Vermeidungstendenzen und ihre Folgen

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geschrieben von Steven Black:

Nun wurden in den letzten Beiträgen einiges über die falsche Matrix gesagt, die, wie vielen Leuten bewusst sein dürfte, mittlerweile am kollabieren ist. Auch wenn man beim Begriff kollabieren an einen “Breakdown in seconds” denken mag, wird dies noch einiges an ErdenZeit in Anspruch nehmen. Aber der einzelne Mensch kann das für sich persönlich erheblich beschleunigen, sich selbst aus der falschen Matrix entfernen.

Die falsche Matrix, wie wir sie jetzt kennen, kann nicht einfach “puff” zusammenbrechen – zu viele Menschen hängen da noch komplett drin. Deshalb ist ein Bewusstseinsprozess der größeren Masse notwendig, und das, nun ja – dauert eben. Das bedeutet eine Dekonstruktion in Schüben, mit vermutlich einigen, immer wiederkehrenden Schocks und “Schüttelungen”, um auf diese Weise zu erkennen und zu lernen – “irgendwas läuft hier falsch.”

Der Einzelne kann lernen und fähig werden, seinen eigenen Weg zu gehen. Völlig egal, wie viele Fallstricke die Matrix für ihn/sie bereitliegen hat. Da geht man durch, fällt, steht wieder auf und macht weiter. Auch wenn da einige Philosophien entstanden sind, es gäbe nichts zu tun und alles sei okay, ist es meine Sichtweise der Dinge, daß dies reine Vermeidungshaltungen sind, keine innere Arbeit zu machen. Aber für ne gewisse Zeit kann das durchaus funktionieren ..

Wer aus der falschen Matrix raus will, der kommt nicht daran vorbei “Schattenarbeit” zu machen, sich mit den inneren Mindfucks und Glaubensmustern, seinem innewohnenden Schmerz auseinanderzusetzen und Integrationsarbeit zu machen. Weil speziell unsere verdrängten Anteile und psycho-sozialen Schattenkomponenten (Schatten – das, was man verleugnet, nicht sieht, oder regelmäßig verdrängt) der “gemeine Kleister” ist, der uns an die falsche Matrix bindet. Ach so, ich vergaß, sich dem Bewusstsein verschriebene, oder meinetwegen spirituelle Menschen verdrängen ja nichts .. ^^

Please give me a break! Really!

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Wir alle, wie wir da sind, sind hocheffizient darin, uns selbst was vorzumachen. Das geht mir nicht anders, die innere Arbeit hat mir das nur allzu sehr bewusst gemacht. Das betrifft so viele Dinge, welche unser Leben indirekt steuern und die wir einfach nicht anschauen wollen. Zu schmerzlich erscheint uns dies, deswegen wollen wir das nicht hochkommen lassen. Und der persönliche Energieaufwand dafür, all die Schattenthemen unterdrückt zu halten, der ist beträchtlich. Man stelle sich mal vor, was man mit dieser Energie sonst noch machen könnte, stände sie einem wieder zur Verfügung.

Der Begriff “Schatten” ist ein Modell, ein Konzept, man kann es auch als stagnierende, nicht mehr frei fließende, blockierte Lebensenergie beschreiben, welche mit all den verschiedensten persönlichen Themen verbunden sind. Niemand kommt damit weiter, seine in der Vergangenheit erlebten Erschütterungen und Traumen, oder insgesamt seine persönliche Geschichte einfach zu leugnen und so zu tun, als ob das nicht weiter wichtig wäre. Da haben sich einige Richtungen innerhalb der spirituell interessierten entwickelt, die dermaßen auf den falschen Dampfer segeln, aber sehr hochtrabende, oder auch idealisierende Begriffe dafür verwenden, die vordergründig schlüssig wirken können, aber im Grunde Flucht – und Vermeidungshaltungen offenbaren.

Wie etwa, sich betont positiv zu geben und mit Vergebung um sich zu werfen als wenn es eine Waffe wäre. Oder sich im “Zeugenbewusstsein” einzuigeln, wo man sich dann wirklich so weit von sich Selbst entfernen kann, daß man die Welt, wie ein verschreckter Geist, durch einen durchsichtigen Spiegel betrachtet. Ich nenne das eine sehr effiziente Methode, um Gefühle und Emotionen einfach von sich fern zu halten. Keine Frage, die falsche Matrix begrüßt das ..

Ich habe erst kürzlich wieder, einen sehr guten Beitrag von sein.de (spiritual bypassing)in den EAT Reiter gepackt, der diese Vermeidungstendenzen gut aufschlüsselt. Sollte meines Erachtens, ruhig öfters mal gelesen werden.

Wieauchimmer, wir alle sind sehr gut darin, uns selbst ein X für ein U vorzumachen. Aber wenn ich nicht anfange, die Verantwortung für meine “Geschichte” zu übernehmen, mir die verdrängten, in die Leugnung geschobenen Dinge nicht ansehe und transformiere, sie sozusagen aus dem Schatten zerre, die daran gebundene Energie nicht zu mir zurückhohle, dann kann ich mir zwar vormachen, spirituelle Fortschritte zu erzielen, aber damit hat das wenig zu tun. Das strategische Selbst aka falsche Ego ist sehr, sehr listig darin, uns mit diesbezüglichen Konzepten und Ausreden zu versorgen, um diese innere Arbeit nicht machen zu müssen.

Eine der erfolgreichsten Ausreden, wie ich finde, ist die Ansicht, es bräuchte kein Ziel, nur das Ego wäre darauf versessen, irgendwo hinzukommen. Wirklich, ausgesprochen clever, man muss diese Chuzpe bewundern. Betrachtet man diese Idee genauer, stellt man fest, wie idiotisch sie ist. Wer kein Ziel hat, keine Absicht irgendwo hinzukommen, der kommt auch nirgends hin und lässt sich einfach mit dem Wind treiben. Das soll Entwicklung sein? Eigentlich ist es doch eine Strategie, um einfach die Zeit totzuschlagen und seine inneren Leinwände nicht anschauen zu müssen. Um das zu durchschauen, kann etwas altmodische Logik sehr hilfreich sein.

Deswegen finde ich es wichtig, und zwar immer wieder, diverse Konzepte über Bewusstseinsentwicklung oder Spiritualität zu hinterfragen. Dazu sind wir alle fähig, die Herausforderung dabei ist, daß wir uns selbst nicht überlisten und von einem Blödsinn in den nächsten fallen. Okay, die meisten von uns haben das durchgemacht, ich selbst inklusive. Der Vorteil davon ist, wer durch Scheiße gegangen ist, kennt ihren Geruch. Entschuldigung, für die markante Wortwahl .. ^^

In meiner Sicht von Spiritualität geht’s weniger um Göttlichkeit, Engeln, Jesus, oder welche Idealisierung immer, sondern eher um wirkliche Menschwerdung. Die vielgerühmte Göttlichkeit auf die Erde zu bringen – komm rein in den Körper und füll ihn ganz aus. Ja DU, ganz persönlich. Hör auf damit, ständig abhauen zu wollen und die materielle Ebene als böse, nicht göttlich, als Illusion oder sonst was zu bezeichnen. Damit spaltet man sich selbst.

Die Evolution dieser jetzigen Menschheit, mündet von meinem Standpunkt in die 4. Dimension. Während wir dieser Entwicklung folgen, werden wir immer mehr mit Gefühlen und starken Emotionen konfrontiert werden. Die energetischen “Vorhänge” oder “Trennwände” zwischen 3 und 4 D werden dünner und dünner, was einiges an Chaos und Instabilität verursachen wird. Wer keine aktive Transformationsarbeit gemacht hat, oder sich durch pures Gottvertrauen leiten lässt, könnte eine harte Zeit erleben, wenn da doch einiges an verdrängtem, wie gestaute Wut, Schmerz, Scham, Schuld, Minderwertigkeitsgefühle und ähnliches in einem vorhanden ist. Wenn wir uns ehrlich selbst befragen, kennen wir die Antwort darauf. Wir wissen alle, was in uns lauert und was nicht.   

Es wird immer unmöglicher werden, das zu verstecken, weder vor anderen Menschen und ganz bestimmt nicht vor sich selbst. Es wird das ganze Zeug einfach rauswerfen und in den unterschiedlichsten Menschen willkürlich durchbrechen. Man kann das etwas einfacher haben und ohne Instabilität, Desorientierung und was da noch alles Amok laufen wird. Indem man sich freiwillig seinen Geschichten stellt und diese aufarbeitet. So oder so, ist das jedem seine persönliche Wahl. 

Diese Menschheit steht an einem Scheideweg, soweit ich weiß, hat schon Steiner so was gesagt. Es wird eine immer stärkere Teilung stattfinden, die einen, die der Versuchung des Transhumanismus erliegen, in immer stärkere ÜberTechnisierung gehen und den Anderen, die ihr Leben mehr oder weniger natürlich auszurichten und die vorhandene Technik klug zu nützen versuchen. Technik zu verdammen ist nicht wirklich hilfreich, wie immer kommt es auf den Umgang damit an. Wenn ich mir diverse Bio Chips implantieren lasse, oder zulasse, mein Bewusstsein in einen künstlichen Körper zu transferieren, dann sehe ich das nicht grade als weise Handhabung von Möglichkeiten. 

Was hier vielleicht etwas klingt, wie ein abrupter Themenwechsel ist keiner. Die falsche Matrix mag am kollabieren sein, aber längst wird daran gearbeitet, eine andere Variante davon zu installieren. Die Pappenheimer lassen sich ihr Lieblingsspielzeug nicht einfach so wegnehmen.

Das Thema ist immer noch, warum Transformationsarbeit für den Mensch vonnöten ist. Wer sich nämlich seinen inneren Geschichten gestellt hat, der wird kaum der Versuchung anheimfallen, ewig Leben zu wollen. Dafür braucht es Charakter, ein stabile Basis von Bewusstsein und in Frieden mit sich selbst zu sein. Transhumanismus bedeutet “über den Menschen hinaus” – der Punkt ist natürlich, es ist eine Flucht vor der menschlichen Sterblichkeit. Man flieht in künstliche, länger lebende Körper und wird viele neue Möglichkeiten zur Ablenkung von der Tatsache ersinnen, daß der menschliche Körper wertvoll ist. 

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Natürlich ist das Zukunftsmusik, aber möglicherweise näher als uns lieb sein kann. Für meine Generation wird das kein großes Thema mehr sein, mit vielleicht einigen Ausnahmen. Anders schaut es da mit den nachfolgenden Generationen aus, bezieht man in die Rechnung mit ein, daß bereits 2025, das erste menschliche Gehirn in einen künstlichen Avatar verpflanzt werden soll. Das sind grade einmal lächerliche 10 Jahre.

Geht es nach dem italienischen Neurochirurg Sergio Canavero, dann soll es ihm zufolge in zwei Jahren schon möglich sein, die Transplantation eines Menschenkopfes auf einen anderen fremden Körper zu ermöglichen. “Die Methoden stünden bereits zur Verfügung, man müsse es nur tun”, betont Canavero.

Und 2030 – 2035 braucht’s anscheinend gar kein echtes mehr, sondern nur mehr ein künstliches Gehirn, um die Persönlichkeit eines Menschen in einen solchen Avatar zu transferieren. Bis dahin soll ein vollständiges, künstliches Nervensystem für ein Leben in einem künstlichen Körper zur Verfügung stehen. Zumindest wenn es nach Projekt 2045, des russischen Gründers Dr. Dimitry Itskov gehen soll. 

Schaut man sich die Wegbereiter dieser “Neo humantiy” Vereinigung an, dann sieht man sehr genau, daß dies keine Idioten sind, sondern ernsthaft an der Verwirklichung ihrer Idee von Unsterblichkeit feilen. Eine ganze Reihe namhafter und elitärer Geisteswissenschaftlicher, Technikfreaks und Physiker arbeiten daran, mit offensichtlich viel Geld im Rücken.

Quantenbewusstseinstheoretiker wetteifern mit Roboter Entwicklern, Neurowissenschaftlern, Molekulargenetikern, Psychophysiologen, Informatikern, künstliche Intelligenz Entwicklern, bionischen Prothesen Herstellern, Gehirntheoretikern, Zukunftsforschern und weiß der Geier, wer da noch aller beteiligt ist. Namen wie Dr. Marvin Minsky, Dr. Ray Kurzweil, Dr. Thodore Berger, Dr. Hiroshi Ishiguro, Dr. George Church, Dr. Amit Goswami, Dr. Stuart Hameroff und zig andere Koryphäen des wissenschaftlichen Olymps, nehmen diese Sache in Angriff. Ein who is who durchgeknallter wissenschaftlicher Eierköpfe, den Genies unter den Genies. Da kann man echt Gänsehaut davon kriegen. Wer diese Hybridisierungsentwicklung mitmacht, der darf vermutlich einige Inkarnationsrunden extra drehen. Tschüss, bis zum Ende des nächsten Zyklus von 26 00 Jahren – ganz ehrlich, mein Mitgefühl hält sich in Grenzen.   

Und was ist wohl die Ursache von solchen Ideen?

Meiner Meinung nach, haben wir es hier mit der extremsten Form von Vermeidungstaktik, des strategischen Selbst zu tun. Anstatt einen echten Bezug mit sich Selbst herzustellen, werden künstliche Körper entwickelt, um die tiefsitzende Angst vor den eigenen Wunden und existentieller Alleinseins Panik zu betäuben. Also schließt man bewusst oder unbewusst, einen Pakt mit den Architekten der falschen Matrix.

imageDie Vorbereitungen mit der die Menschen konfrontiert und konditioniert werden sollen, laufen längst quer durch die Gesellschaft. Wie etwa beispielsweise jüngst, in dem Beitrag über die von ”Thync” entwickelte Technologie, der “transcranial direct current stimulation (tDCS)”, einer voll entwickelten Anwendung mit der man seine jeweiligen Emotionen und den Bewusstseinszustand frei wählen kann. Oder die immer bereitwilligere Annahme und Verwendung von RIFID Chips.

Kürzlich hat eine schwedische Firma in jedem ihrer 700 Angestellten einen Mikrochip in den Handrücken einpflanzen lassen, mit dem sie per Handbewegung Türen öffnen, den Fotokopierer zum Kopieren bewegen und in der firmeneigenen Kantine das Essen bezahlen können. So was hat man sich doch immer schon gewünscht *Augenverdreh*..

Zwei belgische Zahnärzte haben eine andere lustige Idee: Sie wollen den Personalausweis durch einen Mikrochip zwischen Inlays und Kronen im Gebiss ersetzen. RFID-Chips mit einer Größe von 6 Millimetern könnten dann beispielsweise die Identifikation von Toten (wie z.B. Opfer von Naturkatastrophen etc.) erleichtern.

Projekt Proteus“  – hierbei geht es um Cyber-Pillen mit Mikroprozessoren, die sofort Textnachrichten an den behandelnden Arzt schicken, sobald der Patient seine Medikamente nicht ordnungsgemäß einnimmt oder diese nicht den gewünschten Effekt haben. Ein Entwicklung des Pharmariesen Novartis, an der seit 2009 gearbeitet wird.

All diese Dinge kommen unter dem Vorwand von Gesundheitsvorsorge und diversen Lebenserleichterungen. Gezwungen wird dazu niemand, Freiwilligkeit wird signalisiert und schon sind viele Hemmschwellen niedergerissen.

Es stimmt schon, die alten Modelle und Ansichten über die Welt, das Leben allgemein, werden uns zu eng. Sie funktionieren einfach nicht mehr, und wir können nicht mehr die Augen davor verschließen, daß die Systeme selbstzerstörerisch sind. Wieso fällt solchen Gehirnakrobaten nicht das naheliegende ein, anstatt künstlicher Intelligenz und Transferierung von menschlichem Bewusstsein in “Avataren”, die Lösung in einer Annäherung mit der eigenen Menschlichkeit zu suchen? Ah, das könnte sich zuerst etwas schmerzhaft anfühlen, ich verstehe. Das will man natürlich auf gar keinen Fall. Da redet man sich lieber ein, über das MenschSein hinauszugehen, ohne zu begreifen, daß man auf dem besten Wege ist die Menschlichkeit zu töten.

Mehrere Realitätsebenen werden eine Zeitlang nebeneinander existieren und jeder Einzelne wird sich entscheiden müssen, welche davon er einzunehmen gedenkt. Irgendwann wird sich das Fenster zur Entscheidungsfindung wieder schließen. Auch wenn diese Sichtweise etwas düster klingt, es ist hilfreich, zu akzeptieren, daß manche Menschen sich einfach nicht bewegen wollen und lieber in Scheinwelten flüchten. Daß sie lieber an der Selbsttäuschung festhalten und offensichtlich weitere Inkarnationen beanspruchen. 

Für mich persönlich ist es ein Fakt, daß wir hier solange unsere Runden zu drehen haben, bis wir unsere bewussten und unbewussten Wunden geheilt haben, die so sehr unsere Handlungen und Entscheidungen beeinflussen, ohne daß wir uns wirklich im klaren darüber sind.

Die Vermeidungshaltungen aufzugeben sind unsere härtesten Herausforderungen. Sie sind seit unserer Kindheit so sehr Teil unseres Wesens geworden, daß wir wahre Meister im verwenden von Strategien geworden sind, daß wir jederzeit logische Begründungen dafür liefern können, warum wir dies oder das nicht wollen. Unten drunter, unterhalb der Vermeidungshaltungen, liegt meist nichts anderes als Angst, oder Angst vor der Angst. Und damit will man sich einfach nicht auseinandersetzen, dafür wird eine enorme Energie aufgewendet. Transformationsarbeit gibt dir diese Energie wieder zurück, was das größte Geschenk ist, welches wir uns selbst geben können.

Wenn ich meine inneren Konflikte nicht befriede und mich mit ihnen nicht auseinandersetze, werde ich niemals wirklich frei sein. Dafür haben dann die verdrängten Energien “Narrenfreiheit”, in meinem Leben Unheil anzurichten. Und je nachdem, welchen Einfluss jemand auf die Gesellschaft hat, wird dieses Unheil weitere Kreise ziehen. Wie schon erwähnt, sind es unsere ungeheilten Ängste, Muster und Vermeidungshaltungen, durch welche die Herren der falschen Matrix, wie auf einem Klavier spielen und ein Theaterstück nach dem anderen hochziehen können.

Until next time same station ..

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Quellennachweise:

https://www.sein.de/spiritual-bypassing-10-wege-die-realitaet-zu-vermeiden/ 

http://2045.com/

https://stevenblack.wordpress.com/2013/08/04/die-geburt-des-ego-und-seiner-limitierungen/

https://stevenblack.wordpress.com/2015/02/07/ber-den-menschen-hinaus/

http://renegraeber.de/blog/chip-implantate-2015/

http://www.interessantes.at/wissenswertes/ueberwachung/RFID-Implantate.htm

http://mobihealthnews.com/4513/novartis-proteus-pilot-to-lead-to-exclusive-deal/

http://www.trendsderzukunft.de/gruselig-kopftransplantationen-bei-menschen-in-zwei-jahren-moeglich/2015/02/28/

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@Steven Black

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140 Kommentare

  • Hat dies auf Der Geist der Wahrheit.. rebloggt und kommentierte:
    Sich selbst aus der falschen Matrix entfernen….

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  • Hi Steven,

    wenn ich wir hier in deinem neuen Beitrag ‚eigene‘ Worte oder Gedanken anders aufgeschlüsselt wieder lesen darf,
    dann ist es eine schöne Ergänzung zu dem wie ich denke und fühle.

    lg🙂

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  • Das ist wieder ein toller Artikel, lieber Steven!

    Zitat: „…Wir wissen alle, was in uns lauert und was nicht…“

    So ist es, zumindest sollte es bei Menschen mit einem gewissen Bewusstseingrad so sein. Und doch wird auch hier noch so vieles verdrängt.

    Zitat: …“ Oder sich im “Zeugenbewusstsein” einzuigeln, wo man sich dann wirklich so weit von sich Selbst entfernen kann, daß man die Welt, wie ein verschreckter Geist, durch einen durchsichtigen Spiegel betrachtet. Ich nenne das eine sehr effiziente Methode, um Gefühle und Emotionen einfach von sich fern zu halten….“

    Da verstehe ich das Konzept des Zeuge-Seins, – oder anders ausgedrückt des „Beobachters“ seiner selbst etwas anders. Wenn man alle seine Vorgehensweisen, seine Emotionen vorurteilsfrei beobachtet, sobald sie ans Licht treten, steigen sie in das Bewusstsein. Und in diesem Bewusstwerden liegt m.E. schon eine gewisse Heilung. Das wird für tiefverdrängte Traumen, etc. noch nicht ausreichen.
    Aber zur Überwindung „normaler“ ( was immer das heißen mag…) Probleme, Ängste , seelischen Verletzungen, Verurteilungen etc. habe ich damit gute Erfolge gehabt. Und dann kommt es natürlich auf das „Annehmen“ als einen Ist-Zustand in DIESEM AUGENBLICK an. Was keinerlei Handlungen ausschließt.

    Zitat: „…Für mich persönlich ist es ein Fakt, daß wir hier solange unsere Runden zu drehen haben, bis wir unsere bewussten und unbewussten Wunden geheilt haben, die so sehr unsere Handlungen und Entscheidungen beeinflussen, ohne daß wir uns wirklich im klaren darüber sind.“..

    Da muss ich wieder an Eckhart Tolles Schmerzkörper denken. Er erklärt es so gut, dass ich es einfach hier abschreibe:

    „Solange du dir keinen Zugang zur Kraft der Gegenwart verschaffen kannst, werden emotionale Verletzungen, die dir widerfahren, einen Restschmerz hinterlassen, der in dir weiterlebt. Er vermischt sich mit altem Schmerz, der bereits da ist, und bleibt im Verstand und Körper hängen.
    Das schließt natürlich den Schmerz mit ein, den du als Kind erlitten hast und der durch die Unbewusstheit der Welt verursacht wurde, in die du hineingeboren wurdest.

    Diese Ansammlung von Schmerz ist ein negatives Energiefeld, das deinen Körper und deinen Verstand besetzt. Wenn du es dir als ein unpersönliches Wesen mit seiner eigenen Persönlichkeit vorstellst, dann kommst du der Wahrheit ziemlich nahe.

    Das ist der emotionale Schmerzkörper.

    Er besitzt zwei Seinsformen: ruhend oder aktiv.
    Ein Schmerzkörper kann neunzig Prozent der Zeit ruhig sein; in einem sehr unglücklichen Menschen jedoch ist er möglicherweise die gesamte Zeit aktiv. Einige Menschen leben fast ständig in ihrem Schmerzkörper, während andere ihn nur in bestimmten Situationen erfahren, wie z.B. in nahen Beziehungen oder in Situationen, die mit alten Verlusten in Verbindung stehen, mit Verlassenwerden, mit körperlichen oder emotionalen Verletzungen und so weiter.

    Alles kann ihn aktivieren, besonders dann, wenn er mit einem Schmerzmuster aus deiner Vergangenheit in Resonanz geht. Ist er einmal bereit , aus seinem Ruhezustand herauszukommen, dann kann sogar ein Gedanke ihn erwecken oder eine unschuldige Bemerkung von jemandem, der dir nahe steht…..usw.

    …..“
    „…Achte auf jedes Zeichen von Verstimmung in dir, in welcher Form auch immer – es könnte der erwachende Schmerzkörper sein. Er kann sich als Verärgerung ausdrücken, als Ungeduld, finstere Stimmung, als Wunsch, zu verletzen, als Wut, Depression, als Bedürfnis nach Drama in deiner Beziehung und so weiter.

    Greife ihn dir in dem Moment, in dem er aus seinem Ruhezustand erwacht. Der Schmerzkörper will leben wie alles andere in der Existenz auch, und das kann er nur, wenn er dich dazu bringt, dich unbewusst mit ihm zu identifizieren.

    Er kann dann aufstehen, sich deiner bemächtigen, “ du werden“ und durch dich leben. Er muss seine „Nahrung“ durch dich bekommen. Er lebt von jeder Erfahrung, die mit seiner eigenen Art von Energie mitschwingt, von allem, was mehr Schmerz erschafft, in welcher Form auch immer: Wut, Zerstörung, Hass, Trauer, emotionalem Drama, Gewalt und sogar von Krankheit. Sobald er Macht über dich hat, wird der Schmerzkörper also Situationen in deinem Leben erschaffen, die ihm seine eigene Energiefrequenz zurückgeben, damit er sich davon ernähren kann.
    Schmerz kann sich nur von Schmerz ernähren. Schmerz kann sich nicht von Freude ernähren. Die ist für ihn ziemlich unverdaulich……..“
    Eckhart Tolle, JETZT! Kamphausen Verlag

    Ich kann nur sagen, dass das für mich eine großartige „Aufarbeitung“ darstellt. Nur allein, indem ich mir klarmache, AHA – das ist jetzt wieder dein Schmerzkörper, Angela, komm in die Gegenwart zurück….

    Liebe Grüße von A n g e l a

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    • Da gibt es wohl riesige Unterschiede in der Begriffsdeutung!
      Verstand (von ahd. firstȃn, „dicht davorstehen“; griech. ἐπιστήμη, epistêmê, „Erkenntnis, Wissen, Wissenschaft“, lat. intellectus, intelligentia, „Intelligenz“ bzw. ratio)
      Über diesem anderen Körper weiß ich nichts ..

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    • Hallo Angela,

      Da verstehe ich das Konzept des Zeuge-Seins, – oder anders ausgedrückt des “Beobachters” seiner selbst etwas anders. Wenn man alle seine Vorgehensweisen, seine Emotionen vorurteilsfrei beobachtet, sobald sie ans Licht treten, steigen sie in das Bewusstsein. Und in diesem Bewusstwerden liegt m.E. schon eine gewisse Heilung. Das wird für tiefverdrängte Traumen, etc. noch nicht ausreichen.
      Aber zur Überwindung “normaler” ( was immer das heißen mag…) Probleme, Ängste , seelischen Verletzungen, Verurteilungen etc. habe ich damit gute Erfolge gehabt. Und dann kommt es natürlich auf das “Annehmen” als einen Ist-Zustand in DIESEM AUGENBLICK an.

