuell, sondern vom Erfahren, vom selbstständigen Erkennnen, wie unser Geist, unsere Emotionen funktionieren. Das Gerfühl und die Ruhe, die man da nach 8-9 Tagen bekommt, wenn die inneren Stürme sich gelegt haben und man zum Erkennen kommt, ist auch nicht zu beschreiben, aber man bekommt einen kurzen Lichtblick, wo’s hingeht. Für jeden Wahrheitsucher eigendlich absolut wichtig.
    Aber die Wahrheit ist auch ersteinmal gnadenlos.Bevor jetzt wieder 1000 Ausreden kommen, einfach ausprobieren. Jeder/jede kann selbst entscheiden, nach dem Kurs, wieviels einem Wert war. Einen besseren urlaub gibt’s nicht, „onschmarn“
    Hier ein Link nach Triebel in Türingen
    http://www.dvara.dhamma.org/index.php?L=1

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    • Hallo brainstorm

      das freut mich ja sehr, dass Du den Artikel über die Vipassana- Meditation geschrieben hast
      Ich hab Dich ja auch schon vor ca. 2 Jahren mal darauf aufmerksam gemacht.

      Oh ja, ich erinnere mich ..😳
      Ich finde, daß ist auch ein prima Beispiel dafür,
      daß manche Dinge erst zu einem kommen, wenn die Zeit reif ist.
      Und ehrlicherweise muss ich hinzufügen, wenn „Flo“ es nicht so
      präsentiert hätte – ich hätte sie wohl nicht angefasst!
      „Flo“ meinte (Sinngemäß) etwa: „eine coole Energiereiche Medi“.
      Schon war meine Neugier geweckt – auf in den Kampf dachte ich ..😛

      einen schönen Tag😉

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      • DankeStefan, ein bisl Understatement muss schon immer sein… „da haste was, horch mal rein und schau wasses mit dir tut“ …🙂 … kribbel, kribbel … KA-WUMM😉

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  • Hallo Steven,

    meine subjektive Meinung dazu: vipassana (auch bekannt als „Achtsamkeitsmeditation“ oder engl. „mindfulness“) ist gut, TM ist besser.
    Was die Wissenschaft über die Unterschiede zwischen TM und Vipassana sagt:
    http://www.lebensqualitaet-technologien.de/tm-forschung_neu/tm-forschung_neu.html#Anchor-Ne-5815
    https://dl.dropbox.com/u/19798937/Artikel%20SMMR%20kurzes%20Format.pdf
    http://www.truthabouttm.org/truth/TMResearch/Long-TermEffectsofTM/index.cfm
    https://dl.dropbox.com/u/19798937/Travis%20-%20Focused%20attention%2C%20open%20monitoring%20and%20automatic%20self-transcending.pdf
    Die TM bringt ebenfalls beeindruckende Ergebnisse bei der Rehabilitation von Gefängnisinsassen.
    http://www.lebensqualitaet-technologien.de/soziales_verhalten_e.html#Anchor-61840.

    LG Klaus

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    • Hallo, grüß dir Klaus😉

      Ist mir durchaus bewusst, aber das „Vipassana- Dingens“
      ist halt auch um einige Läääängen günstiger .. 😉
      Bezweifeln tue ich den Wert der TM bestimmt nicht!

      lg,

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    • Vergessen, Klaus:

      Im übrigens liegt eh klar auf der hand,
      daß verschiedene Meditationstechniken, unterschiedliche Ergebnisse zeitigen.
      Aber schön, daß es untersucht wurde ..😉

      lg,

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      • Da hast du völlig Recht. Das ist leider noch viel zu wenig bekannt. Überall wird behauptet, Meditation bewirke dies oder jenes positive. Schaut man aber genauer hin, dann stellt man fest, dass der jeweilige Effekt bisher nur für die TM nachgewiesen wurde, die aber natürlich in diesem Zusammenhang nicht erwähnt wird. Trittbrettfahren ist eben ein lukratives Geschäftsmodell.;-)
        In Deutschland kostet der Kurs z.Zt. 1000,- + MWS, zahlbar auch in Raten. Das kann sich jeder leisten – vorausgesetzt natürlich, dass er vom Nutzen überzeugt ist.

        LG

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      • Sehr geehrter Herr Klaus Weber,

        Schon einmal ist mir aufgefallen, daß du dich hier meldest, um diese TM anzubiedern. Vielleicht liege ich auch völlig falsch, aber deine Beiträge erscheinen bei mir wie eine Werbekampagne.
        Als wir letztens dieses Thema schon hatten, ist mir auf deiner Seite aufgefallen, daß sie nicht soo oft besucht wird. Wenn du wirklich von TM so überzeugt bist, warum ermöglichst du die Teilnahme nicht auch jemandem, welcher eben nicht mal 1000€ locker machen kann?
        Es ist auch nicht nur für „Trittbrettfahrer ein lukratives Geschäftsmodell!😉

        Warum trifft man immer wieder sogenannte Spirituelle, welche dem Geld hinterher rennen?

