Neulich an der Ecke ..

Siesmayer

geschrieben von Steven Black:

Kürzlich spaziere ich so durch die Gegend, kaute entspannt auf einem Apfel herum und wanderte Richtung Bushaltestelle. “He, hallo Sie da!” hörte ich Jemanden rufen. “Hm?” Ich hab das gar nicht richtig wahrgenommen, da stand so ein junger Kerl. Neben ihm eine offene Tasche mit Büchern und ein kleines Tischchen daneben, auf dem einige dieser Bücher stehen. “Sind Sie interessiert an einer Erweiterung Ihrer Wahrnehmung?” Was will der Knabe von mir, fragte ich mich, ist er etwa sauer, weil ich ihn nicht bemerkt habe, oder warum fragt er, ob ich meine “Wahrnehmung erweitern” möchte?

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“Wahrnehmung erweitern ist immer gut”, antwortete ich. “Gibt’s da einen bestimmten Grund für die Frage?” Ich grinste. “Von welcher Art Wahrnehmung ist denn die Rede?”

“Von der Wahrnehmung einer höheren Realität”, meinte er und fügte lächelnd hinzu: “Von der Wirklichkeit Gottes und seines Sohnes, unseres Erlösers Jesus Christus.” Der junge Mann ist adrett gekleidet, etwa um die 30, blond und strahlt die Energie von Gewissheit aus, die offensichtlich nur den wahren Gläubigen vorbehalten ist. Ach herrje, dachte ich mir und schlug mir im Geiste mit der Rechten auf den Hinterkopf. Was fragte ich auch so dumm!

“Findest du nicht, es gibt schon genug Kirchen, wo diese Sprüche verteilt werden? Warum stellst du dich mitten auf die Straße, für etwas, das sowieso schon jeder kennt? Von den Zeugen Jehovas kennt man das, aber das die Kirche Leute auf die Straße schickt ist mir neu.” Es gab keinen besonderen Grund, warum ich mich überhaupt auf dieses Spiel eingelassen habe. Obwohl, zugegeben, mir war langweilig .. also biss ich herzhaft in meinen Apfel, musterte den “Gottesvertreter” mit einem zugekniffenen Auge und harrte der Antwort.

“Gott zum Gruß, mein Freund. Ich bin Wilfried.” Sprachs, und schüttelte scheinbar erfreut meine Hand, als würde er eine Pumpe bewegen. “Es kann nie genug geben, die das Wort des Herrn verkünden! Doch nein, ich gehöre keiner weltlichen Kirche an. Dies ist meine ganz persönliche, private Initiative. Ich möchte die Menschen für die Taten Jesu sensibilisieren und Aufmerksamkeit auf sein Tun richten.”

“Aha, so ist das also. Da kommst du aber etwas spät, meinst nicht? Immerhin ist der Mann seit ca. 2000 Jahre schon unter der Erde. Wäre es nicht besser, ihn dort in Frieden ruhen zu lassen?” Als nächstes brachte ich rasch meine Hand wieder in meinen Besitz. “Übrigens, mich nennt man Steven, servus.”

“Steven, unser Herr Jesus Christus ist immer bei uns! Gott sandte uns seinen Sonn, damit er uns anführt und ER würde uns niemals im Stich lassen!”

“Wer? Gott oder Jesus?”

”Beide natürlich!”

“Mhm, ich habe befürchtet, dass du so was sagen könntest.“ Geräuschvoll biss ich ein großes Stück Apfel ab und wog einen Momentlang ab, ob ich mir dieses – sicherlich bald anstrengend werdende – Gespräch überhaupt antun sollte. Aber irgendwas reizte mich, und meine Neugier siegte über meine Gewissheit, dass dies wahrscheinlich verschwendete Zeit wäre – aber mal gucken, dachte ich. Und der Junge war mir irgendwie sympathisch.

Ich deutete mit dem Zeigfinger Richtung Tischchen und fragte: “Sind das Bibelexemplare? Du kaufst das wirklich, was da drin so behauptet wird?” Ernsthaftes nicken von Wilfried. “In der Bibel sind ewige Wahrheiten, von Gott gegeben und für alle Zeit niedergeschrieben worden. Ich schaute forschend in seine Augen und fragte: “Dir ist noch nie die Idee gekommen, dass das meiste darin völliger Unsinn ist und von Geistern stammt, die auf Kontrolle ausgerichtet sind?”

“Nein”, sagte Wilfried mit feierlichem Ernst. “Aber ich weiß natürlich, dass über die Jahrtausende einiges falsch aufgefasst wurde – Menschenwerk eben, aber wer weiß zu lesen, der findet die Wahrheit darin.”

Anstatt ihm darauf eine Antwort zu geben, sagte ich: “Ich bin da total anderer Ansicht, aber wie wär’s – Lust auf ein kleines Streitgespräch?”Ich nickte ich zur anderen Straßenseite hin und meinte: “Hier macht das keinen Spaß, lass uns dort drüben einen Kaffee  trinken.” Ich konnte es nicht fassen, der Kerl war ganz angetan von der Idee! Er blickte nicht mal zu seinem Tischchen und den Büchern zurück, sondern überquerte schnurstracks vor mir die Straße. “Hey”, rief ich, “was ist mit deinem Zeugs?” Er lachte unbekümmert und meinte: “Gott wird darauf aufpassen.”

Wie gesagt, ein wahrer Gläubiger!

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Wir setzten uns also auf die Stühle, die vor dem Café standen, genossen die Sonne und bestellten Kaffee. “Du wirkst eigentlich nicht wie ein christlicher Fundamentalist, aber du redest, wie ein Erzkatholik. Sag mir, was soll an deinem Gottverständnis anders sein, als dem der Amtskirche?” fragte ich.

“Gute Frage, ich denke, so gut wie alles. Ich mag keine organisierte Religion, mir geht es um den persönlichen Bezug zu Gott und hauptsächlich zu Jesus. Es braucht keine Priester, oder andere Vermittler, wir selbst können Zugang zum Herrn finden” 

Ich gab zu bedenken: “Aber ist denn deine Ansicht über Gott, oder Jesus, nicht durch Bilder und Worte der Kirche geprägt? Und es stört dich überhaupt nicht, die Bibel, welche die Amtskirche autorisierte zu verteilen?”

“Das mag in einigen Punkten so sein, aber das ist nicht so wichtig. Diese Welt hier ist so schwierig, so voller Sünden und Laster, wenn Gott uns nicht seinen Sohn geschickte hätte, damit Jesus uns den Weg weist, wir würden nicht hindurch finden. DAS ist wichtig, wir sollen den Weg Jesu gehen.”

“Okay, Wilfried, jetzt gebe ich dir einmal meine Definition von Gott, Jesus und was die “Erlösung” angeht.

1. Der Schöpfer dieses Universum, in dem wir derzeit beheimatet sind, würde sich niemals Gott oder Herr nennen lassen. 2. Auch Jesus, der ursprüngliche, historische Jesus würde sich niemals mit Erlöser titulieren, Herr oder Anführer von irgendwas sein wollen. Dass Gott seinen eingeborenen Sohn schickte, zur Erlösung der Sünden der Menschheit, dass er für uns am Kreuz gestorben sei und all der Mist, DAS ist eine erfundene STORY zur Manipulation der Menschen. Ich meine, WOW, da wird doch sogar Hollywood grün vor Neid! Was für eine tolle Geschichte, der Stoff, aus dem man Gedankengefängnisse baut. Der gefallene und verratene Held, den man an ein Kreuz nagelte und der damit die “Sünden der Welt” hinwegnahm – wirklich, WOW! Wenn man da keine Gänsehaut kriegt, mit so einem Superhero kann’s ja keiner aufnehmen ..

