Wie sicher fühlst du dich?

geschrieben von Steven Black

Sicherheit ist ein essentieller Grundpfeiler, ein Kernthema der inkarnierten Seelen, in einem physischen Körper auf der Erde. Viele der hochsensiblen und empfindungsfähigen Menschen tun sich sehr schwer damit, sich hier wirklich sicher zu fühlen. Und das ist oftmals kein Wunder, schaut man sich die täglichen “Da-nach-richten” News an, dann entsteht Notgedrungen der Eindruck, daß man nicht grade in einer sicheren Welt lebt.

Es gibt verschiedene Ebenen von Sicherheit, es fängt mit den menschlichen Grundbedürfnissen an, die offensichtlich dem zugrundeliegenden Imperativ geschuldet sind, der da lautet “Überlebe”. Nahrung, Kleidung, ein Dach über dem Kopf, einen Beruf und ein regelmäßiges Einkommen. Dann haben wir die emotionale Sicherheit, wie sicher ist man sich seiner Gefühle und wie deutlich kann man sie zeigen und Angstfrei nach außen transportieren?

Und dann wäre da noch die körperliche Sicherheit, wie wohl und sicher fühlt man sich mit seinem physischen Körper?

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Ergebnisse der Bindungsforschung lassen keinen Zweifel aufkommen, daß die ersten Lebensmonate und die darauffolgenden Jahre als Kleinkind die wichtigste Zeit ist für einen Menschen, um das sogenannte Urvertrauen zu entwickeln. In dieser Zeit kann sich allerdings auch ein UrMisstrauen entwickeln ..

Wenn es in dieser Zeit von seinen Eltern viel Zuwendung und Aufmerksamkeit erhält, wenn es erlebt, daß es sich auf ihre Liebe und Nähe verlassen kann, dann fühlt es sich bei seinen Eltern geborgen und sicher. Natürlich, in einer perfekten Welt würden Eltern fühlen, was das Kind fühlt, während es fühlt – wie D.S. Barron es ausdrückt, aber wir leben nun einmal nicht in einer perfekten Welt. Nur sehr wenige Menschen haben die emotionale Reife entwickelt, zu fühlen, was andere fühlen, währenddessen sie es fühlen.

Doch wenn ein Kind Zuwendung erfährt, sich angenommen fühlt und einiges an Geborgenheit erlebt, dann kann es sich entspannen und ein Maß an Vertrauen in das Sein entwickeln. Was nicht nur wichtig für die spätere Entwicklung der Persönlichkeit und des Charakters ist, sondern auch die Grundlage für das persönliche Selbstvertrauen, das Selbst-Wert-Gefühl.

Erlebt ein Kind Umstände, in denen es keine Kontinuität von Annahme und Geborgenheit durch die Eltern gibt, oder wo es sich nicht darauf verlassen kann, dann kann ein UrMisstrauen die Folge sein. Diese frühe Zeit der menschlichen Entwicklung prägt jeden von uns mehr als zumindest allgemein bekannt ist. Es ist wie ein Stempel, dessen Prägung uns das ganze Leben hindurch begleiten wird. In diesem Zusammenhang ist die Beziehung zwischen Kind und Mutter und die Bindung, die damit einhergeht am wichtigsten.

imageWie stark diese Bindung ist, kann man übrigens überprüfen. Die Entwicklungspsychologie hat Tests dafür ausgearbeitet. In einem Szenario wird das Kind mit der Mutter und einer ihm unbekannten Person in einer harmlosen Spielsituation eingebunden. Irgendwann im Verlaufe des Spielens steht die Mutter auf und verlässt kurzzeitig den Raum und belässt das Kind in der Gegenwart mit der fremden Person.

Interessant ist, daß Kinder mit starker Bindung an die Mutter zwar über die Situation irritiert sind, sich jedoch rasch wieder trösten lassen und sich freuen wenn die Mutter wieder hereinkommt, ihr meist auch entgegenlaufen. Je schwächer die Bindung an die Mutter und je weniger Sicherheit über diese Bindung existiert, desto verstörter sind sie durch die Abwesenheit der Mutter und lassen sich kaum von ihr bei der Wiederkehr trösten.

Der krasseste Zusammenhang von unsicher erlebter Bindung zeigt sich, wenn ein Kind in dieser Situation der Trennung von seiner Mutter so tut, als ob nichts von Belang passiert wäre. Völlig unbeeindruckt spielt es weiter als ob nichts passiert wäre. Oft ignoriert es sogar die Mutter, wenn sie wieder herein kommt. Danach erfolgte Blutdruckmessungen zeigen aber deutlich, daß sie sehr stark unter Stress stehen.

Es sind Reaktionen eines Kindes, das schon früh erleben musste, daß kein “sicherer Hafen” existiert und sich angewöhnt hat mit Stresssituationen alleine klar zu kommen. Tatsache ist, wenn eine Mutter den Raum verlässt und in der Gegenwart fremder Menschen belässt, setzt dies alle Kinder einer Stresssituation aus. Der Unterschied zeigt sich allerdings darin, wie dieser Stress bewältigt wird. Kinder mit unsicher erlebter Bindung erwarten erst gar nicht, irgendeine Form von Trost oder Geborgenheit zu erfahren. Sie “lernen”, alleine damit umzugehen.

Als ich in diesem Zusammenhang recherchierte und einige Beiträge aus der Bindungsforschung dazu las, haben mich diese Erkenntnisse sehr betroffen gemacht und ein “mulmiges Gefühl” in der Magengrube ausgelöst. Im Grunde nicht weiter überraschend, woher das kam liegt klar auf der Hand. Es war eine Erinnerung, denn ich selbst kenne dieses Verhalten sehr gut, ich bin eines dieser unsicher gebundenen Kinder gewesen. Wann immer ich Stress fühlte habe ich ihn unterdrückt und so getan als ob alles “cool” wäre.

Und im weiteren Verlauf meines Lebens sollte sich zeigen, daß Unsicherheit über mich selbst, das Leben allgemein und Bindungsunfähigkeit mit anderen Menschen, eine Geschichte mit Fortsetzungscharakter werden sollte. Ich konnte mit meinen Gefühlen nicht umgehen, ich mochte mich nicht und ich verstand im Grunde das ganze Leben nicht.

imageNicht das meine Mutter mich nicht geliebt hätte, daß ist nicht wahr. Doch ich hatte das Pech, daß ausgerechnet bei meiner Geburt Typhus in der Säuglingsstation ausbrach und daraufhin alle Babys von ihren Müttern getrennt wurden und für die Dauer von 3 Monaten in Quarantäne brachten.

Aufgrund der Lebensumstände war meine Mutter eine Alleinerzieherin zweier Kinder, musste arbeiten gehen und mich, als den Älteren zweimal fortgeben und zu einer Freundin bringen, um irgendwie über die Runden zu kommen. Das erste Mal mit 1,5 und das zweite Mal mit 4,5 Jahren, jeweils  über ein Jahr lang.

Desorientierung und Unsicherheit waren dann lange Zeit meine Begleiter, diverse Stationen meines Lebens hindurch und ich entwickelte ein Überlebensstrategie mit der ich in der Lage war diese Orientierungslosigkeit zu handhaben. Dieses Strategie sollte später allerdings zu Drogensucht, Kriminalität und auch Gefängnis führen. Ein solcher Art konzipiertes “strategisches Selbst” nutzt Kompensationsstrategien, unter Umgehung der in ihrem Drama eingefrorenen Teile, den verdrängten Kindheitsaspekten seines Selbst.