        Davon abgesehen, denke ich, daß es nicht der richtige Weg für einen Mitteleuropäer ist.

        LG

        PS: Täuschen ist Menschlich, so ich denn falsch liege mit meiner Wahrnehmung, bitte ich um Nachsicht.

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        • Hallo Bernd,

          Schon einmal ist mir aufgefallen, daß du dich hier meldest, um diese TM anzubiedern. Vielleicht liege ich auch völlig falsch, aber deine Beiträge erscheinen bei mir wie eine Werbekampagne. Als wir letztens dieses Thema schon hatten, ist mir auf deiner Seite aufgefallen, daß sie nicht soo oft besucht wird. Wenn du wirklich von TM so überzeugt bist, warum ermöglichst du die Teilnahme nicht auch jemandem, welcher eben nicht mal 1000€ locker machen kann?

          Ja, da irrst du tatsächlich! Zum einen DARF hier jeder seine „Favoriten“ anbringen, andererseits verdient ein TM Lehrer recht wenig.
          Was man Klaus „vorwerfen“ kann, kann man auch mir „vorwerfen“ – er versucht eine Sache, die er als gut und nutzbringend erkannt hat,
          möglichst breit bekannt zu machen. Ist das so schlimm?
          Du hast dafür „deinen“ Steiner ..

          lg,😉

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          • Hallo Bernd,

            die offizielle Website ist http://www.meditation.de. Meine Website ist privat und sicher nicht besonders professionell.
            Wie Stefan richtig bemerkt hat, habe ich nur meine Meinung geäußert, die zudem gut durch wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse und über 40jährige TM-Erfahrung gestützt wird.
            TM-Lehren ist relativ arbeitsintensiv. Von den 1000,- bekommt der TM-Lehrer in D nur 300,-. Davon soll er auch noch die Kosten für Werbung bestreiten. Ein teures Hobby, das sich fast nur noch idealistische reiche Rentner leisten können.
            Bisher konnte noch jeder TM lernen, der es wirklich wollte. Für Leute, die wirklich kein Geld haben, wurde immer noch eine Regelung gefunden.
            Warum es TM nicht zum Nulltarif geben kann und darf, siehe http://www.lebensqualitaet-technologien.de/tm-kurs.html#Anchor-Waru-36451.
            In alten Zeiten mussten die Könige ihr halbes Königreich hergeben, um das höchste Wissen zu bekommen.
            Im Gegensatz zu vipassana ist TM frei von allen Elementen der Konzentration. Konzentrieren müssen wir uns ständig in der Aktivität. In der TM erfahren wir genau das Gegenteil – Unbegrenztheit. Das macht die Ausübung der Technik sehr angenehm, d.h. natürlich.

            LG Klaus

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            • Hallo, guten Abend Klaus

              In alten Zeiten mussten die Könige ihr halbes Königreich hergeben, um das höchste Wissen zu bekommen.

              Das kann ich nachvollziehen, um die Wertschätzung zu bekommen ..

              Im Gegensatz zu vipassana ist TM frei von allen Elementen der Konzentration. Konzentrieren müssen wir uns ständig in der Aktivität. In der TM erfahren wir genau das Gegenteil – Unbegrenztheit. Das macht die Ausübung der Technik sehr angenehm, d.h. natürlich.

              Hier sehe ich einen Widerspruch, d.h. gehe ich recht in der Annahme, daß auch in der TM Blockaden, etc. hochkommen?
              Wenn ja, so wie ich es verstanden habe, dient die Konzentration auf den Atem in Vipassana, auch dazu,
              damit speziell Anfänger NICHT in die Emotionen reinkippen, sondern in der Atemkonzentration eine
              „Leitlinie“, quasi eine Art Sicherheitsleine haben .. was ist die Leine in der TM?

              lg,

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              • „Hier sehe ich einen Widerspruch, d.h. gehe ich recht in der Annahme, daß auch in der TM Blockaden, etc. hochkommen?“

                Stresslösung ist der Zweck der TM.

