Was ist eigentlich ein Wunsch

wunsch

geschrieben von Sabrina Fox:

Was ist eigentlich ein Wunsch? Ein Wunsch folgt einer Sehnsucht. Etwas in uns regt sich und wünscht sich etwas – etwas anderes, als das, was wir im Moment erleben. In schwereren, herausfordernden Zeiten fühlte es sich manchmal so an, als hätten wir den Garten verlassen, um in den Keller zu gehen und aufzuräumen und wir wünschen uns nichts mehr, als wieder fröhlich, glücklich und zufrieden zu sein.

Natürlich wissen wir, dass aufräumen wichtig ist – schließlich hatten wir es schon oft genug getan und werden es auch weiter tun – und doch sehnen wir uns nach unserem Garten zurück.

Ein Wunsch ist immer nur ein Anfang. Er ist eigentlich nur das Fokussieren auf ein Ziel. So ein Wunsch, so ein Ziel gestaltet sich. Wie ein Rosenbusch wird er gepflegt und getrimmt. Man erkennt erst im Wachsen was genau man sich eigentlich wünscht. Aus einer ersten Sehnsucht entsteht ein Wunsch und wenn wir diesen Wunsch genauer betrachten (warum wir ihn haben und was wir damit zu erreichen hoffen) dann fokussieren wir uns und schärfen unseren Blick. Der nächste Schritt ist dann unsere Energien in die Richtung zu bündeln, die wir einschlagen wollen.

Der alternative Nobelpreisträger und brillante Wissenschaftlicher Prof. Dr. Peter Dürr erklärt, dass Energie der Aufmerksamkeit folgt. Und das hat sich immer wieder gezeigt. Nicht nur bei physikalischen Experimenten, sondern auch in unserem Leben.

Aber da gibt es auch noch den Zeitfaktor, den wir gerne unterschätzen. Nicht nur ein Marathon braucht Zeit. Zehn, zwanzig, fünfzig Kilometer lassen sich nicht in ein paar Minuten zu Fuß überwinden.

Es ist nicht immer einfach dem eigenen Seelenweg zu vertrauen. Ich vertraue mittlerweile meinem. Er hat sich für mich als wahr herausgestellt. Er wurde immer und immer wieder überprüft. Ich weiß, dass nur dann etwas passiert, wenn es im Einklang mit meinem Seelenweg steht. Meine Persönlichkeit mag sich etwas vornehmen, sich etwas wünschen, aber es tritt nicht ein, weil meine Seele – ich als Seele – einen passenderen Plan habe. Es gibt immer einen Grund für ein Stocken.

Wir sind hier – in diesem Körper und in diesem Leben – weil wir etwas erfahren wollen. Unsere Seele hat diesen Körper und diese Umstände gestaltet, damit sie erfahren kann, wie es ist, Gott in Menschenform zu sein.

Was ist Gott in Menschenform?
Gott ist Schöpfung. Und wir sind das auch. Wir erschaffen und kreieren jeden Tag unser Leben neu: Wie wir uns verhalten. Für was wir uns entscheiden. Für was wir uns nicht entscheiden. Worüber wir reden. Was wir denken. Mit was wir uns beschäftigen. Welche Stimmungen wir kreieren. Welche Wärme oder welche Kälte wir vermitteln. Mit wem wir uns abgeben. Wie wir diese Zeit in diesem Körper auf dieser Erde verbringen.

Wir sind ein Teil Gottes wie die Sonnenstrahlen ein Teil der Sonne sind. Auch sie sind von der Sonne, wie wir von Gott sind. Damit wir dieses Abenteuer hier in unseren Körpern und auf unserem Planeten intensiv erleben können, hat sich ein Vorhang des Vergessens über uns gelegt und es ist unsere Aufgabe, diesen Vorhang zu lichten.

Wie wir uns für eine Reise mit der passenden Kleidung eindecken, so haben wir uns hier mit der passenden Persönlichkeit eingedeckt. In unserer gesellschaftlichen Struktur haben wir uns angewöhnt den Intellekt als höchstes Gut zu sehen und so ist es für unsere Persönlichkeit einfach, dem Verstand die höchste Kompetenz zuzuschreiben. Doch unsere Seele ist der Schöpfer und der Verstand muss in die zweite Reihe. Dort wo er hingehört. Das macht er natürlich nicht ohne dementsprechendes Geschrei.

Bitte hier weiterlesen: –>

Quellennachweis:

http://sabrinafox.com/was-ist-eigentlich-ein-wunsch/

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@Steven Black

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54 Kommentare

  • Einen Satz den ich mal gehört habe passt vortrefflich: Ois was du daworten konnst, konnst net darennen.

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  • „Was ist ein Wunsch“ ist ein Titel, der mich zum Weiterlesen animierte, aber mir kommt vor, er wurde nur gewählt, damit man wieder mal liest, man sei ein Teil Gottes u.s.w.

    Gut, Sabrina Fox ist halt keine, die sich mit inneren Anteilen auseinandersetzt, also so wirklich. Anteile, welche Wünsche haben können um abzulenken von dem, was weh tut. Welche andererseits Wünsche sabotieren können, die durchaus im Sinne der „Seele“ wären.

    Ach so, das Wesentliche kann man sich nicht wünschen, und auch nur „völlig alleine“ erreichen, „in der Dunkelheit, in der Stille, in der Einsamkeit ..“
    – ja, mag sein, dass es bei ihr so ist. Dass es ganz allgemein so sei, das kommt mir wie Wunschdenken vor.

    Die „Seele“ mag schon manchmal dafür sorgen, dass es nicht so läuft, wie einige innere Anteile es sich so wünschen, aber das heißt noch lange nicht, dass sie sich einfach so durchsetzen kann, wenn man nur den Verstand „in die 2. Reihe“ schickt. Ist jedenfalls meine Erfahrung.

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  • Hat dies auf Der Geist der Wahrheit.. rebloggt und kommentierte:
    Gute Frage aber Situationsbedingt nicht immer einfach zu beantworten …..

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  • Zitat: „…Ich weiß, dass nur dann etwas passiert, wenn es im Einklang mit meinem Seelenweg steht. Meine Persönlichkeit mag sich etwas vornehmen, sich etwas wünschen, aber es tritt nicht ein, weil meine Seele – ich als Seele – einen passenderen Plan habe. Es gibt immer einen Grund für ein Stocken…“

    Die Grundlage der taoistischen Lehre des So-Seins geht noch weiter. Da akzeptiert der Weise das Leben, so wie es ist, entspannt sich und lässt sich vom Leben „führen“.

    Das bedeutet ja nicht, tatenlos zu sein, sondern nur dem Leben, wo es einen hinbringt, keinen Widerstand entgegenzusetzen. Jemand, der so lebt, ist immer in Frieden mit allem, was ist, auch mit dem eigenen Tod.

    Ich finde das wundervoll und sehr weise, leider ist es nicht einfach zu erreichen, weil der Verstand einem immer einen Strich durch die Rechnung macht, Kontrolle ausüben und alles selbst bestimmen will.

    Aber, wie sagt Sabrina Fox am Ende :

    Zitat: „:
    Das kann man sich nicht wünschen.
    Das muss man üben. „

    LG von Angela

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  • Hach ja, so Weise haben es schön .. ..
    Keine miteinander streitende, einander sabotierende inneren Anteile, die allesamt den Verstand benutzen .. .. denn ich bin mir mittlerweile sicher, dass der Verstand tatsächlich nur ein Werkzeug ist, eigenständig gar nichts tut oder will .. .. er wird nur benutzt, sei es bewusst von uns oder von Anteilen, die uns nicht bewusst sind.
    Ich weiß inzwischen recht gut, warum er bei mir oft auf Hochtouren läuft und sich nicht „abschalten“ lässt .. ..
    LG
    Veron

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    • Vielleicht bedeutet Weise sein einfach nur seinen Verstand erzogen und zum Freund zu haben?
      LG

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      • Liebe Monika!