      Das klingt tatsächlich besser, wie bei den üblichen „Zeugenvertretern“ .. ^^
      Vorurteilsfreie Betrachtung ist sehr schwierig, vor allem deswegen, wenn die Emotionen dazu hochsteigen, man in genau diesen Emotionen steckt. Ruck zuck, kann man in Sekundenschnelle zu einem 5 jährigen zurückmorphen. Um sowas „annehmen“ zu können, braucht es tatsächlich ein gut entwickeltes Ich Bewusstsein, welches Erwachsen und reif genug ist, um die Regie zu übernehmen und bewusstes wahrnehmen zu ermöglichen.

      lg,

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  • Lieber Stefan.
    danke für diesen neuen Artikel.
    Sieh mal an, wenn ich das richtig verstehe, werden 2 verschiedene Matrixvorlagen geschaffen, nämlich diejenige, die aus der technisch/wissenschaftlichen Entwicklung hervorgeht und die welche aus aktiver Bewusstseinsarbeit stammt.
    Die Matrix welche wir bisher hatten, würde ich lieber als die alte, anstatt die falsche Matrix bezeichnen. Auch sie hatte offenbar ihre Berechtigung…

    WARUM will das strategische Selbst denn keine innere Arbeit machen? Ist es zu bequem? Es könnte doch dabei nur gewinnen? Eigentlich müsste ES das verstehen…😛
    LG

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    • Liebe Monika,

      WARUM will das strategische Selbst denn keine innere Arbeit machen? Ist es zu bequem? Es könnte doch dabei nur gewinnen? Eigentlich müsste ES das verstehen…

      Nein, das strategische Selbst gewinnt da nicht, es wird dabei eher dekonstruiert, bzw. „umgebaut“. Vergessen wir nicht, es ist eine Überlebensressource und entwickelt Strategien, um Schmerz bestmöglich zu vermeiden. Dummerweise verursache diese Strategien weiteren Schmerz und weitere verdrängung. Aber letztendlich ist es doch das strategische Selbst, welches innere Arbeit macht, wenn auch eine andere Version davon, das „spirituelle Ego“. Das haben wir alle, es ist der Teil des strategischen Selbst, das dann in „die Falle“ tappt. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo die Illusionen des strategischen Selbst und seiner spirituellen Ego Version miteinander kollidieren. Wo „ihm“ bewusst wird, daß ES das Problem ist. In diesem Moment kommt es zu Entscheidungsprozessen, wo entweder jener innere Anteil stärker wird, der schon längst die Faxen dicke hat und endlich reinen Tisch machen will. Oder das spirituelle Ego gewinnt weiter die Oberhand, dann spielt es noch einige Zeit an der Oberfläche herum.

      lg,

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      • Aber letztendlich ist es doch das strategische Selbst, welches innere Arbeit macht, wenn auch eine andere Version davon, das “spirituelle Ego”.

        Ja darauf wollte ich hinaus… Das erfahrene gereifte strategische Selbst sollte dieses erkennen und ins bewusste (spirituelle) Selbst übergehen. Letztendlich ist es der einzige Weg, um es langfristig zu erhalten.
        Keine Ahnung, was für ein Selbst heraus kommt, wenn der Weg des Avatar-Projektes gegangen wird… Die Gefahr besteht, dass es sich dann zur „Nummer“ sprich programmierbaren „Maschine“ degradiert. Dies sollte auch nicht im Interesse eines strategischen Selbstes liegen.

        LG

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  • Sehr realistisch und eloquent.
    Ein Segen für mich, als Wahrheit Finder in mir Selbst.
    Ich danke dem Autor, für solch ernüchternde Informationen. Diese sind clean und Intellektuell Integer. Die Nüchternheit im selbstständig Denken und Fühlen, mit dem ich hier Erlebe und erfahre.
    in einem Weltumspannend schizoiden Kollektiv das sich Paranoia zum Macht-Instrument macht.
    Kriege zu Geld. Menschen verachtend, dem Phänomen LEBEN DIE UNNATÜRLICHE FRATZE DER Ignoranz ZEIGT.
    Gott sei Dank bin ich aus der Normalisierung raus und habe meine eigene Geschichte transzendieren können.
    Bin immer noch dabei es jeden einzelnen Tag mutig zu tun und zu leben mit der Frau die ich sehr liebe.

    Horst ELIAS Gutekunst

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  • Pingback: Vermeidungstendenzen und ihre Folgen | WISSEN IST MACHT

  • >>Für mich persönlich ist es ein Fakt, daß wir hier solange unsere Runden zu drehen haben, bis wir unsere bewussten und unbewussten Wunden geheilt haben, die so sehr unsere Handlungen und Entscheidungen beeinflussen, ohne daß wir uns wirklich im klaren darüber sind. <<

    Dies ist ein Trugschluß des Egodingings.

    Es werden so lange die Runden gedreht bis die Menschheit den Schritt zum "Neuen" gehen kann. Dies hat Buddha im Gespräch mit Jesus dann selbst erkennen müssen. Es gibt keinen Weg außerhalb der Menschheitsentwicklung. Dies ist der Fehler seiner Lehren.
    Als Jesus unter den Essäern lebte, mußte er beobachten, wie sie sich zwar selbst zu schützen wußten, aber die Menschen Luzifer und Ahriman überlassen haben. Es ist nicht möglich, daß alle Menschen wie Buddhistische Mönche oder Essäer leben. Wer sollte dem Bettelmönch morgens seine Mahlzeit geben?

    Aber vielleicht ist ja dieser besser als jener?
    Die Dinge haben sich seit Golgatha geändert und dies sollte nach 2000 Jahren doch endlich auch mal wahrgenommen werden können!
    Naja, das Bewußtsein kommt wohl nur sehr, sehr langsam voran ..

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    • Oder anders ausgedrückt,
      Mit gehangen mit gefangen. Da hilft es auch nicht zu sagen, aber ich hab doch meine Wunden geheilt.😉
      Gegen Wunden heilen ist ja nichts einzuwenden. Aber das hier gesetzte „Ziel“ ist überdenkenswürdig.

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      • Und wenn man dann beginnt seine (Selbst)Bewußtseinsseele auszubilden, anfängt das Ego zu überwinden und auszudehnen, auf den nächsten, die Gemeinde, das Volk, die Menschheit, die Erde, daß Universum .. Dann wird man erkennen können, daß es keinen Sinn hat aussteigen zu wollen. Es zeigt nur das Unverständnis zum Sein hier auf der schönen Erde – aus welchen Gründen auch immer.

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        • Hallo Bernd und@ all

          Dann wird man erkennen können, daß es keinen Sinn hat aussteigen zu wollen.

          Aussteigen wollen aus was oder von was und wem auch immer, ist doch im ‚Leben‘ schon immer ein „Trugbild“ oder eine Entwicklung auch bezeichnend als ein Ziel gewesen.
          Vielleicht ist es einfach der falsche Begriff ?

          Deswegen finde ich es wichtig, und zwar immer wieder, diverse Konzepte über Bewusstseinsentwicklung oder Spiritualität zu hinterfragen. Dazu sind wir alle fähig, die Herausforderung dabei ist, daß wir uns selbst nicht überlisten und von einem Blödsinn in den nächsten fallen

          das ist wohl eher das wo es sich mit auseinanderzusetzen lohnt.

          und dabei:

          Naja, das Bewußtsein kommt wohl nur sehr, sehr langsam voran .

          stimme ich dir zum einen zu.

          Wobei ich schon erlebe das das Bewusstsein sich bei einigen Menschen dermaßen rasant entwickelt,
          und das anders als die letzten gelebten Jahrzehnte.
          Wenn ich weiter zurück gehe,sehe ich nur das sich das was geschrieben steht
          wiederholt anders formuliert neu auftaucht,
          sich als das „Heilbringende“ verkauft.
          So und nun kannst du wieder anfangen zu hinterfragen😉

          schönen Tag!

          Susanne

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    • Hi Bernd,

      Dies ist ein Trugschluß des Egodingings

      Sagte das eine Ego zum anderen ..^^

      Als Jesus unter den Essäern lebte, mußte er beobachten, wie sie sich zwar selbst zu schützen wußten, aber die Menschen Luzifer und Ahriman überlassen haben.

      Um zu dieser Ansicht zu gelangen, müsste Mr. Jesus die Macht gehabt haben, die Menschen davor zu bewahren. Sonst kann man nicht von „überlassen“ sprechen, richtiger ist doch, daß man Menschen eigentlich vor nichts bewahren kann. Durch diese Themen muss jeder selber durch und der Einflussbereich, um Menschen darüber aufzuklären ist entsprechend gering, zumal hier von einer Epoche die Rede ist, wo Bewusstsein noch in den Kinderschuhen steckte – nicht, daß das heute so viel anders wäre, aber doch etwas besser. Ja, das kommt wirklich nur langsam voran ..

      lg,

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      • Mr. Jesus hat diese Beobachtung vor der Jordantaufe gemacht und ist in dieser Zeit durch unbeschreibliches Leid gegangen. Er als Mensch hatte diese Macht natürlich nicht. Aber nach der Taufe, sprich Christus hat diese Macht ..
        Aber darum geht es doch nicht. Es geht darum, daß es immer noch Menschen im Westen gibt, welche der Meinung sind, daß es das Ziel ist nicht mehr wiedergeboren werden zu müssen.

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        • Hi Bernd,
          Ich spreche auch Christus diese Macht ab. Würde den Menschen diese Aufgabe abgenommen werden, würden sie um die Erfahrung und Selbstmeisterung betrogen werden.

          Aber darum geht es doch nicht. Es geht darum, daß es immer noch Menschen im Westen gibt, welche der Meinung sind, daß es das Ziel ist nicht mehr wiedergeboren werden zu müssen.

          Man kann nicht nach Wunsch der Reinkarnation entfliehen. Das Ziel ist meiner Ansicht nach Absolvierung und Meisterung der persönlichen Themen und diverser Nebenbühnen. Inkarnation auf der Erde ist kein ewiger Kreislauf, dafür ist sie zu „speziell“. Man ist solange hier, bis man „fertig“ ist und es keinen Grund mehr für weitere Inkarnierung gibt. Es soll auch andere, schöne Planeten da draußen geben .. ^^

          lg,

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          • Es soll auch andere, schöne Planeten da draußen geben .. ^^

            You made my day!🙂

            Kennst du das Lied – :https://www.youtube.com/watch?v=Zw7VsIgo5HY

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          • Nun gut ich habe noch etwas zum Thema herausgesucht. Und weil dich Steven ja Ziele in ferner Zukunft interessieren, schaun wir mal bis zum Jupiterdasein.😉

            Ich möchte niemanden überfordern – man muß es nicht lesen!

            Hier noch etwas zum Fünften Evangelium http://anthrowiki.at/Das_f%C3%BCnfte_Evangelium#Das_Leben_des_Jesus_von_Nazareth_vom_12._bis_zum_30._Lebensjahr_-_das_f.C3.BCnfte_Evangelium

            „Aus der Akasha-Forschung – Das Fünfte Evangelium“

            >> Ich habe nur skizzenhaft angedeutet, was also hat herbeigetragen
            werden können zur völligen Erklärung der Bedeutung des Myste-
            riums von Golgatha. Alle diese Dinge könnten in allen Einzelheiten
            ausgeführt werden und würden dann die ganze ungeheure kosmische
            Größe dieses Mysteriums von Golgatha zeigen. So kann man sich
            diesem Mysterium von Golgatha nähern aus der Betrachtung des
            Kosmos heraus. Man kann sich ihm aber auch noch von einer anderen
            Seite aus nähern. Das kann etwa in der folgenden Weise geschehen.
            Nehmen wir an, der Mensch geht in die geistige Welt, durch die
            Pforte des Todes oder durch die Initiation. Und bleiben wir jetzt bei
            dem, daß er durch die Pforte des Todes in die geistige Welt kommt,
            dann ist das erste, daß der Mensch seinen physischen Leib gleichsam
            als die äußerste Hülle ablegt. Dieser physische Leib wird den Erden-
            elementen übergeben. Nehmen wir einmal an, der Mensch würde aus
            der geistigen Welt, in der er ist, nachdem er durch die Pforte des
            Todes gegangen ist, zurückschauen auf das Schicksal seines physischen
            Leibes, wie er, verwest oder verbrannt, den physischen Elementen der
            Erde übergeben wird. Was der Mensch in diesen Prozessen sieht, wenn
            er von der geistigen Welt aus zurückschaut auf das Schicksal des
            physischen Leibes, das könnte man ein Naturereignis nennen wie ein
            anderes Naturereignis, ein Ereignis, bei dem man moralische Begriffe
            so wenig anwendet, wie man moralische Begriffe anwendet, wenn die
            Wolken sich bilden und der Blitz von einer Wolke in die andere fährt
            und dergleichen. So wie man auf diese Naturereignisse sieht, so hat
            man zunächst auf das zu sehen, was sich da auflöst als physischer
            Leib. Wir wissen aber weiter, daß der Mensch dann einige Tage ver-
            bunden bleibt mit seinem Ätherleibe und daß als eine Art zweite Los-
            lösung die des Ätherleibes vom astralischen Leib und vom Ich ge-
            schieht.
            Wenn der Mensch dann zurückschaut auf den abgelösten Ätherleib,
            so nimmt sich dieser schon anders aus in seinen Prozessen als der
            abgelöste physische Leib. Vor allem können wir nach dem Tode von
            der geistigen Welt aus auf den Ätherleib nicht so hinschauen, daß wir
            das, was der Ätherleib dann ist und was aus ihm wird, wie ein Natur-
            ereignis ansehen können. Das ist gar nicht der Fall, sondern dieser
            Ätherleib zeigt uns in seiner Eigenart, wie in ihn verwoben, was wir
            als Gesinnungen unserer Seele in uns getragen haben bis zu unserem
            Tode. Haben wir gute Gesinnungen gehabt, so sieht man das dem
            Ätherleibe an; haben wir tückische, schlechte Gesinnungen gehabt, so
            sieht man ihm das ebenfalls an. Ja, man sieht und fühlt ihm an, möchte
            man sagen, die ganze Stufenleiter von guten und schlechten Gefühlen
            und Empfindungen. Das alles ist in ihm ausgedrückt. Wir legen
            unsere innere Seelenverfassung, wie sie ist, in den Ätherleib hinein.
            Das sieht man darinnen, und das löst sich in einer komplizierten
            Weise in der ätherischen Welt auf, wird von dieser aufgesogen. Wenn
            wir daher so zurückblicken auf das Schicksal unseres ätherischen
            Leibes, so blicken wir eigentlich auf ein Abbild dessen zurück, was
            wir selber im Erdenleben waren.
            Wir können uns von dem, was wir da anschauen, noch etwas ganz
            Besonderes sagen. Wir können uns sagen: Hast du diese oder jene
            guten Empfindungen, diese oder jene Hingabe an die geistigen Welten
            gehabt, dann hast du dem allgemeinen Ätherkosmos etwas übergeben,
            was dort als Gutes weiterwirkt. Hast du schlechte Empfindungen,
            schlechte Gefühle gehabt und dich nicht befassen wollen mit den
            Schilderungen aus den geistigen Welten, so hast du dem Ätherkosmos
            etwas übergeben, was Schaden, Verheerung anrichtet in der äthe-
            rischen Welt.
            Es gehört zum Schicksale unserer Seele, also unseres Astralleibes
            und unseres Ichs, was diese in der geistigen Welt sind, das anzu-
            schauen, was man so selber angerichtet hat in dem Schicksale seines
            Ätherleibes, der nicht mehr geändert werden kann, wenn er von dem
            physischen Leibe losgelöst ist. Es ist sogar der hauptsächlichste An-
            blick, den man nach dem Tode hat. Wie man vorher in der Sinneswelt
            den Anblick von Wolken, Bergen und so weiter hatte, so hat man jetzt
            nach dem Tode, wie einen Hintergrund, den Anblick desjenigen, was
            man selbst durch seine Seelenverfassung und seine Gesinnungen in
            seinen Ätherleib hineingelegt hat. Das wird immer größer und größer,
            je weiter sich der Ätherleib auflöst, und wird tatsächlich so wie das
            Firmament, auf dem alles andere erscheint. Es gehört daher zum
            Schicksale des Menschen nach dem Tode, die Schicksale des äthe-
            rischen Leibes anzuschauen.
            Dazu zeigt sich noch etwas anderes: daß dieser Ätherleib, der sich
            da auflöst, eigentlich, man könnte sagen, zweierlei Eigenschaften hat.
            Die eine Eigenschaft hängt mit etwas zusammen, was im Grunde ge-
            nommen immer einen bedrückenden, einen betrübenden Eindruck
            nach dem Tode macht. Womit diese Eigenschaft da zusammenhängt,
            das wird uns am besten dadurch klar werden, daß wir ein wenig auf
            das Schicksal der physischen Erde hinweisen.
            Dieses Schicksal der physischen Erde wird ja heute schon von den
            Physikern anerkannt. Es wird von den Physikern als richtig anerkannt,
            daß die Erde als physisches Wesen einmal dem sogenannten Wärme-
            tod verfallen wird. Das Verhältnis der Wärme zu den anderen physi-
            kalischen Kräften der Erde ist so, daß einmal in einer gewissen Zu-
            kunft der Zeitpunkt eintreten wird – das ist heute schon ein physi-
            kalisches Ergebnis -, wo alles in eine gewisse gleichmäßige Wärme
            übergegangen sein wird. Dann wird nichts mehr da sein, was an Er-
            eignissen und Verrichtungen auf der Erde geschehen könnte in ihrem
            physischen Bereich. Die ganze Erde wird dem Wärmetode verfallen
            sein.
            Diejenigen, die Materialisten sind, müssen natürlich als selbstver-
            ständlich annehmen – denn sonst sind sie nicht konsequent -, daß mit
            diesem Wärmetode alles, auch was sie menschliche Kultur, mensch-
            liches Denken, Sinnen und Trachten nennen, aufhören müsse, daß
            das ganze menschliche Leben in der gleichmäßigen Erdenwärme ver-
            schwinden müsse. Wer die Verhältnisse durchschaut, wie sie die gei-
            steswissenschaftliche Lehre geben kann, der weiß, wie dieser Wärme-
            tod bedeutet, daß die physische Erde wie ein Leichnam abfallen wird
            von ihrem Geistigen, das zu ihr gehört, wie der menschliche phy-
            sische Leichnam von dem abfällt, was vom Menschen durch die Pforte
            des Todes schreitet. Und wie der menschliche Leichnam mit dem
            Tode zurückbleibt von dem Geistig-Seelischen des Menschen, das
            durch einen Zwischenzustand zwischen Tod und neuer Geburt durch-
            geht, und wie der Mensch von einem Zustande zu anderen geht, so
            wird das Geistige der Erde, wenn ihr Erdendasein mit dem Wärme-
            tode zu Ende gehen wird, zum Jupiterdasein übergehen. Dieses Ju-
            piterdasein wird eine weitere Verkörperung alles desjenigen sein, was
            geistig mit der Erde in Verbindung steht.
            Wenn wir so nach dem Tode zurückschauen können auf den Äther-
            leib, dann fällt wirklich auf durch eine gewisse Empfindung, die
            gegenüber diesem Ätherleibe da ist, daß ein Teil der Eigenschaften
            des Ätherleibes zusammenhängt mit alledem, was innerhalb des Erden-
            bereiches dem Wärmetode verfällt, was sich auflöst. Solche Kräfte sind
            in unserem Ätherleibe, welche die tätigen Kräfte sind, um die Erde
            in den Wärmetod hineinzuführen. Aber andere Kräfte sind noch da.
            Eine zweite Art von Kräften in diesem Ätherleibe ist zu bemerken,
            und diese verhalten sich zu allem Irdischen so, wie wenn man hin-
            sehen würde auf den Pflanzenkeim und sehen, wie der Pflanzenkeim
            umgeben ist von einer solchen Pflanzensubstanz, aus der die nächste
            Pflanze neu entsteht. In ähnlicher Weise sieht man im Ätherleibe: da
            sind Kräfte, die nur tätig sein müssen für die Erde, solange die Erde
            besteht, bis die Erde dem Wärmetod verfällt. Dann aber sind junge
            Kräfte darinnen, die zusammenhängen mit dem, was die Erde wie
            Keimfähiges im Kosmos enthält, um hinübergeführt zu werden zur
            nächsten Inkarnation der Erde. Aber diesen gleichsam keimeskräftigen
            Teil des Ätherleibes kann man nur sehen – und damit berühren wir
            wieder ein sehr wichtiges Geheimnis der Geisteswissenschaft -, wenn
            man ein gewisses Verhältnis gewonnen hat zu der Christus-Wesenheit,
            zu dem Christus-Impuls. Denn dieser Teil ist durchdrungen von den
            Christus-Kräften, die sich durch das Mysterium von Golgatha in die
            geistige Erdensphäre ausgegossen haben. Da sind sie drinnen, in die-
            sem Teil. Denn diese Christus-Kräfte stellen das dar, was auch von
            den Menschen das Keimfähige hinüberträgt zum Jupiter. Das befähigt
            uns also, unseren Zusammenhang mit dem Christus-Impuls, das Keim-
            fähige, das Zukunftsfähige in unserem Ätherleibe zu schauen.<<

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            • Hallo Bernd,

              ich las mal beide Sachen durch – intellektuell verstand ich sie.

              Es gab mal eine lange Zeit, wo ich alles glaubte, was höhersichtige Menschen sagten. Heute sage ich – wie soll ich das beurteilen? Ich muß ich Rechnung ziehen sowohl, daß Steiner recht hat wie daß er sich geirrt hat. Akasha hin oder her.

              Aber ein paar Fragen dazu.
              1. Was, um Himmels Willen, will man damit anfangen? Im Praktischen, außerhalb des Intellekts?
              2. Wenn Gott die Welt so kompliziert gemacht hat, daß man sogar auf der Stufe der Essener noch im Irrtum befangen ist, dann ist für die Menschheit kaum eine Chance.
              3. Es gibt außer Steiner noch andere Menschen, welche zur Verwirklichung ihrer Selbst gelangt sind. Keiner von denen entwarf in einer Sprache, für die man ein extra Studium braucht, mit Bildern, die in keiner anderen Tradition anzutreffen sind. Ich weiß, die Steinerinaner sagen nun, ihres würde halt stimmen – aber wer belegt das? Steiner vermutlich…
              4. Die Abhandlungen, welche Du da postest, sind nur ab einem bestimmten Grad an Intellekt zu verstehen. Ich meine, intellektuell zu verstehen. Wo bleiben die einfachen Leute da?
              5. Diese ganzen Sachen – wenn man so handelt, verstrickt man sich in das, wenn man anders handelt, in das – ist kein Irrgarten mehr, daß ist ein Spießrutenlauf mit nahezu sicherem Ausgang – daß man entweder Luzifer oder Ahriman erliegt. Ein wahrhaft deprimierender Ausblick.

              Praktisch gesehen noch – gut, die Frage, ob Menschen, die sich nur um ihre eigene Erleuchtung bemühen, nicht in Wirklichkeit die perfekten Egoisten sind, ist nicht neu. Die Lehrer, welche ich kenne, stehen mitten im praktischen Leben und kümmern sich um andere. Sie sind also einerseits voll mit dem Menschengeschehen verbunden – andererseits haben sie aber ein Bewußtsein, was über dem der normalen Menschen steht. Dies scheint mir auch am ehesten der Doppelnatur des Menschen zu entsprechen, einerseits die völlige Abhängigkeit von den Geschehen, der Menschheit, andererseits die innere Freiheit. Und in dieser Richung ist doch eine Entwicklung unabhängig vom Stand der Menschheit möglich.

              War Steiner überhaupt imstande, das Christusbewußtsein zu erfassen? Und sind die Schüler von Steiner imstande, zu erfassen, ob Steiner recht hat? Oder sich nicht doch in einigen Dingen geirrt haben könnte?

              lg
              Matthias

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              • Ergänzung: Leider ein paar Rechtschreibe- und Satzfehler drin. Schade, daß man nicht selbst korrigieren kann – in einigen Foren geht es.

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              • Ja Matthias,
                doch du bringst immer wieder Dinge vom Hörensagen, welche du aber selbst nicht wirklich erfahren hast.
                Der Intellekt hin oder her – ich hatte erwähnt, man muß es nicht lesen. Dies übrigens keine öffentlichen Vorträge sind. Bis vor kurzem auch nicht zugänglich waren. Wie sieht es denn aus in deiner Schule, wird alles Gesprochene in der Dorfzeitung publiziert?
                Was sagen denn deine Lehrer, ist es ihr Ziel nicht wieder geboren werden zu müssen? Worin erkennst du den Irrtum? Ja vielleicht ist es so, alles nur ein Irrtum. Und?
                Wie Steven schon sagte, der eine hat sein Channeling, der andere seinen Lehrer und der nächste eben den Irrtum. Schön, hab ich kein Problem mit.

                Gepostet habe ich es nur, weil man auch ohne besonderen Intellekt zur Frage kommen kann – Hat mein möglicherweise wiederholendes Dasein einen übergeordneten Sinn?

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                • Hallo Bernd,

                  was ich erfahren habe oder nicht, poste ich hier selten – zugegebenermaßen kann ich Steiner allerdings nicht beurteilen.

                  Nein, das Ziel meiner Lehrer ist es überhaupt nicht, nicht wiedergeboren zu müssen. Laß‘ mich ein Zitat von meinem sagen: „Ich möchte, daß ihr ganz normale Idioten werdet.“

                  Was er unter normalen Idioten versteht, ist allerdings wieder eine eigene Sache.

                  Bernd – Dein letzter Satz ist der Knackpunkt überhaupt – sicher, wenn man irgendwelche Sachen liest, sei es von Steiner, sei es von Reshad Feild, kann man zur intellektuellen Überzeugung kommen, daß ein Sinn hinter dem Leben steht. Möglicherweise wird er auch noch definiert. Aber man hat nichts davon – solange das Verständnis im Kopf bleibt.

