EAT 35

60 Kommentare

  • Der Unterschied zwischen Aufklärung und Fanatismus

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  • Hallo Steven,

    während ich mir Mike Hellwig anhörte, kam der Satz, den ich mal hörte, in meine Erinnerung: „Grübeln ist/sind nicht erlaubte Gefühle…“

    Gruß von Stefan

    ps: in meiner Fantaisewelt erlaube ich mir nahezu alles, was mir Freude macht und mich mich irgendwie erregend be-geistert….
    …und dennoch bleibt ein Zweifel, darf das denn, bzw ist das gut?

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    • pps:

      ich denke, um unsere Welt zum besten Wohle für alle und alles zu gestalten, brauchen wir „Mike Hellwigs radikale Erlaubnis“, „Holofeeling“ :https://youtu.be/pazN1NyuJaU, kurz gesagt Selbstgespräche, und dürfen dabei uns selbst, unseren Körper mit seinen ureigenen Bedürfnissen und Gefühlen nicht vergessen,
      und da muss jeder zunächst einmal für allein sich selbst allein anfangen, egal wo…
      ….erkennst du die Richtung, ergibt sich der Weg, auch wenn er mehr oder weniger schlangenförmig oder zackig verläuft – oder, nicht wahr???

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      • ….eine wichtige Zutat habe ich noch vergessen, wohl weil sie so offensichtlich ist, und zwar die KRAFT der Präsenz oder anders gesagt: die KRAFT als Geschenk…..
        „Indem man das Offensichtliche sucht, übersieht man das Offensichtliche.“ (Zitat von jemanden mir Unbekannten)

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        • Bullshizam – Der Instant Fact Checker 🙂 🙂 🙂

          lg,

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          • Kein Fake: Petry (AfD) verklagt „Compact“

            lg,

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              • I know it’s hard
                In a world gone mad
                To find the truth
                To Understand
                And I know it’s hard
                To turn the page
                To walk the line
                To have the faith
                But sometimes when it’s light
                And you can’t see
                Sometimes when this world
                Just seems to be so cold
                Sometimes when you’re lost at sea
                Drowning in your pain
                Sometimes the sun shines through the rain
                I know it’s hard
                In a world so cold
                To feel the love
                I know it’s hard
                And I know it’s true
                That in the end
                We all find our way
                And that’s life my friend
                But sometimes when it’s light
                And you can’t see
                Sometimes when this world
                Just seems to be so cold
                Sometimes when you’re lost at sea
                Drowning in your pain
                Sometimes the sun shines
                Through the rain
                World keeps turning
                Nothing changes
                Hope this time
                We can rearrange the stars
                I can’t be that hard no
                Sometimes when it’s light
                And you can’t see
                Sometimes when this world
                Just seems to be so cold
                Sometimes when you’re lost at sea
                Drowning in your pain
                Sometimes the sun shines
                Through the rain
                Sometimes when it’s light
                And you can’t see
                Sometimes when this world
                Just seems to be so cold
                Sometimes when you’re lost at sea
                Drowning in your pain
                Sometimes the sun shines
                Through the rain
                Ooh let it shine
                Shine through the rain
                Ooo let it shine
                Shine through the rain
                Sometimes the sun shines through the rain
                Don’t you know it’s gonna shine yea
                Shining down on you
                Sometimes the sun shines through the rain

                lg,

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                • Alex Jones, Performence Künstler ..

                  „Der Anwalt von Alex Jones bekundete, Jones sei ein Performance-Künstler und privat ganz anders. Der Alex Jones von Infowars sei nur ein Charakter, er würde nicht wirklich an all die Verschwörungstheorien glauben, die er über Infowars verbreitet. Man könne für eine Bewertung von Jack Nicholson auch nicht seine Leistung als Darsteller des Jokers in den Batman-Filmen heranziehen, so argumentierte der Anwalt vor Gericht.“

                  Quelle und lesen: -> http://www.independent.co.uk/news/infowars-alex-jones-performance-artist-playing-character-lawyer-conspiracy-theory-donald-trump-a7687571.html

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                  • Interessant, die Tochter von Freeman schreibt über ihren Vater

                    Mein Vater, der bekannte Verschwörungstheoretiker
                    von Anonymous *

                    Unter dem Pseudonym „Freeman“ stieg ein Schweizer mit seinem Blog „Alles Schall und Rauch“ schnell zu einer Instanz unter deutschsprachigen Truthern auf. Seine Tochter hat hinter die Kulissen der Szene geblickt.

                    Mein Vater betreibt seit zehn Jahren einen der größten Verschwörungstheorie-Blogs im deutschsprachigen Raum. Mit durchschnittlich fünfzigtausend Zugriffen jeden Tag (gemäß Klickstatistik auf ASR über hundertachtzig Millionen Zugriffe seit 2007) ist „Alles Schall und Rauch“ eine einflussreiche Plattform und gilt als Einsteigerforum in die Truther-Szene. Es erscheinen täglich Artikel zu verschiedenen aktuellen Ereignissen wie den Absturz des EgyptAir Flugzeugs und der Verdacht, dass das Israelische Militär die Maschine abgeschossen hat. Für Neulinge gibt es eine eigene Seite, wo sie sich zuerst das Truther-ABC (False Flag Operation um 9/11, Klimalüge, NWO, Chemtrails usw.) aneignen können; sich also quasi erleuchten lassen, bevor sie im Forum mitdiskutieren können.

                    Als „Freeman“ hat sich mein Vater zum Ziel gesetzt, die nichtwissenden Schlafschafe unserer, von einer angeblich geheimen Elite unterjochten Gesellschaft ins Licht zu führen und füttert seine hörigen Wahrheitsjünger täglich mit seinem Allwissen. Dabei könnte man ihn schlicht als verrückten „Aluhut“ abstempeln, doch so einfach ist es nicht. Ich halte meinen Vater für einen der intelligentesten Menschen, die ich kenne. Er ist sehr belesen und weiß auf jede Frage eine Antwort. Das hat mich vor allem als Kind beeindruckt und ich konnte ihm stundenlang zuhören. Oft hat er mir und meinen zwei Brüdern beim Essen die Relativitätstheorie, oder die schwer zu fassende Unendlichkeit des Universums mit einer Leichtigkeit erklärt, wie ich es noch nie bei einer anderen Person erlebt habe. Dabei hielt er uns stets an, unseren Verstand zu benutzten und alles zu hinterfragen. Auch Freunde und Bekannte konnte er mit seiner charmanten und bildhaften Art zu Reden leicht in seinen Bann ziehen. So wurden ihm seine häufig spontanen, cholerischen Anfälle gerne verziehen.

