Neugierige, mutige, durchgeknallte Seelen – Teil 1

milchstrasse

geschrieben von Steven Black:

image_thumb11Varda Hasselmann und Frank Schmolke haben kürzlich ihr neuestes Buch veröffentlicht, in welchem die Wege der Seelen so detailliert wie noch nie, aufgeschlüsselt und erklärt werden. Die Informationen, die Varda Hasselmann in ihren Trancezuständen channelt, werden von sogenannten “transpersonalen Wesen” durchgegeben, welche Hasselmann “die Quelle” nennt und die in der kausalen Welt angesiedelt sind. Also ihre Quelle und nicht DIE Quelle. Wie wir wissen, gibt’s sehr viele Quellen, die unterschiedliche Informationen durchgeben können. Wir wissen auch, es gibt in der Channeling Arena sehr viel Mist und kompletten Schwachsinn. Das kann über die Seelenlehre von Hasselmann und Schmolke sicher nicht gesagt werden.

Dieses Material ist sehr spezifisch, sehr detailliert und beantwortet eine Unmenge von Fragen des MenschSeins recht nachvollziehbar und kommt auch sehr erdig daher. Den Einblick, den man beim lesen ihrer Bücher über Aufbau, Strukturierung und Entwicklung von Seelen erhält, ist ausgesprochen wertvoll. Es erklärt unter anderem auch, warum in unserer Welt die Dinge so sind, wie sie eben sind. Weil die Seelen in ihren jeweiligen Erfahrungsabschnitten und Inkarnationen, bestimmte Erfahrungen machen sollen und müssen, die andere Seelen wiederum für verrückt oder skurril halten mögen, aber eben alle möglichen Erfahrungen zum Wachstums – und Lernprozess von Seelenrollen dazugehört, auch wenn das nicht jeder gut finden wird.

Wer das alles besser verstehen will, sollte sich mit dem Material tiefgehender auseinandersetzen. Ich belasse es bei einem Überblick, um lediglich einen Rahmen, einen Kontext für den Beitrag zu schaffen. Dieser Überblick nimmt bereits viel Platz ein, daher ist dieser Artikel auf zwei Teile verteilt worden. Aber ein Artikel ist kaum geeignet, diesem umfassenden Material gerecht zu werden. Außerdem werden viele LeserInnen dieses Lehrmaterial bereits kennen, welches seit den 1990 er Jahren laufend aktualisiert und veröffentlicht wurde. Wie immer, schreibe ich über die Dinge, die mich persönlich beschäftigen – denn durch das Schreiben ordnen sich die Dinge für mich und ich sehe klarer.

Wie erwähnt, erhebe ich hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das wäre unmöglich. Ich bemühe mich allerdings um eine sinnvolle, jedoch unvollständige Zusammenfassung, eines sehr vielschichtigen Themas. Und von dem ich glaube, dass es mehr denn je, hilfreich und auch notwendig ist, dieses zu verstehen. Ich kenne das Material schon länger, aber ich verstehe es heute vollkommen anders, tiefer und auf eine Weise, wie ich es vorher nicht konnte. Vorher habe ich es konsumiert, heute kann ich es verstehen.

Es gibt seelische und außerseelische Welten. Die Erfahrungswelten der Seelen sind die kausalen, astralen und physischen Sphären. Menschen sind Individualseelen, Tiere sind Kollektivseelen.

Wenn die einzelne Seele ihre Seelenfamilie verlässt und bereit ist, sich auf das Abenteuer Menschsein einzulassen, wählt sie für jede Inkarnation ein bestimmtes Seelenmuster, welches sie zusammenstellt aus 49 möglichen Archetypen der Seele. Die vollständige Seelenmatrix kann hier – klick mich – näher betrachtet werden.

Die 7 Elemente einer Seelenmatrix

1 Sie wählt die jeweilige Seelenrolle

2 Sie wählt ein Haupt – und ein Nebenmerkmal von 7 möglichen Grundängsten

3 Sie wählt eins von 7 möglichen Entwicklungszielen

4 Sie wählt einen bestimmten Modus, mit dem sie durchs Leben geht

5 Sie wählt eine bestimmte Mentalität, welche sie aus sieben geistigen Grundhaltungen auswählt, was die Art und Weise definiert, wie sie die Welt und ihre Erscheinungsformen betrachten und einordnen wird

6 Sie wählt eins von sieben möglichen, körperlichen Reaktionsmustern

7 Das Seelenalter kann nicht gewählt werden

Je nachdem, welche Seelenrolle man zu erfüllen hat, welche Ängste man mit sich herumträgt, wie der Modus ist, mit dem man auf das Leben reagiert und es einordnet, wie die geistige Grundhaltung gewählt wurde, welches der Reaktionsmuster aktiv ist und welches Thema des jeweiligen Seelenalters gelebt wird, entscheidet über die Dynamik und unzählige andere Variablen, wie sich uns das Leben präsentiert. Das ist die Prägung, wie wir als Mensch gemeint sind. Wir sind, wie wir uns selbst gemacht haben und wir kommen uns selbst nicht aus.

7 Seelenrollen

Es gibt 7 Archetypen von Seelenrollen. Die jeweilige Seelenrolle und die dazugehörenden, spezifischen Energien wählt man und dann wird die ganze Inkarnationsabfolge und Entwicklung der Säuglings – bis zur alten Seele,  auf dem gestalten, ausdrücken und erforschen dieser Seelenrolle ausgerichtet. Die Seelenrolle ändert sich nicht mehr. Jede dieser Seelenrollen ist gleichwertig und gleich wichtig

1 Heiler

2 Künstler

3 Krieger              

4 Gelehrter

5 Weiser

6 Priester

7 König

Da wir in eine Welt der Dualität und Polarität leben, kann jede Seelenrolle in Angst, oder in Liebe gelebt werden. Plus und Minus sind zwei Seiten derselben Medaille. Der Plus – und Minuspol sind essentielle Bestandteile der menschlichen Erfahrung, auch wenn wir den Minuspol gerne vermeiden möchten.