        Gerade dachte ich auf andere Weise (komisch, das gleiche Wort) darüber nach, was ein Weiser ist. Wer bestimmt, dass jemand weise ist? Die Nicht-weisen, die den Weisen bewundern und gerne seinen Worten lauschen bzw. folgen? Die anderen Weisen, die ihn deswegen als Weisen akzeptieren, weil er das selbe sagt bzw. erkannt hat wie sie selbst? Irgendwie hängt das für mich so in der Luft .. .. geht aber wohl nicht anders.

        Ich habe noch mal Wo ist mein Fokus? aufgerufen, wonach ich ja eine Weile weg war. Du hast dort dann noch was geschrieben von den in den Grundlagen unterschiedlichen Menschengruppen .. ..
        Aus meiner Sicht und Beobachtung wird es immer wieder zwischen diesen beiden Polarisierungen zu Unverständnis und Konflikten kommen, weil da eine völlig andere Denkweise da ist. WENN wir uns nicht bemühen, die Ursachen und Grundlagen für das entsprechende Verhalten und des persönlichen individuellen Verstehens zu begreifen, kann es ganz schnell zu Verhärtungen kommen.

        Ich kann das nur unterstreichen, und meine Bemühungen zu verstehen führen zur Möglichkeit, dass Seelen verschiedene Wege gehen wollen, dass in früheren Leben diese Wege schon gebahnt wurden, dass die Kindheit entsprechend verläuft und somit auch die Bildung der inneren Anteile (möglicherweise sehr wenige und dem Eins-Sein untergeordnet) .. .. aber auf der anderen Seite ist es irgendwie so absolut .. .. naja Sabrina Fox diskutiert hier ja nicht mit. Immerhin formuliert sie zu ihrem Seelenweg Er hat sich für mich als wahr herausgestellt. , sie spricht also für sich, in diesem einen Punkt. Dann wird sie wieder ganz allgemein und schreibt von „wir“ .. ..

        Um nun endlich zu Deiner „Frage“ (Vorschlag?) zu kommen😉

        Den Verstand erziehen .. .. ich weiß nicht so recht wie, wenn ich ihn als Werkzeug betrachte. Ein Freund, der nur „mir“ zur Verfügung steht, den gewisse Anteile nicht benutzen dürfen? Das würde aber bedeuten, dass ich ihnen quasi „den Mund verbiete“, statt ihre Gründe für den Widerstand kennenzulernen und sie zu überzeugen, dass bzw. wie sie mit mir zusammenarbeiten.

        Und weise sein wäre für mich dann, so zu leben bzw. Entscheidungen zu treffen, dass alle Anteile so zufrieden wie möglich sind und gemeinsam „an einem Strick ziehen“.

        Liebe Grüße
        Veron

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        • .. .. mit „auf der anderen Seite“ meine ich natürlich die andere Menschengruppe

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        • Liebe Veron,

          weißt du, ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich meinen Satz unter deinen oder Angelas Kommentar schreibe. Ich wählte dann einfach den untersten. Vielleicht war dies doch nicht so weise von mir…😉

          Ich glaube mir kam das vor allem in den Sinn, weil Angela folgendes schrieb:
          „…,weil der Verstand einem immer einen Strich durch die Rechnung macht, Kontrolle ausüben und alles selbst bestimmen will.“
          Wenn ich den Verstand wirklich als Werkzeug ansehe, dann kann ich auch bestimmen, wann, wo und wie ich ihn einsetze. Vorausgesetzt ich habe die Fähigkeit des Bestimmens (Freier Wille). Das ich mich vom Verstand beherrschen lasse, liegt in erster Linie wohl daran, dass ich ihn falsch gebrauche und ich kann ja sogar festlegen, ob ich ihn überhaupt verwenden möchte, allerdings wäre ein gänzlicher Verzicht nicht zu empfehlen. Also hat auch die Verwendung des Verstandes Lernen zum Inhalt, denn gebrauche ich ihn unachtsam, hat es meist unangenehme Resonanzen zur Folge.

          Du sprichst an, dass Seelen verschiedene Wege gehen wollen. Wir sind ein Ausdruck der Vielfalt und somit sind verschiedene Wege eine natürliche Anlage um Erfahrungen zu sammeln.

          Liebe Veron, das Problem mit den Anteilen stellt sich zumindest dann nicht mehr, wenn wir unsere Anteile genau kennen bzw. im Idealfall sie mit uns im Einklang sind, was du ja auch unter deiner Definition vom Weise sein schreibst. Du kennst offenbar deine Anteile, ich bin mir bei meinen nicht so sicher… Mal schauen, was da noch so zum Vorschein kommt…

          „Das würde aber bedeuten, dass ich ihnen quasi „den Mund verbiete“, statt ihre Gründe für den Widerstand kennenzulernen und sie zu überzeugen, dass bzw. wie sie mit mir zusammenarbeiten.“
          Den Mund zu verbieten wäre in meinen Augen Unverstand. Benötigst du nicht (neben anderem) auch Verstand, um die Gründe für ihren Widerstand zu finden und sie zu überzeugen, dass sie mit dir zusammenarbeiten?“

          „Und weise sein wäre für mich dann, so zu leben bzw. Entscheidungen zu treffen, dass alle Anteile so zufrieden wie möglich sind und gemeinsam „an einem Strick ziehen“.“
          Ja, das würde ich auch als Weise bezeichnen, wobei aber vorher noch zu klären wäre, was eigentlich der Strick bedeutet…😉
          LG

          PS: .. .. mit “auf der anderen Seite” meine ich natürlich die andere Menschengruppe
          Hab dich schon verstanden….

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          • Liebe Monika!

            ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich meinen Satz unter deinen oder Angelas Kommentar schreibe. Ich wählte dann einfach den untersten.
            Dann hat ein Anteil von Dir so entschieden – vielleicht wollte ich mich auch angesprochen fühlen und habe ihm das gefunkt .. ..😉

            Ja, die Anteile genau kennen .. .. genau wäre übertrieben, und alle sind es sicher auch noch nicht. Aber es wird allmählich klarer, und ja, ich benötige eine Menge Verstand dafür , das sehe ich auch so .. ..
            .. .. und der Strick, das ist so eine übliche Redewendung, nicht? Gut, ich sage mal, es ist wie ein Strick, mit dem man einen Karren aus dem Sumpf /Graben/was auch immer zieht, was nur geht, wenn alle in eine Richtung ziehen, und nicht die einen an dem einen und die anderen am anderen Ende.

            Liebe Grüße
            Veron

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            • Liebe Veron,
              die Redewendung „der Strick“, ich weiß…
              Nur es ist halt ein wenig schwammig, wohin zieht der Strick?
              In Richtung Reichtum oder Macht?
              Oder doch eher in Richtung Zufriedenheit und Güte?
              Bitte keine Antwort, es sollte nur die Fallen verdeutlichen.😉

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      • Liebe Monika !

        Aus meiner Sicht hat Weisheit überhaupt nichts mit dem Verstand zu tun.
        Der Verstand speichert Wissen, er ist wie ein Computer, er handelt logisch. Aber Weisheit kann man nicht speichern, sie gelangt gar nicht in den Verstand . Weisheit kommt aus dem Herzen, durch die Liebe, nicht durch Logik.

        Der Weg in die eigene Tiefe geht immer über das Herz. Wenn sich jemand in Liebe und Vertrauen öffnet und wahre Akzeptanz stattfindet, Hingabe an das große Ganze , dann entsteht ein tiefes Verstehen über das, worum es im Leben wirklich geht, wer man selbst ist und warum alles existiert. Und genau das führt dann zu einer Transformation.

        Ich bin der Ansicht, alle Geheimnisse des Lebens offenbaren sich nur durch die Liebe, nicht durch den Verstand. DANACH kann sich der Verstand das Weisheitswissen dann zunutze machen, aber erst einmal muss es im Herzen erfahren werden.