                  Und bei Steiner muß man viel mit dem Kopf erstmal abhandeln. Und wo ist das innere Wissen, die Gewißheit, jenseits aller Schriften?

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                  • Ist vielleicht etwas „biestig“ gegenüber Bernd, aber ich kann mich nicht bremsen:mrgreen: , hier ein Hermann Hesse Zitat, welches einfach so gut passt:

                    …“Hermann Hesse fühlte sich bemüßigt, die Verwendung anthroposophischer Quellen für seine Werke zurückzuweisen, da diese verschiedentlich bei ihm vermutet worden waren:

                    „Anthroposophische, Steinersche Quellen habe ich nie benützt, sie sind für mich ungenießbar, die Welt und Literatur ist reich an echten, sauberen, guten und authentischen Quellen, es bedarf für den, der Mut und Geduld hat, selber zu suchen, der ‚okkulten‘ und dabei meist elend getrübten Quellen nicht. Ich kenne sehr liebe Leute, die Steinerverehrer sind, aber für mich hat dieser krampfhafte Magier und überanstrengte Willensmensch nie einen Moment etwas vom Begnadeten gehabt, im Gegenteil…… “

                    http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Steiner

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                  • Schön Matthias, bei dir schließt wohl das eine das andere aus. Ich mag es nicht bewerten, denn du mußt ja damit klarkommen.
                    Noch mag ich den Fehler von Monika machen und mit dir eine Diskussion anzufangen. Ich sehe da keinen fruchtbaren Boden.

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                    • Grüß dich Bernd,
                      ich musste ja lachen, okay, ich bin nicht fehlerfrei.😉

                      Leider scheinst du mit diesem Kommentar ins Schwarze zu treffen…

                      Was wäre, wenn wir uns alle zurückziehen würden?
                      Am Ende würde dann die Ansicht, die am dominantesten vertreten wird, im Vordergrund stehen.
                      LG

                      PS: Mir fehlt es im Moment leider sehr an Zeit…

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                    • Hallo Bernd,

                      ok – man kann natürlich auf ernsthaftes Nachfragen dem Anderen sagen:
                      Noch mag ich den Fehler von Monika machen und mit dir eine Diskussion anzufangen. Ich sehe da keinen fruchtbaren Boden.

                      Auf gut Deutsch heißt das, ich sehe dich als zu verstockt an und bei dir sehe ich auch keine Möglichkeit, daß du etwas einsiehst.

                      Probiert hast Du es ja nicht einmal. Der Satz:
                      denn du mußt ja damit klarkommen. ist völlig daneben. Es geht in der Diskussion um etwas völlig anderes.

                      Aber ich habe auch die Nase voll, Dinge von anderen zu lesen, mir Gedanken zu machen, dann Fragen zu formulieren, um solche Antworten zu bekommen.

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    • Zitat Bernd : „… Dies hat Buddha im Gespräch mit Jesus dann selbst erkennen müssen….“

      ???? Glaubenssystem? Gechannelt?
      —————————————————————————————————————————————————

      Zitat Steven: „…Man kann nicht nach Wunsch der Reinkarnation entfliehen. Das Ziel ist meiner Ansicht nach Absolvierung und Meisterung der persönlichen Themen und diverser Nebenbühnen. Inkarnation auf der Erde ist kein ewiger Kreislauf, dafür ist sie zu “speziell”. Man ist solange hier, bis man “fertig” ist und es keinen Grund mehr für weitere Inkarnierung gibt…..“

      Du hast es auf den Punkt gebracht, Steven! Ich verstehe es so: die Erde als Schulungsplanet, verschiedene Entwicklungsstände und als Reifezeugnis die Erleuchtung. Dann kann´s unbeschwerter weitergehen…..
      Zitat: „…Es soll auch andere, schöne Planeten da draußen geben .. ^^ Oder auch andere Bewusstseinszustände.

      LG von Angela

      .

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      • Hi Angela,
        Ich weiß nicht, ob „Erleuchtung“ dafür ausschlaggebend ist. Ich bezweifle es etwas ..
        „Erleuchtet“ sind wir ohne Körper alle, mehr oder weniger. Worauf es ankommt sind Bewusstseinsprozesse, „Erleuchtung“ kann da womöglich hilfreich sein, muss aber nicht.

        schönen Tag,😉

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        • Lieber Steven,

          Ich glaube, wir verstehen beide unter „Erleuchtung“ etwas völlig Verschiedenes. Ich scheibe später noch mal was dazu, muss jetzt leider weg…
          Liebe Grüße von A n g e l a

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          • Gut möglich, daß dies ne Definitionssache ist .. ^^

            lg,

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            • Lieber Steven !

              Ganz kurz möchte ich erklären , was ich unter „Erleuchtung“ verstehe. Es handelt sich dabei nicht um ein „Erwachen“, s. Artikel : https://www.sein.de/was-ist-erleuchtung,

              das man allenfalls als eine Vorstufe der endgültigen Erleuchtung bezeichnen kann. ( japanisch: Satori) Außerdem gibt es „Teilerleuchtungen“. Dabei erfährt man, dass Körper, Verstand und Gefühle nicht das essentielle Selbst sind, das man nach seinem Tod wieder mitnimmt. Da werden nur die vielen Schichten der Persönlichkeit, die man zwischen Geburt und Tod angesammelt hat, zurückgelassen.

              Unter einer endgültigen Erleuchtung, von der ich sprach, – und auch sonst meist spreche, verstehe ich den vollkommenen Austritt aus dem Zwang der Wiedergeburten, aus dem als leidvoll , weil unbeständig,- empfundenen Samsara-Zustand unserer Welt. Die „Schleier“ verschwinden und der Erleuchtete erkennt die Realität, so wie sie ist, befindet sich in Einheit mit allem Sein.

              Zitat: „Mithilfe ausgedehnter Meditationen löst man jegliche Trennung zwischen Erleber, Erlebnis und Erlebtem auf.
              Die bedingten Zustände der Wesen, die in Ich-Illusion leben, werden ebenso klar ersichtlich wie ihr ursprüngliches Buddha-Potenzial.
              Eine grenzenlose Freude lässt jeden Augenblick zum einzigartigen Erlebnis werden, bei dem sich die selbst entstandenen Fähigkeiten und Qualitäten des Geistes völlig mühelos und spontan zeigen.

              Innere Erfahrungen und äußere Welten sind im Geist enthalten, ähnlich wie die Wellen im Meer auftauchen und untrennbar mit ihm verbunden sind.

              Völlig frei von Störgefühlen und festen Konzepten, offenbart sich jede Erfahrung als Ausdruck der Weisheit des Geistes, während alle Aktivitäten andere Wesen auf die Möglichkeit der eigenen Erleuchtung aufmerksam machen.

              Erst jenseits von dualistischen Vorstellungen, ohne Hoffnungen und Befürchtungen, zeigt sich die höchste Wahrheit als höchste Freude. Bei dieser letztendlichen Erleuchtung kommen Allwissenheit, selbst entstehende Freude, tatkräftige Liebe und aktives Mitgefühl in ungehinderter und grenzenloser Weise zum Vorschein…“

              http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/erleuchtung.html

              Liebe Grüße von A n g e l a

              Gefällt mir

              • Hi Angela,

                Die bedingten Zustände der Wesen, die in Ich-Illusion leben, werden ebenso klar ersichtlich wie ihr ursprüngliches Buddha-Potenzial.
                Eine grenzenlose Freude lässt jeden Augenblick zum einzigartigen Erlebnis werden, bei dem sich die selbst entstandenen Fähigkeiten und Qualitäten des Geistes völlig mühelos und spontan zeigen.

                Siehste, damit hab ich meine Probleme. Immer wenn ich Ich Illusion lese, frag ich mich, was für ein Ich mir das erzählen will. Ein „Nicht-Ich? ^^
                Wir sind unser Ich und wir sind viel mehr ..

                Und ja, Gedanken sind mit Emotionen gekoppelt, aber sind nicht ausschließlich über den Verstand wirksam. Das geht immer in zwei Richtungen ..
                Emotionen können aus den verschiedensten Gründen auftauchen, dann sollten wir froh über einen Verstand sein, welcher diese einordnen kann.

                Noch was zum „Schmerzkörper“ von Tolle. Was er Schmerzkörper nennt, sind meiner Wahrnehmung nach die diversen abgespalteten Erfahrungen aus Schmerz, Angst, etc. – die im Emotionalkörper, den Chakren und der Aura ihr „SchattenDasein“ führen. So gesehen, ist dieser „Schmerzkörper“ ganz schön groß ..

                lg,

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                • Lieber Steven !

                  Zitat: Immer wenn ich Ich Illusion lese, frag ich mich, was für ein Ich mir das erzählen will. Ein “Nicht-Ich ?

                  Ja, ein „Nicht-Ich“ , vielleicht ein „Über-Ich“ ? Es ging ja hier um Erleuchtung und damit um die klarere Sicht eines Erleuchteten. Die „Bedingtheiten“ unserer Welt bilden ein zentrales Thema im Buddhismus.
                  Mit Ich – Illusion ist wahrscheinlich die Ego-Illusion gemeint, die sich getrennt vom großen Ganzen erfährt.

                  Zitat: „… Noch was zum “Schmerzkörper” von Tolle. Was er Schmerzkörper nennt, sind meiner Wahrnehmung nach die diversen abgespalteten Erfahrungen aus Schmerz, Angst, etc. – die im Emotionalkörper, den Chakren und der Aura ihr “SchattenDasein” führen. So gesehen, ist dieser “Schmerzkörper” ganz schön groß …“

                  Ganz genau, so sehe ich es auch!

                  Liebe Grüße von Angela

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        • Auch wenn ich mich wiederhole .. .. das tun andere ja auch.

          Also, wenn Erleuchtung der Zustand ist, in dem Herr Tolle sich befindet, da möchte ich nicht hin. Ist schon viele Jahre her, da habe ich ihn drum beneidet und hätte es begrüßt, wenn mich auch so ein Sog in diesen Zustand gezogen hätte. Aber jetzt nicht mehr.

          Ich möchte mit meinen inneren Kindern in Kontakt sein, Heilung bewirken, nicht an einen Schmerzkörper glauben müssen, den ich ignorieren muss. Das kommt mir so vor wie der Umgang mit Kindern, wenn gesagt wird „lass es nur schreien, hört dann irgendwann schon auf“.

          Wie wäre es mit Erwachen?

          Liebe Grüße
          Veron

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          • Liebe Veron!

            Wie Du mal schriebst, hast Du das Lesen des Tolle-Buches ja nach einiger Zeit wieder abgebrochen. Wenn Du es nämlich vorurteilsfrei weiter gelesen hättest, könntest Du so etwas:

            Zitat: „…Ich möchte mit meinen inneren Kindern in Kontakt sein, Heilung bewirken, nicht an einen Schmerzkörper glauben müssen, den ich ignorieren muss. Das kommt mir so vor wie der Umgang mit Kindern, wenn gesagt wird „lass es nur schreien, hört dann irgendwann schon auf“.“….

            nicht schreiben.

            Es geht ja gar nicht um den „Zustand des Erleuchtet-Seins“, sondern um unsere Identifikation mit unserem Verstand (wozu auch die Emotionen gehören) , mit dem Kleben an Vergangenheit und Zukunft- und speziell um das Anhaften am eigenen Leid, weil das einem ja eine Identität gibt.

            Ganz besonders, wenn man nicht bereit ist, zu vergeben, anderen und auch sich selbst, – lebt man gefangen in der Vergangenheit und der Verstand denkt dann, was wäre ICH ohne meinen angesammelten Schmerz… Das alles geht natürlich völlig unbewusst vor sich.

            Gegen den Schmerzkörper anzukämpfen ist sinnlos, nur „Bewusstheit verwandelt ihn in sich selbst, in Bewusstheit“, wie Tolle sagt. „Alles wird erkannt, sobald es dem Licht ausgesetzt wird, und was immer dem Licht ausgesetzt wird, wird selber zu Licht“ (Paulus- auch ein Zitat aus dem Buch, „Jetzt“)

            Und deshalb ist „ignorieren“ des Schmerzkörpers, wie Du schreibst, völlig unsinnig, beobachten muss man ihn -anhaltende bewusste Aufmerksamkeit durchtrennt die Verbindung und man wird frei.

            Ebenso ist mit dem Verstand zu verfahren. Der Verstand hat unbestritten seine Aufgaben und ist von großem Nutzen, er ist ein Instrument , ein Werkzeug , aber wir können ihn nicht mehr abschalten.
            Das Denken ist zwanghaft geworden. Das kann jeder Mensch erfahren, wenn er beginnt zu meditieren. Du hast auch solche Erfahrungen beschrieben. Aber alle großen Erfindungen , Kunstwerke kamen niemals aus dem Verstand, er gab ihnen dann höchstens eine Form.

            LG von Angela

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            • Liebe Angela!

              Vorurteilsfrei? Was meinst Du, wer kann schon vorurteilsfrei sein auf dieser Welt? Wir wachsen auf in einem Umfeld, in dem dies oder jenes geglaubt wird, oder in dem man sich sogar sicher ist, dass es so ist. Selbst wenn wir das später mal in Frage stellen, ich glaube nicht, dass wir jemals frei sind von Einflüssen, die dann, wenn sie stark sind, Vorurteile genannt werden.

              Und ich wusste nichts von Tolle, bevor ich sein Buch geschenkt bekam. Vielleicht erinnerst Du Dich auch, dass ich schrieb, dass ich versucht habe zu glauben was er schrieb.

              Wenn dann totales Unbehagen aufkommt beim Lesen, kann es verschiedene Gründe haben. Ja, vielleicht ist es das strategische Selbst, das um seine Existenz fürchtet. Oder es ist eine Erinnerung aus einem früheren Leben, die davor abhalten will, wieder mal in die falsche Richtung zu gehen. Who knows?
              Das muss man rausfinden, und es ist nicht leicht. Oft bin ich auf die Nase gefallen, weil ich „meiner inneren Stimme“ vertraute. Ja, nur welcher .. ..

              Und das Vergeben .. .. ja, ich schrieb einmal, dass ich das nicht konnte, so wie es gefordert wurde. Könnte ich immer noch nicht, stimmt. Weil es darauf ankommt, die inneren Kinder wahrzunehmen, zu schützen, zu trösten etc., und wenn ich spüre, dass diese Teile verletzt sind, dann hilft denen das gar nicht, wenn ich mich um Vergebung bemühe. Was nicht heißt, dass sich nichts entwickelt in diese Richtung. So allmählich .. ..

              Dabei haben Überlegungen, was genau jetzt die Identifikation mit dem Verstand oder sonst was sei, gar keinen Platz. Das geht mit meinem „Kopf“ auch gar nicht, bekomme ich nur einen Knoten rein, fühlt sich jedenfalls so an.
              Und jetzt muss ich weg .. ..

              Liebe Grüße
              Veron

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      • >>Man ist solange hier, bis man “fertig” ist und es keinen Grund mehr für weitere Inkarnierung gibt…..<<

        Also wie in der Schule. So du mit der Prüfung fertig bist darfst du raus zum Spielen gehen.
        Nur geht es hierbei nicht um Einzeltests, sondern um Teamarbeit. Nur die gesamte Truppe kommt weiter ..
        Man nennt dies auch Gruppen-, Volks-, Menschheitskarma.

        Aber es ist schon okay, wenn man am Anfang seinen Fokus auf sich selbst richtet, so man dieses wahrnehmen kann, dieses Selbst. So als Vorübung😉

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        • Von welcher „Truppe“ redest du? Es sind sehr unterschiedliche Gruppierungen hier.

          Man nennt dies auch Gruppen-, Volks-, Menschheitskarma.

          Ja, wir sind da schon Teil von, aber dies betrifft die Einwirkungen auf der Erdenebene, der wir hier unterworfen sind. Die spezifischen Erfahrungsebenen, aber lösen musst du das in dir selbst, und zwar jeder. Deswegen läuft das alles ja so langsam. Jeder der die Anteile in sich selbst „erlöst“, macht es anderen leichter, diesen Weg zu gehen. Sozusagen sekundärer Gewinn .. ^^
          Aber wir sind hier eher verschiedener Auffassung – so sei es.

          lg,

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        • Teamarbeit ???
          Ich sehe ein kleines Team, aber all die anderen .. .. muss ich die erst überzeugen um selbst weiterkommen zu dürfen? Die lassen sich aber nicht.

          Wie war das noch mit alten Seelen und jungen? Auch in der Schule bleibt man nicht ewig in der ersten Klasse um all jenen zu helfen, die neu dazukommen.

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          • Morgen Veron,
            Wie war das noch mit alten Seelen und jungen? Auch in der Schule bleibt man nicht ewig in der ersten Klasse um all jenen zu helfen, die neu dazukommen.
            Thats a very good point .. ^^

            lg,

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          • Hier mal ein Ziel für euch Hübschen😉

            >>das einander wechselseitig fördernde und anerkennende Streben zueinander, bis hin zu einer das eigene Sein transzendentierende bewussten, wissenden Teilnahme am Wesen des anderen, soll auf unserer Erde zur höchsten Entfaltung gebracht werden; das ist das eigentliche Entwicklungsziel der Erd- und Menschheitsentwicklung.<<
            http://anthrowiki.at/Liebe

            PS: Richtig, es ist ein beschissenes menschenunfreunliches Schulsystem – Schneller, Besser, Weiter!

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            • Ja, da spreche ich nicht dagegen. Aber das ist EIN Ziel und nicht DAS Ziel. Ich erlaube mir da eine andere Perspektive wie Herr Steiner einzunehmen.

              einen schönen Tag wünsch ich dir, ich bin dann mal weg

              lg,

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              • Schön, wenn (dein) DAS Ziel darüber hinaus geht, also weiter als in ferner Zukunft liegt, dann möchte ich lieber nicht mitreden.
                Ich habe ja schon Schwierigkeiten bei der Planung für das morgige Abendessen.

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    • „…Es werden so lange die Runden gedreht bis die Menschheit den Schritt zum „Neuen“ gehen kann.“

      D a s ist es, was für mich deutlich geworden ist im Laufe der Jahre.

      Hier wird es eine Neue Schöpfung geben, die frei ist von all dem, was wir als begrenzend, einschränkend erleben,
      auf a l l e n Ebenen, die körperliche Ebene eingeschlossen.

      Großartig gerade für mich, das sozu lesen.

      Da ist sie wieder, die Freude, die bei allem anderen, was dazu so gesagt wird, nicht angesprochen wird.

      Lieben Gruß.

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      • Unterwegs habe ich gegrübelt.
        Identifikation mit dem Verstand – was heißt das eigentlich? Zu glauben, dass man der Verstand sei – und alles andere ist was? Ich glaube nicht, dass mir jemals eine solche Idee gekommen ist.
        Oder sind meine Gedanken dazu falsch?
        LG
        Veron

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        • Liebe Veron!

          …“Identifikation mit dem Verstand – was heißt das eigentlich? Zu glauben, dass man der Verstand sei – und alles andere ist was?“..

          Identifikation mit dem Verstand bedeutet, dass wir glauben, dass wir unser Verstand SIND und es nichts darüber hinaus gibt.

          Wir können dieses ewige Verstandes-Geplapper in unserem Kopf nicht abstellen, es beherrscht uns, so wie Dich vielleicht die inneren Gestalten.

          Der Verstand lebt immer in der Vergangenheit oder in der Zukunft, sehr selten in der Gegenwart. Und er ist konditioniert. Obwohl er ein großartiges Instrument ist, wenn er richtig benutzt wird, beherrscht er uns, denn wir können ihn nicht abschalten. Versuch es mal länger als ein paar Sekunden….

          Daraus entsteht dann auch das Gefühl der Trennung , der Verurteilung anderer. Wir sind hier und da sind die anderen….

          Dem gegenüber steht das SEIN, die göttliche Intelligenz, das Eins-Sein. So ist Erleuchtung der Zustand eines tiefen Gefühls der Einheit allen Seins.

          Und wenn man beginnt, im Jetzt zu leben, als ein Beobachter seiner selbst, seines Gedankenkarrussells, entsteht eine höhere Bewusstseinsebene und erst dann ist man fähig zu erkennen, dass der Verstand

          ( incl. der Emotionen, die ja nur das Wirken des Verstandes auf der körperlichen Ebene sind)

          nicht alles ist. Das es weit mehr darüber hinaus gibt und deshalb halte ich Meditation für so wichtig. Da taucht dann nämlich das tiefere Selbst hinter den Gedanken auf und man fühlt Stille und Frieden. Und auch das Handeln wird aus diesem Frieden heraus dann weitaus effektiver sein als nur aus der Verstandesebene.

          Liebe Grüße von A n g e l a

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          • Liebe Angela,
            du machst ja hier gar nicht so schlechte Ausführungen, abgesehen davon, dass du für mich den Verstand zu sehr verpönst. Ich habe sogar den Eindruck, dass diese Verteidigung ebenfalls aus einer „inneren Gestalt“ heraus geschieht.

            Du schreibst,
            „Wir können dieses ewige Verstandes-Geplapper in unserem Kopf nicht abstellen, es beherrscht uns,..“

            Tut mir leid aber hier möchte ich widersprechen, denn duverwendest die WIR-Form. Ich empfinde meinen Verstand weder als Geplapper noch als beherrschend.
            Die meisten, die hier länger im Blog lesen, werden mittlerweile wissen, dass wir eben nicht NUR unser Verstand sind.

            Du sagst am Ende:
            „Das es weit mehr darüber hinaus gibt und deshalb halte ich Meditation für so wichtig. Da taucht dann nämlich das tiefere Selbst hinter den Gedanken auf und man fühlt Stille und Frieden.“

            Und dann? Bleibst du hier stehen?
            Hast du dich jemals nach dem Sinn der Schöpfung gefragt, oder ist es für dich diese Stille? Aber dann hätte es eben keinen Sinn, denn Stille gab es auch am Anfang.

            Um mal ein Gegenbeispiel aufzuführen, Veron scheint auf andere, für sie stimmige Art und Weise zu ihrem tieferen Selbst zu gelangen. Und ich habe wieder eine andere Methode, bei der Intuition, Gefühl und Verstand gleichberechtigt neben einander stehen.
            Liebe Grüße

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            • Liebe Monika !

              Ich „verpöhne“ den Verstand gar nicht. Ich schrieb ja auch, dass er ein großartiges Werkzeug ist, da wo er hingehört. Aber er kann einen niemals zu den tiefsten Ebenen des Seins führen. Die bleiben ihm immer verschlossen.

              Zitat: “ . Ich empfinde meinen Verstand weder als Geplapper noch als beherrschend…“

              Hast Du mal versucht, NICHT zu denken? Das Hin-und Herhuschen der Gedanken zu beobachten? Mehr als ein paar Minuten? Nur mal so…

              Wer das nicht kann, – und die meisten Menschen haben( mich eingeschlossen) (außer in der Meditation) große Schwierigkeiten damit , wird vom Verstand beherrscht und kann gar nicht in der Gegenwart leben.
              Und wird dementsprechend auch nicht aus dem jetzigen Augenblick und seinem tiefsten Sein heraus handeln können, sondern immer aufgrund früherer Erfahrungen und Konditionierungen.

              Der Verstand vermag die Dinge zwar benennen , Bezeichnungen, Urteile und Meinungen darüber äußern -, sie aber nicht in ihrem Sein erfassen , ebenso wenig wie andere Menschen.

              Diese tiefere Ebene zu erreichen gelingt meines Erachtens nur in Frieden und Stille. Aber das ist kein Selbstzweck, sondern daraus – so sehe ich es – erwächst dann ein anderes Denken und Handeln. Nämlich wirkliches Mitgefühl, Liebe und spontanes Handeln, welches nicht abwägt, sondern einfach das tut, was aus dem Herzen kommt.

              Der Sinn der Schöpfung ist für mich LEBEN- Erfahrungen zu machen und sie in das Göttliche einzubringen. Ich glaube, darin stimmen wir sogar überein.

              Liebe Grüße von A n g e l a

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              • Liebe Angela!

                Verstehe ich das richtig – Du meinst, weil Du in Meditation aufhören kannst zu denken, bist Du nachher, im normalen Leben imstande unbeeinflusst von den bisher gemachten Erfahrungen zu handeln?

                LG
                Veron

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                • Liebe Veron , nur ganz kurz, denn ich habe leider im Moment keine Zeit mehr…

                  Ich selbst leider noch nicht , bin noch auf dem Weg …. Aber aus Teil“Erfolgen“ weiß ich, dass es möglich ist. Und falls Du Dich mal mit Zen oder dem Ur-Buddhismus beschäftigt hättest, würdest Du da viele Bestätigungen finden.

                  LG – eilige Grüße von Angela

                  Gefällt mir

              • Nochmal Angela,

                „Hast Du mal versucht, NICHT zu denken? Das Hin-und Herhuschen der Gedanken zu beobachten?“
                Ja, habe ich…😉

                Weißt du bei deiner Aussagen und denen von anderen Autoren habe ich immer den Eindruck, dass der Verstand recht „klein“ geredet wird. Wie du schreibst, er wurde uns als Werkzeug gegeben. Ein Werkzeug, das um ins Bewusstsein zu treten, in der Vergangenheit überbewertet wurde uns sich in den Vordergrund schob.
                Es ist die Wirkungsweise des Pendelschlages, dessen maximalen Ausschlag wir jetzt hoffentlich überwinden. Dem Verstand sollte nun sein gebührender Platz zugewiesen werden und wir sollten auf keinen Fall dem Fehler unterliegen, das Pendel zum anderen Maximum zu schieben.

                Früherer Erfahrungen und Konditionierungen, liebe Angela, gehören zu unserem Leben dazu. Es ist unsere Aufgabe dieses zu erforschen und zu „klären“. (Behaupte ich mal…🙂 )
                Um andere Menschen zu erfassen, benötigt es natürlich noch mehr, esoterisch ausgedrückt auch das Herz, Einfühlungsvermögen und Intuition…, aber dabei eben auch Verstand.