                    Mehr lesen: Von Chemtrails zu Morddrohungen—eine Verschwörungstheorieaussteigerin erzählt

                    Meinen Vater als etwas „schwierig“ zu bezeichnen, wäre ziemlich untertrieben. Schon als ich noch klein war, ging er bereits wegen Lappalien an die Decke. Sei es nur ein verschüttetes Glas oder ein Streit zwischen mir und meinen Geschwistern. Mit hochrotem Gesicht baute er sich dann vor uns auf und drohte uns mit gepfefferten „Watschen“, bis wir flennend Besserung gelobten. Als Teenager checkte ich beim Heimkommen immer zuerst die Lage ab. War er gut drauf, konnte ich mich frei bewegen. Ansonsten war es ratsam das Zimmer nicht zu verlassen, wenn ich keine Prügel riskieren wollte. Selbst hatte er wohl keine einfache Kindheit. Geboren in Buenos Aires und aufgewachsen in Australien, schleppte ihn mein Großvater durch die halbe Welt. Von der Stiefmutter ungeliebt und von der eigenen Mutter ignoriert, kam er alleine mit 19 Jahren per Schiff nach Europa, wo er dann in der Schweiz meine Mutter kennenlernte und ein kleines, aber erfolgreiches Software-Unternehmen aufbaute. Dass er irgendwann zu einer Führungsfigur der Verschwörungstheoretikerszene aufsteigen würde, hätte er damals wahrscheinlich selbst nicht geahnt.

                    Üblicherweise fanden Truther-Treffen auf abgelegenen Bauernhöfen statt. Es gab Wurst vom Grill und Bier.

                    Meine erste Erinnerung daran, wie er sich total in einem Thema verloren hatte, ist der 11. September 2001. Der heimische Fernseher war rund um die Uhr eingeschaltet und mein Vater zappte sich im Morgenmantel manisch durch die News-Kanäle. So wie ich mich erinnern kann, fand er die offiziellen Erklärungen der US-Regierung widersprüchlich. Von einem Inside-Job konnte zwar noch nicht die Rede sein, dafür war es auch noch viel zu früh. Trotzdem war 9/11 ein Wendepunkt für ihn—wie für viele Verschwörungstheoretiker. Er hat angefangen, Informationen zu sammeln, zu vergleichen und nach Spuren von Ungereimtheiten zu suchen. Damals war ich zwölf Jahre alt und die Ehe meiner Eltern lag bereits in den Brüchen.

                    Zwei Jahre später hatte meine Mutter genug von seinen Wutanfällen. In einer Nacht-und-Nebelaktion flüchtete sie und ließ ihn mit uns Kindern zurück. Zwar bemühte sie sich, uns zu sich zu holen, mein Vater verhinderte das allerdings mit aller Kraft; auch dadurch, dass er uns gegen sie ausspielte. Rückblickend erscheint es mir logisch, die Anfänge seines Blogs mit der Trennung von meiner Mutter in Zusammenhang zu bringen. Obwohl er es nicht zugab, ging es ihm damals sichtlich schlecht. Er zog sich oft bis nach Mitternacht in sein Büro zurück und ließ sich körperlich gehen. Mit tiefschwarzen Augenringen und zerzaustem, merklich dünnerem Haar, versuchte er für uns trotzdem einen einigermaßen normalen Tagesablauf zu gestalten. Was er aber jenseits der Mahlzeiten so trieb, wussten wir nicht. Denn mit seiner Software-Firma lief es schon länger nicht mehr gut und die offenen Rechnungen stapelten sich auf dem Küchentisch, die er dann schwerfällig vor sich hin ignorierte. Erst etwa drei Jahre später hat er mir erzählt, dass er seit längerer Zeit mit einem Projekt beschäftigt sei. Mich interessierte das damals nicht wirklich, deshalb habe ich auch nicht groß nachgefragt. Später, während meiner Lehre, fing ich allerdings an, mich für Politik und gesellschaftliche Themen zu interessieren. Gelegentlich tauschte ich mich mit ihm aus, wobei er mir schrittweise seine Sicht der Dinge eröffnete.

                    Als ich mit 19 aus der Lehre kam, hatte sich mein Vater als „Freeman“ in der Truther-Szene einen Namen gemacht. Er hockte mich neben sich an seinen Computer und ging mit mir die Artikel auf seinem Blog durch. Dabei referierte er wild gestikulierend über Chemtrails, die New World Order und die „Klimahysterie“. Er eröffnete mir eine ganz neue Welt und ich sog alles dankbar auf. Ich habe zwar die Hälfte davon nicht wirklich kapiert, aber durch seine einnehmende Art wurde ich so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich bald selbst nächtelang im Internet die abstrusesten Theorien recherchierte.

                    Bald darauf bat mich mein Vater, ihm bei diversen Veranstaltungen zu helfen. Üblicherweise fanden Truther-Treffen auf abgelegenen Bauernhöfen statt. Es gab Wurst vom Grill und Bier und alles machte den Anschein einer gemütlichen Familienfeier. Solche Veranstaltungen brachten ungefähr zwei bis dreihundert Personen zusammen. Es waren Leute, Arbeiter oder Sozialhilfeempfänger, und die Mehrheit davon waren Männer. Frauen wurden meistens nur als Anhängsel mitgeschleppt, die dann schweigend daneben standen und ab und zu zustimmend nickten.

                    Sie hingen Freeman an den Lippen und mir ebenso. Wahrscheinlich auch, weil ich als Frau eine Ausnahme in der lokalen Szene war.

                    Damals ging es vor allem um Autarkie und wie man sich vom System unabhängig machen konnte. Bei den Podiumsdiskussionen konzipierte man Lebensentwürfe für selbstversorgende Kommunen und mein Vater ging als scheinbar leuchtendes Beispiel voran, denn er hatte sich eine Vorratskammer für den Notfall im Keller eingerichtet. „Tabak und Rasierklingen“, meinte er großspurig „das sind die wichtigsten Tauschgüter, wenn euch die da draußen den Saft abdrehen“. Ehrfürchtiges Raunen ging durch die Menge. Die Leute, die nicht daran glaubten, dass man irgendetwas verändern könne, bezeichnete er abfällig als dumm und feige. Man müsse halt Opfer bringen und sich selber einschränken, wenn man nicht länger Sklave der NWO sein wolle. Die NWO (New World Order) ist für die Truther ein Plan, den elitäre Kräfte wie zum Beispiel die Rothschild-Familie umsetzen, um die Erdbevölkerung auszubeuten, dumm zu halten und schlussendlich zu dezimieren (in dem sie Menschen homosexuell machen oder über vermeintliche Impfstoffe Krankheiten verbreiten). Ich verstand irgendwie nie, warum jetzt ausgerechnet die Rothschilds einen so miesen Plan aushecken sollten, aber wahrscheinlich war ich auch einfach zu faul, die entsprechende Literatur zu wälzen. Schließlich befand ich mich in der „privilegierten“ Situation, die Tochter von Freeman zu sein und konnte mit meinem lächerlichen Halbwissen gestandene Truther beeindrucken.