        Liebe Grüße von A n g e l a

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        • Hej Angela!

          DANACH kann sich der Verstand das Weisheitswissen dann zunutze machen.

          Meinst Du das wirklich so? Oder dass Du mit Hilfe des Verstandes Dir das Weisheitswissen zunutze machen kannst?
          Ich kann mir nicht vorstellen, was der Verstand mit dem Weisheitswissen anfangen soll, wenn er wie ein Computer ist, in den die Weisheit ohnehin nicht gelangt.

          LG
          Veron

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          • Liebe Veron !

            Zitat: „…Ich kann mir nicht vorstellen, was der Verstand mit dem Weisheitswissen anfangen soll, wenn er wie ein Computer ist, in den die Weisheit ohnehin nicht gelangt“…

            Die Weisheit gelangt ja in den Verstand, wird zur Klugheit, – ABER ERST, wenn sie überhaupt in einem Menschen existiert.
            Du fragtest in einer vorigen Mail indirekt nach dem Begriff Weisheit. Ich rechne folgende Begriffe und Eigenschaften dazu:

            Gelassenheit, innere Ruhe, Achtsamkeit, Gewaltlosigkeit, Mitgefühl, inneres Wissen, das auf Lebenserfahrung beruht, Verständnis von Zusammenhängen, weitgehende Egolosigkeit usw.

            Wer nur nach Verstandes-Wissen handelt, kann meiner Ansicht nach niemals weise werden, da fehlt ein entscheidender Punkt.

            Weisheit und ihre Erkenntnis kann man nicht weitergeben, aber das Wissen DARÜBER schon. ( als Beispiel:. Laotse, Konfuzius … )

            Weisheit ist aber weit mehr als das Wissen um die Zusammenhänge, allerdings kann einem das übermittelte Wissen auf dem WEG zur Weisheit helfen . Etwas Höheres in uns reagiert…

            So meine ich, wenn Herz, Verstand und Gefühl eine Einheit bilden und die Liebe (Agape) dazu kommt, entsteht Weisheit.

            Liebe Grüße von A n g e l a

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            • Liebe Angela!

              Danke für die Erklärung. Also, Weisheit gelangt nicht in den Verstand, außer sie ist bereits im Menschen .. .. ? Also weißt Du, da kommt mein Verstand nicht mit .. .. und es stellt sich mir auch die Frage: Was ist der Verstand für Dich? Wie kann da etwas „hinein“ gelangen?

              Ich betrachte Verstand als ein Werkzeug, manche haben einen ganz tollen, verbunden mit einem guten Gedächtnis, und meiner .. .. also ich habe gerade wieder das Gefühl von reihenweisen Kurzschlüssen, und dass mir der Kopf gleich platzt, und da werde ich sehr unlustig .. …
              Für mich muss es einfach sein. Der Verstand ist ein Werkzeug, das kann man weise einsetzen oder nicht. Das Gedächtnis ist der Speicher, auf den man mit dem Verstand zugreift. Weisheit ist eigentlich nichts wirklich Fassbares, und ich fragte auch nicht danach, sondern danach, wer bestimmt, wer weise ist. Die Weisen selbst oder jene, die nicht weise sind und trotzdem meinen beurteilen zu können, wer weise ist?

              Mir scheint, dass Du unter Weisheit einfach alles zusammenfasst, was Dir erstrebenswert erscheint. Da können wir natürlich lange aneinander vorbeireden .. ..
              Und wieder mal „Egolosigkeit“, jaja, dieses Ego .. .. wenn hier jeder Ego anders verwendet, das ist mir zu viel. Im Sinne von Steven würde Egolosigkeit bedeuten, keine Beziehung zu sich selbst zu haben. Wobei das ja vielleicht sogar stimmt, wenn man immer nur gelassen ist .. ..

              Dann gibt es natürlich noch den „Speicher“ Emotionalkörper, das Höhere in uns .. .. , mag sein, dass es für andere wichtig ist dazu Meinungen zu haben, drüber nachzudenken, zu diskutieren .. .. ich mag einfach nicht. Lieber tun, was getan werden kann, um mit all dem „ins Reine“ zu kommen.

              Aber aus Deiner Antwort an Monika mag ich etwas herausgreifen:
              “Wahre Akzeptanz und Hingabe an das große Ganze” , das ist ein Ideal (für mich) und ich gebe gerne zu, dass ich da noch große Defizite habe … Aber dass es Menschen gibt, die solches verwirklicht haben, davon bin ich überzeugt.
              Davor schriebst Du aber so darüber, als wüsstest Du es tatsächlich: Wenn sich jemand in Liebe und Vertrauen öffnet und wahre Akzeptanz stattfindet, Hingabe an das große Ganze , dann entsteht ein tiefes Verstehen über das, worum es im Leben wirklich geht, wer man selbst ist und warum alles existiert.
              Und das, wo Du immer wieder betonst, dass Du nur schreibst, was Du aus Deinem eigenen Leben weißt. Und nun ist es ein Ideal, möglicherweise eine Sehnsucht, wie kommt es bloß, dass Du es hinschreibst als wäre es Tatsache in Deinem Leben .. .. ? Worauf ich keine Antwort möchte .. .. aber vielleicht wäre es interessant für Dich da drauf zu kommen.

              Liebe Grüße
              Veron

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              • Liebe Veron!

                Zitat: „… Also, Weisheit gelangt nicht in den Verstand, außer sie ist bereits im Menschen .. .. ?

                Damit meinte ich, dass die Weisheit schon durch ein HerzensGEFÜHL im Menschen vorhanden ist.

                Zitat: „..und es stellt sich mir auch die Frage: Was ist der Verstand für Dich? Wie kann da etwas „hinein“ gelangen..“

                In die Gedanken !

                Als Verstand sehe ich das DENKEN an, sowie auch aus dem Denken entstandene Emotionen ( nicht Gefühle) ,die die Reaktion des Körpers auf den Verstand sind. Sie rufen biochemische Veränderungen im Körper hervor, Angriffs- oder Verteidigungsgedanken können Wut erzeugen usw.
                Darüber haben wir uns schon mal ausgetauscht.

                Ja, Du hast recht, der Verstand ist ein Werkzeug. Aber er hat sich zum Beherrscher aufgeschwungen und das Denken kann kaum noch abgestellt werden. Also beherrscht der Verstand den größten Teil der Menschen und sie identifizieren sich damit. Sie benutzen nicht den Verstand, sondern sie SIND der Verstand und schneiden sich damit von einer größeren Intelligenz, dem Göttlichen ab.

                Aber wenn man den Verstand BEOBACHTEN kann, bedeutet das, dass man nicht der Verstand IST. Aus meiner Sicht sind wir etwas viel Größeres als der Verstand, nämlich reines Bewusstsein. ( Bevor Du mich jetzt fragst, was ich darunter verstehe.. .: D , ich habe hier einen Artikel darüber geschrieben…. )

                Zitat: „… Und das, wo Du immer wieder betonst, dass Du nur schreibst, was Du aus Deinem eigenen Leben weißt. Und nun ist es ein Ideal, möglicherweise eine Sehnsucht, wie kommt es bloß, dass Du es hinschreibst als wäre es Tatsache in Deinem Leben .. .. ? „

                So etwas habe ich nie betont. Das stellst DU immer heraus, dieses Persönliche… Das Wort „Wissen“ kann man vielschichtig auslegen, aus dem Herzen, dem Verstand, dem göttlichen Sein, dem Bewusstsein usw.

                Ein Ideal ist nicht unbedingt eine Sehnsucht. Es kann auch etwas sein, was man tief innen als wahr erkannt hat , anstrebt, sich darum bemüht usw. Ich habe mich sehr viel mit großen Weisen, vor allem aus dem asiatischen Raum befasst und diese Sätze , die ich schrieb, dort bestätigt gefunden. Yogananda, Krishnamurti, Sri Yukteswar, Ramana Maharshi , – mehr Namen würden Dir sicher nichts sagen. Aber ich fühle ganz tief in mir, dass meine Sätze:

                Zitat: Wenn sich jemand in Liebe und Vertrauen öffnet und wahre Akzeptanz stattfindet, Hingabe an das große Ganze , dann entsteht ein tiefes Verstehen über das, worum es im Leben wirklich geht, wer man selbst ist und warum alles existiert… “

                wahr sind.