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Übrigens, der Gott Begriff stammt ursprünglich von Lebensformen anderer Planeten, die hierherkamen um Gott zu spielen. Man impfte ihn uns ein. Es gab viele, die sich hier als Gott ausgaben und die Menschen verehrten sie alle als Gott. Was natürlich nicht bedeutet, es würde keinen Schöpfer geben, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Wenn wir vom Schöpfer sprechen, dürfen wir zum einen die Schöpferin, “Frau Gott”, wenn du so willst, oder weiblichen Anteil der/die/das Schöpfers nicht ausklammern. Und dann sollte man bedenken, dass der/die/das Schöpfer von Galaxien, Planeten und Inspirator von Lebensformen, und die Gesetzmäßigkeiten und Energien dieser Schöpfungen balanciert, ganz bestimmt kein Interesse an Verehrung oder Anbetung hat.

Er/sie/es weiß ganz genau, dass wir Mit-Schöpfer sind, dass der Schöpferfunke in uns allen ist. Das bedeutet nicht, dass wir auch nur ein Sandkorn selber zum Leben erwecken könnten. Die meisten von uns haben nicht einmal Einfluss auf die eigene Verdauung. Aber wir sind Schöpferlehrlinge, in gewisser Hinsicht sind wir noch im galaktischen Kindergarten. Wir kreieren nach dem alten “Abrakadabra Prinzip”: Ich kreiere wie ich denke, wie ich spreche und handle. Dadurch sind wir Schöpfer unseres Lebens, wir kreieren dadurch Situationen und Umstände, bewusst, aber meistens sehr unbewusst und wir müssen die Konsequenzen davon dann tragen. Oft schmerzhafter Natur, aber dadurch lernen wir ..

Warum sollte “Gott” oder Jesus uns “erlösen” wollen? Schöpfer erlaubt dass wir lieben, Schöpfer erlaubt, das wir leiden. Ja, es gibt viel zu viel Leid und “Sünden”, wie du sagst, auf dem Planeten. Missbrauch und Leid sind die größten Themen des Planeten Erde. Aber das hat mit den Menschen zu tun, es liegt nicht in der Verantwortung des Schöpfers. Es ist die Verantwortung der Menschen, in dieser Hinsicht endlich aufzuwachen und mit der Glorifizierung von Jesus, Engeln, oder “Gott” aufzuhören. Je mehr wir zu jemanden aufschauen, desto tiefer blicken wir nämlich auf uns selbst hinunter. Und das ist gewollt.

Von unserer Dummheit, Naivität und Obrigkeitshörigkeit, können wir uns nur selbst “erlösen”, indem wir den Schöpferfunken in uns selbst erwecken. Wenn wir Verantwortung übernehmen und uns wirklich von den unangenehmen Dingen betroffen fühlen, anstatt einer kurzen Emotionalisierung, die während den Abendnachrichten kurz durch unser System läuft und bis zum Sportteil wieder verschwunden ist.“  

Ich gebe zu, ich war beeindruckt, dass er nicht mal mit der Wimper zuckte. Er nickte Gedankenversunken vor sich hin und meinte dann grinsend: “Du klingst wie einer dieser Verschwörungstheoretiker, oder die Esoteriker im Internet. Böse Aliens beherrschen die Menschen, gut und böse wären zwei Seiten der gleichen Medaille, der Mensch sei selber Gott und was es da noch alles gibt. Aber Gott ist die Liebe, sein Sohn Jesus hat es uns vorgelebt. Vielleicht gibt es Außerirdische, vielleicht nicht, da kann ich nicht mitreden und das muss ich auch nicht. Ich orientiere mich an den Basics, wie Jesus sie vorgegeben hat. Liebe deinen Nächsten .. “

“Au contraire, mon ami – es heißt, liebe deinen Nächsten wie dich Selbst. Aber an dieser Selbstliebe knabbern wir alle noch kräftig herum. Liebe ist selbstverständlich ein starker Ausdruck von Schöpfungsentitäten und Schöpfungsbewusstsein. Aber es gibt auch so was, wie “the dark side of god”. Und da schauen wir alle weg, das wollen wir einfach nicht wahrhaben. Papa und Mama dürfen keine dunkle Seite haben, das geht einfach nicht. Diese dunkle Seite des Schöpfers ist nicht böse, um dieses abgedroschene Wort zu benutzen, aber sie produziert schreckliche Dinge, indem Dinge erlaubt worden sind und erlaubt werden, mit denen der Mensch kaum imstande ist umzugehen. Das lernen wir ganz schwer und sehr langsam.

Der “freie Wille”, dem der Mensch gegeben wurde, entscheidet sich meist zu 100 % für die falschen Dinge. Wir alle haben eine dunkle Seite in uns, und so hat sie auch der Schöpfer, wir alle leben die universellen Entsprechungen, die in uns codiert sind und drücken sie aus – bewusst, oder unbewusst.

Schau, Schöpfer schuf ein polarisiertes Universum und die Erde als “galaktischen Vergnügungspark” und gleichzeitig Lernanstalt, wo individualisierte Ichs Abenteuer, Schwierigkeiten, Herausforderungen, Krieg, Leid und Tod er-leben können, aber auch Lebensfreude, Lust, Vergnügen, Familie, Liebe, Freundschaften. It’s all part of the game – und wir dürfen wählen, was wir erleben möchten. Manchmal wählen wir falsch, dann erleben wir die Konsequenzen davon. Das passende Sprichwort dazu lautet, durch Erfahrung wird man klug – oder man kriegt halt eine Wiederholungsrunde, manchmal vielleicht mehrere, bis man es kapiert. Aber ja, das gute und weniger gute, sind zwei Seiten einer Münze. Welche wählen wir und wenn wir wählen, wissen wir, was wir wählen?”

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Da war ich so schön in Fahrt, aber da hörte ich mir selber grade zu. Was mache ich denn da, fragte ich mich. Ich knalle den Mann mit Konzepten und Modellen zu, die kann er doch gar nicht abholen. Wie sollte er auch? Also hielt ich kurz inne und versuchte es nochmal, mit einem etwas mehr psychologischen Ansatz:

“Man schüttet das sprichwörtliche Kind mit dem Bad aus, wenn man Nächstenliebe um ihrer selbst willen produzieren will, aber sich selbst vergisst, an erster Stelle zu setzen. Das wird dich einfach nur auffressen, weil du Energieraub an dir selbst produzierst. Und abgesehen davon, gibt es diese altruistische Version von Aufopferungsvoller Nächstenliebe gar nicht. Weil es immer einen Grund, eine Absicht gibt, warum wir etwas tun. Im Falle von “Aufopferungsvoller Nächstenliebe” ist es der Sekundärgewinn, der etwa darin bestehen kann, dass man Nächstenliebe “um ihrer selbst Willen” tätigt, weil man Gott gefallen will, nicht in “die Hölle” will, “ein guter Mensch” sein möchte oder andere Beweggründe vorherrschen, welche durch unsere unbewussten Wunden definiert werden, die wir vermeiden uns anzuschauen.

Niemand tut etwas, um der Dinge selbst willen, wir haben immer Absichten, bewusste oder unbewusste. Als Mensch kannst du nicht ohne Eigeninteresse sein, denn in erster Linie führen wir eine Beziehung mit uns selbst.”

Das ließ Wilfried erst mal auf sich wirken. Nach einer Weile, nachdem er den Boden nach irgendwelchen Argumenten abgesucht hatte, blickte er auf und fragte: “Du denkst also, ich würde irgendwelche Sekundärgewinne, durch meine Aufklärungsarbeit einheimsen, obwohl ich doch einzig davon beseelt bin, Menschen von der Kraft Jesu zu erzählen und ihnen die Aussicht auf ihre Erlösung näherzubringen?”

“Das weiß ich nicht, sag du es mir. Es ist sehr tricky, wir rechtfertigen uns oft mit Denkgebäuden, die unten drunter sehr viel anders aussehen können. Man muss sich selbst sehr genau kennen, um das überhaupt zu entdecken. Aber vielleicht erübrigt sich das ja, wenn du dir mal folgendes überlegst: Dein Name ist Wilfried und nicht Jesus. Die individualisierte Person Jesus, die einst auf Erden lebte, hat die beste Version eines Menschen aus sich gemacht, so gut es ihm möglich war. Was spricht dagegen, wenn du die schönste und stärkste Ausdrucksform von Wilfried erarbeitest und lebst? Trug Jesus Bücher herum und nervte seine Mitmenschen mit Buddha, oder sonst einer Personifizierung? Nein, Jesus lebte sich selbst und gab ein lebendiges Beispiel durch sein Leben.

