Wie überwinde ich Angst?

geschrieben von Lumina

Wir alle kennen das Gefühl der Angst in uns, die sich in mannigfaltiger Form zeigt. Angst bewegt viele Menschen tief im Innersten, lähmt und verkrüppelt sie , solange sie nicht deren Ursprung und den Weg zu ihrer Annahme, die zugleich eine Auslöschung bedeutet, begriffen haben.

Es gibt natürlich auch eine positive Seite der Angst, sie drängt einen dazu, Gefahren zu erkennen und achtsam zu sein. Wenn man z.B. realen Gefahren begegnet, z.B. einem entgegenrasenden Auto, welches auf der eigenen Spur fährt, handelt es sich um eine ganz natürliche Angst. Um diese geht es hier nicht.

Die Ängste, von denen ich spreche, sind selbstgeschaffene Persönlichkeitsanteile, die infolge von Ablehnung abgespalten sind und demzufolge ein Schattendasein führen.

Viele Ängste entstehen in der Kindheit, ein Baby ist sehr verletzlich und  legt sich nach und nach einen Panzer zu, von dem es annimmt, dass es ihn schützt.  Das Kind schafft sich einen „Teddybären“ gegen die Angst , fühlt sich dann getröstet und geborgen . Auch erwachsene Menschen benutzen sogenannte „Teddybären“ -, Schriften , Götter, Priester, Gesänge etc….  doch die haben  einen großen Nachteil, sie verhindern Reife und eigenen Mut und sollten mit zunehmender geistiger Entwicklung des Menschen  bedeutungslos werden.

Angst existiert nur im Denken, im Verstand. Sie ist die Summe aller Konditionierungen, die wir aus vorigen Leben oder von anderen mitbekommen haben. Angst ist immer die Vorwegnahme des Unbekannten. Der rationale Verstand will eine Übereinkunft treffen: „Zuerst sage mir, was geschehen wird, dann werde ich loslassen.“  Aber so funktioniert es nicht: Der nächste Moment ist unerkennbar, unbekannt. Der rationale Verstand will dies nicht glauben und hat Angst davor.

Wenn Angst auftritt, sollten wir uns zuerst fragen: Welcher Wunsch, welches Vorhaben, welche Gedanken erzeugen meine Angst, woher kommt sie, was ist ihre Botschaft? In Bezug auf Begehren wäre das die Frage: „Was ist , wenn  mir mein Vorhaben, meine Manifestation nicht gelingt“?  Was geschieht dann? Man kann sich auch fragen: „Was möchte ich jetzt wirklich?“

Angst gründet sich auf unsere Glaubenssysteme, die das anziehen, was man fürchtet. Wenn man diese Glaubenssysteme ändert, fällt auch die Angst weg.  Gedanken sind so mächtig und erschaffen unsere Realität, deshalb sollten wir immer wieder untersuchen, woran wir glauben und was wir von uns selbst annehmen. Dazu gehört es, die Angst anzunehmen und nicht abzuwerten, denn bei einer Abwertung lädt man sie mit so viel Energie auf, dass sie genau das Unerwünschte anziehen wird.

Durch welche Dinge auch immer Angst auftritt, das Wesentliche ist, ihr nicht auszuweichen, sondern genau hinzusehen, dann beginnt sie sich zu verändern.  Also ist die beste Vorgehensweise, die Angst nicht abzulehnen und das Thema, welches sich hinter der Angst verbirgt, ins Licht zu bringen. Das gelingt nur mit kleinen, mutigen Schritten in die man sich einfach hineinstürzen sollte. Dann tritt Veränderung ein und das Leben beginnt aufregend und spannend zu werden.

Wir haben allerdings die Wahl, auch Ängste in uns zu schüren durch Fernsehen, Horrormeldungen, das ständige Reden über Krankheiten, Katastrophen, drohenden Krieg  und ähnliches mehr. Das alles hat katastrophale Auswirkungen auf unseren Körper und die Seele.

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Die einfachste Art, den bevorstehenden Übergang, der auch vielen Menschen Angst macht,  zu bewältigen, ist, ihn als nötige, unausweichliche Evolution zu betrachten. Es wäre sehr gut, wenn wir imstande wären, freudig der Dinge zu harren, die da kommen werden. So sind die Bedrohung von Außen, Erdveränderungen, Stürme, Kriege letztlich nur unsere nicht angenommenen Schatten, die hier ihren Ausdruck finden.

Angst kann nur mit Liebe, einem liebevollen Annehmen dessen, was ist, umgewandelt werden, denn alles, was nicht Liebe ist , offenbart sich als ein Ausdruck der Angst, wie viele große Weisheitslehrer es lehren. Das „Ausliefern“ , (d. h. das Aufgeben der Ego-Kontrolle) an das Höhere Selbst  und das Gewährenlassen bringen Liebe hervor.   Mit Zurückweisung lässt sich niemals etwas verändern; man kann Angst nicht loswerden, wenn man sie unterdrückt und verdrängt, ist sie trotzdem vorhanden und wird uns hinterrücks beeinflussen. Dieses Beseitigen haben alle Religionen bisher vergeblich versucht,  es ist einfach nicht möglich. Angst kann man nur verstehen und dann transformieren, sie ist auch ein göttlicher Aspekt in einem selbst.

