Freie Forschung an die Macht!

Euch allen eine schöne Woche!

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geschrieben von Steven Black:

Schon sehr aufschlussreich, wir schreiben das Jahr 2013, aber die von Orion installierten Gedankenformen, Religionen, auch schriftlich in den “Bild Zeitungen der Antike” niedergelegt, beherrschen offensichtlich immer noch die Köpfe und das denken der Menschen beträchtlich.

Der Verstand scheint ins Bewusstsein zu pfuschen, er zerpflückt das Ganze und separiert es in so viele Einzelteile, bis nur noch Verwirrung herrscht. Er liebt die Ordnung, und zerbröselt alles in so kleine, übersichtliche Stückchen, und verliert sich darin. Ordnung wird so zu einer Selbstkontrolle des Denkens, nämlich das “richtige” denken zu wollen.

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Besonders wenn er in einem niedrig schwingenden Zustand ist, zensiert sich der Mind selbst und unterstützt damit alle möglichen Formen äußerer Einwirkung von Manipulation und Propaganda. Es eröffnet die Jagd nach allerlei Zerstreuungen, Ablenkung und “must have” Begehrlichkeiten. Während einige sich ins Karrieregetümmel werfen, sich selbst gerne vergessen und sich oft in einem Kreislauf voller Abhängigkeiten verfangen, geht’s denjenigen, die sich der Suche nach göttlicher Inspiration und Selbstfindung hingeben, oftmals nicht viel besser. Gut, die meisten peilen das nach einigen Umwegen, aber nicht wenige bleiben drin stecken.

Ich bin so freimütig, und leih mir Mal den Kommentar von “uns Monika”:

“Nochmal etwas Grundsätzliches.

Beim menschlichen Glaubensmuster sind auch wieder 2 Richtungspole erkennbar.
Die einen, so wirkt es jedenfalls auf mich, sehen ihren zu gehenden Weg in die Auflösung in Richtung Einheit, z.B. durch erfahrbare Leere/Liebe mit dem demütigen Bewusstsein vor der Schöpfung ein Nichts zu sein.

Der andere Weg ist ebenfalls die Anerkennung der Einheit/Liebe, sowie Demut vor deren Größe und Genialität. Aber es wird auch gleichzeitig erkannt, dass wir Schöpferwesen sind und unseren kleinen Anteil zum Gesamten beitragen. Während der erste Weg eher passiv auf mich wirkt, sehe ich im Zweiten eine bewusste Teilnahme am schöpferischen Prozess.”

Wirklich sehr gut auf den Punkt gebracht, aber es gibt natürlich noch jene, denen all das völlig schnurz ist und diejenigen, die alle miteinander zum eigenen Vorteil nur manipulieren wollen.

Sich der Transzendenz gegenüber zu öffnen und Nondualität zu erfahren ist weder gut noch schlecht, es ist EINE Erfahrungsebene, die man erleben kann. Sich ihr allerdings zu unterwerfen, den täglichen Bückling zu machen und seine eigene Nichtwürdigkeit zu zelebrieren, Nondualität als die ultimative Seinsebene anzusehen, fühlt sich allerdings etwas bedenklich an. Hinzu kommen diverse Ansichten, Materie sei destruktiv und sei überhaupt eine einzige Illusion ..

Überlieferten Schriften, die angeblich seit Jahrtausenden im Umlauf sein sollen, würde ich auch nicht alles abnehmen, was so drinnen steht. Ganz egal, welcher Kultur oder Glaubenssicht. Bücherverbrennungen und  -Vernichtung heiliger Texte ist kein Phänomen der Neuzeit und kann nicht allein auf die Nazis zurückgeführt werden. Es ist ein Jahrtausende alter “Brauch” von Herrschenden und Erobern gewesen .. 

Selbst in Indien und China wurde dies zelebriert .. Schriften und Leute fast aller religiöser Richtungen litten darunter.

Der Taoismus hatte im 6.Jahrhundert das Problem periodischer Bücherverbrennungen von Kaisern wie Tschen Lung, im vorletzten Jahrhundert, der alle Bücher einsammeln und katalogisieren und 2000 Titel verbrennen ließ. Deshalb stammen die meisten Bücher aus späterer Zeit. Die innere Lehre wurde aber sowieso mündlich in Familientraditionen weitererhalten bzw. meist symbolisch verschlüsselt.
In neuerer Zeit versuchte Mao Tse Tung in der Kulturrevolution die religiösen Gruppen auszulöschen. Das ging soweit, dass selbst von den Shaolin – Mönchen nur sechs Mönche überlebten. Heute sind es wieder mehrere tausend Mönche.

Trotzdem, genützt hat es nur bedingt, es gab immer Individuen, die das alte Wissen, zumindest teilweise wieder rekonstruieren konnten. Und deswegen ist auch keine Richtung im Besitz des ganzen Wissens, alle haben Teilstücke davon. Umschreibungen, Neudefinitionen und Interpretation inklusive ..

image<- Quelle:

Okay, Remember this:

Als eine fundamentale Lehre kann heute noch der Daoismus/Taoismus, auf ewig wirkende Schöpfungsprinzipien verweisen, welche für die Entstehung der Welt (die sogenannten Zehntausend Dinge ..) verantwortlich gemacht wird. Die aus dem TAO emanierten Polaritäten des YING und YANG, wirkende Gegensatzprinzipien, über deren Zusammenspiel und Wechselwirkungen, ewiger Wandel, Bewegung und Durchdringung, entsteht die Welt und das Leben an sich. In der daoistischen, chinesischen Philosophie wird das TAO als die allumfassende Kraft verstanden, welche die dualistischen Bereiche der materiellen Welt, als auch die transzendenten hervorbringt, die sich jenseits der Dualität befinden.

Ich bezeichne es mal als das weiße und schwarze Licht der schöpferischen “Quellen”, deren Zusammenwirken alles bewirkt, manchmal auch unvollständiges. Sich alleine auf das weiße Licht der Transzendenz zu versteifen, die Materie zu ignorieren, Polarität als Scheixxe zu betrachten, kann durchaus als “Eindimensionale” Betrachtung verstanden werden.

Es spricht allerdings Bände für die diversen Verzerrungen, denen auch diese, eher holistische Schöpfungsansicht unterworfen wurde. Wobei sich viele Anhänger täglich niederwerfen, um sich an die Transzendenz anzunähern .. genannt mögen hier die sogenannten “drei täglichen Praktiken” sein: Dalibei (Verbeugungen, niederwerfen), Qidao (Gebet), Anxi (Pause einlegen). Durch die Kombination dieser drei Praktiken soll angeblich eine Kraft aufkommen, welche einen dauerhaft aus dem Ego herausschubst – ins Tao hinein.

SUPER, überall derselbe MIST zu entdecken! Der Mensch ist unwürdig, das Ego ist für den Allerwertesten, ultimative Anbetung einer Quelle und Herabwürdigung des eigenen DaSeins! Die Betrachtung der materiellen Welt als MAYA, als great Illusion, nebst der eigenen Existenz. That’s NOT funny ..

Diese und diverse andere Vorstellungen, Verselbstständigungen von Begriffen und andere Verdrehungen sind allesamt in die esoterische, sich als spirituell verstehende Gemeinde eingeflossen. Sie produzieren auch weiterhin Verzerrung und Irrtum, Verwirrung und allgemeine Desorientierungen.

Samsara, Reinkarnation, Karma, STO/STS, Transzendenz, Quelle, Aufstieg, Materie, und du meine Güte, kaum etwas wird ausgelassen, was nicht irgendwie falsch interpretiert werden kann. “Göttliche Instant Dosen”, für die schnelllebige Gesellschaft. Alles benötigt seine definierte Box und viele, viele Schubladen. Kekse und Bonbons inklusive .. die “Dinge” werden gerne festgezurrt, auf das sie erhalten bleiben ..

Wieso nicht versuchen SELBST Überlegungen anzustellen und mal alle Weisheitsbücher – zumindest kurzfristig, zu verbannen? Wir sind grundsätzlich ALLE fähig dazu, die grundlegenden Tatsachen des DaSeins und der Wirklichkeiten zu verstehen, auch, sie selbst zu erkennen. Klarheit der Ausrichtung und Unterscheidungskraft sind zu schulen, klar, kommt nicht von heute auf Morgen. Aber nach bald 20 Jahren, der Beschäftigung mit diesen Themen, könnte man durchaus dazu fähig sein. Die Gedanken anderer und ihre Schriften können zwar hilfreich sein, können aber niemals ident mit den eigenen Überlegungen und Erkenntnissen sein.

Die folgenden Ansichten sollten NICHT generalisiert werden, jede einzelne Seele unterliegt ihrem eigenen ErfahrungsZyklus und Entwicklung:

Die damit zusammenhängenden Fragen sind – WER bist du, woher genau kommst du, wozu bist du hier, was ist deine Aufgabe?

  How is KARMA Working?

Die Idee, aus Samsara, dem sogenannten “Rad der Wiedergeburt” aussteigen zu können, indem “Nicht-handeln” praktiziert würde, “Nicht Anhaftung” gelebt, und somit kein Karma produziert würde, klingt ganz nett. Ist allerdings in meinen Augen ein furchtbar engstirniger Tunnelblick, der Selbstbegrenzung kultiviert. Aber na gut, des einen Himmelreich, ist des anderen Tunnelblick ..

Karma kann als eine Art “Bankkonto” betrachtet werden, auf dem wir die diversen Erfahrungen, der verschiedenen Inkarnationen bunkern. Die positiven, wie eher negativen Erfahrungen bilden einen Wissens – und Erkenntnispool, aus dem wir schöpfen können. Wer allerdings nie an sich arbeitet, keine Bewusstseinsausweitung erfährt, quasi, immer an derselben Stelle verbleibt, wird Karma womöglich als eine ziemlich langsam arbeitende Geschichte erleben.  Was unter anderem der Grund dafür sein kann, daß Bauern einige Zeit immer wieder Bauern sind, Priester, Nonnen, Krankenschwestern, Politiker, Soldaten und Polizisten und zig andere Berufe ebenfalls, immer wieder von denselben Seelen ergriffen werden.

DAS kann passieren, wenn dogmatische Richtlinien Buchstabengetreu ausgeführt und ohne zu hinterfragen gelebt werden.  Aber wer dies einige Generationen lang macht, wird sicher sehr gut darin und ein besonders tüchtiger Bauer, Krankenschwester, etc., etc., etc. Aber auch Genies, tolle Komponisten und Musiker werden so geprägt, deswegen sind manche so gut, indem was sie tun. Talente sind etwas was man sich erarbeitet hat, nicht geschenkt kriegt.

Wer hinterfragt und selber denkt, eigene Rückschlüsse zieht, sich danach auch orientiert und handelt, der wird mehr und mehr die WAHL haben, etwas anderes zu erleben. NICHT also Karma “verfolgt” einen, sondern Bequemlichkeit, Veränderungsresistenz und sich Neuem gegenüber grundsätzlich zu verschließen.

Was heute allgemein unter Karma verstanden wird, ist nichts anderes, als das unsere Taten auf uns zurückkommen. Ist ANZIEHUNG und Resonanz .. und zwar in diesem und allen anderen Leben, immer im Jetzt wirksam.

Samsara ist ein Erfahrungszyklus, aus dem man nicht einfach willentlich aussteigen kann. Gleich-gültig, wie Nondual man sich gibt oder Rituale der Niederwerfungen macht ..  nur, nicht jeder ist an diesen Zyklus gebunden, kommt, wie gesagt, ganz drauf an, wer du bist und was du hier machst. Was deine Bestimmung ist auf Erden .. wir sind darin nicht alle gleich! Es gibt noch sehr junge, alte und überhaupt vielfältige Arten von Seelen. Die alle in irgendwelchen Erfahrungsstadien leben ..  manche kommen vielleicht überhaupt nur einmal, um etwas zu demonstrieren, oder zu lehren.

In allen aber scheint das göttliche Licht, sind verbunden mit der Quelle des Seins. Die menschliche Existenz ist ein Mikrokosmos des Universums, deswegen ist die Erde auch eine Experimentalzone. Alle Seelenfragmente kommen alleine und gehen auch alleine, Erfahrungen zu machen ist zutiefst persönlich. 

Was immer wir tun, sind Handlungen von “Gott” in Aktion –  die, abhängig von der jeweiligen Schwingung des Bewusstseins, mal mehr oder weniger göttlich sind.  

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                                                                                                                                                                                                                          BildQuelle:

WAKE UP CALL:

Das weiße und schwarze Licht sollte als zusammengehörig verstanden werden, die polaren, materiellen und transzendenten Energien sollten vereinheitlicht und gelebt werden. Und selbst dahinter gibt es weitere, Omnipräsente, universelle Welten der Einheit. Aber auch DAS wird kaum den Weisheit letzter “Zirkelschluss” darstellen .. die Schöpfung ist BIG, BIG, BIGGER!

Wer sich gegenüber einer der Energien verschließt, unterbricht damit seinen Zugang zum Fluss und Strom des Lebens. Die einen raffen immer mehr materielle Dinge an sich, die anderen wollen nur mehr in der Transzendenz verweilen, wiederum andere wollen die Liebe festhalten und konservieren – undsoweiterundsofort – aber wir können NICHTS festhalten, nichts ist ewig und nichts kann mitgenommen werden. Außer unseren Erfahrungen ..

  Die Vereinigung aller Energien IST das TAO, ist Frieden im Herzen und zwar IN und durch uns selbst erfahrbar. Wer seine Existenz für eine Illusion hält, der glaubt auch nicht wirklich an eine göttliche Quelle. Es gibt hier für uns nichts illusionäres, total egal, ob es eine konstruierte Matrix ist.  Denn obs uns passt, oder nicht, unsere Wahrnehmungen bestimmen unser Leben und Re –Aktionen. Wir sind hier, um diverse Erfahrungen darin zu machen und Erkenntnisse dadurch zu gewinnen .. dazu gehört Liebe, Geld, Macht, Sex, Wissen, Spiritualität und Bewusstsein – whatever sonst noch. 

Wer alle Dinge in sich vereint, sie als gleich-gültig annimmt, lebt in Harmonie mit sich und der Welt.

Please Folks, read my Lips:  YOU ARE FREE!

image<- Quelle:

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber wie man richtig sagt, im Zeitalter der Täuschung muss auch die Wahrheit wiederholt werden –

NICHT das Ego ist das Problem, sondern die auf Verletzungen basierende Version davon, welche sich weitgehend im Mentalkörper einnistete und zwei Wände darin separierte. Sie einteilte, in das Leben “da draußen” und das “da drinnen”. Deswegen wird dieses Ego auch “Maskenselbst”, falsche Persönlichkeit, negativer Mind, strategisches Selbst, etc. genannt.

Die verschiedenen Wunden sind das einzige, die uns davon trennen, in Liebe, Mitgefühl, Toleranz und Gewaltlosigkeit zu leben. SIE sind die Ursache aller gesellschaftlichen und persönlichen Probleme, nicht irgendein Gott. Nicht Außerirdische Entitäten, oder sonstwer, denn WIR und unsere Verletzungen eröffnen erst die Möglichkeit, uns zu manipulieren und zu verwirren. Tore und Risse in den Energiefeldern bieten die Gelegenheit dazu. Und dies kann sehr weit in die Vergangenheit zurückreichen. Klären und entrümpeln wir unsere Felder, beseitigen Implantate, lösen Schwüre und diverse andere Dummheiten auf, können wir getrost jede Eimischung von außen gelassen betrachten. 

Würde das jeder tun, sähe es hier weitaus entspannter aus!

Aber weil dem halt nicht so ist, wird es noch einige Runden dauern, bis wir etwas von dem sehen werden,  wovon wir möchten, daß es ins Leben kommt. Es liegt NICHT nur an Illuminati und Co, sondern auch an UNS, an jedem einzelnen. WIR alle tragen Mitverantwortung, daß die Dinge nicht so laufen, wie gewünscht. Unwissenheit, Bequemlichkeit, Arroganz, Apathie – suchen wir uns etwas von der “Wundertüte der Folgen” aus, die aufgrund der Verletzungen entstanden sind. Die meisten Menschen sehnen sich nach erfüllter Liebe, projizieren ihre Sehnsüchte nach außen, der nächste Partner wird es sein –  aber wenn die “Hinterlassenschaften” von Missachtung, mangelndem Respekt, Gewalt, Lieblosigkeit, usw., nicht beseitigt wird – wen wird man wohl anziehen? It’s the same Old Blues .. 

Mutter Erde ist ein Schmuckstück, die Menge an Leben und Vielfalt ist immens, man kann immer noch genügend schöne Landschaften finden, es ist schön hier –  und es wird noch schöner werden, wenn immer mehr Menschen Seelenfrieden in sich selbst finden. Daraus wird wirkliche, freie Wahl generiert, Seelenfrieden generiert keine Anhaftungen, keine Sucht nach mehr oder irgendwas, es IST das TAO. Dort lebt die wirkliche Selbstliebe, das Ego, wie es wünschenswert wäre ..

WE ALL FIND OUR WAY ..

Quellennachweise:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dao

http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung

http://www.universal-path.org/taod.html

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© Steven Black

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60 Kommentare

  • Mister Black,

    das haben Sie wunderbar ausgedrückt!

    Yes yes yes

    LG
    Tanya

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  • morje morje zusammen🙂

    ein weiterer Artikel der Hoffnung “ sät “ – Und es gibt ein weiters Licht auf Erden das “ gesehen werden will “

    Nahko and Medicine for the People: Ein Lied geht um die Welt

    Oktober 21, 2013 Von: Alex Kategorie: Musik & Literatur

    Ein Lied mit dem Titel „Aloha ke Akua“ scheint den ganzen Planeten in seinen Bann zu ziehen. Das farbenfrohe Youtube-Video, dass von einer reinen Gesangs- und Piano-Version des indianisch-stämmigen Künstlers Nahko begleitet wird, zeigt die Schönheit unserer Erde und die Einzigartigkeit der Flora und Fauna. Die amerikanische Band Nahko and Medicine for the People singt von Einheit, Göttlichkeit, Gebet, Meditation, dem Großen Geist, Respekt und Liebe. Und selbst wenn man die englischen Songtexte nicht verstehen kann, so kann sie jeder fühlen mit seinem Herzen. Denn die Musik ist pure Liebe, die den direkten Weg in das Herz eines jeden Menschen findet.

    Frontmann Nahko Bear, geboren in Oregon//USA, ist apachenindianischer und puertoricanisch-filippinischer Herkunft. Er verkörpert wie kein anderer die musikalische Zeitreise zwischen Bob Marley und James Blunt, gepaart mit Texten, die von der Heilung des Planeten und den persönlichen Erkenntnissen seines Lebens erzählen. Offen geht er in den Songtexten mit seiner schwierigen familiären Situation um, die ihn in eine schwere Identitätskrise führte.

    In dem Song “So Thankful” erzählt Nahko die wahre Lebensgeschichte seiner Familie. Seine Mutter wurde von seinem Vater vergewaltigt, und Nahko war das „Ergebnis“ von diesem Vorfall. Und dennoch ist es erstaunlich, wie sich ein Lied irgendwie glücklich anhören kann, so als ob durch dessen Tiefe und Rohheit eine schwere Melodie zu Heiterkeit „getuned“ werden würde.

    “I never thought I would give thanks to rape but that’s how I got here today. (Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals dankbar für eine Vergewaltigung sein werde, aber so bin ich heute hierher gekommen.)” Textausschnitt aus dem Song “So Thankful” von Nahko and Medicine for the People

    Der musikalische Prophet

    Nahko Bear, selbst von einer amerikanischen Familie adoptiert, ist vor allem für die vielen heimatlosen Menschen dieser Erde ein musikalischer Prophet unserer Zeit. Von seiner Heimatstadt Portland bis zu den Küsten von Hawaii wird Nahko Bear von einem Stamm künstlich kulturell-entfremdeter Wahrheitssucher begleitet, für die Nahko´s Geschichte mit ihrer eigenen stark zusammenhängt. Seine Stimme, der Sound der Gitarre, die Harmonie der Flöte und die Dynamik der Trommeln sind eine Art Erlösung für sie. Ob Solo oder mit der Band “Medicine for the People“ liefert Nahko eine gefühlvolle Dosis an heilsamen Vibrationen, die das Publikum zum Tanzen, Lachen und Weinen animiert. Seine beseelte „Erlösungsmusik“ legt die Narben der kulturellen Wunden, ökologischer Verfehlungen und sozialer Ungerechtigkeiten ungeschminkt frei. Die Texte von Nahko Bear tragen die Last schwerer Botschaften, doch die Schwere wird durch die harmonischen Melodien und treibenden Rhythmen aufgehellt, die alle, die sie erleben, in eine temperamentvolle und reinigende Bewegung treibt. Sein Humor ist entwaffnend und seine lyrischen Geschichten geben den Zuhörern ihre ureigene Macht zurück. Die Ehrlichkeit und Tiefe ist von inneren Erwachen inspiriert. Manchmal überschwänglich, manchmal wild, aber immer transformierend.

    Das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein

    Der Musikstil ist schwer zu beschreiben, es finden sich Songs und Elemente aus den Genres Country, Reggae, Independent und Pop wider. Aber auch gefühlvolle Pianostücke gehören zum Repertoire des Ausnahmemusikers Nahko Bear, der mit sechs Jahren das Klavierspielen lernte. Selbst wenn man kein Fan ist hat man beim Hören der Musik immer das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Nach eigener Aussage von Nahko Bear liegt das daran, dass er seit seiner Kindheit ein Suchender ist auf der Suche nach seiner Familie. Er versucht durch seine Musik den Menschen zu helfen und gibt allen Verlassenen, Vagabunden, Landstreichern und streunenden Jugendlichen da draußen das Gefühl, über die Musik eine Familie zu haben. Trennung gibt es bei Nahko nicht, Zuschauer und Band sind miteinander verbunden, und alles Leben auf der Erde ist miteinander verbunden, so wie es der “Große Geist” seinen Ureinwohnern Amerikas lehrt. Die Texte beinhalten wahre Geschichten, echte Gefühle und Lösungsvorschläge für die Heilung unseres Planeten und der Menschheit. Weil die Menschen das so tief spüren, fühlen sie sich mit der Musik von Nahko so stark verbunden.

    Der Erfolg des Songs “Aloha ke Akua”

    Vom Erfolg des Songs „Aloha ke Akua“ ist Nahko selbst mehr als überrascht. Es sollte ein Gebet an ihn selbst werden, dass alles in Ordnung sei, wie er in einem Interview der Huffingtonpost mitteilte. Er beschreibt den Song und das Video als ein Wunder, dass aus Teilchen zusammengestellt wurde. Nahko setzte sich in das Studio eines Freundes in Portland/Oregon und nahm die Klavierversion auf, ohne eine Vorstellung, wie es von einem Fremden aufgenommen werden würde und machte dazu ein Video, das wie ein Virus um die Welt ging. Auch die hawaiianische Sprache trägt ihren Teil dazu bei. Die Worte „aloha ke akua“ bedeuten ungefähr soviel wie der „Atem des Lebens und die Liebe Gottes“. Nahko Bear ist davon überzeugt, dass, wenn man diese Sprache mit großer Absicht und Überzeugung ausspricht, was die Hawaiianer tun, mana“ oder große Macht in sich trägt. Das Lied ist wie ein Gebet, das eine Menge Kraft und viel Mut mit sich bringt.

    Wenn ich mich in einer Meditation erden möchte, nehme ich mir Zeit, werde ruhig und verbinde mich mit dem Ozean und der alten Sprache des Landes und der Pflanzen. […] Ich bin auch nur ein Mensch, und ich werde Fehler machen, aber ich freue mich auf die vor uns liegenden Herausforderungen und bete oft um Klarheit, um Führung und Tapferkeit auf diesem Weg. Nahko Bear

    Bildquelle: http://www.nahko.com

    hier ist auch dieses wunderbare Lied samt Bildern zu hören und zu sehen
    http://www.2012spirit.de/2013/10/nahko-and-medicine-for-the-people-ein-lied-geht-um-die-welt/#more-5160

    wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche, Helmut

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  • Lieber Stefan🙂

    danke, für mich ein Artikel vom Feinsten.
    Ich möchte die Hathoren-Medi in Erinnerung bringen. AETHOS -Auflösung
    alter Glaubenssätze und Gedankenformen.

    LG Christa

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  • „die anderen wollen nur mehr in der Transzendenz verweilen
    Sich der Transzendenz gegenüber zu öffnen und Nondualität zu erfahren ist weder gut noch schlecht, es ist EINE Erfahrungsebene, die man erleben kann. Sich ihr allerdings zu unterwerfen, den täglichen Bückling zu machen und seine eigene Nichtwürdigkeit zu zelebrieren, Nondualität als die ultimative Seinsebene anzusehen, fühlt sich allerdings etwas bedenklich an.. “

    Hallo Steven,
    offenbar hast du völlig andere Vorstellungen von Transzendenz als Maharishi und ich. Transzendentales Bewusstsein (Wachheit ohne Gedanken) ist der grundlegende absolute Bewusstseinszustand, der bei jedem Menschen mehr oder weniger lang am Übergang zwischen den relativen Bewusstseinszuständen Wachen, Träumen und Schlafen auftritt. Jeder dieser Bewusstseinszustände muss regelmäßig erfahren werden. Wer zu wenig schläft, wird psychotisch, wer zu wenig träumt, wird neurotisch, wer zu viel schläft, wir apathisch, wer zu lange im Transzendentalen Bewusstsein ist, verliert den Bezug zur veränderlichen Realität, wer zu wenig Transzendentales Bewusstsein erfährt, leidet. http://www.lebensqualitaet-technologien.de/tm-kurs.html#Anchor-9515 Siehe Diagramm Die 4 Bewusstseinszustände. Transzendenzerfahrung löst den Stress, der in den andern Bewusstseinszuständen aufgenommen wurde. Es hat also Reinigungsfunktion. Keiner würde auf die Idee kommen, stundenlang in der Badewanne zu sitzen, um immer noch sauberer zu werden. Deshalb meditieren wir ja auch nur jeweils ca. 20 Minuten morgens und abends. Die (gute) Aktivität außerhalb der Meditation stabilisiert Transzendentales Bewusstsein, so dass es zunehmend auch gleichzeitig mit den anderen Bewusstseinszuständen erfahrbar ist. Man entwickelt dadurch quasi eine Teflonschicht, an der der Stress zunehmend abprallt. Wenn das vollständig der Fall ist, braucht man nicht mehr zu meditieren und entwickelt höherer Bewusstseinszustände. Man ist gleichzeitig im Transzendentalen Bewusstsein (der Quelle der Gedanken, der Intelligenz und Kreativität) und in der Relativität (bzw. Dualität). Maharishi nennt das 200% Leben. Das Auf und Ab des Lebens wird genauso erfahren wie vorher, aber man ist quasi verankert im ewigen unveränderlichen Sein. Das gibt eine enorme Stabilität. Es ist wie bei einem Multimilliardär, auf den das Auf und Ab der Aktienkurse kaum noch Eindruck macht.

