Der Ninja und das Kind

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geschrieben von Steven Black:

Bei meinen Beiträgen über die inneren Anteile des Menschen, kommt mir manchmal der Vorwurf von Lesern unter, das sei doch haarsträubend und hilfreich schon gar nicht. Im Gegenteil, dadurch würde man sich doch selbst limitieren und fragmentieren, also eine Teilung von sich selbst vornehmen, wo es doch gar keine Teilung gäbe. Es ist nur natürlich, das da Angst und Abwehr aufsteigt, wir alle sind von der Idee einer singulären “Ich bin EINS” Persönlichkeit konditioniert und dann kommen da Leute daher und wollen dir sagen: “Nee, du bist auf alle Fälle mehr wie eins, grundsätzlich.” Da sagst du erst mal, “sonst noch was”? Diese “du bist viele” Idee kratzt an der persönlichen Identitätsschlaufe, an unseren Vorstellungen einer einheitlichen, gesunden Identität. Aus diesem Grund gingen auch die Entwickler von Focusing und andere Leute dazu über, anstatt “ein Teil von dir fühlt sich ..” zu “Etwas in dir fühlt sich ..” zu sagen. Das können die Menschen offensichtlich leichter annehmen.

Diese “viele Teile Idee” ist natürlich verdaubarer, solange man nur die eher positiven Aspekte von uns einbezieht, mit denen wir uns leicht und gerne identifizieren. Optimismus, Fröhlichkeit, Geschäftstüchtigkeit, oder wohlwollend, positiv, intelligent, abenteuerlustig, aufgeschlossen, aufgeweckt, charmant, entgegenkommend, bodenständig, authentisch, ehrlich, mutig, experimentierfreudig, hilfsbereit, usw.

Aber sobald Charaktereigenschaften und Stimmungen aufs Tapet kommen, wie beispielsweise – abgehoben, abweisend, aggressiv, arrogant, bedürftig, unbarmherzig, begriffsstutzig, abhängig, unbeherrscht, besitzergreifend, feige, dünnhäutig, blauäugig, ängstlich, verunsichert, ignorant, hochmütig, usw. – damit haben wir als bewusste Menschen (selbstverständlich, selbstverständlich, selbstverständlich) nichts zu tun und lehnen es rundweg ab, auch nur die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, das irgendwas davon in uns leben könnte. Bei den anderen, ja, bei uns selbst – sicher nicht. Sobald irgendwelche Mangelgefühle angesprochen werden, ruft dies sofort unseren Wächter auf den Plan, dessen Aufgabe es ist, unerfreuliches von uns fernzuhalten und vor allem alles abzuwehren, wodurch die inneren Wunden berührt werden könnten.

imageMike Hellwig hat in einem seiner Bücher eine interessante Spekulation, bezüglich innerer Anteile vorgebracht: Er meinte, das einige unserer inneren Anteile, nichts anderes sein könnten als unsere Persönlichkeiten, die wir in anderen Leben gelebt haben. Wenn man die Idee zugrunde legt, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig ablaufen und es auf diese Weise vergangene Leben nicht gibt, sondern nur der linearen Wahrnehmung geschuldet ist – macht das wirklich Sinn. Alles ist IN uns, und wir werden mehr und mehr davon wahrnehmen, je mehr die Schleier sich auflösen. Wir sind multidimensionale, multikomplexe Wesen, die offensichtlich fähig sind, komplizierte, wechselseitige, widersprüchliche Bewusstseinszustände anzunehmen und zu tragen, aber darauf angewiesen sind, diese in uns auszubalancieren.

Nein, wir sind nicht EINS, ganz bestimmt nicht. Wären wir das, dann müssten wir darüber gar nicht reden. Es gibt Teile in uns, die sind gesund, sehr hoch entwickelt, absolut lebensfähig, aber es gibt auch Teile in uns, die sind eher schwach entwickelt oder ihre Entwicklung wurde durch diverse Erfahrungen im Leben abgebrochen. Es ist menschlich verständlich, wenn wir versuchen die Illusion einer Persönlichkeit aufrechtzuerhalten, die stark, positiv und vollkommen Gesund ist und wenn wir unser erlebendes Menschsein in Kategorien einteilen, in “das bin ich” und “das bin ich nicht”. Dass es da etwas in uns gibt, das schwach ist, wenig entwickelt, oder das gebrochen ist – wer möchte dem schon freiwillig ins Gesicht schauen? Und so flüchten wir immer weiter, vor dem Kontakt mit unseren inneren Wunden.

Ich verstehe das, es dauert seine Zeit, bis man soweit ist, die viele Anteile Theorie zu verstehen. Ich hab das auch erst wirklich verstanden, nachdem in meinem Fühlprozess mehrere Teile gleichzeitig aufgetaucht sind, die wirklich diametral entgegengesetzte Ansichten und Interessen hatten. Tatsache ist und das sollte jeder nachvollziehen können, das wir auf ein und dieselbe Situation unterschiedlich reagieren können, je nachdem, wie sich grade unser emotionaler, geistiger oder körperlicher IST – Zustand darstellt, der immer durch einen speziellen Aspekt unserer Selbst präsentiert wird.

Was aussieht wie eine einfache Entscheidungsfrage mit mehreren Optionen, um darauf zu reagieren, entpuppt sich als ein viel tieferer Prozess. Das sind nicht nur Stimmungen, das sind Teilpersönlichkeiten, die tatsächlich in uns leben – mit diesen Stimmungen. Jedes Gefühl und jede Emotion, jeder Gedanke, Eingebung, wasauchimmer – stammt von einem speziellen Aspekt meiner Gesamtheit, je nachdem, wer grade “vorne steht” und wer in mir diese spezielle Wahrnehmung hat. Und die Wahrnehmung wird durch die Anteile in uns “gefärbt”,  aufgrund ihres speziellen Bezugspunkts, mit dem sie in die Welt schauen.

“Soll ich meine Frau/meinen Mann wirklich verlassen und mit meiner neuen Freundin/neuen Freund zusammenziehen?”

“Soll ich bei der jetzigen Arbeitsstelle bleiben, oder doch den neuen, verheißungsvollen Job annehmen?”

Solche inneren Konflikte können durch einen wilden Mix von Persönlichkeitsanteilen entstehen, wo der abenteuerliche Teil in uns etwas neues wagen will, der ängstliche Teil in uns auf Sicherheit und Vorsicht bedacht ist, der sich wertlos fühlende Teil in uns meint, “das bringt ja sowieso nichts”, ein anderer Teil in uns könnte grundsätzliche Zweifel anmelden, ein kritisierender Teil in uns verurteilt unsere neuen Pläne, usw. Da sind dann mehrere Anteile mit unterschiedlichen Absichten am Werk, aufgrund dieser inneren Uneinigkeit entstehen dann Konflikte in uns, die manchmal unerträglich und gar unüberwindbar erscheinen.

Ein Problem bei derartigen Entscheidungsfragen und inneren Konflikten ist oft, das wir uns selbst nicht wirklich zuhören, wir hören nicht tiefer in uns hinein. Meistens wählen wir, was sich angenehmer anfühlt – zumindest in unserer Vorstellung. Was wäre, wenn wir lernen würden, die Emotionen und Gefühle, die mit jeweils beiden Optionen verbunden sind zu fühlen, wenn wir erlauben würden, das BEIDE anwesend sein dürfen und erst einmal keins von beiden bevorzugen? Vielleicht würde sich eine völlig andere Lösung herauskristallisieren. Vielleicht könnte dabei herauskommen, dass es in Wirklichkeit weder um deine Frau/Mann, noch um die neue Freundin/Freund geht.

Das fühlen der miteinander kämpfenden Emotionen könnte vielleicht zu Bewusstsein bringen, dass der Teil, der die Frau/den Mann verlassen will, mit den Gefühlen eines verletzen Kindes im Zusammenhang steht, das zu oft vom Partner verletzt wurde. Es könnte sich herausstellen, dass die neue Freundin, der neue Freund, nur deshalb so attraktiv erscheint, weil ein Teil von uns sich davon erhofft, dass mit ihr/ihm künftig alles anders werden wird.

Das würde bedeuten, es geht eigentlich gar nicht um die neue Freundin, den neuen Mann, aber auch nicht wirklich um den derzeitigen Partner. Sondern um dich, dich ganz persönlich, um das verletzte, verlassene Kind in dir, das endlich angenommen und beachtet sein möchte. Nicht vom Partner, nicht von der neuen Freundin – sondern von DIR.

imageWir haben so viele Illusionen aufgenommen, im laufe unseres Lebens. Über unsere Identität, die Liebe, über das Mann/Frau sein, oder das Leben an sich. In uns allen ist eine Struktur angelegt, die dafür Sorge trägt, das egal, in wen wir uns verlieben, sich immer die gegenseitigen Wunden der Partner anziehen. Was nicht bedeutet, beide hätten dieselben Verletzungen, sondern das der jeweils andere zielsicher unsere Wunden triggern wird. Diese Struktur macht sehr viel Sinn, weil damit sichergestellt ist, dass wir unseren Wunden nicht auf Dauer entfliehen können, sondern damit immer wieder in Berührung kommen können. Meistens bedeutet dies, durch tiefen Schmerz. Und natürlich werden wir den Partner dafür verantwortlich machen, immerhin hat er das bei uns ausgelöst. Ja, sie/er ist böse, böse, böse ..

Zumindest ist dies in unserer Kultur, die herkömmliche Reaktion. Und dann fliehen wir zum nächsten Partner und wieder und wieder. Dummerweise passiert überall das gleiche – logisch, denn wir haben uns nicht geändert, wir haben nur die Partner gewechselt. neue Geschichte, aber trotzdem eine Wiederholung der alten Geschichte. Ich denke, das ist der wirkliche, tiefere Sinn von Beziehungen. Sie bescheren den Menschen Bewusstseinsprozesse, wenn man nicht gleich davon läuft und den Partner für alles verantwortlich macht, was “schief gelaufen” ist. Im Grunde ist gar nichts schief gelaufen, du bist lediglich in einem Prozess, wo es was wichtiges über dich zu lernen gibt.

Wie ich immer wieder sage, es ist nicht notwendig, spirituell interessiert zu sein, oder bewusst und aktiv an Bewusstseinsprozessen zu arbeiten, das Leben serviert uns diese ständig, auch über die Beziehungsebene. Beziehungen sind eine Möglichkeit sehr viel über uns selbst und andere Menschen zu lernen, auch wenn das niemanden besonders gefällt.     

Was wir als unser Ich kennen ist kein eindimensionales, singuläres Ich, es ist vielmehr ein System, ein WIR System, indem jeder Teil sich als ein Ich wahrnimmt. Die Vorstellung, dass dieses angenommene Ich vielmehr ein Konglomerat verschiedener Ich Identitäten und Persönlichkeiten sein könnte, um die menschliche Erfahrung zu potenzieren und die gemeinschaftlich an der menschlichen Erfahrung mitwirken, dies zerrt erst einmal an den Grundfesten des konditioniert erlernten und ist für viele Menschen ziemlich gewöhnungsbedürftig. Denkt man genauer darüber nach und hat man einmal einige “Tauchgänge” in die eigene Psyche hinter sich, dann macht dieses systemische Bewusstseinsmodell ziemlich viel Sinn.

Persönlichkeitsanteile vs bewusstes Selbst

In meiner persönliche Fühlarbeit und seitdem ich den Präsenz Prozess mit Focusing verbinde, tauche ich immer tiefer in die archaischen Felder und kollektiven Themen ein, die wir als Menschheit alle teilen. Ob das die Angst des männlichen vor dem weiblichen ist, die Angst vor dem unbekannten, die Angst vor dem “Nicht Sein”, die Angst vor der Angst, Zweifel am eigenen Wert, oder der Terror des inneren Kindes, Verlassenheit, Traurigkeit, Depression, Sucht, Bedürftigkeit und vieles mehr – ich kenne das alles, es ist auch in mir.  

Bewusst oder unbewusst, sind alle diese Themen in uns abgespeichert und verankert. Und sie sind außerdem auch persönlich, wie man durch Tauchfahrten in die eigenen Schattenseiten lernen wird. Es ist natürlich eine Sache, darüber zu schreiben und zu lesen, aber eine völlig andere, wenn du das alles selber und sozusagen am eigene Leib erfährst. Und es ist noch einmal ein großer Unterschied, ob du das im “stillen Kämmerlein” mit dir selbst ausmachst und fühlst, oder ob du das innerhalb einer Gruppenarbeit, zusammen mit anderen Menschen LIVE machst. Als ich im letzten Beitrag über die Wächter und das verletzte Kind sprach, über die Aufgabe des Wächters, das verlassene, innere Kind zu schützen, habe ich nicht erwartet, schon bald darauf eine heftige Erfahrung diesbezüglich zu erleben, die alles bestätigte, was es darüber zu wissen gibt.

In unserem letzten CoReOn Workshop ist genau das passiert. Wir lernen in unserer Gruppenarbeit – unter vielen anderem – ein bewusstes Selbst zu entwickeln, das mit seinen Anteilen umgehen kann und sie führt. Wir alle haben dieses bewusste Selbst, es ist nur etwas verschüttet, bzw., andere Teile in uns sind so dominant geworden, dass wir uns nur mit diesen identifizieren. Auch die Entwicklung des bewussten Selbst ist ein Prozess, wo man zwei Schritte vor und einen zurück macht. Daniel S. Barron nennt es das “authentische Selbst”, andere Leute sprechen von “der Präsenz”  – wir,  in der CoReOn Gruppe nennen es das bewusste Selbst.

Welche Bezeichnung dafür auch immer gewählt wird, es beschreibt jenen lebendigen, gesunden Teil in uns, der mit allen Teilen bewusst in Verbindung treten kann, aber nicht damit identifiziert ist. Dieses bewusste Selbst ist in der Lage mitfühlend, freundlich und souverän, jedes noch so schmerzhafte Gefühl in uns als einen Teil unserer Selbst zu begrüßen, anzunehmen und zu erlauben. Sie dürfen da sein ..

Jedenfalls, so schnell konnte ich gar nicht gucken, wurde ich vom Wächter übernommen und war voll damit identifiziert. Mein bewusstes Selbst flog komplett zum Fenster hinaus und ich bestand nur mehr aus Abwehr. Obwohl ich das alles wusste, obwohl mir dieser Prozess bekannt ist und ich täglich in meinen Fühlsitzungen daran arbeite, hat der Wächter einfach die Regie übernommen.

Ich stand am Flipchart und erläuterte anhand einer selbst angefertigten Collage, der Gruppe gegenüber die Zusammenstellung einiger meiner inneren Anteile, wobei im Fokus der Wächter in mir, das innere, verlassene Kind, der Schriftsteller in mir, der Denker und Philosoph, der witzige Komiker und andere Anteile standen. Also eigentlich keine große Sache. Die Reihe war grade am Komiker, als eins unserer Gruppenmitglieder sagte: “Der Komiker wird doch auch benutzt, um unangenehme Situationen zu überspielen, oder?” Der Teil in mir, dem das bewusst ist, der nickte zustimmend. Natürlich habe ich den Komiker in mir oft benutzt, um Dingen auszuweichen oder zu entschärfen. Renate, Gründerin und Leiterin unserer CoReOn Gruppen setzte eins drauf und meinte: “Ist dir klar, dass du damit einen Teil in dir missbrauchst?” 

Peng! Volltreffer! Zorn stieg auf und durchströmte mich. “Nein, das stimmt nicht, das ist überhaupt nicht wahr.”

Renate sagte: “Und woher willst du das wissen?”

Ich antwortete: “Weil ich es im Körper fühle, das stimmt einfach nicht.” Und ich argumentierte damit, dass doch auch der Komiker eine Ressource wäre, die eingesetzt werden kann.

Ein anderes Gruppenmitglied sagte: “Und warum reagierst du dann so abwehrend?”

Erst ab dieser Frage war ich wieder fähig, in die Gegenwart zurückzukommen und wirklich in meinen Körper hinein zu fühlen. Da erst spürte ich, wie stark ich unter Spannung stand, das ich schwitzte und mich unwohl fühlte. So läuft das, wenn die Dinge live sind. Man muss Renate bewundern, wie gut sie darin ist, einem seinen Bullshit nicht durchgehen zu lassen und die Dinge aufzudecken. Egal, wie gerne sie einen mag, oder wie gut du sie kennst. Was aufgedeckt werden muss, wird ans Licht gezerrt. Nur so wirst du lernen, deine eigenen Vermeidungstendenzen und Widerstände, deinen persönlichen Tanz um die Schatten zu durchschauen. Nein, das ist nicht immer angenehm, aber das sind die Dinge, die dich wirklich weiterbringen. 

Die Frage, “warum reagierst du dann so abwehrend”, brachte mein bewusstes Selbst langsam wieder ans Licht, das zugeben konnte, das hier etwas am laufen war. Wir machten dann noch eine Aufstellung dazu, wo wirklich herausgekommen ist, das mein witziger Anteil nicht wirklich happy darüber ist, wie ich ihn bei manchen Gelegenheiten eingesetzt habe. Und am Ende des Workshop Tages habe ich dazu noch eine Fühlsitzung gemacht, um noch besser zu verstehen, was da abgelaufen ist.  

Ich habe einige wichtige Erkenntnisse durch den ganzen Prozess gewonnen, nicht zuletzt die Gewissheit, wie schnell die Wächter in uns übernehmen, wenn irgendwo eine Lunte brennt. Sobald unsere innere Anspannung steigt und ein bestimmtes Level überschritten ist, zwingt dies den Wächter in uns hervor, welcher versuchen wird anzugreifen, abzulenken, zu verdrehen – einfach alles versucht, um dem Schmerz auszuweichen. Außerdem erhielt ich die Bestätigung darüber, dass der Wächter in uns tatsächlich fähig ist, alles was an Wissen und Erkenntnissen in uns existiert, zu seinem Vorteil einzusetzen, um dem Schmerz auszuweichen.

