Wer bin ich?

freude

geschrieben von Steven Black:

Das ist ne interessante Frage, nicht? Und es gibt viele Antworten darauf. Im Grunde dreht sich alles, was in unserer Welt passiert und immer schon passiert ist, um diese Frage. Die Menschheit insgesamt hat irre viel Modelle und Konzepte erschaffen, um sich die Welt und sich Selbst darin zu erklären. Gut, da waren einige krasse Fehldeutungen dabei, was einiges an Problemen hinzufügte, die wir hier so haben. Aber welche Themengebiete wir auch verwenden, ob nun Politik, Wissenschaft, Religionen undsoweiter, letztendlich stand dahinter immer die Frage: Wer bin ich und was ist die Welt, in der ich lebe? Und wir haben halt Antworten kreiert, die den Kontext an Entwicklung und Verständnis, hinsichtlich dieser Frage, in allen Systemen spiegelte.

Es gab Zeiten, als die große Mehrheit auf dem Planeten der Ansicht war, völlig unwürdige Geschöpfe zu sein und die Opfer von Umständen, denen sie hilflos ausgesetzt waren. Das führte zu der Kreation eines strafenden, zornigen Gottes, den man fürchten und dem unbedingt Gehorsam entgegengebracht werden musste. Man kann jetzt natürlich anführen, dass die alten Annunaki diese Gottversion den Menschen aufoktroyierten, aber der Punkt ist, es wurde einfach und schnell geglaubt. Letztlich sind diese Wesen von genau dieser Einstellung angezogen worden – “ich bin nicht würdig”. Und so haben die Annunaki sich eingeladen gefühlt, um hier mitzuspielen und sie züchteten sich später menschliche Nachfolger heran, die mit ihrem Blut verbunden sind.

Es hat immer auch Menschen gegeben, die sich nicht für besonders unwürdig befunden haben und sich daher als Herrscher, Könige und andere Führer aufschwangen. Die die anderen als Kanonenfutter für ihre Eroberungskriege und als mehr oder weniger freiwillige Sklaven benutzten. Wenn die insgeheime Überzeugung im Menschen vorherrscht, dass die Welt im allgemeinen schlecht ist, dass man Selbst hilflos und ein armes Opfer ist, dann wird man Umstände generieren, welche diese Überzeugungen bestätigen. Und je mehr Menschen solche Überzeugungen hegen, desto mehr “Beweise” gibt es dafür und desto mehr Unterdrückung, mehr Schwierigkeiten und Probleme wird man finden. Man findet immer, was man sucht.

Das bedeutet überhaupt nicht, die Welt sei schlecht, oder die Herrscher und Führer seien alle böse. Lassen wir einfach mal alle gut/böse Konzepte beiseite und sehen wir, was wirklich dahinter steckt: Es ist eine Dynamik zwischen vielen sogenannten Menschen, die unterschiedliche Grade an Schöpferbewusstsein haben.   

Wie imagebitte, hab ich mich grade verhört? Ein Mr. Rothschild, Rockefeller, Politiker/in XYZ oder wie sie alle heißen, besitzen Schöpferbewusstsein? Ja HimmelOarschundZwirnnochmal, wo denn bitte schön? Okay, jetzt beruhigen wir uns mal wieder etwas – schau, magst ein Blümchen? Nein? Okay, dann halt nicht ..

Die Rede war von unterschiedlichen Graden an Schöpferbewusstsein, nur weil das Wort Schöpfer darin vorkommt, ist nicht Gottähnliches Verständnis damit gemeint. Auch du bist ein Schöpfer, ich, du, jedermann/frau, die auf diesem Planeten herumwuseln. Und nein, das bedeutet nicht, dass wir auch nur irgendein Unkraut manifestieren könnten. Es gibt da keine Magic oder leichte Zaubersprüche – es ist nicht mal besonders glamourös. Wie kürzlich schon mal erwähnt:

Abracadabra – der Mensch kreiert, wie er denkt, wie er spricht und wie er handelt. Wenn wir unseren Schattenseiten, unseren verdrängten Inhalten und inneren Personen nicht begegnen, dann können wir keine Klarheit im Denken haben, dann glauben wir oft nicht, was wir sagen und wir handeln nicht, wie wir reden und denken. Gedanken und Worte sind eine reale Kraft, vor allem, wenn wir selber glauben, was wir denken und sagen.

So einfach, aber manchmal so schwierig umzusetzen. Wenn also Leute glauben, es müsse eine spirituelle oder religiöse Hierarchie und eine Autorität geben, jemand, der für sie mit “Gott” spricht, oder ihnen sagt, was Gott so denkt und von ihnen möchte, dann wird es nicht lange dauern bis jemand auf den Plan tritt, um genau so was zu präsentieren – wie etwa Kaiser Konstantins Rolle, bei der Schöpfung der katholischen Amtskirche und der Rom damit zum Zentrum des christlichen Machtanspruchs machte. image

Und ja, Folgerichtig muss Mensch in der Kirche auf die Knie gehen und “Oh Herr, ich bin nicht würdig  ..“ sagen, wenn der Priester zur Kommunion ruft und das “Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt”, den Leuten präsentiert. Pfff, Sünde der Welt – so ein Schmarrn!

Was die Amtskirche und ihre Führerschaft gemacht haben ist nichts anderes, als das sie ein Bedürfnis erfüllt haben. Das mag ihnen vielleicht nicht bewusst sein, und es spielt zumindest in diesem Zusammenhang keine Rolle, wie sehr sie ihre Funktion missbraucht haben, aber letztlich füllten sie ein Vakuum und stillten das Bedürfnis von vielen Menschen nach Orientierung, nach einem Halt in einer unsicheren Welt, samt dem ganzen künstlichen Regelwerk, welches dazu aufgestellt wurde und inklusive absurder Theorien, um den Machtanspruch zu untermauern.

Die menschliche Welt und ihre Entwicklung ist eine Gemeinschaftskreation, die innerhalb des Denkens, Fühlens und der Handlungen all der Menschen und der Dynamik, die sich dabei entwickelt entstanden ist und weiterhin so kreiert wird. Und es ist die ultimative Demokratie, denn die überwiegende Mehrheit der Menschen, ihre Ängste, Hoffnungen, Glaubensmuster und weißderGeier noch alles, prägt die äußeren Umstände, in denen wir dann alle leben müssen. Wenn die Mehrheit sich dafür entscheidet in Abhängigkeit, oder in Gleichgültigkeit zu leben, im Glauben, dass man selber eh nichts zu sagen hätte, oder wenig zur Gesellschaft beizutragen habe, tja, dann kriegt man was man sich “bestellt” hat. Die innere Überzeugung bestimmt die Wirklichkeit, die Resonanz in unserem Inneren bestimmt die Erfahrungen, die wir anziehen.

Mit welchem Fokus schauen wir auf die Welt und uns Selbst?

Sieht man sich nur mehr bedroht von irgendwelchen Gefahren, oder kann man auch die Schönheit des Lebens sehen, die trotz aller Umstände, ebenso und ständig präsent ist? Gibt es nur mehr korrupte Banker, Krieg, Hass und Gewalt, oder hat man die innere Stärke entwickelt, dass man um diese Dinge zwar weiß, aber sich sein Leben davon nicht versauen lässt?

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Solange die Masse Führer braucht, werden sie diese bekommen, inklusive der Ent-Täuschung und dem Verlust der Illusion, dass das persönliche Vertrauen in eine Führung meist nicht gerechtfertigt ist. Das Vertrauen ent-täuscht wurde ist hilfreich, auch wenn es zuerst weh tun mag. Aber es befreit den Einzelnen von der Idee, dass jemand anderer im Außen mehr für dich tun würde als du selbst. Wenn wir kollektiv zulassen, dass Dinge, die für uns alle wichtig sind delegiert werden und wir uns persönlich nicht mehr drum kümmern, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir die Rechnungen dafür präsentiert bekommen.

Was ist Schöpferbewusstsein?

Und natürlich  hat ein Mr. Rothschild oder Rockefeller Schöpferbewusstsein, und sie wenden es aktiv an – viel mehr als eine große Mehrheit von Menschen es tut. Diese Typen kreieren ihre eigene Realität viel effizienter, klarer und gezielter, als die meisten von uns. Sie wissen was sie wollen und wie sie es auch bekommen. Sie sind Meister darin, materielle Schöpfungen in Gang zu setzen und zu kreieren. In den letzten Jahren ist viel über diese Leute bekannt geworden, was sie so alles angestellt haben. Aber ist uns eigentlich bewusst, dass wir ohne diese “Rothschild und Co.” Leute keine Eisenbahnen, keine Autos, keine Post, keine Autobahnen, keine Flugzeuge, keine Gottverdammte gesellschaftliche INFRASTRUKTUR hätten?

Man kann ihnen sicherlich viel vorwerfen, oder auf welche Weise sie ihre Ziele durchgesetzt haben. Aber sie hatten zumindest Visionen, die sie unnachgiebig verfolgt haben, sie bauten die Strukturen unserer Welt – kein kleines Unterfangen. Ihre Frage nach “Wer bin ich” haben sie mit “Ich bin ein Erbauer” beantwortet. In dieser Hinsicht könnten wir von denen einiges lernen.

imageWer bin ich und was ist die Welt, hat zu unendlichen Versuchen und Vorstellungen geführt, um uns selber zu erklären, wer wir sind – meistens hat es uns halt “erklärt”, was wir eben nicht sind. Unter anderem ist es zu der lustigen Idee gekommen, dass die Welt eine Scheibe sei und Mensch an ihrem Ende irgendwo einfach runterfallen würde. Aber das ist okay, einiges hat funktioniert, vieles überhaupt nicht – so we try again ..

Wir alle sind Schöpfer, wie wir unser Leben kreieren – da sind halt einige Meister im Nichtstun, Meister im Opfer sein, Meister im verdrängen, Meister von Abhängigkeiten und Meister der Würdelosigkeit geworden. Das ist ebenfalls eine Suche und Beantwortung von “Wer bin ich” gewesen. Irgendwann wird man schon entdecken – okay, ich bin kein Oper, nicht würdelos, etc. – aber das muss man selber herausfinden. Und dazu muss man es durchleben. Schöpfer sind kreativ und haben eine Idee und erschaffen dann die Umstände dazu, was unbewusst, oder sehr bewusst geschehen kann. Die Art und Weise wie, oder was erschaffen wird, hängt von dem persönlichen Fokus des Einzelnen ab, wie er darüber denkt, fühlt, spricht und wie aktiv und klar er diesbezüglich handelt.

Seit der sogenannten “Aufwachphase” zwischen den 1990 er Jahren und jetzt, sind ein paar neue Ideen und Vorstellungen von “Wer bin ich” hinzugekommen. Ich bin vom Orion, den Plejaden, ich habe eine Mission,  etc.etc. All diese Ideen und Möglichkeiten haben nicht viel genutzt, aber durchaus viel Verwirrung gestiftet. Es kann zwar deine Sicht auf dich Selbst etwas erweitern, aber für dein Leben im hier und jetzt ist es meist wenig hilfreich. Viele haben ihre politischen bzw. sonstigen Führer, oder Idole einfach ausgetauscht und haben entweder die Erzengel, aufgestiegene Meister – Jesus hatte auch ein Comeback, oder sonst ein Angebot aus dieser Palette wahrgenommen, dem man folgen kann.

Schaut man sich so manches Channeling und Diskussionen dazu an, spiegelt sich die altbekannte Kritiklosigkeit atemberaubend wieder, mit der sie inhaliert werden. Oder der Stumpfsinn(ja, ich werte), mit dem beispielsweise ein Ben Fullford hausieren geht, obwohl er seit Jahr und Tag, nichts anderes als die Erwartungshaltungen der Menschen bedient und ausnützt. So oft wie er die Elite, Kabale, Illuminati entmachtet, verhaftet und gefangen gesehen oder sonst wimageelches abstruses Zeug, schriftlich darüber fabriziert hat, dürfte es die nicht mal bis in die vierte Generation mehr geben. Aber was erzählt uns ein nüchterner Blick in die Welt? Öhm – ja genau ..

Dann hätten wir noch einen Eckehardt Tolle, einen D.S. Barron, oder Swami sowieso ..

Es liegt mir fern, einen Tolle oder Barron schlecht zu reden. Ich bin selber ein begeisterter Leser von D.S. Barron, und ich lese auch Channelings – aber erlaube mir meine eigenen Ansicht dazu. Wir haben alle einen inneren “Bullshit Detektor”, den sollten wir auch nutzen. Alles kann hilfreich sein, und es gibt konstruktive Channelings, die Frage ist, wozu nützt du das? Um kritiklos alles zu Glauben, oder weiter mitzudenken und zu erweitern? Gibt man seine Kraft an “Erleuchtete” oder irgendwelche Meister ab, ohne wirklich zu wissen, aus welcher Ecke sie kommen, benützt man Worte dazu, um andere mit “seinem” Wissen zu “erschlagen”, oder versucht man etwas davon umzusetzen?

Es ist toll, dass einige Leute vorausgegangen sind und dass man an deren Ideen, wer man sei partizipieren kann. Aber in allen Schriften, Erkenntnissen oder Sichtweisen finden sich Widersprüche, unklare Aussagen, Behauptungen, wenn man sie etwas kritisch durchleuchtet. Und die meisten Erleuchteten haben unterschiedliche Betrachtungsweisen.

Wie kommt es dazu? Sollten die nicht alle dasselbe sagen? Nein, weil es ihre ganz persönliche Erkenntnis, ihre eigene Schöpfung von “Wer ich bin” ist. Es gibt nicht so etwas, wie eine letzte Wahrheit, die für alle Menschenwesen gilt. Möglicherweise gibt es eine Art übergeordnete Wahrheit, die für jede Seele zutrifft, aber erfahren, verwirklichen und erleben muss man die trotzdem persönlich. Jeder einzelne von uns ist ein Unikat innerhalb der Vielfalt und so verschieden dürften auch die Erfahrungen sein, die jeder dabei erlebt. 

Und so gibt es eigentlich auch niemanden, der uns sagen kann, wer wir sind oder wohin wir gehen sollten. Wir können uns nicht von anderen sagen lassen, wer wir sind. Das müssen wir letztlich für uns Selbst und aus uns Selbst herausfinden. Wir können uns Stücke von Erkenntnissen anderer heraussuchen, mit denen wir in Resonanz gehen, wir können einzelne Perlen und Hinweise für uns finden und Hilfe für den Weg anfordern, aber gehen und unsere eigene, ganz persönliche Wahrheit, wer wir sind – das müssen wir persönlich entdecken. Es gibt nur eines, was man eine sogenannte Mission nennen könnte – komm zu dir Selbst zurück. Hör auf, anderen mehr zu Glauben als wie dir selbst und deinen Empfindungen.

imageVielleicht wird es Zeit mit dem suchen aufzuhören und in uns Selbst hineinzulauschen. Wir sind jetzt in einer Zeit angekommen, wo wir die Frage – “Wer bin ich” – zu “Wer kann ich sein” umformulieren können. Was könnte die beste Version eines Menschen sein, die ich mir vorstellen und die ich auch umsetzen kann? Die Möglichkeiten dazu sind unendlich, aber um da auch wirklich hinzukommen, das erfordert etwas Arbeit. Eine Politik der vielen kleinen Schritte, nein, nix glamouröses dabei. Einfach neue Wege gehen. Jeder von uns kann das, weil wir schon viele Wege gegangen sind.

Wenn man das wirklich tun will, dann wird man sich all die verdrängten Themen und Schatten seiner Kindheit und der darauffolgenden Anhängsel anschauen müssen, die wir bisher als Gepäck durchs Leben mitgeschleift haben. All die Machtabgabe, das nicht würdig sein, den Opferglauben, die Ansichten einer imperfekten Welt, den komplizierten Geschichten unseres Lebens, liegen den Traumen, dem Leid und dem Schmerz unserer frühesten Lebenszeit und der damals gemachten Erfahrungen zugrunde. Dort liegen die Auslöser von mentalen, emotionalen und sogar körperlichen Ungleichgewichten, die aufgrund von Resonanzbasierten Folgeerlebnissen verstärkt wurden. 

Mache ich keinen Frieden mit meinen unerlösten Geschichten und Aspekten, dann kann ich “Wer kann ich sein”, gar nicht anders beantworten als “ein verletztes, ängstliches Kind, dem Geborgenheit und Liebe fehlt”. Unerheblich wie alt ich an Menschenleben bereits hinter mich gebracht habe, dieser Kind Aspekt steckt in uns allen – wie könnte es auch anders sein? Missbrauch und der Mangel an Liebe ist das größte Thema auf dem Planeten. Und das sollte angeschaut und integriert werden. Dadurch übernimmt man die Verantwortung und kann eine tiefere Beziehung mit sich Selbst eingehen.

Die Beziehung mit sich Selbst stärkt man weiter mit einem wirklichen Ankommen, im physischen Körper. Wenn wir den Weg gehen wollen, vor den uns unsere Seele gestellt hat, dann müssen wir die emotionale, geistige und körperliche Balance wieder herstellen. Ansonsten sind wir gezwungen, immer wieder dieselben Fehler und Irrtümer zu begehen, in die gleichen Verstrickungen zu rennen und jedes Mal wieder wegzulaufen – was alles eine Menge an Energie verbraucht und dabei geben wir unsere Kraft ab. Ich weiß das ganz genau, ich bin in meinem Leben lange genug vor mir selbst weggelaufen – und es hat trotzdem nicht funktioniert. Das einfachste was wir machen können ist tatsächlich eine Beziehung mit uns Selbst einzugehen.

Aber so schwierig in meinen jüngeren Jahren, ich habe eine Beule nach der anderen kassiert, bis ich das endlich kapiert habe, dass man da nicht darum herum kommt. Mein strategisches Selbst war ein so effektives Abwehr –und Verteidigungssystem, das musste erst durchbrochen werden. Und ich kann das wirklich nur jedem empfehlen, lass dich auf dich Selbst ein und integriere deine Vergangenheit und deine Schatten.

Was sich hier relativ flüssig und leicht lesen lässt, bedeutet weder, dass ich mit besonderer Weisheit geschlagen wäre, oder dass ich, was hier beschreiben wird, schon komplett leben könnte. Nein, es bedeutet nur, dass ich den Prozess verstanden habe, der mich zur inneren Freiheit führt. Und das ist meine Wahrheit, und meiner Version von “Wer kann ich sein” zu folgen. Ich übe noch, ich stolpere und falle bei der Umsetzung manchmal wieder aus dem Gleichgewicht. Aber ich stehe immer wieder auf und mache dann weiter. Worte sind billig, sie umzusetzen ist beträchtlich schwieriger.

Den Teil in mir, der schreibt, muss man sorgfältig von dem Teil, meinem Haupt-Ich trennen, welches durch seinen Alltag geht. Der Schreiber in mir zapft aus einer Quelle, die viel mehr Plan hat und mir ständig Herausforderungen vor die Füße schmeisst, wo ich durchaus Mühe habe sie zu bewältigen. Viele Schritte bin ich schon gegangen und viele werden noch folgen. Für mich gibt es keine Alternative dazu, wenn man diesen Weg anfängt, gibt es kein zurück mehr.

Wenn einige meiner Sätze den/die LeserIn erreichen können, dann freue ich mich darüber. Aber nur du selbst kannst in deinem Leben etwas ändern, nichts und niemand kann oder wird es dir abnehmen. Jeder ist für seine Entwicklung und Wachstum persönlich verantwortlich. Aber hey, vergesst das Leben und das Lachen dabei nicht.

Until next time same station ..

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Quellennachweise:

https://stevenblack.wordpress.com/2015/04/26/menschendiamanten/

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@Steven Black

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130 Kommentare

  • Hallo Steven,

    vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag. Du schaffst es mal wieder in deiner unnachahmlichen Art auf den Punkt zu bringen. Man merkt wirklich, dass du dich über lange Zeit mit dem Prozess der Transformation beschäftigst und es dem entsprechend schon Früchte trägt.
    Du sagtest:“ Vielleicht wird es Zeit mit dem suchen aufzuhören und in uns Selbst hineinzulauschen. Wir sind jetzt in einer Zeit angekommen, wo wir die Frage – “Wer bin ich” – zu “Wer kann ich sein” umformulieren können. Was könnte die beste Version eines Menschen sein, die ich mir vorstellen und die ich auch umsetzen kann?…“
    Ich finde es entscheiden für unsere Entwicklung, wenn nicht nur schauen an welchen inneren Blockaden wir leiden und versuchen durch Transformationsarbeit in den Griff zu bekommen, sondern auch wenn wir uns selbst-reflektieren. Das heißt regelmäßig zu schauen ob das eigene Verhalten angemessen ist, und es auch zu ändern, wenn es nicht der Fall sein sollte. Das betrifft vor allem das Verhalten zu unseren Mitmenschen. Wenn wir unsere Mitmenschen versuchen immer mit tiefster Liebe und Respekt zu behandeln, und gleichzeitig die innere Arbeit verrichtet wird der Transformationsprozess erheblich beschleunigt. Man kann noch soviel Transformationsarbeit machen, wenn man sich verhält wie ein Elefant im Porzelanladen aber eine Heilung wird dann nicht in Sicht sein..

    Liebe Grüße
    Andi

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    • Hi Andi,
      Herzlichen Dank für deine Anerkennung!

      Ich finde es entscheiden für unsere Entwicklung, wenn nicht nur schauen an welchen inneren Blockaden wir leiden und versuchen durch Transformationsarbeit in den Griff zu bekommen, sondern auch wenn wir uns selbst-reflektieren. Das heißt regelmäßig zu schauen ob das eigene Verhalten angemessen ist, und es auch zu ändern, wenn es nicht der Fall sein sollte. Das betrifft vor allem das Verhalten zu unseren Mitmenschen.

      Ja, du sagst es, das Leben selbst und wie wir damit umgehen, zeigt uns immer, wo wir stehen. Ich kann Respekt für die Mitmenschen empfinden und dass jeder sein Leben leben muss, wir er es tut, aber ich muss nicht jeden mögen. Ich kann den Weg der Seele sehen, aber der Mensch kann mir trotzdem auf die Nerven gehen.
      Ich versuche den Elefanten zu sehen und dem Porzelan aus dem Weg zu gehen .. ^^

      schönes Wochenende,🙂

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  • In welches Selbst sollen wir lauschen???
    Welche „Selbste“ sind bis jetzt bekannt?
    Lauschen wir in diese „Selbste“, die wir hier in diesem Erdenleben meinen, „identifiziert“ zu haben?

    Pöhse Fragen?!

    Trotzdem
    ganz liebe Grüsse von Kerstin

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    • Hi Kerstin,

      In welches Selbst sollen wir lauschen???
      Welche “Selbste” sind bis jetzt bekannt?
      Lauschen wir in diese “Selbste”, die wir hier in diesem Erdenleben meinen, “identifiziert” zu haben?

      Gute Fragen ..
      Grundsätzlich sollten wir allen Teilen zuhören, aber man darf da keinen Saustall zulassen. Wie ich oftmals sage, es braucht eine Art Familienoberhaupt, ein halbwegs stabiles Ich, welches die Führung über die innere Familie übernimmt – das kann man entwickeln. Aber was das lauschen betrifft, ist natürlich schon jenes Selbst gemeint, was uns mittels Impulsen und Intuition versucht zu lenken – diese dünne, leise Stimme in uns allen, auf die wir oft viel zu wenig hören.

      lg,

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      • Danke für Deine Antwort, lieber Steven!
        Und natürlich Danke für Deinen tollen Artikel!!!

        Wieder eine Möglichkeit mehr, den Mysterien und Geheimnissen unseres Seins auf den Grund zu gehen.

        -Grundsätzlich sollten wir allen Teilen zuhören, aber man darf da keinen Saustall zulassen. Wie ich oftmals sage, es braucht eine Art Familienoberhaupt, ein halbwegs stabiles Ich, welches die Führung über die innere Familie übernimmt – das kann man entwickeln.-

        Meinst Du damit die „innere Autorität“?
        Ein stabiles „ich“ ist doch lediglich ein konditioniertes Etwas, ausgerichtet auf die äusseren Gegebenheiten, oder?

        -Aber was das lauschen betrifft, ist natürlich schon jenes Selbst gemeint, was uns mittels Impulsen und Intuition versucht zu lenken – diese dünne, leise Stimme in uns allen, auf die wir oft viel zu wenig hören.-

        Ist damit die leise Stimme des Herzens gemeint, die so leise spricht, solange noch nicht alles sein darf?
        Solange, wie die Schatten noch als böse Schatten und nicht als Teile, die unter bestimmten Umständen in Erscheinung treten können, identifiziert und gewürdigt sind?

        Die Stimme des Herzens ist die Verbindung zur Urquelle, die reine Liebe ist und nichts anderes als Liebe denken, sagen und tun kann. Sie ist das, womit wir uns wirklich wohl fühlen, der Frieden, die Sicherheit, Geborgenheit, die Annahme, von dem, was ist, um dann eine neue Wahl, eine neue Entscheidung treffen zu können.

        Die Herzen sind zu, weil die Angst vor dem eigenen Schmerz so gross geworden ist. Niemand hat mehr gewagt, dort hin zu sehen…Die Angst ist so gross!
        Es geht um Gefühle und um fühlen. Es geht darum, zu sehen, was Gefühle wirklich sind: Energien, die uns nicht töten, wenn sie gefühlt werden dürfen. Energien, die uns vernichten, wenn wir sie weg drücken. Energien, die uns schweben lassen oder kriechen lassen.

        Nikola Tesla sagte: Wenn Du das Universum verstehen willst, dann denke in Kategorien wie Energie, Frequenz und Vibration!

        Der Mann hat Grosses vollbracht, Dinge geschaffen, bei denen die Wissenschaftler heute noch grübeln und staunen!

        Wo ist das Lachen geblieben, die Leichtigkeit? Die Berührung, das Zulassen…Das, was wir so nötig brauchen, um uns zu erheben und zu leben!?
        Es ist weg, weil wir einfach nur noch funktionieren wollten. Weil wir glaubten, das müsse so sein.
        Wie lange wollen wir daran noch festhalten? Was macht es mit uns, dass wir so daran festhalten? Was gibt es uns, ausser der Erfahrung, dass wir hilflos und machtlos sind?

        Wieso sagen alle, die das Jenseits erlebt haben: da war es herrlich1 Ich freue mich, wenn ich wieder da hin darf. Das ist der Himmel, das Paradis.?
        Weil dort diese bedingungslose Liebe und das Verständnis war, nachdem sich auf der Erde alle so sehr sehnen.
        Und wieso bekommen wir das hier noch nicht auf die Reihe? Was steht dem im Weg???
        Eine Vorstellung???
        Welche könnte das sein?

        Im „Hardcor Zen“ steht: Alle wollen das Paradis. Aber es ist genau hier. Mach es zu Deiner Hölle oder zum Paradis. Du hast die Wahl!

        Liebe Grüsse von Kerstin

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        • Hi Kerstin,

          Ein stabiles “ich” ist doch lediglich ein konditioniertes Etwas, ausgerichtet auf die äusseren Gegebenheiten, oder?

          Das finde ich etwas zu vereinfacht, klar, wir haben dieses konditionierte strategische Selbst, aber das ist nicht alles. Wir haben auch eine authentische Stimme in uns, die wir halt nur selten zulassen. Wir sind, sozusagen, nicht nur Bürger zweier, sondern vieler Welten. Was benötigt wird ist eine Balance zwischen strategischem Selbst und dem authentischen Anteil in uns – auch dieses „konditioniertes Etwas“ wird gebraucht. Wir können nichts einfach so entsorgen, alles ist Teil von uns – das strategische Selbst bildet sich nach und nach von selbst zurück, wenn es nicht mehr gebraucht wird – und wir fähig sind, mehr authentisch zu sein. Das Ich, oder Ego, ist einfach nur eine Beschreibung für die selbstreflektierende Beziehung, die wir mit uns selbst haben.

          Ist damit die leise Stimme des Herzens gemeint, die so leise spricht, solange noch nicht alles sein darf?
          Solange, wie die Schatten noch als böse Schatten und nicht als Teile, die unter bestimmten Umständen in Erscheinung treten können, identifiziert und gewürdigt sind?

          Die Stimme des Herzens ist die Verbindung zur Urquelle, die reine Liebe ist und nichts anderes als Liebe denken, sagen und tun kann. Sie ist das, womit wir uns wirklich wohl fühlen, der Frieden, die Sicherheit, Geborgenheit, die Annahme, von dem, was ist, um dann eine neue Wahl, eine neue Entscheidung treffen zu können.

          Äh, Kerstin, das ist eine Fangfrage .. ^^
          Okay, im Ernst – ich weiß, in der esoterischen Gemeinde wird gerne vom Herzen und seiner Verbindung zur Urquelle gesprochen. Und ich weiß, das Herz ist wichtig, aber alle feinstofflichen Körper und Chakren empfangen ebenfalls Signale von der Quelle, vom Schöpfer (was auch immer, der Name ist nicht so wichtig) und haben damit eine Verbindung dahin. „Das Herz“ ist in dem Fall eine Metapher für den Emotionalkörper, da es um Gefühle und das Fühlen geht, sowie auch fürs Herzchakra. Die Menschen fühlen nicht, weil es viele Blockaden gibt und so spüren sie sich nicht wirklich. „Die Quelle“ ist nicht nur Liebe, sie ist alles und alle Entsprechungen, die wir in diesem Leben haben, sind ebenso Teil „der Quelle“ aka der/die/das Schöpfers.

          Wo ist das Lachen geblieben, die Leichtigkeit? Die Berührung, das Zulassen…Das, was wir so nötig brauchen, um uns zu erheben und zu leben!?
          Es ist weg, weil wir einfach nur noch funktionieren wollten. Weil wir glaubten, das müsse so sein.
          Wie lange wollen wir daran noch festhalten? Was macht es mit uns, dass wir so daran festhalten? Was gibt es uns, ausser der Erfahrung, dass wir hilflos und machtlos sind?

          Ich sags gerne nochmal – Blockaden, Ungleichgewichte und Verdrängung, DIE verhindern fühlen und sich wirklich zu spüren. Viele Menschen sind gar nicht wirklich DA, bzw. nur sehr wenig von ihnen – verstehst du, was ich meine?

          Wieso sagen alle, die das Jenseits erlebt haben: da war es herrlich1 Ich freue mich, wenn ich wieder da hin darf. Das ist der Himmel, das Paradis.?
          Weil dort diese bedingungslose Liebe und das Verständnis war, nachdem sich auf der Erde alle so sehr sehnen.
          Und wieso bekommen wir das hier noch nicht auf die Reihe? Was steht dem im Weg???

          „Das Jenseits“ ist – zumindest meiner Ansicht nach, nur ein Zwischenreich und nicht das Ende der Reise. Dort hält man sich meist auf, um sich zu erholen und für eine neue Inkarnation vorzubereiten – klar, da wirds sicherlich schön sein. Bedingungslose Liebe auf der Erde? In einer Welt voller Bedingungen? Stelle ich mir sehr schwer vor – ich meine, als Beispiel, würdest du bedingungslos lieben, wenn dich jemand nicht so behandelt wie du es verdienst? Würdest du bedingungslos lieben, wenn dieser Jemand dich betrügt? Auch Liebe unterliegt Bedingungen, wenn die nicht erfüllt werden, geht sie ein, wie eine Primel ..
          Ich meine, wir sind hier in der dualen Welt, in der Polarität – damit einher geht die Möglichkeit, sich für das „richtige, oder das falsche“ zu entscheiden – „freier Wille“. Liebe kann getötet werden, das mag schwer zu akzeptieren sein und natürlich würden wir lieber alle lieben, aber hier ist das vermutlich (noch?) nicht möglich. Weil zuerst müssen die Menschen erstmal lernen, sich Selbst zu lieben – und da haben wir noch viel zu tun ..

          Im “Hardcor Zen” steht: Alle wollen das Paradis. Aber es ist genau hier. Mach es zu Deiner Hölle oder zum Paradis. Du hast die Wahl!

          Cooler Spruch! Das würde ich unterschreiben – alles ist möglich, nur nicht mit jedem.

          liebe Grüße,

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          • Ich danke Dir für Deine ausführliche Antwort, lieber Steven!

            -das strategische Selbst bildet sich nach und nach von selbst zurück, wenn es nicht mehr gebraucht wird –

            das glaube ich auch! Ich wollte es nicht entsorgen, sondern mir dessen klar werden und dann von Situation zu Situation klar entscheiden, ob ich es jetzt „brauche“, ob es mir weiter hilft, oder ob ich mich lieber an neue Erkenntnisse halten will. Z.B. dachte ich früher auch, dass jeder für sich ist, nicht mit dem anderen verbunden. Seit ich weiss, dass wir alle miteinander verbunden sind, überlege ich mir sehr wohl, wie es mir gehen würde, wäre ich an seiner Stelle und treff dann eine andere Entscheidung, als ich sie früher getroffen hätte.