                „Wenn ja, so wie ich es verstanden habe, dient die Konzentration auf den Atem in Vipassana, auch dazu,
                damit speziell Anfänger NICHT in die Emotionen reinkippen, sondern in der Atemkonzentration eine
                “Leitlinie”, quasi eine Art Sicherheitsleine haben .. was ist die Leine in der TM?“

                Das Mantra. Es erzeugt offenbar einen das gesamte Gehirn erfassenden Resonanzzustand (globale EEG-Kohärenz), der als sehr angenehm empfunden wird. Es ist wie der Anker in einer turbulenten See. Mehr Details erfahrt ihr in den kostenlosen, unverbindlichen TM-Infos, die man überall bekommen kann. Kontakte über http://www.meditation.de.
                lg

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      • Schön gesagt,
        all die Charaktere gehören zum ganzheitlichem Blog. Wie ich das über die Jahre beobachte, kommt immer eine Erkenntnis von Stefan und dann diese Erkenntnis nochmal als Kommentar durch die Filter von TM Klaus, Anthro Bernd, Xylit Hans, Gold xxx usw… was ist eigentlich mein Spezialgebietsspitzname? Besserwisser Flo?

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        • Hallo Flo,

          was ist eigentlich mein Spezialgebietsspitzname?

          Du bist ein Allrounder .. besserwisser gibts hier keine!
          Aber ich finde auch, du siehst das richtig, gemeinsam verändern und erzeugen
          wir Erkenntnisse und Wissen, Klarheit wird dadurch ermöglicht – die sich ja wieder verändern kann.
          Nichts steht still ..😉

          lg,

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      • Schön..

        Wie gesagt, wenn ich mich täusche..

        Mein Umfeld zeigt mir, daß der materielle Bedarf „dieser“ Leute doch recht groß ist. Als ich vor ein paar Jahren Reiki-Kurse belegt habe, hieß es noch, vor dem nächsten Level muß.. und und und.
        Nun beobachte ich, wie die Reiki-Superlehrer innerhalb kürzester Zeit kreiert werden. Tolles Geschäftsmodel!

        Klaus hat doch selbst das Geschäftsmodel angesprochen. Wer bekommt denn die 700€? Ist auch kein Einzelunterricht, oder?

        Ist mir auch Schnuppe, habe keine Lust mich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Wollte nur verdeutlichen, wie mir das Aufstößt.

        Muß letztendlich jeder mit sich selbst vereinbaren, was er tut und auch nicht tut.

        LG

        PS:
        Ich hatte den Link zwar schon gepostet..

        http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/philosophie-religion/5140-das-leben-ein-spiel.html

        „Als die Beatles einst nach Rishikesh pilgerten, wurde die östliche Philosophie plötzlich populär. Doch was war das Resultat? Unzählige Show-Gurus und gewinnorientierte Organisationen füllten das Parkett, nur all zu oft als Segensspender missverstanden.

        Keine Kirche wird Sie jemals zur Weisheit führen, weil diese genau dadurch ihre eigene Existenzberechtigung untergräbt. Kein wirklicher Guru – um diesen indischen Begriff zu verwenden – der tatsächlich dazu fähig wäre, Sie in die Geheimnisse des Seins einzuführen, würde jemals Popularität suchen, eine Webseite betreiben oder Seminare anbieten.

        Lassen Sie sich nicht davon abhalten, nach Anregungen zu suchen. Doch die wirkliche Arbeit bleibt Ihnen alleine überlassen. Ganz alleine. So wie das Erreichte auch nur Ihnen alleine dient. Niemand wird es Ihnen ansehen, wenn Ihr Verständnis gewachsen, Ihr Wissen reicher, Ihr Dasein ausgeglichener sein wird. Niemand wird Sie beneiden – und außerdem, solange Sie beneidet werden wollen, werden Sie auch um keinen Schritt weiterkommen.“

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      • Hallo Flo,

        du bist in „Ordnung“.

        Möchtest du denn in eine Schublade? Als ehemaliger Waldörfler(?), solltest du davon doch befreit sein😉

        Aber wenn es denn sein soll, wie wäre es mit Foto-Flo?

        Wenn wir schon mal beim Thema sind, ich habe in den letzten Wochen TTM und TCM Kräuter und Heilpflanzen studiert. Nun denke ich, es wäre hilfreich etwas davon bei Amazon anzubieten. Die Preise dort sind eine Sauerei und abzocke ;( Das geht auch anders..
        Ich habe die Möglichkeit, die Pflanzen als Tee, Kapseln und auch Pulver anzubieten. Nun habe ich schon mal Versuche mit Gimp2 gestartet, um die Bilder für Amazon zu bearbeiten.
        Stellt sich als sehr aufwendig dar. Besonders die Tee-Verpackungen mit Klarsichthüllen – hier findet die Software die Ränder nicht richtig und ich muß alles per Hand ausschneiden. Dies heißt bei über hundert Bildern, ne Menge Arbeit!

        Kannst du mir hier etwas weiterhelfen?