Als ich beispielsweise Renate antwortete – “Weil ich es im Körper fühle, das stimmt einfach nicht.” – hat die Wächterentität einfach das Wissen benutzt, das der Körper niemals lügt. Nun war es aber so, das ich überhaupt nicht in de Körper gefühlt habe, als diese Frage kam. Ich fühlte überhaupt nichts, außer Empörung und Widerstand. Mein Wächter benutzte diese Strategie, um das innere Kind zu beschützen, die Wunde des Kindes, die dabei berührt wurde. Wächter haben die Aufgabe, das ganze System vor der erneuten Begegnung mit dem Schmerz zu schützen. Meine Wunde, die berührt wurde, war die des 7 jährigen, der in der 1. Volksschule gemobbt wurde und Witze einsetzte, um Anerkennung und Sympathie zu erfahren. Witzig sein war eine Möglichkeit, eine unerfreuliche Realität zu vermeiden. Einige Jahre später wurde daraus Zynismus und Herablassung.

Die Erkenntnis ist eine Sache, es wirklich zu fühlen, eine ganz andere. Man darf nicht bei der Erkenntnis stehen bleiben, das verändert recht wenig. Es geht mehr darum, die angestauten, verbannten Gefühle wahrzunehmen und dadurch zu verdauen. Der Emotionalkörper hat eine Verdauungsfunktion. In der darauffolgenden Fühlsitzung ist es mir gelungen, sehr tief in diese Wunde reinzugehen und den Schmerz, das Gefühl des alleine seins und die Traurigkeit auszuhalten. Es hat einige Zeit gedauert, ich bin fast eine ganze Stunde in diesem Gefühl in meinem Bauch versunken, bis ich plötzlich eine Ausweitung, eine Befreiung und Erleichterung wahrnehmen konnte. Indem ich es zugelassen habe, ist etwas in mir angekommen, das ich eigentlich nicht benennen will. Es ist nicht notwendig, eine Etikettierung vorzunehmen. Es fühlte sich danach einfach besser, leichter und mehr vollständig in mir an.

Meine persönliche Vorgehensweise, um während meinen Fühlsessions in das bewusste Selbst zu kommen, das nicht mit dem jeweiligen Teil identifiziert ist – ist folgende: Ich mache erst einmal 15 Minuten die Präsenzprozessatmung, danach konzentrierte ich mich auf mein Herzchakra und von dort aus fühle ich dann in de Körper hinein und heiße willkommen, was auch immer dort aufzutauchen bereit ist. Vielleicht möchte das jemand versuchen, für mich funktioniert das prima.

Die Ninjas

Es gibt mehrere Arten von Wächtern. Wie wir in unseren Aufstellungen herausgefunden haben, gibt es einige, die anscheinend schon immer Teil unserer menschlichen Erfahrungen gewesen sind und aufgrund eines speziellen Themas, welches wir haben existieren. Dann gibt es jene Wächter, die erst in diesem Leben, aufgrund eines Traumas kreiert wurden. Wie im letzten Beitrag schon angemerkt wurde:

Ein Trauma kann jede Erfahrung sein, die emotional nicht verdaubar gewesen ist. Psychologischen Untersuchungen zufolge muss ein schreckliches Erlebnis nicht zwangsläufig ein Trauma zur Folge haben. Bei Vergleichen von Kindern, die ein und dasselbe schlimme Erlebnis hatten, unterschieden sich diejenigen Kinder die kein Trauma davongetragen hatten, einzig dadurch, dass jemand da war, der dem Kind half, die Erfahrung zu verarbeiten. Das wirklich traumatische an einer überwältigenden Erfahrung war nicht das jeweilige Erlebnis, sondern weil du als Kind damit alleine gelassen wurdest. Ein Hammer landete quasi auf deinem Kopf und dir dämmerte damit die Erkenntnis – “ich bin total alleine.” Das ist das wirkliche Trauma, das ist es, was nicht bewältigt werden konnte. Und das nimmt dir dein Vertrauen in die Gegenwart und ein Sicherheitsprogramm springt an.

Das innere, natürliche Sicherheitsgefühl des Kindes, welches sich getragen fühlt von der aktuellen Gegenwart – manche Leute nennen das Urvertrauen – kollidiert mit einer emotionalen Realität, welches dieses Grundvertrauen an seiner Basis massiv erschüttert. Wenn wir als Kinder niemanden hatten, der uns durch diese Erfahrung half, niemanden, der uns diese emotionale Realität bestätigte und hindurchführte, wird unser künftiges, weiteres Erleben, niemals wieder jenen Zustand inneren getragen seins aufweisen – die Gegenwart wird als unsicher, unvorhersehbar, als gefährlich eingestuft. Und damit folgen eine ganze Menge von Annahmen und Theorien über das Leben, welche durch die Linse einer unsicheren Realität betrachtet wird, aber die nicht wirklich korrekt sind, sondern eine verzerrte Wahrnehmung der Realität. Unser Leben ist nicht mehr dasselbe, wie vor der traumatischen Erfahrung, durch den Verlust der Gewissheit vom Leben getragen zu werden. Darauf beruhen all die Dramen in unserer menschlichen Existenz.

Ein Teil von uns wurde abgespalten und ein Abbruch von Entwicklung erfolgte, solche Teile frieren in ihrem Erleben ein, bleiben jedoch im Hintergrund aktiv. Abspaltung ist ein Notfallprogramm, zur Sicherung des Überlebens – bei jedem Menschen, ausnahmslos, ist das irgendwann passiert. Wir bauten daraufhin ein strategisches Abwehr – und Widerstandsverhalten auf, in der Begegnung mit anderen Menschen und dem Leben an sich. Wir haben Barrieren erbaut, gegen wirkliche Begegnungen. Denn in einer wirklichen Begegnung haben wir offene Herzenszentren. Ein offenes Herz ist aber der Verletzlichkeit schutzlos preisgegeben. Und so können wir nur kleine Stücke, Momente an echter Begegnung erleben, aber sobald die Gefahr besteht, unsere Wunde könnte berührt werden – ziehen wir uns in uns selbst zurück und machen zu. Wir verlassen uns selbst. Unsere Wächter sind wieder aktiv und verhindern um jeden Preis den Kontakt mit der Verlassenheitswunde – dem Gefühl eines energetischen Todes, als ein Teil von uns abgespaltet wurde.

Um diese Wunde zu heilen, muss sie zuerst erkannt, gefühlt und angenommen werden. Solange wir diese Wunde verleugnen, oder weghaben wollen bleibt sie aktiv und die Wächter in ihrer Funktion erstarrt. Wir haben in unseren Aufstellungen gelernt, die Wächter zu begrüßen und ihnen zu versichern, wie sehr wie ihre Anwesenheit schätzen. Wir bedanken uns bei dem jeweiligen Wächter für seine unermüdliche Arbeit, unser Überleben sichergestellt zu haben. Und wir betonen, dass er da sein darf. Die Erleichterung der Wächter ist offensichtlich, nachdem sie realisierten, dass ihnen niemand ihren Platz streitig machen will. Und interessanterweise sind sie dann auch bereit, einen oder zwei Schritte zurückzutreten, um dem inneren Prozess Raum zur Entfaltung zu geben.

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Das sind keine Floskeln, oder Schmeicheleien für die Wächter. Außerdem würden sie so etwas merken, die kannst du nicht täuschen. Nein, das sind Fakten. Unsere Wächter sind wirkliche Helden, die sich jedem vermeintlichen Gegner gnadenlos in den Weg werfen. Niemand von uns hätte in dieser kalten Welt der Verzerrung, der Täuschungen, der Betriebsblindheit, der Verleugnung und Vermeidung lange überlebt, ohne die Unterstützung und Hilfe der Wächter. Völlig egal, wie sehr ihre Art von Hilfe unser Leben komplizierten, sie sorgten dafür, dass wir durch alle möglichen Erfahrungen durchgehen und überleben konnten. Unsere Wächter sind die wirklichen Ninjas und Actionhelden, die bis zum allerletzten Atemzug für uns kämpfen werden. Dafür darf man dankbar sein.

Die Wächter in uns treten erst dann zurück, wenn sie sehen, dass wir fähig sind, uns unseren Gefühlen zu stellen. Wenn wir aufhören damit, uns selbst auszuweichen. Aber auch wenn wir bereit sind, uns den angeblich “negativen Emotionen” zu stellen, wird der Wächter dir den Zugang dahin nur in kleinen Portionen erlauben. Sie wissen genau, wie viel wir davon verdauen können und an welchem Zeitpunkt unser System wirklich bereit dafür ist. Sie beobachten den Prozess und schätzen das wirkliche Vertrauen ab, welches das innere Kind zu uns entwickelt, oder eben nicht. Die wichtigste Aufgabe des Wächters ist es, dieses Kind zu beschützen. Die Wächter werden alles was notwendig ist tun, um dies zu gewährleisten.

Um verstehen zu können, welch langsamer und herausfordernder Prozess das sein kann, das Vertrauen deines Kindes wiederzugewinnen – stell dir einfach ein verwahrlostes Straßenkind, in irgendeinem Slum der Welt vor. Es ist vollkommen alleine, dreckig, misstrauisch, es vertraut niemandem. Da kannst du säuseln wie du willst, es zählen ehrliche Absichten und regelmäßige Versuche hinzuspüren, die sich – vielleicht, eines Tages auszahlen werden. Es fühlt sich wahrscheinlich von uns verraten, denn wir haben es verlassen. So fühlt sich das für das innere Kind an.

Die Geschichte des Hundes

imageAnn Weiser Cornell, die Autorin von “Die Kunst des Annehmens” und Focusing Trainerin hat das in ihrer Parabel – “die Geschichte des Hundes” schön rübergebracht. Dabei geht es um ein kleines Mädchen, das einen liebenswerten Hundewelpen hatte, den es sehr liebte. Um die Geschichte kurz zu halten – sie kann hier in voller Länge nachgelesen werden –  eines Tages machte der Hund auf den Teppich.

Die Eltern des Mädchens waren wütend und schimpften mit dem Hund und bald darauf drängten die Eltern darauf, dass der Hund weg müsse und zuerst verbannten sie ihn auf die Veranda des Hauses. Eines Tages, der Hund hatte wieder das Missfallen der Eltern erregt, stürzte sich ihr Vater auf den Hund, um ihn zu packen. Das Mädchen schrie auf und rief dem Hund zu, es solle weglaufen. Es rannte auf ihn zu und jagte ihn in den Wald hinter dem Haus. Anfangs versuchte der Hund, sich zurück in den Garten zu schleichen, aber die Eltern brüllten ihn an und brüllten auch das Mädchen an, also legte dieses sich auf die Lauer und scheuchte den Hund weg, bevor seine Eltern ihn sahen. Schließlich hörte er auf zurückzukehren. 

Zuerst vermisste das Mädchen seinen Hund schrecklich, als jedoch Wochen und Monate vergingen, fingen die Erinnerungen an zu verblassen, wie wunderbar es gewesen war, wenn sie zusammen gespielt hatten. Und bald begann es zu glauben, was die Eltern darüber gesagt hatten, wie böse der Hund gewesen war. Mit der Zeit hatte sie ihn dann völlig vergessen. Jahre verstrichen und das Mädchen war erwachsen geworden, spazierte sie eines Tages am Rande eines tiefen Waldes entlang. Plötzlich nahm es eine leichte Bewegung im dunklen Unterholz am Rande des Weges wahr. Ein Teil des Mädchens fing an, sich ein wenig zu ängstigen. Was, wenn es ein Bär wäre? Oder ein Wolf? Oder ein Drache?

Die nun junge Frau nahm sich einen Moment, um dieses verängstigte Gefühl anzuerkennen und sie wurde innerlich wieder ruhig. Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Stelle, wo dieses Etwas war. Jetzt konnte es zwei leuchtende Augen in der Dunkelheit erkennen, die es durchdringend anstarrten. Sehr leise flüsterte es einen Gruß in Richtung der Kreatur: „Hallo. Ich sehe, dass du da bist. Ich werde dir nicht wehtun. Ich bleibe einfach hier drüben.“ Ganz langsam, um ihr keine Angst einzujagen, setzte es sich auf den Boden.

Ein haariges Gesicht kam langsam zum Vorschein. Es war so schmutzig, dass man schwer erkennen konnte, um was für ein Tier es sich handelte. Das Mädchen konnte erkennen, dass es Angst hatte, aber auch, dass es sich ihm nähern wollte. Sanft sagte es: „Ich spüre, dass du Angst hast und dass du näher kommen willst“ und es wartete ab, was das Tier als Nächstes tun würde. Sein Fell war mit Dreck verklebt und zottelig. Ein Teil von ihr wollte zurückweichen, besorgt, seine Hände und Kleidung schmutzig zu machen. Aber als sie in die Augen des Tieres sah, konnte es spüren, wie einsam dieses war, wie sehr es wollte, dass es so, wie es war, akzeptiert wurde. Jetzt, da es aus den Büschen gekommen war, konnte man sehen, dass es ein Hund war – ein abgemagerter, schmutziger, ängstlicher, einsamer Hund.

Irgendetwas an dem Tier weckte Vertrautheit in ihr. Während es ihm Gesellschaft leistete, wurde das Gefühl der Vertrautheit größer und größer wie etwas aus einem längst vergessenen Traum. Es erinnerte es an… Was nur?… Oh! Es erinnerte es an seinen wunderschönen Hund. Tränen stiegen ihr in die Augen, als sie sich daran erinnerte, wie nahe sie sich gestanden hatten, wie viel Freude es beim Spielen mit seinem geliebten Freund erlebt hatte. Es spürte das Verlangen, den Hund zu umarmen, aber als es sich rührte, um die Arme um ihn zu legen, sprang der Hund zurück und knurrte. Er drehte sich um und floh in die Dunkelheit. Die junge Frau erschrak, sie erinnerte sich jedoch daran, dass er nur deswegen so handelte, weil er Angst hatte.

In den folgenden Monaten kehrte das Mädchen viele Male an den Rand des Waldes zurück. Es wartete geduldig und entwickelte eine Beziehung zu allem, was kam. Der Hund verließ immer vertrauensvoller den Wald, bis eine warme, starke Verbindung zwischen ihnen entstanden war. Das Mädchen brachte Futter für ihn und eine Bürste für sein Fell. Vorsichtig entwirrte es die Zotteln und bürstete den Schmutz aus, bis sein Fell wieder sanft zu schimmern begann. Und vor seinen Augen kam sein geliebter Freund zum Vorschein. Sein keckes Grinsen kehrte zurück. Er fing an herumzutollen, zu laufen und zu spielen. Und eines Tages folgte er dem Mädchen nach Hause.

In dieser Metapher ist der Hund natürlich das verwahrloste, alleingelassene, verlassene Kind in uns. Es braucht Geduld und Commitment, eine wirkliche Selbstverpflichtung, um diese Rückverbindung mit deinem inneren Kind zu erreichen. Dieser intime Tanz mit den Wunden der Kindheit und unserem Wächter ist auch anstrengend. Du gehst damit einen entgegengesetzten Kurs, der für Jahrtausende auf der Erde dominierend gewesen ist. Die übliche Lösung war immer dem Schmerz auszuweichen, zu leugnen, verdrängen, positiv sein, drüber wegkommen, wasauchimmer – und es hat nie auf Dauer funktioniert.  

Die 4 D Ebene ist die Ebene des Fühlens. Ob wir wollen oder nicht, wir werden lernen müssen, mit unseren Emotionen und Gefühlen adäquat umzugehen. Und zwar mit allen Gefühlen, den angenehmen und weniger angenehmen, welcher Teil in uns diese auch immer wahrgenommen hat. Die Ironie ist ja, das sie einfach nur gefühlt, wahrgenommen und akzeptiert werden wollen. Nur unser Widerstand, unsere Angst davor, machen diese Dinge schwieriger. Und dieser inneren Widerstand wird immer wieder hochkommen, bis wir ein gutes Stück dieses Weges gegangen sind und wir uns dort einigermaßen sicher fühlen. Wie was Sprichwort schon sagt: Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt .. vielleicht magst du ihn tun?

Until next time same station ..

Hinweis in eigener Sache: Ich werde künftig auch Artikel exklusiv nur für die CoReOn Academy Newsletter Abonnenten von Renate schreiben. Diese Beiträge werden dann nicht auf meinem Blog erscheinen. Wer ein Interesse daran hat, der trage sich bitte hier für Updates ein. Der Newsletter ist kostenlos.

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Quellennachweise:

http://www.mike-hellwig.de/

https://stevenblack.wordpress.com/2016/05/06/du-bist-verletzlich-gewhne-dich-daran/

http://www.renatehechenberger.com/

http://www.focusing.me/diegeschichtedeshunde.htm

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@Steven Black

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121 Kommentare

  • Schnepfs stefan

    Hallo Steven,

    ich bin/erlebe mich immer wieder mal als abgehoben, abweisend, aggressiv, arrogant, bedürftig, unbarmherzig, begriffsstutzig, abhängig, unbeherrscht, besitzergreifend, feige, dünnhäutig, blauäugig, ängstlich, verunsichert, ignorant, hochmütig, usw.

    Ich habe mich mühselig damit mehr oder weniger lieben gelernt und freue mich, können meine MitMenschen mich mit diesen Eigenschaften nicht zwingend mögen, aber doch ausstehen und zumindest respektieren, gleichähnlich ich meine MitMenschen mit solchen Allüren respektieren und ausstehen mag.

