Die innere Melodie und der äußere Klang

klang

geschrieben von Steven Black:

Es ist eine ziemliche Herausforderung für Menschen, wenn sie mit der Idee konfrontiert werden, dass der Mensch eigentlich ein vielschichtiges, multikomplexes Wesen ist, anstatt, wie man uns beibrachte, dieses singuläre, einzelne Ich. Es zerrt an unserer Vorstellung von Identität und erschüttert das, was wir glauben zu Wissen. Diese Idee stimuliert erst einmal Ängste und Vorurteile, dass man womöglich nicht “normal” wäre, oder irgendwie krank. Dabei kann jeder von uns immer wieder erleben, wie wir verschiedene Ich Zustände durchlaufen. Das wir manchmal mit den Dingen im reinen sind, aber von Zeit zu Zeit auch Gefühle der inneren Hin –und her Gerissenheit, oder Ambivalenz verspüren.

Das es Teile in uns gibt, die etwas bestimmtes wollen, aber auch andere Teile anwesend sind, die damit nicht so einverstanden sind und uns auf eine Weise lähmen können, die eine Verzögerung bewirken, wenn Handlungsimpulse in die Tat umzusetzen sind. Der einzelne Mensch ist ein komplexes Gesamtsystem mit vielen unterschiedlichen Talenten, vielfältigen Interessen und Möglichkeiten, das Leben zu erfahren. Aber zumindest den meisten Menschen fällt es nicht leicht, anzunehmen, dass sie ein Vielfachwesen sind. Vieles was in uns passiert läuft nicht so sehr auf der bewussten, sondern auf der unbewussten Ebene ab. Und eine der Schwierigkeiten liegt darin, die verschiedenen Teile in sich selbst kennenzulernen und herauszufinden, was sie wirklich wollen.

imageUm es anders auszudrücken: Als der Mensch der wir sind, gleichen wir einem Klavier. Wir sind ein Musikinstrument mit vielen Tasten und Tönen, mit dem verschiedenste Schwingungsfrequenzen ausgedrückt werden können. Je nachdem, wie gut wir gelernt haben mit unserem Instrument umzugehen und wie die einzelnen Töne gestimmt sind, wird entscheiden wie harmonisch, oder disharmonisch unsere persönliche Musik, unsere eigene Melodie ist.

Die einzelnen Tasten und Töne auf dem Klavier repräsentieren hier die verschiedenen Anteile in uns. Je besser wir diese kennen und je mehr wir uns ihrer bewusst sind, desto besser funktioniert das Zusammenspiel unserer Anteile. Wir denken, wir fühlen, wir sprechen und unser physischer Körper hat Resonanzräume, alles was wir denken, fühlen, sagen, oder tun, klingt durch uns hindurch und erzeugt Klänge, die von anderen empfangen werden.

Dissoziierung, Trauma, Spaltung

Es ist meine persönliche Ansicht, meine Annahme, dass es die Fähigkeit der Seele zur Teilung ist, warum Dissoziierung – und Spaltungsprozesse im Menschen ablaufen können.

Es gibt zur Seele alle möglichen Theorien. Manche Leute sagen, es gibt es ursprünglich nur eine Seele, die sich jedoch teilt und – auf die Erde bezogen, in ca. 8 000 000 000 Menschen Quartier bezogen hat. Andere hingegen nehmen an, dass es verschiedene Persönlichkeitsstrukturen der Seelen gibt, und jede einzelne Seele sich auf mindestens 12 Menschen aufteilt, inklusive der sogenannten “Überseele”, oder “höherem Selbst” und je nachdem, in welcher Kultur, welche Konditionierungen und welchen Körper sie hineingeboren wurde, unterschiedliche Erfahrungen macht.

Ich favorisiere die zweite Idee, aber womöglich ist es paradox, vielleicht stimmt ja beides. Kommt vielleicht nur darauf an, von welcher Perspektive aus man es betrachtet. Aber letztendlich sind das alles nur Modelle und Konzepte, die man uns gegeben hat, damit wir eine Vorstellung von der Vielfalt der kosmischen Intelligenz bekommen. Einig scheint man sich hingegen in der Fähigkeit der Seele zu sein, sich aufteilen und in mehrere Körper inkarnieren zu können.

Der Unterschied von  Seelenspaltung und Seelenteilung besteht darin, dass Teilungsprozesse freiwillig und völlig natürlich ablaufen, Spaltungen sich jedoch durch Trauma und Einwirkung von außen, durch diverse Erlebnisse entwickeln. Der Begriff “Dissoziierung” beschreibt eigentlich die Fähigkeit erlebtes auszublenden, oder “wegzudrücken”, genauer gesagt, eine Trennung von Gefühl und Verstand. Auch dies können wir an uns selbst oft beobachten. Beispielsweise, wenn wir von medialen, gewalttätigen Bildern, oder Sequenzen von Elend oder Krieg überwältigt werden, dann “steigen wir aus”, man blendet es aus seinem Bewusstsein, weil wir es nicht lange ertragen können, menschliches Elend und Not mitanzusehen.

Oder nehmen wir diverse Berufe, wo du dir als Mensch einfach nicht erlauben kannst, emotional mitzufühlen. Ein Chirurg kann es sich nicht leisten, Operationen durchzuführen, wenn er mit dem Patienten mitfühlen würde – er hat sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Polizisten müssen sich auf die Tätersuche konzentrieren und können es sich nicht erlauben, die Opfer lange zu bedauern. Als Menschen sind wir immer wieder mal Zwangssituationen ausgesetzt, wo die Fähigkeit zur Dissoziation eingesetzt wird, um bestimmte Stresssituationen oder emotionale Belastungen zu handhaben.

Der Begriff Dissoziation beschreibt in der Psychologie die Trennung von Wahrnehmungs- und Gedächtnisinhalten, welche normalerweise assoziiert sind.

Dissoziative Zustände sind meist nur temporär, wenn die Belastungssituation überwunden, oder vorbei ist, kann der Mensch wieder zu seiner Empathie zurückfinden. Halten Belastungszustände jedoch an, oder verstärken sich, desto herausfordernder und schwieriger wird es, die kurzzeitig verdrängten Gefühle wieder spüren zu können. Je länger Stresssituationen anhalten, desto mehr bilden sich Blockaden, welche emotionales Mitfühlen immer schwieriger gestalten.

Wenn von Spaltungen gesprochen wird, handelt es sich meistens um eine mehr oder weniger dauerhafte Trennung zwischen Körper- Geist und Fühlvermögen, was durch ein traumatisches Erleben hervorgerufen wird. Das Wort Trauma bezeichnet nichts anderes, als eine belastende Erfahrung, die nicht bewältigt, oder in einem sinnvollen Kontext integriert werden konnte.

Was passiert also bei einem Trauma?

Ich führe in diesem Beitrag drei neue Begriffe ein, die ich aus einem Buch von Prof. Dr. Franz Ruppert – “seelische Spaltung und innere Heilung” gelernt habe. Und die vielleicht leichter verständlich sind, als mein bisheriimageger Begriff vom strategischen Selbst. Bei einem ernsthaften Trauma wird die Erfahrung von ausgeliefert sein, Hilflosigkeit und Ohnmacht erlebt, die eine Bedrohung für das Gesamtsystem Mensch bedeutet. Es geht also ums emotionale, psychosoziale Überleben einer bedrohlichen Situation, wobei als eine Art Rettungsreaktion, alles dem Überleben förderliche im Vordergrund steht und schlimmstenfalls zu opfern, was dem im Wege stehen könnte.  

Bei einer Spaltung kommt eine Dreiteilung zur Anwendung: Lasst uns annehmen, es wäre vorher keine Spaltung vorhanden. Innerhalb der psychisch – seelischen Persönlichkeitsstruktur kommt es bei der Bedrohung des Gesamtsystems zu einer Spaltung, die sich in einen “traumatisierten Anteil”, den “Überlebens-Anteil” und “gesunden Anteil” strukturiert. Ein Teil wird so viel wie nur irgend möglich, frei von der traumatischen Erfahrung gehalten. Das nennt Dr. Rupert den “weiterhin gesunden Ich Anteil”. Ein anderer Teil speichert alle Emotionen und Situationsbezogenen Abläufe, die mit dem Trauma einhergehen  – dies ist der “traumatisierte Anteil”. Diesem wiederum steht der “Überlebens-Anteil” gegenüber, dieser Anteil ist vollauf damit beschäftigt, das erlebte Trauma/die schwierige Erfahrung zu überwinden und künftig vom System wegzuhalten.

