Eine neue Welt

neu

geschrieben von Renate:

Jetzt ist doch wieder mehr als ein Jahr vergangen seit meinem letzten eigenen Artikel und nein, ich bin nicht in die fünfte Dimension entschwunden, auf den Jupiter ausgewandert oder von Ausserirdischen entführt worden, sorry🙂.

Mein längeres „Schweigen“ wurde durch tiefe persönliche Prozesse und Veränderungen ausgelöst und ich brauchte einfach Zeit, mich neu zu orientieren und mein Leben wieder in einigermaßen „geordnete Bahnen“ zu lenken. Ich hatte gerade noch genug Energie übrig für die Arbeit mit meinen Klienten und den CoReOn Gruppen. Mein Blog ging dabei leider etwas unter. Mein Innerer Schreiber verschwindet einfach während solcher Phasen und dann ist da nur Leere, Nada, Niente, Nothing, Nichts.

Ein herzliches DANKESCHÖN an all meine treuen Leser und Besucher auf dem Blog während dieser Zeit, wo es fast nur noch „Steven Black“ Artikel gab. Steven und ich haben eine uralte, tiefe Seelenverbindung und ich habe das Privileg, ihn ein Stück seines Weges begleiten zu dürfen, also darf er sich auf meinem Blog auch „etwas breit machen“🙂. Seine Erfahrungsberichte von der „Front“ sind ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, was man erleben kann, wenn man sich wirklich auf diesen Prozess der Bewusstseinsveränderung und des Abstiegs von Geist in Materie einlässt.

Eine neue Welt

Um es gleich vorwegzunehmen, das hier geschilderte ist eine subjektive Wahrnehmung, meine Wahrnehmung des Kosmos’ und all der Wesen die darin enthalten sind. Es ist rein mein Verständnis über die Schöpfung, Gott, den Aufbau des Universums und kann (und wird) sich immer wieder ergänzen oder sogar total verändern, so wie ich mich auch weiterentwickle und verändere. Wer es liest, bitte erlaube dir – und auch mir – den Raum, etwas anderes, neues zu lesen. Erst mal etwas “sitzen lassen“, bevor das liebe Gehirn es sofort in “möglich” oder “unmöglich” zerrupft, zerteilt, kommentiert und verwirrt.

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Irgendwann im September 2012 bin ich eines Abends (ganz spontan im Bett vor dem einschlafen) aus dieser Welt in eine andere gewandert. Ich sah mich über eine Brücke gehen, die sich nach jedem Schritt sofort hinter mir auflöste und auf einmal war ich auf der anderen Seite. Hinter mir schlossen sich riesige Flügeltüren mit einem sehr lauten Knall. Ich wusste auf einmal ganz klar, dass ich meine alte Welt verlassen hatte und mich jetzt in einer neuen/anderen befand. Welche neue Welt – keine Ahnung. Man könnte es natürlich auch als eine andere Bewusstseinsstufe bezeichnen, aber für mich was es wirklich so, als ob ich eine andere Welt betrete. Ich konnte kaum etwas um mich herum sehen, außer meine Füße und ein kleines Stück Weg vor mir, der Rest war wie in einen dichten Nebel gehüllt.

Es fühlte sich anders an, leichter, ruhiger, feiner, klarer, aber auch unbekannt und diffus. Das Schönste aber war diese tiefe Stille und der Frieden. Dann bin ich irgendwann eingeschlafen. Dieser Zustand von Stille blieb auch am nächsten Morgen erhalten und dauerte letztendlich über ein halbes Jahr lang an. Stell dir vor, kein EndlosGeschnatter und Getöse mehr in meinem Kopf, keine langen Selbstgespräche, keine 10 Gedanken die simultan um Aufmerksamkeit heischen, kein wenn und aber und überhaupt. Einfach nur tiefe Zentriertheit, Innerer Friede, STILLE. Ein Zustand, der mich total bewegte und den ich die letzten 25 Jahre gesucht habe. Ich fühlte mich zum ersten Mal in meinem Leben so richtig glücklich und zufrieden. Mein Bewusstsein hatte eine Brücke geschlagen, zwischen der Welt, die vergeht und dem Neuen, das gerade erschaffen wird.

Das große ABER kam dann allerdings in der Form des sogenannten normalen, praktischen Lebens. Es wurde nach und nach immer schwieriger den Alltag zu bewältigen. Normale Körperbedürfnisse wie Essen, Toilette, Baden, wurden auf einmal zu einem größeren Projekt. Der Impuls dafür war immer klar zugegen, aber die Aktion, die darauf folgen sollte, dauerte immer eine kleine Ewigkeit und war wirklich mit Fokus und Anstrengung verbunden. Einkaufen gehen und solche Dinge wurden fast ein Ding der Unmöglichkeit. All die normalen täglichen Aktivitäten verloren komplett an Wichtigkeit, alles erschien irgendwie bedeutungslos und es gab kaum einen Impuls mehr, etwas zu wollen oder zu tun.

Meine energetisch/spirituelle Arbeit mit meinen Klienten wurde immer komplizierter. Ich vernahm alles was meine Klienten mir sagten, war auch ganz klar darüber was mit der Person (nicht) in Ordnung war, aber ich sah fast niemals einen Grund zu handeln. Es war mir auf einmal unmöglich all die Dunkelfelder, Besetzungen, Wunden, Parasiten und Anhaftungen, die ja immer so zahlreich in jedem zugegen sind, wahrzunehmen. Ich verstand mehr und mehr, dass sie auf dieser Ebene des Bewusstseins nicht mehr zugegen sind. Es wurde immer klarer, warum die östlichen Weisheitstraditionen das Leben hier und all die Probleme in und mit unseren Körpern als Illusion darstellen und als Maya betrachten. Es ist wirklich so, als ob all das Zeugs auf höheren Bewusstseinsstufen nicht mehr existiert. Es ist einfach alles o.k., Eins, nichts ist nicht in Ordnung, egal wie schlimm es scheinen mag.

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Es wurde auch zunehmend schwieriger zu sprechen, denn in diesem Bewusstsein braucht man keine Sprache. Ich war so tief mit allem verbunden, dass Sprache und mentale Konzepte sich einfach auflösten. Es bedurfte wirklicher Anstrengung und Konzentration, meinen Mund zu bewegen. Vielleicht ein toller Zustand wenn man „nur“ meditiert und keine Klienten hat, total unmöglich in einer Human Energetiker Praxis und mit Gruppen.

Während dieser Zeit wurde mir auch bewusst dass ich eigentlich alles, was für Runde Eins in diesem Leben vorgesehen war, erfüllt hatte. Höheres Selbst kommunizierte ganz klar, dass ich die Wahl hatte zu gehen (diese Welt zu verlassen) oder zu bleiben. Aber wenn ich mich entschied zu bleiben, wie wollte ich dann leben? In diesem Zustand, der wundervoll war, aber total lebensuntauglich, außer man lebt in einem Kloster oder Tempel und wird von anderen versorgt, konnte ich meinen Klienten wirklich nicht mehr dienen und wie dann überleben? Also stellte sich die Frage, ob ich bereit war nur noch als „Wunderwutzi“ dazusitzen und Om zu singen🙂 oder mich auf etwas Neues einzulassen, was immer das Neue dann auch sein mag.

Dieser Prozess des Klarwerdens dauerte einige Zeit an. Nach ungefähr sechs Monaten erwachte ich eines Morgens ganz klar mit dem Gedanken, dass ich noch eine Weile länger bleiben werde und dass Phase Zwei meiner Erdeninkarnation nun beginnen wird. Und gleich an diesem Nachmittag war ich auf einmal „schwuppsdiwupps“ wieder in einem anderen Bewusstseinszustand. Es fühlte sich wirklich an, als ob ich Stufen hinunter rasseln würde und es war physisch schmerzhaft und unangenehm. Ich war in Panik und wollte sofort wieder in den vorherigen Zustand, in die nun schon gewohnte Stille, aber nix da, all die alten „Freunde in meinem Kopf“ waren wieder da. Also echt, ich habe alles versucht, was ich da so in meinem Repertoire hatte, meditierte für Stunden, nichts, schimpfte mit Creator was das Zeugs hielt, nichts. Ich hörte nur meine wohlbekannte Innere Stimme, die mich ach so liebenswürdig darauf hinwies, dass wir das so entschieden hätten und der Weg sei jetzt eingeschlagen. Als ob ich das nicht schon wusste.

Die darauf folgenden Tage und Wochen waren echt furchtbar. Ich wollte diese Erde sofort und für immer verlassen. Ich dachte wirklich, es keine Sekunde länger ertragen zu können, vor allem da ich jetzt doch etwas Anderes gewohnt war. Ich nehme an so geht es vielen von uns, wenn wir hier auf der Erde ankommen. Aus diesem Licht und Wohlbefinden hinein in die Dichte, Schwere und Kälte. Aber nach und nach gewöhnte ich mich daran, wurde ruhiger und bemerkte, dass es doch nicht mehr der gleiche Bewusstseinszustand war, den ich vor September 2012 hatte. Ich konnte jetzt schnell und einfach zwischen den Zuständen tiefen Friedens und Stille, in die „lauteren“ und aktiveren Bewusstseinszustände hin und her wechseln. Nach einigen Wochen war ich auch dankbar, wieder „normal“ mit meinen Klienten arbeiten zu können. Ich weiß, das mag jetzt etwas schräg klingen, aber was ich für normal halte, ist für andere vielleicht nicht normal. Ich war es gewohnt simultan in mehrere Dimensionen blicken zu können, mich mit allen möglichen nicht-physischen Wesen zu unterhalten, die Kondition der Chakren und feinstofflichen Körper genau zu sehen und zu wissen, was mein Klient jetzt braucht usw., denn ich war ja schon jahrelang multidimensional unterwegs gewesen.

Im Frühjahr 2013 begann sich nun auch ganz klar abzuzeichnen, dass wir nicht in die fünfte Dimension aufgestiegen sind, wie von so vielen vorhergesagt. Ich bin überzeugt davon, dass es viele Menschen auf dem Planeten gibt, die einen enormen Schub und Erweiterung des Bewusstseins in 2012 erlebt haben. Viele fühlten allerdings absolut gar nichts und tiefe Wellen der Enttäuschung begannen, sich in der spirituellen Community auszubreiten. Das Gemisch aus einem Gefühl von Verrat aus den höheren Welten und Desillusion war wie eine Giftwolke, der keiner entkommen konnte. Man hatte sich so angestrengt, sich über Jahre hinweg bemüht, meditiert, endlose Therapien über sich ergehen lassen, zig Workshops besucht, sehr viel Geld für all das ausgegeben, den Partner zum Tantra geschleppt, beim Universum bestellen gelernt und sich „The Secret – Das Geheimnis“ einverleibt – jenes war dann doch nicht mehr so secret, aber hey, ein unglaublicher Verkaufsschlager. Trotz all der Bemühungen bekamen wir nicht den versprochenen Aufstieg in die fünfte Dimension, Licht, Liebe und endloses Glück, wo all das Böse sich von selbst erledigt hat. Viele begannen sich von Spiritualität und Esoterik abzuwenden, gingen wieder zu mainstream Religionsformen zurück oder einfach in ihre altbekannte Welt der Arbeit, Haushalt, Beziehung, Kinder ..

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In den letzten zwei Jahren fällt mir verstärkt auf, dass immer mehr Menschen in meine Praxis kommen, die voller Frust und Verzweiflung sind, weil sie in ihrer persönlichen Evolution nicht mehr weiter kommen. Sie waren bei so vielen spirituellen Lehrern, Schamanen, Energetikern, haben endlose Seminare und Transformationen hinter sich – und trotzdem haben sie jetzt die Erfahrung gemacht, dass ihr Leben nach 2012 immer noch das Gleiche oder ähnlich ist wie vorher. Sie haben wirklich mein volles Mitgefühl, denn ich verstehe diese Verzweiflung gut. Es ist so ähnlich, denke ich, wie in einer langjährigen Beziehung, wo man hineinbuttert und hineinbuttert und das Resultat am Ende ist doch Trennung oder Resignation.

Sie sind wütend, wollen natürlich als letztes von mir hören, dass sie wieder zurück müssen und Schritte wiederholen, denn der Emotionalkörper und seine Wunden brauchen Zeit und jemanden der fühlen kann, was du fühlst, während du es fühlst. Das Innere Kind ist immer noch fragmentiert und traut sich nicht an die Oberfläche. Die Prä- und perinatale Phase ist tief im Zellbewusstsein gespeichert und mit dem Emotionalkörper verbunden. Da beginnen wir erst, uns mit den Wunden bekannt zu machen, die bisher noch nie an die Oberfläche kamen. Und kaum jemand hat ein echtes Bewusstsein darüber, dass er aus verschiedenen Anteilen oder Aspekten besteht, man kann sie auch Innere Personen nennen. Also beginnt die lange Reise herauszufinden wer ist Ich, und wenn ja, wer sind die alle.

Dieser Frust meiner Klienten ist verständlich, damit zu arbeiten aber eine totale Herausforderung geworden. Viele Themen der Suchenden fangen jetzt mit Prozessen an, mit denen wir 2008 gearbeitet haben, oder noch früher. Für mich ist es echt problematisch, ständig die Bewusstseinsleiter hinabsteigen zu müssen, dazu noch in eine alte Welt, damit ich die Person dort abholen kann, wo sie sich gerade befindet. Dann beginnt der mühsame Weg nach oben. Es ist manchmal geradezu qualvoll, noch einen Bezug zu finden für Probleme und Dinge, welche noch ganz mit der alten Welt und Vibration verbunden sind, denn mein Bewusstsein befindet sich nicht mehr in der alten Welt. Der Bewusstseinsspagat, den ich tägliche mache, ist anstrengend, aber auch total spannend. Und wir sind erst im Jänner 2015🙂. Das wird noch eine ordentliche Challenge werden.

Mir persönlich war natürlich schon vor 2012 klar, dass das mit dem Aufstieg nicht so laufen würde wie angekündigt und man wollte mir das damals gar nicht glauben. Es konnte unmöglich passieren, außer wir wären bereit gewesen 95% der Weltbevölkerung „zu verlieren“ (oder sogar einen noch höheren Prozentsatz), denn sie hätten die Frequenzveränderungen und drastische Schwingungserhöhungen, die mit einem Dimensionenwechsel einhergehen, nicht überlebt. Natürlich war auch ich nicht gegen die „Aufstiegs-Hoffnung“ immun und habe auch Aspekte in mir gefunden, die schon eine leise Hoffnung hegten, dass doch noch ein Wunder passiert und Creator uns einfach aus dem Schlamassel raus-beamen würde. But that’s not the game we signed up for. Wir sind nicht gekommen, um wieder auf der Kinderstufe stecken zu bleiben (wie schon seit Äonen) und uns von Big Daddy (Creator) retten zu lassen. Viele von uns sind gekommen, um uns und diese Welt in die nächste Dimension (übrigens kommt zuerst die Vierte, dann die fünfte Dimension) zu bringen, das ist wahr. Aber innerhalb einer Generation von 3-D auf 5-D zu springen, 4-D dann auch noch auszulassen, das war dann doch nur wishful thinking. Ich glaube, sehr viele Menschen in der spirituellen Gemeinschaft haben ihre spirit communications etwas verzerrt wahrgenommen oder missverstanden und wollten natürlich auch all die tollen Zukunftsprognosen glauben. Vielleicht konnten wir es auch (noch) nicht besser verstehen, da es einfach an genügend Bewusstsein dafür mangelte. Vielleicht haben wir auch die rosigen Prognosen gebraucht, um uns die Motivation, Kraft und den Antrieb zu geben, damit wir überhaupt ins Startloch für den Aufstieg kamen.