7 Seelenalter

Säuglingsseele

Kind Seele

Junge Seele

Reife Seele

Alte Seele

image_thumb7Es gibt noch zwei weitere Definitionen von Seelenaltern, die Transpersonalen – und die Transliminalen Seelen, die aber jenseits des Inkarnationszyklus angesiedelt sind. Ob die Seelenrolle als Heiler, Künstler, Krieger, Gelehrter, Weiser, Priester oder König, als Säugling Seele, als Kind Seele, als Junge Seele, als Reife oder Alte Seele gelebt wird, macht natürlich einen enorm großen Unterschied und wird jeweils andere Dynamiken aktivieren.

Das Seelenalter kann nicht gewählt werden, es entwickelt sich. Wenn von Seelenalter die Rede ist, dann sind damit die Zyklenabschnitte der menschliche Erfahrung gemeint – also wie lange und wie oft eine Seele sich hier inkarniert hat, sowie dadurch gereift ist und nicht etwa ein quantifizierbares Seelenalter. Im menschlichen Körper durchläuft die Seele 5 Entwicklungsphasen, von der Säuglings – bis zur alten Seele. Und jeder einzelne Zyklus hat 7 Erfahrungsstufen, die zu bewältigen sind – also 35 sehr unterschiedliche Erfahrungsabschnitte. Für die Bewältigung einer Entwicklungsphase, benötigt jedoch jede der 7 Stufen mehrere Inkarnationen. 35 Inkarnationen reichen bei weitem nicht aus, um die Themen des MenschSeins in seiner Gesamtheit zu erforschen und zu erleben.

Wir durchlaufen diesen großen Zyklus von der Säuglings – bis zur alten Seele auch im kleinen, da wir als Säuglinge auf die Welt kommen, durch unsere Kindphasen und Teenagerjahre gehen, bis wir irgendwann erwachsen sind und gereift, um dann das Alter zu erleben.

Auf manchen dieser Seelenalter Stufen wird man sehr viele Inkarnationen brauchen. Es scheint Ausnahmen zu geben, wie es etwa, laut Hasselmann, Jesus gewesen sein soll. Jesus soll eine Transliminale Seele gewesen sein und durchlief seine menschliche Seelenreise in 62 Inkarnationen, bis er eine alte Seele, auf der siebten Stufe wurde und durch die uns bekannte Jesus Figur, seine Inkarnationsreise krönte und abschloss. (Verdammter Streber ..  )

Ja, ich weiß, jeder hofft irgendwie, eine alte Seele zu sein. Das kann Futter fürs persönliche Ego sein, man möchte schon gern zu den “fortgeschrittenen” gehören. Tja, das ist menschlich verständlich, nicht? Tatsächlich aber scheint der größte Teil der Weltpopulation aus jungen Seelen, in der 3. Stufe zu bestehen. Das kann man auch am Zustand und den diversen Vorgängen in der Welt sehen. Nur etwa ein Fünftel der Weltbevölkerung besteht aus reifen Seelen, viel weniger noch gibt es alte Seelen.

7 Archetypen von Urängsten image

Aus diesen 7 Angstmustern sucht man sich zwei dieser Urängste aus, die man in der Inkarnation an der Backe haben wird und die zu bewältigen sind.

  • 1. Der Angst vor Unberechenbarkeit (Starrsinn)
  • 2. Der Angst vor Wertlosigkeit (Märtyrertum)
  • 3. Der Angst vor Versäumnis (Ungeduld)                                                                                            
  • 4. Der Angst vor Unzulänglichkeit (Selbstverleugnung)
  • 5. Der Angst vor Lebendigkeit (Selbstsabotage)
  • 6. Der Angst vor Mangel (Gier)
  • 7. Der Angst vor Verletzt werden (Hochmut)

7 Entfaltungsstufen

Auf jeder der sieben Entfaltungsstufen der Seele, werden sieben jeweils unterschiedliche Erfahrungsebenen durchlebt. Ob du nun die Stadien der Säuglings –, Kind –, Jungen –, Reifen – oder Alten Seele durch gehst, jedesmal sind diese 7 Erfahrungsebenen aufs neue zu bewältigen. Keine einzige dieser Entfaltungsstufen lassen sich verkürzen, können nicht abgebrochen werden und schon gar nicht kann eine Ebene übersprungen werden. Jede einzelne muss gelebt, erlebt und durchlebt werden.

1. Ich sammle neuen Mut

2. Ich suche Stabilität

3. Ich werde unternehmungsfreudig

4. Ich ernte die Früchte

5. Ich werde unruhig

6. Ich brauche Ruhe und Harmonie

7. Ich wende an, was ich gelernt habe

Die Seele verharrt so lange auf einer Stufe, bis sie alle Erfahrungen und Energien gesammelt hat, die diese Stufen kennzeichnen und bis sie jene Bewusstseinsstruktur entwickelt hat, die der jeweiligen Stufe angemessen ist.

