Assad’s Interview mit der Sunday Times (2. Teil)

 

Eine Übersetzung für “The Information Space” durch Steven Black:

SUNDAY TIMES INTERVIEW MIT BASCHAR AL ASSAD vom 3.3.2013

Fortsetzung des ersten Teils: 

Sunday Times: Wie bedrohlich ist Al-Qaeda jetzt?

Präsident Assad: Die Bedrohung liegt mehr auf ihrer Ideologie, als ihre Tötungen. Die Tötungen sind gefährlich, natürlich, aber das, was unwiderruflich zerstörerisch ist, ist die Ideologie; das ist gefährlich, und wir haben viele Jahre lang sogar vor diesem Zusammenstoß gewarnt; wir haben uns seit den späten Siebzigern mit diesen Ideologien beschäftigt. Wir waren die Ersten im Gebiet, die mit solchen Terroristen zu verhandeln begannen, die den Umhang vom Islam angenommen haben. Wir haben konsequent vor denen gewarnt, besonders im letzten Jahrzehnt, während der Invasion von Afghanistan und Irak. Der Westen reagiert nur stellvertretend auf die Situation. Wir müssen handeln, indem wir uns zuerst mit der Ideologie beschäftigen. Ein Krieg gegen Terror, ohne sich mit der Ideologie zu beschäftigen, wird Sie nirgends hinführen und wird die Dinge nur schlechter machen. So ist es bedrohlich, und es ist gefährlich, nicht nur für Syrien, sondern das ganze Gebiet.

Sunday Times: Amerikanische Beamte sagten vor kurzem, speziell zitiert von gestern, daß die amerikanische Entscheidung, keine Rebellen zu bewaffnen, revidiert werden könnte. Wenn dies passieren würde, was sind aus Ihrer Sicht die Folgen in Syrien und dem Gebiet? Was ist Ihre Warnung davor? Jetzt reden sie darüber, die Rebellen direkt mit starken Kriegsfahrzeugen, Training und Körperbewaffnung auszustatten.

Präsident Assad: Sie wissen, daß es in diesem Verbrechen nicht nur um das Opfer und den Verbrecher geht, sondern auch die Komplizen, die Unterstützung bereitstellen, ob es nun moralische oder logistische Unterstützung ist. Ich habe oft gesagt, dass Syrien politisch, geographisch, gesellschaftlich und ideologisch, in der Schusslinie liegt. Deshalb wird das spielen mit dieser Linie, ernsten Rückwirkungen auf alles, im gesamten Mittleren Osten haben. Ist die Situation in Libyen heute besser? In Mali? In Tunesien? In Ägypten? Irgendein Eingriff wird keine Sachen besser machen; es wird sie nur schlechter machen. Europa und die Vereinigten Staaten und andere, werden früher oder später den Preis mit der Instabilität in diesem Gebiet bezahlen; sie sehen es nur nicht voraus.

Sunday Times:Was ist Ihre Mitteilung an Israel, wegen den Folgen, aufgrund seiner Luftangriffe auf Syrien? Werden Sie Vergeltung üben? Wie werden Sie besonders auf irgendwelche künftige Angriffe von Israel reagieren, da Israel gesagt hat, daß wir es wieder machen werden, wenn es dazu Anlaß hat?

Präsident Assad: Jedes Mal, wenn Syrien Vergeltung übte, dann auf seine eigene Weise, nicht wie du mir, so ich dir. Wir übten Vergeltung auf unsere eigene Weise und nur die Israelis wissen, was wir meinen.

Sunday Times: Können Sie sich näher ausdrücken?

Präsident Assad: Ja. Vergeltung bedeutet nicht, Rakete für Rakete, oder Kugel für Kugel. Unser eigener Weg muss nicht verkündet werden; nur die Israelis werden wissen, was ich meine.

Sunday Times: Können Sie uns mitteilen wie?

Präsident Assad: Wir verkünden das nicht.

Sunday Times: Ich traf in Jordanien einen sieben Jahre alten Jungen.

Präsident Assad: Ein syrischer Junge?

Sunday Times Ein syrischer Junge, der einen Arm und ein Bein bei einem Raketenangriff in Herak verloren hatte. Fünf Kinder in seiner Familie, waren in dieser Explosion getötet worden. Was können Sie diesem kleinen Jungen als ein Vater sagen? Warum sind so viele unschuldige Zivilisten in Luftschlägen gestorben, Armeegranatfeuer und manchmal –ich zitiere, “Shabiha-Schießereien”?