Das “strategische Selbst” wird von anderen Leuten gerne auch “das Ego” genannt, wobei allerdings diesem sogenannten “Ego” eine Betonung auf die negativen Aspekte des Selbst unterlegt wird. Mit dem natürlichen Ego eines Menschen hat es allerdings wenig zu tun, wie Daniel S. Barron klar auseinandergezupft hat. Unser Ego ist nicht das Problem, sondern seine in Verzerrung gegangene Form, die wir als “strategisches Selbst”, “falsche Persönlichkeit”, “den Schatten”, etc.  kennen. Ein emotional gesundes Ich, Ego, Selbst, ist eine Quelle von Kraft und wirklicher Lebensfreude.

Man nennt das von mir Erlebte negative, bzw. traumatische Erlebnisse, wobei Trauma ein Überbegriff ist, der für jede Situation steht, die ein Individuum nicht richtig verarbeiten konnte. Schaut man genau hin, dann merkt man, mir ist überhaupt nichts wirklich schlimmes passiert. Vergleicht man es mit einigen wirklich heftigen Erfahrungen anderer Kinder, die Gewalterlebnisse und diverse Misshandlungen, inklusive sexuellen Missbrauchs durchmachen mussten.

Es hat allerdings völlig dafür ausgereicht, daß Teile meines Selbst die Erfahrung festhielten, diese Welt sei nicht sicher, ich werde nicht geliebt und würde ständig verlassen werden. Rational ist das nicht wirklich begründbar, weil es sich tatsächlich um in ihrer Entwicklung festgefrorene Anteile handelt, sich auf ihrer negativ erlebten Erfahrung bestehen. In dieser Hinsicht arbeitet das Universum wie ein Replikator, es “kopiert” was in deinem Feld ist und schmeißt es dir solange immer wieder vor die Füße, bis man kapiert hat was Sache ist und dann eine Veränderung anstrebt. 

Okay, das ist also passiert. Man kann jetzt hergehen und sämtliche Geschehnisse aus der Vergangenheit dazu benutzen, um sich zu rechtfertigen, Schuldzuweisungen zu verteilen und damit in der Opferrolle rumzusülzen. Oder man kneift seine Hinterbacken zusammen und arbeitet diese Geschichte auf, sobald man die ursächlichen Zusammenhänge einigermaßen verstanden hat.

imageDie Frage ist, wie erzeugt man die Gewissheit sicher zu sein, wenn man den ursprünglichen Imprint nicht erhalten hat?

Damit steh ich nicht alleine, sehr viele Menschen erhielten diesen Imprint auch nicht, aber immer mehr Leute hören auf ein Drama darum zu machen und generieren diese Sicherheit aus sich Selbst heraus.

Ich glaube nicht, daß es dafür DIE Antwort, oder eine exakt definierte Methode gibt. In meinem Fall sind es viele verschiedene Methoden, welche den gesamten geistigen, emotionalen und körperlichen Komplex mit einbeziehen. Ich fing mit EFT an, mit dem ich fast 2 Jahre in Eigenregie gearbeitet habe. Man darf sich davon nur keine Wunder erwarten, aber es brachte mich weiter. EFT ist eine tolle Sache, aber ich habe inzwischen den Unterschied gelernt, wo ich vor Jahren damit anfing aber mich selbst kaum spürte und jetzt.  

Je mehr Verbindung mit dem Körper UND dem Emotionalen Feld existiert, je stärker man diverse Klopfsätze im Körper und Feld fühlen, spüren kann, desto mehr Integration und Transformation wird möglich. Und eine zusätzliche Verbesserung dieser Technik ergibt sich, wenn man dabei abschließend energetisch arbeitet und sein Feld reinigt. Dann tut das sehr viel ..

Dann sind da die Menge an energetischen Sessions zu nennen und die Fühlsitzungen. Das hat mich sukzessive in tiefere Ebenen von Sicherheit, Selbstannahme und Transformation gebracht. Mir wird soviel Unterstützung und Hilfe zuteil, die jenseits aller Worte des Dankes sind, die ich sprechen könnte.

Nicht vergessen darf ich die körperlichen Übungen, wie die “Bio-Energetischen Übungen”, welche  als Teil der Bioenergetik entstanden – einer Lehre nach Alexander Lowen, der ein Schüler von Wilhelm Reich, einem der wesentlichen Begründer der Körperpsychotherapie war.

Es ist eine Sache, seine emotionalen und mentalen feinstofflichen Felder zu bereinigen, aber da alle möglichen körperlichen Verspannungen mit den unterdrückten Emotionen und Gefühlen von Wut, Angst, Trauer, Scham, Freude etc., verquickt sind, muss auch die Erstarrung des Körpers (Panzerungen) in Angriff genommen werden. Diese Übungen stimulieren den Fluss in den Meridianen, den bekannten Energiekanälen in unserem Körper.

Sehr wichtig waren und sind auch die TRE Übungen, die “Trauma Release Exercises”. Man nennt es unter anderem auch “neurogenes Zittern” und ist eine Grundfunktion des menschlichen Körpers, den auch Tiere nutzen, indem sie ihren erlebten Stress abzittern.

Bei TRE geht es um die Physiologie, um das, was nachgewiesenermaßen (und fühlbar natürlich) unter Stress und in traumatischen Situationen im Körper vor sich geht. Der  ‘Große Lendenmuskel’  (Musculus psoas major)  spielt dabei eine wichtige Rolle und es lohnt sich diese zu verstehen: In der inneren Mitte unseres Körpers befindet sich ein ausgedehnter Muskel der faktisch jeden Aspekt unserer Gesundheit beeinflusst, seine Bezeichnung ist Psoas oder  „Großer Lendenmuskel“.

Er ist zuständig für  Balance und Ausrichtung des Skeletts und die Beweglichkeit der Gelenke, er hat Auswirkungen auf die Durchblutung, die Organfunktion und  die Zwerchfellatmung. Er ist die einzige Verbindung zwischen den Lendenwirbeln und den Beinen und seine Bewegungen massieren die untere Wirbelsäule, die Eingeweide und  inneren Organe mit jedem Schritt.

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Der Zusammenhang des PSOAS mit Stress

Jeder Mensch ist mit den instinktiven Reaktionen in Stresssituationen vertraut, die wir Flucht vs Kampf Verhalten nennen. Und es ist der PSOAS Muskel, der diese Reaktionen steuert und ermöglicht. Der jeweilige Zustand des Psoas kann als ein Gradmesser für das persönliche Sicherheitsgefühl eines Menschen bezeichnet werden. 

Es ist völlig egal, ob nun ein leichtes, mittleres oder ein schweres Trauma erlebt wird. Ob nun diverse kleinere Verletzungen, anhaltende Angstgefühle, Unsicherheiten, oder gar krasse Misshandlung – alle  diese Zustände wirken sich auf die Beweglichkeit des Psoas aus. Bei fortgesetzten, emotional andauernden Stress, kommt es zu einer chronischen Verspannung mit enormen Auswirkungen auf die körperliche, geistige und emotionale Konstitution und Gesundheit.