    Danke, daß Du mit Deiner Geschichte auch diese Aspekte sicht-bar machst, auch diese wollen wahr-genommen sein, was nicht zwingend gut-heißen sein muss……

    Er grüßt herzlich
    als der Stefan geheisene

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    • Hi Stefan

      Auch diese wollen wahr-genommen sein, was nicht zwingend gut-heißen sein muss……

      „nicht zwingend gut-heißen sein muss“ – spür mal in diese Aussage hinein. Kannst du den Widerstand wahrnehmen, den du da hast? Es geht hierbei gar nicht um gut, oder nicht gut heißen, sondern einfach anzuerkennen und zu erlauben, das es so is.

      Grüße,

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      • Richtig, ich wollte schreiben: gut-geheißen (von aussen) sein muss….

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      • Kinder, Kinder……………….vergewaltigt man nicht seine “ Persönlichkeit “ wenn man dauernd und immer wieder in seinen Lebens-geschichten rumrührt und rumrührt…..Anteile hier, Anteile dort,Spiegel hier,Spiegel da….sich einfach “ wahrnehmen “ in guten wie in schlechten “ Momenten „, hinein-fühlen und sich neu ordnen und das einfachste ! und Heilenste in seiner ganzen Komplexivität: nur ZWEI elementare Lebens-impulse

        LIEBE und WAHRHEIT ohne jegliche Anhaftung von Religion, Esoterik, gesellschaftlichen Normen und “ Formen „.

        lg

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        • Hi Helmut,

          Kinder, Kinder……………….vergewaltigt man nicht seine “ Persönlichkeit “ wenn man dauernd und immer wieder in seinen Lebens-geschichten rumrührt und rumrührt…

          Nein, im Gegenteil – das ist integrieren und neu ordnen. Aussagen wie diese unterstützen weitere Vermeidung, weiteres nicht in Kontakt kommen.

          Grüße 😉

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          • tja da “ sehe und fühle “ ich es genau anders herum und erlebe,erfahre dies durch das “ tägliche Leben hindurch „, ein an-schauen, und………….sich einfach “ wahrnehmen “ in guten wie in schlechten “ Momenten „, hinein-fühlen und sich neu ordnen und das einfachste ! und Heilenste in seiner ganzen Komplexivität: nur ZWEI elementare Lebens-impulse

            LIEBE und WAHRHEIT

            das ist ganz im Gegenteil……….Aussagen wie diese unterstützen weitere Vermeidung, weiteres nicht in Kontakt kommen… weil ein Anschauen “ des Lebens von Kindheit an bis JETZT “ das innere Öffnen erst ein-leiten kann und dann je nach BWS Grad “ andere negative Energien und Strömungen “ nicht mehr zulässt ! …auch jene nicht mehr die einen ein leben lang “ begleitet “ haben ( Konditionierungen angefangen im Elternhaus bis hin zum ICH BIN JETZT…) – ist etwas ab-gelebt, ab-gelegt im Leben (Gedanken,Gefühle und Emotionen mit denen ich mich nicht mehr IDENTIFIZIERE die mich bisher funktionieren ließen)…dann kann ich es auch gehen lassen, es los-lassen und dann BRAUCHE ich (Jeder) nicht mehr mich “ in alten Geschichten “ immer wieder rumrührend aufhalten…erledigt ist erledigt und weiter gehts….

            lg

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            • Hi Helmut,

              dann kann ich es auch gehen lassen, es los-lassen und dann BRAUCHE ich (Jeder) nicht mehr mich “ in alten Geschichten “ immer wieder rumrührend aufhalten…erledigt ist erledigt und weiter gehts….

              Okay, wenn das für dich funktioniert – schön für dich. Ist es denn wirklich, wirklich so?

              lg,

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              • UNVERBLÜMT

                Wenn ich still hinter all´ die Texte über
                Seelen-Liebe blicke, sehe ich verletzte
                Kinder, die sich zu schützen versuchen.
                Es ist milder, zu glauben, die Seelen lieben
                sich innig und immerwährend, als die
                Menschen zu beobachten, die auf sich
                einschlagen und miteinander kämpfen.

                Wenn ich die höre, die sagen, das Ego,
                unser Verstand ist im Weg und wir sind
                nicht unsere Gedanken, sehe ich verletzte
                Kinder, die die Realität nicht vertragen können.

                Wenn ich die höre, die behaupten, die Welt
                und alles, was wir brauchen, ist in unserem
                Inneren, spüre ich verletzte Kinder, wunde
                Seelen, die lieber irgendwo, aber nicht hier,
                auf diesem Planeten wandeln wollen.

                Leben ist nicht einfach.
                Leben ist manchmal verdammt, verdammt
                hart und bis auf die Knochen anstrengend.
                Und Leben ist manchmal wenig liebevoll
                und auch nicht gerecht.

                Wir müssen! hier sein.
                Wir sollen hier sein.
                Wir sind! hier.
                Das ist die Realität.

                Mit Ego, Verstand, Herz, Hirn, Seele
                und Körper.
                Mit Gedanken, Gefühlen und anderen Menschen.

                Verdrängen und Verleugnen sind nicht
                hilfreich, das stößt uns noch weiter in
                die Hölle hinein, der wir doch ausweichen
                wollen.

                Es gibt auch schöne, wunderschöne Dinge
                in unserem Alltag, die wir nicht sehen können,
                wenn wir alles beschönigen, was scheiße ist.

                Wenn wir das sehen, was ist, eröffnen sich
                uns neue Wege.

                Und die verletzten Kinder in uns lachen.
                Ja, sie können auch lachen und fröhlich sein.
                Wenn sie den Ballast nicht tragen müssten,
                den wir ihnen auf die Stirn schreiben.
                Den Ballast der Verdrängung, des Schönredens
                und der Verleugnung.

                <3Herzenslichter<3

                Dieser Text stammt von Milena Fluss – Facebook

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                • schnepf, Stefan

                  „Euer Ego ist als Sensor für Euer äußeres Leben gedacht. Ihr könnt es weder loswerden noch sublimieren. Falls Ihr das versucht, wird das alte Gesetz des Universums: „Wenn man sich etwas widersetzt, bleibt es bestehen.“ das Ego in eine immer noch stärkere Position bringen.
                  Euer Ego ist ein überaus wertvoller Aspekt von Euch. Es muß nur ins Gleichgewicht gebracht werden. Wenn ihr merkt, daß ihr dabei seid, Euch vehemmt zu verteidigen, dann wisst Ihr, dass das Ego Angst vor Verurteilung hat. Werdet einfach still. Begebt Euch in die Angst hinein und umarmt das Kind in Euch, das sich fürchtet. Und bringt Euch auch in Erinnerung, dass es nicht Eure Angelegenheit ist, was jemand von Euch denkt.
                  (Zitat von P’TAAH)

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        • „LIEBE und WAHRHEIT ohne jegliche Anhaftung von Religion, Esoterik, gesellschaftlichen Normen und “ Formen „.“ schreibst du, Helmut.

          Ich gehe mal naiverweise davon aus, dass Du gleichähnlich wie ich es zur Zeit bin, als leibliche leibhaftige Kreatur mit menschlicher Form existierst. Wenn ja, bist nicht nur Du wie nicht nur ich durch das Phänomen der Schwerkraft an diesen Planeten namens Erde angehaftet. Dies gilt es meines Erachtens zu respektieren und akzeptieren!
          Wenn Du Dich jetzt noch an chemische Grundkenntnisse entsinnst, kann ich Dir eine „Lösung“ dieses Problems anbieten, jedoch nicht empfehlen:
          Was bekommst Du, wenn du dich leibhaftig leiblich in Deiner wie auch immer gearteten Form in ein Fass voller Schwefelsäure begibst?
          Ist dir ja wohl klar: E i n e L ö s u n g ! ! !
          Das geschieht jedoch auch von selbst ohne Schwefelsäue, nur langsamer.
          Ich wünsche Dir die Stärke, es langsamer genussvoller leidenschaftlicher anzugehen wie auch die KRAFT zum Bäume stehen lassen.

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  • Hi Steven

    Tiefgründiger Artikel. Danke.

    Die vielen, vielen inneren Anteile führen oft ein Eigenleben. Aber ich vermute, zur Sabotage kommt es nur oder erst, wenn man aus der Komfortzone des Lebens hinaustritt – freiwillig oder gezwungenermassen. Wenn jemand also ein Leben ohne grosse „Herausforderungen“ führt, womöglich nichts wagt, keine grossen Schritte mehr tut, dem fallen diese inneren Anteile unter Umständen weniger auf – so meine Vermutung.
    Wenn man aber aus der Komfortzone hinaustritt – und man sagt ja, das Leben beginnt erst ausserhalb davon, dann kann es geschehen, dass diese inneren Anteile zu rebellieren anfangen. Ich glaube, sie zeigen ihr wahres Gesicht erst, wenn sie Angst haben, selbiges zu verlieren. Ansonsten hängen sie gemütlich auf’m Sofa rum und essen Chips.

    Crissi

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    • Hi Crissi,

      Wenn man aber aus der Komfortzone hinaustritt – und man sagt ja, das Leben beginnt erst ausserhalb davon, dann kann es geschehen, dass diese inneren Anteile zu rebellieren anfangen. Ich glaube, sie zeigen ihr wahres Gesicht erst, wenn sie Angst haben, selbiges zu verlieren. Ansonsten hängen sie gemütlich auf’m Sofa rum und essen Chips.

      Guter Punkt! Ich denke, das ist stimmig. Ich hab das ja auch erst zu bemerken angefangen, nachdem ich in meinen Prozessen immer tiefer kam. Hab die faule Bande aufgeschreckt .. ^^

      wünsch dir n schönen Tag,

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  • Pingback: Der Ninja und das Kind – Der Geist der Wahrheit …

  • „es geht eigentlich gar nicht um die neue Freundin, den neuen Mann, aber auch nicht wirklich um den derzeitigen Partner. Sondern um dich, dich ganz persönlich, um das verletzte, verlassene Kind in dir .. “

    Heute hat die Garten-Veron viele schöne neue Blumen kaufen dürfen, worüber sie viele Tage lang gegrübelt hat, damit es nicht wieder welche sind, die gleich eingehen, von den Schnecken gefressen werden etc. Ich weiß inzwischen, das hat auch nicht nur damit zu tun, dass Blumen schön sind und in den Garten gehören .. .. es ist einfach eine andere Variante anstelle von Partner-Überlegungen und -Enttäuschungen.

    Lieber Steven, ich finde es schön, dass Du persönliche Beispiele bringst. Das macht es viel verständlicher, denke ich, für jene, die sich nicht aus eigener Erfahrung was drunter vorstellen können.

    „.. .. die Gewissheit, wie schnell die Wächter in uns übernehmen, wenn irgendwo eine Lunte brennt..“
    Hach ja, ich habe es letztens erst am nächsten Tag so richtig begriffen, das war vielleicht beeindruckend .. ..

    „Wir bedanken uns bei dem jeweiligen Wächter für seine unermüdliche Arbeit, unser Überleben sichergestellt zu haben.“
    Anfangs habe ich das nur mechanisch getan und es nicht wirklich wollen, aber das hat sich geändert. Obwohl ich oft meine, dass manche wirklich übervorsichtig sind😉 Ich habe ja keine 100 Jahre Zeit .. ..

    Liebe Grüße
    Veron

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    • Hallo Veron,

      Ich weiß inzwischen, das hat auch nicht nur damit zu tun, dass Blumen schön sind und in den Garten gehören .. .. es ist einfach eine andere Variante anstelle von Partner-Überlegungen und -Enttäuschungen.

      Interessanter Blickwinkel.

      Hach ja, ich habe es letztens erst am nächsten Tag so richtig begriffen, das war vielleicht beeindruckend ..

      Irgendwie schon, ja. Hinterher.🙂 Als mir das persönlich passiert ist, wie ich das im Beitrag beschrieben habe, hat es mich erst mal so richtig durcheinander gewirbelt.

      Anfangs habe ich das nur mechanisch getan und es nicht wirklich wollen, aber das hat sich geändert. Obwohl ich oft meine, dass manche wirklich übervorsichtig sind😉 Ich habe ja keine 100 Jahre Zeit .. ..

      Wir fangen alle damit an, erst einmal das mentale Verständnis zu bekommen. Ich hab das auch gemacht, diese mentale, mechanische Angelegenheit – weil man das ja so machen soll .. ^^
      Irgendwan verstehen wir dann, was wirklich damit gemeint ist – und dann, wenns in uns eingesickert ist, dann meinen wir auch, was wir sagen.

      Wenn diese „Jungs“ übervorsichtig sind, dann mit gutem Grund. Die Wächter wissen ganz genau, wo wir stehen, wie die einzelne Schritte aussehen – auch wenn uns das so nicht passt. Mir übrigens auch nicht ..😉

      lg,

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      • Lieber Steven !

        Sehr anschaulich erklärt ! Die einzelnen Teile sind in meinen Augen eine intellektueller Kunstgriff für die Tatsache, dass wir einfach „ALLES“ , den Heiligen und den Verbrecher, den Ängstlichen und den Helden, IN UNS haben und unsere Aufgabe darin besteht , all das anzuerkennen und zu lieben, – und dann darüber hinaus zu gehen.
        Die Benennung kommt mir allerdings immer wie ein Theaterstück vor, das wir mit uns selbst spielen. Aber der Methoden gibt es ja viele und vielleicht fällt es manchem dann leichter, damit umzugehen.

        Zitat: „…. Meine persönliche Vorgehensweise, um während meinen Fühlsessions in das bewusste Selbst zu kommen, das nicht mit dem jeweiligen Teil identifiziert ist – ist folgende: Ich mache erst einmal 15 Minuten die Präsenzprozessatmung, danach konzentrierte ich mich auf mein Herzchakra und von dort aus fühle ich dann in de Körper hinein und heiße willkommen, was auch immer dort aufzutauchen bereit ist.“… .

        Das ist im Grunde das Gleiche, was ich neulich mit dem Buch von Sharamon/Baginsky, Einverstandensein vorgestellt und früher selbst praktiziert habe. Es ist wirklich phantastisch, was in einer solchen Übung für Inhalte auftauchen können. Wenn man es dann schafft, sich nicht davon überrollen zu lassen, sondern in seiner Mitte bleibt, haben sie ihren Zweck erfüllt, indem sie ins Bewusstsein geholt , – und auch gefühlt- wurden.

        LG von Angela

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        • Guten Morgen, liebe Angela!

          Hast Du schon mal in Dich hineingefühlt, was es für Dich bedeuten würde, wenn Du die einzelnen Anteile als einzelne Anteile annehmen würdest, nicht nur als eine Methode betrachtest, womit sich manche leichter tun?

          „all das anzuerkennen und zu lieben, – und dann darüber hinaus zu gehen.“
          Wohin?
          „Blöde“ Frage, ich weiß .. .. sie kam so spontan, ich wollte es jetzt einfach hinschreiben. Irgendwie ist eh klar, wohin Du willst. Oder eigentlich auch nicht so klar, wenn ich drüber nachdenke .. .. ..

          Nun gut, was aber, wenn Teile von Dir sehr wohl existieren, auch wenn Du es lieber anders siehst, worüber sie gar nicht glücklich sind .. .. und dann willst Du noch „darüber hinaus gehen“, und das wollen sie schon überhaupt gar nicht .. .. ?

          „.. .. Inhalte auftauchen können .. .. haben sie ihren Zweck erfüllt, indem sie ins Bewusstsein geholt , – und auch gefühlt- wurden.“
          Das ist der Punkt. Bei Dir sind es Inhalte, und wenn sie ihren Zweck erfüllt haben, dann ist da nichts mehr .. .. ja?

          Liebe Grüße
          Veron

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          • Liebe Veron , auch einen schönen guten Morgen !

            Zitat: „… Bei Dir sind es Inhalte, und wenn sie ihren Zweck erfüllt haben, dann ist da nichts mehr .. .. ja?“….

            Dann ist Heilung, Ganzheit da…. , zumindest in dem Teilbereich, der hochgestiegen, gefühlt und erkannt wurde. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die Dinge, die inneren Wunden die mir auf diese Weise offenbar wurden, dann nicht mehr als wunder Punkt auftauchten- bis heute. Falls Du jetzt auf die Angst vor der Enge in einer MRT Röhre hinweisen willst, ja , da ist noch ein Punkt, den ich angehen muss…..
            Ich habe allerdings niemals so viel verdrängt wie vielleicht manch anderer, – und ganz besonders Männer sind dafür prädestiniert.

            Und ja, es sind „Inhalte“ , denn LEBEN ist so viel größer und umfassender als das, was darin geschieht. „Leben“ ist in meinen Augen die Verbindung mit dem Göttlichen, der RAUM, in dem alles geschieht.

            Es kann doch nicht sein, dass Heilung von inneren Wunden, Traumata etc. ALLES im Leben und der Sinn und Zweck des Lebens ist.
            Sicher ist es erst einmal vorrangig, das ist schon richtig.
            Aber eines Tages muss das beendet sein, sonst läuft in meinen Augen etwas schief. Natürlich kann das auch länger dauern, will ich gar nicht abstreiten.

            Aber dieses Teile-Denken ist für mich „Theaterstück“ und das brauche ich einfach nicht.. Ist eben verschieden.

            Liebe Grüße von Angela

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            • Liebe Angela!

              „das brauche ich einfach nicht..“
              da muss ich einfach grinsen .. ..

              „Es kann doch nicht sein, dass Heilung von inneren Wunden, Traumata etc. ALLES im Leben und der Sinn und Zweck des Lebens ist.“
              Nein, nicht alles, denke ich .. .. aber was wäre so schlimm daran? Weißt Du, ich glaube, dass dann diese Ganzheit entsteht, die Du ansprichst. Nur ein wenig anders, eine mit Teilen, denen es allen gut geht.