Säuglingsseelen

Wenn eine Seele in den Inkarnationslauf einwilligt und den Mut aufbringt, sich erstmals als Mensch und damit als Säuglingsseele zu inkarnieren, ist sie in etwa genau so hilflos, abhängig, auf Berührungen und Hilfe angewiesen, wie ein Baby, welches grade auf die Welt kommt. Sie ist desorientiert, weil sie plötzlich einen Körper hat. Das alles ist neu, sehr erschreckend und absolut verwirrend für sie. Daher inkarnieren sie meist in solchen Gesellschaften, die wir wohl primitiv und archaisch, oder unterentwickelt nennen würden. Aber dort bekommt die Säuglingsseele genau das, was sie auch braucht. Zweierlei ist vonnöten, damit die Säuglingsseele einen Entwicklungsrahmen hat, der für sie wichtig ist:

Es muss die Möglichkeit bestehen, den Körper möglichst rasch wieder verlassen zu können. Also werden Gebiete gewählt, wo Krieg, Hungersnöte, oder vielleicht hohe Kindersterblichkeit vorliegt. Diese Unmittelbarkeit des physische Todes ist wichtig. Das ist eine Art Rückversicherung, die eine Säuglingsseele braucht, um sich überhaupt inkarnieren zu wollen – das bedeutet nicht, dass sie davon Gebrauch machen wird, aber sie will die Möglichkeit dazu haben, den Körper verlassen zu können. Die zweite Voraussetzung ist, eine Gesellschaftsform, wo eine enge, soziale Bindung gelebt wird, die vor allem auch viel Wert auf körperliche Berührung legt.

Sie will sich sicher sein können, von ihrer Gemeinschaft gehalten, getragen und genährt zu werden.  Die Säuglingsseele fühlt sich vom Allganzen abgeschnitten, verlassen und in dieser Welt verloren – daher sucht sie viel Körperkontakt. Alles was sie von ihrer Gruppe, Stamm oder Gemeinschaft trennen könnte, macht ihr panische Angst. Deswegen möchte sie auch keinen Augenblick mit sich alleine sein, sondern sucht immer die Gemeinschaft und schläft daher, in einem Raum auch nicht alleine. 

Ihr Bewusstseinszustand ist geprägt von Abhängigkeit, Verwirrung und Ohnmacht, und er hält viele Inkarnationen lang an, weil diese Art von Abhängigkeit so wohltuend und angenehm empfunden wird. Die Säuglingsseele vermeidet auch längere Augenkontakte, weil sie das verängstigt und erschreckt  – von solchen Seelen stammt auch die Interpretation des “bösen Blickes”.  Die Säuglingsseelen machen Basis Erfahrungen des Menschseins. Die Säugling Seele lernt nach und nach, Stufe um Stufe mehr, Teilbereiche ihrer Existenz, den eigenen Körper und seine Funktionen, sowie seine/ihre Einbettung, in der Gemeinschaft zu meistern.

Kind Seelen

Die Erfahrungsstufen der Kind Seelen sind geprägt von Ambivalenz und Konflikten, die aufgrund einer schmerzlich empfundenen Abhängigkeit einerseits und andererseits auf der Sehnsucht nach Selbstständigkeit beruhen. Sie spürt die Neugier und den Entdeckungsdrang, das Bedürfnis, sich neuen und unbekannten Dingen zu nähern. Ein innerer Drang, der im Konflikt damit steht, dafür die Sicherheit der Gruppe verlassen zu müssen. Sie muss mehrere dazu Anläufe nehmen, denn sobald ihre Neugier sie eine gewisse Grenze überschreiten lässt, wo Loslösung von der Gruppe geschieht, bekommt sie Angst und Schuldgefühle branden auf, wodurch sie erst mal reumütig in den Schoß der Gemeinschaft zurückkehrt und sich selbst und den anderen versichert, dass diese Form von Abhängigkeit noch immer erstrebenswert und gut für sie ist. Aber sie will und letztlich muss sie sich davon lösen, um ihre Entwicklung voranzutreiben.

Nach und nach wird sie sich immer weiter vom Kollektiv der Gruppe entfernen, die zwar dennoch angstvoll erlebt, aber andererseits reizvoll genug wird, um weiterzugehen. Genau wie ein Kind, das die Rückversicherung und Gewissheit braucht, dass es zu Mama und Papa zurückkehren kann, wenn es seine ersten Ausflüge, außerhalb des familiären Umfeldes macht. Die Kind Seele ist jetzt sehr neugierig darauf, andere Du, Individuen kennenzulernen, aber sie ist trotzdem sehr vorsichtig dabei, dies zu erkunden. Es sind ihre ersten Gehversuche in die Unabhängigkeit und sie ist von dem Wunsch beseelt, die nähere Umwelt kennenzulernen. 

Die Kind Seele lernt ab der 4. Stufe ihres Zyklus, nicht mehr alleine durch instinktives nachahmen, sondern beginnt nun die Fähigkeit zu entwickeln, sich etwas zu überlegen, Dinge selber auszudenken, Ergebnisse auszuwerten und Rückschlüsse zu ziehen.  Sie findet Gefallen am Erwerb handwerklicher Fähigkeiten und an allen möglichen Dingen des menschlichen Lebens. Vor allem will sie Strategien entwickeln können, um ihr Leben besser zu verstehen und zu bewältigen. Dabei greift sie meist auf die Traditionen ihrer Vorfahren zurück und wird dadurch zu einem Träger und Bewahrer des erprobten und der Tradition an sich.

