EAT 33

Na, was sagt man dazu? 33 ist doch wirklich eine runde Zahl!

Auf eine weitere Runde ..

 

174 Kommentare

  • SCHATTEN-ARBEIT

    Wer wirklich in seine Schatten-Bereiche
    eintauchen will, wer sich wirklich selbst
    ehrlich begegnen will, wer in die Tiefen
    der Seele taucht, findet dort zunächst
    alles andere als Licht und Liebe.

    Und es gibt dort auch nichts zu lachen.

    Wer wirklich auf dem Weg in die verborgenen
    Reiche ist, wird einer Abwehrreaktion nach
    der nächsten begegnen und muss diesen
    widerstehen.

    Das ist anstrengend und knochenharte Arbeit.

    Verdammt nochmal, so lange du an der Oberflächlichkeit
    deines Lebens bleibst, machst du diese Schatten-
    Arbeit nicht! Du machst dir etwas vor.

    Transformation wird nicht geschenkt, du musst dafür
    eine Menge tun.

    Und wenn du nicht widerstehst und die Monster
    mit Liebe und Zuckerstreuseln überziehen willst,
    ziehen sie dir das Fell über die Ohren.

    Einmal angebohrt lassen sie nicht wieder los.
    Du wirst schreien.
    Du wirst weinen.
    Du wirst brüllen.
    Du wirst dich krümmen.
    Du wirst um dich hauen.
    Du wirst fluchen und dich verfluchen, dass du
    es gewagt hast.

    Aber keineswegs wirst du selig lächelnd sie in
    die Arme nehmen können.

    Es ist ein Kampf.
    Ja, ein Kampf, der sich lohnt.
    Für die, die wirklich bereit sind.
    ❤ Herzenslichter❤

    Text und Quelle: Milena Fluss

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    • JULIA ENGELMANN

      STILLE WASSER

      Ich, ich bin ein Nerd, aber kein schicker Hipster,
      mehr ein Vieldenker, voll Hirngespenster
      ich surfe auf keiner Mode-Klischee-Retro-Welle ich surfe im Internet
      such Lesebrillengestelle für echte Augen,
      um Bücher zu lesen und Texte zu schreiben
      und nicht um Fotos zu schießen und mich bei Facebook zu zeigen

      Und manchmal hab ich das Gefühl, ich bin anders und allein
      keiner scheint mir ähnlich und keiner scheint mir nah zu sein,
      und manchmal hab ich das Gefühl, niemand ist wie ich,
      Ein Platz, an den ich passe – den gibt es für mich nicht
      Aber warum bin ich anders und was muss noch passieren?
      Ich mein‘, was mach ich falsch? Ich will doch bloß dazugehören.
      Aber wozu denn gehören? Und was soll das denn heißen,
      weil wir alle doch anders und dadurch wieder gleich sind
      Und es geht doch um den Inhalt, viel mehr als um die Form
      Es geht doch um den Einzelfall, viel mehr als um die Norm
      Es geht nicht um Physik, sondern um Phantasie
      Und vor allem geht’s ums Was, viel mehr als um das Wie.

      Es geht auch darum, dass wir uns kennen,
      mehr als, dass wir mal einsam waren
      und es geht nicht um das, was uns trennt,
      sondern um das, was wir gemeinsam haben

      Es geht nicht ums gewinnen,
      sondern darum, dass du kämpfst

      es geht nicht um den Takt an sich,
      sondern darum dass du danced,

      Es geht nicht drum, was wir haben,
      sondern um, was wir daraus machen

      Es geht nicht um den Witz an sich,
      sondern darum dass wir lachen

      Es geht nicht drum, was wir tragen, wie wir lächeln, wie wir reimen

      Es geht darum, was wir sagen, ob wir echt sind, was wir meinen.

      Vielleicht geht’s nicht ums Happy End,
      sondern mal heute nur um die Geschichte.

      Vielleicht geht’s nicht darum, ob ich anders,
      sondern darum, dass ich Ich bin

      Vielleicht geht’s nicht darum, die ganze Welt zu erfassen
      und alles zu verstehen

      Vielleicht geht’s darum „Hakuna Matata“ zu sagen
      und einfach mal gerne zu leben.

      Weil, es geht doch um den Inhalt, viel mehr als um die Form,
      Es geht um deinen oder meinen Einzelfall, viel mehr als um die Norm

      Es geht nicht um Physik, sondern um Phantasie
      und vor allem geht’s ums Was, viel mehr als um das Wie.

      Und was soll das überhaupt heißen?
      Was soll das überhaupt heißen, jemand ist sonderbar und eigenartig,
      das sind doch bloß Synonyme für besonders und für einzigartig

      Jemand sagt dir: „Du bist anders“, Dann denk dir für dich: „Anders ist nicht falsch, ist bloß ’ne Variante von richtig“

      Und wer andere abgrenzt, grenzt sich selber ein
      Wer andere Schwach macht, glaubt nicht stark zu sein
      ich mach mein Herz weit und lass Leben rein,
      weil ich dran glaube gut genug zu sein

      Und dann treff‘ ich dich…
      Und du siehst mich und du nimmst mich wahr,
      Bist bei mir und bist für mich da,

      Nimmst meine Schatten und machst die Sicht klar,
      machst mich wahrhaftig, machst mich sichtbar
      Und auf den ersten Blick bin ich vielleicht nicht so cool,
      für manche vielleicht sogar langweilig.

      Aber ich hör dir gerne beim reden zu und ich mag deinen Klang,
      weil ich dich mag und wie wir die Welt für uns drehen
      und dadurch wirst du für mich schön

      Und ich finde meinen Platz und ich finde meinen Raum in der kleinsten gemeinsamen Schnittmenge aus deiner und aus meiner Welt
      Wir sind unser kleinstes gemeinsames Vielfaches,

      Wir sind das, was uns zusammen hält,

      Und wir beide, wir sind mehr als die Summe unserer Teile

      Wir beide sind so viel mehr als die Stunden, die wir teilen,

      Wir beide sind so viel merkwürdig eigentlich, dass ich das jetzt erst geblickt hab

      Es geht um den Inhalt, viel mehr als um die Form,
      Es geht um deinen und um meinen Einzelfall viel mehr als um die Norm, es geht nicht um Physik, sondern um Phantasie,
      Und vor allem geht’s ums Was, viel mehr als um das Wie.

      Quelle: http://genius.com/Julia-engelmann-stille-wasser-sind-attraktiv-annotated

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      • Was ist Demokratie?

        lg,

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          • Weiß noch jemand wie es war als die Frauen einfach abends spazieren gehen konnten, sie einfach schwimmen gehen konnten, wie es war, als es noch keine Securities gab die auf den Festen rum schwadronierten und es dennoch so gut wie nie zu Übergriffen kam. Wie schön war doch die Zeit vor nicht allzu langer Zeit, wo es noch keinen Verein gab „Spaziergang“, wo sich die Mädels noch ohne Tränengas auf die Straße wagten, ach das war eine Zeit und all diejenigen die das nicht sehen wollen, all denjenigen wünsche ich weiter Glück, dass sie weder Vater Bruder oder sogar das Mädel sein werden das massiv von außen angetanzt wird und vielleicht noch mehr. Ich wünsche allen das sie ihre Augen weiter verschließen können und nicht wie so mancher ehemaliger Raucher zu einem militanten Nichtraucher werden, all das wünsche ich mir, nur diese Zeit ist leider nicht mehr so wie sie mal war, denn wir haben mittlerweile Männer im Land, die die Würde und Freiheit der Frau nicht anerkennen und meinen sie können sich einfach bedienen. Was das mit Flüchtlingen zu tun hat? Ich weiß es nicht wollte es einfach nur mal loswerden, denn leider überschneiden sich die Geschehnisse und da es keinen Zufall gibt kann es sich hier nur um Synchronizität handeln…

            Und ob es mit dem friedlichen Islam zusammen hängt das kann ich auch nicht sagen, denn der Islam ist friedlich, so friedlich

            Die Wahrheit über Islamophobie
            :https://www.youtube.com/watch?v=S7Gx6_it9Ek&feature=youtu.be

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  • In der Numerologie geht es bei der Zahl 33 u.a. darum, sich zu den eigenen Zielen und Werten zu bekennen, sie im Außen zu leben. Sogesehen eine passende Zahl zum Thema Schattenarbeit und Transformation.

    Schattenarbeit gilt als aussichtsreich, um persönliches Wachstum zu erfahren. Sie ermöglicht eine Auseinandersetzung mit unserer Emotionalität, zu der Angst und Aggression gehören.

    Doch wir alle haben eine unterschiedliche Sozialisierung erfahren, sind durch unterschiedliche, Erkenntnis gebende Erfahrungen gegangen. Ich sehe in der Schattenarbeit daher nicht per se eine Methode, die für alle einen Nutzen hat.
    Eine andere Möglichkeit , den eigenen Charakter zu transformieren, ist die Hinwendung zu lichtvollen Werten, wie sie in der Bedingungslosen Liebe enthalten sind. All das, was wir beachten, wird verstärkt. Warum nicht selbstliebend das eigene Leben als erfolgreichen Lernprozess ansehen, egal wo man steht – und egal was man gemacht hat ?
    Jederzeit kann jeder einen Strich unter die Vergangenheit ziehen und statt zu klagen, es einfach annehmen, wie es ist. Vielleicht haben wir etwas Karma oder sonstwas abgekriegt, was sich nicht so toll anfühlte.
    Doch statt in dem alten Mist herumzurühren, stellt sich für mich als bessere Alternative die Konzentration auf die Gegenwart dar, auf all das, was jetzt funktioniert, was jetzt mit liebevollen Werten wie Freundlichkeit, Rücksicht, Mitgefühl, Ermunterung, Zuversicht etc. zu tun hat.

    Dann erfahren wir ganz automatisch eine Transformation, die sich von Beginn an gut anfühlt. Wenn dann im Leben alles besser läuft, hat man auch mehr Energie, um den Fragen nach dem Woher-Wohin-Wozu nachzugehen. Die zu diesen Fragen passende Antwort, die auf eine destruktiv programmierte Gegenschöpfung hinweist, mag manchen unwirklich bis erschreckend vorkommen.

    Doch wenn wir berücksichtigen, dass die uns umgebende Matrix auf Angst, Ego und Lieblosigkeit programmiert ist und dadurch nicht nur beim Einzelnen, sondern für den gesamten Planeten eine niedrig schwingende Energie erzeugt und aufrechterhalten wird, dann ist es naheliegend, dass mit der hochschwingenden Energie der Liebe ein Ausweg aus unserem persönlich-irdisch-kosmischen Drama gegeben ist. Vorausgesetzt, wir tun es.

    Näheres dazu findet sich hier: http://www.lebensrat-gottes.de/

    liebe grüße

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    • Vegananda vorrausgesetzt wir tun es, nur was tun die meißten sie starren auf ihr handy das ja so viel smarter ist als sie und nehmen die Informationen von den Schattenwesen direkt in sich auf, also die satanistische Regierung, USA von denen wir ja die Vasallen sind oder Kolonie, oder was Du auch dazu sagen willst. Solange der rechteckige Bildschirm flimmert und Big brother angeschaut wir, oder irgendeinen anderen Mist, solange wird im Mist gewühlt, aber ich schau doch nur Big Looser an, oder Bauer sucht Frau, oder CSI, oder, oder, oder.

      Solange man fern schaut und einem es suggeriert das es ganz nah ist, weil die Glotze im Raum steht, solange wird man das naheliegende nicht wahrnehmen können. Bei den meißten weil sie es gar nicht wollen und die anderen weil sie es nicht besser wissen.

      Deshalb kläre ich auf und das geht nun schon seit Jahren so…

      Nur werde ich es erst aufhören wenn ich entweder nicht mehr in meiner Daseinsform da bin, oder aber die Menschen ändern sich, alles andere ist für mich ein fauler Kompromiss, wie willst Du verwöhnte Kinder dazu bringen endlich mal nein zu sagen zu dem ganzen Schund und Tand, wenn sie noch nicht mal wissen das Gott in ihnen ist. Da kannst Du noch solange ihnen etwas beibringen wollen, es hilft einfach nur ein leichter Schlag auf den Hinterkopf das erhöht das Denkvermögen und schon kommen die anderen „Leerer“ und sagen Du kannst ihn doch nicht schlagen…

      Tja als Aufklärer hat man es nicht leicht, nur wenn es leicht wäre, dann wäre es für mich ja auch uninteressant.

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      • @NeverToMuch
        deine Mission, die Leute aufzuklären, verstehe ich gut. Du hast für dich bessere Alternativen für System und Gesellschaft erkannt und möchtes auch andere an diesen Erkenntnissen teilhaben lassen.
        Dabei wird ein mögliches Problem sichtbar: Die Energie, die erforderlich wird, um Denk- und Handlungsmuster deiner Mitmenschen zu hinterfragen bzw. diese auf eine ‚bessere Spur‘ zu bringen, fehlt dir möglicherweise für deine eigenen Transformationsziele, denn jeder hat irgendwelche dunklen Abschnitte in seiner seelisch- charakterlichen Ausprägung.

        Die lassen sich nach meiner Erfahrung am besten dadurch eliminieren, indem man die illusionäre Trennung von den Mitmenschen in die Tonne haut und sich mehr auf verbindende, liebevolle Aspekte des Seins konzentriert.
        liebe grüße

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    • Hi Veganda,

      Eine andere Möglichkeit , den eigenen Charakter zu transformieren, ist die Hinwendung zu lichtvollen Werten, wie sie in der Bedingungslosen Liebe enthalten sind. All das, was wir beachten, wird verstärkt. Warum nicht selbstliebend das eigene Leben als erfolgreichen Lernprozess ansehen, egal wo man steht – und egal was man gemacht hat ?
      Jederzeit kann jeder einen Strich unter die Vergangenheit ziehen und statt zu klagen, es einfach annehmen, wie es ist. Vielleicht haben wir etwas Karma oder sonstwas abgekriegt, was sich nicht so toll anfühlte.
      Doch statt in dem alten Mist herumzurühren, stellt sich für mich als bessere Alternative die Konzentration auf die Gegenwart dar, auf all das, was jetzt funktioniert, was jetzt mit liebevollen Werten wie Freundlichkeit, Rücksicht, Mitgefühl, Ermunterung, Zuversicht etc. zu tun hat.

      Ja, das kann ich verstehen, aber das ist meist nicht für jeden möglich. Wenn man so eine Erkentnis leben kann, hat man meist eine Menge an Schattenarbeit schon gemacht. Wenn wir diese nicht machen, dann klagen und jammern wir, aber wir sind nicht fähig, aufgrund der in uns wohnenden, emotionalen Trigger und Lebensumstände, einfach so eine Entscheidung zu treffen und sie zu leben. Vielleicht ein bisschen, aber solange wir „den Mist“ in uns nicht prozessieren, rühren wir eben ständig drin herum. Es wäre super, wenn das machbar wäre, aber das halte ich nicht für möglich. Da sind immer Schritte zu tun ..

      schönes Wochenende

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      • Zitat
        ‚Ja, das kann ich verstehen, aber das ist meist nicht für jeden möglich. Wenn man so eine Erkentnis leben kann, hat man meist eine Menge an Schattenarbeit schon gemacht. Wenn wir diese nicht machen, dann klagen und jammern wir, aber wir sind nicht fähig, aufgrund der in uns wohnenden, emotionalen Trigger und Lebensumstände, einfach so eine Entscheidung zu treffen und sie zu leben. Vielleicht ein bisschen, aber solange wir „den Mist“ in uns nicht prozessieren, rühren wir eben ständig drin herum. Es wäre super, wenn das machbar wäre, aber das halte ich nicht für möglich. Da sind immer Schritte zu tun ..‘

        Hi Steven,
        wenn ‚Schattenarbeit‘ die Summe gelebten und erkenntnisgebenden Lebens ist, mit all ihren emotionalen und sonstigen Achterbahnabschnitten, aus denen wertvolle Einsichten resultieren, dann sehe auch ich den Wert dieser ‚Schattenarbeit‘, denn diese bedarf dann keines Schatten-Experten, sonden erläutert sich von selbst, durch den ganz ’normalen Wahnsinn‘ des täglichen Lebens, durch den Prozess vorangegangener Leiden.

        Besonders interessant dürfte die Arbeit mit den dunklen Bereichen des eigenen Lebens unter der Prämisse der Seelenreifung sein. Hier kommt es, soweit ich es inzwischen verstanden habe, nicht so sehr darauf an, was sich ein Mensch wünscht, was er haben oder nicht haben will, sondern einzig darauf, was die Seele als erfahrenswert ansieht. Das geht dann etwas weg vom Wunsch nach Weltverbesserung, denn immerhin können Seelen auch beschließen, Krieg zu führen oder eine problematische Kindheit zu erleben, körperlich-geistige Behinderungen zu erdulden oder sich langdauernden Knastaufenthalten auszusetzen.

        Keine Ahnung, ob es wirklich so ist, aber, es erscheint mir zumindest möglich.. Deshalb würde sich eine Schattenarbeit mit Einbeziehung der seelischen Intention meines Erachtens besonders lohnen. Wem der Zugang hier fehlt, geht trotzdem nicht leer aus, denn, wie oben bereits erwähnt, ist das Leben mit all seinen Erfahrungen stets eine gute Grundlage, um die eigenen Werte zu hinterfragen.

        Wer also ein Problem mit Andersdenkenden/-Handelnden, mit Flüchtlingen, Asylanten, Politikern oder ‚Asozialen‘ hat, möge berücksichtigen, dass dies wahrscheinlich alles seelisch gewollte Erfahrungen sowohl für den Einzelnen wie auch für das Kollektiv sind. Dabei gehe ich davon aus, dass ein das Tagesbewusstsein transzendierender Dialog mit der Seele jederzeit möglich ist – vorausgesetzt, man glaubt daran – man will es und praktiziert es einfach. Denn nur so bekommt der Mensch eine Ahnung davon, was für ihn (bzw. seine Seele) jetzt ein zielführender Entwicklungsschritt ist.

        Denn: Nicht das, was der Mensch plant wird eintreten, sondern das, was für ihn richtig und angemessen ist.

        liebe grüße

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  • Meine Freunde es spielt doch überhaupt keine Rolle, ob Ossi oder Wessi, ob Deutsch oder Deutsch mit Migrationshintergrund, ob Männlein oder Weiblein, die Lösung liegt doch ganz wo anders.

    Falsche Zeit !! Du bist hier das 1-2 Cent stück !!!Mut zur Wahrheit !!

    :https://www.youtube.com/watch?v=q2DsvtwuHxo&feature=youtu.be

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  • Also jetzt guckt mal jeder wie er gucken kann. Keinerlei Du bist blöd und wenn mir dann im Anschluß jemand etwas plausibles bringen kann, den lade ich ein zu einem Essen, aber nicht in Essen, sondern bei mir im Süden.

    Irgendjemand muss es doch mal tun, oder net?

    :https://www.youtube.com/watch?v=o52FHuZnZDU&feature=youtu.be

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  • Glaubt Ihr dass die Killary eine Lungenentzündung hat, ich denke eher das das psychisch ist, irgendwann sträubt sich Dein Körper wenn Du andauernd nur lügst und Dich lustig über andere ihren Tod machst, ich kann mich natürlich auch täuschen…

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  • Ein wirklich sehr guter Artikel. Sehr gut recherchiert.

    Schießerei im Staat Ur

    Erst lachten die Dorfbewohner: Ein ehemaliger Schönheitskönig stilisiert sich zum radikalen Staatskritiker. Dann eskaliert die Situation, Schüsse fallen. Kann das in anderen Fantasie-Staaten auch passieren?

    Die angebliche Staatsgrenze ist noch immer markiert. An einem dicken Baumstamm hinter dem Gartenzaun sind zwei laminierte Computerausdrucke befestigt. Der obere zeigt eine Phantasiefahne: In die schwarz-weiß-roten Querstreifen der Deutschen Reichsflagge ragt seitlich ein Zacken hinein, auf dem ein Wappen mit einem gekrönten Stier prangt. Auf dem unteren steht: „Hier beginnt der Staat Ur. Es gelten ausschließlich die Gesetze des Staates Ur. Zuwiderhandlungen werden hart bestraft.“ Die Buchstaben sind schon ein bisschen blass.

    Anderthalb bis zwei Jahre mögen die selbstgebastelten Schilder hängen, so genau weiß das an der Alten Poststraße in Reuden keiner. Es gab keinen Festakt, keine Zeremonie, keine öffentliche Veranstaltung, um die Gründung eines Zwergstaats in der Nachbarschaft bekannt zu machen. Bis vor kurzem waren nicht einmal die Lokalpolitiker der Gemeinde, zu der Reuden gehört, informiert.

    Aber eines Tages fingen die Leute in dem kleinen Dorf mitten im Braunkohlegebiet im südlichen Sachsen-Anhalt an, einander auf die merkwürdigen Filme und Einträge aufmerksam zu machen, die sich neuerdings im Internet finden ließen. Ihr Nachbar Adrian Ursache, der 1998 den Titel „Mr. Germany“ gewonnen und fünf Jahre später eine „Mrs. Germany“ aus dem Ort geheiratet, mit ihr zwei Söhne bekommen und das Haus neben den Schwiegereltern bezogen und umgebaut hatte, nannte sich dort plötzlich „Stefan der Große“ oder „Ich bin“. Er schimpfte auf das „Micky-Maus-Grundgesetz“ und die Polizei. Die Kanzlerin und den Bundespräsidenten nannte er „Frau Ferkel“ und den „Gauckler“: „Diese beiden Vollpfosten reißen die Nation in den Abgrund“, wetterte er.

    „Wir haben gedacht, der macht das nur aus Spaß“

    Anfangs lachten die Leute in Reuden darüber oder verdrehten die Augen. „Wir haben erst alle gedacht, der macht das nur aus Spaß“, sagt ein Spaziergänger mit Hund. Wie absurd: Ein früherer Schönheitskönig stilisiert sich zum Fundamentalkritiker des Landes, das ihm einst diesen Titel verliehen hat. Der Mann mit Hund seufzt: „Ich weiß nicht, was passiert ist mit dem. Auf jeden Fall hat er es wirklich ernst gemeint.“

    An einem Donnerstag Ende August stürmt ein Spezialeinsatzkommando der Polizei das Areal an der Alten Poststraße. Das Haus der Familie Ursache mit seinem lachsfarbenen Giebel und der griechischen Säule vor dem Eingang ist zwangsversteigert worden. Jetzt steht die Räumung an. Eigentlich hatte sich der Gerichtsvollzieher schon für den Vortag angekündigt. Aber Adrian Ursache hat Unterstützung zusammengetrommelt. In einem im Internet veröffentlichten Video heißt es: „Wenn irgendeine Sau versuchen sollte, uns hier von unserem heiligen Boden zu entfernen, wird das mit Blut bezahlt werden, egal ob Frauen, Kinder, Schwangere. Der Staat Ur gehört den Menschen in Ur.“ Den Gerichtsvollzieher bedroht er persönlich. Er zeigt ein Foto des Mannes mitsamt Namen und Adresse und sagt: „Sei bereit zu sterben. Ich werde dich abschlachten wie Vieh.“

    Erst lachten die Nachbarn, dann eskalierte die Situation. Wie gefährlich ist die Szene der „Reichsbürger“

    Am Tag der angekündigten Zwangsräumung ist die Alte Poststraße zugeparkt. Im Garten der Schwiegerfamilie, zwischen Trampolin, Kirschbaum und Fußballtor, stehen Zelte. Viele Anhänger sind aus anderen Bundesländern angereist, laut Landesverfassungsschutz sind zwei bekannte Rechtsextremisten da. Die Polizei zählt bis zu 120 Menschen auf dem Gelände.
    Ursache lächelt nach Angriff auf Polizisten

    Als die Beamten am nächsten Morgen mit 200 Mann anrücken, ist es nur noch ein gutes Dutzend. Was daraufhin genau passiert, ist jetzt Gegenstand von Ermittlungen. Die Polizei wird mit Steinen beworfen, Adrian Ursache soll einen Revolver gezückt haben. Mindestens vier Schüsse fallen. Ursache wird mit dem Hubschrauber auf die Intensivstation gebracht, zwei Polizisten erleiden leichte Verletzungen. Wenige Tage später ergeht Haftbefehl gegen Ursache wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag, er wird ins Haftkrankenhaus verlegt. Vorher jedoch posten seine Anhänger Märtyrerfotos von ihm aus dem Klinikbett und schreiben von einem Mordversuch.

    Den nackten Oberkörper mit Elektroden verkabelt, die frisch genähten Wunden prominent ins Bild gerückt, lächelt der Einundvierzigjährige in die Kamera und formt mit den Fingern ein Victory-Zeichen. An Medienkontakten hat die Fangemeinde kein Interesse. „Gehen Sie jetzt bitte weg“, sagt ein junger Mann über den Zaun neben der Phantasiefahne in Reuden hinweg: „Wenn das Grundverständnis für die ganze Sache fehlt, was soll da die Berichterstattung.“ Jeans und Turnschuhe, über dem T-Shirt mit aufgedrucktem Wolfskopf hängt eine schwere Eisenkette.

    Schon seit einigen Jahren macht eine merkwürdige und höchst vielgestaltige Szene von sich reden, die als „Reichsbürger“ bezeichnet wird und sich mit den Behörden anlegt, weil sie den deutschen Staat nicht anerkennt. Konkurrierende Kleinstgruppen und Gurus nennen sich „Heiliges Römisches Reich“, „Germaniten“ oder „Freistaat Preußen“, es gibt Könige und Fürsten, Staatskanzler und Präsidenten.

    Während die Bewegung in ihrer aktuellen Form auf die achtziger Jahre und den inzwischen verstorbenen Wolfgang Gerhard Günter Ebel mit seiner „Kommissarischen Reichsregierung“ zurückgeht, hat spätestens 2011 der Sänger Xavier Naidoo dem Phänomen Aufmerksamkeit verschafft, als er in einem Interview sagte, Deutschland sei „kein echtes Land und nicht frei. Wir sind immer noch ein besetztes Land.“

    Keine verlässlichen Angaben über Größe der Szene

    Weil die Legitimität der Bundesrepublik, ihrer Verfassung und damit all ihrer Institutionen in Zweifel gezogen wird, weigern sich „Reichsbürger“ typischerweise, Steuern und Gebühren zu zahlen, und geraten deshalb mit dem Gesetz in Konflikt. Andere basteln sich Phantasiepässe und eigene Nummernschilder fürs Auto oder rufen – sogenannte Selbstverwalter im Stile Adrian Ursaches – ihr eigenes Staatsgebiet aus. Während klassische „Reichsbürger“ das Deutsche Reich wiederbeleben wollen, gerne in den Grenzen von 1937, propagieren Selbstverwalter den Austritt aus der Bundesrepublik ohne diesen historischen Bezug.

    Mit der Schießerei von Reuden nun stellt sich die schwierige Frage, wie gefährlich diese skurrile Bewegung ist. Schon über die Größe der Szene gibt es keine verlässlichen Angaben. Im Jahr 2012 erklärte die Bundesregierung als Antwort auf eine kleine Anfrage im Bundestag, „aufgrund der Zersplitterung und Heterogenität“ sei eine seriöse Schätzung nicht möglich, der Anteil an Rechtsextremisten in der Bewegung wird mit einer „unteren dreistelligen Zahl“ beziffert. Dem gegenüber stehen einschlägige Facebook-Seiten mit mehr als 40000 Likes.

    Sachsen-Anhalt beispielsweise zählt aktuell 80 „Reichsbürger“, 20 davon stehen unter Beobachtung, weil sie beispielsweise Hakenkreuze in ihren Schriftsätzen verwenden. Die anderen befinden sich nicht im Visier des Verfassungsschutzes. „Der gemeine ,Reichsbürger‘ ist narzisstisch, mitunter verschroben und überwiegend penetrant“, erklärt Jochen Hollmann, Leiter des Verfassungsschutzes in Sachsen-Anhalt.

    Aber nur, weil man die Bundesrepublik ablehne und in seinem Gartenreich eine Flagge hisse, sei man noch nicht zwingend ein Extremist: Das Gros der „Reichsbürger“ verstoße zwar gegen Gesetze, sei aber nicht verfassungsgefährdend. Diese Leute dürfe man „in ihrer Unwichtigkeit nicht noch bestärken“, warnt Hollmann. Allerdings sagt er auch: „Das soll jetzt keine Verharmlosung sein. Manch einer tritt sehr bestimmend auf, die Beamten in den Behörden empfinden dies als Bedrohung. Das ist schon eine ziemliche Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.“

    „Reichsbürger“ zwingen Richter Diskussion auf

    Ganz gleich ob Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg oder Brandenburg: Gerichtspräsidenten schlagen Alarm, weil „Reichsbürger“ selbst banalste Verfahren nutzen, um Richtern eine Diskussion über deren Legitimität aufzuzwingen. Justizbedienstete werden von ausländischen Inkassofirmen mit horrenden Schadensersatzforderungen konfrontiert. Dazu kommen Drohungen, Dienstaufsichtsbeschwerden, umfängliche Schriftsätze. Justizministerien benennen spezielle Ansprechpartner für die entnervten Mitarbeiter ihrer Behörden, die ersten Finanzämter testen eine Art internes Notrufsystem.

    Auch der Zwangsräumung in Reuden ging eine mehrmonatige Auseinandersetzung mit dem Amtsgericht Zeitz voraus. Während Ursaches Gläubiger – darunter die örtliche Bank, das Finanzamt, der Abwasserzweckverband und eine Privatperson mit Forderungen in Höhe von insgesamt rund 150.000 Euro – die Zwangsversteigerung seines Hauses anstrebten, stellte der frühere Mr. Germany die Rechtmäßigkeit des gerichtlichen Handelns in Frage. Ursache forderte Legitimationsnachweise der Justizmitarbeiter, stellte Befangenheitsanträge und machte Forderungen in Höhe von bis zu 90 Millionen Euro geltend – in Gold.

    Justizmitarbeiter, die ihm Schreiben der Behörde überbringen sollten, filmte er bei ihrem aussichtslosen Unterfangen und stellte die Videos ins Netz. Man sieht darauf schweigsame, ziemlich hilflose Männer, die gelbe Umschläge hinter die Regenrinne seines Hauses klemmen oder auf eine Fensterbank legen, während Ursache sie in raschem Wechsel provoziert, beschimpft und verhöhnt. Schließlich verfolgt er die Männer bis zu ihren geparkten Autos, wo er ihnen die Post in den Wagen oder auf die Windschutzscheibe pfeffert. Am Ende liegen die Briefe auf der Straße

    Spezielle Schulungen für Auseinandersetzung mit Reichsbürgern

    Seit einigen Jahren gibt es spezielle Schulungen, die Staatsbedienstete auf die Auseinandersetzung mit „Reichsbürgern“ vorbereiten sollen. Verstöße sollen schnell und konsequent geahndet, Beleidigungen und Bedrohungen unverzüglich angezeigt werden. Der wichtigste Rat: sich nicht auf Diskussionen einzulassen. Die Grundmuster der Argumentation – ein Mix aus rechtsextremistischen Ideologiefragmenten, geschichtsrevisionistischen Mythen und Verschwörungsphantasien – lassen sich zwar als falsch entkräften.

    Wenn zum Beispiel behauptet wird, die Bundesrepublik Deutschland sei kein souveräner Staat, sondern noch immer besetzt, ließe sich etwa entgegnen, dass sich diese These spätestens mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag aus dem Jahr 1990 erledigt habe. Wenn dem Grundgesetz abgesprochen wird, eine Verfassung zu sein, könnte man gegenhalten, dass die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg explizit eine verfassungsgebende Versammlung gefordert hätten, auch wenn der entsprechende Parlamentarische Rat einen anderen Namen getragen habe.

    Allerdings sagt Jan Rathje von der Amadeu-Antonio-Stiftung, Autor eines Buchs mit Analysen und Handlungsempfehlungen zum Thema „Reichsbürger“: „Das führt zu nichts.“ Sowohl „Reichsbürger“ als auch Selbstverwalter stellten sich aus Gesetzestexten, Vertragswerken und Gerichtsurteilen Belege für ihre kruden Thesen zusammen, so dass es profunde Kenntnisse oder viel Arbeit erfordere, die Dinge argumentativ zurechtzurücken. Die Ideologen jedoch zauberten im Zweifelsfall das nächste „Beweisfitzelchen“ aus dem Hut oder wechselten das Thema. Und wer sich einmal verschwörungstheoretisch verrannt habe, sei für Widerspruch und Fakten ohnehin nicht mehr empfänglich.
    ´
    Grundgedanke verbindet „Reichsbürger“ mit Pegida und AfD

    Auch die Internetveröffentlichungen von Adrian Ursache folgen dieser Logik: Wortgewaltig und in rasantem Tempo fügt er Paragraphenschnipsel zu einem argumentativen Zickzackkurs zusammen. In Reuden hieß es über den einstigen Schönheitskönig schon, bevor er seinem BMW die Nummernschilder abschraubte, er habe die Leute totquatschen können. Dabei attestiert Politikwissenschaftler Rathje Ursache durchaus agitatorisches Geschick. „Er ist da schon eine herausragende Person, die ein gewisses Charisma mitbringt“, sagt er. Die Selbstsicherheit seines Auftretens, die Art und Weise, wie er seine Überzeugungen nicht als Rechtfertigung vortrage, sondern als Anklage formuliere und exemplarisch vorführe, wie er den Staat an dessen Grenzen bringe, mache den Mann für Anhänger attraktiv.

    Anders als der Verfassungsschutz warnt Rathje denn auch grundsätzlich: „Ich halte diese Personen für gefährlich.“ Der verschwörungsideologische Grundgedanke – die Bundesrepublik sei kein legitimer Staat, während Deutschland von einer fremden Macht beherrscht werde, die im Hintergrund die Fäden ziehe – verbinde „Reichsbürger“ und Selbstverwalter eben nicht nur mit Rechtsextremisten, sondern auch mit Teilen von Pegida und AfD. „Das ist sehr anschlussfähig“, sagt der Politologe.

    Deshalb greife es zu kurz, Leute wie Adrian Ursache als vereinzelte Verrückte abzutun. Verschwörungsdenken habe einen Nährboden: Menschen, die die Komplexität und Widersprüchlichkeit moderner Gesellschaften nicht ertrügen und deshalb anfällig würden für schlichte Feindbilder. Rathje sagt: „Es geht darum, sich dieser Ideologie zivilgesellschaftlich entgegenzustellen. Wir müssen uns damit abfinden, dass die Welt nicht so einfach in Gut und Böse einzuteilen ist.“ Abgesehen davon gelte: Je geschlossener nicht nur das Weltbild, sondern auch die Gruppe sei, die in einem Wechselspiel zwischen Facebookposts und realem Happening entstehe, um so schwieriger werde es für die Betroffenen, sich aus diesem sektenartigen Milieu zu lösen.

    Unklarheiten über Gründe für sein Abdriften

    Warum nun allerdings ausgerechnet Adrian Ursache abgedriftet ist, kann in Reuden keiner so recht erklären. Früher erschien das schöne Paar mit seinen Kindern manchem Nachbarn wie eine Vorzeigefamilie. Pro Sieben kam zum Hausbesuch für eine Reportage, Ursache engagierte sich beim Weihnachtsmärchen im Kindergarten und kickte im Fußballverein ein Dorf weiter.

    Während allerdings seine Frau in Leipzig in einer Modeboutique arbeitete, war unklar, womit er sein Geld verdiente: wechselnde Firmen, in denen es mal um Handys, mal um erneuerbare Energien ging. Ein ehemals enger Freund sagte der „Mitteldeutschen Zeitung“, Ursache habe ihn gebeten, ein Auto für ihn zu leasen, dann aber aufgehört, wie vereinbart die Raten zu überweisen.

    Es gibt Reudener, die behaupten, der erfolgsverwöhnte Strahlemann habe es nicht verkraftet, dass sein Glanz verblasst sei. Andere mutmaßen, er habe sich nicht ganz zufällig einer Ideologie verschrieben, die ihm heroische Posen erlaubte, auch in Zeiten, in denen es bei ihm nicht ideal lief, bis hin zur Zwangsversteigerung seines Hauses. Namentlich in die Zeitung will mit solchen Überlegungen keiner. Die Leute im Dorf sind vorsichtig geworden. „Man weiß ja nicht, was da noch für Sympathisanten vortreten“, sagt ein Reudener. „Nachher ist man Zielscheibe für diese Akteure.“ Der Gerichtsvollzieher jedenfalls, der die Zwangsräumung an der Alten Poststraße durchzusetzen hatte, stand anschließend unter Polizeischutz. Die geschlossene Facebook-Gruppe „Für Adrian – Der Staat Ur“ zählte in dieser Woche 1338 Mitglieder.

    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/die-gefahr-der-reichsbuerger-szene-14427892.html

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    • I want my own power nap machine! ^^

      lg,

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    • Auch hier, die „böse Lügenkresse“ mausert sich:

      ARD und ZDF unter Verdacht Alle Befürchtungen bestätigt

      Die deutschen Sender und die Produktionsfirmen sind auf geradezu irrsinnige Weise miteinander verwoben. Der Medienökonom Harald Rau erklärt, warum das vor allem für ARD und ZDF gilt.

      Sie haben eine Untersuchung zu Verflechtungsstrukturen der fünf größten deutschen Fernsehsender aufgelegt. Wie kamen Sie auf die Idee?

      Ich beschäftige mich schon länger mit Medienunternehmen in Europa, und um hier alles zu durchdringen, müsste man tatsächlich Kartellrechtsprofi mit internationaler Ausrichtung sein. Allein in Deutschland haben wir in der Branche sehr komplexe Verflechtungsstrukturen. Meines Erachtens besteht überall dort, wo es duale Rundfunkstrukturen gibt, eine Tendenz dazu, Verflechtungen nicht offenzulegen.

      Die Verflechtungen, die Sie aufzeigen, sind atemberaubend. Haben Sie mit einem solchen Geflecht gerechnet?

      Sagen wir, ich habe es „befürchtet“. Es beginnt damit, dass man aus den Konzernen einzelne Sender herauslösen muss. Schon das ist schwierig, weil Sie oft gar keine Daten dazu finden. Viele private Sender unterliegen nicht der Publikationspflicht. Da ist es leicht, Verbindungen zu verschleiern. Es gibt hier große Unterschiede zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern. Doch für beide gilt: Die inneren und äußeren Verflechtungen so zu durchdringen, dass nachvollziehbar wird, wie Sender mit Produktionsfirmen verwoben sind – das ist wirklich mühsam. ANTWORT: Ich halte es aber für wichtig, dass jeder Zuschauer genau dies einfordern kann, zumindest bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Da gibt es eine „lack of transparency“, eine Transparenzlücke.

      Schauen wir auf die öffentlich-rechtlichen Sender.

      Das Ergebnis ist: Alle unsere Befürchtungen wurden bestätigt. Wo wir hingeschaut haben, förderten wir sehr intransparente, auch durchaus problematische Verflechtungsstrukturen zutage. Wenn Sie sich zum Beispiel die Beteiligungsstrukturen beim ZDF anschauen, die auf der zweiten Ebene noch vergleichsweise gut sortiert sind: Für die Tochterfirma ZDF Enterprises haben wir vierzehn Beteiligungen unterschiedlicher Größe gefunden – darunter auch Konstruktionen, bei denen ZDF Enterprises sowohl direkt beteiligt ist als auch über eine Gesellschaft, an der Enterprises wiederum mit 49 Prozent beteiligt ist. Wie will man solche Konstruktionen gegenüber Haushaltsabgaben-Zahlern begründen? Zudem ist das alles problematisch, wenn es um Produktionsgesellschaften geht, die das eigene Unternehmen bei der Vergabe von Aufträgen bevorzugen könnte.

