Auf zur nächsten Runde ..

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geschrieben von Steven Black:

2014 war ein anstrengendes und herausforderndes Jahr – zumindest für mich. Das betrifft sowohl die Alltagsrealität, wie auch die “Transformationsreise”. Ich habe mir so einige unangenehme Dinge anschauen müssen, die ich liebend gerne vermieden hätte. Aber das ist natürlich der Punkt, nicht wahr? Mit Vermeidung kommen wir nicht weiter, obwohl es menschlich verständlich ist, den unangenehmen Dingen in seinem Inneren nicht auf die Pelle rücken zu wollen. 

Doch so unangenehm einiges sein kann, ist es doch nicht mit dem Gewinn zu vergleichen, den man dadurch erhält. Ich für meinen Teil kann jedenfalls behaupten, daß ich mich noch nie so gut fühlte wie jetzt. Das anschauen und konfrontieren der Wunden, denen ich mir bewusst war – das war eigentlich weniger schwierig zu verdauen. Mich schmeißt es viel mehr durch die Gegend, wenn Sachen auftauchen, von denen ich überhaupt nichts ahnte, derer ich mir einfach nicht bewusst gewesen bin. Da kann dir durchaus die Schamesröte ins Gesicht steigen ..

imageMan darf allerdings die Idee getrost vergessen, wonach man nur ein oder zwei Runden mit einer medial veranlagten Person, Heiler/Heilerin (wasauchimmer)drehen muss und “puff”, ist alles eitel Sonnenschein. Nein, es gibt da keine Zauberei in dieser Richtung, obwohl ich großartiges an energetischer Wirkung erlebte.

Letzten Endes ist nämlich alle Heilung “Selbstheilung”, die man allerdings ganz alleine nicht erreichen kann. Wir brauchen Hilfe im Transformationsprozess, wenn man es ernsthaft angehen will.

Ich möchte möglichst vorsichtig den Begriff Selbstheilung verwenden, weil es zur Illusion führen kann, daß man keine Hilfe brauchen würde. Ein Bekannter aus Innsbruck verwendete dazu gerne den Satz: “Es ist ja alles da!” Das mag schon sein, aber hat jeder wirklich einen Zugriff darauf? Theoretisch ja, aber praktisch meistens nein. Das kennen einer Idee ist oft nur eine mentale Vorstellung, die zwar nicht falsch sein muss, aber ganzheitliche Handlungsbereitschaft erfordert.

Es gibt keine Selbstheilung in dem Sinne, es würde ausreichen alles Alleine zu bearbeiten. Mit keiner noch so bekannten, berühmten oder berüchtigten Methode. Es mag seltene Ausnahmen geben, und die gibt es immer, aber wir brauchen andere Menschen, die uns reflektieren. Ich bin ein guter Autodidakt und habe lange Zeit auch alles selber gemacht, also kenne ich den Unterschied. Gerne wiederhole ich es – wir brauchen andere Menschen, wir brauchen Unterstützung.

Fähige und medial geschulte Leute können eine unglaubliche Hilfe sein, aber es braucht auch deinen persönlichen Einsatz. So “altmodische Sachen”, wie etwa Mut, zielgerichtete Absicht oder Entschlossenheit, sind wichtige Ingredienzien, die für den eigenen Prozess benötigt werden. Ja, auch hier gilt: Ohne Fleiß, kein Preis. Ohne persönlichen Einsatz, kein persönlicher Gewinn. 

Energieheiler können Blockaden erkennen, Risse oder Stauungen im Energiefeld, die können auch von Ihnen beseitigt werden. Das lässt manche Leute zu Energetikern laufen, als würden sie zum Friseur gehen. “Bitte einmal Dauerwelle mit Föhnen” ..  (Übersetzt: Mach mir das weg ..)

Supie, sieht man diese Leute nächste Woche erneut, schwupps, haben sie ihre Blockade, Stauung – wasauchimmer – wieder. Die “Föndauerwelle” war nicht von Dauer. Echte Transformation und Bewusstseinsarbeit braucht vor allem Zeit, aber auch Vertrauen, Ausdauer, Geduld und Selbstverantwortung, sowie nicht frühzeitig aufzugeben. Und ja, es kostet auch Geld .. 

Der Ursprung einer Blockade, Stauung, Besetzungen, usw; – das muss herausgearbeitet werden. Man wird zum Kern der Angelegenheit vordringen müssen. Und alleine kommt man da schon gar nicht hin, denn wir alle vermeiden es nach Kräften, unsere Ängste und Traumata zu konfrontieren. Unser strategisches Selbst aka “Maskenselbst” füttert uns mit zu vielen “guten Gründen”, wieso wir das nicht brauchen.

Die frühesten Verletzungen liegen meist in unserer Kindheit. Da möchte ich gar nicht von Missbrauch, oder schweren Schicksalsschlägen reden, solche Zusammenhänge sind ja eher offensichtlich. Es beginnt damit, in einer unvollkommenen und gespaltenen Welt zu leben, sich ihr anzupassen und den authentischen Ausdruck zu verleugnen, um das Wohlgefallen der Eltern und Verwandten zu sichern, später jenes der Lehrer und Mitschüler zu bekommen.

Da verdrängen wir einfach viel Schmerz und emotionale Konflikte, dadurch werden wir zu diesem strategischen Selbst, dessen Handlungen und Entscheidungen stets darauf beruhen, irgendeine Wunde zu kompensieren.

Das strategische Selbst nimmt einfach alles zur Verfügung stehende und benutzt es als Droge, um diese Dinge nicht fühlen zu müssen. Da gehört Alkohol, Drogen, aber auch Sex, Schokolade, Fernsehen, selbst Energieheilung und sogar “Gott” dazu. Man kann sich mit nahezu allem betäuben und es als Medikament verwenden, um sich abzuschotten. Das bedeutet selbstverständlich NICHT, daß irgendwas an “Gott”, Energieheilung, an Sex, oder Schokolade schlecht wäre. 

Es ist unser Umgang damit, indem wir materielle Substanzen, oder geistige Vorstellungen als Ersatz für emotionale Nahrung verwenden. Das strategische Selbst benutzt Surrogate und entzieht sich damit dem Leben selbst. Ich kann ein Lied davon singen. Da unterscheide ich mich nicht sehr von anderen Menschen, nur in der Wahl des Ersatzmittels zur Kompensierung, da gibt’s Unterschiede bei den Menschen. Man füttert lieber den Kopf, anstatt das hungrige Herz.

Wer echte Transformation erleben will, der muss fast gnadenlos ehrlich zu sich Selbst und bereit sein, die Angst und den erlebten Schmerz des Lebens zu fühlen.

Genau dies ist vonnöten, inklusive der ehrlichen Bereitschaft, sein Leben zu ändern. Tut man das nämlich nicht und macht weiter wie zuvor – ja genau, die “Föhndauerwelle” verabschiedet sich wieder. Ändert man sein Verhalten und die Lebensumstände nicht, kommen ruck zuck dieselben Probleme wieder auf einen zu, die man sich vermeintlich “wegmachen” hat lassen. Aber niemand kann dir etwas “wegmachen”, wenn du nicht bereit bist deinen Teil dafür zu tun. Wir möchten zwar, daß alle anderen sich ändern, aber wir Selbst?

Genau dafür braucht es andere Menschen, welche dich zu deinen Verletzungen führen, die den Raum dafür halten und hindurchgeleiten. Aber fühlen muss man es schon selbst, muss es erfahren und verstehen.  Und einige Wunden schmeißt es erst dann rauf, wenn die Wunden, denen man sich bewusst ist, integriert und verarbeitet wurden. Dann darf man einige neue Wahrheiten über sich Selbst entdecken ..

Es ist ein freilegen von unterschiedlichen Schichten, eine nach der anderen. Es kommt immer wieder der Zeitpunkt, wo man weiß, okay, jetzt kommt der nächste Schritt. Aber das geht ohne weiteres, weil mit dem Grad der Wundheilung, immer mehr Kraft und Energie frei wird und zu dir zurückkehrt. So esoterisch das klingen mag – es ist korrekt. Und so wird man gestärkt, um bereit für die nächste Runde zu sein. Tiefer zu gehen ..

imageWenn du so jemanden findest, der in der Lage ist dich dort durchzuleiten – großartig, DAS macht wirklich fähige Menschen aus. Durch dieses Wechselspiel zwischen Klient und Energetiker (usw.), kann die Selbstheilung geschehen. Ginge es nach mir, ich würde glatt Gesetze erlassen, die jeden dazu zwingt seine emotionalen Konflikte zu bearbeiten, sobald sein Beruf einen bestimmten Grad an Verantwortung erfordert. Und wenn ich schon dabei bin, würde ich auch einen “Führerschein für Eltern” fordern.

Ihr möchtet Kinder? Dann arbeitet bitte an euren emotionalen Konflikten, euren Blockaden, damit man zumindest halbwegs sicher sein kann, daß der Kinderwunsch keine Kompensation irgendeiner Wunde ist. Ich meine, zum fahren eines KFZ Fahrzeugs braucht man ja auch eine Fahrscheinberechtigung. Aber wo weitaus mehr Fähigkeiten und Reife erforderlich sind, bei der Erziehung und im Umgang mit Kindern, da machen wir das nicht? Warum eigentlich nicht?

Okay, das klingt etwas radikal, aber für die Kinder wär’s vermutlich wünschenswert. Schaut man sich an, wie viele Kinder die emotionale Verwahrlosung von den Eltern in die Wiege gelegt kriegen, dann ist die Idee vielleicht nicht so weit hergeholt.

Nun, wieauchimmer – meiner bisherigen Erfahrung nach, braucht es zur gründlichen Transformation ALLE Bereiche. Und zwar Körperarbeit, die energetischen, emotionalen und mentalen Zusammenhänge. Lässt man einen Bereich aus, wird das Ergebnis zu Wünschen übrig lassen.

Ich kann von Glück reden, hier Leute zu haben, die mich unterstützen und mit Gruppen zu arbeiten, welche Gemeinschaftlich sowohl gut zusammenpassen, aber auch entschlossen genug sind, ihren eigenen Weg zu gehen. Das ist keineswegs selbstverständlich, an dieser Stelle ein Danke schön an ALLE. Ich fühle mich gut mit Euch .. 

Laut diverser Vorhersagen für 2015, soll es ein Jahr der Instabilität werden. Na, und wenn schon, ist ja nicht so als wenn die vorherigen Jahre mit viel Stabilität geglänzt hätten. Aber ja, es kann vielleicht etwas chaotisch werden. Da ist der Einzelne durchaus gut beraten, so gut wie möglich für die persönliche Balance zu sorgen. Und sich von äußeren Dramen fernzuhalten, außer natürlich, man ist persönlich davon betroffen.

Until next time same station ..

imageQuellennachweise:

https://stevenblack.wordpress.com/2013/08/04/die-geburt-des-ego-und-seiner-limitierungen/

http://tomkenyon.com/die-eskalation-chaotischer-knoten-und-die-demontierung-der-dreidimensionalen-realitat

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@Steven Black

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131 Kommentare

  • Hallo Steven! Schöner Artikel, Dank dafür.

    „Ginge es nach mir, ich würde glatt Gesetze erlassen, die jeden dazu zwingt seine emotionalen Konflikte zu bearbeiten, sobald sein Beruf einen bestimmten Grad an Verantwortung erfordert. Und wenn ich schon dabei bin, würde ich auch einen “Führerschein für Eltern” fordern. “

    Ja, das wär was. Allerdings blieben dann 80% der Bevölkerung kinderlos und wir würden recht schnell aussterben. Und nach einer Art „Generationenvertrag“ gehts ja eh darum, dass die Kinder die Themen der Eltern bearbeiten, und die Untergebenen die Themen des Chefs in gewisser Weise… Das das nicht immer wirklich erfolgreich passiert zeigen die Problemberge die sich überall auftürmen.

    Und Entwicklung ohne Lehrer… ich sag mal so: Der Meister meistert als erstes das Lernen, er braucht dann nicht keinen Lehrer mehr, sondern erkennt seinen Lehrer in jedem Menschen.
    Also rein theoretisch zumindest. ^^

    lg,
    Andi

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  • Lieber Steven!
    Ein guter Artikel!

    Zitat: “ Wer echte Transformation erleben will, der muss fast gnadenlos ehrlich zu sich selbst und bereit sein, die Angst und den erlebten Schmerz des Lebens zu fühlen….“

    So ist es, und da muss man einfach durch….
    Was die Notwendigkeit einer Hilfe von außen angeht, hängt das m.E. auch vom Grad der Verstrickung ab und vom eigenen Widerstand, Altes, Überholtes loszulassen, ab .

    Hallo, Andi !

    Zitat: “ ..Und Entwicklung ohne Lehrer… ich sag mal so: Der Meister meistert als erstes das Lernen, er braucht dann keinen Lehrer mehr, sondern erkennt seinen Lehrer in jedem Menschen.
    Also rein theoretisch zumindest. ^^…“
    🙂

    Ja, und nicht nur in jedem Menschen erkennt er seinen Lehrer, sondern auch in der Natur und in den Büchern. Ich halte viele Bücher auch für großartige Lehrer .- und sie scheinen einem immer dann „zuzufallen“ , wenn man sie wirklich braucht. Mir ging es jedenfalls immer so! Doch da hat Steven vollkommen recht, man benötigt unbedingt die Bereitschaft, sich selbst zu verändern, ansonsten verpufft die größte Weisheitslehre.

    Oft ist es aber auch so, dass Lehrer nur geborgtes Wissen weitergeben. Sie haben es nicht selbst erfahren und besitzen einzig die Fähigkeit, das Gelesene / Gehörte intellektuell weiterzugeben. Irgendwie kommt mir z.B. Robert Betz so vor, all seine Lehren stammen von P`taah/ Jani King. Ich fühle immer Widerstand beim Hören und Sehen… und empfinde Eitelkeit bei ihm.

    Deshalb betont Matthias ja auch immer, dass ein wirklicher Lehrer ein sogenannter „Meister“ sein muss, er also das Selbst verwirklicht haben muss, was er lehrt und in ihm eine echte Transformation stattgefunden hat.

    Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, und das ist schon sehr viel wert.

    Liebe Grüße von Angela

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  • Hallo Angela!

    Hast du mich falsch zitiert?^^
    Ich schrieb „er braucht dann nicht keinen Lehrer mehr“.😉
    Es gibt IMHO nicht viele wirklich hilfreiche Bücher. Viele taugen dazu einfach alles zu rechtfertigen, und andere wärmen nur den ewig selben Singsang auf ohne wirklich etwas nahe zu bringen.
    Erlebtes Wissen… ja, das ist einzig wahres Wissen, alles andere ist Oberflächlich und ist nicht präsent wenns wirklich drauf an kommt.
    Ich nenne es die Lebensschleife – Erleben, Erfahren, Erkennen, Weisheit. Das Leben lässt uns Erleben, Erleben führt zur Erfahrung, aus der Erfahrung gewinnen wir Erkenntnis, Erkenntnis wird durch erneutes Erleben zu Weisheit.
    Durch verschiedene Störungen oder Fehlschlüsse bleiben wir manchmal auf einer dieser Stufen hängen, erst aufgebauter Leidensdruck schafft den nötigen Vortrieb um die Sache wieder in Gang zu bringen.
    Erleben zum Beispiel kann durch Depressionen ins stocken geraten, Angst kann zu Arroganz werden und uns auf der Stufe der Erfahrung verharren lassen, Erkenntnis wenn nicht erneut gelebt wird wird nicht zu Weisheit. Und Weisheit will schliesslich dem Leben zurückgegeben werden.
    Wenn wir unliebsame Erfahrungen einfach loslassen, kann daraus auch keine Erkenntnis werden… usw… Das wäre eine neue Art von Psychologie die sich da ausarbeiten liesse.
    Transformation wird so zu etwas greifbaren, etwas anwendbaren.

    lg,
    Andi

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    • Hallo, Andi, Oh entschuldige, ja, falsch zitiert…. Zweimal verneint ???

      Zitat: „ Es gibt IMHO nicht viele wirklich hilfreiche Bücher.

      Ja, wenige, aber die dann doch, wie ich meine! Es ist m.E. ohnehin so, dass Bücher oder auch Menschen nur etwas in einem selbst „AUFWECKEN“ können, was vorhanden ist.

      „Unliebsame Erfahrungen einfach loslassen“ , – das meinte ich nicht, sondern das Anhaften an nicht mehr dienlichen Bewusstseinszuständen.
      Ich müsste da noch mal intensiver nachdenken, muss aber jetzt leider weg, bin etwas in Eile…

      Noch einen schönen Nachmittag wünscht Angela

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    • Hej Andi!

      Ich lese mal wieder stückchenweise .. .. sehe es erst jetzt – ja, ausreichender Leidensdruck scheint vielen zu fehlen .. ..

      LG
      Veron

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    • Kommt drauf an, wie man Bücher liest – und welche. Die Weisheitsbücher der Menschheit – I Ging, Bibel, Tao Te King, Bhagavad-Gita usw. sollen mindestens sieben Ebenen des Verstehens haben. Das heißt, mit jedem Entwicklungsschritt liest man etwas Neues darin.

      Dann sind solche Bücher Erinnerung. Ich las mal jeden Tag ein Stück von meinem Lehrer, und war jedesmal erschrocken, wieviel ich vergessen hatte. Hatte ich alles schon gelesen, gehört gehabt. Und natürlich hatte ich erneut vergessen, in den Alltag einzubauen.

      Wie schnell wir vergessen ist unglaublich…

      Weiterhin sind solche Bücher Resonanzböden – es wird gesagt, natürlich wißt ihr innen alles, aber es muß euch jemand von außen sagen. Ich bezweifle, daß es einem Advaita-Anhänger viel helfen wird, wenn er auf dem Todesbett murmelt: Ich bin erleuchtet, ich bin erleuchtet. Ich bezweifle auch, wenn immer wieder behauptet wird, wir hätten den Lehrer in uns, daß das die Menschen auch nur für einen Millimeter weiterbringt.
      Es gibt das Lesen, wo man sich bemüht, etwas zu verstehen. Das ist noch eine relativ niedrige Verständnisstufe. Dann kann man so einen Text nehmen, ihn quasi absorbieren, ohne darüber nachzudenken, und sich seines Atems bewußt sein. Dann übergeht dieser Text den Intellekt und resoniert mit etwas Tieferliegendem, was dann dadurch angereizt werden kann.

      Natürlich müssen Bücher nicht sein, es muß eigentlich sehr wenig sein. Theoretisch – in der Praxis kommt es darauf an, was einem begegnet. Man nimmt halt das, was zur Verfügung steht.

      Um den Lehrer in jedem Menschen wirklich erkennen zu können, braucht man übrigens oft erstmal einen Lehrer😉 – er ist das Bindeglied.

      lg
      Matthias

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      • hallo Matthias 🙂

        ganz toll von dir :

        Kommt drauf an, wie man Bücher liest – und welche. Die Weisheitsbücher der Menschheit – I Ging, Bibel, Tao Te King, Bhagavad-Gita usw. sollen mindestens sieben Ebenen des Verstehens haben. Das heißt, mit jedem Entwicklungsschritt liest man etwas Neues darin.
        Dann sind solche Bücher Erinnerung. Ich las mal jeden Tag ein Stück von meinem Lehrer, und war jedesmal erschrocken, wieviel ich vergessen hatte. Hatte ich alles schon gelesen, gehört gehabt. Und natürlich hatte ich erneut vergessen, in den Alltag einzubauen.
        Wie schnell wir vergessen ist unglaublich…

        JA WIR SIND WELTMEISTER IM VERGESSEN besonders dann wenn man “ Wahrheiten hört die man NICHT hören will „.

        I Ging, die Bibel, Bh.-Gita, Veden, Edda und und und sind alles AUFGESCHRIEBENES BEWUSSTSEIN; egal ob gestern erst geschrieben oder tausende von Jahren alt ist.
        BWS und GEFÜHLE in Schriften und Büchern und wenn man anfängt sie zu lesen dann bekommen diese “ übermitteleten Gedanken plötzlich ein Eigenleben den dann stoßen diese mit meinen, deinen und unseren “ zusammen „und beginnen
        erneut LEBENDIG ZU WERDEN.
        Beispiel Bibel: Viele Verfälschungen und Irrungen (bewusst manipuliert und verändert) ABER NICHT IN SEINER GANZHEIT !!!
        Und wie ich mit schaudern hier im Blog immer festestellen muss wie doch so “ tollerannte (Intollerannte) Menschen förmlich weg….laufen sobald das Wort Bibel fällt. – Das ist wie ein weglaufen vor sich selber, nein nein die Bibel kann nicht sein…..da bewege ich mich doch lieber in esoterischen Nebel voller Licht und Schatten ? – Selbst die Bibel zeigt Licht und Schatten.

        ach und nochwas lieber Matthias,

        Natürlich müssen Bücher nicht sein, es muß eigentlich sehr wenig sein. Theoretisch – in der Praxis kommt es darauf an, was einem begegnet. Man nimmt halt das, was zur Verfügung steht.
        Um den Lehrer in jedem Menschen wirklich erkennen zu können, braucht man übrigens oft erstmal einen Lehrer😉 – er ist das Bindeglied.

        sehe ich genau so wie du. Theorie und Praxis, zwei paar versch. Schuhe. Und was ist in der Summe durch ERFAHRUNG UND ERLEBNIS aufn Punkt gebracht ? die Praxis, das erlernen und ver-arbeiten der Theorie durch TUN.

        Jetzt etwas sehr interessanntes: Lassen wir mal ESO und Religion weg !!! und “ hören sogar Aussagen von Menschen anderer Relis (zb. M. Ghandi) an. und viele sagen sogar dieser Jesus CHRISTUS gilt, als größter LEHRER DER JEMALS AUF ERDEN WAR (so lange wir in die Geschichte Menschheit zurück blicken können, denke ich )
        Wer noch niemals seine “ Lehren des Lebens “ gelesen und darüber nachgesinnt hat, und das ist MEINE MEINUNG, der hat noch sehr sehr viel nach zu holen
        Denn mit welch einer LIEBE und FRIEDEN in seinen Worten und durch Bildnisse und Gleichnisse UNTERMAUERT, ER seine GEFÜHLE auch zum Ausdruck brachte,
        ich kenne keine andere “ Person “ die IHM nahekommt.

        So heisst mein neues Ziel im Leben nun ESO und Religion “ unter ferner liefen “ und mich noch bewusster darauf zu besinnen das meine Gefühle-Gedanken und Worte und deren “ Handlungsweise “ MEIN LEBEN bestimmen, meine Welt erschaffen und da danke ich dir liebe Angela, weil du da etwas in mir “ angetriggert hast “ und ich in nullkommanix Informationen dazu erhielt die mir dies SO WAS VON KLAR vor Augen hielten………………….

        also an alle ich wünsche euch ein glückliches zu-friedenes Leben inmitten einer chaotischen uns umgebenden Welt, die dennoch voller Schönheit und Liebe ist wenn man diese SIEHT (WAHRNIMMT)

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  • Hej Steven!
    Wieder mal eine wichtige Erinnerung .. .. ich möchte ein wenig ergänzen, aus meiner Erfahrung heraus.

    .. .. und wenn man zu jemandem kommt, der sich als Heiler oder so ähnlich bezeichnet, der angibt irgendwas wegzunehmen und dazu auffordert, nachher bloß nicht mehr daran zu denken, was in der Sitzung gesprochen wurde, sich abzulenken, das Leben einfach weiterzuleben .. .. dann suche man sich schleunigst jemand anderen!

    Man kann es den Leuten nicht übel nehmen, wenn sie es nicht besser wissen .. ..

    Liebe Grüße
    Veron

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  • Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
  • Um Angelas Gedanken weiter zu spinnen .. ..

    Ich denke, dass viele, die wenig Hilfe brauchen, gar keine Hilfe suchen, weil es ihnen ja ohnehin nicht so schlecht geht. Dann bleiben sie in ihrer Situation stecken, weil der Leidensdruck fehlt. Und wenn dann noch Verstrickung und Widerstand hinzu kommen .. ..
    Wann wird es wohl so weit sein, dass jeder zum Heiler geht, um ansehen zu lassen, wie es den Chakren geht, ob irgendwas in der Aura nicht stimmt, und dann in seinem Inneren nachforscht .. .. bis es dann mal so weit sein wird, dass man das alles selbst erkennt .. ..