            Harry Palmer sagt dazu:
            Wenn Sie sich die Sichtweise aneignen, dass nichts existiert, das nicht ein Teil von Ihnen ist, dass jegliches Urteil ein Selbsturteil ist, dass jegliche Kritik, die Sie üben, Selbstkritik ist, dann werden Sie klugerweise sich selbst eine bedingungslose Liebe schenken, die das Licht der Welt sein wird.

            Wenn ich davon ausgehe, dass jeder jederzeit sein Bestes gibt (und ich glaube, dass der Mensch so angelegt ist, jederzeit sein Bestes geben zu wollen), dann kann ich geduldig sein.
            Im Grunde ist es dann „purer Egoismus“, vielleicht sogar wahrer Egoismus, den Wunsch zu haben, dass es „allen gut geht“. Wie angenehm ist das Leben, wenn um mich friedliche, liebende Wesen sind!

            -…. und wir fähig sind, mehr authentisch zu sein.-
            Was ist mit dieser Authentizität gemeint?
            Mir fallen da die Menschen ein, die auf der Suche nach Selbstliebe sind, lange geglaubt haben, nicht so sein zu dürfen, wie sie gern wären (ich traue mich heute Vieles auch noch nicht, aus Angst vor Ablehnung und Unverständnis und aus Angst vor Schubladendenken).

            Authentizität heisst für mich: Ich darf wählen die zu sein, die ich in dieser oder jeder Situation jetzt sein möchte. Und das kann später anders sein.
            Allerdings nicht losgelöst von vorherigen Vereinbarungen. Dann sollten die Vereinbarungen vor der angestrebten Änderung neu abgesprochen sein und die notwendige Änderung der Einstellung wird in Verständnis und zum Wohle der Beteiligten erkannt.

            -“Die Quelle” ist nicht nur Liebe, sie ist alles und alle Entsprechungen, die wir in diesem Leben haben, sind ebenso Teil “der Quelle” aka der/die/das Schöpfers.-

            Wer ist die Quelle, Steven?
            Sind wir die Quelle in der alles ist und alles möglich ist?
            Ich denke, die Quelle, der Ursprung, ist Liebe.
            Es zeigt sich oberflächlich nicht alles als das, wozu wir uneingeschränkt -Liebe- sagen würden.
            Ich weiss auch gar nicht, ob ich sagen kann, was Liebe wirklich ist. Ich würde es als -wohlfühlen- im weitesten Sinne bezeichnen.

            -Viele Menschen sind gar nicht wirklich DA, bzw. nur sehr wenig von ihnen – verstehst du, was ich meine?-

            Ja, ich verstehe Dich und sehe das ganz genau so.
            Aber wo sind sie denn? Was ist denn wichtiger als sein Leben zu geniessen, zu lachen, zu erforschen, zu staunen, sich zu freuen??? Und zwar zusammen!
            Als wir Kinder waren, war das einfacher.
            Was ist aus uns geworden und wo ist der Weg zurück????

            -Bedingungslose Liebe auf der Erde? In einer Welt voller Bedingungen? Stelle ich mir sehr schwer vor – ich meine, als Beispiel, würdest du bedingungslos lieben, wenn dich jemand nicht so behandelt wie du es verdienst? Würdest du bedingungslos lieben, wenn dieser Jemand dich betrügt? Auch Liebe unterliegt Bedingungen, wenn die nicht erfüllt werden, geht sie ein, wie eine Primel ..-

            Das ist es ja!
            Vielleicht behandelt mich mein Gegenüber immer so, wie ich es „verdient“ habe und zeigt mir, durch die Art der „Behandlung“, wie ich mich wirklich fühle?
            Wäre doch klasse, wenn er mir dann helfen könnte, dass ich in meine Mitte zurück finde, statt einfach zu re-agieren auf mein unbewusstes Empfinden und mir Schmerz zufügt.
            Das wäre in meinen Augen Liebe und wahres Mitgefühl um aufzurichten.

            Wieso betrügt mich der andere? Und Du meinst sicherlich körperlich, oder?
            Wie geht es ihm, wenn er mich betrügt? Was hat er vorher schon innerlich erlebt, um mich betrügen zu müssen und dann danach noch in der Angst leben zu müssen, dass ich es mitbekomme?
            Hat er mir etwas weg genommen, wenn er mich betrügt?
            Sich hat er auf alle Fälle etwas genommen und wie lebt es sich damit?
            Wer hat da Erbarmen verdient???
            Wenn wir mal von unseren bisherigen Vorstellungen loslassen würden (rein spekulativ), könnten wir dann im Garten sagen: oh, die Blume ist wunderschön und alle anderen sind uninteressant? (Ich bin keine Fürsprecherin für: jeder mit jedem!)

            Wenn in einer Beziehung Absprachen getroffen werden, dann sollten die eingehalten werden bis es zu neuen Absprachen kommt. Jeder sollte die Möglichkeit haben, ja oder nein zu sagen.
            Es geht nicht, dass auf Kosten des Anderen….letztlich führt das zu Leid, dass beide durchleben.

            Ich glaube nicht, dass Liebe Bedingungen unterliegt, es sei denn, sie wurden geschaffen.
            Wenn ich liebe, liebe ich. Punkt.
            Ob der andere mich auch liebt, weiss ich nicht und das hat vorerst nichts mit meiner Liebe zu tun.
            Natürlich ist es schön, wenn meine Zuneigung erwidert wird bzw. auf „fruchtbaren“ Boden fällt.
            Die Frage ist doch: was hast Du, wenn Du liebst??? Wie geht es Dir, wenn Du einfach nur liebst???
            Was hast Du davon, wenn Du geliebt wirst, das aber nicht erwidern kannst??? Es nützt Dir doch nichts, wenn 10 Frauen vor Deiner Tür stehen und Dir ihre Liebe gestehen, Du aber Dein Herz woanders hast.

            -Weil zuerst müssen die Menschen erstmal lernen, sich Selbst zu lieben –

            Wie geht das, lernen, sich selbst zu lieben?

            Wenn ich auf das schaue, was ich in der Vergangenheit getan hab und das heute nicht mehr toll finde, dann doch nur, weil ich heute bessere Wege wüsste. Also würde ich heute bessere Wege gehen und nicht die Alten. Weiss ich keine besseren Wege, gehe ich die alten Wege, weil ich es immer noch nicht besser weiss. Ist das verabscheuungswürdig und der Liebe nicht wert??

            Genau deshalb , weil uns in unserer Kindheit oder wann auch immer, Leid zugefügt wurde, haben wir es heute verdient, geliebt zu werden, Verständnis zu bekommen, Mitgefühl und Trost…von uns zuerst!

            Liebe Grüsse von Kerstin

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            • Hi Kerstin,

              Z.B. dachte ich früher auch, dass jeder für sich ist, nicht mit dem anderen verbunden. Seit ich weiss, dass wir alle miteinander verbunden sind, überlege ich mir sehr wohl, wie es mir gehen würde, wäre ich an seiner Stelle und treff dann eine andere Entscheidung, als ich sie früher getroffen hätte.

              Was Mr. Palmer sagt ist durchaus richtig, trotzdem, wir mögen miteinander energetisch verbunden sein, wir sind aber auch für uns allein. Wie Matthias gerne sagt – und ich unterschreibe das, wir sind Bürger zweier Welten. Die Schwierigkeit und Herausforderung für uns ist, das zusammenzubringen. Diese Art Egoismus finde ich dazu hilfreich – sehr gesund, würd ich sagen. Wie heißt es – würde jeder an sich selbst denken, wäre an alle gedacht ..

              Wer ist die Quelle, Steven?

              Ich habe keine Ahnung ^^ – ich verwende übrigens das Wort eher ungern, es hat sich bis 2012 ziemlich abgenutzt.

              Sind wir die Quelle in der alles ist und alles möglich ist?

              Nein, das möchte ich bezweifeln, wir sind vielleicht Teil der universellen „Quelle“, doch wir sind auch unsere eigene „Quelle“. Schwieriges Konstrukt, es gibt so viele Interpretationen dazu, die allerdings alle nicht hilfreich sind. Diese Ideen stammen alle aus irgendwelchen Channelings, deren Intentionen wir alle nicht durchschauen können. Wer spricht, warum, welche Absicht, usw – wir haben keine Ahnung. Und es wäre naiv, anzunehmen, die wären alle gutartig, und in hilfreicher Absicht – es gibt ne Menge Mist aus 4 und auch 5 D. Bei der Verwirklichung unserer persönlichen Herausforderungen sind Gedanken über eine „Quelle“, nun ja, sagen wir eher zweitrangig.

              Ich denke, die Quelle, der Ursprung, ist Liebe.
              Es zeigt sich oberflächlich nicht alles als das, wozu wir uneingeschränkt -Liebe- sagen würden.
              Ich weiss auch gar nicht, ob ich sagen kann, was Liebe wirklich ist. Ich würde es als -wohlfühlen- im weitesten Sinne bezeichnen.

              Ich weiß schon, was du sagen willst – im Grunde ist die ganze Schöpfung beseelt durch Liebe, und die zeigt sich in allen möglichen Formen – manchmal auch sehr unangenehmen. Das Wohlfühlen alleine wäre auch zu wenig, würden wir uns nur wohlfühlen, alles wäre toll und voller Liebe – Tagtäglich, jede Minute – was meinst du, wie lange wir das toll finden würden? Entwicklung braucht Dynamik – und wer hätte das gedacht, Unbehagen. Wir haben davon etwas zuviel, zugegeben, aber Unbehagen bringt uns dazu notwenige Schritte zu unternehmen, weiterzugehen, neues auszuprobieren ..

              Das ist es ja!
              Vielleicht behandelt mich mein Gegenüber immer so, wie ich es “verdient” habe und zeigt mir, durch die Art der “Behandlung”, wie ich mich wirklich fühle?
              Wäre doch klasse, wenn er mir dann helfen könnte, dass ich in meine Mitte zurück finde, statt einfach zu re-agieren auf mein unbewusstes Empfinden und mir Schmerz zufügt.
              Das wäre in meinen Augen Liebe und wahres Mitgefühl um aufzurichten.

              Was du hier beschreibst wäre ein Idealzustand. Sag mir, wie oft in deinem Leben ist sowas passiert? Aber ich sage nicht, dass das nicht im Bereich des möglichen wäre.

              Es geht nicht, dass auf Kosten des Anderen….letztlich führt das zu Leid, dass beide durchleben.

              Siehst du? Das ist eine Bedingung .. – aber ich kann die Sehnsucht nach sowas wie bedingungsloser Liebe verstehen. Aber wie bedingungslos lieben wir wirklich? Wenn der Partner, beispielsweise nicht nur mit mir, sondern vielleicht noch zwei, drei anderen ins Bett springt, weil er glaubt das zu brauchen – lassen wir ihn dann gewähren? Wo ist die Grenze, bei 10, 20, 100 anderen? In einer Beziehung be-zieht man sich aufeinander und nicht auf 2,3,5, oder 10 Personen, oder? Versuche es ins reale Leben zu transportieren, du wirst sehen, Bedingungslosigkeit wird nicht funktionieren ..
              Stimmt, wer liebt – das ist in erster Linie seins. Aber diese Liebe kann enttäuscht werden und wir wären Übermenschen, wenn uns sowas nichts ausmachen würde.

              Wie geht das, lernen, sich selbst zu lieben?

              Wenn man etwas ver-lernt hat, kann mans auch wieder lernen. Da wird man allerdings nicht um Transformationsarbeit herumkommen, um die Wurzel zu finden, wieso es ver-lernt wurde ..
              Sich selbst wirklich zu lieben, das tun sehr wenige Menschen. Das ist etwas, was die Menschheit als ganzes noch entwickeln muss. Die volle Akzeptanz von sich selbst, sich und das Leben wirklich anzunehmen, sind für jeden Menschen eine Herausforderung. Ich habe Jahre dafür gebraucht, um auch nur in die Nähe davon zu kommen. Dabei habe ich gelernt, erst wenn du tiefer in deinem Körper verankert bist, dann beginnt es zu funktionieren. Aber da sind noch steigerungsfähige Stufen dabei ..

              Genau deshalb , weil uns in unserer Kindheit oder wann auch immer, Leid zugefügt wurde, haben wir es heute verdient, geliebt zu werden, Verständnis zu bekommen, Mitgefühl und Trost…von uns zuerst!


              Ja, wir müssen uns um uns kümmern.

              gute Nacht kerstin,

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              • Guten Morgen, lieber Steven!

                Ich hab gestern Abend noch Deine Antwort gelesen. Für mich hat diese Sichtweise nichts, was mir hilft, mich gut zu fühlen.

                -Ja, wir müssen uns um uns kümmern.-

                Ich kümmere mich um mich am Besten, wenn ich Gedanken finde, die mich wohl fühlen lassen.
                Die herkömmlichen Gedanken lassen mich nicht wohlfühlen. Da behalte ich meinen Schmerz.

                Meine ursprüngliche Aussage bezüglich -Liebe- hatte nicht als Hintergrund die Paarliebe, Ehe usw. wie wir sie bisher gelebt und beobachtet haben. Ich glaube nicht, dass wir da von Liebe sprechen können…
                Aber mir ging es um “ Lieben“ überhaupt.
                Und da bleibe ich in beiden Fällen bei meiner Überzeugung und meinem persönlichen Erleben: Wenn ich liebe, geht es mir grossartig.
                Schon Goethe hat eine sehr passende Aussage dazu gemacht: -Ich liebe Dich, na und, was geht`s Dich an!-

                Das hat mich beeindruckt und mir persönlich die Einsicht verschafft, dass ich liebe und lieben darf wen und wann ich will. Ich hab mich beobachtet, was ich fühle, wenn ich liebe. Und das war und ist herrlich.

                Paarliebe, Beziehungen im herkömmlichen Sinne werden oft an Bedingungen geknüpft. Viele Paare schliessen auch Eheverträge und finden das sehr vernünftig. Mir fallen dazu allgemeine Geschäftsbeziehungen ein, AGB`s.
                Vielleicht ist es sinnvoll, aber mir hilft es nicht, wenn ich Bedingungen höher schätze als meine eigenen Gefühle. Verträge sind da, um Sicherheiten zu geben. Für Gefühle gibt es keine Sicherheiten.

                Das Gefühl von Liebe entsteht in mir und lebt in mir und es ist herrlich, göttlich, wenn ich liebe. Und ich kann alles lieben: Menschen, Tiere, Pflanzen, Häuser, alles!

                Wenn ich mich um mich und mein gut fühlen kümmere, kann ich die Gedanken von Betrug (auch als Energie gesehen) nicht aufrecht erhalten. Dann bin ich der, der betrogen wurde, der der betrogen hat oder betrügen wird. Betrug ist dann da.

                Ich will keinesfalls das schmerzhafte Gefühl verharmlosen, was sich einstellt, wenn ich den Gedanken : der oder die betrügt mich oder hat mich betrogen!
                Aber vor dem Gefühl waren Gedanken. Egal, ob sie bei mir, bei ihr oder ihm oder im Feld waren. Sie waren da. Wenn ich es nicht persönlich nehme, mich nicht als die identifiziere, die mit Betrug etwas zu tun hat, dadurch, dass der Andere mich betrogen hat (denn das ist seine Geschichte und seine Sache!), dann geht es mir besser. Das muss auf Andere nicht zutreffen. Wenn es mir wichtig ist, mich gut zu fühlen, wenn es mir wichtig ist, mich um mich selbst zu kümmern, dann sehe ich, dass ich mich strafe, wenn ich den Gedanken aufrecht erhalte. Das muss ich nicht tun. Ich leugne nicht die Tatsache, was geschah, aber ich kann es nicht ändern, nicht rückgängig machen. Was geschehen ist, ist geschehen. Die Frage für mich: wie will ich damit umgehen???Was will ich darüber denken und dann entsprechend fühlen? Wir geben dem, was ist, durch unsere Interpretation Sinn und Bedeutung, unsere Wertung.

                Liebe Grüsse von Kerstin

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                • Liebe Kerstin,

                  Für mich hat diese Sichtweise nichts, was mir hilft, mich gut zu fühlen.

                  Ja, das war zu erwarten, mir gings dabei nicht ums wohlfühlen, sondern ich wollte zum nachdenken anregen.

                  Ich kümmere mich um mich am Besten, wenn ich Gedanken finde, die mich wohl fühlen lassen.
                  Die herkömmlichen Gedanken lassen mich nicht wohlfühlen. Da behalte ich meinen Schmerz.

                  Solange Schmerz existiert, können wir uns nicht ständig wohlfühlen – dann übertünchen wir den Schmerz mit Wohlfühl Methoden. Aber er ist nicht geheilt, nicht integriert worden.

                  Aber mir ging es um ” Lieben” überhaupt.
                  Und da bleibe ich in beiden Fällen bei meiner Überzeugung und meinem persönlichen Erleben: Wenn ich liebe, geht es mir grossartig.

                  Ja natürlich, ich versteh dich schon. Aber dieses lieben ist schwierig aufrechtzuerhalten – überleg mal, sobald du irgendeine Herausforderung im Leben hast – und das können alle möglichen Sachen sein, meinetwegen ne kleine körperliche Imbalance, das setzt sofort die eigene Schwingung herunter und diese „ich will alle lieben Schwingung“ purzelt einem da vor die Füße. Mir ist klar, das der Wohlfühl Zustand erwünscht ist, wir möchten das am liebsten festhalten. Aber ich will ehrlich sein, ich bezweifle das dies ständig aufrechterhalten werden kann, das Leben selbst setzt dem meistens Grenzen. Wobei ich nicht behaupten will, es wäre nicht möglich, aber da muss man vermutlich sehr weit sein .. – und wenn wir dies von uns fordern, als müssten wir das unbedingt erreichen, dann ist das ne satte Steilvorlage. Ich glaube, solch ein Zustand ist eine Gnade, dem viel Transformationsarbeit vorausgegangen ist. Wenn überhaupt ..

                  Aber vor dem Gefühl waren Gedanken. Egal, ob sie bei mir, bei ihr oder ihm oder im Feld waren. Sie waren da. Wenn ich es nicht persönlich nehme, mich nicht als die identifiziere, die mit Betrug etwas zu tun hat, dadurch, dass der Andere mich betrogen hat (denn das ist seine Geschichte und seine Sache!), dann geht es mir besser.

                  Der Emotionalkörper ist dem Mentalkörper vorgelagert, wir fühlen, bevor wir denken – wir bemerken es nur oft nicht. Emotionen triggern Gedankenkreisläufe .. aber umgekehrt gilt dies natürlich auch, Gedanken sind an Emotionen gebunden. So, wer war vorher da, Henne oder Ei?

                  Ich frage mich länger schon, weil ich diese „Nicht-identifizieren“ Idee kenne, ob es überhaupt möglich ist, sich nicht mit den persönlich erlebten Dingen zu „identifizieren“. Immerhin betreffen sie uns ganz persönlich, das müssen sie, weil sie mit uns als Mensch immer etwas zu tun haben. Aber du hast Recht – wie gehen wir damit um? Aus meiner Sicht geht es dabei eher ums „verdauen“, wenn Gefühle von Schmerz, oder sonstwelche Unbehagen Energien auftreten, wäre Verdauung der richtige Weg – wie gesagt, my point of view. Diese Energien zu fühlen, ermöglicht sie zu verdauen, dass ist das, was ich gelernt habe. Aber wir gehen natürlich alle so damit um, wie wir es vermögen und welche Möglichkeiten wir haben. Wenn das für dich funktioniert, warum nicht. Ich will dir damit nicht zu nahe treten ..

                  einen schönen Abend,

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                  • Kurz noch zu dieser Des-Identifizierung, weil da scheinbar Mißverständnisse da sind…

                    Desidentifizierung führt nicht zu einem Roboterdasein, ganz im Gegenteil. Es bewahrt auch nicht vor Schmerz – wenn das Emotionale durch eine Verletzung berührt wird, dann ist es verletzt. Und da das Emotionale zu uns gehört, spüren wir das – immer.

                    Es geht meiner Ansicht nach um etwas Anderes. Wenn wir Schmerz spüren, dann sind wir ganz der Schmerz. Wenn wir Desidentifikation geübt haben, dann sind wir neben dem Schmerz noch etwas Zusätzliches – und darum geht es.

                    Ich verwende immer gerne das Beispiel der Familie, im äußeren Leben wird das innere gespiegelt. Der Unterschied ist, ob wir uns als Kind verletzen und ganz Kind sind, oder ob wir als Mutter erleben, wie sich das Kind verletzt – was sehr weh tun kann – aber daneben auch noch Mutter sind.

                    Desidentfikation ist wichtig – nicht als Ziel, sondern als Zwischenschritt. Wir kommen ohne nicht weiter. Wenn wir uns ständig wahlweise mit unseren Emotionen – und seien es die schönsten oder wertvollsten der Welt – oder mit unserem Verstand – und sei er der edelste – identifizieren, bleibt uns der Blick auf dahinterliegende Inhalte verwehrt.

                    Wir sind uns mehr oder weniger einig, daß Verstand und Gefühl – unverzichtbare – Diener sind. Dann ist es aber zwangsläufig, daß wir diese zwar achten sollen, uns aber nicht identifizieren dürfen. Wenn Herr und Diener nicht um ihre Aufgabe wissen, ist die Ordnung gestört.

                    Oder um es noch anders zu sagen – oft sind wir in Mustern von früherem Leid gefangen, also damit identifiziert. Manchmal, ohne es zu wissen. Solange wir völlig damit identifiziert bleiben – wie sollen wir das dann heilen können? Entidentifizierung ist zwar noch keine Heilung, aber die erste Grundbedingung.

                    Die Dinge treffen uns persönlich, ja, sie treffen das Persönliche. Entidentifizierung fügt nun noch eine Sicht über dem Persönlichen hinzu, daß das Persönliche berührt wurde, wird damit nicht ungeschehen gemacht. Es geht wiederum nicht um ein entweder – oder, sondern um ein sowohl – als auch.

                    Letzten Endes geht es bei der Übung der Desidentifizierung darum, den Raum in uns zu finden, den man den „Zeugen“ nennt. Die meisten Menschen kennen ihn nicht, er ist fast nur durch Übung zu erschließen. Auch darum die Desidentifizierung.

                    Ich schrieb schon einmal davon, in der Bibel gibt es einen ganz seltsamen Satz von Jesus, der etwa lautet:
                    „Johannes, der Täufer, war der größte von einem Weib geborene Mensch und er wird unter den Himmeln der kleinste sein.“

                    Johannes, der Täufer, ist das Symbol für den Zeugen. Er zeugte von Jesus, er war es nicht. Der erste Halbsatz deutet darauf hin, daß der Raum des Zeugen zu entwickeln eines der größen Errungenschaften ist, welche der Mensch von sich aus tun kann.
                    Von oben her gesehen – von den Himmeln – ist es allerdings der geringste Raum, in dem Gott mit dem Menschen zusammentreffen kann.

                    Der Zeuge ist also von dem Gedankengang her der Raum, in dem Gott sich mit dem Menschen treffen kann. Weiter herunter kommuniziert Gott nicht. Dies trifft auch ungefähr mit der Astrologie zusammen, wo der Steinbock der Hüter der Schwelle, der Eingang zum Himmel ist, wo aber alles Subjektive zugunsten der objektiven Wahrheit zurückgelassen werden muß.

                    So wie beim Zeugen. Der Zeuge wertet nicht, er stellt fest – er zeugt.

                    Vielleicht konnte ich die Desidentifikation in einem etwas freudlicheren Licht erscheinen lassen. Es gibt Schulen, welche sagen, daß man ohne nicht weiter kommt.

                    Liebe Grüße
                    Matthias

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                    • Hi Matthias,

                      Es geht meiner Ansicht nach um etwas Anderes. Wenn wir Schmerz spüren, dann sind wir ganz der Schmerz. Wenn wir Desidentifikation geübt haben, dann sind wir neben dem Schmerz noch etwas Zusätzliches – und darum geht es.

                      So macht das eindeutig mehr Sinn. Mich stört oftmals die Verallgemeinerung, die mit „Desidentifizierung“ betrieben wird. Da habe ich manchmal den Eindruck, man will das einfach nur wegdrücken – ala geht mich nix an, weil „ich bin nicht meine Geschichte“, etc.. Aber wir sind halt auch unsere Geschichte ..
                      Was ich mit Verdauung meine ist eigentlich nichts anderes, während man fühlt was eben zu fühlen ist, macht man das mit einem Teil von sich, der den „übergeordneten Blick“ hat und weiß, warum man das jetzt macht. Der die Einsichten dahinter gewinnen kann, warum das jetzt so oder so passiert ist und den Sinn dahinter entdecken kann – so passiert aus meiner Sicht Integration. Es wird eingegliedert und nicht ausgegliedert.

                      schönnen Sonntag,

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                    • Lieber Steven,

                      ja, die kenne ich auch – diese Wegdrücker. Von daher ist Deine Warnung berechtigt. Aber die haben meiner Ansicht nach etwas nicht verstanden – die sind in eine Art „kalte“ Übermenschlichkeit hineingerutscht und zum Teil ihre Menschlichkeit verloren. So etwas passiert öfters, wenn man ohne Anleitung zu schnell irgendwas erreichen will.

                      Ich würde zwischen dem Fühlen und dem Teil, der „weiß, warum man das jetzt macht“ den Zeugen setzen. Was bei dem Zeugen – und ich betone es nur, weil es für das Üben wichtig ist – entscheidend ist, ist, daß er nicht wertet, nicht versucht, zu verstehen, wirklich „nur“ zeugt.

                      Um es praktisch zu sagen – man kann einen anderen Menschen fühlen, man kann versuchen, ihn zu verstehen, und man kann ihn vom Blickpunkt des Zeugen an anschauen – der nicht wertet, nicht beurteilt, nicht nach angenehm oder unangenehm geht. In diesem Moment wird der Weg für die sogenannten „Übersinne“ frei, die – man muß es betonen, weil die Sinne oft nicht genügend beachtet werden – teilweise auf den Sinnen basieren und dahinter stehen. Es kann also sein, daß man plötzlich den anderen Menschen erfasst, wie er wirklich ist – weil keine Vorstellung mehr den Weg behindert.

                      Es ist ein weites Thema, was ich hier nur anreißen kann. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen – wenn keine Vorstellungen oder Erwartungen an den anderen Menschen mehr da sind, kann es plötzlich geschehen, daß jede kleinste Regung im anderen so gespürt wird, wie wenn man es selbst wäre.

                      lg
                      Matthias

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                    • Hi Matthias,

                      Ich würde zwischen dem Fühlen und dem Teil, der “weiß, warum man das jetzt macht” den Zeugen setzen. Was bei dem Zeugen – und ich betone es nur, weil es für das Üben wichtig ist – entscheidend ist, ist, daß er nicht wertet, nicht versucht, zu verstehen, wirklich “nur” zeugt.

                      Vielleicht ist das dasselbe, ich benenne das halt nicht so, aber da ist schon diese Ebene, die das beobachtet – und mein Eindruck ist, von da erhalte ich die Informationen des wieso, weshalb, warum. Was es mir ermöglicht zu integrieren ..

                      Um es praktisch zu sagen – man kann einen anderen Menschen fühlen, man kann versuchen, ihn zu verstehen, und man kann ihn vom Blickpunkt des Zeugen an anschauen – der nicht wertet, nicht beurteilt, nicht nach angenehm oder unangenehm geht.

                      Ja, ich weiß was du meinst. Ich habe das schon erfahren, aber ich könnte nicht sagen, dass mir das immer gelingt ..

                      lg,

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                    • Lieber Matthias,

                      „Wir sind uns mehr oder weniger einig, daß Verstand und Gefühl – unverzichtbare – Diener sind. Dann ist es aber zwangsläufig, daß wir diese zwar achten sollen, uns aber nicht identifizieren dürfen. Wenn Herr und Diener nicht um ihre Aufgabe wissen, ist die Ordnung gestört.“

                      Vollkommene Zustimmung!

                      Entidentifizierung wird aber nur dann funktionieren, wenn ich über Hintergründe, Zusammenhänge, Ursachen und vieles mehr Bescheid weiß.
                      Was mich am Zeugen immer etwas stört, richtig ist, der Zeuge bezeugt analog zu deinen Ausführungen wie zu Johannes dem Täufer … Aber der Zeuge, bzw. das als Zeuge wahrgenommene sollte auch ausgewertet werden und verarbeitet und integriert bei Bedarf verändert werden. Das ist… oder anders ist DAS die Funktion unserer als 3D wahrgenommenen Welt?

                      “Johannes, der Täufer, war der größte von einem Weib geborene Mensch und er wird unter den Himmeln der kleinste sein.”

                      Hmm, das könnte man auch so interpretieren, der größte wie du sagts, den Zeugenraum entwickeln, also bezeugen, beobachten, lediglich „registrieren“, okay.

                      „Der Kleinste“ könnte sich aber auch darauf berufen, dass der Zeuge ja noch nichts verändert, er bezeugt eben „nur“.
                      Eventuell sind Menschen die Veränderungen, Erfahrungen herbeiführen im Verständnis des Satzes auf einer anderen Ebene, also die ins Handeln, Tun und damit ins Erfahrungen sammeln gehen etwas „größer“?

                      Es würde dann Sinn machen, wenn als Absicht hinter einem Gottesbewusstsein Entwicklung steht.
                      Wir haben etwas „Tuendes“ was handelt und etwas „Beobachtendes“ was der Zeuge ist. Beobachtetes wird ausgewertet (auf höheren Ebenen?) um erneut Impulse zum Handeln zu geben, welche der Beobachter registriert… usw.
                      Mal so zum Nachdenken…

                      LG

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                    • Liebe Monika,

                      Entidentifizierung wird aber nur dann funktionieren, wenn ich über Hintergründe, Zusammenhänge, Ursachen und vieles mehr Bescheid weiß.

                      Hier sind wir wieder beim alten Punkt – Du versuchst alles unter das Verständnis zu zwingen. Nein, es ist umgekehrt, durch Entidentifizierung können – müssen nicht – Zusammenhänge oder Hintergründe klarer werden.

                      Um es noch einmal zu verdeutlichen – ich habe überhaupt nichts gegen das Verständnis von Zusammenhängen, und ich finde wie Du, daß auf der Welt viel zu wenig der – klare – Verstand genutzt wird.

                      Ich schrieb schon einmal, diese Art von vernünftiger, idealistischer Welt ist der Schütze – wo wir noch weit davon entfernt sind. Deine Vision hätte also ohne Zweifel eine bessere Welt zur Folge.

                      Jetzt kommt aber das Problem – der Schütze kann den Steinbock nicht verstehen. Unmöglich. Weil der Steinbock eine Stufe weiter geht und geradezu das Gegenteil verlangt. Ich schrieb auch, daß der Zeuge indirekt mit dem Steinbock zu tun hat.

                      Wenn Du nun schreibst:

                      Was mich am Zeugen immer etwas stört, richtig ist, der Zeuge bezeugt analog zu deinen Ausführungen wie zu Johannes dem Täufer … Aber der Zeuge, bzw. das als Zeuge wahrgenommene sollte auch ausgewertet werden und verarbeitet und integriert bei Bedarf verändert werden. Das ist… oder anders ist DAS die Funktion unserer als 3D wahrgenommenen Welt?

                      dann haben wir wieder das alte Problem, daß Du versuchst, quasi den Steinbock in den Schützen reinzuzwängen. Wie soll denn das gehen, wenn der Steinbock Elemente enthält, die der Schütze noch garnicht kennt? Wenn der Steinbock ganz andere Aufgaben hat?

                      Wenn Du in einer inneren Schule wärst, als Aufgabe Desidentifizierung erhalten würdest, dann zu dem Lehrer kämst und obengenanntes vorschlagen würdest (auswerten, integrieren, verändern) – Du könntest Schwierigkeiten bekommen. Sogar beträchtliche.

                      Ehe man verändert, muß man etwas Neues ja erstmal erlebt haben.

                      Wenn Du ein Gebiet lernen möchtest, dann mußt Du Dich an die Regeln halten. Stricken ohne Nadeln geht schlecht, um etwas zu sehen muß man hingucken, und zum Waschen brauchst Du Wasser.

                      Genauso gibt es die Regel, daß der Verstand, die Auswertung etc. in der Desidentifikation nichts zu suchen hat. Überhaupt nichts.

                      Diese Dinge stehen VORHER. Natürlich sind sie wichtig, aber nicht überall. Ich nehme nochmals ein Beispiel – die Sexualität. Wenn Du während des Beisammenseins die Situation auswertest, an alles mögliche denkst usw. – genießt Du dann noch? Ist Hingabe nicht auch dadurch gekennzeichnet, daß man diesen ganzen Gedankenschrott mal für einige Zeit hinter sich läßt? Und – seltsamer Gedanke – könnte es nicht auch sein, daß die eventuell erlebte Ekstase gerade DESWEGEN so stark erlebt wird, weil man eben NICHT dabei denkt?