      Infografik / Beteiligungsstrukturen des ZDF / ARTE © F.A.Z. Bilderstrecke

      Meinen Sie die Produktionsfirma Network Movie, die eine hundertprozentige Tochter von ZDF Enterprises ist und die wiederum hundertprozentige ZDF-Tochter? Network Movie dreht die meisten Filme fürs ZDF.

      Ich unterstelle niemandem böse Absichten. Aber es ist nicht zu rechtfertigen, dass eine von mir mitfinanzierte Anstalt so agiert. So entsteht automatisch der Verdacht, dass es hier Mauscheleien geben könnte. In der ganzen Welt reden wir über Korruptionsbekämpfung und Compliance-Regelungen. Wenn Sie sich die Compliance-Regeln für Manager in großen Firmen heute anschauen: Die testen ihre Manager auf vielen Ebenen, inwiefern sie korrumpierbar sein könnten. Wir müssen als Gesellschaft Transparenz einfordern, und der Zuschauer muss wissen, dass er hier nicht hinter die Kulissen schauen kann, weil es sich um einen „closed job“ handelt.

      Sie sprechen in Ihrer Studie von Marktverzerrung.

      Marktverzerrungen können wir nicht ausschließen. Diese Beziehungen sind für den Fernsehzuschauer intransparent, also nicht nachvollziehbar. Und das ist für ein öffentlich-rechtliches System nicht tragbar. Nehmen Sie die Fünfzig-Prozent-Beteiligung der ZDF Enterprises an der Bavaria Fernsehproduktions GmbH, die ihrerseits die Colonia Media Filmproduktionsunternehmen GmbH in Köln besitzt. Da treffen wir auf Beziehungen, die direkt mit dem, was ausgestrahlt wird, in Verbindung stehen. Mein Programm, also in diesem Fall das ZDF, „dealt“ mit Unternehmen, die über den privatwirtschaftlich operierenden Teil des ZDF wieder rückverbunden sind. Das sollte in einem öffentlich-rechtlichen System nicht der Fall sein. Aus meiner Sicht ist der Gesetzgeber gefragt.

      Wer könnte Abhilfe schaffen?

      Ich würde mich sehr freuen, wenn sich die Monopolkommission der Thematik annimmt. Es geht nicht allein darum, dass man die Verflechtungen nicht nachvollziehen kann. Wir haben drei Monate geforscht, um die Verflechtungen aufzuzeichnen, und wir haben uns verpflichtet, nur Quellen zu verwenden, an die auch der normale Fernsehzuschauer käme. Der Aufwand ist gigantisch. Es gibt keine Übersicht, die man mit einem Klick im Internet bekäme. Meine Meinung: weil es vom System nicht gewollt ist.

      Was soll die Monopolkommission tun?

      In der Monopolkommission sitzen kluge Köpfe. Die haben mit Sicherheit gute Ideen. Mit einem Gutachten könnten sie den einen oder anderen Medienpolitiker bewegen, genauer hinzuschauen.

      Was wäre denn ein erster Schritt?

      Ich fordere, dass die Sender selbst veröffentlichen, was sie mit wem produzieren. Was hat das ZDF mit der Bavaria produziert? Wie viel Geld ist geflossen, wie teuer war die Produktion, gab es eine Ausschreibung, wer war daran noch beteiligt? Warum darf ich das als Zuschauer nicht wissen? Auch wenn es keine gesetzliche Informationspflicht gibt, so gibt es zumindest eine moralische. Ich will nichts Böses unterstellen, ich glaube, dass in den Sendern gar keine Notwendigkeit gesehen wird, weil sich ja alles in Jahrzehnten so eingespielt hat.

      Hinken die Sender in ihrer Struktur der medialen Entwicklung hinterher?

      Ja. Die Zeiten heute sind nicht mehr vergleichbar mit den Gründungsjahren der ARD und auch später dann des ZDF. Gerade, wenn man bestimmte Sendungen, die sich die öffentlich-rechtlichen leisten, vor dem Grundversorgungsanspruch sieht. Wenn Sie heute die Sehgewohnheiten meiner Studierenden anschauen, werden Sie merken, dass diese Denke von vorgestern ist. Gerade uns in Deutschland würde es gut zu Gesicht stehen, wenn wir ein öffentlich-rechtliches System entwickeln würden, das der Gesellschaft zeigt, was alles in ihr steckt. Wir brauchen eine neue politische Diskussion über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und daraus resultierend grundlegende Reformen. Und das darf nicht länger nur Ländersache sein, ich kann mir hier einen fruchtbaren Diskurs auch auf europäischer Ebene vorstellen.

      Die Herausgeber der Fachpublikation „Medienwirtschaft“, die Ihre Untersuchung vorstellt, haben diese der Kommission zur Ermittlung der Konzentration (Kek) zur Begutachtung vorgelegt. Was haben deren Vertreter gesagt?

      Ich kann stichwortartig aus deren Antwort-Mail zitieren: „Zum Teil fehlen uns die Detailinformationen, weil wir im Grunde für den privaten Rundfunk zuständig sind … Sie treffen mit Ihren Feststellungen ins Schwarze. Licht ins Dunkel zu bringen ist der Kek natürlich wichtig … Trübe wird es in dem von Ihnen angesprochenen Produktionsrahmen und düster im Bereich Hörfunk. Wir sind gerade dabei, die Kek-Mediadatenbank erheblich aufzurüsten zu den Beteiligungen im Hörfunk, Presse und Online-Bereich und werden das den Landesmedienanstalten in Kürze vorstellen.“

      Klingt nach: Nichts Genaues weiß man nicht. Wie sollte denn das Verhältnis der Sender zu den Tochterproduktionsfirmen und Beteiligungen aussehen?

      Ich glaube, dass die Öffentlich-Rechtlichen die direkten Beteiligungen an den Tochterfirmen abgeben müssen. Wir müssen ein Konstrukt finden, wie man ganz konkret eine Firma wie ZDF Enterprises aus dem Dunstkreis der Anstalt ZDF ausgliedert. Räumlich, inhaltlich und wirtschaftlich.

      Weil das ein Kunstgriff ist, öffentliche Gelder der Kontrolle zu entziehen?

      So brutal möchte ich das gar nicht sagen. Aber es entspricht nicht einer modernen öffentlich-rechtlichen Anstalt, sich so zu präsentieren. Das liegt im Interesse des ZDF. Gleiches gilt für die anderen untersuchten Sender. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin ein großer Fan des öffentlich-rechtlichen Systems. Ich möchte diese Sender nicht missen. Aber ich möchte moderne und vor allem zukunftsfähige Anstalten. Warum sollen diese nicht offen drüber reden, wie es bei ihnen aussieht?

      Womit sollte man konkret beginnen?

      Warum gibt es keine Börse für Produktionsaufträge – oder zumindest Auktionen? Die öffentlich-rechtlichen Auftraggeber könnten auf diese Weise große Transparenz herstellen. Wir müssen ja nicht immer das ZDF als Beispiel verwenden, Sie können sich ebenso gut die WDR Mediagroup GmbH anschauen und die beinahe unzähligen Beteiligungen der Bavaria Film GmbH, an der die Mediagroup eine Drittelbeteiligung hat. Es sind hier viele Gesellschaften aufgeführt, die bei Produktionen des WDR eine Rolle spielen. Mein Wunsch wäre, egal ob WDR, NDR oder SWR: Sagt uns, welche eurer Produktionen ihr mit Unternehmen realisiert, an denen ihr selbst beteiligt seid – oder vergebt eure Aufträge in einem offenen Bieterverfahren. Erst wenn sich die Sender verstecken, machen sie sich angreifbar. Möglicherweise haben sie gar nichts zu verbergen: Aber ich kann es nicht wissen.

      Harald Rau ist Professor für Kommunikationsmanagement an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Salzgitter.

      Quelle: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/verstrickungen-von-sendern-und-produktionsfirmen-13727338.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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  • Das ist der Grund warum ich diesen Mann liebe, er bringt Euer Leben so schön auf den Punkt. Immer nur im Außen suchen, immer nur alles darauf projezieren warum weshalb und wieso irgendwas in Deinem Leben ändern soll, anstatt einfach mal aufzustehen an den Spiegel zu gehen und sagen so mein Freund ab jetzt verändere ich mein Leben…

    :https://www.youtube.com/watch?v=kQ4k0iZb2x0&feature=youtu.be

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  • Hallo Stefan, ja ich denke dass die Erde flach ist, denn es gibt einen Grund, ich habe eine Coolpix 900 die hat ein 80fachen Zoom und egal wie ich zoome, auf dem Meer spiegelt sich die Sonne über Kilometer hinweg im Meer und das geht auf einer Kugel absolut gar nicht. Denn auf einer Kugel reflektiert das Licht auf einem Punkt und kann sich nicht Kilometerlang hinstrecken, sondern reflektiert nur auf einem Punkt, lass ihn ein paar hundert Meter sein, aber nicht über Kilometer. Und wem das jetzt zu hoch ist, denkt an die Diskokugel, da wird das Licht auch nur punktuell an die Wand gespiegelt…

    Ich habe das Video noch nicht ganz angeschaut, aber früher oder später kommt vielleicht jeder darauf, dass die Gravitation nur eine Erfindung ist um uns die Kugel schmackhaft zu machen, aber schaut selbst, ich will hier nichts voRWEg nehmen😉

    :https://www.youtube.com/watch?v=YlsJoETbbvg&feature=youtu.be

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    • Ein Artikel über Chemtrails, der eindeutig zum nachdenken anregt:

      Wie war das noch mit Chemtrails?

      Seit dem Frühjahr 2015 beschäftige ich mich mit den unterschiedlichsten Verschwörungs“theorien“. Da gibt es ja die lustigsten Weltbilder. Die drei offensichtlich absurdesten sind a) die Hypothese, die Bundesrepublik Deutschland sei in Wahrheit kein Staat, sondern eine GmbH im Besitz der Amerikaner, b) die Erde sei keine Kugel, sondern flach und c) wir werden alle mittels per Flugzeug ausgebrachter Chemikalien und Schwermetalle vergiftet (Chemtrails). Absurd deswegen, weil jeder beobachten kann, dass die behaupteten Folgen offensichtlich nicht eintreten. Ohne mich in die Psychologie verlieren zu wollen, es scheint bei all diesen Weltbildern hauptsächlich darum zu gehen, für gefühlt komplexe Sachverhalte super-einfache Erklärungsmodelle zu finden und unter allen Umständen daran festzuhalten. Anders gesagt: Man stellt Prämissen auf und hält sich an diesen fest. Widersprüche zu den Prämissen werden als Teil der Verschwörung angesehen (so wie dieser Beitrag hier). So wird beispielsweise behauptet, Rauchen sei überhaupt nicht gesundheitsschädlich; im Gegenteil bildeten die Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs eine Art „Schutzschicht“ in den Bronchien gegen all die Gifte, die die Regierung tagtäglich über uns aussprüht, um die Bevölkerung zu reduzieren. Wenn man Husten und Bronchitis hat, sei das alleine die Schuld der bösen Mächte DA OBEN, die uns weis machen wollen, Rauchen sei ungesund, und der Pharmaindustrie, die damit Millionen verdient. Lungenkrebs bekäme man nur, wenn man irgendein unverarbeitetes Problem in der Kindheit hatte. Belege dafür? Fehlanzeige.

      Wissenschaft funktioniert anders. Wissenschaft funktioniert durch Beobachtung und Beschreibung der Beobachtung mittels mathematischer und physikalischer Methoden. Das Ziel ist es, das Beobachtete berechenbar zu machen und im Rahmen des Modells zutreffende und überprüfbare Vorhersagen zu machen. Wenn sich irgendwann herausstellt, dass ein Modell nicht widerspruchsfrei funktioniert, keine zutreffenden Vorhersagen macht oder irgendwelche neu beobachteten Randbedingungen nicht richtig beschreibt, gehört es auf den Müll und überarbeitet. Unabdingbar ist es, dass wissenschaftliche Experimente im Prinzip durch jedermann nachvollziehbar und vor allem falsifizierbar sind. Denkmodelle wie Religionen oder Verschwörungstheorien sind gerade das sehr häufig nicht – sie ersetzen Erkenntnis durch Dogma.

      Dass Vertreter der besagten Weltbilder sehr häufig nicht in der Lage sind, einen einzigen Satz fehlerfrei zu Papier zu bringen, macht einen nachdenklich. Auch der Umstand, dass man von Anhängern dieser Weltbilder auf Anfrage selten brauchbare Auskünfte bekommt, sondern eher Antworten nach dem Motto „informier Dich mal richtig!“ – „Auf YouTube gibt es Videos dazu“ – „Wacht endlich mal auf!“ macht nicht unbedingt einen Vertrauen erweckenden Eindruck.

      Über BRD-GmbH, Flache Erde und Chemtrails ist eigentlich schon alles geschrieben und gesagt worden. Eine gute Quelle zum Thema BRD-GmbH ist das Sonnenstaatland-Buch; über andere Gedankenwelten findet sich alles im Wiki von psiram.com, und zu Chemtrails gibt es das Chemtrails-Handbuch.

      In diesem Beitrag möchte ich mich nur mit zwei Aspekten zu Chemtrails beschäftigen, die für meinen Geschmack bisher etwas unterbelichtet sind, die aber Chemtrails so offensichtlich unplausibel machen, dass man darüber reden muss: der auszubringenden Menge, und den chemischen Eigenschaften von Aluminium.

      Zum Thema Mengen kann man sich mit einem simplen Taschenrechner vergewissern, dass es praktisch ausgeschlossen ist, dass eine der behaupteten Wirkungen eintritt. Die European Food Safety Authority geht von einer maximal tolerierbaren oralen Aufnahme von Aluminium mit der Nahrung von 1 mg pro Woche pro Kilogramm Körpergewicht aus; für einen Erwachsenen also beispielsweise von 75 mg pro Woche. Da diese Studie sehr konservativ und mit einem sehr großen Sicherheitspuffer rechnet, dürfen in der Praxis die Werte vermutlich auch höher sein – aber gehen wir mal von diesem Wert aus. Wohl gemerkt, wir gehen hier von der oralen Aufnahme aus, und nicht von lockerem Bestreuen aus einer Höhe von zehn Kilometern.
      Mengenlehre

      Um jeden Menschen zu erwischen (wir wollen ja schließlich die ganze Bevölkerung vergiften und umbringen!) müsste man das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland flächendeckend bestreuen. Wenn wir mal annehmen, dass ein Mensch von oben gesehen in etwa eine Fläche von 50×50 cm² einnimmt, müsste man also pro Woche 4*75 mg = 300 mg pro Quadratmeter streuen. Die BRD hat eine Gesamtfläche von ca. 360000 km² oder 360 Milliarden (360000 * 1000 * 1000) Quadratmetern. Das würde bedeuten, man müsste PRO WOCHE eine Menge von 108.000 Tonnen reines Aluminiumpulver ausbringen. Im Jahr wären das 5,6 Millionen Tonnen alleine über der BRD. Nun betrug die Weltjahresproduktion von Aluminium 2010 ca. 50 Millionen Tonnen, in Europa 11 Millionen Tonnen. Eine böse BRD-Regierung müsste also glatt die Hälfte der europäischen Jahresproduktion versprühen, und da wären die anderen europäischen Länder noch gar nicht berücksichtigt. Ob das vielleicht irgendwem auffallen würde? An sich kann man hier aufhören. So viel Aluminium steht für diesen Zweck schlicht nicht zur Verfügung.

      So weit, so gut. Wenn mir jetzt jemand glaubhaft belegt, wie jede Woche in Deutschland irgendwo 108.000 Tonnen Aluminium aus der Rechnung verschwinden können, ohne dass es einer merkt, dann können wir weiter reden. Ich wüsste auch gerne, wo die vielen LKWs oder Züge sind, mit denen jede Woche 108.000 Tonnen irgendwas in Deutschland transportiert werden. Von den anderen Ländern haben wir dann wie gesagt noch gar nicht gesprochen. Bis dahin erlaube ich mir den Hinweis, dass das alles ein gigantischer Blödsinn ist, der nur den Verbreitern solch alarmistischer „Nachrichten“ nützt.

      Dem könnte man entgegnen, okay, dann wird halt weniger und gezielt gesprüht, nur über den großen Städten. Dem steht aber entgegen, dass es aus wettertechnischen Gründen praktisch ausgeschlossen ist, so gezielt zu „sprühen“. Wer den Vulkanausbruch auf Island im Jahr 2010 beobachtet hat, weiß, was ich meine: Feinste Staubteilchen sinken sehr, sehr langsam zu Boden und werden von den Höhenwinden über riesige Entfernungen transportiert. Man findet sie teilweise tausende Kilometer entfernt. Nur größere Ascheteilchen und -brocken sinken schnell zu Boden – größere Aluminiumteilchen oder -brocken in Städten wurden hingegen noch von niemandem beobachtet oder behauptet. Wenn also ein Chemtrail-Gläubiger wieder einmal behauptet, dass da einer oben drüber geflogen ist, und wenige Minuten später habe man ein Kratzen im Hals verspürt von all diesem Gift, so ist das schlicht eine paranoide Hypochondrie, denn in wenigen Minuten können Feinstaubteilchen niemals aus 10 km Höhe auf den Boden sinken, und schon gar nicht dort, wo der Flieger geflogen ist, denn in diesen Höhen ist es niemals windstill.
      Chemische Eigenschaften

      Dazu kommt dann noch der Umstand, dass es keine technische Möglichkeit gibt, Aluminium in elementarer Form aus einer Flughöhe von 10 km bis zum Boden zu bringen. Auf Grund seiner chemischen Eigenschaften oxidiert Aluminium an der Luft sehr schnell zu Aluminiumoxid (Al2O3). Die Oberfläche von Feinstaub im Verhältnis zum Volumen ist riesig; eine solche Oxidation fände binnen Minuten statt – erst recht, wenn, wie behauptet, das Aluminium bei einer Verbrennungstemperatur von ca. 2000°C durch eine Flugzeugturbine geblasen würde, egal, ob als Al-Staub oder in gelöster Form im Kerosin. Da hinten käme alles mögliche heraus, aber ganz sicher kein elementares Aluminium.

      Nun ist Aluminiumoxid aber eine chemisch sehr beständige Verbindung – nicht umsonst braucht man Aluminium-Bauteile nicht zu lackieren. Sie sind von ganz alleine wetterfest, weil sich eine Al2O3-Schicht bildet, die die weitere Korrosion wirksam verhindert. Anders gesagt, wenn jemand etwas versprühen würde, dann käme in jedem Fall harmloses Aluminiumoxid zu Boden. Die besagten 300 mg pro m² und Woche würden sich dann, ohne dass es irgendwem auffällt, mit den übrigen 146 Mrd. Tonnen Al-Verbindungen vermischen, aus denen der Erdboden ohnehin besteht (die Zahl habe ich mir aus den Fingern gesogen, aber es dürfte klar sein, wie das gemeint ist). Aluminium ist das dritthäufigste chemische Element der Erdkruste und das häufigste Metall überhaupt. Wir laufen jeden Tag darauf herum und atmen die Stäube ein, und das seit 6 Millionen Jahren (mal vom Australopithecus an gerechnet). Wir bauen unser Gemüse darauf an. Wir züchten unsere Nutztiere darauf. Wir bauen unsere Häuser damit. Wir tragen Aluminiumoxid als Schmucksteine (Saphire, Rubine). Wir nutzen Al2O3 als Korund für Schleifpapier. Als Kinder fressen wir den Sand im Sandkasten (Ok, hauptsächlich Siliziumdioxid, aber mit Beimengungen durch diverse Spate und andere Al-Verbindungen). Wenn das irgendwie giftig wäre, dann wäre die Menschheit, und alles andere gleich mit, längst ausgestorben. Statt dessen verdoppelt sich derzeit die Weltbevölkerung in weniger als 100 Jahren. Wenn das eine Verschwörung ist, dann jedenfalls die erfolgloseste seit Adam und Eva.

      Für Barium, Strontium usw. gilt ähnliches. Das sind alles unedle Metalle, die elementar darzustellen einen erheblichen Aufwand bedeutet, geschweige denn in den Mengen, von denen wir hier reden (müssten). Ich fordere jeden, der an Chemtrails glaubt, dazu auf, dazu einen Taschenrechner in die Hand zu nehmen und eine glaubwürdige Berechnung (mit Nennung von Primärquellen) vorzulegen, die die Behauptung stützt. Begründete Annahmen sind zulässig. Also, mal ein kleines bißchen wissenschaftlich zu arbeiten.
      Wie groß ist diese Verschwörung?

      Zuletzt noch eine Überlegung, die dem ganzen Thema endgültig die Luft raus lässt. Wie viele Menschen müssten wohl an einer logistischen Operation dieser Größenordnung (5,6 Millionen Tonnen Aluminium jedes Jahr) beteiligt sein?

      Heimliches Abzweigen dieser Menge Aluminium, ohne dass es jemand merkt: davon wären Händler an den Rohstoffbörsen weltweit betroffen; Arbeiter in den Werken; Verladepersonal; Transportunternehmen; Bahn; Gießereimitarbeiter; …
      Auflösen von 5,6 Millionen Tonnen in Kerosin oder Ausbringen in Staubform: sicherlich Tausende Mitarbeiter in den Raffinerien; Tankpersonal; Hersteller von Flugzeugtriebwerken (die müssten dafür ja spezifiziert werden, damit sie nicht kaputt gehen); Hersteller von Flugzeugen (Zusatztanks oder anderen Lademöglichkeiten für Metallstäube); Flugzeugmechaniker; Wartungspersonal; und andere.
      Piloten: die müssen die Treibstoffmenge je nach Ladezustand und Abfluggewicht eines Flugzeugs berechnen.
      bestimmt noch weitere Personengruppen, die ich mir hier aber wohl schenken kann.

      Ich schätze mal, um sowas weltweit (so wird es ja behauptet) über viele Jahre darzustellen, müssen Millionen mittelbar und unmittelbar an der Herstellung von Aluminium und an der Erbringung von Flugtransportleistungen beteiligte Menschen davon wissen oder würden es zwangsläufig irgendwann mitbekommen. Ich verweise hier auf die Studie im Fachblatt PLOS vom Januar 2016. Und davon soll keiner irgendwann ein schlechtes Gewissen bekommen und plaudern? Davon abgesehen, dass es deren Familien und sie selbst ja auch träfe???

      Aber wie schon eingangs gesagt: Hardcore-Chemtrail-Gläubige werden sich von solchen Sachargumenten nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wenn sie überhaupt in der Lage wären, einfachste Berechnungen und anorganische Chemie auf Hauptschulniveau nachzuvollziehen, werden sie solche Informationen gezielt ausblenden, um sich weiterhin in ihrer Verschwörung suhlen zu können. Bloß nicht die Prämissen aufgeben!

      [Update 07.07.2016]

      Noch ein Hinweis zu der gerne genannten Behauptung „Aber ich kann es doch mit eigenen Augen sehen! Da! Schau doch mal hoch!!!“

      Nein, kannst Du nicht. Das letzte, auf das Du Dich verlassen kannst, ist Dein Sehvermögen und das, was Dein Hirn daraus macht. Siehe hier.

      [Update 02.09.2016]

      Nachtrag zum Thema Größe der Verschwörung, Geheimschutz. Unter Leuten, die sich mit den Themen Geheimschutz und Verschlusssachen (VS) beschäftigen, gilt die Devise: „Der Umgang mit VS durch eine Mehrzahl von Personen steigert die Gefahr der Offenbarung mindestens mit dem Quadrat der Anzahl der Personen.“ Wenn man nun wie oben betrachtet überlegt, wie groß die Anzahl der Mitwisser sein muss … nein, das ist völlig ausgeschlossen, dass das nicht groß ans Licht kommt, und nicht nur durch einige YouTube-Videos mit irgendwelchen Leuten, die man dort aus der Tasche zieht, die irgendwer sein sollen und die irgendwas vorgeben zu wissen.

      Quelle: https://hmilz.wordpress.com/2016/05/08/wie-war-das-noch-mit-chemtrails/

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      • Erfindungen gibt’s, sagenhaft!

        lg,

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      • Chemtrails, ach ja, habe ich schon fast vergessen .. ..

        Ja, mir gibt der Artikel sehr zu denken, aus einem ganz bestimmten Grund:
        Es waren zwei Frauen, beide angeblich fähig bestimmte Energien zu sehen, die von Chemtrails sprachen bzw. schrieben.

        Die eine mit recht bescheidenen Fähigkeiten, beschränkt auf frühere Leben und ein bisschen was an Energien in jeweiligen Umgebungen. Ein Geheimtip, von einer Freundin empfohlen, der sie angeblich sehr geholfen hat, die konnte mir nicht so recht erklären womit. Dass die vielleicht irgendwas wahrgenommen hat und es mit einer Verschwörungstheorie verknüpfte, mag schon sein .. ..

        Die andere Artikel schreibend, über die Erde, was sich gerade so tut energetisch, angeblich auch Trauma aus den Energiefeldern von Menschen entfernen könnend, Schulungen gebend, eine gewisse Anhängerschaft, nicht nur dort wo sie wohnte, auch hier war gelegentlich von Chemtrails die Rede .. .. und sie sollte sich genau so geirrt haben?

        Dabei ging es keineswegs darum die Menschen zu vergiften, sie zu dezimieren. Damit ist die ganze Rechnerei dieses Artikels hinfällig. Ich wusste auch nicht, dass es Aluminium sein soll. Es ging nur darum, dass es stört, dass Menschen ihre spirituelle / geistige Entwicklung nicht vollziehen können, oder irgendwas in der Art. So wirklich habe ich es wohl nicht verstanden .. .. und im übrigen habe ich bei mir zu Hause am Himmel immer nur ganz normale Kondensstreifen gesehen .. ..

        Liebe Grüße
        Veron

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        • Hi Veron,
          Na ja, letzten Endes sind die meisten dieser Chemtrails Experimente in den USA begonnen worden. Vieles was hierzulande gesehen wird, mag teilweise Hysterie, aber durchaus auch real sein. Ich zweifle nicht im mindesten daran, dass diverse Experimente immer wieder im Gang sind. Mir ging es beim einstellen dieses Artikels darum, dass der Autor per Logik nachweisen konnte, dass diese massive, flächendeckende Chemtrailssprühung, wie vielerorten – und früher auch von mir, vermutet wird, nicht durchgeführt werden kann. Das sind ganz logische, für jeden nachvollziehbare Argumente, denen man nur mehr widersprechen kann, wenn man dogmatisch ans Gegenteil glauben will.

          lg,

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          • Lieber Stefan!

            Also liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte, es gibt sie, es wird ausprobiert, was passiert .. .. und keiner weiß nichts Genaues nicht.
            Der Autor vermittelt mir mit dem Satzteil
            „die aber Chemtrails so offensichtlich unplausibel machen.“
            halt, dass er meint, es wären zu 100 % Hirngespinste, so wie die Sache mit der flachen Erde.

            Da fand ich übrigens die Argumente auf Clearskyblog z.B. zur Tag-und-Nach-Gleiche sehr gut. Warum sollte sich der Schöpfer einer flachen Erde die Arbeit antun, die Sonne und die Gestirne so herumfahren zu lassen, dass sich das nur mit einer annähernd kugeligen Erde, die um die Sonne kreist, erklären lässt .. ..:mrgreen:

            Die beiden Verkehrstafeln finde ich auch klasse, hast Du die selbst gefälscht? Ich biege jetzt jedenfalls mal rechts ab😉

            Liebe Grüße
            Veron

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  • Schon mal was von Kohlekraftwerke und deren Filter gehört, nein? Schade eigentlich, denn dann wüsstet Ihr woraus dieser Staub hauptsächlich besteht und davon haben wir genug, aber zu einem anderen Thema was ja auch eine VT ist, gelle.

    Und schon G€Zahlt?
    :https://www.youtube.com/watch?v=exIPNWVrxC8&feature=youtu.be

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    • Schon mal was von Kohlekraftwerke und deren Filter gehört, nein? Schade eigentlich, denn dann wüsstet Ihr woraus dieser Staub hauptsächlich besteht und davon haben wir genug..

      Kohlekraftwerkfilter binden hauptsächlich Quecksilber, danach Cadmium, Nickel, Blei, Arsen, Chrom, sowie Stickstoffoxid- und Schwefeldioxid-Emissionen. Aber kein Aluminium, kein Barium. Ich weiß, das Chemtrails Experimente und andere Wettermanipulationen erprobt und angewendet werden, hauptsächlich in den USA. Aber wie der Artikel hinreichend zum denken gibt, kann es kein Weltweites, ständig durchgeführtes, flächendeckendes Programm sein. Die Logistik, der Nachschub und Durchführung wären unmöglich.

      lg,

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      • Wie Sie Google daran hindern, heimlich alles aufzunehmen, was Sie sagen

        In der Vergangenheit haben wir viele Artikel veröffentlicht, die beweisen, dass der Internet-Suchmaschinen-Gigant Google im Geheimen die Leute ausspioniert, die seine Dienstleistungen nutzen.

        Insbesondere 2015 enthüllten wir, wie Google Smartphone-Nutzer auf Schritt und Tritt verfolgt, und den Aufenthaltsort des Nutzers mit roten Punkten auf einer Karte markiert hat, wodurch er viel eindeutiger identifiziert werden kann. Dies machte die Nutzer sehr angreifbar durch Cyber-Kriminelle und Regierungsbehörden.

        Bei den letzten Spionageaktivitäten von Google, ist das Unternehmen noch einen Schritt weiter gegangen, indem es die Stimme seiner Nutzer aufgezeichnet hat. Im verlinkten Artikel ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man die heimlich aufgenommenen Stimmen hören und löschen kann, wodurch die Funktion dauerhaft ausgeschaltet wird.

        Ansichten einiger betroffener Nachrichtenportale

        Laut des Free Thought Project wurde die Aufnahmefunktion, die heimlich ohne die Einwilligung einer Person Stimmen aufnimmt, in Googles Suchfunktion als eine Möglichkeit eingebaut, um genaue Suchergebnisse zu liefern. Allerdings ist die schiere Genauigkeit und Menge der Google-Daten, die nun gespeichert werden, ziemlich erschreckend. Statistiken zeigen, dass Google mittlerweile im Durchschnitt weltweit über 40.000 Suchanfragen pro Sekunde verarbeitet, was 3,5 Milliarden Suchen pro Tag und 1,2 Billionen pro Jahr gleichkommt.

        Die Daten aus diesen Suchen werden dann zu jeder Person gespeichert, die diese Suchen durchgeführt hat. Indem die Daten genutzt werden – oder die Ergebnisse in eine bestimmte Richtung gelenkt werden – hat der Internet-Gigant effektiv die Fähigkeit, die ganze Welt zu beeinflussen. Abgesehen davon, Einfluss auszuüben, kann Google anhand der illegal gespeicherten Aufnahmen Trends erkennen und auf dieser Basis Vorhersagen für die Zukunft treffen.

        Reporter vermuten, dass Android-Nutzer durch Google angreifbarer gegenüber illegal abgehörten Aufnahmen sind. Allerdings, selbst wenn sie kein Android-Gerät haben, aber dennoch Google-Suchen auf „iGeräten“ durchführen, kann Sie Google immer noch abhören und aufnehmen.
        The Independent weist darauf hin: „Die Aufnahmen können als eine Art Tagebuch fungieren, indem sie Sie an die verschiedenen Orte und Situationen erinnern, an denen Sie und Ihr Smartphone war. Aber es kann sie auch einfach daran erinnern, wieviele Informationen über Sie gesammelt wurden, und wie intim diese Informationen sein können. Sie werden mehr sehen, wenn Sie ein Android-Smartphone haben, das jederzeit dadurch aktiviert werden kann, dass man einfach sagt: „OK, Google.“ Aber Sie können vielleicht auch Aufnahmen darauf haben, auf welchen Geräten auch immer, die Sie benutzen, um mit Google zu interagieren.“

        Als dies enthüllt wurde, verteidigte Google sich, indem sie sagten, dass die Information, die sie sich illegal angeeignet haben, niemals persönlich gegen irgendeinen Nutzer verwendet werden, sondern dass dies einzig und allein zu dem Zweck getan wird, um die Erfahrungen der Nutzer im Internet zu erhellen. Aber die wichtigen Fragen sind: Können Sie Google trauen? Können Sie sich vorstellen, was passiert, wenn die Informationen gegen Sie verwendet werden?

        Bildüberschrift: „Google hat stillschweigend Ihre Stimme aufgenommen; hier steht, wie man das Archiv hören – und löschen – kann“

        Technikexperten sagen, dass viel von dieser Suchhistorie an Ortungsdaten gebunden ist, die von dem Gerät erfasst werden, welches dazu verwendet wird, die Suchanfrage durchzuführen. Dies bedeutet, dass die Suchmaschine nicht nur Informationen darüber besitzt, was Ihre Interessen sind, sondern auch, worauf Ihre speziellen Interessen basieren, indem sie weiß, an welchem Ort Sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt befunden haben.

        Um diese Google-Falle zu vermeiden, folgen Sie den nachfolgenden Schritten, die von Experten zur Verfügung gestellt werden; stellen Sie sicher, dass Sie vor Googles diabolischem Plan geschützt sind. Liefern Sie Google nicht Ihre Daten aus. Man kann Google nicht vertrauen.

        Wie finden und löschen Sie Ihre Google-Aufnahmen?

        Loggen Sie sich in history.google.com ein

        Klicken Sie auf das „Hamburger-Icon“ auf der Seite oben links

        Gehen Sie auf “Voice & Audio Activity”

        Scrollen Sie durch Ihre Liste, um all das zu sehen, was Google von Ihnen aufgenommen hat

        Klicken Sie auf die Kästchen, um eine Aufnahme zum Löschen auszuwählen

        Beenden Sie die Verwendung der Stimmfunktion, wenn Sie in Zukunft nicht wieder eine Aufnahme von sich selbst hören wollen.

        Nun, da Sie wissen, dass Google seine Nutzer aufnimmt, leiten Sie diesen Artikel an Ihre Familienmitglieder, Freunde und an andere weiter, um die Botschaft zu verbreiten. Indem Sie dies tun, werden auch sie sich darüber bewusst, was passiert und sich daher schützen.

        Quelle: http://derwaechter.net/wie-sie-google-daran-hindern-heimlich-alles-aufzunehmen-was-sie-sagen

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  • Mach es einfach mit Aronia Saft hier der Link

    http://www.aronia-original.de/haendler

    Und jetzt kommt es vor einem halben jahr hast Du noch alle Händler in 50 Kilometer Entfernung angezeigt bekommen jetzt nur noch für Deine PLZ.

    Ich lach mich scheckig wie alles was ich finde sie werden Dir Steine in den Weg legen.

    Bei ebay findest Du noch einige Anbieter, nimm den der die 0,7 Liter Flasche anbietet, denn das ist ein himmelweiter Unterschied zu den Tetra Packs in 3 Liter Gebinde, oder zu dem Dm Produkt…

    Aber macht was Ihr wollt, ich sage nur die Aronia Beere ist das Beste was ich jemals zu mir genommen habe denn durch ihre Gerbstoffe ist sie zwar gewöhnungsbedürftig, aber jeder hat so ca. 2 bis 3 Kilogramm Abfall im Darm, die Beere putzt das alles durch. Und es gibt nichts besseres fürs Blut.

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  • Hi Steven,
    für mich gibt es Nützlicheres, als den scheinbaren Problemen oder zum Problem erhobenen Dingen auf dieser Welt allzuviel Aufmerksamkeit zu widmen. Genau das ist aber, so vermute ich mal, die Intention, die du in deinen Artikel gelegt hast.

    Andererseits sollte man auch als Nichtverschwörungstheoretiker wissen, was läuft und was für uns Gift ist, incl. emotionaler Gifte. Ob es nun die wahnsinnige Menge an Zucker und Fett ist, die vielen sogenannten Lebensmitteln üblicherweise beigefügt wird, oder ob es Impfungen sind, die nachweislich mehr schaden als nützen.

    Worauf es mir aber ankommt, ist das Phänomen, dass noch immer viel zu wenige Leute erkannt haben, dass nicht die
    Weltverbesserung ihr persönliches Ziel sein sollte, sondern die Selbstverbesserung, wodurch schlagartig niemand mehr arbeitslos sein dürfte. Um Missverständnisse von vornherein auszuräumen: Mit Selbstverbesserung meine ich nicht, die Voraussetzungen zu schaffen, um Prädikatsexamina zu bestehen, oder um scheinbar erfolgreich die Karriereleiter zu erklimmen.

    Es geht vielmehr darum, zu erkennen, in welcher Art von Schöpfung wir leben, die auf einem an Geschwindigkeit zunehmenden Weg der Selbstzerstörung ist. Es ist daher auch erhellend, mal darüber nachzudenken (bzw. zu forschen), welche Art von Schöpferwesen eigentlich uns und unseren Planeten hervorgebracht hat, auf dem nach wie vor Täuschung, Gewalt und Lieblosigkeit vorherrschen.
    liebe grüße,
    vegananda

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    • Hi Yoganada,

      Worauf es mir aber ankommt, ist das Phänomen, dass noch immer viel zu wenige Leute erkannt haben, dass nicht die
      Weltverbesserung ihr persönliches Ziel sein sollte, sondern die Selbstverbesserung, wodurch schlagartig niemand mehr arbeitslos sein dürfte. Um Missverständnisse von vornherein auszuräumen: Mit Selbstverbesserung meine ich nicht, die Voraussetzungen zu schaffen, um Prädikatsexamina zu bestehen, oder um scheinbar erfolgreich die Karriereleiter zu erklimmen.

      I totally agree with you! Das versuche ich auch immer wieder, drauf hinzuweisen. Tatsache aber ist auch, viele Leute sind in der Verschwörungskiste hängengeblieben und finden da sehr schwer heraus. Daher verwende ich auch diverse Szenarien, um den Punkt anzusprechen, der wirklich darin liegt, zu sich selbst zu kommen und dass all diese Angstbasierten Konzepte deswegen funktionieren, aufgrund der Angst und Unsicherheit, die in uns selbst existiert.

      Es ist daher auch erhellend, mal darüber nachzudenken (bzw. zu forschen), welche Art von Schöpferwesen eigentlich uns und unseren Planeten hervorgebracht hat, auf dem nach wie vor Täuschung, Gewalt und Lieblosigkeit vorherrschen.

