Im Galopp durch den Tierkreis

geschrieben von Matthias

dedicated to Lumina, Steven und Susanne und Johannes

(Der erste Abschnitt kann übersprungen werden. Man kann auch ab dem Widder lesen)

Allgemeines:

Während das erste Haus – der Aszendent – die Anlage aufzeigt, betrifft das Sonnenzeichen (also das, was man als Tierkreiszeichen benennt) die Art und Weise, wie die Anlage verwirklicht wird, das Verhalten. Jemand mit Sonnenzeichen Löwe wird sich beispielsweise selbstbewusst, generös, und von sich überzeugt verhalten. Hat er dazu den Aszendent Jungfrau, der vorsichtig, prüfend, zurückhaltend agiert, dann wird dieser Mensch zwar selbstbewusst erscheinen, aber sobald es ans „Eingemachte“ geht, wird er entsprechend der Jungfrau reagieren. Er ist also in gewisser Art und Weise ein „Hochstapler.“ Die Anlage (Aszendent) als das, was als Gegebenheit in Erscheinung tritt, ist substantieller wie das Sonnenzeichen, besonders in Situationen, wo der Mensch keine Maske mehr aufrecht erhalten kann.

Umgekehrt wäre eine Jungfrau mit Aszendent Löwe ein Tiefstapler – hinter einem vorsichtigen Verhalten steht ein ungebrochenes Selbstbewusstsein.

Dies sind schwierige Kombinationen – eine passende Kombination wäre beispielsweise Löwe mit Aszendent Widder. Jedenfalls für den Menschen selbst. Als Mitmensch empfiehlt sich da schleunigste Flucht, sonst wird man plattgemacht. Außer vielleicht, man ist ein Skorpion.

imageTierkreiszeichen, Häuser, Planeten

Wenn ein Kind geboren wird, ist die Hälfte der Tierkreisbilder über dem Horizont, die andere Hälfte darunter. Das Horoskop ist ein Abbild dieser Anordnung. Würde das Kind im Moment der Geburt nach Osten schauen, wäre das Tierkreiszeichen, welches von der Horizontlinie geschnitten wird, der Aszendent. Das Tierkreiszeichen, welches am höchsten stünde, wäre der M.C. (Medium Coeli), gegenüber des Aszendenten liegt der Deszendent, gegenüber dem M.C. der I.C. (das Immum Coeli).

Die Tierkreiszeichen, welche von diesen Punkten geschnitten werden, sind die sogenannten kardinalen – dort tritt etwas neu in Erscheinung. Beim Aszendenten die Grundanlage, beim I.C. das Seelische, beim Deszendenten das Geistige und das Du, beim M.C. das Überpersönliche.

Da diese Einteilung noch relativ grob war, zog man nun mit geeigneten Rechenmethoden Zwischenabschnitte ein und kam somit auf die Zahl von 12 Abschnitten, genannt die Häuser.

Die Häuserqualität ist immer analog der Tierkreisqualität – das erste Haus entspricht von der Ausrichtung her immer Widder, das zweite Haus Stier usw. Während die Tierkreiszeichen die Qualität anzeigen, um welche Kräfte, welches Temperament, welche Färbung es sich handelt, zeigen die Häuser auf, wo sich diese Kräfte auswirken. Eine Sonne in Haus 1 wird sich durch sich selbst verwirklichen wollen (Prinzip Widder), während eine Sonne im 7. Haus sich durch die Begegnung, das Du zu verwirklichen trachtet (Prinzip Waage). Und im 10. Haus, indem sie repräsentiert (Prinzip Steinbock).

Die Kombination Haus – Tierkreiszeichen sagt also aus, auf welchem Gebiet (Haus) sich was (Tierkreiszeichen) verwirklicht.

Als drittes Element haben wir die Planeten als bewegliche Kräfte des Tierkreises. Der Mars ist beispielsweise dem Widder analog, der Merkur dem Zwilling. Im Unterschied zum festgelegten Gefüge des Tierkreises können sich die Planeten überall bewegen.

Wenn beispielsweise das 7. Haus, die Begegnung, durch das Zeichen Schütze bestimmt wird, dann wird die Allgemeintendenz sein, idealistische Ideen zu entwickeln, dem Du mit Begeisterung gegenüberzutreten usw. Nun kann der zugehörige Planet Jupiter in jedem Haus sein – wäre er beispielsweise in Haus zwei, dann würden die Begegnungen über konkrete Dinge gehen. Es ginge, analog dem Prinzip Stier, um Verwertung. Wäre der Jupiter hingegen im Haus 12 (Fische-Prinzip), dann würde immer etwas mitspielen, was über das Konkrete, das Persönliche hinausginge.

Das Tierkreiszeichen ist in diesem Fall die Wurzel, der Planet die Zielrichtung oder das, was im Hintergrund bestimmend wirkt.

Dann können die Planeten noch durch sogenannte harmonische oder disharmonische Winkel miteinander verbunden sein.

Zurück zu den Häusern oder den analogen Tierkreiszeichen – das erste Haus oder Tierkreiszeichen in einem Quadranten ist immer kardinal, da wird etwas Neues hervorgebracht, das zweite immer fix, dort wird verwertet, das dritte labil, dort wird in Funktion gebracht. Dann fängt es von vorne an, das 4. Haus / Zeichen kardinal, das 5. fix, das 6. labil…

Am Beispiel des ersten Quadranten, welcher die Anlagen des Menschen betrifft: Mit was tritt die Anlage in Erscheinung (Widder, 1. Haus), wie wird sie verwertet (Stier, 2. Haus) und wie in Funktion gebracht (Zwilling, 3. Haus).

Widder

Der Widder als erstes Zeichen im Tierkreis ist der Urimpuls, der Anfang von allem, was in die Erscheinung tritt. Er schöpft aus dem unbegrenzten Meer des Fisches. Damit Schöpfung geschieht, muss die Einheit des Fisches verlassen werden – nur im Polaren kann die Welt entstehen.

Neues wird erschaffen, indem die unbegrenzten Möglichkeiten begrenzt werden. Damit viel Neues erschaffen werden kann, darf der Widder nicht an einer Sache bleiben – sobald er etwas in Erscheinung bringt, wendet er sich Neuem zu.

Die Eigenschaften des Widders ergeben sich aus diesem Prinzip – aktiv, ungeduldig, unbeständig, führt Dinge nicht zu Ende, egozentrisch (das Du fängt erst mit dem Gegenzeichen Waage – 7.Haus – an). Erfinder, Forscher, Revolutionär. Der zugeordnete Planet ist der Mars.

Das 1. Haus zeigt analog alles an, was die Uranlage betrifft – der Stoff, aus dem der Mensch gemacht ist. Mit Steinbock als Aszendent – 1. Haus – beispielsweise wird das Leben nur gehemmt in Erscheinung treten, weil sich der ungehemmte Lebensfluß erst am Maßstäblichen orientieren muss. Mit Krebs am Aszendenten wird die Uranlage vom erstmal ungeordneten Gefühl bestimmt sein.

imageStier

Nachdem nun das Neue quasi „herumliegt“, entsteht die Frage, was fängt man damit an. Hier tritt der Stier in Erscheinung, nach dem aktiven Widder nun ein passives Zeichen. Der Stier fängt an, die Sachen zu verwerten – er baut ein Haus, zieht einen Zaun drum herum, richtet den Herd ein und fängt an zu kochen. Er verwertet, um zu genießen – Essen spielt eine große Rolle.

(Ein Freund von mir, ein typischer Stier, kann meine Partnerin und mich nicht besuchen kommen, ohne daß gekocht wird. Da ich selbst den Stier im 12. Haus habe – also im Fischprinzip, und Essen nur als notwendiges Übel ansehe, geht mir diese Esserei natürlich links hinten vorbei.)

Der Stier vertritt die sinnliche Seite der Venus (die Waage die ästhetische). Somit ist der Stier auch für das Genießen des Sex zuständig – als Empfindungsfunktion (der Löwe als emotionale Funktion). Zum Stier gehört auch die Familie, die Tradition, die Herkunft. Ebenfalls Gruppenprozesse – sofern sie im geschützten Raum stattfinden.

Im 2. Haus, analog zum Stier, zeigt sich also die Herkunft, die Ehe als Institution und als geschützer Rahmen, das Materielle (Menschen mit Venus oder Jupiter im 2. Haus haben selten Geldsorgen).

Wenn beispielsweise der Neptun (Auflösung aller konkreten Formen) im 2. Haus steht, kann das eine uneheliche Geburt anzeigen. Ebenfalls eine Auflösung der Tradition – diese Menschen haben nicht die Aufgabe, die Familientradition fortzuführen, von der wir mehr oder weniger geprägt sind. Allerdings dürfte man da auch mit Geldverdienen etwas Schwierigkeiten haben.

imageZwillinge

Nachdem sich der Stier nun eingerichtet hat, kann er dazu übergehen, die Umgebung zu erforschen. Hier fängt der Bereich des Zwillings an – er schaut sich die Welt an und benennt die Dinge: Hier ist ein Baum, hier ein Fluß, hier der liebe Gott und hier ein Stuhl. Er bewertet nicht, er stellt fest und verknüpft die Dinge nach ihrer Funktion. Er ist allem Neuen gegenüber offen – neugierig – nach dem introvertierten Stier ist er nun extravertiert.

Er ist auch das Zeichen des Redens, der Kommunikation, der Analyse, der Gruppen. Während die Gruppe im Stier der Sozialisierung dient mit dem Ziel, sich in das Bestehende oder in die Tradition einzupassen, dient die Gruppe im Zwilling der Wissenserweiterung, der Untersuchung, des Austauschs.

Der Zwilling ist auch die funktionale Sexualität (die Verrenkungen der Kamasutra beispielsweise). Alles, was Verknüpfung, Sprache, Definition, Intellekt beinhaltet, ist Zwilling.

Das 3. Haus ist also die Art und Weise, mit der jemand in Kommunikation tritt, wie er verbindet und seine Umwelt wahrnimmt. Auch die Art der Bewegung wird von daher bestimmt. Mit Steinbock beispielsweise wird er sich im Reden auf das Notwendigste beschränken, auch deswegen, weil er Schwierigkeiten mit der Selbstdarstellung hat. Mit Schütze wird er laufend neue Pläne entwickeln, Begeisterung im kleinen Kreis entfachen (Haus 3 sind kleine Gruppen, Haus 9 große) usw.

imageKrebs

Nun ist der erste Quadrant abgeschlossen, alles ist vorhanden, was zum Leben notwendig ist. Bei der erneuten Pendelbewegung nach innen – mit dem Krebs, dem Beginn des 2. Quadranten – entsteht etwas völlig Neues – das Gefühl wird entdeckt. Genauso,, wie der Widder der Anfang aller Formen ist, ist der Krebs der Anfang des erstmal formlosen Innenlebens.

Das Neue ist noch ungeordnet, es ist chaotisch. Krebs ist das subjektivste Tierkreiszeichen überhaupt, er ist das Seelische.

Der Krebs identifiziert sich mit seinem Gefühl. Da er viele Gefühle entdeckt, ist er nicht stabil, er ist von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Gegenüber dem Anderen sucht er die seelische Identifizierung.

Durch die starke Beschäftigung mit dem Inneren vernachlässigt er das Äußere, er ist oft unordentlich, zerstreut, Behörden (das Gegenzeichen Steinbock) sind ihm ein Gräuel. Es ist das einzige Tierkreiszeichen, welches keine Schutzmechanismen hat – wenn ihn etwas trifft, dann immer frontal. Er kann nicht ausweichen, er muss es verdauen. Dafür hat der Krebs als Ausgleich aber eine starke Regenerationsfähigkeit, er ist das Stehaufmännchen unter den Tierkreiszeichen.

Dem Krebs entspricht das 4. Haus, der Punkt, wo die Sonne am tiefsten steht. Er steht für die Herkunft alles Seelischen (das 2. Haus, Stier-Prinzip eher die genetische Herkunft). Im 4. Haus wird gezeigt, wie das seelische Erleben als Kind war – steht es im Steinbock, wird es eher sachlich, gefühlsarm gewesen sein, steht es im Stier, eher nährend, usw. Natürlich spielen auch die Planeten eine Rolle, die evtl. in diesem Haus stehen.

imageLöwe

Nachdem nun also innen das Gefühl entdeckt wurde, kommt wieder die Bewegung nach außen – das Gefühl wird als Emotion gelebt. Wie im Stier die Verwertung von dem erfolgt, was der Widder hervorbringt, erfolgt im Löwen die Verwertung von dem, was der Krebs entdeckt hat. Das Gefühl wird nutzbar gemacht, sei es in der Kreativität, in der Erotik, in der Kunst. Der Löwe ist großzügig, da er sowieso der Größte ist, kann er es sich leisten.

In gewisser Weise ist hier ein Abschluss erreicht, der Mensch hat alles, was er zum Leben braucht. Die – normalen – menschlichen Fähigkeiten sind voll entfaltet. Er ist quasi das Idealbild von dem, was man unter Selbstverwirklichung – psychologisch gesehen – versteht.

Der Löwe – als der König der Tiere – ist König im persönlichen Bereich, während der Steinbock – als Vertreter der übergeordneten Gesetze – König der Allgemeinheit ist.

Die Spitze des 5. Hauses zeigt an, wie der Mensch sich im Persönlichen verwirklicht, wie er seine Kreativität und seine Sexualität – als emotionalen Vitalausdruck – lebt. Kreativität und Sexualität als Prinzip der emotionellen Herausgabe haben in der Astrologie die gleiche Wurzel und die gleiche Färbung. Im 5. Haus sind auch die konkreten Inhalte der Kindheit und der Erziehung zu erkennen. Auch die empfundene Einstellung der Eltern zu ihm wird dadurch bestimmt.  (5. Haus)

imageJungfrau

Die Probleme für den Löwen kommen erst, wenn er beispielsweise auf einen anderen Löwen oder auf einen Skorpion trifft. Da kann es plötzlich sein, daß er den Kürzeren zieht – was er nicht gewohnt ist. Er merkt also, da kann von außen etwas kommen, was weh tut.

Hier beginnt der Bereich der Jungfrau. Zum ersten Mal werden von außen kommende Ereignisse als mögliche Beeinträchtigung empfunden. Damit wird noch nicht das Du erkannt – dies beginnt im nächsten Zeichen – aber die Auswirkungen, die von einem Du herkommen und sich fördernd oder beeinträchtigend auswirken können.

Ein Hauptzug der Jungfrau ist von daher Vermeidung von Verletzungen. Sie setzt ihre Vernunft ein, um sich zu schützen. Vernunft ist die intellektuelle Anpassung an die Gegebenheiten. Wenn etwas bedrohlich erscheint, wendet sie sich ab und verbirgt sich – sie prüft alles, bevor sie etwas an sich heranlässt. Sämtliche Eigenschaften der Jungfrau wie Kühle, Vorsicht, Empfindsamkeit, analysierend usw. lassen sich von diesem Prinzip ableiten.

Sie ist haushälterisch – es könnten Notzeiten kommen – vorsorgend, gewissenhaft.

Das 6. Haus, analog zur Jungfrau, zeigt also die Art der Anpassung an die bestehenden Verhältnisse. Jemand z.B. mit Mars oder sechster Häuserspitze im Widder wird sich mit Energie anpassen, jemand mit Neptun oder Fisch sich der Anpassung entziehen.

Das 6. Haus ist auch das Haus des Berufes – nicht zu verwechseln mit der Berufung. Die meiste Arbeit, die gemacht wird, ist nicht die Arbeit, die man sich von innen her wünscht, sondern wiederum die Anpassung an die bestehenden Umstände.

imageWaage

Nun beginnt wieder ein neuer Quadrant, der geistige, wo auch zum ersten Mal das Du in Erscheinung tritt. Um ein Du zu erkennen, muß man reflektieren können, dies kann nur im Geistigen geschehen.

Im ersten Quadranten hatten wir die Vitalfunktionen, das Empfinden, im zweiten die Gefühlsfunktionen.

Die Waage ist – obwohl ein Venuszeichen – gleichzeitig ein Konfliktzeichen. Indem erkannt wird, daß ein Du anders sein kann, besteht der Konflikt darin, daß zwei Meinungen unvereinbar sein können, die Waage aber trotzdem versucht, beiden gerecht zu werden. Sie ist harmoniebedürftig und versucht daher im Geistigen, dies auszubalancieren.

Die Waage kommt allerdings mit sich selber in Konflikt, da sie nicht mehr – wie die vorherigen Tierkreiszeichen – ausschließlich ihre Interessen durchsetzt. Sie ist von daher auch die Beißhemmung. Wegen des Harmoniebedürfnisses und dem Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse können sich deswegen innen Aggressionen aufbauen.

Die Waage ist das Zeichen der Bilder. Erstmalig wird das Außen als Außen wahrgenommen, erstmals tritt die geistige Funktion der Reflektion in Erscheinung. Wie beim Krebs die Gefühle erstmal unsortiert in Erscheinung treten, werden bei der Waage die Bilder noch ohne Zusammenhang wahrgenommen.

Nicht zum Lesen gedruckt

Was beim Aszendenten, Prinzip Widder, als Ego, eigene Anlage in Erscheinung tritt, ergänzt sich am Deszendenten, der Waage, zum Du, zur Ergänzung. Das 7. Haus, am Deszendenten beginnend, ist von daher auch das Haus der Ehe, der Ergänzung zur eigenen Anlage.

Ein Mensch mit beispielsweise Aszendent Fisch hat im Deszendenten die Jungfrau. Durch seine eher zerfließende, strukturlose Anlage bedingt braucht er zur Ergänzung das Jungfrauprinzip, welches zum Strukturlosen eine Struktur hinzufügt.

Aber diese Ergänzung wirkt sich auch in einem selbst aus – der Deszendent bestimmt die Art des Denkens. Ein Aszendent Krebs mit Deszendent Steinbock beispielsweise wird äußerst präzise denken. Er balanciert also seine chaotische Anlage in sich selbst aus – das Denken steht der Anlage polar gegenüber.

Dies erklärt auch die Widersprüche, die man manchmal bei Menschen empfindet, daß sie völlig entgegengesetzt reden oder denken können, wie sie von der Anlage her sind.

Das 7. Haus zeigt also sowohl das Verhältnis zum Du, zur Ehe (als Ergänzung zur eigenen Anlage) und die Art des Denkens an. Jemand mit Aszendent Skorpion hat im 7. Haus den Stier. Er braucht also zur Ergänzung seiner prinzipiellen Anlage, die nichts auf Wohlstand, Nahrung usw. gibt etwas oder jemanden, der diese Eigenschaften zufügt.

Das 7. Haus zeigt auch an, was von außen auf einen zukommt – wiederum zur Ausbalancierung der eigenen Anlage. Mit 7. Haus Steinbock (Aszendent Krebs) werden eher begrenzende, regulierende Dinge auf einen zukommen, um die chaotische Anlage zu kompensieren. Mars im 7. Haus zeigt zweierlei auf – daß man einerseits aggressiv denkt, andererseits auch verletzende Dinge auf einen zukommen können.

imageSkorpion

 Die Bilder, welche bei der Waage noch in keinem Zusammenhang stehen, werden beim Skorpion zu Prinzipien verdichtet. Die losen Bilder der Waage werden zu Bildgefügen, zu inneren Gesetzmäßigkeiten, und damit wieder abrufbar. Der Skorpion sucht nach dem Grund, nach Gesetzmäßigkeiten der Erscheinungen und formuliert die Gesetze des Werdens (im Unterschied zum Steinbock, der allgemeine Gesetze von höheren Inhalten setzt). Hat der Skorpion ein Prinzip erkannt, lebt er es in äußerster Konsequenz – selbst, wenn dies im Extremfall seine eigene Vernichtung bedeutet.

Das Dogma und der Fanatismus haben hier ebenso ihre Heimat wie die Reinheit, die Wahrheit, die Genetik und – die Astrologie.

Der Skorpion ist unter den Tierkreiszeichen das Messer des Chirurgen – er schneidet alles heraus, was faulig und überflüssig ist, er fühlt sich nur dem verpflichtet, was er als Wahrheit erkennt. Er ist – neben dem Steinbock – deshalb eines der unbequemsten Sternzeichen, Komplimente liegen ihm nicht, Beschönigungen und Überflüssiges erst recht nicht.

Während die Waage die Begegnung ist, ist der Skorpion die Bindung an die Begegnung. Hier haben wir einen der ewigen Widersprüche zwischen männlicher (Löwe) und weiblicher (Skorpion) Sexualität. Für den Löwen ist die Sexualität unverpflichtend, sie dient der Freude und dem Genuss. Der Skorpion hingegen ist die Verschmelzung, der Tod des Individuums (im Koitus), woraus dann Neues entsteht – das Kind. Der Skorpion hat auch den Aspekt des Phönix, das Alte stirbt, um dem Neuen Platz zu machen.

Während das 7. Haus als Waage-Analogie also die Begegnung und Ergänzung als solche anzeigt, zeigt das 8. Haus – Skorpion Prinzip – die Art und Weise der Bindung an die Begegnung, die Art, wie Prinzipien gehandhabt werden.

imageSchütze

Nach dem zusammenziehenden, sich aufs äußerste beschränkenden Zeichen des Skorpions geht nun der Pendel weit wieder in die andere Richtung – die Bildgefüge werden in Bezug zur Umwelt gesetzt. Aus dem Zusammenspiel zwischen Bildgefügen und Welt entsteht Verständnis – der Schütze versteht im Prinzip die Welt und wie sie funktioniert. Während der Zwilling der Intellekt und die Jungfrau die Vernunft ist, ist der Schütze der Verstand – das Verständnis.

Es ist das Zeichen des Verständnisses der Zusammenhänge. Während der Zwilling die Zusammenhänge noch im Funktionalen sieht, ohne jede Wertung, bezieht der Schütze alles ein. Er unterscheidet auch nach Wert oder Unwert, je nachdem, ob etwas dem Gesamtzusammenhang nutzt oder nicht – ohne zu verurteilen.

Während das erste Feuerzeichen – Widder – das vitale Feuer ist, das 2. Feuerzeichen – Löwe – das emotionale Feuer, ist der Schütze das geistige Feuer. Er ist idealistisch, hat viele Pläne, und da er im Gegensatz zum Löwen, der eher die Verwirklichung im Persönlichen von sich selbst sucht, die Verwirklichung der ganzen Menschheit will – er symbolisiert das Volk im besten Sinn, die Völker – reist er gerne.

Er ist religiös, er ahnt, daß noch etwas über ihm ist – ohne aber die Schwelle überschritten zu haben. Dies beginnt erst im Steinbock.

Im 9. Haus stehen die Dinge, die den Menschen über seine eigenen, persönlich begrenzten Denkräume hinauswachsen lassen. Hier ist der Idealismus, die große Idee, der Vortrag vor großen Gruppen, das Reisen in ferne Länder.

Es ist auch die Religion, die Philosophie, die Weltanschauung – noch nicht als erfahrene Wirklichkeit, die erst die Vernichtung alles Persönlichen im Steinbock erfordert, sondern als humanistische Idee zum Wohle der ganzen Menschheit.

Der 4. Quadrant

Mit dem 3. Quadranten ist das Persönliche abgeschlossen. Der erste Quadrant behandelte, wie die Vitalfunktionen hervorgebracht, verwertet und in Funktion gebracht werden, der 2. Quadrant die Gefühlsfunktionen, der 3. Quadrant die Begegnungs- und Erkenntnisfunktionen – die geistigen Funktionen. Mit dem 4. Quadranten beginnt das Reich des Überpersönlichen.

imageSteinbock

Im Schützen wurde der Mensch als funktionierende Gemeinschaft zur Vollendung gebracht. Nun erfolgt der bislang schärfste Übergang, der Steinbock. Er ist der Wächter der Schwelle, an ihm darf nur vorbei, was objektiv wahr ist. Alles Subjektive wird im Steinbock vernichtet zugunsten der Wahrheit.

Die Wahrheit oder das Bedingungslose kann nur von einer höheren Warte her kommen. Der Steinbock empfängt also die Gesetze „von oben“ und gibt sie an das Volk – Schütze – weiter. Der Steinbock ist das Urbild des Königs, der nicht eigene Interessen, sondern die Wahrheit vertritt.

Während das Gegenzeichen Krebs das Subjektive, das Gefühl, die Herkunft vom Seelischen her ist, ist der Steinbock das Objektive, das Gefühl wird völlig untergeordnet, er ist das Tor zum Unbedingten, dem erstmal alles geopfert werden muß, ehe es weitergehen kann.

Der Steinbock ist das Tor zum Himmel, der „steinige, schwierige Weg.“ Er ist noch nicht der Himmel selbst, der fängt im Wassermann an, sondern er formuliert die Gesetze, unter denen ein Eintritt vonstatten gehen kann.

Als kardinales Anfangszeichen des 4. Quadranten ist er die noch nicht weiter differenzierte Wirklichkeit, welcher die absolute Ordnung im Universum vor subjektivem Zugriff schützt.

Man sieht, je weiter die Tierkreiszeichen kommen, desto schwieriger sind sie zu verwirklichen. Beim Widder ist es noch vergleichsweise einfach, aber den Steinbock kann man erst nach langem Lernen leben. Daher sind viele Steinböcke Generäle, Lehrer, Pfarrer – wo zwar durchaus das Prinzip eines übergeordnetem Gehorsams da ist, dieses Übergeordnete in sich aber meist nur eine verzerrte Form der Wahrheit ist.

Im Steinbock beginnt die objektive Wirklichkeit. Wenn der Schütze das Volk ist, repräsentiert der Steinbock den Staat.

Das 10. Haus, analog zum Steinbock, zeigt die Berufung an – im Unterschied zum Beruf aus Anpassung, zum Brötchenverdienen im 6. Haus. Weil das Steinbockprinzip des 10. Hauses das ist, was der Mensch als seine Wahrheit betrachtet, womit er sich Autorität und Geltung verschafft, zeigt das Tierkreiszeichen in diesem Haus die Art und Weise an, wie er das tut. Mit Schütze im 10. Haus beispielsweise wird der Mensch seine Wahrheit im Idealistischen sehen, im Entwurf großer Pläne, während mit Stier in diesem Zeichen eher die Vermehrung des Wohlstands, das Konkretisieren eine Rolle spielen dürfte.

Da das 10. Haus nicht mehr zu dem gehört, was der Mensch selbst im Besitz hat – dies ist mit 9. Haus, Schützen abgeschlossen – zeigt das 10. Haus also an, was andere davon haben können. Während im 6. Haus ein Beruf angezeigt wird, der möglicherweise ungern ausgeführt wird, fallen im 10. Haus das Ergebnis aus den Anlagen und der Beruf in dieselbe Richtung – deswegen die Berufung.

imageWassermann

Nachdem sich der Mensch im Steinbock von allem Subjektivem, welches nicht den Prüfkriterien der Wahrheit standhielt, befreit hat, entdeckt er seine eigentliche Individualität im Wassermann. Im Gegensatz zu der persönlichen, emotionalen Individualität im Gegenzeichen Löwe tritt hier die kosmische Individualität in Erscheinung. Es ist die höchste Stufe, welche der Mensch erreichen kann – wenn er noch seine Individualität behalten will.

Er symbolisiert die Aufhebung des Subjektiven und der Polarität. Das exzentrische Verhalten, dieses „aus dem Rahmen fallen wollen“ vieler Wassermänner resultiert aus der zumeist unbewussten Erkenntnis, daß das „normale“ Leben meist Maske ist. Auch die oft anzutreffende Arroganz dieses Zeichens geht auf die Ahnung des kosmischen Ursprungs zurück.

Im Krebs fängt die subjektive Empfindungsfähigkeit an, sie hat auch zum Ziel, sich selbst in Abgrenzung als Individuum zu erfahren. Im Wassermann fällt nun die Notwendigkeit der Identifikation mit dem Gefühl weg, er erlebt sich als individuelle Ausdrucksform des ganzen Kosmos.

Hier wird auch der Bereich der Logik verlassen, da er nicht mehr notwendig ist – man erkennt erstmalig die Logik des Paradoxen. Der Wassermann ist, wie der entsprechende Planet Uranus, die Intuition, die blitzartige Erkenntnis, das direkte Erkennen.

Hier wird vielleicht ersichtlich, daß Gefühl und Intuition zwei völlig verschiedene Prinzipien verkörpern. In gewissem Sinn kann man sagen, daß das Gefühl der Intuition geopfert werden muss.

Das analoge 11. Haus zeigt also sowohl die Art der Einmaligkeit an, wie auch die Art und Weise, wie man gegen alte, hergebrachte Formen rebelliert. Es ist auch das Haus der geistigen Freunde und Verwandtschaften, was man als seelenverwandt empfindet und wo man seine eigene Individualität sieht.

imageFische

Nachdem im Wassermann die höchste Form des individuellen Seins erreicht wurde, gibt es nur noch eine Stufe – die Opferung selbst dieser Individualität, um alles in allem zu sein. Hier schließt sich der Kreis, der Mensch geht wieder in seinen Urgrund, aus dem heraus dann wieder der Widder eine neue Schöpfung einleitet.

Je weiter die Tierkreiszeichen im Tierkreis kommen, desto schwieriger sind sie zu verwirklichen, da jedes Tierkreiszeichen alle vorhergehenden in sich hat. Die Verwirklichung des Fisches wäre also etwa die Stufe von Jesus.

Der Fisch liefert sich bedingungslos dem Fluß des Lebens aus, er sieht auch keine Notwendigkeit mehr, dem Bösen zu widerstehen, weil er weiß, daß das Böse zur Schöpfung gehört.

Mit der konkreten Welt haben die Fische die größten Schwierigkeiten, weil ihr Realitätssinn vom Hintergründigen bestimmt wird. Hier finden sich Träumer, Menschen, die man kaum fassen kann, Rauschgiftsüchtige und auch echte Mystiker. Er ist auch das Zeichen der Illusion und Täuschung. Der Fisch hat größte Schwierigkeiten, das „normale“ Leben zu bejahen. Aber ohne diese Bejahung wird er sich nicht verwirklichen können.

Im 12. Haus ist analog zum Fisch alles, was die Auflösung der konkreten Wirklichkeit betrifft – aber auch alles, was abgelegen ist. Einsamkeit, Krankheit, Gefängnis, Süchte haben alle damit zu tun. Es ist das „Schicksal“, welches aus dem Hintergrund zu Zwecken gesteuert wird, die uns nicht offensichtlich sind. Ebenso ist alles im 12. Haus, was unerkannt ist – wenn beispielsweise jemand den Mond im 12. Haus hat, dann wird er von anderen nicht erkannt werden, weil das Gefühl schon Verbindung zu erspürten Wahrheiten, zu verfeinerten Inhalten hin hat. Oder in Gefahr ist, sich aufzulösen – mit Rauschgiften oder ähnlichem.

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Hier endet die Kurzbetrachtung des Tierkreises, vieles konnte nicht geschrieben werden, weil es sonst ein Buch geworden wäre. Alle Elemente des Horoskops wie Häuser und Planeten leiten sich vom Tierkreis ab, wenn man den begriffen hat, wird die Astrologie verständlich.

Döbereiner hängt die Grundaussage eines Horoskops an drei Punkten auf: Der Aszendent als das, was die Anlage ist, das Sonnenzeichen als Verwirklichung und der MC, der Anfang des 10. Hauses, als Ergebnis. Wenn ein Haus ein Tierkreiszeichen schneidet, ist das die Wurzel – wo sich das Prinzip auswirkt, zeigt der zugehörige Planet.

Zugehörige Planeten:

Widder – Mars

Stier – Venus

Zwillinge – Merkur

Krebs – Mond

Löwe – Sonne

Jungfrau – Merkur

Waage – Venus

Skorpion – Pluto

Schütze – Jupiter

Steinbock – Saturn

Wassermann – Uranus

Fische – Neptun

Das Folgende ist etwas weit gegriffen, und man muss schon gut gelesen haben, um es zu verstehen. Aber es kann auch ohne weiteres überschlagen werden.

Nehmen wir beispielsweise Aszendent Schütze. Der zugehörige Planet ist Jupiter, und nehmen wir an, der wäre im 3. Haus im Wassermann. Dann wäre die Anlage Begeisterung, große Pläne und Idealismus. Die Zielrichtung dieser Anlage wäre dann das 3. Haus, das heißt, in Gesprächen, in kleinen Gruppen, im Schreiben. Durch die Wassermannfärbung des 3. Hauses würde die Färbung dann unabhängige, revolutionäre Gedanken beinhalten, würde sich nicht an die Norm halten und wäre intuitiv geprägt.

Nehmen wir weiterhin an, die Sonne wäre im Zwilling, im 7. Haus. Vom Verhalten her würde er diese Anlage dann in der Begegnung verwirklichen, er wäre (Zwilling) gesellig, verknüpfend, analytisch. Sein Denken (7.Haus) würde in diesem Fall mit seinem Verhalten (Sonne) zusammenfallen, es wäre zwillingshaft.

Der MC, der höchste Punkt könnte da in Löwe sein. Das heißt, was er anderen geben kann, was als Frucht seiner persönlichen Entwicklung für andere nutzbar wäre, ist Kreativität, Selbstbewusstsein, persönliche Verwirklichung. Da der zugehörige Planet die Sonne ist, würde sich diese Berufung in Begegnungen auswirken, in Kontakt mit Menschen und mit Ideen.

So kann man bereits die Grundelemente eines Horoskops deuten, ohne daß man die Aspekte, welche die Planeten zueinander haben, berücksichtigt, welche nochmals das Kraftgefüge differenzieren.

Hiermit ist der Spaziergang durch den Tierkreis beendet. Vieles fehlt, vieles könnte noch geschrieben werden, aber es sollte kein Buch werden, sondern einfach den Geschmack, die Idee des Tierkreises vermitteln. Abseits vom persönlichen Horoskop sind im Tierkreis kosmische Gesetze enthalten. Warum harmonieren beispielsweise die Tierkreiszeichen, die im 60° Winkel stehen, miteinander? Warum haben die im 90° Winkel Schwierigkeiten? Und so weiter – man kann unglaublich viel durch die Beschäftigung mit diesen Prinzipien lernen.

Mein Dank gilt Döbereiner, der diese Art von Astrologie entwickelt hat und meinem Lehrer, George Brown, von dessen Buch ich einige Sätze plagiierte, weil ich zu faul war, eigene Formulierungen zu suchen. Dieses Buch – eines der strukturiertesten (und besten), welche ich kenne – ist leider nur noch antiquarisch erhältlich:

George Brown – Von dicken Bären und kalten Wintern

Weiterhin empfehle ich für eine einfache Einführung in den Tierkreis das Buch:

Fritz Riemann – Lebenshilfe Astrologie

Matthias

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@Steven Black

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310 Kommentare

  • Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
  • Wow – was für eine Wissenschaft —– ich blick überhaupt nicht durch.
    Allerdings kenn ich auch nur die Simpelauslegungen Waage – Schütze aber ich hab auch noch einen Mond, den Widder und der beisst sich in den letzten Jahren immer mehr durch……
    Ich bräucht, glaub ich, jemanden, der mich durch das Kuddelmuddel führt…..
    So mach ich wie ich meine und das ist nicht immer so rund wie ich das gern hätte…..

    Brächte mir ein echtes Horoskop Licht ins Dunkel?

    Servus
    Ingrid – die grad grübelt

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  • Hallo Matthias,

    Könnte man dich überreden mein Horoskop zu erläutern?

    Lg. Tanya

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    • Oh, Matthias, was hast Du Dir da für Arbeit gemacht! So interessant! Herzlichen Dank , (auch für die Widmung) !

      Ich habe mal ein persönliche Horoskop-Analyse vom Schweizer Institut Liz Greene machen lassen, das war auch sehr aufschlussreich. Und so vieles passte haargenau!
      Du fragtest mal nach meinem „Haus“, ich habe es darinnen gefunden:
      Sonne Zwillinge, Grad O°04`06 in Haus 2 direkt.
      Aszendent Fische, Deszendent (?) Jungfrau

      Falls ich es nicht überlesen haben sollte, kommt Haus 2 in Deinem Text nicht vor….

      Jedenfalls finde ich diese Deutung von Döbereiner hochinteressant.

      Liebe Grüße von Lumina

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      • ja schön das ich ein “ Krebs “ bin 🙂

        lg

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        • tja, ich für meinen teil sage mir das die ganze “ Horoskoperei “ mal so locker an mir vorbei geht. Wenn ich mir darum noch nen Kopf machen würde was bei meiner Geburt oder dies,das und jenes…mir meinen Weg bestimmen/be-einflussen würde oder hatte, jetzt IM HIER und JETZT isses wie es ist, alles laufen und fließen lassen und den eigenen Fokus immer schön versuchen im Gleichgewicht, in Balance zu halten.
          Die GEGENWART ist schon die größte HERAUSFORDERUNG an uns alle 🙂

          so, ich spiel noch ne Runde Roulette im Tierkreiszeichen oder auch genannt die STERNKREISZEICHEN.
          lg

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  • Hallo lieber Matthias,

    ja Danke dir für diese Arbeit,und ein Danke für die Widmung.

    Ja Stefan danke das du es hier auf deinen Blog gestellt hast.

    “ Ich sage vielen Dank, ich war immer schon der Ansicht
    Matthias sollte mehr schreiben …..“
    da ist wohl was Wahres dran🙂

    …….einmal habe ich den Beitrag heute gelesen,doch auch wenn ich dann beim Widder anfange und dort den ersten Absatz lese ,na „prost Mahlzeit“,
    dann bin ich genau da wo Anfang und Ende ist ……mmmmh.
    Das erschreckt mich just eher.

    Wahrscheinlich ist es viel komplizierter,oder rätselhafter.
    Könnte dich Matthias jetzt auch etwas persönliches dazu fragen, weil es mich schon länger beschäftigt,doch möchte ich dich jetzt auch nicht ‚überstrapazieren‘ ,
    außer du magst evtl. darauf eingehen auch per mail ?

    Hi Lumina,
    „Ich habe mal ein persönliche Horoskop-Analyse vom Schweizer Institut Liz Greene machen lassen, das war auch sehr aufschlussreich“ das hab ich auch mal gemacht😉

    Doch von damals bis heute und dazwischen ist vieles geschehen.
    Zur Zeit verwirrt es mich eher in mir selbst,mit den ganzen Planetenstellungen und welche wo und wie sind😦

    Obwohl das Denken ja etwas befreiendes haben sollte und sonst auch hat,
    blockiert es mich gerade.

    aber ein wenig schreiben geht noch und sprechen auch.

    lg Susanne

    PS: ….war ein schöner Spaziergang zu dem was ich meinte schon zu wissen und jetzt doch nicht mehr 😉

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  • Mein Kompliment, Matthias! Eine tolle Arbeit. Hab Dank dafür.

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  • Hej Matthias!

    Eigentlich kommen mir die Erklärungen total verständlich vor, und trotzdem gibt es Karambolage in meinem Kopf, sobald ich sie umzusetzen versuche, und das, obwohl ich einiges schon mal so gehört habe (die grafische Darstellung meines Horoskops habe ich noch). Vielleicht soll es so sein .. .. ob es eine Konstellation gibt, wo der Betroffene sich nicht von seinem Horoskop sagen lassen will, wie er ist? Oder bin ich einfach nur so kaputt im „Denkstübchen“ .. ..
    An Deinem Text lag es jedenfalls sicher nicht, war schön ihn zu lesen😉

    Eines habe ich noch in Erinnerung: Chiron im Wassermann / 4. Haus wies auf nichts Gutes hin. Entfremdung, Verletzung der eigenen Persönlichkeit oder so.

    Liebe Grüße
    Veron

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  • Ich packe mal zusammen…

    Erstmal vielen Dank an Steven für die schöne Formatierung mit den Bildern. Sieht toll aus.

    Liebe Ingrid O.,

    Brächte mir ein echtes Horoskop Licht ins Dunkel?
    Einige Sachen wurden jedenfalls mir durch mein Horoskop schon klar. Ich denke schon, daß ein persönliches Horoskop sinnvoll ist – und sei es nur deswegen, um sich damit auszusöhnen, was man von der Struktur her ist.

    Liebe Tanya,

    Könnte man dich überreden mein Horoskop zu erläutern?
    Bitte, bitte nicht (lacht) – sonst komm‘ ich aus der Schreiberei überhaupt nicht mehr raus…

    Liebe Lumina,

    Sonne in Haus zwei, das heißt, die Verwirklichung geschieht auf der konkreten Ebene. Zum Beispiel gerade dadurch, daß Du hier in Artikeln Geistiges in Lesbares bringst – in Konkretes.
    Und doch, ich schrieb über Haus zwei.

    Lieber Helmut,

    „Horoskoperei“ ist ein bischen abwertend. Man muß sich damit nicht beschäftigen, es geht darum zu verstehen, wie man funktioniert. Das steht der Gegenwart überhaupt nicht im Wege. Könnte es sein, daß da ein bischen diese pseudochristliche Ablehnung der Astrologie hereinspielt?

    Liebe Susanne,

    außer du magst evtl. darauf eingehen auch per mail ?
    Bei einzelnen Fragen – wenn es sich nicht um ganze Horoskope handelt – kein Problem, Laß‘ Dir von Steven meine addy geben.

    Liebe Citara,

    vielen Dank.

    Liebe Veron,

    Karambolagen im Kopf sind immer gut.

    Noch allgemein:
    Durch eine mißverständliche Formulierung meinerseits fehlte bei obigem Text etwas, Steven hat es zwischenzeitlich hineingesetzt. Bei der Waage sind unter der Überschrift: Nicht zum lesen gedruckt die Gründe aufgeführt, warum der Mensch genau entgegengesetzt von dem denkt, wie er von der Anlage her ist. Dies erklärt, warum man Menschen von der Begegnung, vom Gespräch her oft ganz anders einschätzt, wie sie von der Substanz her sind.
    Wie überhaupt durch das Horoskop scheinbare Widersprüche des Menschen plötzlich klar werden.

    Liebe Grüße
    Matthias

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    • Lieber Matthias!

      Interessante Ergänzung, das erklärt einiges.

      Du findest Karambolage im Kopf also gut .. .. nun ja, angenehm ist es nicht, wenn man dann plötzlich überhaupt nicht mehr denken kann. Es ist wohl besser, ich beschäftige mich nicht weiter mit meinem Horoskop und konzentriere mich weiter auf Energetik und innere Personen. Gut möglich, dass eine davon das Horoskop nicht mag😉

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Liebe Veron,

        (lacht) – wir denken sowieso zuviel. Irina Tweedy beschreibt in ihrem Buch: „Der Weg durchs Feuer“, wie ihr Lehrer ihr für lange Zeit die Intelligenz soweit nahm, daß sie nur noch die notwendigsten Arbeiten verrichten konnte. Manche Dinge können sich nur lernen, wenn die Gedanken schweigen.

        Und, sicher, man muß sich nicht mit Astrologie beschäftigen. Ich tue es zu 99,99 % auch nicht…

        LG

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    • @ Matthias

      Zitat: Liebe Lumina,
      Sonne in Haus zwei, das heißt, die Verwirklichung geschieht auf der konkreten Ebene. Zum Beispiel gerade dadurch, daß Du hier in Artikeln Geistiges in Lesbares bringst – in Konkretes.
      Und doch, ich schrieb über Haus zwei.

      Ja, entschuldige, hatte ich überlesen, es kam beim Zeichen Stier.
      Aber „Konkretes“ stimmt wirklich sehr gut, auch in den vergangenen Jahren, beruflich selbstständig , Malen, etc…)
      Ich fand ja schon die Deutungen von Liz Greene sehr gut, Du kennst sie sicher auch (?), aber die von Dir gesandte Darstellung ist viel weitreichender und einleuchtender.

      Liebe Grüße von Lumina

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    • grüß dich Matthias 🙂

      Könnte es sein, daß da ein bischen diese pseudochristliche Ablehnung der Astrologie hereinspielt?

      nein, da liegste völlig daneben. Astronomie, Astrologie und Astrophysik sind für mich drei sehr interessannte und “ geheimnisvolle “ Themenfelder in die wie alle irgendwie “ mit eingebunden sind „. Ist nur das ich der ganzen “ Horos – kopiererei “ wenig aufmerksamkeit widme, für mich gibts wichtigeres.

      schönes WE, Helmut

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      • Lieber Helmut,

        (lacht) – natürlich gibt es Wichtigeres – aber um das zu sagen braucht man doch keinen Kommentar zu schreiben. Ich frage mich da halt immer, was jemand eigentlich aussagen möchte.

        Gut – trotz gelegentlicher Meinungsunterschiede habe ich Hochachtung davor, was Du alles durchgegangen bist.

        Ebenfalls schönes WE
        Matthias

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  • Ich vergaß die Benachrichtigung für weitere Kommentare….

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    • Hallo Matthias,

      sehr interessant deine Ausführungen und vielen Dank. Sie bringen mir endlich den vermuteten „seriösen“ Hintergrund der Astrologie nahe. Mir erging es in meinem Leben ähnlich wie Veron. Zeitungshoroskope waren zwar ein nettes Spielchen, aber nie wirklich ernst zu nehmen…

      Mir kommt dabei der Gedanke, wenn die Geburtstermine/-themen auf die von dir beschriebenen Art und Weise angelegt sind, könnte es doch suggerieren, dass ein Mensch, der im ersten Tierkreiszeichen geboren wurde, seinen Zyklus mit den entsprechenden Themen gerade beginnt, während ein Mensch, dessen Geburtsdatum im letzten liegt, diesen demnächst beendet?
      LG

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      • Liebe Monika!

        Du meinst, „junge Seelen“ fangen mit Widder an, und die „alten“ wären dann Fische?
        So was ging mir auch schon durch den Kopf, aber ich mag das nicht glauben.

