Das WIR Modell

wir

geschrieben von Steven Black:

Wer direkt mit Menschen arbeitet, die den Mut und auch den Willen haben, Transformationsarbeit zu machen und die sich ihren Geschichten stellen möchten, der wird recht schnell mit einem Kommunikationsproblem konfrontiert. Das passiert natürlich vielen Leuten, in allen möglichen Branchen, wenn sich da zwei Leute treffen, wo der eine gründlich fundierte Kenntnisse besitzt und der Kommunikationspartner vielleicht nur einiges darüber gelesen hat, oder eher rudimentäre, vor allem mentale Vorstellungen davon besitzt, aber keine persönliche Erfahrung. 

Wenimagen du beispielsweise einem Mensch, der ziemlich gestresst ist, der sich in viele Aktivitäten gestürzt hat und “viele Bälle in der Luft” hat und sich eigentlich erschöpft fühlt, wenn du diesem Menschen dann mit dem Konzept der unterschiedlichen, inneren Anteile kommst und erklärst, dass sein System überlastet ist, weil unterschiedliche Teile vielleicht unterschiedliche Absichten und Zielrichtungen haben, dann erntest du erst mal einen schockierten Blick.

Geduldig erklärst du,  dass das, was er als sein Ich kennt, aus einer komplexen Mischung verschiedener innerer Anteile besteht, die von sich selbst ebenfalls der Ansicht sind, SIE seien dieses Ich. Um ein fiktives Beispiel zu nennen: Ein Teil kümmert sich vielleicht ehrenamtlich um den Nachwuchs des örtlichen Fußballklubs, ein anderer ist in die tägliche Arbeit involviert, ein anderer Anteil kümmert sich um die familiären Belange, ein anderer Teil kümmert sich um die Sexualität  und wiederum ein anderer Teil liebt ein bestimmtes Hobby.

Dann gibt es Teile, die sich Sorgen um das liebe Geld machen, sich um die Figur sorgen, Teile, die sich Sorgen um die Beziehung machen, Teile, die traumatisiert sind und im Hintergrund diffuse Ängste produzieren, usw. Und sie alle denken von sich als ICH, weil es tatsächlich Persönlichkeitsanteile des Gesamtsystems “ICH” sind, welches aber als vom persönlichen Bewusstsein nur als dieses einzelne, singuläre Ich wahrgenommen wird.

Zwangsläufig, wenn zu viele “Bälle in der Luft” sind, werden manche mit mehr Aufmerksamkeit beschenkt, andere werden zu kurz kommen. Jeder dieser Anteile benötigt Energie aus dem Gesamtsystem und die ist nicht unendlich. Gibt es viele Sorgen und Ängste, verbraucht dies bereits sehr viel Energie.

Wenn jetzt der Anteil, der müde von der Arbeit nach Hause kommt und sich eigentlich nur ausruhen möchte, aber das Gesamtsystem von dem Fußballklub Anteil mit Koffein zugeschüttet wird, weil der örtliche Fußballklub wartet und die verlassen sich doch so auf ihn, während der andere Teil, der für die Beziehung zu seiner Frau und seiner Familie zuständig ist, ihm Vorhaltungen macht, weil er zu wenig Zeit mit ihnen verbringt und ihm schnell noch eine Viagra nach dem Kaffee hinterher schiebt, sich jetzt vielleicht noch sein Anteil einmischt, der sich ständig Sorgen ums Geld macht und ihm in den Ohren liegt, eigentlich könnte er ruhig noch etwas Arbeit zu Hause machen, um vielleicht nächsten Monat eine Gehaltserhöhung zu bekommen – dann braucht sich niemand wundern, wenn es kaum noch Zeit fürs Hobby gibt, die Beziehung mangelhaft ist und Sex zur Pflichtübung wurde. Und dass das ganze System irgendwann einfach erschöpft und müde geworden ist.

Diese Erklärung können die Leute noch einigermaßen abholen, indem sie sich sagen – “stimmt, ich mache wirklich viel zu viel. Ich weiß eigentlich nicht mehr, wo mir der Kopf steht.” Der Mensch kann die jeweiligen Absichten, Sorgen, Gefühle und emotionalen Zusammenhänge identifizieren, die in seinem Leben vorgehen. Was allerdings selten verstanden wird, ist der Umstand, dass da wirklich viele verschiedene Ichpersönlichkeiten sind, die ihre jeweiligen, unterschiedlichen Tätigkeiten ausführen und die denselben Körper miteinander teilen. 

Inneres Kind

Und bei diesem Beispiel reden wir von Anteilen, die im großen und ganzen zusammenarbeiten, wenngleich einige Anteile übereifrig sind und im Wettbewerb mit anderen Anteilen stehen. Anders sieht die Sache aus, wenn wir über traumatisierte Anteile, abgesperrte, eingefrorene, verdrängte Anteile reden. Oder über innere Kinder. 

Wenn du also jemandem mitzuteilen hast, der Grund, warum er seine Lebensfreude und Leichtigkeit verloren hat, hängt mit dem inneren Kind, oder mehreren inneren Kindern zusammen, dann blinken dich manchmal große, nicht verstehende und skeptische Augen an. Man kann richtig die Denkprozesse beobachten, die währenddessen ablaufen. Beispielsweise so: “Wieimage jetzt? Ernsthaft? Welches Kind? Ich bin doch erwachsen, sitzt etwa nicht ein Erwachsener vor deiner Nase? Selten so einen Blödsinn gehört.” Aber die Menschen hören trotzdem weiter zu, weil gleichzeitig spüren sie vielleicht einen kleinen, unangenehmen Druck im Bauch.