Ab der 5. Stufe erfährt sich sich langsam, aber immer deutlicher, als ein Individuum und beginnt sich ernsthaft von der instinkthaften Bindung an Familie, Clan, Dorf, Stadt zu lösen. Sie geht Risiken ein, provoziert und rebelliert. Neu ist auch die Erkenntnis, Schuld auf sich zu laden, oder auf andere abladen zu können. Da sie kein Bewusstsein für den eigenen Schmerz, noch Verständnis dafür hat, vollzieht sie Strafen an anderen Menschen, um sich besser zu fühlen. Kindseelen sind nicht in der Lage oder fähig, Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen – es sind immer “die anderen”, die Schuld haben. Sie ist das arme Opfer. Gegen Ende ihres Zyklus begreift die Kind Seele, das auch sie einen Beitrag leisten kann, sie entwickelt eine Lust alles abzulehnen, was ihr nicht passt und versucht eigene Vorschläge zur Veränderung einzubringen.

Junge Seelen

Dieser Zyklus dauert anscheinend am längsten und verursacht auch eine ganze Menge Probleme und Verwerfungen, innerhalb der menschlichen Gesellschaft.  Wenn von jungen Seelen die Rede ist, dann sind dies meist diejenigen Leute, die in Politik, Wirtschaft, Religion, allen nur vorstellbaren, äußeren Einflussbereichen das Sagen haben. Die Junge Seele ist den Kindschuhen entwachsen, aber noch nicht gereift. Sie wird im Laufe ihres lange währenden Zyklus erst erwachsen. Junge Seelen bedeutet – risikobereit, dynamisch, leichtsinnig, verwegen, unternehmerisch. Ein Problembewusstsein kennt sie nicht, sie ist erfolgsorientiert und ganz auf die materielle Welt ausgerichtet.

Während die Phasen der Säugling – und Kind Seele von Unsicherheit und primären Instinkten geprägt war, erlebt die Junge Seele eine Form von Sicherheit, wie sie nur dieser Zyklus zu ermöglichen scheint. Die junge Seele entdeckt ihr Ich als etwas definierbares, abgegrenzt von anderen und als etwas, das sie beherrschen kann. Sie weiß, sie unterscheidet sich von anderen und zu dieser Unterscheidung gehört natürlich Abgrenzung. Sie will und muss im Mittelpunkt stehen und sie will dem Leben ihren Stempel aufdrücken.  Auf der zweiten Stufe ihrer Entwicklung gehört es zu ihrer Entfaltung, den Spruch – “Ich gestalte die Welt, wie sie mir gefällt”, in die Tat umzusetzen. Sie meint ernsthaft – “Ich bin die Welt, die Welt gehört mir”.

Paris Hilton ist anscheinend eine Junge Seele, auf der Stufe 1. (Archetypen der Seele/Anhang)

imageHier beginnt der Mensch zu entdecken, dass er nicht nur innerhalb der Familie Einfluss besitzt, sondern dass dieser Einfluss sehr weit auf Umwelt und auf alles, was er als die Welt begreift und versteht, ausgedehnt werden kann. Die junge Seele hat das tiefe Bedürfnis diese Welt zu verändern und sich “einen Namen machen”.  Eine Art unbekümmerte Gefühlsarmut ermöglicht jungen Seelen, Ziele anzustreben und zu erreichen, die anderen Menschen unerreichbar sind.

Sie will Macht, Erfolg und Ruhm, auf allen nur möglichen Ebenen. Ihre Vorstellungen sind sehr einfach und klar definiert, innerhalb einer schwarz – weiß Welt. Die Welt wird in gut und schlecht, Freund oder Feind, für mich oder gegen mich definiert. Sie kennt keine Ungewissheit, keinen Zweifel, kein Zögern, alles ist ganz klar für sie und sie ist sich unglaublich sicher, in allem was sie tut. Und sie braucht Feinde, sie werden als gültiger Beweis ihrer eigenen Existenz angesehen. Mit Wohlstand alleine ist die Junge Seele nicht zufrieden, sie will die Grenzen des Machbaren und ihre eigenen Möglichkeiten erkunden. Sie wird sie oft genug auch überschreiten. Die junge Seele hat dabei kein Bewusstsein, oder die Absicht böses zu tun. Sie will handeln, aktiv ihr Leben gestalten und wenn sie die Möglichkeit dazu hat, in das Leben anderer Menschen einzugreifen, dann tut sie es. Sie besitzt kein Unrechtbewusstsein, sie ist quasi in einem Allmächtigkeitsrausch. Und obwohl sie eigentlich nur das Beste will, wird sie die schlimmsten Fehler machen und sich in Situationen verstricken, wo sie nicht mehr wirklich wählen kann.  

Junge Seelen erweitern ihren Machteinfluss, indem sie sich mit anderen, einflussreichen Menschen organisieren und Organisationen kreieren, die wiederum Macht vermehren. Niemand drückt der Welt mehr ihren Willen auf, als Junge Seelen. Da es ihr an der Weitsicht, der Weisheit und der Gelassenheit der älteren Seelen fehlt, ist es ihr nicht möglich, die Folgen ihres Tuns auf eine Weise abzuschätzen, die den reifen und alten Seelen zu eigen ist. In diesem Abschnitt ihrer menschlichen Entfaltung kommt die junge Seele zwangläufig mit Ungerechtigkeit, Grausamkeit, Egoismus und Fanatismus in Berührung und übt dies aufgrund ihres Wesens einfach aus. 

Donald Trump ist beispielsweise eine Junge Seele, die auf der Stufe 2 ist. (Archetypen der Seele/Anhang) 

Das meiste Karma soll in der dritten Stufe, in dieser turbulenten Zeit entstehen, welches seelische Verpflichtung entstehen lässt und Ausgleich gebietet, was in späteren Inkarnationen ausgetragen wird. In der dritten Stufe der jungen Seele wird sie zur Höchstform menschlicher Vitalität, Kraft, Durchsetzungsvermögen auflaufen und vor allem ein bedingungsloser Fokus, auf ein genaues Ziel hin, ist ihr gegeben. Ihre Vitalität ist auch auf den Körper bezogen unglaublich. Bis ins hohe Alter strotzt sie vor Gesundheit und auf schwächere, krankheitsanfälligere Menschen sieht sie mit Verachtung herab. Sie denkt, sie ist unsterblich und kann dem eigenen Tod nicht ins Auge sehen.

