Die Natur der persönlichen Realität

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Remember the good ones – ich habe vor Jahren das “Seth Material” gelesen, aber jetzt begreife ich erst einige Dinge wirklich in ihrer Tiefe. Die Aussagen der Bücher sind heute eigentlich aktueller denn je. Dieser Beitrag ist ein Auszug aus – “die Natur der persönlichen Realität” von Jane Roberts.

von Jane Roberts

Die Erfahrung ist ein Produkt des Geistes, bewusster Gedanken und Gefühle und unbewusster Gedanken und Gefühle. Zusammen ergeben sie die euch bekannte Realität. Ihr seid daher kaum einer Realität ausgeliefert, die außerhalb eurer selbst existiert oder euch aufgezwungen wird. Ihr seid mit den physischen Ereignissen, die eure Lebenserfahrung ausmachen, so eng verquickt, daß ihr oft zwischen dem scheinbar bloß materiellen Geschehen und den Gedanken, Wünschen und Erwartungen, die es hervorbrachten, nicht unterscheiden könnt.

imageWenn die geheimsten Inhalte eures Denkens und Fühlens negativer Art sind und wenn euch diese wie Gitterstäbe von einem erfüllteren Leben trennen, so blickt ihr oft genug durch die Gitterstäbe, ohne sie wahrzunehmen. Solange sie unerkannt sind, stellen sie Hindernisse dar. Selbst Hindernisse haben ihre Berechtigung. Sind es eure eigenen, dann liegt es bei euch, sie zu erkennen und die Umstände zu entlarven, die sie aufgebaut haben. Euer Verstand kann euch wichtige Anhaltspunkte für die Auffindung solcher Hindernisse geben. Doch müsst ihr wissen: Eure eigenen Gedanken sind euch nicht annähernd so vertraut, wie ihr meint. Sie können euch wie Wasser durch die Finger rinnen und lebenswichtige Nährstoffe abtransportieren, die über eure Seelenlandschaft wegfließen.

Und gar zu oft führen sie Schlamm und Schmutz mit sich, die euch eure Erfahrungs- und Kreativitätskanäle verstopfen. Eine Überprüfung eurer bewussten Gedanken wird euch manche Aufschlüsse über eure geistige Verfassung, eure Absichten und Erwartungen geben. Häufig wird sie euch mit euren Aufgaben und Problemen direkt konfrontieren. Eure Gedanken, unter die Lupe genommen, zeigen euch, wohin ihr geht. Sie weisen eindeutig auf die Natur physischer Ereignisse hin. Alles Physische hat zuerst als Gedanke und Gefühl existiert. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme.

Ihr seid nicht umsonst mit einem Bewusstsein ausgestattet. Ihr braucht euch nicht als Opfer eurer unbewussten Triebe vorzukommen, es sei denn, ihr würdet euch diesen bewusst unterwerfen. Eure gegenwärtigen Gefühle und Erwartungen können jederzeit eurem Fortschritt im Wege sein. Missfallen euch die Erfahrungen, die ihr macht, so müsst ihr die Natur eurer bewussten Gedanken und Erwartungen verändern. Ihr müsst die Botschaften modifizieren, die ihr eurem Körper, euren Freunden und Partnern gedanklich übermittelt. Jeder Gedanke hat – in eurem Sinne – Folgen. Dieselbe Art eines  Gedankens wird, zur Gewohnheit geworden, eine mehr oder minder permanente Wirkung hervorbringen. Gefällt euch die Wirkung, überprüft ihr den Gedanken nur selten. Wenn ihr hingegen in physische Schwierigkeiten geratet, dann beginnt ihr zu fragen, wo der Fehler wohl liegt.

Manchmal sucht ihr die Schuld bei anderen, eurem persönlichen Background oder – falls ihr die Reinkarnation akzeptiert – bei einem früheren Leben. Ihr könnt Gott oder den Teufel verantwortlich machen oder euch einfach sagen: »So ist das Leben!« und die negative Erfahrung als notwendigen Teil eures Schicksals hinnehmen. Schließlich könnt ihr noch ein halbverdautes Verständnis für die Natur der Realität aufbringen und Jammern: »Ich glaube, daß ich selber all diese schlimmen Wirkungen hervorgebracht habe, aber ich fühle mich außerstande, sie wieder rückgängig zu machen.«

In dem Fall glaubt ihr immer noch nicht daran, daß ihr die Schöpfung eurer eigenen Erfahrungen seid, was immer ihr auch bis heute dachtet. Ist diese Tatsache erst einmal erkannt, so könnt ihr unverzüglich mit der Reform jener Lebensumstände beginnen, die euch in Schrecken oder Unzufriedenheit stürzen. Niemand zwingt euch, auf bestimmte Weise zu denken. Die Vergangenheit mag euch gelehrt haben, die Dinge in pessimistischem Lichte zu sehen. Ihr mögt davon überzeugt sein, daß Pessimismus realistischer ist als Optimismus. Ihr könntet sogar die Ansicht von vielen teilen, daß Schmerz adelt und ein Kennzeichen für jede Geistigkeit und Besonderheit und im übrigen für Dichter und Heilige die unvermeidliche Geisteshaltung ist. Nichts ist aber von der Wahrheit weiter entfernt.

Jede Bewusstseinsform spürt fortwährend in ihrer Tiefe ein Drängen danach, ihr Potential voll auszuschöpfen, ihr Fassungsvermögen zu erweitern und sich mit Freude über die scheinbaren Erfahrungsschranken hinwegzusetzen. Selbst in den winzigsten Molekülen protestiert das Bewusstsein laut gegen jede Form der Beschränkung. Es verlangt nach neuer Gestalt und Erfahrung. Sogar die Atome sind ständig bestrebt, sich in neuen Strukturen und Sinneinheiten zusammenzufügen. Sie tun das ganz »instinktiv«. Der Mensch hat ein Bewusstsein bekommen und entwickelt, durch das er Wesen, Form und Gestalt seiner Schöpfungen zu bestimmen vermag. Alle zutiefst unbewussten Wünsche und Motivationen, alle unausgesprochenen Triebe steigen ins Bewusstsein empor und werden dort angenommen oder verworfen.

Nur wenn das Bewusstsein auf dieses Recht verzichtet, kann es unter die Herrschaft »negativer« Erfahrungen geraten. Nur wenn es sich vor der Verantwortung drückt, fühlt es sich Ereignissen ausgeliefert, über die es s c h e i n b a r keine Kontrolle mehr hat.

imageNun: Bücher, die sich ausschließlich mit positivem Denken befassen, sind manchmal nutzbringend. lassen aber meist den Gewohnheitscharakter negativer Gefühle, Aggressionen oder Verdrängungen außer acht. Oft werden diese einfach unter den Teppich gekehrt. Die Autoren empfehlen euch, positiv, mitfühlend, stark, optimistisch, fröhlich und enthusiastisch zu sein, ohne euch jedoch zu verraten, wie ihr euch aus der Notlage, in der ihr vielleicht gerade seid, befreien könnt, und ohne Verständnis dafür zu zeigen, daß ihr euch wie in einem Teufelskreis fühlt. Solche Bücher liefern keine Erklärung dafür, wie Gedanken und Gefühle Realität erzeugen.