                Liebe Grüße von A n g e l a

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                • Ach Angela, was ist das denn nun für eine Reaktion .. ..
                  So etwas habe ich nie betont. Das stellst DU immer heraus, dieses Persönliche…

                  Jein .. .. genau genommen tust Du das viel zu selten. Nur, wenn Du (von mir) darauf hingewiesen wirst, dass Deine Erklärungen nicht für alle gelten können. Ich habe mir die Mühe gemacht folgendes herauszusuchen:
                  Lumina – 23. August 2014 um 13:28
                  Ich kann nur das schreiben, was ich selbst erfahren, was ich als heilsam empfunden, was ich aufgrund meiner Erfahrungen und Beobachtungen bei meinen Mitmenschen zu erkennen meine, und was ich als sinnvolle Therapie ansehe.
                  Ich weiß nicht mehr, wie oft ähnliche Erklärungen noch folgten .. .. habe ich das vielleicht falsch verstanden, als ich glaubte, dass Angelesenes nicht zu Deinen Erfahrungen gehören?

                  Nun gut, wenn Du fühlst, dass diese zitierten Sätze wahr sind, dann musst Du diesen Weg gehen. Ich hoffe, Du kannst mit mir übereinstimmen, dass Du nur fühlen kannst, dass sie für Dich wahr sind.

                  Danke für Deine Erklärung zum Verstand, auch wenn es eine Wiederholung ist, ja, ich hatte das tatsächlich vergessen. Aber jetzt, wo Du die Emotionen erwähnst, fällt es mir wieder ein. Auch so was, was nicht meinen Erfahrungen entspricht, und auch nicht dem, was Barron schreibt (Natürlich kann in einem Erwachsenen ein Gedanke auftreten, der dann eine Kaskade von Gefühlen nach sich zieht. An der Wurzel aller Gedanken sind jedoch immer unbewusste Tiefenemotionen, die festlegen, welche Gedankenmuster, Stimmungen und Handlungsimpulse in uns zum Vorschein kommen. ). Wären Emotionen nicht im Emotionalkörper daheim, würde der wohl kaum so heißen .. ..

                  Also gut, Weisheit kann in die Gedanken einfließen, dem kann ich zustimmen. Nur dass ich Gedanken nicht mit Verstand gleichsetze, sondern sie als Produkt des Verstandes verstehe.
                  Und wenn der „sich zum Herrscher aufschwingt“, wie darf ich mir das denn vorstellen – wie eine eigenständige Person in uns?

                  Liebe Grüße
                  Veron

                  P.S. Ich frage mich immer wieder, ob wir in einem früheren Leben mal miteinander zu tun hatten, sodass ich auf Deine Äußerungen so sehr „anspringe“ .. .. Oder vielleicht ist es nur die Lehre, die Du vertrittst (dieses Streben nach einem tiefen Verständnis, das gleichzeitig kaum Verständnis für anderes ermöglicht, den Verstand ausschalten will etc.) .. .. ist mir ziemlich unangenehm, dass ich mich immer wieder dazu getrieben fühle etwas dazu zu schreiben.
                  Dies nur als Randbemerkung, ich habe schon begriffen, dass Du derartiges nicht für möglich hältst.

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                  • Liebe Veron!

                    Über Deine Ausführungen musste ich wirklich schmunzeln. Meiner Ansicht nach sind es unsere völlig konträren Lebenserfahrungen und Lebensauffassungen , die zum Widerspruch reizen .

                    Ich finde es sehr schön, dass Du dieses Zitat von mir gefunden hast. Es ging ja damals über das Thema „Angst“, wo Du bemängeltest, dass ich DEINE Erfahrungen in meinem Artikel nicht berücksichtigt hätte.

                    Ich schrieb: „….Ich kann nur das schreiben, was ich selbst erfahren, was ich als heilsam empfunden, was ich aufgrund meiner Erfahrungen und Beobachtungen bei meinen Mitmenschen zu erkennen meine, und was ich als sinnvolle Therapie ansehe.“…

                    Der letzte Teil “ was ich als sinnvolle Therapie “ – oder überhaupt als sinnvoll ansehe, beeinhaltet doch auch Gelesenes, oder nicht?

                    Berichte über große Weise z.B. , von denen ich gehört, gelesen habe, ihre Lehren, ihre Biographie gleiche ich (sicher oft unbewusst) mit meinen Erfahrungen, Beobachtungen bei mir und meinen Mitmenschen ab und fühle dann , ob ich sie für wahr und heilsam erachte oder auch nicht.

                    Natürlich ist das in erster Linie MEIN WEG. Es ist wunderschön, wenn man jemanden trifft, der die gleiche Begeisterung dafür besitzt, aber voraussetzen tue ich das in keiner Weise. Das ist irgendwie DEINE Interpretation.

                    JEDER kann meiner Ansicht nach nur über sein Erkanntes sprechen, auch Du , ansonsten würde er sich verleugnen. Ich schrieb ja schon einmal, dass Therapeuten da sicher anders herangehen, und ihre Patienten dort abholen müssen, wo sie stehen. Und , dass ich mich nicht als Therapeutin sehe…

                    Wir diskutieren doch hier über verschiedene Ansichten, darin sehe ich nichts Persönliches.

                    Zitat: „…Nur dass ich Gedanken nicht mit Verstand gleichsetze, sondern sie als Produkt des Verstandes verstehe…“

                    Im allgemeinen wird der Verstand definiert als die Fähigkeit, zu denken und zu urteilen, er kann Begriffe logisch wahrnehmen und Zusammenhänge erkennen.

                    Der Satz“Wenn er sich zum Herrscher aufschwingt“ sollte eine Metapher sein, nichts Wörtliches. Und dass ich den „Verstand AUSSCHALTEN“ will, , was sich so anhört, als ob ich NICHTS von ihm halte, habe ich niemals geschrieben.
                    Ich sehe ihn nur als ein Instrument an, etwas sehr Nützliches im praktischen Leben, in der Wissenschaft usw. – aber es gibt weitaus mehr als ihn.

                    Er beherrscht allerdings die meisten Menschen, ihre Emotionen und Reaktionsmuster sind stark mit ihm verknüpft.
                    Der Emotionalkörper ist ja der Speicherplatz der Erfahrungen auf der emotionalen Ebene. Er reagiert leider nur allzu oft aufgrund alter Erfahrungen, Verletzungen, Traumata. Und das wird dann durch den Verstand über die Gedanken verstärkt.

                    Zitat: „…Dies nur als Randbemerkung, ich habe schon begriffen, dass Du derartiges nicht für möglich hältst“…

                    Wenn Du damit eine Leugnung meinerseits über die Existenz früherer Leben meinst, so irrst Du Dich. Davon bin ich vollkommen überzeugt und auch, dass wir immer wieder mit Menschen oder Situationen konfrontiert werden, die einer „Lösung“ bedürfen.

                    Nun wünsche ich Dir noch einen schönen Nachmittag und Abend, für heute bin ich der Worte müde … 😀 , LG von A n g e l a

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                    • das ist ja ein tolles “ Wunschkonzert “ hier 😉

                      Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen. – Epikur von Samos

                      Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden…J.W. von Goethe

                      Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt…M.Ghandi

                      Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt..Colette

                      Ein Langweiler ist ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, dass er zuhört..Ambrose Bierce

                      Lg

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                    • Liebe Veron!