Ein enormer Bewegungsimpuls ist ihr gegeben und die Junge Seele hat eine wahre Lust auf rivalisierende Kämpfe, mit anderen Mitspielern jenes Bereiches, den sie als ihre Handelsplattform betrachtet und ausgewählt hat. Sie will sich ein Denkmal setzen, welches sie überlebt und sich im Bewusstsein ihrer MitWelt verankern soll. Pompöse Grabanlagen, Denkmäler, Kathedralen, Dome und große Bauvorhaben werden bereitwillig finanziell unterstützt, als Erweiterung und Begriff, der eigenen Größe.

Auf Stufe 4 wird mehr auf Bedächtigkeit, Überlegungen und auch Vernunft geachtet, anstatt der reinen Impulsivität der früheren Stufen zu folgen. Auf Stufe 5 wird sie nicht mehr durch Ehrgeiz, Willenskraft und eigener Anstrengung zu Macht und Reichtum kommen, sondern oft durch “Zufall”. Es kann ihr auch passieren, dass sie von größer Höhe stürzt und einen gewaltigen Absturz erlebt – etwa durch einen Börsenverlust, und sich plötzlich mit vollkommen veränderten Lebensumständen auseinandersetzen muss. Aber dabei wird sie sich erneut aus der Tiefe erheben und wieder zu Macht und Reichtum kommen. Sie sind “Stehaufmännchen”. Der Spruch – “vom Tellerwäscher zum Millionär”, trifft anscheinend genau auf diesen Typus von Selenstufe zu. Auf Stufe 5 beginnt sie Sinnhaftigkeit zu suchen und wünscht sich, alles möge irgendwie geordnet und geregelt sein.

Auf Stufe 6 gibt es Konflikte zwischen dem eigenen Ich und der aufkeimenden Ahnung, einer Gottheit oder höchstem Wesen, die nicht eindeutig erkannt werden kann. Es geht um eine stetige Bedeutung der eigenen Sinnhaftigkeit einerseits und um die Bedeutung von Sinnstrukturen. Eine Junge Seele auf der Stufe 7 hat sich mit dem Übernehmen von Verantwortung auseinanderzusetzen. Nicht dass sie dies aktiv suchen würde, es fällt ihr sozusagen in den Schoß. Sie kann nicht anders, wie von selbst wächst sie in verantwortungsvolle Aufgaben und Bereiche hinein. Und Positionen mit großer Verantwortung, werden diesen Menschen wie selbstverständlich übertragen, als wenn es niemanden anderen dafür geben würde.  

Der Jungen Seele bleibt keine andere Wahl mehr, als sich in den Dienst der anderen Menschen zu stellen und anzuwenden, was sie in früheren Inkarnationen über das Leben gelernt hat. Auf dieser 7. Stufe nimmt sie Abschied von der grundlegenden, alleinig egoistischen Zielen verpflichteten Erfahrung. Die Wirkung, die solche Menschen entfalten, spiegelt sich in der Sicherheit, die andere Menschen unter deren Führung erleben.  

Vladimir Putin ist ein beredtes Beispiel für eine Junge Seele, auf der Stufe Sieben. (Archetypen der Seele/Anhang)  

Reife Seelen

imageErneut eine sehr schwierige Herausforderung: Wer in die Stufe Reif eingetreten ist, geht den Weg der Vereinzelung und verlässt immer mehr die Geborgenheit des menschlichen Kollektivs. Mehr und mehr Individualisierung, Freiheit und Bewusstheit wird gelebt.

Während der Zyklus der Jungen Seele mit wenig Zweifeln zu tun hatte und der angereichert war mit innerer Sicherheit und dem Glauben, alles im Griff zu haben und selbst das Lenkrad in der Hand zu haben, tritt an dieser Stelle der Entfaltung, nun große Unsicherheit, Verwirrung und Desorientierung auf. Die Lebenspotenz, welche sie durch die Junge Seelen Phase erlebte, ist ihr nicht mehr gegeben. Und der Illusion, dass damit das Optimum an Menschsein erreicht worden sei, folgt Enttäuschung und Verbitterung, es erschüttert sie zutiefst. Alle vorhergehenden Ziele sind plötzlich nicht mehr erstrebenswert und können auch nicht mehr erreicht werden. Sie erlebt große Verunsicherung und Hilflosigkeit, das alte funktioniert nicht mehr und das neue kennt sie noch nicht. Sie findet sich unglaublich schwer in der Welt zurecht, speziell auf den ersten Stufen. Sie fühlt sich wie ein Kleinkind, welches man schutzlos in der Wüste ausgesetzt hat.

Sie bekommt erstmals ein Gespür, eine Ahnung über die eigenen Abgründigkeit, Nichtbegreifbares durchströmt sie und eine sehr vage Idee von einem Innenleben taucht auf, welches bisher noch nicht gesehen, noch betrachtet werden konnte. Die schwierigste Phase dauert bis etwa zum 35. Lebensjahr und wird auch als schwierigste Herausforderung des gesamten Inkarnationskreislaufs geschildert. Die Reife Seele kann nicht anders, sie muss ihr Innerstes  erkunden, in die eigene Tiefen hinabtauchen und der eigenen, tief empfundenen Unzulänglichkeit und Hilflosigkeit begegnen. Die Reife Seele beginnt zu fühlen, aber kann oft nicht beschreiben, was sie fühlt. Die Reife Seele ist ein unentwegter Forscher, die ständig “Warum?” fragt. Niemand hat so viele Fragen, wie eine Reife Seele sie stellt. Sie analysiert und forscht, sie will exakt wissen, wie die Dinge zusammenhängen.   