                      Der Verstand wird dann schon von selbst wiederkommen, er geht ja nicht verloren.

                      Monika, wir müssen endlich mal realisieren, daß wir beide von verschiedenen Sachen schreiben. Die man nicht vermischen darf. Du schreibst von einer besseren Welt, wo man die Vernunft, die Reflektion, den Verstand – Verständnis etc. benutzt. Völlig in Ordnung, man würde sich wünschen, es gäbe mehr Menschen wie Dich.

                      Ich hingegen schreibe – weil es weniger bekannt ist – von der Stelle, wo ein Umschwung in etwas stattfindet, was nicht mehr definiert werden kann. Wo der Verstand überstiegen wird – nochmal, wenn der Verstand ein Diener ist – wer ist dann der Herr? Wir nehmen immer so selbstverständlich an, daß wir ihn kennen oder schon gefunden haben… die Anderen vielleicht nicht, aber wir, ganz sicher….

                      Der Verstand, liebe Monika, ist nur eine Ebene – ich werde zum letztenmal wiederholen, eine sehr wichtige. Aber er gehört, so seltsam es sich anhören mag, zur materiellen Welt. Die göttliche kann er nicht erfassen. Aber er will immer alles kontrollieren, alles muß berechenbar, verständlich sein… oder gemacht werden.

                      Ich wiederhole hier eigentlich nur, was schon lange, lange gewußt wird. Die Sterne werden auch in der „neuen Zeit“ ihre Bahn wie immer ziehen, sicher, einiges wird sich ändern, aber das ist keine „Erweiterung Gottes“, sondern etwas, was schon lange in der Schöpfung so enthalten ist.

                      Noch etwas zu Schluß – die perfekteste Welt, die wir uns mit dem Verstand, mit sämtlichem guten Willen, mit dem Gefühl ausmalen können, wird begrenzt sein – eben durch unsere Vorstellungskraft. In dem Moment, wo wir andere Ebenen erkennen, wandelt sich die ganze Welt, weil bis dahin völlig Unbekanntes in unsere Wahrnehmung kommt.

                      Aus diesem Grund wäre wirklich einmal überlegenswert, ob wir nicht vielleicht unsere Vorstellungen, wie etwas sei oder sein sollte, zurückstellen und uns auf das Abenteuer einlassen, ins Ungesicherte zu gehen – über die Jahrhunderte, Jahrtausende haben Menschen unter vielen Opfern für uns das Wissen konzentriert und bewahrt, wie man zu sich selbst – und damit zu Gott – kommt. Aber dazu muß man bereit sein, eigene Vorstellungen erstmal an zweite Stelle zu setzen – und einfach zu üben, ganz egal, was der Verstand dazu sagt.

                      Lg
                      Matthias

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                    • Lieber Matthias,

                      an deinem zwar zutreffenden und stimmigen Kommentar, lässt sich erkennen wie wir aneinander vorbeireden. Was du schreibst empfinde ich nicht als Antwort auf meinen Inhalt.

                      Matthias du, falls ich dich richtig verstehe, schreibst vom Erleben (siehe dein Beispiel Sex), ich dagegen davon, wenn man aus dem Erlebten zurück ist. Wir leben noch auf der Erde und es macht wenig Sinn diese Gegebenheiten zu negieren.
                      Ich habe manchmal den Eindruck, als ob du glaubst, dass ich dir und anderen dein Erleben und deine Erfahrungen nehmen möchte, mit Nichten!
                      Ich habe Menschen kennen und schätzen gelernt, die Erleuchtungserlebnisse hatten. Sie sagten, sie haben in diesem Zustand die wunderbare, allumfassende Liebe gespürt. Sie sagten, sie wussten in dem Moment alles, sie hatten keine Fragen mehr. Aber sie konnten diesen Zustand nicht halten, sie konnten ihn nicht mit (zumindest länger oder dauerhaft) herunter bringen. Was bleibt und weiter wirkt, ist die Erinnerung daran.
                      Ich rede vom Verständnis einer Entidentifizierung nach solch einem Erlebnis. Du scheinst mich aber so verstanden zu haben, als wollte ich es über den Verstand herbeiführen? Nein, aber im Anschluss ist etwas Verstand als Werkzeug wünschenswert.
                      Matthias, viele Wege sind richtig und weise ist jemand, der diese Unterschiedlichkeiten annehmen und zusammenführen kann.

                      Trügt mein Eindruck oder hast du mich in die Schublade des Schützen und Steinbock gesteckt? In Antworten an mich kam dies öfter vor.

                      „dann haben wir wieder das alte Problem, daß Du versuchst, quasi den Steinbock in den Schützen reinzuzwängen. Wie soll denn das gehen, wenn der Steinbock Elemente enthält, die der Schütze noch garnicht kennt? Wenn der Steinbock ganz andere Aufgaben hat“

                      Da du gerne mit Sternzeichen argumentierst, folgende Bemerkung:
                      Es ist zwar nichts womit ich mich intensiver befasse aber ich habe dich einmal so verstanden, dass sich die Zyklen wiederholen also im Kreislauf sind? Der Schütze sollte durchaus aus dem vorherigen Zyklus Steinbockerfahrungen haben können. Entwicklung ist (sollte es zumindest sein) eine Aufwärtsspirale…
                      LG

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                  • Guten Morgen, lieber Steven,

                    -Ich frage mich länger schon, weil ich diese “Nicht-identifizieren” Idee kenne, ob es überhaupt möglich ist, sich nicht mit den persönlich erlebten Dingen zu “identifizieren”. Immerhin betreffen sie uns ganz persönlich, das müssen sie, weil sie mit uns als Mensch immer etwas zu tun haben. –

                    Die „Person“ (Persona/ Maske) hat das erlebt und gefühlt.
                    Wenn ich als Kind erlebe, wie ich geschlagen werde wenn…, dann gehe ich davon aus, dass es so gehört, dass ich unartig war und Strafe in Form von Schlägen verdiene.
                    Das nehme ich als Wahrheit an.
                    Ich gebe es später auch weiter, schlage, wenn etwas ähnlich dieser Situation ist oder treffe auf jemanden, der mich schlägt.

                    Etwas in mir sagt aber irgendwann: das kann`s nicht sein! Das ist dieses Etwas, dass nicht das Wohl dabei fühlt und unterscheidet, dass es Situationen gibt, in denen es mehr sein Wohl fühlt, als wenn Gewalt und Schläge in der Luft liegen und dann geht es nur noch darum, wer schneller den Colt sieht, die bessere Waffe hat, damit das Gegenüber schnell niedergestreckt werden kann und keine Chance mehr hat, mir Verletzungen, gleich welcher Art, zuzufügen.Und das geht so weiter und immer so weiter.

                    Nun suchen wir uns auch noch die Eltern vor unserer Inkarnation aus, die uns diese Verletzungen zufügen! Und der, dem wir diese Verletzungen später zugefügt haben, hat sich das auch so ausgesucht. Himmel! Wieso???

                    Wenn ich jetzt zum Fühlen und Wohlfühlen im Allgemeinen komme und verstehe, dass ich hier bin, um mich wohl zu fühlen und erlebe, wie herrlich es sich lebt unter Menschen, die ihren Frieden haben…dann frag ich mich doch irgendwann, wie könnten wir zu diesem Frieden finden?
                    Wenn ich verstanden hab, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, dass wir in Frieden zusammen leben und dass das geschieht, wenn ich in mir Frieden gefunden hab, dann schau ich, wie ich Frieden finden kann.
                    Ich werde ihn finden, ganz sicher, jetzt oder später oder erst wenn ich „tot“ bin und im sogenannten Jenseits mein grösseres Bewusstsein (ich übersetze Bewusstsein mit Klarheit) habe.
                    Wenn mir klar ist, dass ich meinen Frieden finden werde, dann frag ich mich: wieso nicht jetzt? Welche Möglichkeiten könnte es geben, meinen Frieden zu fühlen und das Verständnis und die Liebe zu entwickeln für das was war und das was ist?

                    Ich kann nur Unfrieden fühlen, weil Frieden fehlt. Er ist also da, aber momentan spüre ich etwas anderes.
                    Es fällt mir nur auf, weil ich Frieden kenne und Liebe und Verständnis.
                    Schmerzen im Körper nehme ich wahr, weil er mir schmerzfrei nicht auffällt. Da ist er einfach.

                    Wenn ich mich schon lange so eingerichtet hab, nie hinterfragt habe, dann ist es auch möglich, dass ich glaube, es müsste so sein…
                    Ich bin identifiziert und habe diese Perspektive, aus der heraus ich das Leben betrachte.

                    Erlebe ich immer wieder Situation von Gewalt in meinem Leben, bin ich damit identifiziert. Dann hab ich das nicht nur erlebt, sondern hab es als „für mich gültig oder passend“ unbewusst angenommen.
                    Wenn ich dahinter schaue, auf das, was damals wirklich geschah, dann kann ich vielleicht erkennen, dass nicht ich persönlich gemeint war (obwohl ich es abbekommen hab), sondern es hätte auch ein Zwilling oder ein Hund, oder….sein können, der das erlebt. Ich erkenne dann auch, dass das Muster schon über viele Generationen weiter gegeben wurde und jedes Mal, wenn jemand sich überfordert gefühlt hat, dieses Muster aktiviert wurde. Im Zwischenreich, dem Leben zwischen den Leben, haben wir dann ausgemacht, dieses Spiel wieder zu spielen. Diesmal umgekehrt, da bin ich der Vater und Du das Kind und Du….Und das geht so weiter und so weiter und so weiter.

                    Nun haben uns die Weisen geflüstert, dass dieses barbarische und somit Ängstliche gar nicht unsere wahre Natur ist, aber wir lassen uns an-triggern und re-agieren im gewohnten Muster.

                    Was braucht es?

                    So kommen wir zurück zur Überschrift: Wer bin ich?
                    Und dann zu Verona`s Frage: und wer kann ich sein?

                    Und dann frag ich mich: wer wähle ich zu sein? Und dass kann nicht statisch sein, braucht aber eine gewisse Grundausrichtung (Energie, Frequenz, Vibration, wie Tesla schon sagte).
                    Also welches energetische Niveau? Von dem aus entwickle ich mich weiter und das ist immer Ausdehnung zu nächst Höherem.
                    Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung?
                    Wie mutig wollen wir sein? Und was ist, wenn es wahr ist, dass gar nichts schief gehen kann? Was ist, wenn lediglich unsere entspannte Entschlussfreudigkeit gefragt ist und wir dann alle Hilfe des Universums/ Gott haben?
                    Was ist, wenn es stimmt, was Safi Nidiaye im „Das Gott Experiment“ sagt:

                    Machen Sie sich mit der Idee vertraut, dass Sie möglicherweise die göttliche Gegenwart sind.
                    Und dass die ganze Kunst darin besteht, sich das zu vergegenwärtigen.

                    Liebe Grüsse von Kerstin

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                  • Liebe Monika,

                    laß‘ mich versuchen, einiges auseinanderzudröseln.
                    Was du schreibst empfinde ich nicht als Antwort auf meinen Inhalt.

                    So geht es mir laufend… auch ich habe das Empfinden, wie wenn Du auf andere Sachen antworten würdest, wie ich schreibe.

                    Matthias du, falls ich dich richtig verstehe, schreibst vom Erleben

                    Monika, nein, ich sprach von Desidentifikation, von direktem Sehen, von Dingen, die man sich erüben kann. Erleuchtung kann man sich nicht erüben – nur vielleicht Voraussetzungen schaffen.

                    ich dagegen davon, wenn man aus dem Erlebten zurück ist
                    Den Verstand kennt jeder, auch wenn die meisten einen mehr wie merkwürdigen haben. Das ist nicht mein Thema. Der Satz: „wenn man aus dem Erlebten zurück ist“ weißt auf eine falsche Spur. Desidentifikation und direktes Sehen ist nicht zwangsläufig davon abhängig, daß es hinterher mit dem Verstand untersucht wird. Auch nicht, wenn Du es für notwendig hältst.

                    Ich habe einen gut funktionierenden Verstand, aber ich hüte mich bei einigen Sachen, mit dem da hineinzupfuschen. Er kann in bestimmten Bereichen einiges zerstören. Man kann – besonders in der Entwicklung – nicht alles verbinden, erklären und zusammenführen. Manches steht erstmal ganz schroff nebeneinander, und man muß das aushalten – und das kann lange gehen.
                    Des weiteren – ich kenne ganz, ganz wenige Menschen, die sowas wie Desidentifikation üben. Monika, ich kann nur empfehlen, sowas mal zu üben und zu schauen, was sich ergibt. So ein paar Jahre lang. Meist redet man über diese Sachen als ob man wüßte, wo das überhaupt hinzielt und was das wäre.
                    Weißt Du, was Desidentifikation ist? Hast Du es monate-, jahrelang geübt? Die Frage ist nicht so gemeint, daß ich eine Antwort haben möchte, aber es besteht ein bedeutender Unterschied zwischen dem intellektuellen Verständnis und dem, was sich langsam aus dieser Übung herausbildet.

                    Wenn das Verständnis der Desidentifikation nur intellektuell ist, dann hat es keinen Sinn, zu diskutieren. Ich sage, wenn – ich weiß es nicht, und ich unterstelle auch nicht. Du wirst es für Dich wissen.

                    Dies hier ist, soweit ich verstehe, ein Blog, wo es um Entwicklung geht – leider, wie ich schon einige Male bemerkte, ohne klare Trennung, ob man nun über Psychologie – Persönliches – oder Esoterik – Überpersönliches redet. Ich lasse dem Persönlichen, dem Verstand und allem seine volle Geltung, ich bin auch der Ansicht, daß dies in der Arbeit zuerst kommt, aber ich schreibe manchmal von anderen Dingen. Und immer wieder wird versucht, dieses mit dem „Verstand“, „Gefühl“ oder sonstwie was zu begreifen.
                    ES GEHT NICHT. Nicht bei Dingen, die den Verstand übersteigen. UND das Gefühl. Das ist knallharter Realismus.

                    Wir leben noch auf der Erde und es macht wenig Sinn diese Gegebenheiten zu negieren.
                    Ja, aber den Himmel auf die Erde holen kann man nur, indem man den Himmel in sich verwirklicht.
                    Wobei ich allerdings zugebe, daß dies meist nicht geschieht.

                    Monika, und das mit dem Schützen aus dem vorigen Zyklus, der Steinbockerfahrungen haben müsste, weil… vergiß es, das ist ein Konstrukt, was niemandem nützt. Ich benutzte es als Bild, um etwas anderes auszudrücken. Man kann es auch so sagen, daß eine niedrigere Hierarchie nie eine höhere nachvollziehen kann, umgekehrt aber schon.
                    Und so ist es im Menschen auch – meine Aussage war, der Verstand hört im Schützen auf und hat im Steinbock nichts mehr zu suchen. Als Durchgangstadium verstanden. Und im Wassermann haben wir dann die vielmißbrauchte Intuition, von der kaum jemand weiß, was das eigentlich ist. Weil wir im allgemeinen noch nicht auf dem Wassermann-Niveau – dem zweithöchsten – sind. (Nicht zu verwechseln mit den Menschen, welche zufällig Wassermann sind.)

                    Noch kurz – mich interessieren weniger Menschen, die Erleuchtungserlebnisse hatten, sondern eher diejenigen, die „gewandelt“ sind. Das ist was ganz anderes. Ein wirklicher Lehrer ist gewandelt, mit Erleuchtungserlebnissen laufen zur Zeit relativ viele herum. Und ein Teil von denen denkt leider, er könnte schon Lehrer spielen. Und sich erleuchtet nennen. Kein Wunder, daß der Ruf langsam in den Keller geht.

                    Liebe Monika, ich sag’s mal direkt – ich habe den Eindruck, wie wenn Du die Kontrolle nicht weggeben möchtest. Alles muß in einem verständlichen Bild vorhanden sein, und wo etwas nicht verständlich ist, wird es verständlich gemacht.
                    Es entspricht einfach nicht meinen Erfahrungen. Wenn Dir diese Art liegt, prima, aber ich kann sie nicht bestätigen. Und ich bin nicht einverstanden damit, die Esoterik zu psychologisieren – was leider oft, oft gemacht wird.

                    Und nun komme ich nochmal auf einen Deiner ersten Sätze zurück:
                    Entidentifizierung wird aber nur dann funktionieren, wenn ich über Hintergründe, Zusammenhänge, Ursachen und vieles mehr Bescheid weiß.

                    Nochmal ein ganz klares Nein. Und genau hier bringst Du Funktionelles in eine bestimmte Art der inneren Haltung hinein. Auch hinterher ist dieses Funktionelle nicht notwendig.

                    Von Erleuchtung, Monika, habe ich keine Ahnung, obwohl ich Sachen erlebte, wo es mich umgehauen hat. Aber ein bischen weiß ich von den Übungen, von denen ich schreibe.

                    Im Grunde schreibe ich von diesen Dingen nicht, um darüber zu diskutieren, sondern um zu erzählen. Gerade weil es so wenige tun, und weil es wichtig ist. Und weil ich sagen möchte, es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen. Nun komme ich immer wieder in Diskussionen hinein, die aus einer Erzählung eine Art von Konfrontation machen. Gut, ich bin selbst schuld daran – ich mache mit.

                    Es muß nichts von dem getan werden, wovon ich erzähle. Aber es sind gute Sachen meiner Erfahrung nach.

                    Lg
                    Matthias

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                    • Lieber Matthias,
                      du erzählst, ich erzähle…😉
                      Aber dein Erzählen wirkt auf mich sehr dominant, deshalb meine Reaktion darauf, denn es gibt hinter deinem Erzählen noch mehr…
                      Wir sind jeder für sich auf anderen Entwicklungswegen. Ich verstehe sehr gut, was du meinst, (zumindest sofern du dich entsprechend ausdrückst, dass die Sternenzeichen jetzt kosmische Energien und Schwingungen interpretieren, während sie sich in Vorkommentaren oft auf die Wirkung in der menschlichen Existenz bezogen, war mir allerdings entgangen), während du mit meinem gesagten schwer was anfangen kannst. Das ist mein Dilemma, okay lassen wir es dabei.

                      „Und nun komme ich nochmal auf einen Deiner ersten Sätze zurück:

                      „Entidentifizierung wird aber nur dann funktionieren, wenn ich über Hintergründe, Zusammenhänge, Ursachen und vieles mehr Bescheid weiß.“

                      Nochmal ein ganz klares Nein. Und genau hier bringst Du Funktionelles in eine bestimmte Art der inneren Haltung hinein. Auch hinterher ist dieses Funktionelle nicht notwendig.“

                      Aus meiner Sicht falsch, Matthias, diese Art Haltung hat uns in den Zustand gebracht, in dem wir jetzt sind (ich rede von den kosmischen Energien,von denen ein Ausdruck auch der Mensch ist), aber dazu sollte man diese Zusammenhänge halt verstehen lernen.
                      Ich nehme mir vor (ich sage nicht dass ich es einhalten werde), hierzu nichts mehr zu schreiben.
                      LG

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                    • Ist ok, Monika. Du gehst nach Zusammenhängen, die man verstehen lernen sollte, ich gehe nach dem, was ich erfahren habe.

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                    • Danke Matthias,
                      du hast es so sehr gut zusammengefasst, beides halte ich für wichtig.🙂
                      Herzliche Grüße

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  • Und noch so eine pöhse Frage:
    Wo komm ich her? Wo geh ich hin und was mach ich hier?

    Liebe Grüsse von Kerstin

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  • Lieber Steven!

    Schöne Zusammenfassung des Themas, und ich habe auch gleich einen etwas kritischeren Blick „eingestellt“ beim Lesen von Barron. Es ist seine Meinung, und vieles passt zu meinen Erfahrungen, aber wirklich wissen kann ich nur, was ich selbst erfahren habe. Und es ist gut, sich da und dort Freiraum zu lassen für die eigenen inneren Stimmen, die sich vielleicht melden wollen, wenn das große Kopfgenicke vorbei ist.

    Die Erklärung, wie es zu der Bildung von inneren Kindern / Subpersonen kommt, scheint mir allerdings sehr schlüssig zu sein. Sie beantwortet eine Frage, die mich schon öfters „beschäftigt“ hat. Nämlich warum nicht für jeden traumatischen Tag ein inneres Kind .. ..

    Für alle ohne dieses Buch erlaube ich mir einen Satz zu zitieren:

    Im Allgemeinen bildet sich eine Subpersönlichkeit erst, wenn durch eine Serie von Gefühlsdissonanzen zwischen Eltern und Kindern ein kritischer Punkt überschritten wird und der Konflikt nicht mehr verarbeitet werden kann.

    (Über diese Gefühlsdissonanzen hat Barron einige Absätze lang geschrieben. Es geht – ganz kurz gefasst – darum, dass Eltern nicht fühlen, was ihre Kinder fühlen, worauf diese Kinder zu Erwachsenen werden, die wiederum nicht fühlen, was ihre Kinder fühlen.)

    Liebe Grüße
    Veron

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  • Meinem strategischen Selbst (welchem auch immer) fiel zu
    “Wer kann ich sein”
    inzwischen eine ganze Menge ein – oweia .. ..
    LG
    Veron

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    • Herzlichen Glückwunsch, liebe Veron!

      Liebe Grüsse von Kerstin

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      • Hej Kerstin!

        Darf ich fragen, wofür der Glückwunsch ist?
        Ich stehe da ein bisschen ratlos „daneben“

        LG
        Veron

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        • Allein wenn Du Dir die Frage stellen kannst: wer Du alles sein kannst / könntest ist das schon gewaltig, liebe Veron!
          Das holt Dich aus festgezurrten Überzeugungen und lässt Dich Möglichkeiten jeglicher Couleur entdecken.
          Und wenn ich persönlich gedanklich wirklich alles zulasse (ohne wie üblich: das darf man aber nicht…), sondern wirklich auch mal das „Dunkelste“ erlebe, hab ich freien Entscheidungsspielraum und den darf ich nutzen.
          Bevor ich mir ansehe, was ich alles sein könnte und vielleicht eine scheinbar endlose Liste schreibe, sehe ich nicht die vielen vielen Möglichkeiten. Tatsächlich sind es ja sogar noch mehr, weil alles unendlich ist, aber eine grosse Vielzahl schafft zuerst mal einen grösseren Raum, weil ich akzeptieren kann, dass es viel mehr gibt, als ich bisher annahm.
          Deshalb hab ich Dir zu Deiner Fragestellung gratuliert.

          Liebe Grüsse von Kerstin

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          • Liebe Kerstin!

            Danke für Deine Antwort. Dachte ich mir schon, dass Du das anders verstanden hast .. ..

            Also: die Frage steht in Stevens Artikel, und mein strategisches Selbst hat daran rumgebastelt, und zwar in der Art, wie strategische Selbste eben so basteln. Und da kann alles mögliche herauskommen, das nicht wirklich weiterhilft. Weil eben „die Arbeit“ gemacht werden muss, die nötig ist um zu heilen, und nicht wilde Fantasien, was ich alles sein könnte.

            Liebe Grüße
            Veron

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            • Ja, liebe Veron!
              Wenn Du siehst, dass Arbeit gemacht werden muss, dann muss das für Dich so sein. Und Du darfst alles, was Du willst und niemand kann Dich davon abhalten.
              Die Definition von Arbeit: Mühsal und Plackerei.
              Viele, die ihr Geld damit verdienen, sagen, dass etwas getan werden muss, gearbeitet werden muss und sie helfen auch gern dabei, natürlich gegen gute Bezahlung.
              Sie fragen nach dem „warum“ und sehen nicht, dass das vielleicht die unpassende Fragestellung ist, wenn ich zur wirklichen Lösung, also Loslösung vom Problem, kommen möchte.
              Die Loslösung vom Problem ist für mich die wirkliche Lösung. Und die will ich oder ich will das Problem. Das ist nicht leicht, sich selbst zu fragen und zu erkennen: aha, befasse ich mich mit dem Problem, dann bleibe ich bei dem Problem.
              Aber es gibt viele Wege, so also auch diesen.

              Schon Einstein erkannte, dass ich die Ebene des Problems verlassen muss, um es wirklich lösen zu können.
              Mir stelle ich die Frage: will ich weiter zum Problem oder zur Lösung?
              Ich stelle fest, dass ich nichts ändern kann von dem was geschah, ausser meiner Interpretation. Meine Interpretation über das, was war, bringt mich zu Einsichten, Verständnis, Gefühlen. Es sind meine Einsichten, mein Verständnis und meine Gefühle, die ich jetzt dazu habe und die sich jetzt auf mein Leben auswirken.
              So hab ich das für mich erfahren.

              Was die „wilden Fantasien“ betrifft:
              Die Welt wird durch Imagination regiert! (hat Napoleon erkannt und ich hab es für mich auch erkannt)
              Alles, wirklich alles ist möglich!

              Liebe Grüsse von Kerstin

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  • Hallo,

    Wer bin ich ?

    Alles ist Energie, deswegen bin ich auch eine Form der Energie🙂

    Als Sternenstaub geboren, aus Atomen & Energie, geht nichts von uns verloren und vergehen werden wir nie.

    lg,

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    • Hallo Stip,

      und nun, da Du weißt, daß alles Energie ist, was hast Du davon?

      und vergehen werden wir nie
      Bist Du Dir sicher? WAS wird nie vergehen? Und WAS wird vergehen?

      lg

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  • Hallo Matthias,

    Einiges habe ich davon, zum beispiel : ich lerne meine eigene Energie Mental Kräfte zu nutzen.
    Energie wird nie vergehen, aber mein Körper vergeht.

    lg,

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    • Guten Morgen !
      @ all!

      Mir schwirrt der Kopf vom Nachlesen all der interessanten Kommentare der vergangenen 5 Tage….
      (Da weiß ich ja, was mir nach unserem Urlaub in ein paar Wochen „droht“ …)😀

      Zum Thema „Wer bin ich? “ fällt mir ganz besonders die kurze Zusammenfassung von P`taah ( Jani King) ein, die ich – glaube ich- schon mal erwähnt habe:

      „…. Es gibt im Grunde nur eine Frage:
      Wer bin ich ?
      Es gibt im Grunde nur eine Antwort.
      Ich bin die Ausdehnung des Schöpfungsgeistes,
      der sich in dieser Dimension
      wahrgenommener Realität selbst erfährt. “

      Dazu gäbe es natürlich noch unendlich viel zu sagen, aber Matthias und Steven haben das ja schon sehr gut und ausführlich getan und ich schließe mich da einfach mal an …. 😀 Euren Kommentaren gibt es eigentlich nichts mehr für mich hinzuzufügen, ich fand sie sehr interessant und stimme den Aussagen fast immer zu. Ganz besonders folgendem Zitat von Matthias:

      „.. In dem Moment, wo wir andere Ebenen erkennen, wandelt sich die ganze Welt, weil bis dahin völlig Unbekanntes in unsere Wahrnehmung kommt.
      Aus diesem Grund wäre wirklich einmal überlegenswert, ob wir nicht vielleicht unsere Vorstellungen, wie etwas sei oder sein sollte, zurückstellen und uns auf das Abenteuer einlassen, ins Ungesicherte zu gehen…“

      Das wäre dann HINGABE, wie ich sie meinte, nicht wahr ?

      Einen schönen Wochenanfang wünscht Euch A n g e l a

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      • was, nur eine Antwort .. .. ???

        also ich bin zumindest auch ein Mensch mit einer Kindheit, die gewisse Folgen hat .. ..

        LG
        Veron

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        • Veron, selbst wenn Du mich jetzt steinigen könntest, will ich mir erlauben, Dich zu fragen:

          hat oder hatte sie „gewisse“ Folgen?

          Wenn ich wirklich bereit bin, hinzusehen, was wirklich geschah, werde ich verständnisvoller.
          Ich merke dann auch, wie ich mich quäle, jetzt noch!
          Ich frage mich dann: war das nicht Qual genug?
          Wenn es für mich Qual genug war, dann erlaube ich jetzt etwas anderes. Es kann sein, dass ich noch nicht weiss, wie das gehen soll, aber ich öffne mein Herz für neue Möglichkeiten, andere Sichtweisen und neue Erfahrungen. Das bin ich mir wert, schon auf Grund dessen, dass die Qual so lange anhielt.

          Liebe Grüsse von Kerstin

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          • Liebe Kerstin!

            Steven hat da kürzlich ein Buch von DS Barron empfohlen. Könntest Du Dir vorstellen das zu lesen?

            Wenn ich versuchen würde, Dir ausreichend zu antworten, würde das zu lang werden, jedenfalls für mich. Nur die eigentliche Frage kann ich mit „hat“ beantworten, und das obwohl ich jetzt schon lange dran „arbeite“, nun ja, im Vergleich zu anderen doch nicht so lange.

            Auf Deinen anderen Beitrag möchte ich nicht antworten, aus dem gleichen Grund. Es würde endlos lang werden, und würdest Du Barron lesen, würde sich das erübrigen.

            Wenn es für Dich so ist, wie Du es schreibst, ist es schön für Dich, aber mit mir hat das rein gar nichts zu tun, es ist, wie wenn ich in einer ganz anderen Welt leben würde. Wo innere Strategen mich permanent stolpern lassen und ins Gegenteil verkehren, was ich beabsichtige.

            Liebe Grüße
            Veron

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            • Danke für den Buchtipp, liebe Veron!
              Ich schau nach.
              Hast du das Buch gelesen???
              Und hast Du, falls Du es gelesen hast, etwas davon in Deinem persönlichen Leben umsetzen können? Ich meine, waren da hilfreichere Sachen, die Du nehmen konntest, als das, was Du bisher kanntest?

              Liebe Grüsse von Kerstin

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              • Liebe Veron,
                Es gibt nicht nur ein Buch von Barron.
                Welches hast du gelesen?
                Liebe Grüsse von Kerstin

                Gefällt mir

                • Liebe Veron,

                  um diesen Prozess geht es, stimmt`s? EBE.

                  Das hier hab ich gerade gefunden und kopiert:

                  Der EBE Prozess schaffe eine Differenzierung der Schichten dieses „aufgesetzten Selbst“ und transformiere es in das authentische Selbst zurück. Die Differenzierung geschieht, indem der Facilitant (Patient) einen liebevollen Kontakt zu seinen Emotionen aufnimmt. EBE sei eine Methode, die diesen Weg zu unserem Innersten schneller und rigoroser als jede andere Therapie geht.

                  In meinem eigenen Prozess habe ich erfahren, wie Menschen sich nur noch mit Leuten umgaben, die EBE machten, weil andere „sie nicht mehr fühlen“ konnten. Wenn aber EBE Liebe in unser Leben bringt und Liebe vereint, wie kann das Ergebnis sein, dass „EBEler“ nur noch mit Gleichgesinnten zusammen sein können und alle anderen Kontakte abbrechen?
                  Bei Manchen, die ich während meines EBE- Prozesses kennengelernt habe, wuchs EBE zu einem wahren „Hype“ an. Sie verließen ihren Lebenspartner, suchten sich einen anderen Beruf und zogen sogar nach Hamburg, in die EBE- Hochburg. Es machte auf mich den Eindruck, als wenn ihre Schutzmechanismen oder in EBE, die Sentinels, EBE zu einer Sucht benutzten, um alten Schmerz zu betäuben. Eben solche Süchte sollte EBE nach eigenen Angaben aber auflösen.
                  Trotzdem hat mir EBE die bisher tiefsten Einsichten in die Zusammenhänge meines Lebens gegeben. Die starke transformierende Kraft von EBE kann jedoch zur Gefahr werden, wenn sich die ungeheilten Anteile des Therapeuten mit denen des Patienten verbinden. Je stärker die Kraft eines Werkzeugs ist, desto bewusster muß derjenige damit umgehen, der es verwendet. Deshalb ist die Wahl des Therapeuten ganz entscheidend für den Heilungserfolg.
                  Ferner habe ich die Erkenntnis gemacht, dass sich tiefgehende Ansätze, wie EBE oder systemische Arbeit in Ihrer Praxis überschneiden. So taucht der Gedanke Bert Hellingers, dem Begründer der Familienaufstellung, dass alles auf einer tieferen Ebene des Seins miteinander verbunden ist, auch wiederum bei EBE auf.

                  Liebe Grüsse von Kerstin

                  Gefällt mir

                  • Liebe Kerstin!

                    Verstehe ich Dich richtig, dass Du bei einem EBE-Therapeuten warst?
                    Du schreibst von Einsichten .. .. war das alles?
                    Ich kann eine solche Therapie und entsprechende Erfahrungen nicht wirklich unter einen Hut bringen mit dem, was Du so schreibst.

                    Liebe Grüße
                    Veron

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                    • Liebe Veron!

                      Du hast vielleicht den Anfang von Kerstins Kommentar überlesen :

                      Zitat Kerstin “ … Liebe Veron,
                      um diesen Prozess geht es, stimmt`s? EBE.
                      Das hier hab ich gerade <strong< gefunden und kopiert:"…

                      Liebe Grüße von Angela

                      Gefällt mir

                    • Liebe Angela!

