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11 Kommentare

  • « Vor unseren Augen »
    Saudi Arabien zur Verhandlung bereit
    von Thierry Meyssan

    Die Vereinigten Staaten haben ihre internen Probleme vor der Konferenz Genf 2 gelöst und haben dann die Opposition des Katars aus dem Weg geräumt. Sie beschäftigen sich jetzt mit der von Saudi-Arabien. Allerdings, bemerkt Thierry Meyssan, erscheint Riyad fügsamer als Doha und macht ein Abkommen, das ihm sowohl sein Überleben gewährleistet, als auch erscheint, ohne sich Vorwürfe machen zu müssen.
    Voltaire Netzwerk | Damaskus (Syrien) | 5. August 2013
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    JPEG – 20.7 kB
    Offizielles Foto des Gesprächs zwischen Wladimir Putin und Bandar Ben Sultan. Man sieht den Saudi-Prinzen nicht.
    © Pressedienst des Kremls

    Nach der Absetzung des Emirs von Katar durch die Vereinigten Staaten und seiner Abdankung zugunsten seines Sohnes Tamim hat sich die Situation in Nordafrika und im Nahen Osten schnell entwickelt. Zur Überraschung von Washington hat das ägyptische Militär diesen Augenblick zum Sturz von Präsident Mohamed Mursi, einem von Doha gesponserten muslimischen Bruder, ausgewählt. Dadurch verwandelte sich der Verlust der katarischen Unterstützung für die Brüder, die sich auch in Tunesien, Libyen und Gaza bedroht fühlen, in einen Zusammenbruch.

    Washington hat „gute Miene zum bösen Spiel“ gemacht, da es doch auch die ägyptische Armee und die meisten anderen politischen regionalen Kräfte in der Hand hat. Selbst wenn die Rückkehr der Uniformen der Rede der Demokratisierung widersprechen sollte, hat es sich schnell seinen neuen Gesprächspartnern angepasst.

    Das US-Außenministerium verfolgt seinen ursprünglichen Plan einer neuen regionalen Teilung mit der Russischen Föderation. Allerdings ist die gegenwärtige Schwäche der Vereinigten Staaten derart, dass sie sich nur langsam eilen. Wenn ein gerechter und dauerhafter Frieden auch nur über eine gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung der Konfliktparteien geht, basiert der US-Plan auf einer anachronistischen Sicht der Teilung in Einflusszonen, die von dem französisch-britischen Sykes-Picot Abkommen (1916) bestimmt sind.

    In dieser Perspektive gab es für das Department of State von Madeleine Albright eine Vorbedingung, dass es Frieden in Palästina nur geben könnte, wenn Frieden in Syrien herrschte und umgekehrt. Tatsächlich wird jegliche Vereinbarung mit den Palästinensern sofort von Dissidentengruppen in Frage gestellt und sabotiert, während die Baath-Partei Syriens prinzipiell gegen einen Separatfrieden ist. Die einzige Lösung ist daher global, indem man Syrien durch die Kraft der Umsetzung des Abkommens verantwortlich macht.

    John Kerry gelang es, Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde zu zwingen, sich für neun Monate, d.h. bis zu der syrischen Präsidentschaftswahl an den Verhandlungstisch zu setzen. Die ersten Kontakte waren eisig, aber das Department of State denkt Zeit zu haben, sie auftauen zu können und die Gäste dazu zu bringen, an dem syrischen Genf 2 Vorgang teilzunehmen. Die Verhandlungen werden von dem zionistischen Diplomaten Martin Indyk durchgeführt, welcher der Nahost-Berater von Madeleine Albright und Bill Clinton war.

    Zur gleichen Zeit hat Herr Kerry Saudi-Arabien die Lücke füllen lassen, die durch das Verschwinden des Katars von der internationalen Szene entstanden ist. Er gab ihm sechs Monate zur Lösung der regionalen Probleme. Im vorliegenden Fall ist Saudi-Arabien nicht König Abdallah, viel zu beschäftigt um Aphrodisiaken zu genießen, sondern Prinz Bandar Ben Sultan und sein Schwager Prinz Saud, seit 38 Jahren ewiger Außenminister.

    Jedoch angesichts dessen, was Emir Hamad von Katar passierte, fürchten die beiden Männer, dass Sie in eine US-Falle geraten: sich ohne Ergebnis zu bemühen und von der internationalen Szene ausgeschlossen zu werden, was den Anfang vom Ende des Königreichs bedeuten würde.

    So sollte man auch mit größter Aufmerksamkeit die Kehrtwendung von ihrer Marionette, Scheich Adnan al-Arur, betrachten. In einer TV-Sendung vom 31. Juli sagte das geistliche Oberhaupt der freien syrischen Armee (FSA), gezwungen worden zu sein (von wem?), die Waffen gegen Baschar Al-Assad zu ergreifen, obwohl der militärische Weg nirgendwo hinführe. Er bedauerte, dass die edle Revolution ein „Gemetzel“ geworden wäre und kam zu dem Schluss, dass er sich nicht mehr in ihr wiedererkenne.