 Diese drei Anteile werden durch den Mechanismus dissoziativer Prozesse völlig separat gehalten und werden sich künftig voneinander getrennt weiterentwickeln – natürlich bis auf den Trauma Anteil, den dieser ist jeweils so alt, wie zur Zeit des jeweiligen schweren Erlebnis. Und er bleibt meistens auch so alt und entwickelt sich nicht weiter. Das Ziel ist überleben, daher wird besonders der traumatische Anteil sorgfältig, so gut wie möglich, von den jeweiligen Wahrnehmungen, dem fühlen, denken und den Handlungen ferngehalten. Dafür hat der Überlebens-Anteil Sorge zu tragen, das ist seine primäre Aufgabe. image

Daher hat dieser  Überlebens-Anteil jeweils dann einen Zugriff auf die jeweiligen bewussten und unbewussten Prozesse des Gesamtsystems Mensch, wann immer sich das Trauma Ich zu regen beginnt. In dieser Situation muss der gesunde Ich Anteil Platz machen und für den Überlebens-Anteil beiseite treten, wann immer dieser es für nötig erachtet. Die seelische Struktur wird auf-gespalten, der traumatisierte Anteil wird ab-gespalten.

Um den Begriff des “strategischen Selbst” besser zu verstehen, sollte man Daniel S Barrons Buch “Es gibt keine negativen Emotionen” gelesen haben. Das “strategische Selbst” ist eine “Überlebens-Ressource” und nichts anderes als der von Prof. Franz Ruppert beschriebene Überlebens-Anteil. Und was Barron das “authentische Selbst” nennt, ähnelt Prof. Rupperts “gesundem Anteil”. Auf alle Fälle sind es jedoch verschiedene Modelle, unterschiedliche Konzepte, die nicht wirklich miteinander vergleichbar sind. Prof. Ruppert ist ein psychologischer Psychotherapeut und Daniel S. Barron ein buddhistischer Zen Meister, der die mentale Erleuchtung erfuhr. Barrons Perspektive ist eine psychologische und spirituelle, Prof. Ruppert hat eigene Konzepte, die jedoch innerhalb des “Psychotherapeutischen Paradigmas” entwickelt und erarbeitet wurden.

Prof. Franz Rupperts einfache Klassifizierung in diese drei Anteile, ist jedoch für jeden Leser schnell verständlich – sofern man sich auf diese Thematik überhaupt einlassen will. Prof. Rupperts Sichtweise macht ein paar Dinge sofort klar und offensichtlich.

Für den Überlebens-Anteil ist die Spaltung nicht etwa ein Problem, es ist die absolute Lösung. Da aber von Zeit zu Zeit, speziell, wenn auch nur entfernteste Wahrnehmungen der Gegenwart, Ähnlichkeiten mit dem vergangenen Erlebnis aufweist, springt der traumatisierte Anteil aus dem Unbewussten hervor, kriegt Panik, woraufhin der Überlebens-Anteil andere Maßnahmen ergreift, um das System zu beruhigen und den traumatisierten Anteil wieder “schlafen zu legen”. Die Mittel der Wahl sind Kontrolle der Gefühls – und Gedankenwelt, Vermeidung von allem, was auch nur im entferntesten den Trauma Anteil aufwecken könnte, Kompensierung –  es wird alles zur Medikamentierung des Trauma Anteils genutzt, was grade zur Verfügung steht. Und dann verwendet es auch noch diverse Illusionen.

Man vermeidet die Gefahr weiterer Verletzungen, indem man sich an den allgemeinen Wahnsinn anpasst, man beginnt zu kontrollieren, wie man was, wie fühlt, oder ausblendet, man kompensiert innere Sehnsüchte und befriedigt diese mit emotionalen Surrogaten. Und dadurch entfernt sich der Mensch nach und nach, immer mehr von sich selbst. Du verlierst den tieferen Zugang zu dir selbst und zu deiner Verletzlichkeit – du stumpfst immer mehr ab. 

In diesem Zusammenhang ist es gut zu verstehen, warum so viele Leute der Psychologie, Trauma Therapeuten, oder Persönlichkeitsentwicklung abweisend gegenüberstehen. Die Überlebens-Anteile werden alles tun, um sich dieser Gefahr erst gar nicht auszusetzen. Auf keinen Fall die “Trauma Box” aufmachen – das ist seine wichtigste Aufgabe. Also wertet man ab, leugnet, vermeidet Berührungen mit dem Thema und sagt lieber -“die sind sowieso alle ganz doof”oder “was mich nicht umbringt, macht mich härter”. Eine andere, sehr clevere Strategie besteht darin, eine “es gibt kein Problem” Theorie zu basteln, oder gleich das ganze Leben als eine Illusion anzusehen.

Ja, sehr clever – da ist einfach nichts mehr real! Es kann also gar keinen Schmerz, kein Trauma, keine Verletzungen geben – nichts davon ist wirklich, nichts davon ist wahr, ist alles nur eine Illusion. Das nenne ich doch mal eine kompromisslose Lösung, nein, man schüttet nicht einfach “das Kind mit dem Bad aus”, man erklärt einfach das ganze Bad als eine Illusion. So praktisch dein Überlebens-Anteil das auch findet, es verhindert Entwicklung ziemlich effektiv. Aber wenn  nicht genügend gesunde Anteile vorhanden sind, mit denen eine Auseinandersetzung oder Bearbeitung des Themas überhaupt verdaubar und zu handhaben ist, dann ist dieses Verhalten für die jeweilige Person, vielleicht tatsächlich notwendig.

Eine lange Zeit lang hat das verdrängen, abspalten und ignorieren von Verletzungen relativ gut funktioniert. Aber nachdem sich nach und nach, die Layer zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein  aufzulösen beginnen und immer durchlässiger werden, kommen all die Verdrängungen und Traumatisierten Anteile mehr und mehr hoch – es schmeisst alles raus, was in uns ist. Ignoranz wird nur noch mit sehr, sehr viel Energie aufrecht erhalten – ein Kampf, den wir so oder so verlieren werden. Es ist die Zeit der inneren Heilung, der Rückholung unserer verloren geglaubten Anteile und Wiederverbindung mit unserer Verletzlichkeit – was ein Geschenk ist, das wir uns selbst geben können. 

Es dürfte sehr wenige Menschen geben, wenn überhaupt, die keine Traumatisierung im Leben erlebten und die keine Spaltungen in sich tragen. Natürlich sind es jeweils unterschiedliche, individuelle Verletzungen und Traumatisierungen, die Menschen erleben und die Bewältigungsstrategien sind auch verschieden. Die meisten Menschen erlebten in der frühen oder späteren Kindheit, in der Jugendphase und später im Erwachsenenleben, diverse und emotional schwierige Herausforderungen. Aufspaltung ist da die bislang einzige Überlebensstrategie gewesen, um das Leben weiterhin leben zu können.

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Ob dies nun Geburtstrauma, Bindungstrauma, Existenztrauma, Beziehungstrauma, Verlusttrauma – oder sonst etwas aus dem reichhaltigen Fundus des Lebens ist, es passiert den meisten Menschen und ist wohl kaum vermeidbar. Und es sind oft unsere feinsten, edelsten und sensibelsten Aspekte, die wir verdrängen und abspalten mussten. Da die Anforderungen in dieser Welt, oft mit Härte und Kälte einhergegangen sind, um irgendwie Anerkennung oder Geltung zu bewirken, blieben viele unserer feinsinnigen und  liebevolleren Anteile zurück und durften nicht gesehen werden.

Da oft mehrmals Spaltungen geschehen sind, spricht man auch von verschiedenen Trauma-Anteilen, Überlebens-Anteilen und traumatisierten Anteilen, die Prof. Ruppert unter “Trauma Ich”, “Überlebens-Ich” und “gesundes Ich” zusammenfasst. Und die sich alle durch verschiedene Sprache, Mimik und Verhalten zeigen können.

