Der Wandel, den eigentlich niemand will

welt

geschrieben von Steven Black:

Vor zwei Tagen veröffentlichte Tom Kenyon seine neueste “Hathoren Message”. Die Grundaussage davon ist – dass wir jetzt in eine Periode erheblicher Destabilisierung eintreten. Wie immer beziehen sich die Hathoren auf “Chaotische Knoten”, welche verantwortlich sind für teilweise unerwartete, chaotische und katalytische Effekte, die zu Veränderungen führen werden. Sie berichten von mehreren chaotische Knoten die jetzt auftauchen und die Wechselwirkungen, die sie untereinander haben. Dies wird zu verstärkter Destabilisierung – und zwar auf globaler, ökologischer, sozialer und vor allem persönlicher Ebene – führen.

“In unseren vergangenen Botschaften haben wir chaotische Knoten als unerwartete katalytische, chaotische Veränderungen bezeichnet. Zudem haben wir bereits darauf aufmerksam gemacht, dass derzeit multiple chaotische Knoten auftreten. Bei der Destabilisierung, von der wir in dieser Botschaft sprechen, handelt es sich um die Wechselwirkungen zwischen diesen multiplen chaotischen Knoten. Grob gesagt wird die Umwelt eures Planeten vergiftet. Das Zusammenspiel aus der Versauerung eurer Ozeane und der übertriebenen Nutzung von Pestiziden, Chemikalien und fossilen Brennstoffen erzeugt einen ökologischen chaotischen Knoten von gewaltigem Ausmaß. Tatsächlich ist eine wachsende Anzahl eurer Wissenschaftler inzwischen der Meinung, dass sich eure Erde im Anfangsstadium eines »sechsten Massensterbens« befindet.”

Tatsächlich klingen die Hathoren langsam wie eine kaputte Schallplatte – für diejenigen unter uns, die schon länger an ihrem eigenen Bewusstsein und ihrer Entwicklung arbeiten, ist das alles nichts neues. Man kann von Channelings grundsätzlich halten was man will – oder von Tom Kenyon und den Hathoren. Wir alle wissen, manche Channelings machen Sinn und können durchaus hilfreich sein, aber es gibt auch ne ganze Menge Blödsinn, rund um die “Geflügelnachrichten”. Meiner persönlichen Ansicht nach ist Tom Kenyon ein grundehrlicher Charakter, seine Klangarbeit schätze ich sehr und ich habe die Hathoren Botschaften seit Jahren gelesen – und ich finde sie a) konstruktiv, b) sie sind nicht im “wir werden euch retten” Business, c) und für mich am wichtigsten, sie haben immer die Eigenverantwortung des Menschen angesprochen.

Mir ist bewusst, dass es Leute gibt die annehmen, Tom Kenyon’s Hathoren Botschaften hätten sich “zum negativen geändert” –  und dass die Durchsagen “nicht mehr stimmig” wären, speziell Leute aus der “Licht & Liebe”- und “wir sind alle eins” Fraktion. Verständlicherweise fühlt es sich nicht flauschig positiv, sondern eher unangenehm an, wenn reale Probleme, die allzugerne oft ausgeblendet werden, nun auch von den Hathoren adressiert werden. Die wirklich hilfreichen Channelings sind meiner Ansicht nach nicht die tröstenden, “ihr seid alle geliebt” Nachrichten, die einen in den Schlaf wiegen, sondern diejenigen, welche dir mitunter eins auf die Nase geben, um dich wirklich aufzuwecken. Ich verstehe durchaus, dass man das als “negativ” empfinden kann, aber Wahrheit tut manchmal wirklich weh.

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Nicht stimmig?

Nun braucht wirklich keiner die Hathoren dafür, um über die ökologischen und sozialen Ungleichgewichte in unserer Welt informiert zu sein.

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Jährlich werden mehr als 1,3 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel an den privaten Endverbraucher verkauft. Die Schwermetall Verschmutzung der Umwelt, alleine durch Blei, Cadmium und Quecksilber von Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen, private Haushalte, Abfall – und Abwasserwirtschaft sind immens. Das unablässige Löcher bohren in die Erde für Öl, Gold, Kohle und hundert andere Dinge, inklusive des inzwischen auch in Deutschland erlaubten Fracking, produziert sagenhaften Abfall und toxische Stoffe.

Pestizidverseuchte und ausgelaugte Böden durch die Agrarwirtschaft, stetiges Sterben der Artenvielfalt, Bienensterben, plastikverseuchte und übersäuerte Meere, nuklearer Fallout (Fukushima, abgereicherte Uranmunition im Irak, etc.) Abholzung und Abbrennen tropischer Regenwälder – täglich werden weltweit rund 356 Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt oder abgebrannt – der größte Teil davon in den Tropen. (Das sind übrigens pro Jahr 130.000 km2 – so groß ist Griechenland.)

Mehrere tausend Tonnen (!!) Uranmunition wurde bei indisch-pakistanischen Grenzkonflikten, in Tschetschenien während der sowjetischen Intervention in Afghanistan, im Bosnien-Krieg, im Kosovo-Krieg, im Zweiten Golfkrieg und in beiden Irakkriegen eingesetzt. Alleine während des dreiwöchigen Einsatzes im Irakkrieg 2003, wurden von der „Koalition der Willigen“ zwischen 1000 und 2000 Tonnen Uranmunition eingesetzt und ein “strahlendes Vermächtnis” hinterlassen.

Seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 sind ca. 30 Millionen Menschen in den USA aus ihren Häusern zwangsexekutiert worden. Das ist fast die Hälfte der Einwohner Deutschlands. Viele dieser Menschen sind Obdachlos und leben in Zeltstädten oder improvisierten Camps, alleine 2,5 Millionen davon sind Kinder.

Am 20. April 2010 explodierte die Ölplattform “Deepwater Horizon” und hinterließ massive Umweltschäden, verursachte Delphinsterben, Austern sind komplett verschwunden und heute, nach 5 Jahren, werden immer noch Ölklumpen gefunden, die freiwillige Aktivisten entfernen.

Seit März 2011 fließen in Fukushima täglich, etwa an die 300 Tonnen (!) radioaktiv belastetes Wasser in den Pazifik.

“Forscher am Meteorologischen Forschungsinstitut der japanischen Behörde für Meteorologie schätzen, dass täglich radioaktive Elemente mit einer Aktivität von jeweils 30 Milliarden Becquerel in den Pazifik gelangen. Zur Information: 30 Milliarden Becquerel bedeutet 30 Milliarden radioaktive Zerfälle pro Sekunde. Nach einer Simulation des Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel werden bis zum Jahre 2020 auch die entlegensten Winkel des Pazifischen Ozeans mit größeren Mengen radioaktiver Stoffe verseucht sein. “

Anfang Januar 2016 wurden zehntausende Trottellummen (Uria aalge) tot an Alaskas Pazifikküste angeschwemmt. Biologen sprechen von einem der größten Massensterben der Art seit Jahrzehnten. Pharmaindustrie, Schlachthäuser, Kriege, Medienverblödung und Informationsmanipulation tun ihr übriges, um den Sumpf zu vergrößern, in dem wir uns befinden.

Die aufgezählten Beispiele sind nur ein winziger Ausschnitt aus dem Meer der ungelösten Probleme. Man könnte noch einige Stunden lang ähnliche Beispiele aufführen. Ich denke, die meisten von uns wissen, dass es auch in einigen anderen Bereichen nicht so schön aussieht. Das Hauptproblem dabei ist der eklatante Mangel an Bewusstsein und die völlige Gleichgültigkeit der Massen bezüglich dringendster Probleme.

Jahr um Jahr erleben wir diverse Skandale, vom BSE Rinder Wahn bis antibiotikaresistenten Keimen, von der Bitcoin Blase bis zum Hypo Desaster, die Sparer-Enteignung auf Zypern, die deutsche Bank und der Libor Skandal, Kärntens Pleite, etc., etc., undsoweiter. Wir können uns wirklich nicht beklagen, dass die Dinge nicht ans Licht kommen würden – da wird sogar sehr viel Licht drauf geworfen. Mehr und mehr sind wir mit Problemen konfrontiert, aber die Mehrheit der Menschen scheint der Ansicht zu sein, als könnte das ewig so weitergehen – man erlaubt sich nach wie vor wegzusehen und bevorzugt, die Dinge zu ignorieren. Und immer wieder sind die Leute aufs neue überrascht, wenn irgendwo eine Illusionsblase platzt.

Das sind wirklich selbstzerstörerische Zustände, und die jetzt im außen sichtbare gewordene Manifestation menschlicher Selbstzerstörung. Die Abgeschnittenheit von sich Selbst und den Raubbau, den wir als Menschheit an uns gegenseitig betreiben, zeigt sich auch in der rücksichtslosen Weise, mit der wir die Erde ausplündern und uns nicht um die Folgen scheren. Bereits jetzt stehen wir an einem gähnenden, riesigen ökologischen Abgrund, der nur zurückweichen wird, wenn die Menschheit als Ganzes wieder eine Verbindung mit der Welt spürt, in der sie lebt. Wer eine Verbindung mit der Erde, der Natur hat, der fühlt sich auch dafür verantwortlich und zuständig.

Brennpunkt der Entwicklung

“Auf sozialer Ebene tritt eure Welt in einen hochgradig unberechenbaren und destabilisierenden Zustand ein. Die Situation ist komplex, aber heruntergebrochen lässt sich sagen, dass ihr Zeugen der Kollision verschiedener kultureller Werte auf der einen und der Auswirkungen des Klimawandels und der Kämpfe im Zuge des Migrationsprozesses ganzer menschlicher Populationen seid, die teilweise durch die aktuellen Gegebenheiten, teilweise aber auch durch die Manipulationen von einflussreichen Lobbyisten hinter den Kulissen verursacht werden.”

Bereits im Oktober 2014 prophezeiten die Hathoren eine Eskalation chaotischer Knoten, die zu einer Menge Stress und emotionaler Ungleichgewichte führen würden. Und was haben wir 2015 bekommen? Zuerst im Januar, der Anschlag auf “Charlie Hebdo” und die Terroranschlägeimage am 13. November 2015 in Paris. Dann bekam Europa die Asyl– und Migrationswelle, deren vorläufiger Höhepunkt in die Ausuferungen der Silvesternacht 2015 in Köln mündete. Das gesamte politische Spektrum von links bis rechts ist deswegen komplette “unwuchtig” geworden. Es wurde mit den Ängsten und Ressentiments der Bürger gespielt wie auf einer Violine. Der Hass, die Wut und die Ablehnung der Menschen verstärkte und vermehrte sich.

Leute wie Eva Herrmann und andere Pappnasen beklagten die “Auslöschung der christlichen Kultur” und “Wutbürger” sammelten sich zu irrationalen Bewegungen a la Pegida, Legida, Hogesa, Dügida, Bärgida, Thügida, und_haste_alles_nicht_gesehen. Irrational deswegen, weil diese Leute mit Transparenten herumlaufen, um gegen die “die Islamisierung des Abendlandes” zu protestieren, anstatt die wirklich dringenderen Probleme zu adressieren. Die “sozialen Netzwerke” im Internet sind ständig wegen irgendwelcher “Migranten Shitstorms” heiß gelaufen.

Was natürlich nicht bedeutet, dass es keine berechtigten Gründe für die Angst der Menschen wegen der Migranten gibt. Natürlich gibt’s die, die gibt’s immer. Der gestern erfolgte Anschlag in Brüssel wird diese Ängste noch verstärken. Die Migrationsgeschichte ist, wie es aussieht, zu einem globalen Thema geworden. 60 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht.  

Krieg, Kolonialismus, Rassismus, Sklaverei und Ausbeutung gingen immer Hand in Hand mit den finanziellen Profiten, die dadurch zu gewinnen waren. Was derzeit in Syrien gespielt wird, das unterscheidet sich kein bisschen von diversen Genoziden und Massakern auf diesem Planeten, in der weiter zurückliegenden oder eher jüngeren Geschichte. Oder die Implementierung von Staatsoberhäuptern und deren Folterknechte, welche durch die “US Army School of the Americas” gingen. Auch die Ausbildung und Finanzierung von “Revolutionären Kräften”, wie den Mudschahedin, UCK, den Taliban, Al Kaida, Islamischer Staat sind von amerikanischen Think Thanks in Zusammenarbeit mit der CIA und dem US Außenministerium zu verantworten.

Ob in Albanien, Kosovo, Afghanistan, Irak, Serbien, Eritrea, Syrien – Europa hat bei den US-NATO Kriegen mitgemacht. Egal ob durch die Lieferung von Waffen, Informationsbeschaffungs– und Aufklärungsmissionen oder die Entsendung von Soldaten. Ob wir das jetzt gerne hören oder nicht, Europa war beteiligt daran, viel Elend in die Welt zu tragen und nun klopfte das Elend an unsere Haustüre. Ich, als der einzelne Mensch könnte nun einwenden, dass ich damit nichts zu tun habe und überhaupt nicht einsehe, wieso jetzt plötzlich von überall her Leute kommen, die meine Sprache nicht sprechen. Die über zig Dinge eine andere Kultur und Glaubensvorstellung haben. 

Ja, ich könnte einwenden, dass sei alles sehr bedauerlich, aber ich trage keine Verantwortung daran – es nützt mir nur nichts. Als Mensch auf der Erde bin ich keine Insel, sondern vielfältig in Gruppenprozesse eingebunden – wie Familie, Freunde, Dorf, Stadtviertel, Stadt, und dem Land, wo ich lebe. Auch wenn ich persönlich zu keiner Ausbeutung beigetragen habe, so bin ich als Einzelner in karmische Gruppenprozesse eingebunden, denen ich als Deutscher, Engländer, Amerikaner – wasauchimmer – unterliege. Als einzelner Mensch werde ich nicht gefragt ob mir das jetzt passt, denn es passieren einfach Dinge, die diese Prozesse vorantreiben. Ob wir wollen oder nicht, wir werden damit klarkommen und Lösungen dafür finden müssen.

Warum das alles ausgerechnet jetzt passiert?

Schon in den Neunzigern wurde gesagt, dass eine Zeit kommen würde, wo die Prozesse, welche der Einzelne in seiner Transformationsarbeit durchmacht, die ganze Masse, die ganze menschliche Gesellschaft erreichen werden. Offensichtlich sind wir in diese Zeit längst eingetreten, und wir haben eine ganze Menge an Prozessen, welche die ganze Gesellschaft betreffen, sei es politisch, wirtschaftlich, sozial – wasauchimmer. All die Probleme sind an der Wand und sie lassen sich auch nicht mehr zurückdrängen.

Dass das Einwanderungs– und Migrationsthema zu einer globalen Angelegenheit geworden ist, sieht man an der  Tatsache, wie ein peinlicher Prolet namens Donald Trump, mit seinem rassistischen, frauenfeindlichen und insgesamt menschenfeindlichen Weltbild, die amerikanischen Vorwahlen aufmischt. In den USA sind es die Mexikaner, die dafür herhalten müssen. Sollte Trump die Wahl tatsächlich im November gewinnen, wird er laut eigenen Aussagen, jeden der etwa elf Millionen Mexikaner ohne Papiere aus den USA abschieben und die ohnehin schon hermetisch gesicherte, 3200 Kilometer lange US-mexikanische Grenze mit einer Mauer verstärken. 