Ich mag mich irren, aber soweit ich weiß, legte er darauf Wert, dass man sein Innerstes sprechen lässt, eine innige Verbindung mit sich selbst und seinem Herzen aufbaut. Jesus dürfte wahrscheinlich einer der ersten Verschwörungstheoretiker gewesen sein. ^^ Trat er doch mutig für die Wahrheit ein. Aber wenn du Bücher verteilen willst, verteil Bücher, warum nicht, aber sei ehrlich zu dir selbst, über deine Beweggründe.“

“Aber Jesus ist doch so viel mehr wie ich, so viel größer, und ich will Teil von etwas wirklich Größerem sein. Was ist falsch daran?” fragte Wilfried.

durchblick“Das kann ich verstehen, Wilfried, eigentlich ist daran nichts falsches, einer Vision zu folgen. Vielleicht bedarf es nur einer besseren Zieleinstellung. Wenn du schon so Jesus fixiert bist, wieso nimmst du nicht all die interessanten und guten Dinge, die man Jesus so nachsagte und versuchst sie in deinem ganz persönlichen Leben zu leben? Sie wirklich, so gut du kannst für DICH umzusetzen, du wirst damit vermutlich mehr bewirken, als mit den Versuchen anderen Menschen “Jesus näher zu bringen. Du kannst Jesus als Menschen ruhig ehren oder bewundern, aber ehre dich selbst ebenfalls. Hier kommt es nur auf dich an, nicht auf eine Kopie von Jesus oder sonst wen”.  

“Aber ich bin nur ein Mensch, Jesus aber war der Sohn Gottes”, meinte Wilfried zaghaft.

“Ich verstehe, das ist also eine Konkurrenzangelegenheit, ja? Aber siehst du, das ist das Problem mit diesem Personenkult in der Religion und der Spiritualität. Der Fokus auf diese, ach, so erhabene Persönlichkeit, lässt dich selbst ziemlich blass aussehen, nicht? Wenn du dir diese, wie ich meine, fiktive Jesus Figur zum Ideal erhebst, dann hast du eine Steilvorlage, die sich gewaschen hat. Ich meine, wer soll denn das schaffen? Und wozu auch?

Hallo, ist da jemand zu Hause”, sagte ich und klopfte demonstrativ seitlich an meine Schläfe. Jesus war nicht mehr “der Sohn Gottes” als du und jeder andere auch, der ca. 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Wir alle sind “Töchter und Söhne” der/die/das Schöpfers. Manche sind klüger, hübscher, langsamer, schneller, oder gar dämlich, aber das scheint nur oberflächlich so. Wir unterscheiden uns nicht wirklich, wir haben nur unterschiedliche Erfahrungen. Du kannst Gift drauf nehmen, dass am Ende jeder Mann und jede Frau, dieselbe oder wenigstens ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Zumindest irgendwann ..

Dass nun, nach 2000 Jahren noch immer so ein Gewese und Brimborium um seine Person gemacht wird – das ist ein Programm. Mindcontroll to manage humanity. Wenn du mich fragst, Jesus dürfte schlaflose Nächte haben, bei dem Hüttenzauber, der in seinem Namen veranstaltet wird. Der Mann kommt einfach nicht zur Ruhe, eine Schande. Aber genau das sind die Stolpersteine, auf dem Weg der ernsthaften Spiritualität. Es steht die Frage dahinter, ob du dich selbst so ernst und wichtig nehmen kannst, wie beispielsweise Jesus. Meinetwegen kann man jeden beliebigen anderen Namen dafür einsetzen.”

“Was ist ernsthafte Spiritualität?“ fragte er mich.

“Oh, nichts wirklich glamouröses. Es ist nichts anderes als der Weg zu dir Selbst, der Weg nach innen, um dir selbst wirklich nahezukommen. Du kannst übrigens anderen Menschen nicht wirklich etwas nahebringen – du kannst sie gelegentlich inspirieren, aber draufkommen muss jeder selbst von uns. Das geht gar nicht anders, es würde uns sonst um unsere eigene Erkenntnis bringen. Und dann muss man es auch umsetzen wollen.”

Wilfried sagte erst mal gar nichts, er schwieg lange Zeit. Dann fragte er: “Was machst du eigentlich so?”

“Oh, nichts besonderes, ich schreibe einen Blog und lebe meine Erfahrung als Mensch, so gut ich halt kann. Worüber wir grade reden, sind meine üblichen Themen, über die ich schreibe. Deswegen ist es auch etwas unfair von mir, dich damit zu überfahren, aber ich fühlte mich irgendwie dazu animiert”, meinte ich lächelnd.

“Schon gut, das habe ich verdient. Ganz ehrlich, ich hab mir gedacht, ich steck dich locker in den Sack”, lachte er. “Aber jetzt bin wohl ich es, der etwas zum nachdenken mitbekommen hat. Danke.”

“Ich danke dir, mir war ziemlich langweilig vorhin. Und weißt du, durch das schreiben habe ich meine eigene Erfahrung von Erwartungshaltung gemacht, die unten drunter etwas ganz anderes zeigte, wie ich eigentlich dachte. Als ich anfing, da wollte ich Menschen aufklären, ich wollte, daß auch andere über diverse Informationen verfügen sollten, wie ich sie entdeckte. Du weißt schon, die Idee von “The truth set you free” und so. Ich bin nach einiger Zeit draufgekommen, dass ich in erster Linie für mich selbst schreibe. Beim schreiben sortiere ich nämlich alle möglichen gesammelten Erkenntnisse und Informationen und bringe sie in einen verständlichen Kontext.

Ich musste auch lernen, dass die Wahrheit die Menschen sehr selten frei macht. Im Gegenteil, viele Menschen sind heute übersättigt von diversen Wahrheiten und davon abgestumpft. Das ist nicht die Schuld der Wahrheiten, insofern es überhaupt etwas so absolutes gibt, aber wenn man auf diese Dinge nicht reagiert, dann laufen die Informationen in eine Art “schwarzes Loch”. Viele Leute lesen und lesen und lesen, die nächste Website, die nächste erstaunliche Information – aber ihr Leben beeinflusst es nicht. Manchmal bewegen sie sich erst, wenn das Leben selbst ihnen eine kräftigen Schlag verpasst – wenn es wirklich weh tut.

Menschen zu erreichen ist sehr schwierig geworden, und wahrscheinlich war es das immer schon. Letztlich können wir nichts von Anderen erwarten, wir sind nur für uns selbst verantwortlich – was Arbeit genug ist. Soweit es die Erweiterung oder das Wachstum von Bewusstsein betrifft, kann man manchmal inspirieren, aber dann muss man die Menschen alleine lassen, damit sie ihre eigene, ganz persönliche Entscheidung treffen können. Das soll man auch niemandem abnehmen können.”

Dabei sah ich auf die Uhr – “okay, ich denke, ich muss jetzt die Flatter machen. Hat mich gefreut Wilfried, vielleicht auf irgendwann!” Ich schüttelte ihm die Hand und ging weiter Richtung Bushaltestelle. Dabei sah ich kurz zu Wilfrieds Platz rüber. Offensichtlich war “Gott” grade beschäftigt. Ein Streifenwagen stand dort und die Beamten luden grade Wilfrieds Tischchen und seine Bücher samt Tasche ein.    

Junge, Junge, auf “Gott” ist auch kein Verlass mehr .. ^^

Disclaimer: Dieser Beitrag ist eine fiktive Geschichte, sie hat nicht so stattgefunden. Er beruht auf vielen Gesprächen mit unterschiedlichen Menschen, zu verschiedenen Zeiten.  

Until next time same station ..

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@Steven Black

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66 Kommentare

  • Wundervoll, dieser Artikel, lieber Steven ! Danke dafür.