Man kann “ewig und 3 Tage” warten, dass ein “Überlebens-Anteil” irgendwelche Transformationsarbeiten, oder den Weg innerer Heilung anstrebt. Es braucht genügend noch gesunde Anteile, damit eine solche Möglichkeit überhaupt in Betracht gezogen werden kann. Wenn ein Mensch sich der Transformation und Rückholung seiner “verlorenen Anteile” widmet, dann sind so viele gesunde Anteile vorhanden, um dem Druck des Überlebens-Ich standzuhalten und seinen Kompensierungsmustern nicht mehr zu folgen. Der Mensch sucht dann nicht mehr im Außen nach irgendwelchen Selbstmedikamentierungsmöglichkeiten, sondert wendet sich nach Innen und nimmt dazu auch äußere Hilfe, in Form von Therapeuten, Heilern oder kompetenten Menschen dazu in Anspruch.

Die Idee, man könnte dies alles ganz alleine, im “Do-it-yourself-Verfahren” machen, ist auch eine Illusion. Und eine gefährliche noch dazu – ich meine, ich verlange von mir ja auch nicht, meine Zähne selber zu ziehen, eine Operation selbst zu machen, oder mein Auto, wenn es einen Schaden hat, den ich als Laie kaum verstehe, selber zu reparieren. Wozu gibt es da Spezialisten, ausgebildete, kompetente Menschen? Es gibt Dinge, innerhalb der Transformationsarbeit, die kann und muss man auch selber machen. Aber in tiefe, imagesehr sensible, traumatische Bereiche reinzugehen, das gehört sicher nicht dazu.

Da brauchst du einen guten, gesunden Lotsen, der den Weg dorthin kennt. Aber ich weiß auch, das Hilfe anzunehmen, wenn  du sie wirklich brauchst, eine sehr schwierige Herausforderung für einige Leute ist. Für mich übrigens auch, ich hatte Zeit meines Lebens einen “einsamer Wolf Komplex”, den ich nur schwer überwinden konnte. 

Prof. Franz Ruppert verwendet Aufstellungen, um den Menschen ihre traumatisierten Anteile bewusst und sichtbar zu machen. Wir in unseren CoReOn® Gruppen verwenden dieses fantastische Werkzeug ebenfalls, um diverse Dinge sichtbar zu machen. Wir sind genügend Leute, um eine Menge Anteile und Problematiken darzustellen und ihre Dynamik und ihr Verhältnis zueinander aufzuzeigen. Wir alle machen energetische und emotionale Arbeit, wir bringen die Energie und die Disziplin auf, um unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und versuchen auch unseren spirituellen Horizont zu erweitern. Es sind alles starke Menschen, die den Mut aufbringen ihren Dingen ins Gesicht zu sehen und daran zu arbeiten.

Bei den Aufstellungen platzten bei mir persönlich, ständig irgendwelche Illusionen, puff, puff, wie die Seifenblasen. Speziell am Anfang, inzwischen kann mich nichts mehr wirklich überraschen. Ich erinnere mich, als ich nach einem Jahr regelmäßiger Chakren Clearings und emotionaler Arbeit, die Theorie entwickelte, meine Chakren wären außerordentlich gut in Schuss und mir ginge es nun wirklich super gut – so fühlte ich mich ja auch  – da holte mich eine Chakren Aufstellung sofort in die Realität zurück. Eines lag am Boden, auf dem Rücken, ein anderes drehte sich im Kreis, eines saß wie “ein Schluck Wasser in der Kurve”, während die anderen Chakren Mühe hatten, die Balance zu halten.

Ein totaler Saustall – und das nach einem Jahr voller Hingabe! Aber eines habe ich daraus gelernt – dein System auf eine völlig neue Ebene zu bringen und zu rekalibrieren, erfordert viel Disziplin, Mühe und Arbeit. Aber es kann getan werden und es ist vor allem die Mühe wert, die man darin investiert. Eine Aufstellung ist jedoch auch keine “Wunderwaffe”, aber ein außerordentlich wertvolles Werkzeug, wodurch du persönlich sehen kannst, wo du wirklich stehst – egal, was dir deine Überlebens-Anteile für mentale Geschichten und Phantasien einflüstern.   

Als ein Beispiel –  du siehst bei einer Aufstellung von ganz “normalen Leuten”, die sicher nicht schwer traumatisiert sind und ihre “7 Zwetschgen” halbwegs beieinander haben, die ihre Frau/ihren Mann im täglichen Leben stehen und beruflichimage erfolgreich sind – wie ihre verschiedenen Anteile nicht wirklich zusammenarbeiten. Wo einer am Boden, in der Fötus Stellung liegt, ein anderer hält sich beide Finger an die Ohren und schreit “lalalala”, ein dritter Anteil weint vielleicht und hat weiche Knie, drei, vier andere Teile sind okay und der Rest versucht sein Bestes, um das System halbwegs in Balance zu halten und muss dafür viel Energie aufwenden – welche dir als Gesamtsystem natürlich fehlt und was sich dann im Beruf, der Familie, der Beziehung, oder in einem anderen Bereich irgendwie niederschlägt.

Das erkennen deiner verschiedenen Anteile und wie sie miteinander agieren, wo deine Spaltungen passiert sind, ist der erste und wichtigste Schritt in Richtung Heilung. Man kann die jeweiligen Persönlichkeitsanteile nur in bestimmten Situationen und unterschiedlichen Bewusstseinszuständen fühlen, da sie ja voneinander abgetrennt sind. Das ist der Grund, warum wir uns manchmal sicher, manchmal unsicher, manchmal stark, oder schwach fühlen, oder unzulänglich.

Diese jeweiligen Stimmungen sind Ausdruck und die Empfindungen, der unterschiedlichen Anteile in uns, weswegen wir oft nicht verstehen, warum es uns zuerst so gut ging und plötzlich nicht mehr so gut. Warum wir uns im einem Moment jeder Situation gewachsen fühlen, aber dann unerwarteter Weise mit Wahrnehmungen innerer Zweifel, Schwäche oder vielleicht Gefühlen der Ohnmacht konfrontiert sind.

Eine Aufstellung zeigt dir recht deutlich, wo deine wirklichen Illusionen liegen. Wenn Menschen, die dich nicht kennen und weder eine Ahnung von deiner Geschichte, oder deinen momentanen Problemen haben, aber ausdrücken können, was dich tatsächlich bewegt – dann ist es unmöglich, so etwas zu leugnen. Du siehst es dann, aber du musst es auch annehmen können. Eine Aufstellung zeigt dir vor allem, in welche Bereiche deiner Transformationsarbeit genauer hinzuschauen ist.  

Wer Transformationsarbeit macht, sollte körperliche, mentale, emotionale und energetische Arbeit machen, da alle diese Ebenen bei Spaltungen ineinandergreifen und Verknüpfungen untereinander vorhanden sind. Du kannst eigentlich keinen Bereich davon auslassen, wenn du alle deine gesunden Anteile verstärken und sammeln willst. Das ist wie “Bodybuilding” – durch stetiges Gewichte Training baust du physische Muskeln auf. Bei der mentalen, emotionalen und energetischen Arbeit ist es nicht anders – du trainierst nur eine andere Form, eine andere Art von Muskeln – aber das Ergebnis ist dasselbe. Durch stetige, regelmäßige Arbeit an den verschiedenen Ebenen und Bereichen stärkst du diese – und du wächst.

Es sind grade unsere inneren Kind Aspekte, die den Zugang zu den höheren, spirituellen Ebenen haben und welche den Schlüssel zu unseren feinsten Wahrnehmungen tragen. Es ist dieser verletzliche, unschuldige Teil in uns, den die meisten Menschen tief in sich begraben mussten. In einer Welt, die Verletzlichkeit mit Schwäche assoziiert, haben wir gelernt so zu tun als wären wir nicht verletzlich, machten selbst in extremen Situationen auf “cool”. Und es sind grade die Gefühle von Verletzlichkeit, welche der “Überlebens-Anteil” am stärksten mit Surrogaten füttert, mit Ersatzbefriedigungen ruhig stellt. Unverletzlich sein zu müssen, erzeugt auf Dauer Gleichgültigkeit und Zynismus. 