        LG
        Bernd

        PS: Anthroposophie ist „nur“ ein Nebenfach bei mir🙂

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      • da geht nur ein Stapelverarbeitungs plugin http://registry.gimp.org/search/node/batch, für komplexere immer wiederkehrende Bearbeitungsschritte musst du „Aktionen“ schreiben http://registry.gimp.org/search/node/actions

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      • Dank dir Flo🙂

        Jetzt hast du mich aber geschockt – ich wollt mich doch nicht mehr mit so einem Kram auseinandersetzen.😦
        Naja, ich schau es mir mal an.

        LG

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  • hallo Miteinander,

    ich schließ mich brainstorm 07 an, vipassana retreats sind kein spaziergang – aber sicher eine der wundervollen möglichkeiten wie man zeit verbringen kann

    @adriela – ich glaub nicht, dass wer einen vipassana retreat macht – rest des jahres nicht meditiert

    anapanasati und vipassana sind sehr direkte und ungeschönte mediationsformen, die nicht sehr schmeichlerisch mit dem meditierenden in seiner einsicht umgehen können…

    die simpelste meditation die es gibt – man braucht dazu überhaupt nichts, ausser dem was immer da ist – den atem und den spiegel des atems – sich selbst…

    habs schon im erfahrungsaustausch gepostet – in Österreich gibt es in Kärnten ein Mediationszentrum imc-austria nach Sayagyi U Ba Khin, dessen Schüler eben Goenka ist…

    dort gibt es auch Wochenenderetreats zum reinschnuppern…

    lg
    chris

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    • Hallo Chris! Stimmt, sind sicher wenige die dann nicht mehr meditieren, aber man braucht dann schon einen starken Willen sich jeden Tag hinzusitzen oder man nimmt sich doch einen Lehrer oder man schliesst sich einer Medi-Gruppe an wo motiviert wird.
      Ich würde auch zuerst kurze Retreats empfehlen und davor regelmäßig meditieren über immer längere Zeiträume bis 3 Stunden oder so damit man dann die 2-wöchige wirklich genießen kann. Lg,

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      • HI Adriela,

        kurzer Retreat ist sicher für den beginn angenehm – denn die zähen Tage sind drei, vier… dennoch kann man gleich einen langen begehen, da der effekt anders ist, man macht mehr phasen durch…

        ich weiß nicht wie streng – es bei den goenka retreats zugeht – ansonsten wird man nie angehalten länger als eine stunde zu sitzen – freiwillig kann man natürlich längre pickn bleiben

        erfahrung im längeren sitzen ist sicher gut und sein erwartungshaltung zu reduzieren noch besser🙂

        lg c

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  • „Als ich vor ein paar Jahren Reiki-Kurse belegt habe, hieß es noch, vor dem nächsten Level muß.. und und und.
    Nun beobachte ich, wie die Reiki-Superlehrer innerhalb kürzester Zeit kreiert werden. Tolles Geschäftsmodel!“

    TM hat nichts mit Reiki zu tun.

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  • Aloha,

    es gibt unglaublich viele * OO * (soll beispielsweise die liegende Acht für Unendlichkeit darstellen) Ansatzpunkte. Daher kann die eine Methodik für den Menschen das passende Puzzlestück darstellen, während ein anderer Mensch sich darin überhaupt nicht wiederfindet.

    Gerade in der fernöstlichen Weisheitslehre bieten sich einige Ansatzpunkte. Nur kommen wir nunmal in diesem Leben aus der europäischen Ecke und daher empfehle ich einfach die Möglichkeit von Schnupperkursen oder halt Workshops.

    Aus einigen Methodiken entwickelt man sich stellenweise auch wieder hinaus oder heraus. Je nach Erfahrungshorizont – der sich ja hoffentlich mitentwickelt und man nicht nur „geistige Kost artig runterschluckt“ – sind das halt Potenziale, die man bei sich wiederentdeckt oder halt nicht. Die Spiri-Suche ist nur ein Abbild der gespeicherten Energiefelder.

    Und für die Freunde der Neurowissenschaften (how its works):mrgreen:
    http://www.planet-wissen.de/natur_technik/forschungszweige/spiegelneuronen/index.jsp

    Stichwort Spiegelneuronen – total spannend!

    Hab ich vor kurzem irgendwo gesehen und fand ich total supermegahyperfetzig gut
    Der Sinn des Lebens – ist Leben.

    Wie also kann man das Leben für alle lebenswürdig gestalten? Vom Wassertropfen bis zum Erdling?

    Liebe Grüße
    Peggy

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  • Hallo alle zusammen🙂

    Stefan, an sich ja ein sehr interessannter Bericht, aber auch ein Hohn auf alles was mit
    Freiheit zu tun hat. Da wird Vipassana im Gefängnis “ angeboten, mal als Testphase ? „,
    und dennoch sehen die meisten dort “ die Freiheit nur in der Ferne “ !