    LG
    Veron

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  • Liebe Veron!

    Es ist sicher nicht die Regel, aber ich bin keineswegs der Meinung, dass jeder unbedingt nur durch Leidensdruck lernen und sich weiterentwickeln kann.
    Das wäre der „Weg des Kreuzes“ . Erleuchtung oder Weisheit durch Schicksalsschläge und Leiden und eines Tages die ( befreiende) „Hingabe“, weil man den Schmerz nicht mehr ertragen kann.

    Ja, wahrscheinlich müssen viele Menschen noch sehr viel Leid erfahren, ehe sie wirklich bereit sind, aus EINSICHT in die Lebensgesetze mehr Bewusstsein zu entwickeln, Veränderungen ANZUNEHMEN , im Hier und Jetzt zu leben, aber vor allem sich selbst und anderen zu vergeben!
    Wenn einen jemand verletzt oder aufregt und man nicht mit Angriff, Abwehr oder Rückzug reagierst, sondern es durch sich „hindurchfließen“ lässt, das wäre in meinen Augen Vergebung. Trotzdem kann man dem anderen sagen, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist, aber das Ganze hat nicht mehr die Macht, einen aus dem Gleichgewicht zu bringen.

    Und so sehe ich es auch mit Dingen aus der Vergangenheit, der Kindheit z.B. Da bräuchte man aus meiner Sicht heraus nicht nachzugraben, denn eigentlich taucht alles im Jetzt auf und kann auch nur dort gelöst werden.

    Ich denke, die Chakren und die Aura klären sich dann auf wundersame Weise selbst, wenn die Anhaftung an Vergangenheit und Zukunft aufgegeben wird. So einfach – und doch so schwer….

    Liebe Grüße von Angela

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    • Liebe Angela!

      Es mag Ausnahmen geben, aber ich sehe bei niemandem in meinem Umfeld, dass er ohne Leidensdruck versucht ganz er selbst zu werden. Ganz im Gegenteil, bei manchen kann der Leidensdruck noch so groß sein .. ..
      Ich nehme mich da keineswegs aus. Ohne immer schlimmer werdendem Leidensdruck hätte ich einige Male schon aufgegeben. Allerdings nicht freiwillig, sondern weil ich so lange niemanden gefunden habe, der mir helfen konnte.

      Du denkst, dass die Chakren und die Aura würden sich klären, wenn .. .. ja, denken kann man was man will. Es wäre interessant jemanden zu fragen, der/die das mit seinen/ihren Fähigkeiten überprüfen kann .. ..
      Die Frage ist auch, ob jemand überhaupt die „Anhaftung an Vergangenheit und Zukunft“ (ich kann mit dieser Formulierung nicht viel anfangen) aufgeben kann, solange Chakren und Aura nicht in Ordnung sind. Vielleicht bewirken die Störungen in diesen Energien erst die „Anhaftung“.

      Liebe Grüße
      Veron

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    • LIEBE Angela 🙂

      Und so sehe ich es auch mit Dingen aus der Vergangenheit, der Kindheit z.B. Da bräuchte man aus meiner Sicht heraus nicht nachzugraben, denn eigentlich taucht alles im Jetzt auf und kann auch nur dort gelöst werden.
      Ich denke, die Chakren und die Aura klären sich dann auf wundersame Weise selbst, wenn die Anhaftung an Vergangenheit und Zukunft aufgegeben wird. So einfach – und doch so schwer….

      Wow, ist das was ich völlig in mir fühle – Personen-projekzionen/spiegelungen (Eltern etc) alles wird sich auflösen sofern ich dem Leben positiv begegnen möchte und den IST-Zustand der Welt eh nicht alleine lösen kann )

      alles liebe dir , Helmut

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      • Ich denke, die Chakren und die Aura klären sich dann auf wundersame Weise selbst, wenn die Anhaftung an Vergangenheit und Zukunft aufgegeben wird. So einfach – und doch so schwer….

        Nichts für ungut, aber das möcht‘ ich gerne sehen ..

        lg,

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        • ich denke dies kann sich nur darauf beziehen das der MENSCH in seiner “ Entwicklung “ soweit gekommen ist, in der Selbsterkennung des „Wesens seiner Selbst und des Lebens in seiner Gesamtheit “ das der Mensch erst dann der HEILER IN SICH SELBST IST.
          Kann es nur individuell geschehen, weltweit, oder gar in einer Massengesundung Menschheit ?
          Und dann haben alle selbst ernannten Heiler keinen Job mehr, ich fänds echt klasse 🙂
          Könnte noch laaange dauern oder es ist Erden-Illusion ???
          Denn GESUND;REIN zu sein in Körper,Geist und Seele ist nichts anderes als
          VOLLKOMMEN ZU SEIN.
          Hmm, hat doch jemand in der sog. Vergangenheit schon von gesprochen, gar gelehrt.
          Oder bezieht es sich nur auf die geistige Freiheit, die aber unter der Last einer sooo dummen ge-machten ( auch selbst-gemacht) Menschheit und deren täglichen Taten, diese geistige Freiheit “ trübt, einengt weil man sich im Außen dabei NICHT WOHLFÜHLEN KANN.
          Und erzähle mir hier keiner, der sich zwar geistig frei fühlt, und dies sogar berechtigt in dem ER/SIE sich von vielem im Außen gelöst hat, ER/SIE fühle sich wohl und tue gut z.b bei Demos GEGEN (schon falsch weil FÜR den Frieden sein benannt werden sollte ) ODER GEGEN sonstnochwas oder ganz banal “ ich sitze in einem Kaffee und höre den Leuten zu wie sie über Tagesthemen reden, herziehen,lästern (großes Kopfschütteln meinerseits) etc “ und überhaupt wie es um die Erde bestellt ist (Verschmutzungen,Vergiftungen….) und deren geistige AUSWÜCHSE innerhalb der Menschheit.
          Es ist schlicht UNMÖGLICH das man sich wohlfühlen kann im Außen in irgendeiner solchen “ Szene „, es sei denn es ist einem EGAL. Doch dann hat der/diejenige Person auch ein Problem “ von dem er/sie noch nichts weiß “ ???

          lg

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      • Hallo lieber Helmut und liebe Angela,

        „Und so sehe ich es auch mit Dingen aus der Vergangenheit,der Kindheit z.B. Da bräuchte man aus meiner Sicht heraus nicht nachzugraben, denn eigentlich taucht alles im Jetzt auf und kann auch nur dort gelöst werden.“

        vieles ist „verkapselt“ und klärt sich nicht einfach nur durch Erkenntnis,
        reicht meiner Meinung nach nicht.
        Doch wird es nicht einfach nur so in der Gegenwart an die Oberfläche kommen.
        Was nicht an die Oberfläche kommt und nicht kommen will,
        aus verschiedenen Gründen,wird dort bleiben wo es ist.
        Das eine ist die Erkenntnis das andere ist die Emotion oder die „Anhaftung“ .
        Sich dessen bewußt zu werden heißt nicht das man es los ist.
        Positives Denken gehört sicher auch dazu,doch reicht es meines Wissens nach nicht aus.
        Zumindest sagt es mir meine eigene Erfahrung😉

        Ich stelle es mir ein wenig so vor, da ist ein Schimmelpilz
        ( Hausschwamm,ist z.b. heftigst)) der etwas ‚befallen‘ hat.
        Erkenne ich ihn als ‚giftig‘ versuche ich ihn einzudämmen, zu bekämpfen, mit allen Mitteln die ich finde.
        Er geht nicht weg. Weil er nicht nur an der Oberfläche sitzt und in jedes Fitzelchen eingedrungen ist.
        was tue ich dann?

        vielleicht nicht so passend,doch fiel es mir gerade ein.

        lg Susanne

        PS:
        „die Erkenntnis der ‚Glückseligkeit‘ ist die Freude darüber,
        sich etwas bewusst gemacht zu haben,dieses zu fühlen,vielleicht dabei zu hüpfen.
        Doch ist es noch lange nicht das Ziel,da angekommen zu sein,
        wo ich glaube das ich mich gerade befinde“

        je mehr sich auflöst um so schöner
        …nichts für ungut!

        kommt entspannt und fröhlich ins neue Jahr🙂
        Ja auf zur nächsten Runde!

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      • Lieber Helmut!

        Dem Ist-Zustand der Welt kann man eigentlich nur mit „Hingabe“, mit Akzeptanz begegnen, aber das bedeutet kein Aufgeben oder Nicht-Handeln, wie es landläufig verstanden wird.
        Leiden birgt ja immer Widerstand gegen das, was IST, in sich. Ein Handeln, dem eine Akzeptanz voranging, kommt dann aus einer tieferen Schicht und wird bedeutend wirksamer sein.

        Einen schönen Abend, ich klinke mich jetzt aus… Mein Kopf raucht schon…. haha !

        Liebe Grüße von Angela

        Ach und Steven etwas weiter unten:
        Wenn es möglich ist, einen krebsbefallenen Körper in einen gesunden Körper zu verwandeln, warum sollen dann nicht auch die Chakren und die Aura durch eine grundlegende tiefe Geistesänderung wieder in Harmonie kommen können?

        LG von Angela

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    • liebe Angela🙂

      und da danke ich dir liebe Angela, weil du da etwas in mir ” angetriggert hast ” und ich in nullkommanix Informationen dazu erhielt die mir dies SO WAS VON KLAR vor Augen hielten………………….
      Im bewussten Verarbeiten meiner Wahrnehmung eine ERFAHRUNG die mich jetzt wohl mein ganzes leben leiten soll, ich wünsche es mir, weil es mit der direkten Erfahrung von Resonanz zu tun hat, also Ursache und deren Wirkung (en). Bohh das hat gesessen kann ich dir sagen. Aber hier will ich es nicht kundtun, wenn du möchtest dann kann ich dir dazu eine mail schreiben. Stefan kann dir auch meine geben, egal wie.

      tschau

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  • Hallo,
    zum Jahresbeginn 2014 wurde mir gesagt, das Jahr wird heftig. Ich spielte meine „Baustellen“ durch und dachte mir dabei, so schlimm kann es nicht werden.
    Es wurde heftig!
    Ehrlich gesagt, ich habe bereits darauf gewartet, was 2015 wohl anliegt, es ist also Instabilität. Das bedeutet, dort wo etwas nicht gefestigt ist, könnte es zum Bruch kommen. Auch das wird herausfordernd werden.

    Lieber Steven,
    aus deinem Text macht mich etwas nachdenklich. Du schreibst:

    Die frühesten Verletzungen liegen meist in unserer Kindheit. … Es beginnt damit, in einer unvollkommenen und gespaltenen Welt zu leben, sich ihr anzupassen und den authentischen Ausdruck zu verleugnen, um das Wohlgefallen der Eltern und Verwandten zu sichern, später jenes der Lehrer und Mitschüler zu bekommen.

    Okay, du nennst es „Wohlgefallen“ aber es ist eigentlich eine Anpassung an die Gruppe. Aus dieser ersten Anpassung heraus kann sich dann mehr oder weniger ausgeprägt Individualität entwickeln.
    Kein menschliches Kind könnte ohne die Hilfe der Gruppe (Eltern usw.) und ohne eine Anpassung an diese, seine erste Lebenszeit überstehen.
    Was mag die ursprüngliche Absicht gewesen sein? Geht es vielleicht darum, Gruppenfähigkeit (Teamgeist) und Individualität miteinander zu vereinen, bzw. auszuprägen?
    LG

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    • Hej Monika!

      Vielleicht war die ursprüngliche Absicht, dass die Eltern den Kindern helfen in dieser Welt zurechtzukommen? Aber weil die Eltern schon so weit weg sind von sich selbst, kommt dabei oft nichts Gutes raus.

      Ich habe kein Problem mit dem Wort „Wohlgefallen“. Das war zumindest bei meinem Vater sehr deutlich. Ich hatte so zu sein, wie er mich haben wollte.

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Ich denke schon, dass die ursprüngliche Absicht war, dass die Eltern den Kindern helfen sollten, in dieser Welt zurechtzukommen.
        Aber irgendwann, wurden die Probleme zu groß, die Trennung, die Abkapslung vom eigentlichen Sein zu groß und die Eltern blieben ebenfalls Kinder, die ihre eigenen Kinder nicht mehr gebührend auf den Weg leiten konnten. Und später haben wir dann diesen “ riesigen Prozess“, der sich durch die ganzen Generationen zieht.
        LG

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    • (Sorry ..😦 )
      Guten Morgen Monika,

      Okay, du nennst es „Wohlgefallen“ aber es ist eigentlich eine Anpassung an die Gruppe. Aus dieser ersten Anpassung heraus kann sich dann mehr oder weniger ausgeprägt Individualität entwickeln.
      Kein menschliches Kind könnte ohne die Hilfe der Gruppe (Eltern usw.) und ohne eine Anpassung an diese, seine erste Lebenszeit überstehen.

      Natürlich, das stimmt schon. Es stimmt aber auch, daß diese Anpassung ihren Preis hat, der in der Verleugnung authentischen Verhaltens besteht.
      Da hören wir so oft, daß darfst du nicht, lass das gefälligst, das tut man nicht, etc,etc. Was irgendwie aber drauf hinausläuft, das es zu diesem Leben eben dazu gehört. Die späteren Lebensphasen sind offensichtlich dazu da, sich darüber bewusst zu werden und wenn möglich, Transformation und Integration zu erreichen.

      Was mag die ursprüngliche Absicht gewesen sein? Geht es vielleicht darum, Gruppenfähigkeit (Teamgeist) und Individualität miteinander zu vereinen, bzw. auszuprägen?

      Gehört sicher auch dazu, meiner Ansicht ist es ein riesiger Prozess, der sich durch die ganzen Generationen zieht.

      wünsch dir nen wunderbaren Tag

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      • Von Angela hierher verschoben:

        Zu diesem Thema habe ich etwas Witziges – aber Tiefsinniges – bei Stuart Wilde gelesen:

        …” Bevor sich ihr Höheres Selbst auf der Erde inkarniert, kennt es die zukünftigen Eltern sowie die Denkmuster, die diese umgeben.

        Es wirft einen Blick auf den Vater und stellt fest, dass er ein Mordskerl ist. “Perfekt”, sagt er sich, “dieser Dummkopf bietet mir den Inbegriff von Männlichkeit, den zu überwinden brauche ich zwanzig Jahre”. Dann sieht er die Mutter mit ihrem liebevollen Herzen , doch das Höhere Selbst erkennt, dass sie eine Traumtänzerin ist. “Herrlich”, denkt es sich, ” sie steht nicht fest auf beiden Beinen, das hinter mich zu bringen erfordert noch einmal 20 Jahre. ”

        Dann betrachtet das Höhere Selbst alles, woran diese beiden guten Menschen glauben. Zuerst schreckt es zurück, denn es kann sehen, was die beiden glauben , ist völlig schwachsinnig. Doch dann lächelt es, denn es erkennt, dass es mindestens weitere zwanzig Jahre brauchen wird, auch dieses zu überwinden.

        “Perfekt”, sagt es sich, ” Zwanzig Jahre für den Vater, zwanzig Jahre für die Mutter und zwanzig Jahre um das hinter mich zu bringen, was die beiden Dummerchen glauben – das ergibt sechzig Jahre.

        Am Ende habe ich noch zehn Jahre für mich.
        Wird gebucht !

        Stuart Wilde, Affirmationen, Undine Velag

        Liebe Grüße von Angela

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      • DANKE😉
        Ja, lieber Stefan,
        natürlich ist es ein riesiger Prozess, der wohl auch ein „wenig“ eine nicht vorhersehbare Entwicklung genommen hat.
        Ich suche ja immer nach den Anfängen, was war die ursprüngliche Absicht? Ich denke, das ist wichtig, wenn wir uns selbst verstehen wollen. Der Mensch hätte theoretisch auch als Nestflüchter erschaffen werden können, er hätte sich aus der Individualität heraus Gemeinschaftsbewusstsein aneignen können. Es läuft aber anders herum…
        Für mich ist es ein Spiegel, ein Indiz der Absicht die dahinter steckt. Wir kommen aus einem Gemeinschaftssinn und lernen Individualität.
        Jetzt, nach Abschluss eines langen Prozesses gehen wir aus der Individualität mit, ich weiß nicht so recht ob der Ausdruck „spezialisiertem“ Bewusstsein zutrifft, zurück in die Gemeinschaft. Wir stellen unsere Individualität sozusagen in diesen „Dienst“.
        Vielleicht so, wir erhalten die eigene herausgearbeitete Individualität, aber wir stellen sie mit Bewusstheit dem gesamten Sein zur Verfügung….
        Es ist halt Entwicklung.😉
        LG

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    • Hallo Monika

      vielleicht geht es ja auch darum Karma zu übertragen. Das ganze schöne Leben nützt nix, wenn es nicht zu Entwicklung führt. Und da sind wir wieder beim Schmerz. Fehler werden nur durch Schmerz erfahrbar und somit lösbar. Ansonsten würde man immer wieder dasselbe tun, hätte ja keine direkten Auswirkungen auf einen selbst.
      Dazu kommt, dass Erfahrung kostbar ist. Ganz egal welche Energie sie erzeugt, sie führt immer zu Entwicklung. Und zwar auch unbewusst, da liegt des Pudels Kern. Denn durch diese Energien wird Bewusstsein verzichtbar, musste es auch sein in Zeiten völliger Trennung.
      Ein Beispiel: Wie kann ein Individuum Liebe erfahren? Garnicht, wenn es sie nicht selbst entwickelt hat. Also brauchts etwas anderes, eine Blockade die diese Liebe staut und durch Schmerz erfahrbar macht. Durch die Aufstauung wird aus Liebe z.B. Zorn. Grundsätzlich schmerzt jede Stauung, jede Stagnation früher oder später weil dabei Druck entsteht. Das Bestreben die Stauung zu lösen richtet sich gegen die vermeintliche Ursache, die natürlich im Aussen gesucht wird wenn Bewusstsein fehlt. Dadurch entlädt sich der Zorn und wir erfahren dabei Schmerz durch das Echo unserer Umwelt die uns den Zorn natürlich spiegelt. Das widerum vergrössert die Stauung im Inneren. Im Inneren wird somit Platz erzeugt, es wird durch die Aufstauung Raum geschaffen. Irgendwann ist der Schmerz so gross, dass wir genötigt sind die Blockade zu lösen, wenn der Schmerz gross genug ist können durch ihn die alten Muster überwunden werden. Wenn die gestaute Energie entweicht bleibt eine innere Leere zurück, die gefüllt werden will. Und die alte Resonanz die ursprünglich in der Blockade vorhanden war führt dann zur Lösung, zur Energie die an dieser Stelle integriert wird.
      Das ist nur eine Möglichkeit der Entwicklung, aber eine bei der Bewusstsein zunächst nicht nötig ist und später durch Leidensdruck gefördert wird. D.h. je mehr Energien auf diese Weise integriert werden, umso mehr Bewusstsein zieht durch denselben Mechanismus ein.
      Bis der Mensch genug Bewusstsein besitzt um sich selbst in den Spiegelungen im Aussen zu erkennen wird diese Art der Entwicklung eine nicht gerade geringe Rolle spielen.
      Aber damit diese Art der Entwicklung wirklich zum Erfolg führt brauchts zum einen das entsprechende Karma und zum Anderen das „richtige“ Umfeld. Deswegen sind oft unter katastrophalen Umständen die grössten Entwicklungssprünge möglich. Und so betrachtet ist es eigentlich die Leistung die entsprechenden katastrophalen Umstände herbeizuführen, in einem Universum in dem alles zur Harmonie und zum Ausgleich strebt. Denn der Rest geht dann wie von selbst, so wie die Brötchen im Ofen von selber backen. Die Familie ist quasi der Ofen, die offensichtlichen Probleme sind das Feuer, der Leidensdruck der dadurch entsteht die Hitze die zum Backen nötig ist.

      lg,
      Andi

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      • Hi Andi,
        WOW!! Ich finde das sehr gut rübergebracht ..
        Ohne Schmerz und ohne Negativität, keine persönliche Entwicklung.
        Du hast offensichtlich schon eigene Runden hindurch
        gedreht. Sonst würde man sowas nicht verstehen können ..

        lg,

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      • Lieber Andi,
        klar geht es um Karma… Aber dieses Karma muss natürlich erst mal entstanden sein.
        Letztendlich geht es um Entwicklung. Und schön, dass du es auch so siehst:
        Dazu kommt, dass Erfahrung kostbar ist. Ganz egal welche Energie sie erzeugt, sie führt immer zu Entwicklung.

        Du redest in deinem Beispiel von einer sehr irdischen Liebe in einem Körper, aber gut erklärt.
        Du meinst wohl, entwickeltes Bewusstsein ist nicht nötig, denn Bewusstsein schon.
        Deine „katastrophalen Umstände“ können allerdings auch nach hinten losgehen, nämlich wenn jemand /etwas resistent gegenüber dem Leidensdruck ist. Das könnte dann viele Menschen um zig Jahre zurückwerfen, z.B. ein Atombombenabwurf.
        Ansonsten verstehe ich sehr gut deine Darlegung, nämlich dass über Leiden, Discomfort Entwicklung vorangetrieben wird.
        LG

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      • Hoy Andi,

        Ich konnte wieder kein „gefällt mir“ setzen. Also wieder auf diesem Weg,
        mit der kleinen Bemerkung, daß es zum einen den Fall der Leere und aber eben auch den Fall der Fülle geben kann.
        Und zum anderen gibt es eben auch den Fall des Gleichgewichtes, sprich Gesundheit und dann brauchste schon etwas (Selbst)Bewußtsein. Bewußtsein an sich ist ja auch in der Materie schon vorhanden, nicht wahr?
        Aber ich stimme dir voll und ganz zu!

        Trotzdem gibt es, und hier stimme ich Steven, trotz völlig anderen Weltbildes, zu, daß es auch viel zuviel „unnötiges“ Leid gibt.

        PS: Dank dir! Daß du ohne Beibemerkung ausgekommen bist und mir meine Toleranzschwäche verzeihst.😉

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        • Hi Bernd,
          Für „gefällt mir“ brauchst einen „Gravatar“ Account.

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          lg,

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        • Hallo Bernd,

          „PS: Dank dir! Daß du ohne Beibemerkung ausgekommen bist und mir meine Toleranzschwäche verzeihst. ;)“

          ALso wenn du das nicht angesprochen hättest, hätte sich das Verständigungsproblem nicht gelöst. Ich selbst war da etwas unsensibel und bin einfach davon ausgegangen dass alles verstanden wird.

          unnötiges Leid… ja ich denke ich kann nicht beurteilen ab wann Leid unnötig ist. Aber offensichtlich werden wohl einige Lektionen nicht gelernt und der Umfang nötigen Leides richtet sich vermutlich nach den Ausmassen des Dickschädels der da beharrlich die Erkenntnis verweigert.😀

          Aber wenn erstmal eine bestimmte Schwelle überschritten ist, sind auch die nötigen (Grund-)Energien vorhanden um bewusste Entwicklung zu ermöglichen. Aber da erübrigt sich dann auch die Auseinandersetzung mit dem Leid weil auf einer ganz anderen Ebene gelernt wird.
          Aber eben jene Ebene kann nicht geistig erreicht werden, die muss mühsam „herbeigelitten“ werden. Deshalb sollte man auch nicht vorschnell über seine Mitmenschen urteilen wenn sie offenbar Fehler machen die für einen selbst einfach trivial sind. Sie können einfach nicht anders. Es geht einfach nicht anders. Deshalb ist es auch so wichtig die Entscheidungen der Mitmenschen zu respektieren, egal wie sie ausfallen. Ansonsten wird das eigene Leben zum Kampf gegen die Windmühlen des Anderen und man importiert sich ständig Lektionen die man eigentlich schon hinter sich hat.
          Ich weiss, das sagt sich leicht und trotzdem macht mans immer wieder. Jedesmal wenn man über andere Urteilt passiert genau das.:-/

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          • „vorschnell über seine Mitmenschen urteilen“
            So entstehen Vorurteile. Vorurteile behindern den eigenen Weg und errichten Mauern.
            😉
            Wie du sagst, ist für beide Seiten nicht hilfreich.
            Erfahrungswerte (lacht)🙂

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      • Zitat: „.. Fehler werden nur durch Schmerz erfahrbar und somit lösbar. Ansonsten würde man immer wieder dasselbe tun, hätte ja keine direkten Auswirkungen auf einen selbst…“

        Das stimmt schon, wobei es m.E. auf den Grad des Schmerzes ankommt, den jeder empfindet. Muss der Schmerz wirklich immer sehr tief sein?