        Liebe Grüße
        Veron

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        • Liebe Veron,
          ja, so in etwa, natürlich mit Ausnahmen.
          Ehrlich gesagt, mag ich es auch nicht glauben…😉
          …und ich erwarte auch von Matthias keine genaue Antwort diesbezüglich…
          Es würde mich aber interessieren, ob es Meinungen dazu gibt. Und wahrscheinlich hält man sich, wenn man diesen Standpunkt annimmt, länger (mehrere Leben) in einem Tierkreiszeichen auf mit seinen entsprechenden Kombinationen. Wahrscheinlich ist alles übergreifend…
          Mach dir keine Gedanken dazu, am Ende können wir dieses nicht beeinflussen, hier laufen höhere Prozesse ab. (wahrscheinlich😉 )
          LG und schönen Tag🙂

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        • Ich erlaube mir mal zu antworten.😀
          Nicht ganz. ^^
          Wenn du hinten fertig bist, fängst du auf höherer Stufe vorne wieder an. So wie du nicht nur einen Jahreszyklus in diesem Leben erlebst. Du erlebst viele Jahre und trotzdem gleichen sich keine zwei. Alles wiederholt sich und trotzdem immer wieder neu.

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      • Liebe Monika,

        gut, daß Du mit dieser Frage kommst – nein, welches Tierkreiszeichen jemand ist hat überhaupt nichts damit zu tun, wie entwickelt er ist. Es besagt ja nur, daß das Verhalten – die Sonne – sich in dem jeweiligen Tierkreiszeichen befindet. Jeder Mensch hat den gesamten Tierkreis in sich, nur auf welchem Gebiet – in welchem Haus – sich eine bestimmte Qualität auswirkt, ist unterschiedlich.

        Nochmal, weil wichtig – Entwicklung steht nicht im Horoskop. Man kann ein Horoskop in die Zeit legen, und da durchgeht jeder Mensch in 84 Jahren den gesamten Tierkreis. Alle 7 Jahre – in der Regel – ändert sich das Zeichen, welches für diesen Abschnitt vorherrschend ist.

        Das Horoskop ist quasi das Lineare, die Horizontale des Kreuzes, der durch die Zeitqualität bedingte Geschehensablauf. Wenn die Tierkreiszeichen ein Rad bilden, dann geht Entwicklung eher Richtung Nabe hin, Richtung Zentrum. Und während sich der Tierkreis dreht, bleibt das Zentrum immer am gleichen Platz.

        Eben wieder – Bürger zweier Welten. Eine Radnabe ohne Rad ist ja auch irgendwie ein wenig sinnlos. Und ein Rad ohne Zentrum ist ein Unding.

        Mein Lehrer ist Widder, und es gibt Fische, die ich ohrfeigen könnte. Das hat wirklich nichts zu sagen. JEDER hat alle Elemente in sich, sie wirken sich nur in verschiedener Weise auf verschiedenen Gebieten aus.

        LG

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        • Hallo….Matthias and all
          ich antworte mal hier querfeldbeet😉

          Wir schreiben von den „Sternen“ vom Himmel und Universen und allem was uns in welch Formen auch umgibt,
          ….das mag ich einfach.

          als ich das vorhin las
          “ Mein Lehrer ist Widder, und es gibt Fische, die ich ohrfeigen könnte.“
          mußte ich grinsen.

          tja..alles hat seine ‚Form‘ und seinen Grund.

          erzählen wollte ich eigentlich,das ich einen Brief heute bekam,
          geschrieben auf Museumspapier eigenartig und einmalig geformt.
          Der Absender sich nicht sicher war,ob dieser Brief überhaupt ankommt.

          darauf stand unter anderem:
          „ich bin nicht die Norm“
          „etwas aus der Form“
          “ ich bin eine Überraschung“
          „heute schreiben alle perfekt“
          „schön das ich ausgetragen werde“
          ……….
          und noch einiges andere liebe.

          mit dem folgenden sehr bekannten Text:

          »Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.«
          aus
          :http://www.diedenker.org/inhalte/der-kleine-prinz/

          nur so,weil es einfach schön ist😉

          Schatten und Licht sind immer da….

          Der Absender war freudig überrascht das die Nachricht ankam.

          einen wunderbaren Abend jedem

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        • Einen schönen guten Morgen Matthias.🙂

          „Entwicklung steht nicht im Horoskop.“
          Na, das ist ja sehr beruhigend… und ich dachte schon.
          Hoffentlich hast du auch Recht…😛😉

          „Der Bürger 2er Welten..“
          Das ist die Trennung! Dazu aber später.
          LG

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        • Hey Mister „M“

          Woher weißt Du das alles ???…….oder glaubst Du es nur zu wissen ????

          …ich bin ja fast „sprachlos“ !!!……🙂

          Welcher „Engel“ berichtet Dir tagtäglich nur davon ????

          Puhhh…..dass ist schon sehr harter „TOBAK“ ….. in allen Ehren !!!!

          P.S.

          ……und liebe Susanne…..ich auch „Fisch“ bin (leider)….und/aber hoffe, dass Du nicht Groll & Ohrfeigen gegen mich hegst…..oder dieses bzw. in etwa ähnliches anzuwenden gedenkst…..??? 🙂

          Du verstehst meine kleine humoreske Einbindung ?……dessen bin ich mir recht sicher !!!…..🙂

          ….ganz liebe Bremener Grüße an Dich ……..von johannes

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          • Lieber Johannes,

            wie Du gesehen hast, ist dieser Aufsatz auch Dir gewidmet – Du hast mich ja schließlich auch dazu mitermuntert.
            Natürlich glaube ich nur zu wissen (lacht) – und ansonsten – man schnappt halt mal dies, mal jenes auf.

            Der Tabak ist übrigens noch härter, wie Du glaubst – ich schrieb garnicht davon, aber Du kannst beispielsweise auch sehen, wenn z.B. ein Kind in seinem 8. Lebensjahr ein Trauma durch seinen Vater erlebt.
            Als ich mir damals die Konsequenzen bedachte – daß IN DEM MOMENT der Empfängnis schon programmiert ist, daß sich der Vater Jahre später eventuell in einer bestimmten Art und Weise verhält, wodurch das Kind traumatisiert wird, klappte ich erstmal für eine ganz Weile die Astrologie zu. Diese – und andere Konsequenzen, die sich aus dem astrologischen Bild ergeben – sind ungeheuerlich.

            Liebe Grüße
            Matthias

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            • Guten Morgen,
              na auch (oder Joe noch) schon da?
              Sag mal Matthias, „daß sich der Vater Jahre später eventuell in einer bestimmten Art und Weise verhält“…
              Ist dann der Vater überhaupt verantwortlich für seine Handlungen, sein Verhalten?
              Wie genau kann man das zuordnen und überprüfen? Ich meine wieviel Freiheit hat dann der Freie Wille des Einzelnen, um etwas zu ändern oder abzumildern? Wenn man sich ein Horoskop im Nachhinein ansieht, musste man doch dann erkennen können, wie konkret etwas eingetroffen ist.
              LG

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              • Liebe Monika,

                leider nur kurz, ich muß den Computer gleich ausmachen – erstmal, ja, man kann im Nachhinein überprüfen, welche Auslösepunkte sich verwirklicht haben.
                Ich war selbst einmal erschüttert, wo ich eine Frau fragte, ob sie in dem und dem Alter mißbraucht worden wäre und sie es bejahte.
                Nicht jeder Auslösepunkt muß im Äußeren in Erscheinung treten… und ob der Vater verantwortlich ist …. jein. Sagen wir es mal so, Strukturen, die wir haben, sind weitaus schwerer zu ändern wie man glaubt. Die Struktur des Vaters (oder anderer) ist im Moment der Geburt bereits erfaßt oder gegenwärtig, und unter normalen Umständen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß er diese Struktur beibehält.

                Als Erwachsener – als Kind geht das nicht – kann man „tricksen.“ Ein ganz billiges Beispiel, wenn jemand vom Horoskop her verschwenderisch veranlagt ist, aber wenig Geld hat, dann wird vermutlich genau zu der Zeit, wo der Saturn ausgelöst wird, der Gerichtsvollzieher kommen. Wenn der Mensch das aber vorher von sich weiß und einem guten Freund sagt, du, verwalte doch bitte meine Finanzen, dann wird der Saturn vorübergehen und nichts passiert.
                Anders ausgedrückt – die Götter wollen zu einer bestimmten Zeit ihr Opfer oder ihren Fraß, und den bekommen sie auch. Aber wenn man freiwillig vorher opfert, dann sind die auch zufrieden.

                Dies ist jetzt nur eine Teilanwort, weil zu dem „freien Willen“ wäre eine Menge zu sagen. Aber ob ich das mache, weiß ich noch nicht – (lacht) – man macht sich damit ziemlich unbeliebt. Besonders, weil die meisten Menschen glauben, sowas zu haben.

                Liebe Grüße
                Matthias

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                • Lieber Matthias,
                  so in etwa habe ich mir auch gerade meine Gedanken gemacht…
                  Mir kam aber das Bild einer Spirale, bei der der Beginn, also die nächsten Zentimeter recht klar vorliegen, alles weitere nach oben jedoch immer undeutlicher wird, da noch beeinflussbar. Die zurückliegenden Windungen wären dann die vergangenen Leben, auf die diese Spirale aufbaut.

                  „Anders ausgedrückt – die Götter wollen zu einer bestimmten Zeit ihr Opfer oder ihren Fraß, und den bekommen sie auch. Aber wenn man freiwillig vorher opfert, dann sind die auch zufrieden.“

                  Also hier bekomme ich wieder, wie bereits schon einmal als du es schriebst, aber ganz schön Bauchschmerzen… (Intuition?😉 )
                  Einen schönen Tag dir, Matthias
                  LG

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                  • Noch ein Zusatz,
                    weißt du Matthias, ich glaub zwar nicht dass es praktisch umsetzbar ist, aber theoretisch gesehen wären Betrachtungen interessant, wie hoch der Prozentsatz ist, wo Prognosen nicht oder wenigstens abgemildert eintreten. Ab welcher Zeit (Alter, Entwicklung) dieser Einfluss überhaupt möglich ist und wie ein klarer Bewusstseinszustand hier Einfluss auf die Entscheidungen hat. Dann könnte man wirklich Rückschlüsse auf einen freien Willen erhalten.

                    Okay… bitte keine Kritik, ich möchte mal wieder zu viel…🙄😛

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                    • Liebe Monika,

                      Hast recht – die Planeten Macht, Sex und Geld fehlen noch im Sonnensystem. Da war man wohl mal wieder schlampig….🙂

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                  • Nochmal:
                    “Anders ausgedrückt – die Götter wollen zu einer bestimmten Zeit ihr Opfer oder ihren Fraß, und den bekommen sie auch. Aber wenn man freiwillig vorher opfert, dann sind die auch zufrieden.“

                    Weißt du Matthias, die Bauchschmerzen kommen bei der Betrachtung – nicht das es falsch wäre -, sondern bei der Frage, welche Götter sind das eigentlich und wie befreie ich mich davon…

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                    • Liebe Monika,

                      nur so als Gedanke… wäre es vielleicht eine Idee, diese Götter erstmal kennenzulernen und zu akzeptieren, ehe man sich davon befreien will? Und könnte es nicht vielleicht sein, daß diese „Götter“ oder Schicksalsknoten ihren Sinn haben?

                      Ich weiß, die meisten Menschen bekommen Bauchschmerzen, wenn ihr angeblich freier Wille scheinbar eingeschränkt wird. Aber ist es nicht eine ziemliche Unfreiheit, sich von allem möglichen dauernd befreien zu müssen? Anstatt einfach mal nüchtern die Gegebenheiten zu akzeptieren?

                      Mit der Untersuchung der Prognosen und den Rückschlüssen dadurch auf den freien Willen – Monika, ich sehe direkt, daß der Wille bei den meisten nicht frei ist. Einschließlich von mir selbst. Das, was man als das Resultat einer freien Entscheidung betrachtet, ist meist ein Ergebnis von inneren Bahnungen. Und solange einem diese inneren Bahnungen nicht bewußt sind, wird man das nie erkennen.

                      Deswegen diskutiere ich eigentlich ungerne darüber. Entweder man erkennt es – dann weiß man um seine eigenen Gebundenheiten – oder nicht, aber dann führt jede Diskussion ins Leere.

                      Aber grundsätzlich vielleicht – ehe man sich „befreit“ halte ich es für viel wichtiger, erstmal zu akzeptieren, was man ist. Auch und gerade bei den Dingen, wo man unfrei ist. Anders ist keine Veränderung möglich.

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                    • Lieber Matthias,

                      Danke für deine Worte ,die du da an Monika schriebst,aber die ich so gut nachvollziehen und verstehen kann.

                      lg Susanne

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                    • Lieber Matthias,
                      wie wäre es, könntest du mir diese Götter vielleicht einmal vorstellen?😉
                      Und wovon sprichst du jetzt eigentlich, von Göttern oder Schicksalsknoten. In meinem Sprachgebrauch sind diese Worte nicht identisch.
                      Ich bin eigentlich ein Mensch, der sehr gut Gegebenheiten akzeptieren kann. Das Leben im Körper, auf der Erde ist beispielsweise so eine Gegebenheit. Du warfst mir (neulich) Verstandesdenken vor, jetzt bin ich dir nicht nüchtern genug…🙂

                      „Das, was man als das Resultat einer freien Entscheidung betrachtet, ist meist ein Ergebnis von inneren Bahnungen. Und solange einem diese inneren Bahnungen nicht bewußt sind, wird man das nie erkennen“

                      Das stimmt natürlich, aber das war hier nicht die Frage. Mir ging es um Rückschlüsse, ob und wieweit der freie Wille überhaupt vorhanden ist, also um eine Art Messmethode zu haben. Ich würde, könnte man diese Untersuchung durchführen (was natürlich hypothetisch ist), nur mit einem geringen Prozentsatz rechnen…

                      Freie Entscheidung kann, muss aber nicht unbedingt frei von den von dir angesprochenen inneren Bahnungen sein. Freie Entscheidung bedeutet für mich, ganz bewusst und unter Kenntnis ALLER Umstände eine Wahl zu treffen und sicher wird die Wahl meist irgendwelchen Zwängen unterliegen. Aber diese „Zwänge“ kann ich bewusst akzeptieren oder ablehnen und dann die Wahlentscheidung eventuell ausschlagen. Und natürlich unbestritten gibt es Entscheidungen, bei denen die Zwänge/ Konsequenzen so stark sind, dass keine Entscheidungsfreiheit bleibt.

                      „Deswegen diskutiere ich eigentlich ungerne darüber. Entweder man erkennt es – dann weiß man um seine eigenen Gebundenheiten – oder nicht, aber dann führt jede Diskussion ins Leere.“

                      Ja, okay Matthias, wir beide kommen irgendwie auf keinen „grünen Zweig“. Hierbei geht es dir zwar ums Thema Gebundenheit, …ich nehme aber deine Aussage zum Anlass, meine von mir freiwillig gegebenen Ankündigung auf einen Kommentar von dir unter „Gesucht – wirkliches Leben“ zu antworten, zurück zu ziehen.
                      Ich wünsche dir auf alle Fälle alles Liebe.
                      PM

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                    • Liebe Monika,

                      ich überlegte jetzt Tage, wie ich meinen Kommentar an Dich abfassen kann, um mich verständlich zu machen… aber ich weiß immer noch nicht, wie.

                      Solange man Zwänge kennt, kann man sich natürlich mit dem freien Willen entscheiden. Das Problem fängt da an, wo man die Zwänge nicht kennt, weil sie im Unbewußten liegen – und da hat man kaum die Möglichkeit einer freien Entscheidung mehr.

                      Du schreibst:
                      Freie Entscheidung bedeutet für mich, ganz bewusst und unter Kenntnis ALLER Umstände eine Wahl zu treffen und sicher wird die Wahl meist irgendwelchen Zwängen unterliegen. Aber diese „Zwänge“ kann ich bewusst akzeptieren oder ablehnen und dann die Wahlentscheidung eventuell ausschlagen.

                      Absolut richtig. Die Einschränkung liegt eben genau darin, daß wir meist die wenigsten Umstände kennen, welche uns zu einer Wahl veranlassen. Weil sie eben unbewußt sind.

                      Laß‘ Dir kurz von mir erzählen. Im Verlauf einer Übung erkannte ich plötzlich – es war ein Erkennen, welches über dem Intellekt steht – daß ich TOTAL determiniert bin. Auch dort, wo ich bis dahin wähnte, frei zu sein.
                      Die nächsten zwei Tage verbrachte ich in absoluten Depressionen. Sich selbst als determinierte Maschine zu erkennen ist eine niederschmetternde Angelegenheit.

                      Die meisten Menschen, welche ich kenne, sind sich ihrer Determination nicht bewußt. Ich sehe fast sofort, welche Mechanismen da ablaufen – das ist nichts Besonderes. Wer das in sich erkannt hat, erkennt es auch in anderen.

                      Es ist ein direktes Sehen. Wie kann ich darüber diskutieren, wenn ich für mich weiß, daß man es erstmal selbst in sich entdeckt haben muß? Aber daß man es dann direkt sieht?

                      Die meisten Menschen in ihrer Sehnsucht nach Freiheit, die hier auf diesem Planeten, wo man unglaublichen Zwängen unterworfen ist, mehr als verständlich ist, versuchen mit aller Macht, aus dieser Gebundenheit herauszukommen. Da sie sich aber scheuen, erstmal die völlige Gebundenheit, die völlige Unfreiheit zu konstatieren, kommen sie nicht über die Illusion einer Freiheit hinaus.

                      Dieses Wissen ist uralt, ich habe es nicht erfunden, aber ich kann es bestätigen. Dabei bin ich selbst noch hunderten von Zwängen unterworfen – aber ich weiß davon, und das nimmt ihnen teilweise ihre Macht.

                      Es gibt einen freien Willen, aber die wenigsten Menschen haben ihn. Um ihn zu entwickeln sehe ich keinen anderen Weg, wie erstmal die Gebundenheit in voller Bewußtheit zu erkennen.

                      Eine „Meßmethode“, ob es einen freien Willen gibt, halte ich für unnötig – wozu, wenn man es direkt erkennen kann? Warum sich einen Sonnenuntergang beschreiben lassen, wenn man ihn sehen kann?

                      Du schriebst noch:
                      wie wäre es, könntest du mir diese Götter vielleicht einmal vorstellen?
                      Und wovon sprichst du jetzt eigentlich, von Göttern oder Schicksalsknoten. In meinem Sprachgebrauch sind diese Worte nicht identisch.

                      Monika, Monika, ich glaube, Du willst mich einfach nur ärgern😉
                      Dir römischen Götter hießen Jupiter, Venus, Merkur, die Nornen webten die Schicksalsfäden… wir haben alles in den Mythen. In dem Sprachgebrauch, den ich verwendet habe, ist es beinahe identisch – da sind Götter sowohl wirkende Kräfte wie auch schicksalsbestimmend.

                      Und Dir die Götter vorstellen? Du hast jeden Tag mit ihnen zu tun…

                      Noch kurz zum Horoskop: Nicht jeder Auslösepunkt wirkt sich sichtbar im Leben aus, deswegen muß man mit Prognosen auch sehr vorsichtig sein. Andersherum allerdings sieht man die meisten wichtigen Ereignisse im Horoskop tatsächlich – und die zeitliche Übereinstimmung mit der im Horoskop angegebenen Zeit und dem tatsächlichen Ereignis ist oft erstaunlich.

                      Ich hoffe, daß es mir diesmal gelungen ist, das Thema etwas hinüberzubringen.

                      Dir liebe Grüße
                      Matthias

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                    • Lieber Matthias,
                      doch, du hast das Thema gut rüber gebracht, danke.

                      Ach, diese Götter meinst du…🙂
                      Man hätte natürlich auch solche „Götter“ wie Macht, Geld, Sex oder die weißen Götter (Medizin- und Pharmaindustrie) und mehr…, darunter verstehen können. Danke für die „Vorstellung“😉
                      Liebe Grüße

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                  • Liebe Monika…

                    „“Anders ausgedrückt – die Götter wollen zu einer bestimmten Zeit ihr Opfer oder ihren Fraß, und den bekommen sie auch. Aber wenn man freiwillig vorher opfert, dann sind die auch zufrieden.”

                    …………………………………………………………………………………….

                    Wäre da……die beste „Abwehr-Strategie“ nicht Jene welche……sich diesen „Möchte-gern-Göttern“ gegenüber,,,,,,völlig „UNSICHTBAR“ zu machen ????……

                    ….funktioniert……bei mir zumindest……schon seit Jahren (seit 2007/08) …….äußerst effektiv und „OPTIMAL“ zugleich……

                    …..und dies nenne ich dann auch nicht mehr „Glauben“….sondern „“WISSEN“ !!!!

                    WARUM ???……weil es einfach göttlich gut funktioniert……ohne in eine Erklärungsnot zu geraten……oder es auch noch „beweisen“ zu müssen…..

                    ….denn dass könnte ich auch nicht…..dass kann Niemand….zumindest „nicht“ mit den „WORTEN“ , in unserer alltäglichen Herkunftsform !!!

                    lg Joe

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              • Liebe Monika….

                ….als letzter Gruß für heute….

                ….ich verachte diese, unsere „Materie“ nicht…(mehr!)…..bin „ihr“ gegenüber, aber trotz alledem sehr „müde“ geworden…..und meine wahre „HEIMAT“ ruft mich nun immer „öfter“…..

                …..gestattet mir aber immer noch die „freie Entscheidung“…..ob ich es denn wirklich „jetzt“ schon möchte oder doch, eben noch nicht……sondern erst etwas später…?

                …..ich muss darüber erstmal analysieren und nachdenken…….???!!!

                …..eine gesegnete gute Nacht Dir…..und ich drück´Dich ganz lieb……….from johannes

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                • Okay Johannes, danke…
                  Für dich also eine gesegnete „Nacht“,🙂
                  für mich lieber einen angenehmen sonnigen Tag, möchte nach der Hausarbeit raus in die Natur und das Leben, die Sonne aufnehmen…🙂
                  LG

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                • Hi Johannes,

                  ….ich verachte diese, unsere “Materie” nicht…(mehr!)…..bin “ihr” gegenüber, aber trotz alledem sehr “müde” geworden…..und meine wahre “HEIMAT” ruft mich nun immer “öfter”…..

                  Du möchtest sterben?:mrgreen:
                  Ich glaub eher, daß kommt davon weil du wenig Erdung hast.

                  schönes Wochenende,😉

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                  • Hey Stevie…..

                    Ein ganz fettes „NEIN“ dazu…..mein lieber Freund….

                    NEIN….ich möchte noch“NICHT“ sterben…..jedenfalls vorerst „NOCH“ nicht !!!……hat größtenteils, mir meiner noch nicht komplett „vollendeten“ Seelen – Aufgabe zu tun“ ……

                    …..und so sehr ich den „Dalai Lama“ auch nicht sonderlich mag…..sei es seiner „irdischen“ Kontakte und Ansichten wegen…..oder auch seinem „jährlichen“ Besuch beim „Fürst der WELT“ in Lahsa….(in der inneren Erde)…….

                    …..einen einzigen Satz von ihm…..konnte ich dann schon sehr gut
                    heraus filtern:

                    ……hier eine leicht abgewandelte Formulierung, seiner Äußerung:

                    „Die allerwichtigste Aufgabe im Leben eines Menschen besteht darin, im Vorfeld und auch noch zu „Leb-Zeiten“……seinen späteren „ÜBERGANG“ (Tod) in allen Einzelheiten durchzuspielen und zu planen !!!……..

                    …….die „Zweit-Wichtigste“……hier auf Erden….ist seinen Seelen-Plan komplett zu erfüllen !!!

                    Es grüßt der Joe…..🙂 ……und ein schönes WE Dir !!!

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            • Ich weiß Großer……ich weiß…..!!!!

              Deshalb nimm` mich auch ja bitte….. nie nur allzu ernst…..

              …..aber komm` mir bitte auch nie, mit dem „nicht vorhandenen Vater-Komplex usw) – all`dem….wovon ich schon soo, soo lange abgeschlossen und „LOSGELASSEN“ habe…..oki?…🙂

              Ich weiß es doch auch nicht……warum ich Dich trotzdem auch so mag….aber da ist ETWAS (einerseits)……obwohl auch etwas „dagegen“ spricht……(Dich nicht ansatzweise gefühlsgesteuert „orten“ zu können)…..woran liegt`s denn nun wirklich !!!

              …..sag` Du`s mir?……falls Du es kannst ?

              ….bis später erstmal…..mein Bett ruft jetzt…..zwingend….🙂

              lg johannes

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              • LIeber Johannes,

                leider weiß ich das auch nicht, warum Du mich nicht fühlst. Aber vielleicht als Frage – hältst Du es für normal, andere Menschen „orten“ zu können? Vielleicht ist das ein bischen viel Anspruch?

                (lacht) – aber sei Dir sicher – ich bin weder ein Troll, noch einer von der „Gegenseite.“

                lg Matthias

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              • Danke Stevie……

                ..ich knuddel` jetzt mal gern zurück…..aber Du verstehst es ganz gewiss auch…..wie wichtig es für mich bzw. auch für event. einige „Andere“ war…sich endlich auch mal „Eye in Eye“ gegenüber zu begegnen !!!

                Ich weiß nicht, was die Zeit demnächst noch so alles mit sich bringt?…..wollte meine Freude darüber…..jedoch noch einmal explizit zum Ausdruck bringen……Vielen Dank Euch Allen dafür !!!!!!!!!!!!

                lg johannes

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            • Ja Mathias…..

              „Der Tabak ist übrigens noch härter, wie Du glaubst – ich schrieb gar (Anm. -noch ? ) nicht davon“

              ……………………………………………………………………………..

              „DAS“ kenne und weiß ich mittlerweile sehr wohl !……kann jedoch bisher zumindest……., „unmögllch“ öffentlich darüber sprechen…..“falls“ ? wir dasselbe meinen sollten?……weißt Du es ohnehin……auch selbst schon ganz genau !!!…..

              ….denn es sprengt alle ( nicht einmal nur ansatzweise vorstellbaren) Ketten des s.g. „menschlichen Geistes“ !!!

              ….in @-all Liebe………from johannes

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              • P.S.

                „hältst Du es für normal, andere Menschen “orten” zu können?“

                ….warum sollte es denn auch „UN-Normal“ sein?……und was zum Geier……“definiertst“ Du „bitte“als „NORMAL“ ???…….DICH & keine Anderen……sorry….aber ich versteh`s einfach nicht ?????🙂

                ………………………………………………………………………………….

                „aber sei Dir sicher – ich bin weder ein Troll, noch einer von der “Gegenseite.”

                …………………………………………………………………………………..

                Ja….ich „hoffe“ auch sehr mit Dir…..🙂

                lg

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          • moin lieber Johannes,

            eine Antwort auf deine Worte an mich.
            ich bin gerne die die ich bin,empfinde es überhaupt nicht als ‚leider‘ sondern genieße es.
            Groll,Ohrfeigen wieso,wozu?!
            lass es so stehen….ja🙂

            lg dir

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  • Wirklich sehr interessant. Lieber Matthias, vielen Dank für die Mühen die du dir gemacht hast.
    Ich sehe schon, noch ein Thema mit dem ich mich auseinandersetzen werde. Paracelsus sagte, ein Heilkundiger der die Astrologie nicht kennt ist ein Narr.🙂
    Ich habe mich bisher nur am Rande, in Verbindung mit den Archetypen, damit beschäftigt als ich mal nen kleinen Ausstecher in die Alchemie unternommen habe.

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    • Lieber Andi,

      bei Archetypen fällt mir natürlich sofort C.G.Jung mit seinem Buch über Alchemie ein. Ich weiß noch, daß ich mich ziemlich darüber ärgerte, daß er es nur symbolisch sah – meiner Ansicht nach ist Alchemie eine ganz konkrete Angelegenheit, und der Stein der Weisen ist Realität.
      Ansonsten schätze ich Jung sehr, und die Tierkreiszeichen sind sicherlich Ur-Archetypen. Man sollte vielleicht nur eines vermeiden: Die Systeme miteinander zu vermischen. Es gibt unzählige Bücher, Astrologie und Tarot, Astrologie und dies und das, Astrologie und Steine, ein sehr beliebtes Thema. Wobei ich einerseits für Skorpion je nach Artikel mal diesen, mal jenen Stein als Entsprechung finde – ja, welchen denn nun? Und vor allem – woher wissen die Leute das?

      Die alten Systeme haben meist eine Ganzheit, und man sollte sie in dieser Ganzheit belassen. Also wenn man Astrologie lernt, dann einfach nur Astrologie, ohne sie von anderen Gebieten her zu interpretieren. Ansonsten geht immer etwas verloren.

      lg
      Matthias

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      • Nja, die Systeme sind nicht „kompatibel“, hat wohl auch damit zu tun, dass die Wurzeln nicht dieselben sind. Vom Prinzip her ist unser Astrologiesystem (IMHO) z.B. dem Tzolkin der Maya ähnlich. Es wird zumindest ein ähnliches System zu grundegelegt, ähnlich einem Räderwerk mit „ungleichen“ Teilungen dass niemals zweimal die gleiche Kombination zulässt sondern im steten Wandel ist. So wie die Erde niemals den gleichen Ort in Raum&Zeit ein zweitesmal durchläuft. Geschichte wiederholt sich, aber immer ein bischen anders. Und trotzdem sind die Systeme nur ähnlich, aber nicht gleich. Um so faszinierender ist es dass beide Systeme eine höhere Wahrheit in ihrem Bereich adäquat abbilden. Ein wahres Mysterium. Beide Systeme zeigen die Entwicklung menschlichen Geistes im Kontext der Evolution. Alleine die Idee hier unzählige ineinandergreifende Zyklen zu vermuten die ein Menschenleben, ja selbst das Leben ganzer Kulturen weit überdauern ist mehr als bemerkenswert. Und dann auch noch auf die Idee zu kommen diese Zyklen mit der relativen Position und der Stellung unseres Planeten zu verbinden ist geradezu unvorstellbar angesichts der Tatsache dass die meisten Menschen heutzutage kaum in der Lage sind höheren Nutzen aus den Errungenschaften heutiger Wissenschaft zu ziehen, um es mal vorsichtig auszudrücken.
        Es ist alles ein unglaubliches Wunder und der Mensch ist das grösste Wunder von allen. Wenn ihm das nur endlich bewusst werden würde.

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        • Hallo Andy,

          ja – wir nehmen unser Menschsein viel zu selbstverständlich hin, und das Wunder dahinter sehen wir nicht mehr. Auch wie aus brauner, krümeliger Erde jede Blume, jeder Baum, jedes Tier und jeder Mensch entsteht, ist ein fascinosum. Welche unglaubliche Intelligenz muß da am Werk gewesen sein.

          LG

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      • Lieber Matthias!

        Ich war vor Jahren in einem Kurs: Jin Shin Jyutsu und Astrologie. Klar wird da auch vermischt, das Hören der Pulse und die Einschätzung des Klienten aufgrund seines Aussehens und seiner Aussagen mit seinem Sternzeichen. Ich habe zu wenig verstanden um beurteilen zu können, ob das gut zusammenpasst. Im Grunde geht es dabei darum, die richtigen „Ströme“ für den Klienten zu finden. Der Skorpion z.B. könnte erhöhten Bedarf an Unterstützung des Nierenstroms haben.

        Liebe Grüße
        Veron

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        • LIebe Veron,

          (seufzt) – ja, das ist das, was ich meine. Sicher, es gibt Bezüge, aber da nur vom Sonnenzeichen her zu gehen ist Diletanttismus. Gewisse Störungen kann man in den ersten drei Häusern sehen, was die Anlage betrifft.

          Genauso wie diese Geschichte, wo mal jeder Krankheit eine seelische Störung zugeordnet wurde. Sofort stürzten sich dann, wenn jemand mal was hatte, eine ganze Horde wildgewordener Amateur-Eso’s auf den armen Kranken und erklärten ihm haargenau, welcher Teil seiner verpfuschten Seele nun diese Krankheit hervorgebracht hat. Und daß man schließlich selbst daran schuld sei, wenn man leidet.

          Nochmal, es gibt Bezüge, ohne jede Frage, aber es gibt auch jede Menge unerwünschter Ratgeber, die einem ihr Viertelwissen unbedingt aufs Auge drücken wollen. Da hilft dann nur noch schleunigste Flucht oder ein solider Eichenknüppel.

          Genauso, wie es auch immer mehr Leute gibt, die „Chakren behandeln.“ Mein Lehrer sagte mal sehr richtig: „Wie kann man Chakren behandeln, solange man sie nicht sieht?“

          Ich denke, wir sollten sehr, sehr gut abschätzen lernen, zu was wir wirklich befähigt und befugt sind. Es gibt – immer noch – keinen Schnellkurs in der Entwicklung. Und ehe man sagt, Skorpion entspricht zum Beispiel dem Granat, sollte man doch in der Astrologie Bescheid wissen, meine ich. Und mir persönlich fehlt bisher auch jede Erklärung dafür, WARUM dieser Stein diesem oder jenem Zeichen entspricht. Intuition? Das kann auch eine nicht verdaute Blähung sein, die man für Intuition hält.

          Wobei ich auch hier nicht leugne, daß es Bezüge gibt. Aber – seien wir vorsichtig, bevor wir einfach angebliches Wissen übernehmen. Und überprüfen wir es.

          Liebe Grüße
          Matthias

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          • Lieber Matthias!

            Nur damit kein Missverständnis aufkommt: In dem Kurs wurde „alles“ durchgenommen, Planeten in Häusern und Sternzeichen, diverse Zusammenhänge .. .. aber es war mir viel zu kompliziert. Vermutlich war der JSJ-Lehrer bloß auch Astrologie-Fan und hat seinen Verstand mit allen möglichen Möglichkeiten spielen lassen, wann welcher Energiestrom zu behandeln sei. Genausogut oder vielleicht noch besser kommt man ohne all dieses Wissen mit Jin Shin Jyutsu zurecht.

            Es wird wohl so sein wie mit den Chakren. Entweder man nimmt wahr oder nicht .. ..

            So ein Buch mit den Behauptungen, welches Leiden was bedeutet und wohin man sich dementsprechend zu entwickeln hat, habe ich übrigens kürzlich zerfetzt und entsorgt, nachdem es jahrelang herumstand und mich vorher jedes Mal ärgerte, wenn ich reinschaute😉

            Liebe Grüße
            Veron (die alle paar Tage einen anderen Stein am liebsten mag)

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  • …wenn ich die Antworten so überfliege, dann sind wir doch alle an dem grossen Fragezeichen interessiert.
    Woher, wohin, weshalb und überhaupt….
    Werden wir je erfahren obs ein „dahinter“ gibt?

    So spannend, wie so vieles was ich noch nicht erfahren hab…..

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    • Liebe Ingrid O.,

      das sind genau die Fragen, die weiterführen können. Es heißt, die Fragen wären wichtiger wie die Antworten – weil sie den Weg bahnen, solange sie da sind.
      Halten wir also die Fragen offen…

      lg

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  • Hey Mister „M“

    Du beschäftigst hier mittlerweile eine ganze Menge von „Leut`chen“…..

    ….und dies als reiner, äußerer „Beobachter“ mitzuverfolgen, ist für mich (bisher) zumindest, überaus interessant……aber schau` mer mal…..was sich da so noch alles, an weiterem Geschehen ergibt…..

    ….ich bin auf jeden Fall sehr „belustigt“ bisher darüber !!!………lg Joe

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    • Hi Johannes,

      also ob ich über Deine Belustigung belustigt sein sollte, da muß ich unbedingt noch drüber meditieren…

      lg Matthias

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      • Hey Großer (Matthias)…..

        Wenn ich Dir ehedem „Filter-Verstöße“ vorgeworfen habe……betrifft dies natürlich….und absolut nicht ausgenommen davon…..natürlich ebenso, auch alle „meine“ bisherigen“ Comments und Äußerungen!…..

        Ich leider auch nicht „Dr. ALL-Wissend“……wie sollte ich denn auch ?

        Dass geht doch sooo auch gar nicht !!!!!!!!🙂

        Ich will nicht mehr….“clin´chen oder streiten“ ….mit Niemandem jemals mehr….ich hab` es einfach nur soo sehr satt…..diesen ganzen Salat !!!

        Grüß`li vom Joe (und ein schönes WE Dir !!!)……

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  • …lustig ist sicher das falsche Wort, denk ich.
    Philosophieren wir doch in eine Richtung, die im wesentlichen in Urbedürfnisse zurück reicht.
    Wir tasten uns an etwas heran, das unbegreiflich ist, was unser Gehirn überfordert, was wir vielleicht auch garnicht wissen sollen…..

    Die Lässigkeit des Seins – wenn ich das einmal erreicht hab, hinnehme was mir mein Weg bietet (und ich denke, dass meine Lebensweg schon irgendwie vorbestimmt ist) und ich mich von Geschehnissen überraschen lasse – auch wenn sie nicht immer lustig sind, dann glaub ich, ist das der Sinn meines Lebens.

    Annehmen was mir geboten wird —— mir wird zur Zeit viel geboten.
    Ich hab ein Tief überwunden und bin offen für meine „Gaben“.
    Und – ich habe akzeptiert, dass sich in den nächsten Jahren (ich hoffe, dass es noch viele sind) mein Kreis schliessen wird.

    Ich denke, dass ich auch kein Horoskop mehr haben muss, das mir sagt, was mir mein Weg ohnehin schon aufgezeigt hat.
    Ich glaub, mich hat grad die Weisheit des Alters erreicht……

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    • Liebe Ingrid,
      bin für mich zu einer ähnlichen Erkenntnis gekommen. So ein Horoskop ist meiner Meinung nach für den reifen Jugendlichen eine Lebenshilfe. In unserem Alter steht man dem eher gelassen gegenüber. Ich würde mein Verhalten usw. nicht mehr durch die Kenntnis eines Horoskopes beeinflussen lassen.
      „Reifer“ Jugendlicher deshalb, weil zu früh damit konfrontiert das Bewusstwerden eines Einflusses eventuell nicht in förderlicher Art und Weise verarbeitet wird.
      LG

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    • Liebe Ingrid,

      was du hier geschrieben hast, gefällt mir.

      Danke
      Dir ein schönes Wochenende.

      lg
      Susanne

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  • Guten Morgen ihr Seelenanteile🙂

    Matthias hat hier einen sehr sehr, meines Erachtens sehr wichtigen Punkt angesprochen, wodurch sich, das vermeindliche Individuum doch beschäftigen sollte.
    Freier Wille, ich denke der freie Wille, der wirklich freie Wille, beschränkt sich nur auf die Seele, auf dieses rießen Ding.

    Der alltägliche Mensch, selbst der vermeindlich Wissende, hat lediglich den freien Willen zu entscheiden ob er Müsli oder Schoko isst…-dies ist als Joke zu verstehen. Bei den vielen Menschen sind so wenige wo richtig viel Seele da is.

    Woher wissen wir denn ob unsere Entscheidungen nicht hauptsächlich von unseren momentanen Anlagen genau so entschieden werden wie sie sollten….

    Wenn man alte Schriften in die Hand bekommt und nicht nur neue Programmierungen – Channeling etc. konsumiert, kann einem anhand des gelesenen kurzfristig das Grauen überkommen. DIE Chance, die Möglichkeit die wir haben, ist uns zu befreien – dies ist der freie Wille. Bleiben wir in diesem Schlafzustand oder wollen wir in unsere absoluten Individualität mit vollem Bewusstsein weiter. Schaffe ich es die Individualität meiner Seele zu leben. Oder bleibe ich hängen, mit all den Programmen meines Körpers.

    Es geht nur, wie gesagt dies ist meine Fühlung, darum, so viel Seele-sprich Bewusstsein-als es nur möglich ist, in diesen Körper in diesem Leben reinzubekommen. Das ist die einzige Lebensaufgabe die wir haben. Dies ist meines Erachtens auch der Grund dafür, das Meister nur gewisse Schüler annehmen, nämlich jene, denen es verdammt Ernst damit ist und die schon eine gewisse Wachheit mitbringen. Deswegen auch die Geheimniskrämerei um solches Wissen, eigentlich ist es ja gar keine Geheimniskrämerei, sondern vielmehr so, das der, der echt will auch zu dem Wissen kommt. Die Anderen hinterfragen zu wenig und kein Meister wird seine Energie an solche verschwenden. An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals für diesen Wahnsinn, den gewisse Kreatoren hier begangen haben. Echt unlustig!!!!

    Die Astrologie ist wie eine Programmierkarte und Du bist dieses Programm, dies ist das was du hier in diesem Leben bist. Mit allen Veranlagungen, Dingens etc.
    Ab welchem Punkt wir tatsächlich diese Programmierung ändern können ist die große Frage.

    Ich erinnere mich an die gelesenen letzten Minuten von Mira Alfassa, wo sie mit aller Kraft, allem Wissen versucht hat sich zu widersetzen. Das hat mich unglaublich berührt, denn sie war eine große Suchende und hat es in ihrem Körper nicht geschafft. Es ist also kein Kindergeburtstag!!!!!

    Schönen Tag ins Universum
    Tanya

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    • @ Ingrid O., Tanya & all

      Zitat Ingrid : …“ (und ich denke, dass mein Lebensweg schon irgendwie vorbestimmt ist) und ich mich von Geschehnissen überraschen lasse – auch wenn sie nicht immer lustig sind, dann glaub ich, ist das der Sinn meines Lebens.“….

      So denke ich auch, finde meinerseits, dass der Lebensweg VON EINEM SELBST vorherbestimmt ist, um zu reifen, um heil und ganz zu werden. Vielleicht auch daher der astrologisch bestimmte Punkt meiner Geburt.
      DIE Situationen, die ich in früheren Inkarnationen noch nicht bewältigt habe, kommen erneut auf mich zu . ( vielleicht in bunter Vielfalt und durcheinandergewirbelt, aber doch vom Sinn und der Aufgabe her notwendig)

      Und den Sinn des Lebens ( meine Aufgabe) sehe ich darin, diese Situationen erst einmal anzunehmen, sie als gegeben zu akzeptieren. Wenn das geschehen ist, sie durch das Verstehen und die gewonnene Weisheit auf eine höhere Stufe zu heben, zu transformieren. ( z.B. anders denken, sprechen, handeln etc.)

      Daher meine ich, dass ein Mensch, der viel an sich arbeitet und sich selbst entwickelt, immer weniger in das Raster der Astrologie passen wird.

      Ich stimme auch Tanya hierin zu: Zitat: “ Es geht nur, wie gesagt dies ist meine Fühlung, darum, so viel Seele-sprich Bewusstsein-als es nur möglich ist, in diesen Körper in diesem Leben reinzubekommen. Das ist die einzige Lebensaufgabe die wir haben…..“

      Unser Körper und unsere Lebenssituationen bewegen sich, aber unser Bewusstsein bleibt unbewegt. Ich weiß,. wie Du es meint, Tanya, aber ich würde sagen, Bewusstsein „auszudehnen“, das Leben in seiner Totalität akzeptieren, sich entspannen und beobachten, Zeuge sein….

      Das Leben ist ein Mysterium und ich empfinde es als einfach wundervoll in seiner Ausgewogenheit! Obwohl es natürlich bei Widerstand auch ziemlich „hart“ sein kann….

      Liebe Grüße von Lumina

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      • Hallo Lumina,

        Ich mag deine Art, bei all deinen Kommentaren spürt man den Respekt vor dem fühlenden Wesen.

        Nun, eines möchte ich trotzdem noch einfügen, die Frage, wieviel von dem gemeinten ICH tatsächlich Seele ist. Oder auch, die Identität, die das Image gerne verdrängt. Wieviel wahrhaftes ICH lebt man?

        Ich habe keine Ahnung wieviel Seele man in 3D überhaupt reinkriegen kann, denn völlig, denke ich ist erst das Ziel irgendwann. Der lebendige Gott.

        Lg.Tanya

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        • Zitat: “ Nun, eines möchte ich trotzdem noch einfügen, die Frage, wieviel von dem gemeinten ICH tatsächlich Seele ist. Oder auch, die Identität, die das Image gerne verdrängt. Wieviel wahrhaftes ICH lebt man?

          Oh , liebe Tanya, eine komplexe Frage… ( Hoffentlich habe ich sie richtig verstanden….)

          Ich versuch´s mal so zu beschreiben, in einer Super-Kurzfassung, wie ich es sehe:

          In unserem innersten Kern sind wir Gott, göttlicher Geist . Das göttliche Mysterium ist deshalb niemals außerhalb von uns gewesen, wie abendländische Religionen zumeist behaupten.
          Wir als Menschen sind Geist und Seele, Lichtwesen ( die Lichtfunken aus dem göttlichen Gedanken, mit dem alles anfing) und Gefühlswesen in einem.
          Der göttliche Funke in uns ist unsere Lebenskraft.

          Die Seele wiederum verzeichnet und speichert jeden Gedanken und jedes Gefühl . Diese Gefühle sind die Voraussetzungen für unsere Lebensbedingungen, denn sie werden Umstände zu uns ziehen, die dasselbe Gefühl widerspiegeln und auf ´s neue hervorrufen.

          Demnach sind Gedanken und Gefühle der Grund dafür, dass wir eine einzigartige Ich-Identität oder ein Persönlichkeits-Selbst besitzen.

          Auf Deine Frage: „Wieviel wahrhaftes Ich lebt man“ würde ich demzufolge antworten , im Grunde leben wir immer unser wahrhaftes Ich, so wie wir es gerade zulassen. Meist ja sehr begrenzt im Überlebenskampf, in Konventionen und Glaubensvorstellungen, sozusagen ein verändertes Ego.

          Unbegrenzter und machtvoller könnten wir werden, wenn wir uns dem grenzenlosen Gedankenstrom, der aus der göttlichen Einheit fließt, anschließen, also Gott in uns wahrnehmen.

          Es gäbe noch viel dazu zu schreiben , ( wie das mehr praktisch geschieht z.B. ) aber ich höre jetzt erst mal auf.
          Die Sonne , der Wald … sie locken – 17 Grad bei uns , strahlender Sonnenschein!
          Hinaus in die Natur .