    LG Klaus

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    • Mahlzeit Klaus,

      Doch, doch, ich versteh das schon .. und ich kapiere auch, was dich da anspricht.
      Wir sind nur unterschiedlicher Ansicht.

      Transzendenzerfahrung löst den Stress, der in den andern Bewusstseinszuständen aufgenommen wurde. Es hat also Reinigungsfunktion. Keiner würde auf die Idee kommen, stundenlang in der Badewanne zu sitzen, um immer noch sauberer zu werden. Deshalb meditieren wir ja auch nur jeweils ca. 20 Minuten morgens und abends. Die (gute) Aktivität außerhalb der Meditation stabilisiert Transzendentales Bewusstsein, so dass es zunehmend auch gleichzeitig mit den anderen Bewusstseinszuständen erfahrbar ist. Man entwickelt dadurch quasi eine Teflonschicht, an der der Stress zunehmend abprallt.

      Ja genau, es errichtet eine weitere Wand zwischen dem Emotionalkörper und dem Rest. Und daß ist das Problem mit der Transzendierung – der „Stress“ reduziert sich nur und wandert tiefer.
      Was macht es mit den inneren Kindheitsaspekten und Subpersonen? Erlöst werden die deswegen halt nicht ..
      Man bringt sie nur für gewisse Zeit zum schweigen .. mir gings nicht anders, ich wusste nichts von all diesen
      inneren Aspekten und hab x Möglichkeiten versucht, es hat nur ein bisschen genützt. Seitdem ich Zugang dazu habe,
      passieren die tollsten Sachen ..

      Grüße,

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      • Lieber Klaus,
        Lieber Stefan,

        Kurz dazu:

        Seit meiner Kindheit habe ich null Probleme damit “ Keine Gedanken“ zu haben. Was Klaus als Wachheit ohne Gedanken bezeichnet.

        Der Grund dessen ist eigentlich ganz lustig…meine Mutter hat, als ich klein war, ab und zu ins Narrenkastl geschaut, weiß nicht ob ihr mit dem Ausdruck etwas anfangen könnt…so eine Art denklosen Zustand…man schaut ins Nichts.

        Natürlich habe ich meine Mama nachgemacht…all die Jahre über bis ins Teenager Alter.

        Und das hat dazu geführt, das es mir null Probleme bereitet ohne Gedanken zu sein.

        Soviel dazu, nur, Stefan hat meiner Erfahrungen nach auch recht, denn man ist zwar ohne Gedanken, steckt aber trotzdem in seinem Körper mit all den Traumatas, die sich dadurch leider nicht vertschüssen. Man blendet sie nur weg. Selbst als ich während Traumatisierungen meine Gedanken ausblendete, manifestierten sie sich in mir.

        Wie kam es eigentlich Klaus, das Du den Weg des Maharishi gehst? Und was bedeudet Maharishi für Dich? Siehst Du ihn als deinen Guru?

        LG

        Tanya

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        • Liebe Tanja,

          ich kann nicht beurteilen, wie dein „Zustand ohne Gedanken“ beschaffen ist. In diesem Zustand ist man „weg“, weiß aber hinterher, dass man nicht geschlafen hat. Man fühlt sich gut ausgeruht.
          Wenn ich nach 500 km Autofahrt 20 Minuten auf einem lauten Autobahnparkplatz meditiere, fühle ich mich fast so frisch und wach wie bei Fahrtantritt.
          Meditierende sagten manchmal: Wenn ich die Augen zumache, erfahre ich sofort oder nach kurzer Zeit einen angenehmen Zustand ohne Gedanken. Ich brauche dann dann nicht mehr zu meditieren. Maharishi gab den dringenden Rat, sich auch in dieser Situation unbedingt an die Meditationsanweisungen zu halten.
          Im Laufe der vielen Jahre TM bin ich schon viele Traumatas losgeworden, wenn auch noch nicht alle. Meine Kindheit war Hölle pur. Dass die TM gegen Traumatas wirkt, dafür spricht die Erfahrung viele PTSB-Veteranen, ehem. Gefängnisinsassen, Drogensüchtiger, Waisenkinder, Vergewaltigungsopfer, etc. deren Erfahrungen auch wissenschaftlich ausgewertet wurden.

          Die neueste Nachricht aus Südamerika:
          Alle siebenundzwanzig Länder Lateinamerikas haben „Consciousness-Based Education“ als Kern ihrer Rehabilitations-Programme akzeptiert. Auf dem jüngsten Kongress der Latin American Federation of Therapeutic Communities hielt Pater Mejia eine Rede vor Führungskräften aus dem ganzen Kontinent, in der er die Transzendentale Meditation, das TM-Sidhi-Programm, Yogisches Fliegen und den Maharishi-Effekt beschrieb. Er sagte, dass nach 30 Jahren Erfahrung in seinen Hogares Claret Schulen in Kolumbien, wo er diese Programme für mehr als 4.500 Studenten umgesetzt hat, er sie nun in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Umerziehung stellen möchte. In Anlehnung an Maharishi hat er nicht einmal das Wort „Rehabilitation“ verwandt: Er sagte, herkömmliche Bildung sei gescheitert, und was Drogenabhängige, Kriminelle und andere Straftäter brauchen, sei die richtige Ausbildung: Consciousness-Based Education = in Bewusstsein gegründete Bildung.
          Sein Vorschlag wurde begeistert angenommen, und schon möchten viele Länder mit den neuen Programmen beginnen. Eine Organisation für die 27 Ländern wurde ins Leben gerufen, und neue Lehrer für die große Zahl von Schülern sollen ausgebildet werden. Dies ist eine große Erfüllung für Pater Mejia, den Maharishi „den Heiligen von Kolumbien“ bezeichnet hat.

          Maharishi betrachtete sich nicht als unser Guru. Er hat allen Kredit seinem Meister Guru Dev gegeben. Siehe siehe http://www.lebensqualitaet-technologien.de/tm-kurs.html#Anchor-%22D-975. Ich versuche, mich weitgehend an Maharishis allgemeine Anweisungen zu halten. Betonung auf „weitgehend“;-). Z.B. 1. Meditate, 2. Take it easy, 3. Send love.
          Warum ich bei der TM bin? Ich habe mir vorgenommen, für die beste Sache zu arbeiten, die ich kenne. Ich fand die TM gut, aber ich war nicht sicher, ob es vielleicht noch was besseres gäbe. Irgendwann habe ich meinen Job gekündigt und habe 9 Monate in einer Meditationsakademie verbracht. Danach war mir klar: Das ist es.

          LG Klaus

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          • Hey lieber Klaus,

            „Er sagte, herkömmliche Bildung sei gescheitert, und was Drogenabhängige, Kriminelle und andere Straftäter brauchen, sei die richtige Ausbildung: „……

            Wie wahr mein freund….wie wahr…..und früh und ganz am Anfang, fängt es an:

            „Dr. Matejchek – Kinder ohne Liebe

            Die heute in Deutschland betriebene sozialistische Kinderkrippenpolitik ist damals schon in der Tschechoslowakei gescheitert. Nachdem in Prag in den 60er Jahren der Film “Kinder ohne Liebe” fertiggestellt wurde, veränderte man die schreckliche Kinderpolitik (wie heute in der BRD) wieder zugunsten der Förderung der Familie!

            Hier ein sehr aufschlußreicher kurzer Film dazu:

            Hier die Beschreibung zum 22-minütigen Film, den man [HIER] beziehen kann:

            http://www.dreilindenfilm.de/shop/kinder-ohne-liebe-p-130.html

            Trailer:

            “Was ein kleines Kind am Nötigsten braucht, ist die intensive und dauerhafte Gefühlsbindung zur Mutter. Wird dieser Kontakt unterbrochen und erhält das Kind keine Ersatzperson, zu der es ähnliche Beziehungen aufnehmen kann, so stellen sich seelische Schädigungen ein.”

            Mit diesen eindeutigen Worten beginnt der außergewöhnliche, schon 1963 in der Tschechoslowakei gedrehte Film.

            Er macht darauf aufmerksam, welche Folgen die Unterbringung von Kleinkindern in kollektiven Einrichtungen wie z. B. Kinderkrippen hat.

            Denn im Gegensatz zu Kindern, die umsorgt in intakten Familien aufwachsen, sind “Krippenkinder” Defiziten im Bereich geistig-seelischen Erlebens ausgesetzt, die bald zu schweren Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen führen.

            Die wissenschaftliche Arbeit, die diesem Film zu Grunde liegt, hat verständlicher Weise mit dazu bei getragen, dass die so genannten Wochenkrippen in der sozialistischen Tschechoslowakei abgeschafft und “Tageskrippen” nur unter großen Vorbehalten bestehen bleiben konnten. “

            Allen denjenigen, die sich heute wieder – oft lautstark – für einen Ausbau der ‘Krippenbetreuung’ aussprechen, sei dieser erschütternde Film besonders empfohlen.”

            Wolfgang Bergmann, Leiter des Instituts für Kinderpsychologie, Hannover Auf der Feindbildskala totalitärer Staaten stand die bürgerliche Familie ganz weit oben.

            Entsprechend wurde im “real existierenden Sozialismus” die Erziehung der Kinder weitgehend unter staatliche Kontrolle gestellt und der Einfluss der Eltern zurück gedrängt.

            Doch die Grenzen institutioneller Betreuung wurden rasch deutlich: Dem tschechischen Psychologen Prof. Dr. Z.Matejcek fielen schon in den 60er Jahren schwere Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen bei Jugendlichen auf, die ihre prägendste Lebensphase nicht in der Familie, sondern in staatlichen Krippen verbringen mussten.

            Seine Beobachtungen und Erkenntnisse, die allerdings im deutlichen Gegensatz zur familienfeindlichen Propaganda des sozialistischen Staates standen, führten zu einer Reihe von Veröffentlichungen, die weltweit wahrgenommen wurden.

            Darunter befand sich auch der Dokumentarfilm “Kinder ohne Liebe”, der 1963 in den Westen geschmuggelt werden konnte und auf den Filmfestspielen von Venedig mehrere Auszeichnungen erhielt.

            Die deutschsprachige Kurzfassung des Preis gekrönten Films war seit 1985 nicht mehr verfügbar, doch liegt sie nun als DVD der interessierten Öffentlichkeit wieder vor.

            Das geammelte Chronik-Wissen kehrt nun zurück…….hab` so wenig Zeit derweil…..diese Beschleunigung, schleudert Einen nur so herum….

            liebe Grüße…..Joe

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      • Hallo Steven,

        das entspricht weder meiner Erfahrung noch den wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen über TM. Man vergisst einfach die emotionale Komponente negativer Eindrücke. Traumatische Erfahrungen hinterlassen einen Eindruck im Nervensystem. Der Körper hat die natürliche Fähigkeit, sich von allen Fremdeinwirkungen und Verletzungen zu heilen. Man muss ihm nur die nötige Ruhe zuteil werden lassen. Die Ruhe in der TM ist tiefer als im Tiefschlaf, manchmal sogar so tief, dass der Atem fast völlig zum Stillstand kommt. „Ruhe ist der Weg“, sagt die Bh. Gita. Bei der TM kommt noch ein wichtiger anderer Aspekt ins Spiel, den ich noch nicht völlig verstanden habe. Siehe http://www.lebensqualitaet-technologien.de/tm-kurs.html#Anchor-%22D-975 und der erklärt, weshalb TM-Kopien nicht so gut funktionieren wie das Original.
        Im Kosmischen Bewusstsein, wenn Transzendentales Bewusstsein gleichzeitig mit Wachheit aufrechterhalten werden kann, ist das Nervensystem völlig normal und frei von Stress und so flexibel, dass keine tiefen, bleibenden Eindrücke mehr möglich sind. Das Gedächtnis ist aber damit natürlich nicht ausgelöscht.

        LG Klaus

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        • Guten Morgen/Tag Klaus,

          das entspricht weder meiner Erfahrung noch den wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen über TM. Man vergisst einfach die emotionale Komponente negativer Eindrücke. Traumatische Erfahrungen hinterlassen einen Eindruck im Nervensystem. Der Körper hat die natürliche Fähigkeit, sich von allen Fremdeinwirkungen und Verletzungen zu heilen. Man muss ihm nur die nötige Ruhe zuteil werden lassen.

          Nein, man “vergisst” gar nichts, durch Transzendenzerfahrungen hält man sich nur vorwiegend in der Energiefeldschicht auf, welche mit dem 7. Chakra verbunden ist. In den Gehirnzentren mag es sowas wie einen Gehirn Hemisphären Ausgleich bewirken, klar, alles wird entspannter – aber eine Harmonisierung ALLER Felder erzielt es nicht.

          Du sagst selbst, daß deine Kindheit nicht grade lustig war, man kann sie nicht einfach “vergessen”, letztlich lassen wir unsere verletzten Kindheitsaspekte im Stich, indem wir sie “vergessen” wollen. Klar, ich versteh das sehr gut, daß möchten wir alle, aber es funktioniert nicht – sie wuseln in den anderen Feldern herum und werden je nach Situation, immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

          Als eine persönliche Bemerkung, möchte ich sagen, mir geht’s nicht darum Recht zu haben, noch dir etwas “wegnehmen” zu wollen, wovon du überzeugt bist. Das ist DEIN Ding, du liebst es, lebe es ..

          Diese Diskussion wird von einigen mit Interesse verfolgt, daher möchte ich – wie ich das immer mache, alternative Sichtweisen zum Vergleich bieten. Entscheiden kann das eh nur jeder individuell für sich, welchem er zuneigt.

          Die Energiefelder sind dem Körper übergeordnet, wir glauben nur, der Körper sei die ultimative Erfahrung, aber unsere Sinneseindrücke kommen aus den Feldern. Dazu kommt, das viele sich kaum im Körper befinden, nicht geerdet sind, besonders die spirituellen Menschen haben die 3 unteren Felder und Chakren, kaum entwickelt. Sie sind voller Stauungen, Blockaden und voller “Klumpen”. Ich selbst versuche, täglich meine ganzen Felder zu reinigen und stelle trotzdem fest, daß immer wieder etwas vorzufinden ist – um sie wirklich tief zu bereinigen, das dauert echt ne Zeit ..

          Wirklich vollkommen reine Felder wird’s vermutlich nie geben, da wir immer in Interaktionen mit anderen Menschen und Feldern sind, wir nehmen unbewusst vieles auf, was nicht zu uns gehört.

          Ich grüße dich,

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          • Hallo Steven,

            ich erinnere mich natürlich an die Stresssituationen der Kindheit, aber sie beeinflussen mein Verhalten immer weniger. TM ist wie ein Reinigungsprogramm, das die Mülldateien beseitigt. Allerdings sollten die gelöschten Dateien mit neuen Daten überschrieben werden, damit sie wirklich vollständig gelöscht sind. Deshalb ist gute Aktivität nach der Meditation so wichtig.
            Sicherlich gibt es auch andere Methoden als TM, die zum Ziel führen. Maharishi hat sie ausführlich in der „Wissenschaft vom Sein“ beschrieben. Ich kann mir gut vorstellen, dass gezielte Traumaarbeit in Kombination mit der TM die Entwicklung beschleunigen kann. Das bestätigen die Forschungen von Theo Fehr, der allerdings seinen eigenen Weg als freier TM-Lehrer geht. Die TM bietet Fortgeschrittenen-Techniken an, welche die Entwicklung der Chakren beschleunigen.
            Vergessen wir dabei nicht die Entwicklung des kollektiven Bewusstsein. Niemand kann in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Deshalb brauchen wir eine einfache, mechanische, standardisierte Technik mit reproduzierbaren Wirkungen, die jeder leicht ausüben kann, damit auch der kollektive Stress aufgelöst werden kann. Hinzu kommt der Maharishi-Effekt, der auch auf Personen wirkt, die von TM noch nie etwas gehört haben.
            Maharishi sagte mal, er würde auch jede andere Methode propagieren, wenn sie besser wäre als die TM. Ich schließe mich völlig dieser Ansicht an.

            Schönen Abend!
            Klaus

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  • Halli Hallo!

    Bezüglich Meditation hätte ich da noch eine Idee. Soweit ich das verstanden habe, wird in den meisten spirituellen Traditionen, die Meditation als Mittel zur … Befreiung (oder was auch immer) verwenden, die Meditation als Seins-Basis zur Verarbeitung von Emotionen genommen. Man lässt alle Gedanken, Gefühle, Emotionen aufkommen und „ist dann mit diesen“. Anstatt also die Emotionen auszuagieren (besser auf ein Kissen hauen als auf Leute😉, „ist“ man, hier und jetzt, bleibt bewusst, fühlt und zuckt und atmet vielleicht seltsam … Das ist dann ein Durchdringen dieser Emo-„Nebelfelder“, die man oft garnicht benennen kann. Aber es befreit Stück für Stück. Und ich finde es schwieriger als das Ausagieren.

    Bei der Ausagier-Methode als auch bei der „Mit-den-Dingen-Sein-Methode“ ist natürlich wichtig, dass man mit der Absicht drangeht, das Ganze loszulassen. Oft schwelgt man nämlich insgeheim doch ganz gern in diesem Leid…

    In jedem Fall flüchtet man nicht in Aktivität oder ins Denken. Das sind, glaub ich, die üblichen Fluchtmechanismen. Oder man geht in diese Art Leere, von der Tanya schrieb.
    Sich ganz im Körper verankern und sich allem stellen, was da so von innen an die Tür klopft, das ist schon eine ziemlich gute Weise, ein wenig Ballast abzuwerfen…

    LG
    Ina

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    • Halli Hallo zurück Ina,

      Man lässt alle Gedanken, Gefühle, Emotionen aufkommen und “ist dann mit diesen”. Anstatt also die Emotionen auszuagieren (besser auf ein Kissen hauen als auf Leute😉 , “ist” man, hier und jetzt, bleibt bewusst, fühlt und zuckt und atmet vielleicht seltsam … Das ist dann ein Durchdringen dieser Emo-”Nebelfelder”, die man oft garnicht benennen kann. Aber es befreit Stück für Stück. Und ich finde es schwieriger als das Ausagieren.

      Klar, darum gehts auch, ums nachfühlen .. dadurch lösen sich die Stauungen und stagnierten Felder.

      schönen Tag,

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  • Ich las kürzlich die Artikel seit meinem letzten Kommentar durch und war danach etwas erschlagen – vielleicht vierzehn neue Artikel seitdem. Mit einer ungeheuren Menge Material. Von Cassiopeia über das Unbewußte, die Spiritualität, Tantra, Orion (was, um Gottes Willen, sind „die von Orion installierten Gedankenformen“?), linearem Denken bis zu Energien und den Chakren. Ein bischen entstand in mir die Frage – wobei es durchaus ein Unvermögen meinerseits sein kann, daß ich es einfach nicht verstehe – wo will der Steven eigentlich hin?

    Er betont, soweit ich verstanden habe, daß wir uns nicht im Spirituellen verirren sollen, solange wir nicht aufgeräumt haben. Volle Zustimmung. Dafür gibt es Therapien. Man nimmt am besten eine, zu der man einen Bezug hat und sucht einen Therapeuten, dem man vertraut. NICHT sich alleine therapieren, und klänge die Methode auch noch so toll. Warum gibt es denn Mitmenschen? Und KEINE esoterischen Methoden alleine zur Heilung des Persönlichen versuchen.

    Es gibt Ausnahmen. Klaus Weber schrieb, daß unter TM auch psychische Probleme verschwunden sind, was ich ihm glaube. Aber dies geschieht in einem Rahmen, für den sich Klaus entschieden hat. Und innerhalb eines solchen Rahmens – oder einer solchen Schule – ist ein Schutz.
    Obwohl mein Weg ein anderer ist, macht Klaus genau das, was ich meine – er suchte und entschied sich dann für EINE Sache. Und er macht sie.

    Gut, zurück. Was man schreibt ist natürlich davon abhängig, was man bezwecken möchte. Wenn man vergleichende Studien betreiben will, wie hängen die Pyramidenenergien mit den Erdlinien zusammen, was sind die Zusammenhänge von Tarot und Astrologie usw. ist es völlig in Ordnung, in verschiedensten Gebieten zu suchen. Und wenn man in seiner Begeisterung mitteilen möchte, was man wieder an Neuem entdeckt hat, ist das auch richtig.

    Für das, was man den inneren WEG nennt, ist dies alles komplett unnötig. Mehr noch, es ist Ballast. Am besten streicht man erstmal alles, was man über Chakren, Energien, Dimensionen usw. jemals gehört oder gelesen hat. Auch über Reinkarnation. Dies ist noch LINEARES Denken, mit dem wir versuchen, Dinge, die einer völlig anderen Qualität angehören, in vergleichende oder wertende Systeme zu setzen.

    Für den inneren Weg braucht es Geduld. Wenn ein Zen-Meister den Schüler zwei Jahre lang nur den Bogen spannen läßt, bis er sieht, nun ist der Schüler imstande weiterzugehen, dann ist dies eine harte Prüfung. Aber dann hat sich im Schüler wirklich ein Gefäß gebildet, welches mehr wie vorher aufnehmen kann. Wenn er neben dem Bogen spannen noch hundert andere Dinge macht, von denen er glaubt, daß sie seinen Weg beschleunigen würden, dann wird er nirgendwo hinkommen.

    Stellt euch vor, vor euch ist eine Wand – einen Meter dick. Ihr wißt, hinter der Wand ist das Paradies. Ihr könnt nun verschiedene Bohrer nehmen und eure Zeit damit verbringen, an verschiedenen Stellen der Wand probehalber zu bohren. Zum Schluß habt ihr eine Wand, mit hundert Löchern verziert, aber kein Loch ging durch.
    Man nimmt also einen Bohrer und bohrt an EINER Stelle – bis man durch ist. Deswegen ist es völlig kontraindiziert, in hundert verschiedenen Richtungen zu suchen um Sachen zu vergleichen, die man garnicht vergleichen kann. Für eine gewisse Zeit mag dies in Ordnung sein, aber danach wird es Zeitvergeudung.

    Jede Tradition sagt im Grunde: EINEN Punkt nehmen und an dem Punkt in die Tiefe gehen. Nicht zwei. Nicht zehn. Es kommt nicht darauf an, viele Dinge zusammenzuhäufen – auch wenn sie, für sich genommen, gut sind – sondern das, was da ist, zu destillieren.

    Ich wollte noch zu einigen Punkten Anmerkungen schreiben, aber das wären mittlerweile Romane geworden. Nur soviel dazu – Spiritualität ist nicht das und das, und Tao nicht dieses oder jenes. „Das Tao, was benannt werden kann, ist nicht das Tao.“ Man kann es nicht aus Büchern lernen, nur ein erwachter Mensch weiß. Und schweigt meist darüber.

    Versteht bitte – es ist im Grunde VÖLLIG egal erstmal, ob das Bewußtsein im 7. Chakra, im Mentalkörper oder sonst wo ist. Meinetwegen auch am Hintern. Wenn wir so etwas lesen – wissen wir es dann dadurch? Ganz ehrlich gefragt? Können wir etwas damit anfangen? Außer vielleicht andere Menschen mit Wörtern beeindrucken, die wir selbst nicht im Mindesten verstehen?

    Genau dasselbe mit den Dimensionen, Energien usw. Wir lesen darüber, reden darüber, und sind noch nicht mal richtig auf der Erde angekommen. Und vergessen, daß Wandlung nur durch die Erde hindurch möglich ist.

    Lieber Steven, dieser Artikel ist durchaus eine große Sammlung von verschiedenem Wissen, aber – hm. Sich täglich niederzuwerfen ist keine diverse Verzerrung, sondern macht durchaus Sinn – wenn der Hintergrund stimmt. Und der „furchtbar engstirnige Tunnelblick“ „nicht handeln“ oder „nicht Anhaftung“ – als chinesische Übung Wou-Wei genannt – ist alles andere als eng. Und Selbstbegrenzung – welches Selbst, bitte schön, wird denn dabei begrenzt? Und wie? Und verstehst Du wirklich, was das Wou-Wei impliziert?
    Ich beschäftigte mich einige Zeit mit dem Wou-Wei – und ich verstehe es völlig anders.

    Du schreibst, die Vereinigung aller Energien ist das Tao. Und daß nicht das Ego das Problem sei. Da ergeben sich für mich wieder zwei Schwierigkeiten – um eine Aussage über das Tao machen zu können, muß ich es kennen. Genauso, um zu wissen, daß das Ego NICHT das Problem sei, muß ich erstmal mein Selbst gefunden haben. Ansonsten – wie soll ich es wissen….?

    Mit diesem Kommentar werde ich mir keine Freunde machen ….. hm….

