Erden – Gesund und vital durch Barfuß laufen!

Hallo Leute,

Ich kann diesen Beitrag nur gutheißen, ich bin einige Tage sogar im Winter, im Schnee barfuß gelaufen …

Die elektronische Verwendung namens “Earthing” ist allerdings weniger zu empfehlen.

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Sie möchten jung, vital, gesund und schön bleiben und sich in Ihrem Körper wohlfühlen, weil dieser über genügend Energie für den Tag verfügt? Sie sind gerne in der Natur, an der frischen Luft? Simples Barfußlaufen kann Ihr Leben von Grund auf positiv verändern!

Von: Isabelle Schneider

Können Sie sich noch daran erinnern, dass Sie als kleines Kind am liebsten barfuß die große, weite Welt erobern wollten? Was Kinder so instinktiv tun, sollten wir Erwachsenen auch wieder beginnen. Denn barfuß gehen hält gesund und fit bis ins hohe Alter – und das auch noch kostenlos!

Durch barfuß gehen verbinden Sie sich mit der Quelle der Energie unserer Erde, die Ihre „Batterien“ wieder auflädt. Die Erdenergie stärkt und aktiviert die enormen Selbstheilungskräfte des Körpers. Nicht, dass dieses Wissen neu wäre. Auch heute noch gibt es „unzivilisierte“ Naturvölker, die stets barfuß unterwegs sind. Mitglieder des Rarámuri-Volkes in Mexiko beispielsweise, vermögen am Stück bis zu 170 Kilometer ohne jegliches Schuhwerk zu laufen.

Gesund durch Barfusslaufen

Über unsere Füße wären wir mit Mutter Erde verbunden. Doch leider schirmen wir uns fast immer energetisch vom Erdboden ab – eine oft folgenschwere Isolation.

Auf der Suche nach einer Lebensaufgabe

Clinton Ober hat sich in seinem Leben vom Sohn eines Bauern zu einem höchst erfolgreichen Unternehmer entwickelt. Er war einer der Wegbereiter des ersten Kabelmodems und führte ein gutes Leben in seiner Villa auf einem Berggipfel in Colorado – einem Haus, das voll war von allem, was man mit Geld nur kaufen konnte.

Bis ihn eines Tages die Realität einholte, als er nach einer Wurzelbehandlung einen massiven Abszess in der Leber bekam. Clinton Ober war also ein typischer Fall von „In der Jugend läuft man mit der Gesundheit dem Geld hinterher, und im Alter mit dem Geld der Gesundheit“. Die Infektion beeinträchtigte alle Organe, sodass ihm die Ärzte rieten, seine letzten Angelegenheiten zu regeln.

Dank einer Operation, bei der ihm ein Großteil der beschädigten Leber entfernt wurde, überlebte er. Seine Genesung war mit großen Schmerzen verbunden und kostete ihn sehr viel Zeit und Geld. Nachdem es ihm endlich wieder besser ging, wachte er eines Morgens mit dem Gedanken auf, dass nicht er seinen Besitz beherrschte, sondern seine Besitztümer ihn.[1]

Daraufhin verkaufte er Haus und Firma, kaufte sich ein Wohnmobil und trat die Suche nach seiner wahren Lebensaufgabe an. Nachdem eine lange Zeit vergangen und er durch viele Staaten Amerikas gereist war, saß er eines Tages auf einer Parkbank in Montana und machte jene Schlüsselerfahrung, die seinem Leben schließlich einen Sinn geben sollte.

Das Schuhwerk der Passanten beobachtend, fiel ihm auf, dass fast alle Schuhe mit Gummi oder Plastik besohlt waren. Er fragte sich, ob dies nicht die Menschen von der elektrischen Oberfläche der Erde abtrennen würde. Und vielleicht könnte ja diese fehlende Verbindung in Zusammenhang stehen mit unserer mangelhaften Gesundheit.