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Viele in der Community haben sich jetzt endlich von ihrer Enttäuschung erholt oder sind überhaupt erst nach 2012 aufgewacht, bereit, die wirkliche Arbeit der Zell-und Bewusstseinstransformation zu beginnen. Laut meinen Informationen aus meiner Inneren Quelle sind wir seit 2013 tatsächlich in einer anderen Frequenz und die alte Welt ist nicht mehr. Wir sind jetzt in der neuen Zeit angekommen und bei “neu” ist wirklich neu gemeint. Das wurde auch von Quellen bestätigt wie Kryon (nur von Lee Carroll bitte), Robert Shapiro und anderen. Kryon aber äußerte sich auch ganz klar darüber, dass es noch ungefähr zweieinhalb Generationen dauern wird, bis wir im Außen das verwirklicht sehen werden, was wir uns für sofort gewünscht hatten (alle Kriege abgesagt, die Armut beseitigt, Chemtrails weg, Monsanto und Dupont in Luft aufgelöst, Global Business erleuchtet, Banken und Geldmanagement auf neuem Niveau, usw.). Kryon spricht in seinem Channeling davon, dass jetzt 18 Jahre des “Samen Setzens” beginnen, danach sicher mindestens nochmals so viele Jahre, bis wir eine “Blüte” erleben.

Unglaublicherweise gibt es immer (noch) Stimmen im Bewusstseinsmarkt, die weiterhin frischfröhlich den Aufstieg ankündigen, jetzt für 2015 oder 2017 oder 2025, such’s dir aus. Wieder Andere haben einfach beschlossen, dass wir uns jetzt in 5-D befinden. Also wirklich, es wird zusehends grotesker. Als ob wir so etwas nicht mitbekommen hätten. Welch eine Vergeudung von wertvollen Energien! Es ist natürlich jedem selber überlassen, was er glaubt und was nicht, aber vergeudet bitte nicht eure wertvolle LebensZeit und LebensKraft mit solchem Unsinn.

Wie Kryon so klar sagte: „ Ja, ihr habt einen Bewusstseinssprung gemacht, einen wichtigen Meilenstein erreicht, etwas was es vorher noch nie gab, aber die Rekalibrierung eures KÖRPERS und des Emotionalkörpers für die nächste Dimension (oder besser ausgedrückt BewusstseinsFokus) dauert mehr Zeit, dafür sind noch viele Schritte notwendig“.
Während der letzten zwei Jahre habe ich genau das erfahren dürfen.

Jawohl, mein Bewusstsein hat diesen kolossalen Sprung (für mich) in 2012 geschafft, aber nicht alle meine Körper. Meine spirituellen Körper haben den Aufstieg geschafft, aber das ist nur eine Teilerleuchtung, wenn man schon das Erleuchtungswort verwenden möchte. Daniel S Barron erklärt das sehr schön in seinen Büchern*. Er beschreibt sehr klar die einzelnen Stufen der Erleuchtung und dass in der Vergangenheit immer nur von einer Mentalkörper Erleuchtung gesprochen wurde. Dass auch der Emotionalkörper und der Ätherische Körper erleuchtet sein müssen, um überhaupt von Erleuchtung sprechen zu können, war bis vor Kurzem total unbekannt. Das Wort Erleuchtung könnten wir auch als Aufstieg bezeichnen.

JETZT ist die Zeit wo unsere Arbeit erst wirklich beginnt.

Soweit ist alles richtig verlaufen, wirklich! Laut meiner Information ist die Erde bereits im April 2012 in Aufstiegsposition gerückt (nicht erst im Dezember 2012). Der PLANET hat es durch alle die schwierigen Phasen und Stufen geschafft, mit der vollsten Unterstützung der Einzelnen die daran beteiligt waren und trotz all der Wiederstände der Massen und gegnerischen Mächten. WIR HABEN ES GESCHAFFT! Wir befinden und jetzt in 2015 und turbulent hat es begonnen.

Sehr interessant zu beobachten ist auch, dass auf einmal einige der bekannteren Stimmen am Marktplatz davon reden, alle alten Methoden und Praktiken wie Reiki, Wirbelsäulenbegradigung, Vortex Healing, Reconnection, usw. hinter uns zu lassen, denn sie sind nicht mehr wirksam! Das stimmt – und es stimmt doch nicht ganz. Wie meine CoReOn Students endlos von mir zu hören bekommen: “Die Methode ist nur ein Werkzeug! Ihr könnt 1000 Stunden auf euren kleinen Zeh meditieren, es wird sich nicht viel in eurem Leben ändern – ausser vielleicht einen sehr erleuchteten kleinen Zeh abgeben. Die Energie bzw. mit welcher Source sich verbunden wird, wenn man energetische Arbeit macht und meditiert, ist allerdings von großer Bedeutung und Wichtigkeit“.

In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird das immer klarer werden. Es reicht nicht, einfach zu sagen “ich arbeite mit neuen Energien in der neuen Zeit“ oder „ich arbeite mit göttlichen Energien“. Man kann nicht mit neuen Energien (oder hochfrequenten göttlichen Energien) arbeiten, wenn der Großteil des energetischen Systems, Glaubensstrukturen, Matrixen und Zellbewusstsein sich noch in der alten Energie und Welt befinden, bzw. die Person, die damit arbeitet, sich noch größtenteils dort befindet. Und da wird sich langsam die Spreu vom Weizen trennen, denn man kann nicht wirklich mit neuen Energien arbeiten und sie leben, wenn nicht alles dahingehend neu kalibriert wurde. Jeder Spirituelle Heiler wird das vermehrt für sich herausfinden. Bewusstseinsveränderung auf der Zellebene ist harte Arbeit, für die meisten von uns.

Prinzipiell ist ALLES göttliche Energie, egal von welcher Frequenz, daran hat sich nichts geändert. Also wenn irgendjemand behauptet, er oder sie arbeite mit „göttlichen Energien“, zeugt es eigentlich nur von Unwissenheit. Schon eigenartig, dass wir so lange brauchen, das endlich wirklich zu begreifen. Es gibt NICHTS außerhalb von Creator (oder Gott), also ist ALLES Creator, auch das sogenannte Böse. Da gibts kein „Nicht-Creator-Eck“ im Universum, wo all das Böse, Dunkle, Negative herkommt oder auch hingeht. Der dunkelste Schwarzmagier arbeitet mit göttlicher Energie, es geht nicht anders in dieser Creation. Es ist alles immer nur eine Frage der Frequenz, des Bewusstseins und Verzerrung.
Nochmals: Wir sind alle Aspekte Gottes und ALLES in diesem Universum ist Teil von Creator. That’s it.

Was diese Stimmen meinen, wenn sie davon sprechen, dass viele der alten Methoden nicht mehr wirksam sind, stimmt dahingehend, dass die meisten dieser Methoden und Ansätze in der alten Zeit verwurzelt sind und deshalb nicht mehr funktionieren oder den neuen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden können. Ob das jetzt Religionen oder Heilmethoden sind, ob Götter, Engel und Dämonen oder die EndlosTechniken der mentalen Bewusstseinsmethoden.

Reiki – ein einfaches Beispiel.

Es ist hier absolut nicht meine Absicht, diejenigen Menschen herauszufordern oder zu verletzten, die mit Reiki arbeiten. Das folgende ist meine persönliche Erfahrung damit und meine Meinung.

Eine tolle Methode aus den Achtzigern, mit der auch ich angefangen habe und die immer noch populär ist. Sicher die bekannteste alternative Heilmethode (ich weiß ich darf das Wort „heilen“ nicht verwenden und werde auch sofort ins Bad gehen und mir den Mund mit Seife auswaschen, pfui … ). Die Methode des Handauflegens, der Ablauf der Sitzung, die einzelnen Handstellungen usw. sind immer noch relevant und perfekt, so wie sie sind. Daran ist nichts auszusetzen. Das Rad muss nicht neu erfunden werden! Dass Problem mit Reiki ist, dass man mit einer Energie durch Symbole magisch verbunden wird, die bestenfalls als 4-D Energie bezeichnet werden kann. Daran ist an sich nichts Falsches, nur die Wesen, die dahinter stecken und die sich in die Reiki Energie „eingemischt“ haben, das ist eine andere Geschichte.

Bereits in den 90ern, als ich noch in Indonesien lebte, haben wir herausgefunden dass mit Reiki etwas nicht stimmt. Die Ur-Energie von Reiki ist rein und klar, aber sie blieb es nicht. Sie wurde meiner Meinung nach richtiggehend von Archonten highjacked. Es gibt so viele Dunkle Astralwesen und Wesenheiten, die es lieben sich mit uns Menschen zu spielen und das Feld war ja damals weit offen. Die Menschen waren so hungrig nach was Neuem, nach Heilung, nach Bewusstsein und wir waren ja alle so naiv. Reiki wurde schnell unglaublich populär und zog auch all die Leute an, die halt schnell den Reibach damit machen wollten. Zu viele spielten mit ihren Egos darin herum und halfen so mit, die Suppe gehörig „zu versalzen“; übrig blieb eine brackige Brühe (so sieht die Reiki Energie für mich aus, wenn ich sie mit dem dritten Auge betrachte), mit der man nicht mehr viel machen kann.

Mir wird dann immer entgegen gehalten, dass eine reine, gute Absicht ja das Wichtigste sei, nicht ob ich mit Reiki oder einer anderen Energie arbeite. Ja, eine reine Intention ist die Grundvoraussetzung für energetische Arbeit, eigentlich für jegliche Arbeit mit Menschen. Aber es macht einen großen Unterschied, ob ich mit reinem oder verschmutztem Wasser arbeite (auf der 3-D Ebene) und so ist es mit der Reiki Energie. Und jedes Mal, wenn man sich als Heiler mit der Reiki Energie verbindet, „füttert“ man dann auch noch die Astralwesen, die sich dahinter versteckt halten, mit den eigenen Energien und so wird kostbare LebensEnergie von jedem unwissenden und wohlmeinenden Heiler abgezapft. Und der liebe Klient bekommt noch eine Dosis verzerrter, verschmutzter Energie zu seinem Energie-Wirrwar dazu, damit er auch schön in seinem Drama bleibt und sich nicht wirklich verändern kann oder muss.

Ich könnte hier noch viel länger darüber schreiben und in die Tiefe gehen, aber ich glaube, das hier reicht erst einmal. Wir haben damals schon alle unsere Reiki Kanäle durchtrennt, aber ich verwende immer noch die Reiki Handtechniken, wenn ich mit CoReOn arbeite.

Wir werden uns jede alte Methode, Technik, Energie und Wesenheit genau anschauen müssen und uns neu erarbeiten, was weiter verwendet werden kann und was wir gehen lassen müssen. Es muss auch mehr Klarheit darüber entstehen, was reine Techniken sind (wie zum Beispiel EFT, TFT) und was Heilmethoden sind, die mit Energien verbunden sind wie Reiki, Vortex, ReConnection, CoReOn usw.

Reine Techniken bewirken nicht viel ohne das korrespondierende Bewusstsein dazu, bzw. wird nur von vorübergehendem Nutzen sein. Heilmethoden sind wesentlich komplizierter, da sie mit Wesenheiten und Energien verbunden sind, aus denen sie kommen. Viele dieser Wesen sind aber nicht in die neue Zeit gegangen. Manche wollten nicht, andere durften nicht und manche sind überhaupt komplett zurück beordert worden.

Also, wie ihr seht, wartet viel Neues und Aufregendes auf uns und „Fortsetzung folgt“ – ganz bestimmt noch in diesem Jahr, versprochen🙂.

Literatur:
Daniel S Barron: Erherzung, Es gibt keine negativen Emotionen – alle Bücher leider nicht mehr in Deutsch erhältlich
Robert Shapiro: The Explorer Race & Shining the Light Series – in English only

Herzlichst, Renate

Quellennachweis:

https://coreonnewenergy.wordpress.com/2015/01/14/eine-neue-welt/

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@Steven Black

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89 Kommentare

  • …bin nochma da.
    Ich kopiere mit ausdrücklichem Dankeschön und verbreite in http://bumigahagia.com
    und möchte noch dazusenfen:

    Mir waren und sind die blumigen Aufstiegsgeschichten in 4D 5D und dann höre es bei 12D oder weiss der liebe Gott wie hoch nie plausibel reingekommen.
    Das ist lineares Denken, befriedigt den Verstand ungemein. Klar. Schulklasse. Man hat die Prüfungen bestanden und kommt in die Nächste. Esoteeerisch ist die Nächste dann schöner feiner besser leichter zu leben.
    Da werden Wahrheit und Primitivlogik zu einer unverdaulichen Suppe vermischt. Klar ist alles immer in Veränderung. Klar nehmen wir Veränderung wahr. Doch dass wir entweder 3D oder 7D SIND, das ist Illusion.
    Wir sind in der Tat immer in allen Dimensionen, wenn wir mal den Begriff beibehalten wollen.

    Bloss haben wir ein kleineres oder grösseres Wahrnehmungsfenster. Des Erleuchteten Fenster bietet eine andere Landschaft dar als das Klofensterchen in den Hinterhof. Wir sind immer alle Fenster, doch hier in diesem Leben auf dieser Zeitschiene kucken wir immer nur grad aus einem einzigen.

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    • Ja, Thomram, so sehe ich es auch!

      Wir sind multidimensionale Wesen und ich denke, es kommt einzig und allein darauf an, wie weit wir unser Bewusstsein entwickelt haben und uns anderen Dimensionen öffnen. Diese Öffnung kann meiner Ansicht nach aber auch in „diesem Leben und auf dieser Zeitschiene“, wie Du schreibst, erfolgen. Es liegt ganz bei jedem selbst.

      Liebe Grüße von Angela

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      • Hej Angela!

        Es ist ja nicht neu, dass mich derartige Äußerungen von Dir irritieren, und ich ziehe es meist vor, dies so zu belassen. Aber dass Du im Zusammenhang mit anderen Dimensionen bzw. deren Wahrnehmung schreibst „Es liegt ganz bei jedem selbst“ ist doch „starker Tobak“. Wie stellst Du Dir das denn vor?

        LG
        Veron

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        • Hallo, Veron!

          Wie ich mir das vorstelle? Durch Übungen, Erwecken der Kundalini z.B., Erwecken des dritten Auges , schamanische Techniken, Yoga-Techniken, bestimmte Meditationen und was es da noch so alles gibt….

          Doch ich denke, das Sehen von anderen Dimensionen erfolgt ( jedenfalls oft) irgendwann im Laufe eines intensiven spirituellen Weges von selbst , und nur dann kann es auch verstanden und integriert werden, ansonsten gibt es oft ein großes Erschrecken.

          Ein Zen-Meister sagte zu den Erlebnissen eines Schülers , der begeistert von einem kurzen Einblick in andere Dimensionen erzählt ,nur ein Wort : „Nothing“ . Es bedeutet nichts…. geh weiter….. ( Das Ziel ist doch ein anderes…)

          Liebe Grüße von Angela

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          • Hej Angela!
            Danke für die Erläuterung.

            Aber was ist, wenn jemand z.B. durch ein Wesen so besetzt ist, dass er das alleine nicht schafft? (Ja nicht mal Hilfe annehmen kann, weil ihm immer suggeriert wird, er brauche diese nicht.) Denn Du schreibst, es läge GANZ bei jedem selbst.

            Ich weiß schon, dass man in den seltensten Fällen einfach so davon überrascht wird ohne sich entsprechend auf den Weg gemacht zu haben. Aber ich wäre sehr vorsichtig damit zu behaupten, dass jemand GANZ dafür verantwortlich ist. Jedenfalls im Zustand als Mensch in 3D.

            Ich kenne auch diese Geschichten von Zen-Schülern, die nicht begeistert sein sollen über das, was sie sehen. Das ist eine lange Tradition .. .. aber ob es deswegen der richtige Weg ist?
            Ich weiß es nicht, es ist mir schon bewusst, dass es großartige Menschen gibt, die durch Meditation eine gewisse „Schwingung“ (bitte entschuldige, ich finde nicht so ganz das richtige Wort) erreicht haben. Trotzdem frage ich mich oft, ob das wirklich ein Weg ist, der zu der Entwicklung führt, die die Menschheit erreichen soll. Irgendwas daran beunruhigt mich. Es wird so viel weggeschoben, darf nicht sein .. ..