Aber Verletzlichkeit per se ist keine Schwäche, das habe ich durch meine emotionale Arbeit gelernt. Die Herausforderung besteht darin, verletzlich und offen zu bleiben, aber auch für sich selbst einzustehen. Wenn wir uns mit unseren Spaltungen, unseren Verletzungen und Traumen auseinandersetzen, dann lernen wir nach und nach, dass dort viel Energie und Kraft mit-abgespalten wurde. Durch Transformationsarbeit holst du die nahezu “magische Fähigkeit” von grundlosem Optimismus und Neugier, die Fähigkeit, innere Befriedigung, Kreativität und Lebenslust tief zu empfinden, wieder zu dir zurück.

“Wenn du hervorbringst, was in dir ist, wird das, was in dir ist dich retten.

Wenn nicht hervorbringst, was in dir ist, wird das, was in dir ist dich zerstören.”

[Gnostisches Evangelium]

Wenn das menschliche Instrument wieder harmonisch klingen soll, werden wir nicht darum herumkommen, die innere Arbeit dazu zu machen. Indem wir unsere innere Partitur neu aufsetzen und rekalibrieren, verändern wir unsere persönliche Melodie, wie wir das Leben lesen und wer wir im Leben sind. Wir leben in einer Zeit, wo wir wirkliche Menschen werden können und damit aufhören dürfen, einander zu verletzen, nur damit unsere Überlebens-Anteile ruhig schlafen können. Verletzlich zu sein und trotzdem gesunde Grenzen zu ziehen, das ist etwas, was wir neu lernen müssen. Die Herausforderung besteht darin, deinen inneren Krieger/ deine innere Kriegerin, mit deinen verletzlichen Anteilen in Übereinstimmung zu bringen – und das ist ein Prozess.

Until next time same station ..

kind

Quellennachweise:

http://www.franz-ruppert.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziation_%28Psychologie%29

http://www.amazon.de/Es-gibt-keine-negativen-Emotionen/dp/3942053020

http://www.amazon.de/Seelische-Spaltung-innere-Heilung-Traumatische/dp/3608890513/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1444224844&sr=8-1&keywords=seelische+spaltung+und+innere+heilung

http://renatehechenberger.com/de/Energie-und-Lichtarbeit/systemische-aufstellung-2/aufstellungen.html

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@Steven Black

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32 Kommentare

  • Innen bei der Unke ist nichts entzwei
    nach außen tönt ihre Melodei.

    :https://www.youtube.com/watch?v=6t-yYE7Gnnc

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  • >>Es gibt zur Seele alle möglichen Theorien.<<

    Ja, danach schaut's aus^^

    Im Sohar, dem heiligen Buch der Kabbala, wird diese Dreiheit der Seelenglieder in ihrer grundlegenden Bedeutung so beschrieben:

    "Und siehe: »Als der Allheilige den Menschen erschuf, las Er dessen Stoff von den vier Seiten der Welt, stellte den Menschen selbst an den Ort des unteren Heiligtums und zog an ihn Seele des Lebens heran vom oberen Heiligtum. Und die Seele ist zusammengefaßt in drei Stufen, weshalb ihr drei Namen eignen, gemäß oberem Geheimnis: Nefesch, Ruach, Neschama. Nefesch die untere Stufe. Ruach der Bestand, der über der Seele waltet, in allem bestehend in rechter Weise. Neschama, der höhere Bestand, waltend über allem – heilige, obere Stufe. Diese drei Stufen sind im Menschen zusammengefaßt, bei jenen, welche zum Dienste ihres Herrn gewürdigt sind. Denn im Anfang ist in ihm zur Nefesch, und das ist die heilige Richte, daß in ihr der Mensch zum Rechten sich wandle. Wenn der Mensch auf dieser Stufe zur Läuterung gelangt, kann er aufsteigend an »Ruach« sich veredeln, denn dies ist die heilige Stufe, die über Nefesch ruht, daß mit ihr der Mensch, der würdig geworden, sich veredle. Ist er aber in Nefesch und Ruach aufgestiegen und hat sich im Dienste seines Herrn zum Rechten gewandelt, dann waltet über ihm Neschamah, die obere, heilige, über allen waltende Stufe, daß er mit der oberen, heiligen Stufe sich verschöne – so wird er allvollkommen, vollkommen nach allen Seiten, um würdig zu werden der kommenden Welt, als Gottgeliebter." (Lit.: Sohar, S 127f)
    http://anthrowiki.at/Seele

    Aber heute ist es ja alles anders, die Seele, die Chakren, die Sprache und Ignoranz ..😉

    Noch folgendes, weil es hier noch abzuklären gilt.

    "Da haben wir also solche Seelen, die verhältnismäßig früh heruntergekommen sind aus der Planetenwelt, und andere, die spät, erst in späten Zeiträumen der atlantischen Entwickelung niedergestiegen sind. Die ersteren Seelen, die also früher heruntergekommen sind, haben mehr Inkarnationen innerhalb der Erde hinter sich als die später herniedergestiegenen, und diese können wir daher im Gegensatz zu den ersteren, jüngere Seelen nennen, Seelen, die also weniger in sich aufgenommen haben.

    Eine alte Seele war diejenige Individualität, die sich hinter dem Namen Gilgamesch verbirgt, und eine jüngere, die in Eabani verkörpert war am Ausgangspunkte der babylonischen Kultur. Ja, in bezug auf dieses Jüngere oder Ältere der menschlichen Seelen zeigt sich – man möchte fast sagen selbst zur Überraschung des Okkultisten – etwas sehr Merkwürdiges. Wenn zum Beispiel irgend jemand heute es so weit gebracht hat, daß er die Wahrheiten der Geisteswissenschaft ein wenig zugibt, sonst aber noch immer an den Vorurteilen und Werturteilen der äußeren Welt hängt, dann wird es ihm ja plausibel erscheinen, daß zum Beispiel Philosophen- oder Gelehrtenseelen unserer heutigen Zeit zu den älteren Seelen gerechnet werden müssen. Die okkulte Forschung ergibt das gerade Gegenteil, so sonderbar es klingt, und es ist für den Okkultisten selbst überraschend, daß zum Beispiel in Kant eine junge Seele lebte. Ja, die Tatsachen sagen es, da ist nichts dagegen zu machen. Und man könnte nun darauf hinweisen, daß die jüngeren Seelen sich allerdings in der Mehrzahl in den farbigen Rassen verkörpern, daß also die farbigen Rassen, namentlich die Negerrasse, vorzugsweise jüngere Seelen zur Verkörperung bringen. Aber gerade das Eigentümliche jener menschlichen Denkungsart, die sich in Gelehrsamkeit, in der heutigen materialistischen Wissenschaft auslebt, die bedingt jüngere Seelen. Und es ist sogar nachweisbar, daß bei mancher Persönlichkeit, bei der man es gar nicht voraussetzen würde, die vorhergehende Inkarnation durchaus bei den Wilden liegt. Ja, das sagen wieder die Tatsachen! Das alles muß durchaus festgehalten werden, es ist so. Das nimmt natürlich den Urteilen, die wir über unsere Umwelt haben, nichts von ihrer Bedeutung, nichts von ihrem Werte; dennoch muß es erfaßt werden zum Gesamtverständnis dessen, um was es sich handelt. In diesem Sinne haben wir es mit Eabani im alten Babylonien zu tun mit einer jungen Seele, in Gilgamesch mit einer alten Seele. Eine solche alte Seele, die wird ihrer ganzen Natur nach früh erfassen, was gewissermaßen nicht nur Kulturelement, Kulturfaktor der Gegenwart ist, sondern was als Kultureinschlag in die Gegenwart hereinfällt und weit hinausblicken läßt in die Perspektive der Zukunft." (Lit.: GA 126, S. 34f)

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    • Hallo Bernd,
      Es war anzunehmen, dass du wieder mit Steiner ankommst. Dir leuchtet vermutlich nicht ein, das auch Steiner nicht allwissend war. Liest man sich durch die Literatur diverser Geistesgrößen und religiöser Weltbilder, stellt man allerdings fest, dass die meisten unterschiedliche, sehr individuelle Ansichten entwickelt haben. Die einen glauben an einen Gott, andere wiederum nicht, die einen sehen die Welt als „Maya“, andere nicht und so weiter. Meiner persönlichen Auffassung nach, dienen uns all diese alten Modelle und Bilder nicht mehr, wir werden sie in einen neuen, für uns dienlichen Kontext setzen müssen. Und zwar einen, den wir selber entwickeln müssen. Das bedeutet, eigenen Fragen zu haben und sie auch zu stellen. Spirituelle und persönliche Weiterentwicklung wird nötig sein, wenn wir eigene Antworten bekommen wollen. Und dann werden wir auch neue Modelle kreiieren, die in unsere Zeit passen. Weise Worte anderer zu lesen wird nicht mehr ausreichen ..

      lg,

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      • Ja Steven, mir leuchten vermutlich viele Dinge nicht ein. Ich bin da etwas unbeholfen.
        Und er hatte doch extra das Zitat aus Sohar, dem heiligen Buch der Kabbala gewählt^^

        Ich beobachte deine Weiterentwicklung und deine Aworten. Macht echt Spaß zuzusehen.