Sie lassen die multidimensionalen Aspekte des Selbst außer Betracht und übersehen die Tatsache, daß jedes Individuum, obschon es bestimmten allgemeinen Gesetzen gehorcht, letzten Endes doch s e i e n e i g e n e n Weg finden und beschreiten muss, um diese Gesetze seiner Persönlichkeit a n z u p a s s e n . Lässt euer Gesundheitszustand zu wünschen übrig, so kann man Abhilfe schaffen. Sind eure zwischenmenschlichen Beziehungen unbefriedigend, lassen sich diese verbessern. Lebt ihr in Armut, kann euch statt dessen Reichtum umgeben. Bewusst oder unbewusst habt ihr euren gegenwärtigen Kurs mit Entschiedenheit und unter Einsatz vieler Hilfsmittel verfolgt, und zwar aus Gründen, die euch früher einmal sinnvoll erschienen. Ihr sagt jetzt vielleicht:

»Ein schlechter Gesundheitszustand scheint mir persönlich sinnlos zu sein«, oder »Eine kaputte Beziehung zu meiner Lebensgefährtin ist wohl kaum, was ich angestrebt habe«, oder »Nach all meiner harten Arbeit war ich bestimmt nicht auf Armut aus.« Kamt ihr arm oder krank auf die Welt, so muß es euch allerdings vorkommen, als wären diese Lebensumstände euch auferlegt worden. Und trotzdem ist dem nicht so, und sie lassen sich mehr oder weniger zum Besseren wenden. Dies bedeutet nicht etwa, daß Anstrengung und feste Entschlossenheit nicht erforderlich wären. Es bedeutet vielmehr, daß ihr nicht ohne Einfluss auf die Ereignisse seid und daß jeder von euch, unabhängig von Stellung, Rang, Lebensumständen oder körperlicher Verfassung, Herr über seine persönlichen Erfahrungen ist.

Ihr seht und fühlt, was ihr zu sehen und zu fühlen erwartet. Die Welt, die ihr kennt, ist ein Abbild eurer Erwartungen. Die Welt, wie die Menschheit sie kennt, ist die kollektive Materialisation individueller Erwartungen. So wie aus eurem Körpergewebe Kinder entstehen, so ist auch die Welt eure gemeinsame Schöpfung. Ich schreibe dieses Buch, um jedem von euch seine persönlichen Probleme lösen zu helfen. Ich hoffe, das zu tun, indem ich euch sage, wie ihr eure eigene Realität formt, und euch Mittel und Wege aufzeige, wie ihr sie zu eurem eigenen Vorteil umformen könnt. Die Existenz der sogenannten negativen Gedanken und Gefühle wird dabei nicht abgestritten, aber ihr habt ja auch die Fähigkeit, mit diesen fertig zu werden. Denn ihr habt sie durchaus in der Hand.

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Man kann sich ihrer sogar als Sprungbrett für schöpferische Arbeit bedienen. Ich werde niemals von euch verlangen, daß ihr sie verdrängt oder ignoriert. Ich werde euch vielmehr zu zeigen versuchen, wie ihr sie in eurem eigenen Erfahrungsbereich identifizieren könnt und zu erkennen vermögt, wann sie mit euch durchgehen, und wie man diejenigen in Schach halten kann, die sich s c h e i n b a r eurer Kontrolle entziehen. Die Methoden, die ich empfehle, setzen Konzentration und Anstrengung voraus. Sie fordern und bereichern euch auch, indem sie euren Bewusstseins Umfang auf sehr fruchtbare Weise erweitern und verändern.

Ich bin keine physische Persönlichkeit, aber ihr seid im Grunde auch keine. Bloß ist eure Erfahrungswelt momentan eine physische. Ihr seid Schöpfer, die ihre Erwartungen ins Physische umsetzen. Dabei dient euch die Welt als Bezugspunkt. Die äußere Erscheinungsform der Dingwelt ist nur ein Abbild innerer Wunschvorstellungen. Ihr könnt eure persönliche Umwelt verändern. Ihr tut es schon jetzt, ohne daß ihr es wisst. Es geht darum, diese Kräfte bewusst zum Einsatz zu bringen, eure Gedanken und Gefühle scharf unter die Lupe zu nehmen und nur solche zuzulassen, zu denen ihr grundsätzlich ja sagen könnt.

Sie verschmelzen dann zu jenen Ereignissen, mit denen ihr so innig vertraut seid. Ich hoffe, euch Methoden zu lehren, mit deren Hilfe ihr die Natur eurer eigenen Realität erfassen könnt, und euch Wege zu weisen, die euch erlauben, jene Realität beliebig zu ändern. Das Buch erklärt, wie die persönliche Realität aufgebaut wird, und legt großen Wert auf Methoden, die die negativen Aspekte individueller Erfahrung ändern. Ich hoffe, es wird den übertriebenen Optimismus mancher Selbsthilfebücher vermeiden und im Leser den leidenschaftlichen Wunsch wecken, die Natur der Realität zu ergründen, und sei es nur, damit er mit den eigenen Problemen besser fertig wird.

Die Methoden, die ich empfehle, sind überaus praktisch und leicht durchführbar und bleiben im Rahmen der Möglichkeiten, die jedem Menschen offenstehen, der sich ernsthaft um eine Lösung der der menschlichen Existenz immanenten Problematik bemüht. Ich weise darauf hin, daß jede Heilung aus der Annahme einer grundlegenden Tatsache erfolgt: Daß die Materie durch jene inneren Eigenschaften gestaltet wird, die ihr auch Leben verleihen, daß die Struktur sich der Erwartung anpasst, daß die Materie jederzeit durch eine Aktivierung der schöpferischen Anlagen, die in jeder Form von Bewusstsein schlummern, vollständig umgeformt werden kann.

Erster Teil:
Wo ihr und die Welt einander begegnen

Das lebendige Weltbild entsteht im Geiste. Die sich euch darbietende Welt ist wie ein dreidimensionales Gemälde, an das jeder einzelne mit Hand anlegt. Jeder Farbton, jede Linie, die auf dem Gemälde erscheint, hat sich zuvor in jemandes Geist abgezeichnet, und erst danach nimmt sie Gestalt in der Außenwelt an. In diesem Fall sind jedoch die Künstler selber ein Teil des Gemäldes und erscheinen dort abgebildet. Es gibt keine Wirkung in der Außenwelt, die nicht einer inneren Quelle entspränge. Es gibt keinen Handlungsimpuls, der nicht zuerst im Geist entstünde.

imageDiese große Schöpferkraft des Bewusstseins ist euer Erbteil. Sie ist jedoch kein ausschließliches Eigentum der Menschheit. Jedes Lebewesen verfügt über sie, und die lebendige Welt existiert auf der Grundlage einer spontanen Zusammenarbeit von Kleinstem und Größtem, Höchstem und Niedrigstem, zwischen Atomen und Molekülen und dem bewussten, logisch denkenden Geist. Jede Art von Insekten, Vögeln und anderen Tieren ist an diesem Unternehmen beteiligt, und gemeinsam bringen sie die natürliche Umwelt hervor. Das ist so normal und unvermeidlich wie die Tatsache, daß euer Atem auf einer Glasscheibe, die ihr anhaucht, einen Beschlag hinterlässt.

Die Gesamtheit des Bewusstseins erschafft die Welt, und zwar aus einem Gefühlston heraus. Sie ist das natürliche Resultat eures Bewusstseins. Gefühle und Emotionen verwirklichen sich auf ganz spezifische Weise. Gedanken wachsen aus einem schon vorbereiteten Boden hervor. Die Jahreszeiten entstehen unter dem Einfluss uralter Gefühlsmelodien, die in tiefen, beständigen Rhythmen ablaufen. Auch sie sind das Erzeugnis angeborener schöpferischer Fähigkeiten, die allem Leben eigen sind. Diese uralten Fähigkeiten sind der Psyche jeder Gattung tief eingegraben, und aus ihnen gehen die individuellen Muster, die spezifischen Baupläne für neue Differenzierungen hervor.

(21.29 Uhr. Mit Intensität:) Man könnte sagen, daß der Erdenkörper seine eigene Seele hat oder, wenn euch der Ausdruck besser gefällt, seinen eigenen Geist. Will man sich dieser Analogie bedienen, so gehen alle Täler und Flüsse und sämtliche Naturerscheinungen aus der Erdenseele hervor, wie auch alle Gegenstände und alle Ereignisse, die ihr erzeugt, dem Geist oder der Seele der Menschheit entspringen. Die Innenwelt jedes Mannes und jeder Frau ist mit der Innenwelt der Erde verbunden. Der Geist wird Fleisch. Ein Seelenanteil von jedem Individuum ist also auf ganz intime Weise mit dem verquickt, was wir als Welt- oder Erdenseele bezeichnen möchten.