                „Der Sinn der Schöpfung ist für mich LEBEN- Erfahrungen zu machen und sie in das Göttliche einzubringen. Ich glaube, darin stimmen wir sogar überein.“

                Ja, damit stimmen wir überein, wie gesagt, ich vertrete die Meinung, dass es um eine Entwicklung des Göttlichen geht…
                LG

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            • Liebe Monika!

              Vielen Dank für Deine Gedanken.
              Könnte Dich beneiden darum, dass Du einen nicht plappernden Verstand hast. Aber ich lerne ja gerade, mit meinem klarzukommen😉
              Nur Stille und Frieden erscheint mir auch nicht als so besonders tolles Ziel. Also sicherlich schön, aber sonst .. ..

              Liebe Grüße
              Veron

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              • 🙂
                Beim Verstand ist es wirklich wichtig, ihn zu beobachten und zu hinterfragen, dann wird er dir auch immer bessere Antworten geben. Auch der Verstand lernt durch dich… (…mich, usw. 😉 )
                Liebe Grüße

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                • Liebe Monika!

                  Gerade habe ich meinem Verstand zugehört, wie er alle möglichen Gründe fand, warum ich eine bestimmte Übung heute nicht machen brauche und auch gar keine Zeit dafür habe .. .. und dann habe ich sie einfach mal gemacht.

                  Ich habe den Eindruck, dass das Werkzeug Verstand von allen meinen Anteilen benutzt werden kann, also habe ich eigentlich nicht dem Verstand an sich zugehört, sondern jenem Teil, der die Übung nicht machen mochte.

                  Liebe Grüße
                  Veron

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                  • Liebe Veron,

                    Ich habe den Eindruck, dass das Werkzeug Verstand von allen meinen Anteilen benutzt werden kann, also habe ich eigentlich nicht dem Verstand an sich zugehört, sondern jenem Teil, der die Übung nicht machen mochte.

                    Dein Eindruck trügt nicht, genauso läuft das oft. Was nicht bedeuten muss, daß solche Anteile nicht Begründungen dafür hätten, deswegen brauchen wir eine wache, aufmerksame Persönlichkeit, welche die diversen Empfindungen in sich selbst einzuordnen imstande ist. Und das ist natürlich oft alles andere wie einfach .. ^^

                    Deinen Wittemann Kommentar fand ich super.

                    lg,

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                  • Liebe Veron,
                    aber, das ist doch schön,,,
                    Ich interpretiere das jetzt mal so, bzw. ich gehe auf diese Art vor:

                    Du hast deinem Verstand zugehört, dich aber nicht von ihm beherrschen lassen. Hast gefühlsmäßig in dich gehorcht, was stimmig ist und hast dich eventuell dann intuitiv unter Berücksichtigung dieser Gefühls- und Verstandesargumente entschieden.

                    Und hast du die Entscheidung bereut? Oder war es die Erfahrung wert gewesen? Ich glaube dieses ist am Ende das entscheidende Kriterium.

                    Ich plädiere ja schon länger für eine Gleichwertigkeit von Gefühl, Intuition und Verstand.
                    Viele sind nur im Verstand, andere wollen vorwiegend aus dem Gefühl sich entscheiden und eine 3. Gruppe möchte am liebsten ausschließlich aus der Intuition heraus agieren.

                    Hier kommt jetzt die wache, aufmerksame Persönlichkeit, welche die diversen Empfindungen in sich selbst einzuordnen imstande ist, ins Spiel, die von Stefan erwähnt wird. Dazu müssen natürlich alle 3, Gefühl, Intuition und Verstand gut entwickelt sein und das ist halt das Problem, an dem man arbeiten sollte…
                    LG

                    Noch ein PS für Stefan:
                    Die Anteile/ innere Personen/ Kinder sind doch unsere bisherigen Prägungen, die es zu intergrieren und bewusst zu erfassen gilt oder sehe ich das falsch?
                    Innere Kinder/Personen haben die eigentlich immer einen negativen, verletzten Touch?

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                    • Liebe Monika!

                      Bereut ? .. .. hej, es ging nur um eine kleine Übung.
                      Aber oft gibt es natürlich schon Entscheidungen, die nicht so einfach zu treffen sind und eventuell schwer wiegende Folgen haben können. Da geht es dann auch manchmal darum zu akzeptieren, dass das Ergebnis der Entscheidung unangenehm ist. Warum auch immer .. ..

                      Ja, Verstand, Gefühl und Intuition, da kann es schon einige Hindernisse geben, bis die gut zusammenwirken.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Liebe Monika!

                      Ich weiß sicher nicht so viel wie Stefan, kann nur meinen momentanen Stand dazu äußern.

                      Die inneren Kinder entstehen, so habe ich es gelesen, dann, wenn man als Kind einer Situation ausgesetzt ist, mit der man nicht klarkommt. Also eine traumatische Situation. Dann wird ein Teil „abgespalten“ und verbleibt in dem Alter, in dem man damals war. Nach meinem Verständnis nicht ident mit „Prägung“.
                      Trotzdem können von inneren Kindern „ganz normale“ Wünsche kommen, wie z.B. bei mir Blumen pflücken, Schmetterlinge basteln, vor Weihnachten musste unbedingt ein tanzender Stern gemalt werden.

                      Ich schrieb einmal davon, wie mein erster Versuch mit inneren Personen in Kontakt zu kommen, das Ergebnis brachte „das kann ich nicht“, und auf mein „Warum?“ die Antwort „der Vater hat es verboten“. Das ist eine andere Art innere Person, die nach meinem Verständnis darauf achtete, nichts zuzulassen, das der Vater verboten hatte, um das Kind zu schützen. Wenn es das nicht tat, wurde es nicht bestraft. Vielleicht kann man das als Prägung bezeichnen.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Hi Veron,

                      Die inneren Kinder entstehen, so habe ich es gelesen, dann, wenn man als Kind einer Situation ausgesetzt ist, mit der man nicht klarkommt. Also eine traumatische Situation. Dann wird ein Teil „abgespalten“ und verbleibt in dem Alter, in dem man damals war. Nach meinem Verständnis nicht ident mit „Prägung“.

                      Letztlich würde ich da doch auch „Prägung“ dazu sagen – weil es einen eben prägt. Es gibt da immer auch eine synaptische Verschaltung, in jenem Teil des Gehirns, der für die Bewertung des emotionalen Reizes zuständig (Amygdala) und mit dem Erlebnis Inhalt der inneren Kinder verbunden ist. Die inneren Kinder können noch so abgespalten sein, sie sind immer mit unserem gesamten Netzwerk verbunden.

                      lg,

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                    • „Die inneren Kinder können noch so abgespalten sein, sie sind immer mit unserem gesamten Netzwerk verbunden.“

                      Hej Steven!
                      Das erklärt natürlich so manche Reaktionen. Ich habe mich manchmal schon richtiggehend gewundert .. ..
                      Liebe Grüße
                      Veron

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          • Liebe Angela!

            Danke für Deine Ausführung.
            Nun ja, da kann ich mit Tolle natürlich nichts anfangen, wenn er dazu auffordert, sich aus der Identifikation mit dem Verstand zu lösen (falls er das tut und ich da nicht wieder was falsch verstanden habe). Viele Jahre meines Lebens war ich nur damit beschäftigt, die „man muss“ aus meiner Erziehung zu erfüllen, keine Ahnung, ob ich mich mit etwas identifizierte. Später gingen meine Überlegungen dahin, ob ich ein Mensch sei, der eine Seele hat, oder eine Seele, die einen Körper bewohnt etc., aber niemals wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich mein Verstand sei, also nur mein Verstand. Der berühmte Satz „ich denke, also bin ich“ war mir immer suspekt.

            Hast Du jemals etwas von Barbara Ann Brennan gelesen? Es würde mich sehr interessieren, wie Du ihre Informationen über die diversen Körper einordnest, falls Du das kennst. Da gibt es unter anderem den Mentalkörper und den Emotionalkörper, und die sind durchaus Teil von uns. Ganz sicher ist es nicht so, dass unser Verstand die Gefühle erzeugt. Allerdings können gewisse Gedanken gewisse Erinnerungen und Gefühle aufrufen, es wird also eine Verbindung hergestellt.

            Du schreibst vom Nicht-abstellen-können des Verstandes. So geht es mir tatsächlich. Er ist wie eine Maschine, die sich nicht abstellen lässt, aber deswegen glaube ich sicher nicht, ich wäre die Maschine. Und nein, er befasst sich nicht immer mit Vergangenheit und Zukunft. Und noch mal nein, das Verurteilen anderer ist nicht zwingend – es hat aufgehört, als ich erkannt hatte, dass mir dies anerzogen wurde.

            Was die inneren Gestalten betrifft .. .. .. die sind Dir offenbar sehr unangenehm, nicht wahr? Ich glaube, dass jeder diverse inneren Aspekte / Kinder hat, und beherrschen tun sie einen am meisten dann, wenn sie im Geheimen steuern können. Wer eine schöne Kindheit hatte, hat diesbezüglich natürlich einen Vorteil dahingehend, dass eventuell doch auftauchende unerfüllte Kindheitsbedürfnisse nicht sonderlich drängend sind.

            Übrigens gebe ich Dir recht, die Sache mit dem Schmerzkörper hatte ich falsch im Gedächtnis, und ignorieren war nicht ganz das richtige Wort, obwohl ich darunter durchaus verstehe, dass man etwas merkt – aber dann so tut als wäre es nicht. Ich habe also im Buch geblättert und stieß auf den Satz „Erkenne, dass es der Schmerzkörper ist“. Für mich ist schon das ein Grund mich nicht weiter mit diesen Texten zu befassen. Erkennen funktioniert für mich anders, ohne Vorgabe, was es ist, das ich erkennen soll. Werde ich aufgefordert, etwas zu erkennen, von dem jemand behauptet, dass es ist, und ich bin dann vielleicht bloß unfähig, weil ich es nicht erkenne .. .. ui, nichts wie weg!

            Steven schreibt „.. .. komm rein in den Körper und füll ihn ganz aus. .. ..“ Das mag etwas sein, das nur Menschen verstehen, die wahrnehmen können, ob und wie sehr wir tatsächlich in unserem Körper sind, bzw. kann man denen glauben oder nicht. Die Praxis dazu ist sicherlich individuell, und ich möchte auf die „Hausaufgaben“, die ich dazu haben, nicht näher eingehen. Es hat auch gewisse Ähnlichkeit mit Meditation .. ..

            Liebe Grüße
            Veron

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            • Liebe Veron !

              Nur ganz kurz zu einigen Punkten:

              Zitat: “ -… aber niemals wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich mein Verstand sei, also nur mein Verstand.“…

              Ich habe auch nicht gesagt, dass Du das meinst , sondern dass die meisten Menschen von ihrem Verstand „beherrscht werden“, sozusagen seine Sklaven sind, weil sie das Denken nicht abschalten können. Das ist ein Unterschied..

              Zitat: “ … Ganz sicher ist es nicht so, dass unser Verstand die Gefühle erzeugt“….

              Die Gefühle, die untrennbar mit dem SEIN verbunden sind -wie Liebe, Freude, Frieden, Dankbarkeit“ NICHT, aber die Emotionen, wie Wut, Eifersucht, Ablehnung, Angst, Verletztheit kommen meiner Ansicht nach auf jeden Fall aus dem Verstand, aus unseren Gedanken. Du fühlst Dich z.B. durch die Worte eines anderen angegriffen, der Verstand tritt in Aktion und eine Emotion von z.B. Ablehnung, Ärger oder Verletztheit tritt auf. Du kannst sie im Körper fühlen. …

              Zitat: „ …Erkennen funktioniert für mich anders, ohne Vorgabe, was es ist, das ich erkennen soll. Werde ich aufgefordert, etwas zu erkennen, von dem jemand behauptet, dass es ist, und ich bin dann vielleicht bloß unfähig, weil ich es nicht erkenne .. .. ui, nichts wie weg…“

              Das ist in meinen Augen ein typisches Beispiel des konditionierten Verstandes. Du hast das vielleicht in Deiner Kindheit erfahren ( Vergangenheit) und bringst es nun in einer Situation hervor, die eigentlich damit gar nichts zu tun hast. Wie soll ein spiritueller Lehrer denn Deiner Ansicht nach verfahren, um etwas klarzumachen?

              Zitat: “ .. „.. .. komm rein in den Körper und füll ihn ganz aus. .. ..“

              Das ist ein sehr guter Satz! Der Körper lügt nicht, kann man vielleicht auch ergänzend sagen.

              Ach , noch was , die „inneren Gestalten“ sind mir einfach fremd und unbekannt, ich glaube auch, wenn man sich sein Leben lang mit dem EINS-SEIN ( nicht nur theoretisch ) beschäftigt, wird so etwas auch kaum auftauchen. Das soll jetzt aber keine Beurteilung sein, ich schreibe es nur, weil Du mich immer wieder danach fragst.

              So, nun aber los….. Habe einen Termin, schaffe es aber noch…

              Liebe Grüße von A n g e l a

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              • Liebe Angela!

                Ich fragte .. .. ja, ob Dir das Thema unangenehm ist. Klar, wenn man sich mit dem Eins-Sein beschäftigt, tauchen die inneren Personen natürlich nicht auf, haben gar keine Chance.

                Ich fragte auch nach Wissen bzw. Meinung zu den Körpern, die Barbara Ann Brennan wahrnimmt. Hast Du vermutlich nicht .. ..
                Weil, wenn ich mich angegriffen fühle, kommt das wohl eher aus dem Emotionalkörper als aus dem Verstand. In dem Fall kommt das Gefühl zuerst, der Verstand macht dann höchstens was draus, falls überhaupt. Das passt mit Deinen Ansichten einfach nicht zusammen, da können wir ewig hin und her reden.

                Und .. .. ich habe – in Deinen Augen – einen entsprechend konditionierten Verstand, wenn ich mich nicht dazu bringen lasse, etwas zu erkennen, nur weil jemand behauptet, dass es so ist? Ach ja, ich schrieb was von unfähig .. .. in Wahrheit bin ich mir aber sicher, dass unfähig in diesem Fall bedeutet, dass ich etwas nicht erkennen kann, weil es nicht existiert, jedenfalls nicht so wie beschrieben. Eher so, wie Steven schreibt. Vielleicht sind da ja auch Elementale beteiligt.

                Wie ein Lehrer, spirituell oder nicht, verfahren soll .. .. ja, das kommt drauf an, was erreicht werden soll, nicht? Will er, dass sein Schüler das glaubt und wahrnimmt, was er glaubt und wahrnimmt (vielleicht auch nur, weil es ihm so beigebracht wurde), oder will er seinen Schüler dazu bringen eigenständig wahrzunehmen?

                Liebe Grüße
                Veron

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                • Liebe Veron !

                  Ich weiß um die verschiedenen Körper, auch aus der Theosophie. Ich habe da mal ein ganzes und sehr informatives Wochenseminar mitgemacht.

                  Der Emotionalkörper gehört ja – so wie ich Eckhart Tolle verstanden habe, zum Verstand dazu !

                  Den einen Satz : „Erkenne, dass es der Schmerzkörper ist“ hast Du völlig bei dem „Blättern“ in dem Buch aus dem Zusammengehang gerissen und in Deiner Weise gedeutet.
                  Ich glaube, Zustimmung oder Ablehnung kann man nur ausdrücken, wenn man das Ganze gelesen und sich daraufhin geprüft hat.
                  Und da kann ich sagen, dass dieses Kapitel bei mir hundertprozentig stimmt.

                  Gerade Eckhart Tolle ruft immer wieder dazu auf, nichts ungeprüft anzunehmen, sondern tief in sich hineinzugehen und den Wahrhheitsgehalt seiner Worte anhand eigener Erfahrungen zu erforschen.

                  Liebe Grüße von Angela

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                  • Ach ja, wieder mal aus dem Zusammenhang gerissen .. .. ich bin es müde, mich mit solchen Argumenten auseinanderzusetzen.

                    Den Teufel werde ich ein ganzes Buch lesen, wenn ich sehr bald merke, dass es mir nicht gut tut. Das „nichts wie weg“ hatte schon einen „guten Grund“. Kann mir gut vorstellen, dass, wenn man das Buch ganz und genau gelesen hat, und vielleicht noch einige andere dazu bzw. davor, dass man dann das als richtig empfindet, was drin steht. Mir hat auch schon gereicht, was ich mal über Zen und Buddhismus gelesen hatte. Nicht mit mir!
                    Ich glaube, ich werde das Buch lieber verbrennen als noch mal reinzuschauen.

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                  • Mein Verstand arbeitet manchmal langsam, und manches dauert, bis es durchgesickert ist.
                    Das Ergebnis, liebe Angela, ist, dass ich denke, dass Du mit „aus dem Zusammenhang gerissen“ argumentierst, wenn Dir die anderen Argumente ausgegangen sind.
                    Denn es ist völlig egal, in welchem Zusammenhang gefordert wird, zu erkennen, dass etwas so und so ist. Es geht um die Formulierung an sich, und was sie im Leser bewirkt bzw. bewirken soll.
                    LG
                    Veron

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              • Ach ja, Sklave meines Verstandes.
                War vielleicht mal wirklich so .. ..

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    • Hey Bernd…

      ……………………………………………………………………………………….

      „Dies hat Buddha im Gespräch mit Jesus dann selbst erkennen müssen. Es gibt keinen Weg außerhalb der Menschheitsentwicklung. Dies ist der Fehler seiner Lehren.“

      ………………………………………………………………………………………..

      Darf ich kurz nachfragen ?……wessen Fehler (B. o. J.)… ?……und wo und wann…..haben sich die Beiden, so intensiv miteinander unterhalten und austauschen können ?

      lg Joe

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  • Zum Thema Vermeidungstendenzen kam mir auch folgendes wieder in den Sinn:

    Arthur Stefan Wittemann beschreibt in seinem Buch „Warum wir erst anfangen uns selbst zu verstehen“ einen (fiktiven?) Fall von einer Frau, die schon viele Jahre meditierte. Sie hat einen Mann kennengelernt, der ganz anders ist, und sucht nun Hilfe um zu verstehen, warum sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Bei der Sitzung kann A.S.W. zunächst keine innere Person ausfindig machen. Es kommt zu Aussagen wie „Ich habe eigentlich immer viele ungelöste Fragen in mir und trotzdem bin ich klar. Ich bleibe einfach im Hier und Jetzt. .. .. Fragen kommen aus dem Verstand. Mein Sein ist aber unabhängig vom Verstand. ..“
    Indem sie das Thema vertiefen, finden sie den Teil, von dem diese Aussagen kommen. Nämlich beides, die Fragen und die Klarheit. Darüber wundert sich dieser Teil selbst. „Ist das neu für Dich“ fragt A.S.W. „Ja, ich dachte, die Fragen kommen vom Verstand und das Sein aus dem Wesen.“ „Woher hast Du das?“ „Das sagen alle Lehrer .. ..“
    Im weiteren Verlauf kristallisiert sich heraus, dass dieser Teil ein Navigator ist, der das Gleichgewicht erhält. „Der Weg ist das Ziel“ sagt er, „ich halte die Zukunft offen und die Gegenwart erträglich“ .. .. und letztlich „wir dürfen gar nicht ankommen, sonst wäre die Reise vorüber“ „Was wäre dann?“ „Es wäre schlecht. Aber ich weiß nicht, warum.“

    Liebe Grüße
    Veron

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  • Wir drehen uns etwas im Kreis. Vielleicht mal grundsätzlich:

    Wenn jemand hier etwas mitteilt, dann ist es etwas, von dem er begeistert ist, es gelesen oder erfahren hat und er möchte es mit anderen teilen. Also als mehr oder weniger wertvolle Information weitergeben.

    Was passiert nun? Jemand anderes hat was anderes gelesen, erfahren oder was auch immer, und sofort stehen die beiden Meinungen gegeneinander. Es ist kein sowohl – als auch mehr, wie vielmehr ein Gegeneinander. Und dann fangen die Diskussionen an… wo man anfangs ja nur mitteilen wollte.

    Erschwerend kommt hinzu, daß es tatsächlich Meinungen gibt, welche objektiver oder wahrer wie die anderer sind. Je subjektiver jemand ist, je mehr er noch von Mustern beherrscht wird, desto mehr wird die Wirklichkeit gefärbt sein.

    Die Eigentümlichkeit des Menschen ist nun, daß sich jeder für objektiv hält. Es sind sehr, sehr wenige Menschen, die einräumen können, daß sie sich irren – und meist sind dies Menschen, die in innerer Arbeit sind. Welche bereit sind, durch die Schleier des Unbewußten hindurchzugehen und einen langen, kalten Blick auf die eigene Person zu werfen. Einen Blick auf die eigene Person kann man aber logischerweise nur dann werfen, wenn sich ein Teil außerhalb unserer „Person“ befindet.

    In einem gewissen Sinn kann also der „Zeuge“ durchaus eine esoterische Falle sein, aber ohne Entwicklung dieser Instanz kommt man nicht voran. Unmöglich. Wir brauchen einen Punkt außerhalb der Identifizierung. Aber natürlich ist dies „nur“ ein Zwischenpunkt.

    Die Reihenfolge hat sich seit früheren Zeiten nicht geändert – Entwicklung des Ich’s, Gesundung des Welt-Ich’s, Erkennen des Schattens, danach erst Relativierung des Ich’s zugunsten des eigentlichen Seins.

    Hier werden von verschiedenen Personen Bausteine angeboten und Sinn macht es eigentlich nur, wenn jemand anderes mit einem Baustein etwas anfangen kann. Was sehr, sehr selten passiert. Vor kurzem sprach ich beispielsweise das Xüe-Wu an und war einfach mal neugierig, ob sich jemand dafür interessiert, diese Übungen mit dem Unbewußten zu machen. Leider war es erwartungsgemäß kein einziger.

    Noch kurz zu einigen Punkten:

    Ich würde Erleuchtung nicht so relativiert sehen, quasi als Anhängsel, was aber nicht viel bedeutet. Es ist ein Quantensprung in ein anderes Bewußtsein. Niemand hat gesagt, daß die Entwicklung damit aufhört oder daß man ab sofort dann fehlerfrei sei, aber ohne diesen Quantensprung können wir Gott nicht erkennen. Es wurde alles, alles schon geschrieben, daß es verschiedene Quantensprünge gibt, die übereinander liegen, usw., usw. – es gibt nicht nur DIE Erleuchtung.

    Wirkliche Traditionen sind zeitlos, weil das Thema über der Zeit liegt, sie gelten immer. Trotzdem gibt es neue Auffächerungen, welche früher für das Kollektiv nicht möglich waren, insofern müssen also auch Traditionen mit der Zeit gehen.

    Das Thema mit dem Verstand sollten wir mal ad acta legen. Monika, niemand bezweifelt, daß Verstand und Herzgefühl und Intuition (was auch immer das sei, aber sowas hatte man schon vor hundert Jahren) wichtig sind. Aber das ist keine Esoterik – womit ich nicht behaupten möchte, daß Esoterik wichtiger wie anderes wäre. Wie schon mal beschrieben, alles sind Stufen einer Leiter, jede Stufe ist genauso wichtig.
    Aber – man kann doch nicht ignorieren, daß Jahrtausende an Erfahrungen dahinter stehen, daß ein bestimmtes Bewußtsein, eine bestimmte Art der direkten Wahrnehmung nur möglich ist, wenn die Gedanken zum Stillstand gebracht werden. Das sind reproduzierbare Erfahrungen, von unzähligen Menschen erlebt. Natürlich wird damit der Verstand nicht erübrigt, genausowenig, wie das Riechen das Hören ersetzt. Beide Wahrnehmungsorgane sind für verschiedene Arten der Wahrnehmung zuständig.

    Gott kann jedenfalls mit dem Verstand nicht erreicht werden. Manche westliche Philosophen versuchten es, sie scheiterten kläglich. Und, bitte nicht vergessen – hier geht es ja um die eher unbekannten Seiten des Menschen. Verstand, Gefühl, Intuition, Herz usw. kennen wir mehr oder weniger schon. Aber das ist die normale Definition des Menschen – sein „mind“ halt.

    Zu den Sätzen von Bernd:
    Es werden so lange die Runden gedreht bis die Menschheit den Schritt zum „Neuen“ gehen kann. Dies hat Buddha im Gespräch mit Jesus dann selbst erkennen müssen. Es gibt keinen Weg außerhalb der Menschheitsentwicklung. Dies ist der Fehler seiner Lehren.

    wären mir noch ein paar Zusatzerklärungen ganz lieb. Sicher, die Menschheit dreht solange ihre Runden, bis sie ihre Hausaufgaben als Menschheit bewältigt hat. Und sicher ist auch das Individuum davon betroffen. Es heißt, wenn die ganze Menschheit geeint wäre, hätte sie eine Macht, die noch über derjenigen von Göttern stünde.
    Im übrigen – weil mal ein Gespräch über Gruppen war – es heißt auch, daß Gruppen Dinge möglich sind, die Einzelnen verschlossen bleiben. Scheinbar ist das im Universum so gedacht, daß immer, solange wir nicht zusammenfinden, Grenzen gesetzt werden. Das ist auch ein Sinn von Gruppen.
    Das Gespräch von Buddha mit Jesus – ist das so eine Steineraussage?

    Und trotzdem gibt es einen Weg, wie sich ein Individuum zwar nicht von der Menschheit abkoppeln kann, aber trotzdem zur Erkenntnis der Wirklichkeit und Gottes gelangen kann. Alles weitere sind im Grunde Zukunftsspekulationen.

    Liebe Angela, liebe Veron, mir fiel noch auf, daß Ihr Beide ganz verschiedene Wege habt. Der Weg, den eine von Euch geht ist nichts für die andere. Jedenfalls meiner Ansicht nach. Ich glaube auch nicht, daß die eine mit dem Weg der anderen etwas anfangen kann.
    Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.