            Liebe Grüße
            Veron

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            • Liebe Veron!

              Irgendwie hast Du mich missverstanden. Als ich schrieb „Es liegt ganz bei jedem selbst“ meinte ich, dass es bei jedem selbst liegt, ob er sich durch die Techniken, die ich eben anführte, für die anderen Dimensionen öffnen wolle oder nicht.
              Ist es jetzt klarer, was ich meinte?

              Du fragst, „ob Zen (Zum Beispiel) deswegen der RICHTIGE Weg sei“ ? Was ist denn der „richtige Weg?“ Gibt es den überhaupt? Es gibt m.E. so viele Wege, wie es Menschen gibt.
              Und ich denke, man kann über den Weg eines anderen auch erst etwas sagen, wenn man ihn selbst ausprobiert hat. Du schreibst:- es wird „so viel weggeschoben, darf nicht sein“ … Genau, – so auch die Wege, die einem nicht so vertraut sind.
              Da gibt es einen schönen Satz von Jesus: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ , daran kann man sich m.E. immer halten. Ein Mensch, der Weisheit, Liebe, Freude, inneren Frieden ausstrahlt, kann auf keinem „falschen“ Weg sein.

              Liebe Grüße von A n g e l a

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              • Liebe Angela!

                Tja, das war nicht gut formuliert mit „richtiger Weg“, stimmt. Es sollte korrekt heißen, ob dieser Weg tatsächlich zur Öffnung für andere Dimensionen führt, so wie das im Sinne des Beitrags von Renate ist. So wie ich es sehe, wird beim „korrekten“ Meditieren der Geist durch 4D durchgeschleust, wo man ja nichts wahrnehmen soll, um sich dann für eine Weile in 5D aufzuhalten. Welche Auswirkungen das auf den Menschen und seine Umgebung hat, weiß ich nicht, ich kenne niemanden persönlich, der „erleuchtet“ ist.

                Ich vermute aber, dass das Verständnis für Besetzungen und die Betroffenen nicht allzu groß ist, weil man das ja nicht kennt, und dass man da auch nicht helfen kann – wenn Du mehr / was anderes darüber weißt, lasse ich mich gerne belehren. Über die Weiterentwicklung wird sich vermutlich vorläufig gar nichts sagen lassen. Das werden erst zukünftige Generationen erkennen können .. .. vielleicht.

                Zu Punkt 1: missverstanden – nein. Ich verstehe was Du meinst, ich bin nur schlicht anderer Meinung. Das ist einfach der Unterschied von Erfahrungen. Ich vermute aufgrund Deiner Äußerung, dass Du von Dir selbst den Eindruck hast, Du könntest Dich für oder gegen die erwähnten Techniken entscheiden, und damit für oder gegen Entwicklung zur Öffnung für eine andere Dimension, und dann kann man leicht die Meinung haben, dass alle das könnten. Ich weiß aufgrund eigener Erfahrung, d.h. gescheiterter Versuche, dass ich einiges nicht kann, und somit ist es der ganz logisch Schluss, dass nicht alle das können. Mehr steckt da nicht dahinter.
                (Abgesehen davon, dass ich sogar glaube, dass manche Menschen es nicht mal versuchen können. Zwar haben wir wohl meist eine gewisse Entscheidungsmöglichkeit, doch können die Grenzen sicherlich sehr eng werden.)

                Du kannst nun entscheiden, ob Du mir das glaubst und vorsichtiger wirst mit solchen Behauptungen, oder ob Du weiterhin sozusagen damit um Dich wirfst, bei allen möglichen Gelegenheiten, und ich kann dann entscheiden, ob ich ab und zu eine Entgegnung schreibe :mrgreen:

                Liebe Grüße
                Veron

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                • Liebe Angela, liebe Veron,

                  der Satz: “Es liegt ganz bei jedem selbst” ist natürlich etwas schwierig. Er suggeriert, daß wir
                  1. Eine freie Entscheidung hätten
                  2. Schon von einem Selbst aus operieren könnten
                  3. Daß jeder, der etwas nicht erreicht, selbst dafür verantwortlich ist.

                  Liebe Veron, ich kann gut verstehen, daß man etwas nervös werden kann, wenn man alles tut, um eine Sache zu lösen und es klappt einfach nicht. Ich kenne das – auch ich habe noch ein Trauma, eine Verletzung, die mich sehr am Weitergehen hindert. Ich weiß, worum es sich handelt – und trotzdem hat alles, was ich bisher tat, hat zu keiner Lösung geführt. Und ich komme in Ohrfeigenlaune, wenn dann jemand behauptet, tscha, dann haste dich halt nicht genügend angestrengt.

                  Andererseits erlebe ich Angela als sehr behutsam, und ich denke nicht, daß sie Dich irgendwie angehen wollte. Die Kommentare hier sind halt für den gesamten Leserkreis, und es kann immer sein, daß sich der eine oder andere mit einem Kommentar nicht identifizieren kann, weil er sagt: „Ja, bei mir ist aber alles ganz anders.“

                  Ich würde nicht sagen, liebt Euch, dafür bin ich zu unheilig, ich vertrete eher die Ansicht, kloppt Euch, wenn’s gut tut. Aber letzten Endes geht es ja darum, daß Du Dich, Veron, mit dem Satz, „es liegt ganz bei jedem selbst“ nicht gesehen fühlst – ich mich übrigens auch nicht – daß aber Angela in einem anderen Kontext durchaus recht haben kann. Wir müssen halt das aus einem Angebot heraussuchen, was zu uns paßt.

                  Liebe Grüße
                  Matthias

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                • Liebe Veron!

                  Zitat: „Ich vermute aufgrund Deiner Äußerung, dass Du von Dir selbst den Eindruck hast, Du könntest Dich für oder gegen die erwähnten Techniken entscheiden, und damit für oder gegen Entwicklung zur Öffnung für eine andere Dimension, und dann kann man leicht die Meinung haben, dass alle das könnten…“

                  Vor einiger Zeit habe ich mal über meine Erfahrung durch eine gnostische Schule , die mit Atemtechniken zur Eröffnung der Kundalini geschrieben. Du hast es vielleicht nicht gelesen.
                  Dabei hatte ich kurz das Erlebnis, in eine andere Dimension einzutauchen, mit handelnden Personen und einer völlig fremden Umgebung. Es ist schon lange her. Ich habe mich damals sehr erschreckt, weil ich ganz unvorbereitet dort hineingeriet und von dem Moment an diese Kundaliniübungen bewusst abbrach.

                  Das war der Kontext zu meiner Behauptung, dass „es ganz bei jedem selbst“ läge, ob er sich diesen Dimensionen öffnen wolle. Ich wollte es damals nicht. Und es gibt ja auch noch viele andere Übungen, die zu einer Öffnung führen können. Denk mal an Castaneda und viele andere schamanische Techniken.

                  Aber ich bin auch der Ansicht, dass die bewusste Herbeiführung erst sinnvoll und ungefährlich ist, wenn das Höhere Selbst in einem selbst fest verankert ist.

                  Nun hast Du natürlich recht, dass solche Öffnungen auch nicht vom Selbst kontrollierbar sein können, (Matthias hat es sehr gut erklärt, danke Dir ) – und das wird dann große Probleme aufwerfen und Hilfe von Außen benötigen.

                  Es sind eben zwei verschiedene Erfahrungen, aber Veron, ich bin ja nun keine Therapeutin und kann immer nur von mir und meinen Erfahrungen ausgehen und darüber schreiben. Deswegen werfe ich noch lange nicht „mit Behauptungen um mich“ .
                  In einem Austausch kannst Du doch einfach Deine andersgearteten Erfahrungen beschreiben , ohne dich angegriffen zu fühlen. Das lag wirklich nicht in meiner Absicht.

                  Einen schönen Tag wünscht Dir A n g e l a

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                • Lieber Matthias, liebe Angela!

                  Ich gebe zu, dass jemand in mir sozusagen auf die Barrikaden steigt, wenn ich derartige Aussagen lese / höre. Ich habe wirklich sehr oft bzw. über lange Zeit zu hören bekommen, dass ich etwas könne, mich nur mehr anstrengen müsse oder länger dabei bleiben .. .. mein Vater hat mir ein Talent eingeredet, damit er meine Leistungen nicht als mühsam erarbeitet anerkennen muss, ein Therapeut warf mir Widerstand vor, und es gab noch einiges mehr.
                  Deswegen lese ich vieles tatsächlich erst gar nicht, und auch bei meinen Reaktionen halte ich mich zurück. Manchmal überlege ich dann aber auch, wie es manchen Leuten gehen mag, die das nur mitlesen .. ..

                  Liebe Angela, nein, ich habe wohl dieses Dein Erlebnis nicht gelesen, kann mich jedenfalls nicht daran erinnern.
                  Ich finde, dazu passt Renates Satz „JEDER hat die Möglichkeit, das Beste daraus zu machen oder einfach alles hinzuwerfen, das ist der Freie Wille“. Du hast etwas nicht gewollt und die Übungen abgebrochen. (Was ich in diesem Fall allerdings auch als das Beste betrachte.)

                  So sehe ich es auch für mich – ich kann entscheiden, ob ich weitermache mit der Energetik (was bei ununterbrochenen Kopfschmerzen seit 3 Wochen nicht gerade lustig ist) oder ob ich „den Hut drauf hau“ und Psychopharmaka schlucke, so wie mir das schon von einigen Leuten geraten wurde. Aber ich kann nicht entscheiden mit Meditation einen gewissen Zustand zu erreichen – das habe ich lange probiert, und es ging einfach nicht. Das liegt offenbar nicht in der Bandbreite meiner Möglichkeiten.

                  Liebe Grüße
                  Veron

                  P.S. an Matthias
                  Die Kontaktperson der Neurophone-Seite antwortete mit derartigem offenbaren Unwissen, dass ich mich dem Konkurrenzprodukt Thinkman zugewandt habe. Da gibt es von vornherein genaue Angaben. Es dauert allerdings noch ein bisschen mit der Lieferung .. ..

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                  • Liebe/r Veron
                    Ich bin eine von diesen Leserinnen, die oft nur mitlesen und selten was sagen…und ja, wenn ich was sage, dann kommt’s halt etwas bärbissig daher….werde also versuchen, diesmal nicht so zu sein. Isch bemüh misch redlisch🙂

                    Ich keine Deine Geschichte nicht….wie sollte ich auch. Habe nur Dein letzter Absatz mit Resonaz gelesen….Deine Wahl zwischen Kopfschmerzen, Psychopharmka und Meditation.

                    Spontaner Einfall: wieso willst Du Dich für etwas davon entscheiden? Was, wenn die Lösung dazwischen liegt, im Nichtstun…kein Wollen?

                    Bei mir gab es mal eine Zeit, da meditierte ich wie eine Irre, ich chantete Mantras und ich ernährte mich nur noch von Licht und Liebe….oh Frau! Und nun, was ist heut‘? Nix mehr von alledem…diese Zeit ist vorbei und was machte es am Anfang mit mir? Ich dachte, meine Güte, Du MUSST wieder meditieren, chanten….. Bullshit! Nix muss ich! Und das ist die totale Erleichterung, nimmt Druck. Dieses Vorgehen kann man auf jedwede Lebensbereiche anwenden….

                    Da ich Deine Vorgeschichte nicht kenne, passt meine Anmerkung hier wohl überhaupt nicht dazu…aber es war ein Impuls…

                    Alles Liebe für Dich
                    Sarah

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                    • Liebe Sarah!

                      Du hast recht, im Grunde ist Nichts-tun auch eine Entscheidungsmöglichkeit. Ich hatte daran gar nicht mehr gedacht .. .. ja, es war einmal .. .. da hatte ich mich tatsächlich dazu entschieden, statt Psychopharmaka oder Meditation oder Psychotherapie oder sonst was.
                      Ich bin dann allmählich in einen Zustand geraten, in dem ich mir am Abend nur mehr wünschte, ich müsste am nächsten Tag nicht mehr aufwachen, und am Morgen, dass es bereits Abend wäre.

                      Kann aber durchaus nachvollziehen, dass es bei Dir genau das Richtige war, nach einer Phase des Meditierens etc. Jede(r) hat seinen/ihren eigenen Weg .. ..
                      schön, dass du gefragt hast, auch wenn Du meintest, es passe nicht😉

                      Liebe Grüße
                      Veron (die insgesamt Veronika heißt)

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                    • Liebe Sarah,

                      sicher ist es eine Erleichterung, wenn man mit der Meditiererei und diesen ganzen anstrengenden, ätzenden Übungen aufhört. Man kann durchaus gut dann leben.

                      Aber warum hat man mit Meditation angefangen? Was wollte man erreichen, und wer wollte was erreichen? Und hat man gefunden, was man suchte?
                      (Womit ich beileibe nicht behaupten möchte, daß man meditieren muß…)

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                  • Liebe Veron,

                    der Thinkman – hm – die Firma Kosys ist nicht so gut besprochen. In ihren Geschäftsbedingungen hieß es vor einiger Zeit:
                    7. Zufriedenheitsgarantie
                    KOSYS gewährt eine Zufriedenheitsgarantie von 60 Tagen bei den Produkten thinkman®. Wird der thinkman® innerhalb dieser Zeit unbeschädigt inklusive allem Zubehör in der Originalverpackung zurückgegeben, erstatten wir den Kaufpreis abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 120,00 € (inkl. MwSt.). Die Kosten der Rücksendung trägt der Käufer. Diese Regelung ist bei den Zahlungsarten Leasing und Finanzierung aus abwicklungstechnischen Gründen ausgeschlossen. Audio- und Softwareprodukte sind von der Rückgabe ausgeschlossen.

                    120€ (!!!) zahlen, wenn Du nicht zufrieden bist… das ist Banditentum. Außerdem ist der Thinkman eine Kopie, das Neurophon ist direkt vom Erfinder, und ich bin mir nicht sicher, ob diese Nachbauten das Original erreichen. Flanagan sagt natürlich nein. Außerdem haben die Thinkmans meines Wissens nach nicht den Fibunacci-Klang.

                    Aber wie auch immer, probiere es einfach aus – aber achte darauf, wenn es nichts taugt, es innerhalb von 14 Tagen zurückzuschicken. Dann dürfen die nämlich gesetzlich garnichts verlangen, egal, was die schreiben.

                    Gehe am besten in eine Strahlung von der Du weißt, daß Du sie nicht verträgst – und schaue, ob der Thinkman die kompensiert.

                    Liebe Grüße
                    Matthias

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                    • Lieber Matthias!

                      Ja, ich weiß, dass Thinkman ein Nachbau ist, aber es sieht so aus, dass die Neurophone-Hersteller sich nicht sonderlich bemühen. Es wird nur dieses eine neue Modell gebaut, mit dem man die Leute zwingt, einen CD-Spieler mit zu benutzen um das rosa Rauschen zu haben, den Fibunacci-Klang kann man sich dann noch zusätzlich auf einer CD kaufen.
                      Und da vertreibt eine Frau das Gerät anscheinend so nebenbei, zwischen Hypnose und Ernährungsberatung, auf ihrer eigenen Homepage erwähnt sie das Neurophone nicht mal .. .. Auf die Frage, wodurch sich dieses Grundsignal vom „rosa Rauschen“ unterscheidet, bekam ich von ihr – nach 5 Tagen! – die Antwort „der unterschied – ja, den empfindet jeder anders, daher gibt es da keine aussage zu“ – also mit solchen Leuten kann ich einfach nicht.