Das über die TRE Übungen ausgelöste “neurogene Zittern” entsteht unmittelbar im PSOAS Muskel. Je länger man diese Übungen macht – die übrigens nicht schwierig sind, außer man ist bereits sehr in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt – verbreiten sich die ausgelösten Vibrationen mit der Zeit im ganzen Körper und entspannen und regenerieren den Psoas Muskel.

Nachdem ich sie jetzt seit etwa 2 Monaten täglich mache und einiges an Spannung und angesammelten Diskomfort aus meinem Leben abgezittert habe, erlebe ich eine noch tiefere Ebene von Sicherheit und Stabilität in mir Selbst. Ich kann wirklich nur jedem ans Herz legen, sich mit diesen TRE Übungen, wie auch den Bio Energetischen Meridianübungen auseinanderzusetzen und durchzuführen. In einem System indem die Energien frei fließen können ist es komplett irrelevant, wenn die Da-nach-richten Meldungen ihre Negativität wie Billig Deo versprühen. Es kann sie ganz anders verarbeiten .. 

Wahre Sicherheit kommt wie Schönheit von Innen, aus einen System in dem die Lebensenergie frei Strömen kann. Daher ist das Beste was ein Mensch sich selber geben kann, Zeit und Aufmerksamkeit zu investieren, um sein ganzes emotionales, geistiges Feld UND den physischen Körper zu klären und von Diskomfort zu bereinigen. ALLES zusammen und nicht eine einzelne Methode, ermöglicht meiner mittlerweile gemachten Erfahrung tiefe Heilung und natürlich die Mühe, die dafür aufgewendet werden muss.

Den eigenen Hintern den Berg rauf und runter zu schleifen ist leider nicht sehr beliebt, da wendet man sich lieber an diverse Engel und Meister. Aber die tatsächliche Arbeit, die muss von uns Selbst verrichtet werden. Engel und MeisterInnen GmbH können dabei nur unterstützen, WENN man sich bewegt. Ich selber haben zwar nicht wirklich einen Bezug zum Geflügel, aber ich werte dies auch nicht ab, selbst wenn ich manchmal drüber spotte. Jeder soll tun, was sich für Ihn/Sie richtig anfühlt. 

Wie sagt man so schön? Es gibt nichts Gutes, außer … – jöh, das kennen wir, nicht? Just do it for your self ..

Until next time same station ..

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Quellennachweise

https://stevenblack.wordpress.com/2013/08/04/die-geburt-des-ego-und-seiner-limitierungen/

http://www.shiatsu-wilhering.at/naikido-shiatsu-linz-makko-shiatsu.htm

http://www.reha-med.at/uploads/media/Traumauebungen_Gesamt_klein.pdf

http://traumadurchleben.wordpress.com/2014/04/16/tre-am-sonntagmorgen/

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@Steven Black

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54 Kommentare

  • Hat dies auf Der Geist der Wahrheit.. rebloggt und kommentierte:
    Es gibt keine „Sicherheit oder Garantie „auf der drei Dimensionalen Daseins-ebene…..

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  • Es gibt keine “Sicherheit oder Garantie “auf der drei Dimensionalen Daseins-ebene…..
    Alles was man tun kann ist : entsprechend seiner geistigen Reife dem Leben selbst Richtungsweisend einen Sinn zu geben.Eine kleine Unachtsamkeit kann schon entscheidend für sein oder nicht sein zur Folge haben.
    In dem Sinne … Tue es oder lass es ….. was auch immer es ist ….

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  • Guten Mittag🙂
    den ganzen Artikel habe ich noch nicht gelesen, Steve, aber das mach ich nach meinem Schreiben. Denn mir fiel sofort ein:
    die Erde mag wohl nie ein wirklich sicherer Ort gewesne sein, weil sie dafür nicht gedacht war, sie war als Experiment gedacht und damit meine ich:
    dass „etwas“ herausgefunden werden sollte und dazu gehört auch, die Unsicherheit zu erfahren.
    Also, grundsätzlich hat Mensch sich nie wahrhaft sicher fühlen k ö n n e n und sollen hier.
    Und d a s wird sich ändern.
    Wenn wir die Trennung – die künstliche – aufheben – woran wir ja „arbeiten“,
    wenn Menschen sich hier mit Allem, was sie sind, gänzlich verkörpern,
    dann ist Unsicherheit Vergangenheit. Innen und im Außen gleichermaßen …

    Jetzt lese ich weiter…
    Liebe Grüß von Viola

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  • Sehr schöner Artikel, vielen Dank!

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  • Hi Steven
    Sehr schöner Artikel. Gemäss deinem Text machst du diese Übungen um den Psoas-Muskel zu lockern täglich. Wie gehn die vonstatten? Kann man dies selbst machen?
    Vielleicht sollte ich mich mal durch die angehängten Links arbeiten – werde dann sicher auch auf die Antwort kommen🙂 Danke auf alle Fälle für die tiefen Einblicke. Hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Kann ich alles für mich selbst gebrauchen….
    Sei lieb gegrüsst, Sarah

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    • Hi Sarah,
      Ja, ich mach die Übungen täglich, ich kann gar nicht genug betonen,
      wie gut die mir tun. Es dauert etwa die ersten 3 Wochen, bis die spürbaren Resulate
      fühlbar sind. Irgendwie kommts mir vor, als wenn mehr von mir „da“ ist.

      Ran an den Speck ..🙂

      lg,

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  • Klasse Artikel, Steven. Mit eigenem gewürzt und beispielen hinterlegt, einfach klasse.
    Es mag keine Sicherheit auf der Erde geben, jedoch betrifft diese Einstellung eher das Materielle, den Körper.
    Doch sich sicher mit sich selbst zu fühlen, geborgen im Vertrauen, alles zu schaffen, was das Leben einem bietet, das geht sehr wohl.
    Das macht Mut. Denn viele behaupteten schon, wäre das Urvertrauen gestört, wäre das ein irreparabler Schaden, nicht mehr zu ändern.
    Du, Steven beweist, daß wir uns unser Urvertrauen zurückholen können wie einen Anteil, der einfach natürlicherweise zu uns gehört.
    Dafür danke ich dir!!!

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    • Sehr gut, Dein Artikel, Steven! Und für mich auch vollkommen nachvollziehbar.

      Als Nachkriegskind in Berlin mit vielerlei materiellen Nöten der Eltern habe ich bei globalen Krisen auch jetzt noch immer ein unsicheres Gefühl, was die Versorgung von uns und unseren fünf Haustieren angeht und neige dazu, Vorräte zu „hamstern“. Das gibt mir dann ein Gefühl der Sicherheit! Und doch weiß ich, dass das im Grunde trügerisch ist. Aber wie Du schon schreibst, sind diese Kindheitserfahrungen tief in einem verwurzelt und brechen immer mal wieder hervor.

      Zitat: In dieser Hinsicht arbeitet das Universum wie ein Replikator, es “kopiert” was in deinem Feld ist und schmeißt es dir solange immer wieder vor die Füße, bis man kapiert hat was Sache ist und dann eine Veränderung anstrebt.

      Genau, und deshalb ist es m.E. so wichtig, das Leben als ein Abenteuer zu betrachten und sich ständig Veränderungen auszusetzen, um die Angst vor dem Neuen, dem Unbekannten zu besiegen. Wenn ich so zurückdenke, bin ich aus jeder dieser Erfahrungen gestärkt hervorgegangen .