Also sollte Angst als etwas Natürliches angenommen werden , denn sie ist nur ein Symptom, keine Krankheit und sie zeigt einem, dass man mehr lieben sollte .

Wenn wir Angst fühlen, ist eigentlich nicht die Angst das Problem, sondern der Mangel an Liebe. Wir könnten  uns bemühen , liebevoller zu sein, zu uns, unserem Körper, den anderen Menschen, Tieren, Pflanzen usw.  Einfach mal auf die anderen zugehen…. Jeder hat Angst, nicht nur wir selbst….  Einfach eine Kerze anzünden, um die Dunkelheit der Angst zu vertreiben.

Wenn wir aktiv etwas gegen die Angst tun wollen, dann kommt eine neue Angst dazu, die Angst vor der Angst. Und die ist sehr gefährlich und viel schwerer anzunehmen.  Diese Angst ist schuld daran, dass uns vieles entgeht, dass wir nur halbherzig lieben können. Deshalb ist es wichtig, die ursprüngliche Angst zu transzendieren, so dass wir wieder Freude empfinden können. Freude ist das Gegenmittel für jede Angst. Und das Leben besteht aus „ganz kleinen Dingen“ wie Osho mal sagte, die alle freudig und achtsam erledigt werden können.

Noch ein Ratschlag aus der Psychologie für AKUTE Angstanfälle : Es ist die Natur der Angst, sich selbst zu verstärken, d.h. die Vernunft ist einfach nicht schnell genug, um die Angst auszulöschen. In dem Moment, in dem wir Angst fühlen- und es ist wichtig, die frühesten Symptome wahrzunehmen,- sage zu der Angst „Stopp“- benutze vielleicht ein Mantra, welches Du kennst oder welches passend ist und eliminiere die Angst beim ersten „was wäre, wenn“ !

Also nicht zuerst den Verstand einsetzen, das kann man später immer noch tun, wenn die Angst abgeklungen ist. Zuerst muss  Stopp gesagt werden, damit nicht ein angstvoller Gedanke den anderen ergibt. 

Das ist ein Weg zur momentanen Erleichterung, z. B. von Panikattacken.

Danach aber sollte man sich mit den Ursachen seiner Angst auseinandersetzen und sie versuchen, zu verstehen , sich und andere mehr zu lieben , seine Glaubenssysteme zu ändern etc.

Nun führe ich noch P`taahs 4 Schritte zur Annahme der Angst , welche ich in einem Seminar gelernt habe, an:

1. Atme tief in das Gefühl hinein ( verbunden mit dem Göttlichen in uns, in die Verbundenheit hineinbegeben)

2. Visualisiere das kleine Kind, das du bist. Dieses kleine Kind trägt deinen Namen und den Namen „Angst“.

3. Strecke die Arme nach dem Kind aus und schließe es in deine Arme. ( Der große Teil von uns umarmt den kleinen Teil, der vergessen hat, wer man eigentlich ist. In der Umarmung ist man alles, vollkommen ausgeglichen !)

4. Sage dem kleinen Teil: „Ich liebe dich!“

Bedanke dich für die Gelegenheit, das jetzt zu transformieren.

Transformation ist Veränderung der Frequenz von Angst und Schmerz in Liebe.

Alle Angst basiert auf der Angst vor dem Tod, der großen Urangst des Menschen vor dem Unbekannten.  Aber wenn wir wirklich leben wollen, müssen wir bereit sein, zu sterben. Tod und Leben sind keine Gegensätze, im Tod stirbt nur das Ego. Überall, wo das Leben total ist, wo Menschen in der Liebe  und in der Gegenwart leben,  gibt es keine Angst vor dem Tod. Wir gehen von einem Haus in ein anderes über, ein nie endender Prozess.  Das Leben ist so schön, gerade weil es unsicher ist und nicht stagniert.

Es gibt nur eines, was die Angst vor dem Tod  besiegt- und das ist die Liebe !

Jeder Mensch trägt beide Möglichkeiten in sich, Angst oder Liebe, wählen wir doch die Liebe in unserem Leben!

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@Steven Black

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52 Kommentare

  • @Steven

    Sehr guter Artikel, Steven. Ich gebe meine freudige Energie mit hinein!

    Ich bin nur über eine Sache gestolpert. Du empfiehlst, beim ersten kitzekleinen Erwachen von Angst „stop“ zu sagen – womit das weitere Aufkeimen verhindert werden könne.

    Ich werde das für mich austesten.

    Spontan aber erwidere ich:
    Ich halte den Rat für wenig geeignet. Nochmal, mit all deinen andern Sichtweisen stimme ich überein!
    Ich möchte dir nahelegen, deinerseits meine Vorgehensweise auszuprobieren:
    Wenn ich merke, hoppela, da will ein Wasserköpfchen wachsen (eine Angst), so zwinkere ich ihm zu und sage, danke, dass du mich warnen willst, Kleines, ich bin nun gewarnt, du darfst dich wieder zurückziehen.
    🙂

    Ich stell‘ deinen Artikel ins Gesichtsbuch und in die Twitterei.

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    • Hallo, Thomram!
      Danke für Deine anerkennenden Worte.