                    Überhaupt fühlte es sich gut an, die Tochter von „jemandem“ zu sein. Man schenkte mir Aufmerksamkeit und beneidete mich, „so einen tollen Vater“ zu haben. Sie hingen Freeman an den Lippen und mir ebenso. Wahrscheinlich auch, weil ich als Frau eine Ausnahme in der lokalen Szene war. Ich teilte mit diesen Leuten die Arroganz, etwas zu wissen, was all die Zombies in der Mainstream-Welt nicht wussten. Gemeinsam hatten wir ebenso den Hass auf alle Feindbilder der Wahrheitsbewegung. Das waren die Massenmedien, die Zionisten, die Banken und natürlich die USA. Ich war ständig wütend, wenn ich Leute im Zug Gratiszeitungen lesen sah. Am liebsten hätte ich ihnen die Zeitung aus der Hand gerissen und sie aufgeklärt, was sie sich da für einen Müll reinziehen.

                    Antisemitismus wird in der Szene halboffen praktiziert. Es gibt die Hardliner, welche nicht davor zurückschrecken, den Holocaust zu leugnen. Und dann welche, die nur hinter hervorgehaltener Hand über die bösen Zionisten und das verbrecherische Israel (USrael) wettern. Ein Erlebnis hat sich da besonders in mein Hirn eingebrannt. Ich war wütend auf meinen Vater, weil er mir kein Geld für den Besuch eines Musikfestivals geben wollte. Einer seiner Freunde aus der Szene war gerade zu Besuch, dem ich dann mein „Leid“ klagte. Dieser meinte völlig zusammenhangslos, dass ich lieber wütend auf das wahre Übel dieser Welt sein solle: die Juden. Mein Vater selbst ist sehr vorsichtig mit solchen Aussagen. Da er nicht dumm ist, weiß er ganz genau, was für Konsequenzen er dadurch befürchten müsste. Allerdings erwähnte er mal in einem Nebensatz, dass er uns Kindern ganz bewusst keine jüdischen Namen gegeben hätte.

                    Wie viele subversive Gruppen aus dem rechten Lager, holen sich die Truther meistens Leute aus schwierigen sozialen Verhältnissen ins Boot.

                    Zum Bruch mit meinem Vater kam es ein paar Jahre später, als ich von zu Hause auszog—ein Schritt, nachdem ich mich plötzlich enorm befreit und selbstständig fühlte. Damals war ich bereits seit einem Jahr wegen einer Angststörung in Therapie und als sich mein Zustand nach meinem Auszug merklich besserte, blockte ich für eine Zeit lang jeden Kontaktversuch seitens meines Vaters ab. Ich fing an, mein Leben neu zu ordnen, hatte einen passablen Job und machte viele Bekanntschaften abseits der Truther-Szene. Als Weihnachten vor der Tür stand, fühlte ich mich allerdings doch etwas schuldig und lud meinen Vater zu mir nach Hause ein. Ich merkte, dass es für ihn keine anderen Themen mehr als „Alles Schall und Rauch“ gab und mir war das ziemlich zuwider. Mittlerweile konnte ich nämlich mit Verschwörungstheorien überhaupt nichts mehr anfangen und bildete mir lieber meine eigene Meinung. Als ich ihn mit gewissen Dingen konfrontierte, brach er einen Streit vom Zaun und versuchte, mich davon zu überzeugen, dass mein Gehirn vom Mainstream gewaschen worden war. Ich wusste, dass eine Diskussion mit ihm ins Endlose laufen würde, daher hielt ich die Klappe und hoffte, dass er bald verschwinden würde.

                    Auf Anraten meines Therapeuten traf ich mich mit meinem Vater nur noch zu meinen Bedingungen: Wir verabredeten uns stets an einem neutralen Ort, den ich jederzeit wieder verlassen konnte. Außerdem bestimmte ich, wie und über was gesprochen wurde und nur ich legte den Rahmen für ein nächstes Treffen fest. Für einige Zeit lief das auch ganz gut und er riss sich echt zusammen. Wahrscheinlich merkte er, dass ich ihm allmählich entglitt.

                    Das ist ungefähr vier Jahre her. Heute beschränkt sich der Kontakt mit meinem Vater auf das Nötigste. Jüngste Vorfälle, wie ein aufreibendes Skype Gespräch, bei dem er gegen Flüchtlinge hetzte, veranlassten mich, auf Abstand zu gehen. Er hat sich ein Domizil im unsouveränen Staat Abchasien am Schwarzen Meer aufgebaut und hetzt von dort gegen den „teufelsanbetenden Westen“. Ab und zu besuche ich „Alles Schall und Rauch“ noch und lese vor allem die Kommentare. Da finden sich teilweise haarsträubende Aussagen von Lesern, die „Mischehen“ widerlich finden oder am liebsten „alles Dreckspack an die Wand stellen“ würden. Als ich meinem Vater mal ein, zwei Zitate seiner Leser gemailt habe, löschte er diese umgehend und bezeichnete mich als Islamhasserin. Warum auch immer.

                    Mehr lesen: Meine Eltern haben versucht, mir meine homosexuellen Dämonen auszutreiben

                    Rekapitulierend kann ich sagen, dass ich mich heute für mein Verhalten von damals schäme. Mir ist es peinlich, dass ich mich von paranoiden Spinnern habe einlullen lassen, weil ich selbst total neben mir stand. Mir ist es unangenehm, dass ich so einen Müll wie Die Bandbreite gehört und versucht habe, Freunde von meinen abstrusen Theorien zu überzeugen. Ich möchte nicht alles auf meinen jugendlichen Leichtsinn schieben, jedoch fühlte ich mich meinem Vater gegenüber stets moralisch verpflichtet und es war für mich praktisch unmöglich, sich seinem Einfluss zu entziehen. Das können wahrscheinlich auch viele seiner Leser bestätigen, denn obwohl er sich in den Kommentarspalten seines Blogs vielfach beleidigend, persönlich angreifend und aggressiv verhält, wird er von ihnen als Wahrheitsmessias und Heilsbringer vergöttert.