      Innere Sicherheit, Selbstliebe, Selbstachtung und Vertrauen in sich selbst und die eigene Kraft sind das Wesentliche.

      Liebe Grüße von Lumina

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      • Hi Lumina,
        Ja, wenn man durch ist geht man stärker hervor.
        Wenn man aufhören kann Drama zu produzieren ..🙂

        lg,

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        • Hi Stefan,

          …nur kurz
          „Wenn man aufhören kann Drama zu produzieren .. “

          ich denke das ist mit das Wichtigste,finde ich jedenfalls!
          …diese hinter sich zu lassen,weg damit.

          lg
          Susanne

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          • Hi Stefan🙂

            guter und wichtiger Artikel von dir. Er ist “ wie ein Spiegel “ in dem jeder von uns hineinschauen sollte denn wir alle haben von Geburt an viele Programmierungen und Konditionierungen mit bekommen.

            Ich würde sagen jetzt “ drehen wir alle den Spieß gewaltig um “ 🙂

            Lg Helmut

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            • Hallo Helmut,
              Wie gehts dir denn so?

              lg,🙂

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              • Hi Stefan🙂

                mir gehts “ saugut “ in allem. geistig,emotional und gefühlt noch nie sooo gut wie im Hier und Jetzt. Innerlich fühle ich mich ge-klärt, gereinigt und voll im Heilungsprozeß nachdem ich immer mehr “ innere schatten “ de-montiert habe🙂
                ich weiß um meinen Lebensweg zu 1000% den gehe ich mit soviel Liebe, Harmonie und Frieden wie es mir möglich ist.
                Und bei dir alles pallettie ? Gut in Graz angekommen und eingelebt ?

                Lg und allen hier wünsche ich euer bestes auf eurem Lebensweg 🙂
                helmut

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    • Hallo Leanie,
      Ja, klar kann man sich das zurückholen!
      Es ist halt etwas anstregend und bedarf Disziplin,
      aber gehen tut das, wenn man will. Es hat wirklich
      alles nur mit Entladung zu tun, die natürlich nicht
      „ad hoc“, aber fortschreitend geschieht.

      Danke für deine Anerkennung!

      lg,

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    • ja, das ist sicher, dass wir uns alles „zurückholen“ werden und können, Leanie..
      Urvertrauen in einer Matrix, die nicht dafür gedacht ist, Urvertrauen zu wecken
      oder zu leben – geht ganz einfach nicht. Es war ja bislang extra so eingerichtet.

      Sobald ein Mensch hier geboren wird und nicht gerade ein Avatar ist,
      ist er sofort angeschlossen an das kollektive Netz.
      Sonst wäre das „Spiel“ wohl lääängst vorbei.😀
      Zum Urvertrauen gehört für mich mittlerweile auch die Biologie.
      Gerade die.
      Denn da sitzen ja all die Geschichten, die ungelösten, gespeichert wie in einem Computer,
      und wie früher, den Körper nicht gleichermaßen – eher noch mehr – einzuschätzen, ist doch merkwürdig, schließlich sind wir hier in der Physis und somit sollte ich annehmen, dass der Körper die gleiche Wertigkeit hat.
      Erst dann, wenn also auf allen Leveln Sicherheit gegeben ist, kann ich von Sicherheit sprechen (ich spreche natürlich für mich).

      Das wird so umwerfend gut sein, das zumindest ahne ich ..

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      • Hi Viola,

        Denn da sitzen ja all die Geschichten, die ungelösten, gespeichert wie in einem Computer,
        und wie früher, den Körper nicht gleichermaßen – eher noch mehr – einzuschätzen, ist doch merkwürdig, schließlich sind wir hier in der Physis und somit sollte ich annehmen, dass der Körper die gleiche Wertigkeit hat.
        Erst dann, wenn also auf allen Leveln Sicherheit gegeben ist, kann ich von Sicherheit sprechen (ich spreche natürlich für mich).

        Ja genau, so ist es. Relativ unbekannt ist, das der PSOAS nicht nur eine Körperliche,
        sondern auch emotionale und spirituelle Bedeutung hat. Unter anderen eine Verbindung
        mit den 3 unteren Chakren und deren Energiefluß.

        Das wird so umwerfend gut sein, das zumindest ahne ich ..

        DAS denke ich auch ..🙂

        lg,

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    • Hallo Leanie,

      „Doch sich sicher mit sich selbst zu fühlen, geborgen im Vertrauen, alles zu schaffen, was das Leben einem bietet, das geht sehr wohl.“

      ………………………………………………………………………………………………………………….

      Du sagst es schon völlig korrekt…..ich wünschte mir nur, es ginge wirklich jeden einzelnen Tag im „Dauerzustand“….dann auch ganz genau so gut…..tut es jedoch leider nicht…..im Gegenteil….derzeitig eintreffende Energien, sorgen mal wieder für „turbulenteste Achterbahnfahrten“…..aber auch da müssen wir letztlich durch…..“so“ oder „so“ …..🙂

      lg johannes

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  • Sehr guter Artikel Steve.

    Das erklaert einige,s in meinen Fall, das ich ein siebenmonats Kind, mit drei Pfund Geburtsgewicht war und lange Zeit im Brutkasten und Krankenhau und zwar .,fast die ersten drei Monate meines Lebens war. Meine Eltern, konnten mich nicht so oft besuchen,da sie hart arbeitende Bauern waren.
    Mein ganzes Leben habe und hatte ich das Gefuehl auf mich alleine gestellt zu sein. und fuer mich alleine zu kaempfen. und mich letztendlich nur auf mich selbst verlassen zu koennen.
    Eine Freundin meinte vor kurzem.. Es waere an der Zeit das ich aufhoere zu kaempfen und einfach mal die Dinge geschehen lassen. Sie meinte Du brauchst nicht mehr zu kaempfen,, habe Vertraeuen ins Leben.. und akzeptiere die Umstaende und das das Universum dass beste mit Dir meint.

    Seit vielen Jahren habe ich Probleme mit dem Soars Muskel, haette , dass aber nie in Zusammenhang mit meinen fruehkindlichen Erfahrungen gebracht. Erstaunlich.

    Habe frueher mal in einem Kindererholungsheim gearbeitet, dabei ist mir aufgefallen ,je nsicherer und unstabiler das zu Hause war um so mehr Heimweh hatten sie/ Sie mussten ja auch mit der Unsicherheit leben, dass alels moegliche passieren konnten wenn sie vier Wochen von zu Hause weg waren,, im schlimmsten Fall, dass ihr zu Hause ihr gewohntes Umfeld nicht mhhr existierte, wenn sie sie zurueckkamen.. Auch das Kinder in eine Art emotionale katonische Starre verfielen konnte ich erleben, , dass waren die Kinder die bereits jede Hoffung aufgegeben hatten.