    Abschließend – ich füge noch einen Kommentar an, wo die allererste Übung des Tchan beschrieben wird. Mit dieser Übung mußten sich die Probanden einen Monat lang beschäftigen, ehe die nächsten Übungen kamen.
    Ihr werdet sehen, daß diese Art von esoterischen Übungen meist eher banal und langweilig erscheinen – keinesfalls glamourös. Natürlich wirken diese Übungen aber trotzdem auf den Energiekörper – aber auf natürliche Art. Und sie verbinden langsam das, was auf dieser Realitätsebene ist, mit einer anderen.

    Zum Schluß noch den alten Spruch: Wer zwei Hasen nachläuft, fängt keinen. (Gilt auch für die Esoterik)

    Grüße an Euch
    Matthias

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    • „Es gibt Ausnahmen. Klaus Weber schrieb, daß unter TM auch psychische Probleme verschwunden sind, was ich ihm glaube. Aber dies geschieht in einem Rahmen, für den sich Klaus entschieden hat. Und innerhalb eines solchen Rahmens – oder einer solchen Schule – ist ein Schutz.
      Obwohl mein Weg ein anderer ist, macht Klaus genau das, was ich meine – er suchte und entschied sich dann für EINE Sache. Und er macht sie. “

      Hallo Matthias,

      Du hast völlig Recht. Schaut euch die verschiedenen Methoden der Persönlichkeitsentwicklung an, insbesondere die wissenschaftlichen Ergebnisse, und dann entscheidet euch für eine Methode. Nach Maharishi gibt es fünf Wege der Selbstverwirklichung (Maharishi nennt das Verwirklichung des unpersönlichen Gottes. Siehe Wissenschaft vom Sein, S. 334.)
      1. der psychologische oder intellektuelle Weg
      2. der emotionale Weg
      3. der physiologische Weg
      4. der mechanische Weg
      5. der psycho-physiologische Weg
      Methode 4 (TM) ist die einfachste und erfordert nur die Fähigkeit, einen einfachen Gedanken zu behalten. Schon Kinder ab dem 10 Lebensjahr können TM praktizieren. Die anderen Wege erfordern mehr Voraussetzungen. Aber jeder Weg führt zum Ziel. Nur sollte man die Techniken nicht vermischen. Über die Unterschiede zwischen den Mediationstechniken siehe http://www.lebensqualitaet-technologien.de/tm_im_vergleich.html
      http://www.lebensqualitaet-technologien.de/tm-forschung_neu/tm-forschung_neu.html#Anchor-Ne-5815
      und http://www.youtube.com/watch?v=yqek0s9l59w&feature=youtu.be

      LG Klaus

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    • Welcome back Matthias,

      Ich las kürzlich die Artikel seit meinem letzten Kommentar durch und war danach etwas erschlagen – vielleicht vierzehn neue Artikel seitdem. Mit einer ungeheuren Menge Material. Von Cassiopeia über das Unbewußte, die Spiritualität, Tantra, Orion (was, um Gottes Willen, sind „die von Orion installierten Gedankenformen“?), linearem Denken bis zu Energien und den Chakren. Ein bischen entstand in mir die Frage – wobei es durchaus ein Unvermögen meinerseits sein kann, daß ich es einfach nicht verstehe – wo will der Steven eigentlich hin?

      Die Einmischung durch Orion beinhaltet Mindkontroll, (via Medien, Religion, Spiritualität,et.) ist aber natürlich nicht nur auf diesen Extraterrestrischen Genpool zurückzuführen,
      außerdem sind nicht alle Wesen des Orion so drauf – die Verwendung des Namens dient nur der Versinnbildlichung diverser Kontrollmatrizen, weil die meisten sie kennen.

      Wo ich hin will – this is a Space for Informations, die sicher nicht für jeden gleich ansprechbar sind,
      aber Vielfalt kann durch Klarheit und Unterscheidungsvermögen eingeordnet werden. DAS mag dauern, I agree ..

      Es gibt Ausnahmen. Klaus Weber schrieb, daß unter TM auch psychische Probleme verschwunden sind, was ich ihm glaube. Aber dies geschieht in einem Rahmen, für den sich Klaus entschieden hat. Und innerhalb eines solchen Rahmens – oder einer solchen Schule – ist ein Schutz.Obwohl mein Weg ein anderer ist, macht Klaus genau das, was ich meine – er suchte und entschied sich dann für EINE Sache. Und er macht sie.

      Ja klar, völlig einverstanden, ich bin mir im klaren darüber, daß die heutigen Leute zwar alles mögliche an Informationen konsumieren,
      aber wenig Gebiete davon wirklich durchdringen.

      Für das, was man den inneren WEG nennt, ist dies alles komplett unnötig. Mehr noch, es ist Ballast. Am besten streicht man erstmal alles, was man über Chakren, Energien, Dimensionen usw. jemals gehört oder gelesen hat. Auch über Reinkarnation. Dies ist noch LINEARES Denken, mit dem wir versuchen, Dinge, die einer völlig anderen Qualität angehören, in vergleichende oder wertende Systeme zu setzen

      Aux contraire – das mag stimmen, bis zu einem gewissen Punkt, meine Erfahrung ist es, daß du ab einer bestimmten Ebene MIT den Chakren und diversen Energien arbeiten
      und sie kennen solltest, ein Gefühl dafür zu bekommen, um sie reinigen, lenken und eine weitere Entwicklung ankurbeln zu können.

      Lieber Steven, dieser Artikel ist durchaus eine große Sammlung von verschiedenem Wissen, aber – hm. Sich täglich niederzuwerfen ist keine diverse Verzerrung, sondern macht durchaus Sinn – wenn der Hintergrund stimmt. Und der „furchtbar engstirnige Tunnelblick“ „nicht handeln“ oder „nicht Anhaftung“ – als chinesische Übung Wou-Wei genannt – ist alles andere als eng. Und Selbstbegrenzung – welches Selbst, bitte schön, wird denn dabei begrenzt? Und wie? Und verstehst Du wirklich, was das Wou-Wei impliziert?
      Ich beschäftigte mich einige Zeit mit dem Wou-Wei – und ich verstehe es völlig anders.

      Wiederum – Vielfalt, wir sind nicht alle gleich, was deins ist, kann nicht jedem seins sein.
      Ich hab nie behauptet, ich könnte nur neutral berichten, ich gebe mir hinsichtlich dessen zwar Mühe, aber es ist
      und wird immer my only Senf Dingens bleiben, was ich so schreibe – so what?

      Mit diesem Kommentar werde ich mir keine Freunde machen ….. hm….

      Überraschung, lieber Matthias, darum gehts ja nicht ..😉
      Grad die kritischen, nicht nachgekauten Kommentare bringen die Vielfalt und gesteigerte
      Wahlmöglichkeiten .. me LIKE this ..

      Du schreibst, die Vereinigung aller Energien ist das Tao. Und daß nicht das Ego das Problem sei. Da ergeben sich für mich wieder zwei Schwierigkeiten – um eine Aussage über das Tao machen zu können, muß ich es kennen. Genauso, um zu wissen, daß das Ego NICHT das Problem sei, muß ich erstmal mein Selbst gefunden haben. Ansonsten – wie soll ich es wissen….?

      Wie kommst du auf die Idee, ich hätte das TAO noch nicht erfahren? By the Way, damit soll nicht behauptet werden,
      ich wäre immer in dieser Präsenz – mir gehts nicht anders als allen anderen – I’m going my Way, thats all ..

      hab nen guten Tag,

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      • „Wiederum – Vielfalt, wir sind nicht alle gleich, was deins ist, kann nicht jedem seins sein.“

        Hallo Steven,

        hierzu eine kleine Anmerkung: Die Hardware der menschlichen Gehirne (insb. innerhalb der Geschlechter) ist gar nicht so unterschiedlich. Unterschiedlich sind die Software und die Daten, d.h. die Psychologie. TM wirkt aber nicht auf der Ebene der Psychologie, sondern auf der physikalischen Hardware-Ebene des Gehirns, indem es einen Resonanzzustand (EEG-Kohärenz) erzeugt, der sukzessive Dissonanzen löscht. Der Inhalt der Software und der Daten spielt dabei keine Rolle. Deshalb funktioniert die TM auch unabhängig von Rasse, Nation, Weltanschauung, Religion, Lebensstil, Alter, Bildungsstand, etc.

        LG Klaus

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  • (Die nachfolgende Übung ist eher dafür hineingestellt, um einen „Geschmack“ davon zu geben, wie banal gute Übungen wirken können. Und daß es eher darauf ankommt, zu tun als viel zu lesen – Weisheit kann sowieso nicht erlesen werden, das Erwachen schon zweimal nicht. Dieser Kommentar ist nicht als Aufforderung gemeint, diese Übung zu machen)

    Gruß – Matthias

    TSYNG CHEN, Phase 1:
    Die erste Phase des TSYNG CHEN ist der abendländischen Psychologie gut bekannt und wird von ihr zur Behandlung gewisser Neurosen angewandt. Die Übung des TSYNG CHEN ist, besonders in Fällen pathologischer Schüchternheit, von unbestreitbarer Wirkung. Der orthodoxe Buddhismus besingt in folgenden Worten das ‚Satipatthana‘, eine dem TSYNG CHEN verwandte Übung: „Jener, o Mönche, der – nicht sieben Jahre und nicht sieben Monate – sondern nur sieben Tage das Satipatthana-Sutra durchführt, – der erreicht das Nirvana.“

    In dem Einzelheiten gibt es zwischen Satipatthana und TSYNG CHEN sehr beachtliche Unterschiede. Doch ist die Ideengrundlage die gleiche. Es handelt sich in beiden Fällen darum, ein höheres Bewußtsein zu erreichen. Aber die Erreichung dieses Bewußtseinszustandes ist nicht auf die gleichen Ziele ausgerichtet. Dies kommt schon von der Tatsache her, daß sowohl die Gründer des Buddhismus wie auch die der Technik des TAO gewiß sehr hochstehende Menschen waren, aber mit sehr unterschiedlichen, fast entgegengesetzten psychischen Eigenschaften. Sakia Muni, der historische Buddha, war ein verehrungswürdiges Wesen, aber ein Verinnerlichter. Er zeichnete seine Lehre mit ddem Siegel seines grandiosen Pessimismus, den er zu überwinden trachtete. Das Glück, das er den Menschen verspricht, ist statischer Art. Die Väter der Technik des TAO hingegen waren der Welt zugewandt. Zumeist Chinesen, verdankten sie ihrer ethnischen Zugehörigkeit eine gewisse Tendenz zum Dynamismus, die sie den abendländischen Denkern verwandt erscheinen läßt. Ihre Weltanschauung stand der des indischen Weisen sehr nahe, aber sie gaben ihr eine optimistische Interpretation. Man möge uns den etwas grobschlächtigen Vergleich verzeihen: Vor ein Litergefäß mit einem halben Liter Inhalt gestellt hätte der Buddha festgestellt, daß das Gefäß ‚zur Hälfte leer‘ sei, und die Väter des Tao, daß es ‚zur Hälfte voll‘ sei. Behalten Sie diesen Vergleich in Ihrer Erinnerung. Er wird Ihnen später verstehen helfen, inwieweit der gewöhnliche Mensch durch äußeren Druck und sein eigenes Temperament beeinflußt wird und welch armselige Sache im Grunde genommen seine freie Entscheidungskraft ist.

    Um mit den Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten, die zwischen Satipatthana und TSYNG CHEN bestehen, abzuschließen, möchten wir noch folgendes sagen: Das Ziel der buddhistischen Übung ist, den Menschen zur Erkenntnis der Vergänglichkeit aller Dinge zu führen. Wir bestreiten nicht die Realität dieser Vergänglichkeit. Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit bestehen nur in Bezug auf den Gedanken, die menschliche Zukunft betreffend. Wir behaupten unvergänglich zu machen, was nicht unvergänglich ist. Darum ist das Ziel des TSYNG CHEN vor allem die Meisterung der Gedanken. Aber man kann mit Recht sagen, daß die Praxis der ersten Phase des TSYNG CHEN schon ein teilweises Erwachen hervorruft. Wie bereits mehrfach erklärt, verstehen wir unter ‚Erwachen‘ den höchsten Bewußtseinszustand, den der Mensch erreichen kann. Man muß der Definierung der verschiedenen Bewußtseinsstadien Aufmerksamkeit schenken. Gemeinhin wird angenommen, daß es zwei verschienene, nicht pathologische Bewußtseinsstadien beim Menschen gäbe: Die Zustände des Schlafens und des Wachens. Die bescheidenste Überlegung gestattet jedoch festzustellen, daß diese Annahme irrig ist. Es existiert ein Tiefschlaf ohne Traumzustand, währenddessen der Bewußtseinszustand des Menschen dem eines Tieres ähnelt; ein Tiefschlaf, der bereits der ‚onierischen‘ Tätigkeit (d.h. dem Traumleben) unterworfen ist, indem die bewußten und unterbewußtenKräfte sich konfrontieren oder verewigen; ein leichter Schlaf, der dem Schläfer gestattet, einer Teil der Laute seiner Umgebung wahrzunehmen. Im letzteren Falle und je nach der Tiefe des Schlafes beeinflussen die äußeren Geräusche entweder das Erwachen oder integrieren sich in einer oder der anderen Form in die Träume des Ruhenden. Und was ist noch jene schwer zu erklärende Grenze zwischen Wachen und Schlafen, allgemein als ‚Halbschlaf‘ bezeichnet … warum übrigens gerade als ‚Halbschlaf‘ und nicht ‚Viertel‘ – oder ‚Dreiviertel- schlaf?‘

    Ist der Mensch dann wirklich endgültig erwacht – wir wollen damit sagen, hat er den allgemein als wach bezeichneten Zustand erreicht, – so sind wir wohl gezwungen festzustellen, daß dieses ‚Wachsein‘ durchaus nicht immer gleicher Qualität ist. Es gibt eine große Kategorie von Menschen, die noch lange schlafen, auch nachdem sie ihr Bett schon längst verlassen haben. Die Gesten dieser Menschen bleiben linkisch und ungeschickt, bis ihr Metabolismus, d.h. ihr Körperhaushalt, seine Routine wiederfindet, es ihnen gestattet sich natürlicher und weniger mechanisch zu bewegen. Beim Aufstehen erscheinen ihre Bewegungen wie die von Robotern. Später, im Laufe des Tages, scheint ihr Gehabe normal zu werden. Schauen Sie sich an: Sie sind sich Ihrer selbst bewußt, Ihrer Gesten, Ihrer Handlungen … Sie sind sich bewußt … Wir sind uns …

    Halt! Sind Sie ganz sicher? Während Sie diese Zeilen lesen, sind Sie sich bewußt, welche Körperhaltung Sie gerade eingenommen haben? Spüren Sie die Position Ihrer Arme, Ihrer Beine, Ihres ganzen Körpers? War Ihr Oberkörper gerade oder gebeugt bei der Lektüre? Wenn Sie ganz offen auf die Frage antworten – und es ist in Ihrem Interesse dies zu tun – müssen Sie zugeben, daß das wache Bewußtsein, das der Mensch vorgibt quasi als Geburts- recht zu besitzen, gar nicht so sehr wach ist wie er meint. Und … dies ist wohl zu beachten, hier handelt es sich nur um k ö r p e r l i c h e s Bewußtsein. Machen Sie den ersten Schritt zum Erwachen und beginnen Sie mit den Übungen der ersten Phase des TSYNG CHEN !

    Sie ist ganz einfach, diese Übung. Aber, und dies müssen Sie gleich wissen, wahrscheinlich wird es Ihnen schwer fallen, sie längere Zeit aufrecht zu erhalten, außer Sie haben schon derlei Dinge geübt.

    Beginnen Sie sofort, d.h. beim Aufstehen morgen früh damit, sich Ihrer Bewegungen und Ihrer Körperhaltung bewußt zu werden. Dies ist von großer Einfachheit. Nichts ist leichter, als völlig die Bewegung zu spüren, die Ihr Arm macht, wenn Sie eine Tür öffnen. Fühlen, spüren Sie diese Bewegung und versuchen Sie, gleichzeitig ein Maximalbewußtsein Ihrer übrigen Körperhaltung zu haben. Am besten, Sie verfahren folgendermaßen:

    Sie erwachen. Nach einer gewissen Zeit fällt Ihnen ein (Sie können sich auch als Gedächtnisstütze ein Blatt Papier auf den Fußboden vor das Bett legen), daß Sie gleich nach dem Erwachen die Tsyng-Chen-Haltung einnnehmen wollen. Sie werden sich also zunächst der Position Ihres Körpers bewußt, der zur Zeit in liegender Position ausgestrecht ist. Sie erheben sich, indem Sie Ihre Aufmerksamkeit auf jede Ihrer Bewegungen richten und soweit Ihnen dies bereits möglich ist, auf die allgemeine Körperhaltung achten, die Atmung mit einbegriffen.

    Behalten Sie während Ihrer Toilette diese Aufmerksamkeit bei. Sie werden bald feststellen, daß Sie eine große Anzahl Ihrer gewohnten Tätigkeiten völlig AUTOMATISCH verrichten. Versuchen Sie vor allen Dingen nicht, diesen Automatismus zu MEISTERN! Geben Sie sich damit zufrieden, ihn zu überwachen, wie Sie Ihre bewußten Gesten überwachen. Die erste Phase des TSYNG CHEN ist nichts anderes als eben dies: sich seiner eigenen Gesten und Körperhaltungen bewußt zu werden. Dies ist im Grunde genommen sehr leicht auszuführen. Diese ‚Überwachung‘ längere Zeit aufrecht zu halten ist hingegen sehr schwierig für einen Anfänger.Wenn Sie das Tsyng Chen bis jetzt noch nicht in irgendeiner Form praktiziert haben, dürfen Sie sich keinen falschen Hoffnungen hingeben: Nach wenigen Minuten wird Ihre Aufmerksamkeit durch äußere Einflüsse abgelenkt, in alle vier Winde zerstreut sein. Ihr Geist wird von neuem in Besitz genommen werden von dem, was Ihnen Auge und Ohr zutragen oder sich gar der Erinnerung an gestern oder den Plänen um Morgen hingeben. Wir wissen, daß dies so sein wird. Dies ist völlig normal und darf Sie auf keinen Fall entmutigen.
    Im tiefsten Sein des Menschen verwurzelt ist das dunkle Wissen um die Tatsache, daß die Zeit sein größter Gegner ist. Er versucht sie zu besiegen durch die Anwendung der lächerlichen Waffe der Träumerei, die ihn in ihrer Illusion hinzieht zur Vergangenheit oder Zukunft und ihm dadurch den Eindruck vermittelt, der Begrenzung der Gegenwart zu entfliehen. Es sei bemerkt, daß sich für den Gegner, d.h. die Zeit, die Träumerei als harmlose Waffe erweist, deren Schläge nicht zu fürchten sind, hingegen für den Menschen, der sie zur Anwendung bringt, erweist sie sich sehr heimtückisch: Sie ist eine Art Boomerang, der immer sein Ziel verfehlt, aber mit tödlicher Gewißheit auf den zurückschlägt, der ihn wirft.

    Wenn wir die Zeit ‚meistern‘ wollen, und dies ist unser Ziel, müssen wir zunächst Macht über diesen Abschnitt gewinnen, der unserem Bewußtsein am nächsten liegt, d.h. die Gegenwart, und darum ist es erforderlich, in dieser Gegenwart unbedingt GEGENWÄRTIG zu SEIN. ‚Sich seiner selbst bewußt zu sein‘ heißt zunächst, sich seiner Gesten und körperlichen Haltungen JETZT bewußt zu sein. Wir können nicht genug auf diesem Punkt bestehen, der die Grundlage für jeden weiteren Schritt ist. Es ist absolut notwendig, daß Sie in diesem Beginn Ihrer Einweihung völlig IN DEM sind, was Sie tun und nirgends anders. Gewiß ist es notwendig, für die Gewohnheiten des täglichen Lebens Vorsorge zu treffen, für die Dinge, die Sie zu erledigen haben, und es wird sich nicht umgehen lassen, daß Sie sich gewisser Dinge der Vergangenheit erinnern. Diese Dinge gehen sowieso Hand in Hand, denn zu dem, was Sie in Zukunft tun werden, haben Sie ja bereits in der Vergangenheit die Grundlage geschaffen. Wenn Ihnen, nachdem Sie aufgestanden sind und Sie sich gewaschen haben, indem Sie in der bestmöglichen Weise sich Ihrer Gesten und Körperhaltungen bewußt bleiben, der Gedanke kommt: „Heute muß ich Herrn X. treffen, der sich vorgestern mit mir verabredet hat“, vermischen sich Vergangenheit und Zukunft notwendigerweise und werden Ihren Sinn der Gegenwart stören. Achten Sie jedoch darauf, daß diese Störung auf Momente beschränkt bleibt. Gefallen Sie sich nicht unnötig in der Evokation der Vergangenheit und der Zukunft. Fixieren Sie Ihre Aufmerksamkeit baldmöglichst wieder auf Ihr physisches Verhalten.

    Wir geben uns keinen Illusionen hin: Während der ersten Tage wird Ihre Aufmerksamkeit sich nur während einiger Minuten fesseln lassen. Und im Anfang ist es sehr leicht möglich, daß Sie sich morgen früh beim Aufstehen nicht mehr an Ihre Übung des Tsyng Chen erinnern. Diese Möglichkeit wurde in Rechnung gezogen von uns. Beginnen Sie mit der Übung, sobald der Gedanke an sie in Ihnen lebendig wird. Es wird Ihnen auch sehr oft vorkommen, daß Sie plötzlich gewahr werden, daß Sie bereits seit einiger Zeit jede Wahrnehmung Ihres Körpers verloren haben. Dies ist unwichtig. Beginnen Sie aber wieder mit Ihren Beobachtungen von vorne.

    TSYNG CHEN – 2. Phase (wurde einen Monat später gegeben)

    In unserem ersten Text haben wir Sie gebeten, daß Sie jedesmal, wenn Sie sich daran erinnern, die Haltung des TSYNG CHEN annehmen, in seiner 1. Phase, d.h. praktisch: Daß Sie, so oft es Ihnen möglich ist, die Haltung und Gesten Ihres Körpers überwachen.
    Sie wurden sich bestimmt rasch bewußt, daß es sehr schwierig ist, diese Überwachung längere Zeit hindurch auszuüben. Sie haben die verschiedensten Verpflichtungen in Ihrem Leben und Ihre Aufmerksamkeit wird notwendigerweise oft von äußeren Dingen beeinflußt. Vielleicht haben unsere Anweisungen sogar eine gewisse Verwirrung bei Ihnen erzeugt: „Alle Gesten zu überwachen mag einem Eremiten möglich und vielleicht sogar leicht sein, aber ich arbeite und lebe in der profanen Welt und es ist mir unmöglich, meine Gesten und Körperhaltungen den ganzen Tag zu überwachen.“
    Gewiß, dies ist Ihnen unmöglich, zumindest im aktuellen Stadium. Aber Sie können es versuchen, versuchen, jedes Mal, wenn Sie daran denken, ohne sich entmutigen zu lassen. Wir verlangen von Ihnen nicht, daß Sie diese Übung bereits mit ERFOLG MEISTERN, sondern: daß Sie ohne Unterlaß und ohne sich entmutigen zu lassen die Übung jedesmal wiederholen, wenn Sie daran denken!

    Die Gesten des Menschen sind vielfach automatischer Natur. Man kann in der Tat quasi behaupten, daß der Körper des Menschen eine quasi unabhängige Existenz führt, die Existenz eines zerstreuten Sklaven, der nur in den seltensten Fällen von seinem natürlichen Herrn und Meister, dem Geist, zur Ordnung gerufen wird. Dieser Mechanismus ist das Resultat der Gewohnheiten. Wenn Sie versuchen, jedesmal, wenn Ihnen der Gedanke kommt, Ihrem Geist zwar nicht die Kontrolle, aber die gewissermaßen passive Überwachung Ihrer Körpertätigkeiten zu übergeben, wird sich langsam, aber sicher, die entgegengesetzte Gewohnheit in Ihnen verwirklichen und Ihr Thalamus (das Tor zum Bewußtsein), und nicht mehr Ihr Cortex (das Tor zum Unterbewußtsein) wird nun Ihrer Körpermaschine seinen Willen diktieren. Dies wird geschehen, ohne daß eine Willensanstrengung zu machen brauchen, auf ganz NATÜRLICHEM Wege. Wenn Sie sich nicht entmutigen lassen, wenn Sie trotz der Mißerfolge beharrlich bleiben, werden Sie bald feststellen, daß wirklich Sie beginnen, Ihre Körpertätigkeit zu steuern, Reflexe und instinktive Bewegungen ausgenommen.