                      Ich meine, das gehört auch dazu, dass man schaut, wer sich bemüht, wer sich wirklich darum kümmert. Eine Vertretung in Österreich, 4 verschiedene Modelle, ordentliche Angaben auf der Homepage .. .. ob das Gerät dann gut ist, ob es mich unterstützt (und es gäbe da mehr als dass ich mich an gewissen Orten aufhalten kann), ja, das werde ich natürlich gleich ausprobieren. Gegebenenfalls kann ich die CD mit dem Fibunacci-Klang wahrscheinlich – auch ohne Neurophone-Besitzer zu sein – kaufen, und dann habe ich den genau so.

                      Wenn Du magst, können wir dann ja mal Erfahrungen per mail austauschen,
                      liebe Grüße
                      Veron

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                    • Liebe Veron,

                      es gibt halt Rindviecher, die gute Sachen verkaufen und gute Verkäufer, die Schrott verkaufen. Ärgerlich ist natürlich so eine Beratung schon – aber Du hättest ohne weiteres auch mich fragen können.
                      Also ich kaufe lieber gute Sachen bei einem Rindviech.

                      Aber wenn der Thinkman wirkt, warum nicht?

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                    • Lieber Matthias

                      Hatte keinen Antwortbutton direkt…
                      Zu Deiner Frage, was man mit Meditieren erreichen ursprünglich wollte….
                      Darin lieg m.E. der „Fehler“….man will etwas erreichen…doch wer will etwas erreichen? Das Ego?
                      Dahinter – hinter dem erreichen, liegt ein Ort, darin ist alles enthalten. Wenn man loslässt vom Wollen, gelangt man dahin.
                      Ich weiss nicht, ob ich mich hier verständlich ausdrücken kann. Es ist dieses Gefühl der Erleichterung, wenn man nichts mehr muss, keine Anhaftung mehr, es ist Freiheit, vielleicht absichtslos……ja, das ist ein gutes Wort. Absichtslos. So waren wir als Kinder und so sind die Tiere und der Baum, der im Wald steht, ja gar Mutter Erde. Doch der Mensch wird zum Macher, Denker, Handler und verliert sich oft dabei. Es gibt nichts zu erreichen. Was für ein schöner Gedanke!😀

                      LG Sarah

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  • Was genau verstehst Du, liebe Renate, unter der 4. und 5. Dimension?

    Gruß
    Andreas

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    • Hi Andreas,
      Um das wirklich zu erklären, bedarf es den Raum und die Zeit die ein Buch einnimmt🙂, also hier die Kurzversion: „Dimension“ ist eigentlich schon der falsche Begriff, vor allem für all die Menschen die sehr „wissenschaftlich“ orientiert sind. Da fängt dann der Hirn-Spaghetti an. Aber es wird einfach weiter verwendet, da es für die meisten ein Wort ist das sie einigermassen verstehen, es hat sich sozusagen eingebürgert ..
      Im Prinzip ist jede sogenannte Dimension ein Frequenzband oder auch Fokus genannt, mit jeweils sieben Oktaven ..

      4-D: beinhaltet die Astralwelt zwischen 3-D und den Sternen. Es ist eine Archetypische Welt – the human collective mind. Ein Amalgam aller individuellen Gedanken und Gefühle aller Menschen die sich zusammenweben in archetypische Muster, welche alle Menschen miteinander verbindet. Hier spielen die „Götter der Antike“ ..
      4-D aktiviert vor allem ALLE unsere Gefühle, deshalb haben wir auf einmal eine richtige Explosion zum Thema „Fühlen/Emotionen“. Wir sind dabei, uns aus einem Mentalkörper – Mind-oriented Way of Life in einen Emotionalkörper – Feeling Way of Life zu transformieren. Wir lernen jetzt alles über Emotionalkörper und Gefühle, denn je näher wir 4-D kommen, desto mehr werden wir dazu „gezwungen“ uns all das anzuschauen, es kommt direkt aus dem Unterbewusstsein nach oben.
      4-D ist der Platz der Quantum Mechanics, d.h. der „Ort“ wo sich Materie spaltet und wo Dualität beginnt, hier sind die Duality Fields (particles and waves). 3-D ist Newtonian physics ..
      4-D ist geplant als „Durchgang“ wo man sich nicht so lange aufhält auf dem Weg zu 5-D and onwards, aber was viele missverstanden haben ist die Dauer, glaub ich. Es wird, wenns „schnell geht“ trotz allem ein paar tausend Jahre dauern bis wir uns durch 4-D durchgelebt haben🙂

      5.D: hier fangen die Reiche des Lichtes, der Liebe an. Hier erfährt man zum ersten Mal den sogenannten „Samadhi Zustand“. Das Reich der Pleiadianer. 5-D ist Licht. Das Feld des gesamten elektro-magnetischen Strahlenspektrums. Die höheren Dimensionen verlinken 5-D mit Creator oder auch Divine Source (Göttliche Quelle) genannt. 5-D strahlt diese Liebe in die „niederigeren“ Dimensionen – wenn es durch die stark verschmutzen Astralebenen von 4-D gelangen kann.
      5-D ist auch die Ebene wo sich Matter (Materie) wieder vereint (unifies). Also der Beginn von Non-Duality, keine Polarisierung mehr.

      Um die jeweiligen „Dimensionen“ zu erklären, verwende ich meistens das Buch von Barbara Hand Clow „Alchemy of Nine Dimensions“ als Modell. Ich habe bisher noch nie was besseres darüber gefunden. (Leider nur in Englisch verfügbar).

      Hoffe das hilft dir einigermaßen.
      Alles Liebe
      Renate

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      • Liebe Renate,
        danke für diesen interessanten Kommentar.
        LG

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      • Danke, Renate, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, die Begriffe 4. und 5. Dimension näher zu erläutern.

        Eine Verständnisfrage möchte ich noch stellen, und zwar zu dieser Deiner Aussage:
        > „4-D ist (…) der “Ort” wo sich Materie spaltet und wo Dualität beginnt,“

        Wieso beginnt Deines Erachtens die Dualität in der 4. „Dimension“?

        Vieldimensionale Grüße😉
        Andreas

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        • Lieber Andreas,

          wäre es nicht eine Idee, zu schauen, wo die Dualität in Dir beginnt?

          Dreidimensionale Grüße
          Matthias

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        • Hallo Andreas,

          um den Satz zu verstehen musst du dich durch viele Bücher wühlen und einiges an Quantenphysik dir reinziehen. Ich lese und forsche sehr viel in dieser Richtung (obwohl ich absolut kein mathematisch ausgerichtetes Gehirn habe) um erstens es selber zu verstehen und, um letztendlich es auch weitergeben zu können. ALLES was ich lese, lasse ich durch mein Inneres/Höheres Selbst und meinem Spirit Team fließen und die bestätigen mir es oder korrigieren oder sagen das ist totaler „BS“ (bullshit).

          Das beantwortet dir jetzt zwar nicht deine Frage, aber 4-D ist halt der Ort wo dem so ist. Deshalb will ja die ganze spiritual community sofort auf 5-D …und manchmal glaub ich’s einfach nicht, das wir immer noch darüber reden und reden und argumentieren, denn es ist echt einfach. Das Bewusstsein eines Menschen kann sich ohne Probleme zwischen 1 – 9-D bewegen, no problem, wenn du (energetisch) trainiert bist, meditierst und einfach ein bewusstes Leben führst. Unsere Erde ist multi-dimensional und erlaubt diese große Bandbreite an Fokus/Dimensionen, denn sie ist Spiritual Master, Quantum Master und Material Master. Frag mich ja nicht was das alles bedeutet, denn ich habe NICHT die Absicht hier ein Buch zu schreiben!!🙂 . Es bedeutet aber nicht, dass unser physischer Körper sich zwischen 1-9-D bewegen kann. Der ist fest auf 3-D verankert und die Physis (Erde und Mensch) bewegt sich langsam, aber sicher, in einen Dimensionen Wechsel. Und 4-D kommt vor 5-D, egal welche kreative Mathematik manche anwenden wollen …

          Zur Zeit befinden wir uns ca. auf 3.51 laut Robert Shapiro. Wir haben es durch den 3,50 Marker geschafft (das ist das Große Ereignis von 2012) und uns von 52% auf 40% Negativität reduziert (obwohl es nicht immer so aussieht). Das ist die harte Arbeit von der ich spreche – und ein paar andere auch. Unsere Zellen in der Schwingung zu verändern, das ist die große Kunst. Das ist was noch nie versucht wurde, physisch von einer Dimension in die andere zu mutieren. No way schafft der normale physische Körper einen Sprung von 3 auf 5-D, sollte wohl klar und logisch sein. Das Problem ist nämlich der total verschmutzte und verwundete EMOTIONALKÖRPER und auch Mentale Erleuchtung hilft da nicht. Barron erklärt das rauf und runter und es ist so, auch laut meinem Team. Und Sri Aurobindo hat das schon vor hundert Jahren klar ausgedrückt, wer sich damit befassen möchte. Wir haben all die Infos, wir wollen uns nur vor der harten Arbeit drücken und hoffen auf einen Gott der uns rettet und uns einfach so zwei Dimensionen „hinaufschiebt“, hurrah!

          Im Prinzip ist es nicht wirklich wichtig, das alles zu wissen um deinen Weg hier zu gehen. Dualität ist was hier existiert und was es zu meistern gilt, Zellbewusstsein verändern, Emotionalkörper heilen, denn da tobt die Dualität …

          Natürlich ist all das warum und wieso und weshalb vielleicht spannend – für eine kleine Weile, aber eine Antwort auf diese Fragen ändert keinen Millimeter etwas daran wie es dir geht, wie du dein Leben hier meisterst, usw.

          Das Wichtige an der Sache ist meiner Meinung nach nicht, wo sich Materie spaltet usw. – ist für die meisten Leute total irrelevant, sondern dass wir uns in einen Fokus begeben (vergiss das Dimensionen Wort) wo Emotion „the king“ bzw. the Queen“ ist und wo der Schleier zum Unterbewussten täglich dünner wird und es dir so alles hochbringt, was da so für Äonen geschlummert hat.

          Wenn du dich wirklich für metaphysisches interessierst und dem Aufbau der einzelnen Dimensionen, kauf dir das Buch von Barbara Hand Clow, wenn du halbwegs gut Englisch kannst, es erklärt dir alles SEHR ausführlich; sie hat wirklich sehr gute Arbeit damit geleistet.

          Multidimensional greetings zurück🙂
          Renate

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          • > “4-D ist (…) der “Ort” wo (…) Dualität beginnt“

            Wie Du schon sagtest, hast Du mir dieses Zitat nicht erklärt.
            Trotzdem freue ich mich über Deine Worte – danke schön🙂

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      • Hallo liebe Renate…..

        ….Ich habe nun fast 3 Jahre dafür gebraucht ….“Dualität“….und „Polarität“…auch endlich einmal eindeutig „konträr“ und explizit von einander unterscheiden zu „lernen“….und nun kommt gestern dann dies :

        ……………………………………………………………………………………………………………………..

        „Also der Beginn von Non-Duality, also keine Polarisierung mehr“…….

        ………………………………………………………………………………………………………………………

        ….und schon wieder landet „Alles“……. in ein und demselben „Topf“.?

        ….ich kenne diesen großen „Unterschied“ nun mittlerweile selbst schon sehr genau…….war dies jetzt nur ein Ausrutscher und verpatzter „Versprecher“ von Dir ???…….denn ich verspüre, ganz ehrlich gesagt……keine große Lust, diese „unsägliche“ Grundsatz-Diskussion (Dualität vs. Polarität)…..noch einmal erneut und zum weiteren Male, ansetzten und „durch-führen“ zu wollen !!!🙂

        Ich hoffe sehr….da kommen wir diesmal, auch gut „drum herum“ ??!!!…..🙂

        lg Joe

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        • Johannes,
          die Grundsatzdisskusion führst du und ich habe keine Absicht mich daran zu beteiligen. Wie ich immer wieder von dir lese, hast du eine ganz eindeutige Meinung wie das alles so läuft und ist und und und ..
          Bleib einfach dabei, vergiss den Rest und geniesse deine Erleuchtung.
          Schönen Tag noch,
          Renate

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          • Klingt etwas sehr „überheblich“ jetzt von Dir….aber da Du mir desgleichen….Deine „ungewaschene Wäsche“….vor die meinersits noch „ungewaschenen“ Füße wirfst….sind wir damit….dann wohl auch wieder „quitt“…!!!….(lacht)..!…..lg Joe

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            • Hallo Johannes,

              jetzt will ich es mir doch nicht verkneifen – Du schreibst einen Müll auf Renate’s Kommentare, daß ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskomme.

              Überlege Dir mal, wer hier überheblich ist. Und wer komplett ungewaschene Ansichten zum Besten gibt.

              Ansonsten kann ich Dir mit Deiner Erleuchtung auch nur Glück wünschen, wäre aber auch froh, wenn ich von Deinen Erkenntnissen verschont würde. Mit Dir ist jede Diskussion zwecklos geworden, da kann man gleich gegen eine Wand reden.

              Ich las gerade noch Deinen Kommentar auf EAT20:
              Du kannst echt stolz auf Dich sein……und “Deinem” Vater nun davon berichten……der ein “Mörder” von Anbeginn gewesen ist !!!

              Warum suchst Du Dir nicht einen anderen Spielplatz? Du gehst langsam über jede Grenze.

              Gruß – Matthias

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              • Hey Matthias, hast du dir den Link von Susanne angeschaut.

                :https://www.youtube.com/watch?v=_bKfDOeePfo

                Be patient, please

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                • Hallo Bernd,

                  ich weiß, ich weiß … Du meintest schon ein paarmal, ich solle auf Johannes nicht mehr reagieren. Ich hoffe, Du verzeihst, daß ich mich nicht immer daran hielt…

                  NIcht mehr auf jemanden zu reagieren ist halt die äußerste Art, jemandem zu signalisieren, daß man Hopfen und Malz für verloren hält. Einige Male probierte ich noch die Tritt-ans-Schienbein Methode, aber offensichtlich ist unser Johannes total resistent.

                  Bei meinem letzten Kommentar war ich allerdings zornig, und ich überlegte mir eine Minute lang, ob ich es für richtiger halte, etwas zu schreiben oder nicht.

                  Allgemein: Ich bin hier Gast bei Steven’s Blog, und ich versuche, mich zu benehmen. Ganz simpel. Und ich werde zornig, wenn sich ein anderer Gast über sämtliche Benimmregeln hinwegsetzt und ohne auch nur irgendwas von Renate’s Artikel erfasst zu haben, hier Renate mit einer Selbstüberschätzung ohnegleichen anpöbelt.

                  Ich hätte auch bei jedem Anderen so reagiert.

                  Ich weiß natürlich, daß sich Renate selbst helfen kann, und ich wollte auch nicht in ihre Angelegenheiten eingreifen. Aber ich finde auch durchaus, daß man als Gast einem anderen Gast mal sagen kann, er solle mal ein paar Benimmregeln durchlesen anstatt dauernd den Wanderprediger zu spielen.

                  Womit mal der seltene Fall eintritt, daß ich den Knigge für notwendiger wie Erleuchtung halte.

                  Johannes hatte lange, lange Schonfrist, und viele Menschen haben sich um ihn bemüht. Er schlug alles in den Wind, es wurde nichts besser, im Gegenteil. Bei seiner Uneinsichtigkeit wird ihm auch niemand mehr helfen können, das wird wohl das Leben dann besorgen müssen.

                  Ich jedenfalls – und ich habe mir genau überlegt, ob ich das schreibe – möchte Johannes empfehlen, irgendeinen Bibelkreis aufzusuchen, wo die Menschen seiner Meinung sind, aber hier nicht mehr jede Nacht völlig aufgeblasene Kommentare von sich zu geben.

                  Das ist jetzt mein abschließendes Statement zu Johannes. Ich werde mich natürlich dem allgemeinen Konsens hier fügen, aber meiner Ansicht nach sollte sich Johannes wirklich eine andere Spielwiese suchen, wo er seine Gasblasen loswerden kann.