Der kleinste Grashalm, die winzigste Blume ist sich dieser Verbindung bewusst und kennt, ohne zu fragen, ihren Ort, ihre Einmaligkeit und ihren Kraftquell. Die Atome und Moleküle, aus denen a l l e s zusammengesetzt ist, ob menschlicher Körper, Tisch, Stein oder Frosch, kennen die gewaltige passive Kraft des Schöpferischen, auf der ihr eigenes Dasein beruht und von der sie sich klar, gesondert und unangreifbar in ihrer Individualität tragen lassen. Ebenso steigt das menschliche Individuum in triumphaler Unverwechselbarkeit aus den uralten und doch ewig neuen Brunnen seiner eigenen Seele. Das Selbst strebt aus der Unwissenheit zum Wissen und überrascht sich ständig selber.

Indem ihr beispielsweise diese Sätze lest, ist euch ein Teil eures Wissens bewusst und steht euch unmittelbar zur Verfügung. Anderes ist wiederum unbewusst, doch selbst das unbewusste Wissen ist in eurer Unwissenheit noch ein Wissen. Ihr wisst immer, was ihr tut, selbst wenn ihr es nicht realisiert. Euer Auge weiß, daß es sieht, auch wenn es sich selber nicht sehen kann, außer mit Hilfe des Spiegels. Ebenso ist die Welt, die ihr seht, eine Spiegelung dessen, was ihr seid, eine Spiegelung nicht durch den Spiegel, sondern durch die dreidimensionale Realität. Ihr projiziert eure Gedanken, Gefühle und Erwartungen nach außen, dann nehmt ihr sie als äußere Wirklichkeit wahr. Wenn ihr euch von anderen beobachtet fühlt, dann beobachtet ihr euch vom Standpunkt eurer eigenen Projektionen aus selbst.

Nun: Ihr seid tatsächlich euer lebendes Abbild. Ihr projiziert, was ihr zu sein glaubt, nach außen als Fleisch. Eure Gefühle, eure bewussten und unbewussten Gedanken, sie alle verändern und prägen euer körperliches Erscheinungsbild. Das ist noch relativ leicht begreiflich für euch. Dagegen ist weniger leicht zu verstehen, daß eure Gefühle und Gedanken die Erfahrungen, die ihr mit der Außenwelt macht, auf die gleiche Weise gestalten oder daß das, was mit euch zu geschehen scheint, in Wahrheit in eurem geistigen und psychischen Innern durch euch selber ausgelöst wird. Euer Körper ist nicht von ungefähr dünn oder dick, lang oder kurz, gesund oder krank. Diese Eigenschaften sind geistiger Art und werden von euch auf euer äußeres Erscheinungsbild projiziert.

Es ist keine Witzelei, wenn ich sage: Ihr seid nicht von gestern. Eure Seele ist in der Tat nicht von gestern, sondern sie ist älter als die Annalen der Zeit im Sinne eurer Zeitvorstellung. Die euch angeborenen Charakteranlagen habt ihr aus triftigen Gründen. Das innere Selbst wählt sie aus. Weitgehend kann das innere Selbst viele von ihnen auch heute noch modifizieren. Ihr kamt nicht ohne eine Vorgeschichte zur Welt. Eure Individualität war in eurer Seele schon immer latent vorhanden, und die »Vorgeschichte«, die zu euch gehört, ist in eurem unbewussten Gedächtnis verzeichnet, das übrigens nicht nur in Geist und Seele wohnt, sondern, exakt dekodifiziert, auch in euren Genen und Chromosomen* und in dem Blut, das eure Adern durchpulst.

Eure Seele drückt sich durch euch in viel mehr Realitäten aus, als ihr bewusst, wach und aktiv ahnt. Jenes Bewusstsein eurer normalen Tagesstunden, das Ichbewusstsein, wächst wie eine Blume aus dem darunterliegenden Boden hervor, dem unbewussten Boden eurer eigenen Realität. Ohne daß ihr euch dessen bewusst seid, strebt dieses Ich von selbst aus ihm hervor und sinkt danach wieder ins Unbewusste zurück, aus dem dann erneut ein anderes Ich hervorsprießt wie junge Blüten aus der Frühlingserde.image

(22.27 Uhr. ) Ihr habt heute nicht mehr dasselbe Ich wie vor fünf Jahren, ohne daß ihr euch des Wechsels bewusst seid. Das Ich entsteht, mit anderen Worten, aus dem, was ihr seid. Es ist eine Teilfunktion eures Wesens und eures Bewusstseins; doch wie das Auge das Wechselspiel seiner Farben und seines Ausdrucks nicht wahrzunehmen vermag und das Stirb und Werde in sich nicht fühlt, während seine atomare Struktur sich verändert, so merkt ihr den dauernden Wandel des Ich auch nicht, sein Sterben und seine Wiedergeburt. Physisch behält die Zellstruktur ihre Identität bei, obwohl die Materie, aus der sie zusammengesetzt ist, sich fortwährend verändert. Die Zelle erneuert sich in Übereinstimmung mit ihrem eigenen Identitätsmuster und nimmt doch immer Anteil an jeder sich neu kanzellierenden Aktivität; sie reagiert lebendig selbst inmitten ihrer eigenen mannigfaltigen Tode.

So bilden sich psychologische Strukturen heraus, die man unterschiedlich benennt. Die Namen sind ohne Belang, nicht aber die hinter diesen stehenden Strukturen. Solche psychologischen Strukturen behalten auch ihre Identität bei, ihre Einmaligkeitsmuster, obwohl sie sich fortwährend wandeln, sterben und wiedergeboren werden. Das Auge wächst aus der physischen Struktur hervor. Das Ich wächst aus der Struktur der Psyche hervor. Es kann sich selber nicht sehen, genau wie das Auge dies nicht vermag. Beide blicken nach außen – das eine vom physischen Körper, das andere von der inneren Psyche weg auf die Umwelt.

Das schöpferische Körperbewusstsein e r s c h a f f t das Auge. Die schöpferische innere Psyche erschafft das Ich. Der Körper formt das Auge in der wunderbaren Weisheit seines großen unbewussten Wissens. Die Psyche bringt das Ich hervor, und dieses macht psychologische Wahrnehmungen möglich, wie das Auge physische. Auge und Ich sind Organe, die auf die Wahrnehmung der äußeren Realität geeicht sind.

(22.36 bis 22.45 Uhr.)
Vieles ist noch unerkannt. Eure Psychologen sind außerstande, in Begriffen der Seele zu denken, eure Religionslehrer unfähig oder nicht bereit, dieselbe auch nur in rudimentärster Form psychologisch zu betrachten. Es hat, mit anderen Worten, zwischen Metaphysik und Psychologie keine Begegnung stattgefunden. Nun: Ich bin, das habe ich euch selber ja oft gesagt, unabhängig von Ruburt. Wie ihr wisst, gibt es jedoch Verbindungen zwischen uns.* Er begreift noch immer nicht die wahre Natur seiner eigenen Kreativität. Die wenigsten tun das. Es gibt immer psychologische Gründe für solche Erscheinungen – f ü r a l l e E r s c h e i n u n g e n ü b e r h a u p t .

In gewissem Sinne sind Ruburts Bücher natürlich seine Kinder. Seine Psyche ist enorm schöpferisch. Teilweise ist das, was ich zu sein scheine, wenn ich durch ihn spreche, ebenso tief und unbewusst wie die Geburt eines Kindes. In anderer Weise gilt dies auch für seine Romane, wie er es erlebt.

imageDas sind keine physischen Kinder, die der Zeit und den Elementen ausgesetzt sind, sondern unsterbliche Kinder, die wissender sind als der, der sie erzeugt; eher selbst Götter, die der menschlichen Psyche entspringen, oder zumindest Halbgötter. Und auf dieser Ebene ist der Erzeuger erstaunt, hocherfreut über die Glanzleistungen seiner Sprösslinge, stolz auf die Überlegenheit seiner Nachkommenschaft, und doch bis zu einem gewissen Grade auch neidisch auf sie. Wenn die Bücher für ihn symbolische Kinder sind, dann erhält im gleichen Sinne auch seine Darstellung meiner Realität einen viel lebendigeren dreidimensionalen Aspekt.