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Und das kommt ausgerechnet von dem Mann, der in seinen Baufirmen bevorzugt illegale Einwanderer beschäftigt? Die Amerikaner haben jetzt die Wahl zwischen Clinton und Trump, zwischen schlecht und noch schlechter, zwischen einem Kerl, der mit seinem 2 mg schweren Erdnussgehirn durch Einwanderer finanziell profitierte und einer Frau, deren außenpolitischer Kurs als Präsidentin ziemlich aggressiv sein und sich vornehmlich gegen Russland orientieren wird. Erstaunlicherweise wird Trump als ein Mann gefeiert, der “gegen die finanzielle Elite” antritt. Wow, ein Milliardär wie Trump ist der “Gegenspieler der Elite”? Was glauben die Leute eigentlich, woher seine fettesten Wahlkampfspenden herkommen? Das er alles aus seiner eigenen Tasche bezahlt? Ja klar, mein Einhorn sagt das auch ..

Es ist ein einfaches Rezept, was Donald Trump seinen Wählern verkauft: Es ist dasselbe Patentrezept, wie es in Österreich die FPÖ, in Deutschland die AFD, in Frankreich die Front National (FN)anbieten. Sie stimulieren und schüren die schon bestehende Unzufriedenheit der Bürger auf die herrschenden Parteien. Sie sprechen den Hass und die Wut aufs Establishment und damit breite Bevölkerungsschichten an, welche von der herrschenden Klasse die Schnauze voll haben. Es ist natürlich immer einfach, mit dem Finger auf die Probleme zu zeigen, darin sind wir alle gut. Aber wirkliche Lösungen oder intelligente Antworten auf die Probleme anzubieten, das kannst du von solchen Parteien nicht erwarten. Feindbilder plakatieren kann jeder ..  

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Eine andere Perspektive

Rassistische Einstellungen oder gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, manchmal gepaart mit religiösem Fanatismus sind ein uraltes Thema der Menschheit. Es ist ein Irrtum, wenn man denkt, das würde sich nur auf den gesellschaftlichen Rand oder bildungsschwache Individuen beziehen und wir hätten das bereits überwunden. Die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit findest du fast überall in der menschlichen Gesellschaft.

Das Fremde macht Angst und stimuliert als erstes den Flucht- oder Kampfreflex im limbischen Gehirn. Offensichtlich werden wir global dazu aufgefordert, uns diesen Themen zu stellen und die uralten Ängste und Überzeugungen in uns drinnen, zu verändern. Da es zu unserer größten menschlichen Schwäche zu zählen scheint, grundsätzlich im Widerstand gegen Veränderungen zu sein, wird uns die Thematik einfach vor die Füße geworfen und wir müssen uns nun damit auseinandersetzen. Tatsächlich ist Veränderung die einzige Konstante  – das mag eine Binsenweisheit sein, aber eine, die offensichtlich wahr ist.  

Alle menschlichen Themen oder Probleme können entweder durch innere Arbeit oder äußeres Erleben transformiert, bzw. bearbeitet werden. In der inneren Arbeit schaut man sich die persönlichen Zusammenhänge an, die mit dem jeweiligen Thema in Verbindung sind. Wenn ich vor etwas Angst habe, dann hat es etwas mit mir ganz persönlich zu tun. Die äußeren Vorgänge, wie etwa Asylanten, triggern diese Angst nur, aber haben ursächlich meistens wenig damit zu tun. Meine negativen Glaubensvorstellungen und emotionalen Ungleichgewichte projiziere ich dann auf äußere Feindbilder. Wenn ich das erkannt habe, kann ich daran arbeiten und meinen Frieden damit machen. Diese Arbeit mit der Begegnung meiner inneren Ängste kann herausfordernd sein.

Wenn ich diese Themen in mir trage, aber nicht daran arbeite, werde ich diesbezüglich Erfahrungen machen und anziehen, die mir vermutlich mein Weltbild dazu bestätigen. Dabei erlebe ich meine Ängste vielleicht hautnah. Das finde ich persönlich wesentlich schwieriger, als die innere Arbeit, der ich mich freiwillig unterziehen kann. Wenn ich davon überzeugt bin, dass alle Muslimen Diebe, religiöse Fanatiker und Vergewaltiger sind, dann werde ich überall Beweise dafür finden. Glaube ich aber daran, dass alle Menschen einfach ihr Bestes versuchen, werde ich auch dafür jede Menge Beweise finden. 

Es sind nicht die Asylanten, weswegen mein Leben nicht funktioniert. Mein Leben ist wie es ist, wegen mir ganz persönlich, genauso, wie es ist. Jeder Mensch hat persönliche Themen, wegen denen er sich schwer tut im Leben. Das ist normal, das ist menschlich, niemand ist perfekt. Aber ich kann daran arbeiten oder aber nichts tun. Meine Entscheidung. Oder ich suche mir irgendwelche Feindbilder, die ich dann nach außen projiziere und für meine Probleme im Leben verantwortlich mache. Es ist vollkommen in Ordnung wenn verlangt wird, dass irgendwelche Täter, egal, welcher Hautfarbe oder Ethnie, ihrem Verbrechen gemäß Strafrechtlich verurteilt werden. Es ist aber nicht in Ordnung, wenn die Tat eines Menschen seiner ganzen Volkszugehörigkeit angehängt wird.

“Die dritte Ebene ist die individuelle – also jeder Einzelne von euch, der diese Botschaft liest. Die zwischenmenschliche Kommunikation wird – um es einmal freundlich auszudrücken – eine immer größere Herausforderung darstellen. Vermutlich wird euch die Information überraschen, dass diese Herausforderungen auch in engen Freundschaften und Beziehungen auftreten werden. Es ist gut möglich, dass scheinbar bedeutungslose äußere Ereignisse orkanartige emotionale Reaktionen auslösen.

Jene unter euch, die der Meinung sind, ein spirituelles Wesen zu sein müsse zwingend bedeuten, dass man stets glücklich und zufrieden ist, werden diesen Reinigungsprozess als besonders verstörend empfinden. Doch er ist – das wollen wir ganz unmissverständlich deutlich machen – unerlässlich für die individuelle Evolution und für die Befreiung von den Beschränkungen, die euch eure Religionen und die Geschichte auferlegen. Auch die Menschheit im Ganzen kann nur dann überleben, wenn sie ihr Schattenmaterial (also ihre ungelösten emotionalen Probleme und destruktiven Glaubensmuster) erkennt und beseitigt.”

Schaut man sich auf Facebook, Foren und Blogs um, so wird ersichtlich, dass die Töne in der Kommunikation rauer werden und emotionale Reaktionen unerfreulicher Natur zunehmen. Ich kann mir ohne weiteres vorstellen, dass das noch eskalieren wird. Jeder wird mit seinen persönlichen Themen konfrontiert, und da reagiert halt ein jeder anders darauf. Bewusstwerdungsprozesse tun meistens weh, mir wäre es auch lieber, wenn wir das nicht bräuchten. Aber die Wahrheit ist halt auch, wir würden uns nicht bewegen, wenn wir nicht durch Umstände oder diverse Situationen im Leben, dazu gezwungen werden.  

imageKatalytische Erfahrungen sind immer unangenehm und bringen uns an unsere Grenzen. Einfach aus der Notwendigkeit heraus werden wir lernen müssen, flexibler zu werden und weniger engstirnig zu handeln – und das produziert letztlich Entwicklung. Nein, natürlich mögen wir das nicht, hier werden Entscheidungen herbeierzwungen, die wir ansonsten wohl nicht machen würden. Scheixxe passiert, nicht wahr?

Was wir in der äußeren Welt sehen ist die Wirkung und nicht die Ursache. Wenn du wirklich verstehen willst, was in der realen Welt vorgeht, dann betrachte es einmal als Niederschlag der “subjektiven Wirklichkeit”, wie sie im Inneren der Menschen existiert. Diese “subjektive Wirklichkeit” besteht aus unseren Gedanken, Emotionen, Überzeugungen und Vorstellungen, über jedwede beliebige Situation und welche stets gemeinsam mit allen Gedanken, Emotionen und Vorstellungen anderer Menschen, in der realen Welt Form annimmt. Unsere subjektiven Vorstellungen und Phantasien, samt den beteiligten Gefühlen, kreieren die menschlichen Erfahrungen, die wir im Leben machen.

Die persönlichen Erfahrungen der Menschen sind die Folge ihrer Gefühls– und Gedankenwelt, die, wie immer sie auch bestückt sein mag, stets einen Niederschlag in der äußeren Welt hat, die in einem unsichtbaren Tanz von Dynamik, Bewusstsein und Energie, gemeinsam mit anderen Menschen und Umständen passiert. Wir sind die Erschaffer unserer persönlichen Erlebniswelt oder anders gesagt, wir ernten, was wir gesät haben – bewusst und auch unbewusst. Als einzelne Menschen, Gruppen oder Nationen.

Wenn die Mehrheit der Menschen in Ohnmacht, Hass und Angst lebt, kann sich nur Ohnmacht, Hass und Angst manifestieren. Wer sich ständig von irgendeiner Elite verfolgt und versklavt fühlt, der wird dann Erfahrungen erleben, die ihm seinen Glauben bestätigen. Was wir in der äußeren Welt wahrnehmen und sehen, kann als der psychologische, emotionale Geisteszustand der Mehrheit benannt werden. Die jeweilige Regierung eines Landes ist der Repräsentant dieses Geisteszustandes und drückt ihn aus. 

„Das Problem in dieser Welt ist, dass jeder eine magische Lösung für seine Probleme möchte, aber alle sich weigern an Magie zu glauben …“
Alice im Wunderland

Wie kann ich am besten mit dieser Situation umgehen?

Ich kann nachvollziehen, wenn die im Artikel anklingenden, gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge Angst machen und ich verstehe auch, warum die Hathoren sagen, dass es quasi  fünf vor zwölf ist. Schaut man sich die ganze Problematik rein von der Logik und dem Verstand an, so wirkt es, als wären wir unfähig, irgendetwas zu bewirken und wären der ganzen Situation hilflos ausgesetzt. Aber das ist nicht wahr, der Schein trügt. Wenn wir natürlich insgeheim erwarten, dass wir ständig beschixxen und ausgebeutet werden, dann ist es unmöglich, eine menschenfreundlichere Politik zu sehen. Wären wir dazu fähig, an das Gute in JEDEM Menschen zu glauben, an das Gute in Politikern, Bankern und Industriekapitänen und dass an den Problemen effektiv gearbeitet wird, dann würden wir eine bessere Welt tatsächlich schneller erleben.

Es scheint irgendwie unseren Verstand zu beleidigen, eine optimistische Grundhaltung zu haben. Und unsere Erfahrung aus der Vergangenheit würde protestieren, weil es so viele Beweise für offensichtliche Betrügereien, Manipulation, etc. gibt. Die Menschheit tut sich anscheinend viel leichter damit, an etwas abgrundtief Böses zu Glauben, anstatt auf das Gute und Konstruktive in uns zu vertrauen. Wie sagte schon der seit 2000 Jahren verstorbene Jesus: “Dir geschehe nach deinem GLAUBEN!”

Man glaubt lieber an irgendwelche Dämonen, Archonten und Illuminati die einem das Leben vermiesen, anstatt an die eigene Macht und die Fähigkeit, sein Leben selbst zu bestimmen. Zumindest innerhalb gewisser Parameter, die alle Menschen auf der Erde zur Kenntnis nehmen müssen. Unsere Selbstbestimmung hängt nicht von Dämonen, Archonten und Illuminati ab, sondern wird von den tief in uns verwurzelten, emotionalen Mustern und Ladungen bestimmt, auf die wir meistens keinen genaueren Blick werfen.

Als bewusste Menschen haben wir eine Wahl. Wir können uns dafür entscheiden, eine konstruktive, optimistischere Sicht auf die Welt zu wählen, oder wir lassen uns in die depressive Grundstimmung hinabziehen. Ich spreche nicht von “wishfull thinking”, während man insgeheim trotzdem die Ansicht mit sich herumträgt, dass eh schon alles im Arsch ist. Ich meine eine wirklich bewusste Entscheidung, im Wissen, dass die äußere Welt stets ein Ausdruck unserer Innenwelt ist. Wenn wir wirklich an das Gute glauben, an kommende Verbesserungen und Problemlösungen, dann wird unser persönliches Erleben in dieser Zeit, ungeachtet der Schwierigkeiten, die vielleicht kommen, unterschiedlich sein. Das impliziert natürlich, an das Gute in uns selbst glauben zu können. Je mehr Menschen das tun würden, desto besser für uns alle.

Im allgemeinen ist der Mensch so sehr in Beschlag genommen von der äußeren Wirklichkeit, dass seine Gedanken, Emotionen, seine Überzeugungen und sein Vorstellungsvermögen, dagegen irgendwie unwirklich oder zumindest nicht so substantiell wirkt. Wir sind oft so hypnotisiert von äußeren Handlungssträngen, dass wir irgendwie nicht mehr mitkriegen, wie unsere inneren Überzeugungen stets zu uns “zurückkommen”, indem wir Erlebnisse und Erfahrungen machen, wodurch unsere Überzeugungen uns durch das Außen bestätigt werden. Auch unsere Entscheidungen und Handlungen, die wir im Alltag machen, beruhen auf unseren Gedanken und Emotionen. Unsere innere Welt, unser inneres Bezugssystem, ist im ständigem Austausch mit der äußeren Welt, dem äußeren Bezugssystem.   

Je mehr der persönliche Fokus auf die negativen Vorgänge in der Welt gerichtet ist, desto stärker wird die persönliche Grundstimmung herabgezogen. In diesen Zeiten sind wir gut beraten, wenn wir so gut wie möglich bei uns selbst bleiben und aufs eigene Leben konzentrieren. Ich muss nicht alles wissen, was in der Welt passiert. Welchen Themen schenke ich meine Aufmerksamkeit – und damit meine Energie?   

In dieser Geschichte geht es um ein aufbrechen alter Strukturen, alter, verkrusteter Glaubenssätze und veralteter Denkweisen. Und die globale Situation bietet eine Gelegenheit dazu. Wir sind alles Menschen, egal, welche Hautfarbe, welche Ethnie, welches Geburtsland. Diese jetzige Situation ist ein Arschtritt für uns als Menschheit, um endlich in die Gänge zu kommen und Bewegung in diese Dinge zu bringen. Wir sind nicht nur hier, um ein gutes Leben zu haben, um zu trinken, Häuser zu bauen, Geld zu machen, Sex zu haben. Das ist nicht die wesentliche Perspektive auf das Leben, das sind nur einige, wenn auch nette Zutaten dafür. Es geht stets um Höherentwicklung, Seelenprogression – und Evolution.

Es braucht Menschen, welche die negativen Grundannahmen anderer Menschen auszubalancieren versuchen und die Bilder anderer, konstruktiver Wahrscheinlichkeitsebenen in ihrem Bewusstsein halten. Erinnert euch daran, dass wir in einem sicheren Universum leben, welches die Erkenntnis vermitteln will, dass wir Mit-Schöpfer und keine hilflosen Opfer von Ereignissen sind. Erinnert euch daran, dass wir kollektive Erfahrungen mitkreieren.

Until next time same station ..