                      Ja, offensichtlich. Beim zweiten Mal, als ich schon vergessen hatte, was ich beim ersten Mal gelesen habe😉
                      Danke fürs Mitlesen und Mitdenken😉

                      LG
                      Veron

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                  • Liebe Kerstin!

                    Magst Du mir verraten, wo Du diese Information gefunden hast? Ich kann in die Suchmaschine eingeben was ich will, so etwas in der Art kommt einfach nicht. Therapeuten oder gar Erfahrungsberichte dafür – einfach nix, nur gerade mal eine kurze Erklärung, was das sei .. ..

                    Liebe Grüße und bitte um Entschuldigung für meine Gedankenverknotung.
                    Veron

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                    • Hier hab ich das von mir kopierte gefunden, liebe Veron:

                      http://www.marc-freukes.de/einfluesse.html

                      Zum Suchen hab ich das Verfahren/ die Methode von Barron eingegeben:
                      EBE Emotional Body Enlightenments

                      Liebe Grüsse von Kerstin

                      Gefällt mir

                    • Vielen Dank, liebe Kerstin!
                      Manchmal habe ich den Eindruck, Suchmaschinen wollen nicht so wie ich will .. ..😉
                      LG
                      Veron

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                    • Gern geschehen, liebe Veron!

                      Bist Du mit dem Buch schon weiter?
                      Hast Du den Eindruck, dass Dich diese In-Form-ationen in die Form bringen, die Du Dir wünschst?

                      Ich bin gespannt über Deine Erkenntnisse,( so Du sie teilen magst.)

                      Liebe Grüsse von Kerstin

                      Gefällt mir

                    • Ach Kerstin, „in die Form bringen“, die ich mir wünsche .. .. von der Vorstellung, dass irgendwas, was ich tue, so läuft, habe ich mich schon lange verabschiedet. Ich kann nur mehr sozusagen mich selbst finden und heilen (lassen), und was dabei rauskommen mag, wenn es gut geht, davon kann ich mich nur überraschen lassen.

                      Erkenntnisse .. .. ich weiß nicht, wie Du Dir das vorstellt. Es bestätigt einiges, und „jemand“ in mir ist mal zufrieden und mal verärgert, oder vielleicht sind es zwei oder mehrere verschiedene. Dann will ich weiterlesen oder es lieber bleiben lassen, schmeiße grantig mit Werkzeug im Garten herum (darüber schrieb ich schon).. .. und spannend wird es wohl noch einige Jahre bleiben, also ob Du Dich dann noch erinnern wirst, dass Du meine Erkenntnisse wissen wolltest .. ..

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Liebe Veron,

                      -von der Vorstellung, dass irgendwas, was ich tue, so läuft, habe ich mich schon lange verabschiedet-

                      Wer etwas aufgibt, hat es wirklich aufgegeben.
                      Auf Churchill haben vor langer Zeit viele interessierte Menschen warten müssen, um etwas zu hören, was er ihnen als Wichtiges angekündigt hatte.
                      Als es so weit war und er die Buhne betrat, sagte er nur einen Satz: -Geben Sie nie, niemals auf!-

                      Hast Du schon mal versucht, eine glasklare Absicht (schriftlich für Dich) darüber zu formulieren, was Dir das Wichtigste in Deinem Leben ist?
                      Ich hab Tage gebraucht, bis ich die erste klare Absicht hatte. Mein Zettel lag eine Zeit und ich hab festgestellt, dass es mir leicht fiel, alles zu schreiben, was ich nicht wollte, aber was das Wichtigste ist, das kam nicht gleich. Da ist mir aufgefallen, dass ich mich ständig in dem aufhielt, was ich nicht wollte. Somit hab ich dort auch meine Kraft hingegeben. Das dabei nur Murks und Unzufriedenheit rauskam, war dann nicht mehr verwunderlich.Erst als die erste Absicht klar da war, konnte ich die Richtung ändern.

                      Liebe Grüsse von Kerstin

                      Gefällt mir

              • Liebe Kerstin!

                Ich habe nachgesehen was Steven Dir schon so geschrieben hat, und dass Du darauf antwortetest schräg: Für mich hat diese Sichtweise nichts, was mir hilft, mich gut zu fühlen. Hast Du mit seiner Antwort darauf etwas anfangen können, mit dem Emotionalkörper .. .. ?

                Ich bin gerade dabei das Buch zu lesen, Stück für Stück, und kann Dir nur sagen: es ist kein Ratgeber um sich gut zu fühlen. Es ist etwas, das mir noch ein Stück mehr Verständnis dafür gibt, was mit mir passiert ist, und auch mit anderen, und wie wir damit umgehen.
                Zitat:

                Wir unterscheiden uns voneinander lediglich durch das Ausmaß der Abhängigkeit und unseren Suchtmechanismen.

                Gestern gab es nach dem Lesen über das Thema Suchtverhalten heftige schlechte Laune, weil mich das wieder darauf gestoßen hat, wie es mir mit meinem Garten geht. Immer unzufrieden mit dem Ergebnis, immer meinem Körper zu viel abverlangt, immer wieder „falsche“ Aktionen .. ..
                Denn alles kann Sucht sein, nicht nur Drogen, Alkohol, Arbeit, Shopping .. .. ja, praktisch jede Art Ablenkung, und wesentlich ist, dass es Belohnung enthält ebenso wie Bestrafung. Bestrafung der Subpersönlichkeiten, und somit auch uns insgesamt, dafür, „dass sie es immer noch wagen, nach Liebe und Erfüllung zu verlangen“. Im Garten wäre das halt nur Erfüllung .. .. und selbst wenn ich bewusst noch so sehr aufpasse, nicht zu viel zu machen, nicht zu viel zu erwarten etc. es ist da immer ein Gefühl, dass was fehlt, dass was nicht stimmt .. ..

                Die Lektüre ändert nichts daran, welche Hilfe ich in Anspruch nehme und welchen Weg ich mit dieser gehe. Grundlegend ist, dass mein Emotionalkörper Hilfe braucht, und zwar mehr als mentale Strategien.
                Und dann werde ich eines Tages nicht die Erwartungen an den Garten haben, dass er mich glücklich macht, und es wird einfach nur schön sein darin etwas zu tun, so stelle ich mir das Ergebnis vor.

                Ich sehe nun, dass Du über EBE geschrieben hast. Im Buch „Es gibt keine negativen Emotionen“ heißte es ESH, vielleicht ist das nur der englische Begriff dafür. Ich konnte das jetzt auf die schnelle nicht herausfinden.

                Das Problem, das ich dabei sehe, ist, dass man nicht heute 100 % so und am nächsten 100 % anders sein kann. Es ist ein Prozess, und zwischendurch ist es wahrscheinlich normal empfindlicher zu sein und mit seinem Umfeld nicht klarzukommen. Vielleicht machen welche auch einen Dauerzustand daraus, wie Du beschreibst.

                Dass alles auf einer tieferen Ebene des Seins verbunden ist, habe ich bislang nicht herausgelesen aus dem Buch. Was auch egal ist, solange man mit einem verletzten Emotionalkörper herumläuft.

                Liebe Grüße
                Veron

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                • Hi Veron und Kerstin,

                  Ich sehe nun, dass Du über EBE geschrieben hast. Im Buch „Es gibt keine negativen Emotionen“ heißte es ESH, vielleicht ist das nur der englische Begriff dafür. Ich konnte das jetzt auf die schnelle nicht herausfinden.

                  Im Prinzip ist da dasselbe gemeint – “ Es gibt keine negativen Gefühle“ ist die Vorversion von “ Es gibt keine negativen Emotionen“ und hat viel weniger Input. Das Thema ist dasselbe, nur in “ Es gibt keine negativen Emotionen“ sind erweiterte Erkenntnisse eingeflossen, also überarbeitet worden. In “ Es gibt keine negativen Gefühle“ heisst der prozess „Emotive Subself Healing“ (ESH). Und beim anderen Buch eben EBE „Emotional Body Enlightment“.

                  sonnigen Nachmittag noch ..🙂

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                  • sonnigen Nachmittag noch ..

                    Vielen Dank, Dir auch😉
                    Ist das schön, wenn ich mich nicht erst durch alle möglichen Informationen durcharbeiten muss .. ..
                    LG
                    Veron

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                • Hallo liebe Kerstin….

                  …ich habe mir 2009, mal ein leeres Blatt Papier und einen „Kuli“ zurecht gelegt……und mir ca. 3-4 Stunden Zeit dafür genommen, einmal zu überdenken und dann auch schriftlich niedergelegt……was ich persönlich, so an persönlicher „Lebensqualität“ & Glück brauche und dringend benötige….

                  ……kann nur sagen….Die „Liste“ war „sehr“ sehr kurz………und es reicht mir bis heute noch……mehr als nur allemal !!!…🙂

                  lg…johannes

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                  • Ja, lieber Johannes.
                    Du hast eine grosse Erkenntnis gewonnen und fühlst Dich sicher auch wunderbar damit, stimmt`s?!

                    Liebe Grüsse von Kerstin

                    Gefällt mir

                    • Ja liebe Kerstin…..es war schon absolut befreiend damals (und heute natürlich immer noch)….

                      ….und ich gebe diesen Rat, dieses selbst auch einmal in aller Sille zu tun….einem Jeden, der sich als haltlos Gefallener/Gestrandeter in diesem System fühlt und kaum mehr selbst noch weiter weiß….hat auch schon öfter recht gut funktioniert…🙂

                      …auch Dir ganz liebe Grüße retour……..johannes

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        • LIebe Veron!

          Zitat: „…was, nur eine Antwort .. .. ???
          also ich bin zumindest auch ein Mensch mit einer Kindheit, die gewisse Folgen hat ….“

          Hierin , – P`taah Zitat:

          “…. Es gibt im Grunde nur eine Frage:
          Wer bin ich ?
          Es gibt im Grunde nur eine Antwort.
          Ich bin die Ausdehnung des Schöpfungsgeistes,
          der sich in dieser Dimension
          wahrgenommener Realität selbst erfährt. ”

          ist ja einfach alles enthalten. Der „Schöpfungsgeist“ erfährt sich in Dir, und zwar in allem, was Du erlebst, tust oder denkst . Eine ungeheure Freiheit steckt darin, denn jegliche Verurteilung fällt weg .

          Wenn das Göttliche zulassende LIEBE ist , ergibt sich die Höherentwicklung , (oder wie man das nennen will) , der Seelen aus den Konsequenzen des eigenen Tuns. Annäherung an Liebe ist gleich Freude und Harmonie, das sich Abwenden erschafft Schmerz und Leid. Und in diesem höchsten Sinn gibt es weder Opfer noch Täter.

          Matthias sprach davon, dass wir „Bürger zweier Welten“ seien, und das stimmt natürlich. Hier in der Dualtität gibt es „gut und böse“ und all die vielen Gegensätze… Anders wäre Entwicklung vielleicht nicht möglich. Aber stecken bleiben muss man meiner Ansicht nach nicht darin.

          LG von A n g e l a

          Liebe Grüße von A n g e l a

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          • Liebe Angela!

            Ja, ich weiß, alles ist darin enthalten. Mir war halt gerade nach diesem Detail .. ..
            Und über das Stecken-bleiben reden wir vielleicht mal wieder so in 2 oder 3 Jahren, ja?

            Liebe Grüße
            Veron

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  • Die Erkenntnis, dass alles Energie ist, ist ja nicht neu, aber sie ist sooo weitreichend!
    Energien haben bestimmte Muster, Schwingungen und Frequenzen und da kommt das Gesetz der Anziehung ins Spiel.
    Auf unser Leben bezogen bedeutet das für mich, dass ich mich je nach eigener Schwingung in bestimmten Erlebensmöglichkeiten aufhalte. Es geht also ums Fühlen. Mein Fühlen beeinflusst meine Schwingung.

    Liebe Grüsse von Kerstin

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  • „Was ist Schöpferbewusstsein?

    Und natürlich hat ein Mr. Rothschild oder Rockefeller Schöpferbewusstsein, und sie wenden es aktiv an – viel mehr als eine große Mehrheit von Menschen es tut. Diese Typen kreieren ihre eigene Realität viel effizienter, klarer und gezielter, als die meisten von uns. Sie wissen was sie wollen und wie sie es auch bekommen. Sie sind Meister darin, materielle Schöpfungen in Gang zu setzen und zu kreieren. In den letzten Jahren ist viel über diese Leute bekannt geworden, was sie so alles angestellt haben. Aber ist uns eigentlich bewusst, dass wir ohne diese “Rothschild und Co.” Leute keine Eisenbahnen, keine Autos, keine Post, keine Autobahnen, keine Flugzeuge, keine Gottverdammte gesellschaftliche INFRASTRUKTUR hätten?

    …………………………………………………………………………………………………….

    …bitte erlaube mir…..heute einmal absolut „SPRACHLOS“ zu verbleiben !!!……und dass wird sich über die nächsten „Wochen“ noch weiterhin so hinwegziehen…….ich hatte schon sehr viele Schock`s und unglaubliche „Sichtungen“ nun in meinem Leben….aber DASS JETZT….übertrifft ja alles bisherige…..!!!

    …ohne Rothschild und Rockefeller…..“keine“ INFRASTRUKTUR ????….was meinst Du damit ???…..die INFRASTRUKTUR, dieses derzeitigen und völlig „perversen“ – „Über-Konsum-Systems“ an materiellem Geschehens ???…..sorry aber hier verstehe ich “ Blavatsky “ ja noch etwas viel besser als Dich derzeit…….tja….völlig (satanisch) verrückte Zeiten, fällt mir dazu nur noch ein…..Mensch….was ist hier denn bloß los…..wenn wir die völlig „falsch“ gerichtet Illuminierten….nun schon als Erretter ansehen und betrachten ????

    …nein…mein Junge….da läuft aber ganz gehörig etwas quer (bzw. aus) dem Ruder….und soo bitte gewiss nicht !!!!!

    ……ich bin da sowas von sprachlos….und weiß echt nicht mehr…..dazu noch etwas Vernünftiges anzubringen…….

    …ich es habe versucht….und letztlich doch bitter „versagt“ und es total verhauen….also bis zum „nächsten“ Leben dann……

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    • Hallo Johannes,

      Und natürlich hat ein Mr. Rothschild oder Rockefeller Schöpferbewusstsein, und sie wenden es aktiv an – viel mehr als eine große Mehrheit von Menschen es tut.
      …Aber ist uns eigentlich bewusst, dass wir ohne diese “Rothschild und Co.” Leute keine Eisenbahnen, keine Autos, keine Post, keine Autobahnen, keine Flugzeuge, keine Gottverdammte gesellschaftliche INFRASTRUKTUR hätten?

      Selbstverständlich ist es so. Der Osten blieb Jahrhunderte lang derselbe – weil z.B. im Islam die Welt vollkommen ist, wie sie ist, und von daher Weiterentwicklung eher verpönt war. Die unterschiedliche Mentalität ermöglichte es dem Westen, durch die überlegene Waffentechnik, durch Erfindungen usw., andere Länder auszubeuten und auf Kosten derer einen höheren Lebensstandart zu führen. Ohne das „Böse“, was dem zugrundeliegt, ginge es uns nicht so gut. Das es jetzt auf uns zurückschlägt ist die Kehrseite der Münze.
      Erst durch diese Techniken, die man zu 90% ahrimanisch nennen könnte, die auf längere Sicht hin gesehen erd- und menschenzerstörend wirken, haben wir diese komplexe Infrastruktur. Wir machten alle mit und machen heute noch mit, diese Menschen zu unterstützen. Weil wir Egoisten sind.

      Die da oben sind wir selbst. Und schreien wir nicht zu laut, ja, alle anderen, aber ich doch nicht. Die meisten kennen ihr Unbewußtes nicht genügend.

      Kennst Du Deines, Johannes? Ich kenne meines teilweise und weiß, daß sich einiges in mir drinnen nicht von den Illuminati unterscheidet.

      Auf was wir alles ein „Anrecht“ glauben zu haben, erstaunt mich jeden Tag auf’s Neue.

      Wenn Du bei Kik einkaufst, dann hältst Du Dir Sklaven – weil Skaven diese Kleider fertigen, damit Du für fünf Euro ein Wegwerfhemd hast. Mit einem geflickten Pullover darfst Du Dich heute nicht in die Öffentlichkeit getrauen, weil, oh Himmel, das sähe ja nach arm aus. Woanders haben die Menschen überhaupt keinen Pullover.
      Ein Computer-Mainboard für 40 Euro, ein hochkompliziertes elektronisches Gebilde – Sklavenarbeit. Real betrachtet dürfte sowas nie unter tausend Euro kosten. Es ist eine unglaublich komplexe Technik, die da verbaut wird.

      Ein wenig komisch finde ich es nicht nur manchmal, daß wir zwar laut über die Illuminati wettern, aber gerne diese ahrimanischen Produkte wie Handy, Computer, Wegwerfartikel usw. nutzen.

      Vielleicht könnte man sogar auf den Gedanken kommen, daß einige „teuflische“ Artikel nützlich sein könnten – wenn man ihnen nicht verfällt und es nicht übertreibt.

      Vielleicht könnte man sich noch überlegen, warum Gott mal gesagt haben soll: „Heiß oder kalt, aber die Lauwarmen werde ich ausspeien aus meinem Munde.“

      Klingt ja fast danach, wie wenn Gott die Illuminaten mehr schätzen würde wie Bürger Normalo. Wobei ich zugeben muß, auch für mich gibt es nichts Grausligeres wie einen „normalen Bürger.“

      Einerseits ist es furchtbar, was die Illuminaten auf ihrem nicht vorhandenen Gewissen haben, und ich hoffe, sie werden irgendwann mal zur Rechenschaft gezogen. Ich denke da nicht sehr christlich mit Straferlaß und Verzeihung sondern bin für Konsequenz. Merkel und ihr Hochverräterstab gehören lebenslang ins Gefängnis. Oder in ein irakisches Krankenhaus auf mit Uranmunition verstrahlem Boden, wo sie lebenslang die mißgebildeten Kinder pflegen dürfen. Neben Obama und Bush. Cheney ist ein Sonderfall, der müßte in ein Raubtiergehege. So würde ich persönlich entscheiden.

      Andererseits ist es fast bewundernswert, wie sehr diese Menschen – ich meine nicht die Mitläufer – die Welt geprägt haben. Schöpferisch? Unbedingt! Von soviel Schöpfertum können die meisten Menschen nur träumen.

      Was die Bewunderung allerdings wieder trübt, ist die Feigheit und Verlogenheit dieser Spezies. Aber gut, wären sie es nicht, würden sie schon am nächsten Baum hängen. Man nimmt das Schlechte gerne an, aber nur, wenn es als etwas Gutes deklariert wird. Siehe Glaubenskriege etc. Wir wollen ja belogen sein, damit wir unser eigenes Schlechtes mit gutem Gewissen weiter tun können.

      Aber ich weiß, das sind nur die anderen…

      Womit wir wieder am Ausgangspunkt wären… wir verurteilen die Illuminati, nehmen aber gerne die Produkte, welche sie für uns entwickelten an…
      Die übliche Schizophrenie eben…

      Dies alles als ein paar zusammenhangslose Gedanken dazu.

      Liebe Grüße
      Matthias

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      • Hallo lieber Matthias,

        …hast recht…ich hätte etwas genauer zwischen „weltlicher“ Infrastruktur….und unserer „geistigen“ Infrastruktur..…welche dadurch fast vollständig zerstört wurde unterscheiden sollen….🙂

        ………………………………………………………………..

        „Die da oben sind wir selbst. Und schreien wir nicht zu laut, ja, alle anderen, aber ich doch nicht. Die meisten kennen ihr Unbewußtes nicht genügend.

        Kennst Du Deines, Johannes? Ich kenne meines teilweise und weiß, daß sich einiges in mir drinnen nicht von den Illuminati unterscheidet.

        Auf was wir alles ein „Anrecht“ glauben zu haben, erstaunt mich jeden Tag auf’s Neue.

        …………………………………………………………………

        DASS ist hierbei auch genau die richtige Frage!!!

        …und ich kenne natürlich auch nur einen Teil davon…..und was mein „Anrecht“ betrifft…..so erfahre ich dies doch täglich erneut…..dass ich mit allem Notwendigen versorgt werde/bin…..und sollte etwas fehlen…..meine Bitten sehr kurzfristig auch erhört und diese Missstände auch wieder abgeschafft werden…lacht…..

        …und wenn ich dies jetzt einmal grundlegender persönlich überdenke….und was ich bisher, so ganz persönlich dafür getan haben könnte?. …kommen mir folgende Punkte und sehr stark veränderte Handlungsweisen in den Sinn….ging immer so step by step in den letzten paar zurück liegenden Jahren:

        ………………………………………………………………………………………………….

        – begonnen hat alles, mit einem radikalen „ausmisten“…..nicht wirklich „zwingend“ benötigtem Hab und Gut

        – dann der Übergang zum absoluten „Minimalismus“ bei Neuanschaffungen (nur noch unbedingt notwendiges)… Konsum-Boykott bzw. Verzicht von allem nicht unbedingt Überlebensnotwendigem

        – Abschaffung vom TV (bzw. willentlicher Verzicht), nachdem sich dieser, nach über 23 Jahren verabschiedet hat

        – Verzicht auf bestimmte (früher noch sehr gemochte) Musik, welche immer kontraproduktiver daher kam, nachdem mir dann auch noch, die deutschen Textübersetzungen bekannt waren…….. (höre heute überwiegend Klassik-Radio und Hörspiele, Hörbücher – ist überaus angenehm, beruhigend und sehr entspannend

        – Verzicht auf jegliche chemische Pharma-Produkte bzw. wenn…nur in absoluten Notfällen (nur drei wirklich unabwendbare Arztbesuche in den letzten sieben Jahren)

        – Verzicht auf die „Chemie-Keule unter der Achselhöhle“ (Deo, Parfüm und dgl.)…nur noch Arzt- bzw. Kokos-Seife, Fluorid freie Zahnpasta, Xylit usw.

        – Einnahme von natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln (Gerstengras, Weizengras, Algen usw.

        – Verzicht auf Fast-Food, sowie auch Low-Food (Knabbereien), so gut es sich finanziell pro Monat auch einrichten und bewerkstelligen lässt (Burger max. zweimal/Jahr – dann aber auch mit 0,33l Säure (Pepsi) – weil sehr starke emotionale Erinnerungen daran hängen – mein erster Ungarn/Bulgarien Urlaub mit meiner Mutter im Alter von 6 Jahren)

        ….machen diese diversen US-Ketten, sich übrigens ganz gezielt, damals wie heute auch zu Nutze !!!

        – Starke Begrenzung meines Netzverhaltens auf nur noch wenige Stunden pro Woche

        – und als Extrem-Versuch (wollte ich seit 2008 schon immer einmal machen und ausprobieren)….“stromlos“ zu leben…..wie geht dass?……und geht es heutzutage überhaupt noch?…..dies ergab sich dann zufällig Mitte April 2014 von ganz allein….

        …und jetzt nach über einem Jahr des Versuches weiß ich…..es geht weitaus besser, als ich je zuvor gedacht hätte….(nach den ersten 3 Monaten der Umgewöhnung)….Licht, Kochen, Radio (Batterien), alles kein wirkliches Manko-Problem !……dass einzig wirklich anstrengende und nervige daran, ist die „Handwäsche“ seiner Klamotten und Textilien

        …apropos Textilien….ich kleide mich pro Jahr, max. nur noch einmal ein…..bzw. ersetzte nur noch Defekt gegangenes……und außer Socken, Schuhen und meiner Unterwäsche….so gut wie nur noch im Second-Hand-Handel oder auch im Freundes- und Bekannten-Bereich…..und vor allem niemals asiatisch (chemisch) verseuchte Billigware, wie bspw. von „KIK“ oder dgl. ….hergestellt……durch versklavte Kinder oder stark unterbezahlte Tagelöhner….

        ……spare jetzt auf Hanfschuhe, Jeans und Hemden……diese halten bis zum Lebensende…..kühlen im Sommer und wärmen im Winter……da gibt es nix Besseres…..außer „Leinen“ vielleicht an zweiter Position….. .-)

        …..ein weiterer Bericht….in Sachen der innigen Verbindung mit Natur, Tieren, Menschenseelen usw…..würde jetzt hier, den heutigen den Rahmen sprengen…..

        …………………………………………………………………

        „und weiß, daß sich einiges in mir drinnen nicht von den Illuminati unterscheidet“.

        ………………………………………………………………………………

        …ich hatte nun auch genug Zeit…..persönlich einmal zu überprüfen, ob diese Deine Aussage….event. auch randbegrifflich auf mich selbst zutreffen könnte?…..

        Aber sorry…ich komme da nicht….auch auf nur „einen“ einzigen „übereinstimmenden“ Punkt….

        …..sollte mich Einer „besser“ als ich mich selbst kennen?…..immer her damit….und ich werde es erneut überprüfen….lacht….

        Der „neue“ „alte“ Laptop ist übrigens ebenso „Gebrauchtware“ mit 1 Jahres-Garantie….und musste nicht für „Mich“…..erst neu durch Arbeits-Sklaverei und neu gefertigt werden (o.k. durch den Erstbesitzer dann wohl schon….aber nicht erneut for me…)

        Mein Handy (nur für kurze Notanrufe) ist ein gebrauchtes Geschenk von einem Bekannten und ca. 9-10 Jahre alt….hat noch nicht mal eine Kamera verbaut….

        …..mein Batterie-CD-Radio-Kassettenspieler von 1991….(von meiner Mutter nach ihrem Tode übernommen)… läuft….und läuft….und läuft immer noch aller bestens und dazu noch, mit einem weitaus besserem Klangbild, als einige der heute so gängigen Verkaufs-Geräte…🙂

        ………………………………………………………………………………

        „und ich hoffe, sie werden irgendwann mal zur Rechenschaft gezogen. Ich denke da nicht sehr christlich mit Straferlaß und Verzeihung sondern bin für Konsequenz. Merkel und ihr Hochverräterstab gehören lebenslang ins Gefängnis“.

        ……………………………………………………………………………….

        …auch dahin gehend, hat sich ebenso, auch meine eigene Ansicht verändert…..ich meine damit nicht, sie auch gleich konkret zu hassen….aber gut heißen kann ich es ganz gewiss auch nicht….

        …mir kommt hierbei immer der s.g. „heilige“ Zorn in den Sinn…..welcher selbst auch Jesus schon dazu veranlasste, die Tische der Händler im heiligen Tempel doch recht gewaltsam umzuwerfen……und ich denke „verzeihen“ kann man erst nach tiefer und inniger Selbsterkenntnis solcher s.g. Täter…..so sie es tatsächlich, dann auch ehrlich meinen und diese dann von uns und auch dem Höchsten, eine solche Vergebung auch „erbitten“…….aber dann sollte sie in jedem Falle auch gewährt werden…..

        ………………………………………………………………………………

        „Was die Bewunderung allerdings wieder trübt, ist die Feigheit und Verlogenheit dieser Spezies. Aber gut, wären sie es nicht, würden sie schon am nächsten Baum hängen. Man nimmt das Schlechte gerne an, aber nur, wenn es als etwas Gutes deklariert wird. Siehe Glaubenskriege etc. Wir wollen ja belogen sein, damit wir unser eigenes Schlechtes mit gutem Gewissen weiter tun können.

        Aber ich weiß, das sind nur die anderen…
        Womit wir wieder am Ausgangspunkt wären… wir verurteilen die Illuminati, nehmen aber gerne die Produkte, welche sie für uns entwickelten an…

        Die übliche Schizophrenie eben…

        Dies alles als ein paar zusammenhangslose Gedanken dazu.

        …………………………………………………………………………………….

        Ja klar….dass sind ja auch gute und richtige Gedanken dazu……welche auch für den Großteil absolut zutreffend sind

        ……deshalb muss ja nun auch ein Jeder ganz für sich selbst, im All-täglichen….ganz allein dafür entscheiden, diese falschen Energien entweder weiterhin zu „fördern“…..oder aber…..ihnen eine ganz eigens gewillte „Energiesperre“ entgegen zu halten/setzen…..

        …..sie also davon abschneiden…..in der Hoffnung, dass sie sich wieder daran erinnern mögen, dass ihnen „unbegrenzte“ Energie, um die auch Niemand kämpfen muss….zur Verfügung stehen könnte/würde….so sie sich auch wieder an ihre wahre und einzige Quelle erinnern würden…..

        Soweit meine eigenen Tagesgedanken hierzu……🙂

        ….und liebe Grüße Dir……from…johannes

        P.S.

        Lieber Stefan…..ich wollte in meinem vorangegangenen Comment auch gar nicht so „rabiat“ vorgehen…..

        ……ich kam gestern von einem Zweistunden-Gespräch, mit drei wirklich sehr komplizierten Total-Ignoranten hier an….und las dann dieses……was mir wohl den Rest für diesen Tag gegeben hat…..und eine gewisse Radikalität in meinen Aussagen noch zusätzlich dabei gefördert hat.

        …dafür meine Entschuldigung !…..und Du kennst mich recht gut….und weißt auch, dass dies niemals nich`…..in irgendeiner Art und Weise……auch persönlich auf Dich gerichtet anzusehen ist……sorry dear !!!

        ….eine Gute Nacht Euch allen…..…lg johannes

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        • Lieber Johannes,

          Du schränkst Dich noch weit mehr ein wie ich – und da tust Du wirklich was. Was ich oben in meinem Comment schrieb war auch eher allgemein gemeint.

          Noch kurz zu den „Illuminati in uns“. Einfach dazu eine Überlegung:

          Der Kosmos besteht ja auch Yin und Yang, Dunklem und Hellem. Kannst Du Dir hell ohne dunkel vorstellen? Und kannst Du Dir einen Menschen vorstellen, der das Dunkle nicht in sich trägt?

          Gut, vielleicht Ramakrishna, Jesus usw. Wobei das Dunkle – die Versuchung – ja auch an Jesus herantrat.

          Ich trage genauso wie die Illuminati einen kalten, intellektuellen, zweckmäßig denkenden Teil in mir, der, wenn ihm Macht gegeben wäre, diese benutzen würde. Die Frage ist nur – ist dieser Teil Herr oder ist er Diener? Bei den Illuminati ist er der Herr, was ist er bei uns?

          In den „esoterischen Foren“ gibt es jede Menge Leute, welche, wenn ihnen die Macht gegeben wäre, etwas zu verändern, sie sofort gebrauchen würden. Natürlich nur zu „guten“ Zwecken – eben ihrer Vorstellung nach. Aber prinzipiell würden sie Ähnliches wie die Illuminati tun. Die meisten „Esoteriker“ sind nicht Esoteriker aus Erkenntnis, sondern aus Mangel heraus – sie sind eben mit der Welt, wie sie ist, nicht einverstanden und suchen nach einem Rezept, wie sich das verbessern ließe. Wobei das eigentlich eine typische Ego-Falle ist: Man gibt vor, für die Menschheit bessere Verhältnisse zu wollen, aber wenn man ungeschminckt ehrlich wäre, würde man zugeben, daß man eigentlich nur sich selbst wohler fühlen möchte.

          Wenn man sich selbst nicht erforscht, fast mit dem Messer seziert (was weh tut), wird man immer Altruismus mit Egoismus verwechseln. Manche Operationen kann man nicht selbst machen, da muß man sich einen Operateur anvertrauen, den man sich ausgewählt hat.

          Bei einem Satz von Dir mußte ich lächeln – Du schriebst:
          Ja klar….dass sind ja auch gute und richtige Gedanken dazu……welche auch für den Großteil absolut zutreffend sind

          Und ich schrieb in meinem Comment davor:
          Aber ich weiß, das sind nur die anderen…

          Ich rechne mich zu dem Großteil….

          Liebe Grüße
          Matthias

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          • Ach lieber Matthias…..

            …ich versuche….so es mir meine sehr knapp bemessene Zeit derzeit erlaubt…..nun schon seit Wochen diese wahrscheinlich so schrägen und bisher schon immer falsch verstandenen….bzw. „absichtlich“ auch falsch propagierten „Widersprüchlichkeiten“ in eine konvergenten begrifflichen Einklang in Sachen ihrer wirklichen Erkennung zu bringen…..

            Du sagst bzw. denkst auch:…“Der Kosmos besteht ja auch Yin und Yang, Dunklem und Hellem. Kannst Du Dir hell ohne dunkel vorstellen? “

            …..ich sage und denke jedoch…..ja….die Schöpfung ist absolut klar Yin und Yang…..aber was bitte ist nun Yin und Yang???….

            …..sie wird zwar in schwarz und weiß symbolisch dargestellt……hat aber nach fast allen teil- und ganz-religiösen Überlieferungen, nicht das Geringste mit Licht und Dunkel zu tun……sondern steht für die zweipolige Existenz-Voraussetzung der „ur-sprünglichen“ Schöpfung als Erst-Planung und ist für jede Bewegung und jeden Forschritt unabdingbar…..