Er hat sich zum Beispiel immer wieder über Schizophrenie Gedanken gemacht. Er begreift nicht, daß er a u f d i e s e r E b e n e, jetzt und unabhängig von meiner Autonomie und anderen damit zusammenhängenden Fragen, zeitlose Persönlichkeiten erschafft, die er der Oberaufsicht seines Bewusstseins unterstellt und ihnen Aufgaben von großer Gültigkeit und Bedeutung zuweist, die dann ausgeführt werden. Das ist eine hochspezialisierte Form der Kreativität, die es ihm erlaubt, falls er das will, so tief in die Natur des Bewusstseins, der Psyche und der Kreativität einzudringen, wie es nur wenigen gegeben ist. Nun hat er aber die Umstände, die solche Ergebnisse ermöglichen, selber geschaffen.

Ein gewisser Teil meiner Realität ist Teil eines gewissen Teils seiner Realität, und innerhalb dieses Bereichs entsteht die Schöpfung dessen, was ich zu sein scheine. Jenseits dieses Bereichs habe ich meine eigene unabhängige Realität. Ich habe noch mehr dazu zu sagen und werde diesen Aussagen weitere nachfolgen lassen, so daß sie sich von selbst summieren.

In der Welt der Materie fließen eure Erfahrungen vom Zentrum eurer innersten Psyche nach außen. Dann nehmt ihr diese Erfahrungen wahr. Äußere Ereignisse, Umstände und Verhältnisse sind als eine Art lebendigen Feedbacks zu verstehen. Eine Veränderung des psychischen Zustands hat automatisch eine Veränderung der physischen Verhältnisse zur Folge. Es gibt keinen anderen Weg, physische Ereignisse zu verändern. Vielleicht hilft euch die Vorstellung einer lebendigen Dimension in eurem Innern, wo ihr in psychischer Miniaturform all die äußeren Verhältnisse erschafft, die ihr kennt. Vereinfachend gesagt, ist es ja genau das, was ihr tut.

Eure Gedanken, Gefühle und inneren Bilder könnte man als im Entstehen begriffene, äußere Ereignisse bezeichnen, denn auf die eine oder andere Weise werden sie s ä m t l i c h in der physischen Realität materialisiert. Ihr verändert sogar die scheinbar dauerhaftesten Lebensumstände durch eure wechselnde Einstellung zu ihnen. Es gibt in eurem äußeren Erfahrungsbereich nichts, das nicht in euch seinen Ursprung hätte. Natürlich gibt es auch Wechselwirkungen zwischen den anderen und euch, aber auch diese Wechselwirkungen werden von euch ausnahmslos akzeptiert oder durch eure Gedanken und Gefühle oder euer Verhalten zu euch gezogen. Das gilt für alle Lebensbereiche. Es gilt in eurem Sinne auch für die Zeit vor und nach dem Leben. Wie durch ein Wunder seid ihr in den Besitz der Gabe gelangt, eure eigene Lebenserfahrung hervorzubringen.

In dieser Existenz lernt ihr, mit der u n e r s c h ö p f l i c h e n Energie umzugehen, die euch zu Gebote steht. Die kollektive Weltsituation ist ebenso wie die Lebenssituation jedes einzelnen von euch eine Materialisation des menschlichen Fortschreitens auf dem Wege zur Weltgestaltung. Die Schöpferfreude fließt so mühelos durch euch hindurch wie euer Atem. Aus ihr gehen selbst die unbedeutendsten Bezirke eurer äußeren Erfahrung hervor. Eure Gefühle sind elektromagnetische Lebensäußerungen, die nach außen dringen und sich sogar auf die Atmosphäre auswirken. Kraft Anziehung gruppieren sie sich und bauen Erlebnisbereiche und Verhältnisse auf, die sich schließlich in Form von Gegenständen zur Materie verdichten oder zu Ereignissen, die »zeitlich« ablaufen.

Until next time same station ..

 

Quelle dieses Beitrages:

Die Natur der persönlichen Realität – PDF

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@Steven Black

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28 Kommentare

  • -Eure Gefühle sind elektromagnetische Lebensäußerungen, die nach außen dringen und sich sogar auf die Atmosphäre auswirken. Kraft Anziehung gruppieren sie sich und bauen Erlebnisbereiche und Verhältnisse auf, die sich schließlich in Form von Gegenständen zur Materie verdichten oder zu Ereignissen, die »zeitlich« ablaufen.-

    Ja, wir sind Schwingungswesen, elektromagnetische Wesen.
    Ich hab aber trotzdem noch nicht den Bogen raus, wie ich wieder in gute Gefühle komme und die h a l t e!!!

    Wie macht Ihr das??

    Liebe Herzensgrüsse von Kerstin

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    • Liebe Kerstin!

      Zitat: „.. .Ich hab aber trotzdem noch nicht den Bogen raus, wie ich wieder in gute Gefühle komme und die h a l t e!!! Wie macht Ihr das??“…

      Ich denke, der Ausdruck „GUTE Gefühle“ beinhalten schon eine Wertung und führt in die Polarität.

      Du könntest Deine jetzigen Gefühle einfach annehmen, sie sind im Moment so, wie sie sind….. und Dich dann auf etwas anderes, etwas, was in Deinen Augen wünschenswerter wäre, konzentrieren.

      Ich habe da viele Möglichkeiten erkannt, ein Buch, welches einem neue Dimensionen eröffnet, lesen, in die Natur gehen und sie BEWUSST erleben, kreativ sein und etwas Eigenes erschaffen, eine Atemmeditation machen , jemand anderem etwas Gutes tun…

      Das Wesentliche ist meiner Ansicht nach, das Gedankenkarussell der sogenannten „schlechten“ Gefühle zu durchbrechen und sich auf etwas „Höheres“ zu besinnen. Das ist wie der Spruch „Nicht die Dunkelheit vertreiben, sondern einfach ein Licht anzünden“.

      Liebe Grüße von Angela

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      • Hi Angela,

        Ich denke, der Ausdruck “GUTE Gefühle” beinhalten schon eine Wertung und führt in die Polarität.

        Entschuldigung, wir leben doch in der Polarität. Natürlich werten wir, das ist normal. Es gibt natürlich Gefühle, die wir bevorzugen und welche, die wir weniger mögen. Das ist doch legitim, auch wenn die „unguten Gefühle“ ihre Berechtigung haben.

        lg,

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        • LIeber Steven !

          Zitat: „…. Es gibt natürlich Gefühle, die wir bevorzugen und welche, die wir weniger mögen. Das ist doch legitim, auch wenn die “unguten Gefühle” ihre Berechtigung haben. . . …“

          Etwas anderes wollte ich auch nicht ausdrücken…. Eigentlich nur das „Annehmen des Ist-Zustandes“ als Grundvoraussetzung für eine Veränderung betonen.
          Mit dem Satz „führt in die Polarität“ meinte ich einfach, dass BEIDES, gute, sowie schlechte Gefühle ihre Berechtigung haben.
          Sie sind im Moment da , eine Veränderung ist jedoch immer möglich. Das ist unsere freie Entscheidung.

          Meiner Ansicht nach fragte Kerstin nach unseren „Hilfsmitteln“ , um aus einer als negativ empfundenen Gefühlssackgasse herauszukommen. Da habe ich ihr meine Erfahrungen genannt.