    Herzliche Grüße Euch
    Matthias

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    • „Liebe Angela, liebe Veron, mir fiel noch auf, daß Ihr Beide ganz verschiedene Wege habt. Der Weg, den eine von Euch geht ist nichts für die andere. Jedenfalls meiner Ansicht nach. Ich glaube auch nicht, daß die eine mit dem Weg der anderen etwas anfangen kann.
      Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.“

      Lieber Matthias!

      Meine Meinung ist das auch.
      Wobei ich denke, dass es mit der Kindheit zu tun hat. Meine war grauenhaft, aber es ergab sich darin auch kein gutes Gefühl in einem Glauben oder Meditation oder etwas derartigem auch immer – letztlich ein Vorteil? Vielleicht ist das der Weg, den man von Inkarnation zu Inkarnation geht .. .. es haben schon einige Leute gerätselt, warum ich DIESE Eltern habe, und ich habe mich auch immer dagegen gewehrt, dass ich mir die freiwillig ausgesucht habe.

      Ich könnte Angelas Weg auch einfach so „stehen“ lassen, wenn mich da nicht immer wieder elendslange Zitate von Tolle anspringen würden, und der Vorwurf, ich würde etwas aus dem Zusammenhang reißen und daher nicht verstehen, wenn kein anderes Argument mehr zur Verfügung steht. (Sorry, Angela, dass ich diesmal ÜBER Dich schreibe)

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Liebe Veron!

        Zitat : “ ..Ich könnte Angelas Weg auch einfach so „stehen“ lassen, wenn mich da nicht immer wieder elendslange Zitate von Tolle anspringen würden, und der Vorwurf, ich würde etwas aus dem Zusammenhang reißen und daher nicht verstehen, wenn kein anderes Argument mehr zur Verfügung steht. …“

        Dazu möchte ich nun doch noch was schreiben .

        Also „elendslang“ , na, das ist wohl etwas übertrieben!! Da gibt´s aber längere Texte hier zu lesen…
        Und WARUM regen sie Dich so auf? Was kommt da hoch?

        „.. wenn kein anderes Argument mehr zur Verfügung steht“ ….

        Da hätte ich ja seitenweise ( welch ein Grauen :mrgreen:…. ) von Tolle abschreiben müssen, um Dir das zu beweisen. Außerdem stimmt es auch gar nicht, denn :

        siehe meine Anwort am Ende meines Kommentars:

        „…. Gerade Eckhart Tolle ruft immer wieder dazu auf, nichts ungeprüft anzunehmen, sondern tief in sich hineinzugehen und den Wahrheitsgehalt seiner Worte anhand eigener Erfahrungen zu erforschen“….

        Und nun noch mal der von Dir als so schrecklich empfundene Absatz:
        Es handelt sich dabei um eine ZUSAMMENFASSUNG in Kurzform der zuvor sehr ausführlichen Beschreibungen in einer ganz anderen Form:

        ...“Lass mich diesen Prozess zusammenfassen. Richte Aufmerksamkeit auf das Gefühl in dir. Erkenne, dass es der Schmerzkörper ist.
        Akzeptiere, dass er da ist. Denke nicht darüber nach – lass das Fühlen nicht zum Denken werden. Urteile und analysiere nicht. Mache es nicht zu einer Identität für dich. Bleibe gegenwärtig und sei einfach weiter der Beobachter von allem, was in dir vorgeht.

        Werde dir nicht nur der emotionalen Schmerzen bewusst, sondern entwickle auch ein Bewusstsein für „den, der zuschaut“, den stillen Beobachter. Das ist die Kraft der Gegenwart, die Kraft deiner eigenen bewussten Gegenwärtigkeit.

        Dann sieh, was geschieht.“ Eckhart Tolle, JETZT! Kamphausen Verlag

        Ich finde es einfach unfair dem Autor gegenüber, nur einen Bruchteil herauszupicken, der den konditionierten Verstand ( incl. Emotion ) anspringt und dann sämtliche Aussagen zu verurteilen.

        LG von A n g e l a

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        • Liebe Angela!

          Matthias hat recht, wir drehen uns im Kreis. Nun gut, ich mache mal einen „Seitensprung“, du weißt ja, dass ich Wert lege auf eigene Erfahrungen.

          Ich war mal 2 Jahre lang bei einem Hypnotherapeuten. Zu Beginn erklärte er, dass er ab und zu rückfragen würde, wie es für mich läuft mit der Therapie. Wie ich mich damit fühle, ob etwas schiefläuft. Das klang für mich sehr gut.
          Tatsächlich fragte er auch, doch ich war da schon so eingewickelt von seinen Argumenten und Methoden, dass ich gar nicht mehr fähig war wirklich zu beurteilen, wie es lief. Erst als ich abgebrochen hatte (er wurde sehr unfreundlich und es war offensichtlich, dass er mit der gegebenen Situation nicht klar kam) und danach einige Zeit vergangen war, konnte ich aufarbeiten, wie diese „Therapie“ gelaufen war und erkennen, was mit mir geschehen war.

          Mir fiel nun auch eine TV-Sendung ein, schon vor langer Zeit gesehen. Ein junger Mann, der zum Islam übertreten wollte, studierte den Koran. Er berichtete, dass er eine Textstelle nicht verstand und den Imam fragte. Der riet ihm, sie einfach so oft zu lesen, bis er sie verstanden hätte. In dieser Sendung erzählte er weiter, irgendwann hätte er sie „verstanden“ – konnte sie aber auch nicht erklären, so wie der Imam wohl auch nicht.

          Ich verstehe das so, dass das Gehirn, mit was auch immer dauer-berieselt, irgendwann akzeptiert, dass es so ist, auch wenn es etwas völlig Unverständliches ist. Bei manchen Aussagen im Buddhismus geht es mir auch so, dass ich mich damit nicht befassen möchte. Vielleicht nicht jene, die Du kennst, aber die mir halt so „über den Weg gelaufen“ sind.

          Du darfst gerne vermuten, dass da noch viel mehr dahinter steckt, und wahrscheinlich hast Du recht. Ich kann darüber keine klaren Aussagen machen, weil ich selbst auch nur vermuten kann. Jedenfalls klingeln die Alarmglocken und es kommt ein mulmiges Gefühl hoch, wenn ich gewisse Texte lese.
          Im übrigen bin ich mir auch sicher, dass manche meiner speziellen Abneigungen nicht aus Erlebnissen in diesem Leben stammen, sondern aus Erfahrungen in früheren. Denn alles „durchprobieren“, das geht in einem Leben gar nicht. Ich meine, ich habe in diesem auch schon genug kennengelernt.

          Für mich ist es nach wie vor Beeinflussung, noch mehr so, wie Du den ganzen Absatz zitierst. Vielleicht ist es Dir noch nie aufgefallen, weil es ohnehin Deinem Wissen und Deinem Fühlen entspricht. Das ist, worüber man „sich austauschen“ kann – ich empfinde es so und Du so .. .. aha .. .. Für mich ist es so, dass jemand von mir verlangt, dass ich etwas „erkenne“ und „akzeptiere“, wo mein Inneres (welcher Teil auch immer) sagt „was ist denn das für ein Quatsch“.

          Noch mehr zu zitieren, würde gar nichts bringen. Das ist kein Argument dafür, was es mit einem Menschen macht, wenn er solche Aufforderungen liest.
          Mich würden ganz andere „Dinge“ interessieren. Tolle schreibt im Vorwort, dass er bei Lehrern war. Was hat er dort gelernt? Wie kam seine Ansicht über den „Schmerzkörper“ zustande? „Sieht“ er diesen, bei sich selbst, bei anderen? Du weißt, dass es Menschen gibt, die divese Aura“schichten“, Chakren, sonstige Energien sehen können – meines Wissens hat von denen noch keiner einen Schmerzkörper gesehen.

          Alles weitere erübrigt sich. Tolle meint, dass es so ist, und andere meinen, dass es anders ist. Man kann sich entscheiden – oder eher nicht wirklich, siehe freier Wille – was man glauben will. Und welches Ergebnis es hat, dies oder jenes zu glauben oder diese oder jene Methode in diesem Leben anzuwenden, das werden wir möglicherweise erst beurteilen können, wenn es vorbei ist.

          Ich habe nämlich noch eine Erfahrung: manche (psycho)therapeutischen Methoden funktionieren bei manchen Menschen, bei anderen nicht. Manche funktionieren für eine Weile, diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Sie funktionierten, solange ich die Kraft dazu hatte, war diese aufgebraucht, brach das „Ergebnis“ zusammen.
          Ich habe Methoden kennengelernt, die wunderbar die „Wogen an der Oberfläche“ glätten konnten, aber den „Vulkan“ darunter nicht berührten, und irgendwann kam man mit dem Glätten nicht mehr nach. Es gibt da eine ganze Menge, das mehr oder weniger gut wirkt.

          Ich weiß, dass ich damit Menschen, die mit ihrem Therapieergebnis zufrieden sind oder sonst wie gute Erfahrungen mit diesem und jenem haben, nicht überzeugen kann, und das würde auch gar nichts bringen. Wer damit glücklich alt wird .. .. o.k., dann hat es gepasst.
          Wo der Vulkan stärker ist, die inneren Kinder immer lauter schreien, wo man immer mehr unter den Teppich kehren muss, bis nichts mehr geht .. .. der/die braucht dann was anderes als das, was Tolle schreibt, da bin ich mir sicher.

          Was mit ihm selbst passiert ist, dass er über Nacht glücklich wurde – ich kann es mir nicht erklären. Es scheint mir eine besondere Gnade zu sein, dass der eine Gedanke genügte, ihn von seinem Elend zu trennen, eine Ausnahmeerscheinung. Und jetzt ist er also Lehrer .. ..

          Gut, Du gehst nun also den Weg, der Tolles Vorstellungen entspricht, und ich kümmere mich um meine inneren Kinder und sonstigen inneren Personen. Ich weiß, dass es Deinen Weg gibt und wie der ungefähr aussieht – und ob Du eine Vorstellung von der Arbeit mit inneren Personen, mit Chakren und eventuellen Besetzungen hast, weiß ich nicht. Es ist Deine Sache, ob Du Dich zumindest theoretisch dafür interessierst oder lieber nichts davon wissen magst.

          So weit o.k. .. .. aber dann stolpere ich wieder mal über Dein Tolle-Zitat „Schmerzkörper“ (sogar dort, wo ich überhaupt nicht vermuten würde, dass es dazu passt – hast Du mitgezählt, wie oft Du das schon zitiertest?), und die inneren Kinder schreien „bäh, schon wieder die, die behaupten uns gäbe es gar nicht“ – und manchmal schreibe ich was entsprechendes, und ja, manchmal fällt das dann auch so aus, dass daran was nicht stimmt. Dann musst Du natürlich zur Verteidigung schreiten .. .. wer (in uns) da wohl dahinter steckt und wozu? (Ich erinnere mich vage daran, dass Steven mal so einen Text schrieb, wo eigentlich Kinder in dem einen und Kinder in dem anderen miteinander agieren, das betraf zwar Partnerschafts-Problematiken, aber das gibt es sicher auch bei anderen Interaktionen. Ist so lange her, damals habe ich es noch gar nicht richtig verstanden.)

          Somit habe ich fertig mitgeteilt .. ..😉
          Liebe Grüße
          Veron

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          • Liebe Veron!

            Eben wollte ich den Computer ganz ausmachen, wie meist abends, um zu lesen, da sehe ich Deinen Beitrag. Es ist ja ein ganzer Roman, danke dafür.

            Ja, ich bin auch der Meinung, dass Matthias recht hat, wir gehen sehr verschiedene Wege. Und auch Du hast recht mit den verschiedenen Voraussetzungen, die wir beide mitbringen.

            All das, wovon Du schreibst, Therapien etc. habe ich nie gebraucht oder erlebt. Es gab auch schmerzvolle Ereignisse in meinem Leben, aber glückliche -und erfolgreiche überwiegen in hohem Maße.

            Dennoch habe ich niemals aufgehört, mich für spirituelle Dinge zu interessieren und habe viele Methoden ( Selbsterforschung, Meditation, gewisse Übungen usw.) in meinem Leben davon angewandt, was meiner Ansicht nach auch zu innerem Frieden beigetragen hat.

            Was Eckhart Tolle betrifft, den ich überhaupt erst seit ca. 2 Monaten entdeckt und gelesen habe, ( dabei gibt es das Buch „Jetzt“ schon seit dem Jahr 2000, ich wusste davon aber es ist mir nie „zugefallen“) ! ) so sind seine Lehren im Grunde nichts Neues für mich, im Zen ist das alles schon enthalten.

            Was ich so großartig an seinen Lehren finde, ist die Klarheit, mit der er spirituelle Inhalte zusammenfasst und in eine Form bringt. Und auch in den Videos wirkt er auf mich völlig überzeugend. Die Biographie ist mir gar nicht so wichtig, genau wie Du im umgekehrten Sinne FÜHLE ich nämlich (bei Tolle) , ob etwas authentisch und wertvoll ist oder nicht. Und es geht ja nicht nur mir allein so…

            Nun schreibst Du : “ …Für mich ist es nach wie vor Beeinflussung, noch mehr so, wie Du den ganzen Absatz zitierst“…, obwohl ich doch deutlich gemacht habe, dass es sich bei diesen Sätzen um eine ZUSAMMENFASSUNG der völlig anders geschriebenen Erklärungen zuvor handelt.

            Dein Widerwille muss so stark sein, dass Du das nicht prüfen willst. Andererseits wünschst Du Dir (früher mal) , dass ich mich mit „inneren Kindern“ befasse…. Das passt irgendwie nicht zusammen.

            Übrigens halte ich Tolles „Schmerzkörper“ für den Emotionalkörper, den er symbolisch so genannt hat, um etwas zu verdeutlichen.

            Zitat: „…Es scheint mir eine besondere Gnade zu sein, dass der eine Gedanke genügte, ihn von seinem Elend zu trennen, eine Ausnahmeerscheinung. „….

            Auch das erklärt er am Ende seines Buches.

            Was ich bemerkenswert finde, ist Deine so überaus starke Ablehnung , vielleicht gibt es da einen (Ego -)Teil in Dir, der befürchtet unterzugehen, wenn er sich damit näher befassen würde. Wenn es Dich gar nicht interessieren würde, wärest Du total gelassen, vielleicht gelangweilt. Nicht wahr?

            Dass therapeutische Behandlungen und überhaupt auch spirituelle Praktiken bei jedem Menschen anders funktionieren , da stimme ich Dir völlig zu.

            Ich habe meine Tolle-Zitate auch gar nicht für Dich geschrieben, sondern ganz allgemein. Und zwar, weil ich von dieser Klarheit nach wie vor begeistert bin. Für mich bringt Eckhart Tolle die Dinge „auf den Punkt“ – und zwar in kurzer und prägnanter Form.

            Zitat:….“Gut, Du gehst nun also den Weg, der Tolles Vorstellungen entspricht“…..

            Mein Weg war lange vor Tolle schon mein Weg und ich denke , man kann eher sagen, dass Tolles Erkenntnisse meinen Weg bestätigen. Im übrigen geht es ihm gar nicht in erster Linie um den Schmerzkörper, sondern um die Gegenwärtigkeit, das Leben im Jetzt, anstatt in der Vergangenheit herumzuwühlen und sie ständig neu aufzuwärmen oder Hoffnungen für eine imaginäre Zukunft zu haben.
            Und das ist etwas, was ich für enorm wichtig für jeden Menschen halte.

            Zitat: „…Gut, Du gehst nun also den Weg, der Tolles Vorstellungen entspricht, und ich kümmere mich um meine inneren Kinder und sonstigen inneren Personen. „…

            Das ist ein schönes Schlusswort, belassen wir es doch dabei.

            Liebe Grüße und noch einen schönen Abend wünscht Dir A n g e l a

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            • Liebe Angela,

              Was ich bemerkenswert finde, ist Deine so überaus starke Ablehnung , vielleicht gibt es da einen (Ego -)Teil in Dir, der befürchtet unterzugehen, wenn er sich damit näher befassen würde. Wenn es Dich gar nicht interessieren würde, wärest Du total gelassen, vielleicht gelangweilt. Nicht wahr?

              Wie sag‘ ich’s nur… diese Betrachtung des Schmerzkörpers wirkt nicht bei jedem. Bei mir beispielsweise nicht. Es ist oft sehr schwierig, sich in Menschen hineinzudenken, die von Kindheit her mit Schmerzen zu tun haben. Was wissen wir, was die schon alles ausprobiert haben…

              Ich weiß, Du möchtest Veron Gutes, aber … ehrlich gesagt, ich glaube auch nicht, daß ihr Tolle helfen würde. Nicht alles hat bei jedem einen Effekt. Es ist eher die Ausnahme, daß eine Methode so gut zu einem paßt, daß man wirklich gute Ergebnisse erzielt. Und es freut mich, daß Dir Tolle soviel geben kann.

              Liebe Grüße Dir
              Matthias

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              • LIeber Matthias !

                Ja, es hört sich fast so an, als wollte ich unbedingt der Veron den Eckhart Tolle empfehlen….
                Dabei bin ich ebenso wie Du davon überzeugt, dass er ihr zum jetzigen Zeitpunkt gar nichts geben könnte und dass ihr Weg ein anderer ist.

                Was mich nur gestört hat, war eine gewisse Verurteilung , die unterschwellig meiner Ansicht nach aus Verons Worten herauszulesen war:

                Zitat: „… „Erkenne, dass es der Schmerzkörper ist“. Für mich ist schon das ein Grund mich nicht weiter mit diesen Texten zu befassen. Erkennen funktioniert für mich anders, ohne Vorgabe, was es ist, das ich erkennen soll. Werde ich aufgefordert, etwas zu erkennen, von dem jemand behauptet, dass es ist, und ich bin dann vielleicht bloß unfähig, weil ich es nicht erkenne .. .. ui, nichts wie weg!

                -nur aufgrund einer Zusammenfassung und ohne sich fairerweise mit dem ganzen Text befasst zu haben. Das war eigentlich alles. Ja – die Verurteilung habe ich wohl selbst reingelegt… wie ich eben selbstkritisch merke…..😀 Haha !

                Ansonsten ging wohl öfter meine Begeisterung mit mir durch, indem ich Textpassagen abschrieb.
                Ich hoffe, Ihr könnt es mir verzeihen….😀

                Liebe Grüße von Angela

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                • Ich hoffe, Ihr könnt es mir verzeihen….😀

                  Ich bin sicher, da gibt es nichts zu verzeihen ..😉
                  Veron und du tragen daß doch sehr gut aus. Ihr redet miteinander, jeder aus seiner Perspektive – prima.

                  lg,

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            • „Wenn es Dich gar nicht interessieren würde, wärest Du total gelassen, vielleicht gelangweilt. Nicht wahr?“

              Liebe Angela!

              Da hast Du recht. Es gibt ganz bestimmt einen Teil in mir, der offenbar geradezu in Panik verfällt .. .. und dann geht natürlich gar nichts.
              Ich weiß schon, dass Du die Texte nicht für mich da herstellst, aber ich stolpere trotzdem immer wieder drüber. Auch wenn ich mich bemühe, drüberzuspringen😉
              Übrigens kann ich auch Bibeltexte nicht lesen, aber interessanterweise geht das Drüberspringen bei diesen hier im Blog.

              Die inneren Kinder, ach ja, ich war da auch mal so begeistert, dass ich mir wünschte, jeder möge sie bei sich finden. Inzwischen ist mir klar, dass dies nicht möglich ist.

              Liebe Grüße
              Veron

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              • Liebe Veron!

                Da musste ich lachen, so ging es mir mit den Bibelzitaten auch vor langer Zeit! Es ist jetzt schon lange anders, denn ich habe die tiefe Weisheit, die in manchen Jesus-Aussprüchen liegt ganz fern von der Kirchendeutung doch besser erkannt.

                Aber das ist für mich ein typisches Beispiel eines konditionierten Verstandes. Kirche war und (die Institution ist es immer noch ) für mich ein Instrument der Versklavung und so habe ich etwas sehr Wertvolles, Weises einfach in einen Topf mit meiner Ablehnung dieser Machtorganisation geworfen.

                Deshalb plädiere ich immer so für das Erforschen der eigenen unbewussten Bedingtheiten , die sich ganz besonders in starken emotionalen Widerständen zeigen. Das „Warum reagiere ich so“ war mir immer sehr wichtig zu erkennen.

                Da fällt mir eine kleine Geschichte aus dem Buddhismus ein: ( KEIN Tolle,:mrgreen: !)

                “ Stellen wir uns einmal einen Mann vor, dem sich bei der Arbeit ein böser Splitter tief ins Fleisch gebohrt hat. Nun kommen seine Freunde und geben ihm gute Ratschläge: Der erste sagt: „Bete zu Gott, er wird dir helfen“- der zweite: “ Ich weiß ein wirkungsvolles Hausmittel, das hilft immer“, – der dritte: „die Sonne heilt alle Wunden“, man muss einen keimfreien Verband anlegen“. Der fünfte empfiehlt Tabletten, der sechste dringt auf Beseitigung der Unfallquelle am Arbeitsplatz.
                Der verletzte Mann befolgt alle diese Ratschläge, aber die Wunde entzündet sich und schmerzt immer mehr. Schließlich zieht er einen guten Arzt zu Rate und erzählt ihm von seinen fehlgeschlagenen Behandlungsversuchen.
                Da sagt der Arzt zu ihm: “ Lieber Freund, alle Ratschläge, die du befolgt hast, waren gut und nützlich, aber das Naheliegendste und Wichtigste habt ihr allesamt vergessen: man muss DEN SPLITTER HERAUSZIEHEN!“

                Es gibt ja viele Wege, das Dasein leichter, schöner, bequemlicher zu machen und durch gesunde und maßvolle Lebensweise das Leiden zu verringern. Aber der Weg des Buddhas ist deshalb so einzigartig, weil er das Leiden an der Wurzel packt, vollständig ausrodet, den Splitter endgültig herauszieht.
                Der Splitter ist UNWISSENHEIT über die Gesetze des Daseins, Unwissenheit über die Bedingungen der Leidensentstehung und Auslöschung. Dem setzte der Buddha seinen „edlen achtfachen Pfad“ entgegen… Aber das zu erläutern würde hier zu weit führen.

                Ich wollte mit diesem kleinen Abstecher- GANZ ALLGEMEIN – nur auf das in meinen Augen so wichtige Erforschen der eigenen Reaktionen und Ursachen hinweisen.

                Liebe Grüße von Angela

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                • Nachtrag: Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich halte keineswegs den Buddhismus für den einzigen Weg zur „Befreiung“ , es gibt so viele wundervolle Wege, nämlich alle die, welche sich nach innen wenden.

                  Buddhismus ist nur einer davon, wenn auch in meinen Augen ein sehr effektiver, um „den Splitter endgültig herauszuziehen“ .

                  Noch mal liebe Grüße von Angela

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                • Liebe Angela!

                  Ich kenne auch ein paar solche Geschichten, sie sind so wunderbar einfach und einleuchtend .. .. und es ist lustig – genau das wird bei mir gerade gemacht: Splitter rausziehen. Auf der energetischen Ebene und komplizierter halt, weil ganz viele unterschiedliche „Splitter“, verwachsen und verwurstelt, und der ganze Dreck muss raus, der damit verbunden ist. Chakren reinigen and so on .. ..

                  Es gibt auch Geschichten, wo ich nicht so recht weiß, was ich davon halten soll. Eine aus dem Tibetischen Totenbuch ist diese:

                  Ein alter Frosch hat sein ganzes Leben in einem Brunnenloch gelebt. Eines Tages kam ein Frosch vom Meer zu Besuch.
                  „Wo kommst du her?“ fragte der Brunnenfrosch.
                  „Vom großen Ozean“ erwiderte der andere.
                  „Wie groß ist Dein Ozean?“
                  „Er ist riesig!“
                  „Etwa ein Viertel meines Brunnens?“
                  „Größer“
                  „Du meinst – halb so groß?“
                  „Nein, noch größer“
                  „Ist er etwa .. .. genau so groß wie dieser Brunnen?“
                  „Kein Vergleich!“
                  „Das ist unmöglich! Das muss ich selber sehen.“
                  So machten sie sich auf zum Meer. Als der Brunnenfrosch den Ozean erblickte, war der Schock so groß, dass ihm der Kopf in Stücke sprang.

                  Vielleicht sollten wir uns nicht darum bemühen etwas zu verstehen, das für uns unvorstellbar ist? Was meinst Du?

                  Liebe Grüße
                  Veron

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                  • Liebe Veron!

                    Ja, an Deine Therapie dachte ich auch, als ich das mit dem Splitter schrieb.
                    Es wäre wunderbar.

                    Deine Frosch-Geschichte , die ich nicht kannte, hat meiner Ansicht nach mit Erleuchtung zu tun. In dem Moment, in dem die Größe des Ozeans = des Universums offenbar und auch gesehen wird, zerspringt der kleine Kopf = der Verstand . Er wird nicht mehr benötigt, tiefempfundene Einheit mit etwas Größerem ist da..

                    Zen-Geschichten sind auch oft so rätselhaft, wenn man sich noch nicht damit beschäftigt hat. Und eigentlich soll die Lösung ja nicht aus dem Verstand auftauchen, sondern aus den Tiefen des eigenen Seins. Das ist der Sinn des ZA-ZENS, der langandauernden Meditation. Weil durch die Gedankenleere die Grenzen des urteilenden Verstandes gesprengt werden taucht die Lösung dann intuitiv auf.

                    Liebe Grüße von A n g e l a

                    Gefällt mir

                    • Liebe Angela!

                      Danke für Deine Deutung. Ja, kann durchaus sein. Der Erzähler lässt es offen, fährt damit fort seine persönliche Geschichte zu erzählen .. ..

                      Liebe Grüße
                      Veron

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    • Lieber Matthias!
      Da ich nun doch noch ein paar Minuten übrig habe, bis zu meinem Termin .. ..