        Laß uns einfach dabei bleiben – jedem das seine, nich wahr?
        Und Wahrheiten, mein Freund, sind zeitlos !

        Die einen haben gerne Knoten und andere lieber Steine ..

        schönes WE wünsch ich

        PS: Ich übe noch an der Zurückhaltung ..😉
        Wenn du nichts mehr von mir hörst, hatte ich meine Meisterprüfung.

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        • Das mit der Zurückhaltung kannst du vergessen. Das schaffst du niemals. Ja, jedem das seine. Ich halte nun mal auch manche Weisheiten nicht für zeitlos. Und die kabbalistische Geschichte ist sowieso nicht meins. So what? Fühlst du dich davon bedroht? Wie wäre es mal mit eigenen Gedanken, die der Bernd so entwickelt? Hat Bernd eigene Gedanken?

          Lg,

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          • „Das mit der Zurückhaltung kannst du vergessen.“

            Danke für die Blumen – sehr liebevoll.
            Das werde ich dem Bengel heut auch mal sagen. Du wirst es nie schaffen, mal nen Tag vom Bong fernzubleiben.

            Du hättest Erzieher oder Therapeut werden sollen.😉

            Wie dem auch sei, ich sagte, ich übe noch!

            Was meinst, wie oft du so denkst? Und wie oft du eigene, oder sogar neue Gedanken in deinem Leben hattest. Hattest du?

            Einen passenden Link verkneif ich mir. Kannst ja mal übers denken „nachdenken“ ^^

            „Hat Bernd eigene Gedanken?“

            Weiß nicht, wohl eher weniger.

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            • Morgen Bernd,

              Ich wollte das bereits gestern anbringen, aber ich war zu müde dazu.
              Ich wiederhole meine Frage von kürzlich: Was suchst du hier auf diesem Blog? Transformation ist deine Sache nicht, was ein Hauptthema hier ist. Und seit du hier kommentierst kann ich mich nur an wenige, konstruktive Kommentare erinnern – wenn überhaupt. Du bringst nur Steiner Links, suchst dir einen oder zwei Sätze aus einem ganzen Beitrag, bohrst drin herum und denkst dir – vermutlich gar nichts. Deine Kommentare nützen niemanden etwas, du versuchst einfach nur zu sagen: „Ich weiß es besser!“
              Fein, hab ich kein Thema damit, aber such dir nen anderen Spielplatz dafür und tob dich unter Gleichgesinnten aus. Oder schreib nen eigenen blog, wo du das verbreiten kannst – aber das würde ja Arbeit bedeuten.
              Ich führe jetzt spezielle „Bernd Regeln“ ein:
              Wenn auf den jeweiligen Kommentar oder Beitrag nicht konstruktiv eingegangen wird – erscheint der Kommentar nicht, oder wird gelöscht.
              Kommen Steiner Zitate – werden sie gelöscht.
              Kommen überhebliche, persönliche Widerworte – geh ins Trolluniversum und bleib dort.

              lg,

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              • Ihr merkt nicht wie wichtig ihr füreinander seid. Wenn du Bernd nicht ernst nimmst, wirst du viele Möglichkeiten versäumen.
                Und: Sieh dir Steiner an, projeziere ihn in die heutige Welt. Du wirst Bauklötze staunen wenn du die Prinzipien erkennst auf denen er seine Aussagen baut. Das sind nur ganz wenige, aber das ganze drumherum ist notwendig diese Prinzipien zu verstehen. Man kann diese Prinzipien selbst nicht in Worte fassen aber sie schimmern in allem durch. Ich hab mich mit Alchemie auseinandergesetzt, mit der chinesischen Elementelehre, mit unserer Schulmedizin, mit den Grundzügen der christlichen Kultur, ein bisschen was von den Mayas… dahinter stecken immer die selbsen Prinzipien. Aber sie sind an sich nicht auslotbar, nur ihr Wirken hier in der Welt kann man ausloten und so diesen Prinzipien auf die Spur kommen. Alleine hat man keine Chance. Man kann Transformationsarbeit machen, aber wirklich weiterentwickeln kann man sich dadurch nicht. Denn dazu brauchts input von aussen. Und den abzulehnen ist reine Entwicklungsverweigerung. Es gibt so viele die sich irgendwie in den Kopf gesetzt haben es ginge in der Welt nur darum dieses und jenes zu heilen… was willst du, gesund sterben? Es geht nicht ums Heilen. Es geht ums Erkennen. Und wenn man nicht aufpasst steht die fixe Idee der Heilung plötzlich der Erkenntnis im Weg. Dann wird die Welt eine Menge Druck machen die Dinge wieder in Bewegung zu bringen, sich dagegen zu sträuben führt dann wieder zu Krankheit die man dann wieder heilen will… Man kann ein ganzes Leben damit ausfüllen und viel tun ohne auch nur einen einzigen Schritt voran zu kommen.

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                • Hallo Andi

                  Es geht nicht um steiner, sondern um Bernd. Ich bin okay mit steiner, da finden sich viele interessante Sachen. Mir geht die einseitige Kommunikation auf die nerven, wie Bernd agiert. Wie übrigens viele steiner Anhänger kritisiert er am liebsten, aber zupft sich nur einen Satz aus einem Ca. 3000 wörter Beitrag und auf dem reitet er herum, aber verändert dabei ständig den Kontext.

                  Entweder, er schreibt eigene Gedanken und Überlegungen die ja gerne an steiner angelehnt sein dürfen, aber ich möchte Bernd lesen, oder er verzieht sich hier.

                  Ich sitze oft 15 Stunden für einen Beitrag und dann Kriege ich Links, besserwisserische ansagen und sonst nichts? Darauf kann ich gerne verzichten. Da ist besser nichts zu sagen, wenn man nichts konstruktiv beizutragen hat.

                  Es geht nicht nur um Erkenntnis,es geht auch um Heilung und persönliche Entfaltung. Es geht um beides, so seh ich das zumindest. Sonst gibt’s keine wirklich tiefen Erkenntnisse, weil die Neigung vorhanden ist, sich in Illusionen zu verlieren.

                  Schönes Wochenende

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                • „was willst du, gesund sterben?“

                  Hej Andi!

                  Ja, mit einer gesundeten Seele zurückkehren oder weitergehen wohin auch immer, das schwebt mir vor. Naja, nicht nur, aber Prinzipien erkennen .. .. ? Ich weiß nicht .. .. vielleicht werde ich mich mal dafür interessieren, wenn sich eine innere Stimme dahingehend meldet, im Moment ist das nicht der Fall.

                  Liebe Grüße
                  Veron

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                  • Wieso? Ist deine Seele denn… kaputt?

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                    • Hallo Veron,

                      Wo du mich hier so nett fragst .. muß ich wohl meine Übung kurz unterbrechen.

                      Nein, alte und neue Seele ist für mich kein wichtiges Thema. Allerdings war es hier, als es noch kein Transformationsblog war, ein Thema – mit den verschiedensten Sichtweisen. Klar stelle ich dann und wann fest, hey, das ist aber ne sehr alte Seele .. und das war‘s dann für mich.