Ihr Prozess wird sie intensiv mit den Zusammenhängen des Lebens in Berührung bringen, sie wird die schmalen Grenzen zwischen Abhängigkeit und Freiheit kennenlernen und an ihren Erfahrungen, die sie zwangläufig damit machen wird, mehr und mehr Reifen. Um Freiheit wirklich zu entdecken, musst du Unfreiheit oder auch Gefangenschaft kennenlernen. Freiheit innerhalb der Abhängigkeiten zu finden, wird einige Inkarnationen benötigen. Sie wird immer mehr beginnen, gegen Abhängigkeit aufzubegehren und will sich nicht mehr anpassen. Gesetze, diverse Regeln und gesellschaftliche Normen, egal, ob politischer, wirtschaftlicher, religiöser Natur, werden als belastend und Lebensfeindlich betrachtet.   

Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich innerhalb der Lebenssituation, in der sie sich befindet und wovon sie sich “hineingeworfen” und alleine fühlt, ihre eigenen Freiräume zu kreieren. Sie erlebt, dass sie durch ihr eigenes Denken, ihre eigenen Ansichten positiv verändern kann und lernt, mit dem eigenen Bewusstsein umzugehen. Sie baut an einem Fundament für weitere, stetige Selbsterkundung des eigenen Innenlebens. 

Sie ist durchlässiger, zerbrechlicher, verfeinert und nimmt Probleme viel stärker wahr. Das bedeutet nicht, dass die Junge Seele weniger Probleme erleben würde, sie wischt sie allerdings leicht beiseite. Eine Reife Seele kann das nicht mehr mehr, sie muss sich damit auseinandersetzen und deswegen sieht sie auch viel mehr Probleme, als jeder andere. Während sie nach und nach, bei ihrer Entfaltung, immer tiefer in die eigenen Abgründe ihrer Psyche tauchen lernt, kommt sie immer mehr mit den Kräften ihrer Existenz in Berührung, um das Leben als Mensch und sich selbst, immer besser zu verstehen. Sie wird im Laufe ihrer Inkarnationen und laufender Auseinandersetzung der eigenen Identitätsstruktur, die schmerzhafte Verunsicherung erleben, die durch die Fragestellung – “wer bin ich wirklich” – unweigerlich aufkommen und entdeckt wird.   

Auf der Stufe 2, des Reife Seelen Prozesses, stellt sich infolge einer längeren, inneren Suche, eine Stabilität und Verankerung ein. Aufgrund persönlichen Leidens lernt sie zu verzeihen, zu verstehen, um am Ende der 2. Stufe, den Schlüssel zur  mitfühlenden Menschlichkeit zu entdecken. Sie lernt sich selbst und anderen zu verzeihen, also “fünfe grade sein lassen”.  Die Seele beginnt mehr über das Menschsein und sich selbst zu verstehen, wie jemals zuvor. Während die Junge Seele noch spielend, alles unerfreuliche und unangenehme, alle Konflikte, Probleme und Schwierigkeiten leugnen und verdrängen konnte, ist dies der Reifen Seele nicht mehr so möglich.

Je nachdem, mit welcher Seelenmatrix sie bestückt ist, wird sie als Mensch in eine Dynamik gezwungen, die zu einem bestimmten Beruf, einer bestimmten Umgebung und zu Menschen führt, die der Entwicklung dieser Seele dienen. Es kommt nicht so sehr auf die äußeren Handlungen an, sondern auf den inneren Prozess, der meist halbbewusst vor sich hinläuft, außer, man wird sich dessen gewahr. Auf der 3. Stufe ihrer Entwicklung, wird die Seele einem “schlechten Herrn treu dienen”.

Hilary Clinton ist beispielsweise eine Reife Seele, auf Stufe 3. Auch Admiral Canaris, Bismarck und Robert Kennedy waren solche Personen. (Archetypen der Seele/Anhang)

Das jeweilige Motto, der jeweiligen Stufen von Reifen Seele sind:

Reif 1 : Freiheit in Abhängigkeit erfahren

Reif 2 : Anderen und sich selbst Unrecht vergeben

Reif 3 : Einem schlechten Herrn treu dienen

Reif 4 : Aus Liebe auf Wesentliches verzichten

Reif 5 : Schicksal und Leben anderen anvertrauen

Reif 6 : Die Trennung von Unschuld und Schuld aufheben

Reif 7 : Möglichkeiten und Grenzen des Wollens erkennen

Es sind meist die Reifen Seelen, die sich für Bewusstseinsarbeit und Transformation überhaupt erst zu interessieren beginnen. Manchmal sind aber auch Junge Seelen, in ihren letzten Stufen daran interessiert – vielleicht nicht so stark interessiert, eher oberflächlich, aber okay. Von einer Säugling – Kind – , oder Jungen Seele, darf und kann nicht erwartet werden, dass sie sich mit ihren eigenen, seelischen Strukturen ernsthaft auseinandersetzt. Hasselmann/Schmolke erwähnen auch, dass sich in ihren Seminaren meist die Reifen Seelen blicken lassen. Alte Seelen tauchen hingegen sehr selten auf – und nur bis Stufe 3, Junge Seelen, in ihren letzten Stufen, kommen auch in ihre Seminare.

Fortsetzung erfolgt am Freitag.