          Liebe Grüße von Lumina

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    • Liebe Tanya,

      Woher wissen wir denn ob unsere Entscheidungen nicht hauptsächlich von unseren momentanen Anlagen genau so entschieden werden wie sie sollten….

      Ganz genau. Immer wieder schreibe ich auch, man muß die Ebenen trennen – und dann wird wieder alles auf einer Ebene behandelt. Das Erwachen ist eine BEWUSSTSEINSVERLAGERUNG, man identifiziert sich nicht mehr mit der Mechanik, die man AUCH ist – und AUCH immer bleiben wird, solange man lebt.

      Sich von seinem Horoskop befreien – wozu? Genau hier stehen die Hausaufgaben, welche man braucht, um zu lernen. Müssen wir eine Programmierung ändern? Oder müssen wir sie nicht einfach akzeptieren, um endlich, endlich nicht mehr Kraft in einer unnützen Anstrengung vergeuden zu müssen und dadurch innerlich frei werden, obwohl wie „unfrei“ bleiben?

      Ich muß jeden Tag essen und trinken, und – oh Himmel – aufs Klo muß ich auch. Welche Unfreiheit! Das Fürchterliche daran ist, daß ich selbst als Heiliger nicht davon frei sein werde…

      Liebe Tanya, das hat natürlich jetzt nichts mehr mit Deinem Kommentar zu tun, der Gedanke kam mir halt dabei. Und was Du über die Meister schreibst – es ist auch genau meine Ansicht.

      Dein Kommentar hat mich berührt, danke.

      Liebe Grüße
      Matthias

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      • Zitat: Das Erwachen ist eine BEWUSSTSEINSVERLAGERUNG, man identifiziert sich nicht mehr mit der Mechanik, die man AUCH ist – und AUCH immer bleiben wird, solange man lebt …

        So sehe ich es auch. Zwei verschiedene Ebenen und die Erleuchteten können manchmal ganz merkwürdige Eigenschaften besitzen… Auch zum Beispiel körperlich schwer erkranken. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Für viele Menschen schwer zu verstehen, wie ich oft gehört habe.

        Abdi Assadi , den Du , Matthias, sicher kennst, hat es ebenso und sehr eindringlich beschrieben:

        Und es geht noch weiter: Die psychologische und die spirituelle Ebene sind zwei völlig verschiedene Dinge: Auch wenn du die volle Erfahrung des Erwachens hast. Es ist ein Irrglaube, dass wenn man erstmal „erwacht“ ist, das Ego automatisch geklärt ist. Bullshit! Du kannst einen Fuß fest in der Erleuchtung haben und den anderen in dem, was wir in den USA PMS nennen: Power Money Sex. Und das ist, was du in vielen Lehrern sehen kannst: Das Geld-Ding, das Macht-Ding und das Sex-Ding….

        Liebe Grüße von Lumina

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        • LIebe Lumina,

          nein, ich kannte Abdi Assadi nicht. Aber ich las mich kurz ein, und verlinke den Artikel, auf welchen Du Bezug nimmst, weil ich ihn für wichtig halte:

          http://www.sein.de/spiritualitaet/bewusstsein/2011/interview-abdi-assadi-die-fallen-der-spiritualitaet.html

          Einige DInge sagt er wortwörtlich wie mein Lehrer. Und trotzdem, und obwohl ich beistimme – den Geschmack des Numinosen vergißt man nie, wenn man ihn einmal hatte. Das Ego hat schon etwas davon, indem es sich alles unter den Nagel reißt, was ihm möglich ist. Und es ist eine sehr harte Schule, zu erkennen, daß man als Person, als welche man sich kennt, überhaupt nichts davon hat. Aber etwas anderes kann sich entfalten…

          Wir alle kommen aus egoistischen Gründen zur Esoterik – sei es, daß wir hier abhauen wollen, sei es, um keine Leiden mehr zu spüren, sei es, um etwas Besonderes zu sein. Wir alle haben ja einen Minderwertigkeitskomplex schon seit dem Moment, wo wir hier landeten, und den möchten wir ebenso natürlich kompensieren. Das ist alles normal.

          Später entscheidet es sich dann, ob der Mensch überhaupt fähig ist, einen spirituellen Weg weiterzugehen. Und das ist oft mit der Frage verbunden, ob man auch weitergeht, wenn man „nichts“ mehr davon hat. Die meisten scheitern hier.

          Ich zögere etwas, das hier zu schreiben, aber einige Kommentare hier auf der site, besonders frühere, hatten damit zu tun, sich selbst besondere Fähigkeiten zu attestieren und hielten das für Spiritualität. Solche Fallen sind natürlich, aber man sollte aus ihnen wieder herausklettern.

          Als ich hier zu kommentieren anfing dachte ich ja, ich überlebe keine drei Tage hier, dann werde ich von einer aufgebrachten esoterischen Meute gelyncht. Zu meinem größten Erstaunen bin ich immer noch hier…

          Sei es, wie es sei, ob Emotionalität, Spiritualität, wir müssen das tun, wozu wir momentan imstande sind. Was gerade auf dem Lebensweg liegt. Und dann kann Emotionalität spirituell sein und Spiritualität emotional. Unsere Entscheidungsmöglichkeit ist eigentlich auf das eingegrenzt, nehmen wir das an, was im jeweiligen Moment liegt, sind wir wach, verwirklichen wir es oder nicht.

          Manchmal sitzt ich hier, während ich Sätze formuliere und mag fast nicht mehr weiterschreiben, weil ich denke, soviele Worte, um einfache Dinge auszudrücken. Und diese vielen Worte schaffen es trotzdem nicht, die Essenz von dem hinüberzubringen, was ich hinüberbringen möchte… Aber gut, man muß nehmen, was man hat.

          Das Schlimmste ist eigentlich das Haften – als Krebs (mit Aszendent Zwilling, das ist der, der hier schreibt) weiß ich, wovon ich rede. Ob spirituell oder psychologisch, unsere Wahrheit ist immer das, woran wir gerade kleben. Und wenn die Klebstellen brüchig werden, schießen wir sofort eine Tube Pattex nach…
          Wenn dieses Haften, diese Gewöhnung an die Gewohnheit nicht wäre, würden wir geführt werden – und dann wäre es vollkommen belanglos, welches Etikett, ob spirituell, emotional oder scheißegal man der Sache gibt.

          Man kann auch an Gott kleben, und das können die schlimmsten Klebstellen sein…

          Trotzdem zum Schluß – aufzuwachen lohnt sich. Egal, was jemand meinen mag. Aber es hat auch seinen Preis…. um wach zu sein, muß der Traum geopfert werden…

          Liebe Grüße
          Matthias

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        • Also, wenn ich mir das so durchlese, was ihr, Lumina und Matthias, unter Erleuchtung versteht, dann ist es für mich kein Ziel, erleuchtet zu sein, sondern vielleicht ein Zwischenschritt.
          Für mich ist ein Ziel, die Einheit meiner verschiedenen Ebenen zu erreichen – das heisst, überall aufzuräumen und zu transformieren/heilen…
          An sich im „heilen Mensch“ sind diese Ebenen ja nicht getrennt sondern bilden eine Einheit, sind direkt miteinander verbunden. In diesem Zustand zu sein, würde für mich bedeuten, dass wenn ich meinen Geist heile, automatisch der Körper mitheilt – was in unserer momentanen Welt ja nicht so ist.
          Der erleuchtete Zustand, den ihr beschreibt, zeigt für mich eine Trennung zwischen körperlicher und geistiger/seelischer bzw. Gefühlsebene. Mein Ziel ist es, dies in einem durchgängingen Wirbelprozess zu haben – so wie meiner Meinung nach von der Schöpfung vorgesehen.

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          • Hallo Veroni_Ka

            Was mir an Deiner Ansicht sehr gefällt…..ist diese „inter-stellare bzw. inter-dimensionale“ Sichtweise…..falls ich Dich jetzt so „richtig“ verstanden habe?

            Sich zuweilen in anderen „Existenz-Ebenen“ wiederzufinden……wo Dich Leute, welche eigentlich langjährige Freunde von Dir sind…..plötzlich nicht einmal mehr wieder erkennen und nach Deinem Namen fragen…..Wer wäre da nicht völlig verwirrt ???.

            Es gibt soo….sooooo…..viel mehr…….da Draußen (bzw. eigentlich nur in unserem Inneren)……als sich unser s.g. Verstand nur erträumen könnte !!!

            lg johannes

            Gut Nacht……!!!!!

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            • Hallo Johannes,

              ob du mich da richtig verstanden hast, weiss ich nicht, vermutlich nicht😉 Mir ging es nicht um inter-stellar, sondern um die verschiedenen Ebenen wie Körper, Gefühle, Geist, Seele…

              „Sich zuweilen in anderen “Existenz-Ebenen” wiederzufinden……wo Dich Leute, welche eigentlich langjährige Freunde von Dir sind…..plötzlich nicht einmal mehr wieder erkennen und nach Deinem Namen fragen…..Wer wäre da nicht völlig verwirrt ???.“
              – nun, ich wäre es bestimmt🙂

              Und – recht hast du, es gibt da sehr viel mehr…

              Herzliche Grüße

              Veroni_Ka

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          • Liebe Veroni_Ka,

            manchmal staune ich ja ein wenig, was so alles als „Zwischenschritt“ angesehen wird – ich weiß ein wenig von inneren Schulen und das selbst da die Wenigsten diese Art von Wandlung zu sich selbst erfahren.

            Falls meine Kommentare den Eindruck erzeugt haben, ich würde Erleuchtung beschreiben, dann möchte ich korrigieren – es wäre alles falsch. Manche Dinge können erst gewußt werden, wenn sie erlebt werden, und es ist dann immer völlig anders, wie man es sich vorher vorgestellt hat.

            Sicher, jeder hat seine Vorstellungen. Die Einheit aller verschienenen Ebenen erreichen, überall aufzuräumen, zu heilen… ich kann nur sagen, da hast Du Dir was vorgenommen. Viel Glück dabei.

            Ramakrishna starb an Kehlkopfkrebs, mein Lehrer ist öfters krank, viele Lehrer starben jung. Also offensichtlich hatte Ramakrishna noch nicht die Einheit von Körper und Seele erreicht?

            Wir können natürlich auch unsere Meinung darüber haben, was die Schöpfung für uns vorgesehen hat. Meist sind es eben – Meinungen.

            Ich will Dich keinesfalls entmutigen oder verärgern, aber die Realitäten sind oft ein wenig anders, wie man es sich vorstellt oder wie man es gerne hätte.

            Gruß – Matthias

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            • Hallo Matthias,

              ich habe nochmal die Kommentare von dir und Lumina durchgelesen und festgestellt, mir ist da ein Fehler unterlaufen. In meinem Kommentar habe ich mich hauptsächlich darauf bezogen:
              „Zwei verschiedene Ebenen und die Erleuchteten können manchmal ganz merkwürdige Eigenschaften besitzen… Auch zum Beispiel körperlich schwer erkranken. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Für viele Menschen schwer zu verstehen, wie ich oft gehört habe.“ – und das hat ja nun Lumina geschrieben.
              Ich habe dann das, was du geschrieben hast:
              „Immer wieder schreibe ich auch, man muß die Ebenen trennen – und dann wird wieder alles auf einer Ebene behandelt. Das Erwachen ist eine BEWUSSTSEINSVERLAGERUNG, man identifiziert sich nicht mehr mit der Mechanik, die man AUCH ist – und AUCH immer bleiben wird, solange man lebt.“ einfach in den selben Topf geworfen. Beim nochmaligen Durchlesen ist mir aufgefallen, es sind 2 Töpfe.

              Ramakrishna: Da weiss ich nur, was gerade in Wikipedia steht. Meinem Verständnis nach hat er, wenn er an Kehlkopfkrebs starb, tatsächlich keine vollständige Einheit von Körper und Seele gehabt. Was sagt denn dein Lehrer über seine Krankheiten? Ist er denn der Meinung, er hätte schon eine vollständige Einheit von Körper und Seele? (Nachdem ich weiss, dass Seele verschieden verstanden wird, müsste man natürlich erst noch den Begriff Seele klären.) Für mich kommt Krankheit immer aus dem nicht-körperlichen Bereich, d.h., wenn ich krank bin, ist da in mir was anzuschauen und aufzulösen.

              Ja, natürlich sind die Realitiäten oft ein wenig oder auch mal deutlich anders als man es sich vorstellt oder wie man es gerne hätte, damit kannst du mich nun wirklich nicht entmutigen oder verärgern.

              Dass mein Ziel hoch gesteckt ist – nun, möglich :-)))
              Dieses Ziel heisst für mich nicht, in irgendwelchen tollen Bewusstseinszuständen rumzuschweben (obwohl das für mich ab und an durchaus sehr in Ordnung ist), sondern in meiner Körperlichkeit voll bewußt zu sein, mir meiner tatsächlichen Größe und Verbundenheit bewußt zu sein und meinen Körper so frei zu haben, dass meine „große Seele“ in ihm Zuhause ist.
              Ich bin überzeugt, dass ich dieses Ziel durch meine Ausrichtung und durch meine Auseinander- bzw. Zusammensetzung mit mir und meinem Leben Schrittchen für Schrittchen für Schrittchen erreichen werde – getreu Tranquilla Trampeltreu.

              Herzliche Grüße
              Veroni_Ka

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              • Liebe Veroni_Ka,

                Himmelswillen – ich möchte Dich weder entmutigen, noch verärgern. Gut, es gibt ein Beispiel von einem Adepten, der ein paar hundert Jahre alt ist – Paul Brunton traf ihn. Ebenfalls können einige Hatha-Yogis ihr Leben weit verlängern. Aber das ist Streß – Du mußt täglich Stunden über Stunden üben, mit dem westlichen Hatha-Yoga ist das nicht vergleichbar. Kein Alkohol, keine Ziggis, kein….
                Auch heißt es, daß die Alchemisten ihr Leben um hunderte von Jahren verlängern konnten.

                Ich denke mal, die Frage ist, was ist das Ziel, und was ist man bereit, zu opfern? Das Leben ist begrenzt, und wir müssen wählen, was uns am wichtigsten ist. Ich meine nur, wir sprechen hier manchmal ein bischen leichtfertig von Erleuchtung und ähnlichem, machen uns aber nicht klar, was wir dafür hergeben müssen. Es ist viel, viel mehr, wie man sich vorstellt – ich spreche hier nicht von Erleuchtungserlebnissen, sondern von der Transformation des ganzen Menschen.

                Ja, mein Lehrer hat sich zu dem Thema klar ausgedrückt, er hält die Behauptung, daß ein gesunder Geist immer einen gesunden Körper hat, einfach für falsch. Die Logik, gesunder Geist, gesunder Körper – es ist zwar irgendwie was dran, aber man sollte sie nicht verallgemeinern.

                Es ist ja auch eine unglaubliche Diskriminierung für Menschen, die krank sind. Die Logik wäre dann, falsches Denken, falsches Handeln, selber schuld. Es gibt genügend Eso’s, die so denken – es ist die Pest.

                Ehrlich gesagt, mache ich mir keine Gedanken darüber, über Ramakrishna hinauszukommen – man muß sich mal überlegen, was das heißt. Ich selbst bin nur ein kleiner Schüler, mein Lehrer ist ein Meer, und dahinter erstreckt sich der Ozean. Ich kann nicht mal ansatzweise erfassen, was Ramakrishna ist.

                Gerade gestern las ich von der Autorin von diesem Buch: „Bestellungen an das Universum“, daß sie an Krebs gestorben sei. Sie vertrat in ihrem Buch die Ansicht, daß man sich auch Gesundheit wünschen könne, und wenn das nicht funktionieren würde, hätte man was falsch gemacht.
                Sie verheimlichte dann ihre Krankheit, weil das ihr ganzes Lebenswerk ad absurdum geführt hätte.

                Ähnliches hörte ich noch von anderen, hauptsächlich amerikanischen Lehrern, die auch dieses: „Ein spiritueller Mensch wird nie krank“ vertraten, und dann Krebs bekamen. Und meist haben sie es verheimlicht – Feiglinge. Und die haben erleuchteter Lehrer gespielt…

                Trotzdem – warum nicht? Vielleicht bist Du ja die erste, ich würde mich freuen. Das meine ich aufrichtig. Es ist vielleicht nicht so wichtig, ob das, was wir anstreben, stimmt – Hauptsache, wir tun überhaupt was.

                Liebe Grüße
                Matthias

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                • Nachtrag:
                  Hier ist der Artikel über Krebs bei einer Propagandistin:

                  Wunschvorstellungen: Warum das Universum kein Versandhauskatalog ist
                  http://www.sein.de/spiritualitaet/ganzheitliches-wissen/2010/wunschvorstellungen-warum-das-universum-kein-versandhauskatalog-ist.html

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                • Hallo Matthias,

                  dankeschön für deine ausführliche Antwort.
                  „Manchmal sitzt ich hier, während ich Sätze formuliere und mag fast nicht mehr weiterschreiben, weil ich denke, soviele Worte, um einfache Dinge auszudrücken. Und diese vielen Worte schaffen es trotzdem nicht, die Essenz von dem hinüberzubringen, was ich hinüberbringen möchte…“
                  Ja, das trifft es grade ganz gut… Ich habe das Gefühl, dass wir grundlegend unterschiedliche Verständnisansätze haben. Ich verstehe glaub ich schon, was du schreibst, glaube aber, dass du noch nicht erfasst hast, um was es mir geht.

                  Mir geht es darum, ein durchgängiges System zu haben. Durchgängig, da geht es mir um die verschiedenen Ebenen (Körper, Gefühle, Geist, Seele,…). Diese Ebenen sind miteinander verbunden. Dadurch, dass wir einen ganzen Haufen Erfahrungen hinter uns haben, mit denen wir nicht immer ideal umgegangen sind (z.B. als Kind), dass wir als körperliche Wesen einen Vater und eine Mutter haben, deren Zustand ganz gewaltig in den eigenen Zustand mit hineinspielt, dass wir hier gewisse Strukturen auf der Erde haben, die auf uns wirken, dass auf der Erde bestimmte Ebenen versiegelt sind, etc., sind diese Ebenen verschmutzt, verschlossen, Verletzungen befinden sich darin, mit Fremdenergien belegt, …. also alles andere als durchgängig. Und hier sind wir erstmal bei den einzelnen Ebenen und noch gar nicht bei den Verbindungen zwischen den Ebenen, geschweige denn, dass wir uns schon mit Tiefe beschäftigt hätten… Mir ist also durchaus bewusst, dass mir nicht bewusst ist, wieviel und was da noch alles kommen mag.
                  Wenn also alles durchgängig ist, dann kann – so meine Meinung – meine „große Seele“ in meinen Körper kommen, was für mich eben ein wunderschönes Ziel ist. Das ist wohl ein anderer Ansatz als der, den du verfolgst? Und wenn ich so durchgängig bin, dass diese Seele den ganzen Körper vollständig ausfüllt – ja dann ist da meiner Meinung nach kein Platz mehr für Krankheit – denn wo Krankheit/noch was zu lösen ist, kann die Seele nicht rein. Das hat nichts mit einem gesunden Geist in eine gesunden Körper zu tun, es ist viel viel umfassender.

                  Noch zu deinem Kommentar:
                  Leben verlängern: Find ich eine schöne Sache, ist jetzt aber nicht das, worum es mir im Kern geht.
                  Meine Frage bezüglich deinem Lehrer und krank sein lautete: „Ist er denn der Meinung, er hätte schon eine vollständige Einheit von Körper und SEELE? “ Für mich sind Geist und Seele (also das, was ich hier jetzt einfach mal „große Seele“ nenne) zwei verschiedene Sachen. Und „Schuld“ bin ich nicht in Bezug auf meine Krankheiten – ich habe aber eine Selbstverantwortung dafür.
                  Ich möchte nicht über Ramakrishna oder sonstwen hinauskommen – ich habe ein tiefes Gefühl, wo ich hin will. Und das ist meine Wahrheit, meine Wahrnehmung, mein Weg. Dass auf dem Weg keine Krankheiten liegen – ja, das wäre vielleicht schön, andererseits sind die Krankheiten ja immer gute Wegweiser, wo’s als nächstes lang geht. Und dass spirituelle Menschen nicht krank sind ist mir persönlich fremd.

                  Herzliche Grüße
                  Veroni_Ka

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                  • Liebe Veroni_Ka,

                    ich glaube, ich verstehe, was Du meinst. Eine fertige Antwort habe ich da ganz gewiß nicht, weil ich ja nur meinem Stand entsprechend antworten kann. Aber vielleicht finde ich ein paar Fragen.

                    Die Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen in sich herzustellen und den „Schmutz“ auszuwaschen ist mit Sicherheit sinnvoll. Und ich glaube auch, daß einige Probleme damit gelöst werden können – auch, daß Krankheiten, die auf beispielsweise Kindheitstraumata gründen, sich heilen können.

                    Im Grunde gehört dies alles zum Bereich der Psychologie, der Heilkunst, des richtigen Umgangs mit sich, und ich denke auch, daß eine Seele sich da wohler fühlen wird.

                    Ob Durchgängigkeit dafür genügt, daß die „große Seele“ in einen einzieht?

                    Ich vertrete ja die Ansicht, daß der Mensch auf zwei radikal verschiedenen Bewußtseinen besteht – das eine ist das „normale“, mit dem man durchaus der liebste, empathischste und gefühlsvollste Mensch sein kann. Natürlich auch das Gegenteil.
                    Ein lieber, guter, harmonischer Mensch zu sein heißt noch nicht, daß man gewandelt ist.

                    Das andere Bewußtsein ist das, wo man erkennt, wer man wirklich ist, woher man kommt, was die Funktion hier ist und was der eigene Ursprung ist. Erst hier – meiner Ansicht nach – zieht die große Seele in einen ein.

                    Auf dem Weg dahin ändert sich die Anschauung von Körper, Geist und Seele ständig. Weil bei jeder Änderung von Dir selbst wird die Sicht auf diese Dinge anders. Solange wir noch diese Trennung machen, sind wir sowieso nie in der Gegenwart. Können wir eine Rose mit allen Sinnen sehen, können wir einem Menschen mit allen Sinnen „zuhören“, solange wir noch an diese Trennung denken?
                    Im Zen würde man vermutlich sagen, es existiert weder Körper, Geist noch Seele. Im Grunde sind das erstmal – Vorstellungen.

                    Dies sind keine Antworten, ich versuche zu verdeutlichen, daß unsere Vorstellungen, so edel sie auch sein mögen, immer nur unseren gegenwärtigen Stand wiedergeben.

                    Zur Krankheit – wenn Krankheit wirklich nur das Anzeichen für ungelöste Probleme wäre, dann würde ich Dir recht geben. Es wird behauptet, und es klingt irgendwie logisch. Aber – wir nehmen das so selbstverständich – wenn es nun garnicht so wäre?

                    Eine Frage wäre da noch, ob der Körper überhaupt für hohe Energien gemacht ist. In den Traditionen heißt es, nur bedingt. Ramakrishna zog sich den Kehlkopfkrebs durch Reizung des 5. Chakras zu. Das war der Preis, und ich denke, er bezahlte ihn gerne.

                    Von Bruno Gröning war bekannt, daß er mal sagte, wenn er nicht mehr heilen könnte, weil zu wenig Leute da wären, würde er innerlich verbrennen und sterben. Wie es meines Wissens dann auch geschah. Da war also auch eine Kraft, die, wenn sie nicht sofort weitergegeben wird, den Körper überfordert.
                    Diese hohen Energien heilen also einerseits, und andererseits können sie durch ihre Kraft zerstören…

                    Verstehe mich bitte richtig, ich möchte nichts behaupten. Aber, nachdem ich früher auch alles geglaubt hatte, was aus der esoterischen Ecke kam und halbwegs logisch klang, bin ich nun – durch Erfahrung – vorsichtiger geworden.

                    Ich glaube, wenn ich meinen Lehrer fragen würde, ob er die Einheit von Körper und Seele erreicht hat, dann würde er mich vermutlich ganz komisch angucken. Ich würde mir die Frage nicht getrauen, ein Lehrer kann da ganz schön hart werden. Er könnte mich auch beispielsweise fragen, ob ich denn überhaupt schon auf dem Stand wäre, irgendetwas von Seele und Geist zu wissen.

                    Wie gesagt – wir nehmen manches zu selbstverständlich – jedenfalls meiner Ansicht nach. Bei meinem Lehrer weiß ich, daß er Gott gefunden hat, und das ist das alleinig Wichtige für mich.

                    Es ist im Grunde nicht wichtig. Du schreibst, daß Du ein tiefes Gefühl in Dir drin hast, wo Du hin willst. Und das ist das Wichtige. Die Anschauungen über solche Dinge werden sich automatisch verändern, wenn man sich selbst verändert.

                    Liebe Grüße
                    Matthias

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              • Liebe Veroni_Ka !
                Zitat : „…Für mich kommt Krankheit immer aus dem nicht-körperlichen Bereich, d.h., wenn ich krank bin, ist da in mir was anzuschauen und aufzulösen“…..

                Damit hast Du recht, aber andererseits empfinde ich auch keinen Widerspruch zu den noch vorhandenen Krankheiten der Erleuchteten.
                Und da gibt es viele Beispiele. Sri Ramana Maharshi z.B. , einer der ganz großen Weisen, schau Dir nur mal seine Augen an… starb zum Beispiel auch an Krebs.

                Wir müssen vielleicht erst einmal definieren, was Erleuchtung eigentlich ist. Wie ich schon schrieb, ist für mich Erleuchtung der natürliche Zustand von tief empfundener Einheit mit dem Sein, das Ende allen persönlichen LEIDENS. Die unbewussten Schichten der Persönlichkeit werden losgelassen und in der Erleuchtung entdeckt der Mensch die essenzielle Wirklichkeit, die er mitgebracht hat und nach dem Tod wieder mitnehmen wird, die „falschen Gesichter“ , die Anhaftungen fallen weg.

                ABER , durch Erleuchtung ( ich schreibe hier natürlich auch nicht über eigene Erfahrungen, sondern über das, was ich aus den Berichten vieler Erleuchteter entnommen habe ) wird man nicht einfach ein neuer Mensch, viele Erleuchtete haben ihre typische psychische Eigenart beibehalten. Und das ist das Entscheidende. Man verliert nur seine Fesseln, seine Ketten, sein Leiden an der Welt und auch sein LEIDEN an seiner eigenen Krankheit.

                Der Mensch hat ja vor seiner Erleuchtung auch gelebt, geirrt und Ursachen gesetzt. Die sind durch den Prozess der Erleuchtung nicht einfach verschwunden. Wie Abdi Assadi sehr gut ausführt, verliert ein Erleuchteter nicht automatisch seine Individualität und manchmal bleibt sogar ein Teil seiner Konditionierungen übrig. Ich kannte mal eine Zen-Lehrerin, die umfassendes Satori erreicht hatte, jedoch immer noch Spuren von Eitelkeit und stolz auf ihren Weg aufwies. Und doch war da auch Freiheit und Ganzheit zu spüren.

                Die vollkommene Einheit von Körper, Geist und Seele sehe ich eher als eine Aufgabe der Selbstverwirklichung an und das ist bestimmt ein großes Ziel, aber meiner Ansicht nach trifft es den Begriff der Erleuchtung nicht.

                Liebe Grüße von Lumina

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                • Hallo ihr Lieben,
                  wie wäre es damit: Weil Erleuchtung so eine drastische Änderung ist, geschieht sie allmählich mit jedem Geistesblitz, mit jeder Erkanntem.
                  Liebe Grüße Petra

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                • Hallo Lumina,

                  mit der Definition vom Begriff Erleuchtung kann ich was anfangen, dankeschön!
                  Bestätigt mir das, was ich in meinem ersten Kommentar schrieb: „… dann ist es für mich kein Ziel, erleuchtet zu sein …“. Und bestätigt auch, was du schreibst:
                  „Die vollkommene Einheit …. ist bestimmt ein großes Ziel, aber meiner Meinung nach trifft es den Begriff der Erleuchtung nicht.“

                  „Man verliert nur seine Fesseln, seine Ketten, sein Leiden an der Welt und auch sein LEIDEN an seiner eigenen Krankheit. “ Das hört sich natürlich gut an🙂

                  Herzliche Grüße
                  Veroni_Ka

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  • So ein „Ich“ kann sich eigentlich nur alleine wirklich entfalten.
    Blos – alleine sein ist eigentlich ja nicht der Sinn des Lebens. Des Weitergebens.
    Drum hat der Mensch wohl auch die Fähigkeit und die Möglichkeit der Kompromisse.

    Wenn ich (Waage – Schütze – Widder im Mond) an mich denke mit einer Zwillings Mutter und einem Schütze Vater, einem Jungfrau Ehemann und einem Skorpion und einem Löwenkind, dann ist da ein Cocktail von unterschiedlichsten Anlagen versammelt, mit dem man erst einmal fertig werden muss.

    Da müssen eigene Anlagen zurückgesetzt werden um überhaupt überleben zu können.

    Wenn ich an die vielen Trennungen denke, mit denen junge oder jüngere Menschen heute zu kämpfen haben, dann mag das vielleicht an der Unverträglichkeit der Geburtstermine liegen —– oder ist der Gedanke zu abstrakt?

    Ist es meine Waagensonne, die mich der Harmonie verpflichtet hat und mein Widdermond, der den Kampf mit den anderen Sternzeichen aufgenommen hat????

    Zu schlicht gedacht? Vermutlich, aber mir fehlt einfach jedes Hintergrundwissen. Ich kenne nur die Klischees.

    Auffallend ist, dass mein Skorpion Enkel von seiner Wesensart seinem Skorpion Onkel bedeutend näher ist als seinem Löwenvater.
    Am End ist doch was dran an den Klischees…..

    Was für ein Thema!

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    • „So ein “Ich” kann sich eigentlich nur alleine wirklich entfalten.
      Blos – alleine sein ist eigentlich ja nicht der Sinn des Lebens. Des Weitergebens.
      Drum hat der Mensch wohl auch die Fähigkeit und die Möglichkeit der Kompromisse.“

      Deswegen heisst es auch, im Verhältnis zu den Eltern erkennst du wieviel von dir du verwirklichen kannst. Alleine auf einem Berg fernab von den „profanen“ Problemchen lässt sichs leicht die „Erleuchtung“ leben. Aber wehe man muss irgendwann wieder runter…
      Ich bin Sternzeichen Jungfrau und Aszendent Waage. Und wenn ich im Artikel von Matthias mir das so ansehe erkenne ich meine „Baustellen“ dort sehr gut wieder. Heute kann ich mir auch sehr gut erklären, weshalb es in meinem Leben immer wieder zu Übergriffen und Grenzverletzungen kam. Mein Leben lang dachte ich es läge an mir, ich wäre irgendwie schlecht und hab genau das Gegenteil von dem getan was ich hätte tun sollen, ich hab mich zurückgezogen.
      Was ich damit sagen will ist, sich mit dem Tierkreis und speziell seinem eigenen Zeichen auseinander zu setzen ist ungemein hilfreich wenn man sich und seine Umwelt verstehen will. SIch ein Horoskop anfertigen zu lassen in der Hoffnung Dinge vorhersehen zu können dürfte allerdings in die Hose gehen.
      IMHO geht es auch nicht darum ein schönes, unbeschwertes Leben zu leben, sondern seine Anlagen zu entfalten und zu meistern. Welche das sind zeigt uns das Horoskop. Und je schwieriger die Aufgabe scheint, desto mehr gibts dabei zu gewinnen. Wobei natürlich jedem individuell die eigene Aufgabe als beinahe unlösbar erscheint.😀

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      • LIeber Andi,

        Aszendent Waage hat ja im Deszendenten – im Du – den Widder, ein Marszeichen. Und hier haben wir die Grenzverletzungen – sowohl, daß man ab und an aggressiv denkt wie auch, daß Verletzungen von der Welt, vom Du hereinkommen.
        Wo sich das dann auswirkt, sieht man an dem Haus, in welchem der Mars ist.

        IMHO geht es auch nicht darum ein schönes, unbeschwertes Leben zu leben, sondern seine Anlagen zu entfalten und zu meistern.
        Klasse.

        lg
        Matthias

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    • Liebe Ingrid O.,

      sicher möchte die Waage Harmonie, und sicher ist der Mond – das Gefühl – im Widder schwierig placiert. Das Gefühl im Krieg quasi – unruhig, impulsiv, wechselhaft. Aber da sollte man doch das ganze Horoskop betrachten.
      Und Klischees haben ja irgendwo ihren Ursprung…

      Liebe Grüße
      Matthias

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      • …also vielleicht doch ein Horoskop – einfach um Erklärungen zu finden und Licht ins Dunkel zu bringen.
        Es könnte ja auch sein, dass sich ein „aha, also deshalb“ ergibt und Zweifel an sich und seinen Möglichkeiten aufgeklärt werden könnten…..

        Danke Matthias!

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        • Liebe Ingrid O.,

          ein Horoskop muß nicht sein, aber sich einmal eines machen zu lassen – bei einem guten Astrologen – ist einfach ein Puzzlestück, was schon zur Erkenntnis der eigenen Struktur helfen kann.

          Ich selbst bin ja kein Astrologe – ich möchte nicht für Geld den Leuten hundert Verbindungen erklären, von denen 99 sofort wieder vergessen werden – es ist einfach zuviel, was im Horoskop enthalten ist. Ich hatte einmal eine gute Therapeutin, eine sehr weise Frau, die nur das gesagt hat, was ich bis zum nächsten Treffen zu tun hatte – mehr nicht. Entweder ich tat es oder nicht, aber ich wurde nicht durch 50 andere Möglichkeiten noch abgelenkt.

          Und eigentlich finde ich ein Horoskop da sinnvoll – um mit herauszufinden, was im Moment passen könnte.

          Aber lasse Dir ruhig mal alles erzählen – und nimm‘ einen Kassettenrekorder mit…

          Liebe Grüße
          Matthias

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          • …jetzt grins ich einmal ganz breit —
            Ich kenne einen jemanden, der ist so…..! Ich werde nachfragen ob er Krebs ist.
            Immer ein bisschen chaotisch – jeder sagt „ach der Willi, der is so, der kann halt nicht anders“ aber auch der grösste Mist wird ihm nachgesehen denn er ist ein allerliebenswertestet Mensch!
            Könnt sein – wenn ich Deine Beiträge so lese, dass Du auch so ein Netter bist.
            Servus

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  • Vielen Dank für diese klare Zusammenfassung. Astrologie ist für mich eine sehr wahre Wissenschaft, und sehr faszinierend. Ich habe immer schon vor gehabt, mich mal intensiver damit zu beschäftigen.
    Bei mir ist das Sternzeichen das gleiche wie der Aszendent. Was hat das für eine Wirkung? Kann man dazu etwas pauschales sagen?

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    • LIebe Sunrose,

      wenn Aszendent und Sonnenzeichen zusammenfallen, entspricht die Anlage der Verwirklichung. Aber hier gibt es sehr große Unterschiede – die Sonne kann in dieser Konstellation entweder in Haus 1 oder in Haus 12 sein. Und da liegen Welten dazwischen – in Haus 1 wird der Mensch die entsprechende Anlage im Sichtbaren durchboxen, während in Haus 12 die Verwirklichung im Unsichtbaren liegt. Diese Menschen werden auch selten so erkannt, wie sie sind.

      lg
      Matthias

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  • Lieber Matthias,
    was sagt denn dieses alte System der Astrologie über die Verschiebungen? Oder hat es davon noch nix bemerkt?
    Ein derart starres System, wie du schreibst sei nicht zu vermischen. Für mich ist es so, daß es nicht mehr zeitgemäß ist und auch nicht, daß immer noch manche Menschen so tun, als sei alles eine große Wissenschaft, die natürlich nur sie wirklich verstehn. Und promt finden sie Leute, die sie fragen, wie sie ihr Leben gestalten sollen.
    Das einzige, was wirlich und mehr als je zuvor zählt, ist die Intuition.
    Ich vermische jedenfalls, wie es mir gefällt und was sich nicht fließend zeigt, ist so starr wie ein Ego, das meint, es hätte eine Weisheit für sichgepachtet.
    Bye

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  • Liebe Leanie,

    ich erinnere mich (lacht) Petra Herzele und mein mangelndes MItgefühl…

    Ich ersehe aus Deinem Kommentar, daß ich Dir immer noch herzlich unsympatisch zu sein scheine – was natürlich Dein Recht ist.

    Mit Deinem Einwand – ja, es stimmt, seit 2000 Jahren sind die Tierkreiszeichen um etwa eines verschoben, und die indische Astrologie bezieht diese Verschiebung mit ein. Sie haben ein anderes System.

    Die westliche Astrologie geht von anderen Voraussetzungen aus, da, wo der Frühlingspunkt ist, in der Tag- und Nachtgleiche, fängt der Widder an – obwohl dort tatsächlich der Fisch (glaube ich zumindest) steht. Aber man hat die Erfahrung gemacht, daß dieser geographische Abschnitt, ob er nun übereinstimmt oder nicht, eben Widderqualitäten hat. Und die nächsten 30 Grad Stierqualitäten usw.
    Ich brachte es deswegen nicht, weil mein Artikel ein Kürzestabriß über die Tierkreiszeichen war. Alles weitere hätte nur verwirrt.

    Was für Dich zeitgemäß ist oder nicht – und verzeihe, wenn ich auch nicht allzu freundlich zurückschreibe – hat nichts damit zu tun, ob es wahr ist oder nicht. Ich habe übrigens nie behauptet, daß es für die Entwicklung notwendig wäre, sondern ich schrieb es, weil ein paar Leute Interesse an einem Verständnis des Tierkreises angemeldet haben.

    Andere müssen es ja nicht lesen.

    Leanie, wenn Du etwas gegen mich hast – und das ist offensichtlich – dann sage es direkt, aber schieße nicht von der Seite her. Das mag ich nicht sonderlich. Ich glaube, daß Du eine liebe, interessierte Frau bist, aber Deine Intuition scheint in Bezug auf mich doch einige Lücken zu haben.

    Gruß – Matthias

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    • Was immer du magst oder nicht, ist ja deine Sache. Ich werde deswegen nicht anders schreiben.
      Es stimmt nicht, daß ich dich nicht mag und ich erinnerte mich nicht an „die Sache mit…“.
      Daß du schreibst „lach“, nehm ich dir auch nicht ab.
      Hier nochmal ganz klar, liebes Ego: es geht mir nicht um dich, sondern um eine Sache, um ein Verhalten.
      Und daß du nicht lachst, zeigt deine scharfe Antwort „aber Deine Intuition scheint in Bezug auf mich doch einige Lücken zu haben“. Hier wirst du persönlich.
      Wer`s mag, soll sich gerne weiter selbst beweihräuchern.

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      • Ingrid Obermaier

        ….nur aus Interesse: Bist Du Widder? Ich kenn so – sorry – aggressive Tendenzen auch an mir, wenn mich was nervt und ich mich irgendwie nicht wehrend verständlich machen kann….. Mein Widder Mond reagiert da sehr spontan —– ich, Waage Sonne, kann also garnix dafür!!!!!

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        • Nee, Ingrid, bin ich nicht (Widder). Da ist niemand anderes dafür verantwortlich, als das, was ich bin. Und das kann aggressiv wahrgenommen werden, es ist okay.
          Es ist wohl üblich, daß interpretiert wird, um das/den andere(n) unter Kontrolle zu bekommen. Doch was willst du kontrollieren?
          Steh doch zu Aggressionen, wenn sie erscheinen, das bist du doch nicht.

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      • Hallo Leanie,

        Deine beiden ersten Antworten nahm ich noch hin, aber jetzt sind ein paar klare Worte fällig. Zweimal hast Du jetzt auf einen Kommentar von mir geantwortet, und zweimal aggressiv. Am 29. September:

        Es ist mir egal, was irgendjemand dazu sagt. Scheiß auf klingende Namen. Scheiß auf Belehrungen.
        Ich bin jetzt hier. Ich hatte Mitgefühl. Das zählt. Das ist echt. Es ist für manchen anscheinend schwierig, das anzuerkennen, oder überhaupt nur zu bemerken.

        Jetzt schreibst Du:

        Hier nochmal ganz klar, liebes Ego: es geht mir nicht um dich, sondern um eine Sache, um ein Verhalten.
        Der Satz allein ist schon eine Überheblichkeit, daß es knallt – ich ein liebes Ego, und dann geht es auch noch um ein Verhalten, welches scheinbar bei mir nicht stimmig sein soll.

        daß immer noch manche Menschen so tun, als sei alles eine große Wissenschaft, die natürlich nur sie wirklich verstehn. …
        und was sich nicht fließend zeigt, ist so starr wie ein Ego, das meint, es hätte eine Weisheit für sich gepachtet.

        Natürlich war indirekt ich damit gemeint, sonst wären solche Sätze garnicht nötig gewesen.

        Wer`s mag, soll sich gerne weiter selbst beweihräuchern.

        Mir solche Sätze zu schreiben – jemand anders kann ja nicht gemeint sein – und dann noch zu schreiben: „Es stimmt nicht, daß ich dich nicht mag“ und dann noch jede Menge Unterstellungen hinterherzuschieben, halte ich, gelinde gesagt, für unaufrichtig. Es gibt auch schärfere Wörter dafür.

        Du schriebst noch: „Steh doch zu Aggressionen, wenn sie erscheinen, das bist du doch nicht.“ Ach so, und Verantwortung dafür übernehmen muß man natürlich auch nicht?
        Und ausgerechnet Du beschwerst Dich noch, daß ich persönlich würde, wenn ich Deiner Intuition in Bezug auf mich Lücken attestiere. Wobei dies keine Lücken, sondern ganze Mondkrater sind.

        Mit so einem Verhalten, welches nicht einmal zu seinen Aussagen stehen kann, möchte ich nichts zu tun haben.

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        • Wie du meine Worte an Ingrid „Da ist niemand anderes dafür verantwortlich, als das, was ich bin. “ umdrehst in “ Ach so, und Verantwortung dafür übernehmen muß man natürlich auch nicht?“, das ist mir ein Rätsel.
          Und dann gräbst du alte Kamellen vom Sept. aus…, die du anscheinend nicht verarbeitest hattest.
          Zurück zum Ursprung meines ersten Kommentares:
          Ein astrologisches System, das Verschiebungen ignoriert, die NICHT vor 2000 Jahren, sondern im Jetzt geschehen, gepaart mit jemandem der so arrogant agiert wie du es hier tust, damit möchte auch ich nix zu tun haben.
          Wenn das hier aggressiv klingt, ja mei, da steh ich zu.

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          • Hallo Leanie,

            na, wenigstens gibst Du jetzt zu, daß Du mich als arrogant empfindest. Und selbstverständlich waren auch die abwertenden Sätze Deiner früheren Kommentare auf mich gemünzt. Und jetzt habe ich auch noch was nicht verarbeitet… hast Du noch ein paar schlechte Eigenschaften, die Du auf mich draufkleben kannst? Dir fällt sicher noch etwas ein…

            Weißt Du, was wirklich arrogant ist? Keine Ahnung von Astrologie zu haben, sich nie selbst überzeugt zu haben, ob es trotz Verschiebung stimmt, aber Statements darüber abgeben. Wobei ich nicht einmal weiß, was Du mit heutiger Verschiebung meinst, sicher ein guter Grund für Dich, nochmal Deine Galle über mich zu entleeren.

            Ich kenne dieses Dummschwätz von der Homöopathie her auswendig, wenn mir, wo ich jahrelang Homöopathie praktiziere, Menschen logisch beweisen wollen, daß sie nicht funktioniert. Und ebenfalls null Ahnung haben. DAS nenne ich Arroganz.

            Schwätze nicht über Sachen, die Du nicht kennst. Und rede nicht groß über Intuition, wenn Du Dir solche Fehlbeurteilungen leistest. Nicht nur bei der Astrologie, auch bei Deinen Mitmenschen.

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            • „Ich kenne dieses Dummschwätz von der Homöopathie her auswendig, “
              DAS glaube ich dir aufs Wort, so beleidigend wie du wirst…
              Schönen Abend dir und bleib so gelassen, du weißt ja schließlich bescheid…

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              • Hi Matthias, hi Leanie
                Hmmmm, interessante Reibung ..:mrgreen:

                lg,

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                • Ich wollte ja gestern schon fragen ob wir nicht mal ein Rendezvous organisieren sollten… wegen der vielen Reib… äh… wegen des Entwicklungspotenzials…^^ Hatte dann aber Angst es landet evtl im falschen Hals…😀

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                  • Hi Andi,

                    Ich wollte ja gestern schon fragen ob wir nicht mal ein Rendezvous organisieren sollten… wegen der vielen Reib… äh… wegen des Entwicklungspotenzials…^^ Hatte dann aber Angst es landet evtl im falschen Hals…

                    Hahaha – let’s try ..:mrgreen::mrgreen:

                    lg,😉

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                  • Lieber Andi,

                    ja nicht. Meistens mögen mich die Frauen und ich mag sie. Aber etwa jede 20. – ich habe keine Ahnung, woran das liegt – läuft rot an, wenn sie mich nur sieht. Und reagiert ähnlich wie Leanie.

                    In der Realität reagiere ich ziemlich kalt und verabschiede mich – es macht wirklich keinen Sinn. Hier schrieb ich deswegen ein paarmal, um diesen Dreck, mit dem sie mich bewarf, zurückzuweisen.

                    Im Übrigen denke ich, daß die Kommentare selbsterklärend sind. Leanie hält mich nunmal für einien arroganten, sich selbst beweihräuchernden Knochen mit einen starren Ego, welches meint, die Weisheit für sich gepachtet zu haben – darf sie ja. Aber das ist nicht ihre Intuition, die da spricht, sondern ihre Galle.