      Ich möchte festhalten, dass ich gerne lese, was Du schreibst, und es oft als wertvoll für mich empfinde. Manche Themen sind mir aber zu speziell, und das Xüe-Wu ist mir entgangen. Werde es auch jetzt nicht machen, weil ich mich an die Vorgabe halte, nur ganz bestimmte „Hausaufgaben“ zu machen.
      Aber vielleicht sind ja doch einige dem Link gefolgt und schreiben bloß nicht darüber .. .. (was Du Dir vermutlich auch gedacht hast)

      Liebe Grüße
      Veron

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    • „Das Wort „Erleuchtung“……verkehrt sich zuweilen, ins genaue Gegenteil dessen, was es ursprünglich einmal an Bedeutung hatte…….die Maßgabe, ist nur der Mund (Geist), welcher es ausspricht“

      (johannes 2015)

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  • Lieber Matthias !

    Ein guter Kommentar , dem ich gut zustimmen kann.

    Zitat: „…Liebe Angela, liebe Veron, mir fiel noch auf, daß Ihr Beide ganz verschiedene Wege habt. Der Weg, den eine von Euch geht ist nichts für die andere. Jedenfalls meiner Ansicht nach. Ich glaube auch nicht, daß die eine mit dem Weg der anderen etwas anfangen kann….“

    Damit hast Du vollkommen recht. Es ist ja auch in Ordnung, wichtig sind in meinen Augen nur die Ergebnisse, die sich eben aus einem Weg „ergeben“…

    LG von Angela

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  • Hallo Steven und ihr anderen fleißigen Schreiberlinge,

    was mich immer wieder hier bei Euch verwundert ist, dass ihr immer und immer weiter schreibt, diskutiert und manchmal sogar streitet, selbst wenn ihr merkt, dass sich alles in euren Köpfen und in euren Unterhaltungen im Kreise dreht. Ihr wollt Transformation und gleichzeitig wollt ihr euer liebstes Spielzeug (euren Verstand und eure Persönlichkeit) nicht loslassen – das hat nie funktioniert und wird auch nie klappen. Ihr arbeitet stattdessen an verschiedenen Teilaspekten eurer Persönlichkeit (manchmal auch denen der anderen😉 ), versucht diese zu optimieren (oder was ihr im gegenwärtigen Zeitpunkt als Optimierung empfindet), aber damit geht ihr nur in eine weitere Falle, die der Persönlichkeit ihr Fortbestehen bis zum fleischlichen Tod sichern wird.

    Da wird über Meinungen diskutiert und das sicher in frendlicherer Form als in anderen Foren in die ich einmal einen Blick geworfen habe, aber es geht dennoch um Meinungen. Was sind Meinungen? Wie kann ein Teil des Ganzen eine Meinung oder Urteil über den Rest haben? Alles was ist hat Gültigkeit, und nichts ist an sich gut oder schlecht. Viele werden diesen Satz kennen, aber erst wenn man beginnt die Persönlichkeit loszulassen kann man ihn wirklich verstehen.

    Ein Beispiel aus deinem Artikel Steven: Du sprichst von durchgeknallten Wissenschaftlern und verurteilst ihre Projekte und Ziele. Warum? Wieso meinst Du ein hybrides Wesen aus Technik und Biologie wäre schlechter als ein rein biologisches? Jegliche Materie ist bewusst und damit göttlich und ist das Universum nicht eine Spielwiese auf der alles ausprobiert werden wird? Das muss nicht heißen, dass ich an allem teilnehmem muss, sondern soll nur sagen, dass ich es nicht beurteilen kann. Es zu beobachten, ohne eine Meinung dazu zu haben macht uns frei. Alles andere bindet unsere Energie an die Meinungen und Urteile und bindet unser Sein an die Persönlichkeit.

    Und zum Schluß würde ich gerne Dir Seven persönlich eine Frage stellen: „Warum schreibst Du all das?“ und meinst Du nicht das gerade deine Artikel deine größte „Vermeidungsstrategie“ sind? Die Angst davor einfach „nur“ zu leben, loszulassen und zu sein?

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    • Hi „der Besucher“,

      Das muss nicht heißen, dass ich an allem teilnehmem muss, sondern soll nur sagen, dass ich es nicht beurteilen kann. Es zu beobachten, ohne eine Meinung dazu zu haben macht uns frei. Alles andere bindet unsere Energie an die Meinungen und Urteile und bindet unser Sein an die Persönlichkeit.

      Tut mir leid, mit diesem idealzustand kann ich nicht dienen. Wir sind auch unsere Persönlichkeit und solange ich hier lebe, hab ich ne Meinung zu einigem. Ja, ich beurteile, na und? Sonst könnten wir doch gleich alle aufhören zu schreiben und nachzudenken, und einfach unser Leben leben. Ob wirs wahrhaben wollen oder nicht, wir sind gebunden an dieses Leben – bis wir den Körper ablegen. Vielleicht ändert sich meine Ansicht irgendwann, dann werd ich sicher aufhören zu schreiben. Doch bis dahin muss man mich einfach ertragen oder hier nicht lesen .. ^^

      Grüße,

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    • Und zum Schluß würde ich gerne Dir Seven persönlich eine Frage stellen: “Warum schreibst Du all das?” und meinst Du nicht das gerade deine Artikel deine größte “Vermeidungsstrategie” sind? Die Angst davor einfach “nur” zu leben, loszulassen und zu sein?

      Nur zu „Sein“ wäre mir zu fade und wenn du mich fragst, kann man nichts „loslassen“, im Gegenteil, wir müssen langsam „runterkommen“ und uns hier einmischen. Nur zu Leben habe ich gute 40 Jahre praktiziert, wenn auch auf der Überholungsspur. Nein, wenn sich die spirituellen Leute, oder die mit etwas bewusstsein zurückziehen, überlässt man damit den anderen einfach das ganze Feld. Für mich kommt das nicht in Frage ..

      lg,

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    • @Besucher

      Du meinst, einfach sein, ohne Persönlichkeit und Selbstbewußtsein?
      Also so ähnlich wie ein Regenwurm? Oder mehr wie ein Faultier?

      „Jegliche Materie ist bewusst und damit göttlich und ist das Universum nicht eine Spielwiese auf der alles ausprobiert werden wird? Das muss nicht heißen, dass ich an allem teilnehmem muss, sondern soll nur sagen, dass ich es nicht beurteilen kann.“

      Diese Aussage kommt von wem und warum?

      „Es zu beobachten, ohne eine Meinung dazu zu haben macht uns frei.“

      Frei von was? Einer Meinung?

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    • Lieber Besucher !

      Oh, oh! Auf das Leben ! So sei es!:mrgreen:

      Eines hast Du allerdings vergessen aus den Höhen Deines Daseins, (? ) , es geht nicht nur um Meinungen , sondern auch um Entwicklung. Die Menschheit besteht nicht nur aus Halberleuchteten, sondern auch aus Suchern, aus Verwirrten, aus Leidgeplagten. Wie ich ja schon öfter schrieb, sehe ich z.B. das Leben hier auf der Erde als eine Schule an und es findet ständiges Lernen und Entwicklung statt.

      Du nimmst ein Endergebnis voraus und wirfst es uns vor die Füße! Natürlich ist Taugeglitzer und Eins-Sein mit der Natur etwas Wundervolles, aber eben nicht zu jeder Zeit für Jeden. Jeder hat da andere Bezugspunkte und kann vielleicht durch das Lesen bestimmter „Meinungen“ zu einem AHA-Erlebnis kommen. Warum gibt es denn überhaupt Austausch, spirituelle Lehrer und altes Wissen?

      Im übrigen ist Deine Ansicht, dass solch ein Blog nicht zur Transformation taugt, auch eine Meinung !

      Zitat: “ … Es zu beobachten, ohne eine Meinung dazu zu haben macht uns frei.“…

      Da stimme ich Dir zu, aber bist Du schon so weit? Wenn ja, was treibt Dich dann dazu, in diesem Blog zu lesen?

      Einiges ist eben sehr widersprüchlich und das kann auch gar nicht anders sein. Ansonsten können wir uns in eine Höhle im Himalaya zurückziehen, auf das Nirvana warten oder uns auf einem Berg abkapseln und wenig menschliche Gefühle an sich heranlassen, bzw. keinerlei Empathie entwickeln.

      Liebe Grüße von Angela

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    • Hallo Besucher,

      ich las Deinen Text ein paarmal durch und zögerte, etwas darauf zu schreiben. So geht es mir immer, wenn Dinge geschrieben werden, die zwar durchaus ihre Richtigkeit haben können, aber nicht an dem anschließen, was da ist.

      Wenn ein Mensch durch seine eigene Entwicklung hindurchgeht, wird er feststellen, daß einige Dinge nicht von ihm getan werden können. Nehmen wir das berühmt-berüchtigte Loslassen. Es wird so oft zum anderen gesagt – laß‘ los. Aber wer läßt wen los? Kann da Ich das Ich loslassen? Das geht nur von einer höheren Ebene her – aber wenn man die höhere Ebene noch nicht gefunden hat, was dann?

      Alles hat seine Zeit, und es heißt, es kann nichts geschehen, wenn es nicht an der Zeit ist. Deswegen übt man sich in Schulen in „aktiver Geduld.“

      Du schreibst: „Ihr wollt Transformation“ – nein, ich schätze, dreiviertel wollen etwas ganz anderes. Entweder mehr Gesundheit, ein glücklicheres Dasein, ein wenig Sinn im Leben. Oder eben ein bischen Illusion mehr. Transformation scheut der Mensch wie der Teufel das Weihwasser, es ist immer noch ein verschwindend kleiner Prozentsatz.
      Meist denkt man, man würde sich transformieren und wechselt eigentlich nur die Kleider…

      Zurück zum Anfang, ich denke, ein Mensch, der durch die eigene Entwicklung gelernt hat müßte eigentlich Verständnis für das Gewusel hier drin haben. Er weiß von sich selbst, daß gewisse Dinge nicht erzwungen werden können, und er weiß auch, daß man sich nicht einfach so entscheiden kann, keine Persönlichkeit mehr zu haben.

      Dies ist der Punkt, wo ich etwas Schwierigkeiten mit Deiner Meinung habe – ich erlebe sie nicht zum erstenmal. Sie schwebt so über dem „banalen“ Leben, hat aber das Verständnis nicht mehr in sich, daß Entwicklungen viel Zeit brauchen können. Man kann eine Pflanze auch nicht dadurch zum schnelleren Wachstum bringen, indem man an ihr zieht. Oder ihr sagt, du bist schon groß.

      Du schreibst:
      Wieso meinst Du ein hybrides Wesen aus Technik und Biologie wäre schlechter als ein rein biologisches? Jegliche Materie ist bewusst und damit göttlich…

      Du schreibst, daß man es nicht beurteilen kann und es kein Gut oder Böse gibt. Wenn alles, was ist, seine Berechtigung hat, warum schlug dann Jesus die Händler mit der Peitsche aus dem Tempel? Warum müssen wir, auch wenn wir eine überpolare Sicht entwickelt haben, uns immer und immer wieder entscheiden? Wenn ein Kind angegriffen wird – schaust Du da nur zu und sagst, alles hat seinen Sinn?

      Und wenn die Erde mit hybriden Wesen pervertiert wird, dann sind gleichzeitig zwei Betrachtungsweisen da – erstens, es ist, wie es ist. Was aber nicht heißen muß, daß es gut ist oder gut wäre, dies zu unterstützen.

      Als letztes noch – um zu sein, um zu wissen, daß man weiß, das erreicht selbst in inneren Schulen nur ein ganz kleiner Prozentsatz der Menschen. Warum dies so ist, da müßte man Gott fragen. Jemand, der auch nur etwas von innerer Arbeit weiß, ist sich bewußt, daß man nie einen anderen fragen kann: „Warum lebst du nicht einfach dein Sein…“

      Was den Blog betrifft – gut, ich sehe auch, daß es meistens darauf ankommt, ihre eigene Meinung halt darzustellen. Die Meinung des Anderen interessiert in der Regel nur begrenzt. Einige sogar überhaupt nicht. Wiederum außer in inneren Schulen ist das überall so. Aber die Prozentzahl von Menschen, die erreicht werden können, war schon immer gering – auch in der „neuen“ Zeit. Viele machen sich da was vor. Aber wenn nur eine Anregung mal immer wieder gegeben werden kann, die dem anderen hilft oder ihn veranlaßt, in die Arbeit zu gehen, dann hat auch dieser Blog seinen Sinn.

      Grüße
      Matthias

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      • “ .. ich denke, ein Mensch, der durch die eigene Entwicklung gelernt hat müßte eigentlich Verständnis für das Gewusel hier drin haben. Er weiß von sich selbst, daß gewisse Dinge nicht erzwungen werden können, und er weiß auch, daß man sich nicht einfach so entscheiden kann, keine Persönlichkeit mehr zu haben.“

        Oh ja, wie oft denke ich mir in etwa so etwas! .. .. einfach ein liebendes Herz haben, einfach meditieren und in seine Mitte kommen, einfach man selbst sein .. .. was auch immer. Wobei – entscheiden kann man sich schon, aber dann .. .. ?
        LG
        Veron

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  • Petra Herzele

    Hallo,

    mal ist es das Ego (Ich) das manche loswerden wollen, dann wieder die ganze Persönlichkeit und besonders lustig finde ich, wenn man gleich seinen ganzen Verstand nicht mehr will. Der Verstand (kommt von VERSTEHEN) und ist dringende Voraussetzung für alles was ein Mensch weiß, kann und tut. Desweiteren ohne Verstand kein Bewusstsein. Ohne Verstand kann man gar nichts und ein Bewusstsein für alles/alle was es gibt, hat man ohne auch nicht. Der spirituelle Liebes-Wahn ohne Verstand, ist in meinen Augen eine krankhafte Form, weil es unter anderen auch andere Gefühle gibt wie Freude und auch Glück, die aber wiederum an den Verstand gebunden sind. Wahre Spiritualität ist seine ureigene, individuelle Persönlichkeit (Wesen) zu finden, mit der man zufrieden und glücklich sein kann. Erleuchtungen sind immer nur Teil-Erkenntnisse, die aber auch nicht immer der Wahrheit entsprechen müssen. Das Problem ist nicht der Verstand, sondern Gedanken-Kreisen um Probleme, weil man Sorgen hat oder aber bei einem Überschuss an Gedanken die nicht mehr im normalen Bereich sind. Ich bin im Grunde handfester Realist, habe mich aber vor cirka zwanzig Jahren mit spirituellen Büchern auseinandergesetzt und für mich festgestellt, das sie mich in einen sehr unguten Geisteszustand bringen, der schädlich für mich ist. Aus diesem Grund habe ich keines dieser Bücher fertiggelesen und es auch schnell wieder aufgegeben, weil sie in einen krankhaften Gefühlszustand führen, der mit dieser hier gelebten Realität nichts zu tun hat. Warum schreibt man hier oder erstellt wie Stefan eine ganze Homepage, weil es vielleicht Freude macht und man so auf diese Weise, Gedanken loswird die auch andere interessieren könnte. Alle sind es nie, weil unsere individuellen Persönlichkeiten sich nicht immer einig sind und der Blickwinkel auf eine Sache auch nicht immer gleich ist. So hat jeder seine individuelle Meinung, aber allwissend ist keiner von uns.
    Meiner Meinung nach ist der Verstand nicht das Problem, sondern die Menschen welche keinen zu haben scheinen. Möglicherweise gibt es mehr ohne Verstand als mit und dieser Umstand führt dann zu Dieben, Mördern, KInderschändern, Umweltverbrecher, Tierquäler usw. Vielleicht ist es deren fehlender Verstand und ihr fehlendes Bewusstsein, das auch für Menschen die ein Bewusstsein und einen Verstand haben zur Qual werden kann, weil da wird dann die Liebe aktuell, die leidet nämlich unter dieser Problematik. Als Beispiel, eine schöne Forelle (Fisch) im Wasser erfreute mein Herz, bis ein Angler kam und ihn auf den Grill legte, da wars vorbei mit Liebe und Freude.

    Einen schönen Tag
    Petra Herzele

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  • Ihr Lieben,

    ich bin vor einiger Zeit mehr oder weniger aus „Zufall“, bitte jetzt nicht in die Diskussion verfallen, ob oder ob es keinen „Zufall“ gibt,😉, auf Euren Block gestoßen. Zufall nenne ich es, weil ich Euren Block nicht bewußt aufgesucht habe, denn ich bin an sich kein Blockleser oder -schreiber! Ich weiß ich mache mich jetzt unbeliebt, aber ich halte nicht viel davon, warum werdet ihr aus meinen Zeilen heraus lesen.

    Wie auch immer bin ich bei Euch gelandet und war, eine Zeit über, nur Betrachter und Leser Eurer Texte. Ein Gefühl entstand, von dem ich Euch nie geschrieben habe, aber als ich heute den neuen „Besucher“ las, oder vielmehr die Kommentare darauf, bin ich heute Nacht wach geworden und hatte das Bedürfnis, das erste Mal in einen Block zu schreiben, ja, seht es also als Premiere!😉 Allerdings will ich hoffen, dass es mir nicht so geht, wie eben diesem Besucher.

    Ich muss erklärend vorweg sagen, dass ich anders schreiben werde als Ihr, ich habe Eure Texte bewußt nicht vor mir liegen und schreibe nur aus meinem Gefühl heraus, welches jetzt noch in mir ist, denn nur das ist wichtig. Ich werde Eure Zeilen somit nicht „Absatz für Absatz“ oder „Wort für Wort“ auseinander nehmen und zitieren. Sicher werde ich etwas erwähnen, aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich das Gesagte dann nicht unbedingt einem Namen zuordnen kann. Für mich ist auch nicht wichtig, wer was gesagt hat, sondern nur was gesagt wurde und welches Gefühl dabei in mir entstand. – Man möge es mir entschuldigen.

    Als ich die Zeilen des Besuchers las, sind bei mir – zugegebener Maßen – auch erstmal ein paar Fragezeichen entstanden und manches mal dachte auch ich bei mir -„WIE BITTE??? Allerdings denke ich, dass ich ihn, nach längerem in mich gehen, verstanden habe. Ich finde es schade, dass niemand – zumindest bis gestern Abend😉 – etwas „Positives“ zu ihm zu schreiben hatte und so muss ich ihm in gewisser Weise nun sogar „beistehen“. Wenn man das Wort so nimmt, wie man es liest, stimmt es. Ich finde Eure Art miteinander umzugehen vom Gefühl her nicht schön. Wie gesagt, mir sind da auch erstmal ein paar Sachen „aufgestoßen“ und sicher bin ich auch nicht vollkommen seiner Ansicht, aber ich finde, wenn ich etwas nicht verstehe und ich mich gerade mit dieser Person „beschäftige“, oder mich im „Gespräch“ mit ihr befinde, sollte ich nachfragen, wie er/sie etwas gemeint hat. Sicher, ihr habt gefragt, aber nicht wirklich offen. Mir fällt der Kommentar ein „Wie soll das sein? Sollen wir ohne Bewußtsein leben wie ein Regenwurm?..“ (wie gesagt, es können nicht die identischen Worte sein). Das ist eine unterschwellige Spitze in der Art der Formulierung und nach meinem Gefühl nicht offen. Im Grunde bekomme ich das Gefühl, dass der Mensch, welcher solche Fragen stellt, sich angegriffen fühlen muss und das, ja, vom „Ego“ her. Wirklich offen, ohne gefühlten Angriff wäre allein nur die Frage, „Wie meinst Du das?“

    Ich habe den „Vorteil“, dass ich nicht in diese Diskussion involviert bin (oder sollte ich sagen „war“^^) und es so vielleicht klarer anfühlen und betrachten kann, so als „Außenstehende“. Ich kann nachfühlen und verstehen, warum man „sich“ „angegriffen“ fühlt, durch den Text des Besuchers, denn wenn man tiefer in seine Zeilen eindringt, kommt man evtl. ziemlich nahe daran, sein eigenes Leben zu hinterfragen und gewisse Dinge „einbrechen“ zu sehen und natürlich bäumt sich da das Ego auf, aber wie Ihr doch selber so schön sagt, seid Ihr doch der Erleuchtung auf der Spur. Muss man dazu nicht offen sein?

    Vielleicht mag es auch bei manchen das Gefühl sein, sich durch die Erkenntnis, dass jemand einem „das Ziel vor die Füße wirft“ sich kleiner zu fühlen, als man angenommen hat schon zu sein und auch das stößt dem Ego verständlicherweise auf, was aber nicht heißt, dass es nicht so ist. Natürlich heißt es, wenn man das Wort „Ziel“ benutzt, dass es noch vor einem liegt und nicht erreicht ist – für einen selbst. Das heißt aber nicht, dass andere, ich nenne es mal “ die Etappe“, das gefällt mir besser als Ziel, denn Ziel klingt so ultimativ, diese nicht schon erreicht hätten!! Dieses Gefühl „sich kleiner zu fühlen“ ist aber auch nur im Ego verankert, im Grunde ist niemand kleiner/größer, weiter/näher, etc. Jeder Mensch ist in dem Augenblick richtig, so wie er ist!!

    Mir ist eine „Diskussion“ hier besonders aufgefallen. Der Umgang miteinander fühlte sich für mich ziemlich unliebsam und auch egogesteuert an. Vielleicht ist es mir als Frau, die ich bin, auch eher möglich die versteckten „Spitzen“ zu sehen.^^ Ich umgehe jetzt absichtlich das Wort „zickig“, weil es zu Aufruhr führen würde. ;-))
    Die Diskussion war zwischen Veron und Angela und sie war so einschneidend, dass ich sogar die Namen behalten habe. In diesem Zusammenhang ist mir noch ein anderer Name aufgefallen „Matthias“ und ich möchte Dir sagen, obwohl ich gar nicht weiß, ob Du meine Zeilen liest, weil ich schon merke, dass ziemlich viele aus mir heraus geflossen sind^^, eine mir sehr angenehme Art hast zu schreiben. Ich habe keine anderen Beiträge von Dir gelesen, so wie die anderen hier erwähnten, aber ich finde, dass Du es super hin bekommst, der neutrale Betrachter in dieser Situation zu sein und versuchst für niemanden „Partei“ zu ergreifen. Man könnte Dich auch „Den Streitschlichter“ nennen.😉
    Auf diese Diskussion möchte ich eingehen und ich möchte noch einmal betonen, dass ich Euch nur aufmerksam machen möchte auf Euren gegenseitigen Umgang mit einander. Mir liegt es fern, irgendjemanden zu verletzen, oder vor den Kopf zu stoßen!!

    Bei Eurer Diskussion ist mir einiges aufgefallen, aber auf das worauf ich eingehen möchte ist der Satz „Ja, ich bin auch der Überzeugung, dass „Tolle“ zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts für Veron ist…!“

    Puh, wie soll ich es sagen!? Das fällt mir zugegebener Maßen wie Dir, Matthias^^, etwas schwer, ohne dass ich das Gefühl habe, es könnte falsch verstanden werden und in den „falschen Hals“ kommen, aber gut…

    Die FORMULIERUNG und ich betone, dass diese Formulierung, ein ziemlicher Seitenhieb an Veron ist. Ich will gar nicht unterstellen, dass es so gemeint ist, wie ich es jetzt schreibe, aber ich kann mir vorstellen, dass es dieses Gefühl bei Veron auslöst, denn auch in mir stieg es hoch. Ich finde, mit diesem kleinen Wörtchen „jetzt“ macht man den ganzen Satz zu etwas Unvermessenem, nämlich dem, dass eben dieser Mensch zu diesem Zeitpunkt noch nicht so weit ist, um diesen Text zu verstehen, oder etwas für sein Leben daraus zu ziehen. Was sich für mich so anfühlt, als würde mein Gegenüber der Auffassung sein, dass SEIN Weg, der ultimative ist, zu dem ich – wann auch immer – irgendwann gelangen „muss“, oder werde, eben nur noch nicht jetzt! Tut mir leid, das finde ich ziemlich vermessen, denn ich bemerke, wir haben alle unseren EIGENEN Weg!! Das Ziel mag evtl. das selbe sein, obwohl ich auch da nicht vom ultimativen Ziel ausgehe, sondern denke, dass wir, jeder für uns, uns ein eigenes Ziel für dieses Leben (!!) gesetzt haben, aber der Weg, der kann, nein, er IST für jeden anders und wer will dann sagen, dass Herr Tolle überhaupt jemals in diesem Leben etwas für Veron sein wird?? Wer hat beschlossen, dass Veron Tolle überhaupt irgendwann – wenn nicht gerade jetzt – erfahren MUSS und Weisheiten daraus ziehen?

    Ich glaube, das fühlen die Menschen wenn sie hier sagen, dass sie manches so verstehen, als würde man etwas „weg reduzieren“ müssen (wie bei dem Thema „Gedankengeplapper und Verstand“). Es KLINGT immer so, als wäre das, was Du gerade schreibst, der einzige Weg und das nicht für Dich, sondern für alle anderen gleich mit, obwohl Du das sicher nicht so meinst – hoffe ich zumindest!😉

    Es gibt so viele Bücher und damit Autoren, Erleuchtete, Weise, wie immer man sie nennen mag und jeder Mensch bevorzugt den, der ihm für sein Leben hilfreich ist. Z. B. weiß ich und bin fest davon überzeugt, dass Veron etwas ganz Anderes aus dem selben Buch „Jetzt“ von Tolle liest, wie Du es tust. Jeder hat eine andere Lebensgeschichte, andere „Baustellen“, einen anderen Weg und somit werden ihn immer andere Passagen aus einem Buch ansprechen, oder gar anders interpretiert sein, als es ein anderer tun würde, obwohl es das selbe Buch ist und wer hat nun das Anrecht auf die „Wahrheit“?