                  (lacht) – So, Bernd, jetzt kannst Du aufatmen – ich werde vermutlich nichts mehr über Johannes schreiben.

                  Viele Grüße
                  Matthias

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                  • ich nochmal für Matthias🙂

                    du schreibst:
                    „NIcht mehr auf jemanden zu reagieren ist halt die äußerste Art, jemandem zu signalisieren, daß man Hopfen und Malz für verloren hält.“

                    bist du davon überzeugt,das das so stimmig ist?!

                    reagiert man denn nicht auch um seiner selbst willen?

                    oder

                    ist Schweigen manchmal auch eine Antwort!

                    und du weißt das eine Nichtkommunikation auch eine Kommunikation ist😉

                    lieben Gruß Dir!

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                    • Hey Susanne…

                      Das „Fazit“ meiner bisher so intensiven „Suche“ nach dem Sinn des „Ganzen“ bisher……und des „LEBENS“ ansich also……(in den letzten ca. 8 Jahren)……

                      ,.,….ist es !!!!!!!,,,,

                      ………,einfach nur „zu LEBEN“….(und auch zu Überleben)…..nicht mehr und auch nicht weniger !!!…….anstatt darüber vergeblich….und jmmer wieder erneut darüber nachzugrübeln zu müssen !!!

                      …..und ich gehe jetzt los…….um nur noch,……auch im „JETZT“ und im „Derzeitigem!“ nur noch „Leben“ zu möchten !!!

                      …..alles „weitere“………entscheiden dann „andere“ KRÄFTE oder Entitäts – Energien für mich…..(sowohl auch für UNS Alle) !!!

                      lg Joe

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                    • Johannes,

                      ich hab dich gelesen.
                      es wäre wichtig das du dir Unterstützung von außen holst!
                      Es geht gerade nicht ums Suchen und Grübeln,
                      es geht real darum zu erkennen,das Du Hilfe brauchst!

                      PS:
                      „…..alles “weitere”………entscheiden dann “andere” KRÄFTE oder Entitäts – Energien für mich…..(sowohl auch für UNS Alle) !!!“

                      da schließe ich mich aus Johannes, aber ganz bewusst!

                      Susanne

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                • Hallo Bernd,

                  Du hast es wohl verstanden🙂
                  Danke

                  lg
                  Susanne

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  • Pingback: Bericht von einer, die erleuchtet war / Eine neue Welt « bumi bahagia - glückliche Erde

  • Ein sehr interessanter und authentischer Bericht. Das Erwachen in der neuen Welt und vor allem die längere Desorientierung in unserer 3DWelt nach der Transformation erinnern mich ganz stark an Eckhart Tolles Erleuchtungserlebnis.

    Zitat: “ Fünf Monate lang lebte ich ununterbrochen in einem Zustand tiefen Friedens und tiefer Glückseligkeit. Danach ließ die Intensität etwas nach, oder vielleicht schien es auch nur so, weil mir dieser Zustand so selbstverständlich geworden war. Ich konnte weiterhin in der Welt funktionieren, obwohl mir bewust war, dass jegliches Tun nicht das Geringste zu dem hinzufügen konnte, was ich bereits hatte…..“& …“ Vielleicht grundlegender als jede Erfahrung ist der tiefe Unterton von Frieden, der mich seitdem nicht mehr verlassen hat…..“ Eckart Tolle, JETZT! , Kamphausen Verlag

    Was Reiki angeht, hatte ich immer schon eine starke Ablehnung der in Europa ausgeübten Praxis gegenüber. Ich konnte es gar nicht rational begründen, wollte einfach instinktiv nichts damit zu tun haben. Allerdings war ich auch der Ansicht, dass immer etwas der eigenen Energie des Ausübenden, Gebenden mit hineinfließen musste und die war bei den Menschen, die ich kannte, eher chaotisch und wirr. Interessant, hier eine Bestätigung für meine Empfindungen zu lesen..

    Liebe Grüße von A n g e l a

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  • Danke für diesen Artikel

    Herzliche Grüße
    Matthias

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  • Liebe Renate!

    Vielen Dank für diese Deine Geschichte und diverse Informationen dazu!

    2012 – ja, da hatte ich auch tolle Erfahrungen gemacht, natürlich kein Vergleich mit Deiner. Und ich durfte nichts selbst entscheiden, es war wie Fallengelassen-werden, war sehr nett und tschüss .. ..

    Aber eigentlich möchte ich über Reiki bzw. Jin Shin Jyutsu schreiben.

    Irgendwann mal habe ich mich ein wenig für Reiki interessiert und mich ganz schnell wieder abgewendet, als ich da von „Einweihungen“ gelesen habe, die mich nach 2 Tagen Informationen zu einem Heiler machen sollten. Dass mit Symbolen gearbeitet wird, habe ich so gar nicht erfahren.

    Als ich Jin Shin Jyutsu lernte, erfuhr ich, dass Reiki ähnlich sein soll, so von der Technik her, dass Hände aufgelegt werden an bestimmten Körperstellen. JSJ sollte angeblich etwas umfangreicher sein in den Variationsmöglichkeiten, es gibt keine Einweihung und auch keine Symbole. Dass es eine Heilmethode sei, wurde natürlich behauptet. Heute mag ich es lieber als Werkzeug sehen. Denn es wird gesagt, dass jeder es anwenden könne. Und wie es wirkt, hängt offenbar stark von den Möglichkeiten der Selbstheilungskräfte des Betroffenen ab, auch wenn das nicht so gerne gesagt wird. Lieber werden geradezu wunderbare Heilungen ins Rampenlicht gestellt, dann gibt man noch zu, dass es nicht immer so ist, und wenn sich gar nichts ändert, dann wird behauptet, dass wenigstens das Leiden eine andere Qualität hätte. Und darauf hingewiesen, dass es wohl so sein solle, von Gott gewollt sozusagen.

    Große Empörung, als ich mal meinte, es sei für gewisse Fälle nicht „stark“ genug – kommt überhaupt nicht in Frage! Ist doch immer wieder interessant, wie solche Möglichkeiten vehement bekämpft werden, so was darf man nicht mal denken.

    Es mag so sein, dass es nicht mit gewissen Wesen in Verbindung ist und diese mitfüttert, aber ich glaube, dass es sie auch nicht vertreibt. Ich denke, dass man das in Zukunft so sehen wird können. So wie man bestimmte Werkzeuge für bestimmte Arbeiten nimmt .. ..

    Welche Ausreden es wohl beim Reiki gibt, wenn es nicht die erhoffte Heilung bewirkt .. .. ?

    Liebe Grüße
    Veron

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    • Hallo Veronika,

      aber gerne meine Liebe. Wie du weißt, halte auch ich von Jin Shin Jyutsu viel, es funktioniert super für vieles und würde ich jedem empfehlen ANSTATT Reiki. Man kann es sich sogar selber beibringen.

      ALLE „Heilerfolge“ hängen immer von den Selbstheilungskräften, Zustand der Inneren Personen, Seelenauftrag bzw. Inkarnationsauftrag usw. des Einzelnen ab, deshalb gibt es so unterschiedliche „Heilerfolge“. Es gibt keine Technik, Methode, Ansatz wasauchimmer, welche immer „funktioniert“. Und das ist was wir akzeptieren müssen, das gilt auch für meine Arbeit🙂 .

      Diejenigen, die noch so etwas behaupten bzw. ihre Methode(n) noch so anbieten, sind dabei, das offensichtlich noch zu lernen. Es ist nicht einfach, das in sich zu realisieren und es dann weiterzugeben, glaub mir. Wir sind alle gedrillt auf „performance“, es zählt nur das, was sofort und umfangreich Erfolg erzielt. Und schnell bitte. Alle wollen sich medikamentieren, NICHT heilen, denn das ist was uns seit langem beigebracht wird und das muss der „Therapeut/Heiler“ erst mal verstehen lernen, in der Selbsterfahrung und dann in der Arbeit mit Klienten/Patienten. Dafür braucht es viel Bewusstsein, viel Self-Development. Du verstehst das sicher sehr gut, da du dich selber schon so lange mit diesen Themen befasst.

      In den 90ern habe ich eine Weile mit wirklich schwerkranken Menschen (meist Krebs) gearbeitet bzw. sie auf ihrem Weg begleitet, denn das ist alles was wir am Ende machen können. Wie in der allopathischen Medizin, kann auch energetic medicine oft nicht viel mehr tun, als Zeit kaufen. Und wenn gar nichts mehr hilft, fahren sie zum Wunderheiler nach Brasilien – das Endresultat ist trotzdem Tod.

      Was mich all diese wunderbaren Menschen gelehrt haben ist, dass ich gar nichts machen kann ohne die Zustimmung ihrer Seele, eine große „Dosis Gott“ und, ganz wichtig, in welchem Zustand ihr Körper ist bzw. war. Da gibt es einen „point of no return“, wo der Körper einfach schon „nein gesagt hat zum Leben“.

      Was mich mein „spirit team“ immer wieder gelehrt hat (bis ich es endlich begriff) ist, das Tod für viele die Lösung ist, dass der Weg der Krankheit wichtig ist/wahr, dass es der Erfahrungsweg der Person ist mit der ich gerade arbeite und ich in meiner Arroganz und Unwissenheit ihnen nicht IHRE Erfahrung einfach wegheilen darf. So geht das nicht. Ich weiß nicht mehr, wie viele schwerkranke Menschen mir schon gesagt haben, dass sie nie im Leben sich mit jemanden „wie mich“ überhaupt befasst hätten, wenn sie nicht so krank wären. Wir „Spirituellen Heiler/Energetiker“ kommen halt meist erst am Ende eines langen Leidensweges, als „dann probier’ ich das halt auch noch aus in meiner Verzweiflung, obwohl ich gar nicht dran glaube“ …, meist erst, wenn der Körper schon zu weit fortgeschritten ist in seiner deterioration, dass wir auch wirklich nicht mehr viel machen können. Ohne ihre Krankheit hätten sie einfach mit ihrem normalen Leben weitergemacht, no growth, no nothing, bis halt die Krankheit sie dann gezwungen hat, sich mit Dingen zu beschäftigen, für die sie letztendlich auch inkarniert sind. Auf einmal wurden lang notwenige Gespräche geführt, alte Probleme gelöst, Familienzwist beigelegt uvam.

      Keinem von uns hier ist es erlaubt, wirklich in die hintersten Winkel einer Seele zu blicken und ALLES über den Weg eines Anderen zu erfahren und warum das jetzt so ist, wie es ist und das ich auch gut so, denke ich. Jeder hat seine challenges, seine Dinge zu lernen hier auf diesem wunderschönen, aber auch so schwierigen Planeten. JEDER hat die Möglichkeit, das Beste daraus zu machen oder einfach alles hinzuwerfen, das ist der Freie Wille. Es bedeutet nicht, mich gegen den Erfahrungsweg meiner Seele zu wenden, aber das dauert einfach, bis man das wirklich versteht und auch akzeptieren kann.

      Was ich mir von der spirituellen Community wünsche ist, auch auf dieser Ebene etwas mehr Bewusstsein zu entwickeln. Es geht nämlich NICHT darum immer gesund, reich, schön, für ewig jung, immer erfolgreich usw. zu sein. DAFÜR sind wir nicht auf die Erde gekommen. Krankheit, Behinderung, Limitierungen bedeuten NICHT „Versagen/Scheitern/Bestrafung!

      Mir sagte mal eine Workshop Teilnehmerin in Bali, warum ich meinte spirituelle workshops halten zu können, da ich offensichtlich ein Gewichtsproblem habe. Also Spirituelles Bewusstsein hängt jetzt mit Körpergröße zusammen ..
      Ich war damals zutiefst betroffen, aber letztendlich verbalisierte sie nur, was ich natürlich heimlich auch selber über mich dachte. Ich fühlte mich total schuldig und als Versagerin und ja, wie kann ich nur mit anderen arbeiten und über Spiritualität/Bewusstsein lehren, wo ich doch selber einen „Makel“ habe ..
      Es wurde ein langer, sehr dorniger Weg, mich da hin durchzuwühlen. Mein Körper hat auch mich gelehrt, dass es Limits gibt an Heilung und dass ich nicht alles haben kann und kontrollieren kann, so wie ich möchte. Wer immer dieses „Ich“ dann auch sein mag🙂 ..

      Und so haben wir alle unsere Herausforderungen, Wunden, Schmerzen und all das Gute das wir erleben und jeder hier trägt auf seine/ihre Weise dazu bei, diese unglaublich schöne Welt trotz allem ein bisschen besser zu machen, auch wenn es im ersten Blick nicht immer so aussieht.

      Herzlichst, Renate

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      • Hallo Renate,

        ich möchte mich hier für deine klare und ehrliche Offenheit bedanken!

        herzliche Grüße
        Susanne

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      • Liebe Renate!

        Nochmals herzlichen Dank für Deine Informationen und „Denkanstöße“, die mich auch daran erinnerten, dass ich damals, als ich Jin Shin Jyutsu kennen lernte, durchaus noch auf dem Stand war, dass ich mir wünschte besser zu funktionieren: Erschöpfung und Konzentrationsmangel sollten verschwinden, damit ich besser klar käme in meinem Job, und nebenbei noch einiges erreichen könne. Nicht nur, aber es war noch der Hauptgedanke. Und genau das sollte wohl nicht sein.

        Selbst diejenigen JSJ-Praktiker, die es so wie Du verstanden haben, tun sich sicherlich schwer damit, dies gegenüber anderen, und ganz besonders Neulingen, auszudrücken. Letztere will man ja nicht gleich abschrecken .. ..
        Bei manchen funktioniert es ja auch so, dass z.B. die Kopfschmerzen verschwinden und man dann einfach weitermachen kann womit auch immer.
        Und dann gibt es ja auch noch diesen seltsamen Effekt, dass manche Menschen gut auf Methoden reagieren, wenn der „Heiler“ sehr überzeugend erklärt, wie wirkungsvoll sie ist. Das ist etwas, was mich immer wieder fasziniert.
        Nicht leicht, das alles. Nur JSJ zu lernen, das ist leicht. Man kaufe sich ein Büchlein und folge der Anleitung .. ..

        Interessant, dass Du auf Krebs zu sprechen kommst. Denn gerade gibt es einen Fall in unserer Bekanntschaft. Ich war entsetzt, als ihr Mann mir sagte, sie wisse nicht, dass sie bald sterben würde, und ich dürfe es auch nicht verraten. Blöde Situation .. .. bin geradezu froh, dass aus dem geplanten Besuch bislang nichts wurde.
        Erst mal akzeptiere ich das so .. .. vielleicht muss ich auch noch mehr lernen .. ..

        Liebe Grüße
        Veron

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  • Liebe Renate,

    …ich bin noch nicht ganz durch mit Deinem kompletten neuen Artikel (sehr lang und sehr ausführlich !)

    ….aber allein hierfür schon mal…….meinen innigsten Dank und „Zuspruch!“

    ……………………………………………………………………………..

    Es ist wirklich so, als ob all das Zeugs auf höheren Bewusstseinsstufen nicht mehr existiert.

    Dass Problem mit Reiki ist, dass man mit einer Energie durch Symbole magisch verbunden wird, die bestenfalls als 4-D Energie bezeichnet werden kann. Daran ist an sich nichts Falsches, nur die Wesen, die dahinter stecken und die sich in die Reiki Energie „eingemischt“ haben, das ist eine andere Geschichte.

    Bereits in den 90ern, als ich noch in Indonesien lebte, haben wir herausgefunden dass mit Reiki etwas nicht stimmt. Die Ur-Energie von Reiki ist rein und klar, aber sie „blieb“ ! es nicht. Sie wurde meiner Meinung nach richtiggehend von Archonten highjacked.