              Seth sagte, wenn ich mich recht erinnere, dass wir, jeder einzelne, ein Teil eines großen Bewusstseins sind, und wenn wir „zurückkehren“, dann würden wir weiterbestehen mit unseren Erinnerungen, zusammen mit den anderen Teilen.
              Ich sehe es mit den inneren Anteilen, die wir im gegenwärtigen Leben haben, genau so. Sie mögen sich zurückziehen, das jeweilige Thema mag erledigt sein, aber sie lösen sich deswegen nicht auf.

              Liebe Grüße
              Veron

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              • Liebe Veron!

                Ich habe inzwischen mal ein bisschen im Internet gestöbert und die Idee der inneren Anteile ist in der Psychologie wirklich weit verbreitet. Es stellt in meinen Augen ein „Hilfsmittel“ dar, dieses „Wir sind alles“, von dem ich schrieb, bewusst zu machen.

                Zitat von mir : „…dass wir einfach „ALLES“ , den Heiligen und den Verbrecher, den Ängstlichen und den Helden, IN UNS haben und unsere Aufgabe darin besteht , all das anzuerkennen und zu lieben, – und dann darüber hinaus zu gehen“…

                So gesehen stimme ich voll und ganz zu, wenn man es „Innere Anteile“ nennen will, okay.

                Die Gefahr besteht nun meines Erachtens darin, dass man diesen Teilen ein Eigenleben zugesteht, sie sozusagen gar nicht vom höheren Selbst aus beobachtet, integriert, sondern vieles damit entschuldigt oder zu erklären versucht. „Ich kann nichts dafür, es ist eben dieser Teil in mir, der ist noch nicht soweit“ ….. und EINES TAGES ( dabei gibt es nur das JETZT) wird es dann integriert sein. Etwas in der „Zukunft“ zu erhoffen ist meiner Ansicht nach ein Trugschluss.

                Du schreibst: „….

                Zitat: „Nun gut, was aber, wenn Teile von Dir sehr wohl existieren, auch wenn Du es lieber anders siehst, worüber sie gar nicht glücklich sind .. .. und dann willst Du noch „darüber hinaus gehen“, und das wollen sie schon überhaupt gar nicht .. .. ?“

                Das ist ein Beispiel für das angenommene Eigenleben der Anteile.

                „… Alles Leiden beruht auf dem Wunsch, die Dinge mögen anders sein als wie sie sind. Zu diesem Wunsch gehört die Vorstellung eines Jemand, der sich etwas wünscht, sowie die Vorstellung, es gäbe etwas, das dieser Jemand tun könnte, um die Dinge in einer imaginären Zukunft zum Besseren zu verändern. Auf diese Weise wird die ‘Geschichte’ (die Welt der Erscheinungen) erschaffen. In dieser Welt ersetzen Hoffnungen, Gebete und Wünsche den Frieden und die Vollkommenheit dessen, was ist….“ Rick Linchitz

                Liebe Grüße von Angela

                P.S. Dass wir lt. Seth „weiterbestehen mit unseren Erinnerungen, wenn wir „heimkehren“, das könnte sich meiner Ansicht nach höchstens auf die ESSENZ unserer gelebten Leben beziehen, nicht auf die Erinnerungen. Die gehen ja schon nach einer einzigen Inkarnation verloren.

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                • Hej Angela!

                  „Die Gefahr besteht nun meines Erachtens darin, dass man diesen Teilen ein Eigenleben zugesteht, sie sozusagen gar nicht vom höheren Selbst aus beobachtet, integriert, sondern vieles damit entschuldigt oder zu erklären versucht. „Ich kann nichts dafür, es ist eben dieser Teil in mir, der ist noch nicht soweit“ …“
                  Interessante Gefahr .. .. da ist es natürlich besser gar nicht zu glauben, dass es diese Teile gibt, mit Eigenleben noch dazu.

                  „… und EINES TAGES ( dabei gibt es nur das JETZT) wird es dann integriert sein. Etwas in der „Zukunft“ zu erhoffen ist meiner Ansicht nach ein Trugschluss.“
                  Also das empfinde ich nun als ein wirklich seltsames Argument dazu, dass die Anteile kein Eigenleben haben dürfen .. ..

                  Ich schreibe das jetzt da nur so hin, und keine weiteren Erklärungen, keine Argumente, nur damit eine Antwort da steht, weil ich weiß, dass es nicht möglich ist Dich zu überzeugen. Es steht da ja immer Aussage gegen Aussage, es gibt eine Menge Leute, die etwas so beschrieben haben, und andere, die etwas anders beschrieben haben, die man zitieren kann – das ist mir völlig schnuppe, was irgendwer irgendwann mal behauptet hat.

                  Ich habe kürzlich erlebt, wie ich richtiggehend weggeschalten war, und ja, ich sage „ich kann nichts dafür, der Wächter war es“ – und nun? Wäre es besser, ich würde mich verantwortlich fühlen, denken, ich hätte etwas falsch gemacht?
                  Ich kommuniziere lieber mit dem Wächter, das ist meine Verantwortung .. .. daran arbeiten, dass eine Entwicklung stattfindet, dass wir Lösungen finden, einen Weg .. .. .. Selbst wenn die Zeit nur eine Installation ist, die unserer menschlichen Erfahrung dient, dann hat sie genau diesen Zweck – Entwicklung zu ermöglichen.

                  Liebe Grüße
                  Veron
                  P.S.
                  „Dass wir lt. Seth „weiterbestehen mit unseren Erinnerungen, wenn wir „heimkehren“, das könnte sich meiner Ansicht nach höchstens auf die ESSENZ unserer gelebten Leben beziehen, nicht auf die Erinnerungen. Die gehen ja schon nach einer einzigen Inkarnation verloren.“
                  Schade, dass wir Seth nicht fragen können, was er von Deiner Ansicht hält.

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                  • Liebe Veron!

                    Zitat: „.. .Ich habe kürzlich erlebt, wie ich richtiggehend weggeschalten war, und ja, ich sage „ich kann nichts dafür, der Wächter war es“ – und nun? Wäre es besser, ich würde mich verantwortlich fühlen, denken, ich hätte etwas falsch gemacht?“….

                    Ehrlich gesagt, fände ich das wirklich besser, aber es geht NICHT um „falsch gemacht“ oder um „schuld sein“ etc. Alles ist eine Lernerfahrung.

                    Mit dieser „Wächter-Verantwortung“ schiebst Du meines Erachtens Dein authentisches Ich beiseite, spaltest etwas ( in Form des Wächters ) von Dir ab, – was ja eigentlich zu vermeiden ist, wenn ich Steven richtig verstanden habe.

                    Ich sehe dieses Eigenleben der inneren Anteile als eine Schutzmaßnahme, um den Schmerz nicht voll und ganz fühlen zu müssen. Eine Zwischenstation sozusagen. Vielleicht ist das ja zeitweise eine sinnvolle Vorgehensweise in der Psychologie, das kann durchaus möglich sein, damit habe ich selbst keine Erfahrungen. Und wenn es Heilung bringt, ist es ja auch in Ordnung.

                    Vielleicht kann Steven noch dazu schreiben, wie er das sieht ?

                    Zitat von mir :„Dass wir lt. Seth „weiterbestehen mit unseren Erinnerungen, wenn wir „heimkehren“, das könnte sich meiner Ansicht nach höchstens auf die ESSENZ unserer gelebten Leben beziehen, nicht auf die Erinnerungen. Die gehen ja schon nach einer einzigen Inkarnation verloren.“

                    Zitat Veron: „Schade, dass wir Seth nicht fragen können, was er von Deiner Ansicht hält….“

                    Hast Du denn Erinnerungen an Deine vorigen Leben?

                    LG von Angela

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                    • Hi Angela,

                      Mit dieser „Wächter-Verantwortung“ schiebst Du meines Erachtens Dein authentisches Ich beiseite, spaltest etwas ( in Form des Wächters ) von Dir ab, – was ja eigentlich zu vermeiden ist, wenn ich Steven richtig verstanden habe.

                      Die Wächter existieren, weil bereits etwas abgespalten ist – die Wächter werden kreiert, um diesen abgespaltenen Teil von sich zu beschützen – meist ein Kindanteil. Als Kind kannst du sowas nicht vermeiden, das ist ein Notfallprogramm, welches gestartet ist, um das emotionale Überleben zu sichern. Ob du es glaubst, oder nicht – alle Menschen haben verbannte und abgespaltene Teile in sich.

                      Die Wächter sind ein Fakt, auch wenn du es selbst nicht abholen kannst. Und sie bleiben da, bis man fähig ist mit dem tiefen Schmerz des energetischen Todes, den man als Kind erfahren hat, in Berührung zu kommen. Das ist nicht abschieben von verantwortung, da irrst du dich ..

                      schönes Wochenende

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                    • Danke, Steven, dass Du geantwortet hast🙂

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                    • Guten Morgen, liebe Veronika.

                      Hab ich gerne gemacht!

                      lg

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                    • Liebe Angela!

                      „Hast Du denn Erinnerungen an Deine vorigen Leben?“
                      Dass ich im gegebenen Leben (noch) keine konkreten Erinnerungen habe, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie verloren sind und nicht vorhanden in dem Bewusstsein, von dem ich ein Teil bin.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Lieber Steven !

                      Von Abschiebung der Verantwortung habe ich nichts geschrieben, ( das hat Veron erwähnt ) nur von einer „Schutzmaßnahme“ oder „Zwischenstation“. Und irgendwie bestätigtst Du es ja in gewisser Weise.:

                      Zitat: „… Und sie bleiben da, bis man fähig ist mit dem tiefen Schmerz des energetischen Todes, den man als Kind erfahren hat, in Berührung zu kommen.“

                      Zitat: „….Ob du es glaubst, oder nicht – alle Menschen haben verbannte und abgespaltene Teile in sich“ …

                      Das glaube ich ganz sicher und hatte sicher auch einige in mir. Doch durch Bewusstmachung, stetige Selbstbeobachtung und das Fühlen – was Du ja auch sagst, werden sie hochgeholt und können transformiert werden. Dafür gibt es ja die verschiedenartigsten Methoden.

                      Zitat: „…Die Wächter sind ein Fakt, auch wenn du es selbst nicht abholen kannst.“…

                      Meiner Ansicht nach handelt es sich hier um eine Formulierungs-Frage. Ich würde vielleicht sagen, dass sich das Unterbewusstsein aus Angst , etwas Ähnliches wie das ursprüngliche Trauma zu erleben, verschließt.

                      Was mich nur irritiert, ist, dass Veron – oder vielleicht auch Du ? – die Wächter personifiziert und als etwas von einem selbst ( dem authentischen Ich ) Getrenntes ansieht, was eigenständig handelt.

                      Dir auch ein schönes Wochenende, LG von Angela

                      Gefällt mir

                    • Hi Angela,

                      Meiner Ansicht nach handelt es sich hier um eine Formulierungs-Frage. Ich würde vielleicht sagen, dass sich das Unterbewusstsein aus Angst , etwas Ähnliches wie das ursprüngliche Trauma zu erleben, verschließt.

                      Das ist die übliche „Erklärung“, wie sie die herkömmliche Psychologie auch macht. Das erklärt nichts – und es ist übrigens auch eine Persönifizierung des „Unterbewusstseins“. ^^

                      Was mich nur irritiert, ist, dass Veron – oder vielleicht auch Du ? – die Wächter personifiziert und als etwas von einem selbst ( dem authentischen Ich ) Getrenntes ansieht, was eigenständig handelt.

                      Auch die Wächter sind Teil von uns Selbst, sie leben aus unserer persönlichen Essenz heraus, aber haben eben eine spezifische Aufgabe übernommen, die ein eigenständiges Handlungsbewusstsein erfordert. In Wahrheit ist es doch so, egal, wieviel wir glauben zu Wissen – wir wissen so wenig, was in uns drinnen alles läuft, das ist atemberaubend.

                      Ich unterstreiche den Kommentar von Monika, vor allem ihre Bemerkung – „Ganz nebenbei, wenn das auch keiner verstehen wird, wir als Menschen vollziehen hier im Kleinen IN uns einen Prozess, wie er auch im Großen vorkommt.“
                      Ganz genau so! Super!

                      lg,

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                    • Liebe Veron!

                      Zitat: „… Dass ich im gegebenen Leben (noch) keine konkreten Erinnerungen habe, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie verloren sind und nicht vorhanden in dem Bewusstsein, von dem ich ein Teil bin…“

                      Die „Essenz“ ist doch die SUMME der Erinnerungen , sozusagen der Stand , den eine Seele am Ende ihres Lebens aufgrund ihrer Erfahrungen , ihrer Erkenntnisse und Handlungen im Bewusstsein gepeichert hat und ins Jenseits mitbringt.
                      Daraus bildet sich dann die neue Inkarnation mit den neuen Erfahrungen, die darauf aufbauen.
                      Ich will als nächstes das Seth-Buch auch intensiver lesen, habe es mir damals gleich bestellt, vielleicht finde ich die von Dir genannte Stelle noch.

                      LG von Angela

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                • Hi Angela,

                  Die Gefahr besteht nun meines Erachtens darin, dass man diesen Teilen ein Eigenleben zugesteht, sie sozusagen gar nicht vom höheren Selbst aus beobachtet, integriert, sondern vieles damit entschuldigt oder zu erklären versucht. „Ich kann nichts dafür, es ist eben dieser Teil in mir, der ist noch nicht soweit“ ….. und EINES TAGES ( dabei gibt es nur das JETZT) wird es dann integriert sein. Etwas in der „Zukunft“ zu erhoffen ist meiner Ansicht nach ein Trugschluss.

                  Es gibt mehrere Ebenen, wie man das betrachten kann:
                  1. Ja, die Anteile haben ein Eigenleben und die meisten Menschen sind diesem inneren Spiel der Verstrickungen fast hilflos ausgeliefert – solange sie nicht gelernt haben, sich selbst zu durchschauen und die Dinge aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Solange man kein Bewusstsein darüber erreicht hat, kann man von einem extrem ins andere fallen.

                  2. Wenn ich ein bewusstes Selbst entwickle, dass das Oberhaupt dieser „inneren Familie“ ist, dann bin ich den verschiedenen Teilen nicht mehr ausgeliefert, weil ich dann weiß, was läuft. Alle Teile gehören zu mir, sie haben zumindest teilweise unterschiedliche Absichten, Blickpunkte und Talente.

                  3. Vielen Menschen fällt es in ihrem ganzen leben nicht auf, das sie mehrere Anteile haben. Einige Menschen haben oft nur zwei, oder drei verschiedene Grundtypen entwickelt – und wenn die einigermaßen zusammenspielen, dann spielts auch keine Rolle. Die Probleme machen meist die eingefrorenen, die weggesperrten und verbannten Teile. Und es geht dabei nicht darum, ob und wann ein Teil „soweit“ ist – es geht darum, wie lange ich brauche, bis ICH – das Oberhaupt und der Chef des Systems soweit bin, diese Teile aus ihrer Verbannung und ihrer Abgetrenntheit herauszulösen – und bis die Wächter das zulassen. Solche Dinge brauchen nunmal Zeit – das nennt man Entwicklung.

                  Das sind nicht einfach nur „Zustände“ – es sind AUCH Zustände. Außerdem möchte ich noch hinzufügen, dass die Beschäftigung damit enorme Prozesse anwirft, die einen sehr viel über sich selbst und andere Menschen lehren.

                  lg,

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                • Liebe Angela,
                  was mir bei dir immer wieder auffällt, du kannst nichts stehen lassen, nichts anerkennen, was deine eigenen Lehrmeinung und gegenwärtige (Lebens-)Erfahrung nicht enthält. Kannst du nicht einfach sagen, „okay, es gibt viele Wege des Bewusstseins, ich habe zwar dieses noch nicht kennen gelernt und auch keinen Zugang dazu und ich komme mit meiner Vorstellung sehr gut zurecht, aber warum nicht, alles ist möglich“. Dieses liebe Angela wäre echtes zulassen…

                  Ich hatte eine ähnliche Ansicht wie du, stand aber der Thematik der inneren Personen neugierig gegenüber, sei es nur darum, dass über innere Personen unsere Vielfältigkeit und auch oft unverständliche und verborgene Handlungsweisen und Reaktionen besser ausgedrückt werden können.

                  Ich möchte dir eine Geschichte von mir erzählen:
                  Ich hatte mit jemandem, auf dessen Kontakt ich sehr viel Wert lege, eine verbale Auseinandersetzung. Es kam zu einem 2. Treffen, auf das ich mich gedanklich gut vorbereitete. Ich wollte auf keinen Fall einen irreparablen Konflikt heraufbeschwören und wusste, dass ich mich bei bestimmten Themen zurücknehmen muss. Ich beschloss ganz bewusst sehr achtsam in meinen Worten und Handlungen zu sein. Am Ende des Gespräches wurde mir gesagt, ich könne meinen Wächtern jetzt sagen, sie könnten zurücktreten, es bestände keine Gefahr mehr.
                  Ach ja, ich vergaß zu erwähnen, mein Gesprächspartner ist hellsichtig! In diesem Falle hatte ich die Wächter (unbewusst, denn ich hatte keine Ahnung, das diese sich wirklich manifestieren) zu meiner eigenen Kontrolle eingesetzt.