Präsident Assad: Wie ist sein Name?

Sunday Times: Ich habe seinen Namen. Ich werde ihn später zu Ihnen bringen.

Präsident Assad: Wie ich über jedes Opfer in dieser Krise sagte, hat es einen Namen, jeder Unfall hat eine Familie. Wie der 5 jährige Säbel, der, während er mit seiner Familie zu Hause frühstückte, sein Bein, seine Mutter und andere Mitglieder seiner Familie verlor. Wie der 4 jährige Rayan, der seine zwei Brüder beobachtete, sie schlachteten ihn dafür auf einer Massenversammlung. Keine, all dieser Familien hat  politische Verbindungen. Kinder sind die zerbrechlichste Verbindung in jeder Gesellschaft, und leider zahlen sie in jeden Konflikt, oft den schwersten Preis  Als ein Vater junger Kinder, kenne ich die Bedeutung, die es für ein Kind hat, das durch etwas sehr Einfaches verletzt wird; deshalb, wenn es verletzt wird, oder wenn wir ein Kind verlieren, ist es die schlechteste Sache, die jede Familie erblicken kann. Jedesmal wenn Sie Konflikte haben, haben Sie diese schmerzhaften Geschichten, die jede Gesellschaft beeinflussen. Dies ist der wichtigste und der stärkste Anreiz für uns, den Terrorismus zu bekämpfen. Echte Vertreter des Humanitätsgedankens, die den Schmerz empfinden, den wir für unsere Kinder fühlen und unsere Verluste, sollten ihre Regierungen ermutigen, den Schmuggel von Kriegsgeräten und Terroristen zu verhindern und die Terroristen zu hindern, irgendwelche militärische Vorräte von irgendeinem Land zu erwerben.

Sunday Times: Mr. Präsident, wenn Sie Nacht im Bett liegen, hören Sie die Explosionen in Damaskus? Machen Sie sich Sorgen, gemeinsam mit vielen anderen Syrern im Land, sorgen Sie sich um die Sicherheit Ihrer Familie? Sorgen Sie sich, dass dort vielleicht ein Punkt kommen wird, wo Ihre eigene Sicherheit in Gefahr ist?

Präsident Assad: Ich sehe es vollkommen anders. Kann irgendjemand sicher sein, oder ihre Familie sicher sein, wenn das Land in Gefahr ist? In Wirklichkeit, NEIN! Wenn Ihr Land nicht sicher ist, können Sie nicht sicher sein. Deshalb, anstatt sich um sich und Ihre Familie zu sorgen, sollten Sie sich über jeden Bürger und jede Familie in Ihrem Land Gedanken machen. Daher, es ist eine Beziehung auf Gegenseitigkeit.

Sunday Times: Sie kennen die internationale Besorgnis über Syriens Chemiewaffen. Würde Ihre Armee sie jemals verwenden, als ein letztes Mittel gegen ihre Gegner? Berichten zufolge, sind diese Chemiewaffen mehrfach verschoben worden, wenn ja, warum? Teilen Sie die internationale Besorgnis, daß sie in die Hände von islamistischen Rebellen fallen können? Was ist das Schlimmste, was in diesem Falle passieren könnte?

Präsident Assad: Alles, was dazu in den Medien kolportiert worden ist, hinsichtlich syrischer, chemischer Waffen, oder durch offizielle Rhetorik, ist reine Spekulation. Wir haben nie und werden nie unsere Kriegsstärken mit irgendjemandem diskutieren. Daß, worüber sich die Welt bezüglich chemischer Materialien Gedanken machen sollte, ist, daß sie nicht in die Hände der Terroristen kommen. Es ist bereits Videomaterial mit Tieren an uns ausgesendet worden, die elendig an einem Giftgas gestorben sind, als Drohung für die syrischen Leute  und mit dem Hinweis, daß sie auf die gleiche Weise sterben würden. Wir haben dieses Material mit anderen Ländern geteilt. Dies ist es, worauf sich die Welt konzentrieren sollte, anstatt ihre Anstrengungen darauf zu verschwenden, flüchtige Schlagzeilen über syrische, chemische Waffen zu produzieren, um irgendeinen Eingriff in Syrien zu rechtfertigen.

