Du fühlst, bevor du denkst

geschrieben von Steven Black:

Jeder Mensch hat einen physischen Körper der als Kulminationspunkt seiner energetischen, feinstofflich basierten Körper dient. Man sagt auch Energiekörper dazu. Der physische Körper ist der Brennpunkt des gesamten, aus all den verschiedenen, feinstofflichen Körpern und Schichten bestehenden Feldes, welche zusammen den Körper formen, ernähren, beleben und durchdringen. Das ganze Feld der feinstofflichen Körper wird Aura genannt. Die feinstofflichen Körper sind untereinander alle durch die Chakren verbunden und durch diese fließen die Energien und Informationen über den ätherischen zum physischen Körper.

Innerhalb des physischen Körpers werden diese Energien und Informationen an die jeweiligen Knoten- und Verarbeitungszentren geleitet, die mit den spezifischen Informationen verknüpft sind. Das schließt das gesamte physisch existierende Netzwerk des Menschen ein – alle seine Organe, Drüsen, Blutkreislauf, Gehirnsynapsen, Nervensystem usw.

Der Emotionalkörper ist dem Mentalkörper vorgeschaltet und bevor wir denken fühlen wir.

Während jedoch die psychologisch– wissenschaftliche Betrachtung immer noch der allgemein akzeptierten Idee von der “Vorherrschaft des Verstandes” anhängt, sind es tatsächlich unsere Emotionen und Gefühle, welche die Grundlage für unser Denken bilden. Unser Denken gibt uns wiederum die Möglichkeit, was wir fühlen zu definieren, einzuordnen und zu bewerten. Denken und Fühlen beziehen sich ständig aufeinander. Die Emotionen sind aber stärker als der rein mentale Ansatz, sie sind die Grundlage und der Treibstoff, wodurch Gedanken nach Verwirklichung streben. Das hat etwas mit kreativer Schöpfung zu tun, welche wir bewusst einsetzen können, aber meistens läuft das eher sehr unbewusst im Menschen ab.

Es ist ein großer Irrtum, dass in diversen spirituellen Ansätzen ständig der Verstand als “Übeltäter” auserkoren wird, der einem das Leben scheinbar vermiest. Aber es ist verständlich, wie es zu diesen Ansätzen gekommen ist. Zweifellos gibt es viele Menschen, die mit vielfältigen “Hamsterrädern” gedanklicher Natur in ihrem Leben Probleme haben. Gedankenkreisläufe, die einen ständig auf Trab halten und wo der einzelne Mensch oft den Eindruck bekommen kann, er steht seinen eigenen Gedanken hilflos und ohnmächtig gegenüber.

Dies ist ein Exklusivartikel, den ich für die Abonnenten der CoReOn Akademy schrieb: Bitte hier weiterlesen –>

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@Steven Black

Alle selbstgeschriebenen Artikel auf meiner Website dürfen bei Nennung des Autors und Linksetzung der Website, gerne weiterverteilt werden. Ausgenommen davon sind gewerbliche Interessen, wie etwa einen dieser Artikel in diversen Medienpublikationen zu veröffentlichen, dies Bedarf der Genehmigung des Autors.

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7 Kommentare

  • Lieber Steven!

    Schön, dass der Artikel jetzt allgemein zugänglich ist .. .. offenbar ist die Zeit vorbei, wo es gleich heftige Proteste auf Deinem Blog auf solche Aussagen gab .. .. 😉

    Ich hatte schon beim ersten Mal, und jetzt auch wieder, den Eindruck, beim Satz

    „Der Emotionalkörper ist dem Mentalkörper vorgeschaltet“

    sozusagen ins Stolpern zu geraten, und diesmal möchte ich ein bisschen darauf eingehen, zusätzlich zu dem, was Du ja in Deinem Artikel sehr gut beschreibst.

    Vorgeschaltet also .. .. nun ja, ein Kind fühlt, ehe es denken kann, so weit klar. Wenn der Emotionalkörper später gebildet wird, könnte er sich theoretisch aber auch „dazwischenschieben“, und wenn er nun zwischen Emotionalkörper und Astralem Körper „liegt“, hat er sich ja vielleicht auch dort hineingeschoben .. ..? (Schade, dass ich bei Barbara Ann Brennan nichts darüber gefunden habe, ob sie bei Babys einen Mentalkörper sieht.)