Denn dadurch sei man schließlich tagein, tagaus im wahrsten Sinne des Wortes „isoliert“. Dies sollten die Leitfragen seiner weiteren Forschungen werden. Zu diesem Zeitpunkt wusste Ober nicht, dass diese einfachen Fragen Jahre der Forschung und Recherchen nach sich ziehen würden – welche bis zum heutigen Tag andauern.

Um Antworten auf seine Fragen zu finden, kaufte er sich im Baumarkt ein metallisiertes Klebeband, klebte dieses in Form eines Gitters auf sein Bett und machte somit seinen ersten Selbstversuch. Mit einer Krokodilklemme verband er das Ende des Gitters durch ein elektrisches Kabel mit einem Erdungsstab, der vor seinem Fenster draußen in der Erde steckte, wodurch ein Elektronenaustausch stattfand. Sein Spannungsmesser zeigte fast 0 an. Dies bedeutet, dass das elektromagnetische Feld in seinem Bett in etwa dem entsprach, als hätte er realen Kontakt zum Erdboden.

Als er am nächsten Morgen aufwachte, fühlte er sich großartig. Er hatte seit Jahren erstmals wieder ohne seine Medikamente geschlafen, die er wegen seiner schlimmen Rückenschmerzen zum Einschlafen täglich einnahm. Er erzählte seinen Freunden davon und brachte das gleiche Provisorium an ihren Betten an, mit ähnlich guten Erfolgen. Ein Bekannter erzählte ihm, dass seine Arthritis-Schmerzen nachließen. Ober schenkte dieser Bemerkung nicht viel Beachtung.

Erst einige Tage später, stellte er fest, dass auch seine eigenen chronischen Schmerzen nachgelassen hatten, sodass er von da an auf Schmerzmittel verzichten konnte. Er und seine Bekannten wollten natürlich mehr über dieses Phänomen wissen. Doch nirgendwo fand er Informationen über das „Erden“.

Clinton Ober stand also am Anfang einer Entdeckung, die die Medizin revolutionieren könnte. Wohl aus diesem Grund wurde er anfangs nur belächelt und niemand wollte ihm Glauben schenken, geschweige denn helfen. Ein Arzt sagte ihm sogar: „Wenn das, was Sie sagen, wahr wäre – warum sollte ich meinen Patienten raten, sich die Schuhe auszuziehen und kostenlos gesund zu werden?“

So entschloss er sich, zusammen mit einer Firma, die sich auf ESD-Schutzausrüstung (ESD = elektrostatische Entladung) spezialisiert hatte, eine Bettauflage zu entwickeln. Auf dieser neuen Auflage sollten dann freiwillige Versuchspersonen während eines dreißigtägigen Experiments schlafen. Die Ergebnisse mit den ersten 60 Versuchs-Schläfern waren außergewöhnlich:

  • „Bei 74 Prozent der Schläfer linderten sich chronische Rücken- und Gelenk-Schmerzen oder ließen sogar ganz nach;
  • der allgemeine Gesundheitszustand verbesserte sich bei 78 Prozent;
  • bei 82 Prozent gingen Muskelschmerzen stark zurück;
  • 85 Prozent konnten besser und schneller einschlafen;
  • die allgemeine Schlafqualität während der Nacht verbesserte sich um 93 Prozent;
  • alle Test-Schläfer gaben an, dass sie sich am nächsten Morgen ausgeschlafener und fitter fühlten.“

Im Anschluss daran entwickelte Ober ein, wie er es nennt, „magisches Schmerzpflaster“, das ähnlich funktioniert wie das Erden auf dem Bett, nur dass hier ein Elektrodenpflaster auf die schmerzende Stelle aufgeklebt wird. So wird der Schmerz schnell und drastisch reduziert.

Eine Frau kam eines Tages zu ihm, die so starke rheumatoide Arthritis in Arm- und Handgelenken hatte, dass diese bereits entstellt waren. Ober klebte ihr das Pflaster auf den einen Arm und schon nach fünf bis zehn Minuten waren die Schmerzen stark zurückgegangen. Das war der Anfang von einem kontinuierlichen Forschungs- und Verbesserungsprozess. Seine Erkenntnisse führten zu mehrfachen wissenschaftlichen Studien, an denen unter anderem Biophysiker, Elektrophysiologen und Ärzte beteiligt waren.