Sunday Times: Ich weiß, dass Sie nicht sagen werden, ob sie sicher sind, oder nicht. Es gibt Interessen, daß sie sicher sind, aber niemand kann zu ihnen vordringen.

Präsident Assad: Dies ist eine mehrdeutige Konstruktion. Kein Land wird über seine Fähigkeiten diesbezüglich sprechen.

Sunday Times: Eine ganze Menge ist auch darüber geredet worden: was sind die Rollen von Hisbollah, Iran und Russland, im Bodenkrieg? Wissen Sie von Hisbollahkämpfern in Syrien, und was machen sie? Welche Waffen liefern Ihre Verbündeten, Iran und Russland? Welche andere Unterstützung stellen sie bereit?

Präsident Assad: Die russische Position ist sehr klar, bezüglich Rüstung – sie liefern Syrien defensive Bewaffnung, im Einklang mit dem Völkerrecht. Hisbollah, Iran und Russland unterstützen Syrien in ihrem Kampf gegen den Terrorismus. Russland ist sehr konstruktiv gewesen, Iran ist sehr unterstützend gewesen und Hisbollahs Rolle ist es, den Libanon zu verteidigen, nicht Syrien  Wir sind ein Land von 23 Millionen Menschen mit einer starken Armee und Polizei. Wir haben keinen Bedarf an ausländischen Kämpfern, die unser Land verteidigen. Was die Rolle anderer Länder betrifft, so sollten wir uns über – Qatar, Türkei, Saudi-Arabien, Frankreich, Großbritannien, die USA Fragen stellen –die den Terrorismus in Syrien, direkt oder indirekt, militärisch oder politisch unterstützen.

Sunday Times: Mr. Präsident, darf ich Fragen stellen über Ihre eigene Position? Der Russische Außenminister Lavrov sagte kürzlich, dass Lakhdar Ibrahimi mehr Flexibilität Ihres Regimes zu sehen wünschte und er beanstandete, daß, während Sie scheinen nie “Nein” zu sagen, Sie scheinen jedoch auch nie “Ja” zu sagen. Glauben Sie, daß es eine Verhandlungslösung geben wird, während Sie Präsident bleiben, das Fragen sich eine Menge Leute?

Präsident Assad: Erwarten Sie keinen Politiker, der nur ja sagt, oder nein, in der absoluten Bedeutung des Wortes; es sind nicht die mehrfachen, auserlesenen Fragen, um eine korrekte Antwort zu überprüfen. Sie können von jedem Politiker eine Vision erwarten – und unsere Vision ist sehr klar. Wir haben einen Plan, und wer auch mit uns verhandeln will, kann durch unseren Plan mit uns verhandeln. Dies ist sehr klar und wir verschwenden keine Zeit. Diese Frage reflektiert, was in den Westmedien über die Personifizierung des Problems in Syrien verteilt worden ist, daß es in dem ganzen Konflikt um den Präsidenten und seine Zukunft geht. Wenn dieses Argument korrekt ist, dann würde mit meiner Abreise das Kämpfen aufhören. Dies sind eindeutig absurde Vorstellungen und letzte Präzedenzfälle in Libyen, Jemen und Ägypten sind Zeugen dafür. Ihr Motiv ist zu Versuchen, dem springenden Punkt der Frage auszuweichen, die Dialog, Reform und Terrorismusbekämpfung ist. Die Erbschaft ihrer Eingriffe in unserem Gebiet ist Chaos, Zerstörung und Katastrophe gewesen.  Wie können sie deshalb irgendeinen künftigen Eingriff rechtfertigen? Sie können es nicht. Deshalb konzentrieren sie sich auf das Beschuldigen des Präsidenten und Drängen auf seine Abreise; seine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen; lebt er in einer Blase, oder nicht? ist er von der Wirklichkeit getrennt, oder nicht? Deshalb wird der Fokus des Konfliktes auf den Präsidenten gerichtet.

Sunday Times:  Schließlich haben einige fremde Beamte von Ihnen verlangt,  für die Kriegsverbrechen im International Criminal Court, als verantwortliche Person für die Handlungen der Armee geradezustehen. Fürchten Sie Verfolgung vom ICC? Oder die Möglichkeit einer künftigen Strafverfolgung und Verurteilung in Syrien?