      Ah, you are talking about the dark side of god. Yes, of course, there is a dark side about Creator. Und daher auch in uns. Wir sind Teil des Ganzen und daher kann Täuschung, Gewalt und Lieblosigkeit nur durch uns selbst transformiert werden. Durch die Arbeit und Bemühung des einzelnen.

      schönes Wochenende

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  • Hi Steven,

    ‚Daher verwende ich auch diverse Szenarien, um den Punkt anzusprechen, der wirklich darin liegt, zu sich selbst zu kommen und dass all diese Angstbasierten Konzepte deswegen funktionieren, aufgrund der Angst und Unsicherheit, die in uns selbst existiert.‘

    Freut mich, dass wir uns einig sind. Interessant ist wohl auch die Frage, wo diese Angst denn herkommt ? Sie wird vom System vermittelt, auch ganz ohne Verschwörungstheorien, wobei die Leute früher aus gutem Grund auch vor den kirchlich-monströsen Auswüchsen Angst hatten. Heutzutage werden die Kinder (nach wie vor) schon in der Schule mit durch Notendruck erzeugter Angst auf nicht hinterfragendes Auswendiglernen dressiert. Durch weiterführende Ausbildungen mutieren sie dann als junge Erwachsene in der schlimmsten Ausprägung zum autoritätsgläubigen Befehlsempfänger, wobei dann die Angstschiene später durch Mainstreammedien, Gesundheitsindustrie oder Politik weiter bedient wird.

    Angst entsteht natürlich auch durch schlimme Erfahrungen, die karmisch bedingt sein können sowie durch fehlendes Vertrauen in eine höhere Ordnung (Kosmos). Abhilfe schafft in diesem Fall eine Verbindung direkt zur göttlichen Urquelle, die jeder überall und immer herstellen kann. Vorausgesetzt, man will es, macht es – und glaubt daran. Besonders gut gelingt dies, wenn man sich täglich ein wenig vom Lärm dieser Welt zurückzieht, damit die Seele sich mitteilen und ihren Beitrag zu unserer inneren Führung in Richtung Erfüllung des Lebensplans leisten kann.

    Im übrigen habe ich vor Jahrzehnten mal das Buch ‚Autobiographie eines Yogi‘ gelesen und empfand es damals als eine Bereicherung🙂

    liebe grüße
    Vegananda

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  • Luzifers New Age Agenda ➤ Thoths Smaragdtafeln | Atlantis, Ägypten und der Antichrist

    :https://www.youtube.com/watch?v=wXRsYmxH88w

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    • @ Helmut,
      Um Himmels Willen. So viel Missinterpretation, so viel falsches Verständnis, so viele Dinge im falschen Kontext gesetzt, so viel Bibeldogma – unglaublich. So viel Angst .. und immer der Glaube an einen großen, starken Papa, der einen retten soll von dem bösen, bösen Luzifer. So etwas macht mich einfach nur müde und traurig ..

      lg,

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      • Ich musste wirklich grinsen, als ich den Link von Helmut angeklickt habe und der Kanal dieses Herzchens nach langer Zeit mal wieder auf meinem Bildschirm erschien.
        Als ich vor einigen Jahren am Anfang meiner Suche war, kam ich am Endzeitreporter leider nicht vorbei. Eine ganze Weile hat mich das auch ziemlich im Griff gehabt, bis ich endlich wieder auf meine innere Stimme gehört habe und dem Kanal endlich keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt habe. Es ist ein unsäglicher Mindfuck, was aus der Lehre von Jesus gemacht wurde.

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    • Die Wahrheit über die Kondensstreifen
      Versprühen Flugzeuge gezielt Chemikalien, um das Klima zu beeinflussen? Ein Schweizer Filmemacher ging der Theorie nach.

      Die Meinung im Publikum schien an der Vorpremiere in Bern bereits gemacht: Der Film «Overcast» handelt von den sogenannten Chemtrails, den Spuren von Chemikalien, die Flugzeuge bewusst in die Atmosphäre sprühen sollen – für militärische Experimente oder gegen den Klimawandel. Seit Mitte der Neunzigerjahre ranken sich abenteuerliche Theorien um die Streifen am Himmel, die nicht nur auf kondensierte Flugzeugabgase zurückzuführen seien. Aluminium oder Barium würde gezielt ausgebracht. Damit hielten sich diese sichtbaren Chemikalienspuren gegenüber normalen Kondensstreifen viel länger in der Atmosphäre, und sie würden sich flächig ausbreiten.

      Matthias Hancke wollte selber wissen, was hinter diesen weltweit kolportierten Theorien steckt. «Als ich vor bald zehn Jahren zum ersten Mal beobachtete, wie die Sonne durch Kondensstreifen künstlich bedeckt wurde, störte mich das gewaltig», erinnert sich der 36-Jährige. Der Historiker, Medienwissenschaftler und Ethnologe begann zu recherchieren. Er stiess dabei auf die herkömmlichen atmosphärenphysikalischen Erklärungen, aber auch auf viele Verschwörungstheorien. «Ich wollte selbst Antworten auf die Frage finden, ob mit Kondensstreifen bewusst das Klima verändert wird oder nicht.»

      Forschender Regisseur

      Das Resultat seiner Spurensuche ist ein 80-minütiger Dokumentarfilm. Hancke realisierte den Film abgesehen von einem Filmförderungsbeitrag des Kantons Wallis praktisch durch private Mittel. Im Zentrum der unterhaltsamen und informativen Dokumentation stehen die ei­genen Messflüge des Filmemachers, auf denen er in grosser Höhe Partikel der Kondensstreifen einfing und die Proben anschliessend analysieren liess.

      Zu Wort kommen führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Kondensstreifenforschung. Aber auch Ken Cal­deira, einer der weltweit wichtigsten ­Exponenten der Geoengineering-Forschung. Er sieht einen Weg, die Erde abzukühlen, indem man die Atmosphäre mit Chemie impft. So bringen Chemtrail-Gläubige die milchigen Streifen am Himmel eben auch immer wieder mit Geoengineering in Verbindung. Matthias Hancke lässt auch Mick West, einen der einflussreichsten Verfechter von Verschwörungstheorien, reden. Doch der Filmemacher wollte einen ausgewogenen Film drehen. In «Overcast» treten Atmosphärenphysiker, Meteorologen und Klimatologen auf.

      Nach sechs Jahren Arbeit zieht der in Bern lebende Walliser Regisseur seine eigenen Schlüsse: Behörden in den USA, Europa und auch das Schweizer Bundesamt für Umwelt würden seit Jahren mit Anfragen zum Chemtrail-Phänomen überhäuft, sagt er. Doch trotz ausgiebiger chemischer Messungen in Kondensstreifen seien die «verdächtigen Stoffe» Aluminium und Barium bislang nicht untersucht worden. Die Resultate seiner Messungen hätten «einen ernstzunehmenden und wissenschaftlichen Hinweis» für Chemtrails ergeben, weil Barium auf 8500 Meter Höhe festgestellt wurde. «Meiner Meinung nach ist es Pflicht der Behörden, endlich eine unabhängige und seriöse Messung in Auftrag zu geben», so Hancke.

      Die Wissenschaft hat allerdings seit langem Erklärungen: Bei gewissen atmosphärischen Bedingungen lassen sich nicht erst seit den Neunzigerjahren, sondern schon seit vielen Jahrzehnten langlebige Kondensstreifen am Himmel beobachten. So stand bereits am 7. März 1944 in der US-amerikanischen Tageszeitung «The News»: «Kondensstreifen können oft eine vollständige Bewölkung bewirken.» Und in einer Studie von 1970 schrieb Peter M. Kuhn, es sei ein bekanntes Phänomen, dass sich Kondensstreifen zu einer ausgedehnten Zirrus­decke ausbreiten könnten. Tatsache ist auch, dass sich Kondensstreifen nur bei gewissen atmosphärischen Bedingungen lange am Himmel halten. «Jedes Flugzeug stösst hauptsächlich Wasserdampf und Kohlendioxid aus, nebst geringen Mengen anderer Abgase», erklärt Ulrike Lohmann, Professorin für Atmosphärenphysik an der ETH Zürich. Kondensstreifen seien nur dann sichtbar, wenn die relative Luftfeuchtigkeit hoch genug sei, sodass der abgegebene Wasserdampf kondensiere und sich ein sichtbarer Streifen bilde. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto langlebiger die Kondensstreifen, sagt Lohmann. «Im Laufe der Zeit führt Wind dazu, dass sich Kondensstreifen ausbreiten. Irgendwann sind sie dann nicht mehr von der Hintergrundbewölkung, den Zirren unterscheidbar.»

      Ungewolltes Klimaexperiment

      Nicht falsch ist indessen, Kondensstreifen als «Chemtrails» zu bezeichnen, da sie nebst Wasserdampf und Kohlendioxid auch Chemikalien aus dem Verbrennungsprozess und vom Abrieb in den Flugzeugmotoren enthalten. Die Abgase des wachsenden Flugverkehrs führen also vielmehr zu einem unbeabsichtigten als zu einem mutwilligen «Klimaexperiment». «Zirren und langlebige Kondensstreifen vermindern die langwellige Abstrahlung von Wärme in den Weltraum, sie wirken also überwiegend wärmend», erklärt Ulrike Lohmann. Bestehende Geoengineering-Ideen zur Abkühlung der Erde beabsichtigten deshalb, Zirren zu reduzieren, und nicht wie mit Kondensstreifen mehr davon zu produzieren.

      Unbestritten ist aber auch, dass sich mit dem Ausbringen gewisser Substanzen in die Atmosphäre das Wetter manipulieren lässt. Zum Beispiel mithilfe von Hagelraketen. Sie sollen in einer Gewitterwolke diejenige Zone mit Silberjodid versetzen, wo die Eisbildung stattfindet. «Mit Silberjodid sollen mehr Eiskeime zur Verfügung stehen», sagt Lohmann. So verteile sich die Eisbildung auf mehr Eiskeime. Damit entstehen mehr, aber kleinere Hagelkörner.

      USA setzten in Vietnam auf Wettermanipulation

      Historisch erwiesen ist, dass die USA im Vietnamkrieg auch auf Wettermanipulationen setzten. In fast 3000 Flug­einsätzen brachte die US-Luftwaffe Silberjodid in Wolken aus. Dies sollte schwere Regengüsse auslösen und damit den Feind schwächen. Die UNO reagierte darauf mit der «Enmod Warfare Convention». Das Abkommen zum Verbot der Kriegsführung mittels Umweltmodifikation ist seit 1978 in Kraft.

      Die Forderung von Matthias Hancke nach einer unabhängigen und seriösen Messung ist bereits daran, erfüllt zu werden. Im Rahmen einer noch unveröffentlichten ETH-Studie – sie wird dieses Jahr publiziert – wurden auf dem Flughafen Zürich die Abgase dreier verschiedener Typen von Flugzeugturbinen gemessen. Ulrike Lohmann bestätigt, dass die Messungen auch Aluminium und Barium nachweisen. «Barium und Aluminium finden sich im Kerosin und Öl. Aluminium kann zusätzlich vom Abrieb der Turbinen herrühren.»

      Entsprechend logisch ist die Prognose: «Solange der Luftverkehr zunimmt, werden auch Substanzen wie Barium und Aluminium in der Atmosphäre zunehmen», sagt die Professorin für Atmosphärenphysik.

      Vorpremiere von «Overcast» am Dienstag, 15. März, im Kino Riffraff in Zürich, 20.45 Uhr. (Tages-Anzeiger)

      Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/die-wahrheit-ueber-die-kondensstreifen/story/27639462

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      • Die Meldung steht im Tagesanzeiger vom 10. März 2016, also lief der Film schon .. ..
        als ich dem nachging, fand ich da auch einen Link zu 7 Mythen der Psychologie.
        http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/die-7-mythen-der-psychologie/story/25260475

        Gleich das erste Kapitel finde ich sehr interessant.

        Lächeln macht glücklich

        Sind wir zufriedener, wenn wir mit einem Lächeln im Gesicht herumlaufen? Genau dies besagt die Mimik-Feedback-Hypothese, wonach unsere Gefühle nicht nur den Gesichtsausdruck beeinflussen, sondern auch umgekehrt. Forscher um den deutschen Psychologen Fritz Stark glaubten diese Hypothese 1988 eindrucksvoll bewiesen zu haben. Sie ließen lächelnden und grimmig dreinschauenden Probanden einen Comic bewerten, wobei die lächelnden diesen statistisch signifikant lustiger fanden.

        Doch nun versuchten Forscher in 17 Labors das Resultat mit fast 2000 Probanden zu wiederholen. Vergebens. Sie fanden keinen Zusammenhang zwischen der Mimik des Mundes und der Einschätzung eines Comics. Fritz Stark, der Autor der legendären Comicstudie von 1988, zeigte sich in einer schriftlichen Reaktion erstaunt und bemängelte verschiedene methodische Probleme bei der Wiederholungsstudie, unter anderem eine ungeeignete Auswahl der Probanden unter Psychologiestudenten, die über die Studienlage Bescheid wussten.

        Ja klar. Man nimmt von sich aus lächelnde Leute und solche, die eher schlechte Laune haben, und natürlich finden die lächelnden etwas lustiger.
        Dann nimmt man welche, denen man sagt, dass sie lächeln sollen, und es klappt nicht.

        Ich habe das schon von verschiedenster Seite gehört, dass Lächeln glücklicher machen soll, bis hin zum Taiji-Lehrer .. .. und konnte das für mich nie so empfinden. Schön, dass das mal jemand bestätigt!

        Bei wem es klappt, dass er sich einreden kann, dass er sich glücklicher fühlt, wenn er lächelt, dem sei es unbenommen. Schön für ihn/sie.

        Liebe Grüße
        Veron

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        • Da sieht man wieder einmal, was die AFD für liebreizende Herzchen am Start hat ..

          AfD-Direktkandidat Kay Nerstheimer „Ich habe doch niemanden verhetzt“

          Rassismus, Homophobie, Rechtsextremismus – der Lichtenberger AfD-Direktkandidat Kay Nerstheimer äußert sich erstmals zu den Vorwürfen gegen ihn. von Maria Fiedler

          Ein Einkaufszentrum in Hohenschönhausen, rund herum weite Flächen und Hochhäuser. Kay Nerstheimer will sich in seinem Wahlkreis treffen. Bislang hat der umstrittene Lichtenberger AfD-Direktkandidat geschwiegen zu den Vorwürfen gegen ihn – Homophonie, Rassismus, Mitgliedschaft in einer rechtsextremen Organisation. Doch nachdem er nun auf die Mitgliedschaft in der AfD-Fraktion verzichtet hat, ist er zu einem Gespräch mit dem Tagesspiegel bereit. Der 52-Jährige wirkt zunächst gemütlich, erzählt von seiner Tochter, die er später zum Ballett bringt. Berichtet aber auch begeistert von seinen militärischen Auszeichnungen. Seine erste Kalaschnikow habe er in der DDR mit 15 in der Hand gehabt. Er war Soldat in der NVA, später in der US-Armee. Zuletzt hat er als Sicherheitsmann gearbeitet. Dort hat man ihm aber wegen der Vorwürfe gekündigt.

          Herr Nerstheimer, halten Sie die Kritik an Ihrer Person für gerechtfertigt?

          Nein. Es wurden Zitate aus einem ellenlangen Kontext gerissen und verdreht.

          Sie haben also Homosexuelle nicht als „degenerierte Spezies“ bezeichnet?

          Lassen Sie mich mal kurz ausholen: Ich habe kein Problem mit Homosexuellen. Mein Stiefvater hatte eine Szene-Kneipe in Ost-Berlin, da habe ich genug Homosexuelle kennengelernt. Aber ich will eigentlich nicht wissen, wie jemand in dieser Hinsicht tickt. Und ich will auch nicht, dass meiner Tochter das Thema in der Schule auf die Nase gebunden wird.

          Von Ihnen war auch zu hören, dass Homosexuelle keine Kinder haben dürften.

          Zu einer gesunden Erziehung gehören Vater und Mutter, das ist zum Wohl des Kindes. Wenn Homosexuelle ein Kind adoptieren, könnte das schlecht sein für dessen Psyche.

          Trotzdem haben Sie auf Facebook von einer „degenerierten Spezies“ geschrieben.

          Ein User hat mich in dem Zusammenhang so lange provoziert, bis ich das dann geschrieben habe, ja. Das ist zwei Jahre her und seitdem habe ich nichts mehr davon gehört – bis eben vor ein paar Tagen.

          Und was ist mit Ihrer Äußerung, Flüchtlinge seien „widerliches Gewürm“?

          Das bezog sich nicht auf Flüchtlinge. Sondern auf Männer im Allgemeinen, die ihre Familie im Krieg zurücklassen. Solche Männer sind für mich widerliches Gewürm, und zwar ganz egal wo sie herkommen.

          Mittlerweile haben Sie Ihre Facebook-Seite offline genommen.
          Ja. Auf Facebook werde ich nicht mehr aktiv sein. Zwischen dem Wahlsonntag und Dienstag hatte ich etwa 400 Freundesanfragen – auch von Leuten aus meiner Vergangenheit. Das wollte ich nicht.

          Ihre Vergangenheit ist für Ihre Partei nun ein Problem. Was haben Sie in der German Defence League gemacht, die vom Bremer Verfassungsschutz beobachtet wurde?

          Ich war 2013 drei Monate dabei und habe in Berlin als Ansprechpartner gedient. Da habe ich zum Beispiel Stammtische organisiert. Das Radikalste, was ich gemacht habe, war, das Grundgesetz auf der Straße zu verteilen, während daneben Leute den Koran verteilt haben.

          Aber Sie wollten eine Miliz aufbauen.

          Wissen Sie, wenn Sie eine Organisation aufbauen, dann wollen Sie das möglichst effizient tun. Und eine militärische Struktur ist eben die effizienteste.

          Wie genau sollte das aussehen?
          Naja, drei Gruppen sind ein Zug. Drei Züge bilden eine Hundertschaft beziehungsweise vier Züge eine Kompanie. Die Hundertschaft wäre Polizeistruktur, die Kompanie ist Militär.

          Zu welchem Zweck denn?

          Ziel war es, die kaputt gesparte Polizei in Notsituationen zu unterstützen. Wir haben uns gefragt: Was passiert etwa bei einem Anschlag wie in London, wenn die Polizei überfordert ist?

          Also eine Art Bürgerwehr?

          Was wir wollten, wäre eine Art freiwillige Polizeireserve gewesen. Bürger sollten in die Landesverteidigung mit eingebunden werden. Wenn man in einer Demokratie schläft, wacht man in einer Diktatur wieder auf. Aber vielleicht bin ich auch ein wenig DDR-geschädigt.

          Sie sitzen jetzt für Ihren Lichtenberger Wahlkreis im Abgeordnetenhaus – fraktionslos. Wie wollen sie damit umgehen?

          Ich bleibe weiterhin Mitglied der AfD und werde wohl in vielen Punkten mit der Partei stimmen.
          Der Lichtenberger AfD-Direktkandidat Kay Nerstheimer.

          Welche Ziele wollen Sie im Abgeordnetenhaus verfolgen?

          Ich will die Tafeln unterstützen und für die Menschen in den Sicherheitsdiensten, Reinigungsfirmen und sonstige Angehörigen von Fremdfirmen ein Vertreter ihrer Interessen sein. Ich weiß nur zur Zeit noch nicht, wie ich das als Fraktionsloser umsetzen werde.

          Was nehmen Sie aus der ganzen Sache mit?

          Mich überrascht es, dass so eine Hexenjagd, wie sie mit mir veranstaltet wurde, in einer Demokratie möglich ist. Ich habe ja niemanden verhetzt. Nicht zu Mord und Totschlag aufgerufen. Vielleicht habe ich ein bisschen drastischer meine Meinung kundgetan. Das Beste wäre gewesen, wenn ich am 13. Juli, als der RBB über meine Vergangenheit bei der German Defence League berichtet hat, direkt mein Facebook platt gemacht hätte.

          Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/afd-direktkandidat-kay-nerstheimer-ich-habe-doch-niemanden-verhetzt/14593490.html

          Hier noch ein Beitrag, wie das Herzchen so tickt:

          http://www.stern.de/politik/deutschland/kay-nerstheimer–die-fragwuerdigen-vorlieben-des-afd-siegers-berlin-lichtenberg-7063784.html

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        • Hi Veron,
          Na ja, glücklicher vielleicht nicht, aber möglicherweise entspannter ..

          schönen Tag :mrgreen::mrgreen::mrgreen:

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          • Bei drei so freundlichen Grüngesichtern bin ich auch gleich viel entspannter😉
            Danke, lieber Steven, Dir auch einen schönen Tag noch, so viel Sonne heute wieder .. ..
            Veron

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      • Spannend, das mit den Chemtrails. Es sind also nicht die Bösen von Aussen, die uns vergiften wollen, sondern der Mensch selbst trägt dazu bei, indem er immer mehr fliegt und überall hingelangen möchte…… und da es immer mehr Menschen hat, fliegen sie auch mehr und somit hat es auch immer mehr Streifen am Himmel….. und so trägt jeder Mensch dazu bei, dass die Erde langsam zu Grunde geht….auf dem Boden wie auch in der Luft… ist das nicht „schön“?😀 Alles Menschengemacht….

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        • Guten Morgen Crissi
          Ja, spannend, nicht wahr? Menschengemacht, ja, wie immer. Wir alle tragen zur Realität bei.
          Ein gutes Zeichen aber ist, dass man nun zumindest diese Dinge ernsthaft untersucht hat – mal schauen, was daraus noch wird.

          schönen Mittwoch

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          • Ja Steven😀 – finde ich auch gut und spannend
            Ich sitze oft draussen und habe den Blick gegen den Himmel gerichtet und dieses Streifen-Phänomen oft beobachtet und mich immer und immer wieder gefragt, wieso an manchen Tagen die Streifen lang sichtbar sind und sonst nur ganz kurz…. Gerade wenn sie nur ca. 100m hinter einem Flugzeug zu sehen sind und dann aber sehr schnell verschwinden, kann man sich schon vorstellen, dass das was mit der Wetterlage zu tun hat. Gemäss Text also mit der Luftfeuchtigkeit…. Also sprich: die Streifen sind immer da, manchmal sieht man sie aber nicht…. Ähnlich zu beobachten bei den Autos im Winter: da sieht man die Abgase, im Sommer nicht…. hat also auch was mit der Wetterlage zu tun….. vereinfacht gesagt😀 – oder sitzen im Winter böse Männchen im Auspuff und kippen Gift rein????😉
            Schönen Mittwoch dir

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  • Warum Wahlen sinnlos sind. Sehr interessant, also sollten wir doch alle die Wahlen meiden.

    Aber schaut selbst.

    :https://www.youtube.com/watch?v=6OAbP37v-oI&feature=youtu.be

    Übrigens meine neue Signatur:
    Hört auf G€Z zu bezahlen und bezahlt keine Kirchensteuer, geht nicht zur Wahl und nehmt keinen Kredit auf.

    Never2Much, nee irgendwann ist mal genug…

    Und Ihr hier habt jetzt das Vergnügen zu erfahren, weshalb ich das so mache. Denn jeder von Euch denkt sich was interessieren mich 50 € Kirchensteuer im Monat und was sind da schon 17,99 € G€Z diese knapp siebzig €uro, die gebe ich doch gerne für meine Desinformation und mein Desinterresse aus.

    Seht Ihr was, das was ich sehe?

    Ihr verweigert Euch alle und bezahlt keine G€Z und keine Kirchensteuer mehr und schon merken die hallo, Du hälst sie nicht mehr dumm was ist los ich halt sie doch arm?

    Und schon zerfleischen die sich selbst, Du glaubst mir nicht probiere es aus, dann werden wir diejenigen sein die Popcorn futternd dem Leid der Eliten zuschauen.

    Denn wenn wir Ihnen noch nicht mal 70 €uro im Monat anvertrauen, obwohl sie uns mit dem Gelde nur Verarschen, dann merken sie endlich ihre Zeit ist vorbei.

    :https://www.youtube.com/watch?v=b3a1yCaYpZY

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    • Was meinst du, was passiert, wenn du nicht wählen gehst? Dann wird deine Stimme zu derjenigen Partei hinzuaddiert, welche die meisten Stimmen eingesackt hat. Das bedeutet dann, dass deine Nicht Bereitschaft zu wählen, genau jener Partei Geld bringt, die du eigentlich nicht haben willst. Denn die Stimmen beziffern die Parteienfinanzierung ..

      Ja, das Leben ist etwas komplizierter als so manch einfache Antwort dich glauben machen will.

      lg,

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  • Meine Stimme wird hinzu addiert?

    Wieso sollte sie hinzu addiert werden, es ist doch schon eine Sauerei, dass sie mich als Nichtwähler nicht aufführen, aber als Nichtwähler einer Partei zugeordnet zu werden Stefan erklär mir das mal genauer…

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    • Das mit dem hinzuaddieren ist offensichtlich falsch, wie ich gestern Abend nachrecherchiert habe. Man hatte darüber nachgedacht, aber es anscheinend nicht durchgezogen. Mein Fehler. Mit der nicht abgegebenen Stimme passiert – gar nichts, du hast dann einfach nichts zu sagen gehabt. Auch das mit der Parteienfinanzierung läuft etwas komplizierter ab:
      Nach dem Parteiengesetz bekommen die politischen Parteien Geld für jede Wählerstimme. Der Nichtwähler zählt dabei zwar nicht dazu, aber er kann mit seiner Stimmverweigerung am Ende nichts an der Summe des Stimmgeldes bewirken, weil die staatliche Parteienfinanzierung auf 133 Millionen Euro begrenzt ist (Brd). Das bedeutet – der Nichtwähler verzichtet darauf, über das Verhältnis der Parteienzuschüsse mitzubestimmen, auf die Gesamthöhe hat er aber keinen Einfluss.

      Es gibt bei Wahlen in Deutschland keine Mindestbeteiligung, die erreicht werden muss, damit die Wahl gültig ist. Selbst wenn 99 Prozent der Wahlberechtigten zu Hause bleiben, wird das Parlament entsprechend dem Stimmergebnis des übrigen Prozents der Wahlberechtigten zusammengesetzt. (Sofern das politische System nicht längst vor Erreichen solcher Zustände in einer Revolution umgestürzt wird.) Im Parlament sitzen auch nicht weniger Abgeordnete, wenn weniger Menschen zur Wahl gehen. Es ändert also gar nichts, nicht wählen zu gehen.

      Staatliche Parteienfinanzierung – 2013 erstmals Auswirkung durch Nichtwahl

      Für jede Stimme erhalten die Parteien Geld aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Für eine Wählerstimme gibt es maximal 0,85 EUR pro Jahr der Legislaturperiode. Allerdings ist der Betrag der staatlichen Parteienfinanzierung auf eine absolute Obergrenze limitiert. Diese Grenze wurde in den vergangenen Jahren regelmäßig deutlich überschritten, weshalb nicht abgegebene oder ungültige Stimmen in der Summe nichts änderten. Sie bewirkten nur, dass weniger stark gekürzt werden muss, womit mehr Geld für andere Wahlen und für Zuschüsse zu Mitgliedsbeiträgen und Spenden übrig blieben.

      Bei der im Februar 2014 vorgenommenen Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2013 lag die Gesamtsumme der sich für die Parteien ergebenden Finanzierungsmittel mit 153,5 Mio. EUR erstmals knapp unterhalb der Obergrenze dieses Jahres (154,1 Mio EUR). Eine bei der letzten Landtags-, Bundestags- oder Europawahl in den Jahren 2009-2013 nicht abgegebene Stimme hat also tatsächlich das Volumen der staatlichen Parteienfinanzierung im Jahr 2014 verringert. Bei der im März 2015 vorgenommenen Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2014 hat sich diese neue Entwicklung vorerst nicht fortsetzt. Die Ansprüche der Parteien lagen nun mit 163,5 Mio EUR wieder deutlich über der absoluten Obergrenze (156,7 Mio EUR).

      Eine Stimmabgabe an eine Kleinstpartei, deren Erstattungsbetrag wegen zu geringer eigener Einnahmen gedeckelt ist, reduziert die Gesamtsumme seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2011 nicht mehr. Die anderen Parteien erhalten dann von der Gesamtsumme entsprechend mehr.

      lg,

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      • Dieses Video sollte man gesehen haben – speziell als Frau.

        lg,

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        • …desweiter,

          Quote;
          „…wenn man den Geist der Frau beeinflussen kann, werden die meisten Männer, den Vorlieben entsprechend und dem gefallen nach, ihr Verhalten/Einstellungen danach ausrichten.

          Der biologische Schöpfungsprozess und die Kontrolle der Selektion gibt ihr die ursprüngliche
          Entscheidung über Art und Charakteristik zukünftiger Generationen und Entwicklungen.“

          Quelle;
          Social engineering, Eugenik, human farming, NeoFemminismus, Gender, EpiEugenik, Epi(Dis)Genetik…

          lg

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  • Achtung, ich brauche jetzt Eure Hilfe.

    Versteht irgend jemand dieses Video, zwecks Perspektive?

    Wenn ja kläre mich bitte auf, denn ich weiß nicht auf was das Video abzielt.

    :https://www.youtube.com/watch?v=MHRAekSVQ_s&feature=youtu.be

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    • Lieber Martin,

      bei diesem Thema glaube ich, dir weiterhelfen zu können:

      Wenn Du den original Quellen folgst (Die Links zu den entsprechenden Nasa-Veröffentlichungen), dann wirst Du feststellen, dass die Bilder, in der Bildunterschrift i.d.R mit dem Zusatz „CGI“ versehen worden sind: D.h das Bildmaterial wurde Digital interpoliert und für die Veröffentlichung entsprechend aufbereitet. Der Hintergrund dazu lautet: Es ist technisch unmöglich perfekte, 100% scharfe Aufnahmen in unendliche Weiten anzufertigen (Man bedenke ausserdem diese Sache mit dem Vakuum und den schwierigen Lichtverhältnissen)

      Wie ich kürzlich bereits an anderer Stelle, in einem anderen Zusammenhang mitgeteilt hatte, kommt bei YT-Videos, aufgrund von Kompression beim Upload und damit einhergehenden Detail-Verlusten regelmäßig keine Beweiskraft in Frage. Das bedeutet, derartige Informationen, wie sie in Internet-Videos kolportiert werden, sagen rein garnichts aus und stellen somit reinste Phantasie-Produkte dar.

      Ich denke im Übrigen, dass es vollkommen unnötig ist, nach den Männern im Mond zu fragen, wenn es doch eigentlich angesagt sein sollte, der größten aller Verschwörungen der Menschheitsgeschichte nachzugehen:

      Der Verschwörung um die Verwicklung des menschlichen Geistes in die Dinge der Welt und ihr farbenprächtiges Wechselspiel, entfacht durch den Lauf der Zeit (auch „LEBEN“ genannt)

      In diesem Sinne grüße ich dich mit den Worten des späten Heinz von Foerster. Schau dir an, wie er bei MIN 4:25 die Mutter aller Fragen formuliert:

      :https://www.youtube.com/watch?v=2KnPBg-tanE

      lg

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    • Hey N2M & August

      @N2M
      Ich verstehe das so: Das LM (lunar Module) startet vom CSM (Command service module) um auf der Mondoberfläche zu landen. Daher wäre es normal, daß das LM sich unter dem CSM befindet, also zwischen CSM und Mondoberfläche. Laut Foto befand es sich aber (zeitweilig?) auch über dem CSM, denn die Mondoberfläche ist unter dem CSM zu sehen (und das CSM ist von oben zu sehen). Das LM müsste also erst hoch geflogen sein, übers CSM um dann wieder runterzufliegen auf den Mond. Oder das LM ist beim Starten von der Mondoberfläche am CMS vorbei und noch höher geflogen um danach wieder tiefer zu sinken und daran anzudocken.
      In Bezug auf den Energieverbrauch ist es unlogisch, Energie (treibstoff) ist ja kostbar auf so einer Mission.
      Die mainstream-Erklärungen könnten also nur lauten: Es ging aus (flug)technischen Gründen nicht anders, oder man wollte noch ein paar eindrucksvolle Fotos schießen.
      Rein der Logik nach ist es merkwürdig, das wollte der Ersteller des Videos darlegen.
      Für mich persönlich ist es noch kein Beweis „dafür oder dagegen“ aber die Botschaft des Videos verstehe ich so.

      @August
      Hat mit CGI oder Videokompression nix zu tun, in diesem Falle. Die Mondoberfläche ist klar zu erkennen, und das CSM ist direkt von oben zu sehen. Auch wenn ich Dir natürlich zustimme, daß extrem komprimierte Videos sehr verfälschend sein können, aber das betrifft nur Details. Zum Beispiels Killarys „Teufelsaugen“ während ihres Anfalls und dergleichen mehr.

      Liebe Grüße Dee Dee

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  • Lieber Martin,

    auch hierzu würde ich gerne etwas beitragen. Erlaube mir jedoch zunächst die Frage: „Was genau sollen Chemtrails eigentlich sein?“(Ich hatte bisher nur flüchtig etwas dazu aufgeschnappt – Ich kann mich vage daran erinnern, irgendwanneinmal etwas von sog. „Haarp-Trails“ gehört zu haben (Ich glaube auf Madagaskar war das?!) Ist das das gleiche? Mit Himmelserscheinungen kenne ich mich ansonsten wenig aus, ich gehe so selten raus….

    Ich glaube Steven hat hierzu vor kurzem einen Beitrag geteilt: Lohnt es sich in diese Thematik einzusteigen?

    Ich grüße DIch mit einem weiteren Impuls in Sachen gelebter Philosophie:

    :http://www.dailymotion.com/video/x1pz27_hakuna-matata-german_music

    Hakuna Matata!

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    • Ich grüße DIch mit einem weiteren Impuls in Sachen gelebter Philosophie:

      :http://www.dailymotion.com/video/x1pz27_hakuna-matata-german_music

      Hakuna Matata!

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      • Hey N2M,
        Falls du dich wunderst – ich hab deine Kommentare nicht freigegeben. Ich will diesen Schwachsinn hier nicht sehen, von wegen „ich bin Deutscher und sie wollen uns deutsche ausrotten“. Werde endlich erwachsen!

        lg,

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        • Gregor Gysi über die AFD:

          Wissen Sie, was mich so ärgert an der AfD, ist: Die Lösung, die sie anbietet – egal, dass ich sie für inhuman halte -, sie ist auch nicht real. Sie löst ja kein einziges Problem. Und dann werden die nur nach Flüchtlingen gefragt. Warum werden die nie gefragt nach Steuern? Die wollen die Rente kürzen, die wollen Hartz IV kürzen. Sie haben vorgeschlagen: Keine Vermögensteuer, keine Erbschaftsteuer. Und der Höhepunkt – das hat noch nicht einmal die FDP vorgeschlagen: Die wollen einen einheitlichen Einkommensteuersatz von der Lidl-Kassiererin bis zum Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Bank. Die sollen alle den gleichen Satz von der Einkommensteuer zahlen. Also auf die Idee ist überhaupt noch keiner gekommen, aber die AfD. Und ich möchte, dass sie danach mal befragt werden. Also ich hätte gern mal so eine Runde, wo ich die ganze Scheiße abfrage. [Quelle: Sachsen Fernsehen, Atticus e.V.]

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        • Hi Steven,
          das Thema ‚Ausrottung‘ kann leider nicht als reine Fantasie abgetan werden. So haben sich zwar viele an die ständigen gewaltsamen, die Bevölkerung reduzierenden Auseinandersetzungen weltweit längst gewöhnt, auch an Aspartam und Fluorid in Lebensmitteln und Zahnpflegeprodukten oder Quecksilber in Impfstoffen. Hinzu kommt ein großes Angebot an süchtig machenden Stoffen, die jeder leicht bekommen kann und die für viele der Anfang vom Ende sind. Doch Brot und Spiele sorgen nach wie vor mit bewährten Programmen dafür, dass der Dämmerschlaf einer breiten Masse aufrechterhalten wird.

          Schließlich erzeugen die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft nicht nur Disstress bei immer stärker ausgelasteten Arbeitnehmern, sondern die zunehmende Geldknappheit einer großen Bevölkerungsgruppe, vom prekär Beschäftigten über Sozialhilfeempfänger bis zu Rentnern, die in Altersarmut leben, bringt mehr und mehr Ausgebrannte bis hin zu Suizidanten hervor.

          Das eigentlich Bemerkenswerte sind jedoch weniger diese Zustände, sondern viel mehr jene Strippenzieher, die dafür sorgen, dass es vom Gleichen immer mehr gibt. Das nachfolgende Video geht auf die Thematik ein, u.a. auch auf den bereits einige Jahrzehnte im US-Bundesstaat Georgia stehenden ‚Georgia Guide Stone‘ nach dessen in zahlreichen Sprachen eingravierten ‚Vorgaben‘ die Menschheit auf 500 Millionen reduziert werden soll.

          lg, vegananda

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          • Hi Yogananda,

            das Thema ‚Ausrottung‘ kann leider nicht als reine Fantasie abgetan werden. So haben sich zwar viele an die ständigen gewaltsamen, die Bevölkerung reduzierenden Auseinandersetzungen weltweit längst gewöhnt, auch an Aspartam und Fluorid in Lebensmitteln und Zahnpflegeprodukten oder Quecksilber in Impfstoffen. Hinzu kommt ein großes Angebot an süchtig machenden Stoffen, die jeder leicht bekommen kann und die für viele der Anfang vom Ende sind. Doch Brot und Spiele sorgen nach wie vor mit bewährten Programmen dafür, dass der Dämmerschlaf einer breiten Masse aufrechterhalten wird.

            Ich sehe das mittlerweile als eine reine Angstphantasie. Aspartam, Fluorierung, und all das andere Zeug wird nicht wegen Bevölkerungsreduzierung verwendet. Wir haben es hierbei mit Firmen zu tun, die erstens das billigste Zeug für ihre Produkte verwenden – und zweitens, sich keinen Deut über deren Folgewirkungen scheren. Es geht hier nur um Profit und der mündige Mensch kann ja wählen, ob er diese Produkte kauft. Wir müssen das ja nicht kaufen – und für diejenigen, die das (noch) nicht wissen, düfte das ein Anstoss werden, sich umzuorientieren – auch hier, das ist eine Lernkurve, die wir schon durch haben und andere werden immer mehr folgen. Und DAS wird den Markt verändern, das Konsumverhalten ist nämlich Hauptausschlaggebend, welche Art von Produkten angeboten werden. Würde keine so dämlich sein, sich gesundheitsschädliche Produkte reinzuziehen, dann würden sie pleite gehen. Punkt. Also bis dahin wird es solche Produkte geben, wie lange Leute sie kaufen.

            Das eigentlich Bemerkenswerte sind jedoch weniger diese Zustände, sondern viel mehr jene Strippenzieher, die dafür sorgen, dass es vom Gleichen immer mehr gibt.

            Wir wählen diejenigen aus, welche Macht und Einfluss haben, wir wählen unsere Tyrannen, durch unser finanzielles Konsumverhalten. Solange es gekauft wird, sehen die keine Grund sich zu ändern – das ist eben so, aber mit Bevölkerungsreduzierung hat dies nichts zu tun.

            Schließlich erzeugen die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft nicht nur Disstress bei immer stärker ausgelasteten Arbeitnehmern, sondern die zunehmende Geldknappheit einer großen Bevölkerungsgruppe, vom prekär Beschäftigten über Sozialhilfeempfänger bis zu Rentnern, die in Altersarmut leben, bringt mehr und mehr Ausgebrannte bis hin zu Suizidanten hervor.