                  Liebe Angela, du schreibst weiter oben:

                  „Ich habe inzwischen mal ein bisschen im Internet gestöbert und die Idee der inneren Anteile ist in der Psychologie wirklich weit verbreitet. Es stellt in meinen Augen ein „Hilfsmittel“ dar, dieses „Wir sind alles“, von dem ich schrieb, bewusst zu machen.“

                  Diese Anteile müssen sehr massiv sein, dass sie sogar in der Psychologie und eben nicht nur dort Einzug gehalten haben, es scheint also keine „Laune“ von irgendjemandem zu sein…
                  Und selbstverständlich ist es ein Hilfsmittel. Es ist ein ganz reales und konkretes „Hilfsmittel“, um sich in der eigenen Fragmentierung zu erkennen und zu heilen.

                  „Die Gefahr besteht nun meines Erachtens darin, dass man diesen Teilen ein Eigenleben zugesteht, sie sozusagen gar nicht vom höheren Selbst aus beobachtet, integriert, sondern vieles damit entschuldigt oder zu erklären versucht.“

                  Ich kenne niemanden, der damit ernsthaft arbeitet, der die von dir angesprochene Verantwortungsverdrängung zu einem dieser Teile hin praktizieren würde. Eventuell passiert das bei einem relativ unentwickelten Bewusstsein. Ganz im Gegenteil ist es eine Schwerarbeit, sich seiner Teile bzw. seines Innenlebens bewusst zu werden und für diese vollbewusst die Verantwortung zu übernehmen! Das Ziel ist eine kompetente Persönlichkeit, die weiß warum sie WIE reagiert und somit analog der sehr tiefgründigen Geschichte von Andreas (Danke) erst gar keine Narben entstehen lässt, die aber die auch das Hinschauen, also nicht verdrängen, gelernt hat.

                  Ganz nebenbei, wenn das auch keiner verstehen wird, wir als Menschen vollziehen hier im Kleinen IN uns einen Prozess, wie er auch im Großen vorkommt.
                  Herzliche Grüße

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                  • Liebe Monika !

                    Zitat: ….“ was mir bei dir immer wieder auffällt, du kannst nichts stehen lassen, nichts anerkennen, was deine eigenen Lehrmeinung und gegenwärtige (Lebens-)Erfahrung nicht enthält. Kannst du nicht einfach sagen, „okay, es gibt viele Wege des Bewusstseins, ich habe zwar dieses noch nicht kennen gelernt und auch keinen Zugang dazu und ich komme mit meiner Vorstellung sehr gut zurecht, aber warum nicht, alles ist möglich“…

                    Diese Sätze halte ich nun für ziemlich ungerecht, lies doch einfach mal meine heutigen Kommentare noch einmal ( besonders 9.19 Uhr) . Du kritisierst ja gerne andere Menschen, sobald Du auftauchst, – das empfinde ich jedenfalls bei Dir sehr stark.

                    Ich schrieb z.B. : “ Zitat: „….. Ich sehe dieses Eigenleben der inneren Anteile als eine Schutzmaßnahme, um den Schmerz nicht voll und ganz fühlen zu müssen. Eine Zwischenstation sozusagen. Vielleicht ist das ja zeitweise eine sinnvolle Vorgehensweise in der Psychologie, das kann durchaus möglich sein, damit habe ich selbst keine Erfahrungen. Und wenn es Heilung bringt, ist es ja auch in Ordnung…..“

                    Außerdem denke ich, dass wir doch hier diskutieren, um auch einmal andere Erfahrungen und Ansichten kennenzulernen und vielleicht seine eigene Sicht zu hinterfragen, oder nicht? Das gilt natürlich für alle Seiten .

                    LG von Angela

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                    • Liebe Angela!

                      Ich wollte ja darüber hinwegsehen, aber da Du es noch mal anführst .. ..
                      „Ich sehe dieses Eigenleben der inneren Anteile als eine Schutzmaßnahme, um den Schmerz nicht voll und ganz fühlen zu müssen. Eine Zwischenstation sozusagen. Vielleicht ist das ja zeitweise eine sinnvolle Vorgehensweise in der Psychologie, das kann durchaus möglich sein, damit habe ich selbst keine Erfahrungen. Und wenn es Heilung bringt, ist es ja auch in Ordnung…..““
                      Was bitte ist Psychologie für Dich, in diesem Zusammenhang?
                      Ich finde jedenfalls, es ist eine sinnvolle Vorgehensweise unseres Bewusstseins, unserer Seele, was auch immer. Ja, es sollte eine Zwischenstation sein, bei den meisten Menschen wird es zum Dauerzustand, und zwar meist auf eine Weise, dass es gar nicht bewusst ist.

                      Abgesehen davon, und weswegen ich zuerst nichts dazu sagen wollte .. .. mir kommt vor, dass Deine Zustimmung (unter der Voraussetzung: wenn es Heilung bringt) recht widerwillig erfolgt, die ganze Sache mit den Wächtern etc. scheint Dir sehr unangenehm zu sein. Wahrscheinlich wirst Du mir da widersprechen – o.k., ist mein Eindruck, ganz persönlich. Es kommt mir so vor, als würde ein Teil Deines Unbewussten (ich verwende diesen Ausdruck nur, weil Du ihn ins Spiel brachtest) es unbedingt verhinden wollen, dass Du Dich näher mit Wächtern etc. befasst.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Liebe Angela,
                      ich habe nicht die Zeit für Smalltalk und versuche mich deshalb auf das Wesentliche zu beziehen. Das wirkt dann leider wie Kritik.
                      Es tut mir Leid, wenn es dich negativ berührt. In die eigene Wahrheit zu blicken ist immer schmerzhaft, auch bei mir. Natürlich diskutieren wir, aber ich bemerke, dass die Diskussionen sehr oft auf ein Beharren hinauslaufen. Mir geht es um das Stehenlassen verschiedener Ansichten.

                      Ich hatte deinen Kommentar von 9.19 Uhr nicht mit einbezogen, denn mein Kommentar ist von 9.23 Uhr, also nur 4min später. Ich tu beim Schreiben nicht aktualisieren…, sicher mein Fehler aber es ist bei meinem PC schwierig! Im Nachhinein hatte ich jedoch festgestellt, dass mein geschildertes Erlebnis vorzüglich zu deinem, diesem Kommentar passt, es scheint bei dir aber abzuprallen! Meine Intention ist es lediglich dich zu einer vielfältigeren Sicht anzuregen, mehr nicht.

                      Zum Vorwurf der Kritik, den ich gerne annehme (es ist übrigens die Summe aus vielen deiner Kommentare):
                      Ich kann manche Dinge sehr gut wahrnehmen. Ich kritisiere nicht gerne und eigentlich erst dann, wenn es sehr oft diese Wiederholungen gibt. Gegenseitiges Beweihräuchern ist da nicht hilfreich und nochmal, Kritik ist schmerzhaft, eben keine Wohlfühlesoterik.
                      Es ist ein allgemeiner Prozess von Nicht-Achtsamkeit, dass viele gut gemeinte Hinweise sind einfach so verpuffen. Durch ein Annehmen können von Kritik, kommt oftmals erst eine weitere Entwicklung zustande. Offenbar ticken wir so…, ich auch.😦

                      Andererseits darf/muss Wissen und Information angeboten werden können, manchmal haben wir sogar die Pflicht dazu. Nichts anderes tust auch du, indem du deine Sicht beschreibst.
                      Nun ist dieses ein öffentlicher Blog, der von jedem gelesen werden kann. Ich bemerke oft, dass die guten Beiträge von Steven durch Endlosdiskussionen verwässert werden. Wir geben mit unseren Kommentaren und unserem gegenwärtigen Wissen Vorlagen für andere, die sich orientieren wollen. Wir haben also manchmal Verantwortung etwas zu sagen, auch wenn es weh tut, …mir ebenfalls.
                      Bitte entschuldige.

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                    • Liebe Monika !

                      Es kann schon sein, dass ich in der jetzigen Intention dieses Blogs meine – öfter andersgearteten Ansichten und Erfahrungen zu intensiv darstelle, was Du „beharren“ nennst,- und Steven, Veron , Andi und Du ganz anderer Ansicht sind.

                      Darauf läuft es doch hinaus, ihr stimmt nicht mit mir überein, was ja völlig in Ordnung ist und fühlt Euch evtl. sogar angegriffen, was nie in meiner Absicht lag.
                      ——————————————————————————————————————————————–
                      Zitat: „…Kannst du nicht einfach sagen, „okay, es gibt viele Wege des Bewusstseins, ich habe zwar dieses noch nicht kennen gelernt und auch keinen Zugang dazu und ich komme mit meiner Vorstellung sehr gut zurecht, aber warum nicht, alles ist möglich“…… —————————————————————–

                      Was habe ich denn so groß anderes gesagt, nur mit anderen Worten? Steven und auch Veron gegenüber… Natürlich auch Bedenken angemeldet, so wie ich sie eben sehe…. Ich halte das für legitim.

                      Lustigerweise schreibst du dann :
                      ——————————————————————————————————————————————-
                      Zitat: “ …Meine Intention ist es lediglich dich zu einer vielfältigeren Sicht anzuregen, mehr nicht….“
                      ———————————————————————————————————————————————
                      und:
                      ———————————————————————————————————————————————
                      Zitat: ….. “ Mir geht es um das Stehenlassen verschiedener Ansichten.“
                      ———————————————————————————————————————————————

                      Wie sieht es denn dann mit dem Stehenlassen MEINER Ansichten aus ?

                      Ich denke nicht, dass ich jemanden persönlich angegriffen , oder „missioniert“ habe. Ich habe meine Sicht und die so von mir empfundenen eventuellen Gefahren geschildert und sie war abweichend von Deiner Ansicht, der Ansicht von Steven und von Veron.

                      Dass wir „Vorlagen für andere geben, die sich orientieren wollen“ kann doch nicht bedeuten, dass alle nur derselben Ansicht sein können. Da unterschätzt Du meiner Ansicht nach die Leser in ihrer Fähigkeit, auszuwählen.
                      ————————————————————————————————————————————————
                      Zitat: „…Wir haben also manchmal Verantwortung etwas zu sagen, (Anmerkung: Deine Kritik an mir war gemeint) ) auch wenn es weh tut…“
                      ————————————————————————————————————————————————

                      Du siehst Dich also in der Verantwortung ,
                      zu verhindern, dass „Endlosdiskussionen den Beitrag verwässern.“

                      Wäre das nicht eher Stevens Part? Aber ich denke, Ihr geht da konform, der Satz, dass ich „manchmal auf seinen (bzw.den) Nerven herumspaziere“ weist tatsächlich in diese Richtung.

                      Ich erkenne Deine tiefblickenden Ansichten durchaus an und bin oft davon beeindruckt, aber das Einengende, Veruteilende Deines Wesens ist mir fremd.

                      LG von Angela

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                    • „Ich bemerke oft, dass die guten Beiträge von Steven durch Endlosdiskussionen verwässert werden.“
                      Da würde ich doch gerne auf einen Punkt hinweisen und Steven zitieren, aber ich finde seine Aussage nicht mehr. Es geht darum, dass, egal ob ich gerade von einem Wächter oder einem anderen inneren Teil übernommen bin, ich mich (weiterhin) als „ich“ empfinde. Zumindest solange ich nicht gelernt habe, das besser wahrzunehmen, und ich habe keine Ahnung, wie gut man darin werden kann in dieser Wahrnehmung im gegebenen Moment.

                      Ohne Hilfe, ohne Rückmeldungen von anderen, ist es sicher schwierig, und Wächter können sehr geschickt sein, das hat Steven gerade geschildert, und ich habe auch schon einige Tricks erlebt, die nicht gerade offensichtlich waren. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele, die glauben, dass sie ihr wahres Selbst leben, eigentlich einem Wächter das Kommando überlassen haben.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Nachtrag für Monika :

                      “ das Einengende und Verurteilende“ nehme ich zurück.
                      Aber in meinem Empfinden kommst Du manchmal so „schulmeisterlich“ herüber, und das reizte mich zur obigigen Aussage. Bin auch nur ein Mensch, haha ……..😀 Tut mir leid….

                      LG von Angela

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                    • „Außerdem denke ich, dass wir doch hier diskutieren, um auch einmal andere Erfahrungen und Ansichten kennenzulernen und vielleicht seine eigene Sicht zu hinterfragen, oder nicht?“

                      „Alles ist eine Lernerfahrung.“

                      Nun gut, liebe Angela, ich habe also die Erfahrung, dass ich in einer bestimmten Situation kaum noch denken kann, und fühlen schon gar nicht. Und dann, was mache ich mit dieser Erfahrung, wenn ich davon ausgehe, dass es keine Wächter gibt, die das verursachen?

                      Liebe Grüße
                      Veron
                      die sich nicht erinnern kann, was von Abschieben der Verantwortung geschrieben zu haben

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                    • Hallo lieber Mensch Angela,🙂
                      aber deine Ansicht bleibt doch stehen, ich habe da kein Problem mit, sondern erkenne diese als DEINE Sicht an. Ich habe dich auf das mögliche Zulassen von Anderem aufmerksam machen wollen (meine Worte an dich waren: „okay, es gibt viele Wege des Bewusstseins, ich habe zwar dieses noch nicht kennen gelernt und auch keinen Zugang dazu und ich komme mit meiner Vorstellung sehr gut zurecht, aber warum nicht, alles ist möglich“) und dieses wurde von mir mit einer persönlichen Geschichte untermalt. Das heißt nicht, dass du deine Richtung aufgeben musst, sondern einfach nur zulassen, dass andere damit zurecht kommen.

                      „Du siehst Dich also in der Verantwortung, zu verhindern, dass „Endlosdiskussionen den Beitrag verwässern.“
                      Wäre das nicht eher Stevens Part?“

                      SO habe ich das nicht geschrieben.
                      Es ist MEIN Empfinden, das die Beiträge (Mehrzahl, nicht nur dieser) verwässert werden. Wie Steven das sieht ist seine Sache, ich habe lediglich meinen Eindruck kommuniziert.

                      „Zitat: „…Wir haben also manchmal Verantwortung etwas zu sagen, (Anmerkung: Deine Kritik an mir war gemeint) ) auch wenn es weh tut…“

                      Die Verantwortung bezieht sich eher aufs Allgemeine und nicht unbedingt auf die „Kritik“ an dir persönlich. Die aufgefasste „Kritik“ war mehr als ein Ratschlag oder Hinweis gedacht, der befolgt oder abgelehnt werden kann. Das Wort Kritik hattest du aufgebracht und ich hatte mich im nächsten Kommentar darauf eingelassen. Du solltest vielleicht mal in dich spüren, warum die Ausdrücke „Kritik“ und auch „Angriff“ bei dir vorkommen.

                      Ich möchte noch ganz allgemein auf die Verantwortung, etwas zu schreiben oder dieses zu unterlassen, eingehen.
                      Eine typische Eigenschaft von Dualität ist, dass Wissen nicht mehr umfassend allen zur Verfügung steht. In der Endkonsequenz sind diejenigen, die sich Wissen aneignen oder besitzen und dieses als Geheimwissen nutzen, im Vorteil.
                      Durch das Zurückhaltung von Informationen (übrigens kann Dunkelheit als uninformiertes Sein betrachtet werden) wird der Mensch manipulier- und lenkbar. Also, indem ich eine Erkenntnis/Information oder einen Hinweis der Entwicklung vorantreiben kann zurückhalte, unterstütze ich die Dualität.
                      (Das Teilen, also das allen zur Verfügung stellen von Wissen, gehört zur Verbundenheit.)
                      Andererseits kann ich aber auch mit einer Erkenntnis/einem Hinweis, wie es in deinem Falle, liebe Angela geschehen ist, dieses sich kritisiert fühlen, also etwas Negatives hervorrufen.
                      Wann schweigt man, wann redet man…. 🙂 😦
                      LG und angenehme Woche

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                    • Ich habe über „Kritik“ nachgedacht .. ..
                      Sind wir da nicht alle mehr oder weniger empfindlich, weil wir als Kind die Erfahrung gemacht haben, dass mit uns etwas nicht stimmt, dass wir anders sein sollen, wenn uns gesagt wurde, wir seien so oder so? Es war von den Eltern oder anderen Erwachsenen ja auch durchaus so beabsichtigt.

                      Ich erinnere mich gut daran, dass mir Verantwortungslosigkeit vorgeworfen wurde von meinem Vater, wenn ich als Volksschulkind nicht flott nach Hause ging nach dem Unterricht, sondern wo rumtrödelte – denn dann fürchtete meine Mutter, es könne mir was passiert sein. Ich erinnere mich nicht, wie ich mich fühlte, wenn ich so getadelt wurde.
                      Interessant, wie sich das wiederholt und auch hier mir immer wieder Verantwortungslogikeit (oder ähnliches) vorgeworfen wird. Natürlich muss ich sofort sagen, es sei gar nicht wahr, ganz egal, ob was dran ist oder nicht. Schnell mal wütend werden, empört .. .. aber da ich das offenbar anziehe, zeigt mir das auch, dass hier noch ein Thema nicht erledigt ist.

                      LG
                      Veron

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  • Steven, du schreibst: „Die 4 D Ebene ist die Ebene des Fühlens. Ob wir wollen oder nicht, wir werden lernen müssen, mit unseren Emotionen und Gefühlen adäquat umzugehen.“

    Da haperst wohl immer wieder mal bei mir und es ist äußerst Heikel mit zBsp. Zorn, Wut und Hass adäquat um zu gehen. Dennoch tut es mir gut ihn zu äußern und ich bin froh, wenn ihn meine MitMenschen gut nehmen und es austehen konnten. Tja, wie geht man den adäquat mit solch brennenden Emotionen um? Gerade dann, wenn man es nicht aushält, es einfach brennen zu lassen? Wahrscheinlich ist es ein Grund, weshalb ich dann gern Zigaretten rauche?

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    • Lieber Stefan!