Präsident Assad: Jedesmal wenn eine Frage, die in Verbindung mit der UNO gebracht wird, werfen Sie die Frage der Glaubwürdigkeit auf. Wir alle wissen, besonders nach dem Sturz der Sowjetunion – seit der letzten zwanzig Jahre, daß die UNO und all ihre Organisationen, Opfer der Hegemonie sind, anstatt die Bastionen der Gerechtigkeit zu sein. Sie wurden polarisierende Werkzeuge, um Instabilität zu schaffen und souveräne Länder anzugreifen, die gegen die Charter der UNO sind. So ist die Frage, die wir jetzt aufwerfen müssen: werden die amerikanischen und britischen Führer- die den Irak im Jahre 2003, in Angriff nahmen und mehr als eine halbe Million Leben im Irak, ganz zu schweigen von den Waisen, den entwurzelten, gehandikapte und deformierte Leute.

Werden die amerikanischen, britischen, französischen und die anderen Länder, die ohne einen UN-Beschluss letztes Jahr nach Libyen gingen, werden Sie wieder hunderte von Millionen von Leben zerstören? Sie werden es nicht machen. Die Antwort ist sehr klar. Sie wissen, dass Söldner in irgendeinem Land zu schicken ein Kriegsverbrechen ist und der Londoner Verfassungsurkunde zufolge, von 1945, die Anwendung der Nürnberger Prinzipien gewährt.  Werden sie Erdogan vor dieses Gericht setzen, weil er Söldner schickte? Werden sie das Gleiche mit den Saudis und den Katarer machen? Wenn wir Antworten zu diesen Fragen haben, dann können wir über Friedensorganisationen und Glaubwürdigkeit reden.

Meine Antwort ist sehr kurz: wenn Leute ihr Land verteidigen, ziehen sie so etwas nicht in Erwägung.

Sunday Times:  Einsicht ist eine wunderbare Sache Mr. Präsident. Wenn Sie die Uhr zwei Jahre zurückdrehen könnten, hätten Sie irgendetwas anders gehandhabt? Glauben Sie, dass es Sachen gibt, die sie jetzt im nachhinein, auf die eine oder andere Weise anders gemacht hätten? Welche Fehler glauben Sie, wurden durch Ihrer Nachfolge gemacht,  die Sie am liebsten verändern würden?

Präsident Assad: Sie können diese Anfrage an einen Präsidenten stellen, wenn er der einzige Verantwortliche für den ganzen Kontext des Ereignisses ist. In unserem Fall in Syrien, wissen wir, es gibt viele externe Spieler. Deshalb müssen Sie Rücksicht auf jeden Spieler nehmen. In dieser Hinsicht müssten Sie Erdogan fragen,würden Sie Terroristen schicken, um Syrer zu töten, würden Sie logistische Unterstützung dazu leisten? Sie sollten danach die Katarer und Saudis fragen, ob Sie Terroristen Geld schicken würden, zu Ableger von Al-Qaeda, oder irgendeine andere Terroristenorganisation, um Syrer zu töten? Wir sollten die gleiche Anfrage an die europäischen und amerikanischen Beamten stellen, würden Sie jenen Terroristen einen politischen Schirm anbieten, die unschuldige Zivilisten in Syrien ermorden?

In Syrien trafen wir zwei Entscheidungen. Das Erste ist, Dialog zu machen; das zweite ist, Terrorismus zu bekämpfen. Wenn Sie irgendeinen Syrer fragen, würden Sie, jetzt im nachhinein sagen, nein zu Dialog und ja zu Terrorismus? Ich glaube nicht, dass Ihnen irgendeine geistig gesunde Person zustimmen wird. Damit denke ich, mit Einsicht begannen wir mit Dialog, und wir werden mit Dialog fortsetzen. Mit Einsicht sagten wir, dass wir Terrorismus bekämpfen werden, und wir werden den Terrorismus zu bekämpfen fortsetzen.

Sunday Times:  Denken Sie jemals daran, daß es zu einem Leben im Exil kommt? Und würden Sie ins Ausland reisen, wenn es die Chancen des Friedens in Syrien vergrößert?

Präsident Assad: Noch einmal, es geht nicht um den Präsidenten. Ich denke, keine patriotische Person, oder Bürger, würde daran denken, außerhalb seines Landes zu leben.