    Es gibt so viele Dunkle Astralwesen und Wesenheiten, die es lieben sich mit uns Menschen zu spielen und das Feld war ja damals weit offen. Die Menschen waren so hungrig nach was Neuem, nach Heilung, nach Bewusstsein und wir waren ja alle so naiv. Reiki wurde schnell unglaublich populär und zog auch all die Leute an, die halt schnell den Reibach damit machen wollten. Zu viele spielten mit ihren Egos darin herum und halfen so mit, die Suppe gehörig „zu versalzen“; übrig blieb eine brackige Brühe (so sieht die Reiki Energie für mich aus, wenn ich sie mit dem dritten Auge betrachte), mit der man nicht mehr viel machen kann

    Aber es macht einen großen Unterschied, ob ich mit reinem oder verschmutztem Wasser arbeite (auf der 3-D Ebene) und so ist es mit der Reiki Energie

    Und jedes Mal, wenn man sich als Heiler mit der Reiki Energie verbindet, „füttert“ man dann auch noch die Astralwesen, die sich dahinter versteckt halten, mit den eigenen Energien und so wird kostbare Lebens-Energie von jedem unwissenden und wohlmeinenden Heiler abgezapft. Und der liebe Klient bekommt noch eine Dosis verzerrter, verschmutzter Energie zu seinem Energie-Wirrwar dazu, damit er auch schön in seinem Drama bleibt und sich nicht wirklich verändern kann oder muss.

    Vielen lieben Dank Dir…..diese „Erkenntnis, auch einmal ganz öffentlich und frei auszusprechen !!!……….lg johannes

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    • Liebe Renate,

      Vielen Dank🙂

      man sagt es : wer gibt, bekommt es in eine andere bestimmte Energieform wieder zurück, jetzt schau mal wie viele Dank`s du schon bekommen hast, und die auch nur Passiv Lesen sagen auch in innerem : Danke🙂

      lg,

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    • Ich bin eine Frau Jo, und ich mag nicht so gerne „Twitter“ Style communications🙂 ..

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      • Danke Dir, liebe Renate…!!!

        Deine zwei „(Z) Wink`erli`s“, sind beide auch völlig korrekt bei mir angekommen……und/aber…..entschuldige mich bitte…..dass ich meinem „Monotheismus“…..nach all` meinen „eignen“ und selbst „durchlebten“ Erfahrungen…..nicht wieder „verwerfen“ kann und auch niemals wieder mehr werde/möchte !!!…….

        ….mein ganz großes Dankeschön an Dich, jedoch auch dafür……mich hierbei sehr „bestätigend“ unterstützt zu haben !!!…..auch wenn es vielleicht nur „ungewollt und auch ganz unbeabsichtigt geschehen ist !!!🙂

        Alles Liebe Dir, auch weiterhin gewünscht !!!………und mein ganz liebes „Servus“ Dir persölich !………..vom Joe

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  • Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Eine neue Welt

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  • Kurze Gedanken noch hierzu…

    Schon vor Barron wurde im Südschwarzwald in einem 20 Häuser Ort die Verbindung von Tiefenpsychologie und Zen praktiziert. Auch dort war man der Meinung, daß es zwei Richtungen zu gehen gilt – nach oben, aber auch nach unten. Damit der Mensch vollständig werde. Barron ist von daher nicht neu.
    Es waren Graf Dürckheim und Maria Hippius, die damals in Deutschland als erste überhaupt diese Verbindung praktiziert hatten.

    Andererseits wird für meine Begriffe die „Erleuchtung“ etwas heruntergespielt. Auch heute noch ist das alles andere wie die Regel, und meist steckt sehr, sehr harte Arbeit dahinter. Auch am Persönlichen. Wobei ich mich auch frage, ob es überhaupt möglich ist, eine bestimmte Stufe zu nehmen, ohne daß man sein Persönliches gereinigt hat.

    Ob der Astralkörper erleuchtet werden kann? Und ob das überhaupt notwendig ist? Ich weiß es nicht – er muß durchlässig werden, damit er seine Funktionen richtig erfüllen kann. Aber wie bei einer Treppe jede Stufe wichtig ist, muß nicht jede die oberste sein – sonst kann die Funktion nicht mehr erfüllt werden. Und nicht alles im Menschen muß erleuchtet sein.

    Was nötig ist, zeigt meiner Ansicht nach der Augenblick. Was das Schwerste überhaupt ist – den Augenblick wahrzunehmen und das zu tun, was der Augenblick von einem fordert. Alle Verletzungen, welche man hat, sind im gegenwärtigen Augenblick, und dann sitzt man davor und weiß oft nicht weiter. Es gilt dann gut zuzuhören, was die nächsten Augenblicke (oder Tage, Monate) einem mitteilen wollen, meist ist die Lösung in „Zufälligkeiten“ enthalten, welche aber oft übersehen werden. Ich weiß hier zu gut, wovon ich rede – besonders was das Übersehen, das nicht Annehmen wollen betrifft.

    Wie auch immer, ich dachte nie darüber nach, wenn ich meinen Lehrern begegnete, ob die nun nur mental oder auch astral erleuchtet seien. Sie wußten von Gott, das spürte man, und das war das Wichtige. Wobei ich allerdings immer mehr das Gefühl habe, daß zwischen den Lehrern, welche ich kennenlernen durfte, und den heutigen Erzählungen von Menschen, welche Erleuchtung erfuhren (die sich übrigens sehr verschieden anhören), Unterschiede bestehen. Bei meinen Lehrern könnte ich nie behaupten, daß sie nur „ungenügende“ Erleuchtungen gehabt hätten.

    Wobei ich trotzdem das, was Renate und Steven machen, unterstreichen möchte. Als ich damals hier in den Blog ging war das eher, weil ich den Steven von einem anderen Blog her mochte. Im Grunde hatte ich nie vor, hier zu kommentieren, es ist auch die einzige Esosite, wo ich mitlese. Aber was mir gleich am Anfang auffiel, war die völlige Ignoranz vieler Kommentatoren gegenüber dem, daß vor der „Erleuchtung“ erstmal die Aufarbeitung des Ichs, der Verletzungen, das Lernen von Geduld, von Ausdauer, die Arbeit am Kleinen ist. Wie es im Zen heißt – wenn jemand auf seinen Komplexen Zen meditiert, fährt er wie ein Pfeil zur Hölle.

    Was viele, viele Meditierenden vergessen.

    Ich stürzte mich also hier herein und versuchte ein wenig Grundlagenarbeit. Wobei ich vielleicht mehr lernte wie ihr – durch eure Fragen, die Diskussionen hier und meine Antworten wurden mir manche Dinge erst klar, die mir vorher nicht bewußt waren. Es geschah beim Ausformuliern, daß ich plötzlich an meinem eigenen Geschriebenen etwas erkannte. Ich lernte – auch an Euch – daß Fragen wichtiger wie Antworten sind. Was mein Lehrer schon lange sagt.

    Ich schrieb jetzt wieder viele Worte, und Worte können notwendig sein, um sich zu erinnern. Aber im Grunde ist die Frage immer: Was verlangt dieser einzige, einzigartige Moment von mir?

    Das ist auch für mich noch eine der schwierigsten Sachen – wir wollen alles tun, alles, nur nicht da sein.

    Euer unerleuchteter Matthias

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    • Hallo lieber Matthias,

      vieles in deinem Beitrag spricht mich an und ich kann es sehr gut nachvollziehen.

      Auch oder gerade weil wir unterschiedliche Wege gehen,ist das Hören und Verstehen in dem momentanen Augenblick eine herausfordernde Aufgabe.
      Dieses sich ja ersteinmal bewusst zu machen!

      „den Augenblick wahrzunehmen und das zu tun, was der Augenblick von einem fordert.“

      dessen gewahr zu werden,bedeutet eine enorme Aufmerksamkeit,ob diese dann auch wirklich aus dem ‚denken‘ kommt?

      „wir wollen alles tun, alles, nur nicht da sein.“ Das haben wir zu gut gelernt,das nicht da sein.

      Danke für deinen Kommentar!

      lg Susanne

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      • Liebe Susanne,

        danke Dir. Mit Denken hat Aufmerksamkeit allerdings nichts zu tun (wenn ich Dich richtig verstanden habe), sondern jeder Gedanke hindert an der Aufmerksamkeit.

        Liebe Grüße
        Matthias

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        • Aufmerksamkeit auf den Gedanken ..

          Matthias hast du schon mal etwas von G. Kühlewind gelesen?
          Zum Beispiel; Aufmerksamkeit und Hingabe – Die Wissenschaft des Ich

          lg

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          • Hallo Bernd,

            Kühlewind – könnte sein, vor Jahrzehnten, wo ich mich noch mehr mit Anthroposophie beschäftigt habe. Soweit ich noch in Erinnerung habe, ein sehr guter Autor – aber ich verließ die Anthroposophie dann aus verschiedenen Gründen.

            Hier in Stuttgart ist der Stall ja voller Anthroposophen, und ich hatte jede Menge Diskussionen mit denen. Nimm’s mir nicht übel, aber das, worüber die sprachen, fand ich woanders dann verwirklicht. Aber nicht bei denen.

            Was ich bei den Anthroposophen schätze, die reden nicht nur, die tun etwas. Was ich weniger mag, ist eine gewisse Bilderwelt, welche sich viele basteln, die aber mit den Realitäten oft nicht mehr allzuviel zu tun hat.

            Als Jugendlicher war ich beispielsweise bei drei anthroposophischen Ärzten, und die spritzen mir natürlich alle Eisen, das Inkarnationsmetall. Von der Idee her richtig, vom Mittel her falsch. Als ich dann in die klassische Homöopathie kam, repertorisierte ich mir Silber und Psorinum, und beides half sofort und bombig.

            Von der Bilderwelt her wäre mir natürlich die anthroposophische Medizin lieber gewesen – aber ich erlebe immer wieder, daß die klassische Homöopathie besser wirkt. Dies nur als Beispiel.

            Grüße – Matthias

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        • guten Morgen lieber Matthias,

          ja du hast mich richtig verstanden. Ich wollte nur genau die Frage aufwerfen,
          das ‚Denken‘ eben nicht wirklich etwas mit
          Aufmerksamkeit des Momentes zu tun hat.
          Im Prinzip habe ich deine Aussagen nur in meine Worte ‚übersetzt‘ .
          Bestimmte Grundsätzlichkeiten sollte man sich selbst doch immer wieder vor Augen führen.

          Letztens sagte ein wichtiger Mensch zu mir:
          “ sei achtsam mit deinen Gefühlen“
          Da steckt so viel drinnen,in diesen wenigen Worten!

          ein schönes Wochenende,
          hier schneits zum ersten Mal ein wenig🙂

          Susanne

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    • Lieber Matthias und alle anderen!

      Es ist schon eine Weile her, dass ich Bücher über Zen gelesen habe, auch über die Mönche mit ihrer Meditationspraxis .. .. ich habe mir nun eines wieder hergeholt und durchgesehen .. .. Da steht z.B. wie ein Novize im Kloster behandelt wird, ein unbezahlter Sklave, der den ganzen Tag herumgehetzt wird ohne einen Augenblick für sich selbst .. .. „Nie kann er tun, was ihm gefällt .. .. Er muss lernen sanft und flexibel zu werden. Wenn er das nicht kann, wird er wieder gehen .. ..“
      Wer kann das aushalten und so werden wie gewünscht? Ich vermute mal, dass auf diese Weise alle ausgeschieden werden, die „Erleuchtung“ ohnehin nicht erreichen würden.

      Andererseits steht auch darin, wie man sich selbst „auf den Weg macht“, wie man seine Emotionen „ausleiden“ muss, sich fügen lernen .. .. „Am Anfang ist es wichtig, sich nur mit den kleinen Aufregungen des Alltags zu befassen und zu lernen, sie willig zu erdulden, während man ruhig und sanft das Gebotene tut. .. ..“
      (Ja, jetzt erinnere ich mich, warum ich dieses Buch ganz schnell in den Bücherschrank stellte, ein Wunder, dass es nicht gleich im Altpapier landete .. .. )

      Und dann gibt es solche Fälle wie Eckhart Tolle und Katie Byron. Er lebte lt. eigener Aussage im Vorwort von „Jetzt“ im Zustand des Grauens, sie in schwerer Depression, sodass sie nur selten ihr Bett verlassen konnte, so steht es auf ihrer Homepage. Er hatte den Gedanken, dass er so nicht mit sich selbst weiter leben könne, sie entdeckte, dass sie litt, wenn sie ihre Gedanken glaubte. Dadurch kamen sie beide in einen Zustand der Erleuchtung .. .. ?
      Ist das der selbe Zustand, den die Zen-Mönche erreichen? Das käme mir seltsam vor. Die Voraussetzungen sind so unterschiedlich .. .. oder doch nicht?

      Auf der anderen Seite sind Menschen, die innere Aspekte kennenlernen helfen, Chakren reinigen, Energien aus früheren Zeiten auflösen, die mir von Spannungen in meinem Körper erzählen, die abreagiert werden müssen, dass ich endlich auf die Wünsche meiner inneren Kinder hören soll und ähnliches. Man gewinnt allmählich mehr Einblick in sich selbst und das Leben ganz allgemein, die Einstellungen dazu verändern sich .. .. von Erleuchtung spricht da niemand. Obwohl man vielleicht – ganz langsam – auf dem Weg dorthin ist .. .. oder zu einer anderen Art Erleuchtung, die gar nicht so genannt wird?

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Liebe Veron,

        ich fing eine lange Antwort an Dich an und verriß alles wieder, weil es mir plötzlich so unwichtig vorkam. Ich hätte eher eine Frage: Wonach ist Deine Sehnsucht?

        In einem Zen-Kloster kann ich mir Dich überhaupt nicht vorstellen. Das ist sowieso nur etwas für harte Knochen. Wenn überhaupt, dann auf einem der Zen-Wege wie Blumenstecken, Teezeremonie oder so etwas.

        Und ja, meiner Ansicht nach gibt es verschiedene Erleuchtungen. Chakren reinigen (wobei, wer kann das schon…), Energien auf früheren Zeiten ablösen usw. ist etwas anderes. In einem Fall geht es um Überpersönliches, im anderen um Persönliches.

        Aber die Frage scheint mir eher, wenn man so sensibel ist wie Du, von Elektrosmog usw. geplagt wird, dann stelle ich es mir sehr schwer vor, mit vibrierenden Nerven eine Übung zu machen, gleich, welcher Art. Wenn wir einen Sinn hinterstellen (wo man im Lauf des Weges nicht nur einmal daran zweifelt…), dann gälte es, herauszufinden, wohin einen diese Begrenzung führen will. Oft kann man an solchen Sachen schier verzweifeln, weil nichts zu klappen scheint. Und trotzdem sollen wir nicht aufgeben. Uns eventuell hingeben, ja, aber das ist etwas anderes.

        Was können wir also in der gerade gegenwärtigen Situation mit allen Einschränkungen, allen Schmerzen tun? Was ist das Richtige, gerade in diesem Moment? Wie höre ich quasi in diesen Moment hinein?

        Solange wir noch den Gedanken haben, was wir täten, wenn diese Einschränkung nicht mehr vorhanden wäre – wir also „geheilt“ wären – sind wir nicht hier und können auch deswegen dem Moment nicht zuhören.

        Gut, ich habe Schmerzen. Gut, ich bin unruhig. Kann ich trotzdem für ein paar Augenblicke auf meinen Atem achten? Kann ich drei Gabeln abwaschen? Oder verlangt der Augenblick im Gegenteil, mal alles, was ich als Pflicht ansehe, liegenzulassen?

        Mit der Akzeptanz des Schmerzes kann sich plötzlich ein Raum dahinter eröffnen, wo Frieden ist. Es wird nicht von Dauer sein, aber – weiter horchen, die inneren Ohren trainieren.

        Im Grunde ist es unsinnig, nach Erleuchtung zu streben – obwohl niemand von uns von diesem Streben verschont blieb. Die wichtigere Frage ist, wie kommen wir auf den WEG. Auf unseren Weg. Darauf sind die wenigsten – nicht einmal unbedingt alle Erleuchteten.