            Ja, klar, wir leben in sehr schwierigen Zeiten – aber auch hier wieder, diese Rahmenbedingungen können auch als Weckruf dienen, sich zu verändern. Wenn du dich mit dem verschiedenen Lebensläufen von Leuten beschäftigst, die ihren spirituellen Durchbruch erlebten, dan findest du immer wieder dasselbe – es gab zuvor einen heftigen Breakdown, finanzieller, emotionaler oder gesundheitlicher Natur. Ich selbst erlebte ebenfalls einen absoluten Tiefpunkt in meinem Leben, bis ich endlich meine Arsch in die Hose brachte. In meinen Augen gibt es immer mehrere Ebenen, wie man auf die Dinge schauen kann – eine, die mich schwächt, oder eine, die mich stärker hevorgehen lassen kann. Und diese Art von Herausforderungen mögen schwer sein, die vielleicht nicht jeder schafft, aber wir haben keine Wahl, wir alle stecken mittendrin.

            Auf den Georgia Guidestones steht NICHT, dass auf 500 Mille reduziert werden soll, sondern soll eine Richtline darstellen. Die Georgia Guidestones gibts jetzt schon 35 Jahre, und es gibt unterschiedliche Sichtweisen dazu. Mir persönlich leuchtet jene am besten ein, wonach die Steine als Botschaft an die eventuellen Überlebenden des Dritten Weltkrieges gedacht waren. Also könnte man es als eine Richtlinie für die Überlebenden eines A-Schlages betrachten, die Bevölkerung auf diesen Wert zu halten. Würde zumindest Sinn machen, anstatt einer solchen öffentlichen Kundmachung derart viel Gewicht beizumessen, die Menschheit solle ausgelöscht werden. 1979, als sie errichtet wurden, war der Höhepunkt des Kalten Krieges, wo die atomare Erstschlagdoktrin vom Militär noch ernsthaft diskutiert wurde. Diese Doktrin steht heute zwar noch in den Papieren, aber ernsthaft erwägen würde wohl niemand – es ist zu gut bekannt, dass es keinen Erstschlag ohne Rückschlag gibt. Diese Option würde man nur mehr im Falle einer „verbrannten Erde“ verwenden ..

            Grüße,

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            • TRANSFORMATION

              Du fühlst dich anders als andere.
              Du weißt nicht, wohin du gehörst.

              Du fühlst dich mal eingesperrt,
              wie in einem Käfig, mal unwirklich frei.

              Du kannst grad nicht viel mit dir anfangen.
              Bist mutlos und empfindest dein Leben
              als unsinnig.

              Du bist mal antriebslos, mal euphorisch
              blödglücklich.

              In den meisten Fällen musst du dir keine
              Sorgen machen. Du bist weder depressiv
              noch manisch, mein Herz.

              Du bist vielleicht nur zwischen zwei
              Geschichten eingeklemmt.

              Ein Fuß befindet sich noch in der alten
              Geschichte, die abgeschlossen scheint,
              es aber noch nicht ganz ist.

              Der andere Fuß befindet sich in der zweiten,
              deiner neuen Geschichte, die du noch nicht
              sehen und spüren kannst.

              Sie beginnt auf irgendeinem fremden Planeten,
              so erscheint es dir.

              Es geht vielen Menschen so wie dir, mein Schatz,
              in diesen Zeiten.

              Die Welt ist im Umbruch und wir mit ihr.
              Altes muss gänzlich sterben, wir müssen die
              alte Geschichte komplett loslassen.
              Das hat mit Verlust-Schmerz zu tun.

              Das Neue muss gänzlich geboren werden, wir
              müssen es in diese Welt bringen.
              Das hat mit Geburts-Schmerz zu tun.

              Du bist nicht alleine, auch wenn du dich
              alleine fühlst.
              Du wirst gehört.
              Du wirst gesehen.

              Geh´ weiter, mein Schatz.
              Geh´ einfach immer weiter.
              ❤ Herzenslichter❤

              Text: Milena Fluss

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              • Hi Steven,
                welch schöne Aussagen, die man da von Milena Fluss lesen kann. Eine echte Gefahr für Psychotherapeuten, wenn deren Patienten dieses Gedicht in die Finger bekommen und sich plötzlich selbst annehmen, so wie sie sind.😉

                Milena lässt uns zudem wissen: ‚Altes muss gänzlich sterben‘. Gänzlich könnte nun so interpretiert werden, dass nicht nur alte Denkmuster (wie fremdbestimmende Angstprogramme) sterben – sondern auch die damit in Verbindung stehenden Menschen.

                Ich kann deine pragmatisch-optimistische Denkart gut verstehen, weil auch ich es im Grunde ähnlich sehe, doch ändert das nichts daran, dass Altes absterben muss, um dem Neuen Platz zu machen.

                ‚Ja, klar, wir leben in sehr schwierigen Zeiten – aber auch hier wieder, diese Rahmenbedingungen können auch als Weckruf dienen, sich zu verändern‘

                Dein Wort in Gottes Ohr – mögen viele Lug und Trug als solches erkennen und als Weckruf verstehen – möge es ein globales Happy End geben. Das ist wohl vor allem ein Wunsch, der sich aus einer menschlichen Perspektive ergibt.
                Wenn es aber so ist, dass eine Seele ihren Plan hat – und eine bestimmte Seelenrolle mit einer bestimmten Mentalität ausfüllt, dann wird wohl aus der übergeordneten Perspektive einer Seelenfamilie die gewünschte Erfahrung im inkarnierten Zustand Priorität haben, auch wenn wir das dann als tragisches Ereignis interpretieren. Dann kommt es nicht so sehr auf ein langes, glückliches Leben an, sondern darauf, wie man sich unter schwierigsten Bedingungen Zuversicht und Mitgefühl bewahrt, wie man neue Qualitäten des Miteinanders liebevoll praktiziert. Auch wenn das für manche inkarnierten Seelen(fragmente) bedeutet, dass sie sich bereits nach einer realtiv kurzen Erfahrung auf unserem Planeten wieder in andere Regionen verabschieden.

                ‚Wir wählen diejenigen aus, welche Macht und Einfluss haben, wir wählen unsere Tyrannen‘

                Ob das wirklich so ist ? Könnte es nicht auch so sein, dass eine Seele vor ihrer Einkörperung sich dazu entschlossen hat, die Rolle eines Tyrannen zu spielen ? Dann ist unser Bemühen, darauf Einfluss zu nehmen wer uns regiert, aussichtslos. Doch kommt es wirklich darauf an, wer uns regiert ? Ist es nicht viel wichtiger, wie wir uns als Person selbst ‚regieren‘ ?

                Wie auch immer, ich halte es für problematisch, sich eine Deutungshoheit über einzelne Szenen unserer Göttlichen Komödie, in der wir alle mitspielen, zueigen machen zu wollen. ‚Entweder – Oder‘ ist schlicht zu eng gefasst, wo es doch die umfassendere Option ‚Sowohl als auch‘ gibt.

                lg, vegananda

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            • „Wir müssen das ja nicht kaufen – und für diejenigen, die das (noch) nicht wissen, dürfte das ein Anstoss werden, sich umzuorientieren “

              Guter Punkt! Es geht doch darum in die Selbstverantwortung zu kommen – nicht alles zu „fressen“ was uns vorgelegt wird. Und dies betrifft so viele Bereiche unseres Lebens. Wie viele gehen zum Arzt und tun genau immer nur das, was der Arzt sagt? Will damit nicht sagen, dass Ärzte es nur falsch machen oder aufgrund der Pharmaindustrie etwas fremdgesteuert sind, nein es geht darum, mit dem Arzt zusammenzuarbeiten. Sich selbst schlau zu machen über die Zusammenhänge im Körper, das Zusammenspiel von Seele und Körper begreifen. Ich habe zum Beispiel eine unbekannte und nicht heilbare Krankheit. Aber ich arbeite mit meinem Arzt Hand in Hand. Und vor allem eines gilt und wie du richtig sagst: um in die Gänge zu kommen, gibt es verschiedene Arten von Weckrufen. Ich habe gelernt, das Leben zu schätzen, jetzt! Nicht auf das goldene Zeitalter zu warten, nicht auf bessere Zeiten. Nein, denn alles ist jetzt! Es kann nur jetzt stattfinden, denn wer weiss denn schon, was morgen ist?

              Zudem glaube ich fest daran, dass alles schon mal da war…wir nicht die Auserwählten sind, die heute so viel Einblick und Wissen haben….schaut euch mal die Gedichte von Goethe an, Epikur, Sokrates….. Buddha…. die hatten das gleiche Wissen…

              Herzliche Grüsse
              Crissi

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  • Ach hier findet also Zensur statt?

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    • Ach hier findet also Zensur statt?

      Ja, Martin
      Manchmal scheint dies leider notwendig zu sein. Und das ist mein Blog, ich entscheide, was ich hier lesen und sehen will. Das kann manchmal durchaus subjektiv sein. Bisher hattest du viel Freiraum, aber du scheinst nicht zu merken, dass die Leser sich hier verändert haben. Du beschäftigst dich mit Themen, die auf diesem Blog nicht mehr als sehr relevant betrachtet werden. Und du machst das manchmal sehr respektlos und merkst es einfach nicht. Ich bin für eine differenzierte Betrachtung und nicht für Verurteilung und ich bin dieses mit dem Finger auf „die Bösen“ zeigen müde. Es hilft keinem, aber erlaubt dir, dich als was besseres zu fühlen. Vielleicht postest du lieber in einen anderen Blog, wenn dir mein Verhalten nicht zusagt.

      lg,

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    • N2M,

      die meisten Leute hier haben diesen Pseudo-Truther-Summs bereits hinter sich und sind es leid ewig und drei Tage auf ein und demselben Mist herumzureiten, der letzendlich nicht zur Lösung unserer Herausforderungen beiträgt.

      Ich habe es dir bereits einmal mehr als ausführlich geschrieben, dass wir hier sehr wohl um diese ganzen Vorgänge, die du hier immer wieder reinkatapultierst, durchaus Bescheid wissen – diesen Beitrag hast du offensichtlich selektiv ignoriert.

      Du hast bis jetzt leider immer noch nicht verstanden, dass diese „Informationen“ lediglich ein Ausdruck von etwas sind, was wesentlich tiefer und komplexer ist und nicht mit Kindergartenantworten wie „keine GEZ mehr zahlen“ oder sonst einem oberflächlichen Aktionismus anzugehen oder gar zu lösen sind. Genau so einen Scheiß macht z. B. auch die AfD – sogenannte Lösungen, aber am Lack darf man nicht kratzen, weil darunter sonst die Substanzlosigkeit zu erkennen wäre.

      Du verharrst momentan auf deinem Trip, hier Leute wachzurütteln, die diesen Weg aber bereits hinter sich haben und erkannt haben, dass der größte Teil des Thruthersumpfes nichts, aber auch gar nicht mit Bewusstsein zu tun hat, sondern mit Ablenkung und dem Nähren von Angstfeldern – darauf fallen wir aber nicht mehr herein. Hinsehen und Wahrnehmen ja, aber aufpassen, dass man sich emotional und gedanklich nicht in ausgelegten Leimruten verfängt, denn genau das ist es, was damit bezweckt wird.

      Wenn du das zur Zeit noch brauchst, dann musst du da vielleicht noch durch, aber es wird dich nur aushöhlen, wenn du nicht irgendwann die Kurve kriegst.

      LG

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      • Hej Ignifer!

        Ich sehe es auch so, wie Du an N2M schreibst.
        Manche Menschen schaffen es nicht .. .. nicht in diesem Leben.

        Du hast mir doch mal von Deiner Beziehung zu Deiner Mutter geschrieben, die neue Ebene des Verstehens. .. ..
        Mit meiner Mutter geht das einfach nicht. Wir haben nun schon viele Wochen nicht miteinander gesprochen. Dabei bin ich nicht „böse auf sie“, würde mich einem Gespräch nicht verweigern, ich mache das bloß einfach nicht mehr, dass ich sie anrufe um mir das ewig gleiche Blabla (und die damit verbundenen Energien) abzuholen, das mir nicht gut tut. Ich wollte nur, dass ihr bewusst ist, dass meine Kindheit Folgen hat, die sich ja eigentlich die ganze Zeit bemerkbar machten, nur jetzt eben anders, und jetzt geht manches einfach nicht mehr. Wenn sie mit mir reden will, ja, kann sie anrufen .. .. und schon das scheint zu viel verlangt zu sein. Vielleicht will sie gar nicht mit mir reden, also wirklich mit MIR, der echten Veron (die brave Tochter hat sie ja verloren, wie selbst bemerkte), ist zu unangenehm, was ich zu sagen habe. Selbst wenn ich Mitgefühl zeige, ihr bestätige, dass es schlimm ist, wie es ihr geht .. .. habe ich einmal probiert, sie sprach einfach weiter, wie wenn sie es nicht bemerkt hätte .. ..

        Tja, was nicht geht, das geht halt nicht,
        liebe Grüße
        Veron

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  • Stefan Dein Verhalten mir nicht zusagt?

    Du kannst doch machen was Du willst wie alle Leser hier. Also kannst Du auch Kommentare von mir ausblenden. Tu es doch. Ich habe noch nie ein Problem mit anderen Menschen gehabt, es war eigentlich immer anders herum🙂

    jedes Mal daselbe und wenn ich da an meine ersten Tage im Inet erinnere, was war es noch mal Du bist Deutschland oder, nee die Gesellschafter, nee irgend so etwas war es, ich also dort gelesen, dachte mir au ist ja gut was die so schreiben und als ich das erste Mal geschrieben habe, da sind die aus allen Wolken gefallen, dann bin ich zu WKW, das sie unter anderem wegen mir geschlossen haben, danach oder auch schon während dem kam ich zu meinen 4 Seiten die ich täglich besuche.

    Also das einzige was ich mache ist die Wahrheit so wie ich sie sehe verbreite, wenn es jemand anders sieht, dann kann er es tun, ist doch egal, aber anstatt mich zu sperren, gering zu schätzen, oder irgendwelche andere Dinge, widerlegt doch meine Worte und schon bin ich ruhig.

    Ab dafür.🙂

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    • Hi Martin,

      Also das einzige was ich mache ist die Wahrheit so wie ich sie sehe verbreite, wenn es jemand anders sieht, dann kann er es tun, ist doch egal, aber anstatt mich zu sperren, gering zu schätzen, oder irgendwelche andere Dinge, widerlegt doch meine Worte und schon bin ich ruhig.

      Du scheinst es nicht zu verstehen. Wir sind doch hier nicht im Kindergarten, ich muss dich nicht „widerlegen“ und mir ist egal, ob du „ruhig bist“. Du kannst deine „GEZ“ und „Merkel muss weg“ Postings machen, wo immer du willst – nur hier nicht mehr. Künftig wird jeder Post, den du machst in die Warteliste kommen, bis ich ihn gelesen habe und dann entscheide ich, ob ich ihn freischalte. Martin, du hörst einfach nicht zu. Ignifer hat dir gestern einiges zu sagen gehabt, du hast nicht mal drauf reagiert. Auf dem Trip, Leute aufzuwecken, sollte man irgendwann wieder runterkommen – bist du nicht schon zu lange dort unterwegs? Was ist mit dir, was ist mit deinem persönlichen Wachstum?

      lg,

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      • Brief lag jahrelang auf Postamt herum: Aufnahmebestätigung der Kunst-Uni erst jetzt an Adolf Hitler zugestellt

        „Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass unsere Entscheidung bezüglich Ihrer Aufnahme an der k.u.k. Akademie der Bildenden Künste positiv ausgefallen ist“ – Nicht schlecht staunte Familie Ölmez aus Linz, als dieser Brief Dienstag morgens in ihrem Postkasten lag. Der Adressat: Adolf Hitler. Wie sich jetzt herausstellte, dürfte die Aufnahmebestätigung ganze 107 Jahre lang unentdeckt im Postamt herumgelegen sein.

        Familienvater Can Ölmez erzählt: „Ich hab zuerst gedacht: Was soll das? Eine Bewerbung an der Kunstakademie? Ist meine Tochter auf die schiefe Bahn geraten? Dann erst habe ich die erste Zeile gelesen: Sehr geehrter Herr Adolf Hitler.

        Die Humboldtstraße in Linz. Wo heute Familie Ölmez lebt, wohnte damals der junge Maler Hitler mit seiner Mutter. Mit einem Gemälde unter dem Arm fuhr er nach Wien und bewarb sich an der k.u.k. Akademie der Bildenden Künste. Hitler wollte nichts sehnlicher, als Malerei zu studieren – doch auf die Aufnahmebestätigung wartete er vergebens.

        Tagebucheinträge von damals belegen, wie nah ihm das ging: „Jeden Morgen hetze ich zum Briefkasten, aber schon wieder keine Nachricht für mich. Ist meine Malerei schlecht? Verstehen diese Herrschaften denn nichts von Kunst?“

        Dass nie ein Brief ankam, zermürbte ihn letztendlich und ließ ihn verbittern. Hitler wandte sich von der Kunst ab und der Politik zu. Der Rest ist traurige Geschichte.

        Bei der Post konnte man das Geschehene rekonstruieren und hat den Fehler im Ablauf gefunden: Der Brief rutschte damals in ein Fach mit der Aufschrift Weiterbildung. Dieses hat aber seit mehr als 100 Jahren niemand mehr kontrolliert. Wäre das Kuvert damals einfach in das Fach Krankmeldungen gerutscht, hätte man es noch am selben Tag entdeckt.

        Die Post bedauert den Fehler: „Unsere Mitarbeiter stellen täglich fünf Millionen Sendungen zu. Wenn durch etwaige Fehler Verzögerungen eintreten oder ein Weltkrieg ausgelöst wird, so bedauern wir dies natürlich sehr.“

        An Hitler kann der Brief nicht mehr zugestellt werden. Der Post zufolge hat Hitler in den 50er Jahren zwar noch einen Nachsendeauftrag nach Paraguay erteilt. Inzwischen sei aber keine aktuelle Anschrift mehr bekannt.

        Als Wiedergutmachung will die Post allen Volksgruppen und Minderheiten, die damals Schaden erlitten haben, fünf Prozent Rabatt auf die Briefmarken-Sonderedition Zweite Republik gewähren.

        Im Zuge der internen Ermittlungen ist auch ein weiterer Fehler der Post im Zusammenhang mit Hitler aufgetaucht: Im Jahr 1939 hat der Grazer Tischlermeister Georg Elser eine Briefbombe an Adolf Hitler geschickt, die ihn laut Experten mit Sicherheit getötet hätte. Die Bombe kam jedoch nie an, da der Postbeamte damals bei Hitler nur einen gelben Zettel hinterließ.

        Quelle: http://dietagespresse.com/brief-lag-jahrelang-auf-postamt-herum-aufnahmebestaetigung-der-kunst-uni-erst-jetzt-adolf-hitler-zugestellt/

        lg,

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        • Hej Steven!
          Auf welche Homepage bist Du denn da geraten .. .. interessante Schlagzeilen:

          Rätsel um Bienensterben gelöst? Immer mehr Bienen leiden an Pollenallergie
          Satan will Trump nicht wählen
          Millionen ergaunert: Peter Rapp beim heimlichen Glücksrad-Drehen erwischt
          Mission Rosetta: Sonde entdeckt Starbucks-Filiale auf Kometen

          Hast Du das absichtlich nicht erwähnt, wie wenig ernst zu nehmen das ist .. .. ?
          Liebe Grüße
          Veron

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          • Hi Veron
            Erwischt, ja absichtlich nicht erwähnt. 😉
            Das ist ne reine Satire Seite..

            LG,

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            • „Das ist ne reine Satire Seite“
              Ja, eindeutig:mrgreen:

              Bei manchem merkt man es gleich, schon in der Überschrift, aber das mit Hitler ist echt gut gemacht, und wenn es ohne dieses Wissen so „unschuldig“ auf Deinem Blog steht .. .. Natürlich gibt es kein Postamt mehr, das seit 107 Jahren unverändert ist .. .. und ein Fach für Weiterbildung .. .. hihi, da machte es endlich „klick“😉

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                • By Julia Engelman – kann ich immer wieder lesen/hören:

                  „Eines Tages, Baby, werden wir alt sein…“

                  „Eines Tages, baby, werden wir alt sein. Oh baby, werden wir alt sein.

                  – und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.

                  Ich, ich bin der Meister der Streiche, wenn´s um Selbstbetrug geht.

                  Bin ein Kleinkind vom Feinsten, wenn ich vor Aufgaben steh.

                  Bin ein entschleunigtes Teilchen….

                  lass mich begeistern für Leichtsinn – wenn ein andrer ihn lebt.

                  Und ich denke zu viel nach.

                  Ich warte zu viel ab.

                  Ich nehm mir zu viel vor –

                  und ich mach davon zu wenig.

                  Ich halt mich zu oft zurück –

                  ich zweifel alles an,

                  ich wäre gerne klug,

                  allein das ist ziemlich dämlich.

                  Ich würde gern so vieles sagen

                  aber bleibe meistens still,

                  weil, wenn ich das alles sagen würde,

                  wär das viel zu viel.

                  Ich würd gern so vieles tun,

                  meine Liste ist so lang,

                  aber ich werd eh nie alles schaffen –

                  also fang ich gar nich´an.

                  Stattdessen häng´ich planlos vorm Smartphone,

                  wart´bloß auf den nächsten Freitag.

                  N´ach, das mach´ ich später,

                  ist die Baseline meines Alltags.

                  Ich bin so furchtbar faul

                  wie ein Kieselstein am Meeresgrund.

                  Ich bin so furchtbar faul,

                  mein Patronus ist ein Schweinehund.

                  Mein Leben ist ein Wartezimmer,

                  niemand ruft mich auf.

                  Mein Dopamin, das spar ich immer –

                  falls ich´s nochmal brauch.

                  Und eines Tages werd ich alt sein, oh baby, werd´ ich alt sein

                  und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können.

                  Und Du? Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester

                  die wiedergleichen Vorsätze treu in dein Sektglas

                  und Ende Dezember stellst Du fest, das du Recht hast,

                  wenn Du sagst, dass Du sie dieses Jahr schon wieder vercheckt hast.

                  Dabei sollte für Dich 2013 das erste Jahr vom Rest deines Lebens werden.

                  Du wolltest abnehmen,

                  früher aufstehen,

                  öfter rausgehen,

                  mal deine Träume angehen,

                  mal die Tagesschau sehen,

                  für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen.

                  Aber so wie jedes Jahr,

                  obwohl Du nicht damit gerechnet hast,

                  kam Dir wieder mal dieser Alltag dazwischen.

                  Unser Leben ist ein Wartezimmer,

                  niemand ruft uns auf.

                  Unser Dopamin das sparen wir immer,

                  falls wir´s nochmal brauchen.

                  Wir sind jung, und ham´ viel Zeit.

                  Warum soll´n wir was riskieren,

                  wir woll´n doch keine Fehler machen.

                  wollen auch nichts verliern.

                  Und es bleibt so viel zu tun,

                  unsere Listen bleiben lang

                  und so geht Tag für Tag

                  ganz still ins unbekannte Land.

                  und eines Tages, baby, werden wir alt sein, oh baby,

                  und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.

                  Und die Geschichten, die wir dann stattdessen erzählen werden –

                  traurige Konjunktive sein wie

                  <>

                  werden wir sagen.

                  Und das wir bloß faul und feige waren,

                  das werden wir verschweigen,

                  und uns heimlich wünschen,

                  noch ein bisschen hier zu bleiben.

                  Wenn wir dann alt sind – und unsere Tage knapp,

                  und das wird sowieso passiern´,

                  dann erst werden wir kapiern´,

                  wir hatten nie was zu verliern´ –

                  denn das Leben, das wir führen wollen,

                  das können wir selbst wählen,

                  also lass´ uns doch Geschichten schreiben,

                  die wir später gern erzähln´.

                  Lass uns nachts lange wach bleiben,

                  auf´s höchste Hausdach der Stadt steigen,

                  lachend und vom Takt frei die allertollsten Lieder singen.

                  Lass uns Feste wie Konfetti schmeißen,

                  sehen, wie sie zu Boden reisen

                  und die gefallenen Feste feiern,

                  bis die Wolken wieder lila sind.

                  Lass ma´ an uns selber glauben,

                  ist mir egal ob das verrückt ist,

                  und wer genau kuckt sieht,

                  dass Mut auch bloß ein Anagramm von Glück ist.

                  Und – wer immer wir auch warn´-

                  lass mal werden wer wir sein wollen.

                  Wir ham´ schon viel zu lang gewartet,

                  lass mal Dopamin vergeuden.

                  Der Sinn des Lebens ist leben,

                  das hat schon Casper gesagt,

                  let´s make the most of the night,

                  das hat schon Kesha gesagt,

                  lass uns möglichst viele Fehler machen,

                  und möglichst viel aus ihnen lernen.

                  Lass uns jetzt schon Gutes sähen,

                  dass wir später Gutes ernten.

                  Lass uns alles tun,

                  weil wir können – und nicht müssen.

                  Weil jetzt sind wir jung und lebendig,

                  und das soll ruhig jeder wissen,

                  und – unsere Zeit die geht vorbei,

                  das wird sowieso passiern´,

                  und bis dahin sind wir frei

                  und es gibt nichts zu verliern´.

                  Lass uns uns mal demaskiern´

                  und dann sehen wir sind die gleichen

                  und dann können wir uns ruhig sagen,

                  dass wir uns viel bedeuten,

                  denn das Leben das wir führen wollen,

                  das könn´ wir selber wählen.

                  Also – los, schreiben wir Geschichten,

                  die wir später gern erzähl´n.

                  Und eines Tages, baby, werden wir alt sein. Oh baby, werden wir alt sein.

                  – und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind.“

                  lg,

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  • Mal ne ganz bescheidene Frage.

    Wenn die Erde sich mit ca. 1600 Km pro Stunde um die eigene Achse bewegt, wenn sie also wirklich rotiert.

    Dann stelle ich Euch allen die Frage.

    Also die Atmosphäre dreht sich mit der Erde mit, deshalb bekommen wir nichts davon mit, dass wir einmal am Tag den gegenüberliegenden Himmel sehen.

    Denn ´jetzt um 7:00 Uhr sehe ich immer noch denselben Himmel.

    So und jetzt nehmt mal ein Flugzeug. Das fliegt gegen die Erdrotation, naja fliegt halt immer noch 800 Kilometer pro Sunde, aber dieses Mal gegen die Erdrotation, das müsste doch sofort zerbrechen, denn dieses Mal fliegt es nicht mit 800 Kilometer sondern mit 800 Kilometer pro Stunde plus die Erdrotation 1600 Kilometer pro Stunde das macht ca. 2400 Kilometer pro Stunde, also alles ziemlich nah.

    Merkt Ihr jetzt endlich, dass da etwas nicht stimmt?

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    • Hej Never2Much!

      Ja, die Atmosphäre dreht sich mit .. .. und was ist Himmel für Dich? Für mich ist es dieses Blau, das durch die Lichtbrechung entsteht, da wo die Atmosphäre aufhört, tagsüber. Nachts gibt es das logischerweise nicht, dann ist Himmel was anderes .. ..

      Wie kommst Du auf die Idee, dass ein Flugzeug 2400 km/h fliegen würde, wo es doch bauartbedingt nur 1000 km/h fliegen kann? Wenn es in der Atmosphäre mit diesen 1000 km/h fliegt, dann fliegt es eben 1000 km/h pro Stunde, und wenn es steifen Gegenwind hat, dann fliegt es weniger in Bezug auf die Erdoberfläche, aber immer noch 1000 km/h in Bezug auf die umgebende Luft.. ..

      Ja, es stimmt was nicht, nämlich an Deinen Überlegungen. Ich habe den Eindruck von einem fürchterlichen Durcheinander, einem Durcheinandergewirbel von Bezugspunkten. Das müsstest Du mal auseinandersortieren .. .. vielleicht habe ich Dir Anregungen dazu geben können.

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Hallo N2M,

        Ja, es stimmt was nicht, nämlich an Deinen Überlegungen. Ich habe den Eindruck von einem fürchterlichen Durcheinander, einem Durcheinandergewirbel von Bezugspunkten. Das müsstest Du mal auseinandersortieren ..

        ich schließe mich Veron bei dieser Aussage an…🙂

        Das Flugzeug befindet sich INNERHALB der Erdatmosphäre, die durch die Erdanziehungskraft eine Schicht um die massive Erdkugel bildet, also wie eine Hülle zu ihr gehört und sich MIT der Erde bewegt, rotiert. Auf das Flugzeug wirken die gleichen Kräfte wie auf die Erdatmosphäre. Also hat es keinen spürbaren Einfluss auf das Flugzeug.

        Stell dir eine Apfelsine vor die du aufspießt (Erdachse), das gelbe Fruchtfleisch ist die Erde, das weiße plus die orange Schale sind die Hülle, also die Atmosphäre. In der weißen umgebenden Hülle ist eine mikroskopisch kleine Made, die sich kontinuierlich am fiktiven Apfelsinenäquator innerhalb dieser Hülle vorwärts bewegt (frisst). Nun drehst du die Apfelsine vor oder zurück…. Glaubst du, die Made wird das in ihrer Geschwindigkeit einen Gang zu graben beeinflussen? Außer ihr wird vielleicht schlecht durch dein gedrehe…😉
        LG

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      • Mut zum Verschweigen ..

        AfD-Mann hat die meisten Nebenjobs

        Sachsen-Anhalts Parlamentarier müssen ihre Nebeneinkünfte offenlegen. Vor allem AfD-Abgeordnete sind noch säumig.
        Von Michael Bock ›

        Magdeburg l Seit der 2014 beschlossenen Parlamentsreform gelten für die Abgeordneten neue Transparenzregeln. Sie zeigen Einkünfte, die sie neben ihrer Abgeordnetendiät (derzeit 6226,72 Euro brutto) erhalten, bei Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch (CDU) an. Diese Informationen kann sich jetzt jeder auf der Internetseite des Landtags anschauen.

        Von den 87 Parlamentariern haben derzeit 75 veröffentlichungspflichtige Angaben übermittelt. Die Parlamentarier müssen Nebeneinkünfte (Bruttobeträge) anzeigen, wenn diese im Monat 400 Euro oder im Jahr 4800 Euro übersteigen. Die Angaben werden in fünf Stufen ausgewiesen. So umfasst etwa Stufe 1 monatliche Einkünfte von 400 bis 1000 Euro, die höchste Stufe 5 weist monatliche Einkünfte von mehr als 10.000 Euro aus.

        Momentan haben acht Landtagsabgeordnete, also knapp zehn Prozent, Nebeneinkünfte angegeben. Spitzenreiter ist der AfD-Abgeordnete Robert Farle. Er wird als Geschäftsführer von drei Steuerberatungsgesellschaften geführt. Der Finanzpolitiker gibt zweimal regelmäßige Einkünfte der Stufe 1 (400 bis 1000 Euro) und einmal der Stufe 3 (monatliche Einkünfte von 3000 bis 6000 Euro) an. Seine Landtagsarbeit sieht er durch die Nebenjobs nicht beeinträchtigt. Farle sagte, er habe personell aufgestockt und müsse sich nicht um das operative Geschäft kümmern. Den Arbeitsaufwand in den Steuerberatungsgesellschaften gibt er mit „zwei bis vier Stunden“ in der Woche an, dazu „fünf bis sechs Stunden am Wochenende“.

        Stufe 3 gibt auch der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Steppuhn an. Er ist nebenbei Geschäftsführer eines Call-Centers, der „Facts Infoline GmbH“. Im Unternehmens ist er zuständig für die „Verbindung zu Verbänden und Organisationen – Kundenkontakte“.
        Ordnungsgeld möglich

        Thomas Keindorf (CDU) ist neben dem Mandat Präsident der Handwerkskammer Halle. Er gibt für die Nebeneinkünfte Stufe 2 an (1000 bis 3000 Euro). Guido Heuer (CDU) hat noch bis Jahresende Einkünfte der Stufe 2 – er ist als Vertriebsmitarbeiter im Außendienst tätig. Auch Hannes Loth (AfD) gibt Stufe 2 an; er ist neben dem Mandat angestellter Betriebsleiter beim Gemüsebau Cosa.

        Die Frist für die Anzeigepflicht ist schon vor drei Monaten ausgelaufen. Doch bis jetzt fehlen im Internet die Angaben von acht AfD-Parlamentariern, darunter Fraktionschef André Poggenburg. Ein Landtagssprecher sagte, diese würden von der Landtagsverwaltung zunächst angesprochen, „ob gegebenenfalls nur ein Missverständnis vorliegt“. Eine AfD-Sprecherin sagte, die Angaben würden nachgereicht.

        Wer die Anzeigepflicht verletzt, muss mit Sanktionen rechnen. Die Landtagspräsidentin kann ein Ordnungsgeld bis zur Hälfte der jährlichen Abgeordnetendiät, also bis zu 37.360 Euro, festsetzen.

        Quelle: http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/20161017/transparenz-afd-mann-hat-die-meisten-nebenjobs

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        • Hej Steven,
          ich versteh es ehrlich gesagt nicht, warum Du Dich zu diesem AfD Bashing immer wieder hinreißen lässt. (Fette) Nebeneinkünfte sind Standard bei fast allen Abgeordneten, Landtag wie auch Bundestag, CDU ebenso wie SPD usw. Ist doch alles hinlänglich bekannt. Was soll uns das also sagen?
          lg Dee Dee

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          • Hi Dee Dee,

            ich versteh es ehrlich gesagt nicht, warum Du Dich zu diesem AfD Bashing immer wieder hinreißen lässt.

            Ich halte die AFD für rückständig, deren Mitglieder liebäugeln mit Gedankengut, welches menschliche Werte beleidigt und abgesehen davon, haben die auch keine Lösungen. Ich halte die AFD für gefährlich ..

            http://www.stern.de/investigativ/baden-wuerttemberg–interne-afd-gruppe-auf-facebook—die-npd-ist-da-fast-schon-harmlos-7101950.html

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            • Stefan, warum verteidigst Du H. Clinton, welche viele Tote und Flüchtlinge auf dem Gewissen hat?
              Warum verteidigst Du B. Obama, den Drohnenmörder?
              Warum verteidigst Du den Journalisten R. Gutjahr, obwohl er der vielfachen Lüge überführt wurde?

              Spirituell und ethisch gesehen halte ich deren Verhalten äußerst rückständig. Sie beleidigen Werte wie Frieden, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit usw und abgesehen davon tragen sie nicht zur Lösung sondern zur Vermehrung der Probleme bei. Ich halte sie für gefährlich.

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              • Hi Andreas,

                Stefan, warum verteidigst Du H. Clinton, welche viele Tote und Flüchtlinge auf dem Gewissen hat?
                Warum verteidigst Du B. Obama, den Drohnenmörder?
                Warum verteidigst Du den Journalisten R. Gutjahr, obwohl er der vielfachen Lüge überführt wurde?

                Ich verteidige überhaupt niemand, ich versuche lediglich eindimensionale Sichtweisen zu differenzieren. Keiner von denen hat es notwendig von mir „verteidigt“ zu werden. Ich halte im übrigen Hillary für mindestens so gefährlich wie Trump. Aber wen interessiert’s? Es wird sich ausspielen, wie es sich eben ausspielt ..

                Was Obama betrifft – ich denke, du liegst falsch. Der Präsidentenjob ist nicht etwas, was so lustig ist. Was meinst du, wenn du an SEINER Stelle wärst – was würdest du besser machen?

                lg,

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                • Nach Adrian Ursache, der nächste der durchdreht ..
                  Razzia in Georgensgmünd“. Reichsbürger“ schießt auf Polizisten:

                  Bei einer Razzia in Georgensgmünd in Franken hat ein Anhänger der rechtsextremen „Reichsbürger“ auf Polizisten geschossen. Dabei seien vier der Beamten zum Teil schwer verletzt worden, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Mittwoch in Nürnberg mit. Der 49 Jahre alte „Reichsbürger“ wurde leicht verletzt und festgenommen.

                  Das Wichtigste in Kürze: Bei dem Einsatz sollten die mehr als 30 legalen Waffen des 49-Jährigen wegen Unzuverlässigkeit sichergestellt werden. Waffenrechtliche Unzuverlässigkeit bedeutet, dass derjenige im Verdacht steht, mit Munition beziehungsweise Waffen nicht ausreichend sorgfältig umzugehen. Zur Unterstützung waren Spezialeinheiten am Tatort. Dabei eröffnete der Mann sofort das Feuer auf die Beamten: Er schoss durch die geschlossene Tür, dabei trug er eine Schutzweste. Zwei Beamte müssten wegen Schussverletzungen im Krankenhaus behandelt werden, sagte ein Polizeisprecher gegenüber FOCUS Online. Zwei weitere Beamte wurden ambulant behandelt.
                  Pressekonferenz im Protokoll

                  Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der Landrat von Roth, Herbert Eckstein, und der Polizeipräsident von Mittelfranken, Johann Rast, haben bei einer Pressekonferenz über den Fall informiert. Die Aussagen im Protokoll.

                  11.48 Uhr: Innenminister Herrmann ist vor Ort. Es geht los. Herrmann bestätigt, dass der 49-Jährige Anhänger der Reichsbürger-Bewegung ist. Der Einsatz habe um sechs Uhr morgens begonnen. Der Mann habe sich in der Vergangenheit mehrfach geweigert, Polizisten in seine Wohnung zu lassen. Der Mann habe „über 30 Waffen“ auf seiner Waffenbesitzkarte eingetragen. Die Waffen habe er als „Schütze oder Jäger“ zunächst legal erworben. Es hätten sich aber Zweifel daran gemehrt, dass der Mann mit den Waffen verantwortlich umging. Kontrollen habe der Mann sich verweigert.
                  Herrmann kündigt Waffenkontrollen bei Reichsbürgern an

                  11.51 Uhr: Einer der durch Schüsse verletzten Beamten sei lebensgefährlich verletzt und er sei im Krankenhaus operiert worden. Sein Zustand sei stabil, aber „durchaus noch lebensgefährlich“. Der zweite schwer verletzte Beamte sei im Arm getroffen und im Krankenhaus behandelt worden. – Er sei „entsetzt“ von den Vorgängen, so Herrmann.

                  11.54 Uhr: Zur Reichsbürger-Bewegung sagt der bayerische Innenminister, Teile der Bewegung seien als rechtsextremistisch anzusehen. Er betont jedoch, dies gelte nicht für alle Anhänger. Bayern werde das Ereignis zum Anlass nehmen, noch genauer zu überprüfen, inwiefern Reichsbürger-Anhänger „in Waffenbesitz sind“.

                  11.57 Uhr: Herrmann betont, die Bewegung sei nicht einfach als eine „Vereinigung von ein paar Spinnern“ anzusehen. Einige ihrer Vertreter sei offensichtlich zu „brutaler Gewalt, insbesondere gegen Vertreter des Staates“, bereit.

                  12.00 Uhr: Der Rother Landrat Herbert Eckstein übernimmt. Er beschreibt unter anderem den Schriftverkehr mit dem 49-Jährigen. Ein „Anhörungsschreiben“ mit seiner Sicht habe der Mann direkt an ihn, den Landrat gerichtet. Darin habe der Mann jegliche Kooperation mit staatlichen Mitarbeitern verweigert. Wegen der Menge der Waffen in Besitz des Mannes und seines Verhaltens habe man sich entschieden, die Polizei bei der geplanten Razzia um Amtshilfe zu bitten, statt nur zwei Landratsmitarbeiter zu dem Haus zu schicken.