Der moderne Schuh trennt von der Erdenergie

Unglücklicherweise ging uns mit Einführung der modernen Schuhe mit isoliertem Material unsere natürliche Verbindung zur Erde verloren. Gummi und Plastik haben seit den 1960er-Jahren das traditionelle leitfähige Ausgangsmaterial – Leder – abgelöst. Plastik kommt heute fast überall vor, obwohl es doch erst vor ca. sechzig Jahren erfunden wurde: in unserer Kleidung und Schuhen, die zum Teil gänzlich aus Plastik bestehen, in unseren Betten, Teppichen, Haushaltsgeräten und vielem mehr.[2]

Unabhängige Wissenschaftler gehen davon aus, dass mit Anstieg des Plastikkonsums, vor allem aber dem Plastikgehalt in den Sohlen unserer Schuhe, auch die chronischen und stressbedingten Erkrankungen gestiegen sind. Dies würde mit erklären, warum in den letzten Jahrzehnten immer mehr Menschen an Autoimmunkrankheiten, chronischen Krankheiten, Allergien und Schlaflosigkeit leiden.

Weshalb die natürliche Verbindung mit unserer Erde so wichtig ist, erklärte Dr. William Rossi, ein Fußorthopäde aus Massachusetts und Experte für die Geschichte der Schuhindustrie, 1997 in einem Artikel der Footwear News:

„Die Fußsohle ist dicht mit ungefähr 1’300 Nervenenden pro Quadratzoll (ca. 6,5 cm²) durchzogen. Das sind mehr, als man an jedem anderen Körperteil vergleichbarer Größe findet. Warum konzentrieren sich hier so viele Nervenenden?

Um uns mit der Erde in Kontakt zu halten.“ Der menschliche Fuß ist ein Wunderwerk der Natur, besteht er doch aus 26 Knochen, 100 Muskeln, Sehnen und Bändern sowie 33 Gelenken. David Wolfe, ausgewiesener Experte für Gesundheit und Lebensweise, geht sogar so weit, den normalen Schuh als die vielleicht gefährlichste Erfindung der Welt zu betiteln. Der Fuß, so Rossi, ist als eine Radarantenne mit einer lebenswichtigen Funktion zu sehen: Lebensenergie aus der Erde aufzunehmen, ähnlich einer Pflanze, die mit ihren Wurzeln Nahrung aus dem Boden zieht.

Wie wir die Sonne unter anderem zur Wärmung und Bildung von körpereigenem Vitamin D[3] benötigen, so brauchen wir die natürliche und sanfte Energie der Erde. Eine Energie, die man mit bloßem Auge nicht zu sehen vermag, die aber manche Menschen trotzdem als warm, angenehm, wohltuend, kribbelnd und prickelnd beschreiben.

Was bedeutet die Erdenergie für uns? Vielleicht den Unterscheid zwischen gut und schlecht schlafen, zwischen viel und wenig Energie zur Verfügung haben, oder zwischen sich gut oder unwohl fühlen?

Wie „Earthing“ funktioniert

Earthing Infrarot-Bild

<- Infrarot-Wärmebilder von Knien, die stark entzündet waren (rote Farbe), was gleichbedeutend mit Gewebeschäden ist (links). Nach 30 Minuten Erden hatte sich die Entzündung praktisch aufgelöst, wie an der blauen und grünen Färbung zu sehen ist (rechts).

An der Erdoberfläche befindet sich überwiegend elektrische Energie. Diese wird durch etwa 5’000 Blitzeinschläge, die pro Minute auf die Erde treffen, mit freien negativ geladenen Elektronen angefüllt. Der menschliche Körper funktioniert durch Elektrizität.

Nur dadurch können wir uns beispielsweise bewegen. Wie allgemein bekannt ist, besteht der menschliche Körper zu zwei Dritteln aus Wasser und Mineralstoffen,[4] wenn sie denn vorhanden sind bzw. zugeführt werden. Das Wasser ist ein wunderbarer Leiter von Elektronen.