                    Und irgendwann, denke ich halt, sollte sie diese Gülle für sich behalten. Meine Antwort halte ich in dieser Schärfe für angemessen.

                    lg
                    Matthias

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                    • Ja wer weiss welche Projektionen da am Werk sind. Es sind ja doch immer die eigenen Schatten, selbst wenn der Gegenüber uns zeigt wies „richtig“ geht. Ich selber bin da wenig robust und reagiere mit Rückzug weil ich mir die Schuld gebe wenn jemand mich nicht mag. Mit Angriffen kann ich echt schlecht umgehen. Ich flüchte mich dann oft in eine Arroganz die mich selbst nicht selten wütend macht.
                      Deshalb bewundere ich es auch ein wenig wenn jemand sich angemessen wehren kann. ^^

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                    • Lieber Andi,

                      sich selbst die Schuld geben… nehmen wir es mal astrologisch, da das hier Thema ist. Wenn Dein Mars mit dem Mars eines anderen im Quadrat steht, in einem 90° Winkel, dann knallt es – und ihr Beide wißt überhaupt nicht, weswegen. Man bekommt halt einfach eine Wut, wenn man sich nur sieht.
                      „Schuld“ ist da erstmal niemand – es sind Strukturen. Es ist „natürlich.“ Deswegen ist es ja so wichtig, daß wir in einem gewissen Sinn das „Natürliche“ – das heißt, die natürlichen gegebenen Strukturen überwinden, damit wir uns nicht wie ein Gefangener ständig darin bewegen. Was auch das Thema der Freiheit anspricht.

                      Das, was in der Menschheit teilweise als „natürlich“ angesehen wird, ist das Natürliche des Tieres – welches wir auch in uns haben. Und was leider dominant geworden ist.

                      Hier im Blog habe ich mich entschlossen, dem entgegenzutreten, wenn jemand über die Grenzen geht. Die Alternative wäre, einfach nicht darauf einzugehen, aber dann kommt die Sache nie in die Sichtbarkeit. Jetzt ist für jeden lesbar, ok, Matthias denkt so und so, Leanie so und so. Wichtig war mir allerdings, daß Leanie konkret wurde, wenn ich etwas nicht mag, dann sind es Anspielungen, hinter denen man sich verbirgt. Quasi der Dolch im Rücken, ohne daß man dazu steht.

                      Ich denke, wir haben das Recht, Übergriffe zurückzuweisen. Es sind allerdings Entscheidungen, die jeder für sich selbst fällt.

                      Liebe Grüße
                      Matthias

                      Gefällt mir

              • (lacht) – was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge und nicht den Balken in deinem eigenen…. das ist Sophisterei in Höchstform. Wenn man nicht einmal die eigenen Beleidigungen sieht, die man permanent verstreut, dann sieht es düster aus…

                Gut, Schluß jetzt. Ich weiß aus Erfahrung, daß weitere Diskussionen nichts bringen. Dich wird nichts dazu bewegen, mich anders zu sehen. Erst recht wirst Du Deinen eigenen Part nicht erkennen.

                Steven – interessant? Nun ja….

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                • Ein sehr guter und hilfreicher Dialog, passend zu vorangegangenen Diskussionen von Anssi :

                  http://www.fraganssi.de/dialog-wie-kann-ich-die-lieben-die-ich-ohrfeigen-will/

                  LG von Lumina

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                  • Liebe Lumina,

                    kurz noch – ich überfolg den Artikel, er ist schon sehr Meta-Ebene. In der konkreten Situation muß man sich entscheiden, was man tut – und da kommt man oft weder mit Esoterik noch mit Psychologie weiter.
                    Wenn mich jemand für ein arrogantes Rindviech hält, dann weiß ich zu 99%, daß der seine Haltung mir gegenüber nicht ändern wird. Vielleicht hat er ja auch recht, auch ich habe unbewußte Flecken, und ich überprüfe in mir jede Aussage, die man mir gegenüber macht.

                    Wenn allerdings jemand ständig über die Grenzen geht, weil er projiziert, dann deute ich erstmal an, daß ich das nicht so gut finde, und wenn er weitermacht, dann werde ich härter. Weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß Schweigen die Dinge nur im Untergrund weiterschwelen läßt.

                    Dies mag gegenüber dem Artikel banal klingen, und es ist auch banal. Ob ich den Menschen liebe, auch wenn ich ihn zurechtweise, weiß nur ich – und das ist immer Privatsache.

                    Zu dem Lieben noch ein Wort, weil da viel mißverstanden wird. Mein Lehrer sagte mal, natürlich liebt er jeden Menschen, aber er mag nicht jeden. Oft wird Liebe so mißverstanden, als dürfe man sich nie wehren, immer nur gut zum Anderen sein usw.

                    Natürlich ist es gut, den MENSCHEN zu lieben – wenn man dazu imstande ist. Das betrifft aber NICHT schlechtes Benehmen, Zerstörungslust, Aggression oder anderes, was im Menschen wohnen kann. Wenn jemand permanent meint, sich schlecht betragen zu müssen, helfen nur eindeutige Grenzen etwas.

                    Wir vergessen immer, daß wir auch das Tier in uns tragen – welches heutzutage sehr die Dominanz gewonnen hat. Das Tier im Menschen ist für Esoterik nicht zugänglich, durch die Jahrhunderte hindurch hat es dafür gesorgt, daß Heilige verbrannt, ermordet wurden, daß die Menschen in ein unaussprechliches Elend kamen. Weil die Menschen sich nicht rechtzeitig dem widersetzt haben – auch in sich selbst.

                    Die Schwierigkeit ist immer, daß wir sagen: Der Mensch – als ob das eine Einheit wäre. Wenn wir doch schon Menschen wären! Wir haben die Möglichkeit zum Menschen, aber sie wird selten genutzt.

                    Dies betrifft natürlich nicht mehr meinen kleinen Disput mit Leanie. Bis auf die Kommentare an mich schreibt sie ja eigentlich schöne Sachen, und wenn sie mir gegenüber etwas zurückhaltender wird, ist alles in Ordnung.

                    Liebe, wie Anssi sagt, ist keine Fähigkeit, die man erlangen kann. Sicher – sie ist überall, wir können sie nicht erzeugen. Wir können nur den Schutt wegräumen, der die Liebe hindert, zu uns zu kommen.

                    Aber nochmal – das hindert nicht, die Teile beim Anderen ganz klar zurückzuweisen, wo er übergriffig wird. Wenn man garnichts sagt, dann ermutigt man nur zum Weitermachen.

                    Noch zu einem Satz von Anssi:
                    Warum taucht der Konflikt überhaupt auf? Wieso erlebst gerade DU jene Situation und was will dir das Leben damit zeigen?

                    Vorsicht. Es ist natürlich etwas dran, und wenn jemand immer in ähnliche Situationen kommt, ist es gut, da mal genauer hinzuschauen. Aber nicht immer gibt es diese Entsprechung. Warum wurde Jesus von vielen auch gehasst? Warum wurden so viele Erleuchtete getötet? Was wollte das Leben denen wohl sagen… wir müssen aufpassen, daß wir da nicht in ein Formeldenken hineinkommen.

                    Der Artikel ist sicher gut, aber die konkrete Wirklichkeit ist oft doch ein wenig anders. Da sind solche hohen Verhaltensweisen nicht möglich. Außerdem – ich habe erfahren, wie mein Lehrer andere Menschen zurechtweisen kann – puh, das war harter Tabak. Und das, obwohl er die Menschen liebt…

                    Liebe Grüße
                    Matthias

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                    • Lieber Matthias !

                      Ich schreibe hier auch ganz allgemein, nicht unbedingt in Bezug auf Leanie und Dich, natürlich war das der Aufhänger, aber es ist ein Thema, was mich interessiert.

                      Du schreibst: “ Der Artikel ist sicher gut, aber die konkrete Wirklichkeit ist oft doch ein wenig anders. Da sind solche hohen Verhaltensweisen nicht möglich“….

                      Solche „hohen Vehaltensweisen“ verlangen sicher eine große Reife , aber dass sie nicht möglich sind, würde ich nicht behaupten. Du hast in Deinem Kommentar sehr auf die Liebe, über die Annsi auch spricht, Bezug genommen. Doch die psychologische Seite, die Anssi anführt, finde ich ebenso sehr einleuchtend. Ich kopiere hier mal einen Auszug hinein:

                      Aus dem Artikel :
                      „Das ist die Kette der Ereignisse:

                      Du beobachtest das Verhalten der Person
                      Du verurteilst das Verhalten (bewusst oder unbewusst)
                      Es entstehen unangenehme Gefühle
                      Das Entscheidende, was das Verhalten der anderen Person unangenehm macht, ist nicht ihr Verhalten, sondern deine Interpretation des Verhaltens. Deine Gefühle werden nicht von dem Verhalten anderer Personen bestimmt, sondern von deiner inneren Interpretation. Mit anderen Worten: Das Leid verursachst du dir selbst.

                      Wenn man das erkannt hat, dann kann man sich folgende Frage stellen: Warum stört mich dieses Verhalten überhaupt? Warum bringt mich das aus meinem Frieden heraus? Du schreibst, dass du das Verhalten „abstoßend“, „rücksichtslos“, „egoistisch“ und „hohlköpfig“ findest.

                      Eine mögliche Antwort ist: Die Person zeigt dir etwas, was du auch in dir trägst, was aber bisher nicht gesehen und liebevoll angenommen wurde. Was wir bei andern nicht mögen, ist sehr oft etwas, das wir an uns selbst nicht mögen, oder etwas, das wir gerne ausleben wollen würden, aber im Zwiespalt darüber sind, ob man das „darf“.

                      Du wirst nie frei sein, wenn du andere nicht so sein lassen kannst, wie sie sind. Wie könntest du ein authentisches Leben führen, wenn du immer den Erwartungen anderer entsprechen müsstest? Das ist unmöglich.

                      Solange du also die anderen nicht frei lässt, im dem Sinne, dass sie nicht so sein müssen, wie du sie gerne hättest, wirst du selbst nie frei sein können. Denn was du den anderen nicht gönnst, vergönnst du auch dir selbst.

                      Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass du alle mögen oder eine Beziehung aufrecht erhalten musst. Wenn es nicht passt, dann passt es nicht, dann kannst du dich im Frieden verabschieden, ohne das Bedürfnis aufrechterhalten zu müssen, dass man sich dir und deinen Vorstellungen (von richtig und falsch) anpassen müsste. Wo bleibt da die Freiheit?

                      Wir haben sehr wenig Einfluss darauf, dass sich Menschen ändern. Aber wir haben einen sehr großen Einfluss darauf, uns selbst zu ändern, und sehr oft ändert sich dadurch auch das Verhalten anderer Menschen uns gegenüber. Mehr noch: Änderst du dich, ändert sich deine Alltagsrealität. Diese Macht hast du.

                      Aber solange wir uns selbst nicht gestatten, frei und authentisch zu sein, und eben nicht nach den Erwartungen anderer Menschen zu leben, desto weniger werden wir auch andere Menschen frei lassen.

                      Wenn du frei sein willst, musst du den anderen auch frei lassen. Anders geht es nicht. Du kannst nur frei sein, wenn du alle frei lässt, so zu sein, wie sie sind….. “
                      http://www.fraganssi.de/dialog-wie-kann-ich-die-lieben-die-ich-ohrfeigen-will/

                      Ich glaube , es geht gar nicht um die Zurückweisung der so empfundenen Übergriffe, die ist häufig berechtigt und ich kenne auch viele Beispiele von Zen- Meistern, die ( aus Liebe !!) ihre Schüler entschieden zurechtgewiesen haben, jedoch ohne dass sich in ihrem Inneren eine Emotion „kräuselte“. Einfach aus der momentanen Situation heraus und und dann konnte sich der Schüler auch voller Liebe verbeugen. Die eigene Betroffenheit ( es trifft!) ist m.E, das Entscheidende und Annsi bringt das

                      ( s. Absatz : Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass du alle mögen oder eine Beziehung aufrecht erhalten musst. Wenn es nicht passt, dann passt es nicht, dann kannst du dich im Frieden verabschieden, ohne das Bedürfnis aufrechterhalten zu müssen, dass man sich dir und deinen Vorstellungen (von richtig und falsch) anpassen müsste….“

                      gut zum Ausdruck.

                      Liebe Grüße von Lumina

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                    • Hallo Matthias
                      Mir fällt auf, dass du oft von DEINEM LEHRER erzählst.
                      Wer bist du ohne ihn?
                      Ist nicht das Leben selbst ein Lehrer? Dein Leben? Ich brauche keinen anderen Menschen, der mir sagt, was ich tun soll, was gut und was schlecht ist. Wenn ich aufmerksam genug bin, lehrt mich das Leben täglich, kostenlos und voller Liebe.
                      Wollte ich mal loswerden. Ist aber nicht persönlich gemeint. Viele Menschen benötigen einen Lehrer.
                      Sarah

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                    • Ich für meinen Teil stimme dir zu.
                      Was oft fehlt ist Unterscheidungskraft. Wann muss ich mich zur Wehr setzen? Wann liegt der Fehler bei mir? Wann ist es am besten dem Problem einfach aus dem Weg zu gehen?
                      Es gibt keine Patentformel und diese Situationen werden dem Menschen, egal auf welcher Stufe er steht, immer wieder begegnen.
                      Die oft verkündeten Weisheiten müssen für Vieles herhalten. Mal als Rechtfertigung für ein beleidigtes inneres Kind, mal für „(selbst)gerechten“ Zorn, mal für Vorurteile, mal für rücksichtloses Durchboxen eigener Interessen, mal für simples Nichts-tun egal ob aus Feigheit, Unwissenheit oder Faulheit. All diese Dinge existieren, auch wenn die Mechanismen dahinter gerne spirituell-metaphorisch Verklärt werden und man hört, sieht und liesst soviel Unwahrheit und Unaufrichtigkeit gerade aus der Eso-Erleuchtungs- und Selbstfindungsszene. Um der unliebsamen Konfrontation aus dem Wege zu gehen hat man sich auch die Zweiteilung Seele-Ego einfallen lassen. Alles Negative wird dem Ego zugeschoben, dass man ja eigentlich gar nicht ist und damit ist gut. Dabei gibt es diese Trennung hier in unserer Realität nicht. Und gerade die Auflösung dieser herbeigedachten Trennung ist das Ziel selbstverantwortlichen Handelns.
                      Es ist eine wahre Herrausforderung Gott aufzugeben, selbst ans Ruder zu treten. Wer über sich eine Autorität akzeptiert, oder schlimmer noch, durch sich handeln lässt, sich als „Kanal“ zur verfügung stellt, gibt seine Macht an Zweite oder Dritte ab. Nicht jedoch die Verantwortung die dann nicht mehr wahrgenommen werden kann. Dadurch entsteht sau schlechtes Karma. Daran leidet die Menschheit. Die wenigsten wollen selbst verantwortlich sein, die meisten gefallen sich in der Rolle des Mediums ohne sich auch nur annähernd der Konsequenzen bewusst zu sein. Es fehlt hinten und vorne… am Verständnis, an Einsicht und vorallem an Demut.

                      lg,

                      Andi

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                    • Liebe Sarah,

                      ich schrieb in früheren Kommentaren bereits darüber – irgendwann muß ich mal das Zeug katalogisieren, damit ich einfach darauf verweisen kann.

                      Lehrer ist bei vielen ein Reizwort. Nicht nur bei Dir.

                      Ich schrieb bereits – wenn Du höhere Mathematik lernen möchtest, ist es doch sinnvoll, zu jemandem zu gehen, der die beherrscht?

                      Wenn Du kochen lernen möchtest ist es doch sinnvoll, bei jemandem zu lernen, der Dir die Kniffe und das Wissen, wie man Fehlschläge vermeidet, lehrt?

                      Und wenn Du jetzt gar Gott finden möchtest oder erkennen möchtest, wer Du bist – ist es da nicht gut, zu jemandem zu gehen, der dies gefunden hat?

                      Ich möchte es nur kurz anreißen, aber es heißt, der esoterische Weg wäre ein Ritt auf einer Rasierklinge – links und rechts gähnende Abgründe, in die man ohne Führung fast unweigerlich hineinstürzt.

                      Sprechen wir also vom Gleichen, wenn wir von Entwicklung reden? Oder meinen wir etwas Verschiedenes?

                      Dein Satz:
                      Viele Menschen benötigen einen Lehrer.
                      klingt so ein bischen nach: Wer’s halt nötig hat. Weil er noch nicht vom Leben direkt lernen kann.

                      Es stimmt, man kann vom Leben direkt lernen. Und wahrscheinlich wird eine Zeit ohne Lehrer kommen, wo dies so sein wird. Aber da sind wir noch nicht.

                      Über die Äonen wurde inneres Wissen gesammelt und bewahrt. In den Traditionen wurde das Wissen lebendig gehalten und an diejenigen weitergegeben, welche bereit waren.

                      Die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler kann von außen her kaum verstanden werden. Es ist eine Liebesbeziehung mit einer Verpflichtung, welche weit über den Tod hinausreicht. Wenn man die Werke von Yogananda, Gerda Ital, Paul Brunton oder Eugen Herrigel durchliest, kann es sein, daß man einen Geschmack davon bekommt.

                      Es geht nicht um den Lehrer als Person. Sondern es geht darum, daß ein echter Lehrer einen Teil Gottes verwirklicht hat. Und gehört ein Lehrer nicht auch zum Leben, von dem man zu lernen hat?

                      Wenn ich hier von meinem Lehrer schreibe, dann geschieht dies in Respekt und Dankbarkeit. Meine persönliche Ansicht ist, daß ein Lehrer ein Geschenk für diese Welt und für jeden Menschen ist, dem er begegnet.

                      Dies alles hat nichts mit Unterwürfigkeit zu tun – aber durchaus mit der Erkenntnis, daß man auch im Geistigen „Eltern“ braucht, die einen auf diese Welt vorbereiten.

                      Ich hoffe, ich konnte ein bischen den „Geschmack“ eines wirklichen Lehrers hinüberbringen.

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                    • Liebe Lumina,

                      stimmt, ich ging vielleicht zu stark von einem Bezug zu den vorherigen Kommentaren aus. Durchaus, in den Artikel stehen gute Dinge drin. Erinnert mich ein bischen an Thich Nath Han und an das Buch: „Ich pflanze ein Lächeln.“

                      Einen Satz von dem Artikel würde ich unterstreichen:
                      Solange du also die anderen nicht frei lässt, im dem Sinne, dass sie nicht so sein müssen, wie du sie gerne hättest, wirst du selbst nie frei sein können.

                      Daran arbeite ich seit Jahren. Diese verdammten Erwartungen an den anderen. Man hat ja recht, immer, und warum nimmt der Dummkopf die Ratschläge von mir nicht an – weil ich ja recht habe…

                      Die Konsequenzen gehen ja noch weiter, ich kann auch von den Illuminati, von der Elite, von Bestien in Menschengestalt nicht erwarten, daß sie so sind, wie ich es mir wünschen würde…

                      Ich darf es nicht einmal gedanklich, wenn ich frei werden will…

                      Wehren darf ich mich allerdings, aber – nicht aus Hass heraus, sondern nur aus der Notwendigkeit. Wahrscheinlich wird man erst in Extremsituationen sehen, wo man da wirklich steht – es ist viel, sehr viel verlangt. Aber es ist wahr.

                      Ob ein Lehrer keine Aggressionen hat? Bei den Zen-Leuten kann ich es mir vorstellen, das sind harte Knochen. Aber dies ist nicht Bedingung. Bhagwan Awatramani erklärte uns mal, daß ein „Erleuchteter“ noch alle Emotionen hat. Der Unterschied wäre nur, daß er wählen kann und nicht abhängig ist.

                      Wenn ich hier so manche Kommentare las, dann stieg es auch in mir durchaus mal heiß hoch und ich mußte tief durchatmen. Dann beobachte ich das und es kann sein, daß ich anfange, zu lachen. Dann überprüfe ich, ob die Emotion sachlich gerechtfertigt ist. Wenn ja, dann kann sie durchaus in meiner Antwort durchschimmern.

                      Ich denke, wie ich schon schrieb, durchaus, daß auch Jesus Emotionen hatte, als er mit der Peitsche (!) die Händler aus dem Tempel trieb. Den Teil der Bibel ignorieren einige Eso’s…

                      Die Emotionen gehören zu uns – wir sollen uns nur nicht davon beherrschen lassen. Wir sollen den Esel reiten, dann leistet er uns gute Dienste. Und nicht der Esel soll uns reiten – wie es in 90 % der Fälle geschieht.

                      LIebe Grüße Dir
                      Matthias

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                    • Lieber Andi,

                      ja, die „oft verkündeten Weisheiten“ können ein ganz schöner Fallstrick sein. Auch in der Richtung: „Oh, ich muß lieben!“ – „ich bin Gott“ – „ich darf nicht urteilen (und andere schon zweimal nicht..)“ – „alles ist Einheit“ und so weiter, und so fort.

                      Wir gebrauchen Worte, die wir noch nicht im Geringsten verinnerlicht haben, und damit werden wir unehrlich. Schlimmer noch, wir spalten uns in jemanden, der wir sind, und jemanden, der wir glauben zu sein. Und das hemmt jede Entwicklung.

                      Wir oft maßregeln wir auch andere in solchen Kreisen: „Du hast geurteilt!“ – „Hier spricht gerade dein Ego!“ – „Du mußt das kosmisch sehen!“ ….

                      Mein Gott…

                      Hier drin brachte ich mal den Ausspruch von St. Benedikt: Was der Kopf nicht versteht, versteht der Hintern (im übrigen eine prima Gebrauchsanweisung). Sofort wurde ich von einer Pseudoheiligen als spirituell tiefstehend abgestraft…

                      In dem Fall lieber in der Hölle bei Würfelbechern wie im Himmel mit solchen Heiligen…

                      Im Grunde läßt man sich sehr viel einfallen, um der Konfrontation mit sich aus dem Weg zu gehen. Wobei die Geschichte, daß man ja nicht sein Ego ist (solange man es hat, ist man es) und von daher nicht verantwortlich sei, natürlich eine Krönung der Absurdität darstellt.

                      Ein Medium zu sein wäre auch nicht gerade mein Traum. Wenn es Dir allerdings bestimmt ist, ein Medium zu werden, dann hast Du schlechte Karten, Dich zu weigern. Einigen der wenigen echten ist es so ergangen.

                      Gott aufgeben und selbst ans Ruder treten… je nachdem, wie man es versteht. Es gibt einen Satz: „Gott mischt sich nicht in Dinge ein, die der Mensch selbst tun kann“, und in den Sinne sollte man tatsächlich das tun, was man tun kann. Ohne immer nach Mama oder Papi zu rufen. Allerdings bei Dingen, die über uns liegen, kommen wir ohne „Gott“ – oder wie immer man ihn nennen will – nicht weiter. Nie kann eine untergeordnete Hierarchie einer höheren befehlen, nie kann eine untergeordnete Hierarchie eine höhere verstehen.

                      Auch der vielmißbrauchte Hinweis, daß wir ja selbst Gott in uns haben, hilft da nicht weiter. Denn sind wir dieser Gott? Es lohnt sich auch mal, darüber nachzudenken, wem der Gott in uns eigentlich gehört…
                      Haben wir also Gott oder hat Gott uns? Und wer hat da das Sagen?

                      Und vor allem der Satz: „Ich bin Gott“ … also dieses Ich ist er ganz bestimmt nicht…

                      Genug der Philosophie. Dir liebe Grüße
                      Matthias

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  • Korrektur – es muß natürlich geometrischer Abschnitt, nicht geographischer heißen..

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    • Lieber Matthias…..

      „Und wenn Du jetzt gar Gott finden möchtest oder erkennen möchtest, wer Du bist – ist es da nicht gut, zu jemandem zu gehen, der dies gefunden hat?“

      …………………………………………………………………………………………………………………

      Uns was sagst Du nun jetzt zu jenen Menschen…..die „GOTT“….auch „OHNE“ einen Lehrer gefunden haben?….sondern nur deshalb…..weil sie es vermocht haben…..Ihr HERZ völlig frei und von ganz allein zu öffnen und auch offen zu halten ???……weil sie schon von ganz selbst wussten, wie es richtig funktioniert?…

      Ich finde es nicht sehr gut……Menschen diese Fähigkeit schon im Ansatz abzusprechen…..und dies alles, „NUR“ einem „event.?“ qualifiziertem „Lehrer“ zuzusprechen……Wer weiß denn schon ganz genau…..“wer“ von uns jetzt Lehrer-Qualitäten“ in sich trägt und Wer nun überhaupt nicht dafür geeignet ist ?…..ich weiß es jedenfalls nicht !…..Du verstehst mich hierbei hoffentlich richtig ? !!!🙂

      Es gibt die „Annahme“…..dass über 95% aller derzeit geborenen Kinder, „durchweg“ überaus „hochbegabt“ zur Welt kommen….sprich geboren werden…..bis zu dem Zeitpunkt, wenn sie dann eingeschult (und „systemkonform“) – und regel-getreu manipuliert, sprich „Neu-programmiert“ werden….

      …erinnert mich gleich bezüglich, auch sehr an meine eigene Kind- und Schulzeit……und hier im Blog….bin ich auch gewiss nicht der Einzige, der ebenfalls annähernd ähnliches durchlebt hat ?!

      ….leider !!!!!

      ….lg johannes

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      • LIeber Johannes,

        offenbar verstehen wir unter „Gott in sich verwirklicht haben“ etwas verschiedenes. Gott in Dir verwirklicht hast Du ziemlich sicher nicht – ich übrigens auch nicht.

        Ich glaube, im Zen heißt es: „Es gibt nichts Schlimmeres wie zu glauben, irgendwo angekommen zu sein.“

        Ich selbst weiß nur von zwei Menschen, die ohne Lehrer Gottesverwirklichung erlangt haben – der eine war Ramana Maharshi, die andere vielleicht Mutter Meera.

        Ich weiß, ich weiß, es schwirren zur Zeit unglaublich viele Erleuchtete durch die Gegend, viele auch ohne Lehrer. Ich glaube, viele hatten echte Erlebnisse und viele schreiben oder sagen auch gute und wahre Sachen. Und doch – für mich besteht noch ein ganzer Dimensionssprung zu einem authentischen Lehrer einer Tradition, einem wirklichen Roshi, Sheik oder Swami.

        Ich kenne diese Sachen mit den hochbegabten Kindern. Verwirklicht sind die deswegen noch nicht. Und dieses Ritual, was teilweise um diese Indigo-Kinder herum veranstaltet wurde, ist nur noch abstoßend. Die müssen auch lernen.

        Im übrigen – ich muß gestehen, daß es mich langsam ankekst, mich fast verteidigen zu müssen, daß ich bei einem Lehrer bin. Die meisten wissen überhaupt nicht, was ein Lehrer überhaupt bedeutet – sie meinen es zu wissen. Wer unbedingt eine der größten Hilfen, die uns gegeben wurde, ausschlagen möchte, kann dies gerne tun. Meinen Segen haben die. Und wer meint, daß er ohne Hilfe die unglaublichen Fallstricke auf dem inneren Weg überwinden kann – gut, viel Glück dabei.

        Ich bin da anders. Wenn ich einen Menschen sehe, bei dem ich lernen kann, lerne ich.

        Liebe Grüße
        Matthias

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        • Bitte Mathias….

          ….fühle Dich „NIEMALS „an (ge) kekst“….dafür gibt es keinen einzigen logischen Grund….

          …..Gott in sich selbst…..erst einmal gefunden ( Ihn also nicht nur erkannt zu haben…..bzw. Ihn dann auch vollends…und in sich „verwirklicht“ und (verinnerlicht) zu haben…..also völlig „EINS“ mit IHM zu sein….

          ……Herrje….dazwischen liegen noch einmal unendliche & verschieden mögliche WELTEN….und frag` mich bitte nicht….wie viele es noch so sein mögen….den ich weiß es selbst auch nicht !!!

          ….aber eines….und nur dieses „Eine“ weiß ich mittlerweile „SEHR“ genau..!!!

          ….wenn ich Fragen…..an eine, als allseits rein „imaginär“ wahrgenommene Persönlichkeitsform….mit intigriertem und voll ausgeprägtem Bewusstseinsaspekt stelle…..

          …..und diese mir, in höchster Liebes-Klugheit auch darauf antwortet bzw. mir all` jenes Elend vom Leibe hält, worum ich zuvor auch innig gebeten habe…..da kann dann auch kommen „wer“ auch wolle ?…..

          …..nur WER Handelt, TUT & HEILT hat Recht !!!!…..alles andere, sind nur dumme Sprüche (Klopfer) von ALL-seits „Unwissenden“….

          …..Dank des Uns gegebenen „freien Willens“…..kann dies jedoch, auch ein Jeder, ganz für sich selbst entscheiden….“GOTT sei DANK“……..AMEN !!!!!

          ….und 3x DANKE noch hinterher !!!!!…….

          …..eine Gute Nacht Euch allen !!!

          ….lg johannes

          P.S.

          ….und….Bitte, bitte……jetzt auch keine unkonventionellen Sprüche wieder dazu…..dass es auch gegenteilige (negative) Wesenheiten sein könnten?…..welche da eventuell Einfluss auf mich nehmen……

          …..denn dass geht auch nicht mehr……denn mittlerweile kann ich sie nicht mehr nur exakt erfühlen und riechen……NEIN…..ich kann sie nun auch visuell konkret „sehen“ und wahrnehmen!!!…..in ihrer ursprünglich & „wahren“ Gestalt !…..ist nicht immer sehr „lustig“…..aber auf jeden Fall immer sehr aufschlussreich !!! 🙂 …und dass ist jetzt keineswegs auch nur durchwegs als „negativ“ anzusehen…eher auch, als persönlich ungemein „bereichernd“ !!!

          lg

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          • P.P.S.

            Von dem Gedanken, GOTT in dieser „unserer“ Daseinsform…..in mir auch konkret „verwirklichen“ zu können, habe ich mich doch schon sehr lange verabschiedet…..und auch schon mehrfach konkret so betont und formell niedergeschrieben?…..

            ….Warum?……Weil es einfach nicht möglich ist….mit unserem „minderbemitteltem“ Verstandes-Zustand……

            ……Deshalb ja auch der Spruch…..“Du sollst Dir von GOTT kein Bild machen“…..

            Allein deswegen…..weil unser s.g. großer menschlicher Mind…..es in alle Ewigkeit hinein gedacht……(zumindest in dieser unser Dichte)….

            …….auch „NIEMALS“ nur je ansatzweise begrifflich erfassen werden wird….geschweige denn….es dann auch noch halbwegs verstehen zu können !!!…..

            ….wie immer!!!!…..auch nur „meine“ ganz persönliche Interpretation dazu !!!🙂

            lg 🙂

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          • LIeber Johannes,

            was ich leider noch nicht ganz verstehe, ist, wie Gott mit Dir spricht – meinst Du damit, ganz konkret, oder so, daß Deine Wünsche erfüllt werden? Ich rätsele da einfach noch ein bischen.

            Liebe Grüße
            Matthias

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            • Lieber Matthias und Johannes
              Schöne Diskussion. Ich wollte dir Matthias nicht zu nahe treten wegen deines Lehrers. Mir ist es einfach aufgefallen, dass er oft erwähnt wird. Meine persönliche Meinung dazu: wenn ich ständig auf jemanden verweisen muss, ob dies nun der Gott der Kirche ist, meine Eltern oder der Lehrer: alle haben gemein, dass es Personen und Gebilde ausserhalb von mir sind.
              Dass man sich kein Bild von Gott machen soll, kann ich daher unterstreichen. Denn sobald man sich von jemanden oder etwas ein Bild macht, hat man es festgenagelt, eine klare Vorstellung davon und somit bin ich bereits abgelenkt – von mir selbst. Das Göttliche lebt ja in uns allen. Wenn ich leise genug bin und mir selbst vertraue, kann ich diese Stimme in mir tatsächlich wahrnehmen und sie als Wegweiser benutzen. Da bekommt man ein tiefes Urvetrauen zu sich selbst. Ein Lehrer wäre da nur Ablenkung.
              Es ist kaum in Worte zu befassen – denn man kann es eigentlich nur fühlen….irgendwann reichen die Worte nicht mehr.
              Was ich nicht so gut finde ist, dass du sagst Matthias:
              „Es stimmt, man kann vom Leben direkt lernen. Und wahrscheinlich wird eine Zeit ohne Lehrer kommen, wo dies so sein wird. Aber da sind wir noch nicht….“
              Wer sagt, wer wo ist? Es gibt doch keine Meisterschaft zu erlangen, kein erster Rang. Alles passiert in uns selbst. Und wenn wir zu uns selbst gefunden haben, steht da keiner da und gratuliert uns dazu.
              Herzgruss Sarah

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              • Liebe Sarah…

                „Meine persönliche Meinung dazu: wenn ich ständig auf jemanden verweisen muss, ob dies nun der Gott der Kirche ist, “

                ………………………………………………………………………………..

                …….es gibt und gab noch niemals einen „GOTT der Kirche“!….wo sollte „DER“ auch herkommen??? …..es gibt nur DER/DIE/DAS“ EINE“….aus dem „ALLES“ IST…….was auch wahrhaftig „IST“ (also auch existiert) !!!

                ………………………………………………………………………………….

                „Wenn ich leise genug bin und mir selbst vertraue, kann ich diese Stimme in mir tatsächlich wahrnehmen und sie als Wegweiser benutzen. Da bekommt man ein tiefes Urvetrauen zu sich selbst. Ein Lehrer wäre da nur Ablenkung.“

                …………………………………………………………………………………..

                Volle Zustimmung meinerseits !!!……aber wie erklären, gegenüber den „Ungläubigen“…..wie es sich mit der „Stimme“ verhält…..die man hierbei tief in sich drinnen vernimmt???……solange sie noch keine Telepathie beherrschen ???🙂 …..lacht…..

                …………………………………………………………………………………….

                „Es ist kaum in Worte zu befassen – denn man kann es eigentlich nur fühlen….irgendwann reichen die Worte nicht mehr.“

                ……………………………………………………………………………………..

                Diese Deine letzten Ausführungen….beschreiben mein Dilemma….der „begrifflichen“ Erfassung bzw. der Unverständlichkeit gegenüber Dritten schon sehr genau….. DANKE DIR sehr !!!!!……

                lg Joe

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  • Hallo an Alle!

    Ich würde gern – abseits von der Wissenschaft – wissen, ob Ihr Euer Sternzeichen „toll“ findet. Ob Ihr stolz drauf seid ein ……. zu sein.
    Habt Ihr die Erfahrung gemacht, dass jemand bewundernd oder bedauernd reagiert hat, wenn er Euer Sternzeichen erfahren hat?

    Servus

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    • Hallo liebe IngridO.

      als Kind/Jugendliche hatte ich so meine Probleme….Zugehörigkeit ( selbst zur eigenen Familie)…was ist das?!😉
      Die Erfahrung die ich auch heute noch öfter mache und dazu dann….
      “ wie du gibst dich aber ganz anders,also bist du nicht authentisch. “
      Es wird vom Außen sovieles erwartet,wie und was ‚man‘ zu sein hat, und wehe dem man selbst entspricht dem nicht……dann werden die Kanäle geschlossen.

      Bildern anderer zu entsprechen ist wohl nicht meine Aufgabe hier😉
      Das erzeugt nicht immer schöne Gefühle und Gedanken im Gegenüber.
      Dann wird scharf ‚geschossen‘ ,platt gemacht was nicht gesehen werden will.

      Ganz ehrlich,ich mag mein Sternzeichen.
      Auch wenn ich ab und an nicht ‚greifbar‘ bin.
      sich dann vorwiegend mit denen zu umgeben,die einen ’sehen‘ das ist das was mir gut tut.

      kennst du das Spiel “ ich sehe was was du nicht siehst“, oder so ähnlich.
      mir gefällts inzwischen,da ich niemanden etwas beweisen muss geschweige denn ’schuldig‘ bin.

      weiterhin mit Erstaunen durch diese Welt laufen,das ist das was ich liebe🙂

      lg Susanne

      PS:
      @ Matthias
      „Selbstverständlich bedaure ich JEDEN Krebs.“

      ab und an in Watte gepackt zu werden,wäre schon fein,oder?
      fände ich zumindest gut 😉

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  • Liebe Ingrid O.,

    ooooch…..

    Ich bin ja Krebs, und über die fallen mir gerade 3 Sprüche ein:

    1. Ein Krebs braucht morgens immer zwei Tassen Kaffee – eine für’s Hemd, die andere für sich.
    2. Ein Krebs kommt erst mit 40 langsam aus der Pubertät
    3. Jeder Krebs braucht einen Tierschutzverein

    Trifft alles auf mich zu (grins) – ich könnte noch als viertes hinzufügen:

    4. Matthias sucht jeden Abend auf’s Neue seine Fernsteuerungen.

    Selbstverständlich bedaure ich JEDEN Krebs.

    lg

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  • Was passiert eigentlich, wenn Geburten künstlich eingeleitet werden? Es kommen z.B Unfall, kosmetische Gründe oder auch eine zu einem bestimmten Datum erwünschte Geburt in Frage. Spielt unter Umständen der Grund für die Verschiebung eine Rolle? Fragen über Fragen fallen mir da ein…

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    • Hallo Andy,

      es gilt immer der Moment der Geburt, egal, wegen was. Es sieht so aus, wie wenn sich die Qualität des jeweiligen Zeitpunktes in dem Moment einbrennt, wenn das Kind seinen ersten eigenen Atemzug macht.

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      • Aha. Danke für die Antwort. Ich habe mir diese allerdings etwas weniger „einfach“ vorgestellt, mit Blick auf Systeme die z.B. den Augenblick der Zeugung als massgeblich betrachten.
        Aber so ist es ja quasi nicht genau vorhersehbar welchen „Imprint“ man bekommt. Eigentlich wolltest du Jungfrau als Ascendent aber weil dein Arzt schnell auf ne Feier muss wirste Löwe? *lol*

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        • Andy,

          (lacht) – tscha – wenn man sich sein Geburtsbild tatsächlich selber aussuchen würde, dann wären dies schon ziemliche Pannen. Allerdings – Döbereiner berichtete davon – mit den Verschiebungen der Geburt scheint es nicht so einfach zu sein. Ein Arzt wollte keinesfalls einen Skorpion als Sohn, er zögerte also die Geburt hinaus und tat alles, damit dies nicht passierte. Was geschah – der Sohn kam doch früher und hatte auch noch Aszendent Skorpion…

          Solche Beispiele gibt es einige – scheinbar pantscht das Schicksal da doch noch mit…

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  • …ich hab mir jetzt das Buch von Riemann bestellt.
    Schaun ma amal, was der so schreibt. Ich hab schon was von Riemann gelesen und komm mit ihm ganz gut zurecht.
    Ist es nicht erstaunlich, welche Diskussionen dieses Thema auslöst?

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  • Hey@all….Ihr Lieben….

    ….nur `mal so `ne recht „allgemeine“ Frage am Rande?….an Euch „alle“ gerichtet !!!

    „WIE“ z.B….. fühlt Ihr Euch momentan, innerlich so ganz „real“ und wirklich…???

    ….Tierkreiszeichen & astrologische Einflussnahme, kurz mal hierbei beiseite gelassen….

    ……………………………………………………………………………………………………………

    Für mich zumindest…..derzeit die „turbolenteste“ Achterbahnfahrt meines Lebens !!!…..wie ein Pendel, welches heute radikal nach links……morgen jedoch wieder……in „vollem“ Ausschlag und maximal gen rechts schwingt……und dieses, zieht sich jetzt schon seit Wochen so hin…..wenn nicht sogar schon Monate lang !!!

    Ich passe mich dem bisher, zwar auch so gut wie möglich an……habe auch meinen „geeigneten Ansprechpartner“ diesbezüglich🙂 ……aber an so manchen Tagen, liebe Freunde…..phuuuh..!

    …..denke ich sehr präzise….dass hier ein völlig „Neues“ Kapitel“ in unserem Spielfeld programmiert & aufgeschlagen wird derzeit…..und ich nicht unbedingt, ein sehr gutes „Gefühl“ dabei habe…..im Gegenteil !….trotz meiner allseits sehr „optimistischen“ Gedankenpflege….welche ich nun schon seit Jahren….so intensiv hege und pflege……

    ….ist da in nächster Zeit…..etwas sehr „Dunkles“ im Anmarsch (Träume & auch Wach-Visionen)……was letztlich unsere gesamte Menschheit extrem zu bedrohen scheint !!!

    Ich steuere gefühlt…..auch radikal dagegen…..und trotzdem taucht es immer wieder auf, als ob es sich nicht mehr verhindern ließe?…..macht mir echt großes Kopfzerbrechen derzeit !

    Gebt bitte bei „ähnlichen“ Empfindungen momentan….einfach nur mal kurz Bescheid (wenn gewünscht auch gern privat -Stefan hat meine Mail)……oder auch noch viel „lieber“…..auch bei „gegenteiligem“ Empfinden !!!🙂 …..auf jeden Fall…..läuft hier derzeit…..eine recht groß angelegte „Weizen von Spreu“ Trennungs- Aktion…!!!….nach meinem Empfinden zumindest !

    …..ganz liebe Grüße an Euch ALLE derweil………..from johannes

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  • Ihr Lieben,

    Meine Meihnung zu dem LEHRER Thema: ich denke da wird vieles Missinterpretiert…
    Den Gott in dir selbst- sprich deine ganzen Seelenanteile vereint im menschlichen Körper-dies ist das hohe Ziel. Das hat mit dem Urschöpfer nur sehr entfernt zu tun. Da ist man erstmal ein kleines Schöpferlein auf der Erde. Lehrer unterstützen einen um wesentlich schneller ans Ziel zu kommen. Und vorallem haben Lehrer auch das Wissen um die alten Gesetze der Materie, das heisst sie können BEWUSST die Gesetze einsetzen. Und dieses Wissen wird erstmal nur an verantwortungsvolle Schüler weitergegeben, die bereits ein weites Bewusstseinsfeld aufweisen. Zumindest die helle Seite arbeitet so.

    Illumis und co. verwenden diese Gesetze schon lange, das da ein ziemliches Ungleichgewicht vorhanden ist, is ja net zu übersehen.

    Es heisst ein wahrhafter Lehrer kann dir einige Runden ersparen. Natürlich kann man auch alleine herumsuchen, so wie ich viele viele Jahre lang🙂 nur, solange einen noch alte Geschichten belagern, von denen man glaubte sie längst verarbeitet zu haben, weil sie sich gut versteckt hielten, solange ist es gewissen Seelenanteilen einfach nicht möglich reinzukommen. Bumm. Und dann stockts halt ein wenig, bis die Bereitschaft loszulassen eintritt. Und dann gehts weiter. Je mehr Seele da ist umso lauter wird sie zu dir sprechen. Aber nicht zu verwechseln mit Traumaanteilen in einem selbst – auch die können manchmal ziemlich laut wirbeln :-)))

    Wie gesagt, Gedanken sind frei-dies waren meine

    Lg.T

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    • Hallo Tanya
      Wie du selbst sagst, die Gedanken sind frei. Danke für deine Gedanken.
      Unsere Gedanken unterscheiden sich halt. Aber macht ja nix. 😉
      Deiner Auffassung nach gibt es da draussen erlesene Leute, die das Wissen bekommen und es weitergeben dürfen. Wie edel! Was, wenn ich nun sage, dass JEDER von uns erlesen ist? Niemand ist besser, weiter,höher. Niemand muss auf ein Podest gestellt werden.
      Und du erwähnst, dass ein Lehrer dir Runden ersparen kann. Es gibt manche Lehrer, die bescheren dir ne extra Runde. 😉
      Du schreibst in gleichem Atemzug, dass nicht nur die guten Lehrer um die Gesetze Bescheid wissen, sondern auch die andere Seite, die Illumis etc… Diese Tatsache dürfte eigentlich schon für sich sprechen, dass da eben nicht nur in deinen Augen erlesene Menschen eingeweiht werden und wurden.
      Ich glaube, jeder Mensch sollte wieder seinen wahren Wert erkennen und seine Seelenanteile zu sich selbst zurückholen und dann Verantwortung übernehmen.
      Gruss Sarah

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      • Hi Sarah,
        Ich glaube, du missverstehst hier etwas. Es geht nicht um Podeste,
        oder Erhöhung anderer, aber es ist halt ne Tatsache, daß manche
        Leute weiter sind und daran können willige Menschen partizipieren.
        Man kann selber herumstochern und ja klar, kommt man auch weiter –
        irgendwie, doch Leute die das schon verwirklicht haben, können
        dir ne klare Richtung weisen.

        Mag ja sein, daß wir alle „erlesen“ sind, theoretisch, praktisch
        meistens nicht, das muss verwirklicht werden. Wenn dir ein Lehrer
        ne Extrarunde beschert, dann braucht man sie meistens auch ..

        lg,

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    • Hallo Tanya,

      deine Gedanken kamen bei mir gerade frei und klar herüber🙂

      Danke
      lg Susanne

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    • Hey liebe Tanjuschka….

      „Den Gott in dir selbst- sprich deine ganzen Seelenanteile vereint im menschlichen Körper-dies ist das hohe Ziel. Das hat mit dem Urschöpfer nur sehr entfernt zu tun.“

      ………………………………………………………………………………………………………………….

      Das finde ich jetzt aber wirklich sehr spannend !!!…..könntest Du mir bitte, Deine Vorstellung vom „UR-Schöpfer!“…..so wie Du Es/Ihn bisher erkennst bzw. Ihn siehst, doch nochmal etwas näher erläutern ???

      Vielen Dank !!!……Grüß`li…..vom Joe🙂

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  • Hi Steven
    Ich verstehe dich. Wie gesagt, unsere Meinungen müssen sich nicht decken. Sorry😀 Schau dein Satz hier: „können dir ne klare Richtung weisen….“
    Aber ist des Lehrers Richtung denn meine Richtung? Weiss ein anderer, was ICH brauche? Wer wüsste dies besser, als ich selbst? Klar, ein Lehrer kann gut sein, um sich dies überhaupt bewusst zu machen, ein Lehrer kann dir zeigen, dass alle Antworten in dir liegen und er nicht notwendig ist. Ein richtiger Lehrer wird dich freilassen.
    LG Sarah

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    • Aber ist des Lehrers Richtung denn meine Richtung?