    Wenige Stunden später wurde sein Chef, Prinz Bandar Ben Sultan, in Moskau nicht nur von seinem Amtskollegen, sondern auch von Präsident Wladimir Putin empfangen. Eine knappe Pressemitteilung wurde kurz danach veröffentlicht, die darauf hinweist, dass die Diskussionen „über eine Vielzahl von bilateralen Themen und über die Lage in Nahost und Nordafrika liefen“. Der Pressedienst veröffentlicht ein Foto des Empfanges des Präsidenten und ein altes Foto des saudischen Chefspions, der seit dem erlittenen Attentat im Juli 2012, als Reaktion auf die Ermordung der syrischen militärischen Führer, vollkommen unzugänglich wurde.

    Alles geschieht, als ob Riad vernünftiger wäre als Doha und das Prinzip der Genf-2- Konferenz akzeptiere. Seine Ansprüche würden sich mit der Beibehaltung von Baschar Al-Assad begnügen, als Ersatz für einen symbolischen Sieg im Libanon, mit der Rückkehr an die Macht von ihrem Symbol, Saad el-Hariri. Er würde eine Regierung der nationalen Einheit aufbauen, einschließlich des „politischen Flügels“ der Hisbollah, was die jüngste Entscheidung der Europäischen Union, zwei Zweige innerhalb der „Partei Gottes“ zu unterscheiden, erklären könnte.
    Thierry Meyssan

    Übersetzung
    Horst Frohlich
    ______________________
    Quelle: http://www.voltairenet.org/article179716.html

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  • RamRam stefan

    hab viel spass in deiner freien zeit ….

    hab hier eine richtig tolle meldung gefunden …. die stell ich auch einfach mal in voller länge hier rein …. sind doch wohl eh die meisten hier beim feiern ….
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    KENIA VERBIETET ALLE GENMANIPULIERTEN LEBENSMITTEL- PER SOFORT!

    6. August 2013

    Kenia macht es vor! Die kenianische Regierung hat den Import von Gentechnik-Lebensmitteln mit sofortiger Wirkung untersagt. Das teilte Gesundheitministerin Beth Mugo auf einer Pressekonferenz mit. Das Verbot gelte, bis die nötigen wissenschaftlichen Erkenntnisse bereit stünden, die Sicherheit von gentechnisch veränderten Organismen zu bewerten. Zu diesem Zweck gab das Kabinett beim medizinischen Forschungsinstitut Kenias eine Studie in Auftrag.

    „Wenn es Zweifel und Ungewissheiten an der Sicherheit von Lebensmittelprodukten gibt, müssen Vorsorgemaßnahmen getroffen werden, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen“, erklärte Mugo. Sie bezog sich dabei auf die erneute Debatte über die Risiken gentechnisch veränderter Lebensmittel, die in Europa durch eine Langzeitstudie an Ratten ausgelöst wurde. Die Ministerin drohte mit Sanktionen bei Verstößen gegen das Importverbot.

    Zusätzlich forderte Sie alle zuständigen Stellen auf, dafür Sorge zu tragen, dass das Verbot der Einfuhr von gentechnisch veränderten Lebensmitteln in Kenia durchgesetzt wird. Außerdem sollen alle Dokumente von Lebensmittel- Importe überprüfen werden , um festzustellen, dass diese mit GVO-frei zertifiziert sind. Gegen die, die gegen diese Richtlinien verstoßen, droht Mugo mit rechtlichen Schritte.

    Laut Reuters sind die afrikanischen Länder bemüht, die Ernteerträge zu verbessern, den Hunger zu reduzieren und haben mit den Schutzvorkehrungen vor dem Klimawandel begonnen. Ihre Einwände gegen gentechnisch veränderte Pflanzen wollen sie jetzt noch einmal überdenken, nachdem nun auch Europas die Führungsrolle des Verbotes der genmanipulierten Lebensmittel übernommen haben.

    Gemäß der African Biosafety Network of Expertise, eine afrikanische Union geführtes Netzwerk für die Regulierungsbehörden in Kamerun, lassen Ghana, Kenia, Malawi und Uganda eigene Studien mit genetisch veränderten Pflanzen durchführen.

    Afrika fordert: Genfreier Kontinent!

    Das ‘African Centre for Biosafety’ hat die Afrikanische Union aufgefordert, gentechnische veränderte Lebensmittel zu verbieten.

    Laut ACB werden genmanipulierte Organismen (GMO) die Ernährung auf dem schwarzen Kontinent nicht dauerhaft sichern. Das Zentrum hat sich hinter den Aufruf der afrikanischen Zivilgesellschaft gestellt, die für Südafrika und die gesamte Region ein Genmaisverbot fordert. Es sammelt Online-Unterschriften, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Bisher haben die Petition 656 Menschen unterschrieben, darunter auch die Mitarbeiter von 160 afrikanischen Organisationen.