So können die freien Elektronen auf der Erdoberfläche mühelos in unseren Körper gelangen, unseren Körper dem elektrischen Energiepotenzial der Erde angleichen und unseren elektrischen Grundzustand wiederherstellen und erhalten. Beispiel: Sie stehen an einem herrlichen Sommermorgen auf dem taufrischen Gras, welches durch den Tau sehr leitfähig ist.

Wenn Sie barfuß sind, können die freien Elektronen mühelos in Ihren Körper eindringen und Ihren Körper dem Niveau der Erde angleichen. Unsere Batterie an Elektronen wird aufgefüllt. Diese zusätzlichen Elektronen sind für den Körper essenziell wichtig, da sie ihm dabei helfen, in sein normales elektrisches Gleichgewicht zu kommen. Dadurch kann er sich besser selbst heilen und regulieren.

Wozu benötigt der Körper Elektronen?

Auf dem Land und in den Meeren sind Elektronen (negativ gepolt) in einer unvorstellbaren Menge vorhanden und werden nie weniger. Gut für uns, denn sie sind für ein langes und gesundes Leben absolut notwendig.

Im menschlichen Körper gibt es unter anderem auch freie Radikale. Vorweg sei gesagt, dass diese freien Radikale nicht nur schädlich sind, sondern auch für den Körper wichtige Funktionen übernehmen.

Earthing Dunkelfeldmikroskop-Bild

<- Mit dem Dunkelfeldmikroskop aufgenommene Blutbilder dreier Personen: linke Spalte vor dem Erden; rechts nach vierzigminütigem Erden. Die zuvor verklumpten roten Blutkörperchen („Geldrollensyndrom“) bewegten sich danach überall freier, was auf eine deutlich bessere Blutqualität hinweist.

Hier nun der Idealzustand: Die positiv geladenen freien Radikale sind Moleküle, die aus einem oder zwei Atomen bestehen, mit einem ungepaarten Elektron, welches an ihnen haftet. Das heißt, ihnen fehlt ein Elektron. Clinton Ober schreibt dazu in seinem Buch Earthing – Heilendes Erden: „Normalerweise kommen diese freien Radikale an ihre fehlenden Elektronen, indem sie sie von Krankheitserregern und geschädigtem Gewebe abbauen.

Dieses Vorgehen tötet die ‚bösen Bazillen‘, die man aus dem Körper entfernen will, und spaltet die geschädigten Zellen auf, sodass sie abtransportiert werden können. Sobald die ‚Wiederherstellungsarbeit’ zurückgeschraubt wird, neutralisieren Antioxidantien oder freie Elektronen im Körper die überschüssigen freien Radikale, die während der Immunreaktion gebildet wurden.

Diese Reaktion wird immer dann ausgelöst, wenn Sie krank oder verletzt sind; sie wird als ‚Entzündungsreaktion’ bezeichnet. Als Folge davon spüren Sie vielleicht die vertrauten Anzeichen und Symptome einer Entzündung: Schwellung, Rötung, Hitze, Schmerz und – je nach Körperstelle – Bewegungseinschränkung.“

Freie Radikale sind also fast überall im Körper zu finden, sehr reaktionsfreudig und sie wollen ihren „Elektronen-Mangel“ logischerweise ausgleichen. Wenn nun Krankheitserreger oder krankes Gewebe vorhanden ist, holen sie sich da die fehlenden Elektronen und neutralisieren damit die Erreger und helfen beim Abbau des Gewebes mit. In der Wirklichkeit sieht es aber oftmals anders aus.

Meist sind nicht genügend Elektronen oder Antioxidantien verfügbar, welche die freien Radikale nach ihrer getanen Arbeit neutralisieren. Diese „unbefriedigten“ freien Radikale können auf den Körper schädliche Auswirkungen haben, wenn keine Erreger und/oder krankes Gewebe vorliegen, bei denen die Radikale ihren „Elektronen-Hunger“ stillen könnten. Das heißt, sie greifen nun auch gesunde Moleküle an und zerstören somit gesundes Gewebe.