          LG von Angela

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    • Hi Kerstin,
      Versuchs mal mit EFT, das ist sehr hilfreich.

      lg,

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  • Hallo zusammen,

    danke, lieber Steven, für die Erinnerung. Das ist ein toller Text.
    Und, liebe Kerstin, ich denke, dass genau solche Worte schon mal helfen können, auf andere Gedanken zu kommen. Aber ich kenne das auch, dass man irgendwie feststeckt. Da hilft mir persönlich, dass ich irgendwo in einem dieser Gedankenkauderwelsche einen kurzen Moment der Stille reinbekomme. So ein ganz kurzes Innehalten. Das muss man sich richtig „schnappen“ mit der Wahrnehmung. An so einem Punkt kann man sich fragen: „Ist das alles wirklich so (schlimm), wie ich denke?“ Oder man versucht, noch länger still zu bleiben innerlich und nur die Gefühle zu fühlen – ohne sie zu beurteilen. Da löst sich dann etwas und alles kann in ein ganz neues Licht kommen.

    LG
    Ina

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  • Lieber Steven !

    Das ist ein großartiger Text, der mich sehr begeistert. Seltsamerweise habe ich nie das Seth-Material gelesen, ( was ist mir da entgangen) aber es bestätigt all das, wovon auch ich überzeugt bin. Teils durch Lektüre anderer „Weisheitslehrer“, teils durch eigene Erfahrungen. Ja, es stimmt wirklich, sobald ich mich verändere, verändert sich die Welt ! Und wie oft haben wir uns schon im Leben verändert… Und ist die Welt (für uns) noch dieselbe wie als Kind, Jugendlicher, Erwachsener, reifer oder älterer Mensch ?

    So viele Menschen sind in einem unbewussten Zustand, dass sie mit allem, was sie tun, sich selbst und andere immer unglücklicher machen. Dann machen sie dem Schicksal, anderen Menschen, ihrer Vergangenheit, den Umständen Vorwürfe, aber auf sich selbst und ihre Gedankenprozesse und Emotionen kommen sie selten.

    Zitat: „….Nur wenn das Bewusstsein auf dieses Recht verzichtet, kann es unter die Herrschaft »negativer« Erfahrungen geraten. Nur wenn es sich vor der Verantwortung drückt, fühlt es sich Ereignissen ausgeliefert, über die es s c h e i n b a r keine Kontrolle mehr hat…“

    Ja, sich seiner selbst, seiner Motive und Anhaftungen bewusst zu werden, halte ich auch für das Wesentlichste im Leben. Daraus entsteht alles andere. Ich picke hier nur mal ein paar Zitate heraus, die mir als sehr wesentlich erscheinen:

    Zitat: „…Ihr seht und fühlt, was ihr zu sehen und zu fühlen erwartet. Die Welt, die ihr kennt, ist ein Abbild eurer Erwartungen. Die Welt, wie die Menschheit sie kennt, ist die kollektive Materialisation individueller Erwartungen….“

    Zitat: „….Ihr seid Schöpfer, die ihre Erwartungen ins Physische umsetzen. Dabei dient euch die Welt als Bezugspunkt. Die äußere Erscheinungsform der Dingwelt ist nur ein Abbild innerer Wunschvorstellungen. Ihr könnt eure persönliche Umwelt verändern. Ihr tut es schon jetzt, ohne daß ihr es wisst. Es geht darum, diese Kräfte bewusst zum Einsatz zu bringen, eure Gedanken und Gefühle scharf unter die Lupe zu nehmen und nur solche zuzulassen, zu denen ihr grundsätzlich ja sagen könnt….“

    Zitat: „…Die Gesamtheit des Bewusstseins erschafft die Welt, und zwar aus einem Gefühlston heraus. …“

    Zitat: „… Ebenso ist die Welt, die ihr seht, eine Spiegelung dessen, was ihr seid, eine Spiegelung nicht durch den Spiegel, sondern durch die dreidimensionale Realität. Ihr projiziert eure Gedanken, Gefühle und Erwartungen nach außen, dann nehmt ihr sie als äußere Wirklichkeit wahr….“

    Zitat: „… Eine Veränderung des psychischen Zustands hat automatisch eine Veränderung der physischen Verhältnisse zur Folge. Es gibt keinen anderen Weg, physische Ereignisse zu verändern….“

    Zitat: „….Ihr verändert sogar die scheinbar dauerhaftesten Lebensumstände durch eure wechselnde Einstellung zu ihnen. Es gibt in eurem äußeren Erfahrungsbereich nichts, das nicht in euch seinen Ursprung hätte….“

    Dem wüsste ich nichts mehr hinzuzufügen…. – außer vielleicht noch ein Zitat , welches dasselbe aussagt:

    „… Nichts ist so, wie es zu sein scheint.
    Die Welt, die du mit dem Ego-Verstand erschaffst und wahrnimmst, mag als ein sehr unvollkommener Ort erscheinen, sogar als ein Jammertal.
    Aber alles, was du wahrnimmst, ist nur eine Art Symbol, wie ein Bild in einem Traum.

    Auf diese Weise deutet dein Bewusstsein den molekularen Energietanz des Universums und ist in Wechselwirkung mit ihm. Diese Energie ist das Rohmaterial für unsere sogenannte physische Realität….
    … Doch eine unendliche Anzahl verschiedener Interpretationen, verschiedener Welten ist möglich und existiert tatsächlich – immer abhängig von dem wahrnehmenden Bewusstsein.
    Jedes Wesen ist ein Brennpunkt von Bewusstsein und jeder dieser Brennpunkte erschafft seine eigene Welt, obwohl alle diese Welten miteinander verbunden sind. Es gibt eine Menschenwelt, eine Ameisenwelt, eine Delphinwelt und so weiter….
    …Unsere kollektive menschliche Welt wird größtenteils durch die Bewusstseinsebene erschaffen, die wir den Verstand ( Geist ) nennen. Selbst innerhalb der kollektiven menschlichen Welt gibt es riesige Unterschiede , viele verschiedene „Unter-Welten“, je nachdem, wer die jeweilige Welt wahrnimmt oder erschafft.
    Da alle Welten miteinander verbunden sind, werden die Natur und das Tierreich die Transformation spiegeln, die das kollektive menschliche Bewusstsein ausmacht.“ Eckhart Tolle, Jetzt, Kamphausen Verlag

    Liebe Grüße von Angela

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    • „Selbst innerhalb der kollektiven menschlichen Welt gibt es riesige Unterschiede , viele verschiedene “Unter-Welten”, je nachdem, wer die jeweilige Welt wahrnimmt oder erschafft.“

      Super, dann spricht doch überhaupt nichts dagegen, dass ich bei jedem innere Kinder und andere innere Personen wahrnehme .. ..

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      • Liebe Veron!
        Zitat: „… …Super, dann spricht doch überhaupt nichts dagegen, dass ich bei jedem innere Kinder und andere innere Personen wahrnehme .. .

        Tut es auch nicht , ABER:

        “ Doch eine unendliche Anzahl verschiedener Interpretationen, verschiedener Welten ist möglich und existiert tatsächlich – immer abhängig von dem wahrnehmenden Bewusstsein.

        LG von Angela

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        • „Tut es auch nicht , ABER:.“

          Oh, ein großes Aber .. .. wieso bitte? Ja, da kommt halt das Wort Interpretationen vor, aber auch verschiedene Welten. Deshalb gehe ich davon aus, dass „Interpretation“ auf einer Bewusstseins-Ebene stattfindet, die eine andere ist als jene, in der sich normalerweise unser Verstand tummelt. Ich habe das keineswegs überlesen, dass die Interpretation, die Welt abhängig ist vom wahrnehmenden Bewusstsein.

          Ich glaube, dass ich eines „habe“ (oder sollte ich „bin“ schreiben?), das immer schon innere Anteile wahrgenommen hat, vorrangig natürlich die eigenen, aber sicher nicht nur. Doch konnte dies aufgrund dessen, was mir über die Menschen und die Welt gesagt worden war, nicht in den Verstand gelangen. Und jetzt, wo alles zusammenpasst, lebe ich ganz bewusst in einer Welt, in der z.B. Du, liebe Angela, zumindest ein inneres Kind hast, das es nicht erträgt, dass meine inneren Kinder nicht so still und brav sein müssen wie es, und dann verhält es sich so wie ein „reales“ Kind, das seine Erziehung an andere Kinder weitergibt. Daher kam mal der Vorwurf der Verantwortungslosigkeit .. .. und vielleicht hat es auch dieses „ABER“ bewirkt.