        Irgendein östlicher Weiser ( Laotse,Konfuzius, ich weiß leider nicht mehr) sagte einmal: „Ein gutes Pferd läuft schon beim SCHATTEN einer Peitsche“ ….

        Das hat sich bei mir so eingeprägt, weil ich die Kombination von Pferd und Peitsche so grausam fand- aber ich weiß schon, dass es ein Sinnbild ist .

        Ansonsten stimme ich Dir vollkommen zu, vor allem auch diesem Satz:

        …Bis der Mensch genug Bewusstsein besitzt um sich selbst in den Spiegelungen im Aussen zu erkennen wird diese Art der Entwicklung eine nicht gerade geringe Rolle spielen“…

        Liebe Grüße von Angela

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        • Mein Kommentar sollte eine Antwort auf Andis Kommentar sein, komischerweise rutscht der Text jetzt sehr häufig 2 Kommentare nach unten, obwohl ich richtig direkt auf Antworten drücke…

          LG Angela

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        • Wieviel Schmerz oder Unwohlsein nötig ist liegt ja bei jedem selbst. Und gerade wer sehr behütet aufwächst wird später bei leichtem Gegenwind vielleicht schon umkippen. Andere haben grosse Leidensfähigkeit. Jedoch sagt das nichts über Sensibilität aus. Der Eine bekommt nen kleinen Klapps auf den Po und kann sich seinen Fehler sofort eingestehen, ein Anderer bekommt ein Brett mitten ins Gesicht gedonnert und merkts trotzdem nicht. Und wer seine Lektionen gelernt hat verfügt letztenendes über die Weisheit die nötig ist um vorher schon abschätzen zu können welche Folgen eigenes Handeln hat.
          Aber trotzdem gibt es Energien die müssen entwickelt werden. Da hilft beobachten nichts. Man kann sich eines Fehlers noch so sehr bewusst sein und trotzdem hat man keinen Schimmer wie es richtig geht. Da hilft auch kein Lehrer, sondern nur die entsprechende Leidensenergie die einem hilft das fehlende zu entwickeln. Wie bei einer chemischen Reaktion, die komplett ablaufen muss um am Ende ein bestimmtes Ergebnis zu haben. Ein Abbruch würde zu einem unfertigen Ergebnis führen. Wie Ziegel die erst gebrannt werden müssen, sonst wirds kein stabiles Haus.
          Man denkt immer Bewusstsein könnte alles bewirken, aber es kann nur das bewirken was entwickelt wurde. Und Entwicklung braucht immer Zeit, Energie und einen bestimmten Ablauf. Wenn die alten Alchemisten vom spagyrischen Prozess sprechen, so räumen sie dabei keine Möglichkeit ein, den Prozess selbst mit noch soviel Bewusstsein zu umgehen und ich denke diese Leute hatten genug Bewusstsein um auch entsprechend über die Demut zu verfügen dies zu erkennen. In der Alchemie geht es eben darum, den Prozess der den Menschen formt im Labor nachzubilden und so eine „geläuterte“ Materie zu erhalten.
          Man muss halt einfach unterscheiden, in der geistigen Welt kann ein Gedanke alles bewirken, aber hier in der Materie sind Abläufe, Reaktionen nötig. Ansonsten verheddert man sich in mentalen Träumereien und ist nicht fähig in der physischen Welt irgendwas auf die Beine zu stellen.
          Eigentlich sollte gerade der „geplatzte“ Aufstieg 2012 vielen Leuten die sich schon am Ende ihrer Entwicklung wähnten gerade das gezeigt haben… Ich sage das ohne Schadenfreude, weil auch hier nur ein weiterer Schritt erfolgt der eben jene Erfahrung nötig gemacht hat.

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          • Ich dachte, in der Alchemie geht es um den Prozeß als solches?
            Die Umwandlung und Läuterung der astralen Kräfte unter gleichzeitiger Umwandlung des menschlichen Astralleibs zum Geistselbst – eine uralte Kunst der Wahlverwandtschaft.

            Unnötiges Leid, wie hattest du gesagt? – „Ich denke dass es nicht zielführend ist, dass diejenigen, die ihre Lektionen lernen, von den Unbelehrbaren bestraft werden.“ – als eine Möglichkeit, gelle?

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            • „Ich dachte, in der Alchemie geht es um den Prozeß als solches?“
              Genau. Und dabei kann nichts umgangen werden. Der Alchemist führt sich sein Tun vor Augen damit dasselbe in ihm abläuft. Er nutzt das Gesetz „wie im Innen so im Aussen – und umgekehrt“. Ich wollte damit nur ausdrücken dass in der Entwicklung nichts übersprungen werden kann. Im Reagenzglas leuchtet das noch ein, aber man gesteht sich das für sich selbst oft nicht ein.

              Und das mit dem unnötigen Leid… Es war ja klar dass das zurück kommt.😉
              Wir schreiben halt auch immer für uns selbst. Abgesehen davon finde ich nicht immer toll was ich zu akzeptieren habe. Ich habe mein ganzes Leben lang gelitten und am meisten Leid bedeutete für mich nicht zu wissen warum. Heute weiss ich, ich habe mein Leben lang die Päckchen anderer getragen. Und ich bin nicht stolz darauf, es offenbart mir nur einen grossen Fehler den ich immer wieder gemacht habe.
              Also hast du sehr recht, das ist auch eine Möglichkeit, jawohl.🙂

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              • Ja aber, anderer Leute Päckchen zu tragen muß nicht zwangsläufig ein Fehler sein. Um dies beurteilen zu können, mußt du den ganzheitlichen Überblick haben. Hast du?

                Weißt du, ich habe Möglichkeiten anderer Leute Last etwas zu verkleinern. Früher dachte ich immer, ich müsse dies dann auch tun. Heute schau ich immer öfters zu und dies schmerzt auch .. Manch einer, wie du selbst sagst braucht ja seine Last.

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                • „Ja aber, anderer Leute Päckchen zu tragen muß nicht zwangsläufig ein Fehler sein.“
                  Genau das meinte ich mit „Abgesehen davon finde ich nicht immer toll was ich zu akzeptieren habe.“
                  Und ich musste eben auch lernen, dass man zum einen nicht immer helfen kann und zum anderen auch gar nicht soll. Aber eben hier zu unterscheiden ist schwierig. Vorallem wenn man als Kind schon als Packesel missbraucht wird. Mir ist auch klar dass es den meisten so geht, aber letztendlich muss doch individuell daraus gelernt werden. Und nicht alles ist automatisch richtig nur weils so ist.

                  „Um dies beurteilen zu können, mußt du den ganzheitlichen Überblick haben. Hast du?“
                  Ja eben nicht, das isses ja! Ich ringe eben auch darum, so wie alle. Nur weil ich das Glück habe ein bisschen was aus der geistigen Welt mitbekommen zu haben heisst das nicht dass ich in irgendeiner Weise über den Dingen stehe. Das musste ich schmerzvoll lernen, die Seele anderer ist für mich ebenso ein Buch mit sieben Siegeln, auch wenn ich ein wenig erahnen kann was vor sich geht. Aber du merkst, hier bewegen wir uns auf meinem Gebiet, hier mache ich meine Lektionen. Und du auch wie mir scheint. Und das finde ich sehr schön, denn ich kenne nicht viele die das mit mir teilen. Eigentlich niemanden.😉
                  Nur weil man weiss was andere bräuchten heisst das nicht man könnte es ihnen geben, man hat sehr oft noch nicht einmal das Recht dazu. Vorrausgesetzt man weiss es wirklich und bildet es sich nicht nur überheblich ein.

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  • Lieber Steven,

    Hochachtung noch dafür, was Du alles durchgehst. Freut mich sehr.

    lg
    Matthias

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  • Weil hier gerade mal wieder Bücher angesprochen sind .. ..

    Ich habe einige mal hilfreich empfunden. Sie waren es zu diesem Zeitpunkt .. .. später mochte ich sie nicht mehr. Und manche mochte ich noch nie. Die Bibel z.B. ist für mich schon vom Stil her ein Graus. Und auch „Jetzt“ von Tolle konnt ich noch nie leiden. Aus meiner Sicht ist es so, dass jemand in mir offenbar meint, es wäre nicht gut für mich das zu lesen und zu glauben.

    Dieses „Jetzt“ habe ich schon vor vielen Jahren geschenkt bekommen, versuchte zu glauben, was da drin stand, es ging nicht, ich wurde nur zornig, ganz besonders über die Behauptungen zum „Schmerzkörper“ – allein schon dieses Wort! Ein paar Jahre später noch mal versucht, mit gleichem Ergebnis. Immer hatte ich auch „im Hinterkopf“, dass E.Tolle selbst nicht genas durch diese Lehren. Im Vorwort steht (und ich finde es sehr ehrlich und mutig von ihm, dass er dies schrieb), dass er in einem Zustand der Angst und des Grauens lebte, bis er den Gedanken hatte, er könne so nicht mit sich weiterleben. Daraus entwickelte sich die Vorstellung, dass er zwei sei, nur einer davon real, er fühlte sich in einen Strudel gesogen und erwachte am nächsten Morgen als glücklicher Mensch, der alles rund um sich als neu und wunderbar empfand. Später ging er zu diversen Lehrern und schließlich schrieb er dieses Buch .. .. aber selbst hat er eben nicht die Erfahrung gemacht, dass es der Weg zu Heilung ist, wenn man seinen Aussagen glaubt.

    Und heute weiß ich, warum diese innere Stimme recht hatte. Hätte mir die Befolgung dieser Anleitungen meine chronische Quecksilbervergiftung aufgezeigt? Die genetische Besonderheit, die zur Zerstörung von Mitochondrien führt, die E-Smog-Sensibilität?
    Jedes Mal glaubte ich, dass mir die entsprechenden Maßnahmen Gesundung oder zumindest dauerhafte Besserung bringen würden .. .. zwischendurch wollte ich – „dank“ diverser Bücher – glauben, dass ich in früheren Leben ein böser Mensch gewesen wäre und Karma abtragen müsse, dann wieder, dass man in jedem Leben eine andere Erfahrung macht und diesmal wäre dran, dass ich Ausweglosigkeit akzeptieren lernen müsse .. .. und es gab auch jahrelange Meditationsversuche.
    Und hätte es mich zur Energetikerin gebracht, dieses Buch? Wohl kaum!

    Heute habe ich die Erfahrung, wie das ist, auch wenn ich noch mitten drin stecke im Aufräumen von/in Chakren und Energiefeldern (Aura). Ein Buch – das kann das nicht und lässt auch massives Trauma nicht verschwinden. Ich meine damit Trauma, das praktisch die ganze Kindheit andauerte, nicht in einzelnen Handlungen fassbar ist, sondern systematisch die Fähigkeit zu gewissen Wahrnehmungen, zur Selbstheilung und ich weiß nicht was noch zerstörte.
    Ich musste zu jemandem gehen, der die Fähigkeit hat, das zu erkennen und zu entwirren, und ich musste so lange durch diverse Irrtümer stolpern und weiter suchen, bis ich diese Person gefunden habe. Und dann habe ich auch meine inneren Personen allmählich besser verstanden .. ..

    Ich weiß nicht, warum das bei mir so deutlich anders ist, warum ich erleichtert war darüber, meine inneren Personen endlich wahrnehmen zu dürfen, während andere davon nichts wissen wollen, geradezu in Panik verfallen, wenn ich darüber spreche.

    Für 2015 habe ich einen großen Wunsch:
    Wer Unsicherheit spürt (oder auch nur den Mut oder die Neugier, sich mal mit was anderem zu befassen als mit dem, das die eigene Meinung widerspiegelt), der möge Barbara Ann Brennans Bücher über Chakren, Aura etc. zu lesen, und auch, was auch immer man über innere Personen finden kann, dann in sich hineinzuhorchen .. .. und dann gegebenenfalls einen Heiler zu suchen, so jemanden, wie Steven hier hin und wieder beschrieben hat.
    Und ganz wichtig finde ich: nicht nur deswegen an einem Glauben festhalten, weil man sich sonst schämen würde, Weggefährten verlieren, Freunde einen „schief anschauen“ etc.

    Liebe Grüße
    Veron

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    • Liebe Veron !

      Ich glaube, etwas in Dir WOLLTE dieses Buch von Eckhart Tolle auch gar nicht so recht verstehen.

      Er sagt zum Beispiel, dass alles Leiden einem Menschen eine Identität gibt und die lässt er dann sehr schwer wieder los. Dieser Satz erzeugt natürlich Widerstand.

      Es bedarf großer Anstrengung und Einsicht, einen gänzlich neuen Weg zu gehen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Es ist sozusagen ein Sprung „ins Unbekannte“ , doch meiner Ansicht nach der eigentliche Weg zur Befreiung.

      Zitat: “ Aus meiner Sicht ist es so, dass jemand in mir offenbar meint, es wäre nicht gut für mich das zu lesen und zu glauben“….

      So sehe ich das auch, und dieser „Jemand“ ist , so denke ich, der Schmerzkörper in Dir .

      Meiner Ansicht nach hast Du das Vorwort auch falsch verstanden. VOR seiner Erleuchtung hatte er diese Angstgefühle. Sie waren so stark, ( Der Weg des Kreuzes) , dass ihn nur noch völlige Akzeptanz und Hingabe davon befreit haben und er Erleuchtung erfuhr.( die ja immer eine Art „Gnade“ ist, wenn man es mal christlich ausdrücken will. ) Erleuchtung kann auf verschiedene Art und Weise geschehen, meist geht dem eine lebenslange Vorbereitung ( Meditation z.B. ) voraus, aber sie kann auch plötzlich auftreten, bei Byron Katie z.B. war es ebenso.

      Zitat: “ aber selbst hat er eben nicht die Erfahrung gemacht, dass es der Weg zu Heilung ist, wenn man seinen Aussagen glaubt.“… >/em>

      Da hast Du aber nicht sehr genau gelesen, besonders in den letzten Kapiteln wird es sehr gut erläutert.

      Er IST heil und ganz, das spürt man bei jedem Wort, bei jedem Satz. Unzählige Menschen haben es gefühlt und erlebt. s. http://www.fraganssi.de/ , der durch die Anwendung der Lehren Eckhart Tolles ebenfalls die Erleuchtung erlangte.

      Aber es ist natürlich richtig, dass – wenn Dich dieser Weg nicht anspricht, Du ihn auch nicht gehen solltest. Entscheidend ist immer der Fortschritt, den man im Laufe seines Lebens macht, diese Freiheit und Freude und Liebe , die man durch einen Weg erringt.
      Dafür wünsche ich Dir alles Gute.

      Liebe Grüße von Angela

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      • Liebe Angela!
        Vielen Dank für Deine Wünsche!

        Ja, Du hast recht, jemand in mir wollte das nicht. Aber Schmerzkörper – ja, das war zu erwarten, dass Du es so siehst. Und natürlich habe ich nicht genau gelesen bis zum Ende, da würde ich glatt durchdrehen .. ..

        Und ja, Erleuchtung ist nicht mein Ziel. Ich will ich selbst werden, erst mal. Meinen Körper wirklich bewohnen, meine Fähigkeiten wieder erlangen. Was soll ich da mit Erleuchtung .. ..

        Vielleicht gibt es verschiedene Seelengruppen mit unterschiedlichen Wegen .. .. ?

        Liebe Grüße
        Veron

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        • LIebe Veron!
          Zitat: “ …Und ja, Erleuchtung ist nicht mein Ziel. Ich will ich selbst werden, erst mal….“

          Ich jage auch keiner Erleuchtung nach,das wäre ja ohnehin völlig sinnlos, – aber irgendwie verstehe ich den Begriff auch nicht als so geheimnisvoll oder esoterisch, wie er sehr häufig empfunden wird. Am meisten wohl sogar von Buddhisten, die sehr häufig noch immer glauben, dass nur ein Mensch wie Buddha selbst Erleuchtung erlangen konnte und sie noch viele Inkarnationen vor sich haben, bis sie „so weit sind“.

          Ich habe es schon mal geschrieben, aber wiederhole es hier noch mal:

          Für mich ist Erleuchtung der natürliche Zustand von TIEF empfundener Einheit mit dem Sein, das Ende allen persönlichen LEIDENS.

          Die unbewussten Schichten der Persönlichkeit werden losgelassen und in der Erleuchtung entdeckt der Mensch die essenzielle Wirklichkeit, die er mitgebracht hat und nach dem Tod wieder mitnehmen wird.

          Die “falschen Gesichter”, all diese Schichten, die man zwischen Geburt und Tod angesammelt hat, werden zurückgelassen und es findet keine Anhaftung mehr statt.

          Erscheint Dir das nicht auch als ein wundervoller Zustand?

          Ein erleuchteter Mensch ist ja nicht einfach ein „neuer Mensch“. Eigentlich gewinnt er gar nichts, sondern er verliert nur… nämlich seine Ketten, seine Anhaftungen, sein Leiden – aber das ist das Entscheidende und schließt das „Ich-selbst -werden“ unbedingt mit ein.

          Und so denke ich, dass das Leben im Jetzt, die Vergebung , das Einverstandensein mit der Existenz und dem, was gerade geschieht, ein Schritt in diese Richtung sein werden.

          Liebe Grüße von A n g e l a

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          • Liebe Angela!
            Du lieferst wirklich guten Nachdenkstoff!

            Zu „Erscheint Dir das nicht auch als ein wundervoller Zustand?“ bekam ich spontan die Assoziation „mit Speck fängt man Mäuse“ – super, da wissen wir nun, was jemand in mir darüber denkt😉

            Nun gut, Du schreibst: „Die unbewussten Schichten der Persönlichkeit werden losgelassen und in der Erleuchtung entdeckt der Mensch die essenzielle Wirklichkeit, die er mitgebracht hat und nach dem Tod wieder mitnehmen wird.“
            Nun sind wir aber hier um Erfahrungen zu machen, und diese zu transformieren, oder nicht? Sollten wir uns diese unbewussten Schichten nicht bewusst machen und sie aufarbeiten?
            Die „falschen Gesichter“ – o.k., vieles bin nicht ich, aber einiges schon. Zumindest jetzt, solange ich noch hier bin. Ich werde es zurücklassen, wenn ich gehe .. .. aber warum soll ich es mir jetzt nicht ansehen – und aussortieren? Wenn ich es nicht tue – nehme ich dann vielleicht tatsächlich nachher nicht mehr mit als ich mitgebracht habe? Wozu war ich dann da?

            Abseits aller Theorie – Du weißt, ich habe Meditation jahrelang versucht – ich beendete dies, als ich nicht mehr auf meinem Hintern sitzen konnte und mein ganzer Körper ins Chaos taumelte. Zwar hat sich schließlich das Radar der Luftüberwachung als massive Störung herausgestellt, aber vielleicht war dies nicht der einzige Grund. Was, wenn es ein Hinweis war, dass ich in die falsche Richtung zu gehen versuchte ?

            Und jetzt, mit dem, was ich tue bzw. mit der gegebenen Hilfe, so allmählich entwickelt sich das bei mir nun tatsächlich in Richtung Akzeptanz der Gegenwart und Vergebung. Allerdings auch Ausleben von Wut und gleichzeitig Annehmen derselben. Man kann das alles tatsächlich quasi gleichzeitig. Und mal sehen, wohin es führt .. ..

            Da kommt mir schon wieder dieses Wort „Anhaftung“ in die Quere. Kannst Du erklären, was es bedeutet?
            Wenn ein dazu fähiger Energetiker bei jemandem eine Besetzung entfernt, ist das nicht auch die Entfernung einer Anhaftung? Und wie ist das, wenn man sich schon als Kind für etwas begeistert hat und das noch immer tut.. .. ?
            Erinnere ich mich richtig, dass Du mal schriebst, dass Du schon früh Kontakt zu Menschen hattest, die erleuchtet waren oder so was ähnliches, die jedenfalls tollen Eindruck auf Dich machten?

            Liebe Grüße
            Veronika

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            • Liebe Veron!

              Ein sehr komplexes Gebiet, was ich da in kurze Worte fassen muss….

              Ganz sicher sollen wir uns die unbewussten Schichten bewusst machen , sie ins Licht der „Gegenwärtigkeit“ bringen. Aber aufarbeiten ist solch ein Begriff, den ich eigentlich für unnötig halte. Das Unbewusste löst sich meiner Erfahrung nach von selbst auf, wenn es Dir bewusst wird. Man braucht nur eine gewisse Art von Selbstbeobachtung dafür. Alle Zustände, die durch das Verurteilen von sich selbst oder Anderen oder Widerstand gegen den Ist-Zustand entstehen, kommen aus dem Unbewussten. Ebenso das gedankliche Leben in Vergangenheit und Zukunft.

              In Zuständen der Unzufriedenheit, des Unglücklichseins und der Spannung könnte man ( um bewusster zu werden) seine Gedanken beobachten, in den Körper hineinfühlen, seine Emotionen ohne Beurteilung fühlen usw. … Vielleicht ist das auch eine Art „Aufarbeiten“ – je nachdem wie man den Begriff versteht.

              Zitat: “ …Ich werde es zurücklassen, wenn ich gehe .. .. aber warum soll ich es mir jetzt nicht ansehen – und aussortieren? Wenn ich es nicht tue – nehme ich dann vielleicht tatsächlich nachher nicht mehr mit als ich mitgebracht habe? Wozu war ich dann da?…“

              Die essenzielle Wirklichkeit, die Du mitgebracht hat und nach dem Tod wieder mitnehmen wirst bedeutet die „wesentliche“ Wirklichkeit, nämlich die tiefe Erkenntnis Deiner göttlichen Essenz, die Vollkommenheit, die eigentlich jeder von uns ist. Der Weg zurück zum Ursprung – durch unsere Erfahrungen , durch die gewonnenen Einsichten und Weisheiten unserer Erfahrungen, die sich dann in unserer Essenz niederschlagen.
              Ich denke, nur durch diese gewonnenen Weisheiten sind wir überhaupt fähig, zum Göttlichen Urgrund zurückzufinden.

              Zitat: “ .. Und jetzt, mit dem, was ich tue bzw. mit der gegebenen Hilfe, so allmählich entwickelt sich das bei mir nun tatsächlich in Richtung Akzeptanz der Gegenwart und Vergebung. Allerdings auch Ausleben von Wut und gleichzeitig Annehmen derselben. Man kann das alles tatsächlich quasi gleichzeitig. Und mal sehen, wohin es führt .. . „

              Das ist doch großartig. WIE man dahin gelangt, ist völlig gleichgültig, ich denke, nur das Ergebnis zählt.

              Nun noch zur Anhaftung. Der Begriff wird zumeist im Buddhismus gebraucht. Wenn ein Mensch sich an Objekte, Ansichten und Meinungen anklammert, bindet er sich aus buddhistischer Sicht an den leidvollen Kreislauf des Werdens und Vergehens ( Samsara) . Alles Irdische ist vergänglich, jeder Gegenstand, jedes Lebewesen, aber auch jede Situation, jeder Zustand gleich welcher Art, nichts ist von Dauer. Immer besteht die Möglichkeit, dass sich die Dinge verändern. Wir hängen an den Dingen, den Menschen, den Zuständen, wollen sie festhalten, wieder neu erleben und da das nicht möglich ist, beginnen wir zu leiden, unzufrieden zu sein, etc.