Was dir die Gelegenheit gibt, zu erklären, dass das sogenannte “innere Kind”, oder “innere Kinder”, mit Erlebnissen und Erfahrungen im persönlichen Leben verbunden sind, die wir im jeweiligen Lebensabschnitt, wo man ein Kind gewesen ist, erlebten.

Dieses innere Kind ist immer noch MIT uns, in den meisten Fällen haben wir aber leider keine bewusste Verbindung mehr damit. Das innere Kind ist der ursprüngliche, reine und unschuldige, wissende Teil in uns, der auch die Verbindung zu den höheren Wirklichkeiten hält.

Von dort kommen die Gefühle der Reinheit, der Liebe und ist unsere Quelle von Inspiration und Lebensfreude. In diesem inneren Kind sind aber auch alle traumatischen und schmerzhaften Erfahrungen gespeichert, die wir vielleicht als Kinder erlebten.

Und davon will man üblicherweise nichts wissen. In einer Welt voller Hektik, Herausforderungen und Schwierigkeiten des täglichen Überlebens, konnten die Eltern dem Kind meist nicht geben, was es brauchte. Seine Bedürfnisse wurden nicht bemerkt, ignoriert und vielleicht war man sogar ein ungewolltes Kind. Diverse Prägungen addieren sich und wir lernten uns zu verbiegen, damit man uns liebt. Wir kennen das – “Kind, tu das nicht, Kind, sei still, Kind, sei nicht so lästig, Kind, sei nicht so anhänglich”, usw. Das sind die normalen, üblichen Erfahrungen, die wir als Kinder erlebten. Und da reden wir nicht von schweren Traumata, sexuellem Missbrauch, Prügel – sondern von einer normalen Kindheit auf der Erde, wo niemand fühlte, wie du als dieses Kind gefühlt hast, während du es fühltest.

Also passten wir uns an, wurden nicht anhängliche Kinder, stille Kinder, Kinder, die nicht aneckten, brave Kinder, wir versuchten die Eltern so gut wie möglich zu kopieren und ihnen zu gefallen. All dass, aus einem tiefen Bedürfnis heraus, geliebt zu werden. Du bist umgeben von Menschen, die alle in einer nicht perfekten, erkalteten Welt leben und versuchen ihr Bestes daraus zu machen. Nach und nach, im Laufe der Zeit verblasst das ursprüngliche, reine, unschuldige Kind in uns und lernt, pragmatisch zu sein. Und irgendwann hat man die Verbindung damit ganz verloren oder mit Absicht abgetrennt. Verliert man die Verbindung mit dem Kind, tritt es in den Hintergrund und lebt im sogenannten Unterbewusstsein (der Raum in mir, worüber ich mir nicht bewusst bin), abgetrennt, abgespalten vom Alltags-Bewusstsein weiter.

Das Leben ging weiter und andere Teile entwickelten sich, um auf das Leben zu reagieren. Manche unserer Persönlichkeitsteile haben wir selbst entwickelt und “gebaut” und manche waren von Anfang an dabei. Manche Persönlichkeitsteile sind in unserem inneren System stärker entwickelt, manche schwächer und einige sind sehr unreif. Wir kreierten sie mit der Absicht, uns bei der Anpassung an körperliche, seelische, oder soziale Bedürfnisse und Herausforderungen zu unterstützen, denen wir auf der Erde eben ausgesetzt sind. Im Laufe unseres Lebens, der unterschiedlichen Wege und Rollen, die wir dabei zu spielen hatten, bekamen einige Teile mehr Aufmerksamkeit und mussten mehr tun, als vielleicht einige andere Teile und deswegen sind jene Teile natürlich entwickelter, reifer und haben mehr Raum in uns bekommen.

Dadurch haben sie sozusagen eine Hauptrolle bekommen und wirken dominanter in uns. Die einen mögen besonders “cool sein”, andere sind “professionell” orientiert und sehr nüchtern. Andere Teile sind vielleicht mit einem Helfersyndrom behaftet und überfürsorglich, wiederum andere sind eventuell “sexuell ausschweifend” und springen alles an, was bei 3 nicht auf den Bäumen ist. Aber mit kindlichen, unschuldigen Regungen, mit denen will man als “Erwachsener” doch nichts zu tun haben. Wir sind doch taff, nicht wahr?

Wenn du also jemandem vom inneren Kind erzählst, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass während des Gespräches in der Person ein Teil hochkommt, der eine Wächterfunktion hat und dessen Aufgabe es ist, alles von der Person fernzuhalten, was mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden ist. So hilfreich solche Wächterentitäten sein können, um das Leben erträglicher zu machen und die Dinge zu verdrängen, so anstrengend und überhaupt nicht hilfreich sind sie, wenn es darum geht, den Dingen auf den Grund zu gehen und das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass da einige Dinge anzuschauen sind, grade deswegen, weil Schmerz darin enthalten ist.

Diese Wächterentität kann versuchen der Person Gedanken einzupflanzen, die eine Leugnung dieser gehörten Informationen erleichtern. Angefangen von “phantastischer Unsinn” bis “das glaube ich jetzt einfach nicht”. Dieser Wächter ist nicht etwa böse. Er/sie/es macht nur, wozu es da ist. Um Schmerz vom Gesamtsystem fernzuhalten und Überlebensfähig zu bleiben. Das Problem, oder besser