Until next time same station

Quellennachweise:

http://www.seelenheimat.eu/seelenheimat_bedeutung_dieser_seelenlehre.htm

http://www.septana.de/

https://www.amazon.de/Wege-Seele-Niklaus-Hildegard-Konnersreuth/dp/3442220777/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1472563743&sr=8-10&keywords=hasselmann

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@Steven Black

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13 Kommentare

  • Hej Steven!
    Bewundere immer wieder, wie Du es schaffst, Dich durch so eine Menge an Informationen durchzuarbeiten .. ..🙂
    Ich bin schon bei den Seelenrollen (in „Archetypen der Seele“) „steckengeblieben“, mir kommt vor, ich hätte von jeder etwas in mir, kann mich nicht zuordnen .. .. und dann dachte ich, ich pfeif drauf, und bin schnell mal zum Seelenalter gehüpft.😉

    „Ja, ich weiß, jeder hofft irgendwie, eine alte Seele zu sein. Das kann Futter fürs persönliche Ego sein, man möchte schon gern zu den “fortgeschrittenen” gehören.“

    Hihi, ja, .. .. aber als ich vor Jahren mal was drüber gelesen habe (Die Reisen der Seele: Karmische Fallstudien von Michael Newton), dachte ich, so besonders alt könne ich als Seele nicht sein, so wie ich da herumrudere und nichts verstehe (die Informationen waren allerdings auch vergleichsweise rudimentär) .. .. und dann kam ich zu jemandem, die rief aus „so eine schöne alte Seele“ – und ich war nur sauer, weil mir das überhaupt nicht geholfen hat. Was habe ich davon, wenn jemand mich als schöne alte Seele empfindet, ich aber überhaupt nicht klar komme, mit nichts .. ..

    Liebe Grüße
    Veron

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    • Hi Veron,
      „Klar kommen“, ist ein Problem für viele alte Seelen. Junge Seelen haben null Probleme mit „klar kommen“, die sehen die probleme einfach nicht. Als alte Seele und bereits als reife Seele, kannst du das nicht mehr vor dir selbst verstecken. Funktioniert einfach nicht mehr. Der Zyklus der Alten Seele kann mit mit den Begriffen Einsamkeit UND Verbundenheit beschrieben werden. Sie erkennt unumstößlich die eigene Fragmentierung und realisiert vollkommen, dass sie auf der Ebene ihres Körper vollkommen alleine ist. Auf der seelischen Ebene jedoch, spürt sie mehr Verbundenheit denn je. Die Alte Seele fühlt sich oft sehr einsam, weil sie sehr selten die Gelegenheit haben wird, eine andere alte Seele zu treffen. Und damit niemanden hat, der sie wirklich versteht und ihre Erfahrungen selten mit jemand teilen kann. Das bedeutet, der Beginn dieses Zyklus ist durch starke Widersprüche gekennzeichnet.

      Am Freitag bin ich spätestens damit fertig.

      liebe Grüße,

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      • „Die Alte Seele fühlt sich oft sehr einsam, weil sie sehr selten die Gelegenheit haben wird, eine andere alte Seele zu treffen. Und damit niemanden hat, der sie wirklich versteht und ihre Erfahrungen selten mit jemand teilen kann.“
        Ja, genau so ist es, lieber Steven!

        Ich warte jetzt mal, was Du noch schreibst dazu .. ..
        Liebe Grüße
        Veron

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  • Hilary Clinton ist beispielsweise eine Reife Seele

    Diese Frau ( z. B. verbandelt mit Blackrock und dem Council on foreign affairs) trägt als ehemalige Außenministerin entscheidend Verantwortung für viele gestorbene und flüchtende Menschen. Kann solch eine Seele als reif bezeichnet werden?

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    • „Kann solch eine Seele als reif bezeichnet werden?“
      Kommt drauf an, was man unter „reif“ versteht, lieber Andreas.

      Aus Sicht der Quelle der „Autoren“, aus Sicht der Seelen, sieht das wohl etwas anders aus als aus der Sicht der Menschen, und vielleicht wurde der Begriff auch nur gewählt, weil kein besser passendes Wort gefunden wurde für das Alter zwischen „jung“ und „alt“?

      Die Quelle weist übrigens darauf hin, dass die Seele vollkommen amoralisch ist. Und die Sache mit dem Tod und auch dem Leid sieht aus Sicht der Seelen somit sicher ganz anders aus .. ..

      Liebe Grüße
      Veron

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      • „Die Quelle weist übrigens darauf hin, dass die Seele vollkommen amoralisch ist.“
        Dazu der genaue Wortlaut in „Junge Seelen, Alte Seelen“, Seite 11:

        „Sollte ich nach Vorgaben der »Quelle« versuchen zu beschreiben, was Seele ist, würde ich von einem energetischen Individuum reden, das präzise eingebettet ist in größere gleichartige Strukturen und nur ein einziges Interesse hat, nämlich sich zu entwickeln. Dazu dient der Inkarnationsweg. Diesem Entwicklungsbedürfnis wird alles andere untergeordnet. Die eigene Seele mutet aus diesem unabweisbaren Bedürfnis heraus dem Menschen auch unsägliches Leid, Grausamkeiten und Schmerz zu, soweit es entwicklungsnotwendig ist.
        Dazu ist notwendig zu verstehen, dass Seele gänzlich amoralisch ist. Das Prinzip Gut und Böse ist ein irdisch notwendiges und wichtiges Prinzip, aber für die Transzendenz nach Aussagen unserer »Quelle« nicht gültig. Eine solche Auffassung von Transzendenz ist verständlicherweise nicht für jeden akzeptabel. Daher wendet sich dieses Buch besonders an seelisch Ältere, die nicht mehr so stark das Bedürfnis haben, auf einer strikten Unterscheidung von Gut und Böse bestehen zu müssen.“

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        • Grüßt Euch, Veronika und Stefan

          Wenn der Lernprozess unserer Seelen eine Zunahme von Bewusstheit ist, erwächst daraus dann nicht zunehmend innere Freiheit und schließlich, so möchte ich hinzufügen, auch ein Verhalten, dass dem Ganzen dient?