                  12.04 Uhr: Der Polizeipräsident von Mittelfranken, Johann Rast, übernimmt. Er beschreibt zunächst den Einsatz. Der Mann habe aus dem ersten Stock heraus sofort das Feuer auf die Polizei eröffnet, als die Beamten versuchten, ins Haus zu kommen. Der 49-Jährige sei für die Beamten nicht sichtbar gewesen, sie hätten aber daraufhin zurückgeschossen.
                  Mann erwartete die Polizei mit Waffe und in Schutzweste

                  12.13 Uhr: „Wir haben uns da, finde ich, sehr vernünftig verhalten“, sagt der Landrat. Er beschreibt, dass Landratsmitarbeiter schon im Sommer mehrere Versuche unternommen hätten, bei dem Mann einen Kontrollbesuch zu machen – immer erfolglos. Am 8. September habe man dann die Erlaubnis zum Waffenbesitz entzogen.

                  12.16 Uhr: Polizeipräsident Rast sagt, der Polizeieinsatz sei deutlich als solcher zu erkennen gewesen: Man sei mit Blaulicht und eingeschaltetem Martinshorn vorgefahren und habe laut „Polizei“ gerufen. Auch sei man bereit gewesen, dem Mann ausreichend Zeit zu geben, an die Tür zu kommen. Aber der Mann habe so unmittelbar das Feuer eröffnet, das klar sei: „Er muss die Waffe bei sich getragen haben und die Schutzweste auch.“ Wie viele Schüsse insgesamt gefallen sei, sei noch unklar und müsse ermittelt werden.
                  Täter feuerte durch die Tür auf die Polizisten

                  12.20 Uhr: Oberstaatsanwältin Anita Traud sagt, ihre Behörde habe einen Haftbefehl gegen den 49-Jährigen beantragt. Man werde durch Gutachter auch den psychischen Gesundheitszustand des Mannes prüfen lassen. – Gegen den Mann werde wegen versuchten Mordes ermittelt.

                  12.22 Uhr: Der Polizeipräsident liefert noch ein Detail: Der Täter habe durch die geschlossene Tür geschossen, als die Polizisten davor standen. Eine Kugel sei vom Helm eines Polizeibeamten abgeprallt, ein Beamter wurde am Arm, ein anderer „am Rand der Schutzweste“ getroffen worden.

                  12.25 Uhr: Innenminister Herrmann betonte zum Schluss noch einmal, nicht alle Reichsbürger zahlten keine Steuern oder seien gewalttätig. Aber auf einen Teil der Bewegung treffe dies zu.

                  12.27 Uhr: Der Mann sei nicht einschlägig vorbestraft gewesen, so der Polizeipräsident.
                  Hintergrund

                  „Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat an. Stattdessen behaupten sie, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Häufig legen sie dabei die Grenzen von 1937 zugrunde.

                  Vor diesem Hintergrund sprechen sie dem Grundgesetz, Behörden und Gerichten die Legitimität ab und akzeptieren amtliche Bescheide nicht. Etliche Akteure sind nach Einschätzung von Verfassungsschützern auch in der rechtsextremen Szene aktiv. Zahlen nennt das Bundesamt für Verfassungsschutz nicht.

                  Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/razzia-in-georgensgmuend-reichsbuerger-verletzt-vier-polizisten-teilweise-schwer_id_6089697.html

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                • Hallo Stefan, erachtest Du noch H. Clinton als reife Seele?

                  Einen schönen Donnerstag wünschend
                  Andreas

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                  • Hi Andreas,

                    erachtest Du noch H. Clinton als reife Seele?

                    Klar doch, dass eine hat doch mit dem anderen wenig zu tun. Es gibt da nicht die Idee, wonach reife oder alte Seelen nur nett wären. Reif und Alt sind lediglich Kategorien, wie oft die Seele schon als Mensch auf der Erde ist und je nachdem, auf welcher seelischen Entwicklung sie ist. Übrigens, auch Mörder haben eine seelische Entwicklung – niemand von uns kann im Grunde beurteilen, welchen Weg eine Seele zu gehen hat. Nur, wir tuns halt, aber dass ist wie mit Schrottkugeln auf Ziele schießen – man wird das meiste nicht treffen, außer vielleicht 1-2 Punkte.

                    lg,

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                    • Hallo Stefan,

                      gemäß des von Dir geposteten Textes (https://stevenblack.wordpress.com/2016/08/31/neugierige-mutige-durchgeknallte-seelen-teil-1/) sei dies die Entwicklungsstufe von H. Clinton als reife Seele:

                      Mehr und mehr (…) Freiheit und Bewusstheit wird gelebt.

                      Die Reife Seele kann nicht anders, sie muss ihr Innerstes erkunden, in die eigene Tiefen hinabtauchen und der eigenen, tief empfundenen Unzulänglichkeit und Hilflosigkeit begegnen.

                      Sie wird immer mehr beginnen, gegen Abhängigkeit aufzubegehren und will sich nicht mehr anpassen. Gesetze, diverse Regeln und gesellschaftliche Normen, egal, ob politischer, wirtschaftlicher, religiöser Natur, werden als belastend und Lebensfeindlich betrachtet.

                      Sie ist durchlässiger, zerbrechlicher, verfeinert und nimmt Probleme viel stärker wahr.

                      lernt sie zu verzeihen, zu verstehen, um am Ende der 2. Stufe, den Schlüssel zur mitfühlenden Menschlichkeit zu entdecken.

                      leugnen und verdrängen (…) nicht mehr so möglich.

                      Wenn Du dies bei dieser Frau glauben magst …

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                    • Hi Andreas,
                      Du hast den Artikel vielleicht gelesen, aber anscheinend nicht ganz verstanden. Auch eine Reife Seele hat 7 Stufen zu absolvieren und jede einzelne Stufe umfasst sehr viele Inkarnationen. Das sie auf der 3. Stufe ist, bedeutet lediglich, das sie zu entdecken beginnt. Da ist sehr viel Spielraum um noch eine Menge Scheixxe zu bauen. Und niemand von uns kennt Hillary persönlich, wir können nicht wissen, wie sie als privater Mensch ist. Vielleicht ist sie auch sehr liebevoll und mitfühlend, im kleinen Kreis? Wissen wir das? Politik ist auch Business, ob wir das nun mögen oder nicht und jeder Politiker oder auch Manager der höherer Geschäftsebenen, sind aufgrund der Natur ihrer Berufe gezwungen, eine staatliche und eine persönliche Meinung zu haben – und diese voneinander zu trennen, und die staatliche, oder öffentliche Geschäftsmeinung müssen sie auch nach außen vertreten – oder sie sind weg vom Fenster.

                      Politiker erzählen ihren Wählern etwas völlig anderes, als sie ihren Geldgebern weismachen. Aber handeln müssen danach, was ihre finanziellen Unterstützer wollen. Hillary ist das Sprachrohr gefährlicher Leute, sie ist viel zu tief mit dem ganzen korrupten Sumpf verbunden, um sich da noch rauslösen zu können. Aber auch das passt offensichtlich zu Hillarys Seelenplan: Auf der 3. Stufe ihrer Entwicklung wird die Seele einem “schlechten Herrn treu dienen”.

                      Ich kann die Wege ihrer Seele verstehen, aber als Mensch auf der Erde ist mir das völlig schnurz – als Politikerin ist sie eine Opportunistin wie sie im Buche steht und das bringt Probleme für den Rest der Welt mit sich.

                      lg,

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              • Lieber Andreas!

                Möchte Dir einen Versuch vorschlagen. Stell Dir vor, wir würden Dir alle zustimmen, dass alle Politiker, die durch ihre Entscheidungen Leid verursacht haben, unreife Seelen und „böse“ sind (wobei wir mal außer Acht lassen, welche Auswirkungen zu viele Kinder, die nicht ausreichend ernährt werden können und Platz finden in der Gesellschaft, und die Erziehung durch traumatisierte Mütter haben).

                Wie fühlt sich das für Dich an?
                Bitte nicht antworten, ist nur für Dich, und lass Dir Zeit, immer wieder hineinhorchen .. ..

                Liebe Grüße
                Veron

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            • Hey Steven,
              Du bist in der Lage in Bezug auf die Menschen Clinton, Obama, Gauck etc „eindimensionale Sichtweisen zu differenzieren“. Was ich befürworte.

              Du sagst andererseits, „die AfD“ wäre „gefährlich“ und „rückstandig“.

              „Die AfD“ besteht jedoch aus vielen einzelnen Menschen. Wieso kannst Du einerseits so pauschal über eine große Gruppe von Menschen urteilen, aber siehst andererseits einzelne Menschen (wie Clinton) ganz differenziert. (btw. Menschen, die bis jetzt nachweislich großen Schaden anderen Menschen zugefügt haben.)

              Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht. Wo ziehst Du da die Linie?

              Und was genau befürchtest Du? Was ist das „Gefährliche“ an der „AfD“? Was konkret wird Deiner Meinung nach passieren?

              LG. Dee Dee

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              • Hi Dee Dee,

                „Die AfD“ besteht jedoch aus vielen einzelnen Menschen. Wieso kannst Du einerseits so pauschal über eine große Gruppe von Menschen urteilen, aber siehst andererseits einzelne Menschen (wie Clinton) ganz differenziert. (btw. Menschen, die bis jetzt nachweislich großen Schaden anderen Menschen zugefügt haben.)

                Ich kann auch Frauke Petry, Beatrix von Storch, oder die anderen Pappenheimer differenziert betrachten und die Wege ihrer Seelen als gültig erachten. Aber als Politiker halte ich sie für gefährlich – und in der AFD mögen durchaus Leute engagiert sein, die sich für irgendwelche Ideale einsetzen, aber die Linie der Partei selbst wird das nicht ändern. Die Afd ist ganz sicher keine „Partei des kleinen Mannes“, genausowenig wie das bei uns die FPÖ ist. Sie sprechen zwar die Unzufriedenheit der Menschen und auch die Benachteiligten an, aber Lösungen? Nö .. im kritisieren sind alle Oppositionsparteien gut. Erinnere dich an die Grünen – so bekamen die Grünen ihre Stimmen, schau, was aus ihnen wurde.

                Wie die FPÖ ist die AFD eine Partei der Besserverdienenden – erstaunlich genug, das Systemmüde Menschen und Hartz 4 Empfänger, sie für eine Alternative halten. Ich hab mir eine ganze Zeitlang auf Facebook die Seiten der AFD angesehen und die Kommentare ihrer Fans und Unterstützer angetan. Ich kann da nur eins sagen – grauslich. Die Mehrheit der Leute dort sind schwer Menschenfeindlich angehaucht, was da manchmal an Aussagen kommen, treibt so manchen Blut und Ehre Nazi die Schamesröte ins Gesicht. Und zwar jeden Tag, das sind keine Eintagsfliegen .. Man hat Probleme mit Schwulen, Lesben, Ausländern und man wünscht sich mehrheitlich die idyllische Mann – Frau- Kind Geschichte. Tatsache aber ist, nicht alle Menschen sind gleich.

                Und was genau befürchtest Du? Was ist das „Gefährliche“ an der „AfD“? Was konkret wird Deiner Meinung nach passieren?

                Die AFD ist rückwärtsgerichtet, weil sie eine nationalistisch isolierende Haltung, in einer Welt einnehmen, die längst global geworden ist. Keine Nation der Welt kann es sich das heute mehr leisten, weil alle voneinander abhängen. Und zwar in allen Bereichen des Lebens und niemand, nicht mit der größten Macht, könnte damit überleben, wenn er sich isoliert. Ginge es nach der AFD würden sie am liebsten die Uhren anhalten oder die Zeit zurückdrehen. Das würde die Gesellschaft ziemlich runterfahren und noch mehr Probleme verursachen, als eh schon vorhanden sind. Aber wie dem auch sie, nur weil ich die AFD nicht mag, darfst du sie doch mögen – ist nicht mein Business. Das ist einfach MEINE Ansicht, das kann nicht jedermanns Ansicht sein. Wir werden ja sehen, wie sich das ausspielt – ähnliches spielt sich übrigens global ab, man kann sehen, wie die alten Energien versuchen, ihren Fuß weiter in die Türe zu bekommen. Nicht lustig .. it’s Time to say goodbye to the old energy .

                lg,

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                • Wenn man sich nicht entscheiden kann – nimm beide auf einmal. ^^

                  lg,

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                  • Nachtrag zum letzteren (blockierten) Post ..

                    http://www.voltairenet.org/article193930.html

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                    • Leak zeigt mutmaßliche Betreiber der größten deutschen Hetzseite

                      Ein Screenshot soll die drei Administratoren der Facebook-Hetzseite Anonymous.Kollektiv zeigen.
                      Darauf sind Nutzer mit den Namen „Mario Roensch“ und „Kai Homilius“ zu sehen.
                      Homilius ist Verleger des rechten Compact-Magazins und wurde bisher nicht in Zusammenhang mit Anonymous.Kollektiv gebracht.
                      Gegen den Betreiber der mittlerweile gelöschten Facebook-Seite war unter anderem wegen Volksverhetzung ermittelt worden.

                      Von Max Hoppenstedt und Simon Hurtz

                      Anonymous.Kollektiv war einer der wichtigsten Treffpunkte für Islamhasser, Verschwörungstheoretiker und Fremdenfeinde. Die Betreiber hetzten gegen Geflüchtete, Muslime und Politiker – mehr als zwei Millionen Menschen gefiel das. Mit der Hacker-Bewegung Anonymous hatte die Facebook-Seite trotz ihres Namens nie etwas zu tun. Im Mai löschte Facebook die Seite, doch Anonymous.Kollektiv beschäftigt deutsche Ermittler nach wie vor: Trotz der großen Reichweite der Seite ist bis heute unklar, wer eigentlich dahintersteckt.

                      Bislang wurde häufig der Name Mario Rönsch genannt. SZ.de und Vice Motherboard liegt ein Screenshot vor, der den internen Administratoren-Bereich von Anonymous.Kollektiv zeigen soll. Darauf werden drei Facebook-Konten als Administratoren aufgelistet: ein Nutzer mit dem Namen „Mario Roensch“, ein weniger bekannter Sänger und Manager einer Rechtsrock-Band aus Erfurt – und der Name eines Verlegers des Compact-Magazins, der bislang nicht in Zusammenhang mit Anonymous.Kollektiv gebracht wurde.
                      Anonymous.Kollektiv

                      Anonymous.Kollektiv Facebook (Foto: Screenshot / Facebook.com)

                      Gegen den Betreiber der Seite wurde mehrfach Anzeige erstattet, unter anderem wegen Diffamierung und Volksverhetzung. Die Staatsanwaltschaft Thüringen stellte die Ermittlungen jedoch vorübergehend ein, da der Beschuldigte Mario Rönsch für die Behörden nicht auffindbar war. Der Screenshot hat bereits eine weitere Anzeige eines Bundestagsabgeordneten ausgelöst und könnte neue Ermittlungen zu Folge haben.
                      Die eigentliche Überraschung ist der Name Kai Homilius

                      Bereits im Mai nannte der Focus das ehemalige AfD-Mitglied Mario Rönsch als Betreiber der Facebook-Seite Anonymous.Kollektiv. Rönsch selbst wehrt sich seit Jahren gegen diesen Verdacht und gab dazu eine eidesstattliche Versicherung ab. Er verklagte Vice, den Spiegel, die Jungle World sowie den MDR und erwirkte vor Gericht, dass er nicht als Administrator der Facebook-Page bezeichnet werden darf. Auf eine Anfrage zu dem aktuellen Screenshot hat Rönsch bis zur Veröffentlichung dieses Textes nicht reagiert.

                      Die größere Überraschung auf dem Screenshot ist ein anderer Name: Kai Homilius. Er leitet die Compact-Magazin GmbH, eine Zeitschrift, die als eines der wichtigsten publizistischen Sprachrohre des Umfelds von AfD und Pegida gilt. Tatsächlich ähneln sich das monatlich erscheinende Magazin und Anonymous.Kollektiv inhaltlich: Beide verbreiten islamfeindliche Behauptungen und Verschwörungstheorien. Die Facebook-Page Anonymous.Kollektiv hatte regelmäßig Compact-Artikel beworben, jedoch war unklar, wie eng die beiden neurechten Medien miteinander verbunden sind.
                      Anonymous.Kollektiv

                      Der interne Admin-Bereich der Facebook-Seite des Compact-Magazins – mit „Mario Roensch“ in der Rolle des Werbetreibenden. (Foto: Screenshot / Facebook.com)

                      Ein weiterer Screenshot, der SZ.de und Motherboard vorliegt, soll den internen Administratoren-Bereich der Facebook-Seite des Compact-Magazins zeigen. Dort ist ein Nutzer mit dem Namen „Mario Roensch“ in der Rolle eines Werbetreibenden zu sehen. Solche Nutzer können Inhalte von Posts nicht bearbeiten, sondern lediglich Einfluss auf die Vermarktung nehmen. Auch hier taucht wieder das Profil „Kai Homilius“ auf, das optisch dem Facebook-Account des Geschäftsführers des Compact-Magazins gleicht. Homilius wollte sich am Telefon nicht äußern, ob die Angaben auf dem Screenshot korrekt sind.
                      Wie SZ.de und Motherboard den Screenshot erhalten haben

                      Der Screenshot wurde SZ.de und Motherboard im Sommer von einer Quelle zugespielt. Diese gab an, bei Facebook-Seiten einsehen zu können, welche Nutzer in welchen Rollen tätig sind. Als Beleg schickte die Quelle Screenshots des Admin-Bereichs einer anderen Facebook-Seite, deren jeweilige Rollen SZ.de und Motherboard bekannt waren. Die Facebook-Accounts, die auf dem Screenshot zu sehen waren, stimmten in mehreren separaten Fällen mit den tatsächlichen Rollen überein – obwohl diese Informationen nicht öffentlich bekannt oder einsehbar sind.

                      Dennoch können nur polizeiliche Ermittlungen den endgültigen Nachweis ergeben, ob Rönsch und Homilius tatsächlich Administratoren von Anonymous.Kollektiv waren. Facebook selbst äußert sich nicht zu einzelnen Seiten oder deren Administratoren. Ein Sprecher sagte, das Unternehmen veröffentliche grundsätzlich keine Informationen über einzelne Nutzer. Voraussetzung für eine Herausgabe der Daten sei die rechtmäßige Anfrage einer Strafverfolgungsbehörde.

                      Hinweise auf enge Verbindung zwischen Rönsch und Compact

                      In den vergangenen Wochen häuften sich die Hinweise, dass zwischen Mario Rönsch und dem Compact-Magazin eine bestimmte Form der Zusammenarbeit bestand: Mitte Oktober schrieb Compact, dass mit Mario Rönsch „ab August 2015 ein Vertrag zur Abowerbung geschlossen wurde“. Rönsch wiederum sagte in einem Interview auf der Website Anonymousnews.ru, dass er bereits im Januar 2015 gebeten worden sei, „das Marketing für Compact zu übernehmen“. Tatsächlich tauchten Anfang Februar 2015 auf der Facebook-Page Anonymous.Kollektiv sogenannte gesponsorte Posts auf, die für das Compact-Magazin werben.

                      Aktuell liefern sich die ehemaligen Verbündeten eine Schlammschlacht. So bezeichnete Rönsch Compact-Verantwortliche bei Anonymousnews.ru als Denunzianten. Wer hinter dieser Webseite steckt, ist unklar. Die Seite ging zwei Tage nach dem Ende von Anonymous.Kollektiv online.

                      Offensichtlich gibt es eine Verbindung zwischen den Verantwortlichen: Anonymousnews.ru veröffentlichte einen Screenshot, der die Benachrichtigung über die Abschaltung der Facebook-Seite Anonymous.Kollektiv zeigt – diese Nachricht können die Administratoren der jeweiligen Facebook-Seite einsehen. Außerdem taucht im Quellcode der Seite oft das Wort „Maro“ auf, das ein Akronym von Mario Rönsch sein könnte.
                      Mario Rönsch behauptet, ausgewandert zu sein.

                      Daten des Dienstes „Similar Web“ zufolge verzeichnet Anonymousnews.ru monatlich mehr als 600 000 Aufrufe. Auf der Seite finden sich Fotos, die zeigen, dass Homilius und Rönsch enger miteinander bekannt waren. Unter anderem sind die beiden darauf Seite an Seite mit zwei Abgeordneten der rechtsextremen ungarischen Jobbik-Partei in Budapest zu sehen.

                      Die Betreiber von Anonymousnews.ru veröffentlichten auch den Screenshot einer angeblichen E-Mail, die Homilius nur fünf Tage nach dem Ende von Anonymous.Kollektiv an Rönsch geschrieben haben soll. Darin heißt es: „Die zwischenzeitliche Löschung Deiner Facebook-Seite ist für uns natürlich der Super-Gau, auch im Hinblick auf die ABO-Verkäufe.“ Homilius wollte auf Nachfrage keine Stellung beziehen, ob er die Mail mit dem Betreff „Anonymous auf Facebook gelöscht“ tatsächlich geschrieben hat.

                      Homilius und Compact-Chefredakteur Elsässer laden für das kommende Wochenende zur alljährlichen Compact-Konferenz nach Berlin, wo viele Mitglieder der neurechten Szene erwartet werden. Mario Rönsch ist schon lange nicht mehr in Erfurt gesehen worden. Er selbst behauptet, ausgewandert zu sein.

                      Quelle: http://www.sueddeutsche.de/digital/anonymouskollektiv-leak-zeigt-mutmassliche-betreiber-der-groessten-deutschen-hetzseite-1.3232096-2

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                    • Okay, das dürfte Folgen haben:

                      Ruhrbarone zeigen Mario Rönsch an

                      Im März 2014 erschien bei uns ein Artikel über das rechtsradikale Anonymous-Netzwerk. In mehreren Kommentaren wurde behauptet, Mario Rönsch sei der Kopf des Anonymous.Kollektivs. Wie andere Medien auch wurden wir dafür von Rönschs Anwalt, einem damaligen Piratenpartei-Politiker aus Erfurt, abgemahnt. In mehreren Instanzen gelang es uns nicht, das Gericht davon zu überzeugen, dass die Abmahnung gegenstandslos sei – am Ende kostete uns das alles über 2000 Euro.

                      Nun haben der FDP-Politiker Tobias Huch in der BILD, Vice und die Süddeutsche Screenshots veröffentlicht, die zeigen sollen, dass Rönsch uns seinerzeit zu Unrecht abgemahnt hat.
                      Das wäre eine Straftat – Prozessbetrug.

                      Und da Rönsch noch an Eides Statt versichert hat, er sei nicht einer der Hintermänner der rechtsradikalen Seite, könnte im Falle der Echtheit des Screenshots eine zweite Straftat hinzu kommen.

                      Wir sehen die Screenshots nicht als eindeutige Beweise an, aber sie könnten Indizien sein. Die Süddeutsche schrieb heute:

                      Dennoch können nur polizeiliche Ermittlungen den endgültigen Nachweis ergeben, ob Rönsch und Homilius tatsächlich Administratoren von Anonymous.Kollektiv waren.

                      Und diese Ermittlungen werden wir mit zwei Strafanzeigen, die wir nach Absprache mit dem Staatsschutz bei der Staatsanwaltschaft Bochum stellen werden, hoffentlich in Gang setzen: Wir werden Rönsch wegen Prozessbetrug und Meineids anzeigen.

                      Quelle: http://www.ruhrbarone.de/in-eigener-sache-ruhrbarone-zeigen-mario-roensch-an/135009

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                    • Der Fall Arvid Samtleben – AFD Chefin Frauke Petry von Skandalen umgeben

                      Laut aktueller Umfrageergebnisse kann die AfD-Spitzenkandidatin Frauke Petry am kommenden Sonntag anläßlich der Landtagswahlen in Sachsen mit einem Ergebnis von ca. 7% rechnen. Das wäre für eine so junge Partei ein respektables Ergebnis, von der die FDP zur Zeit nur noch träumen kann. Also dürfte in Sachsen angesichts dieser Prognose nur noch unbeschwerte Freude herrschen, oder? Das ist keinesfalls so, denn noch vor Kurzem wurde mit allen Mitteln versucht zu verhindern, dass die AfD zu dieser Wahl überhaupt antritt. Für reichlich Verdruß und handfeste Skandale sorgte Frauke Petry selbst. Und das in so hohem Maße, dass sich die Meldungen in der Presse schier überschlugen. Doch über den Fall Arvid Immo Samtleben drang lange nichts an die Öffentlichkeit. Er schwieg monatelang, um den Erfolg der Partei nicht zu gefährden.

                      Samtleben, ein studierter 43-jähriger Betriebswirt, war AfD-Kreisvorsitzender in Bauzen und als Beisitzer Mitglied des Landesvorstandes Sachsen. Er war von den Mitgliedern auf Platz 14 der Landesliste in den sächsischen Landtag gewählt worden. Zugegebenermaßen keine besonders aussichtsreiche Plazierung, denn für seinen Einzug hätte die AfD über 10 % bei der Wahl holen müssen. „Da hab ich mich wohl nicht ausreichend angestrengt“, waren seine selbstkritischen Worte nach dem Ergebnis, doch er nahm die Wahl an

                      Schnell bemerkte Arvid Samtleben, dass die AfD auf dem Wege zu einer verfilzten Partei mit diktatorischerm Kern war. Bei einem Telefonat mit einem weiteren Mitglied des Landesvorstandes Thomas Hartung beschwerte er sich über die mangelnde Demokratie und Transparenz im Landesverband und drückte seine Unzufriedenheit aus. Nur einen Tag später konnte er kaum glauben, dass er in einer persönlichen Mitteilung der AfD seine eigene Rücktrittserklärung lesen mußte! Er habe aus Gründen der besonderen beruflichen Herausforderung leider keine Zeit mehr für die Aufgaben, die in der AfD auf ihn warten würden. So müsse er leider schweren Herzens auf sein Amt verzichten. Man würde ihm für seine bisherigen Verdienste um die Partei herzlich danken, usw, usw. Nach dem falschen Rücktritt stellte Frauke Petry den Antrag, Arvid Samtleben von der Landesliste streichen zu lassen. Begründung: politische Unzuverlässigkeit und Vertrauensverlust. Die AfD-Chefin verschickte ein Rundschreiben, in dem dem Beisitzer des Landesvorstandes ein „lockerer Umgang mit der Wahrheit“vorgeworfen wurde. Samtleben legte Widerspruch ein.

                      Dass es mit dem Vertrauen zu Frauke Petry auch nicht weit her ist, bezeugt ein schriftlicher Antrag von Samtleben, Einsicht in die Landeskasse zu nehmen, da seit Monaten kein Schatzmeister zur Verfügung stand. Auch bat er darum, diesen schnellstmöglichst zu bestellen. Nach Art. 21 I 4 GG sind Parteien zur öffentlichen Rechenschaft und Buchführung verpflichtet. Im Landesverband der AfD in Sachsen waren keinerlei Beschlüsse für die Ausgabe von Wahlkampfmitteln von immerhin bis zu 300 000 € gefällt worden. Ohne Beschlüsse darf vom Geld der Mitglieder weder ein Auftrag erteilt, noch eine Rechnung beglichen werden. Doch was kümmert das den Landesvorstand rund um Frauke Petry? Sie wiesen Zahlungen ohne Beschlüsse an und gaben das Geld mit vollen Händen aus. Klar, dass da die unbequemen Fragen des Herrn Samtleben störten. Frauke Petry ließ per Einschreiben mitteilen, dass Landesvorstandsmitglieder kein Recht auf Prüfung der Kasse hätten. Ja, wer denn sonst, wenn kein Schatzmeister da ist? Außerdem befand Frau Petry, dass kein Schatzmeister nötig sei (obwohl es in der Satzung steht). Lt. Vereinsrecht müssten sogar die Personen, die sich ohne jeden Beschluss an der Kasse bedienen, die Ausgaben privat ersetzen. Dieses bekommt ein „besonderes Gschmäckle“, wenn man bedenkt, dass sich die Politikerin sowohl in Firmen- als auch in Privatinsolvenz befindet.

                      Frauke Petry wirft Arvid Samtleben persönliche Enttäuschung über seinen Listenplatz 14 und gekränkte Eitelkeit vor. Er wurde vom Landesvorstand der AfD Sachsen suspendiert, ein Parteiausschlußverfahren gegen ihn ist eingeleitet und ihm wurden alle Mitgliederrechte entzogen. Er wurde zu dem Vorfall nicht angehört. Im Gegenzug legte Arvid Samtleben Anfang August Verfassungsbeschwerde gegen die Teilnahme an der Wahl ein. Sie wurde für unzulässig erklärt. Schon Wochen zuvor wies der Landeswahlleiter eine ähnliche Beschwerde ab.

                      Ähnliche finanzielle Turbulenzen spielen sich auch in Bayern ab. Man ist zur Zeit um Klärung bemüht.
                      Einen 2. Skandal löste Frauke Petry aus, als sie vor kurzem Strafanzeige wegen des Verdachts der Untreue gegen den FDP-Wirtschaftsminister Sven Morlok stellte. Sie warf Morlok vor, er habe seinen Staatssekretären und Parteifreunden Fiedler und Werner lukrative Versorgungsposten verschafft. Abgesehen davon, dass Petry bereits bei der Höhe der Besoldung irrte, teilte ein Sprecher der Staatskanzlei mit, dass nach 3 Jahren Probezeit die Staatssekretäre lt. § 59 Beamtengesetz quasi automatisch verbeamtet werden. Das traf bei den beiden schon vor 2 Jahren zu. Aber sie können, z.B. nach einer Wahl, jederzeit entlassen werden. Von Versorgungs-posten also keine Spur! Frau Petry, ehe man sich als moralische Instanz aufspielt und Straf-anzeige erstattet, sollte man sich erst einmal über Sachsens Gesetze informieren, und vor dem eigenen Hause kehren!
                      Und, zu guter letzt – der Zeitpunkt könnte nicht ungünstiger sein – ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Frauke Petry wegen Insolvenzverschleppung. „Es geht um eine mögliche verspätete Anmeldung der Insolvenz der Firma PURinvent“, sagte der Sprecher der Anklagebehörde Lutz Lehmann. Petry weist selbstverständlich alle Schuldzuweisungen zurück. Sie vermutet politische Motive…….Leider hatte sie bereits in einem Interviev zugegeben, wegen der Wahl die Öffentlichmachung ihrer Insolvenz verzögert zu haben….
                      Auf Fälle wie den des Arvid Samtleben stößt man in der AfD leider immer wieder. In Sachen Kritik tut sich die Partei sehr schwer. Alle Mitglieder, die mit dem Vorgehen der Kreis-, Landes- oder Bundesvorsitzenden nicht einverstanden sind und wagen, dieses auch zu äußern, haben mit Schwierigkeiten zu rechnen. Das fängt beim Sperren der AfD-Facebookseite an, geht über massive Drohungen incl. Rufmord und beruflichen Ruin, bis hin zu Morddrohungen, von denen mir glaubhaft berichtet wurde. Es hagelt kostenpflichtige Parteiausschlussverfahren und es ist zu empfehlen, als Mitglied stets einen guten Anwalt an der Seite zu haben.
                      Wie steht es da so schön geschrieben im Wahlprogramm der AfD für die Bundestagswahl im September 2013? WIR FORDERN MEHR DIREKTE DEMOKRATIE AUCH IN DEN PARTEIEN. DAS VOLK SOLL DEN WILLEN DER PARTEIEN BESTIMMEN, NICHT UMGEKEHRT.

                      Quelle: http://journalistenwatch.com/cms/der-fall-arvid-samtleben-afd-chefin-frauke-petry-von-skandalen-umgeben/

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                    • Bin immer wieder fasziniert davon, was Wähler alles ignorieren können .. .. sei es, dass sie es ausblenden, es einfach nicht ankommt im Bewusstsein, oder es als Unwahrheit abgetan wird, von den Gegnern verbreitet, bzw. sind die ja auch nicht besser .. ..

                      Der Haken liegt meines Erachtens in einer zu großen Anzahl zu junger Seelen auf der Erde .. .. wie konnte das passieren, wo es doch gerade so heikel ist hier?

                      In „The Three Waves of Volunteers and the New Earth“ von Dolores Cannon habe ich kürzlich u. a. das Kapitel gelesen, in dem es um eine Seele geht, die hergekommen ist um den Menschen zu sagen, dass sie nicht so tief in die Erde bohren dürfen, weil sie das aus dem Gleichgewicht bringen würde. In einem anderen ist es eine, die vor dem Herumspielen mit Genen warnt. Fast immer haben diese Seelen Zerstörung dadurch woanders erlebt und waren sofort dabei, als es hieß, die Erde wäre in Schwierigkeiten, es würden Helfer gebraucht.
                      Aber es geschieht hier trotzdem, die Menschen mit jungen Seelen lassen sich doch nichts sagen, da wird ein Geschäft gewittert, und wenn man es nicht selbst macht, dann macht es wer anderer. Oder sie sind entsprechende Politiker .. ..

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          • „Ich versteh es ehrlich gesagt nicht, warum Du Dich zu diesem AfD Bashing immer wieder hinreißen lässt.“

            AfD-Bashing?

            Ich sehe da Angaben zu einem AfD-Politiker, einem SPD-Politiker, 2 CDU-Politiker, noch ein AfD-Politiker .. .. und 8 AfD-Politiker haben die Frist schon vor 3 Monaten verstreichen lassen. Warum auch immer, wird nichts hineininterpretiert .. ..
            Woher kommt bloß der Eindruck, das wäre Bashing?
            Man könnte natürlich auch einfach nicht darüber berichten. Nur, warum nicht?

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            • Hey Veron,
              1. Die Headline: Sie transportiert immer die Energie, die einem Text zugrunde liegt. Nebenjobs bzw -einkünfte von Politikern werden mehrheitlich kritisch (oder neidisch) gesehen, es gab auch schon Überlegungen, diese gänzlich zu untersagen. Diese negative Konnotation wird geschickt mit der AfD verbunden und durch die Formulierung „die meisten Nebenjobs“ noch gesteigert. Man hätte doch auch eine andere Headline wählen können, zB. „Nebeneinkünfte der neuen Landtagsmitglieder veröffentlicht“ oder „Transparenz-Gesetz wird umgesetzt“ etc etc. Sehr viele Menschen lesen sowieso nur die Headline, und das ist es was hängen bleibt.
              Ein Artikel aus 2015, der sich mit dem gleichen Thema beschäftigt, hatte z.B. die Headline „Jeder zehnte Abgeordnete hat Extra-Einkünfte“. Hier wurde darauf verzichtet, den Abgeordneten mit den meisten Nebenjobs in der Headline hervorzuheben. Da war die AfD noch nicht im Landtag vertreten.
              http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1474438_Jeder-zehnte-Abgeordnete-hat-Extra-Einkuenfte.html
              Abgesehen davon heißt „die meisten Nebenjobs“ nicht automatisch „das höchste Nebeneinkommen“, kann aber muss nicht. Aber genau diese Verbindung wird der schnelle, uninformierte Leser herstellen und abspeichern.
              2. Im Text (für alle die es doch lesen): 8 Afd Mitglieder sind säumig. Bei 25 Abgeordneten ist das lediglich ein knappes Drittel. Der Rest hat sich vorbildlich verhalten. Diese Information (25) wird aber weggelassen. Zudem ist diese Art der Information typische Propaganda und höchst suggestiv. Man erwähnt einen Umstand in gewisser Weise und lässt den Rest offen, mit dem Wissen, daß die Leser in eine bestimmte Richtung weiterdenken werden. Hier: Sie haben es noch nicht abgegeben, weil sie etwas ZU VERBERGEN haben. Genau diesen Gedankengang hat ja auch Steven vollzogen und in seiner eigenen Überschrift „Mut zum Verschweigen“ zum Ausdruck gebracht. Was wäre denn, wenn sie noch keine Angaben gemacht haben, weil sie auch keine zu machen haben und deshalb dieser Sache nicht die Dringlichkeit zugemessen haben. Beides wäre möglich, aber die Suggestion geht ganz klar zur negativen Deutung.
              3. Steven selbst hat mir in diesem Punkt ja nicht widersprochen. Es fiel mir eben auf, daß er wiederholt Artikel postet, die Verfehlungen von AfD Mitgliedern thematisieren. Und da fragte ich mich, was soll die Botschaft dahinter sein (außer daß die AfD schlecht ist).
              Sorry für den langen Text,
              LG, Dee Dee

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              • Das hat sich wirklich ausgezahlt ..

                Nur unter Vorbehalt im Gerichtssaal

                Ein Fall vor dem Schopfheimer Amtsgericht zeigte, wie eine einfache Ordnungswidrigkeit zu einer Körperverletzung werden konnte.

                SCHOPFHEIM. Einer, der den Staat nicht als Staat, das Gericht nicht als Gericht und Beamte nicht als Beamte anerkennt, stand am Dienstag vor dem Amtsgericht Schopfheim. Ihm wurde Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Last gelegt – der Ursprung des Ganzen war eine einfache Ordnungswidrigkeit.

                Bereits zu Beginn machte der Angeklagte seine Skepsis dem Gericht gegenüber deutlich – er wollte nicht auf der Anklagebank Platz nehmen. „Gehe ich eine verdeckte Kompetenz ein, wenn ich mich setze?“, fragte er den Vorsitzenden Richter Stefan Götz. Nachdem der Angeklagte, der sich übrigens selbst verteidigte, dann doch „unter Vorbehalt“ Platz nahm, machte er nur widerwillig Angaben zu seiner Person. Seine beiden Anträge auf Befangenheit der Staatsanwältin und des Vorsitzenden Richters wurden vom Gericht als unzulässig verworfen.

                „Menschen wie ich

                werden immer mehr“

                Angeklagter vor dem Amtsgericht

                Wie aus der Anklageschrift hervorging, wurde der Angeklagte am 1. Januar diesen Jahres in der Schopfheimer Innenstadt von einer Polizeistreife angehalten, da er ohne Sicherheitsgurt am Steuer saß. Auch nach mehrfacher Aufforderung durch einen der beiden Polizeibeamten, weigerte sich der Angeklagte, Führerschein und Fahrzeugpapiere vorzuzeigen. Vielmehr forderte er „Ausweis gegen Ausweis“, doch beide Polizeibeamte hatten ihren Dienstausweis auf der Dienststelle liegen. „Wir haben mehrfach unsere Namen und unsere Dienststelle genannt, trugen die komplette Uniform und waren mit dem Streifenwagen unterwegs – wir waren also eindeutig als Polizeibeamte erkennbar“, sagte die Polizeibeamtin im Zeugenstand. Dem Angeklagten genügte dies jedoch nicht. Vor Gericht erklärte er, dass er Polizeibeamte nicht als Beamte des Staates sehe, sondern lediglich als „Angestellte eines Unternehmens“. Sie seien „Dienstleister, die Angebote machen“, die jedoch abgelehnt werden könnten.

                „Er hätte später mit auf die Dienststelle kommen können, um die Ausweise zu sehen, das wäre doch kein Problem gewesen“, sagte der Polizeibeamte vor Gericht. „Es ging doch lediglich um eine Ordnungswidrigkeit – ich verstand die hartnäckige Verweigerung nicht“. Um die ganze Diskussion abzukürzen, habe er dann den Angeklagten aufgeklärt: Nach einer Ordnungswidrigkeit müssten die Personalien aufgenommen werden. Wenn die Aushändigung der Papiere nicht erfolge, könne der Beamte sogar eine Durchsuchung erwirken. Als auch nach dieser Belehrung keine Einsicht kam, griff der Polizeibeamte mit dem rechten Arm in das Auto zwischen die Beine des Angeklagten, wo sich auf dem Sitz dessen Geldbörse befand, in der er die Papiere vermutete. In diesem Moment soll der Angeklagte laut Zeugenaussage plötzlich die Schenkel zusammengepresst und den Arm des Polizeibeamten festgehalten haben, so dass dieser sich nur mit viel Kraft befreien konnte und Quetschungen an der Hand erlitt. „Wenn der Angeklagte seine Beine auseinander gelassen hätte, wäre überhaupt kein körperlicher Kontakt entstanden“, sagte der Polizist. „Ich empfand den Griff nach der Geldbörse als das mildeste Mittel, an die Papiere zu kommen“.