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    • Hi Gabriella,
      Lange nicht mehr „gesehen“ ..🙂
      Deine Beschreibung passt gut zu dem Artikel, den
      Lumina eingebracht hat. Akzeptanz ist natürlich
      ein wichtiger Schlüssel, aber bewirkt für sichalleine keine Wunder.
      Es müssen die unbewältigten Erinnerungen
      entladen werden, besonders im Körper.

      schönen Tag,

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  • Soeben gefunden:

    Ein Artikel, der völlig zu Thema passt:

    http://www.newslichter.de/2014/10/praenatales-trauma-und-chronische-krankheit/#more-40775

    LG von Lumina

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  • Es ist zutiefst berührend, wie das dort geschildert wird.
    Unglaublich, nicht einmal geboren und schon ein derartiger Stress.
    Ein Wunder überhaupt, dass er so alt geworden ist,
    und erst dann das Asthma ausbricht.
    Der Mensch ist so zäh und zugleich so fragil.
    Und was für ein verrücktes Unding, dass da, wo das eigene Bewusstsein (das der Ärzte)
    nicht hinreicht, selbsverständlich davon ausgegangen wird, dass das Ende der Straße erreicht ist.
    Sowas ist so suggestiv und das alles nehmen wir hinein in uns..
    Natürlich .. wir haben es gewählt auf einer Ebene,
    aber wir können es auch wieder abwählen!🙂

    Großes Thema.

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  • Lieber Steven!

    Vielen Dank für die Hintergrundinformationen. Jetzt verstehe ich, warum sich bei den TRE-Übungen alles rund um das Becken abspielt. In absehbarer Zeit hoffe ich mit einer „Spezialistin“ abklären zu können, was ich trotz meiner Bewegungseinschränkung für diesen Muskel tun kann.

    Die Frage in der Überschrift ist wohl rhetorisch, doch merkte ich, dass ich sie überhaupt nicht beantworten kann. Irgendwann habe ich mein Unsicherheitsgefühl akzeptiert und anscheinend weitgehend ausgeblendet. Ich bin mir sicher, dass ich als Kind weitergespielt hätte als wäre nichts.

    Liebe Grüße
    Veron
    P.S. Wunderbar farbiges Herbstbild!

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  • die Ausführungen über den Psoas gefallen mir am besten – klar, hab ich doch 30 Jahre als Fitness Trainerin gearbeitet und habe enorm viele körperliche Beschwerden, die mit dem „Musculus iliopsoas“ zusammenhängen kennengelernt. Die beiden Bestandteile dieses Muskels haben übrigens 2 verschiedene Ursprünge und einen gemeinsamen Ansatz.

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  • Zitat: „…..Ich glaube nicht, daß es dafür DIE Antwort, oder eine exakt definierte Methode gibt. In meinem Fall sind es viele verschiedene Methoden, welche den gesamten geistigen, emotionalen und körperlichen Komplex mit einbeziehen.“….

    Letztendlich entscheidet immer der Erfolg und jeder wird anders an die Heilung herangehen, wie Du, Steven, schon schreibst.

    Der östliche Weg arbeitet mit Meditation, um über den Verstand hinauszugehen. Der Verstand hortet Bitterkeit, die Verletzungen der frühesten Jugend werden immer mitgeschleppt und durch entsprechende ähnliche Erlebnisse wieder belebt. Deshalb wird meiner Ansicht nach die Psychotherapie auch immer nur bis zu einem gewissen Punkt Erfolg haben, denn sie stochert in der eiternden Wunde herum und lässt sie nicht verheilen.

    Eigentlich ist unser Verstand voller Wunden, voll erlebter Kränkungen. Aber in tiefer Meditation geht man über ihn hinaus und erfährt das SEIN. – und damit eine grundlegende Heilung von Körper,Geist und Seele.

    Ich will keineswegs behaupten, dass ich „so weit wäre“, aber mir persönlich erscheint es als eine wundervolle Möglichkeit, die dennoch viel Disziplin und Bereitschaft, Belastendes loszulassen, erfordert.

    Liebe Grüße von Lumina

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    • Hier habe ich noch einen Beitrag von Eckhard Tolle über den Schmerz-Körper gefunden. Sehr lesenswert, wie ich finde:

      http://www.giesow.de/der-schmerzkoerper-nach-eckhard-tolle

      Liebe Grüße von Lumina

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      • Trauma und Schmerz wirken sich (neben dem physischen Körper) auf unsere Chakren und Aura-Schichten aus, ich finde, man muss keinen eigenen Begriff „Schmerzkörper“ erfinden. Außerdem gibt es da noch die inneren Personen mit ihren vielfältigen Verhaltensweisen und Gründen dafür.

        Mit den Ausführungen von E.Tolle konnte ich schon früher nichts anfangen. Ich habe den Eindruck, dass er einiges zu erklären versucht indem er die Erklärungen konstruiert. Barbara Ann Brennan hingegen sieht die Chakren und Auraschichten, die sie in ihren Büchern beschreibt. Und die Wittemanns bzw. ihre Klienten haben „handfeste“ Erfahrungen mit den inneren Personen und ihren Strategien. Ein interessantes Phänomen, dass kaum jemand das lesen mag .. ..

        LG
        Veron

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    • Liebe Lumina, spreche ich von mir:
      20 Jahre habe ich meditiert und hatte einen Meister.
      Das hat mir vieles gezeigt, mich über manche Klippe hinweggeschifft.
      Dennoch musste ich einsehen, dass es an all den Glaubenssätzen, verqueren und verzerrten Energien in mir insoweit nichts geändert hat, als sie nur deutlicher wurden, aber dadurch nicht verarbeitet waren.
      Da habe ich mich dann angefangen, darum zu kümmern.
      Und das war auch notwendig …
      Meditation bedetuet nicht, wirkliche Tiefenarbeit .. jedenfalls nicht für mich.
      Lieben Gruß von Viola

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      • Hi Viola,

        Meditation bedetuet nicht, wirkliche Tiefenarbeit

        Yep, ganz genau!

        lg,

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        • @ Viola und Steven

          Vielleicht liegt es an der Art der Meditation. Ich dachte an Za-Zen, eine Methode, in der die Macht des MANIPULIERENDEN Verstandes außer Kraft gesetzt wird und man mit dem göttlichen Urgrund in Berührung tritt. Und dann ist meines Erachtens keine Tiefenarbeit mehr notwendig, Befreiung geschieht einfach. Satori – Erleuchtung.
          ( Keine eigene Erfahrung- zugegeben- aber durch wirklich viele glaubhafte Berichte bezeugt, vornehmlich in Asien. Aber auch Eckhardt Tolle gehört dazu.

          Liebe Grüße von Lumina

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          • Liebe Lumina,
            Ähhh, ganz ehrlich, ich verzichte auf Erleuchtung, wenn
            ich dann wie Eckhardt Tolle reden muss.:mrgreen:
            Aber abgesehen mal davon, ist es genau das was Daniel
            S. Barron all den Gurus und Erleuchteten vorwirft –
            sie machen keine Tiefenarbeit, sondern „schießen“ sich weg
            nach Oben. Und Barron sollte es Wissen, er gehörte
            früher selbst zu den „Erleuchteten“ in der buddhistischen Zen
            Tradition.

            lg,

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            • Lieber Steven !