    Zitat: „.. IMenschen zu erreichen ist sehr schwierig geworden, und wahrscheinlich war es das immer schon….“

    Ich fühlte mich gleich zurückversetzt in meine Jugend und die monatelange Diskussionsrunde junger Leute mit jeweils buddhistischem oder christlichem Hintergrund.

    Aber, wie das meist so ist, jeder sprach nur das aus, woran er selbst überzeugt war, die Gegenargumente fielen in ein Loch… 🙂 Dein junger Mann , der ja doch etwas nachdenklich wurde, ist sicher eine große Ausnahme, ————– (wenn es ihn denn wirklich geben würde.)

    Aber sehr schön hast Du Deine Weltanschauung in die Story eingefügt, und die teile ich voll und ganz.

    Liebe Grüße von A n g e l a

    Jetzt aber ab in die Sonne- solch ein schöner Tag, 25 Grad , – ich hoffe , bei Euch auch, — heute bleibt der Computer bei mir lange Zeit tabu….

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  • Danke für die schöne Geschichte, lieber Steven!

    Du schreibst wunderbar.

    Ja, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Meist hört man das erst, wenn man in schwierige Lebenssituationen kommt und sich aufmacht zu verstehen, wieso man sich jetzt da befindet.

    Solange alles glatt läuft, kommt keiner und sagt das. Wenn man dann stolz auf sein Werk blickt heisst es: Eigenlob stinkt. In gewisser Weise ist das richtig, denn man war es nie allein, sondern hat sich als Kind Gottes, als Gott in Ausbildung, als Kanal, für genau diese Erfahrung geöffnet.

    Alles ist möglich, wirklich alles. Und das ist so gross, dass ich es kaum erfassen kann.

    Vertrauen und Zuversicht, die richtige Ausrichtung, Haltung und Sicht (aber die ist noch eingeschränkt).
    Und: wir sind alle nicht alleine und das was einer tut oder lässt, hat Auswirkung auf alle und Alles.
    Es ist halt nicht egal, ob in China ein Reissack umfällt. Die Quantenphysik hat es bewiesen.

    Liebe Grüsse von Kerstin

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    • Danke Kerstin,

      Ja, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Meist hört man das erst, wenn man in schwierige Lebenssituationen kommt und sich aufmacht zu verstehen, wieso man sich jetzt da befindet.

      Nunja, ich habs auch so gelernt, deswegen sag ich oft, Schmerz kann der große Gleichmacher und Heiler sein.

      einen schönen Tag für dich,

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      • Dankeschön! Dir auch einen Wunder-vollen Tag!

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      • Ja ja bist du nicht willig dann eben mit Gewalt. Folter kriegt jeden klein. Was hat das denn mit Schöpfer sein zu tun. Vor 40 Jahren habe ich eine gelascht bekommen, weil ich es damals nicht richtig interpretiert habe bekomme ich immer wieder eine gelatscht, in welcher Form auch immer. Bis ich endlich kapiert habe, ja was denn?????
        Das ich mich selbst immer geschlagen habe? Das ich nicht der Wurm bin, sondern der Fisch oder der Vogel.

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  • Auch wenn es eine „fiktive“ Geschichte ist, ist es doch auf den Punkt gebracht, was sich täglich in unserer Gesellschaft wieder spiegelt.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag, lieber Steven.

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  • Hallo Steven!

    Hab schon ein paar deiner Blog-Einträge gelesen. Bin fasziniert, wie gut du manche Sachen auf den Punkt bringst.
    Bin der gleichen Meinung, bei solchen „Gottes-Vertretern… Man soll erst mit sich selbst beschäftigen, bevor man jemandem etwas beibringen versucht. Un es kommt gar nicht groß drauf an, welchen „Gott“ sie loben.
    Vielen Dank für die Blogs!
    Mit freundlichen Grüßen.

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  • ich danke dir für die klarheit steven, in die ich durch das lesen deiner texte immer wieder komme. dein blog ist einer meiner lieblings blogs.

    liebe grüsse
    kirstin🙂

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  • Vielen Dank für diese schöne „Geschichte“, die uns tiefe Wahrheiten in Leichtigkeit verpackt serviert! Wenn jeder sich bemühen würde, „die schönste und stärkste Ausdrucksform“ seiner selbst zu leben, ja was hätten wir dann für eine Welt!?! Die Wahrheit kann Dich selbst freimachen aber Du kannst andere nur durch Dein Beispiel inspirieren – da bin ich ganz Deiner Meinung! Na dann, gehen wir es an…😉

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  • Hej Steven!

    Wieder gut gelungen, Dein Wissen und Deine Ansichten in eine Geschichte zu verpacken🙂

    Solche Argumente wären toll gewesen, als die Zeugen Jehovas öfter mal vorbeikamen und ich auch noch Lust zum Diskutieren hatte. Bei denen wären die allerdings wahrscheinlich gar nicht angekommen. Dann erklärte ich ihnen mal, dass ich sie beneiden würde, weil sie so wunderbar glauben können – ich könnte mich noch so bemühen, es ginge einfach nicht. Seither sind sie nicht wiedergekommen .. ..

    Liebe Grüße
    Veron

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  • Danke Steven! Ein „schöner“ Film wurde da gezimmert mit dem Jesus am Kreuz: diejenigen, die „gut“ im Herzen sind, glauben’s auf Anhieb, legen sogar ihren eigenen Willen ab um ihn die Hände ihrer Henker zu legen…..ohne es annähernd zu kapieren, nageln sie doch täglich die Wahrheit samt den leiblichen Christus ans Kreuz. Der Materialismus ist eine Religion, und was für eine: Barbaren in Aktion!! Kein Stein wird mehr über dem anderen sein, wenn die „Autoren“ und Religionsstifter mit uns „fertig“ sind. Diese, die „Bösen“, welche die Geschichte erfunden haben, schlau wie die Schlangen, türmen alles Gold und Besitz auf,
    steuern die Geschicke der Menschen wie Leibeigene und Tiere, sie „lehren“ Halbwahrheiten und
    Lügen und „erzeihen“ die Menschen zu blinden Konsumenten. Glaube hin oder her, das ist eine
    perfekte Inszenierung eines Horrorfilmes. Und wenn wir wie ein Haufen „toller Hunde“ auf dem Ozean
    unter Deck treiben, wenn wir hochkommen und sehen, dass die Besatzung längst von Bord gegangen ist u das Schiff in den Abgrund fährt……wen soll das kümmern? wie können seelenlose, oder gewissenslos agierende Menschen ihr eigenes Unheil begreifen? Alles, alles was wir heute sehen,
    ist genau die Umkehrung, genau das Gegenteil ist der „Fall“. Jesus ist auch der EINZIGE der „auferstanden“ ist………was soll der Mensch wohl tun, um aufzuerstehen??? Vielleicht gebe ich die Frage mal weiter ans Forum………..

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    • Hallo, Paco!

      Zitat: „… Diese, die “Bösen”, welche die Geschichte erfunden haben, schlau wie die Schlangen, türmen alles Gold und Besitz auf,
      steuern die Geschicke der Menschen wie Leibeigene und Tiere, sie “lehren” Halbwahrheiten und
      Lügen und “erziehen” die Menschen zu blinden Konsumenten….“

      Ich glaube nicht, dass diese Dämonisierung der Kirchen ( Zitat: die „Bösen“ ) zu mehr Freiheit führt. Die Kirchenleute sind nichts weiter als Politiker, die die Dummheit der Masse ausnutzen, wie viele andere Politiker auch. Weil sie eine Lüge immer und immer wieder aussprechen, deshalb beginnt sie in den Menschen „Wirklichkeit“ zu werden. Der Verstand der sogenannten Gläubigen wird allmählich davon hypnotisiert. Und um das eigene Elend ertragen zu können, müssen sich viele Menschen eine bestimmte optimistische Einstellung zurechtlegen, damit sie hoffen können, dass es morgen – also im Jenseits- besser wird. Und sie wollen einen Gott, den sie anbeten können, eine Art Teddybär, der sie tröstet….
      Nichts anderes wird z.B. auch im Kommunismus versprochen, die Hoffnung auf etwas Besseres in der Zukunft.