                      Ein Nachtrag, nur, damit da kein Missverständnis auftritt , „schmunzeln“ musste ich nur über Deinen Satz: „… dass ich mich immer wieder dazu getrieben fühle etwas dazu zu schreiben

                      weil es mir ja auch oft so geht…. ( und nicht etwa über alles, was Du schriebst. )

                      Liebe Grüße von A n g e l a

                      Gefällt mir

                    • Liebe Angela!

                      Wenn Du damit eine Leugnung meinerseits über die Existenz früherer Leben meinst
                      Nein, so weit funktioniert mein Gedächtnis noch .. ..

                      Der Emotionalkörper ist ja der Speicherplatz der Erfahrungen auf der emotionalen Ebene. Er reagiert leider nur allzu oft aufgrund alter Erfahrungen, Verletzungen, Traumata. Und das wird dann durch den Verstand über die Gedanken verstärkt.
                      Sag bloß, Du hattest das immer schon so gemeint .. ..

                      Der letzte Teil ” was ich als sinnvolle Therapie ” – oder überhaupt als sinnvoll ansehe, beeinhaltet doch auch Gelesenes, oder nicht?
                      Naja, wenn Du es sagst .. .. es zu erraten, finde ich ein bisschen viel verlangt.

                      Der Satz ”Wenn er sich zum Herrscher aufschwingt” sollte eine Metapher sein
                      Metapher lt. Wikipedia: ein Ausdruck, der statt des wörtlich Gemeinten etwas bezeichnet, das ähnlich ist.
                      Nun gut, also eine Metapher .. .. wofür?

                      Das interessante daran ist, dass innere Anteile, die ja auch den Verstand benutzen, durchaus quasi zum Herrscher werden können. Die gibt es halt nur in „meiner Welt“ .. .. und sicher auch in der einiger anderer Leute, die es halt (noch) nicht wissen (und dann eventuell verzweifelt gegen den Verstand kämpfen statt den Hintergrund zu verstehen).
                      Ich habe erkannt, dass die Benutzung meines Verstandes dahingehend, dass ich über etwas nachdenke (auch über Antworten hier), etwas plane, oder mir auch Geschichten ausdenke (habe ich schon früh in meiner Kindheit gemacht) ein Schutz vor unangenehmen Gefühlen darstellt. Das funktioniert sehr effektiv, und es ist nicht ausreichend sich nun vorzunehmen, das abzustellen und die Gefühle kommen zu lassen. Denn der Anteil weiß es ja besser .. ..

                      Ich schreibe dies mit dem Gedanken, dass eventuelle Mitleser diese meine Erfahrung für sich verwerten können, für Dich – mit dem Gefühl der Einheit – ist es vermutlich schwer verständlich (oder ist das auch nur meine Interpretation?), auch wenn Du mit ihre Emotionen und Reaktionsmuster sind stark mit ihm verknüpft sehr nahe dran bist.

                      Therapeuten haben leider nur extrem selten Wissen über innere Anteile, und sie holen ihre Patienten/Klienten dort ab, wo sie aufgrund ihrer Ausbildung glauben, dass sie wären, um sie dorthin zu führen oder sogar zu zerren, wo sie glauben, dass sie hinkommen sollten. Mir reichen meine Erfahrungen mit solchen Therapeuten für dieses Leben .. ..

                      Liebe Grüße
                      Veron
                      P.S. Danke für den Nachtrag🙂

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              • eleremitaño loco

                moin,moin IHR LIEBEN

                da wir alles WISSEN in UNS TRAGEN, liegt es doch wohl an UNS SELBST herauszufinden was WEISHEIT bedeutet und das der verstand ab einem gwissen zeitpunkt nur noch lästig ist,da er den EIN-FLÜSTER-UNGEN von AUSSEN folgt. dies wiederum ist nicht deins, weil jeder von uns ist verschieden.
                EINEN GANZ LIEBEN GRUSS AUCH AN EUCH
                uwe

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        • Liebe Angela,

          deine Sicht ist halt nicht die meine…
          Weisheit ohne Verstand! Ja was ist eigentlich das Verstehen? Wie erwirbst du denn dein Verstehen?
          Wissen und zwar umfangreiches Wissen ist sehr hilfreich um weise Entscheidungen treffen zu können bzw. um weise handeln zu können.

          „Der Weg in die eigene Tiefe geht immer über das Herz. Wenn sich jemand in Liebe und Vertrauen öffnet und wahre Akzeptanz stattfindet, Hingabe an das große Ganze , dann entsteht ein tiefes Verstehen über das, worum es im Leben wirklich geht, wer man selbst ist und warum alles existiert.“
          WOW, bist du in der Lage das zu Leben und mir die Geheimnisse zu verraten, warum alles existiert?

          Ich bin der Meinung, das Liebe und Verstehen gemeinsam einhergehen (sollten).
          Liebe ohne Wissen führt zum Chaos,
          Verstand ohne Liebe führt zur „Kälte“, Hartherzigkeit.
          Wenn ich mir ein tiefes Wissen um die Zusammenhänge erworben habe, bin ich gar nicht mehr in der Lage lieblos zu sein. (Ich schrieb den letzten Satz bewusst in der Ich-Form.)
          LG

          PS: Weisheit wie ich sie verstehe, wird geprägt aus Liebe mit Erfahrung und Weitsicht oder auch Erfahrung mit Liebe,,,, aber wie verstehst du, liebe Angela eigentlich Erfahrung?

          Ich bin auch gespannt auf deine Antwort an Veron.

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          • Liebe Monika !

            Zitat:“ Ich bin auch gespannt auf deine Antwort an Veron.“… Bitte etwas Geduld, morgen früh…. Besuch naht in Kürze, muss noch was vorbereiten.

            LG von Angela

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          • Liebe Monika !

            Zitat: „… “ Ja was ist eigentlich das Verstehen? Wie erwirbst du denn dein Verstehen? „

            Verstehen kann man meiner Ansicht nach auf zweierlei Weise etwas, einmal, indem man es mit Wissen abgleicht und einmal aus einem tieferen „Verständnis“ heraus, nämlich besagter Herzensweisheit. Wenn jemand z.B. schwer krank ist, dann kann ich seine Ängste aus dem Intellekt heraus verstehen, aber ich kann sie auch aus Liebe MITFÜHLEN.

            Zitat: „… WOW, bist du in der Lage das zu Leben und mir die Geheimnisse zu verraten, warum alles existiert?“

            „Wahre Akzeptanz und Hingabe an das große Ganze“ , das ist ein Ideal (für mich) und ich gebe gerne zu, dass ich da noch große Defizite habe … Aber dass es Menschen gibt, die solches verwirklicht haben, davon bin ich überzeugt.

            Zitat: „…Liebe ohne Wissen führt zum Chaos,..“
            An welche Art von Liebe denkst Du denn da? Da könnte es sich in meinen Augen nur um eine Art von Sentimentalität handeln.

            Zitat: „…Verstand ohne Liebe führt zur „Kälte“, Hartherzigkeit.“
            Ja, da stimme ich Dir zu.

            Zitat: “ Wenn ich mir ein tiefes Wissen um die Zusammenhänge erworben habe, bin ich gar nicht mehr in der Lage lieblos zu sein.“…

            Der Ansicht bin ich nicht. Das Ego eines Menschen ist oft viel stärker als das tiefe Wissen um die Zusammenhänge. Es KANN so sein, aber es hat schon brilliante Geister gegeben, die einen guten Durchblick über psychische Gegebenheiten hatten und trotzdem kalt und lieblos waren. Friedrich Nietzsche zum Beispiel…

            Zitat: „…, aber wie verstehst du, liebe Angela eigentlich Erfahrung?“…

            Äußere Erfahrung entsteht meiner Ansicht nach aus Erlebnissen, die durch die Sinne hervorgerufen wurden. Innere Erfahrung auch durch Erkenntnisse, durch Übungen z.B. , die aus einer tieferen Schicht als dem Verstand aufsteigen.