              Ich kannte S. Barron nicht, und habe außer englischsprachigen Texten ( habe doch einige Vokabel-Lücken in englisch) nur Amazon Rezensionen Gefunden: http://www.amazon.de/Es-gibt-keine-negativen-Gef%C3%BChle/product-reviews/3930994712/ref=dpx_acr_txt?showViewpoints=1

              Man kann dieses buddhistische Denken ( Zen) nicht so einfach in einem kurzen Kommentar erläutern, es geht jedenfalls von ganz anderen Voraussetzungen als das westliche Denken aus. Mit „nach oben wegschießen“ hat das meiner Ansicht nach nichts zu tun, das betrifft wohl eher die Liebhaber des „Erzgeflügels“ ( herrlich, dieser Ausdruck !)

              M.E. ist es durch Meditation möglich, auf seine eigene Mitte zu stoßen und dadurch wird alles verwandelt. Wir müssen ja nicht mühsam erst perfekt werden, wir wurden schon perfekt geboren. Nur die Schleier der Unwissenheit trennen uns von uns selbst. Innen in der eigenen Mitte befindet sich das „Reich Gottes“, wenn man es mal christlich ausdrücken will, die absolute Wahrheit.
              „Die Schleier“ als Trugbild zu erkennen, das sehe ich als unsere Aufgabe. So wie es bei Sokrates heißt: „Erkenne dich selbst“.

              Und immer wieder beeindruckend finde ich, wenn aus dem Schüler im Augenblick des Satori ( der Erleuchtung) ein großes Lachen hervorbricht! So einfach- alles ist schon da !!!
              Und doch meist so schwer zu erreichen …..

              Liebe Grüße von Lumina

              Gefällt mir

              • Hallo Lumina,

                M.E. ist es durch Meditation möglich, auf seine eigene Mitte zu stoßen und dadurch wird alles verwandelt. Wir müssen ja nicht mühsam erst perfekt werden, wir wurden schon perfekt geboren. Nur die Schleier der Unwissenheit trennen uns von uns selbst. Innen in der eigenen Mitte befindet sich das “Reich Gottes”, wenn man es mal christlich ausdrücken will, die absolute Wahrheit.
                “Die Schleier” als Trugbild zu erkennen, das sehe ich als unsere Aufgabe. So wie es bei Sokrates heißt: “Erkenne dich selbst”.

                Ja okay, man kann durch meditation auf seine Mitte stoßen, das sind meistens Erlebnisse die wieder verblassen.
                Sie sind nicht ständig verfügbar, deshalb ist in die Tiefe gehen wichtig, um
                zu verwirklichen, zu realisieren. Matthias könnte das vermutlich besser
                auseinanderzupfen ..

                lg,

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            • Hej Steven!

              „ ..ich verzichte auf Erleuchtung, wenn ich dann wie Eckhardt Tolle reden muss“.
              Oh ja, genau das ist, was ich mir schon öfters dachte. Nur dass Du es viiiel besser formuliert hast.

              LG
              Veron

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            • „Ähhh, ganz ehrlich, ich verzichte auf Erleuchtung, wenn
              ich dann wie Eckhardt Tolle reden muss. “

              loool… Steven, so schön hats noch niemand formuliert…🙂

              Und ganz nebenbei… schön das ich nicht der einzige bin der mit diesem -Weltfremdling- (sorry-aber-isso) nicht ganz konform geht. ^^

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              • @ Andi

                „Weltfremdling“ ist sogar sehr gut ausgedrückt! Aber was ist die Welt, unsere Welt ? Guck`sie Dir an …..

                LG von Lumina

                „Wir begreifen auf jeder Seite, dass hier einer jener wahren Meister zu uns spricht, dass er uns meint, unser Leben, unser Sein. Dabei benutzt er, wie alle großen Meister, eine einfache Sprache. Die tiefsten Wahrheiten sind immer einfach. Nicht simpel – sondern einfach; darin liegt eine Welt des Unterschiedes.“
                Vera F. Birkenbihl

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                • Hi Lumina,
                  Ach, ich glaub nicht das etwas gegen Herrn Tolle spricht.
                  Er hat schon ein paar Punkte, aber meins isses eben nicht,
                  und ich finde, er ist schon eher Mental unterwegs.
                  Das ist halt nicht alles ..

                  lg,

                  Gefällt mir

                  • Ich bin „hängengeblieben“ bei:
                    „Wir sollten uns dann auf keinen Fall dem Wunsch des Kindes unterwerfen, weil das Kind dann lernt, dass sein Unglücklichsein ihm hilft zu bekommen, was es will.“

                    Aha, und was sollten wir dann?
                    .. .. ist die Frage eines ehemaligen Kleinkindes, das die Erfahrung machte, dass es elterliche Aufmerksamkeit bekam, als es so krank war, dass die Eltern befürchteten es würde sterben.

                    Ich weiß, Tolle spricht von Trotz und nicht von Krankheit .. .. aber warum nimmt er Trotz als Beispiel her .. .. ? Für mich nicht stimmig.

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                    • Liebe Veron!

                      Unsere ganze Gesellschaft ist darauf ausgerichtet , sich unglücklicher Menschen anzunehmen, sie zu bedauern, mitzuleiden,- und im Grunde stärkt man diesen Zustand dadurch nur noch. Das Unglück der anderen gibt vielen Menschen das angenehme Gefühl, dass es einem doch selbst gar nicht mal so schlecht geht.

                      Hast Du mal beobachtet, wie die Gesellschaft sich wirklich glücklichen Menschen gegenüber benimmt? Sie kann es kaum glauben, Neidgefühle kommen auf, der eigene Kampf wird als besonders hart empfunden, etc….

                      Versteh´mich bitte nicht falsch, ich will keinesfalls das Mitgefühl außer acht lassen, aber es ging bei Eckhardt Tolle ja um Trotzkinder, bzw. um Kinder, die unglücklich sind, nicht das bekommen zu haben, was sie sich im Moment wünschten.

                      Du fragst, „was wir dann tun sollten“ ? Ich weiß nicht, ob Du Kinder hast, aber bei uns half das „Nichtbeachten“, oder auch Ablenken in dem Fall sehr gut weiter. Das Kind kam selbst zur Besinnung. Es geht immer um Aufmerksamkeit, auch um Machtspiele und man muss sehr genau unterscheiden, was hinter diesem Trotz steht.
                      Aber es kann auch sein, dass Herzenswünsche des Kindes im Moment einfach nicht erfüllbar sind ( vielleicht aus Zeit-oder Geldmangel) , dann halte ich es für wichtig, das Kind zu lehren, auch damit fertig werden zu können. Solchen Situationen wird es im späteren Leben noch oft genug begegnen.

                      Ich denke, Kinder werden dann besonders stark und vielerlei Anforderungen gewachsen, wenn sie in Situationen , in denen sie glücklich und voller Freude sind, gelobt und bestärkt werden.
                      Dass ein krankes Kind Zuwendung und Liebe erhalten muss, ist völlig unbestritten, aber wie Du selbst schon schreibst, darum ging es Eckhardt Tolle gar nicht.

                      LG von Lumina

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      • Hej Viola!

        Möchte mich bei Dir für diese persönliche Information bedanken. Das ist ganz was anderes als über eine Methode zu sprechen und über Leute, die Erleuchtung erlangt haben .. .. und man weiß nicht, was sie im „normalen“ Leben machen und wie sie so sind.

        Liebe Grüße
        Veron

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        • @ Veron

          ….<em und man weiß nicht, was sie im „normalen“ Leben machen und wie sie so sind"…..