    Ich frage jetzt mal ALLE hier im Blog:
    WAS VERSTEHT IHR EIGENTLICH UNTER WAHRER FREIHEIT ???

    Ich erkläre euch mal meine EMPFINDUNGEN dazu. Und es hat mit einem “ gewissen Radius “ zu tun, nämlich welcher UNS nur in einem bestimmtem “ Umfeld “ leben lässt.
    Für mich ist wahre Freiheit u.a. das ICH und WIR Menschen alle und dort frei bewegen können wo wir es auch möchten. BEISPIEL🙂

    Die ALLERMEISTEN von uns Menschen leben in einem Radius von ca. 50 Km, d.h es betrifft die auswärtige Arbeit, wenn nicht in direkter Nähe, Freunde und Verwandte sowie unser tägliches HEIM, ob Wohnung oder Haus. Mehr LEBENS-RAUM ist bei 90 % aller menschen leider nicht ge-geben.
    Ein wirklich UNGLAUBLICH KLEINER LEBENS-RAUM in bezug aauf die Fläche von Mutter Erde bezogen !!!
    Für mich BEDEUTET dies folgendes. Wahre Freiheit schließt für mich ein das ICH ÜBERALL AUF DER ERDE MICH FREI UND IN FRIEDEN BEWEGEN MÖCHTE. Alle Kontinente und Länder dieser Welt müssen FREI be-gehbar und er-lebbar SEIN.
    Egal wo ich sein möchte ! – Ein friedliches Miteinander und herzlichst willkommen wo auch immer auf dieser Erde.
    WO WAREN WIR ALLE DENN BISHER IN UNSEREM LEBEN GEWESEN AUßER IM URLAUB??? – Kennen WIR alle herrlichen Gegenden und Menschen dieser Erde ???
    Kennen Wir eigentlich unser traumhaftes Juwel Mutter Erde genau?
    Haben Wir jemals alle Länder, das Land, den Boden, die Tier und Pflanzenwelt wahrgenommen, ge-fühlt und ge-spürt, überall Mutter Erde dafür DANKEN KÖNNEN ???

    Die Antwort ist leider ein KLARES NEIN ! – Unser kleiner Lebens-raum, den man uns zugewiesen hat verlassen wir höchstens mal im Urlaub für ein paar Tage oder Wochen.
    Denn wir sind an unsere ARBEITS-PLÄTZE FESTGEBUNDEN die uns “ das Leben ermöglichen sollen „, HA HA HA😉

    Wahre Freiheit kennt keine materiellen Grenzen, bewegt sich grenzen-los🙂
    Das ist für mich wahre Freiheit, sich ÜBERALL WOHL ZU FÜHLEN WO MAN SEIN MÖCHTE.
    Unser momentaner Lebens-raum ist prozentual gesehen weniger als 0,175 % gegenüber aller vorhandenen Land und Lebens-räume.
    Das ist der Hohn hoch 1000 !!! – Ein künstlich geschaffenes modernes SKLAVEN-SYSTEM
    das auch noch von der Masse un-bewusst angenommen wurde weil man Geld ver-dienen muss um LEBEN zu können, HA HA HA HA😉
    Nee, es hängt mir zum Halse raus diese Menschenwelt und ihr geschaffenes Weltsystem
    der eigenen Versklavung.
    Ich frage JEDEN HIER, der es sich eventuell möglich machen konnte “ autark oder zurückgezogen zu leben „, ob finanziell Reich oder ……., lebst DU ODER IHR wirklich damit GLÜCKLICH, wenn um UNS herum die ganze Welt so sehr “ gefallen ist “ ?????
    Ich kann und WILL das nicht, so leben zu wollen, es muss auch einmal das ganze Erdenrund umspannen, diese meine gefühlte Vorstellung von wahrer Freiheit.
    Es ist mein ALLERINNERSTES VERSTÄNDNIS VON LIEBE; FRIEDEN UND HARMONIE
    ZWISCHEN ALLEN WELTEN SO LEBEN ZU W O L L E N🙂

    Es ist nämlich so als würden WIR alle nur auf einem Bierdeckel “ leben „. Da hilft uns auch nicht die virtuelle Welt des Internet mit allem verbunden zu sein und wo ?
    Nur vor der Tastatur und dem Bildschirm des PC.
    Oder die Welt nur zu kennen aus Büchern oder TV Dokus !!!
    WAS FÜR EIN ÖDLAND IN DEM WIR ALLE LEBEN.

    Lg Helmut

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    • Hallo lieber Helmut
      Also wenn das heute so weitergeht werd ich nie mehr fertig ..😕

      Ich frage jetzt mal ALLE hier im Blog:
      WAS VERSTEHT IHR EIGENTLICH UNTER WAHRER FREIHEIT ???