        Dies sind einfach Gedanken, die mir kamen. Ob etwas davon zutreffend ist – ich weiß es nicht.

        Aber alles Liebe Dir

        Matthias

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        • Lieber Matthias!

          Vielen Dank für Deine Gedanken. Etwas davon erzeugt Resonanz, ich weiß noch nicht so recht was genau und wie.

          Heute hatte ich gleich beim Aufwachen einen Gedanken: Erleuchtung ist „jemandem in mir“ sehr zuwider bzw. unheimlich, Erleuchtete (oder angeblich Erleuchtete) unsympathisch, ja geradezu ein Feindbild. Vielleicht werde ich es mal verstehen bzw. mich erinneren, warum das so ist.
          Gestern hatte ich halt mal die diversen Überlegungen dazu formulieren müssen .. ..

          Unpersönliches und persönliches .. .. das ist eine wesentliche Aussage. Ja, also ich bin dafür, mich (erst mal) um mein Persönliches zu kümmern😉

          Liebe Grüße
          Veron

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    • Hallo Matthias!

      Ja. Einfach, ja. Man steht immer wieder vor dem selben Dilemma, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Wenn man darüber nachdenkt, wirds noch schwerer, meiner Erfahrung nach, dann ist es als würde die Welt um einen herum zäh und klebrig werden. Dann fällt die Kommunikation mit der Umwelt noch schwerer, das bei-sich-bleiben wird fast unmöglich und noch Entscheidungen zu treffen ist als würde man versuchen mit einer Axt ein Haar zu spalten. Von der verkleisterten Wahrnehmung ganz zu schweigen…
      In solchen Momenten hilft mir nur Zerstreuung aus dem Schlamassel raus. Einfach nur um wieder Dynamik zu erzeugen um dann die Hürde zu nehmen, am besten ohne grosses Nachdenken, denn sonst scheut das Ich wieder und man bleibt wieder an der Hürde hängen. Oder man bildet sich ein es gäbe viele Wege wo doch nur einer ist und man ringt um eine Entscheidung, wo nur ein einziger weiterer kleiner Schritt verlangt wäre.
      Bewusstsein kann echt ne Bremse sein.^^
      Dinge, die man früher ohne nachzudenken einfach instinktiv irgendwie erledigt hat, rücken plötzlich ins Licht und wollen gesehen und hinterfragt werden. Jeder kleine Fliegendreck will bewusst erkannt und als gleichwertig betrachtet werden, ansonsten sucht er sich einen Weg in unser Blickfeld auf eine Weise die eine Wurzelbehandlung noch als angenehm erscheinen lässt. Dann zeigt uns der „Fliegendreck“ was Relativität bedeutet indem er unser Bewusstsein einfach auf Elementarteilchengrösse schrumpfen lässt.
      Das ist der alltägliche Wahnsinn, und Steven würde dazu nur sagen: „Was denn, ihr wolltet das doch so!“. Ja genau: ha, ha, ha…
      Dabei habe ich noch ne schlechte und ne ganz schlechte Nachricht. Ich fange mit der schlechten an: Es gibt keine andere Welt in der es besser wäre, es gibt kein Bewusstsein in dem diese Probleme nicht existierten (ausser eben KEINES) und es gibt keine irgendwie geartete Macht die uns hilft die Probleme zu lösen. Und jetzt die ganz schlechte Nachricht: Das wird auch so bleiben. Zumindest auf absehbare Zeit.
      Es ist mitunter schon ne bittere Pille immer wieder zu erkennen dass genau darin der Sinn aller Entwicklung liegt, wenn du eine Hürde genommen hast, sei sicher die nächste wird ne Nummer höher und für dich wieder genauso schwer zu nehmen sein wie die letzte, ganz egal wie gut du im Springen schon bist.
      Und noch ein Wort zur Anthroposophie, die bräuchte mal ein Update. Aber wer soll das tun? Die Anthroposophen halten ihre Anschauung für über alle Zweifel erhaben und zeitlos richtig. Das wird dafür sorgen dass sie früher oder später von etwas Neuem einfach überholt werden und schlieslich in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Natürlich ändert sich die Wahrheit nicht, dafür aber die Menschen und damit die Wahrnehmung der Wahrheit. Und dem sollte man Rechnung tragen.

      lg,
      Andi

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      • Hallo Andi,

        ich denke, ich verstehe gut – zwei kleine Anmerkungen noch dazu:

        Ja, vielleicht gibt es keine andere Welt, in der es besser wäre – aber es gibt IN dieser Welt eine Welt, in der es besser ist. Wir leben dann in zwei Welten gleichzeitig, wenn wir den Zugang zu dieser gefunden haben.

        Es stimmt, hast Du eine Aufgabe gelöst, kommt die nächste. Und die liegt höher. Und trotzdem – Herrigel schrieb in seinem Buch: „Der Zen-Weg“, wie er in sich beobachtete, wie sich alles änderte – das Befinden, das, was man zu wissen glaubt usw. Aber daß irgendwann eine Schicht kommt, die sich nicht mehr verändert. Der Zen-Lernende, das Hinterfragen gewohnt, beobachtet natürlich auch diese Schicht, Subjektives und Veränderungen einberechnend, aber sie bleibt – und trägt.

        Man kann die Anschauung gewinnnen, das Dilemma hört nie auf, aber es heißt nicht umsonst, nicht aufgeben – irgendwann stößt man hindurch. Und das, was sich dann gebildet hat, bleibt.

        lg
        Matthias

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        • Hallo Matthias!

          Ich bin mir immer noch nicht ganz klar darüber in wie weit sich der kollektive und der persönliche Entwicklungsauftrag decken. Und in wie weit es einem Individuum möglich ist sich herraus zu lösen bzw. vorraus zu eilen. Möglicherweise kann diese Frage garnicht endgültig geklärt werden weil die Einbettung des Individuums ins kollektive Umfeld vielleicht weit weniger festgelegt ist als man denkt.
          Warum das überhaupt eine Frage ist? Sind die Probleme die wir lösen unsere eigenen? Nach welchem Mechanismus „suchen“ wir uns die Themen „aus“? Ist mit der Geburt schon festgelegt welche Probleme uns begegnen oder spielt das Umfeld eine Rolle? Ab wann ist es überhaupt möglich einen „befreiten“ Zustand anzustreben?
          Wenn ich mich umsehe und die Menschen um mich herum beobachte, wie sie Tag für Tag ihren Beschäftigungen nachgehen ohne die geringste Chance dem inneren Käfig zu entkommen und mich selbst beobachte zwar erkennend aber trotzdem weitgehend unfähig mir mehr Freiraum zu erkämpfen, verwickelt in Karma von Familie usw., drängt sich schon der Gedanke auf, dass die individuelle Freiheit weit hinter kollektivem Wohl ansteht. Oder anders ausgedrückt: Wenn du hier bist um etwas bestimmtes zu erledigen, hast du dich an dieses so gebunden dass du erst frei wirst wenn du es erledigt hast. Und unter Umständen ist die Aufgabe vielleicht garnicht mit einem einzigen Leben zu bewältigen.
          Häufig wird so getan, als wäre die Erlangung maximaler persönlicher Freiheit das übergeordnete Ziel für jeden. Aber erstens kann selbst aus dieser Sicht Freiheit viele Gesichter haben und zweitens ist es mit Freiheit wie mit Intelligenz: Auch schlau kann manchmal ganz schön doof sein, je nach Standpunkt.
          Der Gipfel der Freiheit ist für den Einen die Möglichkeit der freien Wahl des Wohnorts, aber er wird an Grenzen stossen, bzgl. seiner finanziellen Mittel z.B., für den Anderen vielleicht die freie Berufswahl, er wird möglicherweise an Grenzen seiner körperl. und/oder geistigen Möglichkeiten stossen.
          Mir war lange nicht klar wie frei ich eigentlich bin, einfach weil ich denken kann was ich will. Weil ich hinterfragen kann was ich will, weil mein denken keine Tabus kennt und nicht durch Glauben oder Manipulation eingeschränkt ist. Weil Fussball mir am Arxxx vorbei geht und es mit Schexxx egal ist wer die nächste Wahl gewinnt. Ich habe lange nicht verstanden warum ich iwie anders bin, heute weiss ich dass das der Grund ist und heute bin ich dankbar dafür dass es so ist. Denn ich habe nichts dafür getan. Ich habe nicht jahrelang meditiert und hatte trotzdem transzendente Erfahrungen, mehr als mir lieb ist^^. Andere benutzen Drogen oder Bücher oder pflegen einen asketischen Lebensstil um etwas Abstand zur Welt zu gewinnen, ich musste schon immer darauf achten, den Bodenkontakt nicht zu verlieren.
          Selbst dann, wenn man scheinbar alles erledigt hat gehts weiter. Wenn man sein eigenes Päckchen verarbeitet hat gibts immernoch 6 1/2 mrd. andere Menschen die froh sind wenn ihnen jemand unter die Arme greift.
          Und über jedem Bewusstsein gibts noch eines, mit jeder Erkenntniss fällt eine Mauer die etwas verbarg was wiederrum zwei Seiten hat die integriert werden wollen und sich mit Händen und Füssen wehren wenn man die beiden Pole einander annähert. Das was in uns brennt kann gelöscht werden, geopfert werden der Harmonie. Man kann die schmerzvolle Flamme aber auch brennen lassen und immer mehr aus der Umgebung aufnehmen und darin verbrennen. Wenn das Bewusstsein gross genug ist wird der Segen offenbar der im Schmerz steckt.
          Warum ich das schreibe? Keine Ahnung. ^^

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          • Hallo lieber Andi,

            Wieso du das schreibst,was du schreibst,das weiß ich auch nicht🙂
            doch nehme ich es als authentisch wahr.
            und es gefällt mir.

            Danke Dir!

            lg Susanne

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          • Hallo Andi,

            Selbst dann, wenn man scheinbar alles erledigt hat gehts weiter.

            Wie kannst du sowas nur sagen? Ich muss doch nur „im Sein“ sein, die Dinge „loslassen“
            und überhaupt! ^^

            But you are right! Ich bin derselben Ansicht, hast einen Hügel beschritten, wartet der nächste Berg. Man kann schon verstehen, wieso viele mit der Aussage auftauchen, daß habe mit dem „Ego“ zu tun und all das. Ne feine Ausrede, um sich nicht „schmutzig“ machen zu müssen. Sich wirklich aus der 3 D Matrix rauszuwühlen ist nicht leicht. Und ja, das dauert vermutlich mehrere Leben. Ich denke, um soweit zu verstehen, hat man bereits einiges durchgeboxt. Happy living .. ^^

            lg,

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            • Und wenn es vermutlich mehrere Leben dauert, ist es umso wichtiger, dieses jetzt zu feiern und weniger nach dem Sinn und Unsinn zu suchen! Lasst die Korken knallen, Jungs und Mädels… Partyyyyyy😉😉
              Sarah

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            • Hallo Steven!

              Bitte fasse das was ich jetzt schreibe nicht als Kritik auf…
              Aber was versteht „man“ unter „3D Matrix“? Du hast vielleicht schon bemerkt dass ich solche Begriffe nicht verwende, schlicht weil ich sie nicht nachvollziehen kann. Ich kann versuchen ein bischen zu verstehen, aber ich kanns nicht wirklich nachvollziehen. Ich weiss auch nicht, was dabei zu überwinden ist. Wenn ich einfach wahrnehme, dann finde ich so etwas wie „Wahrnehmungsräume“. Ich schreib das mal so und meine damit die Qualitäten die ein DING umgeben, die ihm von Menschen gegeben wurden. Ein Auto kann rot sein. Ein Auto kann aber auch eine „Schexxx-Karre“ sein, das wäre dann eine Qualität die von Menschen gegeben wurde im Gegensatz zu dem Rot das das Auto einfach hat. Und so nehmen wir wahr, das was andere bereits reflektiert haben klebt am DING, hängt im Raum, wird komminiziert, ergibt zusammen mit allen anderen „artifiziellen“ Qualitäten eine Art Matrix, die für viele Menschen nicht von der Wahrheit zu unterscheiden ist. Dieses Beispiel ist noch relativ offensichtlich, aber die Welt ist voll von subtilen „menschengemachten“ Qualitäten, die allesamt nur auf Spiegelung, Urteil und Manipulation beruhen und zusammen ein gewaltiges unsichtbares „Denk & Wahrnehmungs – Gefängnis“ ergeben. Meiner Meinung nach wollen die Menschen dem entkommen und finden den Ausgang nicht, weil sie nicht wissen dass man auch ausserhalb dieser Denk- und Wahrnehmungsräume existieren kann. Ich habe lange versucht das zu verstehen, habe nicht begriffen, weshalb Menschen entweder der Kirche hörig sind, oder aber sie hassen und auf die herabsehen die ihr anhängen. Dasselbe gilt für Fussball, die Menschen sind ihm verfallen oder hassen ihn. Sie können nur wechseln von einem Raum in den anderen, aber frei werden sie dadurch nicht. In den Gesprächen in denen ich versucht habe das zu verstehen glaube ich erkannt zu haben, dass mit ein Grund der ist, dass sie Angst haben alleine zu sein, wenn sie aus diesen Räumen rausgehen. Ich konnte Menschen manchmal „entführen“, aber sobald ihnen bewusst wurde wo sie „sind“ haben sie sich wieder einer Seite zugewandt. So, als hätten sie Angst vor der Freiheit. „Nicht mit rumspielen, wird man blind von!“
              Ist es das, was du mit „Matrix“ meinst?

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              • Hi Andi,
                Most exactly ..
                Räume voller Manipulation und Selbstmanipulation. Schafft man es aus der raus – jetzt kommt wieder ein Begriff, den du sicher nicht magst😆 darf man sich durch die 4 D Matrix wühlen und den Ausgang suchen. Was ist 4 D Matrix? Astralfelder Manipulation, Emotion Manipulation, Channelings, etc.; etc.;

                lg,

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    • Lieber Matthias,
      spontan auf deine Frage
      „Was verlangt dieser einzige, einzigartige Moment von mir?“
      fällt mir ein, er verlangt objektive Wahrnehmung, eigene Echtheit und Verantwortungsgefühl.

      Wobei ich das Letzte für das wichtigste halte, denn durch die Übernahme von Verantwortung für alles Existierende und für unser eigenes Leben können sich die ersten beiden Aspekte entwickeln.
      Das Problem ist, um das umzusetzen, braucht`s einen ziemlichen Reifegrad…😦
      LG

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      • Liebe Monika,

        irgendwie schon – Verantwortung, Echtheit und anderes sind ja hohe Werte. Aber das war nicht ganz das, was ich meinte. Um Lao-Tse mal etwas abzuwandeln – äußere Moral braucht man, wenn man keine innere hat, Verantwortungsgefühl braucht man, wenn man von Natur aus nicht alles verantwortet.

        Ein „Moment“ kennt keine Moral, keine Verantwortung, keine Werte. Jetzt wird es schwierig. Wenn einer einen momentanen Mordgedanken hat, ist es rechtlich und moralisch ein wenig problematisch, diesen Moment umzusetzen.

        Und hier müssen wir differenzieren – die subjektiven Momente, da brauchen wir das alles, Verantwortungsgefühl etc. Objektive Momente, also das, was tatsächlich ohne eigene subjektive Färbung in die Welt gegeben wird, sind etwas völlig anderes. Nach jahrtausende langer Erfahrung kann man davon ausgehen, daß diese „wirklichen“ Momente genau das sind, was der Mensch zu seinem weiteren Wachstum braucht. Und hier sollte sich so wenig wie möglich zwischen Erfassen des Momentes und des Tuns – oder nicht-Tuns – schieben, kein Gefühl, kein Gedanke, weil das wiederum sich zwischen den Moment und dem Ganz-Da-Sein schiebt.