          Wenn man nicht weiß, hilft es, sich zu informieren, zu lesen und mit dem Herzen hinzuhören…

          Erst einmal sind es IMMER Worte , bei jedem, IMMER fremde Erfahrungen.
          Ob sie eine Resonanz in Dir auslösen, das ist das Entscheidende. Der Wege gibt es viele….

          LG von Lumina

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          • Hej Lumina!

            So weit ich von Erleuchteten gelesen habe, haben die gar kein „normales“ Leben. Sie sitzen in ihrer Einsiedelei oder im Ashram, sie sind Lehrer oder sogar Guru. Ich sah einen Film über so einen Mann, der anfangs für viele Leute eine große Hilfe war, und am Ende wollte er nur so viele Rolls Royce wie möglich besitzen .. ..

            Ich kannte eine Person, die einmal in einer Meditation einen Zustand erreicht hat, der vielleicht Erleuchtung war. Es hat nichts geändert in ihrem Leben. War einmal wunderschön, dann eine Erinnerung .. .. dann hat man vielleicht auch noch dauernd Sehnsucht danach .. .. nein danke. Ich gehe lieber den Weg, den Stefan aufzeigt.
            (Abgesehen davon, dass ich Meditation trotz jahrelangen Versuchen nicht „geschafft“ habe.)

            Zu Tolle:
            Genau das meine ich – warum schreibt es E.Tolle nicht über Kinder, die krank sind? Da ist doch noch viel mehr Schmerz .. ..

            Nein, ich habe keine Kinder, und ich kann mit Kindern überhaupt nicht umgehen. Dazu gibt es zu viel Erinnerung, wie es für mich war als Kind. Wo ich übrigens auch im Falle von Krankheit meist allein gelassen wurde, wenn nicht Todesgefahr bestand. Wobei allein gelassen mir in späterer Zeit lieber war als unter Leistungsdruck gesetzt und dauernd kontrolliert zu werden .. .. aber das ist ein anderes Kapitel.

            Natürlich hast Du recht, dass viele Menschen im Krank-sein bestärkt werden durch ihr Umfeld. Und den Neid auf solche, die es leichter haben, habe ich schon sozusagen mit der Muttermilch eingesogen, in Form von Verachtung, weil die sich ja nicht anstrengen brauchen und somit leisten sie eigentlich auch gar nichts .. ..

            Ich finde es sehr schwierig den richtigen Weg zu finden, nicht nur in dieser Gesellschaft, sondern auch in mir selbst. Es braucht viel Feingefühl .. ..
            .. .. und für mich ist es viel komplexer als der von E.Tolle behauptete Schmerzkörper. Mich auf das Schöne zu konzentrieren, wie er schreibt, das habe ich lange Zeit versucht .. ..

            Liebe Grüße
            Veron

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            • LIebe Veron!

              Zitat: „So weit ich von Erleuchteten gelesen habe, haben die gar kein „normales“ Leben. Sie sitzen in ihrer Einsiedelei oder im Ashram, sie sind Lehrer oder sogar Guru. „….

              Über diese Vorstellung musste ich wirklich schmunzeln…. Ich könnte Dir jetzt so viele Beispiele von tätigen Erleuchteten, angefangen von Gautama Buddha über Ramana Maharshi, Yogananda, Gerda Ital…… bis hin zu Katie Byron, Anssi, Abdi Assadi, Jed Mc Kenna…, die schon allein durch ihr einfaches Dasein, ihre sogenannte „Buddha-Natur“ ein Segen für die Menschheit sind, nennen. Sie strahlen ihre Freiheit einfach aus und heben die Schwingung in ihrer Umgebung an. Ich wüsste gar nicht, wo anfangen und wo aufhören… Aber es würde Dir gar nichts nützen, es wären für Dich nur Namen.

              Eine Erleuchtung, die NICHT den ganzen Menschen verwandelt, sein Fühlen, sein Denken …. ist gar keine Erleuchtung, sondern ein spirituelles Erlebnis. Und so etwas vergeht natürlich auch wieder, nur die Sehnsucht danach bleibt.

              Du schreibst: „… Mich auf das Schöne zu konzentrieren, wie er schreibt, das habe ich lange Zeit versucht .. ..“
              Es ist schade, dass es Dir nichts gebracht hat. Es gibt ständig so wundervolle Momente zu erleben und alle zusammengenommen erzeugen einen glücklichen Tag.

              Den wünsche ich Dir jetzt auch, liebe Veron,
              Grüße von Lumina

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              • Noch vergessen:

                Zur Verdeutlichung, weil das Wort „Erleuchtung“ so oft missverstanden wird:

                „Erleuchtung“ sehe ich einfach als den natürlichen Zustand von tief empfundener Einheit mit dem Sein an, das Ende allen Leidens.

                LG von Lumina

                Gefällt mir

                • Liebe Lumina!

                  Ja, sicher habe ich mich nicht sehr mit den Menschen beschäftigt, von denen Du so viele nennen kannst. Vielleicht kommt es darauf an, was man als erstes erfährt, und dann beschäftigt man sich weiter damit oder eben nicht.

                  Und offenbar habe ich „Erleuchtung“ auch missverstanden.
                  Es würde sich sicherlich toll anfühlen, diesen Zustand zu erreichen, und ich kann verstehen, warum Du davon schwärmst.
                  Nur – wie viele Menschen versuchen es und wie viele erreichen wirklich diesen Zustand, in dem ihre Schwingung positiv auf die Umgebung wirkt, und in dem sie keine Probleme mehr haben .. ..

                  Und wenn ich schon merke, dass ich nach Jahren keinen Schritt weiter gekommen bin, ja, dass sich sogar Stimmen melden, die dagegen arbeiten, dann hat es wohl keinen Sinn, diesen Weg weiter verfolgen zu wollen.

                  Was die wundervollen Momente und glücklichen Tage betrifft:
                  Ich bin mir sicher, dass da „etwas“ ist, das gehört werden will, ich spüre das schon lange. Es hilft einfach nicht, nicht hinzuhören und stattdessen nur „Schönes“ anzuschauen. Es mag daran liegen, was man erlebt hat, was einem genommen wurde, was „man“ (Seele) unbedingt klären möchte. Das muss gefunden werden, und je mehr man versucht woanders hinzuschauen, desto schwieriger wird es. Wenn es letztlich dazu führt, dass man den Weg findet, der zur Lösung der „Lebensaufgabe“ (was auch immer darunter zu verstehen ist) führt, dann ist es nicht wirklich schade, dass anderes nicht „funktionierte“, denn dann würde man dabei bleiben und das Ziel nicht erreichen. Aber das ist noch Theorie für mich, bislang weiß ich nur, was nicht ging .. ..

                  Liebe Grüße
                  Veron

                  Gefällt mir

                  • Liebe Veron!

                    Obwohl es bestimmt ein wundervoller und befreiender Zustand ist, Erleuchtung erlangt zu haben, bin ich doch keineswegs „auf der Jagd“ danach. Zu erzwingen ist da nichts, im Gegenteil, je mehr man sich bemüht, desto weiter entfernt sie sich.
                    Ich mache auch keine stundenlangen Za-Zen-Übungen und bin mir sicher, dass “ es “ irgend wann im Laufe meiner Inkarnationen geschieht, einfach, wenn die Zeit reif ist. Bis dahin versuche ich so glücklich , authentisch und verantwortungsbewusst zu leben, wie ich es vermag.