      Freiheit, mein Freund ist eine INNERE Angelegenheit, wahre Freiheit beginnt im Kopf
      und in den Gefühlen ..

      Und bewegen kann man sich ja auch, wo man will,
      tja, wenn man die notwendigen Münzen sein eigen nennt.
      Ich bin schon viel rumgekommen – und soll ich dir etwas sagen?
      Heute bin ich froh, wieder in meinem Geburtstland zu leben!
      Nirgends isses schöner, zu Hause ist – wo du dich zu Hause fühlst.

      Fühlt man sich innerlich eingesperrt, nützt dir keine Weltreise nicht ..

      lg,😉

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    • Hallo Bruderherz, Helmut,

      Freiheit, wie Stefan sagt, beginnt in dir. Mit innerer Freiheit
      kann dich auch kein Gefängnis begrenzen.

      LG Christa.

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      • also mal ihr zwei lieben Christa und Stefan🙂

        das ist mir K L A R !!! – Habt ihr meine Worte verstanden ???
        Und wenns im Außen drunter und drüber geht, Chaos, Kriege, etc…..
        trübt oder gar be-einflusst daas nicht eure Lebensfreude und FREIHEIT.
        Oder ist euch das EGAL ?
        Stell eut´ch mal vor ihr lebt in einem Hochhaus, sagen wir mal 8 Stockwerke hoch und ihr lebt im Vierten. Über und unter euch überall nur Krach, Leid, Elend Gewalt,Vandaalismus etc. – Wäre das euch egal ???
        MIR N I E M A L S !!!🙂
        Versteht ihr das in euch ganz drinnen ?
        Diese Welt ist wie so ein Hochhaus, leider.

        Lg

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        • Mein Lieber, das Hochhaus ist die Welt,
          aber ICH bin vielleicht in dieser welt
          aber nicht VON dieser Welt, das außen
          hat mit meinem Inneren nichts zu tun ..😉

          Wir können NICHT alles auf unseren Schultern tragen!
          WENN du das tust, wirst zu unterd er Last zusammenbrechen!
          Deine und meine Verantwortung erstreckt sich auf uns SELBST ..

          lg,

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      • liebes Schwesterherz🙂

        Mit innerer Freiheit
        kann dich auch kein Gefängnis begrenzen.

        Stell dir vor du wärst unschuldig ( siehe Mandela ) für mehr als 10,20 Jahre im Gefängnis eingesperrt.
        Und doch GARANTIERE ICH JEDEM HIER IM BLOG DAS ER/SIE SICH NACH DER FREIHEIT DRAUßEN “ SEHNT “ und IMMER DAVON TRÄUMEN WIRD WEIL ES UNSER SEELEN-WUNSCH IST🙂
        Lg

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      • Lieber Helmut,

        das spielt sich im Außen ab, nicht in mir.

        LG Christa

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  • ist ja schon klar “ das spielt sich im Außen ab, nicht in mir “🙂

    ich befinde mich im moment so sehr im “ Zwiespalt „, werde und will mich nicht NIEMALSMEHR mit dieser oder einer anderen ähnlichen Welt ab-finden !
    Das raubt mir inzw. jegliche Freude am Leben. Innerlich fühle ich mich relativ FREI, im Außen aber GEFANGEN , bes. wirtschaftlich finanziell !
    Will nur noch hier weg. Kann mich hier keiner mal abholen von diesem Irrenhaus menschlicher und Nicht-menschlicher Wesen ? – Oh Gott was für eine sinnlose und durcheinander geratene Gedanken un d Gefühlswelt auf dieser herrlichen Erde.
    Lg Helmut

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    • Hallo Bruderherz,

      wir geben unser Bestes, damit es sich ändert.
      Und weißt du was ich dann mache? Ich beame mich überall hin.🙂

      LG Christa

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    • Lieber Freund

      Das raubt mir inzw. jegliche Freude am Leben. Innerlich fühle ich mich relativ FREI, im Außen aber GEFANGEN , bes. wirtschaftlich finanziell !
      Will nur noch hier weg. Kann mich hier keiner mal abholen von diesem Irrenhaus menschlicher und Nicht-menschlicher Wesen ? – Oh Gott was für eine sinnlose und durcheinander geratene Gedanken un d Gefühlswelt auf dieser herrlichen Erde.