                    Gerade weil Verschwörungstheoretiker immun gegen jedes noch so vernünftige Argument aus der „Mainstream-Welt“ sind, sehe ich diese Bewegung als äußerst gefährlich an. Wie viele subversive Gruppen aus dem rechten Lager, holen sich die Truther meistens Leute aus schwierigen sozialen Verhältnissen ins Boot. Menschen, die froh über Sündenböcke sind und in eloquenten Persönlichkeiten Führung suchen. Die Truther bestreiten eine Zugehörigkeit zum rechten Lager zwar vehement, jedoch sprechen meine persönlichen Erfahrungen für sich. Sexismus, Homophobie und Rassismus sind genauso verbreitet, wie eine fehlgeleitete Vorstellung von Kultur und Heimatliebe.

                    Einen Rat meines Vaters habe ich mir jedoch zu Herzen genommen: Heute versuche ich wirklich, immer meinen Verstand zu benutzen.

                    * Aufgrund der Tatsache, dass die Verschwörungsszene dafür bekannt ist, zum Teil auch vor Morddrohungen gegenüber Aussteigern oder Kritikern nicht zurückzuschrecken, erscheint dieser Artikel unter „Anonym“. Die Identität der Autorin ist der Redaktion bekannt.

                    Quelle: https://broadly.vice.com/de/article/mein-vater-der-bekannte-verschwoerungstheoretiker

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                    • AFD – Alternative für ewiggestrige Deppen

                      Hans Mohrmann, OB-Kandidat der AfD in Darmstadt, macht mit verbalen Entgleisungen von sich reden. Er fordert auf Facebook die Abschaffung des Frauenwahlrechts, rudert dann aber wieder zurück.

                      Er gefällt sich offenbar in der Rolle des Donald Trump von Darmstadt: Hans Mohrmann, Oberbürgermeisterkandidat der AfD hat auch den Slogan des neuen US-Präsidenten bereits für sich adaptiert und wirbt mit: „Make Darmstadt great again.“ Ausgerechnet das feministische Online-Magazin Fem* hat ihm diesen Titel aufgrund der „Parallelen“ verliehen: Genau wie Trump mache Mohrmann nicht mit inhaltlichen Vorschlägen von sich reden, sondern durch verbale Entgleisungen.

                      So forderte der Rechtsanwalt aus Ober-Ramstadt vor einigen Wochen auf seinem Facebook-Account die Abschaffung des Wahlrechts für Frauen, da sie Heulsusen seien, die kein Blut sehen können. Später ruderte er zurück und löschte den Beitrag: Der sei satirisch gemeint gewesen.

                      Doch seine jüngsten Aussagen, in denen er emanzipierte Frauen als „dümmste Frauengeneration, die jemals auf dem Erdenrund wandelte“ bezeichnete, veranlasste auch die Darmstädter Jusos dazu, Stellung zu beziehen: „Mohrmanns Pöbeleien gegen Frauen machen deutlich, dass er ein narzisstischer und sexistischer Verfassungsfeind ist.“ Sie fordern die AfD Darmstadt dazu auf, sich von ihrem OB-Kandidaten zu distanzieren. „Wenn die AfD Mohrmann ungestraft davonkommen lässt, ist sie als menschenverachtende Partei endgültig offenbart.“
                      „Mohrmann ist unwählbar“

                      Dass sich die AfD von ihrem Kandidaten distanziert, ist nicht zu erwarten. Denn laut dem vom AfD-Bundesvorstand beschlossenen Strategiepapier müsse die Partei, „ganz bewusst und ganz gezielt immer wieder politisch inkorrekt sein“ und dürfe „vor sorgfältig geplanten Provokationen nicht zurückschrecken“. Später werden beleidigende, diffamierende oder rassistische Aussagen relativiert. Der Effekt ist, dass man sich den Namen Hans Mohrmann merkt.

                      Katharina Grabietz, Politologin und Fem*-Bloggerin, hält es dennoch für nötig, über derartige Äußerungen zu berichten: „Dass mediale Aufmerksamkeit in diesem Fall Werbung gleichkommt, bezweifeln wir. Es gibt immer noch Leute, die nicht glauben, dass die AfD im politischen Spektrum ganz rechts zu verorten ist“, meint sie. „Unser Artikel informiert potenzielle Wählerinnen und Wähler über das fanatische Weltbild Mohrmanns, indem wir dessen populistische Texte logisch und argumentativ auseinandernehmen.“ Man zeige so, dass er „unwählbar“ sei.

                      Auf die Anfrage der Frankfurter Rundschau zu den frauenfeindlichen Äußerungen und der Kritik daran, reagiert Mohrmann widersprüchlich. Zuerst teilte er per E-Mail mit, er sei derzeit „wegen eines Arzttermins nicht handlungsfähig“. Fünf Minuten später ließ er mit dem Betreff „Der Frauenfeind aus Darmstadt“ wissen: „Meine Ehefrau hat mir inzwischen jegliche Äußerung zu frauenpolitischen Themen untersagt. Daran halte ich mich selbstverständlich. Schreiben Sie also, was Sie wollen.“ Etwa zweieinhalb Stunden später eine neue Ansage: „Meine offizielle Facebook-Adresse ist unter meinem Klarnamen Hans Hartmut Mohrmann zu finden. Alles andere wird nunmehr von mir nicht mehr autorisiert.“ Trotz des neuen – neutral gehaltenen – Accounts besteht weiterhin sein bisheriger unter Hans Mohrmann. Dieser wird auch weiter von ihm gepflegt. Aktuell hat er dort ein Foto seiner „First-Lady“ gepostet.

                      Viel interessanter ist aber: Dort bekennt sich Mohrmann öffentlich zur rechten Organisation „Identitäre Bewegung“, indem er sie unter der Rubrik „Gefällt mir“ verlinkt. Die Bewegung wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. „Wir sehen Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“, sagte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Aus der AfD-Führungsriege sei Mohrmann bereits vor Wochen geraten worden, seinen Facebook-Account abzusichern, wie ein ehemaliges Parteimitglied der FR sagte.

                      Grabietz rät derweil, Mohrmann solle man wie Donald Trump, „Twitter-, respektive Facebook-Passwort zum Wohle der Allgemeinheit wegnehmen“.