                Zum Tathergang machte der 56-jährige Angeklagte keine Aussagen. „Das kommt später in meinem Plädoyer“, sagte er. In diesem 50-minütigen Plädoyer zählte er dann zusammenhanglos Gerichtsurteile und Zeitungsberichte auf, warf mit Gesetzestexten um sich und nutzte die Gelegenheit, um seine Weltanschauung darzulegen. „Ich bin nicht bereit, mich Gesetzen zu unterwerfen, nur weil es das Gesetz ist“, sagte er. Auch kenne er keinen Widerstand gegen die Staatsgewalt, da er nicht an den Staat und auch nicht an das Beamtentum glaube. Als „Reichsbürger“ wollte der Angeklagte aber nicht bezeichnet werden, vielmehr empfand er diesen Begriff als eine „Beleidigung“. „Ich bin kein Reichsbürger, ich bin nicht links, nicht rechts, ich bin Mensch. Und Menschen wie ich werden immer mehr“.

                Der Angeklagte behauptete, er sei von dem Polizeibeamten „unberechtigt angegriffen“ worden. Er selbst habe lediglich sein Eigentum verteidigt. Zudem sei er vor dem „Angriff“ nicht, wie es die Zeugen ausgesagt hatten, belehrt worden.

                Der Polizeibeamte trage für die Verletzung an der Hand – für die der Angeklagte im Übrigen ein Attest forderte – die alleinige Schuld, da er sich selbst in diese Situation gebracht habe. Absichtlich habe er ihn nicht verletzen wollen. „Das war eindeutig Notwehr, hier wird das Opfer zum Täter gemacht“. Noch vor der Urteilsverkündung machte er deutlich, dass er das Urteil in Frage stellen werde. Schon allein die Verkündung „Im Namen des Volkes“ empfinde er als „dreiste Bevormundung“.

                Richter Stefan Götz kam dem Antrag der Staatsanwaltschaft nach und verurteilte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen á 20 Euro. Ihm wurde zugute gehalten, dass er keine Vorstrafen hatte und die Körperverletzung als leicht einzustufen war. Aufgrund seiner Einkommensangaben wurde die Strafe auf monatliche Raten á 50 Euro ausgelegt. „Wir leben nun mal in einem Gemeinschaftsgebilde, in dem es Regeln gibt, damit ein reibungsloses Zusammenleben funktioniert – ob Sie das nun anzweifeln oder nicht“, sagte Götz. Der Richter stellte die Frage in den Raum, was der Angeklagte tun würde, wenn bei ihm zu Hause eingebrochen würde. Würde er die Polizei rufen? Und wie würde er reagieren, wenn die Beamten ihm zuerst einen Vertrag vorlegen würden, bevor sie den Täter festnehmen?

                Quelle: https://www.badische-zeitung.de/schopfheim/nur-unter-vorbehalt-im-gerichtssaal–129094873.html

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              • Danke, Dee Dee, für Deine ausführliche Erklärung!

                Für die von Dir angesprochenen Energien habe ich offenbar keine Rezeptoren. Ich hatte bislang immer den Eindruck, dass Headlines dazu dienen, den Leser so zu interessieren, dass er weiterliest. „Transparenz-Gesetz wird umgesetzt“ z.B. klingt für mich ziemlich langweilig und wenig einladend.
                Allerdings ist das Thema für mich nicht wirklich interessant, und ohne Deine Reaktion hätte ich den Text wahrscheinlich trotz gegebener Überschrift gar nicht gelesen.

                Mit „suggestiv“ könntest Du recht haben. Ich habe auch zunächst daran gedacht, dass sie etwas zu verbergen haben könnten. Aber für mich ist es genau so schlimm, wenn sie es einfach nicht für nötig halten, ihrer Pflicht nachzukommen. Wenn es nichts zu melden gibt, dann wäre es doch überhaupt kein Zeitaufwand, zu melden, dass es nichts zu melden gibt. Das Argument „nicht dringlich“ zieht da bei mir nicht. Vielleicht ist da irgendein innerer Protest .. .. mit solchem Kindergartenkind-Verhalten sollten sie dann allerdings nicht Politiker sein .. .. (gilt für alle, die nichts gemeldet haben)

                Liebe Grüße
                Veron

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                • An alle Interessierten:

                  Ende Oktober fand in den Räumen des Goldmann-Verlags wieder ein Webinar mit Varda Hasselmann statt zu einem Thema, das derzeit viele Menschen zu interessieren scheint: Seelenalter.

                  Guckst du bitte hier: http://www.mystica.tv/varda-hasselmann-junge-seelen-alte-seelen-webtalk/

                  lg,

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                  • Wirklich sehr interessant ..

                    Das Märchen von der guten Avocado
                    Sie wurde zum Inbegriff der bewussten Küche: Gut für den Körper. Gut für den Planeten. In Wahrheit ist die Avocado ökologisch höchst fragwürdig.
                    Von Elisabeth Raether

                    Jede Zeit hat ihr Lieblingsessen. In den fünfziger Jahren, in Deutschland das Jahrzehnt der gezwungenen Fröhlichkeit, thronte auf den Desserts, den Punschtorten, den Käsehäppchen eine Cocktailkirsche, eine in Farb- und Aromastoffen erstickte Frucht. In den siebziger Jahren entdeckten die Deutschen die Welt da draußen und die Spaghetti. In den achtziger Jahren wurde der geräucherte Lachs zum Massenprodukt, was perfekt in die Ära des Neoliberalismus passte, als das Reichsein für alle – okay: für viele – ein nahes Ziel zu sein schien.

                    Welches Lieblingsessen hat die Gegenwart? Darauf gibt es natürlich mehrere Antworten. Eine lautet: Es ist die Avocado.

                    Das liegt zunächst daran, dass die Avocado nicht vom Tier stammt.

                    Die Avocado gehört zu den wichtigsten Zutaten der veganen Küche mit ihrer ausgeprägten Sensibilität gegenüber Tieren und der Natur. Die Avocado ist in der Lage, die Problemzutaten Butter und Eier zu ersetzen. Es gibt jetzt Kochbücher mit Titeln wie Meine Rezepte für eine bessere Welt und Backrezepte, die beworben werden mit der Aufforderung „Genießen Sie die Torten- und Kuchenklassiker ohne Reue oder schlechtes Gewissen“. Die Avocado ist die Frucht der Weltenretter, beliebt auch bei vielen, die zwar keine Veganer sind, sich aber ab und zu das Gefühl gönnen wollen, im Einklang mit der Umwelt und sich selbst zu sein. Viele Vergnügen sind ja für den liberalen, um das Wohl der Welt und seiner selbst besorgten Mittelschichtbürger unmöglich geworden: nicht nur Fleisch, auch Schokolade, Wein; Zigaretten sowieso. Erdbeeren im Dezember, Hummer und Kaviar und alles allzu offensichtlich Luxuriöse sind ohnehin überholt. Die Avocado aber verspricht sorgloses Glück, wie man es gar nicht mehr für möglich gehalten hat im Zeitalter des Wollens und Alleshabens, aber Nichtdürfens.

                    So kommt es, dass die Avocado die Titelheldin der Kochzeitschriften und -blogs ist; dass sie beim sozialen Netzwerk Pinterest das beliebteste Essen 2015 war; dass es inzwischen in Deutschland wohl keinen Fair-Trade-Coffeeshop mehr gibt, auf dessen Karte kein Avocadotoast stünde.

                    Der traditionsreiche Vegetarierbund empfiehlt die Avocado. Die Tierrechtsorganisation Peta, die durch Verzicht auf tierische Produkte den Welthunger bekämpfen will, schlägt auf ihrer Website Avocadorezepte vor. Der Umweltverband BUND rät dazu, herkömmliche Peelings, die für Seehunde gefährliches Mikroplastik enthalten, durch selbst angerührte zu ersetzen, und zwar aus Avocado. Und die größte deutsche Onlineplattform für moderne Öko-Mode heißt: Avocado Store.

                    2010 wurden 28.000 Tonnen Avocado nach Deutschland eingeführt, 2015 waren es 45.000 Tonnen. Längst ist der Trend in die Fußgängerzonen und Supermärkte durchgesickert. Bei Edeka sind Avocados nach Angaben des Unternehmens seit den siebziger Jahren im Angebot, die Nachfrage sei aber in den vergangenen fünf Jahren „sehr stark gestiegen“. Die Avocado ist jetzt bundesweit ganzjährig erhältlich. Im Winter kommt sie aus Brasilien, Chile und Spanien, im Sommer aus Südafrika und Peru. Sie ist so selbstverständlich geworden wie eine Kartoffel. Die Fast-Food-Kette Subway bietet Sandwiches mit Avocado an. McDonald’s zögert noch.

                    Die Avocado gilt, ein Hauptgrund für ihren Erfolg, als unfassbar gesund. Ein Superfood wie Chiasamen, Quinoa, Goji- und Acai-Beeren. Superfoods sollen super sein für Herz und Kreislauf und gegen Krebs und Falten, weshalb es manche sogar in Kapselform im Drogeriemarkt zu kaufen gibt. Einigen Superfoods wird nachgesagt, sie steigerten die Konzentrationsfähigkeit, die Spermienqualität, die Kraft des Immunsystems. Die behauptete positive Wirkung ist nicht immer erwiesen, es gibt nur wenige klinische Studien. Aber vielleicht ist das gar nicht so erheblich. Denn vor allem wird mit dem Begriff Superfood ein Gefühl verkauft: das Gefühl, diese Nahrungsmittel brächten von irgendwoher weit weg die Ursprünglichkeit in die westliche Industriegesellschaft zurück, die Natürlichkeit, die Gesundheit, die heute nicht mehr als Voraussetzung für ein schönes Leben betrachtet wird, sondern offenbar als ein Wert an sich. Die Avocado, das wohl beliebteste Superfood, ist tatsächlich sehr gesund. Sie enthält so viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe, als wollte sie den Menschen von all seinen Gebrechen heilen.

                    Der Avocadoboom ist eine jener Moden, die nur in einer Gesellschaft möglich sind, die im Überfluss lebt. In diesem Teil der Erde, wo Nahrung nur noch nebenbei satt machen soll, bekommen Lebensmittel eine fast poetische Bedeutung. Sie werden wie Figuren in einem Roman wahrgenommen, haben einen guten oder einen schlechten Charakter. Das Schweinenackensteak hat in dieser Fiktion die Rolle des schmierigen Bösewichts übernommen. Die Avocado dagegen gibt die leichtfüßige Schönheit. Sie ist sanft, ihr Geschmack ist unaufdringlich, sie ist nicht sauer, nicht scharf, nicht bitter, sondern ein bisschen nussig und ein bisschen süß. Man braucht nicht mal ein Messer, um sie zu verzehren: Sie ist so anschmiegsam, dass man sie einfach löffeln kann. Und obwohl sie cremig ist wie ein üppiger Pudding, macht sie nicht dick. Ernährungsphysiologisch ist sie unschuldig wie ein Salatblatt.

                    So weit die Avocadofantasie.

                    In der Wirklichkeit ist die Avocado die ungefähr 400 Gramm schwere Beere eines immergrünen Laubbaumes. Dieser Baum muss irgendwo wachsen, und wie jeder Baum braucht er Erde, Luft und Wasser. Eine Avocado braucht noch viel mehr. In der realen Welt der landwirtschaftlichen Produktion hat sie gar nichts Müheloses. Im Gegenteil. Ihr Erfolg war kein Wunder der Natur, sondern von langer Hand geplant. Menschen haben Geld auf sie gewettet. Unternehmen arbeiten daran, dass mehr und mehr Leute ein Leben ohne Avocado für unmöglich halten. Und am anderen Ende der Welt verändern sich ganze Landstriche, was die Frage aufwirft, ob es wirklich gut ist für die Welt, wenn der deutsche Verbraucher Schweinefleisch und Butter durch Berge von Avocados ersetzt.
                    Ein ständiges Kräftemessen zwischen Mensch und Natur

                    Fliegt man von Deutschland elf Stunden Richtung Süden, nach Johannesburg, und fliegt man von dort weiter, wieder ein Stückchen Richtung Norden, nach Polokwane in der südafrikanischen Provinz Limpopo, kann man den Avocadowahn besichtigen.

                    Die Straßen sind staubig, die Schlaglöcher so tief und zahlreich, dass man Slalom fahren muss. Mit einem Mal aber verändert sich die Szenerie. Kein karger Busch mehr, kein braunes Gras und keine Wellblechhütten der Zulu, keine überfahrenen Hunde mehr am Straßenrand, stattdessen: Avocadobäume. So weit der Blick reicht. Sie stehen in Reih und Glied und sehen eher aus wie Buchsbäume in einem französischen Schlossgarten als wie exotische Gewächse: alle gleich groß, knapp zwei Meter, die Blätter satt dunkelgrün, als könnten Staub und Trockenheit ihnen nichts anhaben.

                    Kilometerweit muss man fahren, um ins Zentrum des Avocadoreichs vorzudringen. In der Nähe eines Orts namens Mooketsi residiert in einem Flachbau der König, Tommie van Zyl. Er ist der Besitzer der Farm ZZ2, die zu den größten Avocadolieferanten für Europa zählt. Tommie van Zyl ist ein großer, kräftiger Mann von 57 Jahren in Khakihose und gebügeltem Hemd. Betritt er den Raum, schweigen seine Angestellten. Spricht er, sehen sie ihn dienstfertig an. An den Bürowänden hängen Stillleben in Öl, vornehmlich Avocados, die seine Töchter gemalt haben, mit nicht ganz sicherer Hand, doch als van Zyl sie dem Gast zeigt, nicken die Mitarbeiter anerkennend.

                    Die Natur, kann man sagen, ist nicht so leicht zu beeindrucken. Der Boden in Limpopo ist zwar reich an Schätzen: Kupfer, Zinn und Platin werden hier gefördert, nach Gold und Diamanten wird geschürft. Doch es ist extrem energie- und arbeitsaufwendig, diese Schätze zu heben. Mit dem Avocadoanbau ist es nicht anders: Er ist ein ständiges Kräftemessen zwischen Mensch und Natur.

                    Über das Dach des Flachbaus rennt lärmend eine Horde Affen. Van Zyl steht auf, tritt aus dem Gebäude in den Innenhof, klatscht in die Hände. Die Affen eilen erschrocken davon, aber sie verstehen es offenbar als ein Spiel und kehren zurück, sobald van Zyl sich wieder an den Tisch gesetzt hat. So geht das einige Male, bis der Avocadokönig aufgibt.

                    Wie ist es ihm gelungen, diesem Fleckchen Erde eine so opulente Frucht in solchen Mengen abzutrotzen?

                    Als van Zyls Urgroßvater die Farm Anfang des 20. Jahrhunderts gründete, baute er Kartoffeln für den lokalen Markt an. „ZZ2“ lautete eine Registriernummer, die ihm von den Behörden zugeteilt wurde. Van Zyls Vater erkannte in jungen Jahren, dass Tomaten lukrativer waren als Kartoffeln. Auf die Kartoffelernte muss man monatelang warten, Tomaten wachsen schnell und können das ganze Jahr angepflanzt werden. 1953 fuhr Tommie van Zyls Vater die erste Ernte ein. Als er 2005 starb, hinterließ er seinem Erben die größte Tomatenfarm der südlichen Hemisphäre. Die Tomaten werden heute vor allem auf dem südafrikanischen Markt verkauft, ein Teil auch in den Nachbarländern Namibia, Simbabwe und Mosambik. Das rot-grün-gelbe Logo der Farm ist im südlichen Afrika bekannt und populär. Kein Supermarkt, in dem man nicht die leuchtend gelben ZZ2-Pappkisten fände.

                    Tommie van Zyl fragte sich, was er noch anbauen könnte. Der Markt für Tomaten war gesättigt. Aber weiter weg, in Europa, schienen die Menschen Gefallen an Avocados zu finden. ZZ2 sollte wachsen, und Tommie van Zyl sah eine Chance.

                    ZZ2-Tomaten verkaufen sich praktisch von allein, und sie wachsen in Limpopo auch fast von allein. Es braucht nur ein paar Netze, die über die Pflanzen gespannt werden. Die Netze sind günstig, spenden zuverlässig Schatten und halten Insekten und Vögel ab.

                    Avocados sind kompliziert. Sehr kompliziert. Sie verlangen von einem Farmer Aufmerksamkeit, Intelligenz und Kapital. Tommie van Zyl war bereit.

                    Zunächst einmal wächst ein Avocadobaum nicht einfach so. ZZ2 hatte genug Land, doch es mangelte an Bäumen. Darum also gibt es bei ZZ2 seit einiger Zeit eine Baumschule.

                    Die Schösslinge entstehen, indem man sie in einem stockdunklen Raum glauben lässt, sie seien Wurzeln, die sich unter der Erde ausbreiten. Einer der Gärtner hat schließlich die Aufgabe, mit einer Taschenlampe in diesem dunklen Raum jene Schösslinge auszuwählen, die bereit sind für den nächsten Schritt. In einem anderen Raum, der in sanft grünes Licht getaucht ist, damit der Schock für die Pflänzchen nicht so groß ist, werden mit einem Wattestäbchen Hormone aufgetragen. Mit einer Rasierklinge schabt der Gärtner etwas von der bleichen Haut weg, tupft, auf dass das Bäumchen stark und groß werde. Dann bringt er es in eines der Gewächshäuser. Wichtig ist, dass der Gärtner, bevor er durch die Tür tritt, in ein Desinfektionsbad steigt. Er soll mit seinen Schuhen keine Krankheitserreger in die Avocado-Neugeborenenstation einschleppen.

                    Weil die Wurzeln des Avocadobaums anfällig sind, wird der Schössling auf den einer anderen, gewöhnlicheren Pflanze, zum Beispiel eines Apfelbaums, gepfropft. Das bedeutet, dass man mit einem scharfen Messer einen kleinen Spalt in den winzigen Apfelbaumstamm schneidet, dort das Avocadopflänzchen draufsetzt und die Operationsnarbe so fest mit einer Folie verbindet, dass beide Teile zusammenwachsen.

                    Hat man es geschafft, einen Baum zu ziehen, und will ihn in die Erde setzen, muss man darauf achten, dass der Boden frei von Steinen ist. Ein Avocadobaum stört sich an Steinen im Boden, wie die Prinzessin sich an der Erbse stört. Mit schwerem Gerät wird die Erde einmal durchgesiebt. Wenn der Stamm ausgebildet ist, muss er mit sonnenschützender Farbe bestrichen werden – der Avocadobaum braucht einen Sunblocker.
                    1.000 Liter Wasser für zweieinhalb Avocados

                    Avocados sind wie Rennpferde: Man steckt über Jahre ungeheure Summen in Aufzucht und Pflege, doch wenn es gelingt, zieht man an allen anderen vorbei und ist um ein Vielfaches reicher als zuvor.

                    Tommie van Zyl weist seinen Sohn Bertie an, den Gast über die Ländereien zu fahren. Bertie, Anfang 30, Agronom mit amerikanischem Universitätsabschluss, hat ein neues Auto, einen riesigen weißen Pick-up mit Komfortausstattung. Es ist noch nicht lange her, dass sein Vater ihn zum „Head of Avocados“ ernannt hat. Nicht nur sind Avocados Berties Leidenschaft, die Entscheidung des Chefs war auch ein Zeichen: Avocados sind die Zukunft des Unternehmens. Bisher machen Tomaten 70 Prozent des Umsatzes aus, Avocados 30 Prozent. In den nächsten Jahren soll das Verhältnis sich in Richtung 50 : 50 verschieben, mindestens.

                    Der Pick-up fährt über dünn besiedeltes Land, passiert einige Zulu, die am Straßenrand trampen. Weil der Staat sich nicht um die Schlaglöcher kümmert, hat Tommie van Zyl das für die Wege übernommen, die seine Leute nutzen. Die Farm dehnt sich auf einer Fläche aus, die knapp so groß ist wie Hamburg. Es gibt einen kleinen Flughafen, eine Schule für die Kinder der Mitarbeiter, eine Krankenstation mit einem eigenen Krankenwagen.

                    Die Avocado hat nicht nur Tommie van Zyl reich gemacht, sie versorgt auch die etwa 10.000 Mitarbeiter der Farm – sie erhalten Mindestlohn, etliche mehr. Fast scheint es, als wäre die Avocado wirklich nicht nur eine gesunde, sondern auch eine gute Frucht.

                    Bald geht es so steil bergauf, dass das Auto fast senkrecht steht. Von oben hat man einen Blick über das Tal und die angrenzenden Hänge. Die Erde ist frisch aufgeschüttet. Hier sollen neue Avocadowälder entstehen. Und dort auch. Bertie zeigt auf eine gigantische Teeplantage, die wie eine hellgrüne Decke den Berg am Horizont einhüllt. Und hinter dieser Kuppe auch, wo jetzt noch Tomaten wachsen.

                    Dort aber nicht, sagt er und deutet auf einen kleinen Hang gegenüber. Der gehört dem Nachbarn. Krumm und schief wachsen dort die Avocadobäume. Mitleidiger Blick von Bertie. So geht das nicht, sagt er, so kann man die Bäume nicht effizient bewässern, so kann man die Früchte nur mühsam pflücken. Seine Wälder werden so angelegt: Erde wird in schnurgeraden Linien aufgeschüttet, in regelmäßigen Abständen werden Stöcke hineingesteckt, an jeden Stock kommt ein Bäumchen. Dann kann man die Pflanzen ans Bewässerungssystem anschließen, das sich mit dem iPad bedienen lässt. Die Bäume müssen wie Soldaten sein, sagt Bertie.

                    Der Rückweg führt durch einen historischen Hain. Hundert Jahre ist hier der älteste Baum alt. Er ist etwa acht Meter hoch, seine dicken Stämme sind ineinander verschlungen. Majestätisch steht er da und verlangt Ehrfurcht von seinem Betrachter, während die Blätter sich im sanften Wind wiegen. Den alten Baum gibt es nur noch aus sentimentalen Gründen, er taugt nichts mehr, denn an die wenigen Früchte kommt man schwer ran, und die Stämme verbrauchen zu viel Energie, sie können die Kraft nicht wie die Soldatenbäume in die Früchte stecken. Aber der Vorbesitzer des Hains verkaufte ZZ2 sein Land nur unter der Bedingung, dass der Baum nicht gefällt wird.

                    Das iPad und der hundertjährige Baum – deutlicher könnte man nicht vor Augen geführt bekommen, dass aus dem Avocadogeschäft eine Hightechbranche geworden ist. Eine, die weit weg ist von der Natürlichkeit und Nachhaltigkeit, für die die Avocado steht, auch von der kleinbäuerlichen regionalen Landwirtschaft, die so gern gelobt wird. Die Avocado ist die Frucht der reichen Farmer. Dass überhaupt so viele Avocados nach Europa exportiert werden, ist nur möglich, weil in der südafrikanischen Landwirtschaft unter sehr ungleichen Bedingungen produziert wird: Wenige Farmen – meist im Besitz weißer Afrikaans – werden immer größer, wie die ZZ2-Farm. Sie können investieren, die Natur erforschen und begreifen. Viele kleine Betriebe, die Schwarzen gehören, gehen ein.

                    Im März schickte die Natur einen Hagelsturm übers Land, der in vier Minuten die ganze Ernte im Unwettergebiet zerstörte. Der Hagel warf die Früchte zu Boden, die Avocadoarmee kapitulierte.

                    Eine Großfarm kann solche Rückschläge verkraften. Die Ländereien sind größer als die Einflugschneise eines Sturms. Das viel bedeutendere Problem für ZZ2 und die anderen schnell wachsenden Avocadoproduzenten in Chile und Peru ist ein anderes. Avocados haben enormen Durst.

                    Ein Kilogramm Tomaten kommt im globalen Durchschnitt mit etwa 180 Litern Wasser aus, ein Kilogramm Salat mit etwa 130 Litern. Ein Kilogramm Avocados verbraucht 1.000 Liter. Das heißt: 1.000 Liter Wasser für zweieinhalb Avocados. Und es gibt wenig Wasser in Limpopo. Seit vier Jahren gibt es sogar noch weniger als je zuvor. Das Wetterphänomen El Niño, verstärkt durch den Klimawandel, bringt Hitze und Dürre.
                    Ein Inbegriff der Ungereimtheiten

                    Wegen El Niño verdursteten im vergangenen Jahr in Südafrika Tausende Rinder. Die Ernteausfälle waren so enorm, dass das Land Grundnahrungsmittel wie Mais, die es früher exportierte, jetzt importieren muss. Teile der Bevölkerung leben ohne Wasseranschluss, weil die Regierung nicht tut, was Tommie van Zyl für seine Avocados tut: Er hat eine 30 Kilometer lange Pipeline gebaut, die das Wasser aus den Bergen ins Tal transportiert.

                    Die Frage, die wie eine dunkle Wolke über dem Avocadobusiness hängt, lautet: Wann werden die Verbraucher in den westlichen Industrienationen merken, dass sie eine ökologisch höchst fragwürdige Frucht zum Symbol für bewusste Ernährung gemacht haben? Wann werden sie sich von der Avocado abwenden?

                    Da ist nicht nur die Sache mit dem Wasser. Da ist auch der Weg, den die Frucht zurücklegt, bevor sie in einem deutschen Supermarkt verkauft wird.

                    Eine ZZ2-Avocado fährt von ihrer Heimat im Norden des Landes mit dem Lkw nach Durban an der Küste im Südosten. Das sind knapp 1.000 Kilometer. Dann wird sie auf ein Schiff geladen, das sie nach Rotterdam bringt. Die Überfahrt dauert 26 Tage. Während der gesamten Reise lagert die Avocado bei komfortablen sechs Grad in einem strombetriebenen Container, in dem neben der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit und die CO₂-Konzentration kontrolliert werden – ein energiefressender Transport.

                    Die Avocado ist stark geruchsempfindlich, sie darf auf keinen Fall mit geruchabgebender Ware gelagert werden. Sie verträgt keinen Schmutz, keine Fette und Öle, die Laderäume müssen absolut sauber sein. Auch Stöße machen dieser Rassekatze von Frucht viel aus, also reist sie nur gut gepolstert – das Verpackungsmaterial verschlechtert die Ökobilanz zusätzlich.

                    In Mexiko werden jedes Jahr bis zu 4.000 Hektar Wald illegal gerodet, um Avocadoplantagen anzulegen. 80 Prozent des knappen Trinkwassers fließen dort in die Landwirtschaft. Im trockenen Israel verzehren allein die Avocados die Hälfte des Wassers. Offenbar ist die Avocado weniger ein Inbegriff der bewussten Küche als ein Inbegriff der Ungereimtheiten, von denen die gegenwärtige Ernährungsweise geprägt ist. Sie ist eine Frucht, in deren Produktion die Erde mehr Energie steckt, als sie auf Dauer zur Verfügung hat.

                    Auf manchen Seifenflaschen steht heute der Hinweis, man möge bitte beim Einseifen nicht das Wasser laufen lassen. Einige Supermarktketten haben die Plastiktüte abgeschafft, ohne dass jemand gemurrt hätte. In Paris hat die Weltgemeinschaft vor einem knappen Jahr einen Vertrag über klimaschützende Maßnahmen beschlossen. Dass man die Umwelt aktiv bewahren muss, wenn die nächsten Generationen noch auf diesem Planeten leben sollen – diese Einsicht setzt sich durch. Trotzdem ist es eine exotische Frucht, die um den Globus reist, die das Gute verkörpert.

                    Die Frage ist, wie es zu diesem Missverständnis kommen konnte.

                    Zunächst sah es nicht danach aus, als könnte die Avocado große Begeisterung hervorrufen. Die Liebesgeschichte zwischen der Frucht und den Menschen begann mit regelrechten Gemeinheiten. Zunächst gab es da das Problem mit dem Namen.

                    Die Azteken kultivierten die Frucht in Südamerika. Sie nannten sie ahuacatl, was so viel heißt wie „Hodenfrucht“. Woran es lag, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen: an der Form? Galt das Fruchtfleisch als Aphrodisiakum?

                    Im englischsprachigen Raum erhielt sie später den Namen alligator pear, Alligatorbirne. Man benannte die Frucht nach dem, was an ihr am unattraktivsten ist, nach ihrer warzigen Haut. In Deutschland wurde die Avocado Butterfrucht genannt. Auch das war – im Zeitalter der Margarine – nicht gerade ein Verkaufsargument.

                    Dann kam die Wende. Wann, kann man nicht mehr genau sagen. Die Autorin Susan Allport behauptet in ihrem Buch The Queen of Fats, es sei im Jahr 2003 gewesen. Nachdem man jahrzehntelang geglaubt hatte, schlank und gesund sei derjenige, der wenig Fett esse, meinte man jetzt, man müsse vor allem auf Kohlenhydrate verzichten. Auf einmal waren Fette gesund, Kohlenhydrate wurden für die Epidemie des Übergewichts verantwortlich gemacht. Einige Studien hatten schon lange zuvor die Hypothese belegt, dass es gute Fette gibt, nun setzte sich diese Erkenntnis auf dem Markt durch. Der Begriff der ungesättigten Fettsäuren ging in den allgemeinen Wortschatz ein. Die Low-Fat-Ära war zu Ende, die Lightprodukte, die der Lebensmittelindustrie lange gute Gewinne gebracht hatten, verschwanden aus den Regalen der Supermärkte. Die Frucht mit einem Fettanteil wie Sprühsahne konnte ihren Aufstieg beginnen.

                    Immer wieder sind es auf Gesundheitstipps beruhende Ernährungstrends, die den Markt ankurbeln. Und jede Revolution nährt die Hoffnung auf eine nächste. Was wäre es für eine Sensation, wenn man plötzlich entdeckte, dass Gummibärchen gar nicht dick machen? Und könnte es nicht sein, dass man irgendwann die entschlackende Wirkung von Bratwürstchen entdeckt? Der gesunde Menschenverstand sagt: wahrscheinlich nicht. Aber das Ratschlag-Geschäft ist unberechenbar. Mit immer neuen Ideen verschleiert es eine allzu schlichte Wahrheit: Wenn man von Details absieht, hat sich seit Jahrzehnten an den Empfehlungen zur guten Ernährung nichts geändert. Immer noch gilt, dass die Portionen nicht zu groß sein sollten, dass viel Gemüse und Vollkorn gesund sind und dass Fett, Fleisch und Zucker in Maßen genossen werden sollten. Das ist im Prinzip auch schon alles. Doch wer kauft sich aufgrund so simpler Regeln einen Smoothiemixer und ein Buch mit Smoothierezepten?
                    Eine gute Art, im Überfluss zu leben

                    Das Goldgräberische, das die Ernährungsbranche dominiert, wäre undenkbar ohne die Flut an einander widersprechenden Detailempfehlungen, die dem interessierten Verbraucher nicht Orientierung bieten, sondern ihn verunsichern. Dazu gehören auch Wortschöpfungen, in die sich alles hineininterpretieren lässt – ohne den unklaren Begriff Superfood hätten es die Chiasamen nicht weit gebracht.

                    Ja, Superfoods wie die Avocado sind besonders gut für die Gesundheit. Aber nur weil man gerne Avocado isst, wird man nicht von schlimmen Krankheiten verschont werden. Der Begriff Superfood verschweigt die Tatsache, dass es eigentlich kein Obst und kein Gemüse gibt, das keine positive Wirkung auf den menschlichen Körper hätte. Auch heimische Äpfel und, zum Beispiel, Rote Bete sind hervorragende Vitamin- und Mineralstofflieferanten.

                    Doch beim Essen geht es um viel mehr als um die Versorgung des Körpers mit dem, was er braucht. Die Auswahl der Nahrungsmittel diente schon immer auch der Distinktion. Im Mittelalter aß der Adel nichts, was aus der Erde kam, sondern Baumobst und Singvögel. Heute, im fortgeschrittenen Stadium der Globalisierung, geht es um Exotik, darum, zur Avantgarde zu gehören, die ihre Weltläufigkeit unter Beweis stellt, indem sie Goji-Beeren aus Tibet („schon 50 Gramm decken den Eisenbedarf“) in ihr Müsli mischt oder Muffins mit peruanischem Macapulver backt („Sportler nutzen Maca zur Leistungssteigerung, während Kopfarbeiter die von Maca verliehene geistige Wachheit lieben“).

                    Es bleibt die schlechte Ökobilanz dieser modernen Zutaten, auch der Avocado.

                    Zwischen Umweltbewusstsein und Umweltverhalten gibt es eine große Diskrepanz. Die Umwelt schützen will so gut wie jeder, sich konkret einschränken kaum einer. Voller Erleichterung (und nicht ohne Häme) weisen Lebensmittellobbyisten darauf hin, dass die Bürger sich zwar für alles mögliche Naturbelassene einsetzen, gegen Gentechnik und Mitglied bei Foodwatch sind. Dass ebendiesen Bürgern aber alle Vorsätze und jegliches Wissen abhandenzukommen scheinen, sobald sie einen Fuß in den Supermarkt gesetzt haben. Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage sind 94 Prozent der Deutschen überzeugt, dass Umweltschutz ihre Lebensqualität verbessern würde. Doch 68 Prozent finden es „schwierig“, auf den Schutz der Umwelt zu achten. Entweder ist es ihnen zu aufwendig, sich über alles zu informieren, was sie kaufen und essen – oder etwas anderes ist ihnen wichtiger.

                    Im Supermarkt quellen die Regale über. Während draußen der Mangel und das Zu-Ende-Gehen ständige Themen sind, soll es hier drinnen noch immer kein Morgen geben. Der Supermarkt ist der Ort des Hier und Jetzt, des ready-to-eat. Das Vegane und das Vegetarische, eigentlich Disziplinen des Verzichts, sind in die Mainstreamkultur hineingetröpfelt. Ein Lifestyle ist entstanden, der sich mit Gesundheit und Umweltliebe schmückt, aber mit Entsagung wenig anfangen kann. Sein Versprechen: Es gibt eine gute Art, im Überfluss zu leben.

                    Dass in den vergangenen Jahren immer mehr Regalmeter für die Avocado freigeräumt wurden, hat auch mit den Vorgängen in einem geheimnisvollen Gebäude mit dunklen Fassaden zu tun, das wie eine riesige Architektenvilla in Maasdijk in der Nähe von Rotterdam zwischen Vorgärten und kleinen Gewächshäusern emporragt. Hier sitzt Nature’s Pride, einer der größten Importeure von exotischem Obst und Gemüse in Europa.

                    Hier wurde aus der Avocado, was sie heute ist.

                    Eine Avocado kann nicht am Baum reifen. Bis sie geerntet wird, ist sie steinhart, weshalb sich auch kein Schädling für sie interessiert und Pestizide kaum nötig sind. Ein Vorteil, der zugleich lange ein Nachteil war. An die Härte der Frucht erinnern sich die Avocadoesser älterer Generationen: Man kaufte die Avocado und musste dann zwei bis drei Tage oder sogar eine Woche warten, bis sie essbar war. Um den Prozess zu beschleunigen, wickelten manche sie in Zeitungspapier und legten sie auf die Heizung. Es ging dann darum, das kurze Zeitfenster abzupassen, in dem die Avocado schon weich, aber noch nicht matschig war. Wenn man eine Avocado essen wollte, musste man sich praktisch einen Termin im Kalender setzen.

                    Wäre es dabei geblieben, die Avocado wäre heute noch die unnahbare exotische Frucht, die sie damals war. Doch hier, bei Nature’s Pride, verwandelte man sie in ein Fast Food, ein Essen so praktisch wie ein Käsebrot.

                    Wenn die Avocado nach ihrer fast vierwöchigen Schiffsfahrt aus Afrika im Hafen von Rotterdam eintrifft, wird sie in einen Laster verladen, der sie ins 30 Kilometer entfernte Maasdijk transportiert. Der Laster fährt rückwärts an eine der Laderampen von Nature’s Pride heran. Dort nimmt der ripening master, der Reifemeister, die Avocados in Empfang, die zu diesem Zeitpunkt noch hart wie Kokosnüsse sind. Der Meister greift sich eine Avocado, halbiert sie mit einem kleinen Messer und betrachtet das Fleisch. Es hat noch nicht das helle Grün, das die Avocado zum Social-Media-Star gemacht hat, sondern ist von einem kränkelnden Weiß. Interessanter ist aber die Haut, die um den runden Kern wächst. Je nachdem, wie dick sie ist, muss die Avocado kürzer oder länger in die Reifekammer.

                    Die Reifekammer ist ein unscheinbarer Lagerraum hinter einem Metallrollo. Darin stapeln sich drei Meter hoch die Avocadokisten. Am hinteren Ende ist eine Art Windmaschine eingebaut. Sie verteilt gleichmäßig das Gas Ethen. Ethen ist ein Grundstoff vieler Schädlingsbekämpfungsmittel und wurde früher für Narkosen eingesetzt. Die Wehrmacht probierte während des Zweiten Weltkrieges aus, ob Ethen nicht bei der Erstürmung von belagerten Objekten behilflich sein könnte (konnte es nicht). Für Nature’s Pride ist Ethen nichts weniger als ein Geschenk des Himmels. Endlich hatte man eine Möglichkeit gefunden, die Avocado auf den Punkt zu reifen, sodass der Käufer alle Sorgen los war: kein Zeitungspapier mehr, keine Heizung, keine Warterei. Das Gas ist in geringen Mengen vollkommen ungiftig. Es ist das, was aus einer Banane kommt, wenn sie reift – weshalb jede Hausfrau weiß, dass man Bananen getrennt von anderem Obst und Gemüse lagert.

                    Sechs Tage lang bleibt die Avocado durchschnittlich in der Kammer. Sie wird erst gekühlt, dann wird es in dem Raum wärmer, an den letzten beiden Tagen wieder kälter. Die Temperaturkurve bewegt sich zwischen 6 und 25 Grad, nach Berechnungen, die Nature’s Pride für sich behält. Der Reifemeister sagt, das Auf und Ab der Lagertemperatur beruhe auf Forschung und Erfahrung, aber es gehöre auch Gespür dazu. Es findet eine Art stille Kommunikation mit der Avocado statt. Der Job ist vergleichbar mit dem eines Affineurs, eines Käsers, der auf die Laibe klopft, daran riecht und drückt und sich auf diese Weise mit dem Käse darüber unterhält, wann das Aroma sich voll entfaltet haben wird.
                    Das Statussymbol bestimmter Milieus

                    Ist die Reifezeit vorbei, wird ein Ultraschall gemacht. So findet man heraus, ob die Avocados trotz aller Vorsicht im Inneren dunkle Flecken haben. Die Versehrten werden ausgemustert, die anderen werden von einer weiteren Maschine betastet, um zu prüfen, ob sie wirklich schon so weit sind. Schließlich werden die Avocados automatisch nach Farben sortiert. Für die Händler ist es wichtig, dass die grünlichen nicht mit den schwarzbraunen Avocados in einer Kiste lagern, denn erfahrungsgemäß schenkt der Verbraucher nur dem Obst und Gemüse sein Vertrauen, das wie geklont aussieht. Haben die Avocados alle Prüfungen bestanden, werden sie von einem der größtenteils polnischen Arbeiter vom Laufband geklaubt und in Kisten sortiert. 52 pro Minute schafft ein Arbeiter, acht Stunden dauert eine Schicht. Wichtig ist, dass die Avocados am Ende im selben Winkel, leicht schräg, das schmale Ende nach oben, in der Kiste sitzen – in Reih und Glied wie die südafrikanischen Bäume.