      Ich fühle mir dir, aber weglaufen wollen, daß wird nicht funktionieren –
      und du weißt es ..
      Was ist jetzt mit deinem Job? Ich dachte, daß hätte sich eingerenkt?`

      lg,

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      • mein Job? – erzähl ich dir mal oder besser schreib dir mal ne mail dazu.
        Ich sag dir was: “ da draußen wirst du nur noch verarscht, belogen und betrogen nach Strich und Faden „, leider leider.
        Niedriglohn, Billiglohn, alles ist der Superhohn😉
        ds öööödet mich derart an, das kann, glaube ich keiner nachfühlen der nicht in solchen Wirtschaftsfinanz-Fleischwölfen steckt wie wir immer noch.
        Wenn ich alleine wäre, ach da wär ich flexibel genug. Habe aber Familie
        und die will “ versorgt sein „.
        Lg Helmut

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        • Hallo Helmut

          Wenn ich alleine wäre, ach da wär ich flexibel genug. Habe aber Familie
          und die will ” versorgt sein

          Klar, das nennt man Verantwortung übernehmen und
          ist auch richtig so. Gefangene sind wir alle, daß
          wussten wir aber als wir hierher wollten .. wir
          sind ja so dämlich gewesen und waren begeistert ..

          lg,

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      • Hey Stefan,

        „Wenn ich alleine wäre, ach da wär ich flexibel genug. Habe aber Familie
        und die will ” versorgt sein “

        Genau dies war eben auch ein großes Thema mit unser`m Helmut….ich kann da auch viel freier agieren…..da ich in der Haupsache erst einmal, nur die verantwortung für mich selbst habe….und wenn dann noch genug Kraft da ist, kann ich sie auch noch für andere übernehmen…….

        …..da diese Verantwortung aber bei eigenen Kindern, schon immer von Hause aus vorrangig existent ist…..gelten hier auch nicht die gleichen Möglchkeiten, sich physisch als auch geistig….mal so einfach davon zu befreien und lösen zu können…….und es ist viel schwerer hier auch geeignete Ratschläge zu geben……

        ….da die Voraussetzungen, doch ganz andere sind…….es ist eine umbarmherzige Zwickmühle, in die man dann gerät……oder man schaft es auch hier, sich von wiklich allen „unnötigen“ Abhängigkeiten lösen und trennen zu können…….puhhh….schwere Kost das ganze……

        lg Joe

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        • Yep, Johannes

          Puuuh, schwere Kost das ganze……

          Kannst du laut sagen! Wenn du mal drinsteckst, dann ist
          klar, das geht bis die Kinder erwachsen sind ..
          Aber das kann auch schön sein, ohne Stress
          und Widerwillen – kommt halt auch ganz drauf an,
          ob man einen Beruf hat, der einem Freude macht, oder nicht ..

          Es ist ein riesiger Unterschied, ob ich tagtäglich mit Lust und Freude
          aus dem Haus gehe, oder mich rumquäle ..

          Gottlob, mir gehts da gut ..

          lg,

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      • Genau, lieber Freund,

        „Es ist ein riesiger Unterschied, ob ich tagtäglich mit Lust und Freude
        aus dem Haus gehe, oder mich rumquäle ..

        …ein höchst wichtiger Aspekt…den ich mehrfach aus Eigenerfahrung bestätigen kann….und ja….auch ich bin überfroh….mich dem entziehen haben zu können……ist garantiert keine Option mehr für mich……

        ….sehe gerade „neuer Katzenartikel“ von Dir eingestellt….da mach ich mich doch gleich mal ran…😀 ….und meine ganzen Mails sind auch noch offen….hab` Gottlob lange ausgeschlafen heute…😀

        lg Joe

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    • Hey lieber Helmut,

      Och menne….Dich beutelts aber heute mal wieder richtig arg…..weißt du die absolute Freiheit, kann immer nur eine geistige sein…….denn materiell sind wir alle Gefangene….auch die Kuh glaubt frei zu sein, nur weil sie die Begrenzung ihres Areals in 2km Enfernung nicht mit den Augen erblicken kann…..

      …..wohingegen geistige Freiheit….ja sogar in einem Gefängnis (Knast) gelebt weden kann……..bist Du jetzt noch kurz wach mein Freund?

      lg Joe

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  • Hallo Steven Black,

    kannst du mir die Anleitung zu Vipanassa schicken?

    Liebe Grüße und herzlichen Dank

    Ramona

    bundesregierung

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  • Hallo Stefan,
    auf dem gestern eingesetzten Link bei EAT sind doch noch 8 drauf.

    LG Christa

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    • Hallo Stefan,
      auf dem gestern eingesetzten Link bei EAT sind doch noch 8 drauf.

      Hey, liebe, liebe Christa
      Klar, weiß ich, hab auch den Link verschickt ..😉

      lg,

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      • Hallo Freunde des ‚lebendigen Geistes‘!
        Es scheint etw.verrückt,aber morgen vor 1 Jahr fing ich den 10-Tages-Wahnsinnskurs in Triebel an u.wollte es ganz leise feiern in Form einer Andacht! Also, danke f.die/Eure (unbewusste) Unterstützung u.Verbundenheit des Universums…:)

        P.S.Ich sehe da auch kritische Seiten mittlerweile, aber kann u.möchte es vom ganzen Herzen empfehlen.
        Mehr bei Bedarf per Email,könnt mir gerne schreiben, freue mich auch ü.Austausch…smile.