              Die Lösung kann nicht darin bestehen, überhaupt nichts mehr zu besitzen, keinen Menschen mehr zu lieben, keine Freude mehr an Schönem zu empfinden, da grundsätzlich nicht der Besitz und der Genuss das Leiden verursachen, sondern nur unsere ANHAFTUNG daran.
              Es gibt kein anderes Mittel gegen unsere Anhaftung, als das Loslassen ständig zu üben; ein grundlegender Gleichmut und das Vertrauen, dass alles, was uns geschieht, gut für uns ist und uns auf unserem Weg weiterführt.

              Ich denke, der Begriff ist jetzt klarer geworden, nicht wahr?

              Zitat: “ Und wie ist das, wenn man sich schon als Kind für etwas begeistert hat und das noch immer tut.. .. ?“

              Da meine ich, dass unsere Seele uns immer dazu drängt, Erfahrungen zu machen, die wir noch nicht verwirklicht haben, die wir anziehen, um heil und ganz zu werden.-

              So, liebe Veronika, jetzt werden ich mich ganz aus meinem Kopf zurückziehen (haha) und ein köstliches Frühstück ganz bewusst genießen.

              Dir alles Liebe von Angela

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              • Liebe Angela!
                Vielen Dank für Deine Erklärungen.

                Also demnach hafte ich nicht mehr sonderlich an irgendwas .. .. was ich in der letzten Zeit schon alles „entsorgt“ habe .. ..

                Ich stimme überein mit „dass unsere Seele uns immer dazu drängt, Erfahrungen zu machen, die wir noch nicht verwirklicht haben, die wir anziehen, um heil und ganz zu werden“, wobei es ja nicht bei jeder Situation so sein muss, dass sie von der Seele angezogen wurde. Denn sonst müsste ich davon ausgehen, dass auch unsere Diskussion hier von zumindest einer unserer Seelen angezogen wurde .. .. aber es könnte sein, oder?

                Es ist mir klar, dass ich Dich nicht überzeugen kann, trotzdem möchte ich ein bisschen was näher beschreiben, denn wenn ich das nicht tue, kannst Du auch nicht nachvollziehen, warum ich Tolle nichts abgewinnen kann. Ich hoffe, es interessiert Dich .. ..

                Ich bin mir sicher, dass unsere Seele uns nicht nur in Situationen drängt, sondern auch für Vorlieben und Abneigungen verantwortlich sein kann. Die Schwierigkeit besteht darin zu erkennen, welche von der Seele kommen, welche von „woanders“.
                Ich bin mir ebenso sicher, dass meine Ablehnung von Tolles Texten von meiner Seele kam. Die Kriterien des „Schmerzkörpers“ treffen vielmehr auf einen anderen Teil zu, der vermutlich dafür verantwortlich war, dass ich versuchte seine Texte zu glauben, und auch, dass ich Jahre damit verbrachte trotz offensichtlich nicht zu erreichendem „meditativen Zustand“ es immer weiter zu versuchen. Weil ich damit nämlich nicht weiterkam. Ja, damit hatte ich wunderbar eine Identifikation geschaffen: als jemand, der sich brav immer weiter bemüht .. .. .
                Damals konnte ich diese beiden Teile noch nicht voneinander unterscheiden, erst vor kurzem wurde das ziemlich klar, zumindest wer was möchte. Trotzdem werde ich vermutlich noch einige Male „im Dunklen tappen“, wenn was geschieht. Und wer weiß, ob nicht letztlich alles irgendwie so sein soll .. ..

                Wie das mit dem Aufarbeiten genau ist, kann ich auch nicht sagen. Bewusst werden mag manchmal reichen, manches geht mit Visualisierungen, manches, indem man zu dem betroffenen Teil spricht, manches mag als Teil eines selbst angenommen werden müssen .. .. Aufarbeiten ist halt ein schönes Wort dafür.

                Und meine essenzielle Wirklichkeit .. .. ich meine, die kann noch warten😉

                Liebe Grüße
                Veron

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                • Liebe Veron!

                  Du schreibst :

                  Zitat: “ Ich bin mir ebenso sicher, dass meine Ablehnung von Tolles Texten von meiner Seele kam.“….

                  Das sehe ich als vollkommen richtig an, Deine Seele war nicht bereit, dieses Wissen anzunehmen. Ich denke, es war einfach nicht DEIN Weg.

                  Meiner Ansicht nach kommt der ständige Strom des göttlichen Geistes in der Seele in einen Ruhezustand , es entsteht eine Art „Gedächtnis“ – und zwar in Form von Gefühlen.

                  Und dieses Gefühl hattest Du nicht durch diese Lehren, im Grunde ist es ganz einfach. Die Seele zieht einen direkt zu Vorlieben und Abneigungen hin, wie Du schon schreibst und dem zu folgen ist immer richtig. Manchmal kommt man erst nach Irrtümern darauf, aber irgendwie ist ja alles Erfahrung.

                  Auch wenn ich persönlich sehr begeistert von Eckhart Tolle bin, ( und es gingen dem viele Erfahrungen und Weisheiten voraus) würde ich niemals sagen, dass es ein „allgemeingültiger“ Weg ist. Damit würde ich mich und den göttlichen Geist sehr begrenzen und der Wege gibt es so viele, wie es Menschen gibt.

                  Liebe Grüße von A n g e l a

                  Gefällt mir

    • Mal etwas allgemeiner zu Büchern, Lehrer:
      Ich denke, Bücher sind immer für einen bestimmten Entwicklungsstand, für eine bestimmte Reife richtig, zutreffend und verständnisfördernd. Wir machen den Fehler, dass wir das, was uns gefällt (unserem eigenen Entwicklungsstand entspricht) dann anderen am Liebsten aufdrücken wollen.
      Genauso sehe ich auch die Arbeit mit einem Energetiker, einem Lehrer usw.
      Wer sich hier mit Händen und Füßen wehrt, wer hierzu überhaupt keine Ambitionen hat, der steht einfach auf einer Entwicklungsstufe, in dem dieses noch keinen Sinn machen würde, da hierbei aktive Mitarbeit oder/und die Bereitschaft zum Verstehen notwendig sind.
      Oder aber derjenige versteht bereits so viel, dass er dieses nicht mehr benötigt…. Letzteres halte ich jedoch für pure Selbstüberschätzung, zumindest bei den meisten mir bekannten Menschen.😉
      LG

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      • Ja, liebe Monika !

        Gut geschrieben, Du hast vollkommen recht.

        Ich muss mich selbst auch „an die Nase fassen“ . Meine Begeisterung für ein Buch oder eine Lehre geht manchmal mit mir durch, haha !!! Aber ich würde nie behaupten, dass es nur DIESES Buch ist, was für alle wirkt und hilfreich ist.

        Ich sortiere auch so vieles aus, was bestimmt interessant ist, mich aber zur Zeit nicht anspricht.

        Wie Du schon schreibst, ist das ja auch gar nicht möglich aufgrund der eigenen Lebenssituation.

        Nur Missverständnisse über einen Autor oder ein Buch sollte man – so finde ich – doch aufklären.

        Liebe Grüße von Angela

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        • Liebe Angela,
          Nur Missverständnisse über einen Autor oder ein Buch sollte man – so finde ich – doch aufklären.

          Ja stimmt schon und auch immer nach der (guten) Absicht fragen, warum ein Autor etwas schreibt. Und um es nicht zu vergessen… auch Autoren, Lehrer usw. sind Menschen.😉

          Du sprichst den Erleuchtungsweg als eine Art “Gnade” an. Finde ich interessant, da ich ähnlich denke. Einem Freund gegenüber, der gern diesen Weg gehen würde, habe ich ihn als den „Trostweg“ bezeichnet.
          Nach meiner Auffassung ist es wichtig, das Wissen und Erleben um dieses Sein hierher auf die Erde zu bringen und das Erinnern daran hier zu verankern, dies schrieb ich ja schon an Matthias.
          Aber diese Zustände können kaum gehalten werden. Warum eigentlich? Könnte es nicht viel mehr so sein, dass wir mit ganzen Sinnen hier sein sollen, um hier Entwicklung zu erfahren?

          Angela, du schreibst ebenfalls:
          Für mich ist Erleuchtung der natürliche Zustand von TIEF empfundener Einheit mit dem Sein, das Ende allen persönlichen LEIDENS.
          Da stimme ich zu. Für mich ist Leben, das Erlernen dieses Zustandes, um ihn dauerhaft auch hier auf der Erde und im gesamten Universum zu verankern. Aber es ist halt nicht nur eine energetische Übung…
          LG

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    • Liebe Veron,

      bei Deinen Beschreibungen muß ich so an den Satz denken: „Wenn man sich so anschaut, wie Gott mit seinen Freunden umgeht ist es kein Wunder, daß er so Wenige hat.“

      Ich sag’s ehrlich, trotz allem Karmagerede, den Argumenten, das sei alles nur zum lernen da und was es sonst noch an schönen Aussagen gibt – ich verstehe vieles da auch nicht.

      Kürzlich fragte ich auch mal jemanden, der den Satz brachte, Gott würde uns nicht mehr zumuten, wie wir tragen können: „Und wie ist es mit der Folter?“
      Die Antwort steht noch aus.

      Die Menschen, die sich erkannt haben, sagen aus, daß sie dann sehen, daß alles notwendig war, was sie erlebt haben. Aber alles vorher, die schönsten Erklärungen sind bis dahin – Glaube.

      Meditieren, wenn man elektrosensibel ist und ein Funkmast in der Nähe steht, ist unmöglich. Und ich finde es da völlig ok, auf die Erleuchtung zu pfeifen und erstmal sich wieder einigermaßen wohl fühlen zu wollen.

      Ist Dein Zimmer jetzt elektrosmogfrei? Und kann die chronische Quecksilbervergiftung eventuell homöopathisch behandelt werden?

      Alles Gute
      Matthias

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      • Guten Morgen, lieber Matthias !

        Zitat: “ … Die Menschen, die sich erkannt haben, sagen aus, daß sie dann sehen, daß alles notwendig war, was sie erlebt haben. Aber alles vorher, die schönsten Erklärungen sind bis dahin – Glaube….“

        Ich denke, NUR Glaube ist es nicht. es kann auch Erfahrung sein. Wenn ich nämlich an meinen Lebensweg zurückdenke, WEIß ich, dass alles notwendig und sinnvoll war, um dorthin zu gelangen, wo ich jetzt bin. Und daraus schließe ich dann, dass auch alles Zukünftige ebenso notwendig sein wird….

        Liebe Grüße von Angela

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        • Liebe Angela,

          (lacht) – klar – ich vergaß zu schreiben, daß einige durchaus wissen, wofür etwas da war. Bei einigen Dingen bei mir weiß ich es auch – bei anderen Dingen weiß ich es nicht … ich war in Höllen, und dem simplen Karmagedanken zufolge, welcher in Esokreisen oft an einen herangepappt wird, hätte ich im vorigen Leben mindestens ein Massenmörder sein müssen. Und – glaube bitte nicht, daß ich Gott nicht manchmal fürchterlich gegrollt hätte… einiges war fast über der Grenze.

          Meine Antwort an Veron kam eher aus dem Empfinden heraus. Entschuldigung, ich kann natürlich nichts über die Erfahrungen von anderen aussagen.

          Liebe Grüße
          Matthias

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          • Hallo Matthias,

            Ich habe überhaupt keine Beziehung zum Begriff „Karma“ und behaupte mal ganz unverblümt, dass „Karma“ eine Erfindung alter Religionen ist, um die Menschheit zu versklaven, so wie es auch im Christentum mit der Erbsünde der Fall war.

            Natürlich hat jede Handlung eine Folge, aber ich meine, die Handlungen und ihre Folgen sind ununterbrochen, sie gehören zu ein-und demselben Prozess. Einen Samen zu säen und die Früchte zu ernten sind ein kontinuierlicher Prozess.
            Da muss es keinen Tod geben, der dazwischen liegt.

            Was immer man tut muss eine Konsequenz haben, aber wir bekommen sie gleichzeitig zu spüren.

            Wenn man zum Beispiel liebevoll und gütig zu einem Menschen ist, spürt man da innerlich nicht ein wohltuendes Gefühl ? Andererseits kann man innerlich nicht friedlich oder still sein, wenn man jemanden verletzt oder sich furchtbar ärgert.

            So werden auch grausame Menschen innerlich zutiefst unglücklich und zerrissen sein, vielleicht sieht man es ihnen nicht an, ich denke aber doch, dass es so sein wird.

            Liebe Grüße von Angela

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            • Hallo Angela,

              aber das was du da ausdrückst ist doch schon Karma.
              Es wirkt einfach überall, vielleicht ist gerade das der Grund weshalb man es schlecht Beobachten kann, weil es selbst im Beobachten wirkt.
              Etwas was einfach immer und überall wirksam ist kann man mit einem eigenen Namen benennen oder sagen es ist einfach etwas was da ist. Aber egal wie man es benennt, die Beschreibung die du gegeben hast passt auf den Begriff Karma.
              Und Karma kann natürlich so ausgelegt werden dass es versklavt, aber ganz sicher versklavt es von einer Erbsünde zu sprechen die einfach da ist und nicht behoben werden kann.
              Der Gedanke des Karma ist da schon angenehmer, denn hier wirkt eine Gesetzmässigkeit mit der man rechnen kann, an der man sich orientieren kann wenn man Entscheidungen trifft. Und man kann sich womöglich auch das eine oder andere ansonsten unerklärbare Schicksalsschlägchen als Wirkung herleiten. Die Idee des Karmas soll nicht versklaven sondern als Leitlinie dienen. Es ist evtl so, dass der Gedanke des Karma mit seinen Gesetzen nicht mehr ganz so streng zu sehen ist wenn er wirklich verinnerlicht ist.
              Regeln sind häufig nur da etwas zu erkennen was man noch nicht wirklich versteht. Und der Zusammenhang von Ursache und Wirkung ist vielen Menschen überhaupt nicht klar. Ich kenne einige die sich benehmen wie der Elefant im Glashaus und nicht verstehen weshalb um sie herum alles zu Bruch geht.
              Hat ein Mensch jedoch ein intuitives Verständnis dieser Zusammenhänge, wird er die Idee des Karmas vielleicht ebenso intuitiv ablehnen, weil es für ihn ein Rückschritt wäre nach solchen Regeln zu leben.
              Falls du verstehst was ich meine…😉

              lg
              Andi

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              • Lieber Andi!

                Vollkommen einverstanden, aber es ging mir um die Kontinuität des Begriffes Karma über viele Inkarnationen hinweg, sozusagen als Schuld-oder Fatalismus- Begründung, ohne überhaupt etwas von vorangegangenen Taten noch zu wissen.
                Wie kann es auch Karma aus früheren Leben geben, wenn alles gleichzeitig geschieht und Zeit eine Illusion ist?

                LG von Angela

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                • ALso hier ist Zeit keine Illusion. Dieses Isllusionsdingens ist IMHO recht gefährlich, weshalb altern wir, wenn Zeit doch eine Illusion ist? Aus der geistigen Welt betrachtet mag Zeit eine Illusion sein, aber für den Teil von uns der hier drin steckt ist die Zeit etwas sehr reelles. Sie ist eine wichtige Grösse in der Natur, Werden und Vergehen gehören zu ihr und die sind sehr deutlich spürbar.
                  Und Karma aus früheren Leben bestimmt mit wohin wir geboren werden, unter welchen Umständen usw.. Es ist verflochten mit der Astrologie und ist verantwortlich für viele wenn nicht die meisten Erbkrankheiten. Karma hat einen wesentlichen Einfluss auf den Zustand unserer DNA…
                  Karma spielt einfach überall mit hinein, man könnte sagen, das einzige worauf wirklich verlass ist ist das Karma.
                  Karma das über viele Generationen hinweg angesammelt wird ist bestimmend für die Entwicklung von Kulturen, von deren Geburt bis zu ihrem Niedergang. Karma ist der wesentliche Faktor hinter Kriegen und generell für das meiste Verantwortlich was zwischenmenschlich beobachtbar aber eben nicht auf den ersten Blick erklärbar ist.
                  Wenn wir Familien betrachten können wir erkennen dass sich auch dort Schicksal immerwieder wiederholt. In manchen Familien häufen sich Selbstmorde über Generationen hinweg, andere scheinen Wohlstand wie magisch anzuziehen während andere nicht aus ihrer Armut kommen. Natürlich ist alles überwindbar, aber nur indem das entsprechende Karma aus- oder aufgelöst wird.
                  Wie man es nennt ist egal, es ist und bleibt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Und das auch über Generationen hinweg.
                  Und letztendlich ist uns in unserem individuellem Erleben nichts so nahe wie unser Karma, egal woher es kommt.

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                  • Lieber Andi!

                    Zum Begriff Karma über Generationen hinweg, wie man ihn landläufig gebraucht , habe ich eine grundlegend andere Ansicht. Und das betrifft NICHT die Abfolge von Ursache und Wirkung, die sich in diesem Leben unbestritten immerzu zeigt.

                    Wie kann eine freie Seele und ein freier Geist von einem einmal geschaffenen „Karma“ abhängig sein? Aus meiner Sicht heraus hat der Mensch in jedem Augenblick die Freiheit, jegliche Wirklichkeit, ebenso wie jegliche Illusion zu erschaffen und zu erfahren, für die er sich entscheidet. Und er kann auch sein Leben immer wieder neu und anders gestalten.

                    Demnach kann dauerhaftes Karma gar nicht existieren, das WOLLEN , bewusst oder unbewusst, – aber schon. Solche Dinge wie Mord, Unfälle, Krankheiten sind m.E. keine Vergeltung für etwas, was wir früher getan haben. Wir haben sie selbst hervorgerufen durch unsere Gedanken und bisherigen unverarbeiteten Erfahrungen und unsere tief empfundenen Wünsche ( z.B. auch nach „Bestrafung“ infolge von Schuldgefühlen) .

                    Karma würde uns sehr begrenzen, denn wenn man dabei ist, EIN Karma aufzulösen, wäre man ja schon wieder dabei, ein anderes zu erzeugen.

                    Aber andererseits ist man ja auch wieder so mächtig, dass man den Karmagedanken in sein Leben „hineindenken“ kann. Dann wird Karma auch im eigenen Leben wirksam sein.

                    Aber ich denke, dass ich selbst der Schöpfer meines eigenen Lebens bin und zwar durch das, was ich in diesem Augenblick denke und fühle, die Art des Erlebens im Jetzt formt meine Zukunft.

                    Dieser Augenblick, dieses Jetzt ist unabhängig von Zeit und im Grunde ewig. Jeder Augenblick ist funkelnagelneu und nicht der Gefangene des Gestern. Wenn man aber für das „bezahlen“ muss, was man in unbekannter Zukunft mal getan hat ( vielleicht auch ganze Völker, wie Du schriebst) , wo bleibt dann die Freiheit und die Schöpferkraft des Menschen?

                    Was ich aus der Vergangenheit lernen konnte, habe ich in dem entsprechenden Leben gelernt, natürlich ganz besonders, indem ich eine Ursache setzte und die Wirkung erfuhr. ….

                    In meiner Anschauung bin ich nicht wiedergeboren worden, um etwas auszugleichen, was ich vorher getan habe, sondern, weil ich mich entwickeln- und mich selbst vervollständigen wollte, um Weisheit zu erlangen.

                    LG von Angela

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                    • Hallo,
                      und liebe Angela,
                      ich habe diesen Kommentar nun schon geschrieben, aber vielleicht kann dir das etwas Verständnis bringen:

                      Zur Karma-Diskussion möchte ich noch etwas ergänzen:
                      Ist Karma nicht eigentlich ein Ausdruck des Resonanzgesetzes, und wie Andi erklärt damit auch dem von Ursache und Wirkung?

                      Die Idee des Karmas soll nicht versklaven sondern als Leitlinie dienen.

                      Ich sehe dieses folgendermaßen (IMHO😉 ):
                      Ungelöste (Lern-) Aufgaben nehmen wir in die nächste Inkarnation als „Energiepäckchen“, Charakter und/oder vorherbestimmte Ereignisse/Lebensabschnitte mit. Wahrscheinlich werden danach auch die Eltern und die Umgebung ausgesucht. Bewältige ich eine dieser Aufgaben, ist sie fürs nächste Leben als Erfahrung (im Unbewusstsen?) abgelegt. Mache ich immer wieder den gleichen Fehler, schleppe ich das Problem mit ins nächste Leben, die nächste Inkarnation. Möglicherweise werden die Aktionen, die zum Erfahren, Lernen und Bewältigen der Aufgabe gedacht sind, dann immer heftiger. Wie gesagt, möglicherweise…
                      Lerne ich spielend… hat es sich erledigt. Und selbstverständlich kann ich mich hier in meinem persönlichen Rahmen immer für und gegen etwas entscheiden.

                      Zum Thema Zeit:
                      Zeit kann auch als Bewegung im Raum, bzw. in der Wirklichkeit definiert werden.
                      Auf unserer Ebene existiert diese Zeit. Wir können nicht wirklich den Augenblick eines Jetzts von gestern zurückholen. Aber der Energieabdruck dieser Zeit, dieses Jetztaugenblickes bleibt ganz sicher aus der geistigen Betrachtung heraus erhalten. Andi beschreibt es wie folgt:

                      Aus der geistigen Welt betrachtet mag Zeit eine Illusion sein, aber für den Teil von uns der hier drin steckt ist die Zeit etwas sehr reelles. Sie ist eine wichtige Grösse in der Natur, Werden und Vergehen gehören zu ihr und die sind sehr deutlich spürbar.

                      Ganz nebenbei zu „Werden und Vergehen“, Materie soll als Energiestruktur nicht besonders stabil sein, deshalb unterliegt sie einem Alterungsprozess.
                      LG

                      Gefällt mir

                    • Man kanns auch kurz machen ..
                      Karma = Bankkonto.:mrgreen:
                      + und –
                      Talente, Erfahrungen, Siege und Niederlagen, Lernen ..

                      lg,

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                    • Dann gewinne doch nächsten Samstag einfach im Lotto.😉
                      Wir sind eben nur in einem gewissen Rahmen frei, weil das Karma uns an das bindet was wir erschaffen. Ob uns das gefällt oder nicht. Wenn ich bereit bin für alles die Verantwortung zu übernehmen was ich erschaffe, habe ich auch kein Problem mit Karma. Falls nicht, bindet mich Karma solange an meine Hinterlassenschaften, bis ich entweder davon ablasse oder wieder gutmache was ich da angerichtet habe.

                      „Wir haben sie selbst hervorgerufen durch unsere Gedanken und bisherigen unverarbeiteten Erfahrungen und unsere tief empfundenen Wünsche ( z.B. auch nach “Bestrafung” infolge von Schuldgefühlen) . “
                      Ja genau, oder anders ausgedrückt: Karma.

                      Denn: Woher kommen denn die Wünsche, weshalb zieht es uns zu bestimmten Erfahrungen hin? Nicht auf halber Strecke stehenbleiben sondern den Gedanken fertig denken, dann kommt man wieder zum Karma.

                      Freiheit und Schöpferkraft muss man sich erarbeiten. Man bekommt es nicht einfach so. Schau dich doch um, wer ist denn wirklich frei? Denkst du die Menschen leben gerne so wie sie es tun? Denkst du sie sind mit allem zufrieden? Denkst du sie ziehen gerne in den Krieg? Denkst du sie denken Naturkatastrophen herbei? Denkst du Männer prügeln Frauen aus langeweile? Denkst du ein Borderliner ist gerne Borderliner? Denkst du Menschen fahren gerne mit dem Auto in den Graben?
                      Warum lassen die Dinge sich nicht einfach ändern? Weil sie eben nicht frei sind.
                      Wie der Vogel der seinen Käfig für die ganze Welt hält. Und wenn man ihn öffnet traut er sich erstmal nicht raus.
                      Es gehört schon ziemlich viel Freiheit dazu zu erkennen dass man nicht frei ist.
                      Und am unfreiesten ist der, der denkt er wäre frei, denn er sieht keinen Anlass etwas zu ändern.

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                    • Hallo, Andi!