    Die zweite Phase des TSYNG CHEN ist gewissermaßen nur eine Verlängerung der ersten Phase: Sie betrifft drei unserer hauptsächlichsten Körperfunktionen:
    a) – die Atmung, b) – die Ernährung, c) – die Sprache … oder Unterhaltung.

    a) – Alle esoterischen Schulen, besonders in Ost-Asien, verweisen auf die Wichtigkeit des Einflusses, den die Atmungsfunktion auf die menschliche Psyche ausübt. Es ist indiskutabel, daß dieser Einfluß wirklich besteht und seine Wichtigkeit darf nicht unterschätzt werden. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, daß unser Körper von Jugend an eine gewisse Atemtechnik gegewöhnt ist, die in den meisten Fällen erbärmlich ist. Aber: Erbärmlich oder nicht, diese Atemtechnik ist mit der Zeit zu einem integrierten Bestandteil unseres Seins geworden. Würden wir uns nun entschließen, abrupt diese Atemtechnik zu ändern, würden wir unserem Körper, der – was immer man auch denken mag – viel weniger anpassungsfähig ist als der Geist, Gewalt antun. Später, wenn wir auf die Atemtechnik des LANGLEBENS-ZYKLUS zu sprechen kommen, werden wir noch Gelegenheit haben, diese Frage näher zu beleuchten. Aber jetzt, zu Beginn Ihrer Schulung und im Rahmen des TSYNG CHEN, möchten wir Ihnen folgendes sagen: Achten Sie darauf, Ihre Lungen von Zeit zu Zeit v ö l l i g zu entleeren. Glauben Sie nun bitte nicht, nach jedem Atemzug nun völlig ausatmen zu müssen. Systematisieren Sie auch nicht, indem Sie sich nun entscheiden, bei jedem 3. Atemzug tief auszuatmen. Jede Übertreibung ist immer schädlich – denn dies würde dem von uns gesteckten Ziel entgegenwirken, da Ihre Aufmerksamkeit sich zu sehr auf die Atemtechnik konzentrieren würde. Es genügt durchaus, wenn Sie von Fall zu Fall, je nach Ihrer Phantasie und Laune, einmal tief – aber bewußt – ausatmen. In jeder Atemgymnastik ist es bei weitem das Wichtigste, von Zeit zu Zeit die verbrauchte Luft aus den Lungen zu entlassen. Dies ist ein mächtiges Mittel, um Gifte auszuscheiden. Es heißt, daß das tiefe Einatmen die Lungenkapazität erhöht. Dies ist richtig, wenn die Übungen gut ausgeführt werden. Aber diese erhöhte Atemkapazität ist von keinerlei Nutzen für die Reinigung der Lungen. Es ist aber genau dieser ‚Reinigungsakt‘, der sich auf das Nervensystem günstig auswirkt, den wir anstreben.

    b) – Um – immer noch im Rahmen der 2. Phase des TSYNG CHEN – zur Sache zu kommen: Die Frage der Ernährung ist ein wichtiges Problem, denn in gewisser Hinsicht ‚macht die Verdauung wirklich den Menschen‘ aus. Gewisse Menschen sind auf Grund ihres Gesundheitszustandes und meist auf ärztliche Anweisung verpflichtet, eine Diät zu befolgen. Andere wissen durch persönliche Erfahrung, daß ihr Körper diese Nahrungsmittel verträgt und jene nicht. Es gibt z.B. Vegetarier und wieder andere Menschen, die alles essen. Wir geben keine eigentlichen Ratschläge die Ernährung betreffend, da wir der Ansicht sind, daß unsere Schüler, als erwachsene Menschen, wissen sollten, was ihnen zuträglich ist und was nicht. Wir haben jedoch, was das Essen selbst betrifft, einiges zu sagen.
    Es gibt eine Kau-Methode-nach-Fletscher, die auf die Notwendigkeit, die Nahrungsmittel langsam und sehr ausführlich zu zerkauen, besonders hinweist. Auf diese Weise zerkleinert verdauen sich die Speisen leichter, und der Magen hat nur wenig Arbeit zu erledigen. Gegner dieses Systems behaupten zwar, daß der Magen wie jedes andere Organ eine gewisse Übung nötig habe um gesund zu bleiben, und daß breiförmig zerkleinerte Nahrung dazu beitrage, eine Atonie des Magens herbeizuführen. Es ist ersichtlich, daß die beiden Möglichkeiten, die Dinge zu sehen, sich keineswegs gegenseitig ausschließen. Die Wahrheit liegt hier, wenn man so sagen darf, in der Dosierung. Besitzen Sie einen ausgezeichneten Magen, dann lassen Sie ihn nicht verkümmern durch mangelnde Übung und kauen Sie – aber mit Maß. Läßt Ihr Verdauungssystem hingegen zu wünschen übrig, dann zögern Sie nicht, Ihre Nahrung sehr ausführlich zu kauen.
    Aber auf jeden Fall – und hier kommen wir wieder auf das TSYNG CHEN zurück: Seien Sie sich b e w u s s t , daß Sie essen! Seien Sie niemals zerstreut bei Tisch. In Asien wird das Essen, genau wie das Atmen, als religiöse Handlung betrachtet. Wir leben, weil wir atmen und essen. Jeder Bissen, den wir zu uns nehmen, ist ein positiver Akt, der unsere Zugehörigkeit zum Sein, zum Leben bestätigt. Essen Sie also stets b e w u s s t . Natürlich verlangen wir nichts Unmögliches von Ihnen. Es mag sein, daß Ihnen Ihre Lebensumstände nicht gestatten, schweigend zu essen, fern vom Lärm und besonders von Unterhaltungen. Wenn man Sie bei Tisch anspricht, antworten Sie ruhig. Spielen Sie auf keinen Fall den zurückgezogenen Eremiten. Aber vermeiden Sie, sich in eine banale, nichtssagende Unterhaltung vom Typ ‚Regen und Sonnenschein‘ hineinziehen zu lassen. Solange man in Ihrer Umgebung nur über solche nebensächlichen Dinge spricht, genügt es durchaus, wenn Sie sich mit einem Kopfnicken daran beteiligen. Denken Sie lieber an das, was Sie gerade tun: Essen. Gehen Sie völlig in dieser Tätigkeit auf. Aber identifizieren Sie sich nicht mit Ihrem Appetit, wenn Ihnen das Gericht schmeckt, oder mit der Nahrung. Sagen Sie sich nur: Ich bin ein Mensch, der sich ernährt, und nichts anderes. Betrachten Sie alles andere als unwichtig. Schauen Sie auch auf Ihren Teller, wenn Fernsehen und Radio in Ihrer Nähe ertönen. Andere Geräusche, die trotzdem an Ihre Ohren dringen, sind unwichtig, solange Sie sich auf den Akt des Essens konzentrieren und sich Ihrer Gesten bewußt bleiben.

    c) – Um nun zur eingangs erwähnten dritten Funktion zu kommen, die das Gespräch betrifft, so haben Sie gewiß bereits bemerkt, daß es schwierig ist – selbst wenn es Ihnen schon gelingt, Ihre Körperhaltungen und Gesten zwar nicht zu dirigieren, aber zu überwachen – diese Überwachung aufrecht zu erhalten, sobald Sie mit jemandem sprechen. Wahrscheinlich haben Sie in diesen Momenten sogar ganz und gar den Faden Ihrer Überwachung verloren. Wenn es Ihnen nun etwas leichter fällt, diese Überwachung auszuführen, so ist die Zeit gekommen, sie auch auszuüben, wenn Sie ein Gespräch führen. Versuchen Sie dies zunächst zumindest zu Beginn jeder Unterhaltung. Versuchen Sie, im Rahmen des Möglichen sich bewußt zu bleiben, wenn nicht all Ihrer Gesten, so doch Ihrer Körperhaltung. Vielleicht werden Ihre Gesprächspartner Sie am Anfang für etwas komisch halten, etwas verkrampft, doch lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Jede Lehre hat ihre Anforderungen, und jeder Lehrling ist im Anfang etwas ungeschickt. Dies ist wahr, aber es ist auch eine Tatsache, daß die eifrige Praxis des TSYNG CHEN, dessen 2. Phase wir Ihnen hiermit erklärten, Ihnen in kurzer Zeit eine Persönlichkeit geben wird, deren Macht Sie in Erstaunen versetzen wird.

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    • Hallo Matthias,

      vielen, vielen Dank für deine Kommentare.

      …..“ wo will der Steven eigentlich hin?“…..

      Ich denke mal, Stefan weiß wo er hin will ……. aber was ist mit mir?

      Du sprichst es aus, was ich nicht in Worte fassen konnte. Seit Wochen, Monaten weiß ich nicht was mit mir los ist. Mir geht es ähnlich wie Helmut, …… so wie er es in seinem „Abschiedskommentar“ unter „Credo“ geschrieben hat.

      Ich habe mich zurückgezogen, ich möchte nicht mehr im Blog lesen, keine Mails mehr beantworten, nicht mehr telefonieren, ja nicht einmal mehr reden. …… „Was ist bloß los mit mir?“…… Ich fühle mich in einem Labyrinth sitzend, „begraben“ unter all den Informationen, unter all dem „Wissen“, unter all den vielen Methoden, Büchern, CDs, Meditationen und und und ….. und finde keinen Weg mehr da raus.

      „Wo geht es lang . …. wo will ich eigentlich hin???“

      Und da stehen heute auf einmal „zufällig“ deine zwei Kommentare hier. Für mich heute sozusagen, „Das Wort zum Sonntag“. 🙂

      ….“ Für das, was man den inneren WEG nennt, ist dies alles komplett unnötig. Mehr noch, es ist Ballast. Am besten streicht man erstmal alles, was man über Chakren, Energien, Dimensionen usw. jemals gehört oder gelesen hat. Auch über Reinkarnation. Dies ist noch LINEARES Denken, mit dem wir versuchen, Dinge, die einer völlig anderen Qualität angehören, in vergleichende oder wertende Systeme zu setzen.“….

      An dieser Stelle wollte ich dich jetzt fragen, „Und,…… wie nun weiter?“

      Aber da ist ja noch dein zweiter Kommentar. Hab ihn nur mal kurz „angelesen“.

      ….“ Die nachfolgende Übung ist eher dafür hineingestellt, um einen “Geschmack” davon zu geben, wie banal gute Übungen wirken können. Und daß es eher darauf ankommt, zu tun als viel zu lesen – Weisheit kann sowieso nicht erlesen werden, das Erwachen schon zweimal nicht.“….

      Werde mir deinen zweiten Kommentar in den nächsten Tagen in aller Ruhe durchlesen und ich bin mir jetzt schon sicher, darin eine Antwort zu finden.

      Nochmals, vielen Dank an dich.

      LG Veronika

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    • Grüß dich Matthias🙂

      also hier steckt ja schon eine menge drinn:
      Vor ein Litergefäß mit einem halben Liter Inhalt gestellt hätte der Buddha festgestellt, daß das Gefäß ‘zur Hälfte leer’ sei, und die Väter des Tao, daß es ‘zur Hälfte voll’ sei. Behalten Sie diesen Vergleich in Ihrer Erinnerung. Er wird Ihnen später verstehen helfen, inwieweit der gewöhnliche Mensch durch äußeren Druck und sein eigenes Temperament beeinflußt wird und welch armselige Sache im Grunde genommen seine freie Entscheidungskraft ist.

      Um mit den Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten, die zwischen Satipatthana und TSYNG CHEN bestehen, abzuschließen, möchten wir noch folgendes sagen: Das Ziel der buddhistischen Übung ist, den Menschen zur Erkenntnis der Vergänglichkeit aller Dinge zu führen. Wir bestreiten nicht die Realität dieser Vergänglichkeit. Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit bestehen nur in Bezug auf den Gedanken, die menschliche Zukunft betreffend. Wir behaupten unvergänglich zu machen, was nicht unvergänglich ist. Darum ist das Ziel des TSYNG CHEN vor allem die Meisterung der Gedanken. Aber man kann mit Recht sagen, daß die Praxis der ersten Phase des TSYNG CHEN schon ein teilweises Erwachen hervorruft. Wie bereits mehrfach erklärt, verstehen wir unter ‘Erwachen’ den höchsten Bewußtseinszustand, den der Mensch erreichen kann. Man muß der Definierung der verschiedenen Bewußtseinsstadien Aufmerksamkeit schenken. Gemeinhin wird angenommen, daß es zwei verschienene, nicht pathologische Bewußtseinsstadien beim Menschen gäbe: Die Zustände des Schlafens und des Wachens

      finden wir in ersterem eventuell schon einen Hinweis darauf WIE jemand etwas beschreibt was er/sie sieht und wahr-nimmt? – einen halben liter Wasser in einem großen Glas – halbvoll oder halbleer – positiv oder negativ zu sehen und gar zu bewerten ???
      Kann ich mit sicherheit auf vieles in meinem Leben auslegen, oder?

      Die Vergänglichkeit aller Dinge! – Welch treffende Wahrheit. NICHT ein einziger Tag in meinem, in unseren Leben, ist gleich wie der vorherige gewesen, auch wenn sich viele Tage “ an-scheinend ähneln “ im Tagesablauf (Schule,Arbeit,Privat). Doch sind es immer wieder unterschiedliche Schwingungen die sich an einem Tag des Lebens in jemanden und um jemanden herum aufbauen, sich kreuzen und/oder “ sich treffen in Gemeinsamkeiten „.
      Selbst diese eben geschriebenen Gedanken sind schon wieder “ Vergangenheit im Jetzt betrachtet „. Und was ich in vielleicht 10 Minuten noch schreiben möchte ist die “ Zukunft im Jetzt zu erzeugen „.
      Ist die einzige Unvergänglichkeit der GEIST, der ewig lebt und sich auch immer wieder verändert und/oder mit-verändert, je nach BWS-Grad der jeweiligen Person, Personen ?

      Ich vermute mal das ALLES EWIGE VERÄNDERUNG-VERWANDLUNG-UMWANDLUNG-TRANSFORMATION ist und das das Bewusst-werden und Bewusst-sein immer von einem
      Energie-punkt ausgeht: Gedanken-Worte-Handlungen (also tägliches TUN) und die daraus entstehende, entstandene “ eigene Persönlichkeit mit all seinen Charaktären „.

      Ist also “ das Erwachen “ auch verknüpft mit dem Geist, der eigenen Seele, dem “ Herzen “ und gar mit dem leiblichen Körper selbst ? – Die Veränderungen an unserem Körper nehmen wir alle ja meist unbewusst und dennoch wieder bewusst wahr wenn wir uns dieser Dinge bewusst-werden.
      Wir nennen dies das “ altern „. Interessannt dabei ist jedoch das unser GEIST und unsere daraus aufbauenden BWS-zustände “ immer ewig jung bleiben können “ ( ich kann mich geistig darauf einstellen wieder ein KIND zu sein…………) durch Vor-stellungen, Fantasie oder auch an Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugend. Kann diese innerlich wieder “ zum Leben erwecken“.
      Könnte ich mir auch genau jenes “ zukünftig und/oder JETZT in der Gegenwart “ ebenso vor-stellen, in Fantasie gehen oder mich meiner Zukunft erinnern ?
      Werde ich augenblicklich auch mit meiner “ Herkunft wieder verbunden „, das ich ein Geistwesen aus den unendlichen himmlischen Bereichen BIN ? – Nun wieder und abermals ? hier auf Erden in-karniert? Und warum und wozu, weswegen wieder hier ?
      Und dann dennoch bewusst jeden morgen nach den aufstehen auf meinen Körper und seine Bewegungen und Handlungen zu achten ? sowie auf meine dazu entstehenden Gedanken und Worte?- Wahrlich kein leichtes Achtgeben auf sich SELBST bei all den „Ab-lenkungen“ im täglichen Lebensablauf!!!
      Sich auf Erden VOLL-BEWUSST ZU SEIN ist ein mächtiger Schritt den wir hier eingehen sollen, gar müssen ???
      oh jetzt denke ich mal lieber nicht mehr weiter sonst “ zerhaderre “ ich mich noch😉
      Ist manchmal weniger MEHR als umgekehrt? Fülle ich ein halbvolles “ geistiges Glas Wasser des Lebens “ jeden Tag immer wieder nach ,wäre ein mir im moment letzter gekommener Gedanke.

      liebe Grüße an dich und einen schönen Sonntag noch, Helmut

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      • Dies hier finde ich jedenfalls mal wert darüber zu diskutieren:

        Warum diskutieren wir nicht ernsthaft darüber?

        Die Crux an unserem System ist, dass es fast ausschliesslich auf Dogmen und Axiomen aufgebaut ist und somit keinen wirklichen Änderungsspielraum aufweist. An diesen Dogmen und Axiomen wird, obwohl man mittlerweile erkennen müsste, dass sie nicht mehr weiter vertretbar sind, ohne Diskussion und ohne Widerspruch, festgehalten.

        Diese Dogmen sind ua. „Es gibt keine Alternative zu unserem Geldsystem“, „das Wichtigste ist (ewiges) Wirtschaftswachstum“, „geht´s der Wirtschaft gut, geht´s den Menschen gut“, …

        Jede Diskussion mit Vertretern des Systems, also Politiker, Banker, Manager, etc., wird sofort abgewürgt, wenn man diese Dogmen in Frage stellt.

        Doch die derzeit sich gigantisch aufbauenden Probleme, vor allem finanzieller und sozialer Art, können mittels jener Regeln und Gesetze innerhalb des herrschenden Systems nicht oder nur sehr schwer, dh. langwierig und verlustträchtig, gelöst werden. Denn irgendwer muss die Rechnung bezahlen, und in der Regel sind es jene, die die schwächste Lobby haben und die fehlenden Machtstrukturen. Also die unteren und mittleren Schichten. Totaler Vermögensverlust inklusive.

        Ich ignoriere jetzt einmal die bisher gängige Methode, eine schwere Krise durch grosse Kriege zu lösen, weil ich der Hoffnung bin, dass durch die finanzielle Situation der weltgrösste Aggressor und Kriegstreiber, die USA, möglicherweise gar nicht mehr in der Lage ist, derartig aufwändige und komplexe Kriege anzuzetteln. Aber ich kann mich auch täuschen!

        Konzepte für andere Geldsysteme (zB. Informationsgeld) oder auch eine nichtmonetäre Systeme gibt es bereits. Doch sie haben etwas gemeinsam, dass den elitären Vertretern des herrschenden Geldsystems einen Grund gibt, diese nicht einmal zu diskutieren bzw. sofort als nicht realistisch abzutun. Nämlich eine gerechtere Verteilung der Mittel und damit einen Macht- und Vermögensverlust der Eliten!

        Visionäre (Vision = das innere Bild einer Vorstellung, meist auf die Zukunft bezogen) hatten es in der Geschichte der Menschheit immer schwer. Oft wurde der Wert ihrer Arbeit, der Wert ihres Denkens erst nach ihrem Tod, oft viele, viele Jahre später erkannt.

        Statt Milliarden und Billionen an Vermögen in ein Fass ohne Boden zu werfen, ist den Systemverfechtern jedenfalls wichtiger, als mögliche Alternativsysteme auszuarbeiten, realistische Konzepte zu erstellen und dies auch zu simulieren, zu testen. Man hält rigoros an einem sich selbst zerstörenden System fest, auch wenn man weiss, dass man damit dem Untergang geweiht ist. Hoffen auf einen möglichen Neustart in der ersten Reihe? Mann, das kann gehörig schief gehen! Denn wenn es, wie zu erwarten, zu einem weltweiten Systemzusammenbruch kommen wird, und der wird nach derzeitigen Erkenntnissen kaum ausbleiben, spielen für den Verlauf viele Faktoren eine Rolle, die man kaum alle kontrollieren kann. Und es kommt eine gewaltige Eigendynamik hinzu. Einschätzbar sind zB. die Massen jener nicht, die nichts mehr zu verlieren haben, weil man ihnen alles genommen hat!

        Wir bezeichnen uns als moderne, aufgeschlossene und aufgeklärte Gesellschaft. Trotzdem leben wir in einem System, das ihren Ursprung vor mehr als 2.000 Jahren hatte: das römische Reich. Das allerdings, wie wir wissen, untergegangen ist …

        Deshalb müssen endlich auch Alternativen und mögliche Übergänge in ein neues Gesellschaftssystem, ein neues Geldsytem zumindest ernsthaft diskutiert werden! Alte Dogmen und Axiome, die sich selbst gerade in Frage gestellt haben, zu verteidigen, ist weder modern, noch aufgeschlossen, noch aufgeklärt.

        Doch die Meinung produziert – mit enormen medialen Aufwand – immer noch die Elite. Und ich merke in meinem Bekanntenkreis, es wird sofort und ohne tieferes Wissen gesagt: „Das kann nicht funktionieren!“ Allerdings von Menschen, die unser herrschendes Geldsystem kaum durchschauen und nicht hinterfragen …

        Ich weiss natürlich nicht, wie andere Geld- und Gesellschaftssysteme, vor allem nicht monetäre Systeme, tatsächlich in der Realität funktionieren würden. Sind sie doch meist von Einzelpersonen konzipiert worden. Allerdings verfügen wir über die notwendigen Ressourcen und Kapazitäten, diese weiter zu entwickeln, zu testen und zu simulieren. Es fehlt nur der Wille dazu!

        Und um Macht und Vermögen zu erhalten, versucht man, die Dogmen weiterhin zu verteidigen. Ist, wie so oft argumentiert wird, die Menschheit (noch) nicht reif für ein neues, gerechteres System? Dem kann ich nur entgegnen, sie ist offensichtlich nicht einmal reif für das herrschende System! Denn sonst hätten wir die Probleme nicht, die dieses System kollabieren lassen. Und wichtige Faktoren für die „Unreife“ des Menschen sind ohne Zweifel: Neid, Egoismus, Gier und Machttrieb! Doch genau diese Faktoren werden in den alternativen Systemen zumindest relativiert, weil jene Exzesse, die wir jetzt haben, einfach nicht mehr möglich sind.

        Die grösste Lüge als Dogma des herrschenden Systems, ist die immer wieder getätigte Aussage, dass Macht und Vermögen auch Verantwortung impliziert, die nur wenige zu übernehmen fähig sind. Heisst Verantwortung auch Dekadenz, Egoismus, Ausbeutung, Ressourcenraubbau, Monopolstellungen, Korruption und Elitedenken?

        Hinzu kommt, dass eines dieser alternativen Geld- und Gesellschaftssysteme Nebenwirkungen aufweist, welche die Eliten in ihrem Kontroll-, Regulierungs- und Überwachungswahn sich keineswegs leisten können. Nämlich viel mehr persönliche und individuelle Freiheit! Und damit wird jede Diskussion bereits im Ansatz abgewürgt und mit veralteten und irrealen Dogmen der medialen Lächerlichkeit preisgegeben …

        Angesichts der Tatsache, dass unser derzeitiges Geldsystem gerade kollabiert und die Folgen nicht absehbar sind, ist die Verhinderung jedweder Diskussion reiner Fatalismus der elitären Schichten!
        http://schnittpunkt2012.blogspot.de/

        Jeden Tag irgendwie zu handeln, zu tun, ob nun für sich selber oder für andere (Familie, Freunde,Arbeitskollegen,etc) und dauernd im Auge zu behalten was sich da draußen im System tut, ist für mich fast schon wie der berühmte “ Tanz auf dem Drahtseil“ geworden. Und eine innere Unruhe, gar An-spannung lässt sich auch bei mir nicht leugenen. Auch besonders im Hinblick meines momentanen
        Wirtschafts und Finanz „lebens “ um dem drohenden “ Untergang “ zu entgehen.
        Will heißen Briefe schreiben und Anrufe durchführen mit den Systemhörigen
        Behörden etc. Wahrlich ein echter GRAUS !

        Lg

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    • Matthias again,
      GUTE Übungen, wirklich, ich mach was ähnliches
      Erdung und „runterkommen“, schließt Bewusstseinsarbeit explizit mit ein.

      lg,🙂

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  • Liebe Veronika,

    nichts wie raus aus dem Labyrinth! Und lege am besten Deine Bücher, CD’s usw. für ein paar Monate weg. Nicht daß sie wertlos wären – aber ich weiß genau, wie das ganze Zeugs verwirren kann. Meinem Gefühl nach brauchst Du gerade ganz andere Dinge.

    Viele Menschen, wie ich schon schrieb, machen irgendwelche Übungen und sind noch garnicht auf der Erde. Wie brauchen ein Gegengewicht, ein Licht, um uns in unbekannte Bereiche und ins Dunkel zu wagen. Und wir brauchen ein Bewußtsein von dem, was ganz real da ist, ehe wir weitergehen.

    Mit einem Satz, lerne erst zu genießen und die Schönheit zu sehen. Überlege Dir, was Dich freuen könnte – und mache es. Mache es bewußt. Nimm‘ vielleicht einfach als Übung, daß Du die Dinge, welche Du jeden Tag siehst, ab und zu so anschaust, als ob Du sie noch nie in Deinem Leben gesehen hättest. Irgendwann wirst Du dann Schönheit sehen.

    Um es zu verdeutlichen: Ich machte früher öfters mit Freunden eine Art von Teezeremonie. Wir saßen still im Halblotus da, während das Wasser warm wurde. Dann wurde – alles in Schweigen – der Tee gebrüht, eingegossen und so bewußt wie möglich getrunken. Gedanken versuchten wir so weit wie möglich herauszuhalten.
    Am Schluß, nachdem wir getrunken hatten, verneigten wir uns und standen still auf.

    Glaube mir – am Ende des Teetrinkens ist eine ganz andere Atmosphäre im Raum. Man spürt die Stille, man spürt das Leben und man sieht plötzlich die Schönheit. Und wir machten nichts anderes, als nur (auf das „nur“ kommt es an) Tee zu trinken.

    Wie wollen wir weitergehen, wenn wir Schönheit nicht sehen?

    Helmut schrieb: „Ist manchmal weniger mehr wie umgekehrt?“ Aber unbedingt. Wir müssen nicht anhäufen, wir müssen Überflüssiges loslassen. Ent-Wicklung bedeutet, sich auszuwickeln, um an seinen Inhalt zu kommen. Wenn wir jetzt anfangen zu überlegen, ja, aber wenn das Päckchen nun ein ganz anderes Papier hätte und wäre ein ovales oder ein rechteckiges Päckchen besser, dann vergeuden wir nur Zeit. Und machen die Sache kompliziert. Wir wickeln das Päckchen aus, und schmeißen dann das Papier weg – es hat seinen Dienst getan.
    Soviel zu den ‚Dimensionen, Ebenen, Vergleichen usw. Darüber können wir nachdenken, wenn wir erwacht sind. Vorher können wir es sowieso nicht erfassen, sondern nur darüber spekulieren. Gut, wenn es Freude macht….

    Rieche, schmecke, spüre, sehe und höre ab und zu bewußt. Mit diesen Dingen fängt Esoterik an. Die tollste Meditationstechnik hilft nichts, wenn man auf seinen Komplexen meditiert. Oder auf seiner Verzweiflung. Diese Techniken – auch Energieübungen – kommen zu einem, wenn es an der Zeit ist. Sie sind nicht Ziel, sondern nur Mittel, Werkzeuge. Es gibt Menschen, die nur stundenlang jeden Tag eine Hecke im Garten in sich aufgenommen haben, und plötzlich die Welt dahinter sahen. Und erwachten.