Quellennachweise:

http://tomkenyon.com/destabilization

http://amraverlag.de/blog.php/die-fuenfte-perspektive/#more-3914

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1105716

http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Afghanistan/geschichte.html

http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/7005117/Artenschutz:-Das-6.-Massenaussterben-droht/

http://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/wasch-reinigungsmittel

http://kurier.at/politik/weltchronik/2-5-millionen-obdachlose-kinder-in-usa/97.650.123

http://www.spektrum.de/news/raetselhaftes-massensterben-im-pazifik/1394828

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@ Steven Black

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72 Kommentare

  • Pingback: Der Wandel, den eigentlich niemand will – Der Geist der Wahrheit …

  • Lieber Steven, ich bin hundertrpozentig sicher, dass wir leider nicht verantwortlich sind für die kollektive Selbstzerstörung. Ich schreibe leider, denn wenn wir es wären, dann hätten wir es niemals so weit kommen lassen. Es gibt da Wesen, die das wollen und uns in diese Zukunft hineinzwingen.
    Ich bin sicher wir sind denen nicht hilflos ausgeliefert, aber ich weiß ehrlich gesagt die Maßnahmen noch nicht sicher, die nötig sind, diese Selbstzerstörung zu stoppen und rückgängig zu machen. Aber es gibt diese Lösung davon bin ich überzeugt.

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    • Hi egal,
      Auch wenn ich das ungerne sage – doch, wir sind mitverantwortlich. Der Großteil der Menschheit lebt unbewusst und hat keinen Zugang zu sich selbst. Die emotionalen Probleme der Menschen öffnet Türen und Tore für feinstoffliche, astrale Wesen. Aber sie sind nicht die Urache für das menschliche Desaster.

      lg,

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  • Hat dies auf Ursulaortmann's Blog rebloggt und kommentierte:
    Zitat: „…. Je mehr der persönliche Fokus auf die negativen Vorgänge in der Welt gerichtet ist, desto stärker wird die persönliche Grundstimmung herabgezogen. In diesen Zeiten sind wir gut beraten, wenn wir so gut wie möglich bei uns selbst bleiben und aufs eigene Leben konzentrieren. Ich muss nicht alles wissen, was in der Welt passiert. Welchen Themen schenke ich meine Aufmerksamkeit – und damit meine Energie?

    In dieser Geschichte geht es um ein aufbrechen alter Strukturen, alter, verkrusteter Glaubenssätze und veralteter Denkweisen. Und die globale Situation bietet eine Gelegenheit dazu. Wir sind alles Menschen, egal, welche Hautfarbe, welche Ethnie, welches Geburtsland……“

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  • Guten Morgen Steven
    Danke für deinen Artikel.

    Ich frage mich grad Folgendes: Im Sinne vom Gesetz des Ausgleichs, des Rhythmus, muss man annehmen, dass sich auf natürliche Weise in der Natur alles ausgleicht. Tag-Nacht, kalt-warm… du weisst schon, bekanntes Thema.

    Nun, kann es sein, – da sich die Menschheit in Richtung freundliches Wesen bewegt -, lichtvoller und bewusster wird und – nun im Sinne des Ausgleichs, die Dunkelheit sich dagegen aufbäumt – und zwar in gleichem Masse? (Auf Wehr folgt Gegenwehr) Alles immer im Sinne der natürlichen Ordnung. Somit sind wir – aus dieser Sicht gesehen, wirklich alle mitverantwortlich, also auch die lichtvollen Wesen (was immer das sein mag), also nicht nur die, die Schlacke und Schrott in sich noch nicht beseitigt haben😉 .

    Das Positive zum Schluss: Das Licht siegt immer – man mache mal den Test mit dem abgedunkelten Zimmer. Aber bis dahin wird es Turbulenzen geben. Selbst der Wind bekämpft sich im Himmel, wenn zwei Strömungen aufeinandertreffen – solange, bis wieder Ausgleich stattfindet, selbst das Wasser tut es…. und da der Mensch auch ein Naturwesen ist (auch wenn er sich von ihr abgeschnitten fühlt) unterliegt den gleichen Mechanismen.

    Guten Tag und hab Dank
    Crissi

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    • Hey Crissi,

      gabs da nicht heftige Kontroversen zum Thema Licht & Dunkelheit? Können die beiden überhaupt polare Gegensätze sein, wenn die Dunkelheit, das Licht nicht wegmachen kann? Möglicherweise befinden sich Licht & Wahrheit ja auf einer übergeordneten Ebene, ausserhalb des weltlichen Zirkus: Glaub es liegt an den Menschen selbst, dass es ständig so „negativ“ erscheint…(in Wirklichkeit kann dem Licht, der Wahrheit etc nichts etwas anhaben…da kann sich die Dunkelheit drehen & wenden wie sie will)

      Daher liegts vielleicht doch einfach an uns: Die Menschheit ist insgesamt einfach zu Dunkel & mies gelaunt🙂

      lg

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      • August sprach: „Die Menschheit ist insgesamt einfach zu Dunkel & mies gelaunt ….“

        Meinst? 😉😉

        Schönen Tag dir August ….. is Frühling draussen😉 – wie herrlich ist das denn?

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        • Nun wenn man die vielen Sachverhalte im obigen Artikel bedenkt (weltpolitik, Umweltdesaster) dann kann dieser Eindruck schon entstehen: Man könnte das dan schon „meinen“… (Wo viel Licht, da ist auch viel Schatten)

          Spannend mit welchen Aussagen Du in Resonanz gehst😉😉

          Mit dem Frühling, das ist völlig natürlich: Nichts besonderes eigentlich und doch: Ein Neuanfang, immer wieder…

          Dir auch einen schönen Tag, Crissi!

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      • Achim.Söllner

        Pol-are Gegen-sätze sind meines Er-acht-ens Dunkel-heit und Hell-igkeit, nicht Dunkelheit und Licht. Licht ist der übergeordnete „Begriff“ und Helligkeit/Dunkelheit bzw. gleissendes Licht/Finsternis sehe ich als die beiden Extreme auf der „Linie“ Licht, als die beiden Pole oder die beiden Seiten derselben Medaille
        Herzlichen Dank für deine Artkel/Ansichten und für das „Zurverfügunstellen“ dieser Plattform/website, lieber Steven
        ACHIM

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      • Empfehlenswerter Video-Vortrag, bei dem es um ein besseres Verständnis von Sexualität geht.
        Bitte nicht durch die Länge abschrecken lassen, der Vortrag dauert nur 1h 22min und nicht wie angegeben 2h 45min.
        Danke Remo fürs aufmerksam machen!
        LG

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  • Ein toller Artikel Steven!

    Tja, irgendwie leben wir ja auch im Zeitalter der völligen Verantwortungslosigkeit…Oder wie definiert man Verantwortung? Wenn jeder bei sich selbst bliebe und bei jeder Begegnung mit anderen in Achtsamkeit verweilen würde – ohne seine inneren „Ansammlungen“ nach aussen tragen zu müssen – wäre sehr viel Spuk garnicht erst möglich…

    Vielleicht lautet die „Lösung“ ja einfach, sich selbst von dem ganzen Wirrwarr zu „lösen“? (Energy flows where Attention goes)

    Das Problem scheint mir, dass daraus ganz schnell, wieder nur ein Wegschauen und Ignorieren bzw „wishfull thinking“ wird…Ist schon schwierig mit dem richtigen Umgang…Einerseits will man sich nicht in den Dingen verlieren, andererseits kann man ja nicht immer alles ignorieren & ausblenden..Ab wann betreffen einen die Ereignisse persönlich, wo zieht man die Grenze? Beim Sack Reis in China? Vielleicht ist es ja ganz gut mal öfter mit den Nachbarn zu reden, Freunde & Verwandte öfter anzurufen und den Fernseher aus zu schalten?….

    Alles was Angst macht, soll dies vielleicht tun (bzw es liegt an uns, dass dem so ist): Schaut man genauer hin und betrachtet ein paar Details etwas genauer, stellt sich eigentlich immer heraus, dass vieles von dem was da Angst machte, der eigenen „Projektion“ entsprungen ist: Frieden gibts wohl echt nur in einem selbst….

    Was heisst überhaupt „Chaotischer Knoten“? Es gibt Menschen die können über 800 grad heisse Kohlen laufen ohne Probleme – andere widerrum ziehen sich schwere Verbrennungen zu – Je aufgeräumter man selbst ist, umso weniger kann das Chaos einen im Leben herumschubsen (Ersetzt natürlich die Erfahrungen nicht, die es braucht diese ganzen Spielchen in all ihren Erscheinungsformen vom Wesen her zu durchschauen)…

    „Wer mit sich unzufrieden ist, ist fortwährend bereit, sich dafür zu rächen: wir anderen werden seine Opfer sein.“

    &

    „„Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es andern so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmüdig zu sein.“
    ―Friedrich Nietzsche

    Befasse mich grad erstmals mit dem sog. „Kybalion“ – Hatte es lange Zeit auf dem Schirm, mir war nur nie bewusst, dass es wohl der Ursprung dieser sog. universellen Gesetze sein dürfte (Damit über lang dann wohl auch vom „Erfolgsschlager“ The Secret & „bestellen beim Universum“ & wünsch dir alles schön etc., vermute ich) – Vorausgesetzt diese seit den 1920ern offen verbreiteten Gesetze haben tatsächlich ihre Gültigkeit (mag nicht glauben, möchts lieber erkennen&erfahren: Klingt schon stimmig) – Was passiert eigentlich wenn die ganze Welt anfängt damit herumzuspielen? (Und wer ist schon so perfekt, weise und weitentwickelt, dass er nicht doch irgendwie dazu verfällt auf egoistische Weise damit zu arbeiten?)

    Allenfalls wenn man auf einem bestimmten Level angekommen ist, könnte man sinnvoll mit diesen Gesetzen umgehen, aber braucht man dann solche Gesetze noch, um am Lauf der Dinge etwas zu ändern?

    Gesetze soll man ja achten, aber die Welt zurecht biegen zum eigenen Vorteil? Welche Kausalitäten kommen damit in Gang?

    Wenn wir erkennen, dass es diese höhere Ordnung gibt: Dann „muss“ wohl alles so sein und es kann nur an uns liegen, wenn wir damit nicht klar kommen.

    Frühlingswetter ist da!

    lg

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    • Ich empfinde es auch als Gratwanderung. Und ja, diese Frage kam mir auch:
      „Oder wie definiert man Verantwortung?“

      Ich glaube, dass einige Proteste deswegen kommen, weil oft eine Vorstellung von Verantwortung vorliegt, die nicht gemeint ist. Sicher sollte es nicht so sein, dass man sich selbst schadet oder zumindest sich verweigert, was gut für einen wäre, nur um die Umwelt zu schonen. So wie ich es mal tat, vor langer Zeit .. .. heute betrachte ich das als eine Wiederholung eines Musters aus der Zeit, als es durch Eltern“befehl“ wichtiger war, kein Blümchen zu zertreten, als auf sich selbst zu achten. Sicher gibt es viele Menschen, die in der Kindheit Verantwortung übertragen bekamen, die zu groß für sie war oder überhaupt völlig unpassend, und nun ist dieser Begriff zum „roten Tuch“ für sie geworden.

      Ich denke, man wird die richtige Verantwortung und das richtige Maß finden, wenn man „sich selbst gefunden“, die diversen Teile integriert und geheilt hat.

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Tja, in der Theorie ist es die übermässige Identifikation oder angesammelte Anhaftungen an alles mögliche, welche man ja eigentlich jeder Zeit los lassen könnte….Nur in der Praxis ist das manchmal die große Herausforderung (auch überhaupt herauszufinden was es ist was da so festgefahren): Manchmal eine lebenslange Aufgabe, manchmal machts in wenigen Sekunden Klick. Allgemeingültige Patentrezepte zur Lösung gibt es dazu wohl nicht….Die Sache mit dem Fokus & anderen Perspektiven, scheint oft ganz sinnvoll: Zur Abwechslung mal von lieb gewonnen Gewohnheiten abzweichen, kann auch erstaunliche Veränderungen bewirken (Kleinigkeiten fürs Erste: Morgens ein anderer Stuhl, oder eine Fernseher+Internet freie Zeit etc.)

        Den Frühling & Sommer nutzen solange die Tage lang sind, scheint auch keine schlechte Idee zu sein…Immer leben als seien die Tage gezählt (sind sie ja nunmal leider auch…) Ich versuchs mal😉

        Liebe Grüße

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        • „Tja, in der Theorie ist es die übermässige Identifikation oder angesammelte Anhaftungen an alles mögliche, welche man ja eigentlich jeder Zeit los lassen könnte…“
          Ächz .. .. diese Theorie mag ich gar nicht .. ..

          „Immer leben als seien die Tage gezählt“
          Den Spruch kenne ich auch, aber was verstehst Du, lieber August, darunter?

          Ein Patentrezept mag es nicht geben, aber individuelle Lösungen. Das, worüber Steven immer wieder schreibt, energetische Hilfe, Aufstellungen .. .. Einen Zusammenhang zu obigem Spruch sehe ich dabei nicht, es ist völlig unerheblich wie viele Tage ich noch habe, ich schaue einfach, wie weit ich komme damit in diesem Leben.

          Liebe Grüße
          Veron

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        • Lieber August!

          „Zur Abwechslung mal von lieb gewonnen Gewohnheiten abzweichen, kann auch erstaunliche Veränderungen bewirken“
          Ich möchte noch ergänzen. Ein neues Möbelstück, ein neues Kleidungsstück, auch ein neuer Fokus etc., sicher kann das „positive“ Impulse bringen. Manchmal ist es aber nur eine neue Variante von Ablenkungsmanövern, so wie wenn das Zuckerl bei einem weinenden Kind nicht mehr hilft, dann probier ich es halt mit Schokolade .. .. denn wenn da ein abgespaltener Teil ist, und der Überlebensanteil tut was er kann, um von dem abzulenken, dann ist ein neuer Reiz scheinbar hilfreich, aber man bleibt quasi an der Oberfläche, lernt den abgespaltenen Teil so nie kennen, kann ihn also auch nicht integrieren und heilen.

          Kein TV, kein Internet kann vielleicht was Gutes bewirken, vielleicht aber auch einen Zusammenbruch, weil die Ablenkung gebraucht wird .. .. kommt drauf an. Vielleicht sucht man sich dann bloß was anderes,
          liebe Grüße
          Veron

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          • Liebe Veron,

            (Ein paar schöne Tage waren es bereits – aber jetzt scheint es wohl erstmal wieder aufs typische April-Wetter hinauszulaufen, hab ich das Gefühl🙂 )

            ich bin der Auffassung, dass es „den“ einen Weg nicht gibt, sondern milliarden und aber milliarden individueller Wege: Keiner ist aus meiner Sicht von Hause aus „besser“ als der andere (Es kommt vlt auch mehr auf denjenigen an, der ihn beschreitet)

            Ich mag die Schlichtheit von Begriffen wie „Anhaftung“ & „Identifikation“, denn sie lassen sich aus meiner Sicht mit vielen unterschiedlichen Anschauungen vereinbaren: (Anhaftung an Kindheitstraumata oder Sucht aus psychologischer Sicht z.B,, oder Ereignisse aus früheren Leben im Buddhistisch/Hinduistischem Zusammenhang, oder „Sünde“ nach Christlichem Verständnis, oder wie wärs mit Besetzungen (Dämonen, Jinns, oder doch nur Wahnvorstellungen, Zwangsneurosen & Projektionen des Unterbewusstseins?), ich denke dabei in erster Linie an Glaubenssätze, „konkrete“ Weltbilder, Ideologien & Konzepte: Man könnte also je nach belieben (& Identifikation🙂 ) etwas damit anfangen und darauf aufbauen bzw. weiter vertiefen. Ich wünsche mir manchmal mehr Brücken auf der Welt🙂 )

            Ich sehe daher keinen Widerspruch und kann Dir ansonsten auch nur zustimmen: Ja, es gibt viele individuelle Lösungen.