    Dir Veron möchte ich auch noch etwas sagen. Aus Deinen Zeilen lese ich heraus, dass Du keine „gute“ Kindheit hattest (entschuldigt, ich kann gerade keine anderen Worte als „gut“ und „böse“ verwenden) und diese versuchst zu verarbeiten. Das finde ich gut – weiter so – da möchte ich Dich auf jeden Fall bestärken. Von meinem Gefühl her klingt es bei Dir aber „negativ“ und „schlecht“. Ich will Dir aus eigener Erfahrung, d. h. Selbsterlebtem und bei andern Menschen erlebten Erlebnissen, sagen, dass gerade Menschen, die es nicht „leicht“ im Leben hatten und eher schlechte Erfahrungen gemacht haben, ein ausgeprägtes Gefühl für andere Menschen entwickeln!! Menschen, denen es immer gut ging, haben es schwerer Mitgefühl oder Empathie zu entwickeln, oder schaffen es gar nicht, denn wie sollen sie auch!? Sie wissen nicht wie sich gewisse Dinge, Traumatas, anfühlen, da sie sie – in diesem Leben (!!) – nicht erlebt haben. Versuche aus jedem „Schlechten“ was Dir widerfahren ist, im Rückblick etwas „Positives“ zu machen, oder darin für Dich zu erkennen und wachse daran.

    Ich bin eh der Überzeugung, dass wirkliche Weisheit und somit auch der Weg zur Erleuchtung, nie nur aus Büchern entsteht, oder erreicht wird! Theoretisch kann man sich vieles Interessantes, Weises und auch HILFREICHES aus Büchern ziehen, aber es ist nur die Theorie!! Ohne die Theorie auch zu LEBEN bleibt es nur Wissen und wandelt sich nicht zu wirklicher Erkenntis, oder Weisheit.

    Die „Gefahr“ die in dieser „Methode“ nur aus Büchern zu lernen ist die und auch das habe ich bei anderen Menschen wahrgenommen und erlebt, von Büchern so begeistert zu sein und sich darin „wieder zu erkennen“ und „es“ ja „genauso ist“ wie das, was der Mensch da schreibt, dass man sich gleich genauso „weit“ fühlt, denn von der Theorie her, weiß man das ja schon alles. So ist es aber nicht, denn der Unterschied besteht darin, dass der Mensch auf der anderen Seite, in diesem Falle dem Buch, meist von Erfahrung spricht, von selbst gelebter Erkenntis. Die fehlt dem Leser aber.

    Ein Beispiel zum Verständnis…. ich kenne Menschen, die hätten auf jedes Problem eine hilfreiche Buchstelle zu zitieren. Für den Menschen der sie bekommt und anwendet ist es toll und hilfreich – sicher. Am Ende ist es für ihn erlebte Erkenntnis, oder Weisheit, wenn er sie denn anwendet, aber kann der anratende Mensch seine eigene Weisheit AUCH anwenden? In meinem Falle war es nicht der Fall.

    — Deshalb halte ich, wie am Anfang erwähnt, von „Blocks“ auch nicht so viel. Meist geht es nur um Meinungen, die mehr oder weniger freundlich vertreten werden, aber findet man dadurch zur Erleuchtung?–

    Ein anderes Beispiel…. ich hatte mal einen Freund, der war sehr belesen. Auf alles hatte er eine Antwort, ein schlaues, weises und hilfreiches Zitat. Ich habe ihn bewundert, für all die Worte, die er sich wortgenau merken konnte, die Weisheit die „er“ besaß – Wahnsinn wirklich. Dadurch war er sehr interessant und es war toll mit ihm zu reden, sich aus zu tauschen und zu diskutieren, aber irgendwann kam ich an den Punkt, wo mir etwas „aufstieß“. Ich konnte es noch nicht in Worte fassen, aber ein Gefühl von „irgendetwas stimmt nicht“ machte sich breit. In einer Diskussion wurde es mir dann bewußt, wir diskutierten wieder über das Leben, wie was zusammen hängt und sein könnte und ich fragte ihn nach seiner Meinung, ich weiß heute nicht mehr worum es ging, aber das ist auch nicht wichtig. Ich fragte ihn…“Und was denkst Du darüber, wie siehst Du das?“ und er sagte….“Also „Osho“ sagt zu diesem Thema dies und „Ramtha“ das und wiederum ein anderer das….!“. Er zitierte treffliche und wundervoll interessante Zeilen aus jeweiligen Büchern. Ich legte den Kopf schief, schaute ihn an und fragte…“Das wollte ich nicht wissen, ich wollte wissen wie DU die Dinge siehst..!?? Welche Erfahrungen hast DU in DEINEM LEBEN gemacht???“ (Ich freue mich sagen zu können, dass dieser Freund, nun, Jahrzehnte später, ich weiß nicht, ob aufgrund dieses Gespräches, oder ob es sowieso so gekommen wäre, all seine „Theorien“ gelebt hat und somit ist er mir vom Gefühl her viel „glaubwürdiger“. Ich bin sehr stolz auf ihn, denn nun steckt viel mehr dahinter, wenn er etwas sagt als früher, wenn er nur die Texte und Weisheiten anderer wieder gegeben hat, aber so etwas kann man nur fühlen, wenn man den Vergleich hat.😉 )

    Mit diesen Worten möchte ich enden. Es tut mir leid, es sind viele Zeilen geworden – ich glaube ich habe Euren Rahmen gesprengt.^^

    Mein Wunsch und Bedürfnis war es, darauf hin zu weisen, dass ihr aufmerksamer seid. Das fängt schon bei der Kommunikation hier an und dass Ihr bei all den Theorien, die ein jeder hat, sie auch lebt und ausprobiert, nicht nur übernehmt.

    Licht und Erkenntnis
    Harmonie

    PS: Es gibt Menschen, die sich in ihrem Leben dazu entschlossen in die Einöde zu gehen und dort zur Erleuchtung gefunden haben (z. B. Siddartha, Buddha, etc.). Ich weiß, dass man auch im Himalaya, oder auf einem Berg, nicht den Bezug zu Menschen verliert und „menschliche Gefühle“ zulassen kann und auch empathisch sein!! Auch aus Eigenerfahrung. Hast Du das schon mal probiert, liebe Angela, oder woher hast Du Deine Erkenntis an den Besucher?😉

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    • Zitat: „ Es tut mir leid, es sind viele Zeilen geworden – ich glaube ich habe Euren Rahmen gesprengt.^^“….

      Lacht herzlich : Na, da können wir uns ja auf unendlich lange Lesezeiten einstellen, wie ich Dich so kenne , liebe S .:mrgreen: Ist ja nun die ganze Familie vereint!!!
      Erinnert mich an Ingrid O. sie wollte sogleich auch den ganzen Blog umkrempeln …
      Haha !

      LG von Angela

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    • Hej Harmonie!

      Vielen Dank für Deine Sichtweise. Ich finde es sehr gut, dass Du sie mitgeteilt hast.

      Zunächst zum Satz von Matthias, der mit dem „jetzt“ – ich hatte tatsächlich sofort den Gedanken, dass Tolle niemals was für mich sein wird, aber ich gehe davon aus, dass Matthias vorsichtig ist und es nicht ausschließen möchte. Also strich ich das „jetzt“ einfach und fand es lieb von ihm, sich dazu überhaupt zu äußern.

      Zur „schlimmen Kindheit“ – ja, ich sehe es auch so, dass es Menschen, die so etwas nicht kennen, unmöglich ist nachzuvollziehen, wie das ist und auch die Folgen, und ich empfinde „Leidensgenossen“ gegenüber sicherlich anders als jene. Das alleine hat für mich noch keinerlei „Nutzen“ und macht keinen Sinn, denn ich bin quasi nicht „gesellschaftsfähig“, weil zu empfindlich – außer es ist so, wie Steven schreibt, dass wir hier sind um etwas aufzulösen. Dass es eine „Arbeit“ ist, die zu erledigen ist .. ..

      Ich weiß nicht, wie lange Du hier schon liest und was Du Dir gemerkt hast – ich hatte zwei Geschwister, meine Schwester starb mit 33 bei einem Autounfall, mein Bruder hat sich mit 39 vor einen Zug geworfen. Sie haben beide nicht erfahren können, was ich heute weiß. Es erscheint so sinnlos, dass sie diese Kindheit durchgemacht hatten .. .. aber ich bin mir heute nicht mehr sicher. Vielleicht hat es einen Wert in der nächsten Inkarnation.

      Ja, ich bin also übrig, und ich versuche meine „verlorenen“ Fähigkeiten wieder zu erlangen, und dann wird sich zeigen, ob ich damit und mit meinen Erfahrungen aus der Kindheit für andere Menschen von Nutzen sein werde. Vorläufig bin ich so „egoistisch“ es für mich zu tun😉

      Wenn Du Erfahrungen einbringen kannst, das fände ich ganz wunderbar. Ich halte diese für viel wichtiger als „Meinungen“.

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Liebe Veron !

        Zitat: “ Zunächst zum Satz von Matthias, der mit dem „jetzt“ – ich hatte tatsächlich sofort den Gedanken, dass Tolle niemals was für mich sein wird, aber ich gehe davon aus, dass Matthias vorsichtig ist und es nicht ausschließen möchte. Also strich ich das „jetzt“ einfach und fand es lieb von ihm, sich dazu überhaupt zu äußern….“

        Dazu möchte ich der Ordnung halber sagen, dass dieser sogenannte Satz nicht von Matthias , sondern von mir stammt. Und zwar lautete er wörtlich:

        Lieber Matthias !Ja, es hört sich fast so an, als wollte ich unbedingt der Veron den Eckhart Tolle empfehlen….
        Dabei bin ich ebenso wie Du davon überzeugt, dass er ihr zum jetzigen Zeitpunkt gar nichts geben könnte und dass ihr Weg ein anderer ist. Was mich nur gestört hat, war eine gewisse Verurteilung , die unterschwellig meiner Ansicht nach aus Verons Worten herauszulesen war…usw. „

        Liebe Grüße von A n g e l a

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        • Oh, Angela, sorry!

          Da siehst Du, wie mein Gedächtnis (nicht) funktionierte .. .. Ich hatte nur in Erinnerung, dass Matthias schrieb .. .. ja, da muss ich nachschauen .. .. dass Tolle mir nicht helfen würde.

          Nun gut, jetzt weißt Du, dass ich meine, dass Tolle nie was für mich sein wird. Denn wenn man mal gewisse Wahrnehmungen hat, die mit seinen Aussagen nicht übereinstimmen, dann kann man es einfach nicht glauben .. ..

          Vielleicht werde ich eines Tages seine Texte ohne Alarmglockengebimmel lesen und klarer beurteilen können, das wäre ein großer Fortschritt.

          Liebe Grüße
          Veron

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      • Liebe Veron,
        danke für Deine freundlichen Zeilen. Das ist überhaupt das Wichtigste vorweg….erstmal musst DU den „Nutzen“ aus Deinem Erlebten ziehen und sehen, bevor Du dann einer für die anderen wirst. Somit ist es wichtig und der richtige Weg, all Dein Erlebtes erstmal selbst zu verarbeiten, was in keinsterweise egoistisch ist, sondern ein Muss!
        Herzliche Grüße
        PS: Sicher könnte ich das, fühle mich aber hier eher fehl am Platze und verabschiede mich aus der Runde.. 😉 Dir und allen anderen Danke und einen weiterhin spannenden Weg….Harmonie

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        • .. .. fühle mich aber hier eher fehl am Platze .. ..

          Liebe Harmonie!
          Kann ich verstehen .. .. vielleicht ändert es sich ja mal,
          liebe Grüße
          Veron

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    • Willkommen Harmonie!
      Die Aussage wegen dem Regenwurm impliziert weniger, daß er kein Bewusstsein hätte. Alles hat Bewusstsein, aber was kann ein Regenwurm in der Menschenwelt schon bewegen, oder verändern? Außer, sagen wir mal den Acker umzugraben ..^^

      Weißt du, zumindest ich reagiere manchmal auf solche Aussagen, wie „einfach im Sein zu sein“ etwas allergisch. Und manch anderer, wie Bernd vermutlich auch. Zum einen lebt das kaum jemand, sondern wird oft Gebetsmühlenartig zitiert, andererseits sollte „zu Sein“ auch beeinhalten, sein Leben konkret und etwas besser zu gestalten. Daran scheiterts bei vielen Eso Leuten noch ..

      lg,

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      • Hoy Steven,

        Ich hatte von Persönlichkeit und Selbstbewu0tsein gesprochen. Welches man wohl besser nicht haben sollte, so ich es richtig verstanden habe,
        Dies ist doch aber das, was uns vom Tier unterscheidet, oder nicht?

        „Harmonie“ hat wohl ein kleines Talent Dinge ganz anders zu interpretieren ..
        lg

        PS: Könnte es fast sein, daß Besucher und Harmonie Kollegen sind?

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  • Noch ein Nachtrag… Wer sagt, dass ein Regenwurm oder FAULtier kein Bewußtsein hat? Ich dachte immer dass wir davon ausgehen, dass alles im Leben ein Ganzes ist und ein Bewußtsein hat, auch Pflanzen, warum dann nicht der Regenwurm??😉

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    • Harmonie (lacht)

      leider nur ganz kurz, ich muß hier raus – ein Bewußtsein hat ein Regenwurm sicher, nur was für eines? Ich kenne einen Hund, der geht zu jedem, aber nicht, weil der Menschen so mag, sondern weil der was zum Fressen haben will. Ich glaube, wenn ich seine Gedankenbilder sehen könnte, würde ich jede Menge Hundeknochen sehen…

      Das Leben ist schon ein Ganzes, aber es gibt Hierarchien darin… der Mensch soll ja der Einzige sein, der sowohl das Mineral-, Pflanzen und Tierreich in sich hat. Manche werden sogar zum Menschen…

      Liebe Grüße erstmal – später mehr
      Matthias

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  • Petra Herzele

    Hallo Harmonie,

    meine Meinung. Bereits die Frage von Besucher, „Warum schreibst du das?“ – „Die Artikel von Stefan sind seine Vermeidungsstrategie“, also da muss ich mich schon fragen, was diese Fragen sollen. Zum einen würde gar kein Austausch stattfinden ohne seine Artikel und was er schreibt, ist auf seiner Homepage seine ureigene Freiheit die Teil seiner eigenen Persönlichkeit ist. Wenn alle ihre Persönlichkeit aufgeben würden, was wären wir dann? Ein gleichgeschalteter Einheitsbrei, mit gleichen Denken und Ansichten, das kann nicht gewollt sein. Wir leben hier in einer unguten Welt nicht aufgrund unserer verschiedenen Persönlichkeiten, sondern weil viel zu wenig Verstand und Bewusstsein haben. Was ist Bewusstsein überhaupt? Wenn ich meinen Müll auf die Straße werfe fehlt mir Bewusstsein, wenn ich ganze Ozeane leerfische und auch die Meerestiere mit Netzen plattmache die gar nicht essbar sind, die Wälder von den Tieren leerräume, Gewässer mit Öl verpeste usw., wie es die Neigung des Menschen ist, dann ist das extrem fehlendes Bewusstsein. Es wäre eher wünschenswert wenn es mehr Menschen mit Verstand, Bewusstsein und Persönlichkeit gäbe, die Achtung haben vor der Natur und der Tierwelt, davon gibt es eher zu wenig. Die meisten sind Egoisten deren eigenes Wohl im Vordergrund steht, mit dem Denken, nach mir die Sintflut. Daher kommen unter anderen, viele Probleme die ein bewusster Mensch mit seiner Umgebung hat. Es macht nämlich keinen Spaß, anderer Leute Müll aufzuheben und zuzusehen, wie so mancher mit seinen Tieren umgeht oder für den Weg zum nächsten Zigarettenautomaten mit dem Auto fahren. Es gibt zu wenig Verstand, Bewusstsein und Persönlichkeit, denn wenn alle etwas bewusster wären, dann gäbe es viele Menschengemachten Probleme nicht und wir alle würden uns hier in dieser Welt ein wenig wohler fühlen, anstatt darauf zu sinnen sich gleich ganz aufzugeben.

    Einen schönen Tag
    Petra Herzele

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    • Hej Petra!

      Ja, wenn es so einfach wäre .. ..
      Wenn ich die Fische nicht fange, fängt sie ein anderer .. .. .. oder besser morgen nichts zu essen als heute nichts zu essen
      Manche wissen es nicht besser, da gibt es dann noch die Tradition, aber wenn ich hierzulande jemanden stolz erzählen höre, er / sie hätte 10 Kinder, greife ich mir schon an den Kopf.

      Geht es Dir besser mittlerweile?

      Liebe Grüße
      Veron

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    • Liebe Petra !

      Zitat: “ Was ist Bewusstsein überhaupt? „

      Ich denke, Bewusstsein ist der übergeordnete Begriff,- und der Verstand ist nur ein Teil davon. Der Teil, der auswertet, analysiert , vergleicht, – und zwar aufgrund seiner Erfahrungen aus der Vergangenheit und der Erwartungen an die Zukunft.

      Darin ist er gut und sehr effektiv, aber schöpferisch ist er nicht. Bewusstsein kann ohne Verstand existieren, umgekehrt geht das aber nicht.
      Große Wissenschaftler und begnadete Künstler haben niemals aus dem Verstand heraus erschaffen, immer war etwas Größeres daran beteiligt, was aus dem Bewusstsein aufstieg. Vielleicht kann man es (göttliche) Intuition nennen.
      Der Verstand hat ihren Werken dann die Form gegeben.

      Wir können zum Beispiel unsere Gedanken, unseren Verstand beobachten. Was ist das dann, was beobachtet?

      Bei dem Begriff Persönlichkeit gibt es meiner Ansicht nach mehrere Deutungen. „Persona“ bedeutet eigentlich Maske. Demnach wäre jede Persönlichkeit unecht. Der Mensch gibt sich einen schönen Schein, wird zu einer Persönlichkeit.

      Ich kann mir aber vorstellen, dass Du es ganz anders meinst, nämlich einen aufrechten Menschen, der seine Sache vertritt.

      Und solche Menschen brauchen wir auf der Welt wirklich, mit Intuition, Herz und auch Verstand, wie Du schon schreibst. Wenn eines davon fehlt, wird das Elend entstehen, was wir jetzt haben.

      Aber indem Du diesen Satz : “ anstatt darauf zu sinnen sich gleich ganz aufzugeben “

      schriebst, hast Du , so meine ich den Besucher missverstanden.

      „Nur zu leben, loszulassen und zu sein“ , wie er schrieb, -könnte man vielleicht so auslegen, und viele würden es tun, -. aber ich denke es geht eher um Hingabe an etwas Größeres, Vertrauen in das Leben.
      Es geht darum, das Ego, die falsche Persönlichkeit loszulassen und „Sein“ bedeutet meiner Ansicht nach „fühlendes Erkennen“, das Göttliche in allem, das ICH BIN.

      Liebe Grüße von A n g e la

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      • @ Angela
        Heute ist wohl Uminterpretiertag?
        Bei Persönlichkeit spricht man eher von Hülle. Es ist das, was der Mensch in seinem Erdenleben ausbildet durch die Arbeit des inneren Wesenskern. Bei einem Menschen auf einer noch untergeordneten Stufe der Entwicklung wird man wenig von der inneren Arbeit bemerken können. Oder anders gesagt, seine Ausdrucksweise und Gesten sind nicht sehr individuell. Die Individualität kommt in der Persönlichkeit zum Ausdruck.
        „Die Auferstehung des Fleisches“ (oder der Persönlichkeit) heißt nichts anderes als die Erhaltung des Persönlichen in alle folgenden Inkarnationen hinein. Und die Liebe, das eigentliche Ziel des Erdendaseins, kann der Mensch aber nur als irdische Persönlichkeit entwickeln.
        Man kann hier auch mal bei https://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeit schauen.

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        • Hallo Bernd !
          Hier ein paar Zitate:

          Demnach kann Persönlichkeit definiert werden als „die Summe der Eigenschaften, die dem einzelnen Menschen seine charakteristische, unverwechselbare Individualität verleiht.

          http://www.dgmt.de/infobox/persoenlichkeit.html

          „Person ist die Basis für Persönlichkeit. Das eine ist man das andere wird man“. ( Wilhelm Arnold 1969, S. 351 ) Dieses Zitat finde ich sehr passend um den Begriff Persönlichkeit zu beschreiben. Persönlichkeit ist die Individualität jedes einzelnen Menschen, der einen besonderen Charakter, Intellekts oder Temperament aufweist, besser definiert als die Gesamteigenschaften einer Person, durch die er sich von anderen Menschen abhebt.

          Quelle: http://www.stangl.eu/psychologie/definition/Persoenlichkeit.shtml
          © Werner Stangl

          Alles einleuchtend.

          Ich glaube, das, was ich schrieb , entstand aus der ( eher östlichen ) Vorstellung, dass die Persönlichkeit, die Individualität eines Tages im großen Ganzen aufgehen muss, so wie der Tropfen im Ozean.

          LG von Angela

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        • Hi Bernd,

          Heute ist wohl Uminterpretiertag?

          Aber klar doch, jeden Freitag – nur von 15 – 18 h. ^^

          lg,

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        • Also wirklich Bernd ..
          Auferstehung des Fleisches.😀
          Ich will deiner Definition echt nicht widersprechen. Okay, ein bisschen vielleicht ..^^
          Nein, besser ich frage: Die Erhaltung des Persönlichen in alle folgenden Inkarnationen hinein – soll das bedeuten, sie bleibt statisch, oder darf sie in weiteren Inkarnationen noch wachsen?

          lg,

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          • Ach so, Steven. Na dann ..

            Also wirklich Steven ..😉
            Man sagt ja, was sich neckt, daß liebt sich. Aber sag mal, warum stellst du mir so’ne rhetorische Frage?
            Machst mal ne Rückschau und versuchst es mit Hilfe des Verstandes selbst herauszufinden. So du bei dir es nicht herausfinden kannst, schaust halt, was draußen bei deinen Mitmenschen zu erfahren ist.

            „Auferstehung des Fleisches“ Ich weiß scho, du hast es nicht so mit dieser Art Bilderchen.😉 Irgendwie hinterläßt es bei mir den Eindruck, daß du es aus einer materialistischen (kirchlichen) Sicht beurteilst.
            https://www.google.com/search?q=Auferstehung+des+Fleisches&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=imT6VKCmEObgsAS29YDADQ&ved=0CCoQsAQ&biw=1047&bih=492&dpr=1.3

            Der Tropfen wird niemals sagen, er sei der Ozean. Und die „( eher östlichen ) Vorstellung“ sind über 2500 Jahre alt. Angela, zu dieser Zeit hatte der Mensch noch ein etwas anderes Bewußtsein als heute. Insbesondere im Westen. Entsprechend sollte man dies im Kontext berücksichtigen. Ansonsten war alles Leid der letzten Jahrtausende für die Katz.
            Im Kommunismus und Nationalsozialismus geht die Individualität in der Masse unter. Ist es das, was ihr wollt – wir sind alle gleich und eins?

            PS: Wenn sich jemand „heiliger Mann“ , „Harmonie“ oder dergleichen ruft, dann bin ich sehr vorsichtig, bei so einem Gegenüber. Zumal, wenn dann die Aussagen eine andere Sprache sprechen.😦

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            • Lieber Bernd,
              danke für Deine Zeilen!!! Du weißt gar nicht, wie unglücklich ich WAR, dass meine Eltern mir diesen Namen gegeben haben!! Du bist nicht der einzige, dem der Name Unbehagen bereitet, schon in der Grundschule wurde ich gehänselt, Kinder können so grausam sein, aber das kennst Du sicher. Später ist mir aufgefallen, dass es bestimmte Menschen sind, die diesen Namen nicht „mögen“. Ich kenne Dich zu wenig, als dass ich sagen könnte, dass Du dazu gehörst und Du sagst ja auch gar nicht, dass Du ihn nicht magst, sondern nur „vorsichtig“ bist, wenn er auftaucht. Interessant wäre ja, warum der Name, oder das Wort „Harmonie“ Vorsicht bei Dir auslöst, da würde ich mal genauer in mich hinein hören!? Ich fände das sehr interessant (also an Deiner Stelle. Ich will das gar nicht wissen! Betrachte es als rein rhetorische Frage.😉 )
              Sicher hast Du recht, mit so einem Namen darf man keine Aussagen treffen, die evtl, kontrovers zu jemand anderem laufen – ich werde mich erneut bei meinen Eltern beschweren, um was haben sich mich beraubt!!??
              LG Harmonie😉
              PS: Heute mag ich den Namen^^

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              • Liebe Harmonie,
                Nein,
                weiß ich natürlich nicht. Es liegt mir fern jemandem wegen des Namens zu hänseln. Aus der Grundschule bin ich nun auch schon raus ..
                Wenn dies dein dir gegebener Name ist, warst du damit nicht gemeint. Ich wünsche dir Erfolg diesem gerecht werden zu können.
                Ist ja keine leichte Aufgabe.😉
                lg

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                • Guten Morgen Bernd,

                  auch bei mir liegt die Grundschule sehr sehr weit hinter mir und deshalb muss ich Dir leider wieder widersprechen – so ganz entgegen meinem Namen😉 – denn es ist doch ganz unerheblich, ob mir der Name gegeben wurde, oder ob ich ihn hier selbst gewählt habe.

                  Nur so nebenbei….ich finde es eh ziemlich „unpassend“, dass die „westlich denkenden“ Menschen ihr Leben lang einen Namen tragen (müssen). Wo ist da die Entwicklung? Natürlich kann man sagen, muss der Name überhaupt „Auskunft“ über den Menschen geben, aber wieviele identifizieren sich heute über ihren Namen; soll heißen „ich BIN Claudia, ich BIN Peter, etc.!“ Und das ein Leben lang? Ich bleibe immer der oder die kleine Claudia, oder Peter, der ich von Geburt an war? Da liegen mir die Naturfölker näher, die einem Kind zwar einen Namen geben, ihn aber später – je nach Entwicklung – „anpassen“! Zeigt auch, dass sie flexibler bleiben und lustigerweise ist bei diesen Menschen das „Ego“ auch viel kleiner, falls sie überhaupt eins in unserem Sinne „besitzen“. Warum mag das so sein? Vielleicht weil sie den Kindern schon früh mit geben, DU BIST NICHT Dein Name. Wenn sich „jemand“ anpassen muss, dann das „Außen“ in diesem Falle „Dein Name“, Dir, Deinem Inneren, Deiner Entwicklung….

