Krieg hat viele Gesichter ..

geschrieben von Steven Black:

Der Rebell ist in mir ziemlich stark ausgeprägt und ich habe gegen so ziemlich alles in dieser Welt aufbegehrt und Widerstand geleistet. Eine der ersten Antworten, die ich schon früh von mir gab, war NEIN, NO WAY! “Kind, probier doch einmal dieses gute Essen”- “NEIN”, war die obligatorische Antwort, “mag ich nicht, kenn ich nicht”. Das hat sich so fortgesetzt und viele Bereiche des Lebens wurden mir so verschlossen. Irgendwann, ich muss so 15- 16 Jahre alt gewesen sein, fasste ich – ziemlich bewusst – den Entschluss, dieser ganzen Gesellschaft von Blinden den Rücken zu kehren. 

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Ich bin lieber mit den Halbkriminellen und Kiffern durch die Gegend gezogen, später mit den wirklich schwer Kriminellen und Hardcore Süchtigen, und wurde letztlich selber einer. Als ich dann im Gefängnis landete spielte ich dasselbe Spiel, ich rebellierte grundsätzlich. Ich nervte die ganze Belegschaft und war vermutlich ziemlich anstrengend zu handhaben. Irgendwann, etwa so um die 30 Lenze herum hab ich endlich kapiert, daß ich die Abkehr von der “blinden Gesellschaft” gegen eine blinde und taube Subgesellschaft eingetauscht habe, die sich gegen ALLES vollkommen isoliert hat.

Okay, gut, ich habe dafür bezahlt. Einen ziemlich hohen Preis sogar, und es hat einige weitere Jahre gebraucht, um mich selbst da rauszuholen und richtig umzuerziehen. Das war schwere Arbeit, wer da nicht drinsteckt, der hat keine Ahnung, wie schwer eigentlich. Es ist eine Welt mit ihren ganz eigenen und vielen ungeschriebenen Regeln, da hängen verwurzelte Glaubensmuster und Überzeugungen dran, nebst einem engen Wertesystem.

Da sind einige Schritte zu absolvieren, wobei der erste darin besteht den ganzen Mindfuck im eigenen Kopf und in den Köpfen anderer zu verstehen. Und ich kann noch von Glück reden, es gibt nicht so viele “Vollblut Drogenabhängige”, die da wirklich ganz rausgekommen sind. Aber wenn man das nach fast 25 Jahren noch schafft, dann ist man damit durch. Zumindest in meinem Fall, gibt es keine Energie mehr die eine “Wiederholungsrunde” unterstützen würde.

Es ist eigentlich total paradox, denn obwohl ich ein rebellisches Wesen hatte und erstmal Nein sagen obligatorisch war, habe ich eine gute Portion Neugier in mir  – was sich eigentlich widerspricht, aber tatsächlich so ist. Die beiden Charakterzüge haben halt, sozusagen, nicht gut zusammengespielt. Denn wo ich “Nein” hätte sagen sollen, kam ein konsequentes “Ja, will ich ausprobieren” – aber ich verdanke es auch meiner Neugier und meiner permanenten Suche nach Wissen, dem inneren Drang, die Dinge besser zu verstehen, das ich aus diesem Labyrinth rausgefunden habe.

Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, aber meinem Empfinden nach ist es die Wahrheit. Ich bin eigentlich im Kriegszustand gewesen, gegen Autoritäten, gegen die Schulen, gegen die Anforderungen der Gesellschaft, gegen Verantwortung und letztendlich, ganz im Kern, führte ich Krieg gegen mich Selbst. In diesem Krieg gab es keinen Sieger, aber Ich verlor immer. So oft, wie ich mir den Kopf angeschlagen habe, geht auf keine Kuhhaut. Aber selbst der Sturste merkt irgendwann, daß es keinen Sinn macht gegen “Mindfucks” zu kämpfen. Wenn’s weh tut, dann kapiert man das irgendwann schon ..

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Und Nein (hi,hi) ich mag immer noch vieles in dieser Gesellschaft nicht. Ich ertrage die Trägheit der Masse kaum, ihre Obrigkeitshörigkeit und Bequemlichkeit, da kann ich Kopfschmerzen davon kriegen. Das konsequente Wegschauen bei Chemtrails, die Leichtigkeit, wie eine kollektive Hetzkampagne in die Köpfe geschraubt werden kann, wo der einfache und gesunde Hausverstand das doch durchschauen sollte. Oh ja, es gibt da viele Themen, wo ich manchmal der Meinung bin, das eine gewisse Geisteskrankheit wütet.

Doch in mir ist ein Verständnis für diese Menschen gewachsen. Durch meine persönliche “Einbahnstraßen Erfahrung” weiß ich, daß manche Dinge einfach persönlich erlebt werden müssen. Es ist nicht wahr, das nur spirituelle Menschen Prozesse erleben und durchmachen. Es ist grundsätzlich ein Menschenthema, hier Bewusstseinsprozesse zu haben, da braucht es eigentlich gar keine Spiritualität, oder Wissen darum. Im Grunde kann eine Partnerschaftsbeziehung in dieser Hinsicht, die weitaus komplexeren Bewusstseinsprozesse triggern, wie keine Form der Spiritualität es schafft.