            Ich hatte dabei auch eher die großen „globalen“ Probleme im Hinterkopf – Wie siehts denn eigentlich aus mit der Menschheit & ihren Weltbildern, im Großen & Ganzen? Wieviele Menschen haben überhaupt eine spirituelle Weltsicht und wieviele davon leben eine solche Sicht auch wirklich? (Oder bemühen sich wenigstens darum, sofern es in einer solchen Welt denn zu 100% möglich ist, voll durchgeistigt und total spirituell zu leben – und dies denn dann auch vollauf erstrebenswert erscheint…)

            Leider sehe ich noch sehr viel „Mein Haus, mein Auto, mein Bankkonto“ & „Hamsterrad: Sonst muss ich verhungern & sterben“ & „Ohne schicke, neue Schuhe hat mich keiner lieb“ auf der Welt. Insbesondere die westlichen Länder, kann man wohl als mehrheitlich materiallistisch / exoterisch ausgerichtet, einordnen.

            Äusserlichkeiten dienen in einer solchen Welt häufig als Quelle des Selbstwertgefühls, teilweise verschmelzen die „Dinge“ regelrecht mit dem Selbstbild – Status, Prestige, Macht etc. sollen angeblich glücklich machen bzw. bestimmte Bedürfnisse kurzfristig befriedigen.(Stark vereinfacht & überspitzt, aber es erscheint mir schon nicht selten so, als dienten „Dinge“ als Religionsersatz bzw. Mittel zur Sinnstiftung um „innere Leere“ zu füllen) Wenn nun also chaotische Zeiten vor uns liegen, in manchen Bereichen vlt. sogar kein Stein auf dem anderen bleibt: Wie sieht es wohl aus, wenn den Menschen ihre Wertvorstellungen durcheinandergebracht werden und mitunter gänzlich abhanden kommen – und gleichzeitig kein spirituelles Reservoir, als Kompass in der „Not“ vorhanden ist? Ich stelle mir dies recht „spannend“ vor …

            Mit dem „Immer leben als seien die Tage gezählt“, hatte ich, auch vor diesem Hintergrund, eine der größten Ängste der Menschheit im Blick: „Die Angst vor dem Tod“. Aus rein materiallistischer Sicht gibt es kein „danach“. Das Leben ist mehr oder weniger sinnlos: Wer denkt schon über diese Fragen nach (bis sie einen dann mal ganz direkt, persönlich betreffen) ? Es sind vermutlich nicht viele Menschen die diesen Fragen in aller Tiefe nachgehen.

            Ich betrachte die Angst vor dem Tod daher als maßgebliche Triebfeder für viele merkwürdige Vorgänge auf der Welt. – Der Tod muss unbedingt vermieden & hinausgezögert werden & er macht eine heiden Angst. Es gibt und es gab Kulturen in denen es als größte Ehre und Ausdruck höchster Tapferkeit galt für seine Vorstellungen & Überzeugungen zu sterben: Wie sähe eine Welt aus, in der alle Menschen derart aufgeräumt und mit klaren Vorstellungen zum „danach“, durchs Leben selbst gingen? Käme es überhaupt so weit mit all diesen Problemen? – Wenn mehr Menschen überhaupt einmal über solche Fragen nachdenken würden – könnte ich mir vorstellen – wäre schon einiges von sich aus „gewandelt“.

            Mit dem Wechsel der „Perspektiven“ spreche ich eine weniger zielgerichtete, nicht-kausale Herangehensweise an (Wissen wir immer was das Ziel ist? „Der Weg ist das Ziel“ …) Es soll Menschen geben die 50 Jahrelang jeden Morgen auf dem selben Stuhl sitzen: Eine Änderung der morgendlichen Frühstücksaussicht würde sicherlich „etwas“ verändern. Besonders in eher festgefahrenen Situationen ist es manchmal keine schlechte Idee, einfach mal irgendetwas, grundlegend anders zu machen (Auch wenn sich der Sinn, dem Verstand nicht immer sofort erschliessen mag). Vom Prinzip her kann dies von jedem, egal wie weit und wo er steht, probiert werden.

            Um auf dein Beispiel mit der Schokolade einzugehen: Schokolade (ab 50%, besser 70-80% Cacoa-Gehalt) Ist reich an Bitterstoffen, Polyphenolen, der Aminosäure Tryptophan und einer Substanz namens Theobromin: Gute Nervennahrung, teils Ausgangsstoffe für Neurotransmitter & Hormone – Schokolade ist langfristig, aus meiner Sicht, definitiv die bessere Alternative zum Zuckerl. Alles eine Frage der individuellen Betrachtung & Bewertung – Man kann so ziemlich alles durch unterschiedliche „Brillen“ betrachten und erhält dadurch manchmal ein viel tiefergehenderes Verständnis von den Dingen…Kann also schon recht spannend & aufschlussreich sein, das Spiel mit den Perspektiven🙂

            Liebe Grüße

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            • Lieber August!

              Bei Dir muss ich ja echt aufpassen, will nur einen Vergleich bringen, und schon ist die Schokolade ernst genommen😉 Hast aber recht, sie ist wirklich besser als Zuckerl. (Ich bevorzuge 85 % Kakogehalt.)

              „ich bin der Auffassung, dass es “den” einen Weg nicht gibt, sondern milliarden und aber milliarden individueller Wege“

              Hm, ja .. .. natürlich, jeder hat seinen individuellen Weg. Trotzdem glaube ich, dass die „Sache“ mit den abgespaltenen traumatisierten Anteilen und den Überlebensanteilen generell stimmt. Für manche ist es dann halt wichtig, seine abgespaltenen Anteile wieder zu integrieren, für andere mag es reichen, wenn die Überlebensanteile gestärkt werden – oder vielleicht geht es nicht anders, ist das Integrieren der traumatisierten Anteile zu schwierig.
              Dennoch: Gesundung ist letzteres nicht, nur eine Strategie, und wenn man Glück hat, funktioniert sie lange. (Ich vertrete diese Ansicht, weil diese Strategie bei mir schon vor einigen Jahren aufgehört hat zu funktionieren, es ist für mich keine Theorie. Ob neuer Sessel, ob Blumen oder sonst was Schönes, es war absolut egal.)

              „Leider sehe ich noch sehr viel “Mein Haus, mein Auto, mein Bankkonto” & “Hamsterrad: Sonst muss ich verhungern & sterben” & “Ohne schicke, neue Schuhe hat mich keiner lieb” auf der Welt. “
              :mrgreen: – ups, auf die Leute habe ich doch glatt vergessen .. .. aber ein neuer Sessel dürfte da wohl kaum helfen, oder?
              Also der Sessel .. .. ich glaube, wenn jemand wirklich mit sich im Reinen ist, innere Freude empfindet, dann wird er entweder keinen neuen Sessel brauchen, oder er empfindet Lust darauf, und dann besorgt er sich einen, auch wenn das nun keinen tollen Effekt hat.

              „Wie sieht es wohl aus, wenn den Menschen ihre Wertvorstellungen durcheinandergebracht werden und mitunter gänzlich abhanden kommen – und gleichzeitig kein spirituelles Reservoir, als Kompass in der “Not” vorhanden ist? Ich stelle mir dies recht “spannend” vor“

              Och, ich denke, viele werden einfach wieder religiös werden. Weil irgendwo ja doch noch die Informationen aus dem Religionsunterricht gespeichert sind. Aber es heißt auch, dass Religion nicht gleich Spiritualität ist .. ..

              „Ich mag die Schlichtheit von Begriffen wie “Anhaftung” & “Identifikation”, denn sie lassen sich aus meiner Sicht mit vielen unterschiedlichen Anschauungen vereinbaren: (Anhaftung an Kindheitstraumata.. .. “

              Hm .. .. magst Du also wegen der Schlichtheit. Aber jetzt würde ich gerne wissen, wie das sein soll mit „Anhaftung an Kindheitstraumata“ – ich greife das als Beispiel raus. Also was bedeutet es genau, und was soll man dann tun, Deiner Ansicht nach?
              Weißt Du, ich hatte viele, viele Jahre lang überhaupt keine Gedanken an so was. Ich wusste nicht, dass meine Kindheit als traumatisch eingestuft werden konnte. Haftete ich trotzdem dran?

              Mir kommt vor, Du wirfst so einiges in einen Topf, das nicht zusammen da hineingehört. Sicher, es gibt das alles, die Besetzungen, die Einflüsse aus früheren Leben, noch eine ganze Menge mehr. Aber all dies unter Anhaftung abzulegen, weil dies so schön schlicht ist .. .. ? Und – Du wiederholtest es nicht, es war aber in der Nachricht davor. „Loslassen“. Wenn Dich etwas in den Klauen hält, was kannst Du dann loslassen? Das ist es, was ich an dieser Theorie nicht mag. Dabei ist mir ziemlich gleichgültig, ob das jetzt Anhaftung oder sonst wie genannt wird.
              Allerdings, der Begriff „Identifikation“ ist mir nicht egal: Ich bin auch meine inneren Kinder, ich bin auch meine Überlebensanteile .. .. selbst wenn ich die einen erst integrieren muss und mit den anderen manchmal schimpfe.

              Auf die Angst vor dem Tod möchte ich nicht zu sehr eingehen. Nur: der Körper wird sterben. Die Seele / das höhere Selbst / das Bewusstsein wird weiter existieren. Wer von denen hat Angst?

              Liebe Grüße
              Veron

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              • Liebe Veron,

                statt, „Schlichtheit“ hätte ich vlt lieber „Neutralität“ gesagt – Der Grundgedanke war, eben keiner Sichtweise zu widersprechen, was ich ja auch ausdrücklich nicht tat: Ich finde es spannend, dass es mir scheinbar nicht gelingen will🙂

                Ich kann nur nochmal sagen: Ich kann Dir nicht widersprechen🙂

                lg

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              • Lieber August!
                Verstehe ich Dich jetzt richtig, dass Du „Anhaftung“ bzw. die dazugehörige Theorie als neutral empfindest?

                „Der Grundgedanke war, eben keiner Sichtweise zu widersprechen“
                Aber eine eigene Sichtweise hast Du trotzdem? Oder nicht?

                Entschuldige, dass ich so frage, ich kann mich nicht so konzentrieren, dass ich hier alles lese bzw. mir Gelesenes merke. Deswegen befasse ich mich lieber mit einzelnen konkreten „Punkten“, und ich finde es schade, dass Du auf Anhaftung in Bezug auf Kindheitstrauma nicht eingegangen bist .. .. vielleicht noch nicht?
                Du musst auch nicht, aber ich hoffe, Du nimmst es als Anregung zum Nachdenken bzw. Nachfühlen. Denn so generell diverse Theorien interessant zu finden, sie zu vergleichen oder was auch immer, im konkreten Fall, wenn eine Entscheidung zu treffen ist – hilft das irgendwas?

                „Ich wünsche mir manchmal mehr Brücken auf der Welt “
                Ich denke, dass ich mit meinen Erfahrungen so was wie Brücken baue, wenn ich sie weitergebe. Oder hattest Du eine andere Art Brücke im Sinn?

                Liebe Grüße
                Veron

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                • Liebe Veron,

                  eigentlich hatte ich mich bereits, (auf absehbare Zeit, mal wieder) verabschiedet und wollte mich verstärkt
                  den „Nicht-Internet“-Dingen zuwenden🙂

                  Meine Intention bzw. Überlegung war es eigentlich, aus der rein sprachlichen „Meta-Ebene“ (bzw. „Vogelperspektive“) heraus, die unterschiedlichen „Weltbilder“, „Konzepte“ & „Vorstellungen“ als solche zu betrachten, ohne dabei eine Wertung oder Gewichtung vorzunehmen. Ich war aus meiner Sicht, um besseres, gegenseitiges Verständnis bemüht, und wollte meine eigene „Ausrichtung“ bewusst, eher hintenan stellen.

                  Mangels „Versiertheit“ im Umgang mit den entsprechenden Begrifflichkeiten ist es mir offenbar kläglich misslungen eine derart neutrale Betrachtungsweise einzunehmen bzw. angemessen nach aussen zu tragen.
                  (Soweit dies überhaupt möglich erscheint)

                  Ich habe deine Beiträge nochmals gelesen und sehr intensiv darüber nachgedacht. Vielen Dank für deine Geduld & dein Bemühen „die Brücke“ zu schlagen. Es ist Dir gelungen.

                  Ja, bei derartigen Problemen lediglich von Anhaftung & Identifikation zu sprechen –
                  ist viel zu simpel gedacht und wird der Sache in keinster weise gerecht, es erscheint mir rückblickend fast schon töricht, so einfach darüber hinweggegangen zu sein. Um es dennoch kurz zu erläutern: „Anhaftung“ bezog sich hierbei auf die Festlegung auf einen „bestimmten“ Weg, Lehre oder Vorstellung als „das“ Mittel zur Lösung. Ich bin der Auffassung, dass sich unterschiedliche Anschauungen, „Konzepte“ und Praktikten nicht immer gegenseitig ausschliessen müssen – Die Unüberschaubarkeit der unzähligen, unterschiedlichsten Mittel&Wege zu meistern, betrachte ich als Herausforderung.

                  Ich versuche mich daher in einer art „Multi-Perspektivistischem“ Ansatz
                  (Auch wenn dies manchmal als buntes „Allerlei“ erscheinen mag: Als grundlegend falsch erachte ich es nicht.
                  Die Möglichkeit aus unterschiedlichen Strömungen zu wählen, erscheint als gegeben)

                  Man muss es den Menschen wohl nachsehen, dass sie nicht von allem, immer eine Ahnung haben
                  können: Milliarden Wege, manchmal ist es garnicht so leicht, den richtigen „für sich“ von vornherein auszumachen.

                  Ich widerspreche Dir also nicht nur „nicht: Ich stimme Dir im Wesentlichen, vollkommen zu.
                  Aufgrund deiner Beiträge habe ich mir vorgenommen, mich intensiv mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, um auch wirklich verstehen zu können, worum es geht, wenn wir von den inneren Kindern, den unterschiedlichen Vorstellungen zum „Selbst“ und der Heilung & Integration der jeweiligen Anteile sprechen. (Danke für deinen deutlichen Wink!)

                  Gedanklich war ich in letzter Zeit viel mit den Limitierungen der Sprache beschäftigt (U.A auch dieser Austausch mit Dir, liebe Veron, soll mir hierzu ein Lehrstück sein):

                  Jedes Wort vermag andere Assoziationen hervorrufen und eine 100%ige Übereinkunft über den Dialog erscheint nicht immer möglich .