      Das „Stop“ bezog sich auf das Aufkeimen von Panikattacken, denn die haben, wie ich schrieb, die Tendenz, sich im Nachdenken darüber zu verstärken.

      Im Grunde finde ich Deinen Satz („.. danke, dass du mich warnen willst, Kleines, ich bin nun gewarnt, du darfst dich wieder zurückziehen…“)
      auch sehr sinnvoll, es wird ein Abstand geschaffen zwischen sich und der Angst, d. h. ICH BIN dann nicht mehr angstvoll, die Angst ist etwas, was nicht mein EIGENTLICHES Wesen betrifft.

      Liebe grüße von Lumina

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      • @Tanya

        Mit Spannung habe ich deine Geschichte gelesen.
        Du sagst es. Der Angst ins Gesicht sehen. Ich sage für das Gleiche: Der Angst ins Auge schauen.

        Ich habe die Erfahrung als junger Mann gemacht, ich habe mir (halb bewusst, halb unbewusst) die Situation geschaffen, einer Angst ins Auge zu schauen und sie damit ins Bedeutungslose absinken zu lassen.

        Ich hatte Angst vor Panzerung, das Schlimmstdenkbare: Panzer. Militärpanzer. Klar, dass das „nur“ das Gegenstück im „Aussen“ zu einer mir innewohnenden Panzerung war.

        Nun, ich meldete mich zur Panzerabwehr. 17 Wochen beschäftigte ich mich mit Panzern, kannte jeden NATO und jeden WAPA Panzer nur an Rohrmündung oder Räder/ Kettenanordnung. Ich schoss auf Panzer, sprang auf Panzer auf. Ich kannte die Stärken und Schwächen der Kolosse. Ich lernte vor allem, wie beschissen eine Mannschaft in einem Panzer dran ist.

        Die Folge?
        Nach 17 Wochen hatte ich den natürlichen, gesunden Respekt vor den Viechern. Die Angst war weg.

        Statt Panzer können es Ehemänner oder Schlangen oder Wasser oder was weiss ich sein, was uns unsern inneren Knoten zeigt.

        Ich gratuliere dir zu all deinen Erkenntnissen. Und nochmal: Danke für deinen Bericht!🙂

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        • Lieber Thomram,

          Danke für deine Worte! Eines muss ich noch zu meiner Sache einfügen, was mich auch extrem lange im Griffel hatte…und zwar das Verständnis und das Mitgefühl gegenüber meines zornigen Partners. Ich sah seine Kindheit, seine Verletzungen und auch wie es dazu kam, das er so ist wie er ist. Und das hat mich Jahre beschäftigt, hab versucht ihn zu heilen, hab verziehen, verstanden, auf mich geladen. Begrenzt hat es auch geholfen, aber nur begrenzt. Hoffte immer auf wundersames Einsehen und Änderung.

          In meinem spirituellen Hochmut versuchte ich IHM zu helfen, anstatt mir selbst. Das man sich nur selbst heilen kann und einem das Niemand abnehmen kann, hab ich erst sehr spät annehmen können. Und dabei bin ich mir auch noch höchst Selbstlos in meinem Handeln vorgekommen. War ich im Prinzip auch, aber im Kontext tatsächlich des Selbstes – los zu sein.

          Tja, manches dauert halt um es echt zu kapieren…🙂

          Leitest du deinen Nickname von Ramtha ab???
          Ich kann das Gefühl deiner ehemaligen Panzerangst gut nachvollziehen…bei großen lauten Gerätschaften muss ich auch nicht unbedingt Hand anlegen…grins, noch dazu haben ja alle Dinge ein Eigenleben….

          Liebe Grüße an dich
          T.

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          • @Tanya

            >In meinem spirituellen Hochmut versuchte ich IHM zu helfen, anstatt mir selbst. <

            Ich Altknacker bin in ähnlicher Situation. Wie bei der Panzergeschichte vor 45 Jahren, heute mit finanzieller Geschichte mit Freunden hier, welche sich gnadenlos verschuldet haben.

            Im FLugzeug lernt man: Zuerst deine eigene Sauerstoffmaske. Danach deinem Kinde helfen. Und das gilt für das Leben…schwer für Leuts mit Hilfeleistungsreflex.

            Niemandem ist gedient, wenn wir uns uns um der Hilfe im Aussen willen selber vernachlässigen…du hast es gelernt. Ich gratuliere. Ich bin eben dran.

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          • @ all

            Eine absolut effektive Methode, um Trauma, Angst und Unbehagen aus dem
            physischen Körper zu bekommen, ist TRE – „Trauma Release Exercices“,
            nach David Berceli. Das sind 7 sehr simpel wirkende Übungen, aber
            in ihrer Auswirkung außerordentlich wirksam.

            Eine wirklich sehr einfach zu erlernende Übungsreihe, die es Körper und Psyche ermöglicht zu einem natürlichen Gleichgewicht zurückzukehren. Auf die Durchführung von speziellen Übungen reagiert der Körper mit Zittern, welches als Lösungsmechanismus für Stress und Trauma verstanden wird. Wir kennen das aus der Tierwelt, wenn beispielsweise ein Reh gejagd wird, aber entkommen kann, wird es hinterher eine Zeitlang zittern, aber dann geht es weiter als wäre nichts geschehen. Es hat seine Zellen und Körper von der Angst gereinigt. Wir haben denselben Mechanismus in uns, wir erlauben es uns aber nicht mehr zu zittern, weil dies als Schwäche ausgelegt würde.