      Aber um einen Menschen zu versklaven gehören immer zwei, einen, der versklavt und einen, der sich versklaven lässt.

      Vielleicht ist das Ganze überhaupt nur eine „Schule“, eine Art Eigen-Inszenierung, um den Weg aus der Dichte hinaus in die Freiheit finden zu können?

      Zitat: „…was soll der Mensch wohl tun, um aufzuerstehen??? Vielleicht gebe ich die Frage mal weiter ans Forum………..“…

      Aus meiner Sicht bräuchte der Mensch nur BEWUSSTER zu werden, seine eigenen Beweggründe, seine Gedanken, Handlungen zu beobachten. Aber das Einfachste ist immer am allerschwierigsten. Das Ego ist immer bereit, etwas Schwieriges zu tun, denn wenn es schwierig wird, fühlt es sich gestärkt, mit großen Herausforderungen fühlt es sich wohl. Der Mensch soll sich „schleifen“ um „gottgefällig“ zu werden…….

      Sobald man sich nämlich selbst beobachtet, wird man all diese Tendenzen, die Du den „Bösen“ zuschreibst, in Ansätzen auch in sich selbst entdecken können.
      Und damit beginnen dann Freiheit und Reife. Die Welt ist nicht frei, weil die Menschen noch nicht reif dafür sind. Sie sind und leben unbewusst und dadurch wird ihre Freiheit von allen Seiten beschnitten, vom Staat, den Regierungen und den Kirchen.

      Die großen leuchtenden Beispiele haben es uns vorgelebt, Buddha, Jesus, Mahavira, Bodhidarma, Laotse, Sokrates, Gurdjieff, Zarathustra, Rumi und viele mehr, sind sind alle „auferstanden“ aus diesem Sumpf der Unbewusstheit.

      Liebe Grüße von A n g e l a

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    • Hallo Paco,

      -was soll der Mensch wohl tun, um aufzuerstehen???-

      Das ist die Frage.

      Könnte es uns helfen, wirklich tief innen zu verstehen, dass wir das, was wir glaubten zu sein, gar nicht sind?
      Womöglich würden wir dann aufhören, ständig auf die „Spiegel“ zu sehen, immer neue unschöne Spiegel zu sehen und sie zu putzen und zu putzen, wieder auf sie schimpfen und wieder versuchen, sie weiter zu putzen.

      Mir scheint es, als kommen wir nicht umhin, wirklich in uns zu sehen, dort zu putzen und dann aus unserem aufgeräumten und geklärten Inneren zu agieren.
      Das könnte uns ersparen, die Wahrnehmungen zu haben, die uns derzeit an die Schwelle des Wahnsinns treiben.

      Was meinst Du?
      Ob wir das wirklich schaffen können???

      Liebe Grüsse von Kerstin

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    • Hi Pako,

      Ich stimme da Angela zu, mit Dämonisierung kommen wir da nicht weiter. Okay, hinter der Amtskirche, und auch anderen Religionen stehen feinstoffliche Kräfte, die nicht so lustig sind. Das ist allerdings nur ein Punkt, denn das ist alles „Part of the game“, es sind Prüfungen für die sogenannten Menschen. Lass ich mir immer noch einen Bären aufbinden, oder erhebe ich mich? Komme ich in meine eigene Kraft? Und Religionen und anderer „Zinnober“ sind die Stolpersteine ..

      Und dann muss man noch sagen, viele Menschen wollen es gar nicht anders, andere brauchen sogar diese Kirchen und Regelvorgaben, weil es sie immerhin einen winzigen Blick auf etwas werfen lässt, dass jenseits der Materie zu sein scheint. Aber natürlich, diese Masse an Menschen eigenen sich leider nur allzugut zur Energieabschöpfung, trotzdem, dem zu entwachsen, das muss gelernt werden. Ansonsten bin ganz bei Angela ..

      lg,

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  • Hallo Steven,

    einen lehrreichen Artikel hast Du da geschrieben und entegegen vieler anderer Kommentatoren sehe ich seine eigentlich Bedeutung woanders.
    Ich nehme Dich als einen Menschen wahr, der denkt ziemlich genau über alles Bescheid zu wissen, und das auch immer wieder gerne zum Besten gibt. Was unterscheidet Dich dann von dem religiösen Gläubigen? Meinst Du nicht, dass er genauso überzeugt seine Wahrheit vertritt wie Du deine? Und ist deine Wahrheit besser, weiter, spirituell und über den anderen stehend? Ist am Ende nicht auch nur ein Glaube, was deine Überzeugungen und deine Werte ausmacht? Du lässt kaum Raum für den anderen in deiner Geschichte und an vielen Stellen kommst Du mir mehr wie ein Prediger vor, der unbedingt SEINE Botschaft loswerden will.

    Du weißt klug zu schreiben und benutzt deinen Intellekt, um die Welt besser zu begreifen, aber die Welt ist weit größer, als es dein Intellekt jemals begreifen kann. Nicht umsonst haben viele Meister immer wieder vor zu großer Klugheit gewarnt.

    Eine „kluge“ Frage zum Abschluss dieses Kommentars: Welches sind eigentlich deine „sekundär Gewinne“, die Du für deine „Aufklärungsarbeit“ hier in deinem Blog bekommst?

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    • Hi Besucher,

      Weißt du, was ich heute weiß, kann Morgen schon völlig anders aussehen. Und was ich weiß, kommt bei mir durch Erfahrungen, manchmal ziemlich heftige. Ist es die Wahrheit? Möglich, solange sie – für mich -funktioniert schon.

      Eine “kluge” Frage zum Abschluss dieses Kommentars: Welches sind eigentlich deine “sekundär Gewinne”, die Du für deine “Aufklärungsarbeit” hier in deinem Blog bekommst?

      Viel zu wenig .. ^^

      lg,

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    • Hallo Beobachter, super beobachtet. Ich sehe es genauso. Denke viele versuchen sich aus dem Leid herauszudenken. Wenns funktioniert ist ok
      Lg Klaus

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  • Hallo lieber Steven,

    Ich finde, dass die Kirche in Deiner erfundenen Geschichte ziemlich schlecht weg kommt und Deine Meinung über das, wie es zu sein hat, über ihr steht. Als wüßtest Du, wo es lang geht, die anderen aber nicht.

    Allerdings muss ich sagen, dass die Geschichte sehr schön und humorvoll geschrieben ist. Ich konnte Wilfried bildlich vor mir sehen. Ich finde ihn sehr sympathisch, weil er offen ist und nachdenklich.

    Wer kennt diese Menschen nicht, die einen ansprechen und über ihren Glauben mit Dir sprechen wollen und sicher ist das manchmal recht nervig; da zeichnest Du ein sehr treffendes Bild über sie, aber wer bin ich, dass ich mich über sie stelle? Haben wir nicht auch eine Meinung zu Kirche, Glauben oder dem Sinn des Lebens? Ich finde, dass Du deine Sichtweise sehr offen in Deiner Geschichte schilderst. Was unterscheidet Dich also von ihnen?

    Eine Frage kam mir auch beim Lesen der vielen Kommentare in den Sinn: „Tut ihr das auch, was ihr von Wilfried verlangt?“ Ihr befindet Euch doch auch in einer Diskussionsrunde! Und fallen Eure Gegenargumente nicht auch heute noch in ein „schwarzes Loch“? Werdet Ihr zur großen Ausnahme, die nachdenklich wird, bei Gegenargumenten?

    Ich bin sicherlich kein christlicher Mensch, aber ich finde es gut, wenn man an etwas glaubt! Besonders wenn es etwas ist, was die Allgemeinheit bereichert, wie Nächstenliebe. Entgegen meiner Familie habe ich mich gerade als Teenager auch zur evangelischen Kirche hingezogen gefühlt. Ich fand die Stimmung am Sonntag schön, die Gemeinschaft und dass man „Gutes“ in sein Umfeld bringt. Meine Familie hat mich belächelt und damit aufgezogen, aber ich bin weiter dorthin, hab es sogar genossen.