                  (Mir erscheint auch dieser unscheinbare Sachverhalt, im Kern als entscheidender Ausgangspunkt
                  für viele Konflikte & Reibereien auf der Welt – einfache Missverständnisse die bis hin zum Krieg führen können – Vermutlich führt auch diese Überlegung, in weiterer Folge, noch tiefer:
                  Die Trennung von sich selbst führt zur Trennung mit der Welt?)

                  Wortlos denken, nicht urteilen, „Dinge“ in ihrem Wechselspiel, dem Lebensfluss, wahrzunehmen und zu erspüren, erscheint mir manchmal sehr Sinnvoll es bedarf dabei keiner Festlegung, „es“ will erfahren werden: Hierbei richtet sich der Blick i.d.R auf die Aussenwelt (meist viel zu sehr) und ich verstehe sie mehr und mehr, als Spiegel meiner selbst.

                  Im Dialog treten wohl naturgemäß viele innere Widersprüche nach aussen. (Die andere Seite des Spiegels)
                  Man eckt schnell an, wird (oder fühlt sich) missverstanden, man ent- & verwickelt sich und manchmal mangelt es auch einfach nur an einem klaren Verständnis von den Dingen (Welche es ja auch zunächst, zu ergründen gilt).

                  Danke, dass du mir mit diesem hochinteressanten Austausch geholfen hast, das mögliche Vorhandensein derartiger Widersprüche auf meiner Seite zu erkennen – Ich will mich bemühen sie zu überwinden &
                  für die Zukunft, mehr Achtsamkeit üben, sofern ich mal wieder versuchen sollte, nach aussen zu treten.

                  Liebe Grüße & vielleicht bis zum nächsten Mal🙂

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                  • Lieber August!

                    Ich freue mich sehr über Deine Antwort und wünsche Dir eine gute Nicht-Internet-Zeit mit für Dich brauchbarer Entwicklung bei weiterem Nachdenken und Nachfühlen 🙂

                    Du erinnerst mich im Moment an meine Phase, als ich versuchte eine Religion zu finden, die mir ein gutes Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit bieten sollte, doch ich konnte mich zu keiner entscheiden. Ich gab es auf, und dann kam ich über Steven zu Aussagen / Informationen, bei denen ich wusste, dass sie stimmen. Einfach so .. .. Allerdings war das keine Religion😉

                    Liebe Grüße
                    Veron

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  • Angst habe ich immer nur vor dem Unbekannten in mir. Diese Angst loszulassen ist wohl mit eine der schwersten „Arbeiten“. Es ist die Angst, die dafür sorgt, dass ich weiter von mir, den Anderen und der Welt getrennt bleibe. Da wo ich die Angst annehmen und dadurch loslassen kann, verändere ich mich und meinen Blickwinkel und bekomme ein liebevolleres Verhältnis zu mir selbst und all den/dem Anderen. Es ist die Angst vor den mir unbekannten Emotionen. All der Hass und die Zerstörung, die könnte auch in mir sein? Das anzunehmen fällt schwer und dennoch ist genau das, was den Hass und die Zerstörung verwandelt.

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  • Lieber Steve,
    vor einigen Tagen bin ich hier auf deinem Blog gelandet und habe hier etwas in deinem Gedankengut gestöbert. Beim Lesen habe ich es so erfahren, als würdest du meine Gedanken niederschreiben. Ich bin sehr angenehm überrascht einen Autor mit solch einem Tiefgang zu treffen. Beim Lesen deiner Herkunftsgeschichte musste ich schmunzeln, denn auch ich hatte einen ähnlich schwierigen Weg zu meistern. Doch wir sind beide nicht liegen geblieben, stattdessen haben wir unser Leid zu Humus für unsere Selbstveredelung transformiert.🙂. Auch deinem heutigen Artikel und deinem Appell am Ende pflichte ich aus vollem Herzen bei. Danke!
    Bianka Maria

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  • Vielen Dank für Ihren Beitrag. Es ist ganz offensichtlich, dass wir den Zustand kreiert und nun zu bewältigen haben. Das einfachste wäre für jeden von uns, seine Gedanken für die Gegenwart neu zu formulieren und das Urvertrauen in uns und unseren Planeten zu festigen.

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  • Hola, Freunde des Quell…

    …wohlverdient was augenfällig.

    Das uns diese Umstände immer bewusster werden, beweist mir bereits, ersehnte Veränderungen.
    Bin mir nicht sicher, ob sich die Umstände „verschlimmert“ haben, da entwickelndes Bewusstsein/Wahrnehmung/Information erst sichtbar macht, was wir vorher einfach nicht sehen.
    So spühren wir, was wir vorher nicht wahrnehmen konnten (Inbox-effect) und weiten aus, was in sich, uns begrenzt war, weil wir an dessen Grenzen stossen.

    Bewusstsein schiebt in gleichem Masse ja auch Dinge ins U.bew.sein, ausgleichend wie wirkt.
    M.E. sagt mir, dass Bew. und U.bew. nicht wirklich dualistischer Natur.

    It’s manmade, frei nach; divide et impere.

    „Ausserhalb der Box“, sieht ja natürlich alles unmöglich aus.
    Daraus/dahin entwickelt sich deswegen.
    Durch das durch uns sehnende.
    Attraktion, Anziehung…..

    Auch Traurigkeit, Ablehnung, Schmerz, Wut, führen dazu, sind sie Ausdruck des zutiefst
    ersehnten – erschöpfen und ergiessen sich meist in dasselbe.
    Wären wir es nicht , würde uns ein wichtiger, angelegter Teil zur RealitätsBildung fehlen.
    Tiefste Intension ist ja Leben, Licht, Liebe, Geist, Einheit, …. in und durch die Existenz an sich.
    Also auch durch uns, wie auch wir immer denken zu sein/empfinden.
    Diesem liegt tiefstes, „ur-eigenes“ zugrunde, woraus weiteres erst ensteht.

    Was am meisten begeistert, meint die Hirnforschung nun auch endlich, entsteht.
    Da scheint es mir nur mitwirkend, frisst irgendwas paralel all unsere Ängste weg.

    Zugegen damit, hast du einmal geweint, ist’s beim 2.Mal ganzheitlicher.
    …ok, 5Euro für’s Phrasenschwein….

    …aber so in die Richtung.

    wünsche euch wohlgesonne Tage
    buena pinta

    lg

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  • Dem , der das Leben rundum sieht, ist alles stets Änderung und Wandel in Stillem.
    Dem, der nicht sieht, ist das Leben Warten und Erwartung.

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  • Hello Mr Black,

    … gestern Abend las ich diesen Artikel oben und danach das Interview mit dem Wurzn Sepp (1. November 2015). Darin wird gesagt, dass es sich bei der Migranten-Invasion um ein Experiment handelt. Ich finde auch, das war, aus welchen Gründen und von wem auch immer, für Europa vorgesehen. Diese Idee und das ganze Drumherum in der Geschichte finde ich sehr einleuchtend.

    Frau Merkel hatte ja vor einiger Zeit mal den lieben Herrgott bemüht, um ihre starre Haltung zu begründen. Aus verschiedenen Hinweisen lässt sich erkennen, dass sie aus ihrer eigenen Sicht die Angelegenheit so gut wie möglich handhabt. Wahrscheinlich hatten gewisse für uns unsichtbare Informanten ihr vor Jahren schon etwa das Folgende mitgeteilt: „Liebe Bundeskanzlerin, wir werden jetzt demnächst mehr Flüchtlinge als sonst üblich nach Europa schicken. Du wirst Deinen Kollegen und allen Anderen (dies und jenes, eben ihre Willkommenskultur) erzählen, − sonst passiert was!!!“

    Das waren sicher dieselben, die im Sommer 2015 an den Landstraßen von und nach Syrien große Plakate aufstellen ließen, mit dem freundlichen Bild unserer äußerst blonden Kanzlerin, dazu eine riesige Sprechblase mit arabischen Buchstaben: „Willkommen in Deutschland!“

    Der Anschlag in Brüssel am 22. März 2016 könnte so gesehen als Bestrafung gelten dafür, dass die EU die Grenzen nach Europa dichtmachen will. Die Absender der oben genannten Botschaft verordneten die „Willkommenskultur“, und deswegen tut Angela Merkel was sie kann, um die Anschläge wenigstens aus Deutschland ‚raus zu halten, indem sie konsequent bei der „Willkommenskultur“ bleibt. – Selbstverständlich sind das alles nur Vermutungen …

    ********

    Die Idee, dass wir alle – jeder Einzelne – für alle möglichen Zustände, oder „die Kollektive Selbstzerstörung“ mitverantwortlich sein sollen, hatte ich bisher lediglich unter „persönliche Weltanschauungen“ einsortiert, nämlich von denen, die diese Ideen vertreten.

    Ich sehe die Erde als Schulungs-Planeten an. Inwiefern bin ich verantwortlich für das, was in der Schule angeboten wird? – Ich habe mir eine Serie von Lern- Inhalten oder Lern- Erfahrungen ausgesucht, ohne der Konstrukteur davon zu sein. Oder − inwiefern soll ich an der Flüchtlings-Krise mitgewirkt haben? Da sollte ich vielleicht den Wurzn-Sepp fragen, mal sehen, wie er das findet.

    Frohe Ostern!
    R. D.

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    • Hi Rohan,

      Ich sehe die Erde als Schulungs-Planeten an. Inwiefern bin ich verantwortlich für das, was in der Schule angeboten wird? – Ich habe mir eine Serie von Lern- Inhalten oder Lern- Erfahrungen ausgesucht, ohne der Konstrukteur davon zu sein. Oder − inwiefern soll ich an der Flüchtlings-Krise mitgewirkt haben? Da sollte ich vielleicht den Wurzn-Sepp fragen, mal sehen, wie er das findet.

      Er würde vielleicht sagen – ja, man kann die Erde durchaus als Schulungs-Planeten betrachten. Du bist nicht verantwortlich, was in der Schule angeboten wird – du bist mitverantwortlich. Alle Kurse, oder Lerninhalte, die man sich aussucht, haben etwas mit einem selbst zu tun. Du bist meistens nicht das erste Mal hier, die Kurse werden mit jeder Erdenrunde schwieriger und du bist bemüht, Fehler, die du in der Vergangenheit vielleicht gemacht hast, zu verbessern, oder besser zu verstehen. Jeder von uns war mal auf der „bösen“ und der „guten“ Seite, war mal Mörder, Kaufmann, Politiker, womöglich König – wir spielten alle Rollen und deswegen gibts auch keine Unschuldigen in dem Sinne. Living on earth is about consequences ..
      Die Flüchtlingskrise ist letztlich ein Erbe, dass uns jetzt serviert wird. Es geht darum, die Themen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit anzuschauen, die Ausbeutung die durch Handels- und Kriegsbestrebungen betrieben wird. In dieser Geschichte gibt es für uns alle viel zu lernen. But of course, nicht jeder wird dazu fähig sein ..

      lg,

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  • Die Sonne scheint, der Osterratschenlärm ist vorbei, fröhliche Osterstimmung überall .. ..

    „Tatsächlich klingen die Hathoren langsam wie eine kaputte Schallplatte .. .. “
    Ich denke, die Meldungen sind auch nicht für Leute gedacht, die schon auf dem Weg sind zu erwachen, Lösungen zu finden etc., (und die nicht mittendrin darauf vergessen haben). Es gibt in diesem Fall nichts anderes zu tun als weiterzumachen mit dem, was man eh schon tut.

    „man erlaubt sich nach wie vor wegzusehen und bevorzugt, die Dinge zu ignorieren.…“
    Erlaube ich mir auch .. .. Nur: ich tu, was ich tun kann, und fühle mich nicht verantwortlich dafür zu tun, was ich nicht kann. Und sich dauernd solche Meldungen „reinzuziehen“, tut nicht gut.

    Den Frühling genießen darf ich dabei natürlich auch, und einen solchen schönen wünsche ich allen hier
    Veron

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  • Zuerst mal Allen schönes Osterfest.🙂
    Ich möchte mit diesem Kommentar weniger auf die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse eingehen, als vielmehr das Prinzip welches dahinter steht, betrachten.
    Die Überschrift ist gut gewählt😉
    „Der WANDEL den eigentlich NIEMAND WILL“.

    Warum möchte niemand diesen Wandel?
    -weil er unbequem ist,
    -weil er uns aus unserer Komfortzone, dem was wir bisher geschaffen haben, herausbringt,

    Was steckt hinter diesem Wandel als mögliche Resonanzursache?
    -einerseits, haben wir hier in Europa mit auf Kosten der anderen Länder gelebt, Stichwort Billigprodukte /billig produzierende Länder,
    -andererseits werden bestimmte politische und ökologische Entscheidungen aus den unterschiedlichsten Gründen geduldet.
    -weiterhin haben die Reisegeschwindigkeit und Informationsaustausch in den letzten Jahrzehnten rasant zugenommen. Die Erde (Entfernungen) sind „kleiner“ geworden. Informationen können heute fast zeitgleich von einem Punkt der Erde zum anderen übertragen werden. Kulturaustausch/ Vermischung, Anpassung des gewünschten Lebensniveaus sind langfristig eine natürliche Folge dessen.
    -Vermischung zwingt uns bestimmte Probleme die wir gern verdrängen zu lösen.

    Wie gesagt und da nehme ich mich keinesfalls aus, das Ganze ist unbequem, die meisten würden wahrscheinlich lieber in ihrer/unserer Komfortzone bleiben.
    Kosmisch gesehen ist aber im globalen Maßstab eine Lösung notwendig, wenn wir uns (erfolgreich) weiter entwickeln wollen. Durch die jetzt vorhandenen Techniken wie schneller Transport, Datentransfer, Computer mit ihren Möglichkeiten usw. ist die Zeit reif dafür. (Um Missverständnissen vorzubeugen, das Alles hat für mich nichts mit „Eine Weltordnung“ zu tun, ethnische Gruppen sollten bestehen bleiben, da sie eine Bereicherung im Sinne von Vielfalt mit Selbstbestimmung darstellen.

    Die Hathoren sprechen von chaotischen Knoten. Chaotisch enthält das Wort Chaos. Aus Chaos heraus kann ein neuer Kosmos entstehen. Es heißt, wir befinden uns an einem Zeitenübergang. Solche Übergänge werden durch Chaos charakterisiert. Chaos ist sozusagen der Katalysator zu weiterer Entwicklung.
    Leider ist es offenbar so, dass wenn wir uns in unserer Komfortzone/Harmonie befinden, wir keine Lust auf Veränderungen haben. Erst Unbehagen, das Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmig ist, sei es die gefühlte Lebensqualität, sei es die Abnutzung oder der moralische Verschleiß von Gütern oder Glaubenssätzen, treibt zum Handeln, zur Veränderung an. Hier zeigt sich ein Prinzip, welches im globalen Maßstab, im großen universellen Maßstab, wie im kleinen und im persönlichen Leben wieder zu finden ist.
    An den Menschen insgesamt, an ihrem bis hierher entwickelten Bewusstsein wird es liegen, wie stark sich das Ausmaß des Chaos entfalten kann und in welche Richtung die darauf folgende Lösung der Probleme erfolgt.