          Dein Bewusstsein nimmt anders wahr, und ja, dann gibt es dieses Kind bei Dir halt nicht, in Deiner Welt. O.k., ich kann mittlerweile damit leben. In meiner Welt gibt es es trotzdem, und will gehört werden .. ..

          Liebe Grüße
          Veron

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          • Zitat aus dem Artikel :
            „… Eure Gedanken, Gefühle und inneren Bilder könnte man als im Entstehen begriffene, äußere Ereignisse bezeichnen, denn auf die eine oder andere Weise werden sie s ä m t l i c h in der physischen Realität materialisiert. Ihr verändert sogar die scheinbar dauerhaftesten Lebensumstände durch eure wechselnde Einstellung zu ihnen. Es gibt in eurem äußeren Erfahrungsbereich nichts, das nicht in euch seinen Ursprung hätte. Natürlich gibt es auch Wechselwirkungen zwischen den anderen und euch, aber auch diese Wechselwirkungen werden von euch ausnahmslos akzeptiert oder durch eure Gedanken und Gefühle oder euer Verhalten zu euch gezogen. Das gilt für alle Lebensbereiche. Es gilt in eurem Sinne auch für die Zeit vor und nach dem Leben. Wie durch ein Wunder seid ihr in den Besitz der Gabe gelangt, eure eigene Lebenserfahrung hervorzubringen…..“

            Zitat von Tolle: „… Auf diese Weise deutet dein Bewusstsein den molekularen Energietanz des Universums und ist in Wechselwirkung mit ihm. Diese Energie ist das Rohmaterial für unsere sogenannte physische Realität…“…

            Dein Bewusstsein DEUTET, das wollte ich mit dem „ABER“ hervorheben. Und aus der Deutung entsteht die Realität…. Zitat: „…denn auf die eine oder andere Weise werden sie s ä m t l i c h in der physischen Realität materialisiert.“….

            LG von Angela

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            • Nachtrag an Veron:

              Eine Deutung ist doch nichts Absolutes. Sie ist immer vom jeweiligen Bewusstseinsstand, von den Konditionierungen, der Weltanschauung, den Wünschen und Anhaftungen abhängig. Und die können sich ständig verändern.

              Wenn jemand zum Beispiel verliebt ist, wird er die Welt völlig anders wahrnehmen als jemand, der gerade von einer lebensbedrohenden Krankheit erfahren hat.

              Du siehst nun mal die Menschen aufgesplittert in verschiedene Teile, innere Kinder, die oftmals gegeneinander arbeiten. Das wird ganz sicher auch so sein, da Du es ja manifestierst. S. Artikel.

              Ja, – und ich weiß, es gibt da Autoren ……

              Aber – und dagegen wehre ich mich,- so siehst Du auch andere Menschen, deutest Eigenschaften, die Du an ihnen wahrnimmst, auf dieselbe Weise. Einmal schriebst Du selbst, dass Du Dir andere Denkweisen gar nicht vorstellen kannst. Und das bemerke ich ständig an Deiner Art zu schreiben.

              Diesen “ molekularen Energietanz des Universums“ ( Finde ich herrlich, diese Formulierung!) kann man aber auch ganz anders deuten. Diese ganze Ego-Geschichte leuchtet mir viel mehr ein , ebenso wie die Überbetonung des Verstandes und das fast ausschließliche Leben in Vergangenheit und Zukunft, das Leben in innerem Widerstand usw.

              Aber das ist natürlich auch nur EINE Deutung , wenn du das einwenden würdest, hättest Du recht….

              Daher ja auch das “ ABER “ – also immer abhängig vom vorherrschenden Bewusstsein. Ich schließe mich da keineswegs aus.

              LG von Angela

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              • Hi Angela,

                Du siehst nun mal die Menschen aufgesplittert in verschiedene Teile, innere Kinder, die oftmals gegeneinander arbeiten. Das wird ganz sicher auch so sein, da Du es ja manifestierst.

                Das hat sich so entwickelt, Aspaltungen existieren im Menschen, ich sehe das immer wieder – auch bei mir. Wenn man sich das nicht anzuschauen traut, dem nicht auf dem Grund geht, bleibt dies bestehen. Es geht ja darum, dies zu verändern. Und man kann es nicht verändern, wenn nicht dran geabeitet wird, keine Aktivität diesbezüglich betrieben wird. Selbst irrationale Überzeugungen muss auf den Grund gegangen werden – und neue entwickelt. Das ist Arbeit .. ^^ Seth spricht übrigens ständig davon, das man aktiv was tun muss.

                lg,

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                • Lieber Steven !

                  Zitat: „. .. Seth spricht übrigens ständig davon, das man aktiv was tun muss..“

                  Aber das streite ich ja gar nicht ab…. und habe mich auch nie dahingehend geäußert, mich zurückzulehnen und nur „Annahme“ zu praktizieren.

                  Sobald eine Disharmonie, oder wie man das auch nennen will, – auftritt, muss man aktiv werden, sich selbst erforschen, erfühlen, was nicht stimmt, ggfls. etwas verändern usw.

                  Nun wirst Du vielleicht einwenden, dass man dazu in dem Moment gar nicht in der Lage ist ….

                  Nicht unbedingt,- es kommt eben auf den jeweiligen Bewusstseinszustand an. Ganz viele Dinge hängen meiner Ansicht nach mit dem Ego zusammen. Bei schweren Fällen ist natürlich Hilfe notwendig.

                  Wenn ich an Abspaltungen denke, fallen mir psychische Krankheiten ein. Doch reden wir hier nicht von „normalen“ , (was immer das auch heißt) , Alltagszuständen? Zum Beispiel: Ich will etwas tun, sabotiere mich aber immer wieder …

                  Als was würdest Du denn eine „Abspaltung “ ansehen? Vielleicht bezeichne ich es nur anders, als einen Stolperstein aus dem Unterwussten oder als eine Ego-Beeinflussung. Damit kommen wir dann wieder zu den „Deutungen“.

                  LG von Angela

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                  • Ich antworte später darauf, ich muss weg .. ^^

                    schönen Tag

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                  • Ja, das liebe Ego.😉
                    Tut mir leid Angela, was du nicht wahrnehmen kannst ist: Es sind eben nicht nur Stolpersteine, es sind tiefsitzende Anteile, zum Teil auch aus dem Karma geprägt. Ich scheine eine ähnlich glückliche und relativ problemlose Vergangenheit zu haben, wie du und bin in der Lage gut zu fühlen, aber so kommst du nicht ran…
                    Es ist sehr schön zu erkennen, dass dein spirituelles Ego sich wehrt. Entschuldige, dass ich dir das schreibe, aber du rührst immer wieder darin rum. Lass es doch einfach gelten, wie es ist.
                    Noch einen schönen Sonntag, muss auch schon wieder abschalten….
                    LG

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                    • Natürlich, liebe Monika, ist das mein „spirituelles Ego“ ,…. ansonsten wäre ich ja schon WEISE und würde gelassen über den Dingen schweben und das tue natürlich noch nicht! 😀 Zu „tiefsitzenden Anteilen“ habe ich im Kommentar an Steven schon etwas geschrieben.

                      Zitat: „…Ich scheine eine ähnlich glückliche und relativ problemlose Vergangenheit zu haben, wie du….“

                      Das habe ich nie behauptet, ich hatte geistig sehr interessierte, kluge Eltern und fühlte mich immer geborgen bei ihnen, aber deswegen war meine Kindheit noch lange nicht problemlos.