    Ich werde hier oftmals das Gefühl nicht los, dass die „Kirche“ als Ganzes immer sehr im Kritikfeuer steht und ich finde, man sollte auch ihr positives Engargement berücksichtigen. Ich hatte, da ich selbst evangelisch war, der katholischen Kirche und ihrer Geschichte keine positive Einstellung gegenüber, aber betrachten wir dabei auch die „Männer vor Ort“? Ich habe mit Mitte 20, auf einer Taufe, einen alten katholischen Pfarrer kennengelernt. Ich habe mich wundervoll mit ihm unterhalten. Er war gebildet, belesen, philosophisch und… – MENSCHLICH. Ich kannte die Katholiken bis dahin nur als dogmatische Kirchenvertreter, aber da stand ein herzlicher Mann, einer der sogar sagte: „Wir brauchen einen neuen, moderneren Papst! Einen, der das Zölibat abschafft, denn das ist nicht natürlich! Für mich würde sich da nichts mehr ändern, ich bin zu alt und meine „Schäfchen“ sind meine Familie, aber für unsere jungen Nachfolger ist es wichtig, auch Frauen heiraten zu dürfen und Kinder zu haben. Wie will man über solche Dinge reden, predigen und Hilfe leisten wollen, wenn man sie nie erfahren hat?“ Er hat vieles gesagt, was mich berührt hat und dieser Mann ist auch ein Teil dieser Kirche! Ich war so begeistert, dass ich seine Messen besuchte. Er war durch und durch ein offener, liebevoller und herzlicher Mensch und das was er von seiner Kanzel predigte ging jedem ins Herz. Es war sogar so, dass er dabei manchmal so ergriffen war, dass ihm die Stimme brach, oder ihm Tränen in die Augen stiegen. Ich habe nie erlebt und das seit nun schon 20 Jahren, dass er einen Menschen verurteilt hat. Er hat immer den Menschen gesehen und versucht zu verstehen.

    Ich denke, das sollten wir dabei nie vergessen. Im Grunde sind wir alle Suchende und keiner hat eine passende Antwort auf alles und ist besser als der andere. Wir sollten es vermeiden alle über einen Kamm zu scheren, denn wir selbst wollen ja auch in keiner „Schublade“ landen.

    Ich denke, mit Äußerungen, wie diesem Beitrag, verurteilen wir Menschen, die ihrem Glauben folgen. Wenn wir die katholische Kirche anprangern, schmälern wir die Taten all der kleinen Dorfpfarrer, die bemüht sind „Gutes“ zu tun und verhindern dass das Bild, die alte Geschichte der Kirche, die zugegebener Weise keine schöne ist, sich wandeln kann.

    Was ist an Nächstenliebe zu glauben falsch? Was ist falsch daran Gutes zu tun und die Menschen aufmerksam machen zu wollen? Macht ihr etwas Anderes?

    Vielleicht solltet Ihr das selbe von Euch verlangen, was ihr so toll an Wilfried findet, nämlich nachdenklich zu werden und sich selbst in Frage zu stellen und offen für die Gegenargumente zu sein.

    Alles Liebe
    Harmonie

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    • Hi Harmonie

      Niemand belächelt Nächstenliebe, aber wie oft sieht man sie wirklich? Und es gibt so einige die vergessen vor lauter Nächstenliebe sich selbst zuerst zu lieben. Weil, der Punkt ist doch, wer sich selbst nicht liebt, kann jemand anders nicht lieben. Sich selbst zu lieben ist eine der größten Herausforderungen die man als Mensch hat. Deswegen glaube ich auch, dass bei Menschen die viel von Nächstenliebe sprechen, der Mangel an eigenliebe eine triebfeder dafür sein kann, möglichst Nächstenliebend zu sein. Dann würde man sich „beweisen“, dass man ein guter Mensch ist. Das sind grundlegende psychologische Muster des strategischen selbst, die jeder in verschiedensten Ausprägungen in sich trägt, wenn keine Art von transformationsarbeit gemacht wird. Bei mir kommt eigentlich keine organisiert e Religion gut weg, aber du hast Recht, es gibt natürlich auch dort Leute die so und so sind. Ich bin trotzdem dafür, dass Spiritualität eine persönliche Angelegenheit ist und ohne Transformationsarbeit dazu, erliegt man halt allen möglichen Fallen, die da lauern. Letztlich ist es jedem seine Sache, was er glaubt oder nicht. Aber ja, ich schreibe worüber ich eine bestimmte Ansicht habe. Die muss man nicht teilen und ich wüsste.nicht, dass das irgendwo verlangt wird. Aber wenn Dir nicht gefällt, was hier zu lesen ist ~ warum liest du dann? Und weisst du, bei aus -tausch werden oft gegensätzliche Meinungen aus -Ge -tauscht. Wir hatten das gestern erst angesprochen. Das sichtbare und vermeintliche hick hack täuscht oft darüber hinweg, das gegenargumente oft verspätet einsickern können. Und manchmal, da reiben wir uns einfach gern, reibung erzeugt Wärme.. ^^ So what?

      LG,

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    • Hej Harmonie!

      Ich weiß, es gibt auch solche kluge, menschliche Pfarrer .. .. eher die Seltenheit, würde ich sagen.

      Ich bin aufgewachsen mit einem evangelischen Pfarrer, der im Gottesdienst über alles schimpfte, was ihm nicht gefiel. Auch Popmusik .. .. Um konfirmiert zu werden, musste ich betteln gehen für die Glocken, die er sich für „seine“ Kirche wünschte.
      In einem katholischen Gottesdienst sträubt sich in mir alles .. .. ich nehme wahr, wie sich die Menschen mit sich wiederholenden Floskeln als unwürdig bezeichnen und um Vergebung beten .. .. weswegen? Weil sie Menschen sind? Ich könnte dort einfach nur schreien .. ..

      Deine Frage – tut ihr das auch .. .. ich weiß es nicht. Nächstenliebe .. .. keine Ahnung, kommt darauf an, was man darunter versteht. Ich kenne mich noch nicht mal so richtig mit mir selbst aus, auch wenn es allmählich klarer wird, was in mir abläuft. Daran arbeiten, das ist was ich tun kann .. ..

      Und das Aufmerksam-machen-wollen .. .. tja, jeder glaubt er hat recht, nicht wahr?

      Liebe Grüße
      Veron

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  • Hallo Liebe Menschen,

    Ich verbinde die Spiritualität mit allem was ich so Erlebe🙂 , alles ist Spirit als Intensive Lebens Erfahrung, ich kann viele Orte dieser Welt besuchen, viele Religionen kennenlernen, Erfahren, viele Heilige Religiöse Tempeln, Orte besuchen, jede Raumstruktur, jedes Geräusch, jedes Knistern, jedes Lächeln als die gemeinsame Schwingung des Seins Erleben.🙂

    : https://www.youtube.com/watch?v=MbqnYfDg6zI
    : https://www.youtube.com/watch?v=stVsp-cECQ4
    : https://www.youtube.com/watch?v=BBAGHDtPEtQ

    lg,

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  • Hallo Steven,

    also die Frage war „Was“ und nicht „Wieviel“ bekommst Du als Sekundärgewinn!?

    Wenn sich alles was Du weißt morgen schon wieder ändern kann, warum schreibst Du es hier dann auf und präsentierst es als „absolute“ Wahrheit für die Leser deines Blogs? Dann sind es doch eigentlich nur Theorien, die du über das Leben aufstellst.

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    • Hi Besucher,
      Von absoluter Wahrheit kann nicht gesprochen werden, weil wir Morgen vermutlich mehr verstehen, wie heute.
      Es ist meine Wahrheit, die sich für mich als praktikabel erwiesen hat. Wenn sie dir nicht gefällt, dann lies hier bitte nicht.