Wenn ich mir so anschaue, was in der Politik, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit so alles hochkommt und wo ich mir als informierter Mensch sage, “die müssen daß doch jetzt eh alle Wissen, warum geht da so wenig weiter?” Aber ein anderer Teil in mir weiß ganz genau, das es viel Zeit braucht vom Wissen bis zum Handeln. Da sind Zwischenschritte und Prozesse, die gemacht werden müssen. Das machen einige leichter, andere Menschen tun sich schwerer. Ich musste auch erst einmal 30 werden, um mich mit ernsthaft existenziellen Fragen auseinanderzusetzen.

In Ordnung, dann wusste ich das, aber dann kam wieder das kleine und saubequeme “Rumpelstilzchen” in mir hoch und hielt sich erst mal die Augen zu. Den eigenen Arsch bewegen? “Kommt gar nicht in Frage, ich hab mir eh alles angeschaut.“ Da waren erst einmal 5 Jahre Leugnung und Widerstand dran, dann kamen 5 Jahre zögerliches weitertasten und anschließend 10 Jahre durchgehende Transformationsarbeit, um auf meinen heutigen Zustand zu kommen.

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Es ist so leicht und so bequem, der trägen Masse ihr Spiegelbild vorzuhalten, doch ich bin mir nur zu gut bewusst, wie schwer es sein kann, den eigenen Hintern vom Stuhl zu heben. Wieviele Mindfucks und Überzeugungen rausgeworfen werden müssen, die Überwindung, unbequeme Dinge zu tun, die durchaus schmerzhaft sein können. Das ist in jedem persönlichen Leben so, es sind alles nur Menschen. Und wenn wir maulen, wie schlimm es um die Dinge bestellt ist, dann klar, stimmt das auch.

Aber es gibt da noch ne andere Seite, die nunmal auch stimmt. Je schlimmer und deutlicher zum Vorschein kommt, wie sehr wir verarscht werden, desto weniger kann irgendjemand noch sich selbst bescheissen. Leugnung wird zwecklos. Und das ist der Sinn, in dieser ganzen anstrengenden Geschichte und deshalb muss das auch passieren.

Das macht sie zwar nicht besser, aber erträglicher, und so wie ich das sehe, wird es noch mindestens 15 – 20 Jahre dauern, bis wirklich etwas  nachhaltiges an Veränderungen passieren wird. Kommt ganz drauf an, wie die Nationale menschliche Gesellschaft, auf das sich ständig weiter “ausdehnende Gummiband”an Repressionen (lat.: re „zurück“, „wieder“; primere „drängen“, „drücken“) reagiert. 

Die technologische Zukunft ist ungefähr bekannt, schaut man sich Projekte großer Industrien an, dann wird schon langsam weiter gedacht. Sogar der “Rockefeller Brothers Fund” will künftig der fossilen Energie den Rücken kehren. Die Organisation will ihre Investitionen in Kohle und in Ölsand aufgeben, die zu den größten Umweltverschmutzern zählen. Bis Ende dieses Jahres soll weniger als ein Prozent des Stiftungsportfolios auf diese Segmente entfallen. In den kommenden Jahren sollen auch die restlichen Investitionen in fossile Energieträger abgestoßen werden.

Die Ankündigung des Rockefeller-Fonds ist Teil einer breiteren Bewegung mit dem Namen „Divest-Invest“, die einen Ausstieg aus Investitionen in fossile Energie propagiert. Nach Angaben der Organisation haben noch 180 weitere Institutionen sowie mehrere hundert Einzelpersonen zugesagt, fossiler Energie in ihrem Portfolio abzuschwören.

WOW! Rockefellers und kein Öl mehr! Ich hab mir diese “Divest-Invest FUEL CHANGE” Seite angesehen und okay, die führen allerlei komische Begründungen dafür an, inklusive dem bösen, bösen “Climat change”. Ich sage “Scheiss drauf!” Irgendwie haben die trotzdem kapiert, daß sie sich weiterbewegen müssen, wenn sie nicht erstarren wollen. Warum und weshalb ist mir völlig schnurz, Hauptsache, da passiert was. Und das wird natürlich dauern, aber das bestätigt den Ansatz, daß Veränderung auch durch das Business kommen muss, wenn diese Gesellschaft sich wandeln will. Und ja, klar, die werden davon profitieren .. na und?

Das Schwebeauto von VW, gebaut in China gibt schon die Richtung vor, wohin das künftig laufen wird. Dieses „Hover-Car“ schwebt emissionsfrei über elektromagnetische Straßennetze, indem es Mineralien nützt. Erstaunlich, nicht wahr, was die plötzlich so alles machen können?! Die wirklich wichtigere Frage ist jedoch, ob das menschliche Bewusstsein so schnell expandieren kann, um mit der technologischen Entwicklung zumindest gleichzuziehen. Von weiter sein will ich erst gar nicht träumen, es wäre befriedigend genug, wenn unser gesellschaftliche Bewusstseinszustand mit der Technologie Schritt halten kann.