    Mache Dir bitte vor allem keinen Zeitdruck, daß Du etwas versäumen würdest, wenn Du die Bücher und CD’s mal weglegst. Viele reden von Bewußtsein und merken überhaupt nicht, wie blind sie in der ganz normalen, banalen Welt sind. Aber ohne in DIESER Welt bewußter zu werden, ist es in anderen Welten unmöglich.

    Fange am besten morgen damit an, Dir Zeit zu nehmen, wo Du etwas tust, ißt, machst oder gestaltest, was Dir Freude bereitet. Und erlaube Dir die Freude.

    Zu lesen sollte ich eigentlich nichts empfehlen, aber eine Ausnahme möchte ich machen – weil es die Achtsamkeit im Alltag mit Liebe und einfachen Übungen herüberbringt. Es ist von Thich Nhat Hanh – Ich pflanze ein Lächeln.
    http://www.amazon.de/pflanze-L%C3%A4cheln-Thich-Nhat-Hanh/dp/3442217822/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1383504340&sr=1-1&keywords=ich+pflanze+ein+l%C3%A4cheln

    Wenn ich falsch liege oder Du noch Fragen hast, schreibe bitte noch einen Kommentar hier.

    Sei behütet und alles Liebe

    Matthias
    ………………………..
    Lieber Helmut,

    danke für Deinen Kommentar, Dir werde ich noch gesondert schreiben.

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  • Hallo lieber Matthias, liebe Veronika, lieber Helmut@all

    Muss als erstes `mal kurz schmunzeln…..da haben wir uns eigentlich alle Drei ja so mehr oder weniger etwas zurückziehen wollen…..aber schwups….da sind wir auch schon wieder….😀 ….na ja….watt mutt…datt mutt…😀

    ….nein jetzt `mal im Ernst….wir haben doch gesehen, dass durchaus noch einige weitere Stamm- und Neuleser bzw. -schreiber hier….gerade (im) „Jetzt“….ebenso das dringende innere Bedürfnis nach Stille haben und etwas Abstand vom Außen benötigen bzw. sich intuitiv nehmen und wahrnehmen möchten.

    Dass alles hat mit großer Wahrscheinlichkeit, zumindest teilweise, mit all` den intensiven Energien zu tun, welcher die Erde und die gesamte Menschheit derzeit ausgesetzt ist….und ich meine hierbei keinesfalls nur jene, für welche unsere Sonne mit ihren Aktivitäten verantwortlich ist. Das Ganze ist noch sehr viel komplexer, wie auch Alexander Wagandt in seinen letzten Tagesenergien (45.) formulierte.

    Liebe Veronika,

    Du schreibst:

    „Ich habe mich zurückgezogen, ich möchte nicht mehr im Blog lesen, keine Mails mehr beantworten, nicht mehr telefonieren, ja nicht einmal mehr reden. ……“

    Ich weiß nicht ob es Dir ein Trost sein kann……aber eine bessere und absolut genaue Beschreibung, meines eigenen und derzeitigen Motivationszustandes könnte ich auch nicht anders ausdrücken….und wie es aussieht, geht es so einigen anderen ganz ebenso.

    Dazu gesellt sich noch, eine permanente Nacht-Schlaflosigkeit…und ab dem Morgen dann, teilweise derart subtile Träume, die oft nur in Flash-artigen Kurzthemen angerissen (wie nacheinander aufgezählt)….letztlich aber doch in einer, wenn auch sehr „chaotischen“ Ordnung ablaufen, die am ehesten an einen surrealen Film von Dali erinnern und gleich Dutzende von vergangenen, sowie auch unbekannten Lebenssituationen, in nur einer einzelnen sehr kurzen Traumphase beinhalten.

    …fast wie eine Art Liste, die hier konsequent abgearbeitet wird bzw. evtl. auch nur eine „Vorschau“ darstellt, was denn nun noch so alles an Themen von dieser „To Do Liste“ ansteht und zu klären und abzuhaken von Nöten ist……und somit auch die Tagesgedanken im Wachzustand weiterhin beschäftigt, welche anschließend versuchen, diese nicht sehr eindeutig dargestellten Traumbotschaften zu entschlüsseln und deren tieferen Sinn zu erdeuten.

    Es stellt sich hierbei nun die Frage….wie jetzt am Besten damit umgehen, um sich möglichst nicht vollends in der Verwirrung zu verlieren…..dagegen ankämpfen oder es annehmen, so wie es ist, ist hierbei die große Frage.

    „Ich fühle mich in einem Labyrinth sitzend, “begraben” unter all den Informationen, unter all dem “Wissen”, unter all den vielen Methoden, Büchern, CDs, Meditationen und und und ….. und finde keinen Weg mehr da raus“.

    “Wo geht es lang . …. wo will ich eigentlich hin???”

    Ja genau…..dies ist die „eine“ Frage, die sich ein Jeder dann irgendwann stellt, nachdem er hunderte, wenn nicht gar tausende von Informationen aus allen möglichen vorhandenen und zugänglichen Informationsquellen gesammelt und zu verarbeiten versucht hat.

    Am Ende bleibt hier oft nur die totale Verwirrung und Ratlosigkeit, bis hin zur völligen Resignation….und ich kenne kaum Jemandem, dem es am Anfang, nicht auch ganz ebenso geht, nachdem er für Zeiten, „Nur“ am Info`s sammeln war…..ohne auch zu verinnerlichen und umzusetzen.

    Da können manchmal schon nur zwei Sätze Wunder wirken und die große Wende bringen, wenn man sich dessen Inhalt`s täglich erinnert…sie also „verinnerlicht“ hat.

    Bei mir waren es sinngemäß etwa folgende: „Du musst Dich nicht bemühen etwas zu „werden“, was Du schon lange bist und immer warst“…….“Du wirst Dein wahres „Selbst“ in keiner einzigen Schrift finden, sondern nur in der Stille und einer tiefen Innenschau, Dich ganz von selbst daran erinnern und wiedererkennen“.

    Aufgrund, der meine eigenen Vorstellungen dazu, so wunderbar widerspiegelnden Texte von Matthias gestern und heute , welche ich vom Inhalt selbst schon lange intuitiv teile bzw. in mir trage und auch jeden Tag versuche, dementsprechend zu leben und zu handeln, sowie Deinem und auch Helmuts Kommentaren dazu…..fühle ich mich doch kurz veranlasst, mich etwas aufzurappeln und ein paar Gedanken hierzu abzugeben.

    Es ist natürlich ein großer Unterschied, ob man sich nun aus Desillusionierung, Frustration und Resignation von allem Äußeren abkoppelt und sich nur noch zurückziehen möchte….oder es gezielt tut, um sich eine zeitlang nur mal wieder auf sich selbst zu besinnen, sobald man wahrnimmt, dass die äußeren Einflüsse, einen wieder forttreiben bzw. man sich erneut zu sehr in Vergangenheits- oder Zukunftsgedanken verstrickt und somit aus dem „Jetzt“ (dem Sein) zu fallen droht.

    Die Frage, wo wir denn eigentlich „HIN“ wollen…..oder sollte ich eher „ZURÜCK“ sagen? :D….., ist vielleicht noch die leichtere hierbei….da geht es um den Sinn allen Lebens sowie auch der Existenz des eigenen Seins, um die Erkenntnis, was man nun als wahres „Selbst“ überhaupt ist…..und die Wahrheit darüber, was der ganze „Materie-Quatsch“ hier unten überhaupt soll?….und welchen Sinn er für jeden persönlich hat.

    Die Antworten darauf, erscheinen erst einmal alles andere als einfach…..auch wenn sie sich am Ende trotzdem, als vielleicht gar nicht so kompliziert, wie wir immer dachten, erweisen könnten.

    Monika schrieb z.B. letztens:

    „Beim menschlichen Glaubensmuster sind auch wieder 2 Richtungspole erkennbar.
    Die einen, so wirkt es jedenfalls auf mich, sehen ihren zu gehenden Weg in die Auflösung in Richtung Einheit, z.B. durch erfahrbare Leere/Liebe mit dem demütigen Bewusstsein vor der Schöpfung ein Nichts zu sein.

    Der andere Weg ist ebenfalls die Anerkennung der Einheit/Liebe, sowie Demut vor deren Größe und Genialität. Aber es wird auch gleichzeitig erkannt, dass wir Schöpferwesen sind und unseren kleinen Anteil zum Gesamten beitragen. Während der erste Weg eher passiv auf mich wirkt, sehe ich im Zweiten eine bewusste Teilnahme am schöpferischen Prozess.”

    …und auch unsere Tanya, ging da in eine ähnliche Richtung:

    „Erstmal muss ich kurz dampf ablassen…grrr, okay. Pfff. Nachdem wir alle seit geburt verletzungen erfahren, meine güte, wie kann das jemals enden, wenn nur eine handvoll menschen daran arbeiten, die oftmal nichtmal kinder haben und nicht vorhaben nochmals hier anzutanzen. 26.000 jahre sind da sehr wenig“.

    Wir haben schon erkannt, dass sich ein jeder auf seinem ganz eigenen Weg befindet….wir wissen auch, dass es junge und ältere Seelen gibt…..und wenn der ewige Kreislauf von „werden“ und „auflösen“….“entstehen“ und „vergehen“….“einatmen“ und „ausatmen“…usw. auch hier seine Allgemeingültigkeit besitzt, wäre es da nicht auch ganz logisch, dass sich, in der Waage befindend, die Hälfte der (alten) Seelen in der Auflösung, Richtung Einheit und Heimat (Ursprung), also im EIN-ATEM-Prozess befindet…..während die andere Hälfte, die jungen Seelen, sich gerade erst am Entstehen teilnehmend, in materieller Wahrnehmung wieder findet und hier ihre schöpferische Tätigkeit verrichten möchte.

    Wobei hier wohl Milliarden von unterschiedlichen Einzel-Bewusstseins-Abstufungen anzunehmen sind, welche sich auch garantiert nicht nur auf die Erde oder unser Universum beziehen, sondern ALLE bestehenden Multi- Omniversen mit einschließen.

    So wie auf der einen Erd-Halbkugel immer Nacht sein wird, wenn es auf der anderen gerade Tag ist, kann es doch (micro=macro) auch im ganz großen Maßstab ebenso sein, dass die Hälfte aller Multiversen gerade den ausatmenden „schöpfenden“ Prozessen unterliegen, während die gegenüberliegenden „gleich-zeitig“ dem Einatmen und der Auflösung zurück zur Einheit ausgesetzt sind?

    Wenn jedoch, wie oft behauptet wird, Erkenntnisse alleinig in den „zeitlichen“ teil- und vollmateriellen Schöpfungen überhaupt erst möglich sind, wird es ein Ende von Reinkarnationen, in welchen unterschiedlichen Arten auch immer….“NIEMALS“ geben.

    In der Oktoberausgabe vom Mystery-Magazin, ist ein recht interessanter Artikel über verschiedene Arten der Rückführung, auch im bewussten Wachzustand (Hey Stefan, erinnert mich teilweise frappierend, auch an einige Deiner Behandlungsbeschreibungen)…..

    ….sowie auch, nach welchen Kriterien sich unsere Inkarnationen richten (könnten) und welche Rolle unser Bewusstseinsstand beim letzten Übergang (irdischer „Tod“) spielt bzw. welchen Einfluss er auf den „Zeitpunkt“ unserer nächsten und erneuten Inkarnation bestimmt.

    Dass jeder Bewusstseinszustand, seine eigene und einzigartige Schwingung (Klang) beinhaltet, ist soweit verständlich…und nach Aussage der Autorin, befindet sich diese in enger Abhängigkeit mit der astrologischen Schwingung, sowie den Tageskonstellationen des jeweiligen Planeten……Deshalb wird jede Existenz, auf welchem Planeten auch immer, passend zur Schwingung, exakt an diesem oder jenem Tag, Monat und Urzeit neu inkarniert.

    Kurzer Auszug:

    Wann inkarniert eine Seele?

    „Um an bisher aufgeschobenen spirituellen Aufgaben reifen zu können, wartet die Seele bis die Energie der Zeit exakt jene Themen auf die Erde projiziert, die ihr optimale Rahmenbedingungen für ihre weitere Entwicklung bieten.

    Eine Seele inkarniert somit nicht entsprechend des Zufallsprinzips irgendwann, sondern punktgenau in Resonanz mit der Energie jener Zeit, die ihr die besten Vorraussetzungen zum Erfüllen weiterer Aufgaben bietet.

    (Dieses Gesetz ist eine Grundlage der Astrologie. Die energetische Qualität astronomischer Konstellationen zum Zeitpunkt der Geburt, beinhaltet exakte Informationen zu den Grundeigenschaften und Lebensaufgaben des Neugeborenen).

    Auszug Ende

    Wen es interessiert, hier der ganze Artikel dazu:

    #http://www.mystikum.at/downloads_ausgaben/Mystikum_Oktober_2013.pdf

    Was ich abschließend dazu sagen will…..hier NIE wieder „anzutanzen“ bzw. es sogar selbst so zu wollen, halte ich nunmehr für einigermaßen ausgeschlossen (hier habe ich selbst erst vor kurzem umdenken und mein vorheriges Verständnis revidieren müssen)…..genauso wenig jedoch, zwischendurch auch immer wieder übergangsweise in die Einheit (auf verschiedenen Ebenen) zurückzukehren.

    Dazu ein weiterer kurzer Auszug….erscheint unten noch einmal, aber weil es so wichtig ist:

    „Die Wahrheit ist, dass der Mensch den Tod fürchtet, weil er ihm einen unwiderruflichen Charakter gibt. Wenn der Mensch erst einmal begriffen hat, dass er nicht aufhört, geboren zu werden und zu sterben – also konsequenterweise auch nicht aufhört zu leben – dann fällt die Angst von ihm ab.

    Wenn ihn dann noch etwas ärgert, so lange er noch nicht den Zustand der Weisheit erreicht hat, dann ist es wohl die Tatsache, „immer wieder geboren zu werden“.

    Erreicht er aber die Schwelle des Tempels der Weisheit, dann begreift er, dass alles notwendig ist, Leben, Tod und Geburt und die Sorgen und Ängste schwinden dahin.

    Es ist und bleibt der EWIGE Kreislauf unsterblicher Seelenwesen in immerwährender Existenz.

    „Ich bin gewiss schon tausendmal da gewesen und hoffe wohl noch tausendmal wiederzukommen“

    (Johann Wolfgang von Goethe)

    Warum nun also noch, irgend geartete große Sorgen in sich aufbereiten, wenn`s mal wieder nicht schnell genug voran gehen will…..das Beste geben, was möglich ist……aber das „auch zu Leben“ dabei nicht vernachlässigen…..und dazu müssen wir auch endlich lernen, die nötige Engelsgeduld aufzubringen…..denn wir alle sind unsterbliche Engel….und haben ALLE Zeit der Welt…..😀

    Und aus diesen Erkenntnissen heraus, wird mir doch so einigermaßen ersichtlich, dass ich mein Entwicklungstempo zwar bis zu einem gewissen Maße auch selbst bestimmen kann….aber auch immer wieder an Punkte stoßen werde…wo es nicht mehr weiter zu gehen scheint….und hier gibt es nun für mich zwei Vorgehensweisen…..

    ….entweder ich bin ungeduldig und habe Eile weiter voranzukommen…..dazu benötige ich dann dringend äußere Hilfe (einen Heiler o.ä.)…..oder wenn ich mich noch nicht so weit bzw. bereit dafür fühle, bleibe ich geduldig, mache Pausen und halte mich verstärkt in meinem Inneren auf und achte penibel darauf im JETZT zu leben…..jedoch völlig ohne Selbstvorwürfe oder Resignationshintergrund, sondern im absoluten „Vertrauen“, dass es ganz gewiss weiter geht und ich erst noch vieles auch selbst auflösen kann.

    Kerstin-anuk hat das, wie ich finde, recht gut ausgedrückt:

    „Stille um die innere Stimme wieder zu hören…..Eine Reise zu mir abermals.
    Es hat sich für mich als hilfreich erwiesen , dies ab und an im Jahr zu machen.
    Danach war oft ein wieder auftauchen, mit neuen Erkenntnissen“.

    Ich denke, auch für die Annahme von äußerer Hilfe oder die eines Lehrers, muss man erst einmal eine bestimmte Reife erreicht haben…..und wenn die eigene Intuition dann irgendwann „JA“ dazu sagt…..prüft und entscheidet, zumindest ein guter und weiser Lehrer, vorab sowieso erst noch einmal, ob diese meine Eigenannahme, dann tatsächlich auch stimmt.

    Dass es auch ganz ohne einen Lehrer oder Heiler geht…..davon bin ich jedoch immer noch ebenso überzeugt……auch wenn es natürlich so sehr viel länger dauert, gar keine Frage, aber solange man entweder noch keinen entsprechenden Helfer seines intuitiven Vertrauens gefunden hat oder selbst noch Berührungsängste mit zuviel intimer Nähe hat (ich meine hierbei die spirituelle geistige Intimität bzw. Nacktheit, der man sich, mit ALLEM was in Einem vorhanden ist, völlig frei und offen aussetzen können muss), bringt ein Erzwingen hier ebenso wenig, weil man erneut wieder blocken würde.

    Ja…mir dem „uneingeschränkten“ Vertrauen, zu einer anderen zumal vielleicht noch fremden Person, ist das schon eine sehr heikle und verzwickte Sache….zu tief sitzen all` die alten und neuen Narben, unserer jeweiligen Lebensqualen aus unseren vielen bisherigen Leben…..

    Noch kurz zu der ganzen Verwirrtheit aus all` den verschiedenen Lehren, Heilmethoden und Religionen, die allesamt Erlösung und Erleuchtung versprechen…..und man am Ende, dann doch dasteht wie ein Tor….und sich nicht schlauer fühlt, als denn zuvor…..

    Es ist schon klar, dass nicht jeder Weg, auch für jeden gleich gut ist, sowie nicht jeder auch dieselbe Aufgabe und den gleichen Weg hat. Wenn man sich nun aber einmal, nur den philosophischen und moralisch-ethischen Aspekt dieser ganzen und gefühlt so unterschiedlichen Aussagen ansieht, kommt doch recht schnell zu der Ansicht, dass die Grundaussagen sich mehr in der Einigkeit verbindend darstellen, als sich wirklich zu unterscheiden.

    Uns schon, ist es auch gar nicht mehr so verwirrend ……sondern im Gegenteil, sogar größtenteils identisch und sogar gut nachvollziehbar. Welchem religiösen oder auch atheistischem Weg, welchen energetischen Übungen und welchen Lehren man hier folgen möchte…..dass kann tatsächlich nur ein Jeder für sich ganz allein ausprobieren und entscheiden.

    Das eigene Gefühl und die eigene Intuition, sind hierbei absolut unerlässlich…..und wer gelernt hat, aus allen verfügbaren Informationen, auch wirklich nur das für ihn stimmige und Nutz bringende herauszuziehen, sollte damit eigentlich auch keinerlei Probleme mehr haben.

    Es ist auch gar nicht unbedingt nötig sich hier unbedingt völlig starr in seinem bzw. in „einem“ Glaubensmuster festzulegen…..der vergleichende Verstand einerseits aber auch vor allem und zuerst das Gefühlte im Herzen, sind hier die besten Helfer und Ratgeber…..nur wenn es dann an das Arbeiten an sich selbst mit diversen energetischen Aufbauprogrammen geht, ist tatsächlich Vorsicht geboten, da sie z.T. völlig unterschiedlich aufgebaut sind und im schlimmsten Fall, sollte man sie untereinander mischen, nicht nur kontraproduktiv sein können, sondern sogar richtig übel schaden.

    Ich selbst habe mich auch noch nicht 100%ig für nur eine Richtung entschieden,
    beschäftige mich derzeit immernoch mit den polynesisch/hawaianischen Huna-Techniken, welche mit dem Ur-Christlichem Wissen der Essener und dem Wirken Jesus fast vollständig identisch sind…..

    …ja…auch kein Wunder, soll dieses Wissen, doch um ca. 3000-2000 v.Chr. genau aus diesem Gebiet stammend (Persien, allg.naher Osten), damals auf diese einsamen Inseln verbracht worden sein…..um dort in Sicherheit verwahrt und weiter gegeben….und zur richtigen Zeit (heute) wieder völlig frei für die gesamte Menschheit verfügbar gemacht werden.

    Aber auch Teile der Veden und des TAO sprechen hier ganz eindeutige wahre Worte, wie wichtig es ist, im „JETZT“ zu verweilen, um überhaupt von „Leben“ sprechen zu können, denn alles Leben kann und wird IMMER nur im Jetzt stattfinden.

    Solange man sich bewusst im Jetzt befindet, kann man sogar von einem „REALEN“ Leben in der Materie ausgehen, weil man tatsächlich „ZEIT-GLEICH“ mit allen seinen eigenen existierenden Aspekten auf „ALLEN“ Ebenen verbunden ist…..eben genau auch mit denen höheren Ebenen, in denen es keine Zeit mehr gibt…..

    …..wer NUR und „einzig“ materiellen Dingen anhaftet….oder sich gedanklich zuviel in Vergangenheit und Zukunft aufhält, lässt sich in den wahren Illusionen treiben…..

    Die Lösung ist die gleichzeitig irdische Existenz (Erdung) mit der Verbindung zu den non-zeitlichen Aspekten, des alle Ebenen einschließenden und umfassenden Seins, welches ausschließlich in einem vollbewussten JETZT-Zustand möglich ist…..bricht auch nur eine existenzielle Zustandsform zusammen oder wird absichtlich ausgeschlossen, löst sich auch der Einheitszustand sofort wieder auf und man katapultiert sich erneut zurück in die Trennung.

    Hierzu noch einige sehr aussagekräftige Textpassagen:

    „Wenn du wirklich ERWACHEN WILLST, d.h., mit deinem Verstand WISSEN und mit deinem Körper FÜHLEN willst, dass deine Geburt, dein Leben, dein Tod, sich ewig erneuernde Faktoren sind, ohne dass man sagen könnte, dass das Eine dem Anderen vorausginge, musst du dir zunächst deines Selbstes bewusst werden.

    D.h. du musst deine Gesten, Haltungen, Worte, Gedanken, Gefühle und Handlungen unter Kontrolle haben. Erschrick nicht vor diesem Programm, du noch an die Zeit gebundener Mensch, in dem Sinne, wie du die Zeit begreifst, existiert sie nicht.

    Du musst die Rückerinnerung pflegen, um soweit du es kannst, in dir die Gegenwart der Vergangenheit zu spüren; die Vorahnung pflegen, um in dir die Gegenwart der Zukunft zu fühlen.

    Du musst ohne dass dein Sein erzittert, unbeeindruckt von Reue oder Furcht, alle Ereignisse, die deinen Weg kreuzen, evozieren können; durch die Lücken des menschlichen Geistes hindurch die Ereignisse, die dir die Zukunft beschert, voraussehen.

    Zumindest eines, dessen Kommen unausweichlich ist, kennst du: deinen Tod, der nur von anderen erkannt wird, da deine verschwundene Persönlichkeit ihn nicht konstatieren kann.

    Du musst, wenn du wirklich „erwachen“ WILLST – die Perspektive dieses Todes ohne Furcht und ohne Hoffnung akzeptieren – wie ein Mensch, „der nicht weiß“.

    Nur dann können sich deine Augen öffnen und du bist der Erkenntnis würdig.

    (Wou-Li-Pang, Tchan-Meister, Leiter der Pamir-Schule)
    ________________________________________
    Nur das Bewusstsein verschiebt sich…

    Die Tradition des Tao, wir sprechen hier nicht von religiösem Taoismus, sondern von der Philosophie des Tao – ist in der Tat eine sehr alte Überlieferung; älter, als zumeist angenommen wird, denn Lao-Tse und Tschuang-Tse waren nur ihre späten Vertreter.

    Letztlich beruht bei Tchan alles auf ihr. Sie hat initiatorischen Charakter und wird im Laufe verschiedener Einweihungen vermittelt. Diese „Technik des Tao“ stellt das Resultat jener Fusion des Wissens und der praktischen Erfahrungen zwischen Tchan und Taoismus dar, die vor vielen Jahrhunderten stattfand.

    Sie vermittelt die Selbst-Erfahrung des Zeit-Raum-Kontinuums und führt durch die Vereinigung mit dem Selbst zur Meisterung des Schicksals.

    Die Konfrontation mit dem eigenen Tod-Erleben gehörte von eh und je zu allen Einweihungsmysterien. Auch der esoterische Taoismus geht diesen Weg, der die Eingangspforte zu jeder weiteren Erkenntnis ist.

    Ärzte, Theologen und Psychotherapeuten wissen um die Tatsache, dass es die meist nicht eingestandene, im Unterbewusstsein aber latent vorhandene Angst vor dem Tode ist, die – vom Menschen auf andere Pläne seines Daseins verdrängt – Neurosen schafft.

    Jeder Mensch stellt sich – früher oder später – die Frage: „Warum bin ich nicht voll und ganz glücklich?“ Dieser Zustand wird bedingt durch die Tatsache, dass der Mensch dem Leid und dem Tod unterworfen bleibt.

    Aus dieser Sicht heraus gesehen, sagt der Tchan-Meister Sou-Tchien: Glücklich der Mensch, der die Todesangst kennt, denn er kennt das wahre Problem, das sich andere unter den verschiedensten Masken verbergen: Angst vor diesem und jenem, z.B. gewisse Menschen oder Situationen zu konfrontieren; oder auch nur die Angst des notwendigen Geldes zu ermangeln.

    Es geht im Grunde genommen alles so vor sich, als schäme sich der Mensch, sich jene Ur-Angst einzugestehen, die in ihm steckt. Der Mensch drückt sich vor dem wahren Problem: während er gegen die verschiedenen Ängste kämpft, die er sich selbst geschaffen hat, denkt er nicht mehr daran, dass er ein wahres „Sein“ ist und dass dieses wahre Sein – seiner ureigenen Natur gemäß – vollständig existieren will und soll, in seiner Gesamtheit, – da es ja IST, und dass diese Existenz kein Ende kennen kann, da ja jede Sekunde ewig BLEIBT!