      Mein primärer Gewinn beim schreiben, liegt in mehr Klarheit und mehr Verständnis für mich selbst, als wenn ich das nicht machen würde. Mein Sekundärgewinn besteht darin, das andere Menschen dadurch profitieren und vielleicht, etwas für sich mitnehmen können. Und dann hätten wir da noch mein strategisches Selbst, dass sich über bisher 3 000 000 Leser freut. Alles andere liegt beim Leser, schreiben kann inspirieren, mehr nicht ..

      lg,

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  • Hallo an alle! Die Dämonisierung der Kirche ist nicht das Ausschlaggebende, auch nicht die Verherrlichung, oder? Sie ist eine selbsternanntes Machtgebäude, welches mit Schlauheit vom Nabel des Menschen Energie absaugt. Wenn in den Apokryphen vom Antichrist die Rede ist, dann ist sie
    ein wichtiger Teil davon. Als Jesus auf der Erde wandelte, hatten selbst die Apostel keinen Tau von was er sprach: eines aber ist Fakt: nicht nur die Persona Jesus, sondern u vor allem die Wahrheit die er bezeugte, war ALLEN ein Dorn im Auge! Sie konnten ihn nicht ertragen, sie konnten Ihn nicht ausstehen. Als Pilatus Jesus vor sich sah, wandelte er sich ständig, war einmal Jesus, dann wieder nicht, war plötzlich Petrus, war Jakobus……alle Wunderzeichen und Taten waren umsonst: denn die Dunkelheit hat das Licht nicht erkannt. Und wenn einige meinen, alles ist Teil des „Spieles“ der Bewußtwerdung…………Was wir heute „spielen“ ist ein miserables, gemeines Theaterstück: wir glauben dass wir in der Liebe stehen: Schaut doch mal aus dem Fenster: was hat der Mensch angerichtet!!!!Der Teufel kleidet sich in Millionen Gewändern und Gesichtern und gibt sich als Heilbringer aus. Alles was hier „gespielt“ wird, ist weder Ent-wicklung noch Bewußtsein, es ist
    genau das Gegenteil der Fall: Selbstbetrug!!

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  • Natürlich sind wir das selber!!SPIEGELGESETZ! Gesetz der Anziehung, Gesetz der Resonanz……es gibt hunderte, tausende Gesetze im Universum…..Aber was nützen sie, wenn wir nicht mal die 10 Gesetze (Moses) annehmen und alles dem „anderen“ überlassen, denn „Wir“ sind ja in Ordnung, der „andere“ hat noch Probleme…….Kerstin, was hilft es dir zu sagen, all das ist
    nur in meinen Augen so, weil ich so bin……….während auch deine Welt zugrunde geht. Ich weiß nicht, aber Jesus ist umsonst gekommen: während wir uns eine neue Sprache zulegen um weiterhin die Lüge leben zu können, bricht das Universum über uns zusammen, ohne dass wir einen Schritt nach Vorne gemacht haben…..höchsten die Arroganz nimmt zu, der Stolz und
    dann machen wir einfach mit, können uns auch nicht mehr wehren oder äußern, wenn wir Maschinen geworden sind.

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    • Hi Pako,

      Ich weiß nicht, aber Jesus ist umsonst gekommen: während wir uns eine neue Sprache zulegen um weiterhin die Lüge leben zu können, bricht das Universum über uns zusammen, ohne dass wir einen Schritt nach Vorne gemacht haben…..höchsten die Arroganz nimmt zu, der Stolz und dann machen wir einfach mit, können uns auch nicht mehr wehren oder äußern, wenn wir Maschinen geworden sind.

      Das mag auf viele Menschen zutreffen, jedoch nicht auf alle. Wir machen schon „Schritte nach vorne“, nur halt sehr langsam. Wen interessiert, ob Jesus umsonst gekommen ist? Was ist mit dir? Weswegen bist du gekommen? Was ist mit mir, oder einigen anderen, weswegen sind wir gekommen? Bestimmt nicht, um so weiterzumachen – wir lernen. Jeder einzelne Mensch hat nunmal die Wahl, „die Lüge“ zu leben, oder nicht – sobald es ihm bewusst wird. Was andere tun liegt nicht in deiner Verantwortung, nur, was du tust ..

      lg,

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    • Lieber Pako,

      ich kann nur von mir sprechen, von meinem Verständnis!
      Ich frage mich: warum nimmt die Arroganz, der Stolz, der Egoismus zu??
      Meine Antwort ist: weil die Angst immer grösser wird.
      Um die Herzen sind Mauern gebaut, damit nichts verletzt werden kann.
      Jeder will aufpassen, auf der Hut sein….sich schützen….
      Wovor???? Wovor hat der Mensch Angst? Vor anderen Menschen! Konkurrenzdenken ist konditioniert worden.
      Jeder versucht irgendwie…seine Sachen zu bezahlen, irgendwie durchzukommen…es zu schaffen….Was??? Sein Leben???? Ist das wirklich Leben? Verdient das diese Bezeichnung?
      Und dabei sind ihm alle Mittel recht, egal ob andere dabei über die Klinge springen. Die Angst ist so riesengross, dass unglaubliche Sachen in Kauf genommen werden, nur, um an seinen Lebensunterhalt zu kommen. Und dann ist er auch nicht glücklich, der Mensch. Irgend etwas fehlt. Aber was fehlt?
      Er weiss nicht mehr, wer er wirklich ist!
      Was will er denn wirklich, der Mensch???
      Hast Du eine Ahnung, was fehlt und was wir wirklich wollen und wer wir wirklich sind??

      Das Universum bricht bestimmt nicht zusammen, aber es organisiert sich neu.
      Kosmos heisst Ordnung.
      Und es macht mir ganz schön Angst zur Zeit. Ich war eine gewisse Ordnung gewöhnt, hatte ein Weltbild, an das ich mich gehalten hab. Nun stelle ich fest, dass das gar nicht so ist, wie ich gedacht habe. Gemerkt hab ich es erst deutlich, als der Zusammenbruch da war. Bis dahin bin ich gerannt und hab ständig versucht, alles wieder in die mir bekannte Ordnung zu bringen. Aber das ging nicht mehr.

      Jetzt, an dem Punkt, steht doch eine Entscheidung an:
      Entweder weiter mitmachen oder neue Wege gehen.

      Was zuerst geändert werden darf ist: die Sicht, die Haltung und die Einstellung.
      Wir sind Schwingungswesen. Das haben wir in der Schule nicht gelernt.
      Wir sind selber kleine Universen, die mit anderen Universen kommunizieren, je nach Schwingung.
      Masaro Emoto hat gesagt, wer das versteht, versteht das Leben!
      Ich glaube, er hatte Recht damit.

      Wir haben gelernt, klein und ohnmächtig (ohne Macht) zu sein, uns hilflos zu fühlen.
      Deshalb hat das Spiel so gut funktioniert.
      Es ist aber wohl das ganze Gegenteil wahr.
      Und da beginnt unser Training.

      Liebe und Angst sind die gegenteiligen Kräfte dieser einen universellen Macht.
      Es ist wie beim elektrischen Strom. Wir können ihn nutzen, um zu töten, oder um uns das Leben schön zu machen, Maschinen damit anzutreiben, die unser Leben erleichtern, bereichern.

      Da liegen unsere Aufgaben. wir sind in der Lage, das zu schaffen, sonst hätten wir sie nicht, diese Aufgaben.

      Keiner hat davon gesprochen, dass es leicht werden wird.
      Im Grunde ist das zu verstehen, denn, wenn es leicht wäre, hätten wir diese Reise nicht angetreten. Wir sind Abenteurer. Wenn jeder weiss, wie das Fussballspiel ausgeht, geht keiner mehr hin. Wir lieben Dramen und verfangen uns darin. Wenn Du etwas lernen wolltest und es klappt auf Anhieb, hättest Du kein Interesse mehr.
      Du brauchst kleine Fortschritte, auch mal einen kleinen Misserfolg. Aber das ist alles ok für uns, als Mensch, wenn wir als oberstes Motiv die Liebe haben, also das, was wir tun in erster Linie deshalb tun, weil wir es lieben, das zu tun. Und dann freuen wir uns, wenn wir wieder einen kleinen Schritt mehr Durchblick haben.
      Derzeit wird meist das, was getan wird, deshalb getan, weil es Geld bringt. Aber es scheint immer weniger zu werden und die Anstrengung wird immer grösser.