Und nein, ich bin sicher nicht happy darüber, daß das alles solange dauert. Aber der springende Punkt ist doch, ich habe vor meiner eigenen Haustüre zu kehren. Da habe ich echt genug zu tun, soviel ist sicher und auch ich bin Teil dieser Gesellschaft. Wir leben in einer Zeit des großen Sterbens, viele Illusionen und überholte Konzepte sterben grade, wobei einige Leute halt großen Widerstand leisten. Doch die Erneuerung des Lebens ist im Gange, da könne die alle um sich schlagen wie sie wollen.

Nur für den Fall, daß sich jemand bemüßigt fühlt und mir sein Mitgefühl aussprechen möchte, ob des schwierigen Weges den ich zu gehen hatte. Nein danke, es gibt absolut keinen Grund dafür. Vielleicht ist es schwer zu verstehen, doch ich weiß, es musste so und nicht anders sein. Ich bin offensichtlich eine Art Extremist, der unbedingt eine Steilwand als Herausforderung braucht. Und ich bin wirklich im Reinen mit der Vergangenheit, da gibt es nichts zu bereuen. Diese Stufe liegt längst hinter mir, ich genieße vielmehr dieses Gefühl des nach Hause gekommen sein – zu mir selbst.

Ich kann das nicht anders sagen, so gut fühlte sich nichts in meinem Leben bisher an. Das schließt sämtliche zur Verfügung stehende Drogen mit ein und ich hab fast alles probiert. Ernsthaft – forget it! Nichts fühlt sich besser an, wie die nüchterne Gewissheit du Selbst und einverstanden mit dir zu sein. Wer einen Krieg gegen sich selbst führte, weiß dieses Gefühl des Heimkommens sehr zu schätzen. Es wäre wünschenswert für alle Menschen und ich hoffe, ja, ich möchte, daß dies jedem Menschen widerfährt.   

Kommt nach Hause Leute, kommt zu euch Selbst.

Until next time same station ..

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Quellennachweise:

http://zeit-zum-aufwachen.blogspot.co.at/2014/09/die-rockefeller-erben-schworen-dem-ol-ab.html

http://divestinvest.org/

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@Steven Black

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35 Kommentare

  • Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
  • Zitat: “ Und ich bin wirklich im Reinen mit der Vergangenheit, da gibt es nichts zu bereuen. Diese Stufe liegt längst hinter mir, ich genieße vielmehr dieses Gefühl des nach Hause gekommen sein – zu mir selbst….“

    Das ist Mut, nämlich das Bekannte für das Unbekannte auf´s Spiel zu setzen und nicht zu wissen, ob man das Ziel – frei zu sein- jemals erreichen wird. Und Du hast es erreicht, lieber Steven ! Echte Spiritualität ist eigentlich immer eine Erfahrung und nicht nur ein Wissen. Und ist es nicht wundervoll, wenn man etwas erfahren hat, braucht man nichts mehr nur zu „glauben“ – man weiß dann ….

    Danke für diesen authentischen und mutmachenden Bericht.

    Alles Liebe von Lumina

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    • Hallo Lumina,
      Ha, ja, da ist was wahres dran. Durch die Erfahrung selbst wird einiges
      was man zu Wissen glaubte über Bord geworfen. Auch liebgewonnenes ..

      lg,😉

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      • hallo liebe Freunde 🙂

        eigentlich,so denke ich doch, passt meine kleine “ Erfahrung von heute “ zum traurigen elenden Thema KRIEG.
        Ich habe mir heute für 1,70 Euro eine Massenmedien Zeitschrift geleistet “ tv-Hören und Sehen „. 4.-10.10.2014. Warum ?

        Ganz großer Aufmacher auf der Titelseite:
        Die WAHRHEITS VERSCHWÖRUNG, man achte auf die Wortwahl !!!
        darunter dann: Warum Wir jeden Tag Belogen werden (Aufgedeckt) – So werden jeden Tag die TV-Nachrichten MANIPULIERT.

        “ Wenn alle Truppen in Bewegung sind u.d. Kommandeure an ALLES gedacht haben, richte deine Aufmerksamkeit AUF DAS FERNSEHEN !!! – Denn du kannst die Schlacht gewinnen, aber den KRIEG verlieren, WENN DU MIT DER STORY NICHT RICHTIG UMGEHST….. erklärte der damalige US Außenminister Colin Powell „.

        “ Menschen wollen Emotionen teilen, keine FAKTEN. Fakten sind langweilig „.
        Mark Little, Inhaber der Social-Media-Agentur Storyful.

        Themen sind Israel/USA – Palästina -die 3 “ entführten Jugendlichen “ – Wer hat MH 17 abgeschossen – Wie plant man eine Revolution USA/Israel………..

        Hochinteressannt nicht wahr ? – Wachen endlich immer mehr Menschen auf, selbst “ gekaufte Journalisten “ ?

        Ich findes klasse !!!