    Der Wandel „den eigentlich niemand will“ ruft Unbehagen hervor. Unbehagen führt zu Instabilität und Chaos, Chaos ist ein Katalysator für Entwicklung. Chaos muss durch Neuordnung in eine Harmonie zurückgeführt werden. Diese Harmonie sollte idealerweise eine verbesserte Qualität besitzen.
    Wir sind hierbei Zeugen und Mitwirkende, auch Mitmanifestierende eines großen kosmischen Vorgangs, der eine gewisse Zeitspanne (und ich rechne dabei mit mehr als einem Menschenleben) einnehmen wird.(😦 )
    Nun, was solls, genießen wir doch erst mal Ostern…😉
    Viele Grüße

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    • Die Reisegeschwindigkeit und die des Informationsaustausches haben zwar zugenommen, gleichzeitig aber der Herz-Informationsaustausch rasant abgenommen.

      Die Grenzen bleiben bestehen.
      Grenzen bestehen zuerst im Kopf, dann in Herzen, sichtbar auf der Landkarte.
      Geschwindigkeit nutzt nicht, wenn Grenzen dicker werden.

      Der einzige Wandel , der stattfinden soll, ist im Kopf .Alles andere ist Staub der Vergänglichkeit.

      Was der Kopf trennt, schweißt nur das Herz zusammen.

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      • „gleichzeitig aber der Herz-Informationsaustausch rasant abgenommen“

        Hej Muktananda!
        Könntest Du mir den Begriff „Herz-Informationsaustausch“ bitte ein wenig erläutern?

        Und dann wüsste ich gerne, in welchen Zeitbegriffen Du das siehst. Und wie war das irgendwann mal, Deiner Ansicht nach?

        Liebe Grüße
        Veron

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        • Liebe.
          Da, wo keine Liebe ist , ist nur Trennung.

          Der Kopf trennt automatisch, instinktiv. Weil er nach Sinneswahrnehmungen misst.
          Zwischen Kopf und Herz steht das Ego.

          Ja, es war mal… ganz am Anbeginn, als die ersten Seelen – die Reflexionen des Einen Bewusstseins- begannen, die irdische Inkarnation nachzuforschen.

          Überall und immer dort , wo die Herzen kommunizieren, ensteht Liebe. Was auf Liebe basiert, ist harmonisch und freudig. Dies ist Entwicklung! Liebe ist Entwicklung!

          Liebe Grüße zurück!!

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          • „Ja, es war mal… ganz am Anbeginn, .. .. “

            Hej Muktananda!
            Verstehe ich Dich jetzt richtig, Du vergleichst den heutigen Zustand mit diesem Anbeginn? Also, Du verwendetest den Begriff „rasant“ – das muss dann wohl auch schon lange her sein, und passt meines Erachtens nicht zur heutigen Zunahme der Information. Es sei denn, man geht davon aus, dass es keine Zeit gibt .. ..

            Und Liebe ist also der Herz-Informationsaustausch .. .. hm. Also für mich ist Liebe eine Energie .. ..

            Liebe Grüße
            Veron

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            • 1)Unterscheidung und Vergleich entstehen aus Nebeneinanderstellung zweier Zustände oder Elemente.
              Da macht nicht Ausnahme.
              Um festzustellen, was Weiß und Schwarz bedeuten, muss man beides nebeneinander hinstellen.
              Lektionen bedeuten Vergleich und Unterscheidung- nichts anderes.
              Alle Lebensformen haben einen Anfang und ein Ende- obschon jedes Ende ein Neuanfang darstellt .

              2) Zeit ist die Krücke des Raums und das Schlafbett der Trennung.
              Für das Alles, das keine Form hat, gibt es keine Zeit.

              ZEIT EXISTIERT IM KOPF.
              Sie ist , letztendlich, ein Gedanke. Wie auch die Form und also der Raum.
              Zeit ist Illusion. Raum ist Illusion. Trennung ist Illusion.

              ES GIBT NUR BEWUSSTSEIN.Bewusstes und unbewusstes Bewusstsein.

              WENN DAS UNBEWUSSTE BEWUSSTSEIN BEWUSST WIRD, SEINER WAHREN EWIGEN ÜBER-EXISTENZ O ENSTEHT WISSEN . UND WISSEN IST FREIHEIT.

              3) Liebe ist die Ur-Energie. Diese ist der Baustoff allen Lebens, aller Universen und Wesen.
              Wenn Liebe kein Herz-Informationsaustausch ist, was ist noch dieses?

              Es gibt nur EINE Energie, EIN BEWUSSTSEIN .

              Mit unzähligen Formen.
              DIES versteht der Verstand nicht.

              ALLES EINS.

              ALLES.

              Nur die Gedanken sind ad infinituum.

              Liebe Grüße zurück.

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              • Hi muktananda13,

                Zeit ist Illusion. Raum ist Illusion. Trennung ist Illusion.

                Ja UND nein. Ja, es sind Konstruktionen und nein, nichts davon ist eine Illusion – denn wir er-leben es. Wir erleben Zeit, wir erleben Raum und wir erleben Trennung.

                Es gibt nur EINE Energie, EIN BEWUSSTSEIN .

                Mit unzähligen Formen.
                DIES versteht der Verstand nicht.

                Doch, tut er, dauert nur ein bisschen.

                lg,

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                • Steven,

                  alles Form ist Illusion.NUR ILLUSION. Du und ich hier, Familien und Städte, „deins“ und „meins“ deutsch, amerikanisch und russisch, klug und blöd, reich und arm, Planeten und Galaxien- alles ist nur Illusion.

                  Warum?
                  Weil es nur „eine Zeit lang“ dauert.
                  Mal ist man in einem Leben Frau, danach Mann, irgendwann vielleicht, kurz unentschieden, schwul, mal Afrikaner, mal deutsch, mal Kriegsheld, mal trauendes Opfer, mal Pirat und Bandit, mal Polizist und Priester- alles schön nacheinander und mit Vergessenheit dazwischen. Jedesmal denkend, es sei immer nur einziges Mal da.

                  Der Verstand versteht nichts außer Zeit und Raum Vorausgesetzt, nicht Lichtjahre und Jahrmilliarden. Denn er Wirkung, nicht Ursache. Die Wirkung versteht die Ursache nicht, aus dem Keller kann man das eigene Dach nicht sehen.
                  Er kann sich höchstens einreden ,dass er sie versteht. Doch dafür hat man Verständnis…🙂

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                  • alles Form ist Illusion.NUR ILLUSION. Du und ich hier, Familien und Städte, “deins” und “meins” deutsch, amerikanisch und russisch, klug und blöd, reich und arm, Planeten und Galaxien- alles ist nur Illusion.

                    Warum?
                    Weil es nur “eine Zeit lang” dauert.
                    Mal ist man in einem Leben Frau, danach Mann, irgendwann vielleicht, kurz unentschieden, schwul, mal Afrikaner, mal deutsch, mal Kriegsheld, mal trauendes Opfer, mal Pirat und Bandit, mal Polizist und Priester- alles schön nacheinander und mit Vergessenheit dazwischen. Jedesmal denkend, es sei immer nur einziges Mal da.

                    Nein, es sind keine Illusionen, wir erleben es ja und dieses erleben hinterlässt Eindrücke, du hast Lernerfahrungen als diese Form und dies erweitert und bereichert das Seelenwesen. Es gibt nicht sowas, zumindest aus meiner Perspektive, wie eine fertige Seele, oder allwissenden Gott, etc. ALLES lernt, alles erweitert sich und versucht sich auszudehnen, NEUES zu erfahren, neues zu lernen. Die menschliche Erfahrung als Illusion abzuwerten, wertet auch deine jetzige Persönlichkeit ab – die ebenso Teil der seelischen Gesamtpersönlichkeit ist. Das – nennen wir es authentische Selbst, und das Ego, sind untrennbar miteinander verbunden. Ohne Ego, keine menschliche Erfahrung.

                    Es gibt Dinge, ja, die versteht der Verstand nicht wirklich, aber er ist lern -und ausbaufähig, außerdem gibt es auch höhere Verstandesebenen.

                    lg,

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                    • Es gibt tatsächlich sehr viele Verstandesebenen, auch sehr viele Egos.
                      DOCH NUR EIN BEWUSSTSEIN.
                      EINE GANZHEIT und EINE UNZAHL DER EGOS.

                      DIES kann nicht mal der glänzeste Verstand WIRKLICH , ALS WAHRNEHMUNG verstehen. Denn Verstehen ist nur Wahrnehmung, nicht Ahnung oder Vorstellung. Dies ist der Unterschied.

                      Es ist nur dein Ego, das mit dem Denken verbunden ist und dies nicht erkennen kann und es auch noch nicht will.

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                    • Hi muktananda13,

                      Es gibt tatsächlich sehr viele Verstandesebenen, auch sehr viele Egos.
                      DOCH NUR EIN BEWUSSTSEIN.
                      EINE GANZHEIT und EINE UNZAHL DER EGOS.

                      DIES kann nicht mal der glänzeste Verstand WIRKLICH , ALS WAHRNEHMUNG verstehen. Denn Verstehen ist nur Wahrnehmung, nicht Ahnung oder Vorstellung. Dies ist der Unterschied.

                      Es ist nur dein Ego, das mit dem Denken verbunden ist und dies nicht erkennen kann und es auch noch nicht will.

                      Du hast dich da in eine Idee verrannt, welche die Trennung von Verstand und Bewusstsein, Ego und Seelenselbst beeinhaltet. Wie kannst du da von Ganzheit reden? Ganzheit in diesem Sinne würde bedeuten, dass du eine Einheit mit all diesen Facetten deines Seins herstellst. Die Ganzheit meines Wesens ist ALLES. Verstand, Egopersönlichkeit, Bewusstsein, Emotionen, Seele – etc., etc., etc.

                      Mir persönlich gehen diese Standardhülsen der Nonduality Szene dermassen auf den Sack, ich wünschte, da würden einige Leute endlich ihren Verstand benutzen, anstatt ihn ständig als bedeutungslos abzuwerten.

                      lg,

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                    • Steven,
                      du schwebst in den Gewässern deines Ego, Freund,im Gefilde deiner sterblichen Gedanken .

                      Illusion ist das Ergebnis der Gedankenträumerei , gekoppelt an unzähligen Gefühle, alles zusammen in einer einzigartiger, doch stets veränderlicher Form bis zu ihrem Tode eingegossen.Du bist , ganz natürlich, noch stark verblendet von deiner Perönlichkeit und der „Gipsform“ deines jetzigen Körpers. .

                      Illusion ist alles, was Änderung, Form und Bewegung bedeutet.
                      Dein Ego kann, ganz natürlich, es nicht akzeptieren und kann nur rebellieren. Ich verstehe es besser, als du dir vorstellen kannst. Was du nicht wissen kannst ist es, was es bedeutet, die Illusion wahrzunehmen. Auch dieses „du“ ist Teil dieser vergänglicher Illusion- es stimmt, wunderbar, doch nur Traum .

                      Wahrheit fragt nicht danach, ob du sie zulässt.
                      Wer in der Höhle lebt, wird geblendet und verbrannt im Sonnenlicht.

                      Verstand hilft, nur wenn man ihn benutzt. Sonst ist er Ballast.

                      Nota Bene:
                      dieses „lg“ stammt nicht aus Herzem, sondern aus maschinellem sichtbaren Respekt-Reflex .
                      Wenn man nicht weiß, was man als Ende schreiben soll doch das Schriftstück einigermaßen „respektvoll “ aussehen muss, kritzelt man auf die Schnelle ein ganz oberflächiges“lg“.

                      Einen ehrlichen Gruß vom Bodensee aus!

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                    • Hi muktananda13,

                      Steven,
                      du schwebst in den Gewässern deines Ego, Freund,im Gefilde deiner sterblichen Gedanken .

                      Illusion ist das Ergebnis der Gedankenträumerei , gekoppelt an unzähligen Gefühle, alles zusammen in einer einzigartiger, doch stets veränderlicher Form bis zu ihrem Tode eingegossen.Du bist , ganz natürlich, noch stark verblendet von deiner Perönlichkeit und der “Gipsform” deines jetzigen Körpers.

                      Und welches Ego sagt mir das grade?🙂
                      Mir ist bewusst, dass es Sinnlos ist, eine Diskussion über deine Ansichten anzufangen. Du bist auf dieser Schiene, also musst du da durch. Meiner Ansicht nach dient diese „Illusionsidee“ als Fluchtmöglichkeit vor emotionalem Schmerz, der nicht gefühlt werden will. Ich habe kein Problem mit dem Ego. Die alte Idee, der Transzendierung des Ego ist nicht mein Ding.

                      Ich würde dir empfehlen, Daniel S. Barron zu lesen (es gibt keine negativen Emotionen). Hier ein vielleicht hilfreicher Auszug:
                      „Die Unterscheidung zwischen der Transzendenz eines „illusionären“ Egos und der Heilung der Angst, kein kontinuierliches Ego zu haben, ist von entscheidender Bedeutung, denn ihr kommt die Schlüsselrolle zu, damit östliche und westliche Metaphysik miteinander verknüpft werden können. Bei der Erleuchtung geht es nicht darum, ein illusorisches Ego zu transzendieren, sondern durch die Heilung der Angst vor dem Egotod in den Nondualen Aspekt Gottes einzutreten.“

                      Nur weil Nondualität real ist, bedeutet noch lange nicht, dass ein individuelles Selbst nicht real ist.

                      PS: lg,😉

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                    • Du kannst als Punkt nie das volle Blatt verstehen.

                      Aus der Ferne scheint der Ozean eine Pfütze und ein Planer ein Sandkorn.
                      Mitten im Ozean, ist der Ozean der Kosmos.

                      Ändere mal DEN BETRACHTUNGSWINKEL durch Meditation, und siehe , wo der Punkt und das Blatt bleiben.

                      Solange das Ego am Denken verkoppelt bleibt , ist die optische Täuschung für ihn Wirklichkeit und die Wirklichkeit ein Traum.

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              • Hej Muktananda!
                „Zeit ist Illusion. Raum ist Illusion. Trennung ist Illusion.“

                Wir haben dieses Leben gewählt um in Raum und Zeit Erfahrungen zu machen, Aufgaben zu lösen, was auch immer. Will man das alles als Illusion betrachten, braucht man sich über überhaupt nichts austauschen. Du kannst damit hier wunderbar „kluge Sprüche“ von Dir geben, widersprechen und Fragen abwürgen, aber sonst .. .. ?

                over and out
                Veron

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                • Klug ist derjenige, der willig lernt , Narr der trotzdem lernt.
                  Quasselei über Seele, Wandel , Geist, Karma und sonstiges ist sehr beliebt bei den Schwetzern.
                  Auf dem spirituellem Markt sind Schreihälse sehr beliebt, bis man ihnen den Spiegel vorzeigt.

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                • Sag Muktandanda,
                  wer bist Du eigentlich, dass Du das alles so genau weißt, was Du da so von Dir gibst? Kommt Dir das so in den Sinn, wenn Du meditierst, oder hast Du eine tolle Quelle?
                  Du bezeichnest uns da jetzt alle, die sich ernsthaft mit den genannten Themen beschäftigen, also als Schwätzer bzw. Schreihälse .. .. ja? Und Dich als Spiegel?