      Wir werden keine Maschinen, wenn wir das nicht wollen, wenn unsere Absicht klar formuliert ist und der Fokus darauf bleibt!!!!
      Wenn er nicht darauf bleibt, fangen wir von vorn an oder wir haben für dieses Mal verloren.

      So sehe ich das, Pako, das ist mein Erleben derzeit.

      Liebe Grüsse von Kerstin

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      • Guten Morgen, liebe Kerstin!

        Das hast Du großartig ausgedrückt, danke dafür.

        Alles Liebe von Angela

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        • Liebe Angela,

          unsere Angst macht uns „eng“. Wir können die unendliche Vielzahl der Möglichkeiten nicht mehr sehen, Wir meinen, wir müssten uns bewaffnen und notfalls draufhauen und töten.
          Unsere Liebe macht uns weit und entspannt uns. Sie lässt uns vertrauen und hilft, Möglichkeiten zu sehen. Das ist die wahre Erweiterung des Bewusstseins und letztlich das Erkennen von dem, der wir wirklich sind.
          Da ist dann wirklich der Raum für die Unendlichkeit von allem.

          Ja, soweit die Theorie.
          Nun ist aber die Angst immer noch da.
          Und Jesus wurde auch ans Kreuz genagelt, obwohl er soviel Gutes getan hat.

          Die Erkenntnisse sind da. Aber wie können wir jetzt den Bogen kriegen???
          Wie setze ich das in meinem Leben um, egal, was mir die so genannte Realität spiegelt?

          Es sind unsere Worte, die unser Denken und unser Tun bestimmen.
          Daraus machen wir die Geschichten und demzufolge unser Leben und Erleben.

          Wenn wir neue Worte finden, neue Geschichten „ausdenken“, neue Überzeugungen verinnerlichen…
          könnten wir auf eine neue Realität hoffen???

          Liebe Grüsse von Kerstin

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          • Liebe Kerstin!

            Zitat: “ …Wenn wir neue Worte finden, neue Geschichten “ausdenken”, neue Überzeugungen verinnerlichen…
            könnten wir auf eine neue Realität hoffen??“….

            Ich denke, neue Worte oder Geschichten können unsere Realität nicht verändern, sie werden nur das Altbekannte in einer neuen Version wiederholen und mit einem neuen Etikett versehen. Gerade die Menschen, die am meisten von Liebe sprechen, die meinen, dass Jesus auf die Welt gekommen ist um die Botschaft von Liebe und Brüderlichkeit zu bringen, haben das größte Blutvergießen veranstaltet. Und dabei ging es meistens um Worte, die waren ihnen so wichtig. Das Wort Liebe war für sie wichtiger als die Liebe selbst.

            In meinen Augen wird uns nur ein radikal neues Bewusstsein voranbringen und Ängste abbauen. All das Wissen um eine neue Realität ist ja da, es kommt nur darauf an, sich selbst zu beobachten, seine Beweggründe, seine Handlungsweisen usw. den Grad der Übereinstimmung mit dem, wovon man wirklich überzeugt ist , und zwar ohne Selbst-Verurteilung. Nur genau hinschauen. Und wenn man dann ehrlich zu sich selbst ist, ist es einem auch nicht mehr möglich, all die Spiegelbilder im Außen zu verurteilen.

            Zitat: “ .. Und Jesus wurde auch ans Kreuz genagelt, obwohl er soviel Gutes getan hat….“

            Jesus war für die Ego´s seiner Zeit einfach zu gefährlich, er sprach sich für eine Souveränität aus, die die Herrschenden nicht zulassen konnten.
            Das würde auch heute noch genauso sein, vielleicht mit den subtileren Mitteln des Lächerlich-Machens.

            Liebe Grüße von A n g e l a

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            • Liebe Angela,

              Danke für Deine Antwort!
              Meine Interpretation und mein Verstehen sieht so aus:

              Geschichten sind aneinandergereihte Worte, die wiederum aus aneinandergereihten Buchstaben bestehen.
              Jede Geschichte hat ihre Schwingung, ihre Energiefrequenz.
              Jedes Wort hat seine Frequenz und jeder Buchstabe ebenso.
              Je nachdem, wie es zusammen gereiht wird, entsteht noch eine Eigenfrequenz.

              Am Anfang war das Wort.
              Und das Wort war bei Gott.
              Und das Wort war: es werde Licht!

              Gott = Liebe = Licht = unser innerster Wesenskern, die höchste Kraft im Universum
              Licht = Erkenntnis (etwas wird beleuchtet und erkannt)

              Das Wort kann zerstören und töten oder aufrichten und erheben.
              Es ist soo unglaublich machtvoll!

              Es ist wie mit dem elektrischen Strom, der so oder so angewandt werden kann, oder wie mit dem Messer, dass ich nutzen kann, um zu töten oder um das herrlichste Essen zu bereiten, dass uns alle nährt.

              Alle Gedanken sind Worte aus dem unendlichen Feld aller Möglichkeiten.
              Wir haben die Gedanken übernommen und dann geglaubt, dass es unsere eigen sind.
              Wir haben sie verteidigt, uns gegenseitig erzählt, was Realität ist.
              Wir haben unsere Angst nicht gespürt.
              Die Angst hilft uns aber, zu erkennen, was gar nicht stimmt. Sie schützt uns.

              Imagination regiert die Welt. (Napoleon).

              Liebe Grüsse von Kerstin

              Gefällt mir

  • Hallo Liebe Menschen,

    Vielleicht wenn man nichts mehr zu sagen hat, wenn man sich selbst nichts mehr zu sagen hat, dann könnte man in innerem lauschen, die Melodie ihren freien lauf laufen lassen, man fühlt sich innerhalb und außerhalb als eins & grenzenlos das ist es woran wir solange suchen aber nicht finden können, weil es……….keine Antwort auf das gibt was es ist……….aber es ist da, es war schon immer da………..wir nennen es Bewusstsein………….aber es ist nicht nur Bewusstsein sondern Bewusstsein mit Liebe die unendlich ist…………die Liebe & Bewusstsein können wir nur zum teil als das ganzes Begreifen………….aber die Unendlichkeit erscheint uns ungreifbar wie diese Melodie………….wir sagen dann nur………….es ist so Wunderschön…………und erstarren wortlos im staunen……….aber begreifen noch immer nicht was wir sind……….

    : https://www.youtube.com/watch?v=oFBbRV6wN24

    lg,

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  • Liebe Kerstin! Auch ich DANKE Dir für deine Klarstellung! Nur in Liebe und Verständnis lösen sich auch bei mir die Fragen. Alles liegt im eigenen Inneren …verborgen, zugeschüttet. Doch jeder Tag ist NEU, das ist das große Geschenk! Und VERSTEHEN, muß ICH selbst. Der „Andere“ soll und ist ein Freund, den ich mit Respekt Begegne. Danke auch Steven!

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    • Lieber Pako,
      ich hab bei mir die Erfahrung gemacht, dass ich nur in Entspannung gut bin und in Liebe, Respekt und Verständnis zu mir selbst (dem kleinen Ich in mir, das Kind, das schreit). Es braucht zuerst Beruhigung und die Stimme „der Mutter“, dem grossen Ich, das sagt: Du darfst Dich jetzt entspannen. Ich bin bei Dir. Alles ist gut….
      Wenn das Kind ganz ruhig und entspannt ist, geht es besser.
      Schreien wir es an, hat es noch mehr Angst und blockiert weiter.

      Liebe Grüsse von Kerstin

      P.S. „Der Andere“ ist nur ein anderes „Du“.

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  • Dieser Beitrag entspricht in etwa der Massenpsychologie der Zeugen Jehovas. Esoterik ist auch nur eine weitere Religion vom Mann im Mond.

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