            Aber, wie ich schon an Veron schrieb, bin ich auch der Ansicht, dass man von Weisheit sprechen kann, wenn Herz, Verstand und Gefühl eine Einheit bilden und Liebe (Agape) vorhanden ist.
            Und das kommt Deiner Sicht doch sicher sehr nahe.

            Mir ging es gestern um die Reihenfolge, weil Du folgenden Satz schriebst : „…Vielleicht bedeutet Weise sein einfach nur seinen Verstand erzogen und zum Freund zu haben?“ …

            Liebe Grüße von A n g e l a

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            • Liebe Angela,
              ich bin doch ein wenig erstaunt, bei allem was du nun schreibst, dass du auf meinen ersten Satz („Vielleicht bedeutet Weise sein einfach nur seinen Verstand erzogen und zum Freund zu haben?“) wie folgt reagiert hast:
              „Aus meiner Sicht hat Weisheit überhaupt nichts mit dem Verstand zu tun.“

              Es ist jedenfalls interessant, wie wir durch das Kommentieren hier ins Überlegen und zu weiteren Schlüssen kommen, denn später schreibst du:
              „Aber, wie ich schon an Veron schrieb, bin ich auch der Ansicht, dass man von Weisheit sprechen kann, wenn Herz, Verstand und Gefühl eine Einheit bilden und Liebe (Agape) vorhanden ist.
              Und das kommt Deiner Sicht doch sicher sehr nahe.“

              Ja, dieses kommt meiner Sicht nahe. Wenn aber Herz, Verstand und Gefühl bei Weisheit eine Einheit bilden, dann sollte der Weise sich mit seinem Verstand wohl auskennen und ihn bei Bedarf entsprechend einsetzen können. Den Verstand zu erziehen, heißt ihn beherrschen zu lernen und nicht sich vom Verstand beherrschen zu lassen.
              Wieso eigentlich interpretierst du in meinen Satz eine Reihenfolge hinein? Ich wollte damit weder eine Reihenfolge noch eine Wertigkeit ausdrücken.
              Aber zu einem stehe ich, Verstand entwickelt und sinnvoll genutzt ist ein gutes Werkzeug. Wenn man allerdings dieses Werkzeug sich zum „Herrn“ aufschwingen lässt – um es mal mit Matthias seinen Worten auszudrücken – ist man wahrscheinlich nicht mehr besonders weise.

              „Der Ansicht bin ich nicht. Das Ego eines Menschen ist oft viel stärker als das tiefe Wissen um die Zusammenhänge. Es KANN so sein, aber es hat schon brilliante Geister gegeben, die einen guten Durchblick über psychische Gegebenheiten hatten und trotzdem kalt und lieblos waren. Friedrich Nietzsche zum Beispiel…“
              Wirfst du hier gerade alle Menschen in einen Topf?😉
              LG

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              • Liebe Monika !

                Ja, das sehe ich auch als den Sinn eines Gesprächs oder einer Diskussion an, dass man auf neue, bisher nicht beachtete Aspekte stößt. Wir liegen in dieser Frage gar nicht so weit auseinander, wie ich jetzt finde. Mich nicht vom Verstand „beherrschen zu lassen“ ist auch mein Ziel.

                Ich stieß mich hauptsächlich an den Worten “ EINFACH NUR “ in Deinem ersten Post. („ Vielleicht bedeutet Weise sein einfach nur seinen Verstand erzogen und zum Freund zu haben?“ )

                Gestern schrieb ich an Veron noch Folgendes über den Verstand:

                ..“ Im allgemeinen wird der Verstand definiert als die Fähigkeit, zu denken und zu urteilen, er kann Begriffe logisch wahrnehmen und Zusammenhänge erkennen. Und dass ich den “Verstand AUSSCHALTEN” will, , was sich so anhört, als ob ich NICHTS von ihm halte, habe ich niemals geschrieben.
                Ich sehe ihn nur als ein Instrument an, etwas sehr Nützliches im praktischen Leben, in der Wissenschaft usw. – aber es gibt weitaus mehr als ihn. Er beherrscht allerdings die meisten Menschen, ihre Emotionen und Reaktionsmuster sind stark mit ihm verknüpft……“

                Warum ich „ALLE Menschen in einen Topf werfe“ mit meinem Nietzsche-Beispiel verstehe ich nicht so ganz. Ich schrieb doch: „Das Ego ist OFT viel stärker, es KANN so sein“, usw.

                Ich habe damals in Berlin Menschen in der Buddhistischen Gesellschaft kennengelernt, die einen großartigen Wissensschatz und Überblick über menschliche Verhaltensweisen und Bedingtheiten hatten, und doch „lugte das Ego bei ihnen aus jedem Knopfloch“… Und auch bei manchen spirituellen Autoren spürt man es, ich denke da z.B. auch an Thorwald Dethlefsen.

                Jedenfalls fand ich unsere Diskussion sehr interessant und erhellend.

                Liebe Grüße von Angela

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        • Hallo Angela,

          Der Weg in die eigene Tiefe geht immer über das Herz. Wenn sich jemand in Liebe und Vertrauen öffnet und wahre Akzeptanz stattfindet, Hingabe an das große Ganze , dann entsteht ein tiefes Verstehen über das, worum es im Leben wirklich geht, wer man selbst ist und warum alles existiert. Und genau das führt dann zu einer Transformation.

          Ja schon, aber Herz MIT Verstand schliesst sich ja nicht aus. Nur mit Herz alleine, wird man in dieser Welt nicht weit kommen. Die Geheimnisse des Lebens mögen durch das Herz kommen, aber der Verstand muss sie doch auch verstehen. Und er kann lernen, das ist es, warum der Mentalkörper derzeit einer harte Zeit hat. Aber er kann wachsen ..

          Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen. Wir sind eine Mischung aus Herz, Verstand, Spirit und Energie – wir müssen das zusammenbringen.😉

          lg,

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          • Lieber Steven !

            Zitat: „…Die Geheimnisse des Lebens mögen durch das Herz kommen, aber der Verstand muss sie doch auch verstehen… & Wir sind eine Mischung aus Herz, Verstand, Spirit und Energie – wir müssen das zusammenbringen

            Damit bin ich sehr einverstanden, ich habe eben an Veron und Monika geschrieben, darin wird meine Ansicht vielleicht klarer.

            Liebe Grüße von A n g e l a

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  • 🙂
    >>Der Verstand (von ahd. firstȃn, „dicht davorstehen“; griech. ἐπιστήμη, epistêmê, „Erkenntnis, Wissen, Wissenschaft“, lat. intellectus, intelligentia, „Intelligenz“ bzw. ratio) ist der auf das diskursive, d.h. schrittweise voranschreitende logische Denken gerichtete Teil der Verstandes- oder Gemütsseele, deren andere Seite das Gemüt ist, welches die Gefühls- und Willenssphäre umfasst. Im Verstand liegt das Vermögen Begriffe und Vorstellungen zu bilden, die Begriffe zu Urteilen zu verbinden und aus diesen weitere logische Schlüsse zu ziehen. Übergeordnet dem Verstand, der sich auf die Erkenntnis des Einzelnen richtet, ist die Vernunft, als die auf das Geistige gerichtete Tätigkeit der Bewusstseinsseele, durch die das Einzelne erst im großen Weltzusammenhang erfasst werden kann. <<

    Hoy Monika,
    es bedarf eines gewissen Verstandes, um den Verstand erfassen zu können.
    Ist naturgemäß nicht jedem gegeben ..😉

    "Ist man schon überfordert, einigermaßen korrekte Begriffe in eine Suchmaschine einzugeben wenn man etwas nicht weiß, erraten intelligente Algorithmen und Spracherkennung was man eigentlich suchen will. Ist Tippen eine zu große Herausforderung, holt man sich die nächste Generation von Geräten, die deine Handbewegungen und dein Genuschel erkennen können. Fähigkeiten, die heute als eher mäßig gelten, werden in 20 Jahren als sehr intelligent wahrgenommen werden. Intelligent heute bedeutet morgen Genie. Stagnieren ihre Fähigkeiten? Halten sie wenigstens ihr Niveau; in der Zukunft betrachten sie die jüngeren Menschen als weisen Zen-Meister!"
    http://recentr.com/2015/07/5-wege-auf-denen-uns-technologie-dummer-machen-wird-als-eine-katze-auf-lachgas/

    lg

    PS: Hat auch ein Video für die Schadenfreuden ..