        Lg Helmut

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  • Hey Steven!
    Seeeeehr schön geschrieben! Ich fühle mich „heute“ auch wohler denn je, autenthischer, weil ich ‚Ja‘ zu mir gesagt habe. Und dieses ‚Ja‘ zu mir beinhaltet eben auch viele ‚Neins‘ gegenüber Menschen, Dingen, Situationen, die nicht mehr stimmig sind für mich. Mein Leben lief auch alles andere als „Friede, Freude, Eierkuchen“ – und das war gut so! ….darum weiss ich es heute so zu schätzen🙂
    Gut’n Tag dir
    Frosch

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  • kein Kommentar – aber Daumen hoch!

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  • Hallo lieber Stefan,

    von den vielen Gesichtern des Krieges zu sich selbst zu kommen,
    hast du wirklich klasse beschrieben!

    Entwickeln und Aushalten geht ja einher.

    Steine die ins Rollen kommen,werden ja auch ab und an aufgehalten.
    Hab mich schon häufig im Großen und im Kleinen gefragt wieso ‚es‘ so lange dauert.

    Nichtsdestotrotz……. „Wer den Flüssen wehren will, muß die Quellen verstopfen. “

    :http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_sprichwort_thema_besserung_zitat_5209.html

    ich glaube jeder von uns ‚ist‘ eine Quelle,wenn er es denn zulässt und dran arbeitet😉
    heute ist wieder ein Tag der nur mir gehört!

    lieben Gruß
    Susanne

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  • …begebe ich mich in den Fluss meines Lebens,
    kann ich versuchen ‚meine‘ Quelle immer wieder zu verstopfen,
    doch wird es nichts nutzen,
    denn Quellen wollen doch sprudeln, nur das meine ich damit.
    Ob ich das nun nur auf einen Menschen beziehe,
    oder auf viele Menschen,oder auf die Natur,oder oder …….

    ich weiß ich drück mich manchmal „um die Ecke“ aus……doch nichts anderes meine ich.

    ist nicht immer leicht zu verstehn‘

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  • Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Auch Bürger, welche gegen das Unrecht kämpfen, führen Krieg. Es ist ein Krieg für eine gerechte Sache und für eine bessere Zukunft!

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    • @robertknoche

      Da bin ich ganz anderer Ansicht. Jeder „Krieger“ meint, für eine gerechte Sache und eine bessere Zukunft zu kämpfen. Und wie heißt es so schön: „Gott ist dann immer (im nachhinein) auf Seiten der Sieger gewesen“!

      Welcher KRIEG, welcher KAMPF hat wirklich zu besseren Verhältnissen geführt oder die Menschen irgendwie verändert?
      Vielleicht war in einzelnen Gebieten 70 Jahre lang Frieden, aber dann bricht der Kampf wieder los…. Und was sind schon 70 Jahre in der Menschheitsgeschichte?

      LG v. Lumina

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      • Liebe Lumina,
        Für etwas zu kämpfen muss nicht unbedingt zur Fortsetzung weiterer Kämpfe führen.
        „Kampf“ kann auch verschieden definiert werden, schauen wir uns die Montagswachen an –
        kämpfen sie? Irgendwie schon, nur nicht mit Gewalt, doch die streiten und fordern ein.
        Das finde ich gut, diese Leute sind wichtig, wie ich finde. Sie wecken auf –
        auch das ist ein Kampf .. und zwar um die Köpfe und Herzen der Leute.
        Krieg führen gegen die Regierung ist eine dumme Sache, der Verlierer steht meist von vorne-
        herein fest. Was wir brauchen ist ein Umdenken, und zwar bis ganz Oben wenns geht ..

        lg,

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        • Lieber Steven!

          Ja, ich habe bei dem Wort Kampf einseitig an „Krieg“ und Gewalt gedacht, an Revolutionen etc.

          Umdenken wäre wirklich vonnöten und ein Ghandi mein ( leider sehr unwahrscheinliches ) Ideal. Vielleicht auch passiver Widerstand oder einfach aussteigen aus dieser Spirale des Hasses. Die Montagswachen habe ich eigentlich nicht als Kampf angesehen, eher als Bekundung des Widerstandes , aber das wird wohl von Teilnehmer zu Teilnehmer verschieden sein.

          LG von Lumina

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      • Hallo Lumina, es gibt absolut keine Rechtfertigung für irgendwelche Kriege. Kein Krieg ist gerecht, auch wenn es immer wieder behauptet wird. Die menschliche Vernunft sollte endlich soweit gediehen sein, das wir auf Kriege verzichten können. Nur der Kapitalismus als aussterbende Gesellschaft besteht begründet noch Kriege, um seine Herrschaft zu begründen. LG – Robert

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  • Hallo Stefan,
    mit dieser Art von Extremismus kenne ich mich auch aus.Dickköpfigkeit und Wildheit haben mir weitere Erfahrungen auf dem Wege aus der Dunkelheit in lichtere Gefilde ermöglicht.
    Ein Schock ist,wenn die Schuldzuweisung an die Anderen und die Umstände sich auflöst.Der
    nächste Schritt ist offensichtlich die Entdeckung,wirkliche E. ein lebendiges Wesen mit
    eigenen Gefühlen zu sein,verbunden mit einem Zusammenzucken,weil das ja für alle Mit-
    menschen gilt.
    So wurde im vom Scheusal langsam etwas liebenswürdig.Ist Sprache nicht aufschlußreich?
    Nun,ich danke Dir für die fortgesetzte Entwicklung und Bespiegelung!