            Yin und Yang steht für Energie (kosmische Schöpfungs-Batterie)…..in einem „REIN“ polaren“ Sinne…..also wie z.B. plus-minus……mänlich-weiblich……heis-kalt…..Sonne-Mond…..leicht-schwer……oben.unten……usw…..usw….also sich gegenseitig absolut „bedingende“ gegensätzliche POLE……ohne welche, auch gar keine Existenz….in welcher Form auch immer, zu ermöglichen wäre !

            Dies ist Polarität….und sollte nur einer dieser zwei sich bedingenden Pole zufällig einmal ausfallen….ist auch ALLES weg….Battery is empty !!!

            Dies alles geschieht aber einzig und allein nur im Rahmen des „Lichtes“….

            …..und bedarf und bedurfte niemals der Dunkelheit (Schattenseite)…..sie wird dafür nicht und wurde auch niemals dafür benötigt…..sie ist nur da (in der später erscheinenden Dualität)….weil sie nach freiem Willen einiger Ex-Engel „auch“ möglich gewesen ist…da man sich auch frei dafür entscheiden konnte…..und sich somit dem Licht entgegen gestellt hat……und nur, was sich dem Lichte entgegen stellt, kann auch Schatten werfen……denn Licht wirft „keinen“ Schatten…..und brauch ihn schon erst recht nimmer…..

            ….ich weiß Du liest bei mir nicht mehr…..und ich bin auch noch lange nicht durch mit dem Thema…….wie könnte es auch anders sein, so ich merke wie wahnsinnig kompliziert dieses Thema zu vermitteln sich nun erneut herausstellt……

            ….aber ich möchte und werde persönlich nicht vollends verzweifeln daran…..dann gebe ich mir und auch allgemein, lieber etwas mehr Zeit (Bedenkzeit) hierfür…..habe ja selbst etliche Jahre dafür gebraucht, dies zu verstehen…🙂

            …also. ..aber wirklich „nur“ falls Du es auch möchtest, dies einmal ganz offen aufzunehmen…..ist leider erst zur Hälfte fertig…..und wird erst beendet….sobald mein „neuer“ „alter“ Laptop dann fertig zu Ende konfiguriert und mit einem neuen und auch leistungsstarkem Akku versehen wurde……und ja….dies ist eine unabwendbar und notwendige, technische Konsum-Anschaffung für 27 Euronen……

            https://johannes0702.wordpress.com/2015/04/30/halbe-und-ganze-wahrheiten/

            inkl. der….Fortsetzung: vom 04.05.2015

            …..die Alternative dazu wäre……komplett raus und nie wieder ins Online-Netz zu gehen…..ginge natürlich auch…..aber ganz soweit, bin ich derzeit dann doch auch noch nicht……wird aber irgendwann wird auch das noch kommen, dessen bin ich mir heute schon recht sicher….🙂

            …….lg johannes

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            • Update:

              ….ich bin noch nicht auf „alles“ eingegangen, was Du so angebracht hast……aber um 8.15 Uhr ist mit einem Gipsfuß-Freund und mir als Begleiter….heute schon wieder Arzt-Termin…..muss ich dann eben später nachholen……lg…johannes

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            • Lieber Johannes,

              aber was bitte ist nun Yin und Yang???

              Ich bekam eine erste Ahnung, als ich als 13jähriger mich das erstemal mit dem I Ging beschäftigte. Ich las damals das ganze zweite Buch – die Materialien – durch, verstand zwar nicht viel, aber irgendwas in mir war angerührt. Eine Ahnung, ein Bezug vielleicht.

              Immer, wenn ich den I Ging lege, ob als 13jähriger oder heute, bin ich in Kontakt mit einer anderen Ebene. Ich nahm es immer als natürlich, erst später merkte ich, daß schon lange ein Bezug dazu vorhanden war. Eigentlich schon immer.

              Damals wie heute legte ich immer mit Respekt den I Ging und bat darum, fragen zu dürfen.

              Um einen Geschmack von Yin und Yang zu bekommen halte ich das I Ging für eines der besten Bücher, die es gibt. Auch über die Verwandlung, wie das eine das andere bedingt und wie die Gesetze hier funktionieren. Es ist ein unglaubliches Buch.

              Wer Yin und Yang wirklich versteht, versteht die Schöpfung.

              „Licht wirft keinen Schatten“ – das ist Risi – besser allerdings finde ich einen Satz von Graf Dürckheim, sinngemäß: „Der Schatten hat die Gestalt dessen, was das Licht verdrängt.“

              Wenn wir also die Gestalt des Schattens beobachten wissen wir, was das Licht verdrängt…

              Wenn ich hier in logischen Strukturen schreibe, wenn ich definiere, dann ist der Ursprung meist ein Bild, ein Hineintauchen in mich selbst, woraus sich dann die Worte formen. Aber die Worte transportieren nie das Eigentliche, immer geht etwas verloren. Sobald Yin und Yang oder das Tao in Worten wiedergegeben, definiert wird, ist das Eigentliche verloren.

              Indem wir alles definieren, strukturieren, werten, Begriffe, sich sich erst nach langem Lernen vom Inhalt her erschließen wie Alltägliches verwenden, geht das Staunen, die Ehrfurcht, das Heilige verloren.

              So ist es bei vielen Themen, auch bei dem Lehrer-Thema. Solange man nicht erahnt, was das sein könnte, wird man nie die bedingungslose Liebe verstehen, die man dem Lehrer entgegenbringt. Und daß es Schüler gibt, die bedenkenlos ihr Leben für ihren Lehrer opfern würden.

              Es ist so, und es wird sehr schnell zerredet von Menschen, welche die Tiefe eines solchen Geschehens nicht erfassen.

              Ich brauche die Dualität und Polarität und ihre Unterschiede nicht, weil das nicht mein Thema ist. Und noch nie war. Es ist Dein Thema, und das ist in Ordnung.

              und bedarf und bedurfte niemals der Dunkelheit
              Doch, die Schöpfung bedarf der Dunkelheit. Oder würdest Du sagen, daß die Schöpfung ein Fehler Gottes war? Wobei ich beim Menschen ins Grübeln geraten könnte…
              Du mußt Dich in beiden Welten zurechtfinden lernen.

              die Alternative dazu wäre……komplett raus und nie wieder ins Online-Netz zu gehen
              Nee, Johannes, das Netz hat auch was Gutes😉

              Liebe Grüße
              Matthias

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              • Lieber Matthias…

                „„Licht wirft keinen Schatten“ – das ist Risi – besser allerdings finde ich einen Satz von Graf Dürckheim, sinngemäß: „Der Schatten hat die Gestalt dessen, was das Licht verdrängt.“

                Welche Aussage hierbei nun besser oder schlechter ist ?……für mich besagen letztlich beide dasselbe in ihrer Güte !🙂

                …………………………………………………………………………………………………….

                „Ich brauche die Dualität und Polarität und ihre Unterschiede nicht, weil das nicht mein Thema ist. Und noch nie war. Es ist Dein Thema, und das ist in Ordnung.“

                ……………………………………………………………………………………………………

                Du weißt…..dass sehe ich etwas anders geartet…..dass Du die Polarität als „unabdingbare“ Existenzgrundlage sehr wohl auch selbst benötigst……die Dualität hingegen als „freiwillige“ zusätzliche Eigenverantwortlichkeit….da eigens gewillt noch mit einbeziehen kannst…….aber wie gesagt, allein nur Deines „freien“ Willen geschuldet !!!

                …………………………………………………………………………………………………….

                „Doch, die Schöpfung bedarf der Dunkelheit. Oder würdest Du sagen, daß die Schöpfung ein Fehler Gottes war?“

                …………………………………………………………………………………………………….

                Und genau dies….ist „meines“ Erachtens……ich wiederhole…“MEINES“ Erachtens…..genau der riesengroße Denkfehler hierbei und gleich ganz am Anfang der Rechnung……Du kannst danach vollkommen und komplett weiter und vollkommen „richtig“ rechnen…….wirst aber nie zum richtigen Ergebnis gelangen…….weil schon ganz an Anfang diese grobe Fehler-Haken implantiert/ und begangen worden ist………

                Die Schöpfung begründet sich auf Einheit, Ganzheit & Polarität……..das „Maya“….., die Illusion…..die Matrix der Verblendung (die Dualität)……..hat aber auch rein gar nix….mit dem UR-sprünglichen Schöpfungs-Gedanken gemein….noch ist sie mit diesem jemals in „EIN-Klang“ gewesen….sorry…..aber „spürst“ Du das selbst nicht auch ???

                …lg….johannes

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              • Lieber Matthias und lieber Johannes !

                Zitat von Matthias :

                „….“Doch, die Schöpfung bedarf der Dunkelheit. Oder würdest Du sagen, dass die Schöpfung ein Fehler Gottes war?“…..

                Vielleicht kann man auch sagen, dass die Schöpfung der „Leere“, des leeren Raumes bedarf, in dem sich die hunderttausend Dinge, wie Laotse sagt, entfalteten.

                Zitat von Matthias : …“ Indem wir alles definieren, strukturieren, werten, Begriffe, sich sich erst nach langem Lernen vom Inhalt her erschließen wie Alltägliches verwenden, geht das Staunen, die Ehrfurcht, das Heilige verloren.“…..

                Ja, der Ansicht bin ich auch. Im Grunde reines Kopfkino. Was die Schöpfung anbelangt, sind wir nur auf Spekulationen und die Überlieferungen alter Lehren angewiesen. Deshalb hat der Buddha- ich schrieb es schon mal, es immer abgelehnt, über das Göttliche und die Erschaffung und das Ende allen Lebens etwas auszusagen. Nicht, weil er darüber kein Wissen besaß, sondern weil er die menschliche Natur und die Lust am Spekulieren kannte. Es gab zu jener Zeit in Indien eine große Blüte an Philosophien und diversen widerstreitenden Lehren.

                Was nützt es einem Menschen, eine feste Meinung über die Erschaffung der Welt, über die Entstehung von Dualität und Polarität zu haben, wenn er in seinem persönlichen Leben noch nicht aufgeräumt hat, wenn er Ängste hat, ständig Urteile ausspricht und den Tod fürchtet? Es ist nur eine Ablenkung von seinen eigentlichen Aufgaben. Das meine ich jetzt ganz allgemein…
                Obwohl ich natürlich auch schon oft in diese „Falle“ getappt bin, es ist für den Verstand einfach faszinierend, Therorien zu entwickeln…

                Zitat von Johannes :

                „…Die Schöpfung begründet sich auf Einheit, Ganzheit & Polarität……..das “Maya”….., die Illusion…..die Matrix der Verblendung (die Dualität)……..hat aber auch rein gar nix….mit dem UR-sprünglichen Schöpfungs-Gedanken gemein….noch ist sie mit diesem jemals in “EIN-Klang” gewesen….sorry…..aber “spürst” Du das selbst nicht auch ???“…

                Wenn ich das richtig verstehe, Johannes, meinst Du, dass Gott , die Einheit NUR gut und Licht ist und es also einen Gegenspieler zu Gott gibt, der „die Matrix der Verblendung“ hervorgebracht hat und dem die Menschen verfallen können ?

                Einesteils ist Gott ALLES und Liebe usw. und andererseits soll da ein Widersacher, Satan, Luzifer sein, wer auch immer! Es gibt also ZWEI gleichberechtigte göttliche Wesen ?

                WER hat denn diesen Widersacher, das Dunkle oder all diese bösartigen Wesen, die Du oft anführst, geschaffen? Wozu? Siehst Du in der Schöpfung doch ein göttliches Spiel ( „Leela“, wie die indischen Denker sagen) ) zur Belustigung Gottes? Dann kann Dein Gott aber unmöglich Liebe sein.

                In meiner Überzeugung gibt es nicht ein Ding, was nicht Gott ist. Und demzufolge gibt es auch keine Hölle oder einen Teufel. Der menschliche Geist schafft diese Zustände schon sehr gut selbst auf der Erde und kann sie auch durch mehr Bewusstsein wieder verändern. All diese furchteinflößenden Schöpfungen wurden durch religiöses Dogma erschaffen, um Macht auszuüben und die Massen mit Schuldgefühlen zu quälen.
                Seit jeher hat der Mensch Bilder von Gott geschaffen und versucht, andere damit zu beherrschen. Das ist ganz leicht, wenn man die den Menschen innewohnende Göttlichkeit herausnimmt und sie als arme Sünder darstellt.

                Und es ist leider heute immer noch nicht anders. Ganz besonders denke ich da an all die fundamentalen Christen, die z.B. stark in Amerika vertreten sind.
                Und ich meine, irgendwie sollten wir davon mal langsam wegkommen…

                Liebe Grüße von A n g e l a

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                • Liebe Angela,

                  stimmt, einen Widersacher Gott entgegenzustellen, hieße, daß es zwei Hälften gibt. Die sich bekriegen. Dann wäre Gott nicht allmächtig.

                  Allerdings glaube ich schon, daß es einen Satan gibt. Man kann zwar sagen, wie außen, so innen, aber das gilt auch umgekehrt. Nur ist der kein Widersacher des „großen Gottes“, des Mahavishnu. Aber schon ein Widersacher der „guten Kräfte“, die weiter unten agieren.

                  Liebe Grüße
                  Matthias

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                • Liebe Angela…

                  „Vielleicht kann man auch sagen, dass die Schöpfung der “Leere”, des leeren Raumes bedarf, in dem sich die hunderttausend Dinge, wie Laotse sagt, entfalteten.“

                  ……………………………………………………………………………………………

                  Wenn Du hierbei von der „aller obersten“ Ebene der Schöpfung ausgehst, mag dies vielleicht sogar stimmen…..aber die Welten (Ebenen) dazwischen sind so was von vollgepfropft mit unendlichen Lebens- und Lern-Gelegenheiten….mit 1000-fach mehr Möglichkeiten an Erfahrungsbereichen….gegenüber unserer derart so stark beschränkten (eingeschränkten) Dichte hier in 3-D……da ist gar „nichts“ mit Leere…..da tobt das „wirkliche“ wahre Leben…..gegenüber unseren ersten, kleinen und zarten Kinderschritt`lein „hier“ !🙂

                  Und diese Ängste, dass dort nichts als „Leere“ wäre (also den ganzen Tag, nur gelangweilt und sinnlos im Nichts herum zu schweben)….werden ganz gezielt gestreut…..dass man ja nur nicht freiwillig das „Samsara“ und deren immer währenden und sich wiederholenden Kreislauf verlassen möge und dadurch auch als Energie- und Nahrungsquelle verloren gehen könnte…..

                  …………………………………………………………………………………………….

                  „Wenn ich das richtig verstehe, Johannes, meinst Du, dass Gott , die Einheit NUR gut und Licht ist und es also einen Gegenspieler zu Gott gibt, der “die Matrix der Verblendung” hervorgebracht hat und dem die Menschen verfallen können ?“

                  …………………………………………………………………………………………….

                  Das Ganze liegt weit, weit vor dem ersten Menschen überhaupt und hat sich schon auf rein geistiger Ebene zugetragen……

                  Gott als Ganzheit = Einheit seiner zwei polaren Zustände (plus-minus ; männlich-weiblich) plus der Individualität jedes einzelnen erschaffenen Licht-Wesens..ist pures Licht und er hat alles erschaffen und geschöpft nur aus seiner/ihrer reinen Liebe heraus…….wollte aber keine hörigen Roboter-Einheiten…..wer schläft schon gern mit einem Robot-Wesen, welches alles macht was man einem sagt?🙂 ……dass möchte wohl Niemand…..und so gab er schon allen seinen Lichtwesen auch den freien Willen.

                  …..und ja……einige haben diesen ihren freien Willen dann auch dazu benutzt…..und sich gesagt….wir können auch sehr gut „ohne“ Dich Gott…..und schau` nur….zu was wir in der Lage sind…..wir können sogar „Dunkelheit“ erzeugen…..dass kannst nicht einmal Du Vater/Mutter…..wir sind also „mächtiger“ als Du….der sich doch als „ALL-Mächtiger“ bezeichnet und sieht…..

                  …………………………………………………………………………………………….

                  „Es gibt also ZWEI gleichberechtigte göttliche Wesen ?“

                  WER hat denn diesen Widersacher, das Dunkle oder all diese bösartigen Wesen, die Du oft anführst, geschaffen? Wozu?

                  ……………………………………………………………………………………………..

                  Aber keineswegs !!!………es hat sich nur ein Teil von Gottes geschöpften Wesen, gegen den eigenen Schöpfer gewandt…..und war, ist und bleibt immerfort natürlich auch ein „Teil“ aus Gott und aus ihm heraus entstanden, keine Frage…..dieser Teil aus ihm, hat nur eben allenfalls seinen freien und ihm gegeben Willen dazu benutzt, sich gegen ihn zu wenden, weil er meinte es besser bewerkstelligen zu können, als ihr Schöpfer es selbst könnte……und diesem Irrtum, sind sie auch heute und immer noch verfallen……

                  ………………………………………………………………………………………………

                  „In meiner Überzeugung gibt es nicht ein Ding, was nicht Gott ist.“

                  ………………………………………………………………………………………………

                  Selbstverständlich gehören auch „sie“ mit dazu und sind „in“ und „aus“ Gott heraus erschaffen worden……..was auch der einzig wahre Grund dafür ist, warum die Erde und der Mensch (3D-Körper) erschaffen worden sind……um Jenen verloren Gegangenen…..wieder den Heimweg anzubieten (zu weisen)…..und ganz gewiss nicht, um hier irgend etwas zu sammeln….und Erfahrungen schon gar nicht……dass ginge allein nur eine Ebene höher, schon 100-fach besser und weitaus schneller !…🙂

                  Ich bin mit den Veden, sowie auch mit den gnostischen Ansichten….denen der Dogon`s, der Maya`s, der Hopi`s, denen der Kahuna`s usw. garantiert nicht vollständig auch einstimmig im Einklang….

                  …..aber in diesem einen Punkt…..den sie alle zusammen gleichermaßen beschreiben…..dann doch schon !!!…..und selbst Verstandesmäßig-logisch ist es obendrein noch !!!🙂

                  …liebe Grüße Dir….johannes

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                  • Hi Johannes,

                    .wieder den Heimweg anzubieten (zu weisen)…..und ganz gewiss nicht, um hier irgend etwas zu sammeln….und Erfahrungen schon gar nicht……dass ginge allein nur eine Ebene höher, schon 100-fach besser und weitaus schneller

                    Andere Ebenen, andere Erlebnis-und Lernfächer. Das ganze Universum ist sozusagen, eine riesige Universität ..:mrgreen:
                    Aber das ist natürlich nur mein point of view ..

                    Also wenn ich dich richtig verstehe, dann glaubst du immer noch, du könntest das Rad der Wiedergeburt willentlich beenden?

                    lg,

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                    • Hey Steve…

                      „Also wenn ich dich richtig verstehe, dann glaubst du immer noch, du könntest das Rad der Wiedergeburt willentlich beenden?“

                      …………………………………………………………………………………………..

                      Du nicht ???🙂 …..lacht…..aber Du hast recht…..dass denke ich schon und auch „immer“ noch !……und dies ist gewiss nicht meine eigens so gewollte Entscheidung…..sondern zieht sich in Form dieser fast nicht zu stillenden und unglaublichen „Sehnsucht“….schon seit frühesten Kindheits-Tagen, bisher durch mein gesamtes Leben……weshalb ich meinem Gefühl und der Intuition, schon von Anfang an, weitaus mehr als meinem Verstand vertraut habe !……und extrem selten hierbei enttäuscht worden bin !🙂

                      ….und na klar….das ist natürlich auch nur „mein“ ganz eigener und persönlicher „point of view“ dazu…..wie sollte es denn auch anders sein ?🙂

                      …liebe Grüße….johannes

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                    • Hi Johannes,
                      Nö, ich nicht. Wiedergeburt ist keine Entscheidung des weltlichen Ichs, dass kann man sich abschminken. Meiner Ansicht nach ist das möglich, wenn kein Thema mit diesem Leben mehr besteht. Wie ich immer wieder sage – fertig bedeutet, F E R T I G. Und nicht, ich mag nicht wiederkommen, mir gefällts hier nicht. Ich versteh das, ich hab auch noch Themen damit – aber nicht mehr so viele. Und der Weg raus, ist der Weg hindurch .. ^^

                      lg,

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                  • Lieber Johannes !

                    Zitat: „…. Wenn Du hierbei von der “aller obersten” Ebene der Schöpfung ausgehst, mag dies vielleicht sogar stimmen….“….

                    Ja, davon ging ich aus. Der leere Raum, der es allen Dingen ermöglicht, zu sein. Da muss ich doch gleich noch mal Eckhart Tolle zitieren, der darüber sehr vieles geschrieben hat:

                    „Ebenso wie kein Geräusch ohne Stille existieren kann, gibt es kein Ding ohne die Ebene von Kein-Ding, ohne das Nichts, das es allen Dingen ermöglicht, zu sein. Jedes physische Objekt, jeder Körper ist aus dem Nichts entstanden, ist vom Nichts umgeben und wird irgendwann ins Nichts zurückkehren.
                    Nicht allein das – innerhalb eines jeden physischen Körpers gibt es viel mehr „Nichts“ als „Etwas“. Physiker sagen uns, dass die Festigkeit von Materie eine Illusion ist. Selbst augenscheinlich feste Materie, und das schließt deinen physischen Körper ein, besteht fast zu hundert Prozent aus leerem Raum – so riesig sind die Abstände zwischen den Atomen im Vergleich zu ihrer Größe. Ja, mehr noch, jedes Atom besteht im Innern fast nur aus leerem Raum.
                    Was dann übrig bleibt ähnelt eher einer Vibrationsfrequenz, es ist mehr wie eine Note, wie Musik, weniger wie Teile solider Materie. Raum und Stille sind zwei Aspekte derselben Sache, desselben Nichts. Sie sind eine äußere Darstellung von innerem Raum und innerer Stille, die Still-heit ist. Die endlose kreative Matrix für alles, was existiert……Was in unserem durch den Verstand und die Sinne gesehenen Universum als Raum erscheint, ist das Unmanifestierte selbst, nach außen gekehrt. Es ist der “ Körper Gottes “ …..
                    Eckhart Tolle, Jetzt, Kamphausen Verlag

                    Zitat: …“ Aber keineswegs !!!………es hat sich nur ein Teil von Gottes geschöpften Wesen, gegen den eigenen Schöpfer gewandt…..und war, ist und bleibt immerfort natürlich auch ein “Teil” aus Gott und aus ihm heraus entstanden, keine Frage…..dieser Teil aus ihm, hat nur eben allenfalls seinen freien und ihm gegeben Willen dazu benutzt, sich gegen ihn zu wenden,….. „

                    Da stimme ich mit Dir überein.

                    Aber Deine nächsten Absätze kommen mir sehr rätselhaft vor, denn aus meiner Sicht sind wir durchaus hier , um Erfahrungen zu sammeln, kreativ zu sein und Weisheit zu erlangen, was uns den Rückweg zum Göttlichen, zur Einheit dann ermöglichen wird.

                    Liebe Grüße von A n g e l a

                    Gefällt mir

                    • Zitat:um Erfahrungen zu sammeln, kreativ zu sein und Weisheit zu erlangen, was uns den Rückweg zum Göttlichen, zur Einheit dann ermöglichen wird…..“

                      Was für einen Rückweg? Dachte Hier und Jetzt ist das Göttliche? Oder hoffen wir doch auf einen guten Ausgang? Dann würden wir aber nicht im Moment leben.

                      Es gibt eine Orchideen-Art, die hat einen riesigen Auffangkelch, welcher mit seinem Duft Bienen anzieht. Die Biene lässt sich davon natürlich anziehen, doch sobald sie im Kelch ist, gibt es keinen Weg nach draussen. Muss sie sterben? Weit gefehlt – es gibt einen Ausweg…er führt durch eine ganz enge Stelle der Blume, so eng, dass sich die Biene durchzwängen und daran reiben muss, so arg, dass sie danach ziemlich fertig ist. Durch das Durchzwängen der engen Stelle wird die Blume bestäubt. Die Blume weiss also genau, was sie tut. Wieso ich dies hier schreibe? Weil ich es so wunderbar finde 😀😀

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                    • Hallo liebe Angela,

                      „Ja, davon ging ich aus. Der leere Raum, der es allen Dingen ermöglicht, zu sein.“

                      …………………………………………………………………………………………………..

                      Gut…..denn so ähnlich sehe ich dies auch…..ich frage mich nur manchmal…..könnte man pures und reines Licht…..also „nichts“ als NUR Licht…..indem also gar nichts anderes vorhanden ist, außer Licht….nicht auch als die Leere und Stille umschreiben bzw. definieren ?

                      …von all` den Ebenen dazwischen einmal völlig abgesehen…..da sie alle mehr oder weniger schon in gewisser abgeschwächterer oder stärkerer „Licht-Verdichtung“ da existent sind.

                      ……………………………………………………………………………………………………

                      „Aber Deine nächsten Absätze kommen mir sehr rätselhaft vor, denn aus meiner Sicht sind wir durchaus hier , um Erfahrungen zu sammeln, kreativ zu sein und Weisheit zu erlangen, was uns den Rückweg zum Göttlichen, zur Einheit dann ermöglichen wird.“

                      …………………………………………………………………………………………………….

                      ..und genau hier beginnt ja meine persönliche und duale? Ansicht hierzu……dass es auf Erden, sowohl Jene gibt, für welche dieser Planet als Rückkehrmöglichkeit, überhaupt erst erschaffen worden ist……und jener inkarnierten Seelen…..welche sich ganz freiwillig hier in Körper gebären lassen haben, um Erstgenannten behilflich zu sein….und sie zur Rückkehr zu ermutigen bzw. sie hierbei auch intensiv zu unterstützen……

                      …..aus welcher Ebene/Ecke ich selbst nun bin……ich habe nicht die geringste Ahnung….jedoch kenne ich mehrere Menschen, die von sich selbst aber auch ganz genau wissen, dass ihre derzeitige Inkarnation, die seltene Chance auf eine von ihnen so lang ersehnte „Heim-Fahrkarte ist….und sie diese auch um jeden Preis nutzen möchten…..sie kennen teilweise, einige ihrer vorherigen Existenzen…..ich selbst, leider überhaupt nicht…..aber eine Hypnose oder Rückführung, kommt für mich auch keinesfalls in Frage…..habe zuviel übelste dämonische Scharlatanerie hierbei schon erleben müssen……

                      ..liebe Grüße Dir…johannes

                      Gefällt mir

                    • Moin moin Stevie…

                      „Wiedergeburt ist keine Entscheidung des weltlichen Ichs, das kann man sich abschminken. Meiner Ansicht nach ist das möglich, wenn kein Thema mit diesem Leben mehr besteht. “

                      Das bestreite ich gewiss auch nicht !!!…….es ist wenn überhaupt…..nur eine rein „gefühlte“ Angelegenheit…..aber wenn kein wirklich und eigentliches Thema mehr vorliegt?………wäre es zumindest teils denkbar und/aber auch möglich, oder ?…..🙂

                      Gruß & Kuss von Fidibus….🙂 ……lg Joe

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                    • Hi Johannes,

                      .aber wenn kein wirklich und eigentliches Thema mehr vorliegt?

                      Du sprichst jetzt aber nicht von dir, oder? ^^

                      lg,

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        • Lieber Johannes !

          All Deine Verzichtsaufzählungen kommen bei mir als eine „Willens-Anstrengung “ an. Sie wirken auf mich so radikal wie die Maßnahmen der christlichen Mönche, die sich einen „Platz im Himmel“ sichern möchten.

          Zitat: „…
          ……“deshalb muss ja nun auch ein Jeder ganz für sich selbst, im All-täglichen….ganz allein dafür entscheiden, diese falschen Energien entweder weiterhin zu „fördern“…..oder aber…..ihnen eine ganz eigens gewillte „Energiesperre“ entgegen zu halten/setzen…..…..sie also davon abschneiden…..in der Hoffnung, dass sie sich wieder daran erinnern mögen, dass ihnen „unbegrenzte“ Energie, um die auch Niemand kämpfen muss….zur Verfügung stehen könnte/würde….so sie sich auch wieder an ihre wahre und einzige Quelle erinnern würden…..“…

          Verzicht darf meines Erachtens niemals mit dem Willen verbunden werden, sondern sollte aus dem Herzen kommen, man kann gar nicht anders, als etwas zu unterlassen oder sich anderem zuzuwenden, ansonsten entsteht Fanatismus und eben, – wie in Deinem zweiten Satz – eine gewollte Beeinflussung Anderer, die ja auch ihren Lebensweg gehen, wenn Du auch nicht damit übereinstimmst.

          Die sogenannten „Heiligen“ sind gegen das Leben eingestellt, wenn jemand voller Lebensfreude, voller Liebe für das Leben in allen Bereichen ist, nicht verurteilt, dann ist das in meinen Augen Gottesliebe. Wahre Liebe kann nur bedeuten, an der Existenz teilzunehmen, wie sie ist, dankbar zu sein und den Weg der Mitte zu gehen. Und vor allem auf seine Gedanken und Motive zu achten. Jesus z.B. ist m.E. durchaus in der Erde verwurzelt, er lachte, er trank Wein, er liebte. Es wurde nirgendwo überliefert, dass er einen Weg des Verzichts ging.

          Damit will ich wirklich nicht sagen, dass ich auf gewisse Dinge NICHT vollständig verzichte, z.B. Fleisch, und ich kaufe auch viele Flohmarkt-Artikel, aber es kommt aus mir heraus, ich strenge mich dafür nicht an. Wie sagt man auch: „Schlimmer als Schinken essen ist Schinken denken….“ Das passt auf so vieles.

          Wenn Du all diese Dinge, die Du als Verzicht beschrieben hast, aus wirklicher Freude tust, dann wäre ja alles in Ordnung, aber es klang für mich einfach sehr gewollt.

          Liebe Grüße von A n g e l a

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          • Hallo liebe Angela…

            ….dann ist es wieder einmal etwas verdreht/verfälscht angekommen……ich lasse mir seit ca. 2008/09 von „Niemandem“ mehr etwas aufzwingen, was ich nicht selbst auch möchte…..von keinem Amt, keiner Behörde (Arge, GEZ, Finanzamt usw.)….und von Niemandem, schließt auch private Steuerungsversuche von außen mit ein….deswegen kann von einer “Willens-Anstrengung” hierbei ganz gewiss auch keine rede sein.

            Zur kurzen Erklärung:

            Ich bin Anfang April 2005, in meine zu vorletzt bewohnte 2-Zimmer Behausung als Mieter eingezogen und hatte mir alles und garantiert nicht überladen (wie früher noch) sehr gemütlich eingerichtet…..dann keine 8 Wochen später, ein schwerer Unfall mit Todesfolge….und ich musste innerhalb von 4 Wochen, die großzügig eingerichtete 2-Zimmerwohnung meiner Mutter restlos beräumem……

            Wohin nun also jetzt damit?……mein Super-kleiner Keller damals war schon restlos vollgestellt…..also den Rest erst einmal in mein Schlafzimmer gestapelt und aufgetürmt….welches dann fast 5 Jahre lang, nie seinem Namen nach….je wieder auch genutzt wurde/werden konnte……

            ….eine unrühmliche Situation, die mir die ganze Zeit über…..auch selbst sehr zu schaffen machte…….mehrfach angesetzte und geplante Entrümpel-Aktionen, scheiterten immer wieder an Trauer-Attacken und des sich noch nicht „los-lösen“ (Loslassen) Könnens…..

            …dann 2010, erneuter Umzug in meine jetzige Wohnung und die „Strohalm-Chance“ ergriffen🙂 und alles radikal entmüllt, entsorgt und entrümpelt, was 2 Jahre nicht in Gebrauch gewesen ist (ebay, verschenkt, Hausmüll usw.).

            Es kann sich wohl Niemand wahrhaft vorstellen, der dies nicht selbst auch schon einmal so durch hatte, welch` immense „BEFREIUNG“ dass für mich gewesen ist…….ich kannte diese Redewendung auch….“Besitz verpflichtet“…..hatte aber zuvor keine Ahnung davon, wie sehr es einen innerlich glücklich machen und zu einer ganz neue Lebensfreude und Energie verhelfen kann !!!🙂

            Das war also Punkt 1……und ich habe hiernach auch sehr akribisch darauf geachtet….diesen mich so sehr belastenden Zustand, nie wieder zu Stande kommen zu lassen – meine Minimalismus-Phase begann nun also…….

            Man muss verstehen, dass dies ein sehr langsamer Werdungs-Prozess in den jeweils bestimmten Entwicklungsphasen gewesen ist….und garantiert nicht von heute auf morgen…..dass hätte niemals so funktioniert…..