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    • Hilfe Bernd,
      wenn du jetzt noch Vernunft hier rein bringst, wird es ja ganz kompliziert…😉
      Ist Vernunft nicht die (meist positive) Einsicht des Verstandes?

      Tja und irgendwann beherrscht uns die Maschinenwelt, da sie mehr Verstand hat als wir.
      Da nützt uns dann auch all die Liebe nichts mehr, um sie gegen den Maschinenverstand in die Waagschale zu werfen. Wir sollten JETZT unseren Verstand anwerfen, um es nicht erst soweit kommen zu lassen.
      LG

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      • Na Monika, wer wird denn gleich ..
        Also, Weisheit (Klugheit, Verstand, Wahrheit-wird zur Weisheit) ist eine der „Kardinaltugenden“ und ist im Kopfbereich angesiedelt. Meiner Meinung recht unabhängig von den anderen hier erwähnten Dingen ..
        http://anthrowiki.at/Kardinaltugend
        Was mich bewegt, ist die Frage – Um was geht es eigentlich?

        Bedenken sollte man vielleicht auch, daß die zwei, der Ahriman und Luzifer, ungeheure Weisheit repräsentieren, welche ja reichlich in der modernen Welt genutzt wird und da geht es ganz gewiß nicht um Liebe …

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        • Lieber Bernd,
          ich habe nun heute erst, diesen Link lesen können. Interessant!
          Die 4 Kardinaltugenden von Platon (Weisheit, Tapferkeit, Herzhaftigkeit und Gerechtigkeit) erinnern mich in ihrer Ansiedlung im Körper an die Chakren, allerdings irritieren mich die zugewiesenen Farben.
          Bemerkenswert auch, dass im Neuen Testament daraus die theologischen Tugenden Glaube Hoffnung und Liebe werden. Damit wird der Mensch aus einer aktiven Rolle seiner Entwicklung in die Passivität gelenkt.
          LG

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      • Hoy Monika,
        Ist irgendwie noch nicht ganz klargeworden?😉
        So ein kleiner Ausschnitt aus GA143, welcher es auf den Punkt bringt.

        >>Was bedeutet es, wenn die Menschen
        nichts von der Geisteswissenschaft wissen wollen? Sie haben kein
        Interesse für das, was da ist. Denn wer den Saturn nicht kennt, wer das
        Wesen der Sonne und des alten Mondes nicht kennenlernen will, der
        kennt auch die Erde nicht. Interesselosigkeit, krassester Egoismus ist es,
        wenn die Menschen kein Interesse haben an der Welt. Interesse an allem
        Sein haben, das ist Menschenpflicht. Wünschen wir also und lieben wir
        die Sonne mit ihrer Schöpferkraft, mit ihrer Liebe für das Gedeihen der
        Erde und der Menschenseelen! Dieses Lernen des Erdenwerdens, das
        soll sein die geistige Aussaat für die Liebe zur Welt, denn eine
        Geisteswissenschaft ohne Liebe wäre eine Gefahr für die Menschheit.
        Aber wir sollen nicht die Liebe predigen, sondern sie soll und wird
        dadurch in die Welt kommen, diese Liebe, daß wir die Erkenntnis der
        wirklichen geistigen Dinge verbreiten. Geisteswissenschaft und wirk-
        liche Liebeshandlungen und Liebestaten sollen eines sein.
        Die Liebe, die sinnliche, ist der Ursprung für das Schöpferische, das
        Entstehende. Ohne sinnliche Liebe würde es nichts Sinnliches mehr
        geben auf der Welt; ohne die geistige Liebe entsteht nichts Geistiges in
        der Entwickelung. Wenn wir Liebe üben, Liebe pflegen, so ergießen
        sich Entstehungskräfte, Schöpferkräfte in die Welt. Sollen wir das
        durch den Verstand begründen? Die Schöpferkräfte haben sich doch
        auch in die Welt vor uns und unserem Verstande ergießen müssen. Gewiß,
        als Egoisten können wir der Zukunft die Schöpferkräfte entziehen; aber
        die Liebestaten und die Schöpferkräfte der Vergangenheit, die kön-
        nen wir nicht auslöschen. Den Taten der Liebe der Vergangenheit
        schulden wir unser Dasein. So stark wir dadurch sind, so stark auch sind
        wir der Vergangenheit verschuldet, und was wir an Liebe jemals auf-
        bringen können, ist Schuldenbezahlen für unser Dasein. Daher werden
        wir die Taten eines hochentwickelten Menschen begreifen, denn ein
        hochentwickelter Mensch hat größere Schulden an die Vergangenheit.
        Weise ist es, seine Schulden zu bezahlen durch Taten der Liebe. Der
        Impuls zur Liebe wächst mit dem Höherkommen eines Menschen;
        Weisheit allein genügt nicht. Die Bedeutung der Liebe im Wirken der
        Welt wollen wir uns so vor die Seele führen: Liebe ist dasjenige, was uns
        immer auf Lebensschulden der Vergangenheit verweist, und weil wir
        vom Bezahlen der Schulden für die Zukunft nichts haben, darum haben
        wir selbst nichts von unseren Liebestaten. Wir müssen unsere Liebesta-
        ten zurücklassen in der Welt, da aber sind sie eingeschrieben in das gei-
        stige Weltengeschehen. Wir vervollkommnen uns nicht durch unsere
        Liebestaten, nur durch die anderen Taten, aber die Welt wird reicher
        durch unsere Liebestaten. Denn Liebe ist das Schöpferische in der Welt.
        Es gibt neben der Liebe noch zwei andere Mächte in der Welt. Wie
        lassen diese sich mit der Liebe vergleichen? Die eine Macht ist die Kraft,
        die Stärke; die zweite ist die Weisheit. Bei der Stärke kann man von
        schwacher Macht, von einer stärkeren Macht und von Allmacht reden;
        ebenso bei der Weisheit – da gibt es auch Stufen bis zur Allwissenheit,
        zur Allweisheit. In demselben Sinne von Stufen der Liebe zu reden, geht
        nicht recht an. Was ist All-Liebe, Liebe zu allen Wesen? Man kann nicht
        so bei der Liebe von einer Steigerung sprechen, wie von einer Steigerung
        des Wissens oder der Macht bis zur Allwissenheit oder Allmacht.
        Durch solche Steigerung wird unsere eigene Wesenheit vollkommener.
        Das ist aber nicht so der Fall, wenn wir ein paar Wesen oder mehr lieben;
        das hat in dieser Weise mit der Vervollkommnung unseres Wesens
        nichts zu tun. Liebe für alles, was lebt, läßt sich nicht vergleichen mit
        Allmacht; die Begriffe der Größe, der Steigerung lassen sich nicht recht
        auf die Liebe anwenden. Dem göttlichen Wesen, das durch die Welt
        lebt und webt, kann man ihm das Prädikat der Allmacht beilegen?
        Gefühlsvorurteile müssen dabei schweigen: Wenn Gott allmächtig wäre,
        dann würde er alles das tun, was geschieht, es wäre also die menschliche
        Freiheit dann unmöglich. Die Allmacht Gottes würde die menschliche
        Freiheit ausschließen! Die Allmacht der Gottheit ist zweifellos nicht
        vorhanden, wenn der Mensch frei sein kann.
        Hat das Göttliche Allwissenheit? Da das Hinstreben zur Gottähn-
        lichkeit des Menschen höchstes Ziel ist, müßte unser Streben nach
        Allweisheit gehen. Ist denn Allweisheit das höchste Gut? Wenn
        Allweisheit das höchste Gut ist, dann müßte in jedem Augenblick sich
        eine ungeheure Kluft zwischen dem Menschen und dem Gott, der
        allweise ist, auftun. Der Mensch müßte in jedem Augenblick sich
        dieser Kluft bewußt sein, wenn es so wäre, daß der Gott das höchste
        Gut, die Allweisheit, für sich hat, und sie dem Menschen vorenthalten
        hat. – Nicht ist die umfassendste Eigenschaft der Gottheit die Allmacht,
        nicht die Allweisheit, sondern die Liebe, die Eigenschaft, bei der keine
        Steigerung mehr möglich ist. Gott ist voller Liebe, ist reine Liebe, ist
        sozusagen aus der Substanz der Liebe geboren. Gott ist reine, lautere
        Liebe, nicht höchste Weisheit, nicht höchste Macht. Gott hat behalten
        die Liebe, geteilt aber hat er die Macht und die Weisheit mit Luzifer
        und Ahriman. Die Weisheit hat er geteilt mit Luzifer und mit Ahriman
        die Macht, damit der Mensch frei sei, damit der Mensch unter dem
        Einfluß der Weisheit weiterschreiten könne.
        Suchen wir alles Schöpferische zu ergründen, so kommen wir auf die
        Liebe; der Grund alles Lebendigen ist die Liebe. Ein anderer Impuls ist
        es innerhalb der Entwickelung, der dahin führt, daß die Wesen immer
        weiser und mächtiger werden. Vervollkommnung wird erreicht durch
        Weisheit und Macht. Wie sich die Entwickelung von Weisheit und
        Macht ändert, das sehen wir am Werdegang der Menschheit: Wir haben
        eine fortlaufende Entwickelung, dann den Christus-Impuls, der einmal
        hereingekommen ist in die Menschheit durch das Mysterium von
        Golgatha. Die Liebe ist also nicht stückweise hereingekommen in die
        Welt, sondern es strömt die Liebe als eine Gabe der Gottheit herein in
        die Menschheit. Als ein fertig Abgeschlossenes fließt die Liebe in die
        Menschheit herein; der Mensch aber kann nach und nach den Impuls
        aufnehmen. Ein einmaliger Impuls ist der göttliche Impuls der Liebe,
        so wie wir ihn als Erdenimpuls brauchen.
        Die wahre Liebe ist nicht fähig der Verminderung und der Vermeh-
        rung. Liebe ist etwas, was eine ganz andere Natur hat als Weisheit und
        Macht. Liebe erweckt keine Hoffnungen auf die Zukunft, Liebe ist
        Abschlagszahlung für die Vergangenheit. So auch stellt sich das
        Mysterium von Golgatha in die Weltentwickelung herein. War denn
        die Gottheit der Menschheit etwas schuldig?<<
        lg