                    Ich glaube auch nicht, dass man eine spezielle Lebensaufgabe hat, der Sinn des Lebens ist für mich das Leben selbst.

                    Du schreibst: „… je mehr man versucht, woanders hinzuschauen, desto schwieriger wird es.“… da hast Du vollkommen recht. Das zu tun, was im Moment notwendig und erfolgsversprechend erscheint, ist auch das Richtige. Das kann sich natürlich auch wieder ändern.

                    Was die ganze Sache nur so verkompliziert, ist der „Kopf“. Diese ewigen Gedanken, die um „Vergangenes, Erlittenes, Verlorenes“ kreisen….

                    Das ganze Geheimnis eines glücklichen Lebens besteht für mich darin, konsequent in der Gegenwart zu leben. Und das kann man wirklich üben, sich immer wieder zurückholen…. Achtsamkeit … Aber es gelingt mir auch keineswegs immer….

                    Doch ich sehe es als einzige Möglichkeit an, überhaupt irgend etwas zu verändern oder zu bewirken, die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft noch nicht da und erwächst überhaupt erst aus der Gegenwart.
                    Und dann kommen all die wundervollen Augenblicke , die ein Tag so bietet, zum Vorschein und man muss sich gar nicht darauf „konzentrieren“.

                    Liebe Grüße von Lumina

                    Gefällt mir

                    • Liebe Lumina!

                      Nun ja, die Spuren der Vergangenheit, die im Körper gespeichert sind, sind erst Vergangenheit, wenn sie gelöscht werden konnten. Wenn man mit Menschen zusammen kommt, die diese sehen können, wird das deutlich. Und eine tiefe Sehnsucht nach etwas muss nicht unbedingt aus den kreisenden Gedanken kommen .. ..

                      Achtsamkeit braucht man für die von Steven beschriebene Arbeit an sich selbst natürlich auch, aber alleine reicht sie nicht. Ich meine, dass er deutlich genug darüber schreibt (z.B. über die Fühlsession, das ist etwa ein Jahr her), und mehr erfährt man nur, wenn man es selbst tut. Es ist sowieso für jeden anders.

                      Manche Erinnerungen werden dabei wieder geweckt, und auch wenn es hier manchmal anders scheinen mag: ich habe viel Zeit meines Lebens nicht an all das gedacht, was mir jetzt wieder hoch kommt, hatte keine Lust dazu, hatte mich auf die Gegenwart konzentriert. Die aber immer unerträglicher wurde .. ..

                      Lebensaufgabe .. .. ich weiß es nicht. Vielleicht Heilung von all dem, was geheilt werden kann.

                      Liebe Grüße
                      Veron

                      Gefällt mir

  • Zu diesem Erleuchtung contra Emotionsbearbeitung … ich möchte mal was Subjektives berichten.

    Als 14jähriger war ich erstmalig in einem kleinen Ort im Südschwarzwald, in Todtmoos-Rütte, wo Graf Dürckheim lebte, einer der ersten Deutschen, die den Zen-Buddhismus in den Westen brachten. Er lebte dort mit Frau Dr. Maria Hippius, welche Tiefenpsychologin war.

    In den Ort kamen Gäste, die entweder lernen wollten, oder denen mit normaler Psychotherapie nicht mehr geholfen werden konnte. Lange, lange vor Barron wurde in diesem Ort ein Ansatz praktiziert, wo es nicht nur um Esoterik, die Bewegung nach oben, ging, sondern auch um die Aufarbeitung des Schattens, der unbewußten Inhalte.

    Ich erinnere mich noch gut, wie ich zum erstenmal Graf Dürckheim traf, in einer Schwarzwaldstube, wo sich die Gäste versammelten. Seine ungeheure Präsenz traf mich wie ein Schlag, aber der ganze Raum war verwandelt – es war plötzlich Licht, Wärme und Sinn darin.

    Diese unglaubliche Präsenz, die im ganzen Ort spürbar war (Maria Hippius stand ihm da übrigens nicht nach) kann nicht allein durch Erlösung des Emotionalen erreicht werden, ganz egal, was Barron dazu sagt. Allerdings wurde auch – schon Jahrzehnte davor – erkannt, daß die Bewegung nach oben nicht ausreicht, um ein vollständiger Mensch zu werden. Und hier wäre man wieder bei Barron.

    Könnt ihr einen Unterschied zwischen vollkommen und vollständig sehen?

    Dieser Ort war die Jahre hindurch für mich Heimat – hier war das, wo ich innerlich fühlte, ich war zuhause. Das Leben, die Intensität, wenn man dort war, war unglaublich. Und alles ging von nur zwei Menschen aus.

    Liebe Veron, es geht nicht um entweder – oder, um entweder den Weg von Steven oder den Weg der Erleuchtung. Wobei Lumina sehr richtig bemerkte, daß der Weg zur Erleuchtung nicht gewollt werden kann – gut, anfangs ist natürlich immer der Wunsch da. Aber später merkt man, daß es um Anderes geht.

    Wiederum komme ich auf den Menschen als Bürger zweier Welten zurück, er hat die Aufgabe, das Persönliche zu entwickeln UND das Überpersönliche durch sich hindurchstrahlen zu lassen. Er ist vom Himmel und von der Erde.

    Eckhard Tolle… gut, mir liegt er auch nicht so. Aber wenn man ein Gefäß nicht mag, eine Art nicht mag, dann ist doch nichts über den Inhalt gesagt. Und das, was ich mir von Eckhard Tolle ansah, der Inhalt, war für mich wahr. Und wenn er Menschen damit erreicht – umso besser.

    Ich habe Respekt vor allen Menschen, in denen sich Größeres verwirklicht – egal, ob sie mir nun liegen oder nicht.

    Noch ein Wort – wenn jemand erleuchtet ist – ich meine nicht nur als Erlebnis, sondern so, daß er gewandelt ist – dann ist es nicht so, daß er nur in der Einheit lebt, sondern in der Einheit und in der Vielheit. Und die Schmerzen, die in der Vielheit, in der Welt ihn erreichen, werden auch an ihm nicht spurlos vorübergehen. Nur identifiziert er sich nicht mehr damit.

    Es ist immer schwierig, über etwas zu sprechen, was man noch nicht erreicht hat, und ich denke, wir sollten da etwas vorsichtig sein. Ich spreche von Erleuchtung. Ich bin es auch nicht, aber ich habe einen Geschmack davon. Und der läßt mich sehr respektvoll werden.

    Ansonsten kann ich eigentlich nur Lumina beipflichten.

    Liebe Grüße
    Matthias

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    • Danke….

      “ ich meine nicht nur als Erlebnis, sondern so, daß er gewandelt ist – dann ist es nicht so, daß er nur in der Einheit lebt, sondern in der Einheit und in der Vielheit. Und die Schmerzen, die in der Vielheit, in der Welt ihn erreichen, werden auch an ihm nicht spurlos vorübergehen. Nur identifiziert er sich nicht mehr damit……

      ……………………………………………………………………………………………………………….

      Dass Du es nun einmal explizit ausgesprochen hast……da brauche ich es nun nicht mehr….nochmals, meinen vielen lieben Dank dafür an Dich !!!!

      lg

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