Freie Radikale entstehen nicht nur bei normalen Stoffwechselprozessen (Oxidation bzw. Reduktion), die im Körper stattfinden, sondern auch durch Rauchen, Alkohol und Kaffee. Des Weiteren durch technische Strahlung wie Handys, PC, Fernseher, UV-Strahlung, durch Röntgenstrahlen, Ozon, Radioaktivität und Pestizide, aber auch Peroxide, die in tierischem Fett zu finden sind.

Stehen Sie nun im Barfuß-Kontakt mit der Erde, können die Elektronen, die von der Erde in einer Vielzahl in Ihren Körper strömen, sich mit den „Single-Radikalen“ verbinden. Somit werden diese von ihrer oxidativen und entzündungsfördernden Wirkung abgehalten und neutralisiert; es wird auch kein gesundes Gewebe angegriffen.

Lesen Sie auch diese Artikel:

Wie bereits geschrieben, hat sich der Körper die freien Radikale zu Nutze gemacht. So spielen zum Beispiel die reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) bei einer Reihe biologischer Prozesse eine wichtige Rolle, beispielsweise töten sie Bakterien, die von weißen Blutkörperchen an die verletzte Körperstelle gebracht wurden.

Sie greifen aber ebenso gesundes Gewebe an. Werden sie nun durch ein Elektron neutralisiert, richten sie keinen weiteren Schaden an.

Freie Radikale greifen die Zellmembran und Proteine an und können daher eine Zelle stark schädigen. Morgens in den Spiegel und damit einem unaufhörlichen Alterungsprozess in die Augen zu schauen ist ebenfalls den freien Radikalen anzurechnen. Die Suche nach einer einfachen und wirkungsvollen Anti-Aging-Methode beschäftigt ganze Heerscharen in der Kosmetikindustrie. Dabei wäre eine Lösung doch so einfach… Barfuß gehen!

Quellennachweis:

http://www.zeitenschrift.com/artikel/erden-gesund-und-vital-durch-barfuss-laufen#.UyCNMoUVDxU

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© Steven Black

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9 Kommentare

  • Also ich habe das Bettlacken von Earthing und muss sagen das man schon einen kleinen Unterschied merkt.

    Es ist einfach so als wäre man Emotionsmässig etwas ausgeschlaffener als ohne den Lacken.

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  • Hallo Stefan,

    ks ks ks ….. das glaub ich jetzt nicht ….. ich wusste es, du hast doch eine Gedankenlesemaschine. 😀

    Erst vor 2-3 Wochen hatte ich mich mit einem lieben Freund genau über das Thema Barfußlaufen, bei einem Telefongespräch, unterhalten.
    Weißt du, seit vielen, vielen Wochen „grüble“ ich über eine „Sache“ nach.
    Was hat meine Mutter in ihrem Leben anders gemacht als mein Vater? Sie ist 93 Jahre und, ich kann es nicht anders sagen, im Kopf noch topp fit und auch körperlich geht es ihr gut. Mein Vati ist ja nur 74 geworden und war am Ende sehr krank. Was war den Unterschied? Bei meiner „Grübelei“ ist mir dann aufgefallen was sie anders gemacht hat ……

    …Sie ist mindestens 45 Jahre lang, immer den ganzen Sommer lang (ich schätze mal so von April-September, solange wie es einigermaßen warm war) im Durchschnitt mindestens 5 Tage die Woche, jeweils 2-3 Stunden in unserem Garten barfuß gelaufen. Ich kenne sie gar nicht anders als barfuß laufend im Garten. Mein Vati hat das nie gemacht, im Gegenteil, er hat immer geschimpft weil sie es gemacht hat.

    Nun will ich hier nicht behaupten ihre „93“ hat sie ausschließlich dem Barfußlaufen zu verdanken. Aber geschadet hat ihr das jedenfalls nicht, mit den nackten Füßen Kontakt zu unserer Erde zu haben. Eins wünsche ich mir, nein, ich nehme es mir fest vor ….. bis ins hohe Alter genauso fit zu bleiben wie sie.