      Du hast zwar Steven gefragt, aber ich würde gern etwas zu den „brennenden Emotionen“, die Du nanntest, Wie „Zorn und Wut“ sagen.

      Wut bedeutet einfach „psychisches Erbrechen“. Dein ganzes Wesen will die Kränkung – oder was es auch ist – hinauswerfen. Es ist etwas in Dir, was eine schnelle Aktivität erfordert, damit Du es wieder loswirst. Joggen vielleicht oder ein Kampf mit einem Kissen. Einfach etwas Wildes aufführen. Ich wette, nach ein paar Minuten bist Du nicht mehr wütend und musst vielleicht sogar über Dich selbst lachen.

      Das Schlimmste wäre in meinen Augen, seine Wut anderen gegenüber herauszulassen. Das würdest Du hinterher immer bereuen. Ich halte es schon für nötig, seine Wut auszudrücken und nicht zu kontrollieren, um Verdrängungen zu vermeiden. Aber es ist nicht nötig, andere Menschen damit zu bewerfen.

      Das ist der erste Schritt, das Beobachten der Wut kommt erst danach. Das ist schon etwas schwieriger.

      Liebe Grüße von A n g e l a

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      • Hallo Angela,

        du hast einfach recht. Sollte ich mir wirklich mal immer wieder erlauben. Danke für deine Erinnerung. Als 20 jähriger hätte ich beinahe ein Kätzchen, dass mir zugelaufen war, totgeschlagen, einfach so aus dem Nichts entstehendem Zorn heraus, ich konnte mich gerade so bremsen, und es hat es ohne FolgeBlessuren überstanden. Ich habe es Dein meiner Mutter in Betreuung gegeben, wo es ihm ganz gut ging.

        Es grüßt
        der Stefan geheißene

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      • Hallo Angela,

        du schreibst: „Das Schlimmste wäre in meinen Augen, seine Wut anderen gegenüber herauszulassen. Das würdest Du hinterher immer bereuen. Ich halte es schon für nötig, seine Wut auszudrücken und nicht zu kontrollieren, um Verdrängungen zu vermeiden. Aber es ist nicht nötig, andere Menschen damit zu bewerfen.“
        Finde ich nicht!
        Ich finde das schlimmste ist, nicht authentisch verlogen zu sein, die Konsequenzen dieses Verhaltens bereut man meiner Erfahrung nach immer mehr oder weniger bewußt und bezahlt sie mit 60 Sekunden pro Minute der eigenen Lebenszeit und amn sollte sich die Reue darüber sparen, denn sie kostet genauso viel.

        Mit herzlichen Grüßen
        von Stefan

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        • Lieber Stefan!

          BEIDES halte ich für nicht empfehlenswert, das Bewerfen anderer Menschen mit seiner Wut, sowie den Versuch, dem anderen etwas vorzuheucheln. Deswegen meinte ich ja, dass man seine Wut auch allein durch irgendwelche Aktivitäten wieder loswerden kann, danach dann – (wieder mehr in der eigenen Mitte angekommen) – alles klarer sieht und besonnen handeln und reden kann. „Reue“ ist natürlich überflüssig, da hast Du schon recht…..Es sollte genügen, wenn daraus Erkenntnis entstanden ist.

          LG von Angela

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          • „Das Schlimmste“ und „nicht empfehlenswert“ sind zwei wesentlich unterschiedliche Aussagen.
            Und die, die es sich verdient haben und/oder danach rufen, bewerfe ich auch, was ich auch für ein Liebeszeugnis halte.

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    • Lieber Stefan (beide)

      Kann es sein, dass Rauchen die Gefühle dämpft?

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      • Ja, damit ich nicht aus der Haut fahre bis hinter die Sonne…..um mal ein tödlich ernstes Wort zu sprechen, wobei ich den Tod auf mich nehme, und Euch einen gehörigen Schrecken einjage….
        …der nur bei denen wirkt, die es sich verdient haben.

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        • Wenn ich Dich richtig verstehe, Stefan, halten Dich Zigaretten vom Suizidieren ab?

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          • Nicht nur Zigaretten auch Musik

            Betäuben bringt`s nicht wirklich, das zeigt einem die Zeit …
            Lass Dich einladen, Dich aus Deiner Wüste wieder in den Fluss zu begeben.

            Dann wirst Du nicht nur Dir sondern auch anderen weniger Verletzungen zufügen:

            Es war einmal ein kleiner Bub, der schnell wütend wurde und dann ausrastete.

            Da gab ihm sein Vater einen Hammer und eine große Packung voller Nägel und sprach: „Jedes Mal, wenn du wütend wirst und dann so ausrastet, gehst du zu diesem Zaun und schlägst einen Nagel hinein.“ Der Junge war damit einverstanden, auch wenn er den Sinn dahinter zuerst nicht verstand.

            Am nächsten Tag hämmerte der Bub bereits viele Nägel in den Zaun. Die Tage vergingen und mit jedem Tag wurden es weniger Nägel, die der Junge in den Zaun schlug. Ihm wurde bewusst, dass seine Wut eine innere Ursache hat und er oft über die Maßen ausrastete, und das wollte er an sich ändern.

            Eines Tages war es schließlich so weit, dass er den ganzen Tag keinen Nagel in den Zaun schlagen musste. Ganz stolz teilte er das seinem Vater mit. Der Vater nahm ihn bei der Hand und ging mit ihm zum Zaun: „Gut gemacht. Von nun an machen wir es so: Für jeden Tag, den du nicht ausrastet, darfst du einen Nagel wieder aus dem Zaun ziehen.“ Der Bub war wieder einverstanden.

            Wieder vergingen viele Tage bis der Junge zu seinem Vater lief und ihm mitteilte, dass nun keine Nägel mehr im Zaun sind. Der Sohn freute sich sehr. Gemeinsam gingen sie zum Zaun. Der Vater sagte zu ihm: „Das hast du toll gemacht. Aber schau dir die vielen Löcher im Zaun an, welche die Nägel hinterlassen haben. Der Zaun ist nicht mehr der, der er einmal war.“

            Der Junge stimmte seinem Vater zu und dieser sprach weiter: „Denk daran, wenn du das nächste Mal wütend etwas zu anderen Menschen sagst oder tust. Deine Worte könnten Narben hinterlassen, so wie diese Nägel Spuren im Zaun hinterlassen haben. Auch wenn es Dir später leid tut und du dich entschuldigst, die Narben bleiben.“

            Quelle
            http://www.initiative.cc/Artikel/2016_05_19_Geschichten.htm

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          • Wenn Du nichts gelöscht hat, Stefan, so kann ich mir nicht erklären, wo mein GIF mit den fließenden Fluß ist, wo die Wut-Geschichte mit den Nägeln im Zaun, wo Stefan Schnepfs Transparenz, dass Rauchen und Musik ihn vom Selbstmord abhalten und schließlich meine Frage an ihn, ob er seine Blockade als Schutz-/Überlebensfunktion noch braucht.

            (???)

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            • Hi Andreas,
              Ich sehe, was du meinst. Seltsamerweise hab ichs gefunden, wenn ich in WordPress Kommentaren suche, aber nicht, als ich im Artikel nachsah. Strange .. hab keine Ahnung, was da passiert ist.
              Ich setze es nochmals rein:

              Als Antwort auf Schnepfs stefan.

              Nicht nur Zigaretten auch Musik

              Betäuben bringt`s nicht wirklich, das zeigt einem die Zeit …
              Lass Dich einladen, Dich aus Deiner Wüste wieder in den Fluss zu begeben.

              Dann wirst Du nicht nur Dir sondern auch anderen weniger Verletzungen zufügen:

              Es war einmal ein kleiner Bub, der schnell wütend wurde und dann ausrastete.

              Da gab ihm sein Vater einen Hammer und eine große Packung voller Nägel und sprach: „Jedes Mal, wenn du wütend wirst und dann so ausrastet, gehst du zu diesem Zaun und schlägst einen Nagel hinein.“ Der Junge war damit einverstanden, auch wenn er den Sinn dahinter zuerst nicht verstand.

              Am nächsten Tag hämmerte der Bub bereits viele Nägel in den Zaun. Die Tage vergingen und mit jedem Tag wurden es weniger Nägel, die der Junge in den Zaun schlug. Ihm wurde bewusst, dass seine Wut eine innere Ursache hat und er oft über die Maßen ausrastete, und das wollte er an sich ändern.

              Eines Tages war es schließlich so weit, dass er den ganzen Tag keinen Nagel in den Zaun schlagen musste. Ganz stolz teilte er das seinem Vater mit. Der Vater nahm ihn bei der Hand und ging mit ihm zum Zaun: „Gut gemacht. Von nun an machen wir es so: Für jeden Tag, den du nicht ausrastet, darfst du einen Nagel wieder aus dem Zaun ziehen.“ Der Bub war wieder einverstanden.

              Wieder vergingen viele Tage bis der Junge zu seinem Vater lief und ihm mitteilte, dass nun keine Nägel mehr im Zaun sind. Der Sohn freute sich sehr. Gemeinsam gingen sie zum Zaun. Der Vater sagte zu ihm: „Das hast du toll gemacht. Aber schau dir die vielen Löcher im Zaun an, welche die Nägel hinterlassen haben. Der Zaun ist nicht mehr der, der er einmal war.“

              Der Junge stimmte seinem Vater zu und dieser sprach weiter: „Denk daran, wenn du das nächste Mal wütend etwas zu anderen Menschen sagst oder tust. Deine Worte könnten Narben hinterlassen, so wie diese Nägel Spuren im Zaun hinterlassen haben. Auch wenn es Dir später leid tut und du dich entschuldigst, die Narben bleiben.“

              Quelle
              http://www.initiative.cc/Artikel/2016_05_19_Geschichten.htm

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            • Von Andreas an Stefan

              Als Antwort auf schnepf, Stefan.

              Braucht es diese Schutz-Überlebensfunktion noch?

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              • Von Andreas an Stefan

                Als Antwort auf Schnepfs stefan.

                Die Geschichte von Stefan und seinem Vater lässt sich unschön brutal und gewalttätig erzählen…..

                Dies scheint mir eine gewalt-ige Blockade zu sein, welche mit Deinen Fliuss staut.

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      • Hi Andreas,

        Kann es sein, dass Rauchen die Gefühle dämpft?

        Oh, ich sehe, du warst schneller wie ich. ^^

        lg, 😉

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    • Hi Stefan,

      Da haperst wohl immer wieder mal bei mir und es ist äußerst Heikel mit zBsp. Zorn, Wut und Hass adäquat um zu gehen. Dennoch tut es mir gut ihn zu äußern und ich bin froh, wenn ihn meine MitMenschen gut nehmen und es austehen konnten. Tja, wie geht man den adäquat mit solch brennenden Emotionen um? Gerade dann, wenn man es nicht aushält, es einfach brennen zu lassen? Wahrscheinlich ist es ein Grund, weshalb ich dann gern Zigaretten rauche?

      Wut ist natürlich ein Zeichen, wie sehr es in dir brodelt. Sie gegen andere Menschen zu richten, mag dir vielleicht kurzfristig Erleicherung verschaffen – aber diese Wut hat ja meist nichts mit anderen Leuten zu tun – nicht wahr? Wut ist im Grunde eine Emotion, die die Traurigkeit überdeckt. Es gibt gesunde Varianten von Wut und sehr ungesunde. Wenn es wirklich so stark brennt in dir, wie du sagst, dann solltest du lernen, deine eigene Wut zu fühlen, auszuhalten und in DIR brennen zu lassen. Über kurz oder lang, wirst du so zur Traurigkeit kommen. Ich empfehle dir wärmstens, wenn du etwas ändern willst, fang mit dem Präsenzprozess an – das wird dir helfen.

      Rauchen dämpft Emotionen, das ist mir als Raucher bewusst. Es ist natürlich auch eine Sucht .. rauchen unterstützt aber auch mentale Prozesse, wie dir jeder rauchende Schriftsteller bestätigen wird.

      lg,

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      • Nicht wahr? Auch nicht wahr!
        Meiner Erfahrung nach richtet sich Aggression ganz gezielt gegen Lebewesen oder Gegenstände z.Bsp beim Holzhacken gegen das Holz, das gespalten werden soll, oder einem Gegenüber, den man abwehren
        will…..
        Was ist wenn man subjekt und gleichzeitig Objekt ist?

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  • Hallo Steven,

    du schreibst:

    „Vielleicht könnte dabei herauskommen, dass es in Wirklichkeit weder um deine Frau/Mann, noch um die neue Freundin/Freund geht. “

    Wenn ich ehrlich bin, tue ich alles, was ich tue, um m-ich zu bereichern, auch gerade jetzt, während ich dies tippe. Meine MitMenschen bereichern mich letzendlich mit Erfahrungen/Erlebnissen, die ich haben darf und so ist letztendlich ist die Gewalttätigkeit meines Vaters eine äußerst heftige Erfahrung, neben den vielen kleineren Erfahrungen, die ich mit ihm haben durfte. Und ich merke doch immer wieder, dass ich trotz meiner Heftigkeit und Brutalität, die ich manchmal (verbal) an den Tag lege, eine Bereicherung für andere sein kann und darf.
    Und dass ist wohl mit wahrhaftigem Reichtum gemeint, egal wie man äußerlich erscheint, der wahre und wirkliche Reichtum liegt im Herzen, auch wenn das Herz als stinkender zerlumpter schimpfender Bettler erscheint…

    ES grüßt der Stefan

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    • Hi Stefan,

      letztendlich ist die Gewalttätigkeit meines Vaters eine äußerst heftige Erfahrung, neben den vielen kleineren Erfahrungen, die ich mit ihm haben durfte. Und ich merke doch immer wieder, dass ich trotz meiner Heftigkeit und Brutalität, die ich manchmal (verbal) an den Tag lege, eine Bereicherung für andere sein kann und darf.

      Ich möchte den Kommentar, den ich dir letztens zu deiner Wut schrieb revidieren. Der Präsenzprozess dürfte (noch) nicht das richtige für dich sein. Sehr viel von dem, was dein Vater dir angetan hat, ist in deinem Körper abgespeichert, viele gestaute Emotionen – das sitzt in den PSOAS Muskeln und den Zellen. Das erzeugt eine Spannung im Körper und spannt auch dein Emotionalfeld und Denken an. Vielleicht magst du mal die Trauma-Release-Exercise Übungen machen, das wirft ziemlich viel von dem Zeug wieder raus. Ich mache sie regelmässig und kann sie nur wärmstens empfehlen.

      TRE steht für Spannungs- und Traumalösende Übungen. TRE ist eine einfache Technik, die Übungen nutzt, um Stress und Spannungen im Körper zu lösen, die sich im Alltag, in schwierigen Situationen, plötzlichen oder langwierigen stressvollen Situationen oder während traumatischer Lebenserfahrungen (z.B. Naturkatastrophen, soziale oder häusliche Gewalt ) im Körper ansammeln. TRE ist eine Serie von sechs Übungen, die helfen, tiefe Verspannungen im Körper zu lösen, indem sie einen selbstkontrollierten muskulären Schüttelprozess im Körper auslösen, den sogenannten neurogenen Tremor. Das einmalige an dieser Technik ist, dass dieses Schütteln tief im Inneren des Körpers, in den Psoasmuskeln entsteht. Diese sanften Vibrationen pflanzen sich entlang der Wirbelsäule vom Kreuzbein bis zum Schädel fort und lösen dort die Spannungen. Die Übungen sind einfache Dehnungen und rufen auf sanfte Weise das unwillkürliche Muskelzittern hervor.

      Artikel dazu: https://stevenblack.wordpress.com/2015/03/10/neurogenes-zittern/

      Wenn es dich interessiert, schicke ich dir das PDF, wo die Übungen beschrieben sind, per E-mail. Wird allerdings später werden, ich verlasse gleich das Haus.

      lg,

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      • schnepf, Stefan

        Hallo Steven,

        schönen Dank für Dein Angebot. Ich nehme es gern an. Meine EPost-Adresse findest Du in meinem Gravatar.
        Jetzt wo Du es angesprochen hast, fällt mir auf und ein, dass ich mich auf rein physischer Ebene sehr schwer mit dem Erbrechen tue, wenn ich mir mal was verdorbenes zugeführt habe. Ich bewundere immer die, die sich in dem Fall einfach den Finger in den Hals stecken und sich mir nichts dir nichts erbrechen. Für mich war es mein fast immer leidvoller Weg aus Angst beim Erbrechen zu ersticken: ich verdaute das Verdorbene, wobei ich sagen kann, auch diese Erfahrung hat mich bereichert….

        Die PRÄSENZ-Übungen sind mir vertraut: Im TaiJiQuan nennt man sie „Stehende Säule“, wobei mich mein TaiJILehrer betreute.
        :https://youtu.be/RFz7vaMT8Ic

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        • schnepf, Stefan

          Jetzt wo ich das Video sehe, wird mir klar, daß mir die gezeigten Übungen in ähnlicher Form als Vorübungen zum TaiJiQuan vertraut sind.
          Jetzt denke ich, ich tue mich schwer damit, meinem Vater mal sicht-bar vor seine Füße zu ko..en, und es frech ihm überlasse, wie er die Scheixxe wegmacht….

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        • Hi Stefan,

          Die PRÄSENZ-Übungen sind mir vertraut: Im TaiJiQuan nennt man sie „Stehende Säule“, wobei mich mein TaiJILehrer betreute.

          Wie kommst du auf diese Idee? Der Präsenzprozess ist ein Atem – Fühlprozess.

          Jetzt wo ich das Video sehe, wird mir klar, daß mir die gezeigten Übungen in ähnlicher Form als Vorübungen zum TaiJiQuan vertraut sind.