                      Aufgestoßen sind mir hier im Beitrag zwei grundlegende Aussagen über den Begriff Seele. Es steht mir fern die ganzen 3000 Sätze zu lesen und zu bewerten. Denn beim Seelenabschnitt ging mir die Luft aus. Zum einen habe ich sehr große Zweifel an diesen Aussagen. Und nicht weil sie von Stefan kommen. Es ist mir wurscht, wer hier was schreibt. Es geht alleinig ums Thema. Wie ich es jetzt sehen muß, ist in der Transformationszeit wenig Platz. So muß ich meine Übung beschleunigt verstärken.😉

                      Eins möchte ich dir noch sagen, als freundlichen Rat. Schau dir nochmal Andi’s Kommentar an .. Dieses Seelenteilzeugs, ich weiß nicht. Ist es nicht eher die Frage des Bewußtseins? Das gestörte Verhältnis von Körper Geist und Seele? Ein Ungleichgewicht der Energien? Blockierungen?
                      Ist es ein Zufall, daß, obwohl schwer erkenntlich warum 😉 , ausgerechnet die Therapeutin bei Stevens Kommentar an mich ein „gefällt mir“ drückt. Ich habe nichts gegen Geschäftsmodelle, nur mag ich es nicht, wenn der Nichterfolg so wie hier in den vergangenen Monaten präsentiert wird. Es ist auch gleich, ob es am Geschäftsmodel oder an dieser „Transformation“ liegt, mich jedenfalls schreckt das Präsentierte ab.

                      Hoy Andi,

                      Wirklich netter Versuch .. Ich stimme dir, wie meist auch, gern zu. Weißt? Rudolf Steiner hat es ja auch dargelegt, warum es Menschen gibt, welche arge Schwierigkeiten mit der Geisteswissenschaft und oder mit dem Christusmysterium haben. Hier kommen allerdings noch die Mystik und Transi Einflüsse hinzu ..
                      Schon der Ausdruck „steiner“ sagt alles, oder?

                      Wünsch dir was ..

                      Ich zieh mich jetzt in mein Trolluniversum zurück und hoffe dort bleiben zu dürfen^^
                      Denn hier richt‘s etwas unangenehm😦 Da sollte mal gelüftet werden!

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                    • Ich zieh mich jetzt in mein Trolluniversum zurück und hoffe dort bleiben zu dürfen^^

                      Gute Reise!

                      lg,

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                    • Hej Andi!

                      „Ist deine Seele denn… kaputt?“

                      Ich kenne natürlich diese Aussagen, dass es einen „Teil“ von uns gibt, der nicht zerstört (oder beschädigt) werden kann, und dass man sich darauf verlassen könne .. .. nun, ich weiß nicht, ob damit die Seele gemeint ist oder etwas „höheres“, und ich weiß auch nicht, ob das wirklich stimmt oder nur auf diese Leute zutrifft, die diese Aussagen machen.

                      Jedenfalls habe ich auch hin und wieder gehört, dass Teile der Seele wo „hängen bleiben“ können, und dass diese Teile wieder integriert werden müssen, oder dass die Seele „Schäden“ aus früheren Leben mitbringt .. .. und wenn „man“ sich tatsächlich sein Schicksal aussucht, weil da etwas ist, das bereinigt werden muss .. ..

                      Vielleicht ist „kaputt“ nicht ganz das richtige Wort, aber ich will ohne den Ballast weitergehen, mit dem ich mich bislang so herumschlug in diesem Leben.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • „Integriert werden müssen“
                      Es hat sich da etwas gebildet, in der „Energieheilung“, man „heilt“ Dinge aber weiss nicht was. In aller Regel ist das auch nicht dauerhaft, vielleicht weil garnichts „geheilt“ wurde, sondern lediglich Aufmerksamkeit von „ich bin krank“ auf „jetzt wirds besser“ gelenkt wird. Krankheit entsteht durch eine Art Erstarrung, das spiegelt sich im Verhalten, in den Lebensumständen, in den Beziehungen etc… Aber gerade der Satz „ich bin krank“ oder „bei mir muss etwas geheilt werden“ entspricht einer solchen Erstarrung, einer Blockade. Das Gefühl, etwas stimme nicht ist eine sehr „hinterfotzige“ Angelegenheit diesbezüglich.
                      Aber in dieser Erstarrung ist Heilung nicht möglich. Nur Bewegung bringt Energien wieder in Bewegung. Und das dann wie von selbst. Ohne Mittelchen, ohne Handauflegen… einfach nur so. Auch Bewusstsein wächst nur in der Bewegung, auch die Seele kann ihr Licht nur in Bewegung durch uns scheinen lassen. Bewegungslosigkeit ist „Unleben“. Und mit Bewegung meine ich den kindlichen Drang am Leben teilnehmen zu wollen, entdecken zu wollen, neues erleben zu wollen…
                      Und die Idee, etwas stimme mit einem nicht, etwas müsste geheilt werden, repariert werden, steht dem genau entgegen.
                      Dabei möchte ich anmerken, ich meine damit nicht körperliche Leiden, die einen ja tatsächlich festhalten und immobilisieren können. Diese müssen natürlich behandelt werden damit ein Mensch wieder am Leben teilnehmen kann.
                      Und die Erkenntnis von der ich schrieb liegt jedem Tun inne, jeder Bewegung. Alles was wir tun führt zu Erkenntnis. Da brauchts nicht die Suche danach. Vielleicht ist das falsch rübergekommen.
                      LEBEN-ERLEBEN-ERFAHRUNG-ERKENNTNIS-WEISHEIT. Dabei ist Weisheit wieder Leben aber eine Stufe höher. In dieser Reihe kommt „Suche“ nicht vor, sondern Leben führt ganz von selbst dorthin. Wird diese Reihe irgendwo unterbrochen, z.B. wurden traumatische Dinge ERLEBT und die ERFAHRUNG steckt fest, ist der Schritt zur ERKENNTNIS nicht möglich. Dann folgt Krankheit. Die Bewegnung fehlt dann.
                      Nochwas, nur der Vollständigkeit halber: Ein Mensch der bewusst erlebt, verfügt über Instinkt. Ein Mensch der bewusst erfährt, verfügt über Intuition. Ein Mensch der bewusst erkennt, verfügt über Inspiration.
                      Man kann sich über diese Dinge Gedanken machen oder auch nicht. Für den Erfolg ist es unerheblich, denn wenn man lebt passiert das von alleine. Man lebt, sammelt Erfahrung, kommt zu Erkenntnis, lebt die Erkenntnis und erschafft dadurch Weisheit. Damit gehts wieder ins Erleben. Es passiert von alleine. Ob man sich Gedanken macht oder nicht. Nur Leben muss man. Je mehr desto besser. Und um den nächsten Missverständissen vorzubeugen: auch die Ruhe und Erholung gehören zum Leben. Und das Integrieren ist dann auch kein Thema mehr, denn das Leben integriert, es weckt in uns was integriert werden soll. Ansonsten finden wirs erst garnicht.

                      Grüsse zurück

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                    • Vielleicht mag ja Steven Bernd meine eMail Addi zukommen lassen? Wär nett^^

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                    • Hallo Andi,
                      Hab dir Bernds Mail geschickt ..

                      lg,

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                    • Mensch, Andi, so viel Erklärung, nur weil ich schrieb, dass ich mal von jemandem diese Meinung gehört habe, dass verlorengegangene Seelenteile wieder .. ..

                      Es ist was Wahres dran, es gibt diese „Heiler“, die was bewirken, was nicht von Dauer ist, es gibt diese Methoden, wo die Aufmerksamkeit auf „jetzt wird es besser“ gelenkt wird, aber das ist nicht alles, was es gibt.

                      „Alles was wir tun führt zu Erkenntnis. Da brauchts nicht die Suche danach. Vielleicht ist das falsch rübergekommen.“

                      Nein, finde ich nicht, aber trotzdem reden wir wohl etwas aneinander vorbei. Aber dieser Punkt erscheint mir wesentlich:

                      „wurden traumatische Dinge ERLEBT und die ERFAHRUNG steckt fest, ist der Schritt zur ERKENNTNIS nicht möglich“
                      Also, die Erfahrung steckt fest, die Energie bewegt sich nicht, man lebt eigentlich gar nicht .. .. und dann? Da kann man nun bleiben, bis man schwarz wird, nicht? Oder man spürt, dass etwas nicht stimmt und sucht sich die entsprechende Hilfe. Nicht jeder, der so was spürt, ist darin so festgefahren, dass er diesen Zustand aufrecht erhalten möchte, obwohl es das natürlich auch gibt. Die „ich bin krank“-Strategie .. .. als Lebensinhalt quasi.