            Unsere Körper haben durch die Jahre soviel Stress angesammelt, der nicht wirklich nur mit
            energetischer oder psychologischer Hilfe alleine zu lösen ist. Der physische Körper hat
            seine eigenen Stress Dimensionen, die wir klären sollten.

            Es ist ein Lösungsmechanismus für Stress und Trauma. Schaut auch einige YT Videos dazu an.

            :http://youtu.be/50z27Ziw8yE

            Schaut hin, wie die Leute zittern ..

            :https://www.youtube.com/watch?v=WZH8jVA_2OY

            Es funktioniert, ich mach das seit kurzem auch, es funzt wunderbar.
            Hier findet ihr die 7 Übungsanleitungen, die jeder alleine machen kann.

            http://www.reha-med.at/uploads/media/Traumauebungen_Gesamt_klein.pdf

            Wer näher einsteigen will, dem empfehle ich Bercelis Buch – zu beziehen hier:
            http://www.niba-ev.de/

            Ich denke, das dürfte für alle sehr hilfreich sein.

            gute Nacht, schlaft gut

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            • Das mit dem Zittern ist ne interessante Geschichte, die ich auch an mir beobachte.
              Wie oft habe ich gesagt bekommen, wenn mit den Beinen wackelte (zitterte), sei nicht so nervös…

              Ich habe dies als Mail an einige Freunde verschickt und bekam gestern Abend folgenden Satz zurück:
              „Danke für Deine E-Mail. Das mit dem Zittern ist eine interessante Sache. Wenn mein Hund Streß hatte, konnte ich oft sein Zittern am ganzen Körper beobachten.“

              LG allen

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        • Hallo, Thomram!

          Das war sehr mutig von Dir und ist interessant.

          War die Panzerung in Deinem Inneren dann auch weg, oder nur die Angst vor dem Äußeren, also den Panzern?

          LG von Lumina

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          • @Lumina

            Die Angst beim Gedanken an oder Anblick von Panzerung war/ ist nicht ganz weg. Schalentiere mag ich immer noch nicht, schuddern mich immer noch ein bisschen.

            Ich kann deine Frage nicht haargenau beantworten. Gute Frage. Meine Selbsteinschätzung: Es ist ein Restbestand vom Programm da, mit dem ich leicht umgehen kann. So’ne Art Erinnerung: Da war doch ein Programm.

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  • Hej Thomram!

    Der Text ist von Lumina .. .. und ich rate Dir nicht zum Austesten. Der Angst ein Stopschild zu verpassen, ist bestens geeignet sie in den Untergrund zu treiben. Mit einer Angst klar zu kommen, die nicht wahrgenommen wird und sich nur auswirkt, ist es dann viel schwieriger. (Ich weiß das aus eigener Erfahrung, es hat viele Jahre gedauert, bis ich sie überhaupt mal entdeckte und begriff.)

    Ich glaube auch nicht, dass Angst nur im Denken, im Verstand existiert, denn dann müsste ich denken ohne es zu merken .. ..
    .. .. ab der Stelle habe ich nicht weitergelesen, mir hat es gereicht.

    Liebe Grüße
    Veron

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    • Hallo Veron!

      Du sprichst etwas an, was ich bewusst ausgelassen habe. Dass Angst nur im Denken existiere, ist Unsinn. Ueber das Denken können wir eine Angst verstärken, das ist alles.

      Witzig. Eine Stunde, bevor ich den Artikel las, hatte ich ein 3467stes Mal intensiv über Angst nachgedacht.
      Es ist nicht der Weisheit letzter Schluss, das sagt mir meine innere Stimme, aber die Richtung stimmt:
      Angst und eng sind verwandt. Angst ensteht, wenn ich irgendwo irgendetwas nicht fliessen lassen will.

      Zum Austesten:
      Keine Bange, hihi, ich übe der Dinge seit vielen Jahren stündlich. Im Alltag, wo denn sonst, lach. Wenn ich denn mal versuchsweise (so wie früher immer!) „Stop“ sage, dann werde ich natürlich nachfühlen: Wo hat sich das Ding nun hin verkrochen? Oder, anders rum: Wo kommt das Ding her? Oder anders: Wo habe ich eben einen Fluss verhindert?

      Danke, Veron🙂

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    • Zitat Veron: „….. .. .. ab der Stelle habe ich nicht weitergelesen, mir hat es gereicht….“

      Kam da Angst in Dir hoch?

      “ Denken, ohne es zu merken“ – aber sicher, ES denkt in Dir, ansonsten wärest Du ständig in einem tiefen meditativen Zustand und das kann kaum sein, denn dann, so meine ich, – würdest Du keine Angst empfinden können.

      Wie ich eben schon an Thomram schrieb, sollte dieses „Stopp“ auch nur eine Ausbreitung einer Panikattacke verhindern. Es sollte nicht dazu führen, seine eigenen Ängste zu verdrängen.

      LG von Lumina

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      • Hej Lumina!