                      Zitat: “ …Wenn ich bereit bin für alles die Verantwortung zu übernehmen was ich erschaffe, habe ich auch kein Problem mit Karma. Falls nicht, bindet mich Karma solange an meine Hinterlassenschaften, bis ich entweder davon ablasse oder wieder gutmache was ich da angerichtet habe…“

                      Der Begriff Karma kann sehr missverständlich sein. Síehe die Auslegung der populären Variante aus folgendem Link und die buddhistische Deutung:

                      http://ursache.at/spiritualitaet/ethik/359-was-ist-karma
                      Ein Auszug daraus: “ Eine populäre Variante dieser Lehre argumentiert so: Man verübt gute oder böse Taten (karma = Tat, Handlung, Arbeit). Dieses Karma wird gespeichert. Irgendwann – in diesem oder einem späteren Leben – reift es dann und man empfängt Lohn oder Strafe durch entsprechende Erfahrungen. Im Buddhismus wird betont, dass nur die Motivation beim Handeln karmisch wirksam wird, nicht die aktuelle Tat. Gute Absichten produzieren später glückliche Erfahrungen, schlechte Absichten verursachen Leiden. Die Taten tragen karmische Zinsen oder erzeugen Schulden…“

                      Und es geht weiter: „… Bei unseren Handlungen bilden sich Gewohnheiten oder Fertigkeiten, werden vielfach unbewusst und prägen später die Art und Weise, wie wir empfinden und denken. Das ist Karma. Die Gewohnheitsmuster (samskāra) bestimmen das Denken und Wahrnehmen. Doch wenn man sie bewusst macht, kann man sie verändern. Nur unbeachtet, unbewusst wirken sie wie ein mechanisches Gesetz. Wenn man sie untersucht, hören sie auf, unbewusst zu funktionieren. Karma wird durch Achtsamkeit aufgehoben.
                      Es gibt also auch bei Gewohnheiten Ursache und Wirkung, aber nicht im Sinn der Wirklichkeit, sondern der Möglichkeit. Das Karmagesetz bezieht sich auf Handlungsmöglichkeiten, nicht darauf, was man in späteren Situationen als Wirklichkeit erfährt. Wer viel Klavier übt, besitzt die Fähigkeit, Klavier zu spielen. Welches Stück man dann tatsächlich unter welchen Umständen – oder überhaupt – spielt, das wird dadurch nicht festgelegt. Und wer andere Menschen missachtet, gewalttätig ist, lügt oder stiehlt, der verliert die Möglichkeit zu feineren Empfindungen, verlernt zu lieben, zu fühlen, erfährt Gegengewalt und landet in einer Hölle beschränkter Möglichkeiten. Karma wirkt nicht auf der Ebene der Wirklichkeit, sondern auf der Ebene der Möglichkeiten. Weder zwingt es jemanden zu Taten, noch kann es in Wettbewerb zu natürlichen Ursachen treten. Hierbei ist für die Formung der karmischen Gewohnheiten die Motivation entscheidend. Wer Freunden hilft und dabei schwer arbeitet, der tut das gerne. Wer in den Bergen wandert, strengt sich gerne an. Anders, wer mit Widerwillen einen Job erledigt. Nicht die Tat selbst prägt die Gewohnheiten und begleitenden Emotionen, sondern das lenkende Bewusstsein….“

                      ——————————————————-

                      Zitat Andi: Denn: Woher kommen denn die Wünsche, weshalb zieht es uns zu bestimmten Erfahrungen hin? Nicht auf halber Strecke stehenbleiben sondern den Gedanken fertig denken, dann kommt man wieder zum Karma.“… & “ Warum lassen die Dinge sich nicht einfach ändern? Weil sie eben nicht frei sind“…& “ Denkst du die Menschen leben gerne so wie sie es tun? Denkst du sie sind mit allem zufrieden? „…..

                      Natürlich sind die Menschen nicht frei und meistenteils besteht das menschliche Leben aus Leid, aus Verzicht, aus Frustration. Aber warum?

                      Weil wir unser Karma abtragen müssen? Nein, ich denke, wir sind von unseren Wünschen und Begierden gefesselt und an das Rad des Lebens gebunden, immer und immer wieder inkarnierend, ohne Zusammenhänge zu erkennen, ohne bewusst zu werden. Erst allmählich befreien wir uns durch Erfahrungen und Erkenntnisse daraus.

                      Karma im „landläufigen“ Sinne würde das Leben in Stein meißeln, es ersticken und dann wäre es meiner Ansicht nach nicht mehr lebenswert.

                      Freiheit bedeutet in meinen Augen, dass der Mensch bewusst geworden ist, achtsam denkt und handelt und seine Verantwortung übernimmt. Dein erster Satz, den ich zitiert habe, sagt ähnliches aus und höchstwahrscheinlich gebrauchst Du den Begriff Karma ja auch auf ganz andere Weise als im landläufigen Sinne.

                      LG von Angela

                      Zitat Andi : „….Wir sind eben nur in einem gewissen Rahmen frei, weil das Karma uns an das bindet was wir erschaffen“….

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                  • Wenn wir Familien betrachten können wir erkennen dass sich auch dort Schicksal immerwieder wiederholt. In manchen Familien häufen sich Selbstmorde über Generationen hinweg, .. ..

                    Hej Andi!

                    Ist das nicht erklärbar mit der Weitergabe von Energien / Energiestrukturen innerhalb der Familien?

                    LG
                    Veron

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                    • Hi Veron,
                      Wenn dich das Thema Karma interessiert, schaust vielleicht mal folgenden Link an. Könnte zur Einführung recht hilfreich sein. Auch gibt es ein paar konkrete Beispiele zum besseren Verständnis.😉
                      http://anthrowiki.at/Karma

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                    • Hier schon mal ein kleiner Ausschnitt, weil das Thema Zorn so interessant ist.🙂

                      >>Nehmen wir einen konkreten Fall, zum Beispiel einen Menschen, der in früher Jugend zornig, jähzornig ist, der leicht geneigt ist, jähzornig zu werden über etwas, was in seiner Umgebung geschieht. Dieser Zorn und hauptsächlich der Jähzorn, der bei Kindern auftritt, kann eine zweifache Gestalt annehmen. Er kann sozusagen bloß das sein, was man eine Unart nennt, was in gewisser Weise bloß ein Ausbruch, ein wutartiger Ausbruch eines übergroßen Egoismus ist. Aber er kann noch etwas anderes sein. Man muß lernen, insbesondere als Erzieher, diese zwei Arten voneinander zu unterscheiden. Der Zornausbruch bei einem Kind kann auch das sein, was uns entgegentritt, wenn ein Kind sieht, daß in seiner Nähe eine Ungerechtigkeit geschieht. Ein Kind hat noch nicht die Urteilskraft, kann noch nicht mit dem Verstand sich sagen, was da geschieht. Würde man versuchen zu erklären, daß das, was da geschieht, kein Unrecht sei, so würde man bald die Überzeugung gewinnen, daß das Kind dies noch nicht verstehen kann. Daher ist es in der Weltordnung, in der geistigen Weltenführung begründet, daß das, was später als Urteilskraft auftritt, in der Kindheit in Form von Affekten, Emotionen zutage tritt. Das Kind kann noch nicht verstehen, was da geschieht, aber es wird zornig. Dieser Zorn, dieser Affekt ist eine vorhergehende Seelenverkündigung dessen, was später die Urteilskraft ist. Diese zwei Arten von Zorn und Jähzorn müssen ganz genau voneinander unterschieden werden. Der Zorn im ersten Falle muß so behandelt werden, daß also das Kind diesen Zorn womöglich dadurch auslebt, daß man es in einer richtigen Weise die Wirkungen dieses Zornes wirklich fühlen läßt und auch das Unrechte des Zornes. Denn wenn man zum Beispiel dem Kinde immer gewissermaßen aus Liebe das tut, wodurch es die Erfüllung seines Willens bekommt, dann verfehlt der Zorn seine Wirkung. Der Zorn hat immer eine Wirkung in der Seele. Wo Zorn in der Seele auftritt und nicht dadurch gelöst wird, daß er das erreicht, was er erstrebt, schlägt er sich in das Innere zurück. Und das ist gut. Deshalb nennt der Volksmund, der oftmals ein feines Gefühl für so etwas hat, an verschiedenen Orten, wo die deutsche Sprache gesprochen wird, den Zorn «Gift». Zornig sein, nennt man: sich giften. Dieses Wort ist wirklich den Tatsachen des seelischen Lebens entnommen. Der Zorn tritt in die Seele ein, und durch die Wirkung des Zornes im Inneren, wenn er sich zurückschlägt, wird der überschüssige Egoismus hinausgedrängt. Also auch der Zorn hat sein Gutes. Er ist ein Erzieher des Menschen, er wirkt wie ein solches Gift, das den überschüssigen Egoismus dämpft.

                      Etwas ganz anderes ist der Zorn, der auftritt, wo ein Kind ein Unrecht sieht. Dieser Zorn ist ein vorausgenommenes Urteil. Es ist gerechtfertigt. In diesem Falle darf man nicht bloß zu strafen versuchen – dadurch, daß man straft, würde man den Zorn ins Innere zurückschlagen -, sondern man muß versuchen, diesen Affekt beim Kinde zu benützen, um ihm nach und nach ein Verständnis beizubringen, ihm die Urteilskraft beizubringen. Dieser Zorn ist dadurch zu überwinden, daß man die Urteilskraft entfaltet. Wird ein Kind über ein Unrecht, das es sieht, zornig, dann würde folgendes geschehen: Man würde das Kind einführen in eine Art Verständnis dafür, daß das Unrecht aus der Natur des Menschen geschieht; man würde ihm je nach seiner Reife eine Erklärung des Geschehenen geben. Dann wird ein solcher Zorn auch seine rechte Wirkung ausüben. Er wird das Kind reif machen, die Welt zu beurteilen, denn er ist ein Vorbote für die Urteilskraft. Das sei gesagt, um darauf aufmerksam zu machen, daß der Mensch nicht immer ungerechtfertigt zornig ist. Der Zorn hat seinen Wert für die Entwickelung des Menschen. Der Mensch muß sich läutern, er muß den Zorn überwinden. Der Zorn ist etwas, das dadurch wohltätig wirkt, daß es überwunden wird. Niemals könnte der Mensch zur Vollkommenheit aufsteigen, ohne daß der Zorn überwunden wird. Nun könnte man fragen: Warum gibt es denn in der Weltregierung den Zorn? Es gibt den Zorn, weil man stark wird durch seine Überwindung; man wird mächtiger über sich selbst dadurch, daß man ihn überwindet. Wenn man jemanden, der jenen edlen Zorn in der Jugend hatte in den Jahren, wo der Idealismus auftritt, wo ihn etwas mit Zorn erfüllte, weil er die tieferen Zusammenhänge noch nicht einzusehen vermochte, dann in seinem späteren Lebensalter beobachtet, so sieht man: im Alter tritt die gute Wirkung davon auf. Wer dagegen in der Jugend nicht in der Lage war, den Zorn zu überwinden, sich zu läutern, über seine Affekte Herr zu werden, der wird nicht leicht in späteren Jahren jene milde Aktivität erlangen, die so wohltuend berührt. Denn Milde ist gerade die Wirkung des überwundenen Zornes. Milde im Alter ist die Wirkung des überwundenen Zornes in der Jugend. Eine ganz andere Wirkung wiederum hat jene Seeleneigenschaft, welche ebenfalls in der Jugend auftritt: die Andacht. Sie besteht darin, daß der Mensch sich ein Gefühl aneignet für das, was er noch nicht durchschauen kann. Zorn ist ein Ablehnen, Andacht ein Hinaufschauen zu dem, was man noch nicht überschauen kann, ein Hinblicken auf dasjenige, dem man noch nicht gewachsen ist. Niemand kann zur Erkenntnis kommen, der nicht das über ihm Stehende in Andacht verehren kann. Andacht ist der beste Weg zur Erkenntnis. Die Menschen würden niemals zur Erkenntnis kommen, wenn sie nicht vorher aus dunklem Hintergrunde hervor jene geistigen Mächte verehrt hätten, die über ihnen stehen. Andacht ist eine Kraft, die zu dem hinaufführt, was man erringen will. Deshalb ist es im Grunde nötig, daß Andacht entwickelt werde. Der Mensch, der im späteren Leben zurückschauen kann auf viele Momente der Andacht, der wird mit Seligkeit auf sie zurückblicken. Wenn es einem vorgekommen ist, daß man in der ersten Kindheit in der Familie hat sprechen hören von einem Familienangehörigen, von dem verbreitet wird, daß er sehr verehrt werde, und wenn man als Kind dies Gefühl auch in sich aufgenommen hat, und der Tag naht, wo man diese Persönlichkeit zum ersten Male sehen kann – wenn man dann eine heilige Scheu hat, die Klinke der Tür zu drücken, hinter der die verehrte Person erscheinen soll, so ist das auch ein sehr andächtiges Gefühl, und wir werden viel im späteren Leben haben, wenn wir mehrere solcher Stimmungen in der Jugend gehabt haben. <<

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                    • Genau. Karma. ^^

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                    • Hej Bernd!

                      Bitte um Entschuldigung, wenn ich Dich enttäusche. Theoretische Erklärungen sind nicht so meins. Erst mal schreckt mich auch die Länge des Artikels .. ..

                      Ich schrieb meine Bemerkung zu dem Thema, weil ich durch die energetische Arbeit begriffen habe, was ich von meinen Vorfahren an Energien übernommen habe. Wobei es nur um diese Häufungen in Familien geht. Warum man in diese Familien hineingeboren wurde, steht dann ja wieder auf einem anderen Blatt.

                      Und Zorn .. .. als ein Kind, das niemals zornig sein durfte, das alles „runterschlucken“ musste .. .. da kann ich gar nichts dazu sagen, ob und was daran gut ist.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Hej Veron,
                      Zum einem brauchst dir bei mir nicht entschuldigen und zum anderem kannst du lesen, wie es dir beliebt.

                      >> das alles „runterschlucken“ musste .. .. da kann ich gar nichts dazu sagen, ob und was daran gut ist.<> was ich von meinen Vorfahren an Energien übernommen habe<<
                      bezeichnest.

                      Wenn ich behandle arbeite ich auch mit Energien, aber mir liegt diese, deine Art der Erklärung nicht. Damit kann ich wiederum nichts anfangen. Na ja, da sind wir wohl grundverschieden, nur liegt das Problem hierbei in deinem Feld.
                      Wünsch dir trotzdem weiterhin Erfolg bei der energetischen Arbeit ..

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                    • WordPress macht meine Texte kaputt –
                      Versuch Nr. 2

                      Hej Veron,
                      Zum einem brauchst dir bei mir nicht entschuldigen und zum anderem kannst du lesen, wie es dir beliebt.

                      “ das alles „runterschlucken“ musste .. .. da kann ich gar nichts dazu sagen, ob und was daran gut ist.“

                      Vielleicht ist ja hier ein Teil deiner Probleme, welche du als
                      „was ich von meinen Vorfahren an Energien übernommen habe“ bezeichnest.

                      Wenn ich behandle arbeite ich auch mit Energien, aber mir liegt diese, deine Art der Erklärung nicht. Damit kann ich wiederum nichts anfangen. Na ja, da sind wir wohl grundverschieden, nur liegt das Problem hierbei in deinem Feld.

                      Wünsch dir trotzdem weiterhin Erfolg bei der energetischen Arbeit ..

                      Gefällt mir

                    • Hej Bernd!

                      Ja, das war sehr wenig an Information, was Du von mir bekommen hast. Es ist auch schwierig zu erklären, wenn man nicht zu viel von sich selbst in aller Öffentlichkeit preisgeben will.

                      Von Dir lese ich nun, dass Du mit Energien arbeitest, da gibt es ja auch eine ganze Menge verschiedene Möglichkeiten, und somit weiß ich auch wenig von Dir.

                      Vielleicht belassen wir es (vorläufig) einfach mal dabei.
                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Hm, ich hatte doch oben angesprochen:

                      Kein menschliches Kind könnte ohne die Hilfe der Gruppe (Eltern usw.) und ohne eine Anpassung an diese, seine erste Lebenszeit überstehen.
                      Was mag die ursprüngliche Absicht gewesen sein?

                      Bernd, du zitierst hier folgendes:

                      Zorn ist ein Ablehnen, Andacht ein Hinaufschauen zu dem, was man noch nicht überschauen kann, ein Hinblicken auf dasjenige, dem man noch nicht gewachsen ist. Niemand kann zur Erkenntnis kommen, der nicht das über ihm Stehende in Andacht verehren kann. Andacht ist der beste Weg zur Erkenntnis…
                      …Andacht ist eine Kraft, die zu dem hinaufführt, was man erringen will.

                      Zu fähigen, kompetenten Eltern könnte ein Kind hinaufschauen!
                      Übrigens, wer sich an dem Wort „Andacht“ stört, darunter lässt sich auch eine Vorbildwirkung verstehen.
                      Also brauchen wir dringend den „Führerschein für Eltern“, gell!😉

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                • Hoy Monika🙂

                  „Übrigens, wer sich an dem Wort “Andacht” stört, darunter lässt sich auch eine Vorbildwirkung verstehen.
                  Also brauchen wir dringend den „Führerschein für Eltern“, gell!“😦

                  Wer sollte den denn ausstellen?
                  Jeder ist zu etwas gut und wenn es als abschreckendes Beispiel ist. Okay, dann kommt hier die Andacht etwas kurz bei weg ..😉

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      • Lieber Matthias!
        Vielen Dank für Dein Kommentar.

        Ist noch nicht lange her, da rebellierte ich heftig dagegen, dass dies alles notwendig (gewesen) sei. Inzwischen ist so eine Ahnung da .. .. ich trau mich das noch nicht so wirklich „laut auszusprechen“, und oft meine ich, es hätte ruhig ein wenig leichter sein dürfen.

        Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche sind einigermaßen abgeschirmt, zum Glück braucht es nur diese eine Richtung. Es handelt sich dabei nicht um einen Mobilfunkmast, sondern um Radar, das alle 12 Sekunden mit über 4000 Mikrowatt / Quadratmeter durch unser Haus „zischt“. (Eine Person im Ministerium hat abgestritten, dass dies sein kann, ein Mann von der Radarstation hat es bestätigt und behauptet, dass dies so sein müsse, damit man ein abgestürztes Flugzeug bis zum Boden verfolgen könne .. .. jaja) Die Werte liegen in den Räumen nun unter 100 Mikrowatt / Quadratmeter, zum Schlafen habe ich noch einen Baldachin zusätzlich. Den Garten pflege ich in Abschirmkleidung, die leider nicht so gut abschirmt, deswegen halte mich da nie lange auf.

        Quecksilbervergiftung: Homöopathie und Bioresonanz (und natürlich die Entfernung des Amalgams) haben mir vor vielen Jahren ein paar „gute“ Monate beschert, nachdem ich schon den Eindruck hatte, die Welt bald zu verlassen .. .. Jahre später zeigte sich bei anderen Tests, dass das Quecksilber immer noch da war. Ich habe dann einige Zeit immer wieder viel Chlorella genommen, inzwischen zeigt die kinesiologische Austestung keinen Bedarf mehr daran.

        Ich merke zur Zeit deutliche Veränderung durch die energetische Arbeit. Mal sehen, ob die Quecksilberproblematik sich dann noch mal zeigt.

        Liebe Grüße
        Veron

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        • Hallo Veron!

          Vielleicht tröstet es dich dass in den allermeisten Fällen nach erfolgreicher Schwermetallausleitung die Elektrosensibilität von selbst verschwindet.
          Es scheint so zu sein als kämen die Beschwerden von den Resonanzen der eingelagerten Schwermetallpartikel im Körper auf die elektromagnetischen Wellen. Dabei scheinen bestimmte Frequenzen besonders dramatisch zu wirken. Ebenso gepulste Wellen, aber das ist ein eigenes Thema.

          Und zum Thema Erleuchtung: Das was du oben als deine Ziele beschrieben hast kommt dem Begriff der Erleuchtung nahe.😉

          Ich hatte mal vor einigen Jahren eine lange Unterhaltung mit einem Theologen. Sie begann so ca. mit der Frage „hältst du dich für einen religiösen Menschen?“. Ich war damals absoluter Kirchen- und Religionsverweigerer und antwortete natürlich mit einem entschiedenen „nein“.
          Man kann sich denken was geschah, nach ca. einer halben Stunde lockerer Unterhaltung über dies und das hat er mir anhand meiner eigenen Aussagen dargelegt weshalb ich ein sehr religiöser Mensch bin. Ja genau, -> lol.😀

          Häufig wissen wir besser wohin wir wollen als wir es bewusst ausdrücken könnten. ^^
          Nach dem Motto:
          -Willst du nach München?
          -Nein.
          -Wohin dann?
          -Dort hin.
          -Aber da gehts doch nach München…🙂

          lg,
          Andi

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          • Hej Andi!

            Ja, ich habe auch davon gehört. Es bedeutet: entweder war meine Schwermetallausleitung nicht erfolgreich oder ich gehöre nicht zu den allermeisten Fällen😉
            Ich habe aber die „schöne Aussicht“, dass die energetische Arbeit die Situation bessert. Eins nach dem anderen .. ..

            Danke für Deine Aussage zu Erleuchtung. Ja, dem nahe kommen, und zwar nicht nur in kurzen Momenten in der Meditation und dann wieder zurück in den „grauen Alltag“, sondern ganz allgemein und dauerhafter. Wobei ich einfach weiß, dass der Weg zu gehen ist, was auch immer am Ende sein wird.

            Ui, Theologen – glaubst Du jetzt, du wärst religiös? Für mich bedeutet es, einer Religion anzugehören und zu glauben, was deren Lehren verkünden.
            Ich würde mal sagen: nur weil ich Richtung München gehe, muss ich nicht dorthin wollen.

            Liebe Grüße
            Veron

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            • „Für mich bedeutet es, einer Religion anzugehören und zu glauben, was deren Lehren verkünden.“
              Religio bedeutet eigentlich „Rückanbindung“ und hat mit den Religionen wie sie hier existieren nur wenig zu tun. Im Prinzip bedeutet Religion jede Form der Anbindung an etwas Höheres, bzw. den Urgrund seines Seins.
              Religion hat eigentlich nichts mit Regeln und Glauben zu tun, das haben Menschen daraus gemacht. Viele haben gesucht und einige Wenige haben ihnen etwas angeboten was natürlich vorallem dem eigenen Vorteil diente.
              Es ist Schade dass Worte so negativ belegt wurden im Laufe der Zeit. Dasselbe gilt für Symbole die Missbraucht wurden. Hier ist nichts vor Missbrauch sicher wies scheint, selbst sich selbst missbraucht man auch wenns nicht bewusst geschieht.
              Erleuchtung bedeutet eigentlich sich selbst finden. Sich selbst ausleuchten, sich selbst in seiner Tiefe erkennen, die eigenen Winkel erkunden. Auch daraus wurde etwas anderes, weil einige auf die tolle Idee kamen andere mir der Erleuchtung zu ködern. Dabei kann man einen anderen Menschen nicht erleuchten, das kann immer nur derjenige selbst tun, durch einfaches hinsehen und erkennen.
              Viele brauchen einen Lehrer, der ihnen hilft eben diese Verwirrungen aufzuklären, die erst durch den Missbrauch an der Welt entstanden. Um dem Unwissen zu entkommen quasi.

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        • Liebe Veron!

          Mir drängt sich irgendwie eine Frage auf…
          Ist es nicht möglich, von dort wegzuziehen?

          LG von Angela

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          • Liebe Angela!