      Das findest dann schon raus ..

      Weiss ein anderer, was ICH brauche? Wer wüsste dies besser, als ich selbst? Klar, ein Lehrer kann gut sein, um sich dies überhaupt bewusst zu machen, ein Lehrer kann dir zeigen, dass alle Antworten in dir liegen und er nicht notwendig ist.

      Weisst du sarah, wir selbst stehen uns oft mehr im Weg, als wir gerne zugeben möchten.
      Wir sehen den sprichwörtlichen Baum vor lauter Wald nicht ..
      Ja, alle Antworten liegen in uns, aber da musst erst einmal hinfinden.
      Ein Lehrer kann dir zeigen – how to do! Das verkürzt Zeit
      und Stress.

      Nein, unsere Ansichten decken sich nicht ..🙂

      lg,

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    • Entschuldigung, dass ich auch meine Meinung mitteile😉
      Es gibt offenbar verschiedene Phasen und Zeiten in den unterschiedlichen Lebens- und Entwicklungsfolgen der Menschen. Spontan fallen mir 3 ein…

      1. Die Phase, bei der sich die Menschen in der Anbindung an eine (herkömmliche) Religion wohl fühlen, denen diese dann ein Wegweiser ist und welche ihnen Halt im „Dschungel“ des Lebens gibt.
      2. Jene Phase, in welcher der Mensch sich daraus befreit. Beginnt, sich selbst zu erkennen, sich seiner Kraft, seines Seins und seines Bewusstseins gewahr wird. Hier würde ich auch das Entwickeln des Urvertrauens ansiedeln.
      3. Das Erkennen der eigenen Begrenztheit, der eigenen Schwächen aus dem eigenen Bewusstsein heraus. Es hat vielleicht auch etwas mit Demut zu tun… aber auch dem Wunsch, sich weiter einzubringen. Ich merke, es ist schwierig auszudrücken… Hier ist nun ein geeigneter, kompetenter Lehrer – was immer auch der Lehrer sein mag, ein Glücksfall und kann jemanden schneller in die entsprechende Richtung weisen. Hier sollte auch verstanden werden, dass nicht jeder Lehrer für jeden Schüler geeignet ist.

      Also, warum das Rad 2x erfinden, wenn das Wissen um seine Existenz doch schon vorhanden ist…, und warum sollte ich das nicht nutzen, wenn ich mich da hingezogen fühle?
      LG

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      • Hallo liebe Monika,

        „Also, warum das Rad 2x erfinden, wenn das Wissen um seine Existenz doch schon vorhanden ist…, und warum sollte ich das nicht nutzen, wenn ich mich da hingezogen fühle?“
        Jepp denke ich ebenso.

        ja wieso sollte ein Lehrer mich auf meinem Weg ein Stück begleiten wollen?
        weil ich es zulasse,weil ich ihm/ihr begegne,aufmerksam bin.
        Ein Lehrer lernt ebenso weiter auch von Lernenden,sonst wäre er/sie es ja nicht😉
        wie sollte sonst alles in uns sich entwickeln können?

        Es ist ein Wechsel’spiel‘,sonst würde sich jeder in einer Kapsel befinden,
        der nicht die Verbindungen wahrnimmt,oder?

        lg

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        • Grüß`Dich, liebe Susanne……

          …..schonmal drüber nachgedacht, ob Dir nicht selbst „LEHRER“ – Qualitäten innewohnen……oder dies gar, auch ein Teil Deiner ganz spezifisch und eigenen „Lebensaufgabe“ st ???……

          …..könnte ich mir bei Dir, zumindest sehr gut vorstellen…..seit ich Dich kennen lernen durfte !!!……es würde schon sehr gut zu Dir passen, aus meiner Sicht heraus !….zwinker`lí…🙂

          lg johannes

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          • Grüße an dich zurück lieber Johannes,

            Mit dem Denken ist das ja immer so eine Sache……an sich.

            wenn Wir meinen zu denken tun wir das wirklich?
            oojaah die Lebensaufgabe…da schreibst du etwas.
            Kommt da das Denken wieder mit hinein?
            Oder eher etwas anderes ?

            schönen Tag

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            • Dear….liebe Susanne,

              ….mal wieder etwas zu schnell formuliert von mir…..🙂

              ..es hätte heißen müssen….“schonmal drüber – nach“gefühlt“ – (anstatt „gedacht“)….

              ……………………………………………………………………………….

              „wenn Wir meinen zu denken tun wir das wirklich?….oojaah die Lebensaufgabe…da schreibst du etwas. Kommt da das Denken wieder mit hinein? Oder eher etwas anderes ?“

              ………………………………………………………………………………

              …wohl „EHER“ etwas „anderes“…..“da bin ich mir aber mittlerweile doch ganz dolle sicher !!!……Danke Dir sehr für`s aufmerksame „Erkennen“ !!!🙂

              Sollte ich doch noch einmal irgendwann, eine etwas umfangreichere Lektüre abfassen „müssen“…..würde ich Dich heute schon gern, für die Korrektur-Nachlese“ engagieren…..?🙂

              …..ganz liebe Grüß`i nach Bremen`e………lg johannes

              P.S.

              Damit es mir dann später nicht ähnlich wie Ken Follet bei seinem Roman „Die Nadel“ (von 1978) ergeht……Darin verliert ein Mann bei einem Autounfall seine beiden Beine……aber ein paar Kapitel später…..wärmt er sch dann seine Füße am Kamin ???…..🙂

              …..von insgesamt 5-6 Korrekturlesern….bis hin zum Enddruck des Buches…..ist dies „NICHT“ einem Einzigen aufgefallen…..peinlich aber witzig……und wahr….🙂

              Follet selbst, war “ not amused“ davon…verständlicerweise !!!

              lg

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              • Hei Du lieberJohannes,

                du triffst gerade den richtigen Moment🙂
                mußte über die Füsse wärmend am Kamin lachen,thanks.

                Empfindungen bis wohin sie auch immer erfühlbar sind,sie sind da!

                „..es hätte heißen müssen….”schonmal drüber – nach”gefühlt” – (anstatt “gedacht”)….“
                ja sicher😉

                „Sollte ich doch noch einmal irgendwann, eine etwas umfangreichere Lektüre abfassen “müssen”…..würde ich Dich heute schon gern, für die Korrektur-Nachlese” engagieren…..?🙂
                …lass es lieber ,ich bin zu kritisch,viel zu kritisch.
                und
                das bricht mir fast das Genick,gerade wieder.
                Da geht es um den ‚freien Willen‘,um Manipulation,um Wahrnehmungen,
                Familie im weitesten Sinn,
                um die Liebe an sich,
                und mein Herz.
                ………
                und um die
                die meinen sie haben das alles aber auch alles mit Macht und Thron und Angst sowie Kontrolle besetzt und gepachtet.Puschen sich daran hoch zu kontrollieren, zu manipulieren,zu verifizieren, um nur ja nicht das zu sehen was sie selbst vor sich her tragen und nicht lösen wollen.Eine Festung um sich ziehen und toll finden,anderen somit Angst und Hörigkeit einflössen. Soll Sicherheit und Zugehörigkeit erzeugen?!
                das ist so ‚krank‘.

                Doch muss ich es stehen lassen,ich kann es nicht ändern.
                ich lerne nur daraus,mit viel Schmerz und auch Enttäuschung,eher Traurigkeit das es so ist.
                …….
                Wieso ist das so,wenn sich die Liebe auf der einen Seite so ehrlich so klar und direkt zeigt und anfühlt,
                das dann auf der anderen Seite das ‚Dunkle‘ heraufschwappt und keine Ruhe gibt?

                All die Liebe dich mich umgibt ist sichtbarer und fühlbarer als das was mir nicht gehört.
                ‚Extreme‘ sind anstrengend.

                so nun ist es erstmal heraus.
                ob es hierher gehört?

                Johannes ich glaub du hast mich gerade motiviert.

                lg

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                • Ach` liebe Susi.

                  Du auch noch so spät am Strand?…🙂

                  Hey ich sag` Dir mal was…..ein solches „Hoch- und Runter“ (Achterbahn)….wie in den letzten Wochen und Monaten (inkl. der Schlafstörungen), ist mir wahrlich zuvor auch nicht in Erinnerung !

                  Hier geht irdisch-energetisch gesehen, aber gerade so richtig die Luzi ab…..und dass wird mir vielerorts, gleichfalls auch genauso bestätigt.

                  Es ist teilweise so, als würden bestimmte Leute zuweilen völlig „abdrehen“…..sie sind nicht mehr, „Sie selbst“ dann…..sehr erschreckend ab und an…..gehört jedoch zwingend und auch exakt passend, zu unserer „derzeitigen“ Zeitqualität mit dazu……alles andere, würde mich noch mehr verwundern…..!

                  Weiß nun nicht um Deine spezifischen Einzel-Erlebnisse?…..

                  …..und wenn Du sagst, Du wärest „ZU“ kritisch…..dann hoffe ich doch sehr, nicht auch Dir „selbst“ gegenüber….

                  …..Du klingst jedenfalls nicht so toll momentan…..sehr traurig eigentlich sogar…..bist Du jetzt am WE abends zu Hause? (so 20.00 – 21.00 Uhr….

                  …..wenn ja….würd` ich mich gern mal wieder per Tele melden…..(oder aber schick` mir einfach `ne kurze Mai, mit einem passenden Zeitrahmen für Dich)……

                  ….und lass Dich bitte nicht weiter zermürben…..und von „NIEMANDEM“ …..hörst Du ???

                  Bis in Kürze dann hoffentlich !!!…..Ich drück Dich ganz feste !!!!

                  ….und ganz liebe Gute Nacht-Grüßer`li an Dich……johannes

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                  • ich und ‚Susi‘ lach…werds überleben😉

                    „….und lass Dich bitte nicht weiter zermürben…..und von “NIEMANDEM” …..hörst Du ???“
                    das schaff ich schon,habs ja auch bis hierher geschafft.
                    ich bin ja nicht alleine.

                    ……….
                    das Dunkle kommt nicht aus mir es kommt von Aussen,es sind Menschen die es an mich herantragen. Es ist wie Gift.
                    ………..

                    schlaf tief und gut,hast ne mail.

                    gehe jetzt auch an den Kissen horchen,hab da kein Problem mit.

                    Drücker auch an dich!
                    Susanne

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                • Liebe Susanne,
                  mir hilft es sehr, wenn ich mir klar mache, dass diese Menschen selbst sehr verletzt sind. Verletzt eventuell durch Traumata aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend, eventuell auch aus anderen Inkarnationen, sowie Übernommenem wiederum von ihren Eltern.
                  Oftmals kompensieren (unterdrücken) sie selbst (meist unbewusst) mit ihrem Verhalten ihre eigene Unzulänglichkeit, ihre Schwächen und ihre Angst, aus der sie nicht herausfinden.
                  Ich wünsche dir viel Kraft und Einsicht im Sinne von Verstehen und natürlich viel Liebe, ohne Liebe steht man so etwas kaum durch…
                  LG

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                  • liebe Monika,

                    mit dem ‚klarmachen‘ da stimme ich mit dir überein.
                    Wie du vielleicht noch weißt füllt es meinen Beruf mit aus.

                    Doch auch ein Verstehen darf sich begrenzen.

                    Diese Situationen beziehen/bezogen sich auf mein privates Leben.
                    Wenn in den Anderen sich die sogenannte „Gottgleichelichtgestalt“ oder der „Mephisto“ aufzeigt,den sie aus ihrem eigenen Mund so benutzt haben,sich selbst sogar als mit einem Fluch belegt wahrnehmen,dann ist es ‚Gift‘,denn sie ziehen andere Menschen mit ,nämlich diese die Angstbesetzt sind und sich dadurch Sicherheiten erwünschen, und machen sich darüber stark.
                    Das zu ’sehen‘ ist nicht schön.
                    ja ihre großen Ängste habe ich sehr wahrnehmen können, sie hatten mich extrem irritiert.
                    Diese Ängste haben eine gar unheimliche dunkle Macht.
                    Ich kann diese Menschen nur loslassen und ihnen alles an Liebe wünschen.

                    „Ich wünsche dir viel Kraft und Einsicht im Sinne von Verstehen und natürlich viel Liebe, ohne Liebe steht man so etwas kaum durch…“

                    Danke Dir und danke Euch!

                    ja die Kraft die brauche ich.
                    das Schöne ist,je klarer ich in mir bin,desto mehr Liebe strömt durch mich durch🙂

                    lg

                    PS:
                    ich glaub ich muß heut‘ putzen,
                    innen gestern …… außen heute :mrgreen:

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                    • …..so jetzt habe ich diesen Beitrag wieder gefunden unter sovielen Kommentaren zu dieser inzwischen umfangreichen, entstandenen Themenvielfalt,wenn ich bedenke welcher Blogbeitrag dieses hier ausgelöst hat🙂

                      eines fiel mir gerade noch in meine Hände, hatte erst überlegt es zum neuen Blogbeitrag von Lumina zu posten,doch jetzt hier:

                      :http://www.weboase.ch/gedichte/kelly_priest_mit_der_zeit_lernst_du.php

                      die Sonne scheint😉

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                    • Liebe Susanne,

                      „Ich kann diese Menschen nur loslassen und ihnen alles an Liebe wünschen.“

                      Natürlich kann eine Situation oder Konstellation auch loslassen erfordern oder Grenzen zu ziehen. Es ist die Tragik, dass es dabei keine spezielle Formel gibt.
                      Wir redeten hier ja nur ganz allgemein über Verständnis.

                      Vielen Dank für das Gedicht, es gefällt mir sehr gut.
                      Liebe Grüße dir

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                • …jetzt möchte ich doch noch etwas zu meinen „Auswürfen“ schreiben🙂

                  was auch immer krank oder gesund zu sein scheint,es ist relativ😉
                  …..
                  ich bin ein Mensch der sehr schwer wütend werden kann.
                  Vielleicht muß ich das ja auch garnicht mehr🙂
                  Manchmal wünsche ich mir eher schneller meine Grenzen zu erkennen.
                  Anstatt aus Allem und Jeglichem etwas Gutes und Positives zu holen,wobei im übertragenen Sinn dieses ja auch funktioniert und nach Auswertung auch so sein wird.
                  Zu dem was ich oben und darunter geschrieben habe denke ich sicher das es da Einiges gibt welches von mir schon überdacht und „erfühlt“ …….(liest du Johannes😉 …….wurde und weiterhin wird.

                  Doch habe ich gerade etwas Positives erläuterndes gefunden.
                  Und Positives hat meist die Angewohnheit zu befreien und einen sanft in die Gegenwart zu katapultieren. „Hallo hier ist das Jetzt!“
                  Oder den Ausgleich zu schaffen zwischen beiden Polen.
                  Erfinden brauche ich ja nichts mehr,ist ja schon alles da🙂

                  …………………….nur ein Ausschnitt………..
                  „Da ein Kind sein Wohl nicht selbständig sichern kann, ist es auf Beschützer angewiesen, die seine Bedürfnisse erkennen und geeignete Mittel bereitstellen. Ein Erwachsener kann auf Beschützer verzichten. Ein Erwachsener erkennt seine Bedürfnisse selbst. Er hat sowohl die Kraft als auch den Mut, sie zu vertreten. Hat er den Mut nicht, wird er sich selbst nicht gerecht. “
                  …………………….
                  unter Punkt 2 Besondere Regeln 2.1 aus:
                  :http://www.seele-und-gesundheit.de/therapie/regeln.html

                  das bestätigt u.a. Abhängigkeiten und soetwas wie Hörigkeiten.
                  natürlich auch Beschützerrollen wie sie auch immer ausgelebt werden können.
                  Und die ‚Sub.P.‘ die dann eben woanders unterwegs sind.
                  kann aber auch alles anders und noch vielfältiger sein😉

                  lg Susanne

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      • Meine liebe Monika……

        Wann bringst Du denn noch den Punkt 4 & 5)……???……denn die ersten drei, wollen nicht mehr so recht zu mir passen !!!….🙂

        Berlin grüßt Jena……und dass ganz…“HERZ“-lichst !!!🙂 …….lg johannes

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        • Lieber Johannes,
          wenn also die ersten 3 Punkte nicht richtig passen, du also suggerierst, dass du hier bereits drüber hinaus bist (oder fasse ich das falsch auf?), dann müsstest du die Antwort doch selbst geben können.😉
          Denn es ist eine Wesenseigenschaft, dass immer nur bis zum eigenen Fokus gedacht wird, nach „oben“ hin wird es schwierig… und wenn das Denken nicht mit kommt, nützt auch das viele Fühlen nichts, um den Fokus zu erweitern. Also Fühlen sollte schon gedanklich integriert und umgesetzt werden. Es ist eines der großen Fehler, der oft gemacht werden, dem Denken, dem Suchen, dem Ergründen überhaupt keine Bedeutung zu geben.

          Liebe Susanne,
          „Es ist ein Wechsel’spiel’, sonst würde sich jeder in einer Kapsel befinden,
          der nicht die Verbindungen wahrnimmt, oder?“
          Ich empfinde es ebenfalls als Wechsel`verhältnis` ( 🙂 ) unter Annerkennung des „So seins“ des Anderen.
          Allerdings möchte ich aus meiner Sicht behaupten, dass ein sehr hohes Verständnis für die wirkliche Einsicht hierbei notwendig ist.
          LG

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          • liebe Monika,
            hab doch versucht über diese deine Worte nachzudenken um sie für mich zu ergründen…

            „Allerdings möchte ich aus meiner Sicht behaupten, dass ein sehr hohes Verständnis für die wirkliche Einsicht hierbei notwendig ist.“

            kann es sein das zwischen, des „so-seins“ unter Anerkennung und
            dem sehr hohen Verständnis mit der wirklichen Einsicht etwas fehlt?

            Ich hab es ein wenig umformuliert und hoffe das deine Worte so die Bedeutung noch behalten haben?

            zum einen verstehe ich darunter „Augenhöhe“
            frei von Wertigkeiten und gesellschaftlicher Erziehungsform.
            ……..es ist sicher nur ein Teilaspekt,mir fällt es schwer alles andere in Worte zu fassen.

            ein Beispiel aus dem Leben fällt mir ein,ob es passt?

            Gestern traf ich eine ältere Frau.
            Wir unterhielten uns über das Alter,
            auf Grund von Geburtstagskarten usw.
            Sie fragte mich wie alt ich sei, ich sagte es ihr.
            Sie schaute mich etwas erstaunt an und sagte dann
            “ ach sehn‘ sie ich hab ja vergessen ihnen in die Augen zu schaun “

            es sind wieder die Worte, mir fehlt meist ein Gegenüber wegen der Intensität dessen was dann ausgesprochen und gesagt wird.

            vielleicht magst du deine Worte ein wenig erläutern,wenn es deine Zeit zulässt?

            lieben Gruß
            Susanne

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            • Liebe Susanne,
              hinter diesen Worten steht gar nicht so viel…
              Ich wollte mit der Anerkennung des “So seins” des Anderen ausdrücken, dass man sein Gegenüber mit allen Stärken, Fehlern, Schwächen und auch „Macken“ anerkennt, annimmt und akzeptiert. Ich glaube da gehört sehr viel Liebe dazu. Eine Liebe aus dem Bewusstsein des gemeinsamen Ursprungs heraus und Verständnis, dass die Wesenheiten auf ihrem Weg meist nicht anders sein können…
              Ein hohes Verständnis, Bewusstsein, Einfühlungsvermögen und Lebenserfahrung braucht es, um eben nicht ins Urteilen und Bewerten abzugleiten, sowohl gegenüber der eigenen Person (meist Überhöhung, aber auch das andere Extrem der gefühlten Wertlosigkeit ist hier möglich) und des anderen Menschen (meistens abwertend).
              Wirkliche Einsicht bezieht sich in diesem Kontext auf einen Lehrer, der aufgrund seiner Fähigkeit viel tiefer blicken und Hintergründe sehen kann, die sonst verborgen bleiben.
              LG

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          • Liebe Monika,

            …..oje….was hab` ich jetzt gescrollt, um diese Deinen Comment wieder zu finden…..40-70 Kommentare an nur 1-2 Tagen….wird/ist mir oft schon viel zu heftig…🙂

            …………………………………………………………………………………….

            „ und wenn das Denken nicht mit kommt, nützt auch das viele Fühlen nichts, um den Fokus zu erweitern. Also Fühlen sollte schon gedanklich integriert und umgesetzt werden. Es ist eines der großen Fehler, der oft gemacht werden, dem Denken, dem Suchen, dem Ergründen überhaupt keine Bedeutung zu geben.“

            ……………………………………………………………………………………..

            Ja….ich kenne doch diese Deine persönliche Einstellung schon seit Jahren und jeher…..🙂

            ….“ABER“….meine eigene und ganz persönliche „Information“ dazu, hat sich im Laufe meiner Entwicklung….nun langsam, aber stetig, doch auch etwas verändert bzw. neuerlich korrigiert !….

            ….im rein „materiell-irdischem“ Daseinsbereich, gebe ich Dir weiterhin „uneingeschränkt recht…..in größeren bzw. „höheren“ Daseinsformen…..gilt diese Symbiose für mich jedoch leider ganz und gar nicht mehr…..

            …..diese lebt (wie mir nun schon öfter auch gezeigt wurde)…..nur noch „REIN“ von Gefühlen……der Verstand spielt hierbei absolut gar keine Rolle mehr…..es gibt ihn nicht einmal mehr…..

            …..er ist ein reines „Schöpfungsprodukt“ einzig und allein „NUR“ für die „materiellen“ Welten….und in diesen auch zwingend erforderlich und auch unabdingbar….da bin ich voll mit Dir einig…..und auch damit, hier die best-mögliche Waage zwischen den Beiden anzustreben und auch zu halten…..

            ….aber wie gesagt…..gilt für mich nur noch, in dieser unseren und jetzigen „Übergangszeit“….danach jedoch ganz gewiss nicht mehr !!!…..

            …..und wie immer natürlich…..ist nur meinen ganz spezifisch & persönlichen Informationen und „Gefühlen“ hierzu geschuldet!…..🙂

            ….ganz liebe Grüße derweil an Dich……from johannes

            PS.

            ….und einen zweiten sehr wichtigen Punkt…..den ich übrigens selbst schon lange in mich aufgenommen habe und auch beherzige ist, was Ingrid O. heute nochmals schrieb:

            …………………………………………………………………………………………

            „Es ist so, dass mich durch den Tod meines Mannes intensiver mit dem Leben beschäftigt habe und ich mittlerweile weiss, dass ich die “Erfahrung dahinter” wohl mit dem Tod machen werde.

            Mir genügt das. Seit dieser Erkenntnis lebe ich entspannter und kann mein Hier und Jetzt so leben, wie es mir anscheinend bestimmt ist.

            Das Grosse Geheimnis ist deshalb für mich nicht mehr so erfahrenswert, denn ich werde es erfahren.

            …………………………………………………………………………………………

            Genau „SO“ ist „ES“ !!!……denn genau hierbei, steht uns, unser s.g. so überaus kluger „Verstand“….verflixt nochmal aber so was von im Wege und behindert uns permanent…..

            ….er kann die „volle“ Wahrheit, in keinster Weise reell verarbeiten…..ja noch nicht einmal ansatzweise, auch nur halbwegs korrekt „erfassen“…..

            …….dies kann „NUR“ das Gefühl „ALL-EIN“, und auch nur in seiner vollendet ausgeprägtesten Form, welche hier auf Erden, nur den Allerwenigsten vergönnt sein dürfte ???…..🙂

            lg Joe….und schöne letzte Sonnentage Euch !!!

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            • Lieber Johannes,

              als Advokatus diaboli müßte ich also schlußfolgern, wenn es in höheren Ebenen keinen Verstand gibt, daß Gott natürlich auch keinen hat. Interessante Betrachtung. Gut, bei manchen Channelings fragt man sich durchaus auch…

              Übrigens war mein Kommentar auf Deinen mit dem Spiegel durchaus als Kompliment gemeint.

              Liebe Grüße

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              • Ja eine gute Frage Matthias,

                Wenn Gott aber auch noch einen „rudimentären“ Verstand“ benötigen würde?…..wäre dies nicht gleichbedeutend damit dass ER auch noch so Einiges erst einmal zu „verstehen“ und zu lernen“ hat ???

                ..ich weiß, so Mancher ist genau auch noch dieser Meinung…..aber dann müssten wir Ihm doch auch sofort wieder seine „AL-Wissenheit“ komplett absprechen und zurück nehmen (so wie auch bei Theo v. Guttenberg und der Annette Schavan)…..oder wäre dies sonst noch gerecht ???🙂 ….lacht..

                Wer von uns bitte kann sich „ALL-WISSENHEIT!“ wahrhaft vorstellen ???

                Geist?…..JA…..eine Persönlichkeit?….JA……eine Umsetzung dieser beide Aspekte, in etwas völlig Neues?…..JA……

                ……aber bitte WER braucht noch einen „VERSTAND“ (kommt von „verstehen“)…..wenn ER doch schon ALLES weiß und „verstanden“ hat ?

                …..und das Umsetzen (Schöpfen) aus dieser ALL-Wissenheit heraus, dafür bedarf es „nur“ noch eine Unmenge an Gefühl (Liebe)…..dies nun noch zu bewerkstelligen…..

                …..ich erinnere in diesem Zusammenhang, auch an dutzende Berichte von Menschen mit Nahtod-Erfahrungen…..welche nur noch von Gefühl gesprochen haben und umgeben waren…..

                …..und überhaupt nicht mehr vom Verstand tangiert wurden…..wobei ich unterschiedliche „Ausprägungen“……dessen was Verstand in anderen Höher-Ebenen neu definieren könnte, natürlich auch keinesfalls ausschließen kann….ja wie sollte ich denn ???…🙂

                Soweit nurmal kurz mein persönlicher Gedankengang hierzu….

                ….liebe Grüße johannes

                P.S.

                …..und Danke nochmal für Dein „Kompli“….lacht….es bleibt da halt nur die eigene Frage und Entscheidung…..was man jetzt damit macht…..und mit welcher seiner erkannten Anteile, die einem nicht so „genehm“ sind….. man nun wie weiter auch damit umgeht bzw. an ihnen weiter arbeitet….

                ….gemäß dem Motto „Gefahr erkannt“ ….(sich selbst erkannt)….aber wie nun am Besten auch „bannen“?…..tja….und da gibt es wiederum mehrere Wege und Möglichkeiten……und derzeit zumindest!!!….habe ich hierbei schon den beste „LEHRER“….den ich mir nur wünschen könnte !!!🙂

                lg

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                • Lieber Johannes,

                  also nur noch aus Gefühl zu bestehen stelle ich mir grauenvoll vor…

                  Es heißt, daß Liebe ohne Wissen nutzlos sei, weil Wissen (das Wissen um sich selbst) Liebe erst verankert. Über diesen Satz meditiere ich noch heute – auch über den, daß der Zweck der Liebe Schönheit sei.

                  Liebe Grüße
                  Matthias

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                  • Lieber Mathias,

                    Wer redet denn hier von „NUR-GEFÜHL“ ?…..obwohl ich Dich jetzt ganz ernsthaft einmal fragen muss…..ob Du dieses „ALL-EIN“ und mit „ALLEM“ was es gibt- Verbundenheits-Erlebnis !!!….hoffentlich wenigstens auch nur ein Einziges Mal in Dir echt und ganz „Live“ erleben konntest?……

                    Falls nicht…..werden alle meine best gewähltesten Worte…..nie und nimmer ausreichend sein, Dir zu vermitteln, worum es geht….denn dafür findet der beste Dichter dieser Erde, keine ansatzweise passenden Worte……selbst Goethe in seinem „Faust“ , ist damals schon daran verzweifelt….

                    Wie bitte, könnte man sich auch nur reines „GEFÜHL“ „vorstellen, wenn man es noch nie zuvor in „Rein-Form“ erlabt hat….ich könnte es ebenso wenig…..weil es einfach nicht möglich ist….und schon erst recht nicht, in Worte zu fassen….

                    Worte und Gefühle, sind zwei völlig „inkompatible“ Daseins-Energien….welches man erst begreifen und durchschauen kann, wenn man zuvor die Möglichkeit hatte, sie auch ganz direkt miteinander zu vergleichen…..

                    …..nur kann man sie eben überhaupt nicht miteinander vergleichen, weil sie nicht miteinander vergleichbar sind…..und niemals zuvor waren !!!……und auch niemals sein werden !!!

                    …..nachdenkliche, teils auch recht traurige Grüße…….lg johannes

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                    • Lieber Johannes,

                      natürlich kann man Erlebnisse der Einheit niemandem beschreiben, der sie nicht erlebt hat. Du schriebst halt von Gefühl, und darauf bezog ich mich. Nicht immer kann ich erahnen, was Du meinst.

                      Aber mir fällt noch eine kleine Geschichte ein.

                      Ein Heiliger lebte mit seinen Schülern im Wald. Eines Nachmittags fiel er in eine zeitlose Ekstase und verharrte darin.

                      Die Schüler warteten Tage und Wochen, aber der Heilige wollte nicht aus seinem Zustand erwachen. Nach und nach verließen die Schüler die Gegend, das Haus zerfiel, alles verwahrloste.

                      Nach langer, langer Zeit erwachte der Heilige, für ihn hatte es nur kurze Zeit gedauert. Er schaute sich um, merkte, daß er Hunger und Durst hatte und rief nach seinen Schülern. Aber es war niemand mehr da.

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                  • Lieber Matthias,
                    puh endlich den Kommentar wieder gefunden.
                    Zum Ersten: „Es heißt, daß Liebe ohne Wissen nutzlos sei, weil Wissen (das Wissen um sich selbst) Liebe erst verankert“
                    Vollste Zustimmung, ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass Liebe ohne Wissen früher oder Später Chaos verursacht. (Siehe unsere Welt ;.) )

                    Zum Zweiten:
                    „Über diesen Satz meditiere ich noch heute – auch über den, daß der Zweck der Liebe Schönheit sei.“

                    Das finde ich jetzt interessant, lieber Matthias.
                    Ich habe diesen Satzteil gelesen und falsch betont…, und zwar in folgendem Verständnis:
                    Ein Zweck, der in Liebe geschieht ist Schönheit! Und das macht nun sehr viel Sinn.😉
                    Die Grundlagen von Allem was Ist, sollte Harmonie und Liebe (Einheit) sein. Nun leben wir hier aber in einem speziellen Raum, nämlich in der Dualität und Vielheit. Warum hatte göttliches Bewusstsein die Idee (Absicht) es einmal mit der Vielfalt zu versuchen? Weil im Einheitsgedanken keine Spannung und damit kaum Entwicklung, also die Möglichkeit zu „probieren“ vorhanden ist. Dieses „Probieren“ bringt leider einen Haufen Disharmonie hervor…, das kennen wir ja.😉
                    Ein Zweck der in Liebe geschieht, orientiert sich an der ursprünglichen Absicht von Harmonie und Einheit und zeigt damit die Schönheit des Universums, setzt diesen ursprünglichen Plan quasi um.
                    Schönen Sonntag…
                    LG

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            • Lieber Johannes,
              oh ja, wir sind ziemlich verschieden, gell…😉
              „….im rein „materiell-irdischem“ Daseinsbereich, gebe ich Dir weiterhin „uneingeschränkt recht…..in größeren bzw. „höheren“ Daseinsformen…..gilt diese Symbiose für mich jedoch leider ganz und gar nicht mehr….“

              Wie war das doch gleich?
              Oben wie unten/unten wie oben!
              Im Großen wie im Kleinen/ im Kleinen wie im Großen!
              Innen wie außen/ außen wie innen!😛

              Was du offenbar möchtest, ist in die Verschmelzung der Einheit zu gehen…, allerdings bringt Verschmelzung auch Konsequenzen.
              Ich bin gespannt, ob man es dir gewähren wird.🙂

              Übrigens, wie schrieb Matthias gestern früh:

              „hm – mit dem, daß man nach dem Tod erfährt… es heißt, daß man die Essenz hinübernimmt. Aber andererseits heißt es: “Wer hier auf Erden nicht sehen gelernt hat, lernt es drüben nimmermehr.”
              Was Du “drüben” erfährst ist scheinbar einzig und allein davon abhängig, welches Bewußtsein Du hier entwickelt hast.“

              LG

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          • Liebe Monika,

            ich glaube, ich habe jetzt den Punkt, wo wir uns öfters mißverstehen. Die Integration von sich selbst, des Fühlens, der Verstand, das sind alles äußerst wichtige Dinge. Und natürlich ist das Denken, das Suchen und das Ergründen wichtig.

            Der Unterschied ist – diese Dinge sind alle in den Tierkreiszeichen bis zum Schützen enthalten. Es ist der Weg zum vollendeten Menschen. Ich sprach allerdings immer die Dinge ab dem Steinbock an – also die Dinge, die über das normale Menschsein gehen.

            Hier auf der Erde ist ja nicht einmal Vernunft vorhanden, und Verstand hat er wahrscheinlich nur in Potenz, wenn man sich den Irrsinn ansieht. Und hier sind alle die Dinge, welche Du aufführst, wichtig.

            Für die Ebenen darüber taugen diese Werkzeuge aber nur noch bedingt.

            Liebe Grüße
            Matthias

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            • Lieber Matthias,
              du hast den Punkt nicht ganz…
              Grüße🙂

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              • LIebe Monika,

                kannst Du mir helfen? Ehe ich mich nachts schlaflos im Bett wälze…

                Liebe Grüße

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                • Oh weh, lieber Matthias,
                  jetzt machst du mich für deine schlaflosen Nächte verantwortlich…😉
                  Ich denke nicht, dass ich dir helfen kann…😦
                  Während ich den Inhalt des von dir gesagten meist nachvollziehen kann (außer es gibt verbales Un- oder Missverständnis), übrigens auch jenes, was du zwar selten von deinem Lehrer erwähnst, so bist du offenbar nicht in der Lage dich in meine Sichtweise hineinzuversetzen.
                  Ein Ansatz, der sich natürlich ständig weiter entwickelt, besteht in der Modellerklärung, die ich dir einmal zugesandt habe. Es ist das Verständnis eines Universums der Vielfalt, welches in einen Raum, eine Kreation aus Einheit eingebettet ist. Und hier liegen die Probleme, während Erleuchtung offenbar Zugriff auf die Ebene der Einheit hat, leben wir jedoch in einer Schöpfung „Gottes“ in der Dualität/ Vielheit, welche eben nicht zufällig aus einer Laune heraus entstanden sein kann! Da gilt es erst einmal die Absicht zu ergründen.😉

                  Der Punkt liegt einfach darin, dass du mir scheinbar ein tiefes Verständnis nicht zutraust. Allerdings möchte ich auch sagen, dass ich sehr viel von dir lerne, verstehe und deine Aussagen mit meiner Auffassung in vielem übereinstimmen, was mir wiederum Bestätigung und Kraft gibt. Ich möchte Dir hier mal Danke dafür sagen!
                  Herzliche Grüße und ein schönes schlafreiches Wochenende dir…😉
                  LG

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                  • Liebe Monika,

                    Der Punkt liegt einfach darin, dass du mir scheinbar ein tiefes Verständnis nicht zutraust.
                    Oje – da muß ich mich entschuldigen – es kann sein, daß es so herüberkam. Es ist vielleicht auch ein bischen Provokation – wir sprachen mehrfach vom Verstand und dem über dem Verstand. Aber ich habe bis heute noch nicht herausgekriegt, ob es mir gelungen ist, das, was ich unter direkt sehen verstehe, hinüberzubringen. Kurz gesagt – und ich scheue mich fast, dies zu schreiben, weil man eine Wertung herauslesen könnte – ob Du Wahrnehmung ohne Gedanken kennst.

                    Das mit dem Verständnis ist natürlich immer so eine Sache. Gegenüber einigen Menschen, die ich kennenlernte, ist mein Verständnis bedauerlicherweise nur minimal…

                    Ja, ich erinnere mich noch an das Modell. Ich wollte es nochmal lesen, aber bis ich es finde… kannst Du mir nochmal die Überschrift, unter der es hier steht, posten?

                    Ich schätze Deine Beiträge sehr – auch, wenn wir wir manchmal noch nicht alles auf eine Linie gebracht haben…

                    Liebe Grüße
                    Matthias

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                    • Lieber Matthias, guten Morgen,
                      ich würde es gern nochmal überarbeiten, du weißt ja, Entwicklung geht weiter…😉
                      Es kann aber ein paar Tage bis mehrere Wochen (Weihnachten?) dauern.
                      Ich schicke es dir dann zu, wenn ich es habe.
                      LG

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      • Noch ein PS zu meinem oberen Kommentar:
        Es scheint eine der „Unfreiheiten“ in unserem Leben zu sein, dass der richtige Lehrer zum richtigen Zeitpunkt auftaucht.
        Meine „Freiheit“ besteht dann darin dieses „Angebot“, das Hinführen durch mir verborgene Kräfte, anzunehmen oder abzulehnen. Sicher, auch bei dieser Entscheidung spielt der augenblickliche Bewusstseinszustand, eine wichtige Rolle. Also ob ich den Fluss der Führung zulasse oder nicht, auf diese Weis äußert sich hier die Dualität des Universums.
        Wer keinen Lehrer trifft oder braucht, der sollte seinen jetzigen Zeitpunkt auch als solchen annehmen…😉
        LG

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  • Liebe Sarah,

    Ich habe weder von erlesener oder edler oder sonstwas geschrieben. Ich weiß nich was hier abgeht- is der Vollmondbär los?
    Nochmal für dich, es ist jegliches Wesen gleich viel wert!!!!!!!
    Aber ich frage dich, würdest du einem 3jährigem Kind das Steuer eines besetzten Flugzeuges in die Hand drücken?

    Es hat nichts mit weiter, erlesener, höher oder sonstwas zu tun, aber es hat damit zu tun wieweit der Blickwinkel eines Wesens geht. Du wirst sicher Menschen in deiner Umgebung finden, die uns bei den Spiritthemen am liebsten einweisen würden…weil deren Blickwinkel nicht auf Spirit gerichtet ist. Das betrifft den Menschen auf 3D deshalb wird ja ständig von Aufwachen gefaselt, nicht aber seine vollkommene Seele-die hat natürlich schon mehr Überblick. Aber möglicherweise ist auch der Überblick der Seele…noch ausdehnbar.

    Wenn du keinen Lehrer möchtest ist dies vollkommen deine Entscheidung. Es ist Systemdenken wenn man meint ein zb. Matheprof. ist aufgrund seines Wissens mehr wert als einer der nix drüber weis. Genau so denkt die Masse. Es sind alle gleichwertig, nur die Blickwinkel unterscheiden sich.

    LG

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    • Hi Tanya,
      Ah, die alte Kämpferin lebt noch, schön zu sehen!😉
      Nein, hast Recht, Mathelehrer sind nix besseres:mrgreen::mrgreen:
      (Mathe – *Augenverdreh*)
      Aber wir wären ja blöd, wenn wir von seinem Wissen nicht profitieren wollten.
      (Okay, blödes Beispiel😯 )

      herzliche Grüße,

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    • Noch kurz zu der Gleichwertigkeit – natürlich sind alle Menschen gleichwertig, weil alle aus demselben Stoff bestehen. Und alle die Möglichkeit haben, weiter zu kommen.

      Allerdings – ein Goldstück, welches eingeschlossen ist, kann nicht verwendet werden. Ein Mensch, der noch in sich gefangen ist, reagiert mechanisch.

      Der Erleuchtet identifiziert sich mit seinem göttlichen Teil, der Psychopath mit seinem Ego. Und hier würde ich nicht mehr von Gleichwertigkeit sprechen – in dem, womit sich jemand identifiziert, bestehen beträchtliche Unterschiede.

      Salopp gesagt, wenn jemand meint, sich wie die letzte Sau verhalten zu müssen, muß ich dem Rechnung tragen. Und notfalls, wenn die blind durch’s Dorf rast, muß ich die bremsen. Oder ihr ein Bein stellen.

      Der Weise liebt zwar alle Menschen, aber nicht unbedingt die Unarten, mit denen die sich identifizieren.

      Diese Unterscheidung mußte ich mal loswerden, bevor wir hier in einen Einheitsbrei reinkommen…

      lg

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      • Können wir uns vielleicht „so“ darauf einigen?

        „GLEICH-WERT“-ig „ALL-E-MAL….aber gewiss nicht alle „GLEICH“ !!!🙂

        lg Joe

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        • Lieber Johannes,

          wärst Du einverstanden… gleichwertig als Mensch, ja, aber als Charakter oder von den Eigenarten her, nein?

          lg
          Matthias

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          • Jau….klingt nicht schlecht soweit…..

            ..Du sprichst jedoch „nur“ von „Menschen“……was aber ist ist mit den vielen anderen „Wesenheiten“…..die zwar auch in menschlichen Körpern inkarniert sind…..sich jedoch unter bestimmten Voraussetzungen auch „formwandeln“ können…..und trotzdem schon teilbezüglich „bessere“ Wesenszüge“ (größere Erkenntnis – zu Gott hin) an den Tag legen…..als so manche innerlich „rein“ menschlich geprägte Körperhüllen ?…..

            Wo…..bzw…..in welche Kategorie, stufst Du nun Jene ein ???

            Wo und wie bekommen sie ihren Platz bei Dir ??? (ich meine hier bspw. die Otherkins u.ä. Daseinsformen) ?

            Das wäre jetzt wirlich sehr spannend für mich…….lg johannes

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            • Lieber Johannes,

              Du fragst mich, wie ich die „anderen“ einstufe? Je nachdem – in Märchen gibt es gute Feen, ärgernde Kobolde und Dämonen. Zu den Guten ging man gerne, zu den Bösen nicht ganz so.

              Größere Erkenntnis – mir selbst ist das gleichgültig, ob das Menschen oder eventuell Formwandler sind. Größere Erkenntnis ist größere Erkenntnis. Es ließ mich auch immer ein wenig kalt, ob die Illuminati nun in ihrer wahren Gestalt Krokodile sind oder nicht. Dann sperrt man halt ein Krokodil ins Gefängnis, und statt Messer und Gabel kriegt das halt einen Napf.

              Leider kann ich da nur wenig sagen, ich traf noch kein menschliches Kroko. Aber ich traf Menschen, von denen ich annehme, daß ihr Inneres dämonisch ist. Die haben eine Ausstrahlung, die nur noch einen abgrundtief böse ist – ich denke nicht, daß Menschen so etwas haben.

              Ich gebe Dir in einem recht, ich halte nicht alle Menschen für menschlichen Ursprungs. Aber damit sollte man sich nicht allzusehr beschäftigen.

              Liebe Grüße

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  • Liebe Sarah,

    machmal würde ich ja gerne Advocatus diaboli spielen und nachbohren, woher diese Abwehr der spirituellen Lehrer kommt…

    Wenn ich schrieb, wir sind noch nicht in der Zeit ohne Lehrer, dann meinte ich das allgemein. Natürlich gibt es Ausnahmen – ganz wenige, ich schrieb davon. Das Seltsame scheint mir nur zu sein, daß sich jeder ausgerechnet für diese Ausnahme hält.

    Mein Lehrer sprach mal von Menschen, die direkt von Gott lernen, also keinen Lehrer brauchen. Zu uns sagte er dann: „Bildet euch aber nicht ein, daß ihr zu denen gehört.“

    Scheinbar meinen aber heutzutage viele, daß sie zu den ganz Wenigen gehören…

    Ich möchte es nur kurz anstreifen, aber bei jedem, der sich auf den WEG begibt, wacht die Gegenseite auf. Die kann sich fast bis zu Gott hin maskieren, und sie wird alles, aber auch wirklich alles tun, um Dich vom Weg abzubringen. Woher weißt Du – rein theoretisch -, ob die strikte Ablehnung eines Lehrers, der einem helfen könnte, nicht von dieser Seite her suggeriert wird?

    Deiner Auffassung nach gibt es da draussen erlesene Leute, die das Wissen bekommen und es weitergeben dürfen. Wie edel!
    Liebe Sarah – um dieses Wissen zu bekommen, muß der Lehrer alles von sich gegeben haben. Ein wirklicher Lehrer ging durch Himmel, Hölle und seinen eigenen Tod, um da zu sein, wo er ist. Und, was oft mißverstanden wird, es ist nicht seine Wahl, man kann sich nicht entscheiden, Lehrer zu werden, sondern man wird dazu bestimmt.

    Aber ist des Lehrers Richtung denn meine Richtung? Weiss ein anderer, was ICH brauche? Wer wüsste dies besser, als ich selbst?
    Als ich zum erstenmal in einer „Sommerschule“ meinen Lehrer traf, waren wir etwa 80 Personen. Ich hatte nur ein Buch von ihm gelesen, ansonsten wußte ich nicht viel von ihm. Als wir dann vor ihm saßen, bekam ich erstmalig mit, daß wir wie Glas für ihn waren – bei jedem von uns wußte er, an was er gerade dachte, wo er stand und was ihn bewegte.
    Selbstverständlich kennt mich mein Lehrer besser wie ich mich selbst – weil er den Punkt in sich gefunden hat, den ich in mir noch nicht kenne. Und weil er direkt sieht, wo der andere steht.

    Der Lehrer wird immer individuell das vorschlagen, was für deinen Stand angemessen ist. Und was Du wirklich brauchst weiß er besser, wie Du selbst.

    Eigentlich möchte ich nicht weiter darauf eingehen. Ein wirklicher Lehrer ist meist auch nicht für Anfänger, sondern für die schon Vorbereiteten – oft schon vor der Geburt.

    Wenn Gott der Ansicht wäre, daß der innere Lehrer genügen würde, hätte er keine äußeren in die Welt gegeben.