        „Kam da Angst in Dir hoch?“
        Ich glaube nicht. Falls ja, dann keine fühlbare.

        Was hochkam, war eine Menge Ärger. Viele Jahre habe ich versucht zu glauben, was in diversen Büchern stand oder Psychologen/Psychotherapeuten (über mich) behaupteten. Jetzt verursacht so was, was Du schreibst, solchen Aufruhr in mir, dass ich eigentlich gar nicht lesen sollte. Aber jemand ist da immer auch neugierig .. ..

        Du hast sicherlich gelesen, was ich Dir schrieb über die Panik, wenn es mir zu gut geht, und über innere Personen. Aber Du bist nicht darauf eingegangen, wolltest nicht mehr erfahren. Und jetzt schreibst Du so einen Artikel über die Angst .. ..

        ES denkt in mir .. .. sonst wäre ich einem tiefen meditativen Zustand .. .. ? Verstehe ich nicht, macht keinen Sinn für mich. Nur in einem meditativen Zustand würde ich selbst denken? Oder in einem meditaiven Zustand hört ES zu denken auf, was immer dieses ES sein soll?

        LG
        Veron

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        • Hallo, Veron!

          Zitat: „…Und jetzt schreibst Du so einen Artikel über die Angst .. .. “

          Ich kann nur das schreiben, was ich selbst erfahren, was ich als heilsam empfunden, was ich aufgrund meiner Erfahrungen und Beobachtungen bei meinen Mitmenschen zu erkennen meine, und was ich als sinnvolle Therapie ansehe.

          Viele Menschen denken, ihre Angst sei einzigartig, vielleicht ist sie es auch, aber es gibt m.E. doch allgemeine Merkmale und Möglichkeiten des Überwindens.

          Zitat: „…Oder in einem meditaiven Zustand hört ES zu denken auf, was immer dieses ES sein soll?“……

          Damit wollte ich sagen: In einem tiefen meditativen Zustand hört JEGLICHE Gedankentätigkeit auf, da ist man mit dem großen göttlichen SEIN verbunden und in diesem Zustand gibt es keine Angst.

          LG von Lumina

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          • Hej Lumina!

            Danke für die Erklärung, jetzt verstehe ich was Du meinst.

            Zu Deinem Text bzw. Deinen Texten:
            Sie erwecken (bei mir) selten den Eindruck, dass Du über etwas Persönliches schreibst. Es wirkt fast alles so allgemein wie aus einem Lehrbuch. Du führst keine Beobachtungen oder eigene Erlebnisse an, sondern schreibst in etwa „wenn man dies tut, dann wird das eintreten“.

            Es ist mir klar, dass es viele Menschen gibt, für die das passt, die so funktionieren. Vielleicht ist es eine Hilfe für sie, aber wäre sie das nicht auch, wenn Du persönliche Erfahrungen anführst statt zu verallgemeinern?

            Ich möchte nur anmerken, dass auch ich mal so funktioniert habe, wie Psychotherapeuten es wollten/meinten – bis irgendwann mal nicht mehr .. ..

            LG
            Veron

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            • Hallo, Veron!

              Wie ich schon schrieb, basieren meine Texte sehr häufig auf Erkenntnissen und Beobachtungen, die ich aufgrund persönlicher Erlebnisse erlangen konnte. Natürlich fließt auch psychologisches Wissen oft mit hinein.

              Aber diese persönlichen Erlebnisse dann im Internet auszubreiten, liegt mir einfach nicht. Darüber spreche ich lieber mit Freunden oder mir sehr vertrauten Menschen. In Kommentaren ist das irgendwie anders als in einem Artikel.

              So ist einfach jeder Mensch verschieden.

              Falls Dir das Persönliche besonders liegt, kann ich Dir ein sehr gutes Forum empfehlen. Vielleicht kennst Du es noch nicht?

              http://www.heiler-forum.net/index.php?page=Index

              Es hat Niveau, der Ton ist ausgeprochen freundlich und viele Teilnehmer sind in Heilberufen tätig und haben demzufolge auch ein großes Wissen über die menschliche Seele und die Methoden ganzheitlicher Heilung. Wenn man angemeldet ist, öffnen sich noch viel mehr Themen und werden auf sehr persönliche Weise besprochen. Guck doch mal rein…

              Liebe Grüße von Lumina

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              • Hej Lumina!
                Vielen Dank .. .. ich bin mir nicht sicher, ob ich in ein Forum möchte. Im Moment konzentriere ich mich lieber auf das, was ich tue (bzw. mit mir getan wird) – und ich bin garantiert in sehr guten Händen – , aber vielleicht später mal .. ..

                Ich verstehe, dass Du nicht Dein Leben im Internet ausbreiten willst, aber vielleicht wäre ein Hinweis, dass dies nur auf Deiner eigenen Erfahrung basiert oder woher Du es hast, hin und wieder sinnvoll (wie in diesem Text ja auch einmal vorhanden).

                Und nach wie vor finde ich es schade, dass Du kein Interesse daran hattest, meine Erfahrungen kennenzulernen, ehe Du so was schreibst. Vielleicht hattest Du Angst, dass Dein Weltbild dann nicht mehr stimmt .. .. aber das will jetzt ich gar nicht mehr wissen.