    Damit bin ich schon bei der Grafik von B. A. Brennan in „Licht-Arbeit“, der Emotionalkörper ist „näher“ am physischen Körper gezeichnet, das heißt also wohl auch, dass er ein bisschen dichter ist als der größere Mentalkörper. Da aber, wie Du auch schreibst, jeder größere Körper die innenliegenden durchdringt, ist „näher“ am Körper in dem Fall nur so zu verstehen, dass die Dichte ähnlicher ist zw. physischem Körper und Emotionalkörper als zw. physischem Körper und Mentalkörper. Ich weiß nicht, ob Du das „im Auge“ hattest, als Du „vorgeschaltet“ schriebst, und ich empfinde es auch als etwas schwierig, es so linear zu betrachten, denn was ist dann mit den Einflüssen der Seele, die die noch feinstofflicheren Körper bildet, und was ist mit den Mittelchen, die Mensch so zu sich nehmen kann, um seine Laune zu verbessern (was zumindest bei mir auch nicht so wirklich funktioniert) .. .. eine Menge gedankliche Knackpunkte für mich.

    Für mich ist trotzdem ganz klar, dass zuerst das Fühlen da ist, und dann das Denken, einfach aufgrund meiner eigenen Wahrnehmung. Es war oft auffällig, dass in gewissen Stimmungen das Denken „schöner Gedanken“ überhaupt keine Wirkung hatte oder sogar kontraproduktiv war (wäre immer noch so, nur versuche ich es nicht mehr). Was ist dann anders bei jenen, die sich jederzeit mit Gedanken in eine angenehme Stimmung versetzen können?
    Für mich liegt die Antwort in den inneren Anteilen, die, wenn ich es richtig verstanden habe, im Emotionalkörper „zu Hause“ sind. Sind da viele, die traurig, enttäuscht, entmutigt, etc. sind, mehr oder weniger heftig, wird sich das entsprechend bemerkbar machen. Sind diese Teile nur schwach und die Wächter bzw. diverse lebensfrohe Teile mächtig, kann das Programm des Positiven Denkens oder diverser Ablenkungen super funktionieren. Und dann kann durchaus der Eindruck entstehen, man könne mit den „richtigen“ Gedanken alles ins Lot bringen .. .. stelle ich mir halt so vor.

    Was mir auch immer wieder auffällt bei mir, ist, dass in gewissen Situationen andere innere Anteile aktiv sind, und dann ist auch die Stimmung anders. Dann wurde mir auch schon einige Male gesagt, dass mir diese Situationen offenbar gut tun .. .. diese Leute wissen aber nicht, wie es mir nach diesen Situationen geht bzw. am nächsten Tag, wie sozusagen das Pendel in die Gegenrichtung ausschlägt. (Im Leben vieler Menschen ist es vielleicht so, dass es nicht dazu kommt, weil sie permanent in in diesen „gut tuenden“ Situationen sind, und vielleicht halten das manche bis an ihr Lebensende so durch .. .. ?)

    Liebe Grüße
    Veron
    heute mit vielen Gedanken beschäftigt .. .. mal sehen, ob ich jetzt dem Fühlen näher komme, nachdem ich „meinen Kopf ausgeleert“ habe :mrgreen:

    P.S.

    „Da sind wir als Menschen ziemlich kreativ, auf welche Weise wir die Wahrheit biegen und dehnen .. .. “

    Ich weiß, es passt nicht ganz zu Deinem Text .. .. aber es sprang mich gestern so an, und ich kann mir das nur mit einem inneren Anteil und dem Vermeiden eines unguten Gefühls erklären: mir wird ein Termin nächstes Jahr genannt, und ich sage, wenn heute der 26. Jänner ein Donnerstag ist, kann das nicht nächstes Jahr auch so sein .. .. Antwort: Doch, das kommt manchmal vor .. ..

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  • Hat was mit den Schaltjahren zu tun, Veron. Dieses Jahr hat der Febr. nur 28 Tage, letztes Jahr 29. Deswegen verschiebt sich der nä Januar nach vorne (umgestellt ergeben diese Buchstaben übrigens: vorne: Veron :-)) „manchmal“.
    Grüße

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    • Liebe Hilke!