                      Quelle: http://www.fr.de/rhein-main/ob-wahl-in-darmstadt-afd-trump-gibt-den-frauenfeind-a-743928#link_time=1485934576

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                  • „Jones sei ein Performance-Künstler“

                    Kopf aus der Schlinge zieh?

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                    • Ja, worst case scenario .. 🙂

                      lg,

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                    • Polizeiaktion gegen die Anführer des „Staatenbundes“, auch Präsidentin wurde festgenommen.

                      Dominik Schreiber
                      Elisabeth Holzer

                      20.04.2017, 10:16

                      26 Staatsverweigerer wurden in den Morgenstunden bei einer Großaktion gegen den „Staatenbund Österreich“ festgenommen, vier weitere zur sofortigen Einvernahme mitgenommen. Es soll sich laut Staatsanwaltschaft Graz um führende Mitgliede handeln, gegen die seit Monaten ermittelt wird. Unterstützt wurde die Justiz am Donnerstag von der „Cobra“, die offenbar befürchteten Zwischenfälle gab es aber offenbar nicht.

                      „Es wurden an 37 Standorten Hausdurchsuchungen durchgeführt. Betroffen waren alle Bundesländer außer Vorarlberg“, hieß es im Büro von Innenminister Wolfgang Sobotka gegenüber dem KURIER. 454 Beamte waren im Einsatz, Zwischenfälle gab es nicht. Unter den Festgenommen ist auch die Präsidentin des „Staatenbundes“, Monika Unger, wie der KURIER erfuhr. Über die Verhängung der U-Haft muss bis Samstag Vormittag entschieden werden.
                      Betrugsverdacht

                      Laut Justiz legen die bisherigen Ermittlungen den Schluss nahe, dass hinter dem Konstrukt des „Staatenbundes Österreich“ außerdem ein großangelegter Betrug steht. So gaben die Führungspersonen im Rahmen einer Vielzahl österreichweit durchgeführter „Informationsveranstaltungen“ unter anderem vor, mit der Mitgliedschaft zum Staatenbund Österreich sowie mit dem Erwerb diverser Urkunden würde die österreichische Rechtsordnung ihre Geltung verlieren und in Österreich würden keine Steuern, Abgaben und Strafmandate mehr zu bezahlen sein. Kassiert wurde etwa 100 Euro für ein Kfz-Kennzeichen, diverse Dokumente sollen 50 bis 100 Euro gekostet haben.

                      Mit den auf diese Art lukrierten Geldern bestritten führende Mitglieder ihren Lebensunterhalt, sogar eigene Verwaltungsstrafen wurden offenbar damit bezahlt. Im Zuge der Hausdurchsuchungen wurde neben Bargeld auch Urkunden sichergestellt, die den Betrugsverdacht erhärten sollen.
                      Drohung, Erpressung, Nötigung

                      Der Tatvorwurf gegen die führenden Mitglieder des „Staatenbundes Österreich“ lautet laut Staatsanwaltschaft unter anderem auf Beteiligung an einer staatsfeindlichen Verbindung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Nötigung, gefährliche Drohung, Erpressung und gewerbsmäßig schweren Betrug.

                      Staatenbund… Foto: /Screenshot: oesterreich-rundschau.at Für den morgigen Freitag war eine „Verhandlung“ der Staatsverweigerer vor dem Gerichtsgebäude angesetzt. Ob diese nun stattfindet, ist noch unklar. Immerhin sind aber noch 1000 Mitglieder auf freiem Fuß. Unter den „Vorgeladenen“ sind Richter und Staatsanwälte aus Graz, aber auch steirische Bürgermeister.

                      „Es kann nicht toleriert werden, dass Menschen in Österreich Gesetze ignorieren und die Behörden terrorisieren. Ein konsequentes Vorgehen der Sicherheitsbehörden ist daher eine absolute Voraussetzung, um den Rechtsstaat zu schützen. Ich bedanke mich bei allen Ermittlern und den Beamten des Einsatzkommandos Cobra für ihren Einsatz“, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka in einer ersten Reaktion.

                      Quelle: https://kurier.at/chronik/oesterreich/grossrazzia-26-staatsverweigerer-festgenommen/259.437.102

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                    • Das Problem mit der Generation Social Media kurz erklärt.
                      http://embed.genfb.com/1749135965405991

                      lg,

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    • „in meiner Fantaisewelt erlaube ich mir nahezu alles, was mir Freude macht und mich mich irgendwie erregend be-geistert….
      …und dennoch bleibt ein Zweifel, darf das denn, bzw ist das gut?“

      Hej Stefan!

      Ich hatte auch mal so eine Zeit (sehr lange), wo ich intensiv in Fantasien abtauchte.
      Heute weiß ich: das war/ist ein Teil des Überlebensprogramms.
      Es gibt aber auch einen anderen Teil, der das nicht gut findet, und daher kommt sicher Dein Zweifel.

      Diese „schönen Gedanken“ oder was auch immer es ist, das den Körper reagieren lässt, mit Glückshormonen oder sonst was, was den Eindruck vermittelt, dass man sich wohl fühlt damit, das ist sicherlich auch messbar, und so mancher Arzt oder Therapeut wird es als „gut“ einstufen, naja, vermutlich fast alle.

      Doch der Teil, der die Traumata, die Verletzungen, Schmerz, Trauer, Zorn, etc. „trägt“, der wird damit überdeckt .. .. und es kann so weit kommen, dass er sich das nicht mehr gefallen lässt. Er kann Krankheit und diverse Leiden bewirken, und er kann auch depressiv machen, und dass die Fantasien nicht mehr „funktionieren“. Ist meine eigene Erfahrung.

      Bei manchen kommt es vielleicht nie so weit, die können bis an ihr Lebensende weitermachen mit Freude und Ablenkung. Kommt sicher darauf an, was die Lebensaufgabe ist, und wie der Körper funktioniert, den die Seele gewählt hat dafür.

      Liebe Grüße
      Veron

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      • Ja, an meinen Verletzungen, bzw. Traumata hab‘ ich noch ’ne Menge zu tun, bis ich sie wohl, bzw. zum Wohle loslassen kann….

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        • Tja, das Loslassen .. ..

          Wenn Du Mike Hellwig genau liest oder hörst, wirst Du ab und zu lesen oder hören, dass den inneren Kindern versprochen wird, dass sie für immer so sein dürfen. Und er sagt auch, dass es Teile gibt, die das vielleicht wirklich für immer brauchen.