                Liebe Grüße
                Veron

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  • Liebe Lumina,

    Ja, dieser Artikel kommt der Angst schon sehr nahe…wie sie ist und was sie einem zeigen will!
    Der Ursame wird sicher im Babyalter oder Kleinkindalter gelegt…ich machte genau diese Erfahrung, blöderweise zieht sich das sehr lange weiter, Angst kann sehr sehr groß werden, irrational und lähmend. Doch gleichzeitig kann sie auch die Suche auslösen.
    Bei mir persönlich wurde die Angst durch eine dominante, zornige männliche Energie in Form meines Großvaters gelegt. Dies zog eine Gleichzeitigkeit in Form von Handlungsunfähigkeit, Annerkennungslosigkeit und Wertlosigkeit mit sich – von Babyalter an, fühlte ich mich sehr sehr Unbehaglich. Das koppelt sich in so frühen Jahren an ein wertlosigkeits Gefühl für die weibliche Energie – die nie Annerkannt wurde. Die Erfahrung, das nichts was die Frau macht Annerkennung oder Wert hat ist ziemlich hart. Wert hatte nur wer das Geld verdient und die körperliche Überlegenheit des Mannes, mit der er sich auch verbal alles leisten konnte.

    In Folge windete ich mich um jede Art von Zorn herum, weichte dem aus wo es nur ging, verdrängte meine eigene Wut, weil dazu war ich ja gar nicht Berechtigt…als Frau.
    Dazu kam auch eine hardcorespirit Einstellung…Wut ist schlecht, bewältige dein Ego, halt auch die andere Backe hin etc. So war das damals halt.

    Natürlich zog ich dann auch genau solche Lebenspartner in mein Leben, die Vermeidungstaktik von Wut, zeigt sich dann im Partner, der meine eigene Verdrängung mitausleben musste. Natürlich hat das auch mit der persönlichen Geschichte meines Partners zu tun, das er gerade mich in sein Leben zog…what else.

    Je mehr Wut an mir ausgelassen wurde umso mehr wurde ich eine Frauen Frau. Ich verachtete die männliche Energie für ihre egoistische, demütigende, brutale Ausdrucksweise.
    Zu dieser Zeit sah ich auch nur die Destruktivität bei anderen Männern. Ich traf nur auf Frauen die auch ¨ Opfer ¨ waren, nie auf Männer, die von ihren Frauen so behandelt wurden…schon interressant diese Spiegeldingens hm…

    Je stärker der Druck über die Jahre wurde umso mehr lebte ich meine Spiritdingens.
    Vom Verstand her wusste ich natürlich das nicht alle Männer so sind, nur die Angst wurde irrational groß.

    Es dauerte bis ich die Kraft und vorallem den Mut fand dieser Angst ins Gesicht zu sehen, es war nämlich da schon eine Todesangst. Und das zu überwinden um endlich endlich meinen Anteil zu heilen war ein heftiger Ritt! Inkl. Aller Dinge die dem folgten.

    Und mit jedem Schritt den ich tat zogen sich die Schleier weg. Neue Angstverbindungen, die da mitdranhingen, zeigten sich plötzlich…

    Aber zu fühlen, wie dieses Lebenslange ¨ Unbehagen¨ plötzlich sanfter wurde, die Erkenntnis das Heilung tatsächlich möglich ist, das spirituelle Transformation nur dann weitergeht wenn man sich selbst heilt, ist eine wahnsinns Erfahrung!

    Trotz allem Spiritwissen stagniert die Transformation nämlich irgendwann wenn man nicht in die Heilung seiner Anteile geht. Und wenn man dann im Heilwerden ist…geht die Post ab.

    Ich hoffe euch mit meinem Strip nicht gelangweilt zu haben!

    Alles Liebe
    Tanya

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    • Hi Tanya,

      Ich hoffe euch mit meinem Strip nicht gelangweilt zu haben!

      Also mich nicht. Ich mag Frauen die strippen ..:mrgreen:

      Sehr schön Tanya, und mutig!

      schönes WE,

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    • Liebe Tanya!

      Deine Geschichte finde ich sehr anrührend.
      Ich bin glücklich, dass Du das hier schreibst, denn Deine Fähigkeit, Deine verletzte Seele trotz solcher Belastungen zu transformieren und den geschilderten Mut, die Schritte zu wagen, die da hinausführen, bewundere ich sehr.

      Zitat“….Aber zu fühlen, wie dieses Lebenslange ¨ Unbehagen¨ plötzlich sanfter wurde, die Erkenntnis das Heilung tatsächlich möglich ist, das spirituelle Transformation nur dann weitergeht wenn man sich selbst heilt, ist eine wahnsinns Erfahrung! „….

      Wundervoll!

      Liebe Grüße von Lumina

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      • Liebe Lumina,

        Danke für deine lieben Worte!!!!
        Schön wäre es Anderen Mut zu geben hinzugucken, Todesangst ist Todesangst – die Auslöser mögen sich unterscheiden, aber das Essentielle ist, das man sich heilen kann, von ALLEN Verletzungen der Seele, egal wie beschwerlich, heftig der Weg war und ist.
        Es wartet am Ende Befreiung!

        Ein wunderbares WE 4you!