    liebe Grüße Uwe

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  • Hallo Stefan,

    danke fürs löschen des letzten Kommentars bin am durchdrehen.
    Wir leben im falschen Bewusstsein. Um das zu verstehen, muss man verstehen was Bewusstsein ist. Beispiel: Es muss einem bewusst sein, das man Eitel, gierig, geizig…. usw. ist. Es gibt aber viele unter uns, die besitzen den nötigen Geist nicht um ein Bewusstsein zu entwickeln. Sie haben den Geist nicht mitbekommen, weil die Menschheit gleich zu Anfang das ursprüngliche Bewusstsein geschrottet hat, weil sie diesen Geist nicht verstanden haben. Es gibt diese Weltkriege nicht, die kann man ohne Probleme in ein Bewusstsein einschleusen durch Bewusstseinsmanipulation. All unser Wissen ist zum größen Teil falsch. Wir leben in einem schwer manipulierten Bewusstseinszustand. Vieles wurde in das Bewusstsein eingeschleust, was erstunken und erlogen ist. Die Menschheit ist auch nicht so alt wie sie behaupten und vom Affen stammt er auch nicht ab. Ein Bewusstsein muss aufgebaut werden beim Menschen. Es gibt keinen lieben Gott der einem das Bewusstsein ins Hirn zaubert. Dieser Aufbau wurde von hirnlosen Menschen bereits zu Anfang kaputtgemacht und mit menschlichen Müll gefüttert, der zum größten Teil nur auf puren, reinen Egoismus beruht. Der Mensch hat sich selbst einen Gott kreiert, der nicht liebend ist sondern satanisch, weil dieser Gott ein Mensch ist. Die Erbsünde hat sich der gleiche Geist ausgedacht, der den ganzen Geist mit Sex gefüllt hat. Sodom und Gomorra, Babylon hat es gegeben, aber nicht in grauer Vorzeit, die haben den ganzen Geist mit Sex, Pornos und Kinderf…. gefüllt und haben die Liebe geschrottet. Wir werden nicht geliebt, sondern alle permanent nur durchgef….. Unser ganzes Bewusstsein ist voll damit. Wer den Geist mitbekommen hat, wird irgendwann begreifen was ich sagen will. Man muss verstehen lernen, was Bewusstsein ist. Der Fernsehgeist ist der menschliche Geist. Nicht der Fernseher prägt den Menschen, das ist der Bewusstseinszustand vom größen Teil der Menschheit. Wer Bewusstsein hat, wird sich kopfschüttelnd nur noch davon abwenden, aber ein großer Teil hat nur dieses Bewusstsein und wird niemals ein anderes haben. Und auch die bedingungslose Liebe ist eine ganz große Lüge, weil dieses Bewusstsein würde auch Satan noch verzeihen, aber nicht aufgrund von Liebe sondern wegen der Schuldfrage. Aus dem hat sich dieser schwachsinnige Geist dann bedingungslose Liebe gebastelt.

    Einen schönen Tag
    Petra Herzele

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    • Hallo Petra Herzele,

      Ich weiß nicht was du meinst, ich hab keinen Kommentar von dir gelöscht.
      Eine Bitte habe ich an dich – wenn du mal nicht mehr weiter weißt, dann frag bitte nach Renates Telefonnummer.
      Man muss nicht immer alles alleine machen, es gibt kompetente Hilfe ..

      lg,

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  • Hej Steven!
    Bin fasziniert von dem Bild. Dieses zwischen die Fronten geraten sein.
    Interessant, dass Du es ausgewählt hast.
    Liebe Grüße
    Veron

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  • Hallo Steven,
    dein Bericht gefällt mir. Ich möchte wissen:
    Was genau war dein Schlüsselmoment, kannst du dich erinnern, oder gab es überhaupt einen, der dich veranlaßt hat, mit den Drogen aufzuhören?
    Es war ja offenbar ein längerer Prozess, jedoch, vlt. gab es eine Situation, ein Satz, o.ä., was deine Umkehr aus-gelöst hat?
    Was rätst du Angehörigen, wenn du etwas raten willst?
    Leanie

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    • Hallo Leanie,
      In der Tat, Leanie, den gab es. Es war der Suizid eines
      geliebten Menschen, den ich mitansehen musste. Es war
      trotzdem ein langwieriger Prozess, aber das war
      sozusagen der Kulminationspunkt.

      Angehörigen etwas zu raten ist schwierig, weil der Rat
      den ich geben möchte, nicht unbedingt leicht zu
      verdauen ist, ja, fast übermenschliche Geduld verlangt.