                      Es ist wirklich interessant, wie schnell ein paar Wörter zu einem Menschenbild führen können. Ich hatte durchaus meinen Teil an Kummer und Aufregungen und Schmerz zu bewältigen und natürlich gab es auch hilfreiche Methoden und das nötige Rüstzeug, wie Selbstbeobachtung- und Erkenntnis oder verschiedene Fühlmethoden, die zur Überwindung führten.

                      Zitat: ….“Lass es doch einfach gelten, wie es ist.“

                      Ja, da hast Du sicher recht, es ist eben so, wie es ist und letzten Endes zählt nur der Erfolg… Spirituelles Ego – ab in die Klappe….. haha ! 😀

                      LG von Angela

                      Gefällt 1 Person

                  • Hi Angela,

                    Nicht unbedingt,- es kommt eben auf den jeweiligen Bewusstseinszustand an. Ganz viele Dinge hängen meiner Ansicht nach mit dem Ego zusammen. Bei schweren Fällen ist natürlich Hilfe notwendig.

                    Klar, kommt es auch auf den jeweiligen Bewusstseinszustand an. Aber ach, das arme Ego, was es nicht alles verbrochen hat ..
                    Ich denke, wir sollten langsam damit aufhören, dieses „Ego bashing“ zu betreiben. Ja, es trägt Verzerrungen aufgrund mancher emotionaler und geistiger Inhalte, die das Bewusstsein im laufe des lebens inhaliert hat. Aber ohne Ego, keine menschliche Erfahrung. Wenn die emotionalen Muster neu geordnet sind, kann sich auch das Ego mehr ausdehnen und die menschliche Erfahrung bereichern. Und ja, manchmal ist da Hilfe notwendig – wir gehen ja auch zum Herzspezialisten, wenn uns dort was fehlt und erwarten nicht von uns selbst, dort zu operieren.

                    Wenn ich an Abspaltungen denke, fallen mir psychische Krankheiten ein. Doch reden wir hier nicht von “normalen” , (was immer das auch heißt) , Alltagszuständen? Zum Beispiel: Ich will etwas tun, sabotiere mich aber immer wieder …
                    Als was würdest Du denn eine “Abspaltung ” ansehen? Vielleicht bezeichne ich es nur anders, als einen Stolperstein aus dem Unterwussten oder als eine Ego-Beeinflussung. Damit kommen wir dann wieder zu den “Deutungen”.

                    Aspaltungen können natürlich wirklich psychische, schwere Erkrankungen auslösen. Darüber rede ich eh selten, ich meine die vollkommen normale menschliche Erfahrung, die jeder Mensch in seinem leben macht – wir spalten Erfahrungen, Inhalte und Anteile von uns ab und schieben sie ins „Unterbewusstsein“. Alle möglichen, unerfreulichen Erfahrungen – die wir halt einfach nicht gerne sehen und schon gar nicht fühlen wollen. Wenn es zum jeweiligen Zeitpunkt dieser Erfahrung dem überleben nicht dient, dann wird der Inhalt von der bewussten Wahrnehmung ausgeblendet und dorthin verschoben, sowie archiviert, wo es später wieder hervorgeholt werden kann.

                    lg,

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              • „Aber das ist natürlich auch nur EINE Deutung , .. ..“

                Ja, liebe Angela, es ist „EINE Deutung“, und ich lebe in einer anderen „Deutung“, bin auch froh, dass ich Menschen gefunden haben, die meine Wahrnehmung „teilen“ – bzw. eher umgekehrt.

                Ist schon o.k., wenn Du in Deiner „Welt“ bleibst. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du Dich 50 Jahre lang da hineingelebt, wer könnte da noch umdenken. Und Du bist ja vielleicht auch schon mit diesem Bewusstsein gekommen oder mit der Absicht dieses Bewusstsein zu haben in diesem Leben.

                Wie ich aber schon öfters anmerkte .. .. ich wundere mich darüber, dass Du hier liest und diskutierst, und nicht in einem Forum/Blog, wo alle in „Deiner Welt“ sind, und vermute deshalb einen Grund in Deinem Inneren. Vielleicht bist Du aber auch eine Art Missionarin .. ..

                Liebe Grüße
                Veron

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                • Hallo, Veron!

                  Über die „Missionarin“ musste ich wirklich herzlich lachen ! 😀😀😀
                  .
                  Anscheinend kannst Du alles, was ich schreibe, nur als einen Angriff ansehen. Erinnere Dich, es ging doch darum:

                  Zitat von mir : “ Aber – und dagegen wehre ich mich,- so siehst Du auch andere Menschen, deutest Eigenschaften, die Du an ihnen wahrnimmst, auf dieselbe Weise.“

                  Zitat Veron „…. ich wundere mich darüber, dass Du hier liest und diskutierst, und nicht in einem Forum/Blog, wo alle in „Deiner Welt“ sind, und vermute deshalb einen Grund in Deinem Inneren.

                  Ich hielt Stevens Blog eigentlich für sehr offen , auch für andere Ansichten und Erfahrungen, für einen interessanten Meinungsaustausch über ganz verschiedene Themen. Das zog mich an. Allerdings gibt Dir der neue Anfangstext :
                  Nur für diejenigen, die sich wirklich selbst finden und weiterentwickeln wollen“

                  in gewisser Weise recht. Hat sich inzwischen etwas verändert? Gibt es nur noch EINE Deutung und EINE Lebenserfahrung ?

                  Das bedeutet nicht, dass ich mich nicht weiterentwickeln will, aber eben auf meine Art und Weise und wenn eine Ansicht über mich, wie Du sie schon oft geäußert hast, in meinen Augen nicht zutreffend ist, möchte ich das auch äußern können, ohne solche abwertenden Sätze persönlich oder ÜBER mich zu Dritten entgegengeschleudert zu bekommen:

                  „Zitat: „.. . Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du Dich 50 Jahre lang da hineingelebt, wer könnte da noch umdenken…“

                  LG von Angela

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                  • Seufz .. .. Du kannst es wirklich immer so drehen, dass ich als diejenige dastehe, die alles als Angriff sieht .. ..
                    Also wenn Du es als abwertend empfindest, dass ich meine, dass man nach 50 Jahren buddhistischer Schulung gar nicht mehr anders denken kann, dann bitte ich um Entschuldigung dafür, dass ich diese meine Meinung öffentlich kundgetan habe,
                    Veron

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                    • Also, Veron, WIE OFT haben wir uns schon vorgenommen, solchen Diskussionen aus dem Weg zu gehen! Und immer wieder……( siehe oben) ist das nicht verrückt ? 😀

                      Na klar, reagiere ich (leider) auf solche IRONISCH angehauchten Sätze, wie
                      „… Zitat: “.. . Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du Dich 50 Jahre lang da hineingelebt, wer könnte da noch umdenken…”

                      Mit solchen Sätzen unterstellst Du mir Starrheit und die mangelnde Fähigkeit, neues Denken in mein Leben zu integrieren.
                      Ich habe gar keine 50 Jahre „buddhistischer Schulung“ hinter mir, ich bin auch keine Buddhistin, falls Du das meinen solltest. Mein Weltbild setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen, Zen, Theosophie (früher mal), einer langjährigen gnostischen Schule und vielen geistigen Lehrern, wovon Eckhart Tolle einer der wesentlichsten in meinem Leben ist und natürlich eigener Erfahrung.

                      Den Anfang dieses ganzen „Disputs“ kann man meiner Ansicht nach keineswegs als einen Angriff verstehen, da kam nur ein einfaches „ABER“, was Dich so störte, doch ganz sachlich der „Deutung“ wegen gemeint war. Nicht Persönliches.

                      Du aber fasstest es so auf:

                      Zitat: „. „… Und jetzt, wo alles zusammenpasst, lebe ich ganz bewusst in einer Welt, in der z.B. Du, liebe Angela, zumindest ein inneres Kind hast, das es nicht erträgt, dass meine inneren Kinder nicht so still und brav sein müssen wie es, und dann verhält es sich so wie ein „reales“ Kind, das seine Erziehung an andere Kinder weitergibt. ..“

                      Daraus entstand dann das Weitere…

                      Lassen wir das Persönliche doch einfach aus den Diskussionen heraus.