            Als ehem. Cutter, aber auch schon viel viel früher, war ich der Technik-Freak und ohnegleichen überhaupt, was Audio, Video & Computer-Belange an Technischem anging…..(habe zeitweise bis zu 30-40 € nur an Fachzeitschriften im Monat ausgegeben)..

            ….dann jedoch und auf den Tag genau am Karfreitag 2008 begann mein Erkenntnis (Erwachungs)-Prozess……und im Dezember desselben Jahres, das bisher noch „einschneidenste“ Erlebnis meines derzeitigen Lebens überhaupt !!!…..

            …..der um 3 Jahre verspätete „ABSCHIED“ meiner Mutter und erstmalig für knapp 1-2 Minuten, dass nicht ansatzweise zu beschreibende Gefühl (deswegen versuche ich es auch gar nicht mehr), mit ALLEM was da ist….vollkommen und absolut „EINS“ zu sein…..!!!

            Und seit exakt diesem Tage…..hat sich mein Verhältnis und haben sich meine Ansichten, bezüglich der materiellen Güter, wie auch zur allgemeinen Materie selbst und ansich….derart grob verändert und neu ausgerichtet….rückblickend aus heutiger Sicht, könnte man fast sagen….ins fast genaue „Gegenteil“ ver(umge)kehrt !

            ….und Konsum und Technik….oder dass und dass nun unbedingt haben zu wollen……spielte ab da an, so gar keine Rolle mehr, weil es nur noch unwichtig und absolut nichtig für mich geworden war……

            Klamottenkauf, war als Kind schon der größte Horror für mich (bin leicht klaustrophobisch veranlagt, bei größeren Menschenansammlungen)…..und schon Mutter, musste mich an den Haaren zur Hosen- oder Schuh-Anprobe, in die damals schon ebenso überfüllten Kaufhäuser hinein zerren…..

            ….ist auch heute noch so…….wenn ich in 20 min. nichts Passendes gefunden habe, bin ich wieder raus und weg, für die nächsten 2-3 Monate…aus diesen diversen Konsum-Tempeln…

            …und der Rest….ich bin es fast schon leid…..warum ihr daran und an allem soo sehr „fest haftet“….ich habe diese Zeit einfach nicht mehr !!!……

            …die NASA warnt jedes Jahr erneut davor…..(Sonnen-Eruptionen) und dergleichen…..Vorwarnzeit max. 15 min…….und was dann???……ich weiß nun für mich selbst……JA…..es geht auch so richtig gut !!!……dieses Experiment war aber auch wichtig und unabdingbar, um dieses festzustellen……und um „keine“ Bange davor mehr zu haben !

            ….und alles Andere, hat sich dann ganz automatisch bedingt hieraus !!!!

            Bin sehr müde nun ! und Erklärungen, erscheinen mir immer suspekter und unverständlicher?

            Warum tue ich dass überhaupt noch?…….bzw. mir selbst auch noch eigens an ?……

            ……Gute Nacht Dear@all……lg….johannes

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            • Lieber Johannes !

              Zitat: „… ich lasse mir seit ca. 2008/09 von “Niemandem” mehr etwas aufzwingen, was ich nicht selbst auch möchte…..von keinem Amt, keiner Behörde (Arge, GEZ, Finanzamt usw.)….und von Niemandem, schließt auch private Steuerungsversuche von außen mit ein….deswegen kann von einer “Willens-Anstrengung” hierbei ganz gewiss auch keine rede sein…“

              Das meinte ich ja mit meinem letzten Satz. Wenn „es “ aus Dir selbst heraus kommt, der ganze Konsumverzicht harmonisch entstand, also nicht mit einem Willensakt von DIR SELBER ( vielleicht um Dir oder anderen etwas zu beweisen) verbunden ist, finde ich es gut.

              Ich habe nur schon mehrere verbissene Menschen kennengelernt, die dann ungeheuer stolz auf ihren Verzicht waren und damit alles bewusstseinsmäßig wieder vernichtet haben.

              Wir haben auch mal einen Tag- (allerdings nur einen Tag !) lang bewusst auf jeglichen Strom verzichtet, ( kein Computer😦 haha ) damals als die Sonneneruptionshysterie auf ihrem Höhepunkt war. Es war eine interessante Erfahrung. Das ein Jahr durchzuhalten ist schon beeindruckend!

              Liebe Grüße von A n g e l a

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              • Liebe Angela,

                …ganz anfangs würde ich nicht unbedingt behaupten wollen, dass es auch nur von „selbst“ aus mir heraus kam…..es brauchte allein einige Jahre, um zu erlernen, mit doch sehr wenig Geld, auch auszukommen (die Gewohnheit ist schon ein mächtiges Imperium🙂 ) …..aber wie ich schon sagte….dann irgendwann nahm ich mir dieses leere Blatt Papier und schrieb als Überschrift „Was benötige ich um wirklich glücklich zu sein?“

                ….und nach 1-2 Stunden intensiver Überlegung dazu…..war dass Blatt bis auf 5-6 Punkte fast immer noch leer…..was dann ein sehr befreiendes Umdenken und gleichzeitig so einige Glückshormone in Gang setzte….bzw. auch so einige und ganz unnötige Existenzängste hinweg nahm.

                …..und Du hast recht, dass Übergangsweise Schwerste daran, war der Stromverzicht….zumindest in den ersten 3 Monaten….ich wollte es anfangs eigentlich auch gar nicht so sehr lange austesten…..aber dann gewöhnte ich mich doch sehr schnell und gut daran, dass ich dieses Experiment weiter und weiter verlängerte ohne dass mir etwas zu „fehlen“ schien……

                …jedoch nur fast ! muss ich dazu sagen…..denn eines nervt bis heute gewaltig…..das Wäsche waschen mit der Hand…..es geht, aber es nervt doch sehr…..deswegen werde ich zumindest was den Strom betrifft, diesen nun auch wieder einschalten und fließen lassen….

                ….ich habe jedoch daraus lernen dürfen…ja…ich kann auch ohne, falls unsere Sonne (durch starke Eruptionen) uns diesen einmal kappen sollte…..und nur dass allein, war ja auch der Sinn des Ganzen…..und beruhigt mich daher auch sehr, selbst vor solchen möglicherweise eintretenden Zuständen.

                …..und dass man viel mehr Zeit für andere und persönlich als wichtig erachtete Dinge hat….je weniger man sich um „eigentlich“ doch recht Belangloses sorgen und kümmern muss, versteht sich dabei auch von selbst…..man sieht das Leben, die Natur und alles Existierende in und aus einem völlig veränderten Blickwinkel und bekommt die Zeit wieder zurück geschenkt, sich daran zu erfreuen und es auch ausgiebig genießen zu können.

                …..ich spreche nicht davon alle Verantwortlichkeiten abzugeben oder keine mehr zu übernehmen…..ich spreche davon, die Verantwortung für meist sehr Überflüssiges und Sinnloses fahren zu lassen, um die Zeit für wahrhaft wichtige Verantwortlichkeiten, dadurch wieder zurück zu gewinnen.

                ….ist übrigens ein allgemeiner kleiner Trend, der sich sogar schon bis in die Mainstream-Medien herumgesprochen hat…🙂 ….und so etwas erfreut mich dann auch immer ungemein…..o.k…..es bewegt sich noch sehr langsam, aber immerhin bewegt sich etwas !🙂

                ……………………………………………………………………………………………………………

                Mona Lisa vom 25.04.2015 (ZDF) – Thema: Trend -Minimalismus – Weniger ist mehr !

                Video:

                http://www.zdf.de/ml-mona-lisa/minimalisten-setzen-auf-verzicht-weniger-ist-mehr-sagt-auch-hindia-kiflai-38179544.html

                …………………………………………………………………………………………………………….

                oder auch hier ein gutes Einzelbeispiel diesbezüglich:

                Unglücklich mit Geld

                Österreichischer Millionär verlost sein Vermögen

                TELFS (Ö) – Frank Rabeder stammt aus armen Verhältnissen, mit 32 Jahren war er bereits Millionär. Doch jetzt will er sein Vermögen nicht mehr.

                «Meine Idee ist es, nichts übrig zu haben. Absolut gar nichts.»

                Frank Rabeder (47), Unternehmer und Millionär, hat genug von seinem Reichtum. Er verlost und verkauft seine Besitztümer Stück für Stück. Sein Luxusauto, seine Segelflieger, sein Steinhaus in der Provence, sein Eigenheim im Tirol.

                Stattdessen will sich Rabeder in eine kleine Hütte in den Tiroler Bergen zurückziehen und sich ganz seiner Stiftung «MyMicroCredits» widmen (siehe Box).

                «Lange Zeit glaubte ich, dass mehr Reichtum und Luxus automatisch auch mehr Glück bedeuteten», sagt Rabeder gemäss «Daily Telegraph». «Ich stamme aus einer sehr armen Familie, die nach der Regel lebte, dass arbeiten dazu da sei, sich mehr materielle Dinge leisten zu können. Danach habe ich auch lange gelebt.»

                Rabeder, gelernter Lehrer, hatte sein Vermögen mit einer Linzer Kunsthandwerksfirma gemacht: Der Verkauf von Kerzen brachte ihm schon im Alter von 32 Jahren Millionen. Ausserdem war Rabeder begeisterter Segelflieger und trainierte die österreichische Juniorenmannschaft.

                «Keinen einzigen echten Menschen»

                Mit dem Reichtum kam irgendwann auch das Gefühl der Sinnlosigkeit. Er habe realisiert: «Ich arbeitete wie ein Sklave für Dinge, die ich gar nicht brauchte oder wollte.» Doch lange habe er den Mut nicht gehabt, sein komfortables Leben zu ändern.

                Ferien mit seiner Frau auf Hawaii änderten aber aufs Mal alles: «Es war ein Schock: Ich realisierte, wie leer und seelenlos das Fünf-Sterne-Luxusleben ist. In den drei Wochen gaben wir soviel Geld aus wie man nur kann, aber in der ganzen Zeit hatten wir das Gefühl, keinen einzigen echten Menschen kennengelernt zu haben – alle waren wie Schauspieler», so Rabeber.

                Auch Trips nach Südamerika und Afrika liessen Radeber umdenken: «Ich hatte immer mehr das Gefühl, dass es zwischen unserem Reichtum und ihrer Armut einen Zusammenhang gab.»

                Irgendwann war klar: «Wenn ich nicht jetzt mein Leben von Grund auf ändere, werde ich es nie mehr tun.» Die Gründung der Stiftung «MyMicrocredit» war der Auftakt zu Radebers neuem Leben. Ihr kommt der Verkauf von Radeners Lusxusleben zugute. Seit dieser angelaufen ist, fühlt sich der Österreicher «frei, das Gegenteil von belastet!» (gux)

                Quelle:

                http://www.blick.ch/news/ausland/ungluecklich-mit-geld-oesterreichischer-millionaer-verlost-sein-vermoegen-id42617.html

                ………………………………………………………………………………………………………………..

                …ganz liebe Grüße und eine sorgenfreie gute Nacht Dir………johannes🙂

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                • Lieber Johannes !

                  Das kann ich Dir nachfühlen, es ist schön, zu wissen, dass man auch ohne die „Segnungen“ der Zivilisation eine Weile leben kann.
                  Am allerwichtigsten finde ich nach wie vor den „Weg der Mitte“ und das Nichtanhaften an seinem Besitz und den Einnahmen.

                  Wir haben uns schon zweimal in unserem Leben finanziell erheblich verschlechtert ( beim ersten Mal eine sehr gute Stellung in Berlin aufgegeben, um in den Harz und die Natur zu ziehen, beim zweiten Mal unsere Buchhandlung verkauft ) und so viel an Lebensqualität hinzugewonnen, dass man es gar nicht beschreiben kann.
                  Und alles fügte sich in harmonischer Weise.

                  Im Grunde bin ich der Ansicht, dass man „Alles“ haben kann, aber jederzeit bereit sein muss, das wieder aufzugeben. Allerdings ist das wohl für die meisten Menschen schwieriger als totaler Verzicht, der doch meist zu einem inneren Stolz führt. Es ist ein Entwicklungsweg, wie bei Deinem österreichischen Millionär.

                  Liebe Grüße von A n g e l a

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                  • Liebe Angela…

                    „Am allerwichtigsten finde ich nach wie vor den “Weg der Mitte” und das Nichtanhaften an seinem Besitz und den Einnahmen……Im Grunde bin ich der Ansicht, dass man “Alles” haben kann, aber jederzeit bereit sein muss, das wieder aufzugeben.“

                    …………………………………………………………………………………………………..

                    Hast Du gut auf den Punkt gebracht !…..ehrenhaft angehäufter Besitz ist doch auch kein Gräuel, wenn es denn passt…..aber Wen es dann irgendwann nervt oder gar zur Qual wird……dem sollte auch gestattet bleiben….dies auch wieder abzuschaffen…..und das „anhaften“ daran (nicht loslassen können davon), ist glaube ich, bei den Meisten das einzige größere Problem hierbei…..

                    …nur mal als „ein“ Beispiel hierzu angebracht, von dem ich selbst berichten kann:

                    Ich hatte mir Anfang 2012, verschiedene kleine Film`chen (auf youtube)…… sowie auch ganze 45 min Doku`s dazu angesehen………wie es auch hier, in unseren deutschen Schlachthöfen Tag-täglich so zugeht…….und mir ist selten zuvor…..derart übel davon gewesen/geworden……habe dann fast 1 Jahr lang, auf jedweden Fleischkonsum verzichtet….auch bei Grill-Gelegenheiten usw. (nur noch vegetarisch, Pilze, Grliikäse usw.)…….und anfangs auch keinerlei Probleme damit gehabt…….

                    ……dann aber eine Einladung zum Sonntagsessen (Rinder-Roulade = mein absolutes Leibgericht seit jeher und von Klein-auf)……und wollte erst auch dem widerstehen…..“also nur Klösse und Rotkraut bitte“ !……

                    ….habe dann aber gemerkt, wie sehr meine Zunge danach lechzte……und konnte und wollte auch nicht anders….!!!

                    Wer etwas zwanghaft möchte…..und sich dazu zwingt es zu unterdrücken……wird ebenso dadurch krank !…..weil er es eben unterdrückt……..und ich tue dies seitdem auch nicht mehr……ich war schon 5 Jahre nicht mehr bei Mc-Doof & Co……und halte mich sehr zurück…….aber kommt dann doch einmal dieser Heißhunger auf Kohl-Roulade oder dgl…..gebe ich dem nach…..weil es mich ansonsten „unglücklich“ machen würde……und dass nützt weder mir, noch meinem Umfeld…🙂. Du verstehst ?…..

                    …..denn alles was Dich „geistig“ unwohl macht…..äußert sich kurz darauf, auch in Deiner Physis-Ebene…..ist also stets auch kontraproduktiv…..und man sollte es lassen bzw. keinesfalls erzwingen wollen…..geht zumeist immer in die Hose…!🙂

                    Ich kenne schon einige und lang überzeugte Vegetarier/Veganer….und bin auch ein wenig neidisch…..obgleich ich dies so noch nicht vollends erreichen konnte……aber wusstest Du….. dass es auch schon ein „veganes“ Automobile gibt ?…🙂 :

                    http://www.auto-motor-und-sport.de/einzeltests/fisker-karma-hochspannender-luxusliner-5819143.html

                    …liebe Grüße…johannes

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                • Hi Johannes,
                  Ja, nett, das ist 2010 auch bei uns in Innsbruck damals, wie ein Lauffeuer rumgegangen. Allerdings kehrte bald etwas Nüchternheit ein. Ich mag den Stern zwar nicht besonders, aber hier wurde gut recherchiert. Es liefrt in etwa das Bild, dass die Öffentlichkeit nach und nach erfuhr. Der Mann wohnte damals grad 30 km von mir entfernt ..
                  Jedenfalls, nicht alles was gut klingt, ist auch genau so umsetzbar.

                  Bei all der Gier und Geldscheffelei ringsum tauchte er auf wie eine Lichtgestalt: der bescheidene österreichische Millionär Karl Rabeder. Der 49-jährige reiche Mann, den sein Geld nach Jahren der Maloche nicht mehr glücklich machte. Der erst seine Firma verkaufte und dann seine Villa verloste, um mit dem Erlös Gutes zu tun in der Dritten Welt. Der nun zufrieden in einer Almhütte und von 1000 Euro im Monat lebt. Seit drei Jahren tischt Karl Rabeder in Interviews und Talkshows diese Geschichte auf. Wer sie nachrecherchiert, muss auf Überraschungen gefasst sein.
                  PR-Firmen verkünden die soziale Botschaft

                  „Traumvilla gewinnen und gleichzeitig Gutes tun“ war die erste Presseerklärung überschrieben, die Rabeder im März 2009 verbreiten ließ. Der Erlös der Verlosung seiner 320 Quadratmeter Villa über dem Tiroler Inntal werde „nach Abzug der Kosten nicht in das Privatvermögen des Eigentümers fließen, sondern in ein neues Sozialprojekt zur Vergabe von Mikrokrediten in armen Ländern investiert.“

                  Mindestens drei PR-Unternehmen beauftragte Karl Rabeder mit der Verkündung der sozialen Botschaft. Mit Erfolg, die Story vom wohltätigen Millionär machte schon bald überall Furore. Heute verzeichnet sein Name bei Google über eine halbe Million Treffer.

                  In der Süddeutschen Zeitung versprach Rabeder: „Ich werde für das Projekt alles aufbrauchen bis zur letzten Reserve.“ Die Frankfurter Rundschau schwärmte: „2004 verkaufte Rabeder seine Firma, mit dem Geld unterstützte er Waisenhäuser. Heute fliegt er in die Slums von Südamerika, wo er mit seinem Geld vielen Menschen die Grundlage für eine neue Existenz bieten kann.“ Auch der Spiegel zeigte sich nach einem Ortstermin in Rabeders Villa beeindruckt: „Er will Gutes tun und steckt, was er flüssig macht, in seinen gemeinnützigen Verein MyMicroCredit.“
                  Wo sind die Millionen hin?

                  Dank der gewaltigen Publicity wurde die Verlosung ein Erfolg. Die 49jährige Heike F. aus Bayern wurde im August 2010 als Gewinnerin gezogen. 21.999 verkaufte Lose je 99 Euro brachten 2,178 Millionen Euro ein. „Flüssig gemacht“ hat der Karl Rabeder also eine ganze Menge. Nur: Für wohltätige Zwecke blieb davon kaum was übrig. Die einzige Spende, die wirklich feststeht, beläuft sich auf 14.886,20 Euro verteilt auf die drei gemeinnützigen Vereine „Licht ins Dunkel“, „Vinzenzgemeinschaft Tirol“ und „S.O.S. Kinderdorf“. Gerade mal 0,7 Prozent der Verlosungssumme.

                  643.000 Euro gingen für Gebühren, Rechtsanwaltskosten, PR-Büros und andere „Nebenkosten“ drauf. 745.000 Euro flossen in die Tilgung der Hypotheken auf die Villa. Die Tilgung war zuvor angekündigt, aber nicht die gewaltige Höhe. Und dann war da noch der Teil von Rabeders Firma, den er nicht verkauft hatte, und der 890.000 Euro Verbindlichkeiten aufwies.

                  Die Schulden hatten sich angehäuft, weil Karl Rabeder seit 2004 nach dem Teilverkauf seiner Firma für Wohnaccessoires auf zu großem Fuße gelebt hatte. Der damals 42-Jährige fühlte sich als Frühpensionist, kaufte eine zweite Villa in Südfrankreich und spekulierte an der Börse. Beim Finanzcrash 2007 verlor er dort große Summen. Bereits damals versuchte er vergeblich die Tiroler Villa abzustoßen und verkaufte schließlich auch die französische wieder mit Verlust.

                  Im September 2010, also einen Monat nach der Verlosung der Tiroler Villa, konnte er dann endlich die schon länger drohende Insolvenz seiner Restfirma „Kunsthandwerk Kara GmbH“ abwenden. Er vereinbarte mit der Gläubiger-Bank, persönlich 510.000 Euro Kara-Schulden zu übernehmen. Kürzlich will er, dessen Vermögen nach eigener Auskunft seit „anderthalb Jahren bei einer runden Null angekommen ist“, die Summe auch bezahlt haben. Hat er dafür Geld aus der Verlosung eingesetzt? Rabeder sagt nein. Woher stammt es dann? Antwort: „Da war noch ein anderes Sparbüchel.“ Belege bleibt er schuldig.

                  bitte hier weiterlesen: ->

                  lg,

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                  • Lumpen, die sich als Gutmenschen ausgeben, haben meine ganz spezielle Sympatie…

                    lg

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                  • …….tja Vergleiche mit anderen zu ziehen oder sich gar daran orientieren, ist nicht maßgeblich😉

                    Wenn ich meine „Verzicht“ zu üben und zu leben,zeigt es sich nicht wirklich in dem ich auf das verzichte was in der Gesellschaft in der ich lebe zur Verfügung steht.
                    Aussteiger in vielerlei Form gab es schon immer und dann?!

                    Bewusstheit JA sicher,doch nur dann wenn es ehrlich und bewusst getan wird!
                    Alles andere erscheint mir eher als Selbstverleugnung dessen wo man sich gerade bewegt und befindet.

                    lg
                    Susanne

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                  • Hey Stevie….

                    …war ja mal wieder klar….wenn solch` eine Story im Mainstream derart hoch gepusht wird, „muss“ ja was faul daran sein……

                    ….ja….Majoran !…..hätt` ich auch selber drauf` kommen können…..🙂🙂🙂

                    …lg Joe

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                    • P.S.

                      Zur kurzen Erklärung, was der Majoran-Spruch sollte:….

                      Deutscher Werbespot mit einem wohl recht bekannten TV-Koch:

                      +https://www.youtube.com/watch?v=VDO4J92bMHA

                      (habe ihn ja selbst nur durch Zufall bei Freunden letztens gesehen).

                      lg

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          • Hey Stefan,

            ………………………………………………………………………………………

            .aber wenn kein wirklich und eigentliches Thema mehr vorliegt?

            „Du sprichst jetzt aber nicht von dir, oder? “

            ……………………………………………………………………………………..

            …wohl kaum ! ……aber dennoch sind es weit „weniger“ Finger bzw. ganze Batterien an Händen (Themen)…..als so manch indische „Gottheit?“ ihr eigen nennt und mit sich herum tragen muss !….🙂 🙂 🙂

            lg Joe🙂

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  • auf das ich mich hier unbeliebt mache (was mir eigentlich auch völlig egal ist) , über das WER BIN ICH – SIND WIR….hin und her debatieren, diskutieren und analysieren, ob ein sog. “ strategiesches Selbst „, für mich sooo ein dermaßenes Un-wort, auf das ich nur zu einer Erkenntnis gelange:
    Wir alle sind göttliche Menschenwesen, die einen die erwacht sind im Erkennen oder am erwachen sind,
    und die anderen, wohl die allermeisten weltweit noch, diejenigen die sich im Vergessen, in Nicht-Erinnerung befinden und daraus “ ihr tägliches handeln und Tun ableiten „.
    Und so kann und wird sich jeder selbst finden (wieder-finden) im eigenen Nachdenken über Sich Selbst and the way goes on and on……..
    Lg

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    • Hey lieber Freund Helmitius…🙂

      Wir wissen doch….es gibt seid „Anbeginn“ nur eine einzige Art von Existenzen und Licht-Wesenheiten !

      …nur dass sich Einige, dieser Licht-Engel….und schon sehr lange vor dem ersten Menschen, dafür entschieden haben…..ein Leben „ohne“ das Ur-Licht und die entsprechende Lebens spendende Schöpfer-Energie auszuloten und zu probieren….es zu „leben“ zu versuchen entschieden haben……

      Dafür haben sie sich selbst, ihr so eis-kaltes und Lebens-Umfeld-feindliches Universum erschaffen (kopiert)…..bis sich dann viel später…..ein sehr hohes Lichtwesen (Gaya) dazu bereit erklärte…..in diesem düsterem Umfeld (dieser Galaxie), eine Oase zu sein (als Erden-Planet zu inkarnieren)….und den, sich vom Licht zuvor getrennten Existenzen (Wesenheiten)….erneut aufzuzeigen…..wo ihr Heimat-Domizil ist…….

      …..denn „nur hier“ gab es für sie die einzige Inkarnations-Möglichkeit in physische (menschlich anmutende) Körper hinein zu schlüpfen…….und nun haben sie erneut die Wahl…..sich weiterhin in Protest gegen das Licht zu stellen……oder aber, sich von ihrer Heimat-Sehnsucht inspirieren zu lassen……

      …..und dementsprechend haben sich auch viele Licht-Existenzen hier auf dieser Erde inkarniert….um ihnen und auch Gaya selbst, bei ihren Bemühungen Hilfestellung dabei zu geben und sie so gut als möglich zu unterstützen…..den „Heimweg“ anzutreten !

      Ist rein logisch betrachtet schon so einfach zu verstehen……anstatt ständig hinterfragen zu wollen/müssen…..ob dies nun eher ein Lern- oder Strafplanet wäre?……denn er ist Keines von Beiden !….🙂

      Schlaf schön, mein Lieber !!!…..lg johannes

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      • Lieber Johannes und allseits bekannte Seelen hier 🙂

        es ist müßig geworden für mich um all die Spekulationen über den Kosmos und “ unser dieses Universum hier “ in dem WIR alle jetzt leben, was wie wann wo alles so geschehen ist.
        Erkennbar ist für mich geworden das Mutter Erde, Gaja, Pacha Mama etc… als ein “ Lichtwesen,Lichtplanet “ irgendwann …in der ZEIT in den Schöpfungsplan erschienen ist mit der Absicht:

        ob dies nun eher ein Lern- oder Strafplanet wäre?……denn er ist Keines von Beiden !…. :-)…wohl schon eher ein Lernplanet um sich auch hier “ wieder zu finden, in Erinnerung zu kommen WER WIR SIND. Ein Planeten-wesen umgeben von anderen
        Planeten in unserem Universum das “ als ein Licht erscheinen sollte inmitten und umgeben von anderen “ düsteren,dunklen “ ??? Planetenwesen und deren “ Bewohnern “ ? – Und dann hat diese Erde bis heute von den Dunkelwelten so richtig “ Feuer bekommen „. – Es scheint so das Gaia von allen so richtig Vergewaltigt und be-kriegt worden ist, emotional wie auch physisch….weil sie in den göttlichen PLAN
        unterwiesen worden ist…und manchmal scheint es mir so als wenn Sie wie ein ASYL-PLANET des LICHTS erscheint um alle auf zu nehmen die hier inkarnieren wollen (oder müssen) um wieder (wann auch immer ? ) zur Göttlichkeit zurück zu kehren.
        Im moment lese ich das Buch “ Gott kam von den Sternen “ und hier ist nicht der ALL-GOTT-SCHÖPFER mit gemeint..aber diejenigen “ GÖTTER “ die sich für Ihn halten oder so erscheinen wollen, doch seine deren Spuren haben viel Dunkelheit hinterlassen und wenig Licht “ durch gelassen „.
        Allein die “ Abraham Apokalypse “ würde das ganze AT “ weg-sprengen “ und all die Religionen zum Einsturz ihres Dogmatischen und manipulierenden Gedanken-Gerüstes bringen mit dem sie die Welt bis heute umspannen ( allerdings zum Glück nicht mehr in der Schärfe der letzten Jahrtausende ).

        Es geht immer mehr ins “ hinein-fühlen und erkennen “ ( nach genauer Erkenntnis suchend, nach Weisheit und Unterscheidungs-vermögen ) und nicht nach tausend esoterisch-religiösen Übungen machend, sich angeblich wieder “ selbst zu finden „…denn das geschieht AUTOMATISCH, wie von selbst….wenn man aufrichtig und ehrlich mit dem HERZEN zu suchen beginnt, zu sich selber ehrlich wird (ist) und zu allen anderen Mit-lebe-wesen 🙂

        bis denne, Helmut

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  • WER DU WIRKLICH BIST

    In Deinem höheren Sein bist Du kein Wesen aus Fleisch – Du bist eine unsichtbare Wesenheit, eine Ansammlung von Gedanken, Gefühlen und Einstellungen, die zusammen Dein einzigartiges persönliches Selbst ausmachen. Du bist in jedem Augenblick die Summe Deiner Gedanken und Gefühle – Du bist Deine Hoffnungen und Träume, Deine Ängste und Sehnsüchte, Dein Stolz und Deine Leidenschaften.

    In Wirklichkeit bist Du Geist und Seele – Lichtwesen und Gefühlswesen in einem. Dein Geist, Brennpunkt flammender, intelligenter Licht-Energie, umhüllt alle molekularen Strukturen Deines Körpers und gibt ihm erst die Lebenskraft. Dieses unsichtbare Sein, Deine Lebenskraft aus Gedanken, aus Energie, gibt Deiner körperlichen Hülle Wert, Vitalität, Charakter. Es macht, daß Deine Augen sehen, Dein Mund spricht, Deine Glieder sich bewegen – und nichts kann jemals diese Energie zerstören, darum ist Deine Seele, Deine Lebensenergie unsterblich.

    Ohne all das Unsichtbare an Dir – Deine überragende Intelligenz, Deine schöpferischen Gedanken und Denkprozesse und das tiefe Gefühl Deiner Seele – wärst Du ein Nichts. Was könnte der Grund sein für das Leben und die Schönheit einer Blume, wenn da niemand wäre, sie zu bewundern. Dein Sein ist der Grund – Deine Gedanken und Gefühle machen Dich zum Mitschöpfer – Du bist weit großartiger als die Menschen wissen und Dir erlauben zu sein.

    der Körper
    Dein Körper ist in seiner Form die Summe Deiner Gedanken – er ist eine wunderbare hochkomplizierte Maschine – aber ohne das, was ihn zum Leben erweckt, ohne Dich, ist er nur tote Materie, die in kurzer Zeit zerfällt. Dein Körper wurde so geschaffen, daß er das höchst komplexe, elektrische System von Licht-Variablen in sich aufnehmen kann, aus dem das wahre Wesen des Selbst besteht – ein flammendes Licht-Prinzip aus reiner Energie, das in Deinem Körper lebt, um den Lohn schöpferischen Lebens zu erlangen, die Fähigkeit zu fühlen.

    die Seele
    Die ALL-Seele des ewigen Vaters kann wegen ihrer Unendlichkeit kein Energie-Zentrum besitzen. Die Individual-Seele, als Teil der unendlichen ALL-Seele, besitzt aber im Unterschied zur ALL-Seele ein Energie-Zentrum, einen Wirbel- oder Kristallisations-Punkt (beachte die alternative Scheibweise : CHRIST.ALL.isat.ION).

    Sitz dieses Energie-Zentrums der Individual-Seele ist ein Knochen-Hohlraum nahe dem Herzen, in dem es nur elektrische Energie gibt. Skandiere in Gedanken oder Worten ICH BIN, verfolge es zum Ursprung zurück und Du wirst diesen Punkt nahe dem Herzen leicht finden.

    Deine Seele speichert jeden Gedanken, den Du je gedacht hast in Form von Gefühlen. Durch die einzigartige Zusammenstellung von Gefühlen, die in Deiner Seele gespeichert sind, hast Du eine einzigartige Ich-Identität – an Deinen Empfindungen bist Du unverwechselbar erkennbar.

    Die Seele tut dies deshalb für Dich, weil du potentiell unsterblich bist. Aber erst, wenn Du Dich endgültig, bewußt und aus freiem Willen entschieden hast, Dein Leben und Handeln am Willen des ewigen Vaters/Mutters auszurichten, ist Deine Unsterblichkeit endgültig gesichert. Deine Seele wird dann nach dem irdischen Tod das Zentrum Deiner persönlichen Erinnerung.

    Da Du freien Willen hast, kannst Du Dich aber auch weigern, an den ewigen Vater zu glauben und seinen Willen ignorieren (nämlich streben nach Liebe und Vollkommenheit). Dann nimmt der ewige Vater/Mutter nach Deinem irdischen Tod das Geschenk Deiner Persönlichkeit und Individualität zurück, um es anderweitig zu vergeben und die in Deiner Seele gespeicherte Erinnerung geht zur ALL-Seele zurück.

    Schöpfer Deiner Welt
    Du selbst bist in jedem Augenblick der Schöpfer Deiner Welt – Du allein erschaffst Dein Leben durch Deine eigenen Denkprozesse, durch das, was Du denkst. Alles was Du denkst, wirst Du auch fühlen – und alles was Du fühlst, wird wirklich und schafft die Umstände Deines Lebens. Du bist derjenige, der vollständig verantwortlich ist für alles, was Du je gewesen bist, getan oder erfahren hast. Du hast jeden Augenblick und jeden Umstand Deines Lebens geschaffen. Du hast gewählt, der zu sein, der Du bist. Du selbst hast Dein Äußeres erschaffen und Du hast die Art, wie Du lebst, voll und ganz geplant und vorherbestimmt.