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    • Hej Tanya!
      So was langweilt mich ganz und gar nicht. Vielen Dank für Deine persönliche Geschichte!
      LG
      Veron

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  • Grins, Danke Stefan!
    Dir auch ein schönes WE!!!

    T.

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  • @Tanya

    Thomas Ramdas.

    Ich hatte, es war vor 7 Jahren, in Bad Meinberg im Yogalehrer – Blitzkurs (4 ultraintensive Wochen) das Bedürfnis nach einem zweiten Namen. Der (sehr gute Leiter Sukadev) empfängt den Namen eines Suchenden bei einem Zeremoniell intuitiv – und bekam für mich Ramdas.
    ich war enttäuscht. ich definierte mich als Tatmenschen, der kämpft. Ramdas ist so gut wie „der Helfer“. Mittlerweile sehe ich: Der Name passt.

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  • @Lumina

    Du sagst, es sei mutig von mir gewesen. War es nicht.

    Als ich als 18 jähriger auf dem 10 Meter stand und hinuntersprang, um mir zu beweisen, dass ich das kann, das hat Mut erfordert. Ich ging gegen alle meine Aengste an. Und sprang.

    Als ich mich zur Panzerabwehr meldete, das war kein Mut. Ich hörte klar meine innere Stimme, welche mir klipp klar dazu riet. Und in dem ganzen folgenden Prozess war kein Mut da. Erst war Riesengruseln, dann immer weniger bis hin zu: Da ist ein ding von 50 Tonnen. Sein Geschütz zielt auf 10cm genau auf 3 Kilometer. Es rährt Bäume bis zu 30 cm Dicke um. Wenn es einen Wall hochfährt, zeigt es seinen Bauch, der ist weniger gepanzert, da schiesst du hinein. Der Fahrer fährt im Gefecht mit Periskop. Wenn du auf das Ding springst und die Periskope blendest, sind die Leute innedrinne blind.

    Wie gesagt. Das Lernen war viel leichter als das Lernen mit Chefs / Kollegen oder gar sogenannten Lebenspartnern, welche nie klar definierbar sind wie ein Stahlkoloss, welche immer noch einen andern Giftpfeil im Köcher haben…Icke wissen, icke kennen.

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  • Die wohl simpelste Methode, um sich von unnötigen Ängsten zu befreien, ist Transzendentale Meditation. http://www.lebensqualitaet-technologien.de/soziales_verhalten_e.html#Anchor-970.
    Denn die außergewöhnlich tiefe Ruhe und die Erfahrung von Einheit, die auch nach der TM-Praxis zunehmend erhalten bleibt, ist unvereinbar mit Angst. Angst gibt es nur im Bewusstsein der Dualität. Selbst Traumatas, die Folgen extremer Angstzustände, lösen sich im Laufe der Zeit auf. http://www.lebensqualitaet-technologien.de/soziales_verhalten_e.html#Anchor-PTB-13226.

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    • Hi Klaus,
      Allerdings ist die TRE Geschichte wesentlich billiger,
      nämlich nur deine investierte Zeit –
      und sie funktioniert tadellos. You can do it for you own ..😉

      lg,

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      • Hi Steven,

        dafür hat die TM außerdem noch zahlreiche positive Nebenwirkungen. http://www.lebensqualitaet-technologien.de/Wissenschaft_Uebersicht.html

        LG Klaus

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        • Hi Klaus,

          Ja, mag sein, aber durch Meditation, auch nicht TM, kann man nicht alle
          Stress – und Trauma Anhaftungen lösen. Es müssen Geist, die energetischen
          Zusammenhänge UND sehr wichtig, der KÖRPER unterschiedlich geklärt werden.

          lg,

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          • Hej Steven!
            Herzlichen Dank für diese klare Aussage.

            Möchte (für Klaus Weber und andere) hinzufügen, dass es sein kann, dass die traumatische Belastung (oder was auch immer) Meditation verhindert, und dann kann man jahrelang sitzen und es versuchen .. .. ohne Ergebnis.

            LG
            Veron

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            • Hi Veron & Steven,

              die Befreiung von Angst ist m.E. kein Wert an sich, sondern muss eingebettet sein in eine ganzheitliche Entwicklung. Extreme Beispiele sind Selbstmordattentäter oder die IS-Gotteskrieger. Die haben auch keine Angst. Angst und Hemmungen – auch die vielleicht für den Betreffenden unangenehm sind – können u.U. das kleinere Übel für den Betreffenden und die Gesellschaft sein. Gleichzeitig mit der Angstfreiheit sollten nämlich auch die geistigen und körperlichen Fähigkeiten und das moralische Urteilsvermögen zunehmen. Von der TM, die aus uralter Tradition stammt, wissen wir, auch auf Grund zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen, dass sie ganzheitlich wirkt, sofern man sich an die Anweisungen hält und nicht zu viel meditiert.
              Dass jemand auf Grund von Traumatas nicht TM praktizieren kann, habe ich noch nie gehört. Mag sein, dass er infolge von harten Stresslösungen nur 2 x 5 Minuten täglich meditieren kann, aber allgemein gilt nur das Kriterium für richtige TM, dass man einen einfachen Gedanken denken kann.
              Inwieweit TRE ganzheitlich ist, kann ich (noch) nicht beurteilen.