    Tchan gibt hierzu eine These als Erklärung, die mehr der Wahrheit entspricht, als viele Menschen vielleicht glauben mögen.

    Die Zeit ist EINS und EWIG.
    Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
    K O E X I S T I E R E N !
    Nur das Bewusstsein verschiebt sich…

    Sou-Tchien, ein chinesischer Philosoph im Sinne von Tchan, dachte – wie übrigens auch die Tiefenpsychologen unserer Tage – dass ein Feind, den man kennt, viel von seinem Schrecken verliert und er zeigte auch, dass der einzige, wirklich authentische Gegner der Menschen, der sich hinter den tausend Masken der verschiedenen Neurosen verbirgt, nicht der Tod, sondern vielmehr die Angst vor dem Tode ist.

    Die Wahrheit ist, dass der Mensch den Tod fürchtet, weil er ihm einen unwiderruflichen Charakter gibt. Wenn der Mensch erst einmal begriffen hat, dass er nicht aufhört, geboren zu werden und zu sterben – also konsequenterweise auch nicht aufhört zu leben – dann fällt die Angst von ihm ab.

    Wenn ihn dann noch etwas ärgert, so lange er noch nicht den Zustand der Weisheit erreicht hat, dann ist es wohl die Tatsache, „immer wieder geboren zu werden“.

    Erreicht er aber die Schwelle des Tempels der Weisheit, dann begreift er, dass alles notwendig ist, Leben, Tod und Geburt und die Sorgen und Ängste schwinden dahin.

    Der Mensch kann die Unvergänglichkeit, die „Ewigkeit“ der Gegenwart nicht empfinden, solange er das Opfer seiner ständigen Begierde „zu werden“ ist. (Anm.: gemeint ist hiermit, etwas „anderes“ zu „werden“, als zu „sein“, was er jetzt schon ist).

    Ausgenommen die Weisen, ist der Mensch nie zufrieden mit seinem Schicksal, und noch viel weniger mit der Beschaffenheit des Universums.

    ‚Um gerettet zu werden‘, sagt Sou-Tchien, ‚musst Du das Universum so akzeptieren, wie es ist. Wer bist Du schon, zu denken, dass es nicht so ist, wie es sein sollte? Hättest Du es intelligenter, weiser geschaffen?.

    Der Mensch auf dem Pfad der Weisheit beherzigt diese Empfehlung…

    ‚Was der Mensch oft nicht begreift‘, fährt Sou-Tchien fort, ‚ist, dass er selbst auch zu diesem Universum gehört, das er akzeptieren soll, so, wie es eben ist. Aber der Mensch ist nie zufrieden mit dem, WAS er IST.

    Ich rede nicht davon, dass er nie genug Geld hat, nie genug Vergnügen findet, – dies sind Schwächen, aber nicht die schlimmsten, – viel Unheilbringender ist, dass er stets ETWAS ANDERES SEIN MÖCHTE, als er eigentlich IST.

    Der leicht Reizbare möchte geduldig werden, der Schüchterne lernen, sich durchzusetzen. Selbst der Heilige möchte noch heiliger werden, um Gott näher zu sein. Aber, – so paradox es auch erscheinen mag:

    ÄNDERN KANN MAN DIESE DINGE ERST,
    WENN MAN BEWUSST AKZEPTIERT
    ZU SEIN, WAS MAN IST…

    Quelle:

    #http://home.arcor.de/chaan/tchan/seiten/eso.htm

    Sich stets des Körpers und seiner Haltung bewusst zu sein ist sicher eine effektive und vor allem praktische Übung stets in der Gegenwart zu sein.

    Im Buch „Ein Kurs in Wundern“ lesen wir über die Zeit:
    Anmerkungen von mir in Doppelklammern: ((….))

    T-15.IV

    „Nichts steht dem Erlernen dieses Kurses (( also Erleuchtung, Befreiung etc. wie man es nennen mag)) im Wege, es sei denn du glaubst, was Gott will, brauche Zeit, Und das bedeutet nur, dass du die Einsicht, dass Gottes Wille IST, lieber hinauszögern willst. Der Heilige Augenblick. ist dieser Augenblick und jeder Augenblick. ((bewusste Gegenwart)) .

    Er ist derjenige, von dem du willst, dass er es sei. Derjenige aber von dem du willst, dass er es nicht sei, ist für dich verloren. Du musst entscheiden, wann er ist. (( Durch Wachsein, bewusst sein, denke ich))“

    Weiter heißt es:

    „Dein Üben muss deshalb auf deiner Bereitwilligkeit gründen, die ganze Kleinheit loszulassen. Der Augenblick indem dir die Größe dämmert, ist nur soweit entfernt, wie dein Verlangen nach ihm. Solange du nicht nach ihm verlangst und dir die Kleinheit lieb und teuer ist, um soviel ist er fern von dir.“

    „Denn die Befreiung von der Kleinheit……hängt von der Bereitwilligkeit ab und nicht von der Zeit.“

    ((Was nun ist der Heilige Augenblick? Ich denke damit ist die Gegenwart gemeint. Die bewusste Gegenwart ohne Zeit, d.h. ohne Vergangenheit /Zukunft.))

    Und in T-27-IV lesen wir:

    „“In der Stille finden alle Dinge ihre Antwort und wird jedes Problem still gelöst.

    Im Konflikt ((Polarität im Verstand, keine Stille)) kann es keine Antwort und keine Lösung geben, denn sein Zweck ist es keine Lösung zu ermöglichen und sicherzustellen, dass keine Antwort klar sein wird.

    Auf ein im Konflikt angesiedeltes Problem gibt es keine Antwort, denn es wird auf verschiedene Weise gesehen. Und was von einem Standpunkt aus die Antwort wäre ist in einem anderen Licht betrachtet, keine Antwort.

    Du bist im Konflikt ((Polarität im Verstand, der nur dual arbeiten kann)) .
    Daher muss es so sein, dass du garnichts beantworten kannst, denn der Konflikt hat keine begrenzten Wirkungen.

    Doch wenn Gott eine Antwort gab, dann muss es eine Antwort geben, wie deine Probleme gelöst werden können, denn was er will, dass ist bereits geschehen..

    Daher muss es so sein, dass die Zeit nicht beteiligt ist und jedes Problem JETZT beantwortet werden kann. Doch es muss auch so sein, dass eine Lösung in deinem Geisteszustand unmöglich ist.

    Deswegen muss Gott dir einen Weg gegeben haben einen anderen Geisteszustand zu erlangen, indem die Antwort bereits da ist.. Das ist der Heilige Augenblick. ((Nämlich die bewusste Gegenwart)).

    Hierher sollten alle deine Probleme gebracht und hier gelassen werden. Hierher gehören sie, den „HIER“ ist ihre Antwort.

    Alle Fragen die man in dieser Welt stellt, sind bloß eine Sichtweise und keine Frage. Die Welt stellt nur eine einzige Frage: Welche von diesen Illusionen ist wahr?

    Auf eine Pseudofrage gibt es keine Antwort. So ist das ganze Fragen innerhalb der Welt eine Form von Propaganda für sich selbst. Nur innerhalb des Heiligen Augenblicks lässt sich eine ehrliche Frage, ehrlich beantworten.“

    In T-15.V steht:

    „Der Heilige Augenblick ist die nützlichste Lerneinrichtung des Heiligen Geistes, um dich die Bedeutung der Liebe zu lehren. Denn sein Zweck ist, das Urteilen völlig einzustellen.

    Urteilen beruht „Immer“ auf der Vergangenheit, denn die vergangene Erfahrung ist die Basis für dein Urteil.. Urteilen wird ohne die Vergangenheit unmöglich, denn ohne sie verstehst du nichts…….Und davor hast du Angst, weil du glaubst, dass ohne das Ego alles Chaos wäre..

    „Doch ich versichere Dir, dass „ohne“ das Ego alles Liebe wäre.“

    (( Die Vergangenheit mit den darin gewonnen Urteilen ist es also, die verhindert im Heiligen Augenblick, der vollbewussten Gegenwart, zu sein.))

    Soweit dieser Text.

    Was also ist das Geheimnis der Zeit? Das Geheimniss ist, dass das JETZT, dieser Moment das einzig wirkliche ist. Dass Vergangenheit und Zukunft nur in unseren Gedanken und damit im Verstand – der wir nicht sind – existieren können.

    Und wenn Du nicht wach und voll bewusst bist. lebst Du nicht im Jetzt, sondern im „damals“.
    Und was ist zu tun? Sich immer wieder daran zu erinnern, dass man (bewusst, sich permanent selbst beobachtend) in der Gegenwart sein will.

    Sich dessen bewusst zu sein, falls man mit seinen Gedanken in die Vergangenheit oder Zukunft abschweift. Sich seiner Haltungen und Bewegungen bewusst zu werden, als Mittel um in der Gegenwart zu bleiben.

    So erfährt man das Geheimnis der Zeit.

    Quelle:

    #http://www.eagate.de/fr55__Geheimnis%20der%20Zeit.html

    Soweit erstmal diese gesammelten Gedanken dazu……und sorry…dass es so elendig lang geworden ist, aber ich hoffe einfach `mal, dass es vielleicht einigen von Euch doch einen kleinen Nutzen erbringen kann, sich in diesen für uns so anstrengenden Zeiten, ein wenig neu orientieren zu können……meinen ganz besonderen Dank auch an Dich, lieber Matthias, der Du `mal wieder die sprudelnde Quelle und Inspiration dieser Gedanken warst.

    ….und sich erst die Zeit zu nehmen, das Leben zu genießen, sich auch mit allem irdischen verbunden und in Einheit zu fühlen und es nicht als etwas Schlechtes und nicht dazugehöriges zu Empfinden…..dafür habe ich persönlich auch sehr lange gebraucht….dies anzunehmen und die Untrennbarkeit der Materie mit allem bestehenden zu akzeptieren und sie nicht weiterhin als Stiefkind oder „Schlacke“ des Universums zu betrachten und zu begreifen, dass ihre derzeitige Fehlerbehaftung, einzig nur an uns allen selbst liegt bzw. nur durch uns dazu führen konnte……auf ein Neues….machen wir`s jetzt endlich besser!!!….

    Liebe Veronika, mein Freund Helmut, liebe Monika, Tanyuschka und auch Euch allen anderen der vielen lieben Seelen hier……bleibt im Glauben, der Zuversicht und der Geduld….es kann niemals ein Ende geben….und wir werden uns sicher noch in so vielen weiteren Kreisläufen erneut begegnen……und bestimmt in viel weniger gewaltvoller Umgebung…..denn jeder, der diese Erfahrung und Lektion hier und heute schon gelernt hat….warum sollte er sie ständig neu wiederholen sollen/müssen???…..

    ….die Schöpfung verschwendet keine Energie, um alles 10-fach wiederholen und erfahren zu müssen…..und Dir lieber Stefan, auch weiterhin viel Erfolg, bei Deiner so mutigen Entscheidung, den schnellen Quick-Way zu beschreiten….bin schon sehr gespannt auf die neuen Berichte……

    …ALLES „IST“ gut so…..genau wie es IST!!!!…..der heilige Gral seid Ihr selbst….ein jeder von Euch in seiner Einzigartigkeit….inmitten der Vielfalt….verbunden und erschaffen aus der einzig existierenden und unendlichen Einheit……

    Bis die Tage, Ihr lieben Freunde……`ne wohlige Gruppen-Umarmung und innige Herzensgrüße an Euch alle vom Joe

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    • Lieber Johannes,

      du hast Post.

      LG Christa

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    • Huuk weiser Indianer aus Bööörlin 😉

      mein lieber Freund “ dat tut sooo juut „, deine Gedanken mal wieder niedergeschrieben zu “ hören und zu fühlen “ und nicht nur unsere teles habens oftmals in sich, hier hast du mal wieder hier und da “ den kleinen Phönix aus der Asche gezaubert „, Huuk !!!

      Liebe Veronika, mein Freund Helmut, liebe Monika, Tanyuschka und auch Euch allen anderen der vielen lieben Seelen hier……bleibt im Glauben, der Zuversicht und der Geduld….es kann niemals ein Ende geben….und wir werden uns sicher noch in so vielen weiteren Kreisläufen erneut begegnen……und bestimmt in viel weniger gewaltvoller Umgebung…..denn jeder, der diese Erfahrung und Lektion hier und heute schon gelernt hat….warum sollte er sie ständig neu wiederholen sollen/müssen???…..

      ….die Schöpfung verschwendet keine Energie, um alles 10-fach wiederholen und erfahren zu müssen…..und Dir lieber Stefan, auch weiterhin viel Erfolg, bei Deiner so mutigen Entscheidung, den schnellen Quick-Way zu beschreiten….bin schon sehr gespannt auf die neuen Berichte……

      …ALLES „IST“ gut so…..genau wie es IST!!!!…..der heilige Gral seid Ihr selbst….ein jeder von Euch in seiner Einzigartigkeit….inmitten der Vielfalt….verbunden und erschaffen aus der einzig existierenden und unendlichen Einheit……

      SO IST ES mein aufmerksamer Freund und immer das “ Herz “ am rechten Fleck bewahren🙂
      Ich fühle zumindest immer wieder “ wer einem wirklich sehr nahe steht „, danke dir mein lieber
      Ur-freund😉

      töröööööööööööööööööööööö 🙂

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  • Hallo lieber Matthias,

    ich danke dir sehr für deine Antwort. Ich habe es getan, ich habe heute all meine Bücher, CDs usw. weggeschlossen.

    Ich beschäftige mich ja nicht erst seit gestern mit all den Themen und bin damit auch ganz gut klar gekommen. Ich habe mich nicht wegen zu vieler Informationen zurückgezogen und ich habe mich auch nicht zurückgezogen weil ich mit den Informationen nichts anzufangen weiß oder sie nicht anwende, …….. so wie mir Joe in seinem heutigen Kommentar „sagt“. Ich habe mich zurückgezogen, weil mir all diese Informationen, all das Wissen, all die Bücher, CDs, Medis……. nicht dabei geholfen haben mein „Problem“ zu lösen, mir nicht geholfen haben aus meiner „Situation“ herauszukommen obwohl sie es „versprechen“. Das ist es, was mich frustriert, das ich immer noch keinen Weg da heraus gefunden habe, trotz all dem Wissen.

    Ich hatte mir zwar geschworen kein Buch mehr in dieser Richtung zu kaufen, …… aber dieses Buch werde ich mir doch noch kaufen …… das wird aber wirklich das letzte Buch dann sein.
    Das was Du hier in deinem Kommentar schreibst klingt schön und fühlt sich für mich gut und richtig an. Wer weiß, oft sind es die „einfachen“ Dinge …..
    Und eine liebe Seele hier im Blog, hat mir Hilfe „angeboten“, die ich sehr gerne annehme. Ich hoffe so sehr, dass ich es nun schaffe und ein halbwegs „normales“ Leben wieder führen kann. Ob ich dann in ein paar Monaten zu meinen Büchern, CDs usw. zurückkehren werde …… ich weiß es nicht.

    ….“ Mit einem Satz, lerne erst zu genießen und die Schönheit zu sehen. Überlege Dir, was Dich freuen könnte“….. 🙂
    ….“was Dich freuen könnte“……. Da musste ich jetzt ganz schön lange überlegen. 😦

    …..“ Fange am besten morgen damit an, Dir Zeit zu nehmen, wo Du etwas tust, ißt, machst oder gestaltest, was Dir Freude bereitet. Und erlaube Dir die Freude.“…
    Das ist vieleicht der Schlüssel ….. mir Freude erlauben, mir erlauben glücklich zu sein.

    LG Veronika

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  • Ich muß ja wirklich ein Rindviech sein, um hier Kommentare abzugeben (lacht) – weil was ich Euch sagen will, ist nicht, werdet mehr – sondern werdet weniger. An Gedanken, an Spekulationen. Weniger an dem immer mehr, was Ihr anhäuft. Damit das Selbst nicht von Theorien – oder auch Erlebnissen – erschlagen wird und sich vor lauter Schreck in die hinterste Ecke verkriecht…

    Ich empfehle also ein bischen das Gegenteil von dem, was meiner Sicht nach viele hier machen…

    Gut, was rede ich – ich kenne es ja. Ich häufte auch jahrelang an. Glücklicherweise hatte ich Lehrer, die mich jedesmal kräftig in den Hintern traten, was mich natürlich beleidigte – denn meine Gedanken waren ja richtig, und meine Erlebnisse real. Schon… aber darum ging es nicht.

    Nehmt bitte das, was ich jetzt sage, mit Humor – ich meine es auch so. Wenn ich ein Lehrer wäre (ich bin keiner), dann würde auch ich der Hälfte von Euch liebevoll in den Hintern treten. Damit endlich mal die verdammten Spekulationen über die Welten, die Erleuchtung und über die Transzendenz ein Ende haben. Und was für unendliche Menschen wir sind. Das schon – aber sind wir schon ewig?

    Wer erfahren hat – wobei es Stufen der Erfahrung gibt – der weiß, und braucht keine Konstrukte mehr. Wer nicht erfahren hat, weiß nicht, und jedem Konstrukt wird dann mindestens eine Dimension zu Verständnis fehlen.

    Was ich eigentlich versuche, hier zu sagen, ist: Sucht das Andere erstmal im Normalen. Die viel geschmähte Materie ist EINE Ausdrucksform der unsichtbaren Welten – und damit gleichzeitig der Anfangspunkt, an dem man entlanggehen kann. Wenn wir eine Blume WIRKLICH ganz bewußt betrachten, werden wir im Lauf der Zeit die Blume hinter der Blume usw. sehen. Die verschiedenen Dimensionen waren schon immer da – seit Anfang der Zeit.

    Was verschiedene Universen betrifft – es scheint sie zu geben. Der Tchan beispielsweise arbeitet praktisch damit. Aber die Beschäftigung damit ist völlig unnötig und eher Ballast. Um sich selbst zu erkennen, braucht man das nicht.

    So ist es mit vielen Dingen. Es gibt viel, viel ist interessant, aber wenn man einen WEG gehen möchte, muß man reduzieren. Und allen Ballast abwerfen. Wie soll man mit solchen Gewichten gehen können?

    Passend dazu lud ich einen Sufi-Text: „Die Inselbewohner“ in meine Dropbox. (Erinnert Euch bei er Sauerkraut-Geschichte an meine Sätze.) Ihr werden viel über die Welt in der Geschichte wiederfinden. Ihr könnt sie abrufen unter:

    https://dl.dropboxusercontent.com/u/68024668/Die%20Inselbewohner.pdf

    Zum Lesevergnügen stellte ich noch einen anderen Text hinein – Ist Gott Taoist. Ich finde ihn köstlich. Er handelt davon, daß ein Sterblicher Gott Vorhaltungen macht, ihm Willensfreiheit gegeben zu haben.

    https://dl.dropboxusercontent.com/u/68024668/Ist%20Gott%20Taoist.pdf

    Nun zu einzelnen Kommentaren noch: (Korrektur, mir lief die Zeit davon, Antworten auf die anderen Kommentare kommt später noch)

    Lieber Steven,

    nur zwei Sachen kurz herausgegriffen. Du schriebst:

    „… das mag stimmen, bis zu einem gewissen Punkt, meine Erfahrung ist es, daß du ab einer bestimmten Ebene MIT den Chakren und diversen Energien arbeiten und sie kennen solltest, ein Gefühl dafür zu bekommen, um sie reinigen, lenken und eine weitere Entwicklung ankurbeln zu können.“

    Hier sind wir verschiedener Ansicht. Wenn es auf Deinem Weg liegt – keine Frage. Ich würde allerdings nie einem anderen Übungen empfehlen, welche mit den Chakren zu tun haben. Weil ich die Verantwortung nicht tragen könnte.
    Laß‘ mich bitte erklären. Die Chakren wirken viel umfassender, wie wir hier im Westen wissen. Selbst Leute, die behaupten, sich auszukennen, haben oft nicht viel Ahnung davon. Mein Lehrer sagte darüber, daß viele heutzutage an den Chakren manipulieren und sie nicht einmal sehen. Und eine Inderin, welche die Energien sieht, sagte ebenfalls aus, daß die meisten mit dieser sogenannten Chakrenarbeit die Zentren noch mehr in Unordnung bringen.

    Gut – ich selbst mache auch Übungen, die teilweise mit den Chakren und anderen Zentren zu tun haben. Aber sie wurden mir von der Schule gegeben, und innerhalb der echten Traditionen besteht ein Schutz, der außerhalb nicht gegeben ist. Daß einige der Übungen nicht zum Gebrauch in der Öffentlichkeit bestimmt sind, ist zum Schutz der Menschen. Ehe man einem Kind eine Dynamitstange und Zündhölzer in die Hand gibt, muß man sich erst vergewissern, daß das Kind damit umgehen kann. Alles andere wäre verantwortungslos.

    Da ich Menschen nicht schaden möchte, darf ich also Dynamit auch nicht unterschiedslos austeilen. Es ist meine Entscheidung, was ich weitergebe. Und ich trage dafür die Verantwortung – immer.

    Da JEDE Übung auf die Chakren wirkt – auch das Tsyng-Chen, auch jede andere – ist eine explizite Chakrenarbeit oft garnicht notwendig. Weil die allgemeinen Übungen oft harmonisierender auf die Chakren wirken wie eine Chakrenarbeit, die ohne die Aufsicht und Anleitung eines erfahrenen, erwachten Lehrers sich meist nicht positiv auswirkt.

    Es gibt Wege, welche das Wort Chakra nicht einmal kennen oder nie erwähnen – wie z.B. der Zen oder der Tchan. Die „funktionieren“ genauso gut.

    Du schriebst noch:

    „Wie kommst du auf die Idee, ich hätte das TAO noch nicht erfahren?“

    Es ist natürlich eine Definitionssache – ich würde nie bezweifeln, daß Du nicht tiefgreifende Erfahrungen gemacht hast. Aber in der Tradition wird das Tao als etwas definiert, welches zum erleuchten Menschen in ähnlichem Verhältnis steht wie der erleuchtete Mensch zum unerwachten Menschen.
    Ich selbst habe schon Schwierigkeiten, eine Ahnung vom Erwachen zu haben. Und dasselbe nochmals im ähnlichen Verhältnis zum Tao – also ich streike da. Von daher war es keinesfalls als Herabsetzung gemeint, wenn ich von der traditionellen Definition her annahm, daß niemand hier diese Stufe erreicht hat.

    Vielleicht haben einige der Menschen, die John Blofeld traf, das Tao erreicht. Hier noch der Link zu einem der schönsten Bücher – für meine Begriffe – über den Taoismus, das ich kenne. Ich liebe den Taoismus sehr.

    Dir einen guten Tag
    Matthias

    http://www.amazon.de/Diederichs-Gelbe-Reihe-Taoismus-Unsterblichkeit/dp/3424008710/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1383611186&sr=1-1&keywords=der+taoismus+oder+die+suche+nach+unsterblichkeit

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    • Hallo lieber Matthias,

      ich bin gerade etwas fasziniert von der Begebenheit das sich alles wieder findet,wenn jemand von außen hier schreibt und einen ‚Wunsch‘ äußert.
      Und ich dann hier drüber zu diesem Beiträgen und Austausch dieser mir bekannten Schreiberlinge finde.

      nämlich dieser Beitrag hier aktuell:

      Udo Kästner 11. Mai 2015 13:11

      Hallo Matthias,

      ich suche schon seit Längerem nach den Texten des Tchan.
      in Französisch habe ich Sie und auf den zugehörigen Web-Seiten aus Deutschland iist nichts mehr los bzw. kommt keine Antwort.
      Kannst Du mir helfen?

      Danke!

      Gruß, Udo

      vielleicht ist es jetzt schwer nachzuvollziehen was ich damit meine.
      vielleicht ist es auch der Umgang miteinander der sich hier in den doch älteren Beiträgen findet.
      Mir war es nicht bewusst,das es hier auch Dieses einmal gab.

      lieben Gruß Susanne

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      • Liebe Susanne !

        Zitat: „… vielleicht ist es jetzt schwer nachzuvollziehen was ich damit meine.
        vielleicht ist es auch der Umgang miteinander der sich hier in den doch älteren Beiträgen findet..“

        Das kann ich Dir wirklich nachfühlen! Ich bin auch ganz fasziniert von den Kommentaren und dem entspannten Umgang hier! Habe vorhin lange gelesen und mir einiges Wissenswerte kopiert.
        Sehr interessant!

        LG von Angela

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        • Danke liebe Angela,

          ja so erging es mir auch🙂
          wobei ich noch nicht alles gelesen habe.
          Ja es ist das Fühlen des Miteinander.
          Die Welt ist schon verdreht und wir machen sie so kompliziert,meist mit dem Verstand.

          einen schönen Abend
          Susanne

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      • Hallo Susanne,

        ich sah eher zufällig diesen Kommentar, weil ich zu diesem Beitrag keine Mails mehr bekomme – woher ist denn der Beitrag von Udo Kästner?

        Falls Du mit ihm Kontakt hast, kannst Du ihm folgendes mitteilen?

        Ich habe die Texte, allerdings habe ich sie erst bis Text 11 in eine OCR eingelesen. Rest folgt bald. Wie er wissen wird, ist die Weitergabe der Texte an einen bestimmten Rhythmus gebunden, wenn er allerdings die französischen – die sich ziemlich von den deutschen unterscheiden sollen – durchgearbeitet hat, denke ich, daß ich sie so weitergeben kann.

        Hat er zufällig eine Übersetzung der französischen Texte? Es sollen 10 Stück sein, wie ich gehört habe. Es sind andere wie die deutschen.