    “Wir haben im Oktober einen offenen Brief an unseren Agrarminister geschickt und ihn darin aufgefordert, Genmais aus Südafrika zu verbannen”, berichtet Haidee Swanby vom ACB. “Wir in Südafrika pflanzen, importieren und exportieren GM-Saatgut bereits seit 14 Jahren, ohne dass unsere Ernährung gesichert wäre. Vielmehr hat sich ein Sack Maismehl aufgrund der hohen internationalen Preise und der extensiven Verwendung von Mais für die Biotreibstoffproduktion um 84 Prozent im Vergleich von vor vier bis fünf Jahren verteuert.”

    Unterstützt wird die ACB-Forderung nach einem genfreien Afrika von der internationalen Umweltorganisation ‘Friends of the Earth‘, die sich ebenfalls für einen genfreien Kontinent einsetzt. Neben Genmais werden in Südafrika auch unkrautresistentes Gensoja sowie insekten- und unkrautresistente Genbaumwolle angebaut.

    Wie der Koordinator von Friends of the Earth Nnimmo Bassey, gegenüber IPS erklärte, halten die GMOs bei weitem nicht das, was die Biotechnologieindustrie versprochen hat. Der Hunger in Afrika werde von diesen Unternehmen gern als Argument verwendet, um die afrikanische Landwirtschaft zu kontaminieren und die genetische Vielfalt des Kontinents zu zerstören.

    Bassey zufolge sind Gennahrungsmittel weder besonders nahrhaft noch bringen sie bessere Erträge hervor. Auch seien sie nicht sparsamer, was die Verwendung von Pestiziden und Herbiziden angehe, und somit sehr wohl eine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Aktuelle Infos von African Centre for Biosafety finden Sie hier: African Centre for Biosafety

    Wir sagen Bravo! und bedanken uns bei den Regierungen, denen die Gesundheit ihrer Bevölkerung am Herzen liegt.

    Netzfrau Doro Schreier

    hier finden SIe weitere Artikel zu dem Thema

    Veröffentlicht in: Allgemein, Monsanto
    Schlagwort: Doro Schreier

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    euch allen eine schöne zeit

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  • Hallo Sadhu🙂

    so bin gleich weh zum Camp, hast noch mal gutes Infomaterial bereitet. Außer Kenia, Indien etc. tutu sich immer mehr “ Widerstand “ gegen das Monster Monsanto und all seine Ableger weltweit. Super und genau richtig !!!
    Dir alles liebe und bis denne, Helmut

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  • RamRam

    was für eine schöne meldung ……

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    Indien erkennt Delfine als nicht-menschliche Personen an

    Indien hat Delfine als nicht-menschliche Personen anerkannt, deren Recht auf Freiheit und Unversehrtheit geschützt werden muss. Delfinarien, Delfinshows und Delfine in Zoos sind damit in Zukunft illegal, bereits bestehende Delfinarien werden geschlossen.

    In einer Stellungnahme begründet die Regierung ihren Schritt mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eindeutig gezeigt hätten, dass Delfine aufgrund ihrer hohen Intelligenz „als nicht-menschliche Personen angesehen werden sollten, mit entsprechenden persönlichen Rechten.“

    Indien ist bereits das vierte Land auf der Welt, das die Gefangenschaft von Delfinen für rechtswidrig erklärt, zuvor hatten bereits Costa Rica, Ungarn und Chile entsprechende Gesetze erlassen. Spannend ist im Falle Indiens die Wortwahl der Begründung, die ein neues Kapitel im indischen Tierschutz aufschlagen könnte.

    weiterlesen im link:

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    http://www.sein.de/news/2013/juni/indien-erkennt-delfine-als-nicht-menschliche-personen-an.html
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    • Guten Morgen Bernhard,

      Jaaaa eine wunderbare, wunderbare Nachricht aus Indien!!!!!!
      Das gibt wieder neue Hoffnung auf globalen geistigen Fortschritt!!

      Die Hitze lässt einen angenehm „Runterkommen“ energetisch, war in den letzten Monaten ja schon ab und an etwas zugespitzt🙂

      Einen schönen Tag für Dich lieber Sadhu und grüße an Deine 2Beinerin.😉

      Tanya

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  • Hallo ihr Lieben

    ich bin dann gleich auch mal weg.

    LG Christa

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  • Auch ich wünsch allen eine entspannte und inspirierende Zeit im Camp und Dir einen schönen Urlaub, Stefan!
    Hasta luego!

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  • einen schönen Urlaub wünsche ich dir lieber Stefan🙂

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  • Hallo Lieber Freund Stefan🙂

    Sei vollkommen im Hier und Jetzt.
    Richte all deine Aufmerksamkeit auf das gegenwärtige Geschehen.
    Lass dich entspannt vom Fluss des Lebens tragen, in dem dir deine Urlaubszeit etwas sehr kostbares gibt. 🙂

    lg,

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  • Halli Hallöchen wir sind wieder zu häuschen🙂

    Wir wünschen uns es geht euch allen very happy ! – Tolles Campp, tolle Leute und ein echt gutes feeling bei allen🙂 – Johannes weilt noch ein wenig bei mir, hören im moment IONA und schauen uns gleich die Camp Bilder an.
    einen süßlichen Abend wünschen wir euch allen noch, Helmut und joe😉

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