            Natürlich .. .. wenn ich genug Geld hätte um wo hin zu ziehen, wo es keinen E-Smog gibt und auch nicht geben wird, solange ich lebe .. ..😉

            LG
            Veron

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        • Liebe Veron,

          100 Mikrowatt/qm – bei Mobilfunkstrahlung wäre das immer noch viel zu viel. Baubiologen gehen davon aus, daß sich das Gehirn erst bei 2 Mikrowatt/qm entspannen kann – höher sollte es beim Schlafen nicht liegen. Aber vielleicht liegt bei Radar der biologische Wert höher.
          Ich brauchte lange um zu erkennen, daß ich gegen W-Lan empfindlich bin – Handystrahlung geht mir mir so lala. Erstmalig merkte ich es, als ich in eine Kneipe ging um mit Öffnen der Türe plötzlich fürchterlich unruhig wurde. Und das Rückgrad sich elektrisch anfühlte.
          Zufälligerweise hatte ich gerade das Neurophon von Flanagan dabei, ich drückte meine Daumen auf die beiden Elektroden und schaltete es ein – es dauerte keine Sekunde, dann waren sowohl Unruhe wie auch elektrisches Gefühl im Rücken weg. Dann war mir alles klar.
          Später maß ich die Strahlung, sie war in der Kneipe extrem hoch.
          Jetzt zogen auch neue Nachbarn ein – beide natürlich W-Lan. Ich wachte auf, Wirbelsäule kochte etc. – nachgemessen, 60 Mikrowatt/qm. Ich klebte an die Wand dann erstmal Alufolie, wieder nachgemessen, 0,5 Mikrowatt/qm. Als Erstbehelf ist das prima.
          Wenn jemand allerdings Internet aus der Steckdose hat, hilft nur noch Ausziehen.

          Eine Alternative wäre, die Nachbarn zu verprügeln.

          Falls Du irgendwoher noch ein Neurophone GS bekommen kannst – das Vorgängermodell mit eingebautem Fibunacci-Klang – das täte Dir bestimmt gut.

          Liebe Grüße
          Matthias

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          • Lieber Matthias!
            Vielen Dank für Deinen Hinweis. Jetzt treibe ich mich schon so lange in einem einschlägigen Forum herum, doch von einem Neurophone habe ich noch nie was gehört. Mache mich gleich schlau .. ..
            Liebe Grüße
            Veron

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            • Liebe Veron,

              die deutsche site für das Neurophon ist hier:
              http://www.flanagan-neurophone.com/Neurophone_NF3/neurophone_nf3.html

              Wie das Neuropon die Handysignale abkoppelt, steht hier:
              http://www.flanagan-neurophone.com/Interview_2004/interview_2004.html

              Das neue Neurophon hat allerdings einen unverschämten Preis – 733 €. Das Vorgängermodell, GRS, welches ich habe und Dir empfahl, kostete damals ca. 300. Im Internet fand ich noch eines, welches gebraucht für 150 Euro verkauft wurde.

              Das alte Neurophon GRS hat noch das rosa Rauschen und den Fibunacci-Klang integriert, auch hat es eine Zeitschaltung, welche das Gehirn herunterpulsen kann. Wenn ich nicht einschlafen kann, das wirkt bombig. Auf einmal bist Du weg.

              Beim neuen Neurophon werden die Klänge extern – über CD – zugeführt. Nachteil, Du mußt das immer wieder laufen lassen. Vorteil: Du kannst auch andere CD’s hören, z.B. klassische Musik. Da die Wellen allerdings gehirnwirksam eindringen – Du hörst die Musik mitten im Kopf, nicht mehr an den Ohren – sollte nur „gesunde“ Musik gehört werden. Mit Techno und dem Neurophon kannst Du Dein Gehirn schrotten.

              Weitere Informationen zu Flanagan:
              http://www.flanagan-forschung.de/Neurophone/neurophone.html

              Vielleicht findest Du das alte Neurophon GRS noch über Internet – ich fand es allerdings nicht mehr. Die Besitzer scheinen das eisern behalten zu wollen.

              Was allgemein das Kraftfeld stabilisiert – ich weiß allerdings nicht, wie weit Handysignale abgekoppelt werden – sind spezielle Stäbe. Du weiß vielleicht, daß auf vielen Abbildungen der alten Ägypter die oft zwei Stäbe in der Hand halten. Die „Bauanleitung“ für diese Stäbe kursierte lange Zeit nur in inneren Schulen und wurde dort verwendet. Jetzt wurden diese Stäbe für die Öffentlichkeit freigegeben:
              http://www.q-met.ch/m2q/

              Liebe Grüße
              Matthias

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            • Lieber Matthias, lieber Steven!

              Vielen Dank für die Informationen. Ich habe mich gleich auf das Interview gestürzt, das die Funktionsweise erklärt. Ich bekam umgehend heftiges Kopfbrummen und das Gefühl gleich umzukippen .. .. verdächtig .. .. oder liegt es an was anderem? Kann es sein, dass die 2015-Instabilität schon in vollem Gange ist? Ich bin schon seit Silvester so was von „daneben“ .. ..

              Nach einer Pause habe ich mich dann noch durch den restlichen Text gekämpft. Muss da aber noch mal durch .. ..

              So weit ich es bisher verstanden habe, kann man damit unheimlich viel Wissen in seinen Kopf stopfen, wunderbar entspannte Zustände erreichen .. .. bei der Suche nach sich selbst muss man damit wohl recht vorsichtig umgehen. Kann mir aber vorstellen, dass es eine gute Hilfe sein kann.

              Möchte noch kurz was zu Radar äußern. Manche meinen, dass das weniger belastend wäre, die nehmen den gemessenen Wert und dividieren ihn durch die 12 Sekunden, oder 120 oder 1200 .. .. weil es ja nur Bruchteile von Sekunden sind, in denen das Radar auftrifft. Dann gibt es andere, die sagen, es wäre noch schlimmer, weil man alle 12 Sekunden einen „Schlag“ bekommt.
              Wenn es einen völlig durcheinander bringt, sodass man meint, keine Zelle würde mehr richtig funktionieren, ist egal was jemand meint, ebenso wie die dubiosen Grenzwerte .. ..

              Liebe Grüße
              Veron

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              • Ja ich war nach Silvester auch arg daneben, aber jetzt bin ich wieder nüchtern. ^^

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              • Hallo Veron,

                Bernhard (Sadhu) schrieb mir eine Mail, ich wunderte mich schon, wo er abgeblieben ist. Er meinte, zu Elektrosmog hätte er einen Tipp bekommen und ich könne ihn weitergeben:

                ein heilerfreund von mir hat mir den tip gegeben – wenn´s heftig ist – ein moskitonetz mit kupferspray zu besprühen und somit einen faradayschen käfig zu bauen ….. zumindestens beim schlafen hat man dann ruhe vor diesen störungen

                Ich finde den Tipp gut – weil es, genauso wie Alufolie, billig ist. Man kann auch Hemden damit besprühen oder einen Hut mit Gesichtsschleier, wenn man arg empfindlich ist.

                Jetzt muß ich mich noch kundig machen, ob man das Zeugs auch auf Wände sprühen kann.

                lg

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                • Lieber Matthias!

                  Ich habe Glück, dass meine Internetverbindung das Öffnen der vollständigen Seite heute schaffte – meist kommen so lange Seiten nur mehr unvollständig. So kann ich also zumindest dieses eine Mal noch antworten.

                  Moskitonetz mit Kupferspray ist im Grunde die Funktionsweise des Abschirmstoffs. In diesen Stoffen sind meist Silberfäden verarbeitet. Dabei geht es darum, dass diese eine bestimmte Maschenweite bei Jersey bzw. die entsprechende Dichte bei gewebten Stoffen haben. Dies hat dann eine Wirkung bei bestimmter Wellenlänge, und zwar generell. Die Wellen werden großteils reflektiert, nur zu geringem Teil absorbiert – Faradayscher Käfig bei Mobilfunkwellen ist ein Irrtum. Die Stoffe werden getestet, welche Abschirmwirkung sie bei welcher Frequenz haben (zumindest bei „unserem“ Lieferanten). Allerdings wird die Abschirmwirkung allmählich geringer bei Stoffen, die bewegt bzw. gewaschen werden, besonders bei Abschirmkleidung. Wird wohl so sein, dass die Silberfäden brechen.

                  Hat man ein gutes Messgerät, kann man natürlich damit testen, ob Kupferspray (habe noch nie davon gehört) auf Moskitonetz und Kleidung ähnlich gut wirkt.

                  Übrigens kann ein solcher Baldachin problematisch werden, wenn z.B. WLAN von unten kommt, wegen der Reflexion. Dann müsste man auch unter dem Bett abschirmen, lückenlos.

                  Alufolie haben wir übrigens tatsächlich für einen ersten Test verwendet. Die erste Nacht war grauenvoll, ab der zweiten konnte ich wieder schlafen, wenn damals auch noch mit Hilfe entspannender Substanzen. Wir fanden es aber nicht wirklich praktikabel, die ganze Wand mit Alufolie zu bekleben, und die Fenster schon gar nicht. Ich weiß auch nicht, wie gut Alufolie abschirmt.

                  Mit meinem Messgerät lässt sich das nicht messen, denn Radar ist zu schnell, immerhin zeigt es an, ob das Radar eingeschaltet ist oder nicht (was einmal im Jahr für eine Woche der Fall ist). Es gibt noch ein billigeres, das reagiert überhaupt nicht auf Radar. Der Fachmann kam mit einem Spezialmessgerät, und auch der brauchte lange .. .. das Gerät musste es erst schaffen, die paar Sekundenbruchteile, die alle 12 Sekunden, auftraten, richtig zu erfassen. Natürlich kann man zum Testen des Kupfersprays zu einem Mobilfunkmast gehen .. ..

                  Wenn Kupferspray an Wänden funktioniert, braucht man vermutlich eine Erdung. Das ist auch bei Abschirmfarbe der Fall. Wir bespannten die Wände mit Abschirmstoff, der braucht keine Erdung. Und vor den Fenstern hängt natürlich ein durchscheinender Abschirmstoff. Ist jetzt halt etwas duster in den Räumen .. ..

                  Trotzdem vielen Dank für Dein Schreiben, es ist vielleicht auch für andere interessant,
                  liebe Grüße
                  Veron

                  P.S. Warte gerade auf eine Antwort betreffend Neurophone von der von Dir angegebenen .com-Seite. Seltsam, dass es einen zweiten Anbieter mit einer .de-Adresse gibt, und dann nur Frauennamen, keine GmbH oder so was.
                  Und warum wohl immer was „verbessert“ werden muss. Das neue Gerät wird als so klein und somit praktisch beworben, aber dann braucht man eine CD dazu, wenn man was anderes will als das Grundsignal, das nicht näher erklärt wird. Kann nicht etwas, das gut funktioniert, schlicht so bleiben .. .. ?

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  • Liebe Monika !

    Zitat: “ .. Aber es ist halt nicht nur eine energetische Übung…“
    Nein , natürlich nicht- es ist eine ,- unsere – Lebensaufgabe.., so sehe ich es auch.

    Zitat: “ Du sprichst den Erleuchtungsweg als eine Art “Gnade” an. Finde ich interessant, da ich ähnlich denke. Einem Freund gegenüber, der gern diesen Weg gehen würde, habe ich ihn als den „Trostweg“ bezeichnet…“

    Da müssen wir uns missverstanden haben. Mit „Gnade“ meinte ich nicht den WEG, sondern dieses letztendliche Erlebnis der Erleuchtung, diese Durchbrechen von etwas Größerem, dem Göttlichen, Verwandelnden im Menschen in einem Augenblick …

    „Trostweg“ passt demzufolge aus meiner Anschauung heraus gar nicht.
    Ich finde, Trost und Erkenntnis oder Bewusstsein schließen einander aus.

    Liebe Grüße von Angela

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    • Ich verstehe die Gnade auch schon so wie du, nicht als Weg… und ja Trost und Erkenntnis oder Bewusstsein schließen meist einander aus.
      Aber jemand, der hier im irdischen Leben diese Erleuchtung unbedingt und willentlich erleben möchte, kommt meist mit dem Leben nicht mehr zurecht. So war es gemeint.
      LG

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  • Ich möchte Euch meine Sicht der Dinge offenbaren.

    Russland ist weder Feind noch Freund…

    Die spielen das Spiel Divide et Impera.

    Was kann eigentlich für Dich wichtig sein, wenn es Herr Gauck, Frau Merkel, Herr Obama, oder ein Herr Putin sagt?

    Was interessiert sich die Deutsche Eiche, wenn sich ein Borstenvieh an ihr reibt?

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  • Pingback: Jahresrückblick | Forum Politik

  • “ ERKENNE“ Dich selbst…….WER DU nun wirklich bist !!!….und damit hat sich das „Thema“….der „Selbst-Heilung“ dann auch vollend`s erübrigt !!!……

    ..weil es nun…einfach nur noch „funktioniert“……

    …….nur der „Versuch“ macht „klu`ch“ `…….lg…….🙂

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    • ” ERKENNE” Dich selbst…….WER DU nun wirklich bist !!!….und damit hat sich das “Thema”….der “Selbst-Heilung” dann auch vollend`s erübrigt !!!……

      Dream on honey ..
      „Zu erkennen“, bedeutet zuerst einmal, zu erkennen, wie unfrei man ist
      und wie limitiert. Dann erkennt man als nächstes vielleicht sein Potential
      und die ewige Existenz – aber dann geht es ins Tun. Verwirklichung der
      Potentiale und Talente, freischaufeln nenne ich das .. und das ist echte Arbeit.

      wünsch dir ein gutes neues Jahr!

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      • Hallo Steven,

        „“Zu erkennen”, bedeutet zuerst einmal, zu erkennen, wie unfrei man ist
        und wie limitiert. Dann erkennt man als nächstes vielleicht sein Potential
        und die ewige Existenz – aber dann geht es ins Tun. Verwirklichung der
        Potentiale und Talente, freischaufeln nenne ich das .. und das ist echte Arbeit. “

        Ja. Ganz genau so sehe ich das auch. Einfach abwarten damit sich alles schön entwickelt ist nicht. Entweder man lernt bewusst, fasst es als Aufgabe auf die man erledigt, oder man lernt durch Schmerz. Sonst wäre ja der ganze Zirkus hier unnötig.
        Ich bin meinen Weg mein lebenlang alleine gegangen, immer mit der Unsicherheit ob das was ich tue vielleicht doch falsch ist. Wenn man offensichtlich anders tickt als die um einen herum liegt der Schluss nahe. Dann, vor ein paar Jahren wurde ich plötzlich links und rechts überholt von Menschen die dachten sie würden die geistige Welt schauen. Ich dachte ich hätte Gesellschaft gefunden, dem war aber nicht so. Ich traf nur Leute, die der Realität zu entkommen versuchten und in einer geistigen Traumwelt lebten. Sie betrachteten die Dinge von oben herab und versuchten mich zu belehren. Der Zustand hielt nicht lange an, die Illusion brach für die meisten im Dezember 2012 zusammen. Andere versuchten sich völlig absurd doch trotzdem einen Aufstieg zusammen zu basteln, in anderen Dimensionen, angeblich unbemerkt.
        Das Ergebnis war jedenfalls dass es wieder still wurde, die Herde war verschwunden. Interessanterweise war es eine Herde die im Chor blökte „Ich habe mich von der Herde getrennt, ich bin bewusst!“. Das ist wie wenn alle mit dem selben T-shirt rumrennen würden auf dem steht „Ich bin ein Individualist“.
        So lernt jeder auf seine Weise, so mancher denkt er ginge seinen Weg bewusst und spürt doch den Schmerz der einen antreibt ins Unbekannte zu gehen. Dann war der bewusste Weg wohl doch eher ein rennen im Kreis. Es gibt kein Bewusstseinsmesssystem. Man könnte eines erfinden, kostenpflichtig versteht sich und in bester Eulenspiegel-Manier natürlich.😀

        Noch ein Wort zum neuen Layout: Ich komme damit nicht klar, ich denke vorallem die Schriftgrössen machen es etwas unübersichtlich. Das Bild ganz am Anfang füllt den Anzeigebereich schon zur Hälfte aus, ich finde das etwas viel. Ich hoffe du nimmst mir die Kritik nicht übel, ich schätze sehr was du tust, aber dieses neue Layout…😉

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        • @ Steven und Andi

          Zitat Steven : “Zu erkennen”, bedeutet zuerst einmal, zu erkennen, wie unfrei man ist
          und wie limitiert. Dann erkennt man als nächstes vielleicht sein Potential
          und die ewige Existenz – aber dann geht es ins Tun. Verwirklichung der
          Potentiale und Talente, freischaufeln nenne ich das .. und das ist echte Arbeit…“

          Genauso sehe ich es auch. Wunderbar und vollständig in aller Kürze ausgedrückt.

          Zitat Andi : „Es gibt kein Bewusstseinsmesssystem.“….

          Nein, das gibt es wirklich nicht, aber ich finde doch, dass man den Fortschritt, den jemand macht, erkennen kann an dem Grad, wie jemand auf etwas reagiert, wieviel Liebe und Freundlichkeit er ausstrahlt und lebt, ob die Hindernisse, die er zu bewältigen hat, schon weniger geworden sind, ob er voller Freude ist, überall Schönheit erkennen kann …usw.

          Diese „Aufstiegsbegeisterten “ Leute waren mir schon immer suspekt, ein hinaufbeamen in andere Gefilde widerspricht jeglicher Entwicklung auf Erden. Schade um die vergeudete Energie. Aber vielleicht ( oder sicher) war es auch notwendig…. Wer überblickt schon den ganzen Lebensweg eines Menschen?

          Liebe Grüße von A n g e l a

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          • Hi Angela,

            Schade um die vergeudete Energie. Aber vielleicht ( oder sicher) war es auch notwendig…. Wer überblickt schon den ganzen Lebensweg eines Menschen?

            Ich glaub‘ nicht an „vergeudete Energie“, man kann ja draus lernen, nicht?
            Das liegt allerdings wieder am jeweiligen Individuum ..🙂

            lg,

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          • Hallo Angela,

            “Es gibt kein Bewusstseinsmesssystem.”
            Damit meinte ich vorallem das erkennen des eigenen Bewusstseinsgrades. Gerade das ist ja schwer. Und auch bei anderen ist es auch eher an den Kleinigkeiten zu erkennen. Jemand der einfach in Allem etwas Gutes findet ist nicht unbedingt besonders bewusst, sondern vielleicht auch gerade besonders naiv.😉
            Viele bestätigten ihren „hohen“ Bewusstseinsgrad dadurch, dass sie sich gegenseitig immer bestätigten. Man lobte sich gegenseitig in den Himmel. Du lobst mich, ich lobe dich, so kommen wir am schnellsten zur Glückseeligkeit.
            Muss man alles mal erlebt haben, damit einem die perfide Versuchung dahinter bewusst wird.
            Auch ist es teilweise modern einfach nur anders zu sein. In etwa so: Ich ziehe die Schuhe falsch rum an, links nach rechts und umgekehrt, das macht mich zu einem Weisen.😀

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        • Hi Andi,

          Der Zustand hielt nicht lange an, die Illusion brach für die meisten im Dezember 2012 zusammen. Andere versuchten sich völlig absurd doch trotzdem einen Aufstieg zusammen zu basteln, in anderen Dimensionen, angeblich unbemerkt.

          Ach ja, ich war auch Mal einer dieser Aufstiegsbegeisterten. Irgendwann schrieb ich dann nen Beitrag darüber,
          wieder runterzukommen ..
          Aber ja, es war verführerisch, zu denken, das wird ohne persönliches zutun
          und als Geschenk überreicht. Ich denke, es gehörte dazu und ist halt
          auch ne Stufe, die man hinter sich brachte. Jeder hat seine Erfahrungen
          und muss das auch persönlich umsetzen. Ein kleiner Absturz ist da
          sehr gesund .. ^^

          Noch ein Wort zum neuen Layout: Ich komme damit nicht klar, ich denke vorallem die Schriftgrössen machen es etwas unübersichtlich. Das Bild ganz am Anfang füllt den Anzeigebereich schon zur Hälfte aus, ich finde das etwas viel. Ich hoffe du nimmst mir die Kritik nicht übel, ich schätze sehr was du tust, aber dieses neue Layout…

          Ja, er war „etwas“ groß .. ^^
          Es braucht etwas Arbeit, dieses Theme anzupassen – aber es gefällt mir.
          War auch nicht so billig ..

          Also nicht verzagen, wird schon werden.😉

          liebe Grüße,

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          • Hallo Stefan und Freunde eines freien Geistes🙂

            schönes Ende eines turbolenten Jahres 2014 und ein neuer Anfang in ein neues Leben:

            Ach ja, ich war auch Mal einer dieser Aufstiegsbegeisterten. Irgendwann schrieb ich dann nen Beitrag darüber,
            wieder runterzukommen ..
            Aber ja, es war verführerisch, zu denken, das wird ohne persönliches zutun
            und als Geschenk überreicht. Ich denke, es gehörte dazu und ist halt
            auch ne Stufe, die man hinter sich brachte. Jeder hat seine Erfahrungen
            und muss das auch persönlich umsetzen. Ein kleiner Absturz ist da
            sehr gesund .. ^^

            ein kleiner Abst……ja der kann und muss zur Gesundung führen, rundum in Körper,Geist und Seele 🙂

            daher RIP…Rest in Peace euch allen bei eurem weiteren Lebensweg. Meiner wird einen wiederum “ erneuerten Lebensweg darstellen „, weil ich alte Verbindungen nun zum teil lösen werde, Eso, philosophischer Mischmasch-Brei und organisierte Religion weitgehenst meiden werde, die Materie mit ihren positiven Errungenschaften als göttliche “ Beigabe “ betrachten und genießen möchte, meine Sicht auf die Welt “ nochmals positiv für mich verändern werde “ mit all dem Wissen dazu warum diese uns umgebende Welt SO IST WIE SIE (NOCH) IST.
            Summasummarum bleibt unterm und überm Strich eine große universelle göttliche wahrheitliche FORM VON ENERGIE die diese Welt und alle anderen “ Welten “ ewiglich bestimmen wird:

            die unbegrenzte MACHT der GEDANKEN, GEFÜHLE und WORTE, ob ausgesprochen oder aufgeschrieben. Denn diese ERSCHAFFEN erst meine, eure und unsere Welt. Hier ist die größte göttliche Gesetz-mäßigkeit und Gerechtigkeit zu spüren, zu fühlen und zu sehen die in allen UNIVERSEN GLEICH-GÜLTIG-KEIT besitzt:

            Ursache und Wirkung, Aktion und Re-aktion AUF ALLES WAS LEBEN IST: das göttliche GESETZ der RESONANZ

            so war und ist “ mein kleiner Absturz vor Jahresende “ eine gewaltige Resonanz FÜR MICH gewesen um “ meinen inneren Spiegel “ immer wieder vom beschlagenen Dunst negativer Gedanken und Worte zu reinigen.

            Macht es alle gut auf “ euren Wegen “ und vielleicht hört und sieht man sich in 2015 nochmal wieder, Helmut

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  • Folgenden Kommentar von Helmut:
    die unbegrenzte MACHT der GEDANKEN, GEFÜHLE und WORTE, ob ausgesprochen oder aufgeschrieben. Denn diese ERSCHAFFEN erst meine, eure und unsere Welt.

    würde ich gerne etwas ausführlicher behandeln, weil immer wieder der „Gedanke“, wir seien allmächtig, würden alles selbst kreieren usw., auftaucht. Sicher kreieren Gedanken, Gefühle usw. viel – aber einige Fragen gehen dabei unter. Ich würde vorschlagen, daß wir etwas in die Tiefe gehen.

    1. Denken und fühlen wir, oder werden wir gedacht und gefühlt? Wenn ja, von was? Und kreiert dann dieses „Etwas“ unsere Welt, oder wer?

    2. Wenn jemand sagt: „Ich kreiere“, und sein eigentliches Sein noch garnicht gefunden hat – kreiert dann eine Illusion? Und kann das „Ich“ überhaupt kreieren?

    3. Was ist die Motivation dahinter, daß doch recht viele immer wieder schreiben, wie mächtig, kreativ und gottgleich wir wären?

    4. Wer in uns hat die Vorstellung der unbegrenzten Macht der Gedanken und Gefühle? Ist es das Ich oder das Selbst? Wer in uns wünscht sich das und warum?

    Ich bitte um Verzeihung, wenn ich mich in diesem Zusammenhang einige Sachen wiederholen muß.