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                  • 1)Ich bin du.
                    2)Ja, manchmal plötzlich in einem ähnlichen, und ganz kurzen Meditationszustand , manchmal im Schlaf .In tiefer Meditation , dem Samadhi,gibt es aber keine Bilder, Gedanken, Erinnerungen, Wünsche, Empfindungen mehr. Da gibt es weder Zeit, noch Raum, noch jemanden. Es gibt nur Bewusstsein. nur das Alles. Nur das bewusste Bewusstsein.
                    3)Es werden da nicht alle als Schwätzer und Schreihälse gemeint.Nur die, welche sich als Kenner ausgeben, obwohl sie nur davon lesen und daran denken.Wirklich Interessierte stellen Fragen, stellen SICH Fragen, ohne etwas unverdaut runter zu schlucken.

                    Die einzige Antwort auf all die Fragen BIST DU SELBST. dies ist das sogenannte Selbst.Die Seele.
                    Es gilt, DICH ZU FINDEN mit der PRAXIS.
                    Theorie ist Staub Vergänglichkeit.
                    Selbst bei Durst und Hunger braucht man Praxis.Theorie vergrößert nur das Leiden.

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                  • Hej Muktananda!

                    „Ich bin du“
                    Tja, wenn Du meinst .. .. ich empfinde eine solche Aussage als ziemlich ausweichend.

                    Denn ich kann ganz konkret sagen: Ich bin eine Seele, die hier mit einer ziemlich schwierigen Traumaaufgabe beschäftigt ist. Mit einem Verstand, der recht gut funktioniert in/mit Raum und Zeit, und mehr will ich nicht von ihm.

                    Danke für die weiteren Antworten. Ja, wenn Dir dieses Wissen so zufliegt .. .. (die Sprüche auch?) .. .. dann ist es für Dich halt so. Ich weiß schon, warum mir solche Geisteszustände suspekt sind – sie würden mich von der Bewältigung meiner für dieses Leben gewählten Aufgabe abhalten.

                    Liebe Grüße
                    Veron
                    Die andere Antworten auf ihre Fragen bekommt, die sie keineswegs unverdaut runterschluckt.

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                    • “ …selbst bei Durst und Hunger braucht man Praxis. “
                      …hungern deswegen so viele Menschen?
                      Mangelnder Praxis?!

                      Wie erlebst du selbst?

                      lg

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      • Die Reisegeschwindigkeit und die des Informationsaustausches haben zwar zugenommen, gleichzeitig aber der Herz-Informationsaustausch rasant abgenommen.

        Sicher mag das erst mal so wirken, aber werden damit nicht etwas das Mittelalter und vergangene Zeiten beschönigt und verbrämt?
        Es gab Kreuzzüge, Kriege, Hexenverbrennungen, Hinrichtungen, Familiendramen mit Unterdrückung und Gewalt, Raubüberfälle, Ausrottung von Völkern, siehe Indianer… und mehr.

        Es gab genügend Kriege… deren Möglichkeit der Ausweitung örtlich und aufgrund der vorhandenen Kriegsgeräte allerdings begrenzter waren, gleichzeitig war die Erde nicht so dicht bevölkert.
        LG

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        • Es gab sie alle.
          Doch es gibt sie immer noch.

          Der Mensch tötet nicht mehr mit dem Stein , nicht mehr mit dem Schwert , der Lanze, Keule oder Pfeil und Bogen, sondern mit Maschinengewehr , Panzer und Raketen, sogar mit Laser .

          Nicht DAS TÖTEN hat der Mensch aufgegeben, sondern DAS WIE.
          Jetzt ist er praktischer. Die Opfer sind in größerer Zahl.

          Wäre die Liebe gewachsen, so wäre mehr Frieden auf der Erde.
          Doch viele Millionen beklagen ihre gefallenen Angehörigen.
          Kriege haben keine Gewinner.
          Nur im Nachhinein, wenn Vernunft die Liebe zum Miteinander freilässt und Kriege Alpträume aus längst vergangene Zeiten bleiben, WO UNVERNUNFT UND LIEBESMANGEL DIE WELT REGIERTEN.

          Wenn die Kriegslektion gelernt wird, wird er sogleich vermieden.
          Um die Liebe als eine neue Lebensquelle frei sprießen zu lassen.

          Am Anbeginn, wo die ersten Seelen auf der Erde inkarniert waren, waren sie alle in Liebe, BEWUSST IHRER EIGENEN URSPRUNGS, ALS SEPARAT VOM KÖRPER, VOM TUN, VON DER PERSÖNLICHKEIT.Jede Seele wusste ganz klar und natürlich, dass sie nicht IHRE FORM, die ausgewählte Bewusstseinsform ,ist.
          Doch mit jeder Inkarnation nahm diese Bewusstheit des Wissens der eigenen Natur ab, um Platz zu lassen der Körperlichkeit, die Sinne gewannen mehr und mehr Einfluss und wurden sie zum zentralen Thema des alltägliches Lebens und ZUR GEWISSHEIT. Das Unsichtbare der Seele, des Bewusstseins geriet in Vergessenheit. Das Ego gewann die Oberhand, Leid machte sich zur Allgegenwärtigkeit .Kämpfe UM DAS HABEN erschienen plötzlich, die Menschen wurden leicht wie betäubt. Es waren einige andere Zivilisationen , die ihnen teils den Geist und den DNA verkapselten, andere die jedoch versuchten, ihnen geistig zu helfen. Die Waage war auf einmal nicht mehr waagerecht. Die lange Reise der Vergessens des Bewusstseins in kurzen Inkarnationen war bereits da.

          Dies habe ich mit dem „in Anbeginn“ und „rasant abgenommen“ gemeint.

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    • Hej Monika!
      Freue mich, wieder mal von Dir zu „hören“, und wie Du die Problematik „beleuchtest“.

      Weißt Du, ich finde auch das Wort „eigentlich“ sehr wesentlich.
      Denn uneigentlich .. .. ich glaube, viele hätten es gerne anders. Aber damit es dazu kommen kann, ist es erst mal notwendig, dass einiges zusammenbricht, was bisher war. Und das wollen wir eben nicht, ja genau, ist unbequem.

      „Hier zeigt sich ein Prinzip, welches im globalen Maßstab, im großen universellen Maßstab, wie im kleinen und im persönlichen Leben wieder zu finden ist.“
      Ich weiß jetzt nicht, ob Du damit Familie, Berufliches etc. meinst, oder auch Körperliches – letzteres kann ich auf jeden Fall unterstreichen. Auch die oft erwünschte „Transformation“ sieht nach meiner Erfahrung nicht so aus, dass man alles so lassen kann wie es ist, und es wird einfach nur besser.
      Wobei – für mich war es nicht mal mehr komfortabel, ich brauchte also die Entscheidung, inneres Chaos in Kauf zu nehmen, nicht fällen. Wenigstens etwas, das leicht war😉

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Liebe Veron,
        ich meine eigentlich alle Bereiche, wann gehen viele zum Zahnarzt (zumindest bei Angst vor der Behandlung), erst wenn der Schmerz unerträglich wird. Wann werde ich aufräumen oder meine Wohnung renovieren, wenn mich der Zustand so nervt, dass ich es unerträglich finde.
        Es scheint so zu sein, dass, falls wir uns nicht mehr oder weniger freiwillig aus Überzeugung und Verantwortung und ja, auch aus Liebe bewegen, das Unbehagen wächst und wächst und wächst, bis es im Extremfalle zum Chaos anschwillt. Wird es dann immer noch ignoriert, endet es möglicherweise in einer Katastrophe (Zahn muss gezogen werden😉 ). Der Bewusstheitsgrad eines Menschen, seine Liebe und sein Verantwortungsgefühl werden wohl bestimmen, wie weit dieser ganze Prozess läuft und an welchem Punkt er in die neue Harmonie gewandelt wird.
        Liebe Grüße

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        • „ich meine eigentlich alle Bereiche .. .. wenn mich der Zustand so nervt, dass ich es unerträglich finde“

          Liebe Monika!
          Danke, und da sagst Du was ganz Wesentliches, finde ich. „Unerträglich“ – sieht so aus, als wären wir darauf programmiert zu ertragen, was ertragen werden kann. Was sehr individuell ist .. .. Ich kann etwas unerträglich finden, was für andere (noch) nicht so ist, und deswegen kümmere ich mich vielleicht eher darum, es gibt auch Leute, für die ist es unerträglich, wenn ein Bild nicht waagrecht an der Wand hängt .. ..

          Für manche ist es vielleicht auch unerträglich, etwas nicht zu tun, was sie aus Liebe zu sich selbst tun wollen .. .. darüber werde ich noch etwas nachdenken und nachfühlen.

          Liebe Grüße
          Veron

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  • Hey Stefan,

    Zum Thema Verantwortung übernehmen: vielleicht tun sich auch viele Menschen schwer damit, da es ihnen ständig und überall abgesprochen wird, daß sie überhaupt in der Lage sind, (die volle) Verantwortung zu übernehmen. Die (Volks-)Erziehung hat sich dahingehend schon dermassen verfestigt, daß die Menschen dem mittlerweile selbst zustimmen. Ja, es ist besser, wenn jemand anderes darüber urteilt, ob ich etwas kann / darf. Es gibt höchstens sowas wie Verantwortung „light“, also in einem ganz kleinen Rahmen darfst Du Verantwortung übernehmen, aber dann kommt sofort der Staat mit seinen Gesetzen, Bestimmungen, Institutionen, die Dir alles aus der Hand nehmen und Dir sagen, was Du zu tun hast. Das zieht sich durch alle Lebensbereiche… Bildung, Ernährung, Drogen, Bauen, Energie(sparen) usw. usf. Für jeden Kram brauchst Du einen Schein, eine Genehmigung, eine Vorschrift einzuhalten …

    Du hast es ja selbst bestätigt mit deinem Kommentar über den „Martin der Autofahren will“. Die Freeman versuchen doch genau diese Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Verantwortung hat eben auch was mit Souveränität zu tun.

    Du sprichst diesem Martin die Fähigkeit ab, selbst die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Gehst automatisch davon aus, daß er nicht selbst einschätzen kann, ob er (verantwortungsvoll) Autofahren kann oder nicht. Obwohl er ja ganz verantwortungsbewusst proklamiert, von ihm werde „keine Gefahr ausgehen“. Aber dann kommt immer gleich jemand, der ihm dieses Verantwortungsbewusstsein abspricht und die Existenz einer übergeordneten Instanz zur Beurteilung bzw Bestimmung über Martin für notwendig hält.

    Auf der Meta-Ebene bearbeitest Du das Thema Verantwortung ganz vorzüglich, und auch die Übertragung auf die gelebte Wirklichkeit in Bezug auf „seinen eigenen Müll aufräumen“ ist natürlich richtig. Doch dies und weitere eher banale Erkenntnisse, wie eine optimistische Grundhaltung zu haben, packt das Problem nicht an der Wurzel. Die Fähigkeit, meinen Anteil am Großen und Ganzen zu sehen, wird ständig und überall untergraben, indem überall Autoritäten aufgebaut sind, die meine Verantwortungsfähigkeit in Frage stellen.

    Ein praktisches Beispiel: Autofahrkurse gäbe es, aber freiwillig. Wenn ich meine, ich kann schon Autofahren, dann darf ich es auch ohne Kurs oder Schein. Ich bin der Überzeugung, daß z.B. 99% der Eltern trotzdem ihr Kind einen solchen Kurs besuchen lassen würden. Es würde also nicht dazu führen, daß haufenweise Menschen Autofahren, die es nicht können. (Abgesehen davon, verursachen im jetzigen System Fahranfänger trotz Führerscheinerwerb die meisten Unfälle. Der erzwungene Erwerb eines Scheines hat darauf offensichtlich keinen Einfluss.)

    Genau diese Gängelung und Bevormundung des freien Menschen(willens) kann nur das Ohnmachtsgefühl, Hass usw nähren. Es erzeugt genau das Gefühl, „gegen die kann ich sowieso nichts machen“, „ich bin nur ein unbedeutendes Würstchen“ etc. Das überträgt sich dann natürlich auch auf alle anderen Bereiche.
    Aufbrechen alter Denkstrukturen, thats the point. Für uns alle🙂

    lg, Dee Dee

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    • Hi Dee Dee,

      Ein praktisches Beispiel: Autofahrkurse gäbe es, aber freiwillig. Wenn ich meine, ich kann schon Autofahren, dann darf ich es auch ohne Kurs oder Schein.

      Einverstanden, das könnte funktionieren, wären alle Menschen so wie du. Aber dass sind sie nunmal nicht. Viele Menschen übernehmen NULL Verantwortung für ihr handeln, selbst Leute mit Führerschein fahren besoffen, oder unter Drogeneinfluss. Dee Dee, wir leben in einem Meer von Menschen, die alle ein unterschiedlich entwickeltes Bewusstsein haben. Die staatliche Verwaltung einer Gesellschaft muss überprüfen, ob jemand für den Straßenverkehr tatsächlich tauglich ist, es reicht nicht, zu proklamieren „von mir geht keine Gefahr aus“. Stell dir vor, deine Mutter, oder dein Vater hätten eine Operation, würdest du die von jemand machen lassen, der sagt, „Ich kann das, von mir geht keine Gefahr aus“, aber niemand hat ihn daraufhin überprüft, ob ers wirklich kann?

      Doch dies und weitere eher banale Erkenntnisse, wie eine optimistische Grundhaltung zu haben, packt das Problem nicht an der Wurzel. Die Fähigkeit, meinen Anteil am Großen und Ganzen zu sehen, wird ständig und überall untergraben, indem überall Autoritäten aufgebaut sind, die meine Verantwortungsfähigkeit in Frage stellen.

      Tatsache ist, viele Menschen brauchen und wollen Autoritäten. Deswegen existieren sie. Und keine Autorität untergräbt meine Verantwortungsfähigkeit, wenn sie erst einmal entwickelt ist. Das ist lächerlich. Ich zeige meine Verantwortungsfähigkeit im Strassenverkehr, indem ich einen Führerschein mache, mein Auto versichere und den Regeln entsprechend fahre. DAS wäre Verantwortung am Ganzen zu übernehmen, zu zeigen – seht ihr, ich BIN keine Gefahr. Trotzdem kann es zu Unfällen kommen, der Erwerb eines F-Scheins demonstriert ja nur, dass du fähig bist, nach gewissen Regeln zu spielen. Ich meine, hey, wo ist das Problem?

      Ich glaube nicht, dass Menschen sich schwer damit tun, Verantwortung zu übernehmen, weil es ihnen abgesprochen wird, sondern weil sie es nicht wirklich gelernt haben.

      wünsch dir n schönen Tag

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      • “ Ich glaube nicht, dass Menschen sich schwer damit tun, Verantwortung zu übernehmen, weil es ihnen abgesprochen wird, sondern weil sie es nicht wirklich gelernt haben. “

        …dass eine wird wohl ohne das andere nicht auskommen.

        Aber ich glaube, wenn wir so weit sind, auf Weg wie ist, werden viele Gimmicks sowieso ihre Reife verloren haben…..und andere deren Platz einnehmen, die nicht mehr bescheinigt sein müssen.

        Es wird kommen, liebe Dee Dee, attraktiv diese Realität auch für mich ist.

        Welches Heil würde von einer Gefahr ausgehen und bräuchte diese signalisiert resp.
        ausgezeichnet.

        Es gesundet gar nicht so unerheblich, wie ich erlebe.
        Braucht seine „Zeit“.

        Da werden uns die Bilder immer ein wenig voraus sein.
        Gut so, wirken sie dabei;)

        lg

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  • Der einzige Wandel, der stattfinden muss, ist im Kopf der Menschen .
    Dass das Herz „zu denken“ beginnt.
    Eben darum ist er noch unerwünscht.