        Tchan ist in Deutschland mehr oder weniger erloschen – es führten noch Wolfgang Dietermann und Wolfgang Mickeleit das Institut weiter. Möglicherweise sind es diese beiden:
        http://kontakt-1.dastelefonbuch.de/N%C3%BCrnberg/Wolfgang-Mickeleit-N%C3%BCrnberg-Sch%C3%B6pfstr.html
        http://www.goyellow.de/suche/wolfgang-dietermann/waiblingen

        Dort muß er allerdings vielleicht für die Texte bezahlen.

        Es ist nach wie vor seltsam, daß Tchan in Deutschland fast unbekannt geblieben ist. Es sind mit die besten Anleitungen, die ich jemals in der Hand hatte – und ich habe einiges kennengelernt.

        Er kann sich von Steven meine Mailadresse geben lassen.

        Liebe Grüße
        Matthias

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        • Lieber Matthias,

          Du findest mich, wenn Du googelst.
          Ich mache Taichi…
          Müßte dann sofort klappen.

          danke nochmals…

          LG, udo

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        • woher ist denn der Beitrag von Udo Kästner?

          es ist der fünftletzte Kommentar hier.
          Ich hatte ihn rechts in der Kommentarleiste gesehen,doch diese wandert ja einfach immer weiter.
          Doch da er nun selbst geantwortet hat,erübrigt sich dieses wohl.

          lg

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        • Hi Matthias,

          Er kann sich von Steven meine Mailadresse geben lassen

          Schon passiert!

          lg,

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          • Hi Steven,

            merci. Dabei fällt mir auf, er ist der erste, der nach Tchan fragt….

            Was mache ich überhaupt hier?

            lg

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            • Was Du hier machst, weiss ich auch nicht, Matthias. Aber ich sehe, was ganz viele gute Seelen hier tun: Dich annehmen wie Du bist… Deine Art zu sein… egal was Du von Dir gibst. ❤

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      • Liebe Susanne, liebe Angela…..

        Eure beiden kurzen Kommentare, haben mich heute sehr nachdenklich gestimmt…..warum?…..weil ich mich daran erinnerte, wie es früher hier untereinander und „miteinander“ so im persönlichen Umgang vonstatten ging….und warum ich selbst damals auch hier gelandet und mit viel Glück im Herzen, auch so sehr lange hier verblieben bin……

        Was ist nur geschehen?…..und hat soviel dabei verändert und „neu“ formentiert ???

        Ich weiß…man sollte geistig weder zu oft und lange in der Vergangenheit….als auch nicht in Zukunfts-Visionen verweilen…..

        …..ist dass nun nur, eine reine persönliche Melancholie nach den guten alten….aber schon längst vergangenen Zeiten?…..oder waren wir früher gar schon einmal viel weiter und sind dann erneut wieder in Etwas zurück gefallen???

        Ich weiß es selbst auch nicht……wünschte mir diese damalige „Harmonie“ jedoch trotzdem wieder zurück….und wahrhaft nichts lieber als Das !

        Mit einem demütigen & sehnsüchtigem Blick in…….die/unsere kürzere Vergangenheit…..und einem Regentropfen auf der Wange…………wünsche ich Euch allen……eine gesegnete und geruhsame Nacht……..liebe Grüße johannes

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        • Lieber Johannes,

          Erinnerungen sind wichtig und ein Teil von der eigenen inneren Seelennahrung.

          Ja es klingt ein wenig melancholisch wie du gerade schreibst.
          Doch kam mir dabei etwas in den Sinn welches ich immer wieder genauso faszinierend empfinde wie diese Begebenheiten der Entdeckungen aus der nahen Vergangenheit ( wie z.B. hier die Texte von euch)
          und dem was jetzt ist!

          Eine Harmonie entsteht nicht aus einem Zurück wie wir es wohl verstehen.

          Es ist das Labyrinth,wie das Gedicht auf der zweiten Seite dieses Links von Marie Luise Kaschnitz wieder gibt
          und dieser unten eingefügte Text. sowie die weiteren Worte auf der zweiten Seite die es wunderbar zusammenfassen.
          :http://www.rama-mainz.de/fileadmin/download/Labyrinth-Flyer.pdf

          Ganz davon abzusehen wie diese Kathedralen im Inneren gebaut wurden.
          Schon als junger Mensch hat es mich ‚erfasst‘ dort im Inneren zu sein.


          im Labyrinth verliert man sich nicht.
          Im Labyrinth findet man sich.
          Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotauros.
          Im Labyrinth begegnet man sich selbst.
          Hermann Kern

          es gibt keine einseitige Sicht auf Alles!

          schlaf gut
          Susanne

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          • Hallo liebe Susanne…..

            …ich habe Dich (zumindest einmal kurz) auch kennen lernen dürfen…..und ich mochte/mag Dich auch sehr…..Du warst mir auf dem letzten Camp…..auf Anhieb auch überaus sympathisch…..

            ……aber bei aller Mühe (Dich verstehen zu wollen), welche ich mir hierbei auch gebe….ich verstehe Dich manchmal so absolut ganz und gar nicht?

            ….und Labyrinthe mochte ich seither…..ebenso wenig wie Clowns…..haben mir als Kind schon schlimmste Alpträume und Ängste bereitet…..und ich habe, tatsächlich an jeder nächsten Ecke des Labyrinths immerfort tatsächlich den gehörnten Minotaurus himself……ohne gar noch schlimmeres auf mich zukommen gesehen und erwartet……

            ….ich war schon immer für totale „Klarheit“….und nie für Verworrenes und Undurchsichtiges….und glaube „heute“ erst recht daran….dass nur die „Klarheit“ auch die „Wahrheit“ ist……denn Gott quält seine Kinder nicht !!!……

            …..die von Ihm „Abtrünnigen“,…haben da schon, ihre ganz eigenen und ausgefeilteren und Angst einflößenden Methoden !

            …..meine Sicht dazu…..sorry, wenn sie schon wiedermal nicht „konform“ ist…..aber was soll ich nun machen?…..und Du kannst ja auch nicht anders……als es in Deinem derzeitigen Blickwinkel zu sehen…..na und?…..was is` jetzt wirklich schlimm daran ???….🙂

            …….ganz liebe Grüße aus Berlin……und schlaf auch Du nun gut !…………johannes

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            • Lieber Johannes,

              Das du das was ich aus meinen Erkenntnissen und meinen Erfahrungen wieder gebe nicht verstehst, das ist einfach so.
              Ich habe da auch nichts erwartet Johannes.
              Dabei geht es auch garnicht um eine konforme Sicht auf die Dinge, oder ums sympathisch finden.
              Du gehst den Weg den du für dich für gut befindest.

              ….und Labyrinthe mochte ich seither…..ebenso wenig wie Clowns…..haben mir als Kind schon schlimmste Alpträume und Ängste bereitet…..und ich habe, tatsächlich an jeder nächsten Ecke des Labyrinths immerfort tatsächlich den gehörnten Minotaurus himself……ohne gar noch schlimmeres auf mich zukommen gesehen und erwartet……

              vielleicht ist da genau das für dich mit notwendige Detail.

              ….ich war schon immer für totale “Klarheit”….und nie für Verworrenes und Undurchsichtiges….und glaube “heute” erst recht daran….dass nur die “Klarheit” auch die “Wahrheit” ist……denn Gott quält seine Kinder nicht !!!………..die von Ihm “Abtrünnigen”,…haben da schon, ihre ganz eigenen und ausgefeilteren und Angst einflößenden Methoden !

              Johannes ist das alles so angstbesetzt?
              Antworte mir nicht, nur dir selbst bitte.

              Mir ist Klarheit selbst mehr als notwendig!
              Labyrinthe haben für mich etwas Klares.
              Meine Sichtweisen auf dieses Leben und auf die Dinge sind einfach andere.
              Und wie oben geschrieben “ es gibt keine einseitige Sicht“ auf alles!

              Dir einen lieben Gruß
              Susanne

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          • Hi Susanne @ all
            Ich möchte mal was zu dieser Harmonie sagen:
            Wir sind alle in einen Prozess und in persönliche Veränderungen eingebunden. In den früheren Jahren des Blogs haben wir meist keine wirkliche Ahnung gehabt und sind dem allgemeinen Hype gefolgt – wie Kinder, die ein neues Spielzeug entdeckten. Das ist alles okay, aber dies sind nun die Jahre des Tuns, des Erwachsen werdens von Kindergarten Spiritualität. Und da haben wir persönlich jeder dran zu knabbern. Das ist ne schwierige Zeit, jeder hat seine Herausforderungen und wir möchten wachsen.

            Eine Harmonie entsteht nicht aus einem Zurück wie wir es wohl verstehen.

            Genau, danke Susanne. Wir gehen Neuland entgegen und niemand weiß genau, wo wir da hinkommen. Spreu trennt sich vom Weizen, es gibt keinen Weg zurück, wie romantisch dies auch wäre. Wir können nur neue Wege finden und das kann auch gemeinsam erfolgen. Hat sich eigentlich schon jemand überlegt, was mit dem Camp dieses Jahr ist? Also ich möchte schon, was ist mit euch?

            schönen Tag euch allen,

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  • Lieber Johannes,

    das sind ja ganze Bücher, was Du in kurzer Zeit durcharbeitest – warum wundert es mich überhaupt nicht, daß Du bisher offenbar der Einzige warst, der nach Tchan gegoogelt hat?

    Du erlaubst, daß ich mir trotzdem manchmal Gedanken mache, ob Du für diese ungeheuer vielen Dinge, welche Du liest, auch ein Gegengewicht hast? Was meist im Tun besteht – z.B. bewußt Abwasch zu waschen und dabei auf den Atem zu achten ist eine dolle Sache. Oder so eine Teezeremonie wie oben beschrieben unter Freunden.

    Zu dem Lehrer oder nicht Lehrer – da hab‘ ich genug geschrieben. Drücken wir es so aus – ohne Lehrer wäre ich nicht da, wo ich bin. Aber vielleicht gibt es begabtere Menschen wie mich? Natürlich findet man einen Lehrer nicht ohne weiteres, aber irgend jemanden braucht man. Vielleicht findet man ja erstmal einen Bruder – was auch schon sehr viel ist.

    Zu Kahuna – das Vorgängerbuch zu Kahuna-Magie ist: „Geheimes Wissen hinter Wundern“ – auch sehr lesenswert. Und was ich auch gerne las, ist das „Handbuch der Kahuna-Medizin“ von Suzan H. Wiegel. Die Frau war lange Zeit bei einem Kahuna zu Gast.

    Weil das Vorwort für meine Begriffe wunderschön ist, stelle ich es als Kommentar nach diesem hier ein: Was der »Unaussprechliche« sagte …

    Wenn Du Dich weiter mit Huna beschäftigen möchtest – wäre es nicht eine Idee, mal nach Hawaii zu fliegen und einen Kahuna zu suchen? Natürlich muß man sich vorher innerlich vorbereiten, sonst findet man keinen. Die Motivation muß klar sein, und man muß sehr offen und bewußt sein.

    Laß‘ mich bitte noch einen Satz von Dir aufgreifen, weil der zu einem Halbsatz von mir paßt, wo ich das Unendliche und das Ewige anschnitt. Dein Satz:
    „ denn wir alle sind unsterbliche Engel….und haben ALLE Zeit der Welt“
    Das ist die unendliche Zeit, von welcher Du sprichst, die Horizontale, die auf der Erde liegt. Dieser Satz ist nicht erweckend, sondern einschläfernd. Tchan und Zen gehen da geradezu den umgekehrten Weg: Der Zen meditiert über den Tod, beim Tchan ist es noch schlimmer. Während dieser Übung an Reinkarnation zu denken, würde die Übung sofort wertlos machen – weil es darauf ankommt, sich mit der Tatsache des Endes ohne jede Vertröstung, ohne jede Philosophie zu konfrontieren. Und DANN kann es sein, daß durch die Annahme des Unannehmbaren plötzlich der Sprung vom (mehr oder weniger sinnlosem) Unendlichen zum (sinngebenden) Ewigen erfolgt. Dann ist man in jedem Punkt der Unendlichkeit in der Ewigkeit, im Sinn – wie Anker Larsen es wunderbar in seiner Autobiographie: „Bei offener Tür“ beschreibt.
    http://www.amazon.de/Bei-offener-T%C3%BCr-Reflexionen-Welten/dp/3980092984

    Dann erst weiß man von dem Teil, der nicht sterben wird. Vorher ist alles Theorie – wie gesagt, zwar tröstlich, aber einschläfernd.

    Die Sätze: …und haben alle Zeit der Welt… entstammen der Eso-Szene und sind Exoterik. Der esoterische Weg ist fast entgegengesetzt. Ich hatte lange ein Schild in meinem Zimmer hängen:

    Dies ist der einzige Tag, den wir haben.
    Lebe ihn! Lasse nicht zu, daß er Dich lebt!

    Ich weiß, Du wirst verstehen.

    Das ewige ist quasi die Vertikale, welche die Unendlichkeit – die Horizontale – in jedem Punkt durchschneidet. Es ist auch das Kreuz. Und im Kreuzungspunkt vereinigen sich sowohl das Unendliche wie auch das Sinngebende, der Blitz vom Himmel her, das Ewige.

    Der Mensch im Mittelpunkt ist der Sinn des Kreuzes. Ohne ihn könnten sich diese beiden Ströme nicht treffen.

    Noch ein Wort über den „Materie-Quatsch“ (lacht) – es ist auch ein Ausdruck Gottes. Und hat einen Sinn. Würde Dir einer einfallen?

    Alles Gute
    Matthias

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    • Lieber Matthias,

      danke für deine für uns bereit gestellten pdfs und Bücherhinweise, insbesondere danke für die einleuchtenden Worte.

      Kommentar zum Zitat:
      „… Gegengewicht hast? Was meist im Tun besteht – z.B. bewußt Abwasch zu waschen und dabei auf den Atem zu achten ist eine dolle Sache. …“

      Das gefällt mir🙂 Ich habe schon manchesmal darauf hingelenkt, daß uns Menschen oftmals ein Rhythmus gut tut.

      Insbesondere wer denkt und sich mit Thesen usw. füllt, dem tut ein ein Ausgleich gut (übrigens das Herz wohltuend stärkend) etwas zu Tun mit der Ha.nd. Nicht nur wegen der sprachlichen Herleitung Ha.n.d, sondern dem Volkswissen: „beherzt oder mutig anpacken“. Kleine Kinder scheinen es noch zu wissen, daß die Ha.n.d (lachende Herz haha verbindend mit dem d (höheres Selbst)) eine Verlängerung des Herzens sind. Sie malen die Arme mit Händen fast immer in Höhe des Herzens.

      Beim Streicheln des Partners oder des Kindes spürt der Gestreichelte es auch, wieviel Herzensenergie da mit drin ist.

      Ich selbst habe schon oft beobachtet, wie wohl und ausgeglichen ich mich nach mit Händen getaner Arbeit fühle.

      Jetzt noch auf den Atem achten … und dennoch ganz bei dem Tun sein, das probiere ich aus.

      Danke dir Matthias für deine Worte, die das Leben im menschlichen materiellen Tun ebenso wertschätzen wie das, was uns vorantreibt, zu reifen wie alle Lebenwesen nach ihrer Art, immer das tun oder nicht tun, was das Jetzt erfordert.

      Liebe Grüße Petra

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  • (Zur Ergänzung des vorigen Kommentares):

    Was der »Unaussprechliche« sagte …

    »Ich bin der Anfang von allem, was ist. Ich bin die Quelle allen Lebens. Durch mich hat alles Leben Gestalt angenommen. Die Menschen haben mir den Namen ‚Liebe‘ oder ‚Licht‘ gegeben. Aber dennoch wissen die Menschen nichts mehr über die wahre Bedeutung von Licht und Liebe. Ich bin die reinste aller Energien. Ich verurteile nicht, und ich strafe nicht. Mein einziges Anliegen ist, mein Sein durch Liebe auszudrücken.
    Alles was ich schuf, ist ein Weg, mich euch zu offenbaren in meiner reinen Existenz. Am Anfang war meine Schöpfung auf das engste mit mir verbunden. Sie war ewig, wie ich ewig bin. Ich floß als Energie frei durch jedes Atom.
    Versteht bitte, daß ich mir meiner Schöpfungen immer völlig bewußt war. Ich gab meinen Geschöpfen individuelle Identität, und sie erlaubten, daß Licht und Liebe frei durch sie und ihren Körper hindurchströmten. So drückten sie die Liebe und die Einheit aus, die sie sind und die ich bin.
    Ich habe niemals Krankheit geschaffen, ‚Sünde‘ oder Tod. Menschen haben den Begriff der Sünde geschaffen, der zunächst bedeutete, daß sie sich schämten. Sie haben Ängste und falsche Gedanken erzeugt – und diese erst haben die Menschen von mir getrennt, vom freien Fluß der Liebe und des Lichts. So kam es, daß Menschen krank werden und sterben.
    Danach hat der Mensch noch einen Weg gesucht, um sich selbst dafür zu bestrafen, daß er sich von mir getrennt hatte. Er begann, sich selbst zu beurteilen, sich zu verurteilen und sogar sich zu bestrafen, indem er sich selbst verletzte. Die einzige ‚Sünde‘, die es gibt, ist, sich selbst zu verletzen. Wie unwissend ist der Mensch, zu Krankheit und Tod auch noch Verurteilung und Strafe hinzuzufügen.
    Der Tod ist nicht meine Schöpfung. Wenn ihr der Energie und der Liebe, die in euch fließt, erlauben würdet, wieder so zu fließen, wie sie es am Anfang tat, dann wäret ihr wieder die Geschöpfe, die ewig sind, und ihr würdet Liebe und Licht neu erschaffen. Ihr würdet selbst wieder zu Schöpfern werden und ewig mit Gott sein und verbunden bleiben.
    Wenn ihr das möchtet, so ist es wichtig, alle Befürchtungen, Ängste und Sorgen loszulassen, so daß sich euer Körper erholen kann und sich wieder mit meiner Energie verbindet, die ihr seit Anbeginn der Zeiten in euch tragt.
    Fühlt und versteht, daß Krankheit und Tod von mir nicht gewollt waren; es ist nur eine ‚Vor-Stellung‘, ein Gemütsmuster. Ich gab euch alle Freiheit zu erschaffen, was immer ihr erschaffen wollt.
    Da meine einzige Sehnsucht die Liebe ist, bitte ich euch, Liebe zu erlauben, Freiheit zu erlauben. Aber ich werde das, was ihr euch vorstellen wollt, was ihr glauben mögt, nicht von euch nehmen.
    Wenn ihr das erkennt, könnt ihr euch entscheiden, all eure Nöte loszulassen mit der festen Zuversicht, daß euch das helfen und erneuern wird. Das ist kein ‚Befehl‘ von mir, weil ich keinen Wunsch spüre zu kontrollieren. Es ist vielmehr der Ausdruck meiner Liebe, um euch zu helfen, das zu erreichen, was ihr wirklich wollt.
    Daß ihr euch von mir entfernt habt, stellt keine Strafe von mir euch gegenüber dar: Es ist eure freie Wahl.

    Nun wählt erneut – die Zeit ist reif -, mit wem ihr euch verbinden möchtet. Ich sage euch jetzt, meine geliebten Kinder, ich habe weder euch noch irgend etwas auf der Erde erschaffen, um es eines Tages wieder zu zerstören. Ihr mögt das glauben – aber das ist nicht die Wahrheit.
    Jesus kam, um diese Gedanken und Befürchtungen in euch zu zerstreuen, indem er euch zeigte, daß der Tod überwindbar ist. Er versuchte, euch einen anderen Glauben über die Gesetze des Lebens zu geben. Aber ihr konntet ihn nicht hören, weil das, was ihr glaubt, euch von eurem eigenen Herzen trennt: Jedoch nur im Herzen könnt ihr mich hören!
    Ich habe nur ein Gesetz geschaffen: das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung. Das bedeutet praktisch, wenn ihr Liebe lebt und die Liebesenergie frei fließen darf, werdet ihr stärker, größer und freudvoller – in Verbindung mit mir. Alles gelangt dann wieder in dieselbe Harmonie, in der es ursprünglich war.
    Ihr könnt diese Harmonie, die in euch verborgen ist, wieder erreichen und leben. Verbindet euch wieder mit mir – werdet und bleibt eins mit mir, wie es seit Anbeginn der Zeiten war. Es ist eure Wahl!«

    Diese Worte gab mir ein erfahrener Kahuna-Schamane von der hawaiischen Insel Molokai mit auf den Weg als Prolog für dieses Buch. Er wies mich in die vielen Möglichkeiten ein, die Rückverbindung mit Ihm (dem »Unaussprechlichen«) aufzunehmen und zu erleben. Aus persönlicher Erfahrung darf ich Ihnen versichern: Nichts ist schöner, als das zu tun! Seither haben sich mein Leben und Fühlen grundlegend verändert — ich weiß jetzt in mir, was Glückseligkeit ist. Bei ihm durfte ich also sehr vieles lernen; er zieht es vor, unbekannt zu bleiben.

    Aus: Das Handbuch der Kahuna-Medizin von Suzan H. Wiegel

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  • Lieber Matthias,

    Erst einmal vielen Dank für Deine Antworten, die beiden PDF-Texte, die ich noch lesen muss und dieses Super-Vorwort……werde aber erst etwas später ausführlicher darauf eingehen können…..vorab nur soviel……

    Die Huna Philisophie, ist für mich tatsächlich bisher eine der Wenigen, die mein Herz mit am tiefsten berührt hat und bis dato, sogar ganz ohne Widersprüchlichkeiten (im Vergleich zu den manipulierten Anteilen der Bibel)…..ergänzt jedoch wunderbar die NICHT verfälschten und wahren Aussagen Jesu sehr komplex und macht einige der kodierten Gleichnisse von ihm, welche zuvor noch verschieden gedeutet werden konnten, sehr viel verständlicher und eindeutig interpretierbar.

    Auch durch frühere Träume, in denen ich schon in Lemuria zu Besuch war (dort früher inkarniert), habe ich eine sehr persönliche und enge Beziehung zum hawaianischen Archipel (Heimatgefühl)……sollen doch die hawaianischen Inseln, die restlich verblieben Bergketten des ehemals versunkenen Kontinents Lemuria sein.

    Vielleicht war deshalb in den 90gern auch „Magnum“ meine Lieblings-TV-Serie???….lacht….😀

    Die Sehnsucht einer Reise dorthin, habe ich beim Lesen des Buches von Max F. Long eigentlich ständig……beim Blick auf mein Konto derzeit…..kann ich aber froh sein, wenn ich noch genug zusammenkratzen kann, um mit der S-Bahn bis zur Stadtmitte zu kommen…..😀😀😀

    Apropos Bücher….jetzt muss ich aber auch `mal mit Dir schimpfen…..verleitest Du mich doch ständig zu neuen Bücherkäufen…..nein…nein….is` nur Spaß….bin Dir ganz im Gegenteil sogar sehr dankbar dafür…….

    ……konnte ich doch gestern ganze 4 Bücher (Larsen, Johannes Anker: „Der Stein der Weisen“ (originale Erstausgabe von 1924) ; Ulrich Emil Duprée: „Ho’oponopono – Das hawaiianische Vergebungsritual“ ; Wiegel, Suzan H: „Das Handbuch der Kahuna-Medizin“ & Johannes Anker Larsen: Bei offener Tür)….bei booklooker und abebooks für insgesamt unter 18 € erstehen (plus Porto)…..

    …..wobei das Handbuch der Kahuna-Medizin (für 3.24 €), gerade auch erst seit gestern und wohl ganz speziell nur für mich, als Angebot eingestellt wurde….😀 …..nein is` wirklich echt toll, dass man heutzutage, so supergünstig an richtig gute Literatur kommen kann und dies nicht nur den Betuchten vorbehalten ist.

    Soweit erstmal lieber Freund….nochmals herzlichen Dank an Dich….die anderen Aspekte betreffend, wie gesagt…dazu dann später noch ausführlicher……

    …einen Supertag Dir und allen…….lg Joe

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  • Gestern gefunden….und einfach mal ganz ohne Comment eingestellt:

    Prüft mal…..selbst:

    Die Bedeutung deines Namens

    Die Bedeutung des Anfangsbuchstabens deines Vornamens
    (empfangen von den Engeln)

    Du kannst am ersten Buchstaben deines Vornamens erkennen, welche Eigenschaften du von den Engeln mitbekommen hast.

    Heißt du z.B. Ulrike, so schaust du bei U – du erfährst, dass du sehr umgänglich, offenherzig bist und tiefe Gefühle hast. Außerdem bist du mit diesem Buchstaben sehr naturverbunden, liebenswert und humorvoll.

    Um ein noch klareres Bild von dir zu erhalten, kannst du auch noch den ersten Buchstaben deines Nachnamens anschauen. Heißt du z.B. Ulrike Zöllner, so schaust du bei Buchstaben Z und erfährst, dass du zudem noch sehr edel, stolz und sinnlich bist. Dass du des weiteren hohe Ziele in deinem Leben hast, gesprächig und tolerant bist und ein sonniges Gemüt besitzt.