    Wir brauchen Essen, wir brauchen Trinken, wir brauchen Eltern und wir brauchen Lehrer. Was ist da schon dabei?

    Liebe Grüße
    Matthias

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    • Nachtrag:

      Wir sind ja bei den Tierkreiszeichen. Lehrer ist Steinbock – also ein Archetyp – er ist derjenige, der die objektiven Gesetze formuliert, damit der Eintritt in den Himmel (Wassermann) möglich wird.
      Er ist der Tod des Subjektiven zugunsten der Wirklichkeit, der Hüter der Schwelle. Hier wird alles geopfert, was nicht wahr ist.
      Steinbock hat auch mit der bedingungslosen Autorität zu tun. Er ist nicht mehr die schöne, idealistische Begeisterung für das Reiligiöse wie der Schütze, wo Gott geahnt, aber noch nicht erfahren wird.

      Der Steinbock IST der Lehrer. Er zertrümmert alles, was noch dem Glauben entspringt, was man selbst von sich zu wissen meint.

      Dies schafft der Mensch kaum selber, da er die Realität hinter dem Steinbock nicht kennt und von daher garnicht weiß, wozu etwas notwendig ist. Und weil er die Gesetze nicht kennt, die den Übergang ermöglichen.

      Man muß den Steinbock nicht verwirklichen. Wenn die Menschheit auf den Tierkreiszeichen davor, auf dem Schützenstand wäre, hätten wir hier das Paradies auf Erden. Aber Esoterik kommt erst danach.

      Schon aus dem Tierkreis ergibt sich aber, daß wir immer das Lehrerprinzip brauchen. Es ist kosmisches Gesetz.

      Daß alles von Menschen mißbraucht wird, auch die Lehrerfunktion, ist eine Selbstverständlichkeit, weswegen ich darauf auch nicht eingehe. Es ist eine Frage der Entsprechung, ob man einen echten Lehrer oder einen Scharlatan findet. Ist es ein Scharlatan, hat man den eigenen Spiegel der Seele noch nicht genügend poliert.

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  • Danke an alle für die tollen Meinungen.
    Ich habe nach wie vor eine andere und das ist absolut ok, auch wenn ich alleine dastehe.

    Natürlich kann man bereits in vorgefertigten Pfaden wandeln, man kann natürlich Wege gehen, die andere schon vor uns gingen. Aber wo führten sie denn hin, diese Wege in der Vergangenheit, innerhalb der letzten 2000 Jahre? Ich beziehe mich da auf die Aussagen weiteroben -> ……..“Also, warum das Rad 2x erfinden, wenn das Wissen um seine Existenz doch schon vorhanden ist…, und warum sollte ich das nicht nutzen, wenn ich mich da hingezogen fühle?”

    Ich habe nie etwas gegen einen Lehrer gesagt, sondern dies hier:….“ein Lehrer kann dir zeigen, dass alle Antworten in dir liegen und er nicht notwendig ist. Ein richtiger Lehrer wird dich freilassen….“ Meiner Meinung nach ist dies Punkt 4 in der schönen Liste von Monika die mit Punkt 3 endet….

    Ich lasse euch nun wieder. Ich danke euch aber für die tollen Ein- und Ansichten. Merci beaucoup Folks. Herzgruss Sarah

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    • Liebe Sarah,

      kennst Du diese vorgefertigten Pfade….?

      Es gibt Wege in die Vergangenheit, aber es gibt auch zeitlose Wahrheiten. Woher weißt Du, daß traditionelle Spiritualität Wege in die Vergangenheit sind?
      Kennst Du solche Schulen?

      ein Lehrer kann dir zeigen, dass alle Antworten in dir liegen und er nicht notwendig ist.
      Erinnert mich ein bischen an die Bücher: „Gespräche mit Gott“, wo es angeblich Gottes schönste Freude wäre, wenn man erkennen würde, daß man ihn nicht braucht.
      Was für ein Irrsinn! Dort wird ja auch behauptet, daß Hitler im Himmel wäre, weil Gut und Böse gleichwertig wären.

      Mein Lehrer sagte: „Natürlich habt ihr alles in euch, aber ihr braucht jemanden von außen, der es euch sagt.“

      Kennst Du wirkliche Lehrer?

      Liebe Grüße
      Matthias

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    • Hallo Sarah,

      bitte verstehe mich nicht falsch…
      Aber es gibt Dinge die kannst du alleine nicht sehen. Ausgeschlossen. In diesen Bereichen ist bewusste Entwicklung unter Umständen unmöglich. Dort kann nur das Leben selbst einen durch unendlich viel Schmerz hinführen indem sich der Schatten manifestiert. Das kann möglicherweise den Tod des Individuums bedeuten. Ist es da nicht viel einfacher man lässt sich von einem Lehrer an diesen Punkt führen der für einen dort sieht wo man selbst blind ist? Und wenn der Schmerz immer grösser wird ist man froh einen fixen Punkt im Leben zu haben wie ein Lehrer es sein kann.
      Du gehst davon aus dass ein Lehrer dir sagt was du zu tun hast. Das ist die gängige Vorstellung die man in unserem Kulturkreis von einem Lehrer hat. Besser ist es einen Lehrer zu haben der einem zeigt wie man herraus finden kann was man zu tun hat. Ein Lehrer der einem zeigt wo man die eigene Wahrheit in sich selbst findet, der einem zeigt wie man aus dem Leben lernen kann, der einem zeigt wie man deutet was um einen herum geschieht.
      Ich denke du bist einfach noch nie einem wahren Lehrer begegnet.

      lg,
      Andi

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      • Hallo Andi,

        Dort kann nur das Leben selbst einen durch unendlich viel Schmerz hinführen indem sich der Schatten manifestiert.
        Ich muß zugeben, ich bin beeindruckt – volle Zustimmung übrigens. Langsam werde ich fast neugierig, wie Du zu Deiner Beschäftigung mit solchen Dingen kamst.

        Zu einem Lehrer fällt mir noch ein, daß der größtenteils im Unsichtbaren wirkt. Diese unsichtbare Kraft, die weitergegeben wird, wird im Sufismus Baraka genannt und ist entscheidender wie die Worte, die er sagt.

        In den traditionellen Richtungen ist diese Kraft durch die Generationen von Lehrern sehr konzentriert, sie übersteigt die eines Individuums bei weitem. Jeder Mensch hat zwar die Möglichkeit zu erwachen, aber bestimmte Dinge sind nur einer Gruppe möglich. Und wiederum andere Dinge werden erst der ganzen Menschheit möglich sein – in einer fernen Zukunft, wenn sie sich weiterentwickelt hat.

        Aber was eine wahre innere Schule bedeutet kann nur der erahnen, der Kontakt mit einer hat. Eine wahre Schule geht auch immer mit der Zeit und paßt die Übungen den Bedingungen der Gegenwart an.

        Es gibt Initiationen, wo tatsächlich im Schüler etwas verändert wird, wo eine „Zutat“ in ihn hineingepflanzt wird, die ihm helfen kann. Auch das kann man nicht allein bewerkstelligen, das kann nur ein bevollmächtigter Lehrer.

        Ein wahrer Lehrer sei ein Spiegel, sagt man. Wie soll man jemals sein eigenes Gesicht sehen können ohne einen Spiegel?

        lg
        Matthias

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        • Klingt alles sehr spannend soweit……nur meine intuitive „Ader“…..verbietet mir hierbei, einem erneuten „Ader-lass“ abzu-fröhnen !!!

          „Wer 30 Minuten lang in einen Spiegel blickt, wird nicht sehr erfreut darüber sein, was er zu sehen bekommt“

          (johannes 2014)

          lg Joe🙂

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          • Lieber Johannes,

            Wer 30 Minuten lang in einen Spiegel blickt, wird nicht sehr erfreut darüber sein, was er zu sehen bekommt

            (lacht laut:)
            Ich schreibe hier wahre Epen und dann kommt der Johannes, und faßt alles in einem Satz zusammen. Dies dürfte der wahre Grund sein, warum man so ungerne zu einem Lehrer geht…

            Liebe Grüße
            Matthias

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            • Hey lieber Matthias,

              …bin gerade etwas verwirrt?…..war dass jetzt ein Kompliment…oder ???…..lacht…..

              Aber vielleicht nochmal etwas genauer, wie es sich um mein persönliches Verständnis, in Bezug auf benötigte Lehrer verhält..

              Ich weiß leider auch nicht zu 100%…..ob diese zwei Alternativen….entweder „Lehrer“? (seine Verantwortung abzugeben) – oder „Selbstverantwortung zu übernehmen“….so radikal getrennt werden kann?…..

              ….was ich jedoch denke und fühle….dass es erstens) auf genau den „EINEN“ und „richtgen“ Lehrer für einen selbst ankommt…..und/aber es auch zweitens)…..ganz sicherlich, wirklich genug Menschen dort draußen gibt, die tatsächlich, nicht „ohne“ einen Lehrer weiter vorankommen…..

              …..wie es jedoch ebenso auch sehr viele andere gibt….die sehr wohl auch mit rein geistigen Hilfen und Lehranweisungen, ihr Lebensziel erreichen können….und daher zumindest keines „irdischen“ Lehrers mehr bedürfen….

              ……aber dass muss letztlich eh` ein Jeder für sich selbst „erfühlen“, erkennen bzw. auch zu „erhören“ in der Lage sein!!!…….

              Wir sind halt eben doch nicht „alle“ gleich…..zumindest nicht in Bezug auf unseren jeweiligen Entwicklungsstand…..und selbst bei „gleichem“ Endziel…..können somit auch nicht von Jedem, auch dieselben Wege beschritten werden!….bzw. zum Erfolg führen !!!

              …………………………………………………………………………………..

              Sarah schrieb z.B.

              „Ja, wir sind eine Ver-braucher-gesellschaft, das stimmt. Irgendwann sollte der Punkt kommen, wo man nicht mehr nur braucht, sondern auch gibt.

              ……………………………………………………………………………………

              Finde ich sehr gut….denn:

              “Das Beste, was du für einen Menschen tun kannst, ist nicht etwa deinen Reichtum mit ihm zu teilen, sondern ihm seinen „eigenen“ zu zeigen.“

              (Benjamin Disraeli 1804-1881, britischer Staatsmann und Romanschriftsteller)

              ……………………………………………………………………………………

              …und Lumina schrieb etwas weiter unten:

              „ der Meister erschafft einfach aus seinem Sein und seiner Vollendung heraus ein “Buddhafeld” ,wie es im asiatischen Raum heißt,, das sich auf den Schüler überträgt und ihn fördert.
              ……………………………………………………………………………………

              …..ob es nun wirklich auch genau identisch ist, weiß wohl Niemand?…..aber einige im „westeuropäischen“ Raum – bekommen ihre „Übertragungen“ nun eben aus dem „Christus-Gitterfeld“…..

              ….und lernen hiermit bestimmt auch nicht viel schlechter….so ihr Verständnis der völligen „Herz-Offenheit“ diesbezüglich und als Grundvoraussetzung hierfür, schon recht gut ausgeprägt ist.

              ……………………………………………………………………………………

              Als End-Fazit bleibt mir nur…..noch einmal ganz deutlich auszudrücken…..“ohne“ Lehrer geht es wohl nicht…..

              …..wobei hier die Frage der „Definition“ eines „Lehrers“ die entscheidende bleibt….“irdischer“ oder „geistiger“ Herkunft…..es gibt für mich Beides…..nach eigener Erkenntnis…..

              ….und ab dem Tage, wo ich auch keine „geistige“ Hilfe mehr erhalte….oder es nicht mehr klar vernehmen kann…..was Gott bitte tunlichst verhindern möge…..

              …..und ich ab da somit auch nicht mehr „weiter“ komme……werde auch ich mir wieder verstärkt Gedanken, um einen „irdischen“ Lehrer machen bzw……

              ….wird ein event. geeigneter „Lehrer“…..dann wohl eher seinen „verstossenen“ Schüler finden…..als ich de Ihn…..den Lehrer….

              Eie konkrete Daseinsberechtigung haben für mich jedoch allseits „BEIDE“ existierenden „Hilfsformen“ für uns als Menschen !!!……

              ….solange man es auch gern und „offen“ anzunehmen vermag !

              …..in Liebe@all und ein schönes WE Euch allen!!!….lg johannes…

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        • „Zu einem Lehrer fällt mir noch ein, daß der größtenteils im Unsichtbaren wirkt.“
          Dazu wollte ich auch fast was schreiben. Ich denke dass sehr viele geborene Lehrer unter uns wandeln ohne dass dies ihnen selbst oder uns bewusst wäre. Menschen die alleine durch ihre Gegenwart wirken.

          „Es gibt Initiationen, wo tatsächlich im Schüler etwas verändert wird, wo eine “Zutat” in ihn hineingepflanzt wird, die ihm helfen kann.“
          Hier denke ich dass wir langsam in eine Zeit der Selbstinitiation hineinrutschen. Und eben hier denke ich auch dass dabei die geborenen Lehrer ins Spiel kommen. Man begegnet ihnen einmal und schon passierts. Es wird bei der Begegnung etwas übertragen was den weiteren Fortschritt ermöglicht. Eine Art Schlüssel, den man durch seine Bemühungen in Auftrag gibt. Wenn man dann soweit ist, kommt einer dieser Lehrer den man nie zuvor gesehen hat, den man unter Umständen gar nicht wahrnimmt. Man wechselt ein paar Worte, der Schlüssel wird übertragen und man trennt sich wieder.

          Wie ich dazu gekommen bin? Ich weiss es selbst nicht genau. Es war plötzlich da. Ich war mein Leben lang eine Art Punk… hab ziemlich extrem gelebt, wollte von Spiritualität etc absolut nichts wissen. Und plötzlich kam ein seltsamer Schmerz. Um den los zu werden musste ich in mich gehen und dort hab ich dann plötzlich all das gefunden. Ich habe mich dann mit Religion auseinander gesetzt und mich dabei böse verheddert. Aber als ich mich daraus befreit hatte wusste ich wo hier das Problem liegt. Ich konnte sehen wie das „sich verheddern“ funktioniert und ich weiss wie man wieder raus kommt. Für mich war das ganz leicht, aber ich sehe um mich herum Menschen die sich selbst niemals befreien können, weil ihnen das Ziel dazu fehlt. Sie kommen nicht raus weil sie nicht wissen wohin. Für sie existiert die Welt nur als dieses Netz in dem sie festhängen. Sie reden von Manipulation und weil sie nicht wissen was Nicht-Manipulation ist tauschen sie dabei nur Manipulation gegen Manipulation. Das ist aber auch nur ein Teil des Problems. Aber ein gewichtiger, weil viele innere Blockaden im Netz aussen verankert sind und sich erst lösen wenn man das Netz verlässt. Das heisst aber alles aufgeben. Auch Gott, weil man nicht weiss was von Gott ist „echt“ und was ist manipuliert. Erst wenn man Gott aufgibt weiss mans, denn das „echte“ bleibt. Überhaupt kann man alles aufgeben. Man kann eh nur aufgeben was „falsch“ ist. Das was „echt“ ist kann ich nicht einfach aufgeben. Es ist ja „echt“ und wird mir bei nächster Gelegenheit wieder vor die Füsse fallen.
          Aber auch New-Age mit allem drum und dran gehört zum Netz. Es ist nichts weiter als katholizismus 2.0. Mitsamt all dem Geflügel, dem ganzen gechannel, den Ausserirdischen usw…
          Aber auch mit all den anderen Dingen muss man unterscheiden was man für sich haben will. Auch bei Theosophie, Anthroposophie, Alchemie, Astrologie, einfach bei allem. Überall gibts Licht und Schatten. Muss es auch, sonst wären die kosmischen Gesetze falsch. Und selbst da muss man aufpassen. ^^
          Mit Trallala-Bewusstsein kommt man nicht weit.🙂

          lg,
          Andi

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          • Sehr gut ausgedrückt, Andi !
            Zitat: Überhaupt kann man alles aufgeben. Man kann eh nur aufgeben was “falsch” ist. Das was “echt” ist kann ich nicht einfach aufgeben. Es ist ja “echt” und wird mir bei nächster Gelegenheit wieder vor die Füsse fallen…“
            Gefällt mir !

            Du und Matthias , ihr habt irgendwie große Ähnlichkeit im Denken und Schreiben….
            Interessant !

            LG von Lumina

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          • Hi Andi,
            Aber auch mit all den anderen Dingen muss man unterscheiden was man für sich haben will. Auch bei Theosophie, Anthroposophie, Alchemie, Astrologie, einfach bei allem. Überall gibts Licht und Schatten. Muss es auch, sonst wären die kosmischen Gesetze falsch. Und selbst da muss man aufpassen. ^^
            Mit Trallala-Bewusstsein kommt man nicht weit.🙂

            Ja, so schaut das aus. Gut gesagt, gefällt mir.

            freundliche Grüße,🙂

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          • Hallo Andi,

            deinen Beitrag habe ich gerade gerne gelesen🙂

            lg Susanne

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          • Freut mich wenn ihr dem was abgewinnen könnt. Ich hatte in meinem Leben 3 spirituelle Erfahrungen, eine in der Kindheit, eine in der Jugend und eine vor ein paar Jahren. Die ersten beiden waren für mich tief traumatisch. Es hat mich aus dem Leben gerissen, das für mich eh schon hart und voller Unsicherheit war. Daran war nichts schönes. Es war, als wenn ich durch die Welt gefallen wäre, man ist plötzlich im Nichts, in einem Raum ausserhalb unseres Raumes. Dabei offenbart sich einem ein anderes Selbst. Die Rückkehr war dabei wie ein zurückgeschleudert werden. Es war als würde einen etwas am Hals packen, aus der Welt reissen und anschliessend wieder hier herein werfen. Ich weiss nicht was ich da draussen getan hab, aber dort ist irgendetwas passiert, denn ich war hinterher jedesmal irgendwie verändert. Und wie gesagt, für mich war es nicht schön und ich war hinterher ziemlich verstört.
            Beim drittenmal habe ich es selbst induziert. Und weil ich es selbst wollte war es plötzlich ganz anders. Ich konnte das draussen wahrnehmen, ich konnte es deuten und beobachten. Trotzdem hat es lange gedauert um ein bischen zu verstehen was dort ist und was da passiert. Aber zunächst hab ich es völlig missgedeutet. Ich dachte ich hätte da etwas erreicht, etwas geleistet, ein Ziel erreicht. Aber von wegen. Ich hätte es jederzeit einfach so tun können, es hat keinerlei Bedeutung. Aber ich dachte es hätte Bedeutung, weil ich ihm Bedeutung gegeben habe und daraufhin habe ich grosse Fehler gemacht. Heute weiss ich was passiert ist, ich habe in gewisserweise schon etwas erreicht, aber es war der Anfang von etwas, nicht das Ende. Es war der Anfang eines Prozesses in dem ich quasi die Dose der Pandorra geöffnet habe ohne einen Schimmer davon zu haben was ich da tue. Ich habe sozusagen jedes Trauma, jede Negativität in mir befeuert. Alles kam ab diesem Tag hoch. Erst verlockend, deshalb hielt ich mich für was besseres in gewissem Sinne, ich dachte ich hätte etwas erreicht, ich dachte ich wüsste mehr als andere. Zuerst wollte ich absolut nicht sehen was da hoch kam. Ich wollte nur immer wieder in diesen Zustand zurück den ich kurz nach diesem Erlebnis hatte. Und bestärkt wurde ich von Dingen die passiert sind. Es war schon berauschend. Vorahnungen, Dinge sehen, Stimmen hören…
            Doch dann kamen die Psychosen, Anflüge von Schizzophrenie. Erst wusste ich nicht was tun oder wohin. Dann dachte ich mir, das alles ist dein Mist. Also musst auch du damit umgehen können. Es war dann auch als wäre ich auf einem Gleis. Ab da begann das Abarbeiten. Es gab kein links, kein rechts. Es gab nur einen Weg und den gaben die Psychosen vor die da hoch kamen. Die ersten zwei Jahre waren die Hölle. Ich dachte so oft jetzt ist es vorbei, du wirst wahnsinnig, das stehst du nicht durch. Heute hat sichs stabilisiert. Ich arbeite nach wie vor daran, aber langsam verstehe ich was ich da tue. Ich wollte mir oft Hilfe holen, aber irgendwie ging das nicht. Jedesmal wenn ich mit jemandem darüber reden wollte ist etwas passiert was es letzten Endes verhindert hat. Und die Dinge die ich schreibe schreibe ich weil ich sie erfahren habe. Ich habe nichts gechannelt, ich glaube nichts was ich nur lese. Sondern alles habe ich schmerzvoll erfahren. Erst als ich Einsicht hatte ging der Schmerz vorbei. Jede Weisheit schmerzvoll als Erkenntnis der Erfahrung abgerungen wenn man so will. ^^
            Man lernt halt nicht unbedingt gerne. Man denkt, der Verstand würde einem die Antworten geben. Dann verwechselt man intelektuelle Hirngespinste mit Intuition. Böse Falle.^^
            Und dann denke ich ich könnte anderen helfen. Auch böse Falle. ^^ Alles voller Fallen. ^^

            Oh mein Gott… ich fasel und fasel…

            Andi

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            • Lieber Andi,

              Ich dachte so oft jetzt ist es vorbei, du wirst wahnsinnig, das stehst du nicht durch.

              Das kenne ich, und einiges von dem, was Du schreibst, kommt mir bekannt vor…

              Transzendenz hat nicht nur die ekstatische Seite, sie kann einen Unvorbereiteten auch restlos zerstören. Es gibt auch negative Transzendenz. Ich vermied es bisher, darüber zu schreiben. Ich war in Höllen, die ich hier nicht einmal andeuten möchte.

              Deswegen schrieb ich früher hier manchmal, wie wichtig Abwaschen zur Balance sein kann. Und überhaupt das Banale. Deswegen warnte ich auch vor Chakren-Übungen ohne kompetenten Lehrer.

              Mag sein, daß bei neunundneunzig nichts Schlimmes passiert. Aber der hundertste knallt durch.

              Natürlich möchte man anfangs erstmal etwas erreichen, bis man erkennt, daß es nichts zu erreichen gibt. Weil alles da ist. Aber das Nicht-Erreichen muß man auch erstmal erreichen – willkommen in der Paradoxie. Wenn man aber etwas erzwingen möchte, kann die Hölle über einen hereinbrechen.

              Esoterik ist kein Spielzeug und kein Spaziergang. Die alten Traditionen sagen, es ist eine Sache auf Leben und Tod. Ein Ritt auf der Rasierklinge.

              Mit Trallala-Bewusstsein kommt man nicht weit.
              Genau. Das Problem ist nur, daß die Menschen mit Tralala-Bewußtsein denken, sie hätten ein wahres. Von den Fallen wissen sie meistens nichts.

              Entschuldigt meine etwas ernste Stimmung. Andi, hast Du da, wo Du wohnst, Menschen, welche Dich verstehen? Oder einen Begleiter?

              Liebe Grüße
              Matthias

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              • „Andi, hast Du da, wo Du wohnst, Menschen, welche Dich verstehen? Oder einen Begleiter?“
                Nein. Und ich spreche auch mit niemandem darüber. Aber Menschen die mir helfen finde ich überall. Ich hab das alles mit mir alleine ausgemacht. Es geht, es ist tatsächlich möglich. Nicht leicht, aber möglich. Mein Dickschädel war mir dabei ein immertreuer Begleiter.^^
                Ich hab es auch geschafft die Psychosen in mir zu bearbeiten ohne nach aussen „durchzudrehen“. Oder was heisst geschafft, es war halt einfach so.
                Auch wenn es komisch klingt bin ich dafür dankbar. Es war immer der Drang nach Erkenntniss der mich angetrieben hat, und gerade in dieser harten Zeit habe ich unglaublich viel erfahren. Wer durch dieses Dunkel nicht ging weiss garnichts. Und ich denke man merkt es einem Menschen an. Wie er die Welt sieht, wie er die Menschen sieht, das verändert sich dadurch grundlegend. Deswegen sehe ich es auch nicht als negativ oder schlecht. Es war nicht schön, es war schmerzvoll, aber trotzdem gut dass es passiert ist.
                Und es liegt langsam hinter mir. Die Erfahrungen die ich heute mache sind andere. Es war ja auch nichts isoliert-negatives in meinem Leben, sondern mehr der fulminante Abschluss einer schwierigen ersten Lebenshälfte. Für mich hatte dieses „Gewitter“ eine sehr befreiende Wirkung. Deswegen ist es auch bei weitem nicht so schlimm wies vielleicht klingt. Naja gut, es war schon ganz schön Hölle, aber es hat Sinn.🙂

                lg

                Andi

                PS: Und ich denke Lumina hat recht, wir haben echt einiges gemeinsam. ^^

                Gefällt mir

            • Hallo Andi,
              Danke für deine Offenheit! Offene Worte, Erfahrungen bringen soooo viel mehr als es oft plakative Worthülsen, die natürlich im philosophischen unabdingsbar sind.

              Man neigt durch die Fluffyesoterik dazu zu glauben ohne Körper ist alles Juhuu und Sonnenschein.

              Auch meine ausserkörperlichen Erinnerungen in früher Kindheit haben mir die Probleme die sich dort zeigen können, vor Augen geführt. Aber dadurch lernte ich zu unterscheiden. Und ja, es ist eine Matrix, auch in der Spiritszene wird die Matrix kräftig mit Allerhand rosaroten Wölkchen genährt. Denn da draussen kann auch ein kräftiger Wind wehen, vondem man als Mensch – schon hier auf Erden vom Wind gebeutelt – natürlich nicht so gern hört.

              Meiner Ansicht nach geht es zu einem Großteil darum, zu lernen, die eigenen Gedanken zu beherrschen, zu lenken und zu zentrieren. Ohne Körper ist man reiner Gedanke, natürlich ist damit Alles möglich, prinzipiell. Aber Theorie und letztendliche Praxis sind a bissl unterschiedlich und wenn man sich nicht völlig von allen Ängsten, Traumas, etc. befreit hat – hier in der Materie, wirds drüben a bissl schwierig.
              Das ganze wird zwar erst wichtig wenn man sich entschieden hat aus dem Jenseits Diesseits Spiel auszusteigen aber selbst dies verlangt einen starken Willen und die Erkenntnis das das, was mir im Spiegel entgegenguckt nur ein kleiner Teil meines Seins ist. Meine Güte spielen die Götter oft fiese Spiele….
              ;-)))))

              Danke fürs Zuhören
              Tanya

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              • Liebe Tanya,
                wenn ich jetzt angemeldet wäre, also die Berechtigung hätte, würde ich den „gefällt mir“ Button drücken.

                „Meiner Ansicht nach geht es zu einem Großteil darum, zu lernen, die eigenen Gedanken zu beherrschen, zu lenken und zu zentrieren. Ohne Körper ist man reiner Gedanke, natürlich ist damit Alles möglich, prinzipiell“

                Der Körper ist das Gefäß um Gedanken zu reflektieren und umzusetzen. Das muss erst mal von den meisten Menschen verstanden werden. Hierzu fiel mir einen Satz von Matthias an Ingrid O auf:

                „hm – mit dem, daß man nach dem Tod erfährt… es heißt, daß man die Essenz hinübernimmt. Aber andererseits heißt es: “Wer hier auf Erden nicht sehen gelernt hat, lernt es drüben nimmermehr.”
                Was Du “drüben” erfährst ist scheinbar einzig und allein davon abhängig, welches Bewußtsein Du hier entwickelt hast.“

                Es gibt mir wiederum die Bestätigung, dass wir hier sind um unsere Gedanken zu reflektieren, und zwar in der Dichte, im Körper mit all seinen Fühlmöglichkeiten.
                Hierzu (ich werde nicht müde es anzubringen oder doch ein bisschen😦 ) muss in das Gefüge von Gefühl und Intuition auch der Verstand integriert werden. Gedanken ohne Verstand, aus reinem Gefühl heraus werden immer manipulierbar durch andere Gedanken (von wem auch immer…) sein und irgendwann zum Chaos führen. Wie du ja weißt, versuchen wir hier momentan das Chaos früherer Gedankenmanifestationen aufzuarbeiten.

                „Meine Güte spielen die Götter oft fiese Spiele….“
                VOLLSTE Zustimmung!😉
                LG

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              • Hallo Tanya,
                IMHO geht es nicht darum aus der materiellen Welt auszusteigen sondern vielmehr darum sie mit dem Geist bestmöglich zu durchdringen. Also nicht weniger Materie ist die Lösung, sondern mehr Geist. Das bedeutet vorallem das Auf und Ab im Leben voll mit zu gehen, denn es dient genau dazu. Durch das Auf und Ab gehen wir hoch, „holen“ Geist „nach“ und dann wieder runter, mit dem Geist in die Materie, um uns anschliessend wieder dem geistigen zu nähern usw… Die Alchemisten nannten das das spagyrische Prinzip, das sie mit dem doppelten (bzw dreifachen) Ouroboros verbanden. Materie „schluckt“ den Geist und gibt ihn wieder frei.
                Aber sich erstmal klar machen was dieses alte „Wissen“ das die Esos angeblich haben ist… Und ohne steht man irgendwann da und kommt nicht mehr weiter weil man die Richtung nicht kennt, bzw. man traut sich nicht mehr weiter weils zu schmerzvoll wird.
                Hier ist eine der hilfreichsten Weisheiten auf die ich gestossen bin:
                „Wenn du durch die Hölle gehst, geh weiter.“
                Auch die göttliche Komödie von Dante Alighieri war mir eine echte Hilfe. Dort wird Dante immer wieder ermahnt nicht stehen zu bleiben sondern weiter zu gehen um sich nicht irgendwann mit der Hölle zu identifizieren und sich darin zu verlieren. Doch leider tut das jeder von uns ein Stück weit. Und der Schmerz entsteht wenn wir uns zu befreien versuchen, er will uns zurückhalten, er geht zwar nicht weg wenn wir still halten, aber er wird stärker wenn man sich in Bewegung setzt. Er wird nie aufhören, aber er kann als das erkannt werden was er ist, als Illusion die durch die Wahrnehmung unangenehmer Dinge entsteht. Die Dinge die wir sehen sind echt, der Schmerz ist es nicht. Es gibt etliche Meister die auch die Dinge als Illusion betrachten. Diese Ansicht teile ich nicht.

                Gern gelesen und Dank zurück.😉

                Andi

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            • Hallo Andi,
              Du „faselst“ interessantes Zeug! Nichts geht über die persönliche Erfahrung,
              wie schräg sie auch sein mag. Die Begegnung mit Schmerz dürfte ebenfalls
              essentiell sein, zu der Erkenntnis kommt man meist spät und erst
              wenn man da durch ist. Letztlich ist das eine Initation ..

              Wie Tanya richtig sagt: „Meine Güte spielen die Götter oft fiese Spiele….“
              Nun ja, wir gehören zum Club und wollten ja unbedingt mitspielen.🙂

              schönen Tag,

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              • Hey Steve

                und ich finds wirklich gut dass man hier offen über solche Sachen diskutieren kann. Es gibt Foren in denen kann man sich sowas echt nicht trauen.
                Wo viel Licht da viel Schatten und der Schatten wird erst gefährlich wenn man versucht ihn zu ignorieren. Aber mit welcher unabdingbaren Konsequenz das verbunden ist wird vielen noch nicht mal dann klar wenn sie endgültig in der Sch… sitzen. Das dumme ist, dass diese Kandidaten oft Andere mitreissen und dass Andere sich mitreissen lassen weil sie denken sie könnten helfen oder weil sie von ersteren manipuliert werden.
                Dass die Begegnung mit Schmerz essentiell ist wusste ich schon vorher, ich bin nicht völlig blank in diese Runde gegangen, ums mal so auszudrücken. Ich bin dem Schmerz halt ne Weile aus dem Weg gegangen weil das „high“ sein einfach zu schön ist.😀
                Ich denke ich habe mitgebracht was ich brauche. Und immer wieder bin ich selbst erstaunt darüber was ich in meinem „Werkzeugkasten“ so alles finde. Man darf sich nur nicht kirre machen lassen von Leuten die sich ihr Werkzeug nicht einzusetzen trauen und einem einreden wollen, das was man da hat wäre „Teufelszeug“.
                Und bei all dem Schmerz hat das Leben ja trotzdem seine schönen Seiten und selbst der Wahnsinn kann sehr sehr reizvoll sein wenn man damit umgehen kann. Man sollte halt wissen dass der Wahnsinn Wahnsinn ist.
                Und ja, wir wollten mitspielen.😉
                „Ihren Lieblingen schenken die Götter die allmächtigen alles ganz. Alle Freuden dieser Welt, alle Leiden dieser Welt, alles ganz.“

                lg,
                Andi

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  • Hallo Matthias und Interessierte. Unten ein paar Sätze von dir. Ich schreibe meinen Senf dazwischen, wenn du erlaubst.

    „Selbstverständlich kennt mich mein Lehrer besser wie ich mich selbst –“

    Oh-oh!!! Bedenklich. Wann hast du deine Verantwortung abgegeben?

    „Wir brauchen Essen, wir brauchen Trinken, wir brauchen Eltern und wir brauchen Lehrer. Was ist da schon dabei?“

    Ja, wir sind eine Ver-braucher-gesellschaft, das stimmt. Irgendwann sollte der Punkt kommen, wo man nicht mehr nur braucht, sondern auch gibt.

    „Mein Lehrer sagte: “Natürlich habt ihr alles in euch, aber ihr braucht jemanden von außen, der es euch sagt.”

    Suuuper Lehrer. Der redet euch also ein, dass ihr jemanden braucht, der euch sagt, dass ihr wunderbare Wesen seid? Klar, sonst wäre er ja bald arbeitslos.

    Würde so etwas ein guter Lehrer sagen? Er macht euch ja nieder…er sagt, ohne ihn, wüsstet ihr nicht!

    Ein Lehrer ist dann gut, wenn er dich frei lässt. Manchmal ist er nur für 5 Minuten dein Lehrer – manchmal ohne es zu wissen- doch diese 5 Minuten haben es in sich. Danach ist er wieder weg. Ein Lehrer kann jeder sein. Es kann der Obdachlose auf der Strasse sein, die alte Frau im Bahnhof, das kleine Kind auf dem Spielplatz.

    Ich scheine voll auf dem falschen Dampfer zu sein. Bin wohl mit meinen bald 44 Jahren echt zu jung das zu verstehen😉
    Herzgruss in den Tag, Sarah

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    • Liebe Sarah,

      so ziemlich alle Schlußfolgerungen sind unzutreffend. Ich verstehe den Ansatz, von dem Du her kommt, und es ist auch keine Frage des Alters, der Intelligenz oder sonstigem. Das Problem ist – ich kenne Lehrer, Du nicht.

      Die Verantwortung abgegeben – wirke ich hier so unselbstständig? Oder so, als würde ich keine Verantwortung übernehmen?

      Das Problem ist, es geht nicht um die Entwicklung des Welt-Ichs, sondern um etwas, was unbekannt ist.

      Kennst Du die Mechanismen, die Dich dirigieren? Kannst Du Dir selbst ein Spiegel sein? Auch in dem, was Du von Dir noch nicht kennst? Du wirst vielleicht ja sagen – gut, kannst Du natürlich.

      Da ich nicht annehme, daß ich nur dumme Sachen hier schreibe – kannst Du Dir einen Grund vorstellen, warum ich von einem Lehrer so schreibe? Ohne diese – na, ist schon eine kleine Unterstellung, ich hätte die Verantwortung abgegeben – Vermutungen?

      Kurz gesagt – kannst Du Dir vorstellen, daß meine Aussagen auch Realität sein könnten? Ich frage nochmal – weißt Du, was ein Lehrer ist?

      Daß jeder kurzzeitig ein Lehrer sein kann, weiß ich. Aber die meine ich nicht. Ich meine einen Lehrer, der von Gott weiß und ihn in sich verwirklicht hat.

      Hast Du einmal so einen Menschen getroffen?

      Liebe Grüße
      Matthias

      P.S. Ich habe seit meinem 14. Lebensjahr mit inneren Schulen zu tun. Dann muß ich ja ein Muster an Unselbstständigkeit sein, der sich vor jeder eigenen Verantwortung drückt und am Rockzipfel des Lehrers hängt
      Wirke ich so auf Dich?
      Hast Du jemals Literatur von Lehrer und Schüler gelesen, die Dein Bild etwas korrigieren könnten? Zum Beispiel: Eugen Herrigel – Ich ging den Weg des Bogenschießens oder die Werke von Gerda Ital, Paul Brunton oder Yogananda?

      lg

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      • Liebe Sarah, lieber Matthias !

        Einesteils kann ich Dich, Sarah, gut verstehen, aber andererseits muss ich doch Matthias beipflichten. Er hat es sehr gut ausgedrückt. ( …“ Das Problem ist, es geht nicht um die Entwicklung des Welt-Ichs, sondern um etwas, was unbekannt ist…“ )

        Meines Erachtens meint er nicht den Weg zur inneren Reife eines Menschen, wenn es das wäre, würde ich Dir beipflichten. Zu diesem Zweck genügen auch ein waches Bewusstsein und vielleicht das Lesen und Verinnerlichen entsprechender Bücher.

        Es geht um den inneren Weg, den Weg zur Freiheit , ich persönlich würde sagen, Erleuchtung- und ich finde, der Begriff „Meister“ trifft den Sachverhalt besser.

        Ein Lehrer kann jeder sein, aber wirkliche Meister gibt es wenige. Und, wie Matthias schon schrieb, werden nicht nur die Worte und Anregungen übertragen, sondern auch viel subtilere Energien, der Meister erschafft einfach aus seinem Sein und seiner Vollendung heraus ein „Buddhafeld“ ,wie es im asiatischen Raum heißt,, das sich auf den Schüler überträgt und ihn fördert.

        Die Abhängigkeit von einem Meister ist wieder eine andere Sache. Und viele sind in diese Falle gestolpert. Kennst Du Hermann Hesses Siddharta? Wenn ja, denk an Govinda, den treuen Freund Siddhartas, der sein Leben lang dem Buddha folgte ( und dabei nur das Folgen lernte..)

        Irgendwann muss der Meister losgelassen werden, „Wenn du unterwegs den Buddha triffst, töte ihn“ bedeutet nichts anderes!
        Es ist eine Frage , in welchem Stadium sich der Schüler befindet. Ist er noch auf Zuspruch und Hilfe angewiesen oder ist er selbst fähig, allein weiter zu gehen. Ein Meister ist also nur ein Wegbegleiter, – und ein sehr nützlicher, der dem Schüler viele Irrwege ersparen kann, aber eines Tages wird und muss er überflüssig werden. Aber wie ich aus vielen Zen-Büchern weiß, verlangt das schon seine sehr hohe Stufe der Erkenntnis.

        Liebe Grüße von Lumina

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        • Liebe Lumina,

          Meines Erachtens meint er nicht den Weg zur inneren Reife eines Menschen, wenn es das wäre, würde ich Dir beipflichten. Zu diesem Zweck genügen auch ein waches Bewusstsein und vielleicht das Lesen und Verinnerlichen entsprechender Bücher.

          Danke. Diesen wichtigen Punkt vergaß ich zu erwähnen.

          Liebe Grüße

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    • Hallo Sarah,

      inzwischen bin ich mir garnicht mehr so sicher,ob du wirklich von etwas anderem schreibst,als hier von Lehrern geschrieben wird.

      Du übersetzt die hier geschriebenen Worte für dich direkt.
      In Allem was uns umgibt ist natürlich etwas was uns sehen lässt und uns etwas lehrt,
      ohne Frage.
      Wenn ein ‚wahrer‘ Lehrer festhalten würde,wäre er keiner.
      Die Frage die ich dann eher stellen würde,wäre
      „auf welcher Ebene lerne ich denn gerade“?

      obs verständlich rüberkommt….?

      trotz allem schönen Tag
      lg Susanne

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  • Hui,
    ich geb zu, ich hab die Lehrer Beiträge nur einmal gelesen und möglicherweise was überlesen.
    Aber – wo liegt denn das Problem?
    Ich brauche einen Lehrer, der mir meine eigenen Fähigkeiten bewusst macht, meine Möglichkeiten offenlegt und mir auch Hilfestellung gibt, wie ich mich weiter entwickeln kann.
    Um die Sache auf einen völlig unsprktakuläten Nenner zu bringen.
    Ohne Geheimnisse zu suchen, ohne mich selbst zu verleugnen.
    Alleine zu finden, was mir letztlich nützlich ist – das ist doch beinahe unmöglich.

    Ein kluger Lehrer wird mich führen, einen schlechten werd ich sehr schnell vergessen und nicht auf ihn hören.

    Ich hab in meinem Leben viele schlechte Lehrer erfahren, war nicht reif genug um selbst zu entscheiden. Aber dann traf ich auch Menschen die „dachten“, die „hören und sehen“ konnten und die Denkanstösse gaben.
    Es gab auch Lehrer denen ich mit grossem Misstrauen begegnete, aber auch solche, denen ich vertrauen konnte.
    Es gab spirituelle und sehr bodenständige Begegnungen – alle waren Lehrer und sie haben mir Wege gewiesen. Nicht immer bin ich die gegangen, oft auch Umwege marschiert —– aber daraus entstand letztlich „ich“.

    Auch ich war und bin ein Lehrer. ein Weitergeber, ein Berater, ein Kritiker, ein Annehmer.

    Wie weit sind wir eigentlich vom ursprünglichen Thema entfernt?

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    • Liebe Ingrid!

      Zitat: „… Alleine zu finden, was mir letztlich nützlich ist – das ist doch beinahe unmöglich, Ich brauche einen Lehrer, der mir meine eigenen Fähigkeiten bewusst macht, meine Möglichkeiten offenlegt und mir auch Hilfestellung gibt, wie ich mich weiter entwickeln kann“…

      Also das finde ich nun nicht! ( Ich sehe schon, wie sich Sarahs Nackenhare sträuben haha !! 😀 )

      Jedenfalls wenn Du damit andere Menschen meinst.

      Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass solche Lehrer nie bei mir aufgetaucht sind und ich auch keinen Mangel daran empfinde.

      In meinem Leben waren immer Bücher Wegweiser, die mir regelrecht in dem Moment „zufielen“, in dem ich bereit war, weiterführendes Wissen anzunehmen. Natürlich sind Bücher dann auch Lehrer, aber irgendwie ist es doch anders. Es bleibt einem völlig überlassen, wieviel von dem Wissen man annehmen will, es findet keinerlei menschliche Beeinflussung, die ja , wie ich vorhin schon schrieb, über das eigentliche Wissen hinausgeht, ( Austausch von Energien) statt.

      Und ich bin gut damit gefahren.
      Aber natürlich reagiert jeder Mensch auf andere Weise.

      Liebe Grüße von Lumina

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    • Liebe Ingrid O.,

      um über das Steinbock-Thema nachzudenken sind wir mit der Diskussion über den Lehrer garnicht so weit vom Thema entfernt…😉

      Noch kurz – Du bezeichnest als Lehrer Menschen, bei denen man lernen kann. Ja, die sind notwendig. Aber ein Meister, wie Lumina ihn nennt, ist dazu nochmal ein Quantensprung. Aber den braucht man nur, wenn man über das normale Ich hinaus Sehnsucht danach verspürt, zu wissen, wer man wirklich ist.

      Liebe Grüße

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  • …aber auch um ein Buch zu lesen brauchst Du einen Lehrer.
    Lernen beginnt mit den Grundbedürfnissen.

    Em Extremfall bleibst Du ohne Lehrer ein „Wilder“.
    Wenn das jemand anders sieht – oh Gott, da sträuben sich meine Nackenhaare…..

    Ohne Lehrer durchs Leben gehen zu müssen, ohne eine führende Linie – das ist unmenschlich, unverantwortlich.

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    • Liebe Ingrid!

      Zitat. Ohne Lehrer durchs Leben gehen zu müssen, ohne eine führende Linie – das ist unmenschlich, unverantwortlich…

      Du hast es schon sehr gut ausgedrückt, ein Lehrer wird gebraucht, um Kindern Grundkenntnisse beizubringen.

      Aber eines Tages ist der Mensch erwachsen , (sollte es jedenfalls sein) ,- und imstande , aus seinen Erfahrungen, seinen Beobachtungen zu schöpfen, in sich selbst hineinzuhorchen und dann zu handeln.

      Und aus jedem Fehler lernt man. Wir haben viel zu viel Angst vor Fehlern, ich halte sie sogar für wichtig!

      Wenn einem erwachsenen Menschen eine „führende Linie“, wie Du schreibst, geboten wird, wird er m.E. nie wirklich erwachsen und reif, er trifft niemals seine eigenen Entscheidungen. Und keine wirkliche Entwicklung ist möglich.

      LG von Lumina

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      • …das, liebe Lumina, glaub ich nicht.
        Auch Du liest und nimmts das geschriebene Wort als führende Linie.
        Dein „Wissen“ entsteht aus dem, was Du liest und annehmen kannst.
        Auch ich lese – gelegentlich. (und ich meine jetzt nicht Belletristik)
        Und ich habe grosse Probleme das Wort anzunehmen.
        Ich will hinterfragen. Ich will es auf meine Bedürfnisse hinbiegen, verstehen, gebrauchen können.

        Allerdings muss ich zugeben, dass mir die Welt der absoluten – ich tu mich hart mich verständlich zu machen – Hintergründigkeit auch fremd ist. Soviel will ich von dem Geheimnis garnicht wissen.
        Ich brauch es nicht. Es würde mich zu sehr von der diesseitigen Lebendigkeit abhalten. Ich nehme Wunder an und weiss, dass es sie gibt und dass sie einem gewährt werden – können.

        Ich empfinde mich nicht als spirituelles Wesen, brauche auch keinen spirituellen Decknamen, bin aus Fleisch und Blut.

        Ich nehme meine Talente war und nehme sie als „Geschenk der anderen Art“ an. Praktisch. Im Hier und Jetzt. Lebensfroh. Dankbar.