          Wenn der Hintergedanke dabei ist, dass Du Dich um diese Teile nur kümmerst, damit Du sie dann loslassen kannst, kann es sein, dass Du Heilung/Integration verhinderst.

          Ich höre allerdings natürlich auch einen Teil in mir, der gerne hätte, dass es bald vorbei ist. So ist das eben .. .. nicht einfach.

          Liebe Grüße
          Veron

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  • Yup,
    endlich mal ein Grund zum Feiern. Da wird wohl endlich Einhalt geboten, diesen Falschmeldern und Haßpredigern.
    Nun sind wir bald wieder soweit – in den 33igern des letzten Jahrhunderts.
    https://netzpolitik.org/wp-upload/2017/03/1703014_NetzwerkDurchsetzungsG.pdf
    Laß die Korken knallen 😉
    Und obendrein Österreicher, da muß es doch nach deinem Geschmäckel sein?

    Diese nutzlosen Juristen sollten sich besser raushalten, nich wahr? Von wegen Bedenken ..

    Ich sehe hier aber ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Es muß also auch für andere gelten, für wordpress!
    Dann machst du die Zensur an meinen Kommentaren und ich an deinem Blog.
    Hahahaaa

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    • Bedank dich bei den Leuten, die es so toll und „aufklärerisch“ finden, in FB und anderen Netzwerken Kommentare zu posten – wie etwa: „Hängt sie alle auf“, „die Gaskammern müssen wieder her“, „Merkel muss in Blut waten“, und anderes Geschmeiss. Dieses sogenannte Gesetz wird das im übrigen kaum verhindern ..

      You can’t fix being stupid – not even with duct tape.

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      • Hi Steven 🙂

        ….“ Dieses sogenannte Gesetz wird das im übrigen kaum verhindern …“

        Die Regierenden (wer auch immer das sein soll) leben in einem absoluten Regulierungswahn, weil alles immer mehr aus den Fugen gerät. Quasi der Bumerang von falsch verstandener Toleranz, Aussitzen und Schönreden. Irgendwann klopfen die Dinge nicht mehr an die Tür, sondern sie wird lärmend eingetreten. Aber nicht mal das lässt die Herrschaften eben diese Dinge klar und nüchtern betrachten, um langfristig eine Lösung zu finden – nein, das Kleinholz der Tür wird hektisch in den windschiefenTürrahmen genagelt, dann stellt man sich noch vor die zugigen Löcher und plärrt lauthals, dass man jetzt alles im Griff hat.
        Wer jetzt aber glaubt, diejenigen wären beschäftigt, der irrt – es gibt bestimmt noch irgendein paar Länder, denen man eine Völkermord-Resolution reinwürgen kann. Das entspannt dann ungemein.

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  • Aber Hallo, ich fühle mich recht gesehen, doch nicht rechts, sondern frontal gegenüber, Aug‘ in Aug‘, face to face

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  • Guten Abend

    ich lade euch ein, mit mir ohne mich
    bei passender Gelegenheit folgende Videovorträge
    anzu-sehen und-hören.
    http://pioneersofchange-summit.org/speaker/kosha-jouber-x5z1/

    herzliche Grüße

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  • Hi Steven

    kurz noch eine Antwort auf EAT34.

    Du sprachst über die Vernünftigen….
    Was wieder Normativ und dessen Dynamik offenbart.

    Und davon, dass man sich für eine Seite entscheiden muss.
    Dies setzt eine duale Sichtweise voraussetzt.

    Bin aber mehr als bloss schwarz und weiss.
    So ist mir auch für eines, doch das, worin alles gebettet…..
    …ohne Abstraktion, doch vielen Aspekten.

    Durfte durch meine Erscheinung viele Erfahrungen sammeln, rassistische gab es kaum.

    Klar trifft man auf allerlei Erklärungs/HandhabungsVersuche der noch unverstandenen Offensichtlichkeit.
    Frauen kennen dies ebenso….aber alle anderen auch irgendwie…

    Der Äusserste Rand des jeweilig möglichen, dort wo der Eiertanz beginnt….
    Unsicherheit, Ohnmacht, Illusion, Angst….

    GottseiDank wurd mir früh gewahr, das es eigentlich um Xenophopie (Angst vor dem Fremden) geht.
    So ist es heute sehr offensichtlich.

    Fremd ist, worauf wir nicht zugehen.
    Was wir nicht in Betrachtung ziehen.
    Wovor wir uns abwenden.

    Gehen wir hin, wird’s wesentlich und verliert jede Maske.

    Reicht es aus, irgendwo stehend, zu verstehen.

    Beispiel:
    Ich könnt jetzt denken, Rassismus gibts, ich nehme ihn als diesen wahr,
    ich fühle mich bedroht, er muss bekämpft werden.
    Damit „kämpfe“ ich nun nur noch für Rassen.
    Welch Spiel…..
    Siehe „Black live matters“, „White live matters“, „my live matters“, „the life of my cat…..“

    Für welche Rasse denn.
    Eine, zwei, vieleicht drei….., die eigene….?!
    Kurz DNA-Getestet könnten es schnell mehr sein…

    …isolierte Minderheiten…
    Welch WortKatastrophe.

    Statt mich auf eine Rasse erniedrigen zu lassen, sei wunderlich, aber auch notwendig Anlass
    gegeben, die Geschichte der geeinten Ursprünge/Verhältnisse wieder zu eröffnen.

    In diesen uns einenden tieferen Wahrheiten erfahre ich mehr Kraft und Losung, als im dualen Model.
    Gegen etwas zu sein offenbart da zu tiefst.
    Doch wir sitzen alle im gleichen Boot und könnten so das grösst mögliche sein, würden wir darauf vertrauen.

    Es Würde wie wä(h)re….

    lg

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  • Guten Morgen, liebe Leser,

    ich erlaube mir, Euch zu einem Konzert der
    Musikgruppe „King Crimson“ live in Bonn 2006
    einzuladen, und zwar mit mir ohne mich bei Ihnen
    passender Gelegenheit und Interesse an Ihrem
    Computer mit einem guten KopfHörer und Monitor.

    King Crimson entwickelt und spielt keine gefällige
    Musik sondern irgend wie spannend, magische, weniger
    gefällige, aber wie ich finde höchst interessante Musik,
    welche meines Erachtens mit hilft, das BewußtSein
    zu weben, stricken und knüpfen.

    Und Bewusstsein haben wir nicht, sondern sind wir und ist deshalb
    nicht untersuchbar und erforschbar, das besagt u.a. die
    „Heisenberg’sche Unschärferelation – oder, nicht wahr?