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              • Vielleicht eine Alternative zu TM / TRE, obwohl die Übergang wohl fließend sind …

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                • Es gibt unendlich viele Mentaltechniken. Wie soll man da die optimale herausfinden? Das Leben ist zu kurz, um alle auszuprobieren. Für mich sind wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse noch das zuverlässigste Kriterium, obwohl man die natürlich auch fälschen und beschönigen kann.

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                • Mentaltechniken sind mentale Werkzeuge, Emotionen und Gefühle können so
                  nicht wirklich bearbeitet werden. Da muss gefühlt werden ..
                  Und dann hätten wir da noch den physischen Körper, der muss wieder anders behandelt werden.

                  lg,

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                  • Naja, bin mir da persönlich sicher, dass sich das mentale über das körperliche erstreckt. Sowohl als auch spielen natürlich mehrere Faktoren eine Rolle – Ernährung, Bewegung und die richtige Einstellung/Philosophie. Ich habe nun viele Sachen im Selbstversuch durch – Meditation – (Selbst)Hypnose – Sedona – NLP und zum Schluss Yoga(Nidra) und das „ICH BIN“ – Vedanta. Das Problem ist das Verständnis für das Ganzheitliche. Das Eco- steht über dem Egosystem. Ein gesunder Geist kann auch einen gesunden Körper hinterlassen. Das Zauberwort heißt Disziplin. Alles hat einen Ursprung🙂

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              • Hej Klaus!

                Du meinst so einen einfachen Gedanken wie „einatmen – ausatmen“ oder Zählen bis 4 oder so? Ohne dass man dauernd auf die Uhr schaut oder einem andere Gedanken in die Quere kommen .. ..

                Wenn man das also 2 x 5 Minuten täglich schafft, dann stellt sich noch die Frage, was es bringt – oder ob man es einfach nur geschafft hat.
                Ich habe jedenfalls nach einigen Jahren aufgegeben .. ..

                Liebe Grüße
                Veron

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                • Du meinst, du hast Transzendentale Meditation aufgegeben?

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                  • Hej Klaus!

                    Vielleicht war es nicht ganz das, was man unter Transzendentaler Meditation versteht, aber es kam der Beschreibung sehr nahe. Wurde mir von meiner damaligen Psychotherapeutin geraten, sie hat auch eine Meditationsgruppe geleitet, an der ich dann teilnahm, zusätzlich zum täglichen Üben zu Hause.

                    Ja, ich habe das aufgegeben. Es war frustrierend – anfänglich gab es Reaktionen und hin und wieder ein angenehmes Gefühl, aber später nicht mehr, ich konnte die Flut an kreisenden Gedanken auch nicht mehr stoppen. Statt Entspannung wurde ich „kribbelig“ und wollte nur mehr, dass die Zeit endlich vorbei ist.

                    Mit dem Wissen über innere Personen habe ich jetzt verstanden, dass es da wohl jemanden gab, der das nicht wollte.

                    Außerdem war es damals auch eine Zeit, in der es mir besonders schlecht ging. Es hat sich dann auch u.a. eine Steißbeinentzündung entwickelt, sodass ich nicht sitzen konnte, und im Liegen bin ich glatt eingeschlafen .. ..

                    Liebe Grüße
                    Veron

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  • SÁ SEM ÓTTAST DAUÐANN KANN EKKI AÐ NJÓTA LÍFSINS.
    WER DEN TOD FÜRCHTET KANN DAS LEBEN NICHT GENIESSEN.
    HE WHO FEARS DEATH CANNOT ENJOY LIFE.

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    • Hallo WH,

      Welchen „Gott?“ soll diese „blaublütige“ bzw. blau eingefärbte und so blutrünstig auftretende indische „Kreatur“ darstellen???

      lg Joe

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      • Hi Joesinsky,

        Wenn ich mich nicht irre, dann stellt das KALI dar.
        Es gibt vermutlich bessere Abbilder, blutrünstig ist Kali nicht,
        aber sie ist eine Zerstörungsenergie und Göttin des Todes.
        Zerstörung und Tod muss hier als Transformation betrachtet werden ..

        lg,

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        • Hey Freund Stevie….

          Na wenn`s uns denn hilft….ich habe keine Angst vor äußerer (Selbst)-Zerstörung…..so diese auch mittelbar sein muss, um daraus etwas Neues und „Besseres“ hervorzubringen !!!🙂

          ….hoffe Dir geht`s gut soweit…..Berlin grüßt und drückt Dich mal ganz Herz-lich….hab` auch recht viel zu tun momentan, aber das Wenigste davon, ist für mich selbst🙂 …..lg Joe

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    • Eine indische Göttin und ein isländischer Text .. .. seltsame Kombination .. ..

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    • Tsssssss – genau, irgendein Mittelchen wird schon helfen ..
      Das glaubt hoffentlich keiner ernsthaft? Man wird sich schon
      etwas hineinknien müssen, es muss persönlich erfahren werden,
      ansonsten wird gar nichts bewirkt. Aber die Hoffnung stirbt wohl wirklich
      zuletzt ..😦

      lg,

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  • Auch wenn es nicht immer ganz so einfach ist …….. 😉 !

    LG Kerstin

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