          Wenn du dich jetzt auf das TRE Video beziehst – auch das hat mit der „stehenden Säule“ des Qigong oder Taiji nichts zu tun. Die „stehenden Säule“ ist eigentlich eine Zentrierungs und Erdungsübung, eine Grundübung bei vielen Stilen. Beim TRE werden die 6 Vorübungen zur Muskelkontraktion gemacht und die 7. ist das anschließende „Zittern“, was eine uralte Funktion des Körpers ist, um Stress aus den Zellen, Muskeln und Knochen herauszulösen. Diese Funktion, die auch Tiere besitzen, ist direkt mit dem Stammhirn verbunden, dem ältesten Teil unseres Gehirns. Je mehr rausgezittert wird, desto mehr ist man im Körper präsent. Ich denke, wenn du TRE und TaiJi machst, könntest du enorm davon profitieren.

          lg,

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          • Der Atmen und Fühlen ist wesentlich für die Kampfkunst des TaiJi nach meiner langjährigen Erfahrung. Je präsenter und entspannter Du einfühlsam agieren kannst, desto unbesiegbarer bist du.
            Schau dir dies mal an:
            :https://youtu.be/vHNYACQDpGY

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            • Es ist allerdings ein völlig anderes fühlen und atmen. Hierbei geht s darum, die alten, tiefen Wunden bewusst zu fühlen, um sie endlich zu verdauen.

              https://stevenblack.wordpress.com/2015/05/26/der-prsenz-prozess/

              lg,

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              • schnepf, Stefan

                Nein, da bin ich nicht Deiner An-Sicht:
                Es gehtt um genau das gleiche Fühlen und Atmen, nur mit anderem Schwerpunkt, bzw. Intension

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                • .. .. und was hält Dich davon ab es mal so zu probieren, wie der Präsenz-Prozess es vorsieht?

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                  • schnepf, Stefan

                    Meine anderen Baustellen, die mich 60 Sekunden die Minute kosten, als auch immer wieder meine Geliebte namens Faulheit.

                    Gefällt mir

                  • Hej Stefan!

                    Lockere, flotte Antwort😉
                    Es war auch nicht als Aufforderung gemeint, da Steven ja vorerst davon abgeraten hat. Aber es könnte interessant sein draufzukommen, warum da wer sagt „kenne ich schon, mache ich eh schon, ist das gleiche“ .. .. ah, und jetzt „genug andere Baustellen“ und Faulheit.

                    LG
                    Veron

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                    • schnepf, Stefan

                      Ja, ja und nochmals: ja !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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                    • schnepf, Stefan

                      …..jedes einzelne zu seine Zeit:
                      diese zu erspüren ist auch TaiJiQuan-KampfKunst, meine ich zu wissen, jedenfalls glaube ich das:

                      „Wer dreimal glaubt,
                      dem sagt man nicht,
                      auch wenn er die Wahrheit/Wirklichkeit lügt…“

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                    • Hej Stefan!

                      Möchte noch hinzufügen, dass ich mir vorstellen kann, dass Taiji samt Vorübungen das ist, was Dein innerer Wächter zulässt, aber was anderes ihm zu viel wird. Aber vielleicht ändert sich das ja mal, so ein bisschen für den Anfang .. ..

                      LG
                      Veron

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                • Nein, da bin ich nicht Deiner An-Sicht:
                  Es gehtt um genau das gleiche Fühlen und Atmen, nur mit anderem Schwerpunkt, bzw. Intension

                  Und wie kommst du zu dieser Ansicht, ohne den präsenzprozess zu kennen, geschweige denn gemacht zu haben? Glaub mir, es ist was völlig anderes. Wenn du magst, kann ich dir das Buch dazu als PDF schicken. Einfach nur lesen ..

                  lg,

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                  • Ganz einfach: Ich erlaube mir m-eine An-Sicht!
                    Kann sein, dass ich mich mit der meinigen täusche, gleichähnlich wie Du Dich irren kannst.
                    Was sind Deine Kenntnisse und Erfahrungen bzüglich TaiJiQuan, eine KampfKunst, die auf QiGong basiert?

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                    • Ganz einfach: Ich erlaube mir m-eine An-Sicht!
                      Kann sein, dass ich mich mit der meinigen täusche, gleichähnlich wie Du Dich irren kannst.
                      Was sind Deine Kenntnisse und Erfahrungen bzüglich TaiJiQuan, eine KampfKunst, die auf QiGong basiert?

                      Du darfst deine Ansicht gerne behalten. Ich stimme nur nicht zu. Und ich hab keine Erfahrungen mit TaiJi, ich hab nur einiges drüber gelesen, speziell über die „stehende Säule“. Der Präsenzprozess ist 15 Minuten intensives Atmen und dann völliges versinken in deine Gefühle und Innerstes, tiefer und tiefer. Bevor ich das machte, hatte ich keine Ahnung, wie tief das wirklich gehen kann. Im TaiJi setzt man sich ja nicht mit seinen angestauten Emotionen auseinander, sondern ist doch ein Kampfkunstsystem, nicht? Und so, wie das regelmässig geübt werden muss, ist auch der Präsenzprozess ein längerer Prozess, indem man übt, sich mit sich selbst tief auseinanderzusetzen.

                      lg,

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                    • Hallo Steven,

                      auch ich gönne Dir deine Ansichten und Deine Stimme für Dich selbst.

                      Deine Er-klärung bestätigt m.E. meine Meinung:

                      Es geht um genau das gleiche Fühlen und Atmen, nur die Absicht ist eine andere:

                      Die „Stehende Säule“ ist als Vorübung eine Präsenz-Übung fürs TaiJiQuan, die bis über 60 Minuten dauern darf. Währenddessen gehts ums feine Atmen und allem nach-spüren was innerlich/äußerlich auftaucht und finden, dass man möglichst entspannt aufrecht steht.

                      Der wesentlich Unterschied zu Deiner angesprochenen Übung, dass man bei TRE fast zu 100% die Entspannung anstrebt (damit wohl der Heilungs/Entgiftungsprozess ungestört ablaufen kann), während bei der stehende Säule optimal 50% Spannung behält und zu jeweils 50% nach innen und außen lauscht, spürt, horcht.

                      Doch das Fühlen und Atmen ist das gleiche, nur halt mit unterschiedlicher Intension, sprich Absicht.

                      Insofern geb ich Dir 100% recht, die von Dir empfohlenen TRE-Übungen sind m.E. nicht nur der Kunst des TaiJiQuan gut förderlich.

                      Mit herzlichen Grüßen

                      Stefan

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                    • Hi Stefan
                      You still don’t get the point!
                      Die TRE (Trauma release exiercises) ist NICHT der Präsenzprozess. Das sind zwei unterschiedliche Dinge, in der TRE wird physisch gespeicherte Traumaenergie aus den Knochen, Zellen und Muskeln „gezittert“. Der Präsenzprozess ist emotionale Arbeit, am Emotionalkörper.

                      lg,

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                    • ps:

                      Beim TRE scheints mir ums heil werden zu gehen

                      Beim TaiJiQuan nebst der „Stehenden Säule“ gehts ums heil bleiben

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                    • Beim TRE scheints mir ums heil werden zu gehen
                      Beim TaiJiQuan nebst der „Stehenden Säule“ gehts ums heil bleiben

                      Wie ich schon sagte, eine Verbindung der zwei würde vermutlich gut tun. Der Punkt ist natürlich, niemand ist heil – jeder hat da Arbeit zu tun.

                      lg,

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                    • Bei den Übungen fürs TaiJiQuan kann es zu Muskelzittern kommen. Dies soll einfach nur zugelassen und wahrgenommen werden. Hier spricht man von einer Wirkung und dem Erwachen des „Chi“.

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                    • und beim TaiJiQuan gehts auch nicht um den Präsenz-Prozess. Dieser ist aber die Basis.

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  • Ich halte mich für Herrn StefanMann, welcher ausgewachsen ist, aber immer noch mit kindischen und kindlichen Allüren und Emotionen zu kämpfen hat. Wie sieht das bei euch, u.a. auch bei Angela aus?

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    • Hej Stefan!

      Ich kann mich gar nicht erinnern, ob ich mich mal für etwas gehalten habe (außer vielleicht für einen Fremdling hier auf der Erde). Ich bin in meiner Kindheit mit so viel „man soll“, „man muss“, „man darf nicht“ und „das gibt es nicht“ etc. überschüttet worden, dass ich nur mechanisch versuchte dieses Programm zu leben.
      Kindliche Allüren und Emotionen .. ..? Nicht dass ich wüsste. Ich wurde stattdessen „krank“ (bis hin zu schwerer Quecksilbervergiftung) und auch depressiv. Jetzt versuche ich wieder in Kontakt zu kommen mit den inneren Kindern.

      Ich habe es übrigens auch mal mit Taiji versucht, die Peking-Form, zusammen mit einer Übung, die „Duft-Qigong“ genannt wird (der Lehrer machte das als Einleitung vor dem Taiji-Unterricht), habe aber mit beidem aufgehört, als sich ein Virus austobte und ich danach die Arme kaum noch heben konnte. Die energetische Verbesserung, die sich zuvor gezeigt hatte, durfte ganz offenbar nicht sein. Inzwischen habe ich viel über mich erfahren und weiß einigermaßen, warum das so war.

      Liebe Grüße
      Veron

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      • schnepf, Stefan

        Hallo Veron,

        D-eine persönliche(n) Ant-WORT(e) freuen mich. Als vor-läufige Antwort ergänze ich einfach mal meine obengeschriebene Aus-Sage und Frage:

        Ich halte mich für Herrn StefanMann und f ü h l e mich als ein Mann, welcher Stefan geheißen ist und als eine menschliche ktEAtur sicht-bar und schein-bar leiblich leibhaftig erscheint, gleichähnlich Steinen im Fluss, ohne dass die Steine fliessend sind,

        welcher ausgewachsen ist, aber immer noch mit kindischen und kindlichen Allüren und Emotionen zu kämpfen hat. Wie sieht das bei euch, u.a. auch bei Angela aus?

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      • schnepf, Stefan

        ….und ich fühle mich immer wieder mal zutiefst ermächtigt und zuhöchst gesehen…..

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  • Hat hier irgendjemand schon ein Buch von Mike Hellwig gelesen?

    Ich beschloss mit „Wie wir uns vom positiven Denken heilen“ zu beginnen und finde es stellenweise köstlich .. .. und es kommt hier auch ein Punkt, über den schon heftig diskutiert wurde.

    Dass wir mit unseren Gedanken beeinflussen können, was wir wahrnehmen, mag der Fall sein, bedeutet jedoch keineswegs, dass die Gedanken die Ursache für unsere Gefühle sind. Genauso können wir ja sagen, das Aufblinken des Ölwarnlichts im Cockpit unseres Autos sei die Ursache für das Ölleck, und infolgedessen würde das Zukleben des Warnlichts das Leck beseitigen.

    Trotzdem scheint das Positive Denken eine weit verbreitete Strategie von Wächtern zu sein, habe ich den Eindruck. Und es funktioniert oft .. .. für eine Weile.

    Liebe Grüße
    Veron

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    • Hi Veron,
      Der Mann bringt die Punkte gut rüber, nicht?🙂

      lg,

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      • „Der Mann bringt die Punkte gut rüber, nicht?“
        Oh ja, lieber Steven .. .. ich hätte immer weiter lesen können, wenn ich nicht wieder mal so müde gewesen wäre, dass mir die Augen zufielen mitten am Nachmittag.

        Liebe Grüße
        Veron
        P.S. Dich hatte ich bei „irgendjemand“ natürlich ausgeklammert😉

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    • Hallo Veron,

      was Hr. Hellwig so einfach und nachvollziehbar „rausrotzt“ ist ein echter Bewusstseins-schupser für Eso-Geschädigte. Dieses ganze Alles-Eins und positiv denken Geschmarre wird sauber zerlegt und man merkt ziemlich schnell, dass hinter jeder Wahrheit eine Lüge steckt, solange sie nicht wirklich selbst erarbeitet, erfahren und erkannt wurde. Eine ziemlich heftige Desillusionierung für alle „Abkürzer“ die ihr „Ego“ einfach mal eben so „transzendiert“ haben wollen. Klar dass Steven ihn empfiehlt, liegt ja auch voll auf Linie mit ihm. Und schön finde ich bei ihm, dass der Weg den er anbietet rein aus Bewusstmachung besteht und ohne Tricksereien und komplizierte Übungen auskommt, weil dadurch viel Platz ist seine ganz eigene Arbeitsweise zu entwickeln. Vielleicht nicht ganz einfach am Anfang sich selbst so ehrlich zu begegnen, dafür hat man aber ein Werkzeug das man permanent und mit etwas Übung auch innerhalb der Situationen anwenden kann und nicht erst danach wenn man über sich selbst enttäuscht ist weil man (wieder) einem alten Muster gefolgt ist. Deswegen wird natürlich auch nicht sofort alles gut, nur weil man ein Problem erkannt hat heisst das nicht, dass man sofort weiss wie man am besten reagiert. Vielmehr fühlt man sich wie ein kleines Kind das gerade neue Strategien erlernt. Das Schöne ist, man hat dann die Möglichkeit sich eine wirklich funktionierende Strategie zu erarbeiten. Die hatte man vorher leider nicht.
      Ich lese mich zur Zeit ein in Gestalttherapie und NLP. Auch interessant.
      Viel Spass mit dem Buch.

      LG
      Andi

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      • „Viel Spass mit dem Buch.“
        Vielen Dank, lieber Andi!

        Gestalttherapie habe ich mal gemacht, fand ich auch ganz gut, aber es kam nur als eine Art Arbeitsmethode rüber, die dargestellten Teile waren nicht „echt“ in dem Sinne wie ich sie jetzt kenne, und es wurde auch mal irgendetwas, das kein Anteil war (z.B. eine Heilmethode) genau so behandelt. Letztlich scheiterte die Therapie daran, dass die Therapeutin zwar erkannte, das etwas stärker wurde statt schwächer, aber sie konnte nicht erkennen, was es war und riet daher zum Abbruch.

        NLP empfinde ich als problematisch, da besteht sehr stark die Möglichkeit, dass ein strategisches Selbst / Wächter es für seine Zwecke einsetzt, zumindest habe ich nach Lesen eines Buches darüber diesen Eindruck gewonnen.
        Vielleicht berichtest Du ja irgendwann mal über Deine Eindrücke .. ..

        Liebe Grüße
        Veron

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        • Ja, NLP ist leicht missbrauchbar, falls Du das meinst. Sowohl bewusst als auch unbewusst. Soviel ist klar.
          Vielleicht werde ich es einmal einsetzen, vielleicht nicht, wer weiss das schon. Im Moment halte ich es für zielführend, darüber bescheid zu wissen.
          Aber ich werde Bericht erstatten.^^
          Mit Therapeuten hatte ich noch nicht die Ehre, ausser mit denen, die mir in meiner Ausbildung begegnet sind.
          Halt, doch. Wegen einer Versicherung war ich mal bei einer Psychotherapeutin, die den Vermerk „Verdacht auf Schizophrenie“ in meiner Krankenakte hinterliess. Ihre Worte waren „Entweder wollen sie nur ihre Versicherung abgreifen oder sie sind Schizophren.“ Wegen Burn-Out war ich dort. Das war auch das einzige und letzte mal dass ich bei nem Therapeuten war. Die Frau war fürchterlich, hatte eine derart negative Ausstrahlung, dass mir spontan der Begriff „Energievampir“ in den Sinn kam. Mir gruselt heute noch wenn ich daran denke.

          LG
          Andi

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          • „Das war auch das einzige und letzte mal dass ich bei nem Therapeuten war. Die Frau war fürchterlich, hatte eine derart negative Ausstrahlung, dass mir spontan der Begriff „Energievampir“ in den Sinn kam.“

            Kann ich gut nachvollziehen, lieber Andi!
            Es gibt sicher viele Menschen, die Psychologe / Psychotherapeut / Psychiater werden, weil sie vor allem selbst Hilfe bräuchten.
            Und ja, missbrauchbar ist das richtige Wort .. ..

            Liebe Grüße
            Veron

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    • Ich möchte noch ein Stückchen aus „Wie wir uns vom positiven Denken heilen“ zitieren, der meinen eigenen Erfahrungen entspricht, weswegen ich mit „Sklave des Verstandes“ oder so gar nix anfangen kann.

      Die Methode, die wir anwenden, um unserem Schmerz zu entgehen, ist das Denken. Denken, egal ob positiv oder negativ, bietet uns die Möglichkeit, uns von unserem Körper abzutrennen und nicht mit dem in Kontakt zu gehen, was wir fühlen. Die Inhalte unseres Denkens spielen dabei tatsächlich keine Rolle .. ..

      Ich merke es, wie sich die wildesten Überlegungen aufdrängen, sei es über Gartengestaltung, was noch zu tun ist oder was auch immer .. .. und je intensiver die Gedanken, desto „schlimmer“ wird wohl das Gefühl sein, von dem abgelenkt werden muss. Tolle Wächter-Funktion eben .. ..

      LG
      Veron

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      • Auch wenn es vielleicht schon fad wird .. .. Ich muss einfach noch schreiben, dass ich es ganz toll finde, wie Mike Hellwig in „Radikale Erlaubnis“ das Identifiziert-sein beschreibt. Darüber hinaus, woran man es erkennt, wie man sich daraus befreit um eine Beziehung zu dem entsprechenden Teil aufzubauen (aber nicht um diesen Teil loszuwerden zu versuchen), und wie man in Fallen tappen kann .. .. einer Identifizierung ausweichen und dabei in einer anderen drin stecken.

        Und was er über Ego und Erleuchtung schreibt .. ..