    Wir, dieser Freund und ich, hatten uns für dieses Jahr vorgenommen mit Barfußlaufen anzufangen. 🙂

    @ Hallo lieber Helmut …
    ….. was wird jetzt mit unserem Barfußlaufen, machen wir das jetzt nicht mehr gemeinsam? Magst du jetzt von unserer schönen Erde nichts mehr wissen?😦
    Ich meine, ….. da wo Du und Joe, ….. da wo ihr im Moment seid ……. 😦

    Liebe Grüße, Veronika

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    • Hi Veronika,

      Erwischt – hab meine Gedankenlese Maschine angestellt ..😉
      Ich bin derselben Ansicht, deine Mutter dürfte ihre robuste Natur
      über den Erdkontakt beziehen ..
      Meine Verwandten sind Bergbauern, die ackern hart, aber sind auch jetzt
      im hohen Alter beneidenswert fit!

      PS.: Ach, mach dir Mal keine Sorgen wegen den beiden, wer fliegt, der kommt auch
      irgendwann wieder runter ..🙂

      lg,

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    • hallöchen Veronika🙂 🙂 🙂

      .. was wird jetzt mit unserem Barfußlaufen, machen wir das jetzt nicht mehr gemeinsam? Magst du jetzt von unserer schönen Erde nichts mehr wissen?
      Ich meine, ….. da wo Du und Joe, ….. da wo ihr im Moment seid

      erstens kannst du mir glauben, auch wenn es den “ Anschein hat “ Joe und ich sind derart mit der Erde verbunden das wir nirgendswo “ herumschweben “ 😉

      Was bei mir ungefähr vor 4-6 Monaten bis heute geschieht, erlebt Jojo jetzt im moment seit ein paar Wochen. Ist Heavy, aber wohltuend Geist und Herz öffnend.

      Und na klar machen wir das mit dem Barfußlaufen, mit der richtigen Einstellung und “ Beziehung zur Erde “ kann das nur gut tun, siehe deine Mama 🙂

      ich bimmel dich zum We mal an, ok.

      hey, alles ist gut und wird “ immer besser “ 🙂 Helmut

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  • Sitzte hier gerade – barfuß – an der Tastatur
    (die Ökolatschen mit Gummisohle sind in der Ecke gelandet *grins* )
    und mir ist eingefallen,
    daß eine befreundete Heilpraktikerin, die ich vor Jahren kannte,
    grundsätzlich das ganze Jahr über barfuß durch die Gegend lief –
    Sommer wie auch Winter !
    Sie war – u. ist es wahrscheinlich immer noch –
    ein wirklich kraft- u. energiegeladener kleiner Wirbelwind.
    Sicherlich lag das nicht nur am Barfuß-Laufen, aber eines ist sicher wahr:
    Gaya hat den Menschen, Tieren, Pflanzen, allem – auf ihr beheimateten – Leben
    unglaublich viel zu geben, auch u. gerade im energetischen Bereich.

    Laufen u. ganz besonders Laufen in der “freien Natur” erscheint mir
    wie eine Art “Gespräch” auf verschiedenen Ebenen u. in unterschiedliche Richtungen.
    Eine Kommunikation sowohl “nach oben”, als auch nach Innen – mit sich selbst –
    u. v.a. “nach unten” mit Mutter Erde.
    Fast so als sei ich ein quitsch-gelber Eddingstift u. Gaya die Leinwand
    u. durch die Wege, die ich abschreite male ich Mandalas auf “Gayas Rücken”.
    Es ist ein Austausch – einerseits GIBT uns Gaya Kraft u. Energie u.
    andererseits GEBEN aber auch wir Gaya Kraft u. Energie zurück.
    Und dies alles wird durch Barfuß-Laufen natürlich verstärkt.

    Außerdem, wenn ich an die ganzen Flares der letzten Wochen/Monate denke
    u. ihre energetischen Auswirkungen auf uns,
    dann ist mir jedes Fitzelchen Gaya-Power lieber als diese
    Sch………..-Sonnenstürme😉 !