                      Mag sein, dass „alles anders ist“ (also so wie Du schreibst), wenn man wirklich lebendig ist, aber das ist für mich (noch) Theorie .. .. und wie viele Leute sind wirklich lebendig?

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Veron… jedes Kind ist wirklich lebendig. Solange, bis es irgendeinen Mist glaubt und auf die Idee kommt etwas stimmt nicht mit ihm.
                      Neuer Versuch…^^
                      Das mit Hilfe holen kann man machen. Oder man vertraut sich selbst.
                      Warum soll das für dich (noch) Theorie sein? Das klingt nach einem Glaubenssatz der dich Abhängig von Hilfe macht.
                      Ich habe einen lange gehegten Traum. Den konnte ich mir nicht erfüllen. Wieso? Weil ich ein Leben hatte. Eines mit dem ich unzufrieden war zwar, aber es war ein Leben. Dann kam der Burn-Out. Ich habe alles verloren. Plötzlich war dieser Traum wieder da. Jetzt, wo alles weg ist kann ich ihn mir erfüllen. Plötzlich ist alles so einfach. Solange man im Alten drinsteckt sieht man da keinen Ausweg. Erst wenn alles weg ist ist man frei. Dann kann man tun was man will. Und plötzlich sind die alten Verletzungen auch kein Thema mehr. Das was ich ewig versucht habe zu heilen ist nun völlig unbedeutend. Ich hatte aus Mücken Elefanten gemacht. Nur, weil ich eine völlig absurde Vorstellung davon hatte wie ich sein müsste damit alles ok ist. Aber in Wahrheit war genau das die Blockade die mich allmählich auf null heruntergebremst hat. Ich sah an mir nur noch Schwächen und Unzulänglichkeiten. Und ich dachte ich müsste all das heilen. Jetzt ist wieder Bewegung da. Ich kann mich nun selbst wieder definieren, mich abgrenzen, ich sehe Verantwortlichkeiten und kann damit die Schuld einfach abschütteln. Denn die Dinge deren ich mich schuldig fühlte lagen ja garnicht in meiner Macht, nur in der Bewegungslosigkeit erkannte ich meine Grenzen nicht und fühlte mich für alles verantwortlich.
                      Wenn du den Drang hast wieder lebendig zu werden dann schaffst du das auch. Der Erfolg ist nicht aufzuhalten.^^
                      Und gib dich nicht mit weniger zufrieden als mit der Erfüllung deiner Träume. Denn nur dann hast du das nötige Feedback tief aus dir selbst das du brauchst.
                      Und was ungemein bremst ist die Vorstellung der Getrenntheit. Höheres Selbst – Niederes Selbst, Seele – Ego… Erst wenn wir beginnen uns als Ganzes wahrzunehmen und zu akzeptieren sind wir „komplett“, ansonsten trennen wir immer Teile von uns ab. In dem Augenblick in dem du etwas von dir nicht mehr als „Ich“ erkennst, sondern als „Ego“ oder „Höheres Selbst“ oder was auch immer, trennst du es von dir ab. Es entzieht sich dir dann, beginnt in gewisser Weise ein Eigenleben zu führen. Es handelt zwar dann immer noch durch dich, aber es entzieht sich deinem Bewusstsein. Natürlich bestehst du aus vielen Teilen, aber all diese Teile zusammen bist Du.
                      Vielleicht hilft das ja ein bisschen…

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                    • Hej Andi!

                      Ich sehe, Du gehst von Deinen Erfahrungen aus. Ich von meinen, die ganz anders sind, da können wir ewig hin und her schreiben, es kann nicht zusammenpassen.
                      Der größte Fehler ist meines Erachtens, wenn man meint, dass es für alle so gilt, wie man es selbst erfahren hat. Ich habe schon sehr unterschiedliche Menschen kennengelernt, mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen und Ansichten, und alle haben gemeint, es müsse bei mir auch so sein.:mrgreen:
                      Ich tu mir selber natürlich auch schwer damit, und manchmal frage ich mich, wie das sein kann, dass jemandem dies oder jenes geholfen hat .. .. oder er/sie sich selbst.

                      „Warum soll das für dich (noch) Theorie sein? Das klingt nach einem Glaubenssatz der dich abhängig von Hilfe macht.“
                      Ja, klingt so .. .. es kann aber auch einfach Wissen sein, und andererseits kann es auch so sein: wer glaubt, er brauche keine Hilfe, kann sich damit einer mögliche Entwicklung verweigern. Das Innenleben ist vielfältig, was gleich aussieht, kann unterschiedliche Gründe haben, und Unterschiedliches kann auf gleiches oder ähnliches Trauma zurückgehen. Solange man diese Hintergründe nicht kennt, tappt man sozusagen im Dunklen.
                      Warum es (noch) Theorie ist – ich bin gerade auf dem Weg wirklich lebendig zu werden, d.h. auch ein Ganzes zu werden, ich kann noch nicht wissen, wie es dann ist. Deswegen kann ich darüber auch nicht diskutieren.

                      „jedes Kind ist wirklich lebendig. Solange, bis es irgendeinen Mist glaubt und auf die Idee kommt etwas stimmt nicht mit ihm.“
                      Kann sein .. .. ich erinnere mich nicht daran, wie sehr ich lebendig war als ganz Kleines. Und was bleibt einem Kind anderes übrig als zu „glauben“, es stimme mit ihm selbst was nicht, bei entsprechenden Erfahrungen? Laut D.S. Barron beginnt das schon in einer Zeit, in der man noch nicht in Worten denkt, es ist eine „Sache“ des Emotionalkörpers, und es ist halt so .. ..

                      „Plötzlich war dieser Traum wieder da. Jetzt, wo alles weg ist kann ich ihn mir erfüllen. Plötzlich ist alles so einfach.“
                      Das klingt super und sieht ganz danach aus, dass Du dieses Burn out brauchtest. Ich frage jetzt nicht weiter, weil Du es vielleicht auch nicht öffentlich schreiben möchtest, worin der Traum bestand, und ich habe gerade den „Kopf voll“ mit anderem, muss morgen wieder mal für 2 Tage weg.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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    • Hej Bernd!
      Ich habe mir das nun durchgelesen .. ..

      Mich interessiert ja die Problematik, die wir mit unseren inneren Anteilen haben, und so habe ich auch Stevens Text verstanden, dass es ihm in erster Linie darum geht. Das mit den Seelen, was er erwähnt hat, ist mir hingegen egal, es gibt keine innere Stimme dazu .. .. Dich hingegen scheint das sehr zu beschäftigen. Empfindest Du das als wichtig? Macht es einen Unterschied, ob Du einen Menschen als alte oder junge Seele einstufst (falls du das tust)?

      Liebe Grüße
      Veron

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      • „hier richt‘s etwas unangenehm“

        Naja, wenn es nur richt und nicht riecht😉

        Sieht so aus, als hätte sich Stevens Blog wegentwickelt von dem, was Dir einst gefiel.
        Den Nichterfolg verstehe ich nicht, egal .. ..

        wünsche Dir gute Zeiten,
        liebe Grüße
        Veron

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  • Ich vergaß

    >>Einig scheint man sich hingegen in der Fähigkeit der Seele zu sein, sich aufteilen und in mehrere Körper inkarnieren zu können.<<

    Gibt's da ein Beispiel? Eins reicht mir, wo aufgezeigt wird, daß eine Seele in mehrere Körper inkarnieren kann.

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  • Hab mal geschaut
    [Link entfernt, weil nicht Themenbezogen. Das hier wäre z.bsp. Themenbezogen:]

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  • Lieber Steven!
    Neue Erkenntnisse, neue Betrachtungsweise, eine schöne Überraschung – dachte ich doch, Du hättest gerade keine Zeit übrig!