                  War nur so ein Gedankengang am Morgen, zu dem Du mich durch Deine Sätze angeregt hast und deshalb habe ich ihn mit Dir geteilt. Danke dafür und nun klinke ich mich auch aus dieser Diskussion aus.😉

                  Einen schönen Tag,
                  Harmonie🙂

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                  • Danke fürs Teilen, Harmonie.😉
                    Man kann, so glaube ich, heutzutage seinen Namen ändern.
                    So hast du zwei Möglichkeiten, du änderst deinen Namen, oder behältst ihn und versuchst dich daran.
                    Viel Erfolg
                    LG

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              • Hallo liebe Harmonie….

                ….da dies Dein wirklich realer und Dir (von Deinen Eltern) zugeteilter Name zu sein scheint……

                ….musste ich anfangs auch leicht schmunzeln und gebe offen zu….diesen weiblichen Vornamen, bisher auch nur….aus einigen US-Spielfilmen bzw. speziell, aus dem „angelsächsischen“ Sprach-Bereich entstammend, vernommen zu haben….

                …..nur rein als „Name“, meine ich…

                …..das „Wort“ HARMONIE an sich….und als selbst…..sehr „Harmonie“ -bedürftiger Mensch, kann ich diesem all-er-dings nur eine sehr wohlige und warme Schwingungs-Frequenz entnehmen und ihm diese bedenkenlos bescheinigen…..da ist kein trennendes „t“ , kein hartes „p“ oder gar ultra-hartes „k“ darin enthalten…..sondern alles sehr schön rund und weich eingebettet……..als Rufname, …..na ja….o.k……dann vielleicht doch etwas problematisch?

                Wenn Du Dir, entsprechend Deiner wahren und eigens gefühlten Schwingung, einen neuen eigenen Namen geben könntest…welchen würdest Du dann für Dich wählen ???……hast Du Dir diese Frage schon einmal gestellt ?🙂

                ….und nun auch noch ganz kurz, zu Deinen weiteren Anregungen:

                ……………………………………………………………………………..

                „Ich finde Eure Art miteinander umzugehen vom Gefühl her nicht schön….

                …..und ich möchte noch einmal betonen, dass ich Euch nur aufmerksam machen möchte auf Euren gegenseitigen Umgang mit einander“.

                ……………………………………………………………………………..

                ….und ja….auch dies musste einmal gesagt werden….Danke !

                …eine/die s.g. „Erleuchtung“ erreichen zu wollen, halte ich heute jedoch, für eine gezielt angewendete und stark manipulativ eingesetzte Illusions-Taktik…

                Der tag-tägliche „Versuch“, bisher erworbene Weisheit und Wissen, stetig auch in eine wirklich „gelebte“ Erkenntnis-Form der All-Einheit und auch non-konträr umzusetzen, erscheint mir persönlich, da schon viel mehr wichtiger und sinnvoller…🙂

                ….zumal das Ego, sich hierbei fast automatisch etwas in den Hintergrund zurück zieht….und immer öfter, auch seine Klappe hält…..es merkt anscheinend, dass es gegenüber, empfundener und „gelebter“ Liebe, dem nicht echt, auch all-zuviel entgegen zu setzen hat….lacht….

                Natürlich sind Bücher trotz alle dem, sicherlich eine immens große Hilfe bei unserer Suche (den im Mainstream, wird man gewiss nicht fündig🙂 ) …

                …..es geht vielmehr um das „richtige“ Erkennen, filtern und letztlich dann auch um das eigentliche „Umsetzten“ ins tägliche Leben hinein, was diese und so sehr große Herausforderung ausmacht…. ! ….und uns `mal etwas besser….und/aber manchmal……eben auch etwas schlechter gelingt…

                ………………………………………………………………………………………..

                „Am Ende ist es für ihn erlebte Erkenntnis, oder Weisheit, wenn er sie denn anwendet, aber kann der anratende Mensch seine eigene Weisheit AUCH anwenden? In meinem Falle war es nicht der Fall.“

                ………………………………………………………………………………………..

                …und genau darum, dreht sich letztlich ALLES..….der stetige (eigene) Wille hierzu, bleibt einzig und all-ein die Antriebskraft No. 1 …..und kann von Jedem, auch nur höchst selbst gemeistert und umgesetzt werden !

                Als Fazit kann ich nur sagen:

                Was nützt mir die größte universelle Weisheit…..wenn ich sie nicht, auch in eine vom Herzen gesteuerte ganz eigene „Erkenntnis“ umzusetzen vermag?

                Das Problem mit Deinem ehemals so Zitat-freudigem Freund verstehe ich gut…..und auch Deine Freude, dass er heute sehr viel authentischer mit seinen „Eigen“-Ansichten auftritt…..

                …..aber noch….um einiges schöner empfinde ich es momentan…..dass ich mich, intuitiv und rein vom Gefühl her, von bestimmten Ansichten nie wirklich trennen konnte….trotz heftigem Gegenwind, von fast allen Seiten (mit minimalen Ausnahmen)…..und nun teilweise sehr geschätzte und allseits bekannte Autoren, heute zu demselben Schluss gekommen sind, den ich selbst damals, auch nie aufgegeben habe…..weil es für mich, nur das einzig richtig „ge(er)fühlte“ war !

                …..zu deutsch gesprochen:…..zitieren sie heute, meine schon damals erlangten Erkenntnisse…..und auch noch weitaus besserer und in absolut verständlichen Worten für Jedermann, als ich rhetorisch…..je in der Lage dazu gewesen wäre…. 

                ….und ja, ich gebe auch offen zu…..dass hier auch noch mal ganz kurz das Ego (wirklich nur sehr kurz)…..hervor gesprungen ist um sich zu profilieren.🙂

                ….. aber die eigentliche innere und sehr große Freude nur darin besteht, dass mich mein Gefühl, von Anfang an, doch nie getäuscht hat !

                …………………………………………………………………………………….

                „Mein Wunsch und Bedürfnis war es, darauf hin zu weisen, dass ihr aufmerksamer seid. Das fängt schon bei der Kommunikation hier an und dass Ihr bei all den Theorien, die ein jeder hat, sie auch lebt und ausprobiert, nicht nur übernehmt.“

                ……………………………………………………………………………………

                Dein Wort, in unser aller Gehör vermittelt……ansonsten hätte ich auch keine Motivation gehabt, darauf überhaupt einzugehen…..und so danke ich Dir denn auch sehr dafür !!!

                „Alles“ hat so seinen guten Grund und geregelten Platz….und auch gar nix, geschieht für lau oder umsonst, in unserem so großen Puzzle….🙂

                ….alles Gute Dir und ganz liebe Grüße……from johannes

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                • P.S.

                  vergessen:

                  ………………………………………………………………………………………..

                  Harmonie = allgemein – die Übereinstimmung, Einklang, Eintracht, Ebenmaß

                  (Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen)

                  ….was könnte es in unserer heutigen Zeit, denn wohl noch viel Besseres geben ???

                  …da fällt mir nicht mehr so sehr viel anderes Gute ein !!!🙂 …..lacht…..

                  lg Joe

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                  • P.P.S.

                    Ich habe auch ganz bewusst und „absichtlich“, keine „Frauentags-Glückwünsche“ heute in meinem Text implantiert……weil ich tagtäglich bemüht darum bin, die feminine Existenzform, als das (über)-lebens-wichtige und notwendige „Pendant“ in unserer Polarität anzusehen…..

                    …..und da braucht es auch nicht…..nur einen „einzigen“ ganz speziellen Tag…..sich dessen und daran erinnern lassen zu müssen…….empfinde dies eher, als doch recht verlogen… !

                    lg

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      • Hi Angela,

        Bei dem Begriff Persönlichkeit gibt es meiner Ansicht nach mehrere Deutungen. “Persona” bedeutet eigentlich Maske. Demnach wäre jede Persönlichkeit unecht. Der Mensch gibt sich einen schönen Schein, wird zu einer Persönlichkeit.

        Ich kann mir aber vorstellen, dass Du es ganz anders meinst, nämlich einen aufrechten Menschen, der seine Sache vertritt.

        Da möchte ich beipflichten, was allgemein oft unter „Persönlichkeit“ verstanden wird ist keine. Ne wirkliche Persönlichkeit erarbeitet man sich, man wird sie, indem man seine Individualität ausformt.
        Etwas was viel Zeit braucht, zumindest meistens .. ^^

        lg,

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  • Petra Herzele

    Hallo,

    Bernds Kommentar in Bezug auf die Persönlichkeit, kann ich so wie geschrieben annehmen, weil so in etwa meine ich das auch. Ist es der Bernd den ich schon kenne, wenn ja, schön das du wieder da bist. Das nenne ich dann Entwicklung, weil man trotz Diskrepanzen wieder einen gemeinsamen Nenner finden kann.
    Zu Veron, man muss essen, soweit schon richtig, aber wäre der Mensch bewusster, dann würde er nicht die ganzen Gewässer leerfischen, weil irgendwann wars dann der letzte Fisch und mit Essen ist es dann auch vorbei. Wenn ich nur einen Fisch im Wasser habe, lasse ich ihn drin, der Mensch hat die meisten Tiere ausgerottet, das nenne ich dann fehlendes Bewusstsein, weil mein Bewusstsein und Verstand mir sagen würde, das ich auch wenn ich ihn aus Hunger gegessen habe, nach einer Stunde wieder Hunger haben werde und Fisch gibts dann keinen mehr.
    Zu Angela, Bewusstsein ist für mich was anderes als für dich. Auswerten, Analysieren ist eher der Verstand, manchmal wird dieser zur Qual, wenn es ein zuviel an analysieren und interpretieren ist, aber für die Entwicklung eines WEIT-Umfassenden Bewusstsein, das alles Erden-Leben (Tiere, Natur, Menschengeist – dazu gehört Beruf, Politik, Schule, Banken, Handel, Religionen, Lektüre, Literatur, Wissenschaft usw.), das Menschliche Miteinander, ist der Verstand zwingend erforderlich, weil nur dieser sich mit solchen Themen auseinandersetzen kann und dann das noch sehr kleine Bewusstsein, zu etwas größeren Formen kann, wenn z.B. das kleine Kind erkennt, das es sich an einer heißen Herdplatte verbrennen kann, es wird im Bewusst was Schmerz ist und eigentlich auch, das auch andere Schmerz empfinden können. Das ist für mich Bewusstsein, das aber erst im Laufe des Lebens entwickelt wird. Dabei sollte sich dann, wie Bernd schon schreibt, der ureigene angeborene Wesenskern, zu einer sich seiner ganzen Umgebung bewussten Persönlichkeit entwickeln. Der sich entwickelnde Verstand des Kindes lernt dann Lesen, Schreiben und Rechnen, das brauchen sie auch unabhängig von der Arbeit, was durchaus positiv ist, wenn man die Kinder nicht unter Leistungs-Druck setzen würde, dazu wäre dann Einfühlungsvermögen und liebevoller Umgang nötig, was vielen Lehrern fehlt, mal abgesehen von zuvielen Kindern in einer Klasse, was ich als falsch empfinde. Über all diese Themenbereiche einen umfassenden Überblick zu haben, das ist für mich Bewusstsein, dazu braucht es aber den Verstand, der sich mit solchen Dingen auseinandersetzen kann.
    Die Problematik in der ich lebe ist für mich nicht die Persönlichkeit, der Verstand oder fehlende Liebe, sondern ein ziemlich ungesunder und unreiner Menschen-Gesamt-Geist. Da komme ich dann zur Lektüre Bibel, weil mehr als Lektüre ist es für mich nicht. Die Hure von Babylon sitzt an vielen Wassern, das ist der unreine Geist. Das bedeutet es handelt sich um einen im Grunde ungeschlechtlichen Geist, der aber überall um uns herum in Menschengestalt und beiden Geschlechtern um uns herum auftritt. Diese menschlichen Gestalten sind die Kabale, weil sie letztendlich alle wieder auf die Hure von Babylon zurückgehen, aus der sie gekommen sind und diese sind von normalen Menschen nicht zu unterscheiden, aber ihre Macht ist enorm und sie sind gefährlich. Das ist meiner Meinung nach, das Problem des Menschen-Daseins und alles Nachdenken über aufgeben der Persönlichkeit und des Verstandes scheint mir nicht die Lösung zu sein.
    Genaugenommen könnte ich ganze Werke in Bezug auf alle Themen verfassen, aber zum einen geht es mir aufgrund von höllischen Schmerzen nicht wirklich gut und vieles wird häufig fehlinterpretiert, auch bei anderen und dabei schließe ich mich nicht aus, manchmal versteht man den anderen einfach nicht richtig.

    Gute Nacht
    Petra Herzele

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  • Vielleicht doch noch ein paar Gedanken zu diesem Gegensatz westlich-östlich…

    Was ist denn die westliche Individualität? Ich würde schätzen, daß 90% eine verschiedene Gewichtung von Neurosen, Geisteskrankheiten, Egoismen und Vorstellungen ist, die sich jedesmal ganz individuell auswirkt…

    Halt die Persona nach C.G.Jung, die nach außen getragene Persönlichkeit.

    Wenn man noch sieht, wie sehr ein richtig erstelltes Horoskop mit den Charakteranlagen eines Menschen übereinstimmt, kann man sich als zweites die Frage nach der Freiheit des Menschen stellen. Wobei ein Horoskop durchaus individuell ist. Aber doch eine Vorbahnung bedeutet.

    Das Herausfallen aus der Einheit fängt schon an, wenn ein Kind lernt, Ich zu sagen. Wenn es anfängt, Wünsche zu bekommen. In der Einheit ist man wunschlos. Dieser Schritt ist nicht zu vermeiden. Wenn Gott gewollt hätte, daß wir immer in der Einheit bleiben, hätte er uns, salopp gesagt, nicht auf die Erde geschmissen.

    Dann kommt als Heranwachsender der Weg der Individuation (nicht der Initiation), wo der Mensch im besten Fall seine Anlagen, seine Kreativität, das beste Wort wäre, auch wenn es technisch klingt, seine Funktion hier auf der Erde findet. Dies wäre der Idealfall eines gesunden Ich’s, wo die Eltern nicht versuchen, sich durch das Kind zu leben (ich möchte, daß Du die Wünsche von Vater und sein Geschäft weiterführst…), und wo man nicht durch ein krankhaftes Schulsystem, Scheinautoritäten usw. verbogen wird.
    Im Normalfall sind wir durch die Umstände auf der Erde aber derartig krank, daß wir Jahre, Jahrzehnte brauchen, um überhaupt auch nur in die Nähe dessen zu kommen, was man als normales, individuelles Ich bezeichnen könnte.

    Im Osten liegt die Sache insofern anders, daß es durch kollektiven Druck überhaupt nicht so zugelassen wird, daß sich ein individuelles Ich entwickelt. Im Westen wird das Ich verbogen, im Osten unterdrückt. Man könnte zwar sagen, daß das Kollektiv-Ich in der Entwicklung vor dem individuellem Ich liegt, aber direkte Vorteile haben wir erstmal durch unsere „Individualität“ oder Schein-Individualität nicht.

    Weiter – die Entwicklung eines Ich’s liegt also im Schöpfungsplan und hat einen Sinn. Durch das Ich kann überhaupt erst etwas bewirkt werden, es bildet den Brennpunkt, wo aus den unbegrenzten Möglichkeiten der unsichtbaren Welten sich Konkretes materialisiert. Je nach Funktion – oder Individualität – des Einzelnen sind also die Manifestationen von verschiedenen Gebieten gegeben.

    Nun kommt die dritte Stufe, die Integration des Ich’s in etwas Größeres. Damit ist zwangsläufig verbunden, daß die Vorstellung, man sei das Ich, stirbt – das ist übrigens im Westen und im Osten gleich. Die populären Sätze Auflösung des Ich’s usw. treffen es nicht genau, das Ich stirbt zwar – aber nur als Identifizierung, als Form oder Fähigkeit bleibt es erhalten. Dies wird oft falsch gesehen.

    Es wäre ja auch deprimierend, wenn das Ich das Höchste wäre, was es gäbe… jedenfalls für mich.

    Ich sehe übrigens im Westen nicht die Gefahr, daß wir zu östlich würden. Wir rennen kollektiv jeder Mode hinterher, um individuell im Zeitgeist dabeizusein, uniformieren uns individuell noch freiwillig, und halten diese Paradoxie oder Geisteskrankheit für Freiheit. Ein bischen Auflösung einiger irrsinniger Ich-Vorstellungen nach östlichem Muster kann uns nicht schaden. Wobei allerdings zu beachten ist, daß bestimmte Energieübungen in einem bestimmten erdmagnetischem Feld entwickelt wurden, und in anderen Ländern eventuell zu nicht erwünschten Ergebnissen führen könnten. Es hat schon einen Sinn, daß jede Erdregion ihre eigene Esoterik entwickelt hat.

    Im Zuge dieser Integration in das Größere erkennen wir vielleicht, daß es wirklich einen gemeinsamen Hintergrund oder etwas Gleiches gibt. Oder daß wir aus demselben Stoff gemacht sind.

    Was nun immer wieder ein beliebter Streitpunkt ist, ob man nun seine Individualität behält oder nicht. Die Antwort wäre, ja und nein – wie oben gesagt, die Identifizierung mit dem früheren Ich geht verloren, aber die Funktion des Ich’s bleibt. Ein Widder wird vom Naturell her ein Widder bleiben, eine Waage eine Waage. Es sind auch immer gleichzeitig die Pole des Bedingten und des Unbedingten vorhanden. Der Mensch ist als Bürger zweier Welten gedacht, und die Diskussionen gehen meist darüber, ob nun diese oder jene Welt. Da kann man freilich endlos diskutieren.

    Die Völker im Osten müssen durch die Individualität noch durch, man kann nicht ewig ein mehr oder weniger unschuldiges Kind bleiben. Die Erde verlangt das Durchgehen, nicht das Vermeiden. Aber sie sind schon dabei – sie lernen gerade die Segnungen der westlichen Individualität und Zivilisation kennen. Gott sei ihrer Seele gnädig, hätte ich fast gesagt. Aber – es läuft halt, wie es läuft.

    Grüße – Matthias

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  • Ich dachte, daß ICH ist rein geistiger Natur, „Götterfunke“, welches sich aus sich selbst heraus erzeugt, als höchstes Glied des Menschen – Wesenskern. Da das ICH göttlicher Natur, also von gleicher Wesensart ist, kann ein Göttliches im Innern gefunden werden. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß Geist nicht erkranken kann.

    „Die Erkrankung des Denkens beraubt die Seele der Möglichkeit, ihre Lage richtig zu durchschauen. Denn das Denken ist für den heutigen Menschen das »Seelenauge«, d.h. die hellste Bewusstseinsfunktion; wir haben ja gesehen, wie auch über andere Seelenfunktionen durch das Denken Orientierung zu bekommen ist. Mit seiner Erkrankung verliert der heutige Mensch seine Orientierung, und das bedeutet, dass unklare, unkontrollierte und nicht durchschaute Impulse auf ihn einwirken und ihn bewegen können.“

    Georg Kühlewind: Vom Normalen zum Gesunden; Kap. 2.3 (Die Ursachen der Erkrankung). Verlag Freies Geistesleben, 1983
    http://kuehlewind.itec.uni-klu.ac.at/index.php?option=com_content&view=article&id=179&Itemid=61&lang=de

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    • Ja, das meint Kühlewind. Ohne die Denkfunktion wäre der Mensch nicht Mensch, aber wenn jemand Denken für den höchsten Bewußtseinsfunken hält, dann hat er irgendwas nicht erfahren.

      Ich weiß nicht, was Steiner unter Geist versteht, vermutlich was anderes wie den Denkbegriff, den wir landsläufig verwenden. Aber um das zu wissen, müßte ich mich lange einarbeiten, und da sehe ich den Sinn nicht dahinter.

      Daß das Ich sich aus sich selbst heraus erzeugt – wo kommt denn das her? Das widerspricht so ziemlich allen Erfahrungen. In dem Zusammenhang empfehle ich – nein, eigentlich kann man das nicht empfehlen, ist ätzend zu lesen – von Neumann die „Ursprungsgeschichte des Bewußtseins.“

      Beim Denken wäre auch noch zu bedenken, daß das meiste „Denken“ auf Mustern beruht, die erstmal im Unbewußten bereinigt werden müssen. Es gibt freies Denken – ich schätze so bei 1% der Menschen. Aber dazu muß der manchmal zu Unrecht geschmähte Zeuge in einem selbst erst entwickelt werden.

      Zum Ich noch – es ist eine Frage der Definition. Die Engländer sagen „mind“ und meinen damit ein bischen was anderes – das gesamte Konglomerat von Gefühlen, Gedanken, Empfindungen usw. Das normale Ich des Menschen wechselt ständig, je nachdem, auf welche Knöpfe gedrückt wird.

      Wenn schon das Denken in Steiner’schen Begriffen gebracht wird, dann wäre es sinnvoll, kurz die Unterschiede zum normal verwendeten Begriff zu erläutern. Sonst kommt es in die gleiche Schublade. Bei normalem Denken würde ich nie den Begriff „Seelenauge“ verwenden.

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  • Petra Herzele

    Hallo Matthias und Bernd,

    die individuelle Persönlichkeit des Menschen ist gewollt, denn wären wir alle gleich, dann gäbe es keine Vielfalt im Menschsein. Erst durch diese Individualität bilden sich die unterschiedlichen Berufs-Sparten wie Bäcker, Schneider, Lehrer, Schreiner, Gärtner usw. heraus, weil in diesen Unterschieden in den Menschen, die angeborenen Interessen und Begabungen verborgen sind. Ein Mensch der gerne handwerklich tätig ist, wird Freude an solchen Dingen haben, aber mit Büro-Arbeit nur wenig anfangen können. Der eine ist musikalisch, der andere dafür sportlich, genau so ist es gewollt. Man muss nicht alles können und nicht alles wollen, schon gar nicht wenn es nicht im eigenen Naturell angelegt ist. Wenn man etwas tun muss, das einem nicht liegt, hat man keine Freude daran, wird Lustlos oder hört es ziemlich schnell wieder auf. Die Generation der 60ér legte großen Wert bei ihren Kindern auf saubere Arbeit (Büro, Studium), somit wurden viele in eine Sparte gedrängt die ihnen nicht liegt und das was ihres gewesen wäre, hat man ihnen kleingemacht. Man kann auch in freier Natur lernen, ohne stundenlanges, qualvolles Sitzen auf harten Stühlen, mit Schulstoff der einen nicht interessiert. Das ist menschlicher Kleingeist, der sich leider durchgesetzt hat. Was wären wir ohne Handwerker? Wer backt unser Brot, wer näht unsere Kleidung, wer baut unser Essen an – es sind die Handwerker. Müsste ich entscheiden auf wen ich verzichten könnte, die Handwerker wären da nicht dabei, denn die braucht man wirklich. Dann wurde auch noch eingeteilt in männlich und weiblich, warum darf ich das Mädchen nicht werken, unsportliche wurden häufig auch noch ausgelacht. All diese negativen Erfahrungen des Kindseins, müssen im Erwachsenenalter verarbeitet werden.
    Der Mensch sollte seine Individualität frei leben können, er muss aber soviel Bewusstsein besitzen, das er nicht allein in dieser Welt lebt und auch andere Bedürfnisse haben, die berücksichtigt werden müssen. Wenn den Menschen dieses Bewusstsein aus egoistischen Gründen fehlt, bedarf es einer Ordnung die unter anderen aus Polizei und Gerichten besteht.
    Ich bin wunschlos glücklich ist möglich in einer gesunden Welt, weil des Glückes bedarf es eigentlich nicht viel. Aber diese kranke Welt ist qualvoll und raubt einem dieses Glück an einfachen Dingen, wie z.B. einer schönen intakten Natur. Blaues, reines Wasser mit schönen Fischen erfreut mehr, als schmutziges leeres, so einfach ist das. Und wenn man sich ohne Druck selbst leben kann, ohne anderen zu schaden, dann hat man Freude an seinem Tun.
    Die Unterscheidung des Westens zum Osten ist im Grunde auch nicht so groß, man blicke nach Japan, dort ist der Arbeitsdruck noch wesentlich größer als hier. Man isst mit Stäbchen, das gefällt mir auch hin und wieder, meine Tochter liebt Animes (das sind nicht nur die japanischen Zeichentrickfiguren, weil z.B. Maja und Wickie auch aus Japan kommen). Die östlichen Weisheiten gibt es im Westen auch, nur in einer anderen Form.
    Zu den Sternzeichen. Es gibt diese Form reiner Widder nicht, weil ein Horoskop umfangreich aus Aszendenten, Häusern in anderen Sternzeichen und Planeten besteht, die indíviduell auf jeden einzelnen einwirken. Bereits ein Kind das ein paar Tage später im Juli geboren wird als das andere, beide sind sie Krebs, haben doch einen unterschiedlichen Aszendenten, der auch auf den Charakter einwirkt und sie somit auch wieder verschieden macht. Der Aszendent ist im Grunde fast genau so wichtig, wie das Sternzeichen selbst. Ein Krebs mit Aszendent Widder wird anders sein, als ein Krebs mit Fisch. Durch die Schundheftchenmagazine hat man diese im Grunde komplizierte Wissenschaft der Geburtsstunde ebenfalls zu Schund gemacht, weil es mit wahrsagenden Tagesprognosen nichts zu tun hat. Somit hat menschlicher Kleingeist aus vielen Dingen Müll gemacht.
    Das Geist nicht erkranken kann, dem widerspreche ich, weil es gibt diese Geisteskrankheiten wie Psychose, Schizophrenien usw. Nach meiner Meinung ist der Begriff „Geist“ ein Überbegriff für alles was mit dem menschlichen Dasein zu tun hat, wie seine angeborenen Anlagen, sein Bewusstsein, sein Denken usw. Das Problem ist der eine denkt bei diesem Begriff an das „Gespenst“, ein anderer an den Heiligen Geist der eine Jungfrau befruchtet haben soll. Aber bereits im Begriff Geisteskrankheit steckt drin, um was es sich eigentlich handelt.

    Ein schönes Wochenende
    Petra Herzele

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