    Im Frühling/Sommer versuche ich – eigentlich schon immer –
    so viel u. so oft wie möglich ohne Schuhe zu laufen u. WENN Schuhe,
    dann meist Espandrilles (Pflanzenfasersohle) o. Flip-Flops u.
    das ist ja fast schon “barfuß-like“.
    Manchmal allerdings ist ein schöner Schuh – gerne auch MIT Absatz –
    ja auch nicht zu verachten – die “Damen” werden wissen wovon ich rede🙂 !
    Im Herbst/Winter jedoch finde ich den barfuß-Gedanken nicht so prickelnd.
    Wer will schon permanent mit blau-violett verfärbten Eisblock-Füßen
    herumlaufen – nicht wirklich sexy !
    Bin zwar ein “Fan” der violetten Flamme,
    aber als imaginäres Schuhwerk möchte ich sie dann doch nicht tragen.
    Obwohl – Erzengel Zadkiel würde es wahrscheinlich super finden😉 !

    LG Kerstin

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  • Dr. Toivo Willmann

    Das dümmste, was man wohl behaupten kann, ist, dass Naturvölker unzivilisiert sind.
    Den besten Beweis liefert die Fernsehserie „Naked and Afraid“. Diese Kandidaten sind wirklich unzivilisiert, in dem Sinne, dass ihre westlichen Kenntnisse in der Wildnis, wo man sie loslässt, [b]nichtig[/b] sind. Sie sind völlig ahnungslos, wie man dort überlebt und müssen vor der Kamera viel zu viel leiden.
    Jetzt habe mal das Glück, in das Reservat eines Indianerstammes zu kommen, der so gut wie keinen Kontakt mit unserer Welt hat: kein TV, wie heute im brasilianischen Xingu-Reservat, keine tiefen Brunnen mit elektrischen Trinkwasserpumpen, keine westliche Krankenstation, keine westliche Kleidung, keine Feuerwaffen. Kommst du dort als Besucher hin, lebst du, im Vergleich zu „Naked and Afraid“ geradezu ein luxuriöses Leben. Es gibt jemanden der dir zeigt, wie du sachgerecht aus Knochen oder Feuerstein ein Messer, ein Beil oder eine Pfeilspitze macht. Es gibt jemand, der dich leeren kann, einen Bogen, einen Speer oder ein Blasrohr zu machen, mit dem man wirklich treffen kann. Du musst keine rohen Insekten und Würmer verschlingen. Die haben aus Wildbret oder Fisch hochwertiges Fleisch, dass außerdem korrekt und oft noch gewürzt (wenn auch salzarm) gegart wird. Es gibt jemanden, der dir zeigen kann, wie man Fährten ließt, um zum Schuss zu kommen.
    Irgendjemand kennt die Naturapotheke, die nur bei von uns eingeschleppten Krankheiten nicht wirksam ist.
    Insektenstiche: man kenn Pflanzensäfte, die die Bister abschrecken.
    Sonnenbrand: dagegen hilft die korrekte Körperbemalung, funktioniert sogar bei hellhäutigen ganz gut.
    Langeweile: die traditionellen Feste, Spiele und Riten sind nicht nur religiös motiviert. es gibt viele, viele.
    Bei Naked uns Afraid läufst du Lebensgefahr, bei einem Stamm nicht, weil deren Kowhow dich schützt.

    Sind Naturvölker primitiv? Wenn man primitiv mit „auf geniale Weise einfach“ übersetzt, bin ich einverstanden. Wenn man damit rückständig mein, nicht. In sozialen Wissenschaften (wie Menschen mit einander umgehen sollten) sind viele, leider nicht alle, Naturvölker der abendländischen Kultur sogar weit voraus.

    Wenn ich die Wahl hätte: ich wäre lieber ein zivilisierter Waldindianer mit einer seelisch gesunden Familie, als einer jener Ignoranten in unserer Gesellschaft, für die Geld das wichtigste im Leben ist. Solche Leute sind meiner Meinung nach die eigentlichen Unzivilisierten.

    Grüße: Dr. Toivo Willmann

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