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  • „Die wirklich hilfreichen Channelings“ sollen also diejenigen sein, „welche mir mitunter eins auf die Nase geben“? Sorry, für mich ist das einfach NICHT stimmig. Wobei, dort, wo Ego-Shooter-Spiele für toll befunden werden, ja dort, ist es sehr wohl irgendwie nachvollziehbar.

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    • Servus Konrad,

      Die wirklich hilfreichen Channelings” sollen also diejenigen sein, “welche mir mitunter eins auf die Nase geben”? Sorry, für mich ist das einfach NICHT stimmig.

      Kein Problem, das muss es ja auch nicht. Meine persönliche Erfahrung ist – dieses „ihr werdet alle geliebt“ Zeugs bringt niemanden weiter und ist sowas wie Trostseelsorge. Man bleibt dann da hängen. Mit „auf die Nase geben“ meine ich, dass dir Erkenntnisse überreicht werden, die sich zuerst einmal unangenehm anfühlen, weil sie dich mit unschönen Wahrheiten in dir DRINNEN konfrontieren. Das fühlt sich manchmal wie Ohrfeigen an, aber wenn du fähig bist, da nicht wegzuschauen – DAS bringt einen wirklich weiter.

      lg,

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      • Mit „ihr werdet alle geliebt“ – Messages kann auch ich nichts anfangen. Jeder ist sein eigenes Individuum, jedem das seine sozusagen, und doch sind wir alle miteinander verbunden. Und doch kann es sich meines Erachtens um keine „richtige“ Quelle handeln, wenn sich jemand eine blutige Nase holt. Bei einem verbalen Tritt in den Hintern hingegen hab ich rein gar nichts zu kritisieren.

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      • … dass es auch Menschen gibt, die Trost brauchen, sollte auch erkannt werden. Auf jemanden am Boden liegenden noch draufzusteigen und auch noch zu meinen, es ist für denjenigen das beste…

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  • Lieber Steven Black,
    Hallo an Alle,

    Ich habe das Channeling von Tom Kenyon vom 7. Februar 2016 zum Thema Destabilisierung angeschaut und finde es sehr negativ. Die Hathoren geben sich die größte Mühe, ihren Lesern ein Rückgrat aus Pudding zu verpassen, indem sie eine Sammlung von schlechten Nachrichten neu zusammen fassen und „energetisch aufladen“.

    Im folgenden Text habe ich beschreiben, mit welchem Blick Channelings gelesen werden sollten, auch, um den „schwarzen“ rechtzeitig aus dem Weg zu gehen:

    Zur Zeit (2016) befinden wir uns – im Hinblick auf das Erscheinen eines Neuen Zeitalters – erst am Anfang einer Übergangszeit, die sich bis 2030 oder auch weit darüber hinaus hinziehen könnte. Diese Übergangszeit wird von verschiedenen Sprechern kommentiert; einige dieser Kommentare werden veröffentlicht in Form so genannter Channelings. Über die Herkunft dieser Channelings und deren Absender sollte sich jede Leserin und jeder Leser eigene Gedanken machen. Es lohnt sich, ein besonderes Unterscheidungs- Vermögen zu entwickeln im Hinblick darauf, was zwischen den Zeilen, oder unterschwellig, vermittelt wird (subliminal messages).

    Das bedeutet: Wenn ihr einen Text lest, verbindet ihr euch mit dem Bewusstsein des Absenders. Und genau an dieser Stelle könnt ihr heraus finden, ob es sich um eine liebevolle, ermutigende Stimme mit aufbauenden Absichten und Informationen handelt oder eben nicht. – Es kommt vor, dass Botschaften mit intelligent klingenden Formulierungen einen völligen Unsinn oder auch negative Energien vermitteln. Achtet rechtzeitig darauf, wie sich eine Mitteilung „anfühlt“. Selbst kleinste Regungen im Sinne von „Wie bitte?“ sollten beachtet werden.

    Botschaften sollten also überprüft werden: welches Gefühl erzeugen sie? Fühle ich mich leicht, geliebt, angenommenen? Oder werde ich verunsichert? Ist die Stimme, die da spricht, unterkühlt und / oder will mir etwas aufzwingen?

    Es gibt nicht sehr viele Absender von Channelings, die durchweg positiv erscheinen und gleichzeitig eine glaubwürdige Geschichte vermitteln.
    Auf dem Blog (Anm. Link wurde gelöscht) versuche ich, einige der „weißen“, positiven Channelings einzustellen; Überraschungen gibt es trotzdem immer wieder.

    Viele Grüße an Alle!
    Rohan D.

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    • Hi Rohan,
      Tut mir leid, ich habe deinen Bloglink aus dem Text rausgenommen. Ich will keine Sheldan Nidle -, Mike Quinsey Werbung hier haben. Und Fullford schon gar nicht. Du betrachtest den Hathorentext als negativ, aber stellst munter Zeugs von Leuten ein, die seit Jahren Unsinn von sich geben, der nie passiert und die Leute nur in Atem hält. Ganz ehrlich, da sind mir die Hathoren wesentlich näher. Die mögen etwas „unterkühlt“ rüberkommen, mag sein, aber die erzählen mir keinen Schmarrn von dunklen Kabalen und irgendwelchen Lichtkräften, die mit „Wohlstandsfonds“ hausieren gehen. Die Hathoren sind auf – „beweg deinen eigenen Arsch!“ – fokusiert und auf „beginne bei dir den Wandel, den du dir wünscht“, damit kann ich etwas anfangen, das ist real.

      lg,

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    • Hej Rohan!

      Bei mir ist es schon einige Jahre her, dass ich so diverse „liebliche“ Channelings gelesen und geradezu „verschlungen“ habe .. .. irgendwann fand ich es öde. Kürzlich bin ich wo wieder auf solche Formulierungen gestoßen .. .. ha, ich werde geliebt und unterstützt .. .. aha, und .. .? Mein Gefühl – verunsichert? Ja, genau .. .. weil sich nämlich nichts tut dadurch. Heiße Luft .. .. nein, bitte nicht wieder so was .. .. !

      Vielleicht würde ich die Hathoren-Meldungen auch „negativ“ empfinden, wenn ich nicht energetische Unterstützung hätte .. .. und zwar nicht von irgendwelchen Wesen, von denen ich nichts merke. Eigentlich bestätigen und erklären die Hathoren nur den Zustand auf dieser Welt, so gesehen brauche ich sie nicht, ich tu eh schon was ich kann. Das sollten viel mehr Menschen, finde ich, aber statt zu verstehen, um was es geht, sind die bösen, bösen Hathoren so schrecklich negativ und bauen einen nicht auf .. ..

      LG
      Veron

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  • Hallo Steven,
    danke für die Antwort.

    »Je mehr der persönliche Fokus auf die negativen Vorgänge in der Welt gerichtet ist, desto stärker wird die persönliche Grundstimmung herabgezogen« wurde in einem der ersten Kommentare gesagt (ursulaortmann). Recht hat sie. Es kommt noch etwas Anderes dazu:

    Die Hathoren stellen klar, dass es eine Minute vor 12 sei, also kann sich jeder ausrechnen, dass es zu spät ist, irgend ein Steuer herum zu reißen.

    Warum zeichnen die Hathoren ein dermaßen trostloses Bild?
    Wohin sollte ich meinen Arsch bewegen deswegen, und wo sollte ich meinen Wandel beginnen?

    Der Wandel, den ich erlebte, kam teilweise aufgrund positiver Visionen. Wir gehen alle demnach auf unsere Bilder zu, die vorher im Kopfkino ablaufen; diese „realisieren“ sich. Das trifft auf viele, aber nicht auf alle Bilder zu.

    Das bedeutet: Je mehr negative Bilder an die Menschheit verstreut werden, desto eher realisieren sie sich. Und genau daran arbeiten die Hathoren kräftig mit.

    Ich finde es deswegen sehr schade, dass Du die Channelings von der „Licht und Liebe“ Fraktion so albern findest. Sie sind kein Unsinn, aber sie erzeugen keinen Krach, der anschließendend in den Nachrichten gebracht wird, sondern viele haben als Ziel, eher friedliche Bilder und gute Stimmungen in den Köpfen bei allen Lesern zu produzieren. Das klappt leider nicht bei allen, und bei Dir halt auch nicht.

    Sollte diese Rechnungi doch aufgehen, bei genug Leuten, die harmonische friedliche liebevolle Gedanken haben, ohne Befürchtungen oder Mangel versteht sich, hätten wir theoretisch irgendwann den „Weltfrieden“, was ja angeblich jeder möchte; der käme dann aber ohne Lärm und miese Nachrichten daher.

    Es kommt sehr darauf an, wohin wir unseren Fokus, unsere Aufmerksamkeit richten. – Aber wir lassen uns gerne unsere Aufmerksamkeit stehlen, durch schlechte Nachrichten, zum Beispiel.

    Wie dem auch sei, vielleicht gefällt Dir das, was die Palmblatt Bibliotheken über die augenblicklichen und voraussichtlichen Zustände sagen; hört sich alles jedenfalls hochgradig real an, und viel aufregender als „Weltfrieden“:

    https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/01/20/palmblatt-prophezeiungen-zur-zukunft-europas-bis-2018/

    Gruß!
    Rohan D.

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    • Aus der Palmblatt-Prohezeiung:
      „Der Sommer 2015 kommt früh, es ist heiß trocken schon im Frühling. Der eigentliche Sommer dagegen zeigt sich nur mäßig warm, aber recht naß. Der Winter bleibt bis in den April 2016.“

      Nun ja, zumindest das Wetter kann ich gut beobachten.
      Der Sommer war voriges Jahr viel zu heiß, ich hing nur im Schatten oder vor der Klimaanlage herum. Und wir haben Frühling seit einigen Tagen, Ende März. Aber vielleicht gelten diese Aussagen ja nicht für Österreich .. ..

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    • Hi Rohan D,

      Je mehr der persönliche Fokus auf die negativen Vorgänge in der Welt gerichtet ist, desto stärker wird die persönliche Grundstimmung herabgezogen« wurde in einem der ersten Kommentare gesagt

      Äh, so stand es in meinem Beitrag.

      Warum zeichnen die Hathoren ein dermaßen trostloses Bild?

      Weil die Wirklichkeit im Moment ziemlich trostlos ist, bezüglich der angesprochenen Parameter?

      Der Wandel, den ich erlebte, kam teilweise aufgrund positiver Visionen. Wir gehen alle demnach auf unsere Bilder zu, die vorher im Kopfkino ablaufen; diese “realisieren” sich. Das trifft auf viele, aber nicht auf alle Bilder zu.

      Das ist mehr oder weniger der Fall, richtig.

      Wohin sollte ich meinen Arsch bewegen deswegen, und wo sollte ich meinen Wandel beginnen?

      Wenn du mich schon fragst: Beginne bei dir, bewege deinen Arsch in Richtung emotionaler und geistiger Reife. Begegne deinen Ängsten, welche dein Kopfkino beeinflussen und ein Hindernis sind, auf dem Wege der Selbstauthenzität. Positive Visionen zu haben ist gut, aber wenn wir nicht „die Schatten“ und Ängste in uns drinnen anschauen und begegnen, dann werden sie die positiven Visionen zudecken und übermalen.

      Das bedeutet: Je mehr negative Bilder an die Menschheit verstreut werden, desto eher realisieren sie sich. Und genau daran arbeiten die Hathoren kräftig mit.

      Aus meiner Perspektive versuchen die Hathoren lediglich den Blick auf die Realität zu schärfen, damit wir nicht ausblenden, was auf dem Spiel steht. Was negative Bilder angeht – niemand bräuchte dafür Hathoren, wir selbst sind Meister im prägen von negativen Bildern.

      Ich finde es deswegen sehr schade, dass Du die Channelings von der “Licht und Liebe” Fraktion so albern findest. Sie sind kein Unsinn, aber sie erzeugen keinen Krach, der anschließendend in den Nachrichten gebracht wird, sondern viele haben als Ziel, eher friedliche Bilder und gute Stimmungen in den Köpfen bei allen Lesern zu produzieren. Das klappt leider nicht bei allen, und bei Dir halt auch nicht.

      Du meinst sowas?O_o
      Seldon Nidle: „Glücklicherweise steht die neue Amerikanische Republik, die mit der NESARA-Gesetzgebung einhergeht, kurz vor ihrer Verwirklichung. Es sind da noch einige ‚Knoten‘ zu lösen und eine weitere Reihe verbindlicher Abkommen muss umgesetzt werden. Die finstere Kabale verhält sich wie ein in die Ecke getriebenes Tier.“

      Dieser NESARA Hoax läuft seit den 90 er Jahren – Alter, das ist ne Verarschung! Es hält Menschen in der Opferhaltung und dass irgendjemand für dich Wohlstand erzeugt. Wenn dich die Hintergründe interessieren – ich schrieb 2012 darüber:
      https://stevenblack.wordpress.com/2012/01/19/hrt-das-denn-nie-auf/

      lg,

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  • Zitat Rohan D.
    „Die Hathoren stellen klar, dass es eine Minute vor 12 sei, also kann sich jeder ausrechnen, dass es zu spät ist, irgend ein Steuer herum zu reißen.“

    Also schauen wir mal. Da steht wortwörtlich (falls es richtig übersetzt ist):

    Ihr befindet euch eine Minute vor Mitternacht ~ natürlich bildlich gesprochen.
    Dies bedeutet, dass massive Veränderungen in einer sehr kurzen Periode von Zeit auftreten müssen, wenn ihr kollektiv das 6. Massensterben vermeiden wollt.

    Zitat Konrad
    „Auf jemanden am Boden liegenden noch draufzusteigen und auch noch zu meinen, es ist für denjenigen das beste…“

    Also ich sehe da nichts, was dem entspricht. Stattdessen wird z.B. der Rat erteilt:

    Unser Vorschlag ist, die Gedanken-Formen von Selbst-Opferung und Martyrium aus eurem Leben zu nehmen. Findet mehr Wege Freude selbst in den kleinsten Dingen zu entdecken.

    Wobei ich keinen Widerspruch darin sehe, seine abgespaltenen traumatisierten Teile zu integrieren, die mögen zunächst einmal traurig sein, wütend, verzweifelt etc., aber letztlich sind sie unsere lebendigsten Teile und sollten dann echte Freude ermöglichen – nicht diese Pseudofröhlichkeit, die ich an manchen meiner Mitmenschen beobachte. Das ist ja schließlich ein Weg, auch wenn er ein bisschen dauert. Aber wie das mit so bildlichen Minuten ist .. .. womöglich entsprechen die einigen Jahren? Außerdem kann man gleichzeitig kleine Freuden finden, es funktioniert, das habe ich schon bemerkt.

    Eine wichtige Information sehe ich auch hier:

    Weil euer Nervensystem nach den Prinzipien des Bio-Elektromagnetismus operiert, werden die neuronalen Netze in eurem Nerven-System durch diese Veränderungen und Verschiebungen herausgefordert.

    Wenn also mein Körper, mein Nervensystem etc. „verrückt spielt“, dann ist es doch gut zu wissen, was da los ist.

    So, ich denke, diese Auszüge sollten reichen .. ..
    Liebe Grüße
    Veron

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