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  • alohaheee Stefan🙂

    Vipassana Anleitung ? – Nur wenns leicht geht hätte ich die auch mal gerne.
    ALLES was mit Schwierigkeit zu tun ist meide ich inzw. generell😉 und
    zu komplizierte Meditechniken etc.
    Warum alle schwierig machen wenn es eigentlich alles ganz einfach geht, oder?
    Lg

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  • Habe gerade mal die Vipassana Meditation gemacht. Gestern war leider kein Download mehr zur Verfügung, heute hat es funktioniert! Vielen Dank Steven und Flo🙂 Optimal für Morgens! Danach ein schönes Frühstück😉 Abends halte ich mich aber weiterhin an die Chakrenmeditation von Stefanie Menzel! Tut mir auch immer sehr gut!
    Seit ich vor 2,3 Jahren mein Tv-Gerät verschenkt habe und nicht mehr up to date im Bezug auf die neusten Serien bin, konnte ich mein Leben wirklich sehr bereichern! Viele Menschen in meinem Umfeld verstehen das nicht… Ist nicht immer einfach!
    Deshalb bin ich wirklich dankbar, diesen Blog entdeckt zu haben!
    Ich fand heraus, dass ich nicht der Einzige mit einer Einheitsbreiallergie bin😉
    Schön dass es Euch gibt! Nochmal besonderen Dank an Steven !!!

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    • Servus Holger,
      Schönes, aufbauendes Feedback, super ..😉
      Nein, ist sicher nicht immer einfach –
      aber sehr bereichernd ..

      lg,

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      • Hey Steve,

        Also nun habt Ihr mich aber doch richtig neugierig gemacht…..und da ich derzeit eh` nicht gut schlafen kann (Vollmondbedingt)….werde ich es nachher im Bett´chen heute auch mal ausprobieren…….

        lg Joe

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      • Oohh tatsächlich???…….peinlich!!!…..da habe ich mich doch, ohne eigene Nachprüfung, frank und frei, auf eine telefonische Aussage verlassen……und ich nenne jetzt mal höflicherweise hier „KEINE“ Namen…😀 ……“Du weißt schon wer“…..dass klären wir anders😀 ….aber nicht unter zwei Bier, mein Freund…😀😀😀

        ….egal, dann hat es derzeit andere Gründe….aber dadurch habe ich nachts viel Zeit…😀

        auch Dir eine Gute Nacht, lieber Freund………..Joe

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  • Hallo Miteinander,
    ich bin jetzt seit einem Monat zurück von dem 10-Tageskurs und wollte ja berichten.
    Jedoch kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß mir irgend jemand das glaubt was ich dort erlebt habe.
    Es geschieht immer noch und von Tag zu Tag tiefer und bewusster.
    Und ich vermute, daß ich erst das Seepferdchen Abzeichen fürs Schwimmen im unendlichen Ozean des Unterbewusstseins gemacht habe.
    Alles Liebe,
    Flo

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    • Servus Flo,

      Schön Dich mal wieder zu sehen……und lass es sich erst langsam setzen lieber Freund, solange es halt dauert….bestimmte Dinge brauchen ein paar Tage, um sie auf die Reihe und sich selbst auch wieder ins Lot zu bringen.😀

      Eine Bericht danach, wäre aber schon sehr interessant!…..

      ….liebe Grüße an Dich und die ganze Familie…..johannes

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    • Hey Joda Flo,

      Oh doch, ich glaub dir ..😛
      Vielleicht teilst du etwas später, wenn die Eindrücke sortiert hast,
      deine Erfahrungen – würd mich freuen ..

      hab einen schönen Tag,

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    • Hallo Flo

      ich freue mich auch schon auf deinen Bericht..
      Bis dahin alles Liebe

      Christa

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  • Hallo meine Lieben,
    ich schreibe keinen Bericht.
    Ich würde wirklich gerne mein Wissen mit euch teilen, aber das wisst ihr alles schon. Meine Erfahrung kann ich leider unmöglich mit euch teilen. Da bräuchtet ihr für 240 Stunden eure volle Aufmerksamkeit und Konzentration😉

    Es stimmt, daß die besten Dinge immer kostenlos sind: „Wasser, Erde, Luft, Wissen und Vipassana.
    Also wenn jemand fest entschlossen ist sein Leiden aufzulösen, gehts hier lang: http://www2.dhamma.org/de/schedules/schdvara.htm
    Allen anderen gratuliere ich für ihre Ehrlichkeit und wünsche viel Erfolg bei ihrer Suche.
    Alles Liebe, Flo

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