    Du hast die Macht, die Erhabenheit der Sterne zu erschaffen, durch die Macht Deiner Gedanken und Gefühle – nur Du selbst begrenzt diese ehrfurchtgebietende Macht durch Deine Unwissenheit, Deine Zweifel, Deine Ängste, Deine Anerkennung des gesellschaftlichen Bewußtseins. Die erhabene Macht der aufgestiegenen Meister ist nur eine Bewußtseins-Einstellung, einen Gedanken weit von Dir entfernt – Du bist nicht geringer, nur unwissend.

    wie funktioniert Schöpfung
    Stell Dir vor, Du bist auf einer Party – fröhlich und ausgelassen. Da zieht Dich ein Freund zur Seite um Dir mitzuteilen – Deine Mutter ist mit dem Auto verunglückt, sie wurde schwer verletzt – sofort sind Gedanken der Angst da, Du bist niedergeschlagen und traurig. Nach einer Weile kommt der gleiche Freund zu Dir um sich zu entschuldigen – es war nicht Deine Mutter, die verunglückte, er hatte diese Information von einer dritten Person ungeprüft weitergegeben – sofort sind Gedanken der Freude da, Du bist erleichtert. Gleichzeitig kommen Gedanken der Kritik und des Zornes auf – Du richtest sogar Gefühle der Wut auf den Freund.

    Was aber ist in der äußeren Welt objektiv geschehen, um Deine Gedanken und Gefühle die ganze Skala von Freude bis Leid durchlaufen zu lassen – nichts, absolut nichts. Alles hat sich nur in Deiner Vorstellung, in Deinem Bewußtsein, in Deinem Denken und Fühlen abgespielt. Sicher, Du hast Deine Bewußtseins-Einstellungen auf Grund von Informationen Deines Freundes geändert, aber die Wahrheit ist – Du hättest Deine Einstellungen jederzeit auch ohne den Freund ändern können – Du bist der Schöpfer.

    Stelle Dir nur einen Moment lang einen Zustand des Glücks vor und Dein ganzer Körper wird von Freude durchflossen. Spiele nur einen Moment lang die Rolle der armseligen Kreatur, die niemand liebt, und schon bist Du voller Kummer und Selbstmitleid. Ein Augenblick genügt, mit weinen aufzuhören und fröhlich zu lachen – ein Augenblick genügt, um nicht mehr zu urteilen und die Schönheit der Dinge zu erfühlen. Wer hat das alles bewirkt – Du selbst, Du bist der Schöpfer!

    Hat sich irgend etwas um Dich herum verändert, während Du zum Spaß Gedanken und Gefühle in Deinem Inneren erzeugt hast – NEIN – nur Du selbst hast Dich verändert. Alles, was Dich ausmacht, hat sich sehr wohl verändert, ist als Erfahrung in Deiner Seele gespeichert. Du bist genau das, was du denkst – denn alles, was Du denkst, wirst Du in Form von Gefühlen in Deinem Inneren auch werden – Deine Seele wird es getreulich speichern – und alles was Du denkst und fühlst wird früher oder später Deine Wirklichkeit. Wenn du trübselig nachsinnst, wirst Du Trübsal werden. Wenn Du Freude denkst, wirst Du sie haben. Wenn Du über Inspiration und Genie nachdenkst, sind sie bereits da.

    wie Du Deine Zukunft erschaffst
    Wie wird Deine Zukunft erschaffen – durch Gedanken! Alle Tage, die vor Dir liegen, planst Du am heutigen Tag durch Deine Gedanken. Denn jeder Gedanke, jede Phantasie und jede Absicht erzeugen ein Gefühl in Deinem Körper, das in Deiner Seele gespeichert wird. Dieses Gefühl ist dann Vorraussetzung für die Ereignisse in Deinem Leben, denn es wird Umstände auf Dich ziehen, die genau zu dem in Deiner Seele aufgezeichneten Gefühl passen und dieses wieder neu erschaffen.

    Wisse, daß jedes Wort, das Du sprichst, Deine zukünftigen Tage erschafft! Worte sind nur Töne, die Gefühle Deiner Seele ausdrücken – und Gefühle sind aus Gedanken geboren. Dinge geschehen nicht zufällig – niemand ist ein Opfer der Pläne und Absichten eines anderen. Alles, was Dir geschieht, hast Du selbst in Dein Leben hineingedacht und gefühlt – Du hast es Dir in Form von Ängsten oder Sorgen – was wäre, wenn – herbeiphantasiert. Oder jemand hat Dir gesagt, etwas wäre so und nicht anders – und Du hast es als Wahrheit akzeptiert. Alles, was geschieht, geschieht als absichtsvoller Akt – bestimmt durch Gedanken und Gefühl – ALLES !

    Jeder Gedanke, den Du je gedacht hast, jede Phantasie, die Du Dir erlaubt hast, alle Worte, die Du je gesprochen hast, sind entweder schon wirklich eingtreten oder warten noch im Ungeoffenbarten darauf, Deine Wirklichkeit zu werden. Gedanken sind die wahren Lebensspender – sie sterben niemals und können nie zerstört werden – Du hast sie benutzt, um jeden Augenblick Deines Lebens zu erschaffen.

    so sei es in alle Ewigkeit 🙂

    Lg

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    • Hallo, Helmut !

      Von wem ist denn dieser Text ? Hört sich in weiten Teilen nach Ramthas School of Enlightenment an ?

      LG von Angela

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      • Hallo Angela, Veron und allseits Bekannte im reisenden Universum 🙂

        bisher habe ich euch allen mehr als nur “ zugehört „, habe mich willentlich euren Diskusionen entzogen und werde es weiterhin auch tun und habe u.a. diese Quelle bisher “ zurück gehalten „, bin aber der Ansicht das wir alles miteinander teilen sollten “ kostenfrei habe ich empfangen und so gebe ich weiter “ :-)……..http://www.paranormal.de/paramirr/gedanke/gtext.html

        So soll jeder sein Ding machen, hauptsache das Herz ist immer dem Frieden und der Liebe zur Wahrheit zugeneigt, überhaupt der Liebe.
        Allem anderen entziehe ich mich mit wohlwollen 🙂

        Lg

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        • Lieber Helmut !

          Interessant , Dein Link, vielen Dank !

          Da ist so einiges zusammengekommen von verschiedenen spirituellen Lehrern.
          Und Ramtha ist auch dabei, die Art und den Stil kann man nicht verkennen.

          Zitat: “ . So kannst Du im Buchladen neben Büchern über Leben und Lehren des Avatars Sai Baba die Lehren einiger aufgestiegener Meister erwerben …………..+ Ramtha. (Ramtha ist der Ram der Hindus, der vor 35 000 Jahren aufstieg – von ihm stammen die Details über Gedanken“

          Ich werde noch ausführlicher darin lesen, habe erstmal nur einiges überflogen.

          Liebe Grüße von A n g e l a

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          • So kannst Du im Buchladen neben Büchern über Leben und Lehren des Avatars Sai Baba die Lehren einiger aufgestiegener Meister erwerben

            Entschuldigung, wenn ich da jetzt mit einer Keule ankomme. „Sai Baba“ hat sich einige Schnitzer erlaubt, die mit dem Wort Avatar nicht im Einklang zu bringen sind. Letztlich ist er gestolpert, wie viele andere Menschen auch und hat seine Macht missbraucht ..

            Negative Gerüchte

            Wir hatten uns im Dorf ein schönes Haus gemietet, verbrachten unseren Tag mehr oder weniger im Ashram, lernten viele interessante Menschen kennen und hatten eine gute Zeit dort. Negative Gerüchte über Sai Baba gab es schon lange, aber sie erschienen uns zu absurd, wir schenkten ihnen kein Gehör. Conny Larson, ein schwedischer Devotee, saß öfter neben uns im Café, und wir hörten, wie er davon sprach, wie Sai Baba mit ihm Sex hatte. Absurd! Auch dass Sai Baba angeblich seine Studenten missbraucht haben sollte, empfanden wir als üble Nachrede. Wie konnte man diesem heiligen Mann so etwas nachsagen?

            Drei Jahre verbrachten wir in Puttaparthi, zogen dann nach Kalifornien und waren auch dort sehr stark mit einer Sai Baba Gruppe verbunden. Wir trafen uns mehrmals die Woche, um Bhajans (heilige Lieder) zu singen, und am Wochenende machten wir Seva (gemeinnützige Arbeit) im Altersheim und unterhielten uns mit den alten Menschen. Sai Baba war der Mittelpunkt unseres Lebens.
            Alaya Rahm

            Bis zu dem Tag, als Patty, meine Freundin aus der Gruppe mit Alaya Rahm telefonierte – danach war nichts mehr so wie vorher. Alaya Rahm war zu dem Zeitpunkt ein junger Mann, der mit seiner Familie eine besonders prominente Stellung in der Sai Baba Community hatte. Ich kannte ihn zwar nicht persönlich, aber ich wusste wer er war, denn viele Devotees beneideten ihn. Er erhielt unglaublich viele Privat-Interviews mit Sai Baba, und es wurde gemunkelt, dass er eine Inkarnation von Krishna sei und Ähnliches – was die Leute halt so reden, wenn sie den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als auf Gott zu warten. Alaya Rahm erzählte meiner Freundin Patty, dass er von Sai Baba seit seinem 16. Lebensjahr missbraucht worden sei und dass er sich entschlossen habe, sich endlich zu outen und öffentlich darüber zu sprechen.

            bitte hier weiterlesen, aber Vorsicht, da gehts um Missbrauch.

            lg,

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            • Hej Steven!
              Danke, das reicht .. ..
              LG
              Veron

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            • Es gibt leider so Viele….denen man beim „stolpern“ zusehen muss….ohne ihnen auch wieder „aufhelfen“ zu können…..und es schmerzt einfach nur so sehr…….lg

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            • Zu Sai Baba und Teal Swan

              Ja, diese Enthüllungen. Der Vorwurf an Sai Baba ist alt, ob er oder Michael Jackson, merkwürdigerweise sind es öfters Männer oder kleine Jungen, welche mißbraucht worden sind. Besonders gerne von Gurus.

              Es kann sein oder auch nicht. Artikel besagen heutzutage – leider – überhaupt nichts mehr. Mir fällt nur dieses vermehrte Guru-Bashing auf. Und ich wäre vorsichtig, Aussagen mit Beweisen zu verwechseln.

              Den Artikel über Teal Swan
              https://stevenblack.wordpress.com/eat-24/#comment-65305
              fand ich sehr interessant. Aber auch hier gilt: Das ist ihre Sicht der Dinge, ihr Erleben. Kurz dazu:
              (Über Gurus) Es ist eine Fassade, es ist das, was sie gerne wahr haben wollen, aber es bleibt ein Handeln „als ob” – das ist kein Zustand der Authentizität. Und für mich ist der höchste Zustand jeder spirituellen Praxis der Zustand der absoluten Authentizität.

              Ein Sufi ist authentisch, oder er ist keiner. Dieses „Guru spielen“ gab es schon zu allen Zeiten, dieses Handeln „als ob“. Aber es gibt auch authentische.

              Dis-Identifikation ist eine Methode, sich von bestimmten Aspekten der menschlichen Erfahrung abzuspalten. Wir sind jetzt aufgerufen, das genaue Gegenteil zu tun: Wir suchen nach vollständiger und totaler Integration. Ihr Ziel ist es, als ein atmendes, verkörpertes Einssein zu leben.

              Solche Aussagen – und mag auch ein wahrer Punkt darin sein – empfinde ich als fahrlässig. Wenn man heutzutage Nachrichten liest und sich nicht desidentifiziert – in gewisser Weise – kann das zum Zusammenbruch des Menschen führen. Wenn man sich nicht von Mordgedanken desidentifiziert, die in einem aufsteigen können – nun, das Ergebnis ist klar.
              Wenn man sich nicht von dem desidentifiziert, was man meint zu sein, wird man nie seine tieferen Schichten kennenlernen. Desidentifikation ist keine „Abspaltung“, sondern eher ein in Entfernung halten – aber der noch wichtigere Punkt ist, daß man einen bis dahin unbekannten Bereich in sich aufschließt – den Zeugen.
              Desidentifikation ist die Erkenntnis, daß wir nicht das sein, was wir meinen zu sein.
              Ehe wir in der „vollständigen und totalen Integration“ sind, können mehrere Menschenalter vergehen. Es stimmt in gewisser Weise, es gibt einen Punkt, wo wir uns nicht mehr desidentifizieren sollen – das ist, wenn wir Gott, die Einheit, unser tieferes Selbst erleben. Aber dann brauchen wir solche Artikel nicht mehr, auch keine Anleitungen. Bisher vermute ich ja, daß wir Lernende sind – und da sollten wir die Werkzeuge benutzen, welche zur Verfügung stehen.

              Wohin entwickelt sich das? Der Lehrer als spiritueller Begleiter oder Freund?
              Letztlich wird es sich bis zu einem Punkt entwickeln, wo wir alle unsere Informationen von der Quelle direkt erhalten. Was wir also erleben werden, ist das allmähliche Verschwinden der Lehrer. Schon bald werden wir in einer Realität leben, in der die Menschen ihre Informationen nicht mehr nur von einer Person zu bekommen versuchen, sondern von allen, denen sie begegnen und von jeder einzelnen Lebenserfahrung, jeder Begegnung mit irgendeiner Person oder sogar mit etwas, das nicht lebt. Statt deine Informationen aus einem bestimmten Kanal zu bekommen, kannst du erkennen, dass die Quelle oder das Gott-Bewusstsein buchstäblich durch alles zu dir sprechen kann. Und so wirst du ständig empfänglich für die Nachricht. Und es wird dir egal sein, wer oder was sie überbringt.

              Ja, mein Lehrer sagte auch, die Zeit der Lehrer sei vorbei. Und daß es darauf ankäme, vom Leben direkt zu lernen. Andererseits – oder paradoxerweise – sagte er mal, natürlich brauchen wir Lehrer – wir brauchen ja Eltern.
              Aber obwohl die Zeit der Lehrer vorbei sein soll, ist er noch als Lehrer tätig… Mir scheint, daß dies eine mögliche Zukunft ist, aber mir scheint ebenfalls, als ob wir noch nicht da wären. Ich kenne einige Fallen auf dem spirituellen Weg und sehe links und rechts von mir die Menschen hineinfallen. Mich selbst auch oft genug. Wenn da kein Korrektiv in Form eines Menschen da ist, der die Überschau hat, kann man ganz schön in Sackgassen laufen.

              Wobei mir immer noch die Ablehnung eines spirituellen Lehrers unverständlich ist – wegen der falschen Lehrer? Die gibt es überall, aber das sagt nichts über die richtigen aus. Mir scheint eher, daß das Ego (hier verwende ich das Wort bewußt) eine Höllenangst davor hat, aus seinen Illusionen gerissen zu werden und nicht mehr die nötige Selbstbestätigung zu erfahren. Dies scheint mir einer der Hauptgründe dieser Lehrer-Ablehnung zu sein. MEIN innerer Meister, MEINE Seele weiß, ICH bin göttlich…
              Ich kann’s nicht mehr hören.

              Für mich ist es das Natürlichste auf der Welt, bei Dingen, wo andere Menschen besser Bescheid wissen, von ihnen zu lernen. Und wenn es Menschen gibt, die mich besser kennen wie ich mich selbst, dann gehe ich natürlich dort hin. Und ich lernte viel von ihnen.

              Es gibt noch immer eine Menge Leute, die eine Art von Guru-Struktur benötigen, um zu wachsen. Aber es gibt sehr viel mehr Menschen, die das nicht mehr benötigen. Und sie sind bereit, darüber hinaus zu wachsen. Sie sind bereit, Schulter an Schulter mit den Menschen voranzugehen, die spirituelle Lehrer sind und bereit, sich selbst als Lehrer und als Ausdruck des Bewusstseins der Quelle zu begreifen.

              Hier muß ich seufzen – „viel mehr Menschen, die das nicht mehr benötigen.“ Und „darüber hinaus zu wachsen“ – na, das ist aber eine kühne Behauptung. Trotz ihrer erstaunlichen Erfahrung ist Teal Swan doch noch ziemlich jung, und ich denke, daß sie weder den Buddhas in Tibet, noch den Sufis oder anderen traditionellen Lehren gerecht wird.
              Um das nur kurz anzuschneiden – was sie schreibt, hat viel mit dem weiblichen Weg zu tun. Ohne dies näher ausführen zu wollen, es ist eine der Möglichkeiten.

              In gewisser Hinsicht bin ich Pragmatiker, ich kenne ein paar sehr wenige Menschen, wo ich spüre, daß die gewandelt sind. Alle stammen aus einer Tradition. Und ich kenne einen Haufen mit Erleuchtungserlebnissen, die im Alleingang diese erreicht hatten – nur hat mich deren Ausstrahlung nie beeindruckt. Und die spüre ich.

              Da man heute JEDE Anschauung im Netz findet, bitte Beweise. Zeigt mir die Menschen, die außerhalb einer Tradition „Gewandelte“ sind. Aber bis dahin gehe ich danach, was ich mit eigenen Augen sehe.

              Ich stelle einfach mal ganz kraß einen Ausschnitt aus dem Vorwort: „Zen in der Kunst der Teezeremonie“ von Horst Hammeritzsch hin. Ich bitte darum, mal nicht in den Kategorien entweder – oder zu denken, sondern eher in der Richtung, was können die verschiedenen, einander widersprechenden Aussagen für uns innen bedeuten. Gegenüber wem oder was ist Gehorsam angezeigt, wo ist Freiheit? Und was ist Freiheit?

              Ein Lernender auf einem Wege muß sich zunächst streng an die Tradition halten, mit anderen Worten also an die von Generation zu Generation überlieferte, verdichtete Erfahrung eines Weges, die sich in der Form des konkreten Vorbildes oder im mündlichen Weitergeben oder aber auch in schriftlicher Überlieferung darstellt. Ihm wird keine Freiheit gestattet. Die persönliche Freiheit eines selbstschöpferischen Wirkens wird sogar verneint, da sie nicht die wahre Freiheit ist, die man erstreben muß. Erst wenn der Lernende seine Willkür bezwungen, sein Selbst geschult hat, also das Überlieferte in seiner Ganzheit nachgelebt, dann erst vermag er zu erkennen, was Ewigkeitswert hat für den jeweiligen Weg. Jetzt hat er die Reife erlangt und darf an eigene Schöpfungen herangehen, die zu diesem Zeitpunkt von selbst aus ihm heraustreten.

              Und denkt bitte nicht, dies sei schon alles in der „neuen Zeit“ überholt.. Manche Prinzipien überstehen jedes Zeitalter.

              Gruß
              Matthias

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              • Noch eine Ergänzung zu dem Satz:
                Erst wenn der Lernende seine Willkür bezwungen, sein Selbst geschult hat, also das Überlieferte in seiner Ganzheit nachgelebt (hat)…

                In der Zen-Schwertkunst beispielsweise muß erst jahrelang der Gebrauch des Schwertes geübt werden. Bei einem Lehrer. Es gilt der absolute Gehorsam – ganz einfach deswegen, weil es der schnellste Weg des Lernens ist. Wenn der Schüler schon in der ersten Schwertstunde sagt, ich würde das Schwert aber lieber so oder so halten, wird er sein Lernen verzögern. Wenn er selbst alles herausfinden möchte, dann wird er das vielleicht schaffen – in der zehn- bis hundertfachen Zeit wie mit Lehrer.

                Wenn er dann perfekt die Schwertkunst beherrscht, wird er immer noch gegen jemanden verlieren, der sie besser beherrscht. Sein „Wollen“, siegen wollen“ steht noch im Weg. Dann kommt der schwierige und entscheidende Punkt für den Lehrer, den Schüler dort hinzuführen, daß er das Wollen vergißt – dann erst reagiert er im gleichen Moment, wo ihm etwas entgegenkommt. Eventuell sogar, ohne daß es ihm bewußt wird.

                Erst dann ist er ein Schwertmeister.

                Um in etwas Unbedingtes zu kommen, müssen wir die Bedingtheit akzeptieren. Und im allgemeinen brauchen wir zum Lernen jemanden, der den Weg vor uns gegangen ist, damit er uns anleiten kann.

                In Sufi-Schulen gilt bis heute der absolute Gehorsam. Wer das nicht versteht, versteht die Hilfe nicht, die darin liegt.

                Es kann sich – wie gesagt – ändern. Daß wir vom Leben direkt lernen. Aber das werden wir merken. Nicht, indem wir irgendwo irgendwelche Behauptungen lesen – sondern daran, daß es so sein wird.
                Aber denken wir lieber nicht zu schnell, daß wir schon dort wären…

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                • Lieber Matthias !

                  Zitat: „ …Es kann sich – wie gesagt – ändern. Daß wir vom Leben direkt lernen. Aber das werden wir merken. Nicht, indem wir irgendwo irgendwelche Behauptungen lesen – sondern daran, daß es so sein wird…“

                  Das tun wir doch auch jetzt schon ununterbrochen „vom Leben lernen“ . Freiwillig und Unfreiwillig. Ich weiß genau , was Du meinst, aber letztendlich kommt es doch darauf an, WAS – und WIE SCHNELL wir „ES“ erreichen wollen. Wobei es ja eigentlich keine Zeit gibt!

                  Und merken werden wir meiner Ansicht nach die Fortschritte immer, es wird mehr Gelassenheit, mehr innere Freude, mehr Liebe in einem entstehen .

                  Ich halte es für das Wichtigste, sein Bewusstsein, seine Wahrnehmung zu schulen und das kann man meiner Ansicht nach auch ohne eine innere Schule tun. Obwohl sie sicher hilfreich sein wird, um Fallen zu vermeiden.

                  Zitat: „… Zeigt mir die Menschen, die außerhalb einer Tradition „Gewandelte“ sind.

                  Da gibt es bestimmt viele, mir fallen zu dieser frühen Stunde nur Eckhart Tolle , Jed McKenna, Byron Katie, Elisabeth Kübler-Ross ein………
                  Kommt natürlich auch darauf an, was Du unter „Gewandelte“ verstehst…..

                  Liebe Grüße von A n g e l a

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                  • Liebe Angela,

                    rein zufällig fand ich im Blog folgendes:
                    https://stevenblack.wordpress.com/2012/01/22/die-prophezeihungen-der-mayas-zu-2012-und-danach/

                    Erlerne ein paar Atemtechniken, damit Du die Meisterschaft über Deine Atmung erlangst. Sei klar. Folge einer Tradition mit tiefen Wurzeln. Es ist nicht so wichtig, welcher Tradition Du folgst. Dein Herz wird es Dir sagen. Doch es muss eine Tradition mit starken Wurzeln sein.

                    Warum eine Tradition mit starken Wurzeln?

                    Erlaube, daß ich das, daß wir irgendwie alle vom Leben lernen mal so stehen lasse. Weil ich dann garnicht mehr zu schreiben brauche. Und daß es keine Zeit gibt – na, ein Chef wird sich freuen, das zu hören.

                    Wenn jetzt, in dieser Zeit beispielsweise, das Dunkle überhand nehmen würde, könnte die Erde sich auflösen. Das ist nicht irgendwann, das ist jetzt.

                    Ganz klar, wenn man keine Schule hat, dann muß man schauen, wie man ohne weiterkommt. Aber ganz alleine, das ist schwierig. Man kann in Seminare gehen, in Gruppen mit Gleichgesinnten, beim Buddhismus gibt es vielleicht Gruppen von Ole Nydahl in der Nähe. Wir brauchen den anderen, dieses „allein“ ist sehr, sehr schwierig.

                    Wieviele von denen, die sich für Esoterik interessieren, machen jeden Tag Übungen? Oder denken jeden Tag an Gott? Wieviele haben innere Sehnsucht nach der Wahrheit, ohne daß es ihnen persönlich nützen würde?
                    Eine Frau, die ihre Übungen machte, fragte ihren Lehrer mal, warum es nicht weiterginge. Der Lehrer drückte dann ihren Kopf unter Wasser, bis sie Atemnot bekam. Als sie atemringend wieder hochkam, sagte er: „Es wird weitergehen, wenn deine Sehnsucht nach Gott so groß ist wie eben nach Luft.“

                    In inneren Schulen geht es übrigens nicht um „mehr Gelassenheit, mehr innere Freude, mehr Liebe“. Das sind Ziele, Wünsche, die man anstreben kann, in inneren Schulen geht es um Wahrheit – die man noch nicht kennt.

                    Ja, Tolle … mit diesen Schnellerleuchteten blick‘ ich noch nicht ganz durch. Er ist wahrscheinlich ein guter Lehrer, auf youtube wirkt er auf mich allerdings einschläfernd. Ich müßte ihm gegenüberstehen, um etwas aussagen zu können.

                    Liebe Grüße
                    Matthias

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                    • Lieber Matthias !

                      Zitat: “ …Erlaube, daß ich das, daß wir irgendwie alle vom Leben lernen mal so stehen lasse. Weil ich dann garnicht mehr zu schreiben brauche…..“

                      Mit „vom Leben lernen“ meinte ich nicht nur den Alltag, Schicksalschläge oder ähnliches, sondern auch die Beschäftigung mit geistigen Dingen und das Praktizieren von Übungen. Was ich hier in diesem Blog vorausgesetzt habe. Und zwar in der Form, in der sie mich speziell anziehen. Und das habe ich schon immer getan. Habe aus den starken Wurzeln des Buddhismus und Zen „geschöpft“.

                      Zu den beschriebenen inneren Schulen und Gruppen muss man sich meiner Ansicht nach auch ganz stark hingezogen fühlen, sich selbst zu zwingen wäre in meinen Augen kontraproduktiv und könnte Stolz oder sogar Fanatismus auslösen. KÖNNTE!

                      „Mehr Gelassenheit, mehr innere Freude, mehr Liebe“ habe ich nur insofern erwähnt, weil Du vom „Merken“ der Wandlung sprachst. Ich finde, dieser innere Frieden , die Freude und die Liebesfähigkeit sind schon ein Kriterium, ob ein Weg zu einer Wandlung geführt hat.

                      Und die „Sehnsucht nach Gott“ ist für mich persönlich schwer nachzuvollziehen. Weil ich Gott nicht personifiziere, weil das Göttliche einfach überall da ist, weil ich im Grunde nur die Hindernisse, das wirklich zu erkennen und zu leben, beiseite räumen muss. Das sehe ich als meine Aufgabe an .

                      Zitat: „ Er (Tolle) ist wahrscheinlich ein guter Lehrer, auf youtube wirkt er auf mich allerdings einschläfernd. Ich müßte ihm gegenüberstehen, um etwas aussagen zu können.

                      Ich habe mehrere CD`s von Eckhart Tolle und ich finde ihn überhaupt nicht einschläfernd. Er spricht aus seiner Gegenwärtigkeit heraus und ich empfinde so viel Ruhe und Frieden in seiner Stimme, für mich absolut überzeugend. Nach einiger Zeit überträgt sich dieser Frieden auf mich selbst, die eigenen Gedanken werden weniger und damit kann ich den Text ganz tief aufnehmen. Und das hat nichts mit „Schläfrig-sein“ zu tun, ich gerate dann in eine ganz bewusste wache Stille. Auch viele asiatische Weise sprechen so langsam und gesammelt.

                      Liebe Grüße von A n g e l a

                      Gefällt mir

                    • Ich müßte ihm gegenüberstehen, um etwas aussagen zu können.
                      Das Ergebnis fände ich dann auch sehr interessant😉

                      Lieber Matthias!

                      Das Thema Lehrer scheint ein „ewiges“ zu sein, und ich möchte mal aus meinem Inneren vermelden, wie es dazu aussieht, soweit ich es erkennen kann. Da ist eine Menge Protest und Kontrolle, was und wie viel davon oder wie schnell sein darf. Absoluter Gehorsam .. .. kommt nicht in Frage!

                      Und es ist ganz klar warum. Weil schon viel zu oft etwas verlangt wurde, was sich als ungut erwies für mich. Bis hin zu völlig absurden Forderungen von Therapeuten, wo sich jeder nur an den Kopf greift, der von Psychotherapie eine Ahnung hat, weil es so offensichtlich war, dass es zu Überlastung bzw. Retraumatisierung geführt hätte, wenn mein „Widerstand“ dagegen mich nicht davor bewahrt hätte. (Da sich das derartig häufte, glaube ich inzwischen, dass es da Interaktionen zwischen einem Anteil von mir und einem des jeweiligen Therapeuten gab, und da die sich für austherapiert und frei von solchem hielten bzw. von inneren Personen sowieso keine Ahnung hatten .. .. naja)
                      Ein Lehrer müsste jemand sein, der wirklich alles klar sieht, was in mir abläuft, und der den richtigen Weg dafür kennt .. .. und dann könnte es einfach noch immer sein, dass mein gewisser innerer Teil noch immer die Kontrolle behalten möchte. (Grade in der letzten Zeit zeigte er wieder deutlich, wie gut er das kann. Es geht ihm eh schon zu schnell, und dann soll ich noch was machen, was noch mehr wirken soll .. .. ! )

                      Wie es in jemandem aussieht, der aufgewachsen ist mit „man lernt sowieso durch das Leben“, oder der dies später angenommen hat, weil es davor bewahrt, was anderes tun zu müssen als man sowieso tut, darüber kann ich natürlich nur spekulieren, und ich tu das nicht intensiver als wie jetzt gerade formuliert. Vielleicht ist es ja auch so, dass es für dieses aktuelle Leben einfach nicht anders sein soll. Das ist sehr schwierig herauszufinden .. ..
                      Ich habe auch viele Jahre nicht gewusst, was es in diesem meinen Leben nun sein soll. Akzeptieren, Annehmen, die Erfahrung des „es geht nicht anders“ machen .. .. oder doch nach Heilung streben? Nun gut, ich habe immerhin geschwankt, mal eine innere Stimme in die eine Richtung, mal eine andere in die andere wahrgenommen. Aber wenn es nur eine starke Stimme gibt, ist es die Aufgabe in diesem Leben, nur dieser zu folgen, oder vielleicht doch mal „über seinen Schatten zu springen“ (interessant, dass mir diese Formulierung jetzt gerade einfiel, welcher Schatten ist da wohl gemeint?) und anderes in Betracht ziehen?
                      Jetzt bin ich wohl etwas abgekommen vom Lehrer-Thema .. ..

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Liebe Angela,

                      bei Tolle meinte ich nur mein Empfinden – es war keine objektive Aussage. Ich merke schon, ich mache irgendwas falsch…

                      Meine Ambition war, Bausteine abzuklären – nicht, irgendjemandem zu sagen, das oder das solle man tun, oder eines wäre richtiger wie das andere. Meiner Ansicht nach muß man auch bei der „neuen Zeit“ die Wurzeln kennen, den Sinn vielleicht verstanden haben, den einzelne Bausteine einzelner Traditonen beinhalten, ehe man vielleicht etwas leichtfertig darüber hinweggeht und altes Wissen einfach wegwirft oder relativiert.

                      Es wird heute über das Erwachen geschrieben, wie wenn es ein Lutschbonbon wäre, über die Hälfte denkt, sie bräuchten niemand anderen, und viele Brücken, die hilfreich sein könnten, werden in Unwissenheit zerstört. Ich merke, wie ich mich innerlich zurückziehe, weil meiner Ansicht nach vielen Dingen garnicht nachgegangen wird – ich bin mir nicht sicher, ob man noch weiß, daß viele Fragen monatelang im Herzen bewegt werden müssen, ehe sich eine Antwort bildet, daß man manche Aussagen nicht einfach so behandeln sollte, als sei es ein Hog Dog, den man mal so nebenbei als Schnellmahlzeit herunterschlingt.

                      In der kommenden Zeit, wo viel zerstört werden wird, braucht es Menschen, die eine Brücke bilden können, einen Kristallisationspunkt, von den aus eine neue Ordnung ausgehen kann. Man weiß davon, und deswegen wurden die Werkzeuge von unseren Vätern und Vorvätern uns gegeben, damit um uns herum die Dinge wieder in die natürliche Ordnung fallen – und damit der Boden, die Erde wieder geheiligt wird, nachdem wir Jahrhunderte auf ihr herumtrampelten.

                      Wir sehen, daß es mit einer Korrektur der gegenwärtigen Ordnung nicht mehr getan ist, sie muß völllig von Grund auf neu aufgebaut werden. Dasselbe betrifft den Menschen, ein bischen sterben reicht nicht; um wie der Phönix aus der Asche neu erstehen zu können, muß sich der alte ins Feuer werfen. Bewußt.

                      Ich kam immer mehr in Diskussionen, die ein Gegeneinander zur Folge hatten, was entgegengesetzt zu meiner Ambition war. Ich wollte auf die Werkzeuge aufmerksam machen, die uns genau für diese Zeit hinterlassen wurden. Man entwurzelt sich selbst, man nimmt sich selbst aus einer Kraft heraus, die über Jahrhunderte, Jahrtausende angesammelt wurde, wenn man seine eigenen Wurzeln – auch im kollektiven – abschneidet.