                    Dann klebt ein weiterer Arbeiter den Avocados einen Sticker auf die dunkle Haut, auf dem die Königin der Früchte einen letzten Befehl erteilt: „Iss mich, ich bin reif!“, steht darauf.

                    Seit Nature’s Pride seine Reifekammern hat, sind die Umsätze explodiert. Auf dem deutschen Markt wurden 2015 knapp ein Drittel mehr Avocados als im Jahr zuvor verkauft. Längst hat die Avocado damit die Mango und die Papaya abgehängt.

                    Vor einiger Zeit beauftragte Nature’s Pride ein preisgekröntes Architektenbüro in Amsterdam mit dem Neubau des Unternehmenssitzes. Das Gebäude, in gedeckten Farben gehalten, mit minimalistisch geschwungenen Fassaden, ist energieneutral. Das Spülwasser der Toiletten wird aus Regenwasser gewonnen, so steht es auf kleinen Schildern, die neben den Klos im Haus angebracht sind. Auf dem riesigen Flachdach speichern Solarzellen Sonnenlicht. Zwischen Lavendelbeeten hat die Firma einen Schmetterlingsgarten angelegt, der der Forschung zur Verfügung gestellt wird. Gleich daneben parken Tesla-Elektroautos, die eine sechsstellige Summe kosten.

                    Die Sorge um die Umwelt, so stellt man hier fest, ist vor allem das Statussymbol bestimmter Milieus. Umweltschutz ist nicht mehr als eine Geste, eine Geschichte, die man sich erzählt und deren Wirklichkeitsgehalt man gar nicht mehr überprüft.

                    Was die Avocado wirklich zu erzählen hat, ist eine nüchterne, auch etwas deprimierende Erkenntnis: Meinte man es ernst mit der umweltschonenden Küche, müsste man auf eine Frucht wie die Avocado verzichten. Selbst eine Bio-Avocado ist eine weit gereiste maßlose Trinkerin. Statt exotische Früchte zu essen, müsste man die Arme-Leute-Küche wiederentdecken. Weißkohl, Rübstiel. Man müsste sich daran gewöhnen, dass der Supermarktmitarbeiter auf die Frage nach Tomaten antwortet: „Ham wa nich, keine Saison, in zwei Monaten wieder.“ Wäre man vernünftig, müsste man vielleicht sogar – deutsches Trauma – zurück zur Provinzküche der fünfziger Jahre, als es in den Treppenhäusern nach Zerkochtem roch, weil die Garzeiten von dem, was im kalten Norden wächst, den Wurzeln, Steckrüben und Kohlköpfen, sich ins Unendliche dehnen. Die Avocado wäre in dieser vernünftigen Welt etwas Besonderes, ein Genuss für Festtage, wie einst der Sonntagsbraten.

                    Es sieht nicht danach aus, als würde es tatsächlich so weit kommen. Nature’s Pride hat sich vorgenommen, noch mehr Avocados zu verkaufen. Längst sind noch nicht alle deutschen Haushalte auf den Geschmack gekommen. Wenn es so weit ist, wenn sie endgültig normal sind, werden Avocados ihr Charisma wahrscheinlich weitgehend eingebüßt haben. Die Karawane wird weiterziehen, die Avantgarde wird sich nach etwas Neuem umschauen. Dieses Neue wird wohl nicht der Kohl sein. Eher schon die Kaktusfeige oder die Kakaofrucht – in einigen Jahren möglicherweise eine beliebte Zutat im morgendlichen Müsli.

                    Bei Nature’s Pride setzt man auf Kiwis. Die sind zwar allseits bekannt, beim Kauf aber oft zu matschig oder zu hart. Wenn man den Reifeprozess optimiert wie bei der Avocado, könnte etwas draus werden.

                    Bei ZZ2 in Limpopo hält man mehr von Datteln. Datteln enthalten viele Mineralstoffe und Vitamine und schmecken süß: Es könnte sein, dass sie sich als gesunder Snack etablieren. Schon wurden Dattelhaine in Namibia aufgekauft.

                    Datteln brauchen noch mehr Wasser als Avocados.

                    Quelle: http://www.zeit.de/2016/43/avocado-superfood-anbau-oekologie-trend/komplettansicht

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                    • Ich habe es mal mit Kiwi probiert, Geschmack fand ich o.k., aber ich mochte sie trotzdem nicht essen. Dann hat ein kinesiologischer Test bestätigt, dass sie nicht gut für mich / meinen Körper sind. Ich finde, dass solche Tests mehr gemacht werden sollten. Unabhängig davon, wie schädlich eine Frucht für die Umwelt ist oder nicht, wäre es doch gut zu wissen, ob man überhaupt vom Verzehr profitiert, also gesundheitlich. Nur weil bestimmte Vitamine, Öle bzw. Mineralstoffe drin sind, heißt das noch lange nicht, dass der Körper sie aufnimmt, oder dass nicht was anderes auch drin ist, das stört.

                      All die Leute, die Orangensaft trinken im Winter, wegen dem vielen Vitamin C .. .. es ist schwer zu spüren, ob einem das gut tut, wenn einem „von allen Seiten“ eingeredet wird, dass es hilft gegen Erkältungen .. .. dabei sorgen Zitrusfrüchte für „Verkühlung“ im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie sind abkühlend. Ich trinke gerne Grapefruitsaft, aber nur im Sommer. Wenn es richtig heiß ist, habe ich Bedarf .. ..

                      LG
                      Veron

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                    • Also ich finde Obst wird sowieso völlig überbewertet, was den Vitamin und Mineralgehalt anbelangt…Dafür werden die Zuckermengen weniger beachtet (Was sich ja gerade bei Saft nochmal schön konzentriert. Stichwort „Non alcoholic fatty liver disease“): Manche Obstfreunde könnten quasi auch gleich zu Süßigkeiten greifen….

                      Es war die Kultivierung & Hybridisierung durch den Menschen, welche über die Jahrhunderte die Fruchtzuckerkonzentrationen hochgeschaukelt haben: In der Natür kommt das, in dieser Form, auf natürliche Weise, nicht vor..

                      Gemüse muss das neue Obst sein und Obst die neue Schokolade( mal als kleinen Nachtisch), dann, kann das gut gehen.

                      lg

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  • Falls mal jemand Lust zum (Nach)Denken verspürt .. Ab und an schadet Denken auch „alten“ Seelen nicht.😉

    »Jede Ansicht kann eine wahre sein, wenn sie treu das Beobachtete wiedergibt. Und sie ist erst dann widerlegt, wenn nachgewiesen ist, daß ihr eine andere berechtigterweise widersprechen darf, welche von demselben Gesichtspunkte aus gegeben ist. Ein Unterschied hingegen von einer Ansicht, die von einem anderen Gesichtspunkt aus gegeben ist, besagt in der Regel nichts.«
    https://egoistenblog.blogspot.de/2016/10/lehrer-eingeweihter-wunderding.html

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    • loslassen ..
      :https://www.youtube.com/watch?v=v0nmHymgM7Y

      u never know u’re time😉

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        • Wichtige Kompetenzen .. ^^

          lg,

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          • I missing the 80′ s badly, really!

            CHILDHOOD’S END?

            And it was morning
            And I found myself mourning
            For a childhood that I thought had disappeared
            I looked out the window
            And I saw a magpie in the rainbow, the rain had gone
            I’m not alone, I turned to the mirror
            I saw you, the child, that once loved
            The child before they broke his heart
            Our heart, the heart that I believed was lost

            Hey you, surprised? More than surprised
            To find the answers to the questions
            Were always in your own eyes

            Do you realise that you give it on back to her?
            But that would only be retraced in all the problems that you ever knew
            So untrue
            For she’s got to carry on with her life
            And you’ve got to carry on with yours

            So I see it’s me, I can do anything
            And I’m still the child
            ‚Cos the only thing misplaced was direction
            And I found direction
            There is no childhood’s end
            You are my childhood friend, lead me on

            Hey you, you’ve survived
            Now you’ve arrived
            To be reborn in the shadow of the magpie

            Now you realise, that you’ve got to get out of here
            You’ve found the leading light of destiny
            Burning in the ashes of your memory
            You want to change the world
            You’d resigned yourself to die a broken rebel
            But that was looking backward
            Now you’ve found the light

            You, the child that once loved
            The child before they broke his heart
            Our heart, the heart that I believed was lost

            So it’s me I see, I can do anything.
            I’m still the child
            ‚Cos the only thing misplaced was direction
            And I found direction
            There is no childhood’s end
            I am your childhood friend, lead me on

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            • Deutsche Übersetzung:

              Und es war Morgens
              Und ich fand mich selbst trauernd
              Über eine Kindheit, über die ich dachte sie wäre verschwunden
              Ich schaute aus dem Fenster
              Und ich sah eine Elster im Regenbogen
              Der Regen hatte aufgehört
              Und ich war nicht allein, ich drehte mich zum Spiegel
              Und ich sah dich, das Kind, das einst liebte
              Das Kind, bevor sie sein Herz zerbrachen
              Unser Herz, das Herz an das ich glaubte, war verloren

              Hey Du, überrascht? Mehr als überrascht
              Die Antworten auf die Fragen zu finden
              Die immer in deinen eigenen Augen waren

              Erkennst Du, dass Du ihr auf die Schulter klopfst?
              Aber das würde nur all die Probleme noch einmal aufwerfen,
              Die Du von jeher kanntest
              So falsch
              Doch sie musste ihr Leben weiterführen
              Und Du musst Deines weiter leben

              Also erkenne ich mich , ich kann alles tun,
              Ich bin immer noch das Kind
              Denn das einzig Falsche war der Weg
              Und ich fand den Weg,
              Die Kindheit ist noch nicht zu Ende
              Du bist mein Freund aus Kindertagen, führe mich an

              Hey Du, Du hast überlebt
              Nun bist Du angekommen
              Um im Schatten der Eltser wiedergeboren zu werden

              Jetzt erkennst Du, dass Du hier raus musst
              Du hast das Leitfeuer des Schicksals gefunden
              Welches in der Asche deiner Erinnerung brennt
              Du willst die Welt verändern,
              Du hast Dich damit abgefunden als ein gebrochener Rebell zu sterben
              Aber das war zurück blickend,
              Jetzt hast Du das Licht gefunden

              Du das Kind, das einst liebte
              Das Kind, bevor sie sein Herz zerbrachen
              Unser Herz, das Herz an das ich glaubte, war verloren

              Also erkenne ich mich, ich kann alles tun
              Ich bin immer noch das Kind
              Denn das einzig Falsche war der Weg
              Und ich fand den Weg
              Die Kindheit ist nicht zu Ende
              Ich bin dein Freund aus Kindheitstagen, führe mich an

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  • Die Story von der märchenhaften Avocado hat es in sich – informativ und gut zu lesen. Doch welche Intention steckt dahinter ?

    Es schein so, dass hier die problematische Auswirkung des Anbaus dieser Frucht auf den Wasserverbrauch vermittelt werden soll. In diesem Zusammenhang ist es gut zu wissen, dass für die Herstellung von 1 l Bier oder Orangensaft ebenfalls 1000 l Waser* verbraucht werden.

    Noch mehr Wasserverbrauch ist für ein verzehrfertiges Brathähnchen erforderlich: 3.500 Liter – schlimmer noch wird die Wasserverschwendung bei Rindfleisch mit bis zu 20.000 l* pro kg.

    Der entscheidende Unterschied liegt jedoch (für mich) nicht nur in der Menge des in der Produktion verbrauchten Wassers, sondern in der Gewinnung des Rohstoffes. Eine Avocado lässt sich vom Baum pflücken ohne Anwendung von Gewalt, ohne Brutalität und Lieblosigkeit.

    Die zuletzt genannten Eigenschaften fördert jeder, der noch immer für sein Essvergnügen Tiere tötet oder andere damit beauftragt. Von der Ökobilanz-Belastung ganz zu schweigen.

    * Quelle: http://www.wasserstiftung.de/wasserfakten.html

    lg, vegananda

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    • Heute, ORF 2, 21.07 h


      Die Staatsverweigerer

      Meinungsroboter im Wahlkampf
      Erschütterte Kirche
      Arbeitselend im Bundesforst
      Die Staatsverweigerer

      Sie lehnen den Staat Österreich ab, erkennen weder Gesetze noch Richter und Staatsanwälte an, sie ignorieren Polizeistrafen und wollen weder Steuern oder Sozialversicherung noch Bankschulden zahlen.

      Seit einem Jahr sammelt eine Südoststeirerin immer mehr Anhänger um sich und gründet in ganz Österreich eine Reihe sogenannter „Staatenbünde“. Das klingt alles eher schrullig, doch Bewegungen, die staatliche Institutionen und ihre Regeln komplett ablehnen, haben Zulauf. Bisher agierten diese Staatsverweigerer von der Öffentlichkeit ziemlich unbemerkt, doch der Mord an einem bayerischen Polizisten durch einen „Reichsbürger“ hat die Politik aufgerüttelt. Innen- und Justizminister überlegen schärfere Gesetze. Verfassungsschützer fürchten eine zunehmende Gewaltbereitschaft.

      Ernst Johann Schwarz hat ein nächtliches Treffen der Staatsverweigerer besucht und berichtet über ihre Pläne und Machenschaften.
      Meinungsroboter im Wahlkampf

      In der heißen Phase des US-Wahlkampfs kommen auch sogenannte „Social Bots“ zum Einsatz, versteckte Programme, die die öffentliche Meinung beeinflussen sollen.
      © ORF

      Die Unterstützer von Donald Trump und Hillary Clinton benutzen diese Roboter, die im Internet automatisch Meldungen zu bestimmten Themen produzieren. Es sind gefälschte Profile, die man kaufen kann, um politische Botschaften zu streuen und Trends zu verstärken – mit wenigen Handgriffen lassen sich diese Meinungsroboter zum Leben erwecken.

      Helga Lazar und Katja Winkler berichten, wie diese digitalen Wahlkampfhelfer funktionieren, welche Rolle sie in der österreichischen Politik spielen und wie sie im Bundespräsidentenwahlkampf auftreten.

      Live zu Gast im Studio ist Jürgen Pfeffer, „Big Data“-Experte an der TU München.

      Quelle: http://tv.orf.at/program/orf2/20161108/787824901/story

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      • Wirklich ein schöner, detailierter Artikel über die Seelenlehre. Bin voll beeindruckt!

        Seelenlehre: Der Entwicklungsweg der menschlichen Seele

        Wir sind energetische, unsterbliche, unzerstörbare Seelen, die sich für einen begrenzten Zeitraum in menschliche Körper inkarnieren. Nach der Seelenlehre von Varda Hasselmann und Frank Schmolke folgt die Seele einem vorgegebenen Entwicklungsweg, den sie individuell erfüllt.

        Von Oliver Bartsch

        Meine persönliche Seelenmatrix lautet: „Ich bin eine Alte Seele auf der Stufe 3, ein beobachtender Weiser und märtyrerhafter Skeptiker mit dem Ziel Entwicklung durch Stillstand und einem emotional-sexuellen Reaktionsmuster. Mein Seelenweg ist die Berührung mit dem Ziel einer orgasmischen Ergriffenheit.“ Was auf den ersten Blick ein wenig kryptisch anmutet, ist eine widerspruchslose und in sich stimmige Seelenlehre, die mit Gewinn auch in jeder Psychotherapie angewandt werden kann. Ich werde im Verlauf des Artikels alle Begriffe meiner Seelenmatrix nach und nach erklären und in einen Zusammenhang stellen.

        Nach der Seelenlehre von Dr. Varda Hasselmann und Frank Schmolke, die seit 20 Jahren Durchsagen von einer transpersonalen Wesenheit empfangen, dauert die große Inkarnationsreise der Seele des Menschen rund 10.000 Jahre. In dieser Zeit inkarniert die menschliche Seele 70 bis 100 Mal in einen Körper der Gattung Homo sapiens sapiens. Die erste Ausschüttungswelle des Seelenvolkes in menschliche Körper begann vor rund 100.000 Jahren, als der damalige Mensch dem heutigen Menschen sehr ähnlich war. Das Seelenvolk des Homo sapiens sapiens umfasst 25 Milliarden Seelen. Da bis heute rund 100 Milliarden Menschen der Gattung Homo sapiens sapiens die Erde bevölkerten, sind von den 25 Milliarden Seelenwesen rund eine Milliarde bereits inkarniert.

        Sieben definierbare universelle Grundenergien prägen alle Erscheinungen der materiellen und nichtmateriellen Welten. Das Seelenvolk des Homo sapiens sapiens trägt die Energie 2, die den Archetypus des Künstlers verkörpert. Diese Seelenenergie ist freudvoll, witzig, verspielt, sprunghaft, fantasiereich, bildhaft, kindlich, kunstvoll und originell. Als Seelenwesen existiert der Mensch gleichzeitig in materiellen und nichtmateriellen, feinstofflichen Dimensionen. Der Ausgang dieses Experiments des Seelenvolkes mit der Künstlerenergie 2 ist übrigens völlig offen. Das seelische Projekt verfolgt zwar die Absicht, die Erkenntnisse und die Liebe des Seelenvolkes zu vermehren, doch zugleich ist das Inkarnationsprojekt von einer suchenden Ziellosigkeit erfüllt.
        Seelenlehre mit praktischem Nutzen

        Ich selbst bin von der Wahrhaftigkeit und auch dem praktischen Nutzen dieser Seelenlehre überzeugt. Wie ich in meinem Artikel „Den Weg der Seele gehen“ dargelegt habe, bin ich sehr viel zufriedener und auch glücklicher, seitdem ich meine Vorhaben auf Verträglichkeit mit meiner Seelenrolle, meinem Seelenweg, meiner Seelenmatrix und meinem Seelenalter abgestimmt habe. Seitdem bin ich von der Sinnhaftigkeit des Lebens überzeugt, denn Menschsein bedeutet weder Strafe noch sinnleeres Geworfensein, sondern dient der Entwicklung und dem Wachstum der Seele zu mehr Liebe und Erkenntnis.

        Es geht bei der Seelenlehre wie bei jeder anderen umfassenden Typologie – ähnlich wie beim Enneagramm oder der integralen Theorie von Ken Wilber – vor allem um Selbsterkenntnis: Wer weiß, wer er ist und was er braucht, muss niemanden herabsetzen und auch nicht alles glauben. Gleichzeitig geht es bei der Seelenlehre darum, uns die Bedingungen klarzumachen, unter denen eine Seele sich entwickeln und wachsen kann. Das geht nämlich nur, wenn wir anerkennen, dass wir in einer Polarität zwischen Liebe und Angst leben. Es geht darum, dass wir einerseits alle traumatischen Erfahrungen in der Kindheit gesammelt haben und andererseits diese Reibung brauchen, um aus unseren Wunden heraus zu reifen, zu wachsen und bewusster und liebesfähiger zu werden. Selbsterkenntnis ist nicht nur die Grundlage von Wachstum und Veränderung, sondern auch von Empathie. Jeder Mensch ist immer auch ins Potentielle geöffnet. Wir sind doch alle irgendwie Verlorene, die sich erst finden müssen. Wieder und wieder. „Werde, der du bist“, sagt der Philosoph Sören Kierkegaard dazu.
        Die Seelenmatrix

        Grundsätzlich ist es bei der Seelenlehre so, dass die individuelle Seele sich vor jeder Inkarnation eine Kombination aus 49 fixen und variablen Elementen aussucht. Die fixen Elemente gelten für alle 70 bis 100 Leben und die variablen Elemente begleiten den Menschen nur in einem Leben und werden von der Seele in der nächsten Inkarnation neu gewählt. Dieses Seelenmuster besteht aus den fixen Elementen Seelenweg und Seelenrolle und den variablen Elementen Seelenalter, Ängsten, Entwicklungszielen, Modalitäten, Mentalitäten und Körperzentren (Chakren). Die einzigartige seelische Matrix kann präzise erkannt und beschrieben werden. Dieses Muster steuert die seelischen Lernimpulse, prägt den Lebenssinn und den individuellen Charakter. Innerhalb dieses Rahmens kann die Seele freie Entscheidungen treffen, die sie in der Entwicklung hemmen oder fördern.
        Das Seelenalter

        Betrachten wir zunächst das Seelenalter. Menschenseelen durchlaufen auf der Erde einen beschreibbaren Entwicklungsweg mit fünf Seelenalter-Zyklen und 35 definierbaren Entfaltungsstufen. Das Inkarnationsgeschehen kann nicht vorzeitig beendet werden. Jede Einzelseele gelangt am Ende ihrer 70 bis 100 Leben ans Ende ihres Entwicklungsweges und vereinigt sich mit ihrer rund 1000-köpfigen Seelenfamilie in der kausalen Welt, wo es keinen Raum und keine Zeit gibt. Die fünf Seelenalter-Zyklen, die jeweils 7 Entfaltungsstufen enthalten, sind im Einzelnen:

        Säugling-Seele: Die Säugling-Seele ist angewiesen auf Versorgung, Berührung und Gemeinschaft. Sie ist geprägt von Angst und Hilflosigkeit und verabschiedet sich oft früh wieder. Sie denkt an das physische Überleben und Fortpflanzung und ist ohne politisches Interesse. Sie braucht viel Schlaf, große Familien und viele Nachkommen, um im Alter nicht allein zu sein. Um im Körper anzukommen, braucht die Säugling-Seele rund 10 Leben. Das Göttliche wird als allumfassend, aber als böse und strafend empfunden und muss durch Opfergaben besänftigt werden. Weltweit gibt es 15 Prozent Säugling-Seelen (besonders viele in Indien und China), in Deutschland leben etwa 6 Prozent der Seelen auf dieser Entwicklungsstufe

        Kind-Seele: Eine Seite der Kind-Seele möchte Abhängigkeit, die andere Selbständigkeit. Die Kind-Seele will und muss sich von der Abhängigkeit lösen. Mit Schuldgefühlen beladen kehrt sie immer wieder zurück in die Gemeinschaft. Erste karmische Verwicklungen werden durch Schuld geknüpft, da sie keine Verantwortung übernehmen will. Das Finden der eigenen Identität nimmt im Inkarnationszyklus rund 15 bis 20 Leben ein. Die Religiosität ist auf eine Vielzahl an göttlichen Figuren gerichtet. Weltweit gibt es 18 Prozent Kind-Seelen (besonders viele in Afrika und Südost-Asien), in Deutschland gibt es 16 Prozent Seelen auf dieser Entwicklungsstufe.

        Junge Seele: Dieser Zyklus braucht viel Raum zur Entfaltung. Sie wird während dieses Inkarnationszyklus, der rund 20 Leben umfasst, erwachsen. Es geht vor allem um Erwerb von Reichtum und Macht. Diese Leben sind geprägt von Grenzerfahrungen sowohl körperlicher als auch emotionaler Natur. Es zählen nur die sichtbaren äußeren Erfolge. Bleiben die aus, folgt existenzielle Verunsicherung, weil Erfahrung und Gelassenheit fehlen. Karmische Verstrickungen sind unausweichlich, weil oft ohne Rücksicht auf Verluste gehandelt wird. Reife kann erst beginnen, wenn das äußere Glück in Frage gestellt wird. Die Junge Seele neigt zu monotheistischen Religionen, in denen eine strenge Gottheit über alles wacht und genau bestimmt, was gegen die Regeln verstößt und was der Besänftigung dient. Weltweit gibt es 41 Prozent junge Seelen (die meisten davon in Nordamerika und Europa), in Deutschland sind es 45 Prozent.

        Reife Seele: Die Reife Seele entdeckt die Innenwelt, die Psyche und die Seele. Unbekanntes macht Angst, daher kann die Annäherung an das komplexe Innenleben nur schrittweise gelingen. Es werden Abgründe, Schattenseiten und Probleme erkannt, wo es bisher noch keine gab. Die Frage „Wer bin ich?“ rückt in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Dieser Inkarnationszyklus umfasst bis zu 25 Leben, weil die Erforschung der Innenwelt viel Zeit in Anspruch nimmt. Es werden Zusammenhänge erkannt zwischen Körper und Psyche, zwischen Materie und Energie etc. Sicherheiten im äußeren Bereich ermöglichen eine Zuwendung fürs Innere. Die hauptsächlichen Tätigkeiten der Reifen Seele sind Berufe, in denen es um Erkenntnis geht wie zum Beispiel Künstler, Wissenschaftler, Politiker, Ärzte, Lehrer, Erzieher, Priester oder Therapeuten. Wenn Sie sich zu viel zumutet, entstehen Schuldgefühle, Versagensängste und Depressionen. Karmische Verstrickungen werden nach und nach aufgelöst. Eine Reife Seele ist auf eine individuelle Art und Weise religiös. Da sie sich nicht mehr unmittelbar vom Kollektiv leiten lässt, ist sie in einer monotheistischen oder gar atheistischen Haltung am besten aufgehoben, wo sie die Resonanz des göttlichen Prinzips in sich selbst aufspüren kann. Weltweit gibt es 22 Prozent Reife Seelen (besonders viele in Island, Portugal und Neuseeland, aber auch Türkei, Libanon und Israel) in Deutschland sind es 25 Prozent.

        Alte Seele: Die Thematik der Alten Seele heißt Einsamkeit und Verbundenheit. Sie stößt von Geburt an in ihrem Umfeld auf Unverständnis, Fremdheit und Distanz. Der Inkarnationszyklus umfasst 10 bis 15 Leben und befasst sich mit dem Herstellen des Kontaktes zu ihrem Innersten und dem Wachsen ihrer Fähigkeiten, höhere Bewusstseinsebenen zu empfangen. Für diese Stufe ist es wichtig, im Hier und Jetzt zu sein. Alte Seelen sind müde, wollen nicht mehr kämpfen, wählen eine Lebensform, wo sie versorgt sind. Sie haben Schwierigkeiten mit Autoritäten und Vorschriften. Bei ihren zahlreichen Krankheiten sind feinstoffliche Behandlungsweisen und sanfte Behandlungsmethoden wichtig. Wichtig ist auch ein großes Maß an Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit in der Partnerschaft. Es ist nicht mehr nötig, Kinder zu zeugen. Die Alte Seele gibt bedingungslose Liebe, hat viele Begabungen, kümmert sich nicht mehr um Äußeres. Die Alte Seele hat warme Augen, labt sich an langen Blickkontakten und strahlt Weisheit, Güte, Gelassenheit. Offenheit und Demut aus. Die Seele in diesem letzten Stadium ihrer Entfaltung sieht das Göttliche überall im Sinne eines Pantheismus. Aber sie leidet an einem Ausgeschlossensein und fürchtet sich vor der Auflösung des Materiellen, obwohl sie unaufhörlich danach strebt. Weltweit gibt es 4 Prozent Alte Seelen (besonders viele in Peru, Mexiko, Grönland, Schottland, Finnland, Baskenland, Schweiz, Niederlande, Sudan und Jemen), in Deutschland sind es rund 6 Prozent.

        Meine Entfaltungsaufgabe als Alte Seele auf der Stufe 3 lautet: „Präzise Innenschau mit einer aktiven Außenwirkung verbinden“. Das bedeutet konkret, dass ich mich in besonderer Weise durch viele verschiedene Selbsterfahrungsseminare mit der Erforschung meiner Innenwelt beschäftigt habe und gleichzeitig das Bedürfnis verspüre, über diese Erfahrungen in meinen Artikeln zu berichten und so eine breite Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen. Gleichzeitig geht es mir auch um das Schützen, Bewahren und Verteidigen meiner eigenen Energie, deshalb bin ich tendenziell auch im Rückzug, allein in der Natur, brauche viel Ruhe, Stille und Zeit zum Lesen und Nachdenken.
        Die Seelenrolle

        Die Seelenrolle ist in der Seelenlehre der innerste Kern der seelischen Identität. Die Seelenrolle gibt uns Sicherheit, Stabilität und Struktur. Mit dieser Energie gehe ich durch alle Inkarnationen. Meine Seelenrolle ist die Energie 5 des Weisen: Das Prinzip ist Mitteilen. Ausdrucksvoll im Pluspol, redselig im Minuspol. Da mir das Schreiben mehr liegt als das Reden, habe ich schon früh beschlossen, Journalist zu werden. Und da ich es irgendwann satt hatte, über lokale Ereignisse zu schreiben, habe ich umgesattelt von Lokaljournalist auf Fachjournalist mit dem Schwerpunkt Psychologie und Spiritualität. Auch habe ich das Gefühl, dass ich immer subjektiver werde und immer mehr über meine persönlichen Erfahrungen, Gefühle und Gedanken berichte. Was andere erforschen, erfühlen oder erfahren, sammle ich zusammen und füge sie zu einer Synthese zusammen, gefärbt durch meine persönliche Erfahrung.
        Die Ängste

        Der Weise ist weise genug, um zu wissen, dass er nicht alles von neuem erschaffen kann. Manchmal fühle ich mich wertlos, weil ich nichts Eigenes erfunden oder kreiert habe, wie es die Künstler mit der Energie 2 tun. Dann fühle ich mich als Dieb, der geistiges Eigentum gestohlen hat und es als sein eigenes geistiges Eigentum verkauft. Doch wie soll ich über etwas berichten, wenn ich nicht alles darüber gelesen habe, wie jetzt über die Seelenlehre von Varda Hasselmann und Frank Schmolke?

        Angst ist durch die „Reibung“, die sie erzeugt, ein wachstumsfördernder Prozess. Diese Reibung suchen wir uns aus, indem wir die Eltern und Lebensumstände wählen, um zu inkarnieren. Deshalb erfahren wir schon die ersten traumatischen Fixierungen unserer Grundangst vor der Geburt, während der Geburt oder später in der Kindheitsentwicklung. Sie sind die entscheidenden Motoren für unsere Handlungen und Reaktionen, ohne uns bewusst zu sein. Es ist es möglich, die Angst vor der Angst zu nehmen, indem wir unsere Grundangst erkennen, damit umgehen lernen und uns daraus befreien. Die Auseinandersetzung mit dem Hauptmerkmal und der dahinter verborgenen Grundangst unterstützt uns in Selbsterkenntnis, Selbstliebe und innerer Klarheit, ebenso wie für ein erweitertes Verständnis für unsere Mitmenschen. Damit nicht genug, haben wir uns auch noch eine Nebenangst gesucht, diese Nebenangst reguliert Distanz und Nähe

        Meine Hauptangst ist die Angst vor Wertlosigkeit, die zwischen Selbstlosigkeit und Selbstbestrafung pendelt. Da ich mich mit meiner Angst vor Wertlosigkeit auf keinen Fall auseinandersetzen will, habe ich mir als Schutz das Märtyrertum zugelegt. Zum Märtyrer werde ich deshalb, weil ich glaube, dass meine Fähigkeit, mich verletzen zu lassen, wenn alle anderen schon das Weite gesucht haben, mir einen Wert verleiht. So liebe ich das Leiden, den Schmerz und das „Unverstandenfühlen“, weil in meiner verqueren Sicht nur diese Dinge mir einen Wert verleihen. Ich kann nur still, stumm und passiv mein Schicksal tragen und darauf hoffen, dass mich irgendjemand für meine Leidensfähigkeit bewundert oder wenigstens Schuldgefühle entwickelt wegen meiner heroischen Klaglosigkeit. Als Nebenangst hat meine Seele sich die Angst vor Verletztwerden ausgesucht, damit pendle ich zwischen den Polen Selbstgefälligkeit und Stolz. Als Schutz habe ich mir den Hochmut zugelegt, die dickste Schutzmauer, die man gegen seine Mitmenschen errichten kann. Damit halte ich mich gleichzeitig für wertlos und für wertvoll, ein lebender Widerspruch, der mich vor etliche Zerreißproben in meinem Leben gestellt hat. Vollends zum inneren Gefühlschaos wird es, wenn jetzt noch mein Mitteilungsdrang als kommunikativer Weiser dazukommt. Da war der Gang zum Psychotherapeuten vorprogrammiert.
        Das Entwicklungsziel

        Das Entwicklungsziel bestimmt in hohem Maße die Erfahrung, die ein Mensch zu machen gewillt ist. Ebenso entsprechen die gemachten Erfahrungen dem Ziel, das sich der Mensch gesetzt hat. Unser gewähltes Ziel wird uns, bewusst oder unbewusst, immer einen Richtwert und eine Orientierungshilfe im Leben geben. Es bedarf keiner starken Anstrengung. Alles was wir tun und erleben, wird von dem Ziel ausgeleuchtet. Die Hauptstraße, das Entwicklungsziel, unser Lebensthema, ist immer da – wir machen nur manchmal Umwege. Ein Ziel kann mehrmals in weiteren Leben gewählt werden, und zwar so lange, bis alle Ziele in verschiedenen Varianten durchlebt sind.

        Mein Entwicklungsziel ist das Stillstehen, damit pendle ich zwischen dem Minuspol Erstarrung und dem Pluspol Innehalten. Beim Pol Innehalten genieße ich die Köstlichkeit der Leere, der Stille, des Nichtstuns, die Befreiung von Terminstress und Hektik. Den Pol Erstarrung habe ich schon zur Genüge ausgekostet durch eine totale Depression, die bis zum völligen Versagen des Selbstausdrucks führte und zur völligen körperlichen, geistigen und gefühlsmäßigen Erstarrung. In der zweiten Hälfte meines Lebens gönne ich mir längere Aufenthalte im Pol Innehalten und genieße meine geistige innere Welt voller Reichtum und Fantasie, die sich selbst genügt und nur ab und zu durch meine Artikel nach außen dringt.
        Der Modus

        Der Modus oder das Temperament bestimmt die Art und Weise, wie wir unser Lebensziel anstreben. Er bestimmt die Art und Weise, wie wir in diesem Leben unsere Erfahrungen und Absichten färben und mit Ängsten umgehen. Der Modus kann auch als Korrektiv eingesetzt werden, wenn alles zu schwer wird. Es sind die verschiedenen Temperamente, die Farbe ins Leben bringen, so wie wir es gestalten. Der Modus unterstützt uns in der Zielfindung und gibt uns weitere Impulse, wie wir unsere Energien am besten einsetzen können, um das zu erreichen, was wir wollen.

        Mein Modus ist die Beobachtung, im Ausdruck pendle ich zwischen dem Minuspol Überwachung und dem Pluspol Klarsicht. Wenn ich unter Menschen bin, sind meine Wahrnehmungskanäle weit geöffnet. Es fällt mir schwer, mit all den Eindrücken, die unablässig auf mich einströmen, fertig zu werden. Mein Modus verlangt, dass ich alle Eindrücke simultan erfasse, kategorisiere und bewerte. Deshalb neige ich zu Verdauungsschwierigkeiten und brauche viel Zeit, um das Beobachtete zu verarbeiten. Wenn ich mich bei meiner Beobachtung nicht von der Angst, sondern von der Liebe und dem Wohlwollen mir selbst und anderen gegenüber leiten lasse, können aus meinen Beobachtungen heilende Worte werden, weil sie Beziehungen und Synthesen herstellen, die anderen verborgen bleiben.
        Die Mentalität

        Die Mentalität beschreibt die Einstellung, die Haltung eines Menschen im Hinblick darauf, wie er die Welt versteht. Es ist die mentale Struktur, um seine eigene Wirklichkeit zu begreifen. Die Mentalität prägt die Weltsicht und Wirklichkeit des Menschen. Es ist wichtig für Ihn, ein mentales Sicherheitsgerüst zu haben, wo er sich sicher ist, dass etwas so und nicht anders sein kann. Diese Grundüberzeugung wird Ihn immer begleiten. Sie ist Ausdruck von Glaubenssätzen.

        Meine Mentalität ist die Skepsis, damit pendle ich zwischen dem Minuspol Misstrauen und dem Pluspol Nachforschung. Der Skeptiker ist auf Wahrheitssuche und zweifelt gleichzeitig daran, ob es die Wahrheit überhaupt gibt. Der Skeptiker möchte sich auf nichts verlassen, aber er kann sich auch auf nichts verlassen. Deshalb fühlt er sich von Gott und der Welt verlassen. Durch seine Zweifel und sein stetes Hinterfragen dringt er in Bereiche vor, die ihn die Wahrheit in einer Tiefe und Schärfe sehen lassen, die anderen oft verborgen bleibt. Ich sehne mich als Skeptiker danach, den innersten Kern allen Seins zu erblicken oder zumindest zu erfühlen oder zu erahnen. Gleichzeitig muss ich gestehen, dass ich bis heute den innersten Kern nicht erblickt habe und meine Suche vergeblich war.
        Das Reaktionsmuster

        Das Reaktionsmuster ist die energetische Anbindung der Seele ans Körperliche und wird repräsentiert durch die sieben Chakren. Das Reaktionsmuster setzt sich aus der Kombination von den sich ergänzenden Elementen Zentrierung und Orientierung im Verhältnis 70:30 zusammen. Mit der Zentrierung wird die unmittelbare Reaktion vollzogen, während mit der Orientierung dieser Reaktion Ausdruck verliehen wird. Das Reaktionsmuster hat die Funktion, die energetischen Vorgänge in körperliche Empfindungen umzusetzen und so dem Menschen eine besondere Form von körperlicher Identität zu schenken.

        Mein Reaktionsmuster ist emotional-sexuell. Damit pendle ich einerseits zwischen dem Minuspol Sentimentalität und dem Pluspol Sensibilität und andererseits zwischen den Polen Verführung und Kreativität. Ich reagiere also unmittelbar emotional mit dem 4. Herz-Chakra und der Thymusdrüse auf Geschehnisse. Das bedeutet auch, dass meine mentalen Fähigkeiten erst einsetzen, wenn ich eine Situation gefühlsmäßig eingeordnet habe. Wenn ich zum Beispiel einen sehr berührenden Kinofilm gesehen habe, kann ich nach der Vorstellung nicht darüber sprechen, weil ich genug mit meinen inneren Bewegungen zu tun habe. Die sexuelle Orientierung aktiviert mein 2. Nabel-Chakra und die Keimdrüsen und fördert das unmittelbare Erleben körperlicher, sinnlicher Empfindungen. Damit schaffe ich einen Ausgleich zu meinem emotionalen Zentrum, dass auf Nähe und Verschmelzung bedacht ist.
        Der Weg der Seele

        Neben der Seelenrolle ist auch der Weg der Seele durch alle 70 bis 100 Inkarnierungen festgelegt. Es gibt den Weg der Berührung (Energie 1), des Wissens (Energie 2), der Kraft (Energie 3), der Form (Energie 4), der Sehnsucht (Energie 5), der Stille (Energie 6) und der Suche (Energie 7). Die Wege sind wie die Seelenrollen sowohl im inkarnierten, materialisierten Zustand einer Seele als auch im exkarnierten, immateriellen Zustand gültig.