        Servus
        Ingrid

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        • Liebe Ingrid!

          Du schreibst: “ ..Auch Du liest und nimmst das geschriebene Wort als führende Linie.
          Dein “Wissen” entsteht aus dem, was Du liest und annehmen kannst….“

          Ja, natürlich, auch Bücher, Weisheitslehren großer Meister sind bedeutende Lehrer. Aber „Wissen“ – oder besser
          Erkenntnis entsteht erst, wenn ich das Gelesene in meinem Leben angewandt habe und dabei helfen mir die Bücher nicht weiter, da bin ich ganz allein auf mich gestellt. Natürlich gibt es auch haargenau ausgearbeitete Ratgeber, aber diese Art Bücher meine und lese ich nicht.

          Ich sehe die Gefahr einer Abhängigkeit durch die „Führung“ durch einen Lehrer, der eine „Linie“ vorgibt, wie Du es formulierst.

          Ich spreche jetzt nicht von einem Meister auf dem Weg zu einer umfassenden spirituellen Wandlung,
          sondern von einem ganz normalen Menschen, der mir erzählt, was mir seiner Meinung nach noch fehlt und was ich besser machen,- und wohin mein Weg gehen könnte. Natürlich kann er seine Ansicht kundtun und ich kann dankbar sein, auch darüber nachdenken, aber tun würde ich immer nur das, was mein Inneres mir sagt. Was ich fühle, was ich selbst als richtig empfinde…

          Das schreibst Du ja auch, aber warum die „führende Linie“ . An dem Wort stoße ich mich…
          Im Grunde ist das Leben doch unser größter Lehrer , unsere Fehlhaltungen werden sofort sichtbar und Leiden setzt ein.

          Ich bin mir auch nicht sicher, was Du als „Lehrer“ konkret bezeichnest. Du schreibst: „…Ohne Lehrer durchs Leben gehen zu müssen, ohne eine führende Linie – das ist unmenschlich, unverantwortlich.“…

          Es gibt Pfarrer, Dozenten, Ärzte, Psychotherapeuten usw. …. sie alle haben ihr eigenes Schicksal und ihre eigenen Aufgaben, die sie vielleicht mit meinen verquicken und Verwirrung erzeugen. Wenn ich nur an Psychotherapeuten denke, ein Großteil ( zum Glück nicht alle ) bedarf selbst der Psychotherapie. Aber wie sagt man so schön: „Ein Heiler ist jemand, der verzweifelt gerne selbst geheilt werden möchte.“

          Jedenfalls denke ich, dass bei uns ein Missverständnis durch die gebrauchten Worte aufgetreten ist. Kann das sein?

          Liebe Grüße von Lumina , dem „spirituellen Decknamen“ haha – ich habe sehr geschmunzelt….😀

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          • Meine liebe Lumina,

            ich fürchte, wir reden wirklich aneinander vorbei.
            Für mich ist eine führende Linie so etwas wie ein Wegweiser.
            Wie soll ich sagen – nimm die 10 Gebote. Sie ersetzen eigentlich ein Gesetzbuch.
            Es ist der Wegweiser, die führende Linie für ein gradliniges Leben.
            Ich bin nicht besonders gläubig im Sinne der Kirche.
            Aber ich glaube daran, dass ich rechtschaffen leben soll.
            Nun bin ich auch ein Individuum.
            Ich kann meinen Weg frei gestalten, wenn ich die Linie beachte.
            Ich habe, wie wohl jeder Mensch, Begabungen, Talente in die Wiege gelegt bekommen.
            Nun liegt es an mir, wie an jedem anderen Menschen, diese Dinge nutzbringend – für die Seele nutzbringend – zu entwickeln.

            Im Bestenfall ist das genug.

            Will ich mehr wissen, mehr dahinterschauen, dann werde ich Kontakte zu „Wissenden“ suchen. Zu Lehrern. Werde lernen hinzuhören, hinzuschauen, zu deuten. Werde philosophierend Gedanken austauschen und andere Gedanken anhören.
            Und wenn ich dann auch noch „erfahre“, dann ist das eine sehr befriedigende Angelegenheit.

            Es muss nun keineswegs ein Trip nach Indien sein, das kann der Bauer von nebenan sein, der mit seiner grundeinfachen Lebensart etwas in mir berührt, das mich weiterentwickeln lässt.
            Es sind Erlebnisse in der Natur, beim betrachten von Gemälden, von Kunst, letztlich auch Träume und manchmal sind es charismatische Begegnungen die etwas in einem, in mir, wecken.
            All das ist sehr irdisch. Nicht abgehoben, nicht „esoterisch“.

            Ich würde ohne Lehrer nicht leben wollen. Egal ob ich mich durch das gelesene oder gesprochene Wort angeregt fühle, selbst zu denken und mich zu entwickeln.

            Ohne Lehrer jedweder Art würde ich mich verlassen fühlen.

            Ich fürchte, ich konnte mich wieder nicht wirklich verständlich machen.

            Wie schon irgendwann zuvor geschrieben – ich muss nicht weiter „dahinter“ schauen. Ich werde es im Tod erfahren.

            Servus
            Ingrid

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            • Liebe Ingrid, doch, Du konntest Dich sehr gut „verständlich machen“. Gut, dass ich noch mal nachgefragt habe….

              Deine Sätze: “ Will ich mehr wissen, mehr dahinterschauen, dann werde ich Kontakte zu “Wissenden” suchen. Zu Lehrern. Werde lernen hinzuhören, hinzuschauen, zu deuten. Werde philosophierend Gedanken austauschen und andere Gedanken anhören.
              Und wenn ich dann auch noch “erfahre”, dann ist das eine sehr befriedigende Angelegenheit.“

              kann ich gut nachvollziehen.
              Obwohl ein „Wegweiser“ m.E. auch manchmal schon in einem selbst vorhanden sein kann. Wie Kant sagte: „Der Sternenhimmel über mir und das moralische Gesetz in mir“… Wobei ich statt moralisch eher das Wort „ethisch“ sagen würde. Ist sicher auch damit gemeint.

              Jedenfalls weiß ich jetzt, was Du mit einer „führenden Linie“ meinst. Und lernen kann ich auch wirklich von jedem, von allem, vom alltäglichen Leben, da stimmen wir völlig überein.

              Liebe Grüße von Lumina

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  • Nachtrag:

    Aber mir fällt gerade ein – auch bei der persönlichen Entwicklung braucht man den anderen. Ich war früher in einem Haufen Selbsterfahrungsgruppen – Gruppen, Gruppen, Gruppen, mir kam’s schon zu den Ohren raus, und ich kann heute keine Selbsterfahrungsgruppe mehr sehen. (Außer, ich hab‘ das Sagen😉 )

    Aber man wird abgeschliffen, mein lieber Scholli! Vor allem, was eigene Empfindlichkeiten und Projektionsneigungen betrifft. Auch in der Psychologie kommt man ohne teilweise sehr schmerzhafte Lernprozesse nicht herum. Und auch hier brauchen wir den anderen – aber da genügen „normale Leiter.“

    lg

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  • …natürlich ist mir klar, dass mit dem Lehrer nicht der Schulmeister gemeint ist.
    Aber um zu erfahren, wer in mir steckt, was mein Ur Hintergrund in der Bedeutung meines Daseins ist, erfordert das Wissen Anderer.
    Und das Weitergeben spiritueller Erfahrung finde ich wichtig und notwendig.
    Ich kann daraus lernen, ich kann nachdenken, es öffnet mir – wie soll ich sagen – Ursprüngliches.
    Mit einem wissenden Lehrer kann ich mich austauschen, ein Buch muss ich lesend verstehen…..
    Allerdings hab ich auch nicht das krampfhafte Bedürfnis „dahinterzuschauen“. Es ist so, dass mich durch den Tod meines Mannes intensiver mit dem Leben beschäftigt habe und ich mittlerweile weiss, dass ich die „Erfahrung dahinter“ wohl mit dem Tod machen werde.
    Mir genügt das. Seit dieser Erkenntnis lebe ich entspannter und kann mein Hier und Jetzt so leben, wie es mir anscheinend bestimmt ist.
    Das Grosse Geheimnis ist deshalb für mich nicht mehr so erfahrenswert, denn ich werde es erfahren.

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    • Liebe Ingrid O.,

      hm – mit dem, daß man nach dem Tod erfährt… es heißt, daß man die Essenz hinübernimmt. Aber andererseits heißt es: „Wer hier auf Erden nicht sehen gelernt hat, lernt es drüben nimmermehr.“
      Was Du „drüben“ erfährst ist scheinbar einzig und allein davon abhängig, welches Bewußtsein Du hier entwickelt hast.

      Wenn Du mal magst – les‘ mal von Gustav Meyrinck: Das grüne Gesicht. Der Stil ist schauderhaft, aber der Inhalt sehr wertvoll.

      Liebe Grüße
      Matthias

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      • Hallo Matthias,

        vielleicht erlebe ich auch nur das Sterben…..

        Erst den Golem und dann das grüne Gesicht? – Oder – ach, ich bestell mir beide.
        Ich hab hineingelesen – der Stil ist wirklich gewöhnungsbedürftig – aber wenns was bringt….

        Danke
        Ingrid

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  • Liebe Ingrid O.,

    der Golem war der erste Roman von ihm, den würde ich vielleicht später lesen. Der Stil ist noch furchtbarer.
    Die zwei eindrücklichsten Bände von ihm finde ich „Das grüne Gesicht“ und „Der Engel vom westlichen Fenster.“

    Liebe Grüße
    Matthias

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  • Liebe Ingrid O.
    Wenn du magst, möchte ich dir ein Buch wärmstens ans Herz legen:

    „Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben: Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod“ von Sogyal Rinpoche.

    Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Leben, der zweite mit dem Tod. Es braucht etwas Überwindung nach dem „Lebensteil“ weiterzulesen, bis man begeift, dass Leben und Tod einander bedingen. Tag und Nacht akzeptieren wir ohne Probleme. Leben und Tod ist nichts anderes. Seit Anbeginn unserer Zeit hier sterben wir täglich viele kleine Tode und wir bewegen uns jeden Moment auf das grosse Finale hin, welches zeitgleich ein Neubeginn ist.
    Alles Liebe
    Sarah

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  • Lieber Matthias, liebe Monika!

    Ich habe gerade gelesen, was Ihr über den freien Willen geschrieben habt. Das ist eine Thematik, die mich schon vor einer ziemlichen Weile beschäftigte.

    Ich spüre es schon lange, dass ich ganz vieles ganz und gar nicht frei entscheiden kann. Behauptet jemand, man könne sich einfach so dazu entscheiden gesund zu sein/werden (das war eine „Trauma-Therapeutin“!) oder glücklich, bricht in mir der Sturm los. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs .. ..

    Vielleicht kann ich entscheiden, ob ich mich darüber ärgere, dass mir heute dies oder jenes weh tut, oder wie ich sonst damit umgehe. Manchmal habe ich den Eindruck, ich könne es, und manchmal geht es nicht. Dann kann es vielleicht noch darum gehen, ob ich mich über den Ärger auch noch ärgere .. ..
    Ich hätte auch entscheiden können, gewisse Hilfe nicht anzunehmen. Aber es war ohne diese nicht mehr auszuhalten. Wer weiß, was dann noch gekommen wäre .. ..

    Anfangs hat mich die Erkenntnis des Unfrei-Seins erschreckt, aber das ist schon lange her.

    Auch die Hinweise im Horoskop. Ich meine, dass es „günstige Voraussetzungen“ für bestimmte Geschehen anzeigt, aber diese nicht unbedingt eintreten müssen. Ich hatte mich gewundert, wieso mein Horoskop „wissen“ konnte, dass ich einen Vater haben würde, der meine Persönlichkeit grundlegend zerstören wird .. .. jetzt denke ich, es hat meine Schwachstelle aufgezeigt, aber es hätte auch anders sein können, oder jemand anderer .. ..

    Liebe Grüße
    Veron

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    • Liebe Veron,
      mir fällt zu deinem Kommentar ein Satz von Matthias auf:

      „Die Struktur des Vaters (oder anderer) ist im Moment der Geburt bereits erfaßt oder gegenwärtig, und unter normalen Umständen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß er diese Struktur beibehält.“

      Ich beschreibe mal wie ich das sehe:
      Hier haben wir also einen/den „Supercomputer“ (ein Bewusstsein😉 ) der in der Lage ist ALLE Wahrscheinlichkeiten zu berücksichtigen und auszurechnen… Was nun bedeutet, dass etwas mit einiger Wahrscheinlichkeit eintreten wird, aber nicht MUSS. Ändert sich eine der wesentlicheren Komponenten aus der „Wahrscheinlichkeitserfassung“, so bekommen wir einen geänderten Verlauf. Hier scheint sich dann das „Quäntchen“ Unsicherheit von einer freien Entscheidung eben doch durchzusetzen.

      Freier Wille bedeutet nach meinem Verständnis nicht, dass wir mit unserem Willen alleine etwas wegdenken können. Freier Wille bedeutet, dass wir in der Vielfalt Entscheidungsmöglichkeiten haben, im Gegensatz zur Einheit.
      Ich habe mal irgendwo gelesen, unser Freie Wille beschränkt sich lediglich darauf, sich für oder gegen etwas entscheiden zu können.

      Und wie sieht es dann mit Manifestationen aus. Unsere Gegenwart wird geprägt durch Manifestationen von Gefühlen, Gedanken und Handlungen aus der Vergangenheit. Kann mein freier Wille die wegentscheiden? Ich glaube nicht… Aber meine jetzigen Entscheidungen werden wiederum Einfluss auf die Zukunft haben. Ich denke, je bewusster ein Mensch wird, je bewusster wird er seine Entscheidungen treffen können, was nicht bedeutet, dass er dann frei von Zwängen ist. Aber er kann, ähnlich dem oben angeführten „Supercomputer“, immer mehr Möglichkeiten der Einflüsse und der Auswirkung erkennen und bewusst diese in ein beabsichtigtes Resultat mit einbeziehen.
      „Zwänge“, denen wir unterliegen, entstehen offenbar auch, und das beginnt ja schon mit dem Geburtstermin (Horoskop) durch unseren Seelenplan (keine Ahnung wie freiwillig wir uns da für etwas entschieden haben… ) oder durch die Vernetzung mit anderen Menschen, Wesen oder Umständen wie z.B. der Gesellschaft in der wir leben.
      Ich denke, der freie Wille muss vor allem im Zusammenhang mit dem Universum und Allem was ist gesehen werden, nicht nur hier im irdischen Bereich.
      LG

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      • Liebe Monika !

        Könnte man nicht sagen, dass unser Wille, unsere Entscheidungsfreiheit in dem Sinne frei ist, WIE wir etwas aufnehmen, was auf uns zukommt?

        Ich denke da NICHT an die banalen Dinge, wie z.B. die Entscheidung, ob man selbst kochen oder essen gehen soll…

        Was wir aus einer Situation machen, wie wir damit umgehen…Wir haben doch alle schon erfahren, dass die Dinge, die Situationen , die Katastrophen, Krankheiten, Freuden einfach ganz plötzlich auf uns zukommen, ohne dass wir uns erklären können, warum gerade jetzt, warum überhaupt…

        Ich glaube, man muss das Leben in seiner Totalität erst einmal akzeptieren und keinen Widerstand leisten ( s. Laotse, Taoismus) , oft bleibt einem auch gar nichts anderes übrig, Widerstand erzeugt immer Schmerz…. Und aus dieser akzeptierenden Haltung heraus entsteht dann unsere Zukunft .

        Das Leben ist und bleibt ein Mysterium!

        Liebe Grüße von Lumina

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        • Liebe Lumina,
          wer will denn etwas NICHT akzeptieren oder Widerstand leisten? Also ich nicht.😉
          „Könnte man nicht sagen, dass unser Wille, unsere Entscheidungsfreiheit in dem Sinne frei ist, WIE wir etwas aufnehmen, was auf uns zukommt?“

          Ich verstehe es auch so wie du, es ist also der Umgang mit den Dingen, WIE wir etwas aufnehmen, verarbeiten bzw. darauf reagieren. Das ist natürlich vom eigenen Bewusstsein mit seinen entsprechenden, persönlichen Filtern abhängig. Insofern könnte man hier spekulieren, wie ausgeprägt die eigentliche Freiheit ist, wenn die „Filter“ bestimmte Informationen gar nicht an mich ran lassen.
          Für mich und so sehe ich es, ist es ein großer Lernprozess. Kleine bewusstere Entscheidungen werden am „Filter“ kratzen und ihn (langsam) durchlässiger machen. Umso klarer der Durchblick wird, umso umsichtiger werden wir die Entscheidungen treffen können. Übrigens, um beim Bild des Filters zu bleiben, er kann natürlich auch durch die entsprechenden Entscheidungen verschmutzt und zugesetzt werden.

          „Was wir aus einer Situation machen, wie wir damit umgehen…Wir haben doch alle schon erfahren, dass die Dinge, die Situationen , die Katastrophen, Krankheiten, Freuden einfach ganz plötzlich auf uns zukommen, ohne dass wir uns erklären können, warum gerade jetzt, warum überhaupt…“

          Natürlich haben wir das erfahren… Aber dieses ist doch eigentlich ein Beispiel für die „Unfreiheit“, der wir unterliegen.
          Diese unsere Freiheit besteht offenbar nicht darin dieses Ereignis auswählen zu können, sondern wie eben beschrieben im Umgang damit.

          Der Satz den ich brachte, ging übrigens noch weiter, sinngemäß etwa so:
          „Unser freier Wille beschränkt sich lediglich darauf, sich für oder gegen etwas entscheiden zu können, nicht aber auf das Ereignis, welches die Entscheidung hervorruft.“

          Selbst so „kleine“ Entscheidungen wie du, Lumina sie bringst, ob man selbst kochen oder essen gehen soll…, sind an gewisse Rahmenbedingungen/ Unfreiheiten gekoppelt. Nämlich zum einen, habe ich überhaupt das Geld und die Möglichkeit, um eine Gaststätte zu besuchen und zum anderen möchte ich es überhaupt, oder hat sich in mir die Einstellung manifestiert, dass die Zubereitung mit meinen selbst ausgewählten Zutaten gesünder ist…
          In jedem Falle werden bei der Entscheidung die Manifestationen, bzw. gesetzte oder deinstallierte Filter aus Erfahrungen der Vergangenheit eine Rolle spielen. Im konkreten Fall heißen die Rahmenbedingungen, die diese Entscheidung beeinflussen werden:
          Finanzielle Situation / die Nähe einer geeigneten Gaststätte / Vorliebe für Bio-oder Hausmannskost / und nicht zu vergessen, macht mir Kochen eigentlich spaß…😉
          Da ist nun die Frage schwierig, bin ich hier frei in meiner Entscheidung oder unterliege ich meinen persönlichen Konditionierungen?
          Egal!🙂
          Wie dem auch sei, letztendlich kommt ein JA oder NEIN heraus. Dieses JA oder NEIN wird zukünftige Entscheidungen (also für oder gegen etwas) beeinflussen, aufgrund der Erfahrung, die ich mit der jetzigen Entscheidung, in diesem Falle dem Essen gemacht habe.
          So funktioniert der Lernprozess in ganz kleinen und manchmal auch größeren Schritten.😉
          Und wem das Gefühl hierbei fehlt, der sollte sich ausmalen, wie sich ein verdorbener Magen oder aber eine genussvolle Mahlzeit, ob nun zu Hause oder im Restaurant auswirken können…
          Ich wünsche jedenfalls allen Lesern und dir Lumina letzteres, die genussvollen Stunden… 😉
          LG

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          • Liebe Monika!
            Zitat: Aber dieses ist doch eigentlich ein Beispiel für die „Unfreiheit“, der wir unterliegen…“

            Ja, genau, das sehe ich auch so. Und Du beschreibst es sehr schön, unsere Filter , unser mangelndes Bewusstsein , unsere Unfähigkeit oder unsere Trägheit, klarer sehen zu wollen, bzw. zu können,- beschränken unsere Freiheit.
            Und dann gibt es ja noch die Reinkarnation. Da bin ich der Ansicht, dass einfach die Situationen im Laufe unseres Inkarnationszyklus , die wir noch nicht geklärt, bewältigt oder wie auch immer,- haben, ständig neu auf uns zukommen, bis sie eines Tages angenommen und durch tiefe Erkenntnis umgewandelt werden.

            Außerdem leben wir ja meist aus den eigenen Konditionierungen der Vergangenheit und nicht aus dem JETZT heraus.

            Ich bin der Ansicht, dass eigentlich nur jemand, der voll und ganz in der Gegenwart lebt, frei ist.
            Aber wer tut das schon ??? Ich habe da noch große Defizite😀 …

            Liebe Grüße von Lumina

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            • „Ich bin der Ansicht, dass eigentlich nur jemand, der voll und ganz in der Gegenwart lebt, frei ist.“

              Ich weiß nicht so recht, Lumima,
              WAS verstehst du eigentlich unter Freiheit, hast du dir das mal überlegt?

              Voll und ganz in der Gegenwart zu Leben halte ich schon für ok, aber bitte MIT den Erfahrungen der Vergangenheit, dass die nicht mehrmals gemacht werden müssen und MIT dem Bewusstsein, dass die Gegenwart unsere Zukunft manifestiert.😉

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              • Hallo Jungs und Mädels,
                Ihr habt da eine feine Diskussion laufen,
                schade, daß ich mich nicht beteiligen kann.
                Ich hatte heute und Morgen auch noch nen Workshop laufen,
                aber ich freue mich, das es so interessant zugeht!🙂

                liebe Grüße,

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                • Hallo, Herr Steven Black,
                  wie wäre es denn so, wenn du das Thema aufgreifst und nen Artikel drüber schreibst, oder eventuell Lumina?
                  Erspart uns das mühsame Scrollen und mit Tierkreiszeichen hat es ja auch nichts mehr zu tun, gell😉
                  Eigentlich müsstest du uns ja verschieben!😛
                  Erfolgreichen Workshop und
                  LG

                  Gefällt mir

                  • Zitate: „… Ich weiß nicht so recht, Lumima,
                    WAS verstehst du eigentlich unter Freiheit, hast du dir das mal überlegt?

                    und
                    „…Hallo, Herr Steven Black,
                    wie wäre es denn so, wenn du das Thema aufgreifst und nen Artikel drüber schreibst, oder eventuell Lumina?“…..

                    Liebe Monika !

                    Ich habe schon mal einen Artikel über die „Freiheit“ geschrieben, werde ihn Steven schicken…..

                    Liebe Grüße von Lumina

                    Gefällt mir

      • Liebe Monika!

        Ich habe diesen Satz auch gelesen .. .. anscheinend nachher. Oder die Aussage drang erst später zu meinem Bewusstsein vor. Und ich bin mir sicher, bei meinem Vater war die Wahrscheinlichkeit praktisch 100 % .. .. es hätte nur sein können, dass er auf irgendeine Weise „verschwindet“.
        Wozu das im Horoskop ersichtlich ist .. .. ich möchte nicht sagen, das beschäftigt mich, denn ich denke nicht viel darüber nach. Aber es ist halt irgendwie seltsam. In den meisten Fällen ist gar keiner da, der genug davon versteht um es rauszulesen, sodass es zu etwas nützt. Vielleicht war das mal anders .. .. ?

        Wie Du es beschreibst, das erscheint mir plausibel. So genau habe ich mir das gar nicht überlegt. Es fällt mir leichter, manches einfach unter „weiß ich nicht“ abzulegen, Unterabteilung „nicht wichtig“ oder „werde ich vielleicht mal herausfinden“.

        Mit dem Willen etwas wegdenken .. .. da fällt mir was ein. Als Kind konnte ich offenbar Fähigkeiten und Wissen „vergessen“ – wie weit willentlich, kann ich natürlich nicht sagen. Es war notwendig um irgendwie zu überleben. Aber trotzdem ist es nicht ganz weg und überschattete das ganze weitere Leben. Und den „freien Willen“ natürlich – damit schließt sich der Kreis wieder .. .. sehr komplex, das alles.

        Es ist auch seltsam, wie mein „Gefühl“ gegenüber dem „Seelenplan“ ist. Ich glaube es einfach nicht, dass ich ganz frei mich zu diesem Leben, zu diesen Eltern entschieden habe. Es ist so eine Ahnung, dass ich dazu gedrängt wurde oder dass ich wusste, dass es notwendig ist. Aber ich lasse es mir offen, vielleicht ändert sich diese Ahnung auch irgendwann.

        Liebe Grüße
        Veron

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        • Ja, liebe Veron,
          ich kann es leider auch nicht wissen…
          Ich las einmal, dass aufgrund des Seelenplanes nur bestimmte Eltern zur Verfügung stehen, bei denen man dann eine Wahl hätte. Aber ob das so stimmt? Keine Ahnung… bin ja auch „nur“ ein geborener, vergesslicher Mensch.😉
          LG

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          • Liebe Monika!

            Es gibt so viele Menschen, die was behaupten, und dass sie das wissen – woher auch immer. Es gibt sogar einen, der hunderte Leute in Trance versetzte und darüber befragte, wie das so ist mit den Seelen, nach dem Leben und vor dem nächsten, und weil meistens generell was Übereinstimmendes rauskam, meint er, es müsse so sein – und hat ein Buch darüber geschrieben. Ich habe es gelesen und geglaubt bzw. versucht es zu glauben, und dann kamen mir doch wieder Zweifel. Vielleicht soll es einfach nicht sein, dass wir es wissen und die Aussagen sind sozusagen „abgesprochen“, auf Seelenebene? Kann ja schließlich auch sein .. ..

            Ich habe schon so viel Unterschiedliches gehört, und jede Person war überzeugt davon .. .. ich habe also eine Entscheidung getroffen (glaube ich jedenfalls) und will lieber wissen, dass ich etwas nicht weiß, als irgendwas zu glauben. Mir ist es auch am liebsten, jemand sagt, dass sie/er etwas nicht weiß oder nicht 100%ig sicher ist, statt mir etwas unbedingt einreden zu wollen, das nicht meinem Gefühl entspricht.

            Wie ich schon schrieb, es ist ein Gefühl, eine Ahnung, wie es mit meinen Eltern ist. Und es ist für mich einfach gut, das offen zu lassen.

            Liebe Grüße
            Veron

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          • Liebe Monika,

            endlich relativiert mal jemand dieses Dogma, nach dem wir uns unsere Eltern selbst ausgesucht haben. Dann müssen ja viele als uninkarnierte Seelen besoffen gewesen sein, bei den Eltern, welche sie sich aussuchten. Ich weiß, jetzt wird argumentiert, daß die Seele das ausgesucht hätte, um zu lernen…

            Wenn man jetzt strikt nach der Reinkarnationslehre ginge, müßte man sagen, ein Verbrecher, der stirbt, wird schicksalshaft in dieser und jener neuen Umgebung wiedergeboren. Mit vielleicht einem nicht so dollen Schicksal. Hat er sich das ausgesucht? Sein Ich ganz bestimmt nicht, und der Teil, als den er sich kennt, auch nicht.

            Und wenn es die Seele ist – ja, gehört denn die Seele mehr zu Gott oder mehr zum Ich? Wenn sie mehr zu Gott gehört, dann entscheidet nämlich Gott…

            Ich weiß die Antwort natürlich auch nicht, aber mich nervt es nicht nur langsam, wieviele Dinge unhinterfragt als Dogma dastehen…

            Ich weigere mich jedenfalls standfest, zu glauben, ich hätte mir mein Leben selbst ausgesucht. Jedenfalls, bis ich vom Gegenteil überzeugt werde😉

            Sonst wäre ja auch der Schicksalsbegriff als von außen kommend obsolet… und jedes Horoskop wäre meine eigene Entscheidung…

            Na ja, kann ja sein…

            Liebe Grüße
            Matthias

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            • „Und wenn es die Seele ist – ja, gehört denn die Seele mehr zu Gott oder mehr zum Ich? Wenn sie mehr zu Gott gehört, dann entscheidet nämlich Gott…“

              Also das ist jetzt wieder eine Frage der Freiheit, ….gell!😛
              Und eine Frage des Verständnisses von Einheit und Vielfalt.😉
              LG

              PS: Ich versuche Dogmen zu hinterfragen.😯
              Und wenn der Spruch, wovon ich ausgehe „Oben wie unten“ stimmt, sind wir nicht ganz so blind.

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            • Zitat: „…Und wenn es die Seele ist – ja, gehört denn die Seele mehr zu Gott oder mehr zum Ich? Wenn sie mehr zu Gott gehört, dann entscheidet nämlich Gott…“….

              Lieber Matthias!

              Ich persönlich meine, dass die Seele mehr zum Ich – oder Selbst gehört (zu unserem umfassenderen Selbst. )
              Unsere Seele ist eigentlich eine Art Speicher , sie speichert jeden Gedanken, den wir irgendwann einmal umfasst haben ,- und zwar in Form von Gefühlen.

              Unser Leben entsteht also ursprünglich durch das, was wir denken. Denn alles, was wir denken, werden wir auch fühlen und alles , was wir fühlen, manifestiert sich. Wir sind m.E. Geist und Seele, Gefühlswesen und Lichtwesen in einem .

              Und unsere Zukunft, unser Leben und auch die späteren Inkarnationen erschaffen wir selbst , indem unsere Gedanken Gefühle erzeugen, die in der Seele aufgezeichnet werden. Daraus entstehen dann unsere Lebensbedingungen.

              Dasselbe Gefühl, das unsere Seele gespeichert hat, wird Umstände zu uns ziehen, die dem Gefühl entsprechen. Somit ist dann der Gedanke das Bindeglied zum Geist Gottes, denn , wie wird auch oft gesagt, „am Anfang war der Gedanke“ ( ich weiß, in der Bibel heißt es „das Wort“ – aber ist das Wort nicht nur ein geronnener Gedanke?)
              Und nun denk´mal an all die grausamen Menschen, die es auf der Welt gibt. Was haben und was leben sie für Gedanken ?Gibt es eine ausgleichende, neutrale Gerechtigkeit?

              Zitat: „……“ Ich weigere mich jedenfalls standfest, zu glauben, ich hätte mir mein Leben selbst ausgesucht. Jedenfalls, bis ich vom Gegenteil überzeugt werde ;-)Sonst wäre ja auch der Schicksalsbegriff als von außen kommend obsolet… und jedes Horoskop wäre meine eigene Entscheidung…Na ja, kann ja sein…“

              Ja, so sehe ich es …

              Zitat: „… Wenn man jetzt strikt nach der Reinkarnationslehre ginge, müßte man sagen, ein Verbrecher, der stirbt, wird schicksalshaft in dieser und jener neuen Umgebung wiedergeboren. Mit vielleicht einem nicht so dollen Schicksal. Hat er sich das ausgesucht? Sein Ich ganz bestimmt nicht, und der Teil, als den er sich kennt, auch nicht….“

              s. oben. Gegenfrage: Siehst Du denn die Welt als ein Chaos an? Was ist Deiner Meinung nach das „Schicksal“. Willkür eines imaginären, persönlichen Gottes? Das wäre in meinen Augen eher die Sicht des Alten Testaments.

              LG von Lumina

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              • Liebe Lumina,

                im Grunde wollte ich mit meiner Aussage ein wenig provozieren – wir übernehmen so viele Anschauungen als Wahrheit. Es kann gut die Wahrheit sein – aber wissen wir es wirklich?

                Für die Seele gibt es etwa 20 verschiedene Definitionen, man muß tatsächlich erklären, was man damit meint.

                Aber erlaube mir, kurz pragmatisch vorzugehen – und sei es, wie gesagt, auch nur, um die Selbstverständlichkeit des: „Man sucht sich seine Eltern selbst aus“ ein wenig zu hinterfragen.

                Du schreibst, daß wir mit unseren Gedanken/Gefühlen das weitere Schicksal erschaffen. Kann sein, aber bestimmen wir, welche Gedanken und Gefühle wir haben?

                Die Traditionen sagen nein beim „normalen“ Menschen. Über Gedanken ließé sich viel schreiben, daß jeder nicht gelöste Gedanke durch die Welt „vagabundiert“ und sich zu verwirklichen trachtet, daß sie dann bei den Menschen festkleben, die eine Affinität dazu haben – obwohl der Gedanke von woanders her kam – usw.
                Die meisten Gedanken denken nicht wir, wir „werden gedacht.“

                Die Frage, ob die Seele eher zu uns gehört oder zu Gott ist eine Frage dessen, wo unser Bewußtseinspunkt sitzt. Beim „normalen“ Menschen gehört die Seele eindeutig zu Gott. Beim „erleuchteten“ Menschen, da er sein Ich in gewisser Weise schon Gott geopfert hat, ist die Seele schon näher bei ihm. Da er ja Gott mehr in sich hereingelassen hat.

                Die Realitäten, oder das, was wir sind oder nicht, ändern sich also mit der Entwicklung. Man kann weder eindeutig sagen, es ist so oder so, weil die sich bildende Realität abhängig davon ist, ob wir mechanisch oder frei agieren. Wenn Gedanken und Gefühle das Schicksal bilden, wir aber nicht frei über die Gedanken und Gefühle entscheiden können, nützt uns das garnichts.
                Ehrlich – wieviele können das? Das verlangt sehr viel Schulung.

                Wenn man von Gott, von dem göttlichen Kern in sich selbst ausgeht, machen wir natürlich unser Horoskop selber. Vom Ich her gesehen ganz bestimmt nicht. Und die Realität des Menschen ist nun einmal, was er in sich verwirklicht hat – und nur potentiell das, was ihm entwicklungsmäßig möglich wäre.

                Von meinem persönlichen gegenwärtigen Stand her habe ich mir ganz sicher weder meine Eltern, noch mein Leben ausgesucht. Ich wäre – wiederum von meinem Stand aus gesehen – wahnsinnig gewesen, mir derartig viel Leid aufzuhalsen. Ich GLAUBE zwar, daß ein Sinn dahinter ist, aber ich WEISS es noch nicht. Womit ich etwas zähneknirschend meine mangelhafte Entwicklung zugebe…😉

                Ich denke, der Aufrichtigkeit halber sollten wir vorsichtig sein, Glauben für Wissen zu halten. Möglich ist allerhand, auch das Aussuchen der Eltern. Mir fällt allerdings die Tendenz vermehrt auf, sich selbst für den Ursprung aller Dinge zu halten. Mit der Freiheit, alles machen zu können.

                Ich kann nur noch einmal meine Erfahrung – und das war Erfahrung – wiederholen: Erst, wenn man erkennt, daß man VÖLLIG unfrei ist, kann man beginnen, sich von den Fesseln zu lösen. Vorher MEINT man zu denken, meint man zu entscheiden, meint man zu kreieren. Nein, man wird gedacht man wird entschieden und die Kreationen laufen entlang einem vorher festgelegtem Muster.

                Soviel auch nochmal zur Freiheit. Freiheit ist potentiell, sie muß hart errungen werden. Wobei wir immer in Abhängigkeit sind. Entweder von uns selbst, von unseren Mustern, oder von Gott. Und zu dem Gedanken, daß wir Gott wären, vielleicht nochmal einen Satz von einem Lehrer, daß wir Gott zwar qualitativ gleich wären (natürlich nur auf sehr hoher Entwicklungsstufe), aber nicht quantitativ.

                Ich hoffe, ich konnte mich jetzt besser hinüberbringen…

                Liebe Grüße
                Matthias

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  • Hallo Matthias und alle anderen,
    wer hier schon im Sommer 2013 dabei war, erinnert sich sicher noch an Bernd. Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass es dem Blog nicht so gut getan hat, ihn zu verbannen. Die Vielfalt hat darunter gelitten. Ein gewisse Spannung auf freundschaftlich, ehrlicher Basis (Discomfort für Insider) ermöglicht immerhin eine konstruktive Meinungsfindung und gibt Anregung.

    Zum Thema Horoskop hat Bernd mir folgendes zugesandt, was ich für interessant halte und euch nicht vorenthalten möchte. Es klärt so einiges zum Thema Horoskop:

    „Wenn ein Mensch stirbt, also durch die Pforte des Todes geht, dann stirbt er unter einer gewissen Sternenkonstellation. Und diese Sternenkonstellation ist in der Tat wesentlich für sein weiteres Seelenleben insofern, als sie sich in einer gewissen Weise abdrückt in sein Seelenwesen und als Abdruck wirklich bleibt. Und es bleibt das Bestreben in dieser Seele, mit dieser Sternenkonstellation wiederum hereinzukommen bei der neuen Geburt, wiederum gerecht zu werden den Kräften, die man aufgenommen hat im Todesmoment, wiederum hereinzukommen in dieser Sternenkonstellation. Und da ist es interessant: Wenn man so versucht die Sternenkonstellation herauszubekommen für einen menschlichen Tod, so stimmt die Sternenkonstellation der späteren Geburt in hohem Maße überein mit der Sternenkonstellation des früheren Todes. Nur muß man berücksichtigen, daß ein anderer Fleck der Erde es ist, auf dem der Mensch geboren wird, der dieser Sternenkonstellation entspricht. So wird der Mensch in der Tat dem Kosmos angepaßt, fügt sich hinein in ihn, und es gibt so in der Seele eine Art von Ausgleich zwischen dem individuellen und dem kosmischen Leben.“

    Wenn ich es richtig interpretiere stammt es von Friedrich Benesch. Ich weiß nicht, ob du ihn kennst, lieber Matthias. Bernd gibt dir zumindest den Rat ihn mal zu lesen.
    LG

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    • Die Anthroposophen sind gar nicht so schlecht, wer noch tiefer einsteigen möchte:
      http://anthrowiki.at/Geburt
      http://anthrowiki.at/Horoskop#Die_Bedeutung_des_Horoskops

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    • Liebe Monika,

      an Bernd kann ich mich leider nicht erinnern – was war denn mit ihm eigentlich los? Ich kenne Steven als tolerant, was ist denn da passiert?

      Was Bernd Dir zugesandt hat, entstammt offensichtlich den Androwiki. Ich kann mir gut vorstellen, daß es so ist. Das Kreuz ist halt wie immer, wenn man nicht selbst diese Hellsichtigkeit hat, kann man es nur glauben.

      Ansonsten habe ich mit dem Artikel auf Androwiki so meine Schwierigkeiten. Da steht beispielsweise:
      Wenn so zum Beispiel im Horoskop der Mars über dem Widder steht, so heißt das, daß gewisse Widderkräfte nicht durch den Mars durchgelassen werden, daß sie abgeschwächt werden.

      Was heißt, ÜBER dem Widder? Also wenn der Mars IM Widder steht, dann ist das eher eine ziemliche Verstärkung der Widderkräfte.

      Auch die Zuordnung: Verstandesseele – Mars ist mir nicht eingängig – ich würde den Merkur dahinsetzen. Mit der Deutung im Horoskop Mars als Verstandesseele wird man jedenfalls Schwierigkeiten bekommen.

      Es ist einfach ein anderes System, und ich merke mal wieder, man sollte die Systeme nicht vermischen, sonst bekommt man Magenkrämpfe. Weil das eine dies, und das andere jenes sagt.

      Vielen anderen Dingen kann ich zustimmen, seine Häusereinteilung empfinde ich allerdings als gräßlich. Allerdings einen Satz möchte ich unterstreichen:
      Und zwar nicht jenes verschwommene Ahnen und halbvisionäre Träumen, was man jetzt so häufig Intuition nennt, sondern die ausgesprochenste, nur mit dem mathematischen Denken vergleichbare innere Sinnesfähigkeit.

      Mit dem Wort Intuition sollte man wirklich bedachtsam umgehen – im Grunde ist es kein Ahnen, sondern ein Wissen. Viele verwechseln Intuition auch mit Fühlen.

      Zur Häusereinteilung laut Androwiki noch:

      Gegenwärtig gebräuchliche Formulierungen:

      01 Eigene Persönlichkeit
      02 Erwerb durch eigene Tüchtigkeit
      03 Unterricht, kleine Reisen, eigene Verwandtschaft
      04 Haus, Heimat, Herkunft
      05 Kinder, Schulwesen, Kunst, Erotik
      06 Arbeit, Mühen, kleine Tiere, somatische Akutkrankheiten
      07 Persönlichkeit des Partners
      08 Abbau, chronische Krankheit, Sterben, Tod, Erwerb durch Erbe
      09 Wissenschaft, Bücher u. Buchwesen, große Reisen, angeheiratete Verwandte
      10 Taten, Ruf, Rang, Ehren, Herrschaft, Macht, Gewalt, Sieg und Glück
      11 Freunde, feine Gesellschaft, Haus des Glücks
      12 Feinde, Eingesperrtsein, Gefängnis, Krankenhaus, Anstalten, psych. Krankheiten, große Tiere

      Rudolf Steiner:

      01 Zeitpunkt der Geburt, physischer Leib, eigene Person
      02 Ätherleib, Oben-Unten
      03 Astralleib; Denken, Fühlen, Wollen
      04 Ichwesen, Gegensätzlichkeiten, Wesenhaftigkeit
      05 Begegnung, Dreigliederung
      06 Oben und Unten, Gestirn und Erde
      07 Erhöhung, Reinkarnation, Wärme, Zeit. Überschreiten der Schwelle
      08 Sterben, Tod, Vollendung
      09 Aufstieg zum Sternenwesen
      10 Der Mensch an der höchsten Peripherie
      11 Verweilen in kosmischen Höhen und beginnender Abstieg
      12 Widriges im Abgeschlossenen

      Damit kann man nicht arbeiten. Und Steiner führte beim Haus 12 den inneren Gehalt, der sich vom Fischprinzip her ableitet, nicht an. Haus 11 ist auch nicht beginnender Abstieg, gut, im Gesellschaftlichen schon. Der König (Steinbock) hat mehr Macht wie der Weise (Wassermann). Aber der Weise steht entwicklungsmäßig ÜBER dem König.

      Oder hier: 3. Haus (nach Steiner): Astralleib; Denken, Fühlen, Wollen
      Das Fühlen ist NICHT im 3. Haus, weil es erst mit dem 4. Haus – Krebsprinzip – überhaupt erst anfängt. Und das Wollen ist Mars, Widder – in einem anderen Sinn auch Sonne – Löwe – das gehört zum 1. oder 5. Haus.

      Bei aller Hochachtung vor Steiner, aber in der Deutung – und das kann man überprüfen – stimmt das einfach nicht.

      Zu der Frage der verschiedenen Berechnungsmöglichkeiten des Häusersystems noch:
      Es gibt jedoch bisher keine Hinweise darauf, daß mittels empirischer Daten, wie sie sich etwa aus der Beratungspraxis ergeben, wo empirische Personen und ihre Biographien mit den zugeordneten Horoskopen verglichen werden, über die Frage des richtigen, wahren Häusersystems etwas ausgemacht werden konnte.

      Das kann ich nicht bejahen. Wenn man prognostische Arbeit macht, wo ein Haus in sieben Lebensjahre unterteilt wird, wird man das System nach Placidus verwenden. Weil bei den anderen Systemen die Zeitpunkte nicht stimmen, wo etwas passiert.

      Nun aber genug. Ich fürchte, ich schrieb gerade eben lauter Zeugs, mit dem man nichts anfangen kann. Vielleicht ist einfach mein Resümee daraus, lieber auf einer niedrigeren Ebene konkret arbeiten können wie auf einer hohen Ebene nichts damit anfangen zu können.

      Aber ich lerne ja noch…

      Dir liebe Grüße
      Matthias

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      • Lieber Matthias,
        „Nun aber genug. Ich fürchte, ich schrieb gerade eben lauter Zeugs, mit dem man nichts anfangen kann. Vielleicht ist einfach mein Resümee daraus, lieber auf einer niedrigeren Ebene konkret arbeiten können wie auf einer hohen Ebene nichts damit anfangen zu können.
        Aber ich lerne ja noch…!“

        Ja, und um dieses Lernen geht es uns doch eigentlich…😉
        Nun hast du dir so viel Mühe gemacht, dass ich fast ein schlechtes Gewissen habe, denn von den Kombinationen der Astrologie habe ich keine Ahnung…😉
        Mir ging es um etwas anderes, siehe nächster Kommentar…

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  • Hier nun noch etwas von Rudolf Steiner, was ich gar nicht so unverständlich finde, wenn man das Wort „graben“ bzw. „eingraben/ einschreiben“ durch speichern (von Informationen) ersetzt.