        .. .. Wenn du nur lange genug übst, dein Ego als solches zu erkennen, dann macht es irgendwann Klick und dann hast du ´s. Wann und Wie das geschieht, obliegt der Gnade. Bis dahin kannst du dich nur immer wieder darin üben, deine Verhaftung zu erkennen.
        Ich widerspreche dieser These, ich behaupte, diese Übung bewirkt keine Veränderung. Wir mögen Gelassenheit erfahren, zum Beispiel in einer Meditation, in der wir momentweise im Nichts aufgehen, aber sobald wir aufstehen, sind alle Konflikte wieder da.

        Liebe Grüße
        Veron

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      • Wozu und weswegen vom positiven Denken heilen????

        Positves Denken, bzw Aussagen z.Bsp. sind:
        Ich bin gut als auch ich bin schlecht
        oder
        Ich bin positiv gut als auch ich bin positiv schlecht

        Negatives Denken, bzw. Aussagen
        Ich bin nicht gut als auch ich bin nicht schlecht
        oder
        ich bin minus gut als auch ich bin minus schlecht
        Ob positv oder negativ: ich bin, das was ich wie und wo und wann bin….

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        • Hej Stefan!
          „Positves Denken, bzw Aussagen z.Bsp. sind:
          Ich bin gut als auch ich bin schlecht“

          Ist Dir bewusst, kannst Du fühlen, warum Du das Thema auf diese Weise zerredest?
          Ich kann mir nicht vorstellen, dass „Positives Denken“, so wie es üblicherweise gemeint ist, Dir unbekannt ist.

          Liebe Grüße
          Veron

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          • Hallo Veron,

            „Positves Denken“ wird auch, soweit ich weiß, ein suggestives therapeutisches Konzept genannt – oder?

            Und wenn ich dieses mit 3 Sätzen zerreden kann, scheints nicht viel zu taugen als Konzept.

            Und, lieber Veron, ist dir bewußt, dass ich mir erlaubt habe, einfach mal von den Worten, bzw. von der Wortbedeutung, vom Begriff auszugehen mit meiner An-Sicht und um eine andere Perspektive einzunehmen?

            Gleichähnlich einem Glas, es kann leer oder mit unterschiedlichen Flüssigkeiten oder anderem Kladderadatsch gefüllt sein, es bleibt jedoch ein Glas, ein spezielles Behältnis.
            Und wenn ich mir aus dem Glas einen Inhalt einverleibe, der mir schadet, muss ich mich vom Inhalt heilen und nicht vom Glas…..

            Ähnlich ist’s mit dem Begriff, dem abstrakten Glas namens: (repräsentative) Demokratie….

            Mit freundlichen Grüßen
            Stefan

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          • Zitat aus Safi Nidiayes: „Die Stimme des Herzens“
            https://safinidiaye.de/buecher/die-stimme-des-herzens/

            Gut sein
            Sei nicht gut, gib es auf, gut sein zu wollen. Dein Gutsein kann der Liebe den Weg versperren. Sei wahr! Das Wahre ist das große Gute.
            Das kleine Gute ist das Gegenstück des Bösen; gut und böse gehen Hand in Hand.
            Das große Gute hat kein Gegenstück; es ist vollkommen.

            Schlecht sein
            Erbarme dich deiner Schlechtigkeit. Sie hat es nicht verdient, ein Schattendasein zu fristen; sie will ans Licht. Worin besteht deine Schlechtigkeit?
            In Egoismus? ….
            In Neid? …
            In schlechtem Denken über andere? …
            Jedes kleine Schlechte dient einem großen Guten. Hebe das Schlechte ans Licht und nimm dich seiner an und es enthüllt dir das Gute.

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          • Hej Stefan!

            „„Positves Denken“ wird auch, soweit ich weiß, ein suggestives therapeutisches Konzept genannt – oder?“
            Weiß ich nicht, aber es gibt wohl verschiedene Formen / Abstufungen, und in Therapien wird das auch angewandt. Ich habe es da allerdings nicht so extrem erlebt, wie Mike Hellwig es beschreibt.

            „Und wenn ich dieses mit 3 Sätzen zerreden kann, scheints nicht viel zu taugen als Konzept.
            Und, lieber Veron, ist dir bewußt, dass ich mir erlaubt habe, einfach mal von den Worten, bzw. von der Wortbedeutung, vom Begriff auszugehen mit meiner An-Sicht und um eine andere Perspektive einzunehmen? “

            Nun ja, Du hast Dir erlaubt, eine ganz spezielle Perspektive einzunehmen, vom Wort ausgehend, aber nicht davon, was andere darunter verstehen, und deswegen zu behaupten, dass das Konzept nichts taugt, ist dann etwas weit hergeholt. Auch wenn das Konzept tatsächlich nichts taugt .. ..

            Mir kommt es vor wie ein Kind, das, um sich mit einer Thematik überhaupt nicht auseinandersetzen zu müssen, irgendwas anderes daherredet. Was völlig in Ordnung ist, wenn Du es so wahrnehmen kannst, und darum ging es mir. Was der Begriff „Positives Denken“ in Dir auslöst, was Du spüren kannst, wie sich das anfühlt, wenn Du auf diese Weise darauf reagierst .. .. und das ist Deine Sache, Du musst sie nicht öffentlich verkünden.

            „Sei nicht gut, gib es auf, gut sein zu wollen.“
            Ein guter Ansatz von Safi Nidiaye, aber bei
            „Erbarme dich deiner Schlechtigkeit.
            werde „ich“ (also ein Teil von mir) echt sauer. Erbarmen .. .. und Schlechtigkeit .. .. !!! Bäh!
            Es gibt Teile in mir, die sind wütend, neidig, böse .. .. o.k., aber schlecht ?

            „Jedes kleine Schlechte dient einem großen Guten.
            Und dann wird es schöngeredet .. .. nö, das mag ich gar nicht. All meine Teile dürfen einfach so sein wie sie sind – Punkt! Wenn ich einen wahrnehme, der total wütend ist, und ich mir, d.h. also dem, sage, er sei was kleines Schlechtes und diene einem großen Guten, wird dabei nichts Brauchbares rauskommen. Das will der gewiss nicht hören.

            Selbst wenn es letztlich gut für mich sein könnte und für diesen Teil auch, er darf einfach sein wie er ist, und Mike Hellwig sagt dann sogar noch dazu „für immer“. Und wenn man das ehrlich meint, dann ändert es sich. Wenn man nur heuchelt, damit es sich ändert, dann funktioniert es nicht.

            Liebe Grüße
            Veron

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            • H-ey Du, Veron,

              dankeschön für D-eine AntWORT-Sätze. Dazu habe ich bei passender Gelegenheit noch einiges zu sagen.
              Bis dahin wünsch ich dir einen schönen Tag.

              Mit freundlichen Grüßen
              von Stefans Herzem

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  • Der Verstand spaltet alles, bis aus dem menschlichen Gemüt entweder „Ninja“ oder „Kind“ übrig bleibt.
    Ein Ninjakind hat in seiner Akte keinen Platz mehr übrig.

    Der gelöcherte Verstand versteht nur das, was die Ego-Dusche, die Persönlichkeit, ihm erlaubt.

    Entweder denkt man zu wenig und schräg, oder zu viel und kreisförmig.
    Die Panorama-Denkweise fehlt am Platz, solange das Ego das Kommando inne hat.
    Wenn der Bettler König wird, bleibt der König Bettler.

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    • …und wenn der König Bettler wird, bleibt der Bettler König.
      Komischer weise denk ich jetzt gerade an unsere Polikitker/innen Merkel und Co., die betteln doch alle 5 Jahre um unsere Stimmen und um Verständnis für ihre Politik, was sie am besten können. Bei allen anderen habe ich höchste Zweifel, doch das ist nur meine Sichtweise als Ver-Rückter…..

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    • Ich habe noch nie den Verstand etwas spalten gesehen, Menschen schon. Und Buchstaben kann der Mensch trennen, spalten oder zu beliebigen Worten und Sätzen zusammensätzen, wie z-Bsp. das Wort „mutktananda“ oder folgenden Satz: “ Clkes cxölwe öölwqej cvauk Kläqw cüs Xasw“
      Diesen Satz kannst du lesen, ich wäre aber sehr erfreut, sagst Du mir, was das Wort muktanada und mein geschriebener Satz im Deutschen bedeutet.

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      • Wo ist der Unterschied zwischen Mensch und Verstand?
        Wenn du die Grenze zwischen Ländern,Meere und Ozeane siehst, so siehst du auch eine Grenze zwischen Menschen wie Muktananda , Stefan Selbst oder anderen Wesen . Ist die Grenze real,so sag ich dir die angeforderte Bedeutung .
        Gibt es aber keine reale Grenze oder einen realen Unterschied dazwischen, so erübrigt sich dies.

        Grenzen beginnen im Kopf und enden an den Füßen.

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        • Da bin ich anderer Ansicht: Grenzen beginnen im Nichts und enden im Nichts. Dies wie alles andere ist eine form-atierende form-atierte in-form-ierende in-form-ierte In-form-elle form-ative In-form-ation.

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          • Jede Persönlichkeit mit ihrer getrennten Ansicht .
            Doch die volle Ansicht ist mehr als die Summe aller Ansichten.

            Das Einzige, was im Wege der Persönlichkeit zur Wirklichkeit steht, ist sie selbst.

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            • Hört, hört, muktananda13 bestätigt eine Grenze aus dem Nichts im Nichts. Wendet er sich ab, verschwindet die Grenze im Nichts. 😎

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              • Die Grenzen bestehen aus PERSÖNLICHKEITEN und deren scherbigem Verstand .
                DAS IST DIE GRENZE und die ganze Illusion der Formen und Vielfalt wovon ich schrieb.

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        • Wo ist der Unterschied zwischen Mensch und Verstand?

          Der Mensch ist ein Geist mit Schatten, der Verstand ist ein Geist ohne Schatten.

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          • Der Mensch ist der Schatten des Geistes.

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            • H-ey Du Schatten d-eines Geistes, sich hier muktanada13 heißend, ich denke, dass kann ich endlich mal so stehen lassen.

              Einen schönen Tag wünscht dir MenschenSchatten d-eines Geistes der MenschenSchatten s-einer Selbst, Stefan geheißen.

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              • Dir auch!
                Doch das macht aus einem Menschen nicht etwas weniger oder mehr .
                Solange der Geist eine feste menschliche Form trägt , ist das der Schatten des Geistes- nicht EINES Geistes.

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                • Jain, da regt sich Widerspruch in mir. Ich meine, als Mensch bin ich Schatten sowohl des als auch eines Geistes. Das mag ja bei Dir anders sein. Und so bleibt mir, Dir Deine AnSichten und deine Stimme für Dich selbst zu gönnen, während ich mir meine AnSichten und meine Stimme für mich selbst gönne.
                  In dem Sinne sag ich für jetzt „Tschüß, bis auf weiteres…“

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  • Persönlichkeitsanteile und die (Selbst)Entfremdung

    „Persönlichkeitsanteile und die (Selbst)Entfremdung“ ist Teil 1 der Artikelreihe: Heilung gespaltener Persönlichkeitsaspekte

    Viele Menschen fühlen sich, seitdem sie denken und empfinden können, nicht ganz. Es scheint ihnen etwas zu fehlen. Sie suchen nach ihrer besseren Hälfte, nach einem Seelenpartner, einer Zwillingsseele, der sie ergänzen würde. Und dabei sind es oft ihre eigenen zersplitterten Aspekte – Persönlichkeitsanteile, die ihnen fehlen, um wieder ganz und „intakt“ zu sein.

    Persönlichkeitsanteile

    Sind Persönlichkeitsanteile ein Teil unserer Persönlichkeit? Und was ist bzw. was bildet unsere Persönlichkeit überhaupt? Sind das „Ich“, das eigene „Selbst“ und die eigene „Persönlichkeit“ eins?

    Wenn Sie sich für jede einzelne Frage und ihre Frequenz, ihren „Klang“, mehr Zeit nehmen und sich von ihnen zu intuitiven Antworten begleiten lassen, dann können Sie eine Ahnung, ein Gefühl für die feinen Unterschiede entwickeln und sich so langsam den eigenen Antworten bzw. der eigenen Wahrheit annähern. Eigentlich liegt der größte Sinn vieler Fragen darin, uns zum Finden, zum Erspüren der eigenen Wahrheit zu einem bestimmten Thema zu bewegen. Sie sind wie die richtige Telefonnummer ins Universum, die uns mit der für uns richtigen Antwort verbindet.

    Unsere Aufgabe ist es dann, bereit für die Antwort zu sein und dieser Nachricht mit all unseren Sinnen, so wie es uns gerade möglich ist, zu lauschen.
    Persönlichkeitsanteile – ein Grund, warum Sie sich selbst manchmal fremd vorkommen?
    Persönlichkeitsanteile

    Welche Persönlichkeitsanteile leben wir gerade aus?

    Ich bin ich. Das ist der Fakt. Anders geht es gar nicht. Ich kann nicht nicht ich sein, aber ich (!) kann manchmal das Gefühl haben, dass ich mich nicht als ich fühle, dass ich nicht ich selbst bin. Dies kann vielerlei Ursachen haben; zum Beispiel, dass ich auf die Welt durch die Augen und das Energiesystem von jemand anderem schaue.[1] Dadurch erzeuge ich eine andere Resonanz, eine andere Schwingung und manövriere mich in Situationen und Ereignisse, die sich für mich so anfühlen, als wäre ich im falschen Film und es scheint von mir Reaktionen und Aktionen zu fordern, die ich nicht oder nur mit schwerster Mühe bieten kann.

    Die Folge ist das Gefühl der absoluten Überforderung und Handlungsunfähigkeit. Versucht man jedoch, zum Beispiel aus Pflichtbewusstsein oder um nicht als Versager[2] bzw. Spaßverderber dazustehen, die, in der fremden Welt gestellten Aufgaben (für die man gar nicht die geeigneten Instrumente hat) zu meistern, fügt man sich möglicherweise den mittlerweile schon so berühmten Burnout zu oder man macht sich auf den Umweg, sich die scheinbar notwendigen Instrumente[3] anzueignen, zu erlernen, um die geglaubten Aufgaben doch bewerkstelligen zu können. Man lernt sozusagen in einer fremden Welt zu überleben und so zu werden, wie es diese Welt von einem fordert und für richtig hält.
    Ausstattung des physisch-psychisch-energetischen Systems

    Es sollte uns klar sein, dass unser physisch-psychisch-energetisches System vor allem so ausgestattet ist, wie wir es für das Wirken in unserer eigenen Welt brauchen. Ein Beispiel dazu:

    Bin ich ein eher intuitives Wesen, das mehr in Gefühlswelten zu Hause ist und sich gerne mit kreativen und schöpferischen Prozessen beschäftigt und aus sich heraus Seelenwerke entstehen lässt, sind jedoch meine Eltern der Meinung, dass mit dem, was ich bin, was ich kann und wie ich mich betätige, kein „gescheites Brot“ zu verdienen ist und melden sie mich deswegen zu einem Wirtschaftsstudium an, das sich nur mit mentalen, statistischen Zahlen, Fakten und Definitionen beschäftigt und ich innerlich die „Empfehlung“ der Eltern als einen wichtigen Bestandteil meines zukünftigen erfolgreichen Leben annehme, übernehme ich so

    Punkt 1: ihre Sicht der Dinge und Punkt 2: um das Studium (über-)/(bei-)stehen zu können, beginne ich, mein Energiesystem und meine körperlich-psychischen Strukturen anders zu formen, um das an der Uni vermittelte Wissen erfassen und integrieren zu können. Es beginnt sich innerhalb von mir (?) eine neue Persönlichkeit, in diesem Fall eine Art „Wirtschaftspersönlichkeit“ zu formen, die ich, sobald ich mit der Wirtschaftswelt etwas zu tun habe, gezielt an die Oberfläche holen und einsetzen bzw. vorzeigen kann.
    Ist das „Ich“ und eine „Persönlichkeit“ ein und dasselbe?

    In dem eben erwähnten Beispiel kam der Begriff „Persönlichkeit“ zum Tragen. Und jetzt können Sie sich mit Hilfe des Beispiels hineinfühlen und fragen: Ist das „Ich“, welches das ist, was ich bin und die „Wirtschaftspersönlichkeit“ ein und dasselbe? Ich bin ich. Immer und überall, ob ich es gerade so empfinde oder auch, wenn ich mir fremdartig vorkomme. Aber bin ich immer diese Wirtschaftspersönlichkeit?

    Oder ist es eher so, wenn die Wirtschaftspersönlichkeit gerade im Einsatz ist, dass ich mich selbst von irgendwo, wie aus der Ferne, beobachte und mir selbst zusehe, was ich da eigentlich tue, von mir gebe, wie ich wirke? Und auch, wenn die Antwort ganz nahe zu sein scheint: Ich bin doch nicht diese sonderbare, künstlich erschaffene Persönlichkeit! Ich selbst bin irgendwo dahinter verborgen und habe mit ihr etwas zu tun. Da ich diejenige, derjenige bin, die/der fähig ist, sich diese Persönlichkeit zu kreieren, sich die Maske, das Kostüm dieser Persönlichkeit zu- und anzulegen und mit ihr auf der Bühne (in diesem Fall der Wirtschaftsbühne) zu wirken, zu schauspielern?

    Das ist das Verwirrende bei den Persönlichkeiten und Persönlichkeitsanteilen. Irgendwie fühlen sie sich fremdartig und irgendwo auch wieder bekannt und vertraut an. Sicher! Weil wir immer wir sind und egal wo und wie wir agieren, überall ist ein „Stück“ von uns selbst dabei.

    Fortsetzung folgt ..

    Quelle: http://kristinahazler.com/persoenlichkeitsanteile-und-die-selbstentfremdung/

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