        Mein Weg der Seele ist der Weg der Berührung. Das bedeutet, dass ich innerhalb der 1000-köpfigen Seelenfamilie verantwortlich bin für die Verbindung, die Kontakte und die Kommunikation. Ich bewege mich im Schwingungsfeld zwischen dem Minuspol Symbiose und dem Pluspol Innigkeit. Alles, was mich körperlich und emotional berührt, führt zu einer Ergriffenheit, die mein ganzes Sein umfasst. Da jede Seele am Ende ihres Inkarnationsweges ein Optimum und Maximum ihres Zieles erreichen will, gibt es eine sogenannte Abschluss-Exstase als Belohnung für den langen und schmerzhaften Inkarnationsweg. Der Weg der Berührung führt zum Abschluss in eine alle Vorstellungskraft sprengenden, orgasmischen Ergriffenheit.
        Die Polarität

        Das Pulsieren zwischen den beiden Polen des jeweiligen Seelenmusters trägt zur Lebendigkeit und damit sowohl zur individuellen Vitalität als auch zur notwendigen Herausbildung des Ich eines Menschen bei. Es ist also ein Irrtum zu glauben, die Berührung mit dem Minuspol vermeiden zu können und so die Entwicklung zum Pluspol abkürzen zu wollen. Im Laufe einer Inkarnation lebt man in der ersten Hälfte meistens mehr im Minuspol und in der zweiten Lebenshälfte meistens mehr im Pluspol.

        Literaturtipps

        Angelika Gulder: Der Seelen-Navigator – in 7 Schritten zu deinem wahren Lebensplan, Arkana 2016, 224 Seiten, 17,99 €

        Varda Hasselmann, Frank Schmolke: Die Archetypen der Seele – die seelischen Grundmuster, eine Anleitung zur Erkundung der Matrix, Goldmann 1999, 512 Seiten, 14,99 €

        Varda Hasselmann, Frank Schmolke: Die Seelenfamilie – Sinn und Struktur seelischer Beziehungen, Goldmann 2001, 384 Seiten, 12,90 €

        Varda Hasselmann, Frank Schmolke: Junge Seelen – alte Seelen. Die große Inkarnationsreise des Menschen, Arkana 2016, 542 Seiten, 22,99 €

        Quelle: https://www.sein.de/seelenlehre-der-entwicklungsweg-der-menschlichen-seele/

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        • Ich bewundere, wie klar sich der Autor einordnen, dies mit seinem Lebensweg erklären kann.

          Ob es einfach Seelen gibt, für die dieses Schema gilt .. .. und dann andere, über die Hasselmanns Quelle einfach nicht spricht?

          In mir sträubt sich etwas dagegen, dass ich mich intensiver mit dem Thema befasse und mich selbst wo einordne. ( „Sträuben“ ist eine heftige Untertreibung, nur ein paar Zeilen überfliegen reichten, dass ich das Gefühl hatte, in meinem Kopf würden Blöcke von ihrem Platz gerissen und durcheinandergeworfen.) Dazu kommt, dass mir mal gesagt wurde, dass ich 1600 mal auf der Erde gelebt hätte – das glaubte ich zwar nicht, erschien mir ein bisschen gar viel, aber 70-100 sind mir gefühlsmäßig zu wenig.

          Und dann die Forschungen von Dolores Cannon .. .. gerade war ich auf Seite 175 in „The Three Waves of Volunteers and The New Earth“ .. .. Es wurde ein Leben auf Lemuria geschildert, und die Frage, wie oft die entsprechende Seele auf der Erde lebte mit „She ´s had 500 or more“ beantwortet .. .. auf Lemuria war die Seele ein Heiler, also sicher keine Baby-Seele .. ..

          LG
          Veron

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    • Ist es wirklich so, dass Wasser für bestimmte Prozesse „verbraucht“ werden?
      Oder ist es so, dass Wasser dafür gebraucht, genutzt oder benutzt werden?
      Verbraucht man Wasser beim Waschen oder Kochen oder gebraucht man Wasser?
      Gebrauche ich z.Bsp. ein Streichholz , um eine Flamme zu entzünden, verbraucht sich dabei der Zündopf und das Holz, bzw. verändern, transmutieren oder transformieren die genannten Dinge dabei?
      Meines Wissens braucht man Wasser für vieles, doch man verbraucht es nicht.
      Wenn ich es trinke, verbrauche ich es nicht, vielmehr brauche ich es – – – eine Weile für meinen Organismus……

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      • Hi Stefan,
        Ich würde sagen, man braucht Wasser, man gebraucht Wasser und man verbraucht Wasser. Wenn du Wasser verbrauchst, ist es ja nicht mehr das ursprüngliche Wasser. Ist einfach ne Frage der Perspektive.

        lg,

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        • Hi Steven,

          mein Kommentar bezog sich auf Veganandas Aussage:

          „Es schein so, dass hier die problematische Auswirkung des Anbaus dieser Frucht auf den Wasserverbrauch vermittelt werden soll. In diesem Zusammenhang ist es gut zu wissen, dass für die Herstellung von 1 l Bier oder Orangensaft ebenfalls 1000 l Waser* verbraucht werden.“

          Ich hatte allerdings nicht die Story von der Avocado gelesen, die viel weiter oben erschien, und ich eben entdeckt habe.
          Und diese Geschichte bestätigt mir, was ich mir schon überlegte, dass auch zur Produktion von Waren zur vegatarischen oder veganen Ernährung als auch – über-flüssigen – Genuss „Schlachtfelder“ aus dem Verborgenen auftauchen, wofür halt auch Menschen wie Tiere „geschlachtet“ werden (sinnbildlich und konkret gemeint) für das Schlaraffenland, in das nicht nur ich eingeboren wurde.
          Und in so einem Gebiet wo von überall „höher, weiter, besser, schneller, länger effizienter und mehr von allem“ propagiert wird, ist es auch nicht gerade einfach, freiwillig Mass zu finden und zu halten, langsam zu sein und Verzicht zu üben:

          „I can feel no sense of measure

          No illusions as we take

          Refuge in young man’s pleasure

          Breaking down the dreams we make real“

          Read more: Yes – Leave It Lyrics | MetroLyrics

          :https://youtu.be/8-hJFoSgXfM

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      • kniffliges Thema .. ..
        ich komme zu dem Schluss, dass man reines Wasser meist verbraucht. Nachher mag zwar noch Wasser in irgendeiner Form vorliegen, aber rein ist es nicht mehr, und ganz besonders dann nicht, wenn es durch den Körper gelaufen ist .. .. da kann man nicht mal mehr Pflanzen damit gießen, außer man verdünnt es ordentlich mit reinerem Wasser.
        LG
        Veron

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  • Spannendes Thema, das mich grad sehr beschäftigt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stanford-Prison-Experiment

    Menschen können leicht in eine Rolle schlüpfen und diese schnell verinnerlichen. Somit ist zu erklären, warum die Häftlinge nicht auf die Idee kamen, das Gefängnis unter Verzicht auf die Bezahlung zu verlassen, obwohl es bei einer entsprechenden Willensäußerung möglich gewesen wäre. Sie hatten die Rolle bereits internalisiert.

    “ Auf der anderen Seite können wir uns auch ebenso leicht davon freimachen und, wenn es notwendig ist, unsere persönliche Verantwortung für den durch unser rollengesteuertes Verhalten entstandenen Schaden „wegerklären“. Die Wärter schieben die Verantwortung für ihre Übertretungen nicht sich, sondern ihrer Rolle zu.“

    „Kognitive Dissonanz bildet wahrscheinlich einen wichtigen Grund für die Verinnerlichung des Rollenverhaltens und für die Unterstützung kognitiver und affektiver Reaktionen, die für das zunehmend brutale und missbräuchliche Verhalten der Wärter verantwortlich war.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Deindividuation

    lg

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    • Hallo August,

      mir fällt gerade ein, wenn man neben der „De-Individuation“ die „De-Identifikation“ ins Auge fasst, merke, dass „ich“ nicht nur als August, sondern auch als StevenBlack und all die anderen, die hier schreiben, hier geschrieben habe, um sich als „ich“ mit Namen Stefan Schnepf lesen zu können.

      Denn wie heißt die Weltmacht?
      „ICH“, dann folgt erst die USA, welche auch nur ein Geschichte des „ICHs“ oder „EGOs“ ist – oder was meinst du dazu?

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      • ps:

        zum Begriff „Identifikation“ (von lateinisch identitas „Wesenheit“, und facere „machen“) siehe auch
        https://de.wikipedia.org/wiki/Identifizierung

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        • Hallo Stefan,
          Ja. Der Westen steht für Individualität und Ausleben der persönlichen Identität, der Osten bildet den Gegenpol, Gruppenidentität und Gemeinschaft, dort wird weit weniger Wert auf Selbstentfaltung gelegt, dafür umso mehr auf die gemeinsamen Elemente, Unterordnung der Persönlichkeit. Siehe Kommunismus-Kapitalismus, oder auch der „Amerikanische Traum“, bei dem idealisiert Jedem/Jeder Alles möglich ist. Dazwischen auf der einen Seite Europa, auf der anderen Seite im Norden nichts, im Süden Australien. Gerade Deutschland kommt dabei die wichtige Rolle zu die beiden Seiten zu integrieren. Deshalb war früher die Philosophie hier so stark vertreten, „Land der Dichter und Denker“.

          Btw… Jetzt kommts ganz ganz dick… zieht euch warm an.^^
          :https://www.youtube.com/watch?v=suDHJDX90zE
          Das zieht weite Kreise bis zu uns, siehe der Mordfall Peggy, NSU etc, wo versucht wird ganz ganz üble Sachen zu vertuschen. Nichts ist wie es scheint… Die f***** und „opfern“ Kinder… gib dir das mal. Wer erinnert sich noch an den Kinderschänderskandal in Belgien? Als aufkam dass es Verbindungen zu hohen Politikern in Brüssel gibt wurde die Sache unter den Tisch gekehrt. Das ist so übel.

          LG,
          Andi

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          • Hi Andi,
            Was hier bezüglich Hillary und Satanismus von Alex J. konstruiert wird, ist nicht sehr glaubwürdig- auch, wenn viele Hillary sowas zutrauen. Man kann die Evidenz nicht mit dem Dutraoux Fall vergleichen. Es gibt KEINE FBI Untersuchungen dazu, das meisten davon stammt von VT Kreisen – es sind Gerüchte, die auf die Wikileaks Dinger beruhen. Marina Abramovic ist eine Künstlerin und sie benutzt Schockartige Elemente in ihrer Kunst Performance. Man darf das abstossend finden, aber mit Satanismus hat das eher weniger zu tun. Kunst ist eine Frage der Perspektiven – mir gefällt sowas auch nicht, aber ich muss das ja nicht mögen. http://www.snopes.com/john-podesta-spirit-cooking/

            Ernsthaft, ich traue Hillary ja so einiges zu, aber das? Nein, ich kaufe das nicht. Vielleicht irre ich mich ja, aber das bezweifle ich. Und dazu kommt, AJ ist ein Hillary Hasser und Trump Befürworter, aus welchen Gründen auch immer – ich halte AJ grundsätzlich nicht für glaubwürdig.

            lg,

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            • Hallo Steven,
              mich wundert da gar nichts mehr. Zugegeben, der AJ Link war unglücklich gewählt, ich mag ihn auch nicht. Aber man wird sehen.

              LG

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              • Hi Andi,
                Ja, man wird sehen. Noch was zu Abramovic – angesichts ihrer eigenen Erlebnisse und schwerer Traumatisierung in der Kindheit, überrascht es eigentlich nicht, auf welche Art sie ihre Kunstperformance ausübt:
                http://www.zeit.de/2016/46/marina-abramovic-autobiografie-kuenstlerin-performance-new-york?

                lg,

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                • …dies sind Rituale (ritus=redness) „urantiker“ Vorfahren im fortgeschrittenen Prozess ihrer Korruption.
                  Im ursprünglichen Matriachat (Godesses, PachaMamma) mondzyklisch durch die MENstruation harmonisiert, (siehe; Pflanzenwissen Frau))
                  wurden sie beim Wechsel zum männlichen PhaRAo (MENence=MENs(ch) in veräusserte Formen gebracht.

                  So entwickelten sich Dinge wie „Blood of intend“ (wird gerade wieder aktuell), „RedwingWarrior“ (Verzehr der Placenta), Ambrosia (trinken des Menstr.Blut), Milk of Gods (Brustmilch trinken), Samen (Elexir), Urin, Fäkalien und SexRituale…..wie auch org. PädoPhilie(ster), Blutopfer (Kinder, Kriege, „Scarlet (sacret) woman“) und Kan(aan)iBALismus.

                  Dinge, bei denen man sich übt, kolektiv über natürlichen Ekel, Widerstände und innere Ablehnungen zu gehen –
                  mit evidenten Auswirkungen….

                  Fleisch und Blut symbolisiert stärkster weltlich Bund.
                  Drum auch viele Kinder und Frauen.

                  Man meint es als lebensintensivierend/verlängernd, denn „Tod“ man sich zu fürchten gestaltet.

                  Das Wort KULTUR weist auf den UrKult und wird gerne um das Wort Kunst erweitert.
                  Performence=per for(m) mens, Darstellung, Durchführung …..und immer wieder Mann.

                  Dies und noch viel mehr wurde in der urantike längst getan und erscheint heute wieder durch die
                  energetische (elektro-magnetische)/statische) Dynamik von Zeit, Raum und Bewusstsein.

                  So ist in uns und kommt durch uns in Form von Kunst und Kultur zum Ausdruck.
                  All die „Zeiten, Räume und Bew.sein“ (Energien, (E)Motionen, geschaffenen Entitäten..)
                  die wir Selbst durch alle Leben wurden.

                  Alles hier, alles jetzt, alles sichtbar.

                  lg

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                  • Hi Remo,

                    So entwickelten sich Dinge wie „Blood of intend“ (wird gerade wieder aktuell), „RedwingWarrior“ (Verzehr der Placenta), Ambrosia (trinken des Menstr.Blut), Milk of Gods (Brustmilch trinken), Samen (Elexir), Urin, Fäkalien und SexRituale…..wie auch org. PädoPhilie(ster), Blutopfer (Kinder, Kriege, „Scarlet (sacret) woman“) und Kan(aan)iBALismus.

                    Ja, sowas gibt es, keine Frage. Aber Abramovic ihre Performence kannste nicht darin einordnen, das passt nicht. Die Frau benutzt Schockelemente und berührt dabei Tabuzonen – that’s it. Und auch Clinton damit in Verbindung zu bringen, ohne den gernsgten Beweis, außer Gerüchten und ins eigene Weltbild zurechgezimmerte Annahmen, find ich nicht in Ordnung.

                    Dear Steven

                    ich will dir nichts „böses“.

                    Das nehm ich auch nicht wahr, hast eben ne andere Perspektive.

                    lg,

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                    • Hi Steven

                      …ordnen?…

                      ….ablenken?

                      Be honest, dear friend.

                      lg

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                    • Facts;

                      Abramovic hängt mit im satanischen Netztwerk der PizzaGate.

                      Die Vernetzungen fördert langsam die enormen Tragweiten hervor.

                      Es geht schon lange um 1000ende Kinder aus allen Teilen der Welt.
                      Ein riesiges System, das über die Emails von Wiener, Podesta’s, Clinton, Eppstein, Comet, etc.
                      in einen tiefen Hasenbau führt, vor dem schon seit Jahrzehnten gesprochen wird.

                      Ein weltweit dunkles Satanisten/PädophilieNetzwerk blackmailt sich gegenseitig.

                      Was ein Bidden open mic in minute 27.30 offenbart lässt einblicken.

                      :https://youtu.be/BUyHRC8ltR4

                      Die Beweise weltweit sind erdrückend, doch bis anhin gibt es keine Ermittlungsbehörde die es wagt…
                      oder überhaupt in der Lage ist.

                      Zu gross, zu mächtig sind die verwicklungen der Machthabenden.
                      Man wird nicht gegen sich selbst ermitteln.

                      Doch x1000nde Menschen leuchten in die dunkelsten Ecken und tragen immer mehr Informationen und Beweise zusammen und erhöhen so den Druck. dieses abscheuliche Verbrechen gegen das Leben endlich aufzudecken.

                      Nach ein bisschen Recherche, wird bald klar, eine brandheisse Geschichte.
                      Menschen, wie Assange verschwinden einfach.

                      lg

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                    • Hi remo,
                      Pizzagate ist ein Hoax, aufgebracht von Rechtflügel Amerikanern, Trump Befürwortern. Ich werd nicht widersprechen, dass es PädophilieNetzwerke gibt. Aber was derzeit aufgrund der Wikileaks Dinger fabriziert wird ist Blödsinn. Ich hab ne Menge Research dazu gemacht und ich hab nichts gefunden, was das faktisch stützt. Einfach behauptungen, tausendfach wiederholt – wahrer werden sie dadurch nicht. Und willst du mir erzählen, du hättest wirklich GEHÖRT, was Biden da sagt? Niemand kann es verstehen, aber irgendjemand legt es ihm beim Video in den Mund. Willst wissen, was der vater des Mädchens zu diesen Vorwürfen sagte? Der hat nämlich wirklich gehört, was er zum Mädchen sagte:

                      Miss Coons’s father, Senator Christopher Coons of Delaware, said of his daughter: ‚No, she doesn’t think the vice president is creepy.

                      ‚He’s known my kids their whole lives. Joe was just being thoughtful.‘

                      He told Fox News Sunday that Mr Biden was simply leaning forward to offer her support for what would be a busy day in the public eye.
                      He said: ‚I could hear him.

                      ‚He was whispering some encouragement to her about how when he was sworn in and his own daughter Ashley was 13 and she felt awkward and uncomfortable and he was encouraging her about how to get through a day with lots of cameras and lots of folks watching.

                      ‚He was being Joe. He was being thoughtful and he was being sweet.‘

                      Wenn du Recherche machst, check immer mehrer Versionen einer Geschichte ab, gehe nicht danach, wie du glaubst, wie es sein sollte. Sei nüchtern und achte auf fakten – wenn da keine sind, die das unterstützen, sondern bloß die Meinung von jemand wiedergeben, dann ist es wahrscheinlich nicht wahr.

                      Quelle: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2906359/Senator-father-13-year-old-girl-says-Joe-Biden-not-creepy-awkward-swearing-photo.html

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                    • Hi Steven

                      …wenn du meinst.

                      lg

                      Gefällt mir

                    • ….read „rulres for radicals“ Saul Alinski (Mentor; Hillary Clinton)…..

                      lg

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      • Hi Stefan!

        Also ich habe das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ schon immer sehr gemocht!

        Dass es bisweilen zur Projektionsfläche einer unverdienten und übergroßen Macht gerät, scheint mir an vielen Stellen die eigene Ohnmacht des Betrachters widerszuspiegeln – Ich finde das manchmal irgendwie schade – Da müsste man sich dann wohl tatsächlich mal mit dem Thema „Deidentifizierung“ vertraut machen, um das zu verstehen.

        Dank Dir!

        lg
        August

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  • Ich finde dieses Experiment ganz schrecklich (habe schon vor Jahren davon gehört).
    Ein Punkt dabei, wie auch bei anderen Experimenten: Es machen dabei nur Menschen mit, die zu so was bereit sind. Womit es nichts über Menschen aussagt, die nicht dazu bereit sind .. ..

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  • „Warum erleben wir immer wieder unangenehme Situationen? Wir erzeugen sie oft selbst, weil wir unser Gehirn durch negative Gedanken dazu trainieren, die Welt als schwierig zu erleben, sagen Neurologen.“

    Aha, dann ist es hier auf der Erde gar nicht schwierig? Als meine Seele hier ankam und vor Schreck gleich wieder weg wollte, war das bloß .. .. ähm .. .. ?

    „Und sie haben Methoden entwickelt, wie wir der Negativspirale entkommen und unser Gehirn auf Glück programmieren können.“

    Ach nee, nicht schon wieder so was .. ..
    Aber gar so schlecht ist der Artikel http://www.gmx.at/magazine/wissen/denken-veraendert-struktur-gehirns-32028882 doch nicht. Bewegung, Achtsamkeit und sich fragen, ob das wirklich so ist, ob man es anders sehen kann .. .. ist o.k. (wenn man nicht gerade einem inneren Anteil lauscht, der Zweifel an ihm nicht brauchen kann).
    Allerdings, das finde ich doch seltsam:

    „Oder kann ich zum Beispiel Zeit, die ich durch einen Stau gewinne, für etwas anderes sinnvoll nutzen?“

    Vielleicht könnte ich das nächste Mal eine Meditation versuchen, zwischen einen Meter vorrücken und wieder stehenbleiben .. .. :mrgreen:

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    • Vielleicht könnte ich das nächste Mal eine Meditation versuchen, zwischen einen Meter vorrücken und wieder stehenbleiben .. ..:mrgreen:

      Coole Idee, aber dürfte Probleme verursachen beim vorwärtskommen ..🙂🙂🙂
      „Oooooom- oh, Gas geben. Ooooooooom, shit, schon wieder Gas geben .. ^^

      lg,

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      • …führst du uns hier im Kreis rum, Steven?
        Fütterst du an, ohne auszuessen?

        Es scheint.

        Warum hast du versucht mich fremdthematisch auszuschalten?
        Weshalb weichst du mit billigen Tricks aus?

        So locker dein „…hast eben eine andere Perspektive“ ja klingen mag,
        deine „Wächter“ waren „all over the place“ im blosstellen der eigenen.

        Früher schrieben einmal viele Perspektiven hier, unzählige es deren gibt.

        So sei es deine Wahl, wie damit umzugehen.
        Spricht es auch für sich.

        Schade, denke, da vergibst du, vieleicht aus falschem Stolz, unbedacht viel.

        Vielleicht wirst du aber auch dafür vergütet, und sei es nur im Gefühl gewachsen zu sein.

        Das müsste sich aber in dann Verhalten wirklich zeigen.

        Im Moment steht es ziemlich klein da.

        Ignoranz ist die schlimmste Form der Verachtung.

        lg

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  • „Teilweise erinnerte die Sendung an eine Diskussion zwischen Kindergartenkindern, die sich darüber streiten, wer denn nun die Sandburg des anderen kaputt gemacht hat.“

    Quelle: https://www.gmx.at/magazine/politik/wahlen/bundespraesidentenwahl-oesterreich/hofer-vs-van-bellen-luegen-duell-vorleser-32040836

    Ich weiß schon, warum ich mir Diskussionen von politischen Kandidaten nicht anschaue .. .. wozu wird so was überhaupt gemacht? Genau so wie die Plakate mit meist ziemlich sinnfreien Aussagen .. .. ein Armutszeugnis, dass das österreichische Volk so was braucht um sich zu entscheiden.

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  • Hallo Steven,
    eigentlich habe ich echt gerne hier gelesen und habe auch einige Anregungen mitgenommen… aber die zweifle ich ab heute wirklich an.
    Ganz ehrlich:
    Ich bin froh dass es Menschen gibt die sich damit abgeben den Horror dieser Welt -Matrix- aufzudecken, auch wenn es sich manchmal etwas schräg anhören mag! Es gibt IMMER ein Quäntchen Wahrheit darin.
    HUT AB vor diesen Menschen, die es sich antun sich damit zu beschäftigen- weil das ist wichtig und richtig-! auch für die Menschen die einen „Kick“ brauchen um aufzuwachen.
    Wenn es dir zu viel ist diese Erkenntinisse zu ertragen dann lass es, aber bitte mach sie nicht runter!
    Mir ist es auch manchmal zu viel ABER: BITTE deskreditiere diese Aufklärer nicht, auch wenn sie nicht auf Deiner „Wellenlänge“ liegen.
    Verständnis ist gut aber nicht immer sinnvoll-das habe ich lernen müssen.
    Sorry! aber überprüfe mal Deine „Quellen“.
    Es wird Zeit sich aufzulehnen gegen den Wahnsinn dieser Matrix und nicht ihn zu verteitigen.
    Es LEBE DIE FREIHEIT!
    Elke

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    • Hallo Elke,

      Ich bin froh dass es Menschen gibt die sich damit abgeben den Horror dieser Welt -Matrix- aufzudecken, auch wenn es sich manchmal etwas schräg anhören mag! Es gibt IMMER ein Quäntchen Wahrheit darin.

      Ich gehöre selbst zu den Verschwörungstheoretikern – da, wo es für mich Sinn macht. Aber was hier gelaufen ist, dass hat mit „Wahrheit aufdecken“ nichts mehr zu tun. Das war eine gezielte politische Kampagne – und sie war erfolgreich. Ich habe über ne ganze Woche lang, täglich viele Ansichten und Gegenansichten dazu eingeholt.

      Es gibt IMMER ein Quäntchen Wahrheit darin.

      Woher willst du das Wissen? Vielleicht ja, vielleicht aber nein. Gibt uns dass das Recht, übergriffige und auf tiefstem Niveau angesiedelte Energien zu verspritzen? Zum „höheren Guten“ wegen?
      Nur weil wir annehmen, es könnte doch so sein, bedeutet noch lange nicht, dass es wirklich so ist. Was ich gefunden habe, zeigt, es gibt keinerlei Substanz in den Behauptungen um Pizzagate/Satanismus/Anbetung/Kannibalismus/etc. Und es trägt lediglich zur Verbreitung von Hass bei, ich sehe da nichts von spitituellen Prinzipien, um Wahrheit, etc. Die Tatsache, dass es solche Dinge gibt, darf nicht dazu führen, dass Generalverdächtigungen salonfähig werden. Da verwehre ich mich dagegen, das ist nicht in Ordnung.

      Das ist meine Wahrheit, meine Sichtweise der Dinge und darüber schreibe ich. Wenn deine Wahrheit eine andere ist, schön, die nehme ich dir doch nicht weg. Letzten Endes haben wir all denselben Prozess, doch wir kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

      schönen Sonntag,

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      • „Es gibt IMMER ein Quäntchen Wahrheit darin.“

        „Woher willst du das Wissen?“

        Ach ja .. .. ist ´ne alte Volks“weisheit“, die gerne geglaubt wird, wenn man selbst noch nie einer aus der Luft gegriffenen Verdächtigung ausgesetzt war.

        Und weil die Leute es seit Jahrhunderten so sagen, muss es ja auch weiterhin gelten. Viele reden zwar gerne von Bewusstseinswandel bzw. -entwicklung, stellen sich aber was anderes drunter vor .. ..:mrgreen:

        Ich bin diese festgefahrenen Muster hier wirklich leid😦

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      • Hi Steven

        kann deiner Argumentation folgen und weitere spannende Ansätze sehen.
        Halte sie nicht für unstimmig, wenn auch es für mich über die dogmatik der „Labels“ wie PizzaGate/Connection etc. hinausgeht, die dann, ihres Wesens natürlich missbraucht sind, werden.
        Defragmentiert in eine „Lüge“ der „Lüge“, der „Lüge“……….um letzlich zu verstauben.

        Männliches (Üb-Er)LebensPrinzip gegen die umfassende weibliche Stellung….

        Man kann hassen.
        Muss aber nicht, wenn man wirklich verstehen will und auch gerüstet ist,
        die Dinge ganzheitlich (auch im eigenen Lichte) und nicht nur dual zu sehen.

        Leicht ist gesäht, wie man sieht.

        Perspektiven hin oder her, doch wie hier unlängst anderen begegnet wird, ist m.A.n.Teil der
        beschriebenen „sich wiederholenden Mustern“ und disqualifiziert zusehends.
        Weniger aufgrund der diversen, auch „konträren“ Ansichten, als deren Umgang damit.

        Anspruch und Zeugniss sprechen nicht gleichsam.
        Leicht sind Ordnungen angeführt, die selbstbetonend und verwehrt sich, was ebenso verwehrt.

        Bei allen den Themen, Aspekte, Diskursen, Reflektionen, etc. des Lebens ist mir der Moment, in dem
        damit umzugehen (meistern) ist, Spiegel des wahren Wesens des seins.

        Was nützt alles Wissen der Welt, wenn es nicht deren Weisheit birgt.

        Je mehr sich ins „ich“ investiert, umso mehr verliert sich das wir….- alte Geschichte.
        WIR= w(l)eibliche I(ch) im eR (rrrrrrrrrr)

        Übrigens selbige Anleihe/Verdrehung bei MATRIX.
        MA= Ma’at, Matriachat, Mama,…
        TRI= 3Aspekte
        X= weiblich

        Der Film selbst schaffte es nur bis PATRIY….;)
        Immerhin war Morpheus (wandelbares Wesen;) schwarz, aber Mann.
        Neo (neu, frisch, andersartig, revolutuionär) ebenso.
        Nur Trinity liess sich in ihrer Anlage nicht umgehen…..

        …:)real jedoch scheint mehr PADUAY, männliche duales Prinzip zu herr.schen.

        Kleine Wortspielerein….

        Thematisch würde ich aber gerne in den Raum fragen, wie sich „spirit cooking“ im seelischen Klang so anfühlt?

        lg

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        • Hi Remo,

          Thematisch würde ich aber gerne in den Raum fragen, wie sich „spirit cooking“ im seelischen Klang so anfühlt?

          Nicht so berauschend, aber wie gesagt – für mich sind das Veranstaltungen für Menschen, die sich selbst nicht fühlen können und den „besonderen Kick“ brauchen. Find‘ ich das gut? Nein. Geht’s mich was an? Nein.

          Je mehr sich ins „ich“ investiert, umso mehr verliert sich das wir….- alte Geschichte.
          WIR= w(l)eibliche I(ch) im eR (rrrrrrrrrr)

          Es ist genau anders herum. Ein Wir ergibt sich aus der Summe verschiedener Ich – zuerst kommt das Individuum, bevor ein wirkliches Wir entstehen kann. Die Tatsache, dass es kein wirkliches Wir gibt, gründet sich auf unreife Ichs, die ihre Individualität verzerrt leben. Und genau deswegen investiere ich in mein Ich, arbeite an mir und mache die dringend notwendige Schattenarbeit.

          lg,

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          • Über die Aaaaangst ..

            lg,

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          • Hi Steven

            wenn sich etwas nicht gut anfühlt, hat dies seine Gründe.
            Ich achte mich dessen heute viel mehr, als ich es früher rational abgelegt habe.

            Beschreibungen des „spirit cooking“ finden sich in Alister Crowley neureligion Thelema.

            Meiner Ansicht nach ist das Wir mit dem Ich durch das I verbunden.
            So findet es sich auch in I.ndividum (unteilbar).

            Ich glaube, das wir im Mutterleib zuerst das Wir kennenlernen, bevor es zum Ich geht resp.
            dass das Wir die Grundlage für das wirkende Ich ist.
            So auch das Wort WIR(kl)ICH.

            So denke ich, das wir über das Wir verzerrtbar werden, weil wir mit allem verwoben sind.

            Sehe das Wir und das Ich nicht getrennt von einander.
            Eher im Verhältniss, dass das eine das andere enthält/entspringt.

            Wie bei Matriachat/Patriachat.

            So kann uns (männliche) das Wir guter Anhaltspunkt der Ausrichtung sein.

            Wie im Ma’at und späteren Ansätzen als Grundsatz erhoben;
            „Tue so, wie du möchtest das getan“ – WIRkende Prinzip.

            Mir scheint das Ich eine Relative im Wir, da es sich zu allem in Beziehung setzten kann.
            So auch das Wort; alleine/ all eins.

            Das Ich ist meiner Erfahrung nach ein Fragment/Fraktal/Perspektive des Wir.

            In einem unendlichen Potenzial, in dem das Ich alles erdenklich und unerdenkliche sein kann,
            ankert das Wir.
            Ohne dies, in reiner celebration des Ich’s verliert sich dieser in endloser Egomanie.

            Das ist für mich die Botschaft von A. Crowley.
            Du kannst so weit hinausgehen wie du möchtest, doch so ist dann auch, im Verhältniss zum innersten,
            da du diesem, durch dein Sein, nicht entrinnen kannst.

            lg

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        • „wie sich „spirit cooking“ im seelischen Klang so anfühlt?“

          Akustisch klingt es wunderbar „flüssig“ .. .. seelisch? Hineingefühlt .. .. da ist nichts. Gar nichts. Eine leere Worthülse .. ..
          Wird für die anders sein, die etwas erlebt haben, das so genannt wurde, denen etwas erzählt wurde, was es sein soll, die es damit verbinden .. .. aber so für sich ist da gar nichts – in meiner Wahrnehmung.
          LG
          Veron

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          • Liebe Veron

            …nichts ist unbelebt in diesem Universum, nichts leer.

            Wohl wahr, fein ausgesucht, womit man sich in Beziehung setzt….aber durchaus auch, da real,
            wie sich dass so um einen herum so verhält und gemeint ist.

            Wie es wirkt und wie damit gewirkt.

            Nicht immer einfach, wie auch Ignifer ansprach, bisweilen brutal nesselig.

            Grund mehr, WIRkenden Prinzipien als Basis zu eröffnen.

            Jede Idee, Konzeption kam mit dem Wort.

            Insofern sind die Worte wahrlich wirksam Hülle, deren vielfältigst Inhalt wirklich zu betrAchten.

            Wir sind weit mehr als das.

            lg

            …..es heisst es ja nicht „die wir’s“ , sodern „das wir“. Ist wesentlich gebunden in der weiteren Singularität/Individualität des daraus geborenen:)

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            • Lieber Remo!

              Wir fühlt sich „spirit cooking“ denn für Dich an?

              Ich hab´s nicht so mit Worten. Mir sind sie in vielen Sprachen zu unterschiedlich, selbst wenn sie das gleiche meinen. Mit dem Fühlen von Energien bin ich auch generell nicht so gut, dass ich viel sagen könnte darüber .. .. aber diesem „spirit cooking“ fehlt meines Erachtens etwas, das man Tradition nennen könnte. Es gibt beide Wörter schon lange, aber nicht in dieser Zusammenstellung.

              Liebe Grüße
              Veron

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              • Liebe Veron

                ….von der Wortbedeutung, degenerativ.
                Fragmentiertes DoppelWorten gerne zueigen.

                Wohl hast Du gefühlt das treffliche Wort beschrieben.
                Tradition; tradere, hin-üb-er geben, traditio; Überlieferung, …

                Dabei ändern sich Bezeichnungen, die Praktiken aber bleiben die selbigen.
                Werden neu definiert, codiert….

                Kl. Anekdote;

                War unlängst an einer Vernissage eines befreundeten Künstler.
                Eines seiner Werke war mit etwas Blut gemalen.
                Die anwesenden Kinder begriffen dies ziemlich bald….
                ….während die Erwachsenen es „irgendwie Ausdruckstark“ fanden.
                (Also doch auch fühlten….)

                Was die Kid’is aber davon hielten, zeigten sie unverhüllten Gesichtes,
                was wiederum den Künstler beschämte…

                Kunst ist frei….?!
                …Kinder auch von ihr…. – selbst sie sind.

                lg

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    • „Es gibt IMMER ein Quäntchen Wahrheit darin.“

      Ich hoffe inständig für Sie, dass Sie niemals in eine Situation kommen, wo eine existenzbedrohliche Behauptung von anderen in die Welt gesetzt wird, um Ihnen zu schaden. Dass es den Leuten egal ist, ob es nun stimmt oder nicht, sondern dass sie sagen : „Wo Rauch da auch ein Feuer“, oder „Es gibt IMMER ein Quäntchen Wahrheit darin“?. Wenn diese Leute sich einen Dreck um echte Fakten scheren und Ihnen das Leben auf Grund von selbsternannten Informanten zur Hölle machen?
      Wie würden Sie sich fühlen?
      Informieren Sie sich mal, wie viele zu Unrecht dieser Dinge beschuldigt, verurteilt und von der Gesellschaft ausgestoßen wurden.
      Pädophilie, sexuelle Übergriffe und Satanismus gibt es, keine Frage, aber seit ein paar Jahren sind diese Begriffe der absolute Renner um Leute fertig zu machen und in Grund und Boden zu donnern.
      Recherchieren sie mal bezüglich ungerechtfertigter Übergriffe und Verurteilungen wegen bösartigen Beschuldigungen.

      Ich kann diesen Clinton-Clan nicht ausstehen und finde Hillary politisch eher als Büchse der Pandora, aber deshalb hänge ich mich ganz bestimmt nicht an dieses unsägliche Truthergeheule. Für mich gilt immer noch: im Zweifel für den Angeklagten. Und ich habe Zweifel. Nur weil der gesamte Politapparat mittlerweile ein einäugiger und lahmarschiger Dreckshaufen ist, ist nicht zwangsläufig alles von Satanismus und Pädophilie durchtränkt.
      Was so ein Bild seiner Umwelt bei einem selbst bewirkt, ist weitaus schädlicher als man denken mag. Wenn ich um mich herum nur noch Korruption, Hass, kranke Neigungen und Untergang sehe, dann Gute Nacht. Und nein, das hat nichts mit wegsehen und mit den Finger in den Ohren „Lalalala“-Singen zu tun, sondern ganz im Gegenteil.

      Es gibt grausiges in der Welt, keine Frage, aber da muss ich nicht mit dem Finger auf die Eliten im Elfenbeiturm zeigen, sondern das findet sehr wohl auch in unseren Kreisen statt – teilweise beim Nachbarn. Man hört die Schreie aus der anderen Wohnung, sieht die blauen Flecken oder man sieht die Kinder/Frau unter den fadenscheinigsten Begründungen gar nicht mehr, aber kaum einer sagt was.
      Ich persönlich habe das vor 3 Jahren bei Nachbarn zwei Häuser weiter erlebt und habe mich tierisch in die Nesseln gesetzt, weil ich die Leute direkt angesprochen habe.
      Fangen wir doch da an, wo wir wirklich etwas aufdecken und verändern können, und nicht bei irgendwem in den USA, wo wir noch nicht einmal sicher sagen können ob es wahr ist, was da in die Welt gesetzt wird.

      Dieses elende Nachplappern und unreflektierte Nachplappern von „Fakten“ – lähmend und unsinnig. Nur weil etwas lange und oft genug behauptet wurde, wird es nicht zwangsläufig wahr.

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      • Sorry, den letzten Abschnitt mit dem Handy habe ich versehentlich mit reinkopiert – hatte parallel in einem anderen Blog etwas gepostet und irgendwie habe ich mich vertan. Also vergesst den Handy-Abschnitt.😉

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      • Hi Ignifer,

        Was so ein Bild seiner Umwelt bei einem selbst bewirkt, ist weitaus schädlicher als man denken mag. Wenn ich um mich herum nur noch Korruption, Hass, kranke Neigungen und Untergang sehe, dann Gute Nacht. Und nein, das hat nichts mit wegsehen und mit den Finger in den Ohren „Lalalala“-Singen zu tun, sondern ganz im Gegenteil.

        Das ist ein sehr schöner Punkt. Verwandte von mir sind Bauern und leben auf dem Berg, ziemlich weit oben. Bis in die späten Neunziger gabs nicht mal TV dort. Eine ziemlich ruhige Welt, man liest Zeitung, aber schert sich kaum drum, was in der Welt alles passiert. Früher dachte ich, die sind rückständig und etwas beschränkt – heute frage ich mich, wer hier der beschränkte ist. Diejenigen, die immer über alles schreckliche genauest informiert sein möchten, oder jene, die sich nur um die Dinge kümmern, die genau vor ihrer Nase liegen.

        Überhaupt find ich deinen ganzen Kommentar super.

        lg,

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