                      Viel Interessanter fände ich, über den Inhalt des Artikels zu diskutieren, einfach nur sachlich , nicht persönlich, – obwohl wir da möglicherweise auch verschiedener Ansicht gewesen wären.

                      LG von Angela

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                    • „Lassen wir das Persönliche doch einfach aus den Diskussionen heraus.
                      Viel Interessanter fände ich, über den Inhalt des Artikels zu diskutieren, einfach nur sachlich , nicht persönlich.“

                      Das, liebe Angela, kann ich nicht. Ich schreibe hier nicht um über Texte zu diskutieren, mir geht es um persönliche Erfahrungen. Und ich bin mir auch sicher, dass eine noch so sachlich erscheinende Diskussion immer vom persönlichen Hintergrund geprägt ist.

                      Und Deine Schulung des Geistes .. .. o.k., dann eben nicht buddhistisch .. ..
                      „Mit solchen Sätzen unterstellst Du mir Starrheit und die mangelnde Fähigkeit, neues Denken in mein Leben zu integrieren.“
                      Hm, ja .. .. das ist tatsächlich mein Eindruck.. .. und eigentlich wollte ich andeuten, dass ich Verständnis dafür habe, nur ging das offenbar reichlich schief. Ich tu mir ja auch schwer damit noch was Neues aufzunehmen, von da her sehe ich es auch gar nicht so „negativ“. Wenn ein „Weltbild“ mal stabil aufgebaut ist, kann nur mehr „eingebaut“ werden, was dazu passt, oder man muss alles total umwerfen. Ich habe das mehr als ein Mal gemacht, und mir reicht es inzwischen .. ..

                      Liebe Grüße
                      Veron

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            • Hallo,
              ich habe leider noch nicht den ganzen Artikel lesen können, bin aber auf einen Satz aus Angelas Zitat aufmerksam geworden:

              “ Wie durch ein Wunder seid ihr in den Besitz der Gabe gelangt, eure eigene Lebenserfahrung hervorzubringen…..“

              Wow, was für ein Wunder!🙂🙂
              LG

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      • Hi Veron,

        Super, dann spricht doch überhaupt nichts dagegen, dass ich bei jedem innere Kinder und andere innere Personen wahrnehme ..

        Dazu passt:
        „Das Ich – obwohl es unveränderlich zu sein scheint – wandelt sich also ständig; es paßt sich immer neuen Charaktereigenschaften des Gesamtselbst an und läßt vorhandene zurücktreten. Andernfalls würde es den Bedürfnissen und Wünschen der Gesamtpersönlichkeit nicht nachkommen. Eben weil das Ich so eng mit anderen Teilen des Selbst verbunden ist, fühlt es sich nicht grundsätzlich entfremdet oder allein, sondern übt sein Amt als Dirigent eurer Bewußtseinseinstellung mit einigem Stolz aus. In diesem Sinne ist es ein Gehilfe des Bewußtseins.“

        lg,

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          • Ach ja:
            „Eure materiellen Lebenserfahrungen werden euch wiederum ganz entschieden eure Vorstellungen bestätigen. Ihr werdet, wie gesagt, unbewußt auch hellsichtig und telepathisch auf innere Informationen reagieren, die unter dem Einfluß eurer bewußten Ideen über das Dasein im allgemeinen und euer eigenes Leben im besonderen »gesammelt« wurden. So seid ihr denn also in Lebensumständen gefangen, die durch die schlagende Beweiskraft eurer Lebenserfahrungen erhärtet werden – und n a t ü r l i c h i s t d a s ü b e r z e u g e n d , denn sie spiegeln ja so wundervoll und eindeutig die schöpferische Wirkung eurer eigenen Vorstellungen und Glaubensüberzeugungen wider, seien diese nun positiv oder negativ.

            Im weiteren Sinne hat positiv und negativ wenig Bedeutung, denn physische Erfahrung ist immer als Lernerfahrung aufzufassen. Aber wenn ihr unglücklich seid, dann hat das Wort negativ seine Bedeutung. Sobald ihr aber einmal in dem Prozeß
            der Änderung eurer Glaubenssätze steht – wenn ihr nämlich zu begreifen beginnt, daß eure Gedanken und Gefühle eure Krankheiten verursachen -, dann könnte es sein, daß ihr zeitweise nicht wißt, was tun. Denn ihr wäret vielleicht noch nicht voll davon überzeugt, daß ihr über die Fähigkeit verfügt, eure Gedanken und Gefühle zu ändern; oder aber ihr wäret so sehr von der Wirksamkeit einer solchen Änderung beeindruckt, daß euch das Angst machen würde. Es ist also nicht leicht, sich eines Glaubenssystems zu entledigen und zu lernen, mit einem neuen zu leben.

            Aber hier habt ihr es mit einem der bedeutungsvollsten Aspekte der Natur der persönlichen Realität zu tun. Ihr meßt eure Überzeugungen mit dem, was s c h e i n b a r da ist. Es könnte einige Zeit dauern, bis ihr lernt, eure Überzeugungen zu ändern.
            Eine künstliche Gruppierung von Glaubenssätzen kann, Papierblumen ähnlich, um einen normierten Kernglaubenssatz versammelt sein. Der Kernglaubenssatz hat aufgrund seiner Intensität und eurer Lebensgewohnheiten die Tendenz, andere, gleichgeartete Grundüberzeugungen anzuziehen. Sie bleiben an ihm kleben. Wenn ihr es nicht gewohnt seid, eure Gedankeninhalte zu überprüfen, dann kann es geschehen, daß sich Wucherungen wilder Vorstellungen um einen Glaubenssatz herum bilden, bis ihr das eine vom andern nicht mehr zu unterscheiden vermögt. Das kann solche Ausmaße annehmen, daß ihr all eure Erfahrungen nur noch im Lichte dieser Vorstellungswucherung seht. Daten, die mit diesem Kernglaubenssatz anscheinend nichts zu tun haben, werden dann nicht assimiliert, sondern in die hintersten Winkel eures Geistes abgeschoben, wo sie ungenutzt liegenbleiben. Der Wert dieser Informationen geht euch auf diese Weise verloren.

            Abgespaltene Teile eurer Psyche können solches inaktives Material beherbergen. Dieses ist dann nicht ein Teil der organisierten Struktur eures Bewußtseins; obwohl die Daten eurem Bewußtsein z u g ä n g l i c h s i n d , steht ihr ihnen ziemlich blind gegenüber. Wenn ihr die Inhalte eures Bewußtseins einer Inspektion unterzieht, geschieht dies normalerweise aus einem besonderen Grund, nämlich weil ihr Informationen auffinden möchtet. Doch wenn ihr darauf dressiert seid zu glauben, daß solche Daten eurem Bewußtsein nicht zugänglich sind, dann wird es euch nicht in den Sinn kommen, sie dort zu suchen. Wenn eure bewußten Daten obendrein noch eng um einen Kernglaubenssatz gruppiert sind, dann wird euch das automatisch blind dafür machen, daß sie nicht mit ihm verknüpft sind.

            Ein Kernglaubenssatz ist dann für euch unsichtbar, wenn ihr ihn für eine Lebenstatsache haltet, statt für eine Überzeugung, das Leben sei so, und euch so völlig mit ihm identifiziert, daß ihr automatisch euer Wahrnehmungsvermögen darauf ausrichtet.“

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            • Womit wir wieder beim Präsenzprozess wären…😉
              Eine gute Sache für diejenigen, die etwas für sich tun wollen, da er sich in jedem Falle, egal ob „Anfänger“ oder „weit fortgeschritten“ auf den jeweiligen Bewusstseinsstand einstellt.
              Ich würde das auch als Tipp an Kerstin weitergeben wollen.
              LG

              Gefällt 3 Personen

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