Sunday Times: : Sie werden niemals gehen?

Präsident Assad: Keine patriotische Person wird an ein Leben, außerhalb seines Landes denken. Ich bin da allen anderen, patriotischen Syriern ähnlich.

Sunday Times: Wie erschüttert waren Sie durch die Bombe, die letzten Sommer einige Ihrer ältesten Generäle,  einschließlich Ihres Schwagers tötete?

Präsident Assad: Sie erwähnten meinen Schwager, aber dies ist keine Familienangelegenheit. Wenn hochrangige Beamte ermordet werden, ist es eine nationale Angelegenheit. So ein Verbrechen wird Sie entschlossener machen, Terrorismus zu bekämpfen. Es ist nicht darum, wie Sie sich fühlen, sondern mehr darüber, was Sie dagegen machen. Wir sind mehr denn je entschlossen, den Terrorismus zu bekämpfendem .

Sunday Times: Abschließend Mr. Präsident, möchte ich nach meiner Kollegin, Marie Colvin erkundigen, deren Leben letztes Jahr, im Granatfeuer eines Oppositionsmedienzentrums bei Baba Amr, am 22. Februar  zunichte gemacht wurde. Einige haben vorgeschlagen, daß sie gezielt ermordet wurde, weil sie die Zerstörung, im amerikanischen und britischen Fernsehern verurteilte? Oder hatte sie einfach Pech? Hörten Sie zu der Zeit von ihrem Tod und wenn, was war Ihre Reaktion?

Präsident Assad: Natürlich hörte ich von der Geschichte, durch die Medien. Wenn ein Journalist in Konfliktzonen geht, wie Sie es jetzt machen, um eine Geschichte abzudecken und es der Welt zu vermitteln, glaube ich, daß dies eine sehr mutige Arbeit ist. Jede anständige Person, Beamter oder Regierung, sollten Journalisten in diesen Anstrengungen unterstützen, weil dieses Licht werfen wird, auf Ereignisse auf dem Boden und Propaganda offenlegen wird, wo sie existiert.  Leider, in den meisten Konflikten, hat ein Journalist den äußerst Preis gezahlt. Es ist immer traurig, wenn ein Journalist getötet wird, weil sie nicht mit beiden Seiten sprechen, oder sogar Teil des Problems sind, sie wollen nur die Geschichte abdecken. Es gibt einen Medien-Krieg über Syrien, der die Wahrheit daran hindert, die Geschichte der Außenwelt zu erzählen.

Seit dem Anfang der Krise, sind auch 14 syrische Journalisten getötet worden und nicht alle von ihnen mit einem Grund. Einige sind nach Geschäftsschluss zu Hause abgepasst worden, gekidnappt, gefoltert und dann ermordete. Andere fehlen immer noch. Mehr als eine syrische Fernsehstation ist von Terroristen und ihren Bomben angegriffen worden. Es gibt gegenwärtig einen Bann europäischer Satellitensysteme, auf die Sendung syrischer Fernsehkanäle. Es ist auch gut bekannt, wie die Rebellen Journalisten für ihre eigenen Interessen benutzt haben. Es gab da den Fall von einem britischen Journalisten, der es schaffte zu entkommen.

Sunday Times: Alex Thompson?

Präsident Assad: Ja. Er wurde von den Terroristen in eine Todesfalle geführt, um die syrische Armee seines Todes anzuklagen. Das ist der Grund, warum es wichtig ist, legal in Länder einzureisen, um ein Visum zu haben. Dies war bei Marie Colvin nicht der Fall. Wir wissen nicht warum und es ist uns nicht klar. Wenn Sie illegal hereinkommen, können Sie nicht erwarten, daß der Staat verantwortlich ist. Entgegen dem populärem Glauben, haben seit dem Anfang der Krise, Hunderte von Journalisten aus aller Welt, einschließlich Ihnen, ein Visen bekommen, um in Syrien einzutreten und frei von Innerhalb Syriens mit keinerlei Einmischungen in ihrer Arbeit und keinen Hindernissen zu berichten, um ihre Missionen zu erfüllen.

Sunday Times: Danke.

Präsident Assad: Danke.

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Quelle dieses Artikels: http://www.globalresearch.ca/syria-president-al-assads-interview-with-the-sunday-times/5325083

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