      Ich weiß das 😉 Nach einem 29. Feber verschiebt es sich um 2 Tage, sonst um einen. (2016 war der entsprechende Donnerstag am 28. 1.)
      Die Frau hatte aber offenbar den Kalender von 2017 für Termine 2018 (in einem Verein kann es schon vorkommen, dass jetzt bereits Termine für 2018 ausgemacht werden) genommen und es nicht gemerkt, und als ich darauf hinwies, durfte es wohl nicht sein, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Deswegen das zur Textstelle
      „kreativ Wahrheit biegen“ – obwohl es hier nicht um persönliche Wahrheit geht, sondern um sachliche Tatsachen .. ..

      vorne / Veron .. .. interessant, was Dir so auffällt.
      Und ich freue mich, dass mein Beitrag gelesen wird 🙂

      Liebe Grüße
      Veron

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  • ….Denken,Danken, besinnen, empfinden, Gesinnung….wurde schon auch erwähnt…

    Eine Reihenfolge anzunehmen, setzt eine kausale Sichtweise voraus, der zufolge es Gegensätzlichkeiten
    andeutet, die Ordnung bedürfen. (Dialektischer Materialismus)

    Bei allseitig in beziehungstehenden Wechselwirkungen kommt dabei, findet sich in dessen Deutung nicht verbindliches, nur bedingt fettes raus.

    …einst kamen wir auf Sinnlichkeit, da dies Sinne (Gefühl,weibl.Geist), Sinn (Verstand, männl.Körper) und sinnlich (Urkraft,Seele) natürlich geeint, individuell und doch allumfassend wiederspiegelt.

    Mir scheint sie reichlich.

    lg

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    • Wahrscheinlich wiederum unverständlich, vielleicht dann aber doch passend zur Überschrift, stell ich mal dies bei 😉

      Es ist wohl an der Zeit, das erkennende Fühlen mehr und mehr ins Bewusstsein zu heben, um nicht immer stärker dem (ein Begriff Kühlewinds) blinden Mich- Fühlen zu verfallen, das anfällig macht für Fanatismen und politische Führer, die Orientierung versprechen. Das Evidenz- und Logizitätsfühlen ist in bewusster Hinsicht aber nur in einem fokussierten, voraussetzungslosen, an nichts anlehnenden kontinuierlichen Denkwillen möglich, der meditativer Natur ist. Eine solche in sich ruhende, energetische Bewusstseinsebene, auf der sich das Ich-bin im Denkstrom selbst erfährt, ist heute jedem Menschen zugänglich und klingt im Hintergrund des Erlebens mit, sobald und sofern die Bannung der Fokussierung an die Gegenstandswelt gelockert wird. Diese Fähigkeit ist Kultur- unabhängig und gehört zu den existentiell menschlichen Grundfähigkeiten. Sie wird nicht bewusst, weil das Gegenstandsbewusstsein fragmentiert erlebt wird. Eine intellektuell- willentliche Fokussierung, Stärkung und „Reinigung“ hebt sie lediglich ins Licht. Rudolf Steiner hatte diese Grundfähigkeit das Geistselbst- bei Rupert Spira (um nur ein Beispiel aus der Advaita- Bewegung zu nennen) wird sie die Erfahrung des „Ich-bin“ genannt. In der öffentlichen gedanklichen Meditation unten z.B. geht Spira eine Stunde lang auf das Mantram „Das Ich-bin ist der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ein- gewöhnungsbedürftig, aber sehr realistisch in Bezug auf die hier gemeinte Evidenz- Erfahrung.

      Auch Kühlewind* bestätigt: „Je kontinuierlicher das Denken wird, umso mehr geht es in das erkennende Fühlen über, aus dem es stammt, löst sich im Fühlen auf, wird „global“, (..) wird weniger scharf und analytisch, aber umso umfassender. Der Weg zum erkennenden Fühlen führt durch das konzentrierte reine Denken. Das ist das ursprüngliche Fühlen, sowohl beim einzelnen Menschen als auch bewusstseinsgeschichtlich.“

      :https://www.youtube.com/watch?v=Cl1uTkXOFqA

      https://egoistenblog.blogspot.jp/2017/02/erkennendes-fuhlen.html

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      • Ja, passend zur Überschrift, aber aus meienr Warte eine Sichtweise, die ich nicht bestätigen kann. Der Weg zum fühlen kommt nicht durch „konzentriertes, reines Denken“, sondern nur durchs fühlen selbst – was wir meist verlernt haben. Dadurch wird das Denken klarer, konzentrierter. Wer fühlen über das Denken versucht, dazu hat barron viel zu sagen gehabt – man nennt es mentales scannen, ist aber keinf ühlen.

        lg,

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