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        • Völlige Zustimmung zur Liebe, allerdings mit der Schuldenbezahlung für unser Dasein habe ich so meine Schwierigkeiten.
          Ich sehe es eher so, dass ein hochentwickelter Mensch sich seiner Handlungen bewusst ist und damit umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln anstrebt. Das wirkt dann so, als hätte er mehr Schulden zu begleichen, als ein unbewusster Mensch…

          Sehr interessant auch, hier wird also auf der einen Seite die Energie der Liebe (Gott) beschrieben, auf der anderen Seite die Energie von Macht und Weisheit, denen die energetischen Wesenheiten Ahriman und Luzifer zugeordnet werden.
          Gott teilt die Energien… um die Freiheit des Menschen zu ermöglichen. Damit bekommt Macht natürlich eine andere Bedeutung, nämlich die Selbstermächtigung, Selbstbestimmung und Verantwortlichkeit des Menschen zu entwickeln. Leider, leider, leider kommt es aber durch falsche Anwendung der Macht, bedingt durch eine gefühlte Wertlosigkeit aufgrund der Trennung von Gott, zu folgenschwerem Machtmissbrauch oder Irrtum(?).
          LG

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  • Hallo,

    Ein Wunsch und viele Wünsche sollten leicht gewürzt sein😉 , zuerst denkt man sich einige eher reale Wünsche aus, dann Visualisiert man sich die Wünsche im Kopf aus, und dann schreibt man alle Wünsche auf ein großes Zettel auf, Farben & Bilder sind auch auf dem Zettel Herzlich Willkommen🙂, man beginnt zuerst zu schreiben : Liebes Universum….Ich Wünsche mir….alle diese Wünsche auf diesem Zettel sind bereits ein teil meiner eigener Realität….und endet mit : ….Danke….Danke….Danke….Liebes Universum….🙂

    Ich habe diese Methode vor ca. 7 Jahren angewendet, ich habe mir eine komplette Sanierung meiner unbefristeten Mitwohnung gewünscht, ich habe mir gewünscht neue Fenster, neue Küche, neue Fußboden, neue Heizkörper, neue Möbeln, neue Waschmaschine, Geschirrspüler, Elektroherd, einfach alles neu🙂 …..und….mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen🙂 , es war jetzt nicht ganz so wie ich es mir ausgedacht habe, sondern noch besser, bei mir in meiner alten Wohnung ist jetzt keine Baustelle, sondern ich ziehe demnächst in eine exakt gleiche komplett neu Sanierte Wohnung ein die ein Stock höher ist wie die alte Wohnung und die Mitte steigert sich nur ein wenig, und ich bekomme wieder einen unbefristeten Mitvertrag🙂 , noch besser geht es nicht🙂 , natürlich denn unbefristeten Mitvertrag habe ich schon mit Hausverwaltung aus-verhandeln müssen, aber dafür wird die alte Wohnung auch neu Saniert, man sagt es : …eine Hand Wäscht die andere…😉 Ich habe auch noch diesen Wunschzettel, und einige Wünsche sind noch Offen, aber die werden sich schon in der Zukunft noch stärker festigen bis es zu Realität wird, das einzige was ungewiss ist, ist die Zeit, weil Universum hat unendlich viel Zeit, aber mir läuft die Körperliche Zeit davon, aber man sagt es : Hoffnung stirbt zuletzt.😉

    lg,

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  • Hi @ll!

    Ich finde es verdammt schwer ohne spiegelung und daher ohne reflektionsfläche zu arbeiten und irgendwas richtig zu erkennen. Diese einsame stille..tralala…kann auch eine isolationshaft sein..jedenfalls füht es sich manchmal so an.

    Ja.. die hoffnung stirbt zuletzt…aber sie stirbt..gott sei dank!

    Gruß

    roxana

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    • HI @rexona,

      Spiegelungen & Reflektionsfläche findest du überall und die einsame stille kann kraftraubend oder kraft gebend sein, es kommt darauf an wie du dich im innerem fühlst, mache das beste daraus und die Hoffnung kann dir ein Fröhliches oder eher ein Hoffnungsloses Lächeln ins Gesicht zaubern.🙂

      : https://www.youtube.com/watch?v=0xUepeHG0pc

      lg,

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    • Hej Roxana!

      Magst Du ein bisschen schreiben, wie Deine Situation ist und was Dir an Spiegelung fehlt? (Oder hast Du das schon hier irgendwo?)

      LG
      Veron

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      • Hi Vernon!
        Mir fehlen die spiegelungen garnicht, ich jammere ein bisschen, weil ich noch nicht herausgefunden habe, wie es ohne gut funktioniert, das neuland kann auch nervig sein. Mir fehlen begegnungen, nicht, dass ich nicht menschen treffe, aber nicht so richtig, das ist alles so sürreal, oder ich werde garnicht wahrgenommen. Aber ich nehme mich auch nicht sooooo wichtig. ich konnte früher ( wo es alles viel viel schöner war) ganz einfach mit menschen ,von menschen, lernen, was von mir, über mich erfahren.. Viel gereist. Und jetzt bin ich absolut blockiert.

        Motto: ich will nicht, ich kann nicht und tun mal sowieso nicht. basta!

        Danke schön für deine nachfrage!

        roxana

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