    „Was wir an Vollkommenheiten und Unvollkommenheiten haben, das wird getreulich in die Akashatafel eingeschrieben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Das ist da überall verzeichnet. Die eine von unseren Eigentümlichkeiten ist in der Mondensphäre verzeichnet, andere Eigentümlichkeiten sind eingeschrieben in der Venus-, andere in der Mars-, andere in der Merkur-, andere in der Jupitersphäre und so weiter. Und wenn wir dann wiederum zurückkehren, langsam uns zusammenziehen, dann begegnen wir alledem, was wir beim Hinausgehen eingeschrieben haben, und so wird unser Karma technisch vorbereitet. Wenn wir beim Rückweg finden: Diese oder jene Unvollkommenheit haben wir gehabt— , dann können wir eingraben in unser eigenes Wesen — nicht auslöschen, aber eingraben zunächst in unser eigenes Wesen — eine Abschrift von dem, was wir erst in die Akasha-Chronik eingegraben haben. Ausgelöscht wird es da noch nicht. Nun kommen wir unten auf der Erde an. Dadurch, daß wir das alles in uns haben, was wir beim Rückweg in uns einschreiben — und wir sind in gewisser Weise gezwungen, wenn auch nicht alles, so doch sehr vieles einzuschreiben —, dadurch entwickelt sich unser Karma; aber oben ist noch alles eingeschrieben. Und nun wirken merkwürdigerweise diese Schriften zusammen. Diese Schriften sind in Sphären eingegraben, in die Monden-, Venus-, Merkursphäre und so weiter. Diese Sphären machen gewisse Bewegungen, so daß Folgendes vorkommen kann: Der Mensch hat eingegraben in die Mondensphäre eine gewisse Unvollkommenheit. Während er durch die Mars-Sphäre durchgegangen ist, hat er eine Charaktereigentümlichkeit von sich eingegraben dadurch, daß er ein gewisses aggressives Element, das er nicht gehabt hat, sich dort angeeignet hat; das hat er dort eingegraben. Jetzt geht er weiter durch, kommt wiederum auf die Erde zurück. Indem er hier auf der Erde lebt, hat er ja in sein Karma aufgenommen das, was er eingegraben hat; aber es steht zugleich über ihm geschrieben. Da oben ist der Mars, der in gewisser Konstellation zum Monde steht; die äußeren Planeten geben die gegenseitige Stellung der Sphären an. Indem der Mars in gewisser Konstellation zum Monde steht, steht sozusagen in derselben Konstellation seine aggressive Eingrabung und seine Unvollkommenheit. Die Folge davon ist, daß die zusammenwirken, wenn sie hintereinanderstehen, und daß das der Moment ist, der angeben kann, wo er im nächsten Leben durch die aggressive Kraft des Mars das unternimmt, was unvollkommen geblieben ist. So zeigt die Stellung der Planeten eigentlich das an, was der Mensch erst selber in diese Sphären eingeschrieben hat. Und wenn wir astrologisch ablesen die Stellungen der Planeten und auch die Stellung der Planeten zur Stellung der Fixsterne, so ist dieses wie eine Art Anzeige dessen, was wir selber eingeschrieben haben. Es kommt nicht so sehr auf die äußeren Planeten an – , was auf uns wirkt, ist das, was wir in die einzelnen Sphären eingegraben haben. Hier haben Sie den eigentlichen Grund, warum die Konstellationen der Planeten doch wirken, warum sie anzeigen Wirkungen für die Menschennatur: weil der Mensch durch sie hindurchgeht. Und wenn der Mond in einer gewissen Stellung zum Mars steht und zu einem Fixstern, so wirkt diese Konstellation zusammen; das heißt Marstugend wirkt zusammen mit Mond und Fixstern auf den Menschen, und dadurch geschieht das, was durch das Zusammenwirken geschehen kann.

    So also ist es eigentlich unsere zwischen dem Tod und einer neuen Geburt abgelagerte moralische Verlassenschaft sozusagen, die in einem neuen Leben als Sternenkonstellation in unserem Schicksal karmisch wiederum auftritt. Das ist der tiefere Grund der Sternenkonstellation und ihres Zusammenhanges mit dem menschlichen Karma. So merkt man, wenn man also eingeht auf das Leben des Menschen zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, wie dieser Mensch eigentlich mit dem ganzen Weltenall zusammenhängt, wie bedeutsam er zusammenhängt.“ (Lit.: GA 140, S 279ff)

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    • Hallo Monika,

      Ja, bin ganz deiner Meinung, ich finde es nach wie vor schade das Kolibriretter Bernd nicht seine Dingens abgeben kann!! In diesem Sinn, liebe Grüße an dich Bernd!!! Wäre eigentlich an der Zeit dich zurückzuholen…welch spannende Gespräche würden sich zwischen Matthias und Bernd auftun😉

      Es ist immer gut ALLE Seiten anzusehen!

      Big smile

      Tanya

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    • Mir fiel der Satz auf:
      Nun kommen wir unten auf der Erde an. Dadurch, daß wir das alles in uns haben, was wir beim Rückweg in uns einschreiben — und wir sind in gewisser Weise gezwungen, wenn auch nicht alles, so doch sehr vieles einzuschreiben —, dadurch entwickelt sich unser Karma

      der ja auch unsere Wahlmöglichkeiten etwas begrenzen dürfte. Von daher vermute ich auch, daß wir unsere Eltern nicht selbst aussuchen, sondern daß sie eine Entsprechung zu diesen „Engrammen“ sind, die wir wieder mitnehmen.

      lg

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      • Genau das ist es, warum ICH nachgefragt habe, ob ich es hier hereinstellen darf.
        Es ist das erste Mal, dass ich davon hörte und es erscheint mir doch plausibel. Wenn die Konstellation der Himmelskörper auf unseren Geburtszeitpunkt so einen Einfluss haben, ja warum denn dann nicht auch auf den Zeitpunkt des Todes?
        Für mich macht das Sinn. Es sind Energien, vielleicht auch „Tore“ durch die man dann hindurch geht. Es macht Sinn, dass man mit seinem Leben (der Gestaltung) den Tod und seinen Zeitpunktfestschreibt. Es macht Sinn, dass das vergangene Leben, Einfluss auf das nächste nimmt. Natürlich könnte man sagen, es wird dann im „Himmel“ irgendwo ausgewertet und festgelegt…., aber physikalisch betrachtet (🙂 ) sollten da schon Energien und Frequenzen dahinter stehen…
        Deshalb hatte ich auch den 2. Kommentar dazu übertragen. Hier erkennt man die Festlegung des Karmas, aber auch den Spielraum, den man dabei hat. Zugegebener Maßen scheint der nicht groß zu sein.
        Ob die Einflüsse nun im Einzelnen richtig erkannt sind, mag dahingestellt sein. Aber das Prinzip welches dahinter steht, erscheint mir stimmig. Wir sind nun mal keine esoterische Wunschfluffy-Gesellschaft.😉
        LG

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        • LIebe Monika,

          nur kurz, weil ich bald den Computer ausmachen muß – ich selbst glaube auch, daß das Todeshoroskop einiges aussagt. Döbereiner sagt auch, daß das 12. Haus Rückschlüsse darüber erlaubt, was man vom vorherigen Leben mitgenommen hat.
          Das 12. Haus beinhaltet auch die Dinge, die ein Kind bis zum 7. Lebensjahr erlebt – da werden nochmals die Dinge eingebrannt, die man mitgenommen hat. Und wirken dort erstmal aus dem Unbewußten.
          Wie gesagt, ich glaube es – das Kreuz ist halt immer, Astrologie auf dieses Leben hin kann man beweisen, den Rest muß man erstmal hinnehmen.

          Das Interessante daran finde ich, daß die Frage der Freiheit auch dadurch beeinflußt wird. Auch wenn ich es zum hundersten Male schreiben muß – auf einer Ebene sind diese Fragen nicht lösbar. Freiheit ist quasi in der Mitte des Horoskops, die Achse, wo sich das Rad der Tierkreiszeichen dann um die Mitte dreht. Aber wer schafft es schon, zur Mitte durchzudringen? Viele glauben es…

          Aber auch wenn jemand zur Mitte geworden ist, wird sich das Rad unter ihm weiterdrehen. Auf EINER Ebene wird der Mensch also immer bestimmt sein, auf der ANDEREN Ebene frei sein. GLEICHZEITIG.

          Da der erwachte Mensch aber das Bewußtsein auf der Radnabe hat, wird ihn die Gebundenheit durch das Rad nicht mehr stören.

          Wer diese beiden Ebenen nicht unterscheidet, wird nie in das Wesen der Freiheit eindringen können.

          Liebe Grüße
          Matthias

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          • Guten Morgen lieber Matthias,
            du bringst also die symbolische Darstellung des Rades und der Radnabe. Ich mochte diese sehr alte modellhafte Darstellung nie besonders. Ich denke, wir werden nun wieder erstmalig seit Jahrtausenden immer mehr die Gelegenheit haben, hinter diese Symbolität zu blicken. Deswegen auch mein Eindruck, dass die westlichen Philosophien auf die östlichen aufbauen.

            „Da der erwachte Mensch aber das Bewußtsein auf der Radnabe hat, wird ihn die Gebundenheit durch das Rad nicht mehr stören.“

            Ja, darauf wollte ich mit einer eventuellen Diskussion über Freiheit hinaus. Der bewusste Mensch wird freiwillig aus tiefster innerer Überzeugung und tiefgründigem Wissen eine Gebundenheit eingehen und dort führt meiner Ansicht nach der gesamte Lernprozess hin… Es ist die Freiheit MIT Liebe.

            „Wer diese beiden Ebenen nicht unterscheidet, wird nie in das Wesen der Freiheit eindringen können.“
            Bist du dir da ganz sicher? Ich glaube nicht, dass ich hier Unterschiede mache… 😛
            LG

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            • Liebe Monika,

              Lao-Tse mag Räder. Ich auch. Aber eigentlich ging es ja nicht um das Mögen….

              und dort führt meiner Ansicht nach der gesamte Lernprozess hin… Es ist die Freiheit MIT Liebe.
              Ein sehr schönes Ziel, und ich werde mich hüten, etwas dagegen zu sagen. Aber genau hier scheiden sich unsere Ansichten schon immer. Da wir beim Tierkreis sind – Deine Anschauungen sind die eines vollkommenen Schützen. Und das brauchen wir dringend.

              Aber der Lernprozess führt darüber hinaus – ich schrieb ja auch über Steinbock, Wassermann und Fische. Der Steinbock hat mit Liebe erstmal überhaupt nichts zu tun. Der Wassermann verläßt den Verstand (Schütze) und entwickelt die Schau.

              Für meine Begriffe gehst Du mit Definitionen in Bereiche hinein, die undefinierbar sind. Liebe und Freiheit ist schön, aber das ist Schütze. Und nicht das Endziel. Dieses ist für uns normalerweise unvorstellbar.

              Wer diese beiden Ebenen nicht unterscheidet, wird nie in das Wesen der Freiheit eindringen können.“
              Bist du dir da ganz sicher? Ich glaube nicht, dass ich hier Unterschiede mache

              Ich bin mir bei wenigen Dingen sicher, aber hier – ja. Ich bekräftige es nochmal, aber ich werde nichts weiter dazuschreiben. Das gehört zu den Dingen, die jeder für sich herausfinden muß.

              Liebe Grüße Dir
              Matthias

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              • Hallo Matthias,
                „…., aber ich werde nichts weiter dazuschreiben.“

                Ja, das ist mir sehr recht, lass uns hier abbrechen, ich brauche mal wieder eine kurze Auszeit.
                LG

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              • Hallo Matthias^^

                „Liebe und Freiheit ist schön, aber das ist Schütze. Und nicht das Endziel. Dieses ist für uns normalerweise unvorstellbar.“
                Für die meisten Menschen dürfte es unvostellbar sein dass wir uns auf ein unbekanntes Ziel hin entwickeln. In allen Religionen gab es Vorstellungen über ein „Himmelreich“, ein „Paradies“ oder ähnliches. Aber in Wahrheit steht das Ziel der Entwicklung nur rudimentär fest, die Kräfte die dorthin wirken definieren es zum Teil.
                Wir können uns das Ziel unserer Entwicklung ebenso wenig vorstellen wie sich eine Ameise eine Vorstellung von einem Menschen machen kann. Um es zu können müssten wir am Ziel sein.
                IMHO liegt es daran, dass Menschen gerne ihre eigene Vorstellung von Moral, Perfektionismus und Freiheit auf ihr Ziel projezieren weil sie denken sie könnten bestimmen wohin die Reise geht. Ich bin echt froh dass das nicht funktioniert, man denke nur mal an all die durchgeknallten Fundamental-Christen oder -Moslems. Ich erschaudere bei dem Gedanken.^^
                Der Gedanke dass wir in ein Nichts fallen und dabei das Nichts ausfüllen mit unserem So-Sein völlig ohne Netz und doppelten Boden, einfach nur freies Fallen in das was wir als Zukunft sehen ist einerseits die grösstmögliche Ausdehnung von Freiheit und gleichzeitig absoluter Inbegriff der Hilflosigkeit in der Bewegung ohne Halt, ohne Weg, ohne Autorität. Die Angst vor dieser Freiheit zu überwinden fällt Menschen so schwer, dass sie ihre Macht lieber an einen imaginären Gott abgeben der scheinbar ihr Geschick lenkt anstatt wahrzunehmen dass sie fallen. Würden sie sich auf das Fallen einlassen, sich dem Fallen hingeben, würden sie merken, dass Fallen in einem unendlich grossen Raum nichts anderes bedeuten kann als zu schweben.🙂

                lg,
                Andi

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                • Hallo Andi,

                  ja, wir projizieren die Vorstellungen unseres gegenwärtigen Ich’s in die Zukunft und denken nicht daran, daß die Entwicklung in Quantensprüngen geht – und die nächste Ebene unmöglich vorstellbar ist. Wäre sie vorstellbar, wäre man in gewisser Weise bereits dort.

                  Mit Gott – das ist ein schwieriges Kapitel. Dieses „Fallen“ ist unvermeidlich, wenn man das Letzte losläßt – heißt es zumindest. Aber man landet. Mir fällt eine nette Geschichte ein – ich hoffe, sie ist Dir nicht zu einfach:

                  Ein Mann fällt ein einen Abgrund. Im Fallen erwischt er noch einen Ast, der ihn vor dem Sturz in die gähnende Tiefe rettet. Der Ast fängt aber an zu brechen. Der Mann ruft:

                  „Hallo, ist da jemand?“
                  „Ja – laß‘ los.“
                  „Hallo, ist da noch jemand anderes?“

                  Die Stimme schweigt, der Ast bricht, und der Mann saust in die Tiefe. Kurz vor dem Aufprall fangen ihn zwei wunderbar weiche Arme auf und eine Stimme sagt: „Da bist du ja endlich!“

                  Obwohl man sich von Gott keine Vorstellung machen kann, ist er unpersönlich und persönlich. Und wir sind seine Kinder – auch wenn das sehr einfach klingen mag.

                  Zu dem freien Fallen in die Zukunft… wie heißt es doch in der 8. Duineeser Elegie von Rilke?

                  Und wir: Zuschauer, immer, überall,
                  dem allen zugewandt und nie hinaus!
                  Uns überfüllts. Wir ordnens. Es zerfällt.
                  Wir ordnens wieder und zerfallen selbst.

                  Wer hat uns also umgedreht, daß wir,
                  was wir auch tun, in jener Haltung sind
                  von einem, welcher fortgeht? Wie er auf
                  dem letzten Hügel, der ihm ganz sein Tal
                  noch einmal zeigt, sich wendet, anhält, weilt -,
                  so leben wir und nehmen immer Abschied.

                  Wir gehen rückwärts in die Zukunft, immer den Blick auf das Vergangene gerichtet. Immer wieder das Ordnen der Vergangenheit, immer wieder das Anschauen von dem, was entschwindet…

                  Sehr wenige Menschen gehen „normal“, das heißt mit dem Blick nach vorne, in das Ungewisse, ohne den Blick zurück.

                  lg
                  Matthias

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          • @ Monika und Matthias

            Zitat Matthias: “ Aber auch wenn jemand zur Mitte geworden ist, wird sich das Rad unter ihm weiterdrehen. Auf EINER Ebene wird der Mensch also immer bestimmt sein, auf der ANDEREN Ebene frei sein. GLEICHZEITIG.Da der erwachte Mensch aber das Bewußtsein auf der Radnabe hat, wird ihn die Gebundenheit durch das Rad nicht mehr stören.Wer diese beiden Ebenen nicht unterscheidet, wird nie in das Wesen der Freiheit eindringen können….“

            Da stimme ich Dir zu, Matthias.

            Es gibt im Buddhismus die Anschauung, dass die Welt eine Illusion sei, ein Traum. Und in der Erleuchtung erwacht der Träumer daraus.
            Doch ich denke, das Wort „Illusion“ ist eine Interpretationssache. Die Welt, so wie wir sie kennen, ist keine Illusion, die Erleuchteten haben sich im allgemeinen nur so weit von unserer Wirklichkeit entfernt, dass sie nicht mehr als wirklich empfunden wird.

            All das, was wir hier erleben, erleben sie auch, erkennen es aber nicht als eine Wirklichkeit an weil es nicht in sie eindringen kann. Wenn man zum Beispiel einen Stein auf einen ganz“normalen“ Menschen wirft, wird er ihn verletzen. Wenn man einen Stein nach einem Buddha werfen würde, würde sein Körper genauso verletzt werden, aber da er in seiner Mitte wurzelt, wäre die Distanz dermaßen groß, dass ein Buddha nur den Aufschlag des Steins registrieren würde, aber ohne sich verletzt zu fühlen. Er wird in seinem Sein unberührt bleiben. Daher sagte Buddha, dass “ die Welt leer von Substanz“ sei, also eine Illusion.

            Also zwei Ebenen, ganz recht.

            Liebe Grüße von Lumina

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            • Liebe Lumina,

              ich denke, „Illusion“ ist immer im Verhältnis zu etwas. Ein Traum ist ganz sicher keine Illusion, er ist real – denn er existiert. Nur im Verhältnis zum wach sein ist es – eben ein Traum.

              Die „Erwachten“ werden das ähnlich sehen. Es ist einfach eine Realität dazugekommen, die im Verhältnis zu früheren realer wirkt. Man kann es noch komplizierter machen, da auch hier, in dieser realen Welt zwei verschiedene Dinge auf dem gleichen Platz zur gleichen Zeit geschehen können, und die Bedeutung in der zweiten Welt eine tiefere ist. Manche schauen in diese Welten, mein Lehrer gehört dazu. Aber das sind Sachen, da denke ich noch nichtmal drüber nach…

              Aber es ist eminent wichtig, zu sehen, daß hier verschiedene Ebenen mit verschiedenen Gesetzen existieren. Vereinfacht ausgedrückt, im normalen Leben drückt man sich so aus, daß man den anderen nicht verletzt. Man nimmt also Rücksicht auf seine „Empfindlichkeiten“, auf die unbewußten Routinen des anderen.
              In einer esoterischen Schule kann das anders sein. Da haut der Lehrer manchmal in die Empfindlichkeiten rein, daß es einem den Kopf dreht. Aber das ist, um sich davon zu befreien.

              Und ganz praktisch gesehen habe ich hier in den Kommentaren auch manchmal ein Problem. Zum Beispiel, wenn ich genau sehe, wenn ich dieses oder jenes schreibe, verletze ich den anderen. Aber wenn ich nicht so schreibe, dann kann ich das, was ich ausdrücken möchte, nicht hinüberbringen…

              Zwei Wahrheiten eben – die alte Spannung zwischen Psychologie und Esoterik… zwischen dem, dem anderen direkt zu antworten und ihn doch zu schonen…

              Ich entschied mich hier (als Krebs) für die eher softere Variante… ausgenommen, es kommen irgendwelche Pseudoheiligen rein…

              Beides ist richtig, aber beides hat andere Reaktionen zur Folge.

              Nun ja…🙂

              Liebe Grüße und einen schönen Tag Dir
              Matthias

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  • Jetzt hat mich die Sache mit Bernd doch mal interessiert – vor allem, weil hier auch ein paar Fürsprecher für ihn da sind. Ich las also mal die gesamten Kommentare von dem Artikel: Spirituelle Reife.

    Steven, ich möchte es Dir überlassen, ob Du diesen Kommentar in EAT verschieben willst. Von mir aus kann er aber auch hier stehenbleiben.

    Mein Ersteindruck: Ich war ganz froh, daß ich da nicht mitdiskutierte – wahrscheinlich hätte ich mich auch an so einigen Sachen gerieben.
    Mein Zweiteindruck: Ich fand die Kommentare von Bernd nicht schlimmer wie einige der anderen Kommentare. Ich konnte gut nachvollziehen, aus welchen Motivationen heraus er die Antworten schrieb.

    Warum er ausgerechnet nach diesen Kommentaren dann gesperrt wurde, erschließt sich mir nicht. Aber gut, ich kenne die Vorgeschichten nicht. Ich bitte auch zu bedenken, daß ich hier nur einen Eindruck wiedergebe. Die Wahrheit kann natürlich eine ganz andere sein.

    In Stevens Artikel: „Eine persönliche Reflektion“ las ich dann:
    aber speziell Joe und Bernd vertragen sich leider grundsätzlich nicht, ihrer beiden Energie scheint nicht kompatibel.

    Hier begann ich allerdings Verständnis für Bernd zu entwickeln, denn wer mit Johannes diskutiert, diskutiert gegen Grundeis. Johannes, das mußt Du jetzt verkraften. Wie oft ist es mir schon passiert, daß Johannes was sagte, ich da genauer nachfragte, und entweder keinerlei Antwort mehr bekam oder eine, die mit dem vorher Gesagten aber sowas von überhaupt nichts mehr zu tun hatte. Also Johannes sagt was, und wenn du dann dort hinspringst, wo Johannes mutmaßlich steht, dann ist er plötzlich ganz woanders. Und du springst ins Leere.

    Und sowas kann verdammt frustrierend sein. Daß Bernd da möglicherweise mal rot anlief könnte ich durchaus nachvollziehen.

    Vielleicht ist eine nicht ganz so kompatible Energie für Johannes garnicht so schlecht…

    Mich selbst tangiert das nicht ganz so, ich mag den Johannes ja, und ich hab‘ einfach aufgegeben zu erwarten, daß Johannes mal wirklich auf eine Frage eingeht.

    Bei Bernd – soweit ich sah, kommt er aus der anthroposophischen Richtung – weiß ich natürlich auch nicht, wie wir beide miteinander klar kämen. Aber das weiß man nie.

    Alleine aus dem Umstand, daß hier doch einige, die ich als vernünftig ansehe, für Bernd plädieren, veranlaßt mich zu der Frage, ob man die Sperrung von Bernd nicht aufheben sollte. Falls er überhaupt noch hier rein will.
    Vielleicht schieße ich mir mit diesem Vorschlag aber auch selbst ins Knie (lacht) – das wäre dann eben Karma.

    Nochmals – beurteilen kann ich hier überhaupt nichts, ich war nicht dabei. Ich wollte nur das Thema aufgreifen.

    Liebe Grüße
    Matthias

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    • Hi Matthias,

      Warum er ausgerechnet nach diesen Kommentaren dann gesperrt wurde, erschließt sich mir nicht.

      Das ganze Hick Hack ging mir schwer auf die Nerven. Und Bernd hat dazu einiges beigetragen, Johannes allerdings auch.
      Dazu kamen Unterstellungen von Bernd, die unter anderem auch „Sadhu“ damals betrafen, die ich allerdings
      nur per Mail lesen musste.

      Aus einem heutigen Rückblick betrachtet, okay, da hätte einiges besser gemacht werden können.
      Und ich gebe gern zu, daß es letztlich eine emotionale Reaktion war und da habe ich „uns Johannes“
      ziemlich begünstigt. Du kennst ja Johannes Reaktionen inzwischen, wie er immer wieder
      sagt, er „verschwindet“ und dann eh wieder auftaucht. Damals war das neu und ich war
      nicht gewillt, Bernd weiterhin zu tolerieren, wenn Johannes deswegen untertaucht.

      Ja, ich stimme dir zu, Johannes braucht jemand, der ihm einiges um die Ohren haut.
      Er hat eh jemand bekommen – Dich! Der Unterschied zwischen dir und Bernd besteht
      allerdings darin, daß du das völlig anders rüber bringst und mit sehr viel
      Toleranz und Verständnis, mit Kontext – das muss auch Johannes zugeben, tief in ihm drinnen
      weiß er das.

      Meinetwegen kann Bernd wiederkommen, ich bin mir allerdings sicher,
      er will das gar nicht. Mal sehen ..

      lg,

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      • „Ich“…..“der Johannes“…..

        …soweit ich dazu noch berechtigt sein sollte???……verfüge hiermit „testamentarisch“ ebenfalls……dass mir dieses „Hick-Hack“ damals mit Bernd gleichfalls sehr „missfallen“ hat……und erbitte hiermit seine vollständige „Rehabilitation“ !!!

        …..und dem „Einen“ um die Ohren zu hauen?…..dabei aber auch gleichzeitig in den eigenen Spiegel zu blicken……stelle ich mir schon sehr interessant vor !!!🙂

        In Liebe…..Joe

        P.S.

        FREIHEIT FÜR BERND !!!

        P.P.S.

        “ Ich mag` Deine Meinung nicht immer teilen mögen!!!…..aber setze mich mit allen verfügbaren Mitteln dafür ein…..dass Du sie „FREI“ äußern kannst…..Welcome Back…..Bernd !!!!

        ……………………………………………………………………………………………………..

        „Meinetwegen kann Bernd wiederkommen, ich bin mir allerdings sicher,
        er will das gar nicht. Mal sehen ……

        ……………………………………………………………………………………………………..

        Dass obliegt nun jedoch….ihm ganz allein….oder???…….Warum nur aber?……hast Du dies, mir gegenüber nicht schon einmal etwas früher angesprochen???

        (auf dem Camp z.B.)……denn Du kennst mein Verhältnis in Sachen „Vergebung“ doch schon lange sehr gut und genau ???!!!

        Egal jetzt aber auch…….soll Einer noch die „WELT“ verstehen ???…..ich jedenfalls „nicht“ mehr………und „Gott sei` es gedankt auch“ !!!!

        ….lg Joe

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        • P.P.P.S.

          Und ja…..der Unterschied zwischen Bernd & Matthias…..

          ….Beide sind völlig anders geartete „lehrerhafte Entitäten“ …..der Eine „Zuckerbrot“……..und der Andere „Peitsche“…

          …..und WER soll nun Dein „Herzblatt“ sein ???

          lg 🙂🙂🙂

          Gute Nacht@all……johannes

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          • Joe,ich musste über deinen witzigen Kommentar vollgas lachen!!! Ich liebe diese Art Humor. Herrlich!
            Lg. Tanya

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            • Ach liebe Tanya….

              Was wäre denn unser Dasein auch hier…..ohne nicht mindestens „einem“ täglichen großen Lach-Anfall…..da lege ich auch großen Wert drauf…..und suche ganz gezielt, die Nähe solcher Menschen, mit denen dies jederzeit und immer wieder erneut möglich ist !!!…..🙂

              …..und selbst auf die Gefahr hin, dass mein „Zwerchfell“ mich des Nächten`s dann nicht so recht schlafen lassen will……aber dass, Risiko……nehme ich dafür sehr gerne in Kauf !!!…🙂

              ….ganz doll` liebe Grüße an Dich !!!……lg Joe

              P.S.

              Deine Freude…..=….meine Freude !!!🙂

              Gefällt mir

        • Hi Johannes
          Ich wüsste nicht daß das wichtig gewesen wäre. Matthias hat das Thema neu aufgebracht.

          Weisst du, vielleicht braucht es beides
          Zuckerbrot und Peitsche 😋
          Ansonsten sei dein Testament hier bedacht..

          LG,

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          • Hey Stevie….

            …ach` weißt lieber Freund….ab dem Point….ab dem man erstmals so halbwegs zu verstehen beginnt….“WER“? man denn nun auch selbst so eigentlich ist…..und wie viele „Manko`s“ in Einem noch so schlummern….?

            ….und wenn man dann auch noch „relativ“ ehrlich zu sich selbst sein möchte?……

            …..ohne einen passenden Arxxx-Tritt ab -und an, wäre ich „heute“ wohl kaum „dort“ , wo ich nun (Gott sei Dank!) „bin“ !!!🙂

            …..es macht mir nur zuweilen jedoch auch etwas Angst…..warum mich „externe“ Meinungen….über meine „Person?“…..und in welcher Beziehung nun auch immer?….so ganz und gar nicht mehr berühren und tangieren….

            …..was jedoch keinesfalls mit einer „persönlichen“ Gefühlskälte zu erklären ist…..ganz im Gegenteil !!!…..ist aber auch noch ein ziemliches „NEU-Land“ für mich !….

            Eine gesegnete Nacht Dir, lieber Freund……..lg johannes

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            • …..es macht mir nur zuweilen jedoch auch etwas Angst…..warum mich “externe” Meinungen….über meine “Person?”…..und in welcher Beziehung nun auch immer?….so ganz und gar nicht mehr berühren und tangieren….

              Finde ich SEHR gut. Externe Meinungen über einen haben die unangenehme Eigenschaft, oft anders wie die eigenen Meinung zu sein. Je eher man solche Läuse abschüttelt, desto besser.

              Mir macht’s übrigens auch etwas Angst, was Du da schreibst…

              Liebe Grüße
              Matthias

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              • Danke erstmal ?..oder so ähnlich ?🙂

                ……………………………………………………………………..

                „Mir macht’s übrigens auch etwas Angst, was Du da schreibst…“

                ………………………………………………………………………

                ….“als da was jetzt…..genau wäre“ ???…..mmhhhh ???

                ………………………………………………………………………

                „In Westberlin alles hell erleuchtet, in Ostberlin brannten nur drei Lampen oder so. “

                ………………………………………………………………………

                ….und ja…..im Osten wurde viel an „Licht-Energie“ gespart….wie auch immer Du dies jetzt auch „deuten“ möchtest?….🙂

                ……………………………………………………………………….

                „Vor dem Fall der Mauer war ich zwei oder dreimal da und trank den ersten MIlchkaffee meines Lebens dort“.

                ……………………………………………………………………….

                Ich hoffe Du meinst jetzt nicht „unseren“ damaligen s.g. „Muckefuck“…..

                …….der im Übrigen, trotz einer fälschlich anzunehmenden „Wort-Verwandschaft“…..absolut nichts mit dem englischen Wort „Fuck“ zu tun hat…..auch wenn dieser damalige „Kaffee-Ersatz“…..einem diesen Eindruck vermitteln konnte bzw. einen hierzu sehr „zutreffenden“ Geschmack hatte….🙂

                Good Night Dear…..and lg…..johannes🙂

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              • Mein lieber Johannes,

                In meinem obigem Kommentar
                https://stevenblack.wordpress.com/2014/10/29/im-galopp-durch-den-tierkreis/#comment-58858
                hast Du etwas mißverstanden – ok, ich drückte mich vielleicht auch nicht so ganz klar aus.

                Ich versuchte, Deine eigene Aussage so zu übertreiben, daß sie Dir ein Spiegel sein könnte. Oder man könne auch sagen, sie war leicht ironisch – ich hab’s halt einfach nicht geschafft, an dieser Steilvorlage vorüberzugehen. Und so ging der Versuch einer paradoxen Intervention in die Hosen.

                Nein, Johannes, ich finde es garnicht gut, daß Dich externe Meinungen nicht mehr berühren oder tangieren. Deswegen mein Kommentar. So eine Haltung ist vielleicht einem Weisen angemessen, aber nicht uns.
                Bei Dir bin ich mir allerdings ziemlich sicher, daß es eine Schutzhaltung ist. Ich denke, im Grunde bist Du jemand, dem Vieles viel zu nahe ging und der deswegen eine Mauer zog.

                Ansonsten bedanke ich mich für Deine Antworten – diesmal waren es wirklich welche, und das freut mich sehr. Weißt Du, wenn man aufeinander eingeht, dann hat man das Gefühl, wahrgenommen zu werden und wahrzunehmen – und das finde ich einfach wichtig in dieser Welt.

                Viele Grüße Dir
                Matthias

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                • Echt Matthias….

                  Du bist zwar zuweilen „mein“ Spiegel“……auch wenn es gar nicht „Deine“ Aufgabe im „HIER“ und „JETZT“ ist ? …..denn sie ist viel „umfassender“, als Dein Verständnis dafür hergibt !!!

                  Da steht soviel „mehr“ dahinter !!!!!…….Deine persönliche Lebens-Aufgabe, ist um so vieles „größer“….als Du es Dir bisher….noch nicht einmal ansatzweise nur vorzustellen vermagst…???!!!

                  …..oder vielleicht…..kannst Du es ja doch ???…..zumindest jedenfalls „nur“ rein ansatzweise…..ich wünschte es mir jedenfalls sehr gern !!!!

                  lg johannes

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                  • P.S.

                    ….“Mal eine ganz präzise Anfrage an Dich….???“

                    Weißt Du „kleine Wesenheit“ mittlerweile….WER Du nun wirklich auch bist ????…..aber bitte bleibe auch absolut „ehrlich“ dabei….o.k…!!!🙂

                    lg Joe🙂

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                    • ……Ist jetzt echt nicht bös` gemeint und erschrick` bitte darüber nun auch nicht ernsthaft….!!!!…….aber leider,…..gibt es doch soo viel mehr da „Draußen“…..als wir uns, nur ansatzweise erträumen könnten !!!

                      lg

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                  • Hi Johannes,

                    auch wenn es gar nicht “Deine” Aufgabe im “HIER” und “JETZT” ist ? …..denn sie ist viel “umfassender”, als Dein Verständnis dafür hergibt !!!

                    How do you know?🙂
                    Ernsthaft, ich würde mich nicht trauen zu sagen, die jeweilige Aufgabe eines Menschen
                    (WENN er denn eine hat) wirklich zu kennen.

                    lg,

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                    • (lacht) – ja, Johannes getraut sich so einiges. Aber meine Aufgabe im Hier und Jetzt – da würde mich schon eine Erläuterung interessieren…

                      lg

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                    • Jau Stevie…..

                      …es ist auch vielmehr eine Mischung aus „Respekt“ & „Demut“……denn eine solche „Erkenntnis“…..kann niemals Verstandes gemäß erklärt werden…..des Herz jedoch lügt niemals!!!….

                      …..und ja…..hierbei spüre ich bei Matthias eine große und sehr verantwortungsvolle Aufgabe (wie auch immer diese letztlich aussehen mag)…..auch wenn er sie selbst….bisher noch nicht zu erkennen vermochte……

                      ….sie „schwebt“ förmlich über Ihm !!!…..spürst Du dies nicht recht ähnlich ???🙂

                      ……………………………………………………………………………………

                      „(WENN er denn eine hat) “

                      ……………………………………………………………………………………

                      …also dass empfinde ich jetzt schon als recht „Hart“…….an ein „sinnloses“ Dasein, kann ich in meiner „Bewusstseins-Position“ leider nie mehr wieder nich` glauben !!! …..🙂🙂🙂

                      lg Joe

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                • LIeber Johannes,

                  um auf Deine Fragen zu antworten – haben Spiegel eine Aufgabe oder spiegeln sie einfach, weil es ihr Naturell ist?
                  Nun gibt es natürlich eine Menge Spiegel – manche Menschen sind Zerrspiegel, andere selektive Spiegel, wiederum andere sind verkehrte Spiegel (so würde ich von einem Theosophen sagen, der mich für einen Schwarzmagier hielt… wahrscheinlich wäre er gern selber einer.).

                  Und, nein, Johannes, ich weiß noch nicht, wer ich bin. Natürlich weiß ich ziemlich genau, wie mein Gefühl und meine Gedanken funktionieren, wie andere funktionieren, weiß ich von daher auch ganz gut – aber wer ich dahinter bin, da habe ich bisher nur Ahnungen. Zur eigenen Realität zu erwachen, das kann dauern.

                  LIebe Grüße
                  Matthias

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                  • Hallo Matthias,

                    „Und, nein, Johannes, ich weiß noch nicht, wer ich bin. “

                    …………………………………………………………………………….

                    Warum nur???…..bin ich darüber jetzt doch relativ ent-täuscht?…..

                    ….weil ich mir einerseits zwar schon jedwede Illusion auf die ganze Wahrheit, lange zuvor schon aus dem Kopf geschlagen habe…..aber andererseits…..im Unterbewussten…..die Hoffnung darauf, bisher trotzdem noch nicht komplett loslassen konnte?…..eine bessere Erklärung dazu, habe ich leider auch nicht !!!….(lacht)….

                    ……………………………………………………………………………..

                    ….und das „Nervigste“ daran……ich sehe seit Monaten nun jetzt…..Wer „WER“…..oder Wer auch tatsächlich „WAS?“ hier in dieser Welt IST!!!…..nur mich selbst…..habe ich leider ebenso noch nicht erkennen können……verdaxxx drei-vier nochmal !🙂

                    …..aber das DASS bedeutet es auch “ zu LEBEN“ ! …..lieber Freund Stefan…..es „anzunehmen“ ist hierbei das Schlagwort Nr. 1…..es genau so anzunehmen (ohne ein Urteil darüber zu fällen)….wie es halt gerade kommt und auf Dich trifft…..

                    ….ich bin mir sicher….Du und auch Jeder Andere hier, kennt unzählige Fälle von s.g. „erst-gefühlten“ bösartigen Missgeschicken bzw. Schicksalsschlägen in seinem bisherigen Leben…..welche sich einige Zeit später dann erst…..als „wahre“ Glücksfälle und Umstände heraus gestellt haben !!!…..

                    ….und dies in seiner Ganzheit und völlig „BEWUSST“ anzunehmen…..so sehr es anfangs auch schmerzen mag…..DIES nenne ich zu „LEBEN“….und dieses Leben „ent-täuscht“ Dich dann hierbei auch niemals mehr wieder !!!

                    Ist eigentlich auch gar nicht soo schwer zu bewerkstelligen !!!….🙂

                    …ein schönes WE Euch allen!!!…..Berliner Grüßli…..from johannes

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            • Tritte in den hintern brauchen wir alle. ⏰
              Das kann Zeit sparen…

              Externe Ansichten- da gibt’s bekanntlich unterschiedliche. Solche die man gut unbeachtet lassen kann und die, welche man vielleicht beachten sollte. Dennoch, lernen kann man von beiden etwas …

              Wir Menschen sind soziale Wesen und auf niemandem zu hören lässt einen gerne in Umlaufbahnen kreisen, die nicht so förderlich sind. Spatzi, wir brauchen einander.. ↗↘↖↙↔↕🔀🆗😉

              Lg

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              • Hi Steven

                Ich glaub‘, ohne Tritte in den Allerwertesten hätte ich mich keinen Millimeter bewegt – in meinem Streben nach Bequemlichkeit bin ich ziemlich hartnäckig, entsprechend war (und ist) auch die Trittstärke.

                Packen wir’s also mit flammendem Hintern an…

                lg

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              • i` scho` recht so….🙂

                Ich sagte ja auch „nicht“…..dass ich auf „Niemanden“ mehr hören möchte…..meine Aussage beinhaltete vielmehr….dass es mich nicht mehr „tangiert“…..

                ….was gleichbedeutend damit ist….mich nie wieder und für Niemand anderen, nochmals zu „verbiegen“…..und etwas „darstellen“ zu wollen, was ich letztlich überhaupt nicht bin….und auch nie zuvor war !!!🙂

                lg johannes

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    • Reden ist „Silber“…..Eye in Eye wäre „GOLD“ gewesen…..sehr schade, dass es dieses Jahr leider nicht funktiniert hat !!!

      lg

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  • Lieber Matthias…

    Ich habe gerade eine kleine „Qde“ an Dich ausgearbeitet und formuliert….und mitten in der Eingabe…..stürzt unvermittelt der „nagelneue“ PC (keine 4 Wochen alt) komplett ab ???……ich erkenne mein Schicksal und „seine“ Botschaft hiermit auch an!!!

    Schade…..war ein schöner und dankenswerter Text an Dich……aber s.g Zufälle gibt es leider nunmal nicht……und noch einmal, bekomme ich solch` wundervolle „Licht (Herz)-Gedanken“ nicht nochmal hin (den es sprach vom Innen ins Außen)……und was nicht aus dem „Herzen“ kommt……möchte ich nun auch nicht mehr, aus dem Gedächtnis „nachschreiben“ oder recherchieren…..denn zuvor war es „ECHT“….und wäre NUN…..nichts weiter mehr, als nur ein billiger Abklatsch……

    Warum passiert mir dass nur immer wieder?…….ja…..wird wohl schon seine Gründe haben ?

    Gute Nacht Dir……ein für heute……so einigermaßen „des-illusion-ierter“ johannes…..lg……

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  • Mein lieber Johannes,

    schade um die Ode – aber über den Zufall müssen wir kurz mal reden.

    Zufälle gibt es nicht – na ja. Wenn ich jeden Absturz meines Computers als Zeichen nehmen würde, ich glaube, dann wäre ich schon in der Klapsmühle. Vor allem, wenn das Betriebssystem Windows heißt.

    Johannes, ich glaub‘, 99% der Zufälle werden vom Unbewußten verursacht. Du hast doch das Buch „Kahuna-Magie“ gelesen, und was das Unbewußte so alles anstellen kann. Das geht bis ins Paranormale.

    Stimmt, das Unbewußte hat einen Grund, wenn es irgendeinen Blödsinn fabriziert. Und von daher gibt es wirklich vielleicht nur wenige Zufälle. ABER – das sind keine Zeichen vom Himmel oder sowas, sondern schlicht und einfach ein vagabundierendes niederes Selbst.
    Und eigentlich sollten ja wir das niedere Selbst erziehen, es aber nicht für ein göttliches Zeichen nehmen, wenn es einen Furz läßt.

    Da Du ja einen Hang zu außergewöhnlichen, bedeutsamen und mystischen Zeichen hast, produziert Dein Unbewußtes halt so ein Zeug. Weil Du Dich ja drüber freust – oder zumindest fasziniert bist.

    Je weniger Aufmerksamkeit Du auf solche „Zeichen“ richtest, desto weniger wird Dein Unbewußtes von dem Zeug fabrizieren. Gut, am Anfang vielleicht noch mehr, weil es will ja Deine Aufmerksamkeit erregen.

    Im Grunde bin ich Dir dankbar, daß Du dieses Thema ansprichst, weil es so viele gibt, die sich in „Zeichen“, „bedeutsamen Zufällen“ usw. verlieren. Gut, wenn man öfters immer denselben Ärger erlebt, dann sollte man mal genauer nachschauen. Oder wenn der Computer dauernd streikt, den mal checken. Wobei – wie ich oben sagte – man es durchaus auch selbst sein kann, besonders, wenn die eigenen Energien durcheinander sind, die solche Ereignisse produzieren.

    Ich kenne auch so Tage – der Computer streikt, die Graphikkarte ist kaputt. Ich wechsle sie aus, auf einmal sind die Partitionen weg. Ich hole sie wieder, dann bootet Windows plötzlich nicht mehr.
    Und dann will ich die Heizung anstellen, und der Thermostat ist kaputt….

    Wenn so ein Tag immer mal wieder kommt, dann ziehe ich sofort meine Finger zurück und fasse kein einziges technisches Gerät mehr an. Denn das würde auch noch kaputt gehen. Und am nächsten Tag funktioniert meist das Ganze wieder – keine Ahnung, warum. Ich werde auch den Teufel tun, darüber nachzudenken.

    Ich denke, daß weniger wie ein Prozent der „Zufälle“ von oben kommen und bedeutsam sind. Die sollte man allerdings beachten. Alle anderen sind nur dann wichtig, wenn sie einen permanent stören. Aber meist handelt es sich da um eigene Produktionen.

    Zu Bernd noch eine Frage, die mir nicht klar ist: Verzeihen tut man doch im allgemeinen, wenn einem der andere Unrecht angetan hat. Hat Bernd Dir Unrecht angetan?

    Dir einen schönen Tag
    Matthias

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    • Hey lieber Matthias,

      Sehr interessant….Deine perspektivischen Herleitungen zum Thema „Zufall“…..was die prozentualen Einflüsse darauf betrifft…..können wir uns gerne auch noch einmal, mit einer schönen heißen Tasse Tee auf einen weichen Teppich setzen und noch etwas darüber „feilschen“🙂 …..aber ich werde auf jeden Fall mal ernsthafter darüber sinnieren !!!

      Danke für Deine „Anregung“….und eine gute Nacht Dir für heute……..lg johannes

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      • Lieber Johannes,

        Du wohnst doch in Berlin? Vor dem Fall der Mauer war ich zwei oder dreimal da und trank den ersten MIlchkaffee meines Lebens dort. Und nacht um drei ging ich mal zu der Mauer – das hat mich sehr beeindruckt. In Westberlin alles hell erleuchtet, in Ostberlin brannten nur drei Lampen oder so. Und dazwischen die Mauer, wo man wußte, daß Minen darin lagen.

        Es war ein selten beeindruckendes Bild.

        lg
        Matthias

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      • P.S. ….Vergessen !…..

        …………………………………………………………………………………………….

        „Zu Bernd noch eine Frage, die mir nicht klar ist: Verzeihen tut man doch im allgemeinen, wenn einem der andere Unrecht angetan hat. Hat Bernd Dir Unrecht angetan?“

        ……………………………………………………………………………………………..

        Ich habe es damals in Ansätzen zumindest…..“so“ empfunden…..ja….ob nun auch berechtigt oder nicht?….was erbringt es mir, hierbei in der „Vergangenheit“ zu wühlen und dies alles noch einmal „analytisch auszugraben ???……

        …zumal mein „Weltbild“…..sich allein in den letzten 6 Monaten…..schwer wiegender verändert und „neu“ gestaltet hat….als in „allen“ 7-8 Jahren zuvor zusammen !!!

        Nichts…..absolut „NICHTS“ IST !!!….,..,wie es Uns täglich „erscheint“ !!!!!

        ……………………………………………………………………………………………..

        Mein Motto heute:….

        …..Wenn Du zu sehen „lernst“…..dann „sieh`“auch“ (zu) und „LERNE“ daraus !!!

        lg

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  • Hallo,

    Aus allen 12 Tierkreisen könnten wir noch dazu sagen : In uns tragen wir alle Aspekte von allen 12 Tierkreisen und doch sind wir keines davon, sondern bilden aus allen 12 Tierkreisen das eigene Individuelle zusammengestellte „13“ Tierkreiszeichen heraus.

    lg,

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    • Nochmals in „Punkt-Um…!!!!

      Was bedeutet es….wirklich „zu“ LEBEN“…..!!!!?????…….

      …….und WER von EUCH….hat auch nur ansatz-gemäß die geringste Ahnung davon, was es wahrhaft bedeutet ???

      …………………………………………………………………………………………………………….

      ……ich jedenfalls lange Zeit nicht….(damals)…..aber ich durfte es erlernen……und ich hoffe sehr…..Ihr auch !!!!!

      …………………………………………………………………………………………………………….

      Gruß from johannes…….and Gut` Nacht@all…lg….

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      • Hi Johannes again,

        Was bedeutet es….wirklich “zu” LEBEN”…..!!!!?????…….
        …….und WER von EUCH….hat auch nur ansatz-gemäß die geringste Ahnung davon, was es wahrhaft bedeutet ???

        Tut mir leid, nicht den geringsten Dunst. Aber ich würde mich freuen zu hören,
        was du so dazu zu sagen hast.

        schönes Wochenende,

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