      Eine Suchtabhängigkeit zieht meist die ganze Familie mit
      runter. Drogensucht ist mit einer Art von verfallener Liebe
      gleichzusetzen – man ist dieser Drogenliebe ernsthaft verfallen.
      Es ist eine mentale und emotionale Abhängigkeit, wo man meint, es geht nicht ohne Drogen zu leben ..

      Angehörigen kann man eigentlich nur raten – kein Geld zu geben,
      irgendwie die Kraft zu finden, den zunehmenden Absturz und Verfall
      hinzunehmen, aber da zu sein, wenn wirklich um Hilfe gefragt wird.
      Hilfe anzubietem, solange der Abhängige „drauf“ und eigentlich
      nicht gewillt ist aufzuhören, ist tatsächlich sinnlos und vergeudete
      Energie. Ein Abhängiger wird meist erst dann nachdenken und umdrehen
      wollen, wenn er mit seinem Arsch wirklich den Bodensatz berührt hat.
      Tatsächlich brauchen sie diese Erfahrung, um zu kapieren – so gehts nicht
      weiter. Aber man gebe ihnen alle Hilfe und Unterstützung,
      wenn einer raus will, denn ganz alleine schaffen das nur sehr wenige.

      Es tut mir leid, wenn ich keinen besseren Rat habe ..

      lg,

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    • Leanie again,
      Es gibt da schon noch was, ist mir nur nicht
      gleich eingefallen.

      Hilfreich wäre es, eine Selbsthilfe Gruppe zu suchen.
      Gemeinsame Erfahrungen teilen und sich gegenseitig
      zu unterstützen, kann eine wertvolle Ressource sein.
      Man trägt sich da gegenseitig ..

      Und dann würde ich mir – und zwar genau –
      anschauen, was ist – als Familie – bei uns los?
      Was ist alles passiert, wo ging die Verbindung verloren?
      Das braucht eine gute Portion Selbstehrlichkeit,
      aber Tatsache ist, niemand wird als Abhängiger geboren.

      Irgendwas ist mit diesen Leuten passiert, etwas,
      was sie nicht anders handhaben konnten, als durch
      Drogen.

      Da kann die familiäre Geschichte nicht außer Acht gelassen werden.
      Und WENN da etwas ist, dann sollte man die Thematik mit jemand
      geeigneten durcharbeiten – für sich selbst. In dieser Situation
      leidet meist jeder, nicht nur der Abhängige, dem sollte man sich stellen.

      lg,

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      • Lieber Steven,
        dein Rat ist super, danke dafür. Es entspricht meinem inneren Gefühl. Da es jedoch nicht meine Familie betrifft, sondern es ist der Sohn meines Schatzes, war ich hier sehr vorsichtig, denn ich hatte mich immer gefragt, ob es aus meinem Ego/Widerstand kommt.
        Es ist schwieriger,weil mein Mann die Dinge anders handhabt, er sieht in sich die Verläufe, wenn er so oder so handelt. Und das war auch okay, denn ich wurde respektiert in meinen Wünschen. Doch jetzt ist irgendwie eine andere Struktur da, ich nenne sie die Suchtstruktur, eine Art von Verhalten, welches ich bei vielen Süchtigen kennengelernt hatte. Das ist nicht mehr (nur) der Mensch, den ich kennengelrnt hatte, da ist was dazugekommen, was manipuliert und was ich nicht mehr toleriere.
        Ich bin mir voll bewußt, daß ich selbst mal fast von Alkohol abhängig geworden wäre und ich verstehe diese Strukturendeshalb sehr gut. Das Leben schickte mir damals Warnungen, die ich kapierte und aufhörte, als es noch leichter war.

        Also hatte ich jetzt nur für mich allein zu entscheiden. Dem Sohn,25, kann und will ich gar nix abnehmen. Doch ich habe viel dabei in all den Jahren gelernt, über mich selbst und eine Feigheit, mich Konfrontationen zu stellen. Ich wollte früher immer „helfen“ und daran wurde ich krank.
        Das Leben läßt mich nicht mehr ausweichen, auch nicht den Konfrontationen und das ist gut so.
        Ich werde mir deine Zeilen noch öfter durchlesen, denn es gibt Punkte im Leben, da sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht.
        Danke dir sehr, denn ein Rat von jemand der es selbst erlebt hatte, sozusagen „von innen“, ist sehr wertvoll.
        Leanie

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        • Hallo Leanie,

          Doch jetzt ist irgendwie eine andere Struktur da, ich nenne sie die Suchtstruktur, eine Art von Verhalten, welches ich bei vielen Süchtigen kennengelernt hatte. Das ist nicht mehr (nur) der Mensch, den ich kennengelrnt hatte, da ist was dazugekommen, was manipuliert und was ich nicht mehr toleriere.

          Das nimmst du vermutlich korrekt wahr. Der Mensch der einmal da gewesen ist, hat sich sehr weit aus seinem System zurückgezogen. Andere Geister und Aspekte haben da übernommen. Das „strategische Selbst“ das hier werkelt ist manipulativ, sehr berechnend, feige und kann auch ziemlich hinterhältig sein. Fliegt es irgendwo auf, wird man ziemlich sicher mit der Ausrede konfrontiert – „ich kann doch gar nichts dafür ..“.