    Hast du das Gefühl, dass einiges bei dir nicht zutrifft, so wirst du diese Eigenschaften noch in deinem Leben ausbilden. Auf jeden Fall sollte dies so sein🙂

    A – Quelle der Kraft, ein fairer Kämpfer, hohe Ideale, rücksichtsvoll, ausgleichend

    B – sehr sanft bis zurückhaltend, geheimnisvoll, verträumt, künstlerisch begabt, naturverbunden

    C – schöpferisch, ehrlich, große Ausstrahlung, Freiheitskämpfer, gerecht, strebt nach Wahrheit

    D – hingebungsvoll, scheu, starke mediale Kräfte, unabhängig, guter Lehrer, traditionsbewußt

    E – willensstark, leidenschaftlich, ehrlich, humorvoll, keck, guter Coach in Gruppen

    F – zurückhaltend, wahrheitsliebend, ehrgeizig, hohe Ideale, großzügig

    G – gewissenhaft, genau, zielstrebig, Anführer, ehrlich, kann zu großem Erfolg kommen

    H – sonnig, liebenswürdig, hilfsbereit, eher zurückhaltend in Gruppen, Einzelgänger, der viel Weisheit erreichen kann

    I – Wohltäter, Rückzug, Idealist, naturverbunden, kreativ, Suche nach Weisheit

    J – dynamisch, feurig, sensibel bis überempfindlich, spontan, humorvoll

    K – lebenslustig, kraftvoll, stolz, kann andere führen und begeistern, der gute Freund

    L – emotional, liebenswürdig, vorsichtig, zurückhaltend, hohe spirituelle Kraft

    M – eigene Wege gehend, ehrgeizig, distanziert, fröhlich, sehr einfühlsam

    N – liebenswürdig, ritterlich, hohe mediale Fähigkeiten, humorvoll bis albern, hilfsbereit

    O – gerecht, offenherzig, sehr ehrlich, hat immer ein offenes Ohr, braucht viel Zuwendung

    P – sensitiv, feinfühlig, ehrenhaft, setzt sich für andere ein, spirituelle Aufgabe, praktisch

    Q – über den Dingen stehend, tolerant, offen für neue Wege, nimmt die Menschen, wie sie sind

    R – schenkt Hoffnung, ehrgeizig, emotional, verträumt, ein Anarchist, willensstark

    S – emotional, ehrlich, fröhlich, sucht Abwechlsung, neugierig, liebenswürdiger Sonderling

    T – kreativ, willensstark, bestrebt etwas zu erreichen, unterstützt andere, möchte gesehen werden

    U – sehr umgänglich, offenherzig, tiefe Gefühle, naturverbunden, liebenswert, humorvoll

    V – angepasst, ehrgeizig, freundschaftlich, liebevoll, klar, intelligent

    W – beliebt, frohen Herzens, ritterlich, beschützend, hohe feinfühlige Gabe

    X – heiteres Gemüt, locker, liebenswürdig, anhänglich, häuslich, zurückhaltend

    Y – lebensfroh, ehrgeizig, will an die Spitze, hat viele Talente, ehrlicher und treuer Freund

    Z – edel, stolz, sinnlich, hohe Ziele, gesprächig, tolerant, sonniges Gemüt

    Conny Koppers

    Quelle:

    #http://connykoppers.blogspot.de/2013/07/die-bedeutung-deines-namens.html

    und dies hier:

    Charakterkunde zu allen 12 Sternzeichen ♥ Jeder hat eine Aufgabe hier.

    Hallo Leute :-)))

    Ich hab hier eine besonders schöne, tiefsinnige Beschreibung, bzw Charakterkunde zu allen 12 Sternzeichen ♥ Jeder hat eine Aufgabe hier..
    Sicher erkennt ihr Euch darin wieder😉

    ALLEGORIE

    … und es war Morgen, als Gott vor seinen zwölf Kindern Stand und in jedes von ihnen den Samen menschlichen Lebens Legte. Die Kinder traten nacheinander vor ihn, um seine Gaben zu empfangen.

    „Dir, Widder, gebe ich als Erstem meinen Samen, damit du die Ehre hast, ihn zu pflanzen. Jeder Same, den du pflanzt, wird sich in deiner Hand eine Million mal vervielfältigen. Du wirst keine Zeit haben, den Samen wachsen zu sehen, denn alles, was du pflanzt, erzeugt wieder Neues, was gepflanzt werden muss. Du wirst der Erste sein, der die Ackerkrume des menschlichen Geistes mit meiner Idee durchdringt. Aber deine Aufgabe ist weder die Idee zu nähren, noch sie in Frage zu stellen. Dein Leben ist Tat, und die einzige Tat, die ich dir zuschreibe, ist: Beginne damit den Menschen meine Schöpfung bewusst zu machen. Für deine gute Arbeit gebe ich dir die Tugend der Selbstachtung.“

    Ruhig ging der Widder zu seinem Platz zurück.

    „Dir, Stier, gebe ich die Kraft, Substanz in den Samen zu legen. Deine Aufgabe ist von großer Art und erfordert Geduld, denn du musst das Begonnene vollenden, sonst wird der Same durch den Wind verschwendet. Es ist nicht deine Aufgabe, zu hinterfragen, deine Meinung in der Mitte zu verändern oder von anderen abzuhängen bei dem, was ich von dir fordere. Dafür schenke ich dir die Gabe der Stärke. Nutze sie weise.“

    Der Stier ging zum Platz zurück.

    „Dir, Zwilling, gebe ich die Fragen ohne Antworten, damit du allen eine Einsicht bringen kannst von dem, was sie um sich herum sehen. Du wirst niemals wissen, warum die Menschen reden oder zuhören, aber auf der Suche nach der Antwort wirst du mein Geschenk des Wissens finden.

    Und Zwilling ging zurück auf seinen Platz.

    „Dir, Krebs, gebe ich die Aufgabe, die Menschen etwas über Empfindungen zu lehren. Ich möchte, dass du die Menschen zu Lachen und zum Weinen bringst, damit sie das Gesehene und Gehörte zu innerem Reichtum entwickeln. Dafür erhältst du von mir das Geschenk der Familie, damit sich dein Reichtum vermehrt.“

    Und Krebs ging zurück an seinen Platz.

    „Dir, Löwe, gebe ich die Aufgabe, die Welt meine Schöpfung in all ihrem Glanz zu offenbaren. Aber du musst mit deinem Stolz vorsichtig umgehen und dich immer daran erinnern, dass es meine Schöpfung ist und nicht deine. Denn wenn du es vergisst, werden dich die Menschen verschmähen. Es gibt viel Freude bei deiner Arbeit, wenn du sie nur richtig machst. Dafür sollst du das Geschenk der Ehre erhalten.“

    Und Löwe ging zurück auf seinen Platz.

    „Du, Jungfrau, erhältst die Aufgabe, alles zu prüfen, was der Mensch mit meiner Schöpfung gemacht hat. Du sollst seine Wege gründlich erforschen und ihn auf seine Irrtümer aufmerksam machen, damit durch dich meine Schöpfung vollkommen werden kann. Hierfür gebe ich dir das Geschenk der reinen und klaren Gedanken.“

    Und Jungfrau ging zurück an ihren Platz.

    „Dir, Waage, gebe ich die Aufgabe des Dienens, damit der Mensch sich auf seine Pflichten dem Nächsten gegenüber besinnt, auf dass er Zusammenarbeit lernen kann, wie auch das Betrachten seiner Handlungen von einem anderen Standpunkt aus. Ich bringe dich überall hin, wo es Unstimmigkeiten gibt, und für deine Bemühungen will ich dir die Gabe der Liebe schenken.“

    Und Waage ging an ihren Platz zurück.

    „Dir, Skorpion, gebe ich eine sehr schwierige Aufgabe. Du wirst fähig sein, die Gesinnung der Menschen zu kennen, aber ich erlaube dir nicht, über das, was du lernst, zu sprechen. Oft wirst du unter dem Gesehenen leiden und in deinem Schmerz wirst du dich von mir abwenden. Darüber vergisst du, dass nicht ich es bin, der dein Leid verursacht, sondern die Verdrehung meiner Idee. Du wirst so viel von dem Menschen sehen, dass du ihn wie ein Tier kennen lernst, und du hast viel mit seinen animalischen Instinkten in dir selbst zu kämpfen, dass du deinen Weg au den Augen verlierst. Aber wenn du schließlich zu mir zurückkehrst, habe ich für dich das höchste Geschenk der Zielstrebigkeit.“

    Und Skorpion ging zurück.

    „Schütze, von dir fordere ich, dass du die Menschen zum Lachen bringst, denn inmitten ihres Missverstehens meiner Idee werden sie verbittert. Durch Lachen gibst du den Menschen Hoffnung, und durch die Hoffnung richten sie ihr Augenmerk wieder auf mich. Du wirst mit vielen Leben in Berührung kommen, wenn auch nur für einen Augenblick, und du wirst die Ruhelosigkeit in jedem Leben spüren. Dir, Schütze, gebe ich das Geschenk des unendlichen Überflusses, damit du dich weit genug ausbreiten kannst und selbst die finstersten Ecken erhellen kannst.“

    Und Schütze ging zurück auf seinen Platz.

    „Von dir Steinbock, fordere ich den Schweiß deines Angesichts, damit die Menschen von dir das Arbeiten lernen. Du hast keine leichte Aufgabe, denn die Mühen aller Menschen werden auf deinen Schultern liegen; doch für die Bürde deiner Lasten lege ich die Verantwortung für die Menschen in deine Hände.“

    Und Steinbock ging zurück.

    „Dir, Wassermann, gebe ich die Vorstellung von der Zukunft, auf dass die Menschen andere Möglichkeiten sehen können. Du wirst den Schmerz der Einsamkeit erfahren, denn ich erlaube dir nicht, meine Liebe zu personifizieren. Doch dafür, dass du den Menschen neue Möglichkeiten aufzeigst erhältst du von mir das Geschenk der Freiheit, damit du der Menschheit immer zur Stelle bist, wenn sie dich braucht.“

    Und Wassermann ging an seinen Platz zurück.

    „Dir, Fische, gebe ich die schwierigste Aufgabe von allen. Du sollst die Sorgen aller Menschen sammeln und sie mir zurückgeben. Deine Tränen werden schließlich meine Tränen sein. Das Leid, das du auf dich nimmst, ist die Folge des menschlichen Missverstehens meiner Idee, doch du sollst Erbarmen mit ihnen haben, damit sie es noch einmal versuchen können. Für diese schwierige Aufgabe erhältst du das größte Geschenk von allen. Du wirst das einzige meiner zwölf Kinder sein, das mich versteht. Doch diese Gabe ist nur für dich allein, denn wenn du versuchst, sie auszustreuen wird man dir nicht zuhören.“

    Und Fische ging zurück auf seinen Platz.

    … dann sprach Gott: „Jeder von euch hat einen Teil meiner Idee. Ihr dürft diesen Teil weder mit meiner ganzen Idee verwechseln noch sollt ihr euch wünschen, die einzelnen Teile miteinander zu vertauschen. Denn jeder von euch ist vollkommen, doch das werdet ihr nicht eher wissen, bis alle zwölf von euch EINS sind. Und erst dann wird jedem einzelnen von euch die Ganzheit meiner Idee offenbart werden.“

    Und die Kinder gingen, jedes von ihnen fest entschlossen, sein Bestes zu tun, um seine Gabe in Empfang nehmen zu können. Doch keines von ihnen verstand seine Aufgabe uns sein Geschenk ganz, und als sie verwirrt zu Gott zurückkamen, sprach er: „Jeder von euch glaubt, dass die anderen Gaben besser seien. Darum erlaube ich euch zu tauschen.

    Und für den Moment war jedes Kind begeistert, als es all die Möglichkeiten seiner neuen Aufgabe erwägte. Aber Gott lächelte, als er sagte: „Ihr werdet noch viele Male zu mir zurückkommen und mich bitten, euch von eurer Aufgabe zu befreien, und jedes mal werde ich eurem Wunsche nachkommen. Ihr werdet durch unzählige Inkarnationen gehen bis ihr die ursprüngliche Aufgabe, die Ich für euch vorgesehen habe, vollständig erfüllt. Ich gebe euch unendlich viel Zeit dafür, doch erst nach Erfüllung dieser Aufgabe könnt ihr bei mir sein…♥

    ~ MarieJosée Thiltges~

    http://yvonne-michalak.blogspot.de/2013/09/charakterkunde-zu-allen-12-sternzeichen.html

    Ein kurzes Schlusswort noch……..ich höre derzeit von vielen Seiten und auch besonders aus spirituellen Kreisen…..selbst hier, in unserer Gemeinschaft…..dass sich viele gerade sehr irritiert, teilweise sogar richtig orientierungslos fühlen….und das Empfinden haben, fast wieder am Anfang zu stehen und all` ihr bisheriges Wissen, hätte ihnen kaum einen Nutzen erbracht.

    Ich kann es natürlich auch nicht genau wissen…..aber ich denke, dies ist ein Umstand, der vorübergehend und bedingt durch diese massiven Energieverstärkungen eingetreten ist und sich in den folgenden energetischen Pausen, auch wieder regulieren wird.

    In Wagandt`s Tagesenergien (44 & 45), wird im übrigen auch ganz explizit darauf eingegangen, dass dies ebenso auch hochspirituelle Menschen betrifft und man sich deswegen bitte nur ja keine Sorgen machen sollte…..bei mir persönlich lichtet sich dieser Nebelschleier gerade wieder und ich habe das Gefühl, klarer zu sehen als zuvor wohin mich mein weiterer Weg führen soll.

    Ich hoffe, Euch wird es in nächster Zeit ganz ebenso widerfahren, habt also bitte noch etwas Geduld…..innerhalb von Zeiträumen großer Energieschübe…..hat sich bei mir bewährt, diese einfach so anzunehmen wie sie da halt kommen und sich in dieser Zeit, so wenig Gedanken wie möglich zu machen…um was auch immer….sondern alle irdischen Tätigkeiten, ganz bewusst im „Jetzt“ zu absolvieren….und die nächste energetische Ruhephase abzuwarten…..

    Ich halte ja nicht allzuviel von Channelings……aber diese folgende Tagesenergie für heute trifft tatsächlich exakt auf mich zu…..und wenn es keine Zufälle gibt……bin ich wohl auch nicht rein „zufällig“ gerade auf diese Seite gestoßen….muss jedoch dazu sagen, dass ich zuvor, seit ein-zwei Tagen, auch explizit um Hilfe bzw. ein Zeichen und richtungsweisende Hinweise gebeten hatte:

    Tagesenergien vom 06.11.2013

    Heute ist ein Tag der Kraft und der Energie. Alles, was du heute anfasst oder beginnst, wird sich sehr kraftvoll entwickeln. Du hast an diesem Tag endlich die Hoffnung auf einen Neuanfang und bist bereit, alles dafür zu tun. Optimismus und der Wille zur Wandlung tragen dich und werden dir die richtigen Türen öffnen. Es ist, als würde Gott dich an die Hand nehmen und dir genau den richtigen Weg zeigen, der für dich vorgesehen ist. Wenn du heute Impulse erhältst, so habe Vertrauen, denn es sind die richtigen.

    Die Engel möchten dir sagen, dass es niemals zu spät ist, neue Hoffnung zu schöpfen. Sie wissen, dass du durch ein dunkles Tal gegangen bist und möchten dir sagen, dass du es bald geschafft hast und dir wunderschöne Belohnungen zufallen werden. Die geistige Welt möchte dich beschenken. Öffne deine Hände und lasse los vom Alten, damit das Neue dich finden kann.

    Botschaft von Abraham*
    Glaube, Liebe und Hoffnung
    sollen dich tragen und alles,
    was von diesen Prinzipien abweicht,
    sollst du hinter dir lassen.

    *Abraham wird im Neuen Testament im Stammbaum Jesu aufgeführt (Mt 1,1–17) und erscheint darüber hinaus an vielen Stellen als Vorbild und „Vater des Glaubens“.

    http://connykoppers.blogspot.de/

    Will damit nur sagen, dass wenn ich bisher der Verzweiflung nahe gewesen bin und mir keinen Rat mehr wusste, als um höhere Hilfe zu bitten, mir diese bisher noch nie versagt wurde, auch wenn sie manchmal von ganz ungewöhnlicher und ganz und gar nicht erwarteter Seite kam.

    Also bitte verzagt auch Ihr nicht….es ist keine Schande Hilfe zu erbeten….ganz im Gegenteil….Eure geistigen Begleiter freuen sich sogar sehr darüber, wenn ihr sie annehmt und mit ihnen zusammenarbeitet, den letztlich können sie daraufhin auch erst „Ihre“ eigene und selbst gewählte Aufgabe erfüllen…..nämlich Euch zu begleiten, zu beschützen und mit Euch weiterhin an der Erweiterung Eures Bewusstsein zu arbeiten bzw. Euch, euren ganz eigens gewählten und richtigen Weg zu weisen.

    Bis dato, Ihr Lieben und fallt mir bitte nicht vom Glauben, der Hoffnung und dem Vertrauen ab……ich umarme Euch und schließe Euch ganz fest in mein Herz……..

    …….ganz liebe Grüße vom Joe

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  • Lieber Helmut,

    zu Deinen Kommentaren etwas zu sagen ist nicht einfach, weil es so aussieht, wie wenn Du in ziemlich bedrückenden äußeren Verhältnissen lebst. Und ich weiß, wie sehr so etwas die Energie und Lebensfreude beeinträchtigen kann.
    Da ich hier versuche, vom esoterischen Blickwinkel her zu schreiben, erlaube mir einen Gedankengang. Im Zen und auch im Tchan heißt es, es ist nötig, einen Geist zu kultivieren, der sowohl mit der Furcht wie auch mit der Hoffnung aufräumt.
    Eigentlich ist dieser Satz ein Hammer. Mit der Furcht – das versteht noch jeder. Aber mit der Hoffnung? Hoffen wir nicht alle, daß diese unerträglichen Lügen, Morde und Vergiftungen aufhören? Hoffen wir nicht alle auf ein neues Zeitalter? Und wünschen sich nicht die meisten Brüderlichkeit und Liebe?
    Jetzt komme ich auf etwas zurück, was ich zu Johannes schrieb – bei dem Thema Unendlichkeit und Ewigkeit. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn am 21.12. plötzlich der Himmel auf Erden gewesen wäre. Aber – hätten wir dann etwas gelernt? Ich glaube kaum. Wären damit der Egoismus, die Gier, die Habsucht verschwunden gewesen?
    Nun kann man sagen, gut, auf große Teile des Volkes mag das zutreffen, aber ich bin ja schon viel weiter – warum trifft es mich auch? Bei diesem Gedanken wird vergessen, daß die Aufgaben unterschiedlich sind – der eine hat zu lernen, seinen Egoismus zu zügeln, der andere, in die Freiheit zu kommen.
    Verstehst Du, daß ein innerlich freier Mensch unter allen Bedingungen frei ist? Nicht nur, wenn die Umstände gerade günstig sind? Oder die Welt besser geworden ist?
    Ich versuchte, in allen meinen Kommentaren einen Faden zu halten. Erinnerst Du Dich noch an den Unterschied zwischen akzeptieren und resignieren? Akzeptieren heißt nicht, nichts zu tun – aber man „haftet“ nicht mehr an, man tut etwas, weil es Veranlagung ist, weil man es wichtig findet – aber man macht sein Wohlergehen nicht mehr vom Gelingen abhängig.
    Noch kurz dazu – das kann man nicht intellektuell schaffen, auch nicht mit Einsicht, da braucht es mehr. Aber darauf einzugehen würde den Rahmen sprengen.
    Es ist eines der schwersten Dinge, die es gibt. Die Annahme des Unannehmbaren.

    Esoterik ist NICHT die Hoffung auf bessere Zeiten, ist nicht Channeling, sind keine Bücher, sind nicht einmal unbedingt übersinnliche Erlebnisse. Es ist die komplette Wandlung des Menschen von dem, der er glaubt zu sein zu dem, der er wirklich ist.

    Lieber Helmut, tue alles, damit Deine Situation erträglicher wird. Aber zerreibe vielleicht nicht Deine Energien nutzlos in einer Welt, welche Dir noch die letzten rauben wird. Tun ja – aber sich von diesen zugegebenermaßen mehr wie schlimmen Zuständen aussaugen lassen – nein.

    Mir fällt noch ein – als Jugendlicher rauchte ich natürlich Haschisch. Mir tat es überhaupt nicht gut, mein Ich wurde immer weniger, und ich merkte es nicht. Bis ich auf einen nachdrücklichen Rat hin ein halbes Jahr zur Landarbeit in ein Kloster ging. Es war für mich entsetzlich – gleich zwölf Stunden Arbeit am Anfang nach all den schönen Träumereien vorher. Ein verständnisvoller Pater sagte damals zu mir: „Matthias, du sitzt in der Scheiße. Abhauen kannst du nicht, und wenn Du nichts machst, sinkst du immer tiefer ein. Also akzeptiere die Situation und schau, wie man sich innerhalb der Scheiße bewegen kann. Lerne schwimmen.“ Tscha… lernen wir also in der Scheiße zu schwimmen.

    Noch kurz zu zwei Sätzen von Dir:
    „Ist also ” das Erwachen ” auch verknüpft mit dem Geist, der eigenen Seele, dem ” Herzen ” und gar mit dem leiblichen Körper selbst ?
    Werde ich augenblicklich auch mit meiner ” Herkunft wieder verbunden “, das ich ein Geistwesen aus den unendlichen himmlischen Bereichen BIN ?“
    Wenn ich etwas sagen darf… diese Fragen werden Dich nicht weiterbringen. Das sind Fragen des Verstandes, und das Erleben ist etwas vollkommen anderes. Wie schon öfters gesagt – lernen wir, intensiver zu leben, zu schmecken, zu sehen, dann verändert sich mehr wie durch jedes Channeling oder durch jede Frage. Wir vermuten zwar, daß wir Geistwesen aus himmlischen Bereichen sind – aber im Grunde unterscheidet sich der Gedanke nicht von dem Glauben eines x-beliebigen Menschen. Und wir wollen ja zum Wissen gelangen.

    Nun noch zu Deinem politischen Kommentar. Ich stimme zu. Ich selbst war aktiv, unsere Gruppe produzierte unter anderem die Filme H5N1 antwortet nicht ( https://www.youtube.com/watch?v=Q9-ha2timl4 ) und unterlegten einen der ersten Filme über 9/11 mit einer deutschen Tonspur. ( https://www.youtube.com/watch?v=v8hozOuw92k ) Beide DVD’s verschenkten wir gegen Spende, und beide gingen mit etwa 60.000 Exemplaren überall hin. Es war ein schöner Erfolg. Natürlich landeten wir im Bericht des Verfassungsschutzes.
    Über Jahre suchte ich nach Schwächen der Elite und fand eine Menge. Nur – ich überschätzte das Volk und es fällt mir heute noch schwer, Gefühle der Verachtung für diese gnadenlose, egoistische Dummheit der Masse zurückzuhalten. Nur – was will man machen? Sich verschleißen? Mit dem Kopf gegen die Dummheit anrennen?
    Ich tat genau das, was man nicht tun sollte. Ich identifizierte mich mit dem Mist, und es ging mir immer schlechter. Hätte ich nicht im Weg ein Gegengewicht gehabt, wäre es noch übler geworden. Jetzt bin ich am zurückrudern. Momentan ist nichts zu machen, was aber nicht heißt, das sich nicht morgen eine Lücke auftun könnte.
    Wir müssen mit der Zeit gehen. Logisch gesehen hat die Elite gewonnen, und das weiß sie. Sie hält alle Macht in Händen – und sie wird sie gebrauchen. Wir haben den Teufel eingeladen und hier ist er nun.
    Was die Elite nicht weiß, sind bestimmte Gesetze. Sie wird brechen – aber zu ihrer Zeit. Wenn jemand eine gute Intuition hat, wird er merken, wann etwas möglich ist. Vorher etwas erzwingen zu wollen heißt einen Märtyrer abzugeben.
    Trotzdem – man kann Sand ins Getriebe streuen. Und wenn man etwas tut, dann bitte nicht alleine, sondern nur in Gruppen. Oder sich einer bestehenden Gruppe anzuschließen, z.B. den Likatiern (machten mir einen guten Eindruck) oder Neudeutschland (kenne ich nicht, hörte nur davon).
    http://www.likatien.de/
    http://www.neudeutschland.org/

    Aber was auch immer – wenn wir nicht innerlich Abstand gewinnen, egal, wie die Situation sein mag, schaden wir vor allem einem – uns selbst.

    Viele Grüße – Matthias

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  • Pingback: Glaubenswege | Information ist alles

  • Hallo Steven,

    kann gut sein, daß Du recht hast – Neudeutschland wird sehr kontrovers besprochen. Was nun glaubhaft ist – keine Ahnung. Die Frage wäre, ob die Community aus Deutschland ausgetreten ist – in diesem Falle hätte keine BaFin da irgendwas verloren – oder nicht.
    Man kann aus Deutschland austreten, wenn man zumindest ein eigenes Grundstück hat und sich durch die Regierung nicht mehr vertreten fühlt:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wie-geht-glueck-herr-poet-dann-werd-doch-selbst-ein-staat-1.1289885

    Die Likatier machen es wirklich gut – sie fingen klein an und kauften nach und nach immer mehr Häuser und Betriebe auf. Wenn sich jemand mit dem keltischen Hintergrund anfreunden kann – es gibt Schlimmeres – kann er da durchaus glücklich leben.

    Ich denke halt, daß diese gegenwärtigen Verhältnisse viel Kraft fressen. Und eine Gemeinschaft, in der man als Gegengewicht seine eigene Überzeugung eher leben kann, gibt Kraft. So sehe ich auch die Zukunft, immer mehr kleine Gemeinschaften, die das leben, wovon sie überzeugt sind. Und wo man sich unterstützt. Da mangelt es noch gewaltig.

    Viele Grüße – Matthias

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  • grüß dich Matthias🙂

    da ich nun seltener hier im Blog bin da ich meine Zeit inzw. “ weiser “ gebrauchen möchte, erstmal danke dir für deine gedanken🙂
    nach deiner “ Zusammenfassung “ , ich denke eher gefühlt von dir, liegst du schon richtig. Das Außen hat mich im moment am Hals gepackt und drückt schon mal kräftig zu, grrrrrrrrrrr!
    Dennoch unterscheide ich inzw. immer mehr zw. “ Innen und außen „, siehe mein KT unter “ Vom Wünschen…………..“
    deinen Worten zu folgen : Lieber Helmut, tue alles, damit Deine Situation erträglicher wird. Aber zerreibe vielleicht nicht Deine Energien nutzlos in einer Welt, welche Dir noch die letzten rauben wird. Tun ja – aber sich von diesen zugegebenermaßen mehr wie schlimmen Zuständen aussaugen lassen – nein.
    Bin dabei , es kann nur so gehen. Danke dir.

    alles liebe dir weiterhin, Helmut

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