        Wir hatten es ja öfters mit Gedanken, und Renate schrieb ja auch was darüber – über das Getöse im Kopf. Ich kenne es, und ich kenne auch die unglaubliche Erleichterung, die Beglückung geradezu, die Weitung der Sicht, wenn das Rumore mal aufhört. Alles ist dann in Ordnung. Und alle diese Geschichten wie Verantwortung, Gedanken, Klärungen usw. sind eigentlich nur deswegen notwendig, weil wir nicht mehr unmittelbar aus der Quelle agieren.

        Eigentlich ist es wie beim Sex – dem einzigen Moment, wo der Mensch mal freiwillig seine Gedanken sein läßt. Vielleicht wirkt es auch deswegen öfters so beglückend? Jeder weiß, daß man sich da alles versaut, wenn man währenddessen an Kochrezepte, Anstand, oder ob man morgen das tun wird, woran man gestern gedacht hat, denkt.

        Ich schrieb schon einmal das Beispiel – ein Pschologe ist darauf angewiesen, mit Analysen, also gedanklichen Verbindungen, herauszubekommen, was das Problem beim Anderen ist. Aber braucht es diese Analysen noch, diese Gedanken darüber, wenn er den Anderen direkt spürt? Mitsamt seinem Problemen, wenn er die sieht? Mit einer direkteren Art der Wahrnehmung?

        Es ist eine Erfahrung, daß man mit Gedanken sofort diese Art von Sehen verschließen kann. Entweder man denkt, oder man nimmt wahr (nicht ganz so ausschließlich, aber prinzipiell ist es so).

        Auch die Übungen von Rudolf Steiner bauten teilweise auf der Wahrnehmung ohne Gedanken auf, z.B., wenn man eine Blume betrachtet.

        NIchts gegen Verantwortung – aber im Sein wird das Wort obsolet.

        Liebe Grüße Dir
        Matthias

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        • Lieber Matthias,

          bin gerade an diesem Absatz hängen geblieben:

          “ Ich schrieb schon einmal das Beispiel – ein Pschologe ist darauf angewiesen, mit Analysen, also gedanklichen Verbindungen, herauszubekommen, was das Problem beim Anderen ist. Aber braucht es diese Analysen noch, diese Gedanken darüber, wenn er den Anderen direkt spürt? Mitsamt seinem Problemen, wenn er die sieht? Mit einer direkteren Art der Wahrnehmung? “

          ich meine zu ‚wissen‘ das es diese Analysen dann so nicht mehr braucht.
          doch ‚zeige‘ ich dem anderen dann wie es ist,kommt es doch darauf an wie ich es tue und ob ich es tue.
          Doch dafür brauche ich ein Gegenüber!

          nur ein bisschen meine Gedanken dazu😉

          wünsche noch ein schönes Restwochenende

          lieben Gruß
          Susanne

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          • Liebe Susanne,

            natürlich – wenn man jemanden so sieht, wie er ist, dann ist ja das Gegenüber da. Was dann erfolgt, ist wiederum die Notwendigkeit des Augenblicks – man kann reden, man kann denken, man kann den anderen auch nur anschauen, ohne etwas zu sagen – er wird es merken, wenn man ihn erkennt, und es wird ihm helfen.

            Wie ich Monika schon schrieb, es sind nur Beispiele, um etwas anderes auszudrücken.

            Liebe Grüße
            Matthias

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        • Lieber Matthias,
          du kannst aber auch ganz schön ausholen.
          Die Frage hatte ich so verstanden: „Was verlangt dieser einzige, einzigartige Moment von mir, dir bzw. uns als Menschen?“ Wenn`s anders gemeint war… nun gut, das hast du`s ja geschrieben. Durch dein „von mir“ bewegen wir uns auf der menschlichen Ebene. Deswegen ist dein gesagtes nicht falsch, hat aber nicht mehr allzu viel mit dem zu tun. was ich geschrieben habe.

          Zu Lao-Tse:
          Um Lao-Tse mal etwas abzuwandeln – äußere Moral braucht man, wenn man keine innere hat, Verantwortungsgefühl braucht man, wenn man von Natur aus nicht alles verantwortet.
          Hast du das Gefühl, dass dieser Satz zumindest von einem Großteil der Menschen in der heutigen Zeit umgesetzt wird? Ich jedenfalls nicht.

          Natürlich hat ein Augenblick keine Moral. (Wenn du das Wort Moral verwenden willst.). Aber WIR sollten sie haben oder doch wenigstens demnächst entwickeln, wobei die innere Moral sich für mich in der äußeren spiegelt.

          Nochmal was zum Psychologen, für ihn wäre es gut, wenn er sich einfühlen könnte. Und dann? Was macht er dann mit dem Ergebnis, mit seinen Gefühlen, mit dem was er erkennt? Oder braucht es dann noch etwas, um auch damit umgehen zu können?

          Wir hatten es ja öfters mit Gedanken, und Renate schrieb ja auch was darüber – über das Getöse im Kopf. Ich kenne es, und ich kenne auch die unglaubliche Erleichterung, die Beglückung geradezu, die Weitung der Sicht, wenn das Rumore mal aufhört. Alles ist dann in Ordnung.
          Ehrlich gesagt, diese Art des belastenden Getöses im Kopf ist mir fremd. Wenn das Getöse aufhört, ist also alles in Ordnung… Aber glaubst du, dass das dann die Lösung für unsere Probleme darstellt? Und glaubst du, dass diese „Ruhe“ der ausschließliche Weg zurück zur Quelle ist? Warum existieren wir hier auf unserer Ebene, um in die Ruhe zu kommen? Für mich ist das nicht stimmig genug.

          Und alle diese Geschichten wie Verantwortung, Gedanken, Klärungen usw. sind eigentlich nur deswegen notwendig, weil wir nicht mehr unmittelbar aus der Quelle agieren
          Natürlich hast du damit Recht, aber auch dieses Ist aus meiner Sicht nur eine Teilwahrheit. Wir können nicht mehr unmittelbar aus der Quelle agieren. Aber wieso, wie ist das entstanden, hast du dich das mal gefragt? Oder hat diese Geschichte mit Verantwortung, Klärung usw. vielleicht doch einen tieferen Sinn?

          Ich will`s dabei belassen, wir haben völlig verschiedene Verständnisansätze, wie dein letzter Satz zeigt:
          „NIchts gegen Verantwortung – aber im Sein wird das Wort obsolet.“
          Sind wir schon im Sein oder sollten wir hier erst einmal damit anfangen?

          Tut mir leid, falls es wieder ein wenig aggressiv klingen sollt, möchte nur zum Nachdenken anregen.
          Schönen Restsonntag.
          LG

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          • Hoy Monika,

            wollte dir ne Mail senden ..

            LG

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          • Liebe Monika,

            mir wird immer deutlicher, daß Du nicht verstehen WILLST, was ich eigentlich meine. Ich kenne die Gründe dieser inneren Abwehr nicht, aber das ist auch nicht meine Sache.

            Vom Verstand her gesehen sind alle Deine Einwände verständlich und begründet. Ich sprach aber von ERFAHRUNGEN, die ich gemacht habe. Daneben habe ich noch einen ziemlich gut entwickelten Verstand und kann also vergleichen. Oder nebeneinanderstellen – ich kenne Beides.

            Und doch, meine Antwort hatte genau mit dem zu tun, was Du geschrieben hast. Aber Du willst mich einfach nicht verstehen. Als Beispiel:

            Nochmal was zum Psychologen, für ihn wäre es gut, wenn er sich einfühlen könnte. Und dann? Was macht er dann mit dem Ergebnis, mit seinen Gefühlen, mit dem was er erkennt? Oder braucht es dann noch etwas, um auch damit umgehen zu können?

            Was der Psychologe mit dem Ergebnis macht, war überhaupt nicht Thema. Thema war, daß direkte Sicht, ohne daß sich Gedanken oder Analysen im gegenwärtigen Moment dazwischenschieben, direkte Erkenntnis – und eventuell direkte Konsequenz – beinhaltet. Der Psychologe war ein Beispiel, ein Bild, was aber nicht eins zu eins zu übersetzen war.

            Das alles hat weder was mit Steiner, noch mit westlich-östlich, noch mit irgendwas anderem zu tun, nochmals, es sind Erfahrungen. Ich würde sogar sagen, Wahrheiten. Und die verschiedenen Verständnisansätze – hat man, wenn es regnet, einen verschiedenen Verständnisansatz? Vielleicht – aber Fakt ist, daß es regnet. Und Fakt ist, daß Denken für bestimmte Dinge sehr wichtig ist, aber daß dasselbe Denken höhere Erfahrungen zunichte machen kann. Punkt.
            Unabhängig von jedem Verständnisansatz.

            Wenn Du verantwortlich handelst, mit Moral, wenn Du Deine Gedanken zu guten Sachen einsetzen willst, wenn Du Entwicklung halt so siehst, wie Du sie nun mal siehst, dann ist das prima, und ich wünschte mir, mehr Menschen würden so handeln. Aber mit dem, was ich schrieb oder mitzuteilen versuchte, hat das sehr wenig zu tun.

            Liebe Grüße
            Matthias

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  • Liebe Veron und alle, die mitlesen….

    Zum Thema Erleuchtung….ich kann auch da nur wieder von mir ausgehen….
    Aber, sagen wir mal, ich befasse mich mit meinem Weg und der Spiritualität seit mehreren Jahren, schätzungsweise 8-10 Jahre….aber nie in der ganzen Zeit hatte ich das Bedürfnis erleuchtet zu werden…fragte mich lange, wieso…doch heute ist es ein Segen…..ich hatte und habe nach wie vor grosses Interesse an der Kernarbeit – aber nie an der Erleuchtung……

    Der Novize in deiner Geschichte wird m.E. absichtlich abgelenkt, dass er aus dem Wollen herauskommt. So wird ihm gezeigt, dass es nichts zu erreichen gilt. Aber das Erreichen ist uns seit Kindheit eingeprägt worden. Unsere Eltern impften uns mit dem Gedanken, nur etwas zu erreichen, wenn wir dafür hart arbeiten…….
    Und es ist für uns ein völlig unbekannter Gedanke, ohne Anstrengung und ohne Fleiss an einen Ort zu gelangen….. an den Ort, wo wir schon immer waren…
    Versteht mich wer?
    LG Sarah

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    • LIebe Sarah,

      wenn das für Dich so ist – wie könnte jemand dann etwas anderes behaupten? Mein voriger Kommentar war auch eher in der Richtung gemeint, daß Veron in einer ganz anderen Situation und Deine Erfahrung von daher nicht auf sie übertragbar ist.

      Nur Sarah… sicher, es gibt in einem gewissen Sinn nichts zu erreichen. Und manche Dinge passieren nur, wenn man losläßt. Aber das Verrückte ist, daß man sich dann doch wieder anstrengen muß, um das, was eigentlich nicht zu erreichen ist, zu erreichen. Ich weiß, klingt etwas paradox.

      Aber glaube bitte andererseits nicht, daß die Menschen, die jahrelang in inneren Schulen Übungen machen, das aus völliger Sinnlosigkeit tun.

      Ein Weg ist nie zuende…

      Liebe Grüße
      Matthias

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    • Liebe Sarah!

      Erinnerst Du Dich daran, wie Du zu Deinem Weg, zu Spiritualität kamst? Wer oder was Dich dazu gebracht hat? (Bei mir war es eine Psychotherapeutin, die mir Meditation empfohlen hat, als Begleitung zur Transpersonalen Psychotherapie, und die selbst ein „Erleuchtungserlebnis“ hatte.)

      Ich hatte schon bei Deinem früheren Beitrag den Gedanken, dass ein Teil von Dir dieses Meditieren und Chanten nicht mochte, vielleicht nicht gleich, aber am Ende doch recht vehement, und daher die Erleichterung kam, als Du aufhörtest. Vielleicht war es auch eine Erfahrung, die Du für eine gewisse Weile brauchtest .. ..
      Da stimme ich mit Matthias überein – ohne Deine Meditationserfahrung wäre das jetzige Nichts-tun wohl kaum das gleiche. Vielleicht passt es für Dich jetzt so, oder es kommt mal wieder das Bedürfnis etwas zu tun.

      Wie das mit dem Novizen und später auch dem Mönch ist (die Beschreibung des Mönch-Daseins ist auch nicht gerade einladend), dazu kann ich nur sagen, dass es mir unangenehme Gefühle bereitet es zu lesen und mir vorzustellen. Ich empfinde es einfach als nicht richtig, mit Menschen so umzugehen bzw. sich freiwillig in diese Situation zu begeben. Aber das ist so eine andere „Welt“, mit anderen Wertvorstellungen und mit entsprechenden Prägungen in der Kindheit .. ..
      Vielleicht werden in weiterer Zukunft die Menschen auch über solche Praktiken nur verwundert den Kopf schütteln.

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Liebe Veron
        Lieber Matthias
        Niemand im aussen hat mich zur Spiritualität gebracht. Ich folgte einfach meinem Impuls, so wie ich es immer tue. Und auf meinem Weg lernte ich ganz viele tolle Menschen kennen, auch solche, die angeblich erleuchtet waren und auch Lehrer. Doch ziemlich bald hatte ich das Gefühl, nicht mehr mich selbst zu sein (aufgrund dieser Kontakte), so als würde jemand von aussen mich beeinflussen. Ich verlor dann fast die Anbindung an mich selbst, war mehr im Aussen denn im Innern und wenn es mir unbegründet schlecht ging, dachte ich, dass einer im Aussen mein Wesen schlecht beeinflusst. Dann aber holte ich die Verantwortung wieder zurück zu mir. Ich fing an zu bestimmen, wie ich mich fühlen darf. Am Anfang war es ein Kampf. Doch das wichtigste war zu erkennen, dass ich die Stärke und Macht besitze über mich und niemand anderes. Ich bestimme. Ich begegnete tatsächlich mal einem Lehrer, aber das Vergnügen war von kurzer Dauer, da ich mich nicht unterordnen liess (siehe deine Mönchsgeschichte). Der Lehrer war dann plötzlich auch nicht mehr so über allem erhaben. Und mir hat es aufgezeigt, dass man nie abheben sollte, sondern fest im Boden verankert (Wurzeln) sein soll. Ich danke ihm, dass er mir das gezeigt hat.

        Matthias: Ich möchte nicht wieder über Lehrer reden….aber es passte grad zu Verons Frage. Natürlich soll jeder so leben, wie er möchte.

        LG Sarah

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        • Liebe Sarah!

          Nach diesen Deinen Erfahrungen ist es verständlich, warum Du Dich wieder von all dem zurückgezogen hast und eine entsprechende Meinung hast.
          Ich tu mir auch immer wieder schwer damit zu akzeptieren, wenn andere mit Wegen, mit denen ich nicht klar kam, glücklich sind und sich vielleicht auch entwickeln.

          Liebe Grüße
          Veron

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  • Hi Leute

    Es gab und gibt einen Film, der mir wirklich half, das „alles zu verstehen“ (zumindest für meine begrenzte Sicht)…auch das mit dem Verstand, den Gedanken….und so wie ich euch kenne, ist dieser Film für euch vermutlich längst bekannt, alt und von gestern…doch ich finde ihn einer der eindrücklichsten und am besten verständlichsten….er strahlt Hoffnung, Geborgenheit aus…tröstet und stärkt.

    „AWAKE – Reise ins Erwachen“ (für Matthias: mit vielen Lehrern, die da sprechen..)

    Ich habe ihn nun bereits 5x angeschaut und entdeckte immerfort meine eigene Entwicklung, es gibt immer wieder Dinge, die ich nun anders verstehe als beim letzten mal schauen…und ich schaue normalerweise Filme kein zweites Mal…! 🙂
    Das ist keine Schleichwerbung, sondern vielmehr eine Empfehlung, die ich allen, die es interessiert, ans Herzen legen kann…
    Sarah

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