          Es ist einfach niemand anwesend, der die Verantwortung übernimmt. Deswegen braucht es einige heftige Erfahrungen, die womöglich die Person soweit erschüttern kann, daß sie in dem Schneckenhaus wo sie sich zurückgezogen hat wieder erreichbar wird. Es ist alles andere als leicht, die inneren Konflikte zu konfrontieren, die ursächlich für dieses „Schicksal“ verantwortlich zeichnet. Aber es ist möglich,
          und abnehmen kann man da sowieso keinem etwas. Als Fausregel könnte man sagen, je eher jemand völlig am Arsch ist, desto eher wird er aufwachen. Garantien dafür gibts leider keine, und manchmal braucht es vielleicht mehr wie ein Leben, diese Steilvorlage zu absolvieren.

          Es ist keine leichte Situation in der du da lebst. Dein Mann wird viel Unterstützung von dir brauchen, um damit zurechtzukommen.
          Ich wünsche euch viel Kraft dabei und Erfolg.

          lg,

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          • Danke Steven. Vorerst haben wir Telefon und Schelle abgestellt, damit der junge Mann mal sieht, daß wir NICHT zur Verfügeung stehen.
            Alles Liebe,
            Leanie

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            • Hallo Leanie,

              Vorerst haben wir Telefon und Schelle abgestellt, damit der junge Mann mal sieht, daß wir NICHT zur Verfügung stehen.

              Ich hoffe, daß ist nur eine temporäre Maßnahme. Nicht-Kommunikation ist leider
              auch nicht wirklich hilfreich – für keine Seite. Wenn der junge Mann nur kommt,
              um Geld zu betteln, dann kann es ein gutes „STOP Schild“ sein. Aber klare Worte
              sollten auch an ihn gerichtet werden, mit dem Hinweis, wenn es im Ernst ist mit
              aufhören, dann kann er bei euch um Hilfe bitten. Ich bin mir sicher, der Vater
              will den Sohn nicht verstossen. Mit seinen 25 Jahren ist er noch jung und vielleicht
              ist er noch irgendwie erreichbar .. Ein Gespräch schadet nie, versucht in
              Kommunikation zu bleiben. Aber bleibt stark im einem Nein zu Bargeld,
              denn das fliegt leider nur „zum Fenster“ raus.

              lg,

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              • Das IST eine temporäre Maßnahme. Ich hatte es ihm mehrfach gesagt, zweimal auch etwas lauter und bin dabei wohlweislich bei mir geblieben
                („Ich fühl mich ausgenutzt“ etc) und habe ihm desweiteren gesagt, daß ich all seine Geschichten nicht mehr anhören werde und mich auch nicht rechtfertigen/erklären werde. Ich habe ihn nicht verurteilt und nicht beschimpft, einfach nein gesagt. Er hält sich nicht an Absprachen und schellt alle 2 Tage, wegen Geld, wegen Essen, wegen mal telefonieren. Und erzählt weiß gott was, warum er gerade mal wieder…etcpp
                Nee nee, klare Worte nützen nix, retorisch ist er sehr geschickt und er kennt alle Kniffe. Du weißt sehr gut, wie der Verstand tickt, er findet immer was. Da darf man ihm keine Ansatzpunkte geben. Das geht nur noch ohne Worte DERZEIT und außerdem denke ich jetzt mal an mich.
                Ich habe es verdient, daß ich zur Ruhe komm.
                Die familiäre Situation habe ich zuhauf angeschaut,auch hoo`poono oft etc.
                Nee, ich stehe nicht mehr zur Verfügung, wie du schon sagtest: Wenn gerjenige selbst zu nix bereit ist, dann ist das eben seine selbstherbeigeführte Konsequenz.
                Auch nicht-kommunikation ist eine. Wer die Wahrheit leugnet, seine Mitmenschen täuscht wie sich selbst, der muß m.E. spüren.
                Ein Süchtiger versteht vlt. an einem bestimmten Punkt keine andere Sprache.
                Ich hatte beruflich mit Drogen- u. c2-süchitigen zu tun, unser Oberarzt war selbst ein Ex und er erzählte mir einiges, er sagte: du mußt erst ganz unten ankommen, anders kapierst du nicht als S.
                Daß er dennoch geliebt wiird, das weiß er zwar, doch er muß es fühlen können und das ist genau, was ervermeidet wie die Pest: Fühlen.
                Sein Kopf ist seine „Sicherheit“.
                Und der kennt keine Liebe, keine Sicherheit, nur Zweifel.
                Das Leben schickt mir hier eine Herausforderung, an der ich in den letzten Monaten fats verzweifelt wär. Und dann geht es ganz klar um mich. Ich habe meine eigenen Herausforderungen, berufliche Umorientierung nach burnout etc.
                Des wegen fragte ich dich auch nach Rat für Angehörige.
                Ich habe nicht vor, eine co-abhängige zu werden.
                Du sagts selbst: „Drogensucht ist mit einer Art von verfallener Liebe
                gleichzusetzen – man ist dieser Drogenliebe ernsthaft verfallen.“
                Die Liebe geht also in diese Richtugn, anstatt zu sich selbst od. Mitmenschen.
                Hier lasse ich es jetzt mal bewenden und ich lasse seines bei ihm.
                Es gibt ein Buch „Ich stehe nicht mehr zur Verfügung“, das habe ich mir jetzt gekauft u. lese wie ich zu einer gesünderen Einstellung zu mir u. meinen Mitmenschen komme, bin auf dem Weg.
                Denn das hier, das ist MEIN Leben. Das hat Gott mir geschenkt und zur Verantwortung gegeben.
                Ich hatte das lang genug nicht erkannt gehabt.
                Nein, Schelle und Tel. bleiben dies WE aus.
                Er will nicht spüren. Also muß er spüren. Zumindest dies: daß dieser Pool jetzt ma trockengelaufen ist.
                Sorry, da hatte sich wohl einiges angestaut.
                Ich mein, man muß sich selbst als der wichtigste Mensch betrachten, im eigenen Leben.
                Ich lern es und wenn ich es schaffe, dann schafft es jeder.
                Gut`s Nächtle dir, lieber Steven und ich ziehe meinen Hut vor dir, daß du es nach 25 (!!!) Jahren geschafft hast,
                Leanie