    „Es ist meine persönliche Ansicht, meine Annahme, dass es die Fähigkeit der Seele zur Teilung ist, warum Dissoziierung – und Spaltungsprozesse im Menschen ablaufen können.“

    Wie wenn Du Gedanken lesen könntest – ich hatte mir kürzlich ähnliches überlegt. Weil mir jemand schrieb, er würde jetzt wieder auf den eigentlichen Ruf seiner Seele hören .. ..
    Und so dachte ich mir, wenn die Seele auch alle unseren inneren Teile bildet, hören wir ja immer auf unsere Seele (falls nicht irgendeine Art Besetzung vorliegt, die uns dreinquatscht). Auch das strategische Selbst, alle entsprechenden Teile, sind doch Produkte der Seele.

    Ich möchte noch anmerken, dass das Zerplatzen einer Illusion bei einer Aufstellung auch durchaus befreiend sein kann. Wenn die besorgt und weise wirkende innere Stimme als der Saboteur dingfest gemacht werden konnte .. ..

    Ich würde ja jedem solche Aufstellungen wünschen, doch ist es sicherlich für manche zu langwierig erst mal 1 – 2 Jahre auf so was hinzuarbeiten (womit ja noch lange nicht Schluss ist), und wo der Überlebens-Anteil sich auf Auflösung des Ego /Erleuchtung (oder lebenslange erfolglose Versuche dahingehend) eingeschossen hat, wird überhaupt kein Bedarf in diese Richtung gespürt. Viele wollen sicher auch nicht glauben, dass jetzt eine besondere Zeit ist, und jetzt was anderes sein darf als all die Jahrtausende davor.

    Liebe Grüße
    Veron

    Gefällt 1 Person

  • Servus miteinand!
    Was heisst das nun, wenn wir die Herausforderung annehmen und es verwirklichen wollen, dass wir wiederum gesunde ICHe werden? Es heisst ganz klar, dass wir die Bereitschaft in uns tragen, uns unseren Schmerzen zuzuwenden, andernfalls befinden wir uns in einem be-ständigen Ueberlebenskampf. Will man das, braucht das der Mensch?
    Jeder Theorie folgt die Umsetzung in der Praxis. Am besten.., und aus Verminderung der womöglich austretenden Angstelementale, stellt man es sich vor, wie es so ist, sich seinem Urschmerz hinzugeben, ego-los, bereit sich seiner Seele und das was einen wirklich ausmacht, begegnen zu wollen. Man stellt es sich vor, das „Da-nach“, dann…, wenn man wieder befreit durchatmen kann, wenn das Sicherheitsventil des Ueberlebens-Ich an Luft verliert und man sich zuwendet und hinüberwechselt zu seinen unterdrückten Gefühlen.
    Seelisches Uebergeben erscheint so wie körperliches Uebergeben, nichts bleibt mehr unten, keine Schwingung hält mehr, alles fällt ins Bodenlose und begibt sich in die dunkelste Nacht, ohne Zeitgefühl, ohne zu wissen wann es letztendlich endet.

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  • Interessant, was Leute über das Buch schreiben bzw. zitieren, z.B.

    „Häufig erleben traumatisierte Eltern die Lebendigkeit und Gefühlsintensität ihrer Kinder als Bedrohung. Die Kinder traumatisierter Eltern dürfen somit auch nicht wirklich fühlen, sie müssen ihren fühlenden Teil abspalten“

    Oh, wie kommt mir das bekannt vor!

    In der Leseprobe von Prof. Dr. Franz Ruppert „Trauma, Angst und Liebe“ empfinde ich auch das als wesentlich:

    Wenn wir unsere menschliche Psyche nicht in ihrer ganzen Breite und Tiefe begreifen, bleiben viele unsere Bemühungen um psychische Gesundung fruchtlos oder auf halbem Wege stecken. Sie können mitunter sogar mehr Schaden anrichten, als dass sie nützen ..

    LG
    Veron

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    • Ich lese erst mal ein bisschen kreuz und quer darin .. ..

      „Es ist das völlig Neue an der Aufstellungsmethode, dass es nicht der Patient mit seinen Selbstauskünften und auch nicht der Therapeut mit seinen diagnostischen Verfahrensweisen und therapeutischen Techniken ist, der den im Verborgenen liegenden seelischen Konflikt des Patienten ins Bewusstsein heben soll. Es ist eine andere, dem Patienten of vollkommen fremde Person, die eine größere Klarheit über sein innerstes Seelenleben vermitteln soll. Es ist bei diesem Verfahren überhaupt nicht notwendig, dass die Personen, die als Stellvertreter in einer Aufstellung fungieren, den Patienten kennen.
      Wenn man sich vergegenwärtigt, wie ungewohnt dieses Verfahren im Vergleich zu den herkömmlichen diagnostischen Verfahren der Psychologie ist, so ist es kein Wunder, dass es von vielen Menschen angezweifelt wird und unter Fachleuten als »umstritten« gilt. .. ..“

      No na, da lernt man jahrelang psychologische Theorien und wie man aus dem Patienten Informationen rausholt, die es erlauben der Theorie entsprechende Schlüsse zu ziehen, und dann sollen irgendwelche Leute das einfach wissen .. ..! Wenn es dann mal passiert, dass etwas mit den Konflikten des Darstellers vermischt rüberkommt, oder dass einer schauspielert, das wird den Kritikern dann sicherlich nur recht sein.
      Obwohl Prof. Dr. Rupert nicht erklären kann, warum bzw. wie das funktioniert, und auch behauptet, es gäbe keine Theorie, „die ansatzweise erklären könnte, wie .. .. “ (ja, mit Energetik darf sich ein Psychologe wohl nicht befassen), benutzt er die Methode und erforscht, wie er sie optimieren kann – ist mir sehr sympathisch.

      Auch dass er so was schreibt:

      „Je weniger die Theorien, die es (das Überlebens-Ich) von anderen Menschen zu seinen Problemen hört, mit ihm und der Wahrheit seiner traumatischen Vergangenheit etwas zu tun haben, desto lieber sind ihm solche Annahmen. Das Überlebens-Ich ist deshalb kein Freund von Traumatheorien. Es kann und will die seelische Wahrheit des Traumas nicht erkennen.“

      „Solange etwas halbwegs zufriedenstellend funktioniert, passen wir uns an die jeweiligen Gegebenheiten an, ohne viel nachzudenken, oder legitimieren das, was wir aufgrund unserer Gefühle weiterhin machen werden, mit einigen dürftigen Gedanken.“

      und

      „.. .. sind nach meiner Erfahrungen traumatisierte Menschen, die den Mut haben, bei sich genauer hinzusehen, oft die besten Kenner der menschlichen Seele.. “

      Das wird wohl so einigen Leuten nicht gefallen.
      LG
      Veron

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      • Hi Veron,

        Obwohl Prof. Dr. Rupert nicht erklären kann, warum bzw. wie das funktioniert, und auch behauptet, es gäbe keine Theorie, „die ansatzweise erklären könnte, wie .. .. “ (ja, mit Energetik darf sich ein Psychologe wohl nicht befassen), benutzt er die Methode und erforscht, wie er sie optimieren kann – ist mir sehr sympathisch.

        Ja, mir auch! Das hebt den Mann wohltuend von anderen ab.

        Das wird wohl so einigen Leuten nicht gefallen.

        No na .. ^^

        wünsch dir n tolles Wochenende😉

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  • Grüss Gott, , – ha´ja und buettel Welchen?
    So grüssse ich mcih in la a ke esch…

    „Das Prinz IP – aus des Königs sein SOHN… Der Wirtschaftlichkeit lautet: PHALUS… Wenig hinein tun, und das maximale heraus holen. So wurde der Mensch zu Hauf zum Willfährigen Gesellen derer die das predigen, jene Wenige haben es vollbracht die Masse entsprechend zu befähigen – eben SO zu denken. Somit zu handeln Handel sei Wandel… etc Sich selbst vergessend – als Mensch. Und der Mensch der unbewusste – der all zu gerne Glaubt nimmt gerne an weil er nicht weiss.“

    „Wie kann Trennung beendet werden:; wenn der SOHN empfangen ist und die Tochter geboren?

    https://solapis.wordpress.com/2015/11/28/o-punkt-und-all-ein/

    so on
    uni sohn oH dia fra gma
    apis

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