                      Hier im Internet ein Artikel, dort einer, eine Übung von da und eine von dort – wie soll das ohne die Wurzeln, wo das herkommt, gehen? Da steht keine Kraft mehr dahinter, da zerfleddert man sich.

                      Ich schrieb nun mehrere hundert Seiten hier im Blog, die besten Hinweise, die ich geben konnte, wurden überlesen – jedenfalls kam keine Reaktion. Ich beschwere mich nicht, ich stelle nur fest. Und falls ich Erwartungen gehabt haben sollte, wäre es mein Problem, keines von Euch. Aber ich wurde sehr nachdenklich.

                      Ich mußte manchmal hart diskutieren, so daß ich, wie bei Monika, massiv wirkte. Aber bei manchen Diskussionen wurde aus dem, was ich sagte, etwas völlig anderes gemacht, und in dem Fall muß ich bremsen. Ich will niemanden in seiner Art zu Leben zu etwas anderem beeinflussen, aber ich bitte auch zu respektieren, daß bei den Erfahrungen, die ich mitteile, oft eine lange Arbeit dahintersteht. Und einiges an „sterben“.

                      Dies ist jetzt nicht an Dich gemeint, Angela, die Gedanken kamen mir einfach. Du übst nach Tolle, du macht es einfach, und das ist gut. Nur zwei Anmerkungen vielleicht noch:

                      Wenn man Gruppen vermeidet kann es auch die Gründe haben, daß man keine Korrektur haben möchte. Kann. Ich bringe nochmals den Jesussatz: „Wenn zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, bin ich mitten unter ihnen.“
                      Zwei oder drei – nicht einer. Ich schreibe das nicht, weil ich sagen möchte, man muß jetzt in Gruppen gehen, ich schreibe es, weil ich aussagen möchte, es lohnt sich, es zu verstehen. Nicht mehr und nicht weniger. Gruppe ist ein Archetyp, sie hat einen Sinn.

                      Vielleicht lohnt es sich auch mal nachzuschauen, warum man Gott nur im unpersönlichen Aspekt sehen will. Er ist sicher beides.

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                    • Liebe Veron,

                      nur kurz noch – ich verstehe vollkommen, daß Du keinen Lehrer haben möchtest. Und das ist sicher auch richtig.

                      Verstehe aber bitte, daß dies subjektive Erlebnisse sind. Ich versuche, Bausteine, Funktionen, so gut ich kann darzustellen. Was jemand mit sogenannten Lehrern erlebt ist was völlig anderes wie das, was Lehrer eigentlich beinhaltet.

                      Man muß keinen haben. Aber es gibt sehr viel verschiedene Abstufungen, wie sehr sich jemand bemüht, er selbst zu werden. Ich stelle die Dinge so dar, wie sie im optimalen Fall ablaufen – der nur selten gegeben ist. Und ich reite auch deswegen ein bischen auf dem Lehrer herum, um ein Gegengewicht zu der immer mehr um sich greifenden Meinung zu schaffen, man könne alles alleine schaffen. Diese „Selbstermächtigung“. Wer in uns hat denn die Macht? Und sind das wir?

                      Ausnahmsweise gebe ich die Antwort mal gleich mit – nein, derjenige in uns, der „selbstermächtigt“ werden möchte, ist eben gerade nicht diese Macht.

                      Verstehe bitte, daß ich, wenn ich hier von Allgemeinheiten schreibe, das für jemanden geradezu das Falsche sein kann. Weil er etwas anderes braucht, und wo ich im persönlichen Kontakt auch etwas völlig anderes raten würde. Meine Kommentare beinhalten eher übergreifende Prinzipien, die zur RICHTIGEN Zeit richtig sind. Und nur da.

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                    • Lieber Steven, lieber Matthias !

                      Mich hat dieses Interview mit Teal Swan , welches Du , Steven bei EAT gebracht hast,( s. : https://www.sein.de/die-mythen-der-spiritualitaet-interview-mit-teal-swan/ ) sehr beeindruckt und ich habe viele meiner Ansichten dort wiedergefunden.

                      Lieber Matthias !

                      „…. Zitat: Wohin entwickelt sich das? Der Lehrer als spiritueller Begleiter oder Freund?

                      Letztlich wird es sich bis zu einem Punkt entwickeln, wo wir alle unsere Informationen von der Quelle direkt erhalten. Was wir also erleben werden, ist das allmähliche Verschwinden der Lehrer. Schon bald werden wir in einer Realität leben, in der die Menschen ihre Informationen nicht mehr nur von einer Person zu bekommen versuchen, sondern von allen, denen sie begegnen und von jeder einzelnen Lebenserfahrung, jeder Begegnung mit irgendeiner Person oder sogar mit etwas, das nicht lebt. Statt deine Informationen aus einem bestimmten Kanal zu bekommen, kannst du erkennen, dass die Quelle oder das Gott-Bewusstsein buchstäblich durch alles zu dir sprechen kann. Und so wirst du ständig empfänglich für die Nachricht. Und es wird dir egal sein, wer oder was sie überbringt…. “

                      Dieser Absatz passt so gut zum heutigen Gespräch mit Dir, Matthias. Natürlich spricht sie auch von der Zukunft…

                      Zitat: „… Ich bringe nochmals den Jesussatz: “Wenn zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, bin ich mitten unter ihnen.”
                      Zwei oder drei – nicht einer…“

                      „Zwei oder drei“ sehe ich irgendwie noch nicht als Gruppe an, so wie ich sie verstehe. Niemand ist ja eine Insel und ich z.B,. spreche über diese Dinge schon seit ewigen Zeiten erstens mit meinem Mann, dann mit sehr guten Freunden und auch hier erfährt man doch Korrekturen, nicht wahr?
                      Aber als eine „Gruppe“ habe ich das nie angesehen.

                      Zitat : „… man nimmt sich selbst aus einer Kraft heraus, die über Jahrhunderte, Jahrtausende angesammelt wurde, wenn man seine eigenen Wurzeln – auch im kollektiven – abschneidet…“

                      Irgendwie kann ich das mit der Wichtigkeit der Wurzeln innerlich nicht nachvollziehen. Natürlich muss man darüber Bescheid wissen, aber dann zählt meiner Ansicht nach die Gegenwart, das, was sich im Augenblick zeigt. Und nur das kann ja auch verändert werden, falls nötig.
                      Aber vielleicht reden wir da aneinander vorbei…

                      Zitat: „… Vielleicht lohnt es sich auch mal nachzuschauen, warum man Gott nur im unpersönlichen Aspekt sehen will….“
                      Das kommt sicher von meinen buddhistischen Wurzeln, haha !😀

                      Liebe Grüße von A n g e l a

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                    • Lieber Matthias!

                      Hattest Du den Eindruck, dass ich versuche mich zu rechtfertigen, weil ich keinen Lehrer habe? Oder dass mir Dein Lehrer irgendwie suspekt ist?
                      Ich glaube ich müsste beim Schreiben eine Art Schwingung mitschicken können, damit es „richtig“ ankommt. Vielleicht kommen wir ja mal dahin .. ..

                      Also möchte ich sagen: Ich weiß, dass Du weißt, dass ich Deinen Weg nicht gehen könnte, und einige andere Wege auch nicht. Und dass Du mich auch nicht versuchst zu überzeugen was anderes zu tun als ich tue. Das schätze ich im übrigen sehr.

                      Und ich habe durchaus den Eindruck, dass es für Dich das absolut Richtige ist, was Du tust, und schätze auch Deine diversen Erklärungen sehr. Ob das Geschriebene subjektives Erleben oder allgemein gültig ist, das finde ich manchmal etwas schwierig auseinanderzuhalten, aber ich denke, es kommt bei mir meist schon richtig an. Manches ist mir halt zu kompliziert, und sicher werde auch ich manches übersehen, das Du als wichtigen Hinweis schriebst .. ..

                      Ich wollte meinerseits einen Hinweis geben, für Dich und (vielleicht noch mehr?) für alle, die hier lesen, wo die Gründe für Ablehnung eines Lehrers liegen können. Ich denke, es muss einfach passen. Vorhaben der Seele, vielleicht sogar Vereinbarungen vor der Inkarnation, Eltern, Erlebnisse etc.

                      Im übrigen: Mein Umgang mit meinen inneren Kindern und Strategen ist mir auch nicht einfach so eingefallen, vielleicht ist „Lehrer“ übertrieben, aber Anleitungen brauchte ich schon.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Das kommt sicher von meinen buddhistischen Wurzeln, haha !

                      Liebe Angela!
                      Hast Du das jetzt echt als Scherz gemeint ???
                      LG
                      Veron

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                    • Liebe Veron !

                      Zitat: „… Hast Du das jetzt echt als Scherz gemeint ???.. “

                      Das fand ich witzig, nachdem ich in den vorhergehenden Sätzen die Wichtigkeit der „Wurzeln“ angezweifelt habe….

                      Übrigens, mit Hypnose ( s. Dein voriger Kommentar zu Tolle ) hat diese „Stille“ gar nichts zu tun, es ist ein ganz waches Aufmerksamsein und jeder Satz wird intensiv wahrgenommen.

                      Liebe Grüße von Angela

                      Gefällt mir

                    • Liebe Veron,

                      Lehrer ist auch ein Sinnbild, im Grunde ging es mir mehr darum, herauszufinden, WARUM jemand einen Lehrer ablehnt. Wenn ich realistisch bin – etwa 0,01% der Menschheit dürften zu einem (wirklichen) Lehrer gehen, das sind eben die paar Verrückten, die es ernst meinen. Eigentlich darf man niemandem, der noch seine 5 Sinne beisammen hat, einen esoterischen Weg empfehlen – da geht es nur ums Sterben😉

                      Was in den Diskussionen manchmal falsch läuft, daß Abneigungen oder Zustimmungen auf Prinzipien übertragen werden. Wenn ich beispielsweise von absolutem Gehorsam rede, dann zucken 99% zusammen. Klar, hat einen schlechten Ruf. In jeder Sufi-Schule ist das allerdings der Fall – und zwar FÜR den Schüler.

                      Die meisten Menschen überschätzen sich gnadenlos in ihrer Fähigkeit, ihre eingefahrenen Muster selbst bewältigen zu können. Und manchmal muß man genau das tun, was man am allerungernsten tut, um diese Muster loszuwerden. Der Lehrer hat nun die Aufgabe, das Muster zu erkennen, und der Schüler hat die Aufgabe, der Anweisung zu gehorchen. Es ist FÜR ihn, nicht gegen ihn.

                      Manchmal springt auch ein Therapeut in die Bresche oder ein anderer Mensch – Lehrer ist eine Funktion. Der Unterschied ist nur – während man auf einen Therapeuten quasi Gott projiziert – das bekannte Phänomen der Übertragung – hat ein spiritueller Lehrer wirklich Gott in gewissem Sinn verwirklicht.

                      Weitergedacht – und nochmal, ich rede von Prinzipien – oft wird so oberflächlich gesagt, wie oben, so unten. Oder wie innen, so außen. Denkt man auch mal drüber nach, was das auf den inneren Meister bezogen heißt? Das Modell haben wir außen, Autorität (nicht autoritär) und Gehorsam dem Höheren gegenüber. Wie steht es mit unserem Respekt, dem Gehorsam dem Inneren gegenüber? Zu sagen, ICH bin Gott oder ich selbstermächtige mich ist kein Respekt, sondern Hybris.

                      Wenn Du eine Abneigung gegen Lehrer hast ist das völlig in Ordnung. Aber sei Dir bewußt, daß es Dein Subjektives ist, keine objektive Realität. Und hier würde die Desidentifikation eingreifen – Du bist nicht Deine Abneigung, Du hast sie.

                      Und natürlich hast Du in einem gewissen Sinn einen Lehrer – wie Du schreibst, für den Umgang mit Deinen inneren Kindern und Strategen.

                      Liebe Grüße
                      Matthias

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                    • Ganz allgemein noch – natürlich muß niemand zu einem Lehrer, niemand muß einen Weg gehen, und die Funktion eines Bäckers ist genauso wichtig wie die eines Lehrers. Und ob man auf dem spirituellen Weg glücklich wird, ist erstmal eine Vermutung. Man geht ja ins Ungewisse – da helfen tausend Artikel und tausend Bücher nichts.

                      Aber man sollte sich vielleicht entscheiden. Ein bischen Esoterik ist wie ein bischen sterben oder ein bischen schwanger. Wenn es jemand ernst meint – und das heißt, daß alles, aber auch wirklich alles, dem Weg untergeordnet wird, dann muß man sich erstmal auf ziemiich unbequeme Sachen einstellen. Weil dann die ganzen unerledigten Sachen dieses und vielleicht der vorigen Leben hochkommen – und mit Egostreicheleien, ganz egal, was über das Ego zur Zeit geschrieben wird, ist dann nicht mehr viel drin.

                      Ganz egal auch, was jemand schreibt, sei es Buddha oder Teal Swan – es wird sich als etwas anderes herausstellen. Weil wir das Empfinden von nach einer Verwandlung nicht vorher wissen können.

                      Wer Streicheleinheiten oder Heilung sucht, sollte den psychologischen Weg nehmen oder das Buch: „Die Macht des Unbewußten“ kaufen. Wer verrückt genug ist, kann den esoterischen nehmen.

                      Wir können esoterische Ausagen auch nur soweit nachvollziehen, wie wir es selbst erlebt oder erübt haben. Sie sind weder mit dem Verstand, noch mit dem Gefühl nachvollziehbar. Nur durch eigene Verwirklichung.

                      Dies noch als Kurzform. Liebe Grüße

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                    • während man auf einen Therapeuten quasi Gott projiziert

                      oder zumindest annimmt, dass er was Vernünftiges gelernt hat😉

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                    • Übrigens, mit Hypnose ( s. Dein voriger Kommentar zu Tolle ) hat diese “Stille” gar nichts zu tun, es ist ein ganz waches Aufmerksamsein und jeder Satz wird intensiv wahrgenommen.

                      Liebe Angela!
                      Hattest Du schon mal eine Hypnosesitzung, oder vergleichst Du mit etwas, von dem Du lediglich eine Meinung hast?

                      LG
                      Veron

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                    • Hi Veron,
                      Da ich schon Hypnosesitzungen erlebte, kann ich n bisschen mitreden. Ich finde schon, dass da eine „Stille und Aufmerksamkeit“ da ist, die sonst nicht gespürt wird.
                      Vielleicht kann mans nicht direkt mit Angelas Wahrnehmung vergleichen, aber ähnlich ist das schon. Und nun ja, Vergleichen hilft in dem Zusammenhang eh keinem weiter .. ^^
                      Erfahrung ist persönlich, Vergleiche sind da nicht besonders hilfreich.

                      lg,

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                  • Liebe Angela,

                    kurz noch, weil ich raus muß…

                    Zwei oder drei sind natürlich eine Gruppe – die nächste Steigerung wäre eine Gruppe unter einem gemeinsamen Ziel.
                    Es gibt tatsächlich Dinge, die sich nur in der Gruppe erreichen lassen. Aber man muß sie nicht tun.

                    Über Teal Swan – jein – es ist ein guter Artikel, aber… ich sag’s mal so, manche Erkenntnisse werden sich auch bei ihr noch weiterentwickeln. Ich schrieb ja bereits darüber.

                    Wurzeln sind wichtig. Und, obwohl ich Tolle schätze, aber es fehlt in seinen Anleitungen auch das eine oder andere. Du wirst es noch merken. Die Frage ist ja auch, ob die Wurzeln in der Gegenwart vorhanden sind.

                    Vielleicht lohnt es sich auch mal nachzuschauen, warum man Gott nur im unpersönlichen Aspekt sehen will….”
                    Das kommt sicher von meinen buddhistischen Wurzeln

                    So kann man sich natürlich auch vor einer Antwort drücken…😉

                    Liebe Grüße
                    Matthias

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              • Hi Matthias,

                Bei Teal Swann finde ich mich bei folgender Aussage genau wieder:

                Ich sehe das Ego oder die Persönlichkeit als Vehikel für die Erleuchtung. Es ist nicht so, dass man sich zuerst durch das Ego bewegt und dann durch alle anderen Schichten des Bewusstseins, sondern sie bewegen sich gemeinsam. Ich sehe es als eine Ausdehnung: Als Mensch bewegt man sich nicht durch das Ego sondern dehnt sich mit ihm aus. Jedes Mal, wenn du etwas von der Ich-Struktur konfrontierst und durchbrichst, dehnt sich das Bewusstsein aus und wird offener für die höhere Wahrheit. Und dieser Prozess endet nie, ist es ein kontinuierliches Fortschreiten.

                Ich weiß, das Barron das nicht sagt, ich hab da ne eigene Ansicht dazu – aber im Grunde beschreibt sie hier meine persönliche Erfahrung von Rückbildung des „strategischen Selbst“. Und ja, auch was das „sterben“ betrifft, da kann ich mitreden. Es geht selbstverständlich auch um den Tod, im Zusammenhang mit Wachstum. Ich kann bald nicht mehr zählen, was mir die letzten 2 Jahre alles „weggenommen“ wurde. Meditationen, die ich gerne mochte, Musik, die mal gerne mochte, Techniken, die ich liebte und ne Menge Ansichten über mich Selbst. Heute bin ich froh drüber, es ging darum eine nachhaltige, stabile Basis zu kriegen und nicht sämtliche, zusammengewürfelte Dinge miteinander zu vermischen. Und den früheren Sound, den kann ich einfach nicht mehr hören, er tut mir richtig weh. Es ist wirklich erstaunlich, das man nicht merkt, was für zerstörerische Wirkung Musik auf einen haben kann. Anmerkung dazu – ich bin ein alter Heavy Metal Freak, es gibt schon noch ein paar Stücke, die höre ich heute noch. Aber oft ist das nicht, wie ich mit leichtem Bedauern bemerken muss. Ich vertrags einfach nicht mehr ..

                Aber ich möchte Teal Swanns Aussage zum „Ego“ bekräftigen. Diese selbstreflektive Beziehung mit mir Selbst intensivierte sich, im Rahmen des fortschreitens und sie erweiterte sich. Es gibt diese zwei Hauptströmungen, die einen desidentifizieren, die anderen legen Wert darauf, mehr in den Körper zu kommen und die Dinge zu fühlen. Ich habe langsam den Eindruck, das beides funktioniert, es nur unterschiedliche Wege sind – die vielleicht zu anderen Ergebnissen führen – who knows? Ich neige der zweiten Fraktion zu, das ist es, wo ich mich wiederfinde und es tut mir gut.

                Mahlzeit an alle!❤

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                • Hallo Steven,

                  die Formulierung:
                  Es ist nicht so, dass man sich zuerst durch das Ego bewegt und dann durch alle anderen Schichten des Bewusstseins, sondern sie bewegen sich gemeinsam.

                  ist ja eigentlich sehr interessant. Wenn sich etwas durch das Ego oder andere Schichten bewegt, dann ist man ja weder das Ego noch andere Schichten. Also wer bewegt sich?

                  Im Grunde ist vieles Definitionssache, nach der einen Definition ist das Ego gut, nach der anderen böse. Es scheint mir auch einfach verschiedene Erfahrungen zu geben, wenn Bhagwan Awatramani berichtete, daß bei ihm plötzlich und unerwartet sich das Ich als Illusion herausstellte, dann glaube ich es ihm. Andere haben allerdings andere Erfahrungen.

                  Es ist vielleicht nicht so wichtig, mir scheint, daß es vor allem wichtig ist, die Identifikation mit Gedanken, Gefühlen und Körper zu durchbrechen. Was danach kommt… ich denke, es ist verschieden, und daß vieles seine Gültigkeit hat.

                  Es gibt diese zwei Hauptströmungen, die einen desidentifizieren, die anderen legen Wert darauf, mehr in den Körper zu kommen und die Dinge zu fühlen.

                  Hm, komisch, das erlebe ich anders. Ich schrieb ja mal früher von einer Übung, wo man nur neutral registriert, was der Körper gerade macht und wie er sich fühlt. Aber trotz – oder wegen? – dieser Entidentifikation erlebe ich den Körper viel intensiver. Dasselbe gilt für mich für das Gefühl – wenn ich nicht mehr identifiziert bin, kann es sich viel besser entfalten und vielleicht irgendwann in seiner Gesamtheit gesehen werden.

                  Im allgemeinen ist ja in Indien, wo die Reihenfolge war, Beruf, Frau, Kinder, sie versorgen und dann in die Wälder gehen, um Gott zu suchen, das Hineinkommen in den Körper kein Problem. Die mußten meist hart arbeiten. Und erst wenn das Konkrete erfüllt war, ging man weiter.

                  Hier im Westen mit diesem Büromist, unserer Intellektbetonung, der Vergiftung auf allen Ebenen ist das Hineinkommen in den Körper natürlich wichtig geworden. Aber daß es so wichtig geworden ist liegt eher daran, daß unsere Lebensweise sich stark vom Natürlichen entfernt hat.

                  Mit der Unverträglichkeit von bestimmtem Sound – puh, kann man sagen. Mir ging’s ähnlich, plötzlich konnte ich bestimmte „Musik“ nicht mehr hören, meine Nerven fingen an zu vibrieren. Das Zeug kann wirklich das Kraftfeld eines Menschen schädigen.

                  Ähnlich empfinde ich Fußball-Events, es ist eine unglaublich rohe Energie.

                  Grüße Dir
                  Matthias

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                • Hallo Stevie…..

                  „Ich kann bald nicht mehr zählen, was mir die letzten 2 Jahre alles “weggenommen” wurde.

                  Meditationen, die ich gerne mochte, Musik, die mal gerne mochte, Techniken, die ich liebte und ne Menge Ansichten über mich Selbst. Heute bin ich froh drüber……

                  Und den früheren Sound, den kann ich einfach nicht mehr hören, er tut mir richtig weh. Es ist wirklich erstaunlich, das man nicht merkt, was für zerstörerische Wirkung Musik (Anm.: Schwingungen und Frequenzen) auf einen haben kann…..

                  Anmerkung dazu – ich bin ein alter Heavy Metal Freak, es gibt schon noch ein paar Stücke, die höre ich heute noch. Aber oft ist das nicht, wie ich mit leichtem Bedauern bemerken muss. Ich vertrags einfach nicht mehr ..

                  …………………………………………………………………………………………..

                  Musste sehr lachen……aber es ist wirklich so…..man kann so einiges an früheren Lieblings-Musikstücken, heute einfach „frequenziell“ nicht mehr ertragen…….wie haben wir das damals nur ausgehalten?…..und auch noch als gut befunden?🙂

                  ..liebe Grüße…..johannes

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                  • Nachtrag:

                    Die Musikstücke interessieren mich jetzt vorrangig einmal nicht so sehr…..kann ich selbst erfühlen und empfinden…..aber welche der Techniken, die Du früher noch so gern angewendet hast, sind da nun bei Dir auf der „Schwarzliste“ gelandet?

                    Das wäre vielleicht auch „allgemein“, sowie auch für mich nicht ganz uninteressant, so Du darüber sprechen möchtest?

                    Good Night Dear…..lg Joe

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                    • Hi Johannes,

                      aber welche der Techniken, die Du früher noch so gern angewendet hast, sind da nun bei Dir auf der “Schwarzliste” gelandet?

                      Es geht gar nicht so darum, welche Technik, sondern darum, das jede esoterische Technik einer bestimmten Ebene zuzuordnen ist. Und meist auch alten Schulen entnommen und der heutigen Zeit angepasst sind.
                      Verwendet man jetzt beispielsweise Technik A,B,und C, die jeweils Schule 1, Schule 2, oder 3 zuzuordnen wären und damit einem bestimmten Zeitalter, dann passen die nicht zusammen. Was ich jetzt tue passt zusammen, hat sozusagen dieselbe Grundschwingung und fördert dadurch auch merine Entwicklung. Wenn man soloche Sachen zusammenmixt, dann tut das was mit deinen Feldern und kann sogar Schaden. Nichts, was nicht umkehrbar wäre, aber es kreiert Umwege ..

                      Was nicht bedeutet, irgendeine Technik wäre schlecht, aber sie passen a, nicht für jeden, b, sie sollten nicht gemischt werden. Und um das zu Wissen ist es hilfreich, bei einem Fach-Mann/Frau zu lernen. Heute ist das Internet voller Hinweise, was man alles tun kann – und die „Absolventen der youtube Akademie“ bedienen sich da wahllos. Nur, auch diese „Dinge“ muss man lernen, um sie wirklich handzuhaben und zu verstehen.

                      lg,

                      Gefällt mir

    • Lieber Helmut!
      Ist das aus dem oben erwähnten Buch zitiert?

      Ich lese „Es gibt keine negativen Gefühle“ von DS Barron, und ich zitierte bereits daraus. Vielleicht hast Du es ja nicht gelesen.

      Die Gefühle gehen den Gedanken voraus und nicht umgekehrt. Dass die meisten Menschen in der Illusion leben, es sei andersherum, hat einen simplen Grund: die enorme Geschwindigkeit, mit der Gedankenmuster auf Gefühle reagieren.
      Natürlich kann in einem Erwachsenen ein Gedanke auftreten, der dann eine Kaskade von Gefühlen nach sich zieht. An der Wurzel aller Gedanken sind jedoch immer unbewusste Tiefenemotionen, die festlegen, welche Gedankenmuster, Stimmungen und Handlungsimpulse in uns zum Vorschein kommen.

      Das entspricht meinen Erfahrungen, dass ich oft spürte, dass etwas tief drinnen in mir nicht der „gleichen Meinung“ ist wie das, was ich bewusst dachte und aussprach, im Wunsch meine Wirklichkeit zu verändern.

      Wenn sich all dies für Dich richtig anfühlt, so wie hier beschrieben, dann gehe ich davon aus, dass Du die entsprechende emotionale Grundlage hast .. ..

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Hey Freund Stefan…

        „Es geht gar nicht so darum, welche Technik, sondern darum, das jede esoterische Technik einer bestimmten Ebene zuzuordnen ist. “

        ….ist und war mir schon klar soweit…..deswegen hätte ich mir dies ja auch ein wenig ausführlicher, detaillierter gewünscht………aber ist schon o.k. soweit………ich dachte mir da selbst schon ähnliches…..zumal dies wirklich, ein nicht ganz einfach zu händelndes Thema ist… .-) …….liebe Grüße johannes🙂

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  • Lieber Matthias,

    einiges möchte ich aus deinem Kommentar aufgreifen,wobei für mich alles verständlich zu lesen ist:
    sicher wird immer wieder einmal aneinander vorbeigeschrieben, oder beharrt.

    Es wird heute über das Erwachen geschrieben, wie wenn es ein Lutschbonbon wäre, über die Hälfte denkt, sie bräuchten niemand anderen, und viele Brücken, die hilfreich sein könnten, werden in Unwissenheit zerstört. Ich merke, wie ich mich innerlich zurückziehe, weil meiner Ansicht nach vielen Dingen garnicht nachgegangen wird – ich bin mir nicht sicher, ob man noch weiß, daß viele Fragen monatelang im Herzen bewegt werden müssen, ehe sich eine Antwort bildet, daß man manche Aussagen nicht einfach so behandeln sollte, als sei es ein Hog Dog, den man mal so nebenbei als Schnellmahlzeit herunterschlingt.

    vollkommen nachvollziehbar. Ich glaube das gerade die Brücken es sind die das Getrennte wieder verbinden können, aber erst dann wenn das eigene Verstehen dahingehend offen ist.
    Wenn es nicht im Herzen bewegt wird um zu ‚reifen‘ wie soll dann ein ‚Erkennen‘ daraus sich entwickeln können?
    Schreibe ich das Leben spüren zu wollen,bedeutet es für mich nicht das was du vielleicht daraus gelesen hattest und mit einem ‚alles Klar‘ für dich beantwortet hattest.
    Es ist dieses im Herzen mit bewegen.
    Wie immer beschreiben Worte etwas in uns und um uns herum,aber sie beinhalten eben nicht alles was sonst dazu gehört. Das ist das was mir gerade ungenügend vorkommt.
    Doch lustigerweise setzt das Erkennen darüber ja genau das frei was dann wieder zum Schreiben in diesem Moment führt.
    Egal es ist nur dieser Moment gewesen😉


    Ich schrieb nun mehrere hundert Seiten hier im Blog, die besten Hinweise, die ich geben konnte, wurden überlesen – jedenfalls kam keine Reaktion. Ich beschwere mich nicht, ich stelle nur fest. Und falls ich Erwartungen gehabt haben sollte, wäre es mein Problem, keines von Euch. Aber ich wurde sehr nachdenklich.

    wie auch immer du darauf kommst das etwas überlesen wird? ……..mmmh!
    Wieso stellst du fest das Reaktionen kommen könnten oder sollten?
    Was würdest du mit einer in Worten erfolgten Reaktion dann anfangen können?
    Kannst du dir vorstellen das Reaktionen einfach auch nicht unbedingt nach außen hier als Worte geschehen dürfen?
    Nachdenklichkeit ist gut.
    Sich dann ja wieder verbinden ist notwendig,als zwei oder drei oder im Austausch.
    Ab und an habe ich das Gefühl du brauchst einfach sinnbildlich betrachtet Futter🙂

    einen schönen Tag allen

    lieben Gruß Dir Matthias

    Susanne

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    • Liebe Susanne,

      einfach mal danke. Wie ich darauf komme, daß etwas überlesen wird? Weil ich manche Dinge nur anriß und keine Nachfragen kamen.
      Nur zum Beispiel – das Tchan ist eine der wertvollsten Geschichten, die ich kenne. Es ist hier in Deutschland fast untergegangen – Qualität ist nicht gefragt. Ich halte es für keinen Zufall, daß niemand – oder fast niemand – fragte. Und ich weiß, daß diese Texte mehr beinhalten wie fast alles, was hier im Netz konsumiert wird.

      Nochmal – ich beklage mich nicht, und ich habe nichts zu erwarten. Aber wenn keine Nachfragen kommen, die Leser es nur im Stillen bewegen – dann zieht man sich zurück, was völlig natürlich ist. Es kann ja auch sein, daß man an dem falschen Bahnhof sitzt.

      Und ja, Kommunikation ist schon Futter. Je besser die Kommunikation, desto besser schmeckt es. Ich gebe es ja zu…

      LIebe Grüße Dir
      Matthias

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      • *grins*

        Ja Matthias,
        Ich weiß das du dich nicht beklagt hast!

        Das Tchan ist sicher sehr wertvoll.
        Du stelltest in dem alten Beitrag von 2013 das Buch „Ich pflanze ein Lächeln“ vor.
        Johannes stellte es als E-book ein.
        Ich habe darin gelesen und es ist mir sehr sehr vertraut was darin geschrieben steht.
        Nur dieses als ein Beispiel.
        In Worte eintauchen diese einatmen und wieder ausatmen, genau.

        Und ja, Kommunikation ist schon Futter. Je besser die Kommunikation, desto besser schmeckt es. Ich gebe es ja zu…

        🙂
        ja ich mag auch leckeres „Futter“ sehr gerne sogar, doch schrieb ich auch hier einmal ( so meine ich) das ich Dieses am liebsten mit einem oder mehreren Gegenüber habe.Und die Würze macht es mit.
        Gerichte und das Speisen kommen ja erst dann zur Entfaltung wenn sie den ganzen Raum füllen🙂

        Ob es dann der falsche Bahnhof ist,ich sehe es ja so das es viele Stationen geben darf oder kann,wenn gewollt.

        lieben Gruß
        Susanne

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  • Nach einiger Zeit überträgt sich dieser Frieden auf mich selbst, die eigenen Gedanken werden weniger und damit kann ich den Text ganz tief aufnehmen. Und das hat nichts mit “Schläfrig-sein” zu tun, ich gerate dann in eine ganz bewusste wache Stille. Auch viele asiatische Weise sprechen so langsam und gesammelt.

    Liebe Angela und alle anderen!

    Mir fielen dazu die Hypnosesitzungen ein, die ich mal hatte. Manchmal war ich so wunderbar ruhig und entspannt danach, und gleichzeitig wach (im Sinne von nicht schläfrig).
    Aber wenn ich versuchte aufmerksam zu bleiben und den Sinn der Worte zu verstehen .. ..

    LG
    Veron

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    • Da ich schon Hypnosesitzungen erlebte, kann ich n bisschen mitreden.
      Lieber Steven!
      Du kennst wirklich eine ganze Menge😉

      Ich hatte ja eine ganze Reihe, weil ich bei einem Hypnotherapeuten Hilfe gesucht hatte .. .. die Trance-Zustände waren höchst unterschiedlich.
      Sie kamen mir einfach in den Sinn, als Angela beschrieb, wie die Tolle-CDs auf sie wirken, und andere, dass er einschläfernde Wirkung auf sie habe. Mit dem Gedanken, dass es etwas Hypnotisches haben könnte, auf diese Weise gesprochene Texte auf sich einwirken zu lassen, immer wieder. Und dass die inneren Anteile anderer anders darauf reagieren .. .. also ich werde eher kribbelig, habe es gerade ausprobiert.

      Liebe Grüße
      Veron

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