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      • grüß dich Stefan🙂

        hast 2 sehr ansprechende Kts bez. Drogen erläutert. Sehe ich ähnlich, vor allem auch mit Rückschau auf mein Leben.

        Lg

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  • Guten morgen leanie
    Nun, ich bekam Hilfe, aber natürlich der Wille musste von mir entwickelt werden. Musste von mir kommen, dann kam auch die Unterstützung. Ich pflichte dir bei, der junge muss Konsequenzen spüren.
    Tatsächlich sind wir selbst die wwichtigste Person hier, es ist unsere inkarnation. Unsere Aufgaben und das gilt auch für den jungen Mann.

    Du hast das gut verstanden, er spürt sich nicht, er spielt.nur herum und Worte sind nur worte ohne wirkliche Bedeutung. Das ist das traurige daran. Es ist so schwer die Leute zu erreichen…

    Irgendwie hatte ich die Hoffnung das es noch nicht soweit wäre. Doch deine Beschreibung lässt keine Zweifel übrig. Natürlich fühlst du dich ausgenutzt, das ist es was dieses strategische selbst tut. Er ordnet alles der Droge unter und wie er etwas bekommt. Und dabei zerstört es alles was ihm unterkommt, weil ihm meist alles egal ist, außer, wie krieg ich mein Zeugs.

    Ich denke du bist die Beste Unterstützung für den Vater, die er kriegen kann.
    Es braucht Kraft und Klarheit, um als Angehörige da heil durchzukommen. Alles liebe und gute für euch.

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    • Danke Steven, diese Kommunikation hat mir sehr geholfen. Langsam erkenne ich, daß es für mich auch ein Segen ist: Daß ich hier lerne, mehr auf mich selbst achtzugeben. Und da ist dieser junge Mann ein guter Lehrer.
      Meinem Schatz sage ich immer wieder: Du hast alles richtig gemacht. Es ist nicht deine „Schuld“. Das weiß er zwar selbst, jedoch sein Sohn gibt ihm durch die Blume zu verstehn: Ich (Sohn) bin ein armes Opfer. Weil du, mein Vater so dumm bist (und seine Mutter nicht da war).
      Doch mein Mann liebt einfach nur bedingungslos. Jeden.
      Ich erfahre öfter, daß Liebe als Dummheit gesehn wird. So tickt der Verstand. Die Liebe meines Mannes sieht das, bewertet es nicht. Ich jedoch bewerte, gebe den Dingen meinen Wert, den sie für mich haben. Da bin ich etwas anders. Das hat mich der Lehrer namens burnout gelehrt.
      Mein Mann ist ein Segen in seinem Sosein, für mich und für die, die ihn erkennen.
      Auch sein Sohn ist sensitiv und darüberhinaus äußerst intelligent und das in Kombi mit daß seine Mutter sich nie bei ihm gemeldet hat, ist ein Brocken. Jedoch einer, den er aufgrund seiner Gaben sehr wohl stemmen kann.
      In meinen Augen ist jeder sein eigener bester Meister.
      Das schnall ich langsam.
      Wenn ich morgen von dieser Tafel abberufen werde, will ich mit mir im Reinen sein. Will ich gelernt haben mich wahrhaft zu lieben. Denn wer ist wirklich DA, wenn ich gehe? Ich selbst.
      Was Sterbende am meisten bereuen? Vielen Sterbenden nach, die Dinge die sie NICHT getan hatten. Wie: barfuß durch den Regen gehn.
      Oder den Vogel der singt, tief im eigenen Herzen hören, so daß nix auf der ganzen Welt wichtiger
      ist, als dieser Gesang.
      Ist das dumm?
      Das ist einfach Liebe.
      Dir alles alles Liebe Steven.
      Leanie

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