    Doch genug mit dem Gequatsche!
    Hier findest Ihr Zugang zum Konzert:

    :https://youtu.be/q-qfW1UL-vQ

    Mit herzlichen Grüßen
    von Stefan

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  • Über die sogenannten „Wutbürger“ mit einer HassWut im Bauch äußert sich jemand folgend

    hier: :https://youtu.be/eOk61QiuN4w

    +hier: :https://youtu.be/eJ_zDxjglZw

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  • Hier noch ein wunderbar ironischer Abgesang auf die Psychoanalyse, ein Manifest für die Macht der Phantasie, die ebenso grenzenlos wie unbeherrschbar ist, und nicht zuletzt ein modernes Gleichnis über das unausweichliche Scheitern von Weltverbesserern aller Art, auch wenn ihre Absichten und Motive durchaus edel sein mögen.
    https://www.amazon.de/Die-Gei%C3%9Fel-Himmels-Ursula-Guin/dp/393789716X

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  • Was mein Leben wirklich besser macht ! ! ! :

    Danke ich + ich: :https://youtu.be/gahBloN4hPc

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    • ps: Nitya schreibt zu den Weltverbessern, von denen ich auch immer wieder mal einer bin:

      „Diese Welt kümmert nämlich nur aus einem einzigen Grund so vor sich hin, weil jede Menge menschlicher Idioten glaubt, diese Welt von ihrer ursprünglichen Natur entfremden zu müssen. Nicht einmal die Kinder dürfen noch so spielen, wie es ihnen entspricht. Ich kann mich selbst ja nur beglückwünschen zu der Gnade meiner frühen Geburt. In den Ruinen, die uns der Krieg hinterlassen hatte, hatten wir die aufregendsten Abenteuerspielplätze der Welt, so mit Bombentrichtern, rumliegender Munition und finsteren Gestalten in dunklen Kellern. Wenn ich heute die „Kinderspielplätze“ und die ständige Beaufsichtigung und Beschulung der Kleinen angucke, kann ich nur noch das heulende Elend kriegen.

      Na ja, auch die komischen Brahmanen und ihre komische Ideologie entspricht einfach Brahmans kreativ-spielerischem Schaffensdrang. Und so hat Brahman ja nicht nur die Brahmanen erschaffen, sondern auch mich, der mal wieder was zum Rummeckern gefunden hat. Aber ich will ja nicht nur meckern. Dass der Swami meint, dass das Ganze ohne Grund und Absicht existiert, löst bei mir jedenfalls ein freundlich-grummelndes Nicken aus.

      Also wenn der Swami auch den Armen und den Frauen und den Kühen und überhaupt jedem Wesen großzügig erlaubt, ihrer eigenen Natur gemäß auf dieser schönen Erde herumzutollen, bin ich ganz bei ihm.“

      siehe auch: https://satyamnitya.wordpress.com/2017/03/21/swami-sivananda-brahmans-freizeitvergnuegen/

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  • Zur Zeit spüre ich, dass zu unrecht Erlittenes als Ausgewachsener zu vergeben, ein Kraftakt, dem ich gegenüber meinem Vater (noch?) zu schwach bin.
    Dazu seht auch hier:
    https://ethik-heute.org/rache-ist-bitter/

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  • Wird das „Die“ neue „SuperMacht“ die sich aus dem Untergrund, bzw. aus dem dunklem Meer des Bewußtseins erhebt???

    :https://youtu.be/V6b61mVahlo

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  • Hier habe ich ein interessantes Interview mit dem Hirnforscher Gerth Hüther gefunden, der weitere Impulse zur Erkenntnis von Stevens propagierte und praktizierte „Fühlarbeit“ liefert, leider nur bis heute 18:00Uhr abrufbar:
    :http://pioneersofchange-summit.org/speaker/gerhald-huether-p0t7/

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    • Wunderbarer Gedankenaustausch.
      Danke.

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      • BITCHCRAFT

        The art of pissing people off by telling them the truth. 🙂

        lg,

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        • Hab gestern die Wohnung sauberst geputzt! 🙂

          lg,

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          • Hey Steven,

            was hast Du denn für Probleme mit dem Putzen?
            Schau Du Dir doch mal an, was heutzutage die Wirklich wahren Probleme sind:
            :https://youtu.be/WyS-JbfikwI

            😎

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          • Das Böse, das heilt ..

            lg,

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            • Sind ja voll harmlos, diese Reichsbürger – die lieben einfach nur ihre Waffen. Alles ganz harmlos ..

              Mit einer internationalen Razzia ist die Polizei am Mittwoch gegen Anhänger der sogenannten „Reichsbürger“-Bewegung vorgegangen. Ziel waren Anhänger eines sogenannten „Zweiten Deutschen Reiches“.

              Die Ermittler durchsuchten 14 Objekte in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, außerdem auch in Rumänien, wie die in dem Verfahren federführende Staatsanwaltschaft Augsburg und das Polizeipräsidium Schwaben Nord mitteilten. In Bayern wurden nach Angaben des bayerischen Innenministeriums außer in der Stadt Augsburg (ein Objekt), im Landkreis Augsburg (ein Objekt) auch noch drei Objekte in Buttenwiesen (Kreis Dillingen) und zwei in Oberfranken durchsucht. Der Schwerpunkt bei den Durchsuchungen habe auf Schwaben gelegen.

              Ermittler stellen in Buttenwiesen Gewehr sicher

              Es seien Waffen und zahlreiche Beweismittel sichergestellt worden, berichtete das Augsburger Polizeipräsidium. Bislang ermittelt die Augsburger Staatsanwaltschaft gegen fünf Beschuldigte zwischen 48 und 69 Jahren. Ihnen werde gewerbs- und bandenmäßiger Betrug sowie gewerbs- und bandenmäßige Urkundenfälschung vorgeworfen. Ein Mann wurde in Buttenwiesen (Kreis Dillingen) verhaftet. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung stellten Einsatzkräfte ein Gewehr der Marke „Winchester“ bei dem Mann sicher. Der Verhaftete aus dem Landkreis Dillingen a.d. Donau wurde zwischenzeitlich dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Augsburg vorgeführt, der den Haftbefehl eröffnete und in Vollzug setzte.

              Außerdem wurde zwei Männer in Rumänien wegen des dringenden Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs und der gewerbsmäßigen Urkundenfälschung verhaftet. Die beiden Männer befinden sich dort auf Grund dieser Haftbefehle in Auslieferungshaft.