    Wenn wir uns den Lebensweg eines normalen Menschen anschauen, dann sehen wir, daß in der Jugend meist viele Idealismen da waren. Wenig, sehr wenig davon können wir normalerweise auf unserem Lebensweg verwirklichen. Die Arbeit zum Geldverdienen frißt uns auf, die Vergiftung der Umwelt und unsere möglicherweise mangelnde Gesundheit ebenfalls.
    Gegenüber unseren Idealismen sind wir unglaublichen Beschränkungen ausgesetzt – von Freiheit keine Spur.

    Die erste Untersuchung in uns selbst wäre – liegen wir mit der „Macht“, die wir meinen zu haben, einer Kompensation auf? Weil wir in der Unfreiheit leben, quasi so als Trost?

    Bei der weiteren Frage, wer die Macht hat, kommen wir zu der Erkenntnis, daß wir aus uns selbst heraus nichts tun können. Selbst Jesus, der Vollmacht hatte, sagte, ohne den Vater könne er nichts tun. Wir können also mit unseren Gedanken und Gefühlen höchstens etwas bahnen – aber wir sind nicht die Macht.

    Nun könnte man einwenden, daß wir aus dem Stoff Gottes gemacht sind, und also in gewisser Weise Gott sind. Jein – solange wir in der Trennung sind, wir wir quasi „Gott auf niedriger Stufe“. Und da gehen einige Sachen nicht. Je mehr wir Gott in uns verwirklichen, desto mehr von uns muß sterben – oben ist nur Platz für einen.

    Ein Weg in einer inneren Schule ist im Grunde nichts anderes wie Anleitung zum Selbstmord. Weil nur Platz für einen ist. In gewisser Weise ist es sogar noch schlimmer, weil der Selbstmord bewußt vorbereitet wird.

    Davon abgesehen, es stimmt, daß man durch Disziplinierung seines Inneren mehr Macht gewinnt. Es stimmt auch, daß Energie den Gedanken folgt. Was wiederum viele nicht berücksichtigen ist, daß Energie auch unbewußten Gedanken folgt. Durch die Spannung zwischen Bewußtem und Unbewußtem entstehen somit oft gegensätzliche Befehle.
    Viele glauben nun, daß sie sich und ihr Unbewußtes schon recht gut kennen würden. Dieser Irrtum ist weit verbreitet, und er macht die Sache nicht leichter.

    Noch weniger leicht wird es durch den Gedanken, man müsse und könne alles alleine schaffen. Weil man ja schon Gott in sich hätte…

    Ist Euch übrigens aufgefallen, daß oft in Zusammenhängen mit Kreativität, Gedanken usw. das Wort MACHT fällt? Wer wünscht sich Macht und wofür?

    Wenn jemand erfolgreich esoterischen Selbstmord begangen hat – einer von zehntausend vielleicht – dann hat er vielleicht Macht. Aber sie interessiert ihn nicht mehr, weil sein Wille und Gottes Wille eins geworden ist.

    Als letzte Frage – was würden wir mit einer unbegrenzten Macht der Gedanken und Gefühle anfangen? Bei mir kann ich es sagen – der Kosmos wäre innerhalb einer Sekunde völlig in Unordnung, in der nächsten Sekunde würde er nicht mehr existieren.

    Weil mir das notwendige Wissen fehlt.

    Ein Glück, daß ich diese Macht nicht habe.

    Abschließend – es wäre schön, wenn wir diesen doch ziemlich unnötigen Gedanken langsam fallen lassen könnten. Wir müssen IN der Begrenzung lernen, und wir können sogar in der Begrenzung glücklich sein.
    Praktisch ausgedrückt – wenn jemand unbegrenzt einkaufen gehen kann und seine Zeit unbegrenzt am Computer verbringt, wenn jemand tun kann, was er will – wird er die Disziplin haben, um etwas Nützliches zu tun?
    Andererseits – nehmen wir einen armen Zigeuner, der nichts hat wie eine Gitarre, und sich deswegen von Kind auf damit beschäftigt. Durch die Beschränkung bleibt er dabei und lernt – und spielt mit 20 Jahren konzertreif.

    Ich erlebte einige solcher Gitarristen. Es ist unglaublich, wie die spielen.

    Denkt bitte nochmals drüber nach. Oft hocke ich noch am Computer, wo ich eigentlich Gitarre üben wollte. Weil es leichter ist – verführerischer. Wenn ich den Computer ausschalte, ist die Zeit vertan. Wenn ich Gitarre geübt habe, das Können bleibt.

    Wollt ihr wirklich die Verwirklichung von jedem Mist, der in euren Gedanken und Gefühlen aufsteigt? Vor allem, wo Gedanken und Gefühle nicht der eigentliche Mensch sind?

    Liebe Grüße
    Matthias

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    • lieber Matthias🙂

      Gesundheit steht über allem: Geistig wie auch körperlich und in der eigenen Seele. Wünsch ich erst mal Dir und allen anderen hier nicht nur für 2015 😉

      so, nun zu deinen Worten: Das alles gefällt mir sogar sehr was du hier denkst und sprichst. Um es vorweg zu nehmen, ich denke und empfinde ähnlich wie du: WIR SIND gott-ähnlich aber nicht GOTT-GLEICH ( M A C H T ) !!!

      “ Ist Euch übrigens aufgefallen, daß oft in Zusammenhängen mit Kreativität, Gedanken usw. das Wort MACHT fällt? Wer wünscht sich Macht und wofür? “ – Da gebe ich dir vollends recht, Matthias.

      Politik,Wirtschaft,im Sport,Religionen (nicht alle, aber fast alle) und Esoterische Bereiche – alle verwenden dieses Wort MACHT. Aber was bedeutet für all jene eigentlich “ die Macht haben über…“,
      über WAS denn genau, nicht wahr.

      “ Wenn wir uns den Lebensweg eines normalen Menschen anschauen, dann sehen wir, daß in der Jugend meist viele Idealismen da waren. Wenig, sehr wenig davon können wir normalerweise auf unserem Lebensweg verwirklichen. Die Arbeit zum Geldverdienen frißt uns auf, die Vergiftung der Umwelt und unsere möglicherweise mangelnde Gesundheit ebenfalls.
      Gegenüber unseren Idealismen sind wir unglaublichen Beschränkungen ausgesetzt – von Freiheit keine Spur.

      Die erste Untersuchung in uns selbst wäre – liegen wir mit der „Macht“, die wir meinen zu haben, einer Kompensation auf? Weil wir in der Unfreiheit leben, quasi so als Trost? “

      dem schließe ich noch deine anderen Worte an:

      „Bei der weiteren Frage, wer die Macht hat, kommen wir zu der Erkenntnis, daß wir aus uns selbst heraus nichts tun können. Selbst Jesus, der Vollmacht hatte, sagte, ohne den Vater könne er nichts tun. Wir können also mit unseren Gedanken und Gefühlen höchstens etwas bahnen – aber wir sind nicht die Macht.

      Nun könnte man einwenden, daß wir aus dem Stoff Gottes gemacht sind, und also in gewisser Weise Gott sind. Jein – solange wir in der Trennung sind, wir wir quasi „Gott auf niedriger Stufe“. Und da gehen einige Sachen nicht. “

      Nun ich vermute mal so, jeder Mensch hat Geist (BWS) und ein Herz “ erhalten “ mit denen Jeder Mensch erstmal sein eigenes Leben “ mit-erschafft “ also worauf dieser Mensch sein Leben fokussiert und projeziert, quasi einen eigenen “ Lebens-bilder-rahmen “ erschafft und im Kollektiv dann den größeren Lebens-Rahmen.
      Gedanken und Worte gepaart mit Gefühlen sind wahrlich “ mächtig und mit-erschaffend “ das WISSEN auch die “ dunklen Typen “ seit Zeiten, da brauchen wir uns nur in dieser Welt umzublicken.
      DENN ES HAT IMMER MIT RESONANZ ZU TUN; OHNE WENN UND ABER.
      Ja WIE “ bahnen wir uns nun unseren Lebensweg “ ? – Wir haben alle eine kleinen Anteil des GROßEN SCHÖPFERISCHEN GEISTES ERHALTEN aber GOTT SELBER sind wir nicht denn die ALL-MACHT seiner Energien und seines BWS (Intelligenz, Persön-lichkeit) tragen wir nicht in uns, eher gewisse An-teile davon damit wir in Liebe und Frieden “ mit erschaffen dürfen, gar sollen „.
      Alle sind wir Teile des großen GANZEN, so sehe ich es, nein empfinde ich es.

      Aber um so mehr wir wieder in unsere eigene göttlichkeit in uns kommen um so GRÖßER verstärken sich göttliche Energien und BWS in uns aus, wir haben quasi unser Radio, unser Denk und Sprache Apperat in uns fast ganz leise, wenn nicht gar fast ganz aus – geschaltet und mit jeder leichten “ Erhöhung “ erhöhen wir uns wieder “ schwingen uns wieder in die Höhe “ doch uns wieder auf die volle Lautstärke zu schwingen, so das alles viell. dadurch wieder “ über-tönt “ wird,birgt die Gefahr sich selber wieder zu über-steuern oder über-heblich zu werden, an-maßend in seiner Macht.
      So muss jeder seine eigene Lautstärke finden und diese dann “ Balancieren, aus-gleichen “ wie der Regler an einer Musikanlage. Erst dann “ tönen, schwingen wir wieder in der Ganzheit mit und “ unsere Musik als Mensch “ MACHT dann wieder Freude für alle.

      Kann somit MACHT nur im göttlichen BWS wie eine Waage sein, die rechts und links MACHT in all seinen Arten und Formen immer im Ausgleich hält, im Fluss, in Harmonie (denke dabei auch an die Harmonie-Lehre in der Musik ) ???

      Oder wie Jesus einst sagte “ Wenn ihr Glauben (Geist,BWS,HERZ) habt von der Größe eines Senfkorns dann werdet ihr Berge versetzen können und nichts wird euch un-möglich sein “ Matth. 17 vers 20.

      Wenn Jesus vom Glauben sprach dann unterscheidet sich seiner vom “ Glauben (Aberglauben) dieser Welt “ so wie Tag und Nacht. Glauben und heute sogar Wissen in seiner Ganzheit (was für Jesus ganz klar war und ist) war für IHN das ERHABENSTE WISSEN das Er bekommen und mitgebracht hatte. Für mich ist es so.

      so erstmal schluss, möchte gleich Musik hören

      : https://www.youtube.com/watch?v=xidxAgyITms

      Lg

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      • Lieber Matthias!
        Noch mal hierher kopiert, ist doch sicher besser…..

        Zitat: „..1. Denken und fühlen wir, oder werden wir gedacht und gefühlt? Wenn ja, von was? Und kreiert dann dieses „Etwas“ unsere Welt, oder wer? „...

        Wir werden gedacht und gefühlt, wenn wir unbewusst dahinleben. Da die Gedanken von außen kommen, filtern wir nur das , was unserem momentanen Bewusstseinszustand entspricht, heraus. Und ebenso – denke ich , kreiert unser momentaner Bewusstseinszustand unsere Welt. Wie diese Welt dann oft erscheint, kann man ja gut erkennen. Aber sie verändert sich mit unserem Bewusstseinszustand.

        Zitat: “ 2. Wenn jemand sagt: „Ich kreiere“, und sein eigentliches Sein noch garnicht gefunden hat – kreiert dann eine Illusion? Und kann das „Ich“ überhaupt kreieren? „

        Die Illusion ( oder der konditionierte, unbewusste Mensch ) kreiert ebenso … s. oben.

        Zitat: „3. Was ist die Motivation dahinter, daß doch recht viele immer wieder schreiben, wie mächtig, kreativ und gottgleich wir wären?4. Wer in uns hat die Vorstellung der unbegrenzten Macht der Gedanken und Gefühle? Ist es das Ich oder das Selbst? Wer in uns wünscht sich das und warum?“

        Zu 3. Meine Motivation ist einfach, dass ich das für die Wahrheit halte. Zu 4. Warum sich in zwei – Das Ich und das Selbst aufspalten?

        Ich bin der Ansicht, wir sind göttliche Funken, entstanden aus der Urquelle und wir haben jederzeit und immer die Freiheit, ALLES zu kreieren. Wir allein bestimmen letztendlich über unser Schicksal und zwar durch das , was wir in diesem Augenblick denken und fühlen. Unser Jetzt setzt sich einfach immer weiter fort. Die Seele drängt danach, Erfahrungen zu machen, die sie noch nie gemacht hat. Nämlich um sich zu erweitern und größere Weisheit zu erlangen.

        Mir ist diese Aufspaltung in Ich und Selbst fremd, ich denke eher, dass wir die „vergessenen Götter“ sind, d.h. Wesen, die ihre göttliche Herkunft und wirkliche Kraft vergessen -und sich Leben um Leben in einem machtlosen Opferdasein verfangen haben.

        Das widerspricht natürlich Deinen folgenden Sätzen völlig:

        Zitat: “ Bei der weiteren Frage, wer die Macht hat, kommen wir zu der Erkenntnis, daß wir aus uns selbst heraus nichts tun können. Selbst Jesus, der Vollmacht hatte, sagte, ohne den Vater könne er nichts tun. Wir können also mit unseren Gedanken und Gefühlen höchstens etwas bahnen – aber wir sind nicht die Macht…“

        Hat nicht Jesus auch gesagt: „Ich und der Vater sind eins“?

        Zitat: “ Davon abgesehen, es stimmt, daß man durch Disziplinierung seines Inneren mehr Macht gewinnt. Es stimmt auch, daß Energie den Gedanken folgt. Was wiederum viele nicht berücksichtigen ist, daß Energie auch unbewußten Gedanken folgt. Durch die Spannung zwischen Bewußtem und Unbewußtem entstehen somit oft gegensätzliche Befehle…Viele glauben nun, daß sie sich und ihr Unbewußtes schon recht gut kennen würden. Dieser Irrtum ist weit verbreitet, und er macht die Sache nicht leichter…“

        Damit stimme ich überein. Und das sehe ich auch als unsere Aufgabe an, nämlich immer bewusster und achtsamer zu werden.

        Zitat: „..Als letzte Frage – was würden wir mit einer unbegrenzten Macht der Gedanken und Gefühle anfangen? Bei mir kann ich es sagen – der Kosmos wäre innerhalb einer Sekunde völlig in Unordnung, in der nächsten Sekunde würde er nicht mehr existieren…“

        Es geht ja gar nicht um Macht über andere oder über Situationen, sondern um Macht über sich selbst. Um die eigene Fähigkeit durch die Formen wieder zum Eissein zu gelangen. Und wer die erlangt hat, den gelüstet es nicht mehr um solche Dinge wie Macht über andere..

        Zitat: “ Wollt ihr wirklich die Verwirklichung von jedem Mist, der in euren Gedanken und Gefühlen aufsteigt? Vor allem, wo Gedanken und Gefühle nicht der eigentliche Mensch sind…“

        Nein – das will ich auf keinen Fall, deshalb strebe ich ja auch danach, bewusster zu werden.

        So, das waren meine Gedanken zu Deinem doch recht komplexen Thema, lieber Matthias .

        Alles Liebe von A n g e l a

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        • hallo Angela🙂

          kann mich da nur dir anschließen , so wie du “ denkst, fühlst und wahrnimmst “

          1. “ Wir werden gedacht und gefühlt, wenn wir unbewusst dahinleben. Da die Gedanken von außen kommen, filtern wir nur das , was unserem momentanen Bewusstseinszustand entspricht, heraus. Und ebenso – denke ich , kreiert unser momentaner Bewusstseinszustand unsere Welt. Wie diese Welt dann oft erscheint, kann man ja gut erkennen. Aber sie verändert sich mit unserem Bewusstseinszustand. “

          2. “ Ich bin der Ansicht, wir sind göttliche Funken, entstanden aus der Urquelle und wir haben jederzeit und immer die Freiheit, ALLES zu kreieren. Wir allein bestimmen letztendlich über unser Schicksal und zwar durch das , was wir in diesem Augenblick denken und fühlen. Unser Jetzt setzt sich einfach immer weiter fort. Die Seele drängt danach, Erfahrungen zu machen, die sie noch nie gemacht hat. Nämlich um sich zu erweitern und größere Weisheit zu erlangen.

          Mir ist diese Aufspaltung in Ich und Selbst fremd, ich denke eher, dass wir die “vergessenen Götter” sind, d.h. Wesen, die ihre göttliche Herkunft und wirkliche Kraft vergessen -und sich Leben um Leben in einem machtlosen Opferdasein verfangen haben. “

          3. “ Es geht ja gar nicht um Macht über andere oder über Situationen, sondern um Macht über sich selbst. Um die eigene Fähigkeit durch die Formen wieder zum Eissein zu gelangen. Und wer die erlangt hat, den gelüstet es nicht mehr um solche Dinge wie Macht über andere..“

          alle diese drei Punkte verdienen viel mehr Aufmerksamkeit und die Klarheit endlich wieder DER MENSCH ZU SEIN der wir immer schon gewesen sind. Oder wie du sagst:

          “ Damit stimme ich überein. Und das sehe ich auch als unsere Aufgabe an, nämlich immer bewusster und achtsamer zu werden.“

          um das erreichen zu wollen muss ich kein ewiger “ Hürdenläufer und springer mehr sein „. denn eines Tages nehme ich mir diese Hürden alle nacheinander weg und “ laufe im ewigen Kreis “ des Lebens ganz locker und entspannt mein Leben.. Ist es JETZT unsere Zeit ?
          Ich würde sagen ja 🙂

          tschööö

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    • Hi Matthias,
      Ein absolut tiefgehender Kommentar. Ich sehs ähnlich, natürlich schöpfen,
      manifestieren und kreieren wir Umstände – fragt sich nur, WER in uns?
      Wir kriegen nicht unbedingt, was wir wollen, sondern was wir brauchen.
      Und auch das schaut meistens völlig anders aus, als wir meistens meinen,
      wie es sollte …

      Mancher mag es brauchen, in Armut zu leben, ein anderer braucht es,
      Reichtümer anzuhäufen. Der eine, um zu lernen sich selbst mehr zu schätzen,
      der andere vielleicht, um irgendwann zu erkennen, daß der äußere Wohlstand alleine
      nicht glücklich macht. Letztlich kann jede Situation dem persönlichen Prozess dienen
      und tut es oft auch, dauert halt manchmal etwas .. ^^

      Als letzte Frage – was würden wir mit einer unbegrenzten Macht der Gedanken und Gefühle anfangen? Bei mir kann ich es sagen – der Kosmos wäre innerhalb einer Sekunde völlig in Unordnung, in der nächsten Sekunde würde er nicht mehr existieren.

      Hahaha … DAS unterschreibe ich auch! „Puff“, und wir sind Geschichte.:mrgreen:

      lg,

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  • Hallo,

    immer wenn von Kirche die Rede ist meint man den Glauben, aber die Kirche ist in erster Linie ein Gebäude. Es gibt große, architektonische Meisterwerke Innen und Außen, die einen großen Geist erkennen lassen, wenn sie sich hochaufragend mit Zinnen, Türmen, bemalten Fenstern der ganzen Welt zeigt und sich auch innen der ganzen Welt öffnet. Wer hat sie sich ausgedacht mit all ihren mathematischen Feinheiten, der Menschen-Geist oder doch ein Höherer Geist. Die Gebäude namens „Kirche“ enthalten großen Geist, so wie es die Pyramiden auch tun sollen. Zwei Bedeutungen hat der Name „Kirche“, die eine ist ein Gebäude in das jeder gehen kann und die andere ist eine Institution denen zufällig auch diese Gebäude gehören.

    Einen schönen Tag

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    • hast du schön und richtig beschrieben Petra🙂

      aber es gibt noch eine 3. Bezeichnung für die “ Kirche “

      Im griechischen Text des Neuen Testaments wird mit ἐκκλησία ekklēsía (wörtlich: „die her[aus]gerufene [Versammlung]“, latinisiert Ecclesia) die christliche Gemeinde bezeichnet. Das Wort findet hier sowohl für die lokale Gemeinschaft (Gemeinde) als auch für die universale Kirche Verwendung. Bereits im Alten Testament wurde das Volk Israel aus Ägypten herausgerufen und ab jenem Zeitpunkt die Gemeinde Israel genannt. Die Gemeinde Jesu wird damit als das aus der Welt „herausgerufene“ Volk Gottes gesehen, das sich im Namen Jesu versammelt.

      Als Geburtsstunde der Ekklesia (‚Kirche‘, ‚Gemeinde‘) gilt nach der Tradition der frühen „Kirche“ das der Auferstehung und der Erhöhung Jesu Christi folgende Pfingstfest, das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes.

      Kirche – Ekklesia – die Gemeinde der “ Berufenen „. Heute würde ich sagen “ die Gemeinde der Vollpfosten “ vom obersten rang herab abfolgend🙂
      Aber bitte Vorsicht: nicht alle “ Schildchenträger “ gleich Namens-Christen in einen Sack werfen. Viele meinen es ehrlich mit Liebe-Nächstenliebe-Frieden, sehen jedoch das GANZE BILD “ KIRCHE “ nicht oder wollen nicht sehen.

      Lg

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  • Liebe Angela,

    Stimmt, Jesus soll gesagt haben: „Ich und der Vater sind eins.“ Andererseits hat er gesagt: „Ich kann nichts tun ohne den Vater.“
    Auf der logischen Ebene ist das nur schwer lösbar. Wie kann man eins und trotzdem verschieden sein?

    Weil es mir wichtig erscheint, möchte ich doch auf einige Sätze von Dir eingehen:

    Es geht ja gar nicht um Macht über andere oder über Situationen, sondern um Macht über sich selbst.

    Das wäre der richtige Ansatz – die Macht über seine eigene, niedere Natur. Aber viele meinen eben das nicht. Es ist, lapidar ausgedrückt, so der Wunsch nach unbegrenzter Macht, um das Gefühl der eigenen Ohnmacht und Bedeutungslosigkeit zu überspielen, welches man empfindet.
    Es ging mir in meinem Kommentar darum, daß man die eigene Motivation ergründet, warum man so denkt. Das kann aus richtigen, aber auch aus falschen Ansatzpunkten her sein.

    wir haben jederzeit und immer die Freiheit, ALLES zu kreieren. Wir allein bestimmen letztendlich über unser Schicksal und zwar durch das , was wir in diesem Augenblick denken und fühlen.

    Meine gängige Antwort zum ersten Satz kennst Du – bitte, kreiere mir einen Grashalm. Der zweite Satz – ja… wobei wir im Grunde nur drei Möglichkeiten der Entscheidung haben, zur Wahrheit, zur Lüge oder zur Indifferenz (die lauwarmen werde ich ausspeien aus meinem Munde…).
    WAS dann aber geschieht, wenn wir uns z.B. für den Weg der Wahrheit entscheiden, wissen wir nicht. Wir können uns also für die Richtung entscheiden, aber nicht dafür, wie sich diese Richtung verwirklicht.
    Für mein Gefühl ist unsere „Allmacht“ da ziemlich begrenzt. Was sein wird, falls es möglich ist, auf die Stufe von Jesus zu kommen, weiß ich nicht.

    Die Trennung zwischen Ich und Selbst – natürlich gibt es die in einer Welt der Polarität. Da gibt es noch ganz andere Trennungen, das Ich, welches sagt, ich werde am Sonntag mal früh aufstehen, und das andere Ich, welches dann, wenn der Wecker klingelt, sagt, ja, bin ich denn verrückt. Ich bleibe liegen.

    Die Seele drängt danach, Erfahrungen zu machen, die sie noch nie gemacht hat. Nämlich um sich zu erweitern und größere Weisheit zu erlangen.

    Es kann sein, aber dieser Satz ist mittlerweile schon fast ein Dogma geworden. Jeder sagt es so – aber woher wissen wir es denn? Ist Seele denn nun eine „wissende Substanz“, muß sie sich noch entwickeln oder ist sie schon entwickelt?

    Ich weiß es nicht, aber mir fällt eines auf – daß viele dieser Sätze aus der „neueren Esoterik“ stammen. Sie klingen logisch, sind einfach und man meint dann, etwas verstanden zu haben.

    Wobei noch hinzukommt, daß „Seele“ etwa zwanzig Definitionen hat.