          Ich mach mich jetzt auf zum Monatstreffen unseres Tauschrings
          Andreas

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          • Lieber Andreas!

            „Wenn der Lernprozess unserer Seelen eine Zunahme von Bewusstheit ist, erwächst daraus dann nicht zunehmend innere Freiheit und schließlich, so möchte ich hinzufügen, auch ein Verhalten, dass dem Ganzen dient?“

            Innere Freiheit .. .. ? Ich weiß es nicht. Vielleicht, wenn man als Mensch älter wird und erkennt, wovon man sich befreien muss/kann und es auch tut. Manche können es vielleicht schon als Kinder oder junge Erwachsene.

            Das Verhalten, das dem Ganzen dient .. .. nun ja, aus Sicht der Seelen vielleicht schon. Wenn Seelen Leid brauchen um sich zu entwickeln, dann dient jemand diesem Zweck, indem er Leid verursacht .. .. so hast Du es aber sich nicht gemeint, oder?

            Ich persönlich sehe für mich nichts, womit ich dem Ganzen diene, nicht so wie z.B. ein Mitwirken in einem Tauschkreis. Die Zeit, in der ich durch unbezahlte Arbeit in einem Verein/Verband meinte einem guten Zweck zu dienen, ist vorbei, und ich weiß nicht, ob ich damit wirklich irgendwas Gutes bewirkt habe. Was ich erkannt habe, ist, wie ich mir selbst eingeredet habe wichtig zu sein.

            Die Zunahme von Bewusstheit sehe ich für mich vor allem darin, dass ich meine inneren Anteile wahrnehme, dass ich die Zusammenhänge begreife .. .. und andere verstehen mich da überhaupt nicht, für manche bin ich vielleicht schlicht verrückt .. ..

            Liebe Grüße
            Veron

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      • Es wurde mir übrigens aufgrund der Lektüre klar, und ich merkte große Traurigkeit dabei, dass viele Menschen meine Erkenntnisse über mich und die Schlussfolgerungen daraus nicht verstehen können, nicht nur aufgrund des anderen Seelenalters, sondern auch, weil manche Seelenrollen zu sehr anders sind.

        Dass ich nicht verstanden werde, habe ich natürlich schon oft gemerkt, aber ich hielt an dem Glauben fest, dass es nur an den jeweiligen Kindheitserlebnissen liegen würde und dass jeder irgendwann zu meinem Erkenntnisstand kommen könnte, wenn nicht zu schlimme Erlebnisse zu starke Wächter hervorgerufen haben. Nun aber habe ich es „Schwarz auf Weiß“, dass dem nicht so ist.
        Junge Seelen, Alte Seelen, Seite 403

        „Jeder Mensch, gleich welches Seelenalter er erreicht hat, vertritt eine eigene Wahrheit“

        Und natürlich bin ich auch nicht glücklich darüber, dass es auf der Welt so zugeht, wie es das tut, dass all dies angeblich notwendig ist für die Entwicklung der Seele .. ..

        Liebe Grüße
        Veron

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    • Hi Andreas,

      Hilary Clinton ist beispielsweise eine Reife Seele
      Diese Frau ( z. B. verbandelt mit Blackrock und dem Council on foreign affairs) trägt als ehemalige Außenministerin entscheidend Verantwortung für viele gestorbene und flüchtende Menschen. Kann solch eine Seele als reif bezeichnet werden?

      In diesem Job hast du nicht die Wahl, mit wem du verhandeln musst – in Politik und Wirtschaft hast du es mit Jungen Seele zu tun, die einzig auf materiellem Reichtum und Macht aus sind. Tatsächlich können wir nicht beurteilen, of Clinton reif, oder nicht reif ist – weil wir nicht in deren Schuhen gehen. Wir beurteilen das aus unserer persönlichen Sichtweise heraus, und wir glauben, dass müsste eine sehr unreife Person sein, nachdem was sie alles getan hat. Clinton hat nicht die Freiheit, wie wir sie haben, wir würden – so denken wir zumindest – besser handeln, aber die Realität in diesem Job ist völlig anders. Du bist ein ausführendes Organ und du magst noch so gute Intentionen haben, wenn du deinen Job nicht machst, bist weg vom fenster. Und wie Veron sagte, die Seele ist im Grunde amoralisch – alles dient ihr als Entwicklungsmöglichkeit. Und Hillary Clinton ist Kriegerin in der Seelenrolle ..

      lg,

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  • Hallo Steven,

    deinen Artikel habe ich gern gelesen, weil er sehr anschaulich in Form von Beispielen auf die jeweiligen seelischen Entwicklungsphasen eingeht

    Weiteres zum Thema Seele, umfassend – und doch übersichtlich (mit Suchfunktion), findet sich
    hier: http://www.seele-verstehen.de/matrix/seelenessenz/

    liebe Grüße

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  • Schöne Erfindung.
    Aber….:
    Das ist eine ganz normale menschliche Entwicklung in einer einzigen Inkarnation zu erfahren.
    Alles sehr bekannt, bis auf die ersten paar beschriebenen Stufen.
    Die habe ich anders erlebt und gelebt. Bin ja auch in CH geboren und nicht bei der Familie aufgewachsen.

    Trotzdem bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

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