              Den Ermittlern zufolge stellten die Beschuldigten falsche Urkunden in Form von „Reichskarten“, „Reichsführerscheinen“ und Diplomatenpässen des „Deutschen Reichs“ her und vertrieben diese. Außerdem sollen sie Immobilienbesitzer betrogen und von diesen Gebühren kassiert haben.

              Dazu sollen sie den Betrogenen dargestellt haben, dass nach dem Alliiertengesetz kein Bundesbürger Eigentum an Immobilien erwerben könne. Durch eine Eintragung bei der russischen Militärregierung oder den Alliierten sei dies jedoch möglich. Für diese Eintragung verlangten die Verdächtigen den Ermittlern zufolge teils erhebliche Gebühren.

              „Diese Leute sind potenziell gefährlich“, begründete Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die erneute Razzia. „Daher gehen wir gegen diese Staatsverweigerer mit allen Mitteln des Rechtsstaats konsequent vor.“ Die Augsburger Polizei und Staatsanwaltschaft wollten auf Anfrage keine konkreteren Angaben zum Einsatz machen.

              Polizei setzt bei Razzia gegen „Reichsbürger“ Spezialkräfte ein

              In Nordrhein-Westfalen beschlagnahmte die Polizei bei vier mutmaßlichen „Reichsbürgern“ am Niederrhein 36 Schusswaffen und fast 20.000 Schuss Munition. Ein 47-Jähriger, der von Spezialkräften zunächst festgenommen worden war, wurde am Mittwoch vom Haftrichter in Kempen wieder auf freien Fuß gesetzt, teilte die Polizei in Krefeld mit. Der Mann müsse sich dennoch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz vor Gericht verantworten.

              Wegen einer möglichen Bewaffnung setzte die Polizei bei der bundesweiten Razzia in zwei Fällen Spezialkräfte ein. Im Oktober hatte bei einer ähnlichen Aktion im mittelfränkischen Georgensgmünd ein „Reichsbürger“ auf vier Polizisten geschossen und einen 32-jährigen Beamten getötet. Seitdem gab es bereits mehrere Razzien gegen „Reichsbürger“. Diese lehnen die Bundesrepublik als Staat ab und ignorieren oftmals Gesetze und behördliche Anordnungen.

              Zuletzt hatte es in der vergangenen Woche in Bayern und Rheinland-Pfalz eine Razzia gegen 45 „Reichsbürger“ des selbst ernannten „Bundesstaats Bayern“ gegeben. Anfang Februar gingen die Ermittler gegen „Reichsbürger“ ebenfalls in Bayern und Rheinland-Pfalz sowie in Baden-Württemberg vor. dpa/AFP/AZ/mol

              Quelle:

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              • Das (Böse?) ist nicht leicht zu verstehen, sondern auch leicht miss zu verstehen…
                …Feuer kann wärmen und helfen, kann aber auch verbrennen und verletzen….
                Wirklich gefährlich wird es, wenn man den aggressiven und verzehrenden Charakter des Feuers ignoriert oder unterschätzt…
                Weiß man den Charakter des Feuers zu schätzen, weiß man den richtigen Abstand, Schutz zum Feuer einzunehmen, so dass es einem nutzt und hilft.
                Den Charakter des Feuers kann man nur schätzen lernen, indem man möglichst vorsichtig Grenzen überschreitet, meine ich.

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  • Zur Autorität der Regierung schrieb erzählend heute Nitya folgendes, was mich höchst nachdenklich machte:

    Die Autorität der Regierung, selbst jener Regierung, der ich mich bereitwillig unterwerfen würde – denn ich werde freudig denen gehorchen, die besser als ich wissen und handeln, und in vielen Dingen selbst denen, die weder so gut wissen noch handeln können – ist noch immer eine unvollkommene. Um wahrhaft gerecht zu sein muss sie die Zustimmung und das Einverständnis aller Regierten haben. Sie kann kein anderes Recht über meine Person und mein Eigentum haben als das, welches ich ihr gewähre. Der Fortschritt von einer absoluten zu einer eingeschränkten Monarchie und weiter zur Demokratie ist ein Fortschritt hin zu einem wahren Respekt vor dem Individuum. Selbst der chinesische Philosoph [Konfuzius] war weise genug, das Individuum als die Grundlage des Reiches zu betrachten. Ist eine Demokratie, so wie wir sie kennen, die letztmögliche Verbesserung? Ist es nicht möglich, einen Schritt weiter zur Anerkennung und Regelung der Rechte der Menschen zu gehen? Es wird nie einen wahrhaft freien und aufgeklärten Staat geben, bis der Staat den Einzelnen als höhere und unabhängige Kraft anerkennt, von dem aus sich seine eigene Kraft und Autorität ableitet, und ihn entsprechend behandelt. Ich erfreue mich daran, mir einen Staat vorzustellen, der es sich leisten kann, allen Menschen gegenüber gerecht zu sein und der den Einzelnen mit Respekt als einen Nachbarn behandelt; der es nicht einmal für unvereinbar mit seinem inneren Frieden hält, wenn Einige außerhalb von ihm leben wollen, ohne seine Einmischung und Umarmung, jedoch alle Pflichten eines Nachbarn und Mitmenschen erfüllen. Ein Staat, der diese Frucht hervorbringt und sie endlich auch abwirft, sobald sie reif ist, würde den Grund für einen noch weiter perfekten und ruhmreichen Staat bereiten, den ich mir ebenfalls vorgestellt, aber noch nirgendwo gesehen habe.

    aus: Henry David Thoreau, „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“

    Nityas Meinung dazu hier: https://satyamnitya.wordpress.com/2017/03/26/henry-david-thoreau-respekt-vor-dem-individuum/

    „…Henry David Thoreau schreibt also „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“. Und ich antworte ihm mit Stirner: „Was soll nicht alles Meine Sache sein! Vor allem die gute Sache, dann die Sache Gottes, die Sache der Menschheit, der Wahrheit, der Freiheit, der Humanität, der Gerechtigkeit; ferner die Sache Meines Volkes, Meines Fürsten, Meines Vaterlandes; endlich gar die Sache des Geistes und tausend andere Sachen. Nur Meine Sache soll niemals Meine Sache sein. ‚Pfui über den Egoisten, der nur an sich denkt!'“ Und nun soll also auch noch Thoreaus Sache Meine Sache sein? Nun soll ich mir von ihm auch noch eine Pflicht zum Ungehorsam aufschwatzen lassen? …“

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