    Die vergessenen Götter.. ich möchte nochmal darauf zurückkommen, daß es nichts außer Gott gibt. Gott existiert in Abstufungen, wobei – wie oben gesagt – die unteren Abstufungen in ihrer Macht sehr begrenzt sind. Der Mensch hat nun – als Abbild Gottes – alle Stufen in sich, aber er fiel in die unteren hinein. Der „Pfad der Rückkehr“ ist immer mit Sterben verbunden, das Sterben von dem, der man meint zu sein.

    Auf dem Pfad der Rückkehr gibt es nun eine Entscheidung – man kann die Schwelle „mit dem Rücken zur Sonne“ oder „der Sonne entgegen“ überschreiten. Die zweiten sind für die Welt verloren, es sind diejenigen, welche sich mit Gott wieder vereinigen. Die ersten sind die, welche „im Werk“ bleiben. Es sind die Diener Gottes.

    Nebenbei – gegen das Wort Diener herrscht durch Mißbrauch eine ziemliche Aversion. Aber was ist ein freiwilliger Diener im Gegensatz zu einem Sklaven?

    Für die Entfaltung Gottes brauchen wir ein Bewußtsein auf der Stufe, welche verwirklicht wird – anders ist es nicht möglich. Wir brauchen also auch ein Bewußtsein in der Polarität, damit die Polarität sich verwirklichen kann.

    Anders ausgedrückt – vielleicht sind wir die „Kristallisationskeime“, in denen sich Gottes Bewußtsein in den Realitäten entfaltet?

    „Das Universum wurde für den Menschen geschaffen und nicht der Mensch für das Universum.“

    Wir können nicht, wenn wir eine bestimmte Realität verwirklichen, ein unbegrenztes Schöpferpotential haben. Weil jedes in Erscheinung treten eine Begrenzung der unendlichen Möglichkeiten ist – welche allein Gott hat. Und, wie vorhin gesagt – auf jeder Ebene gibt es nur begrenzten Möglichkeiten der Kreation, welche durch die Gesetze der Ebene bestimmt sind.

    Es gibt allerdings – sehr wenige – Menschen, welche sich auf verschiedenen Ebenen aufhalten können. Aber wie es heißt – der Preis ist das Leben, die Belohnung der Tod.

    Gut – im Grunde ist es nicht weiter wichtig, ob wir nun unbegrenzte Schöpfermöglichkeiten haben oder nicht. Praktisch wirkt sich das auf der Erde bisher so aus, daß die Summe der Bewußtseine die Welt auf der Ebene hält, auf der sie ist – und diese Ebene ist kritisch.
    Auch die höheren Bewußtseine können sich diesen Gesetzen nicht entziehen – ein Teil von ihnen leidet auch mit, und wenn eine Atombombe fällt, sind alle gleichermaßen betroffen – gut oder böse. Der Unterschied ist nur, daß ein wacher Mensch mit einem Teil noch im Massenschicksal steht, mit dem anderen Teil sich aber damit nicht mehr identifiziert – also frei ist.

    ———————————————-

    Und nun sitze ich gerade da und frage mich – ist das, was ich schreibe, nützlich? Nicht sehr, fürchte ich – wenn jemand irgendwas täglich übt hat er mehr davon wie das zu lesen, was ich nun darüber meine.

    Mich tangiert die Frage der Macht nicht so, mit Begrenzungen allerdings hatte ich immer Schwierigkeiten und mußte – und muß noch – lernen, diese Begrenzungen zu akzeptieren. Die Kreativität ist schon allein durch die Zeit begrenzt, Gitarre üben z.B., das dauert. Und persönlich bin ich mehr wie froh darüber, daß sich jemand anders um den Kosmos und das Ganze kümmert.

    Möchte ich Macht? Ich muß gestehen, daß ich gerne mal den Leuten in den Hintern treten würde, die mir hier die Bude mir W-Lan verpesten. Wenn ihr euren Nachbarn W-Lan oder Dect zumutet, dann fühlt euch bitte auch in den Hintern getreten. Oder diejenigen, welche die Luft und den Boden verpesten. Und an dem Groll, daß mein Schicksal an das von Menschen gebunden ist, welche andere durch ihre Unbewußtheit oder ihren Egoismus schaden, muß ich noch arbeiten. Akzeptieren, daß es so ist.
    Da bin ich noch nicht ganz durch… Ansonsten interessiert mich Macht nicht sehr.

    Aber hier ist es mal angebracht, euch danke zu sagen – viele Dinge wurden mir erst richtig klar, nachdem von euch Fragen, gegensätzliche Anschauungen und Anregungen kamen. Beim Schreiben der Antwort wurde mir vieles erst bewußt. Für mich stimmt es – manche Dinge klärten sich in meinem Inneren erst, nachdem sie von außen angeregt wurden.

    Liebe Grüße euch allen
    Matthias

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    • Lieber Matthias !

      Zitat: “ Und nun sitze ich gerade da und frage mich – ist das, was ich schreibe, nützlich? Nicht sehr, fürchte ich – wenn jemand irgendwas täglich übt hat er mehr davon wie das zu lesen, was ich nun darüber meine…“

      Darüber musste ich sehr lachen….:D Genauso ist es tatsächlich ! Und ich kann mir gut vorstellen, dass der Buddha jegliche Spekulationen über den Anfang der Welt und das Ende der Welt immer mit einem lächelnden Schweigen beantwortet hat, höchstens darauf verwiesen hat , dass man es eines Tages selbst erfahren könnte und erst dann hätte es seinen Wert.
      Und die Philosophie besaß eine große Blüte zu seiner Zeit, die klügsten Geister debattierten endlos über die Daseinsfragen.

      Nun lebe ich ja auch noch ziemlich viel im Kopf, den ich dabei bin, auf den ihm gebührenden Platz zu verweisen , (Diener!)🙂 – und es reizt mich doch immer wieder, auch ein wenig mitzuphilosophieren, und zwar aus dem von mir als wahr akzeptieren Verständnis heraus, welches ich in meiner gnostischen Schule (RSE) erfahren habe.

      Du sprichst die Seele an.
      Vielleicht müssten wir erst einmal klären, was der Begriff „Seele“ jeweils für uns beide bedeutet. Das kann ja sehr verschieden sein, wie Du schon schreibst…

      Für mich ist das Göttliche, die Quelle, gleichbedeutend mit Geist, ( nicht Seele) . Nennen wir es ruhig Gott, wie im allgemeinen Sprachgebrauch üblich ist . Gott ist die Totalität des Gedankens, die Quelle von allem. Aber WIR, die Lichtpartikel, die aus dem ursprünglichen Licht Gottes hervorgingen, sind fähig, von dem Gedanken Gott alles zu nehmen und in der Form zu erschaffen.

      ( Durch die 7 Ebenen hindurch erschufen wir die Welten, (Involution) – auf der 3. Ebene blieben wir stecken, anstatt den Weg wieder zurück zur Quelle zu gehen,(Evolution) – und da stehen wir jetzt, ziemlich ratlos, trotz all der großen Lehrer, die uns den Weg zurück zeigen wollten… ( Deine Abstufungen und Ebenen ?) Aber das ist ein anderes Thema….)

      Gott ist die Substanz, die Gedanken -Masse aus der alle Dinge kommen. Liebe brachte in Gott die Sehnsucht hervor, sich zu umfassenderer Existenz zu erweitern. Die Ur-Essenz Gottes ist also Liebe und aus dieser Bewegung der Liebe wurden wir alle geboren.
      Wir sind demnach direkte Nachkommen oder „Ableger“ dieser göttlichen Quelle , die im „Nachdenken“ über sich selbst zu Licht wurde. Der göttliche Geist erweitert sich durch uns, die Lichtfunken ,kontinuierlich und wird durch jeden von uns mehr.

      Doch wir hätten niemals Erfahrungen machen, schöpferisch tätig sein können, wenn in uns der göttliche Geist, der immerwährende Strom der Liebe Gottes nicht in einen Ruhezustand gelangt wäre ,- und so „entstand“ unsere Seele.

      Die Seele ist somit eine Art Speicher in uns, ein „Gedächtnis“, welches jegliche Erfahrung in Form von GEFÜHLEN speichert. Und nur dadurch sind wir fähig, zu erschaffen, Erfahrungen zu machen, einen Gedanken über das Gefühl zur Schöpfung hin zu erweitern.
      Ich denke, Gott hat die Universen nicht erschaffen, Gott IST die Universen. Wir, die Lichtfunken haben das selbst getan, aus unseren eigenen Gedankenprozessen heraus, indem wir es in unseren Seelen gefühlt haben. Und zwar über Äonen von Zeit hinweg … – oder besser gesagt in einer Ewigkeit des Jetzt,.

      Das ist meine Anschauung der Schöpfung , nur ganz stichwortartig umrissen ,- und und ich bin mir bewusst, dass es unzählige andere Varianten gibt. Eines Tages werden wir es wissen und „schweigend lächelnd“ verlasse ich nun diese philosophische Ebene …. 🙂🙂🙂

      Liebe Grüße von Angela

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      • Liebe Angela,

        Aber WIR, die Lichtpartikel, die aus dem ursprünglichen Licht Gottes hervorgingen, sind fähig, von dem Gedanken Gott alles zu nehmen und in der Form zu erschaffen.
        (lacht) Wo bleibt denn nun der Grashalm, den ich Dich bat, mir zu erschaffen? Und bin ich nicht bescheiden?
        Ich weiß, das ist ein fieser Wunsch…

        Etwas gestaunt habe ich bei Folgendem:
        Ich denke, Gott hat die Universen nicht erschaffen, Gott IST die Universen. Wir, die Lichtfunken haben das selbst getan, aus unseren eigenen Gedankenprozessen heraus, indem wir es in unseren Seelen gefühlt haben.
        Also wenn Gott die Universen nicht erschaffen hat, aber Gott die Universen ist, wir aber wiederum die Universen geschaffen haben, dann haben wir nach allen Gesetzen der Logik Gott erschaffen…

        Gott ist mehr wie die Universen – und er ist auch nicht unpersönlich.

        Ich persönlich neige ja dem Modell der Veden zu – daß der unbenannte Gott (Mahavishnu) die Universen ein- und ausatmet. In jedem Universum ist ein Brahma – ein Sohn Gottes, der Gott unserer Bibel – der alles weitere dann erschuf.

        Paul Brunton beschrieb ähnliches, als er ein Erlebnis schilderte, wo Gott ihm zeigte, wo er selbst entstanden ist. Auch er schrieb von verschiedenen Universen, die jeweils einen Gott haben.

        Als drittes – um es ganz kurz anzureißen – spricht das Tchan von verschiedenen Universen. Das allerdings auch praktisch – die haben Methoden entwickelt, um das Universum zu wechseln. Die verschwinden dann aus diesem hier. Es spielen dabei auch Gesten oder „Siegel“ eine Rolle – seltsamerweise liegt Magie auch im Körper – mit denen bestimmte „Risse“ erzeugt werden können.

        Eines dieser „Siegel“ fand ich zu meiner Verwunderung auf folgender site:
        http://waldweltfestival2013.blogspot.de/2013_03_01_archive.html
        (bischen runterscrollen, dann sieht man eine Hand, welche drei Finger hochhebt).
        Es ist das sogenannte Dämonensiegel, allerdings mit der falschen Hand angezeigt und ohne Beschreibung, wie man die Hand bewegt. Ich komme deswegen darauf, weil mich dieses Siegel mal aus einer sehr üblen Situation befreit hat.

        Kurz und gut, für mich deuten einige Dinge darauf hin, daß das vedische Weltbild der Realität am nächsten kommt. Wunderbar beschrieben in Armin Risi’s: Gott und die Götter.

        Aber wie auch immer – bei meiner Tradition stellt sich die Frage überhaupt nicht. Ohne Ehrfurcht – ich meine nicht Kriecherei – kann man sich von den alten Traditionen her gesehen diesen Dingen nicht nähern. Und ohne Dankbarkeit und Sehnsucht geht garnichts. Und über Gott zu spekulieren – hier kann ich mir es erlauben, in einer Schule würde ich mich hüten – das Ergebnis könnte ein flammender Hintern sein. Ein Lehrer kann ganz schön zutreten.

        Die Ebenen, um nochmal kurz darauf zu sprechen zu kommen, sind äußerst wichtig. Immer wieder erlebe ich hier, daß Diskussionen in der Art geführt werden: Sind wir frei oder unfrei?
        Das nenne ich auf einer Ebene diskutiert – beides ist falsch. Denn auf einer Ebene SIND wir unfrei, auf einer ANDEREN können wir frei werden. Die Ebenen sind keine linearen Weiterentwicklungen, es sind Quantensprünge in etwas ganz Anderes. Deswegen können wir zwar unsere Vorstellungen von Gott oder irgendetwas haben, aber ein lineares Weiterdenken wird der Wirklichkeit nicht gerecht werden. Mit der Verwirklichung einer anderen Ebene verändert sich alles.
        Erst wenn wir verstehen, daß wir die Möglichkeit haben, auf verschiedenen Ebenen zu leben – wie schon einmal gesagt, mit jeweils EIGENEN Gesetzen – können wir auch die Literatur verstehen, die auf mehreren Ebenen spielt.
        Der „normale“ Mensch liest nur eine Ebene.

        Dies in aller Kürze
        Mit lieben Grüßen
        Matthias

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        • Lieber Matthias !

          Nur kurz, ich habe heute noch so viel vor….

          Zitat: „….dann haben wir nach allen Gesetzen der Logik Gott erschaffen…“

          Logisch wäre das schon,🙂 . Aber meiner Ansicht nach ist ALLES Gott, eben auch wir, die „Göttlichen Funken“ . Keine Trennung, keine persönliche Gottesvorstellung.

          In meiner gnostischen Schöpfungsauffassung sind wir die Teile oder Söhne/Töchter Gottes , die Lichtwesen, die aus der ursprünglichen Schöpfung direkt hervorgingen.
          Wir hatten von Anfang an die zielbewuste Intelligenz, jedes Ideal, das wir uns in Gedanken ausmalen konnten, als Materie zu erschaffen. Und das taten wir auch ca. 10 1/2 Millionen Jahre durch die sieben Ebenen des Erschaffens hindurch, um Gott, den Gedanken, durch unsere Erfahrungen ( die niemals eingegrenzt oder bewertet werden) zu erweitern.
          Doch nun – auf der dritten Ebene, der Ebene der Polarität haben wir uns im Materiellen, im Daseinskampf, im Urteilen und Verurteilen verfangen und DESHALB sind wir auch nicht mehr fähig, Deinen „GRASHALM“ zu erschaffen.
          Es ist durchaus möglich, etwas zu manifestieren, was ja viele überragende Geister bewiesen haben. Denk an Jesus, denk an die großen Meister im Himalaya, die Yogis etc.
          Verschiedene Universen mit jeweils einem anderen Gott ? Hm ! Interessanter Gedanke….. EINEN anderen Gott gibt es ja schon im Judentum…. (?)

          Ja, wir müssen Quantensprünge im Denken machen, da hast Du vollkommen recht.

          Über das, was Du die Ebenen ( nicht zu verwechseln mit den 7 Ebenen, von denen ich sprach) schriebst, muss ich später noch mal intensiver nachdenken…

          Alles Liebe von Angela

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  • Ich wünsche allen hier ein schönes Jahr 2015!

    Matthias, den Groll kenne ich recht gut. Vorallem wenn Menschen dann alle möglichen Ausflüchte und Ablenkungen bringen um die Verantwortung nicht übernehmen zu müssen. Nach dem Motto „Ja aber mein Nachbar ist noch viel schlimmer!“. Oder wenn man jemanden dezent auf etwas hinweist und dann kommt „Aber du hast vor 10 Jahren…“. Diese absolute Verweigerung der Anerkennung.. es tut einfach weh.^^

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  • Liebe Angela, lieber Matthias,

    Zitat Angela:
    Ich denke, Gott hat die Universen nicht erschaffen, Gott IST die Universen. Wir, die Lichtfunken haben das selbst getan, aus unseren eigenen Gedankenprozessen heraus, indem wir es in unseren Seelen gefühlt haben.

    Zitat Matthias:
    Ich persönlich neige ja dem Modell der Veden zu – daß der unbenannte Gott (Mahavishnu) die Universen ein- und ausatmet. In jedem Universum ist ein Brahma – ein Sohn Gottes, der Gott unserer Bibel – der alles weitere dann erschuf.

    Für mich persönlich sind beide zitierte Aussagen stimmig. Die Frage ist doch wohl eher, welchen Betrachtungsstandpunkt man im Focus hat.
    Angela beschreibt was Gott ihrer Meinung nach ist, nämlich ALLES und Matthias beschreibt den unbenannten Gott (der meiner eigenen Ansicht nach ALLES ist), der mit ein- und ausatmen Veränderung und Bewegung symbolisiert.
    Liebe Angela, ich bin ja sehr für Gedankenprozesse zu haben, aber ob man es auf dieser Ebene schon so nennen kann, da wäre ich doch sehr vorsichtig… Aber auf jeden Fall scheinen es Prozesse zu sein, mir wäre hier das Wort Bewusstseinsprozess stimmiger.
    LG

    PS: Euch und allen Anderen ein gesundes, fried- und freudvolles Jahr.

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  • Liebe Angela, liebe Monika

    Danke für Eure Antworten. Die Modelle sind offensichtlich doch ziemlich verschieden – was mich immer irritiert ist die Tatsache, daß alle diese Modelle von Menschen herkommen, welche höhere Sinnesfähigkeiten haben. Und alle sagen was anderes…

    Aber es ist wirklich momentan nicht so wichtig – es ist auch eine Müdigkeit auf dieser site gerade erkennbar, die ich auch in mir bemerke. So, als ob dieses Thema gerade nicht mehr an der Zeit wäre, als ob es jetzt um anderes ginge.

    Jedes Thema, alles, hat seine Zeit. Und etwas hat sich jetzt wieder verändert, ist gegenwärtiger geworden. Vielleicht spüren das noch andere.

    Wenn ich das in mir richtig spüre, geht es momentan eher daran, mit dem zu arbeiten, was gerade da ist – ganz egal, was. Es geht um das Leben an sich. Und Freude daran zu empfinden. Ich selbst empfinde gerade beim Aufräumen Freude und daran, daß ich ein Zimmer mit Heizung habe, zu essen, und eine Kneipe, wo ich andere Menschen treffen kann.
    Ganz banale Sachen.
    Mehr brauche ich im Grunde nicht. Es ist in heutigen Zeiten nicht selbstverständlich. Aber arbeiten wir mit, damit es selbstverständlich auch für die Menschen wird, welche nicht wissen, wie sie den nächsten Tag überleben sollen.

    Nichts ist selbstverständlich – wenn uns das mehr bewußt wird, dann beginnen wir auch die Wunder wieder zu sehen. Dann kann es sein, daß mitten im schlimmsten Schmerz plötzlich eine große Freude und Dankbarkeit uns erfüllt.

    Liebe kann nur aus einem aufgerissenen Herzen strömen.

    Wir alle haben Schmerzen. Oft haben sie uns erst auf den Weg gebracht.

    Seid von Gott gesegnet, und alles Liebe für das neue Jahr

    Matthias

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    • Das hast Du wunderbar beschrieben, lieber Matthias !

      Mich beschlich nachher auch schon das Gefühl, dass diese Spekulationen über die Entstehung der Welt, die Schöpfungsgeschichte etc. eigentlich in unserem jetzigen Stadium der ( wirklichen) „Menschwerdung“ völlig unwichtig sind. Sie kitzeln unseren Verstand, aber bringen sie uns auch nur etwas weiter? Wohl kaum. Im Grunde sind sie eine Ablenkung vom SEIN und von den Wundern in der Gegenwart.
      Sehr schön beschrieben von Dir und vielen Dank, dass Du wieder daran erinnert hast..

      Alles Liebe von A n g e l a

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    • Lieber Matthias,

      Danke für Eure Antworten. Die Modelle sind offensichtlich doch ziemlich verschieden – was mich immer irritiert ist die Tatsache, daß alle diese Modelle von Menschen herkommen, welche höhere Sinnesfähigkeiten haben. Und alle sagen was anderes…

      Ich habe da weniger ein Problem mit, denn jeder dieser Menschen hat seine eigene Sichtweise, seinen eigenen Filter und seinen speziellen Zeithintergrund, in welchem die Modelle entstanden.

      Danke Matthias für deinen so treffenden Text zum Jahresbeginn.
      LG

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      • Liebe Monika, lieber Matthias!

        Also mich irritiert es auch. Viele dieser Menschen sagen ja nicht, „ich glaube, dass es so ist“, oder „nach meiner Wahrnehmung könnte es so sein“, sondern sie behaupten zu wissen. Natürlich liegt es am Umfeld und den eigenen Filtern, aber sie sind nicht bewusst genug, dies auch noch zu erkennen. Oder sie verschweigen es, damit die Menschen glauben .. .. ?

        Nachdem ich da und dort hineingeschnuppert habe, konnte ich mich gar nicht für ein Modell entscheiden, und ich fühle mich recht wohl dabei, einiges nicht zu wissen und es auch nicht wissen zu müssen. Es hat halt seine Zeit gedauert um an diesen Punkt zu kommen.

        Liebe Grüße
        Veron

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    • Sehr gute Darstellung der Jetzt-Zeit, lieber Matthias…..!!!

      ….“ Ich selbst empfinde gerade beim Aufräumen Freude und daran, daß ich ein Zimmer mit Heizung habe, zu essen, und eine Kneipe, wo ich andere Menschen treffen kann.“

      Gestern Abend, als ich bei recht frischem Wind, noch einmal auf dem Balkon war, um mir ein Bier zu holen…..kam mir augenblicklich in den Sinn……“wie es den vielen Obdachlosen hier in Berlin gerade ergeht…..wo sie denn mit einem Minimalschutz hier in der Stadt und einigermaßen in Ruhe gelassen, schlafen können.“…..und was würde ich in dem Fall, jetzt an ihrer Stelle tun….wo fände ich Unterschlupf usw.

      Und ich war ebenfalls in so unglaublich und demütiger Dankbarkeit…..dafür dass ich so gut gesättigt war für heute…..und in meinem warmen Zimmer bei wohliger Temperatur, das gekühlte Bier genießen und mir bei einer rundum Kerzenbeleuchtung, vor dem zu Bett gehen, noch ein schönes Hörspiel anhören konnte…..

      ….und schon sehr lange, lebe ich eigentlich nur noch von Tag zu Tag so…..und jeden Abend überkommt mich diese fast schon ekstatische Dankbarkeit erneut…..ich möchte nicht schon wieder Namen nennen…..aber seit 3-4 Jahren, kümmert sich da Jemand um mich…..und ernährt mich tagtäglich…..auch wenn ich an so manchem Morgen….(meist zum Monatsende)…..selbst noch nicht einmal weiß, wie am Abend überhaupt etwas Essbares auf meinen Tisch kommen sollte…..aber mein inniges „Vertrauen“ darauf, wurde seitdem noch enttäuscht !…….und dass macht einen, dann auch ganz automatisch demütig, dankbar und sehr glücklich…..auch wenn man auf logischer Ebene, niemals erklären können wird, wie dies nun wirklich funktioniert ?

      Wie gesagt, hast Du sehr schön beschrieben…..fühle mich heute, damit sehr verbunden….Danke !!!

      lg johannes

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  • lars nietzschmann

    Im grunde ist es so das unser seelisches energetisches bewusstsein komplett reifen muss üm vollkomme erfahrung zu sammeln. das ist unsere ureigenste geistige natur!
    allerdings wird die nur erreicht WENN:
    1. die seele so lange schon auf erden wandelt, bzw. wieder geboren wird, bzw. das universum verschwendet garnichts also wirst du solange wiedergeboren bis du von 1 bis durch den tod oder auch die letzte erfahrung die ich spüren und erfahren will durch die natürliche ausklingen.
    2. wenn sie nicht aus dem leben gerissen wurde sondern friedlich aus müdigkeit, und der beinahen vollkommenheit sterben ihren tempel verlassen darf.
    3. das uns seit nun über 60 Jahren von den Amerikanern Wissen vorenthalten wird. das solltet ihr euch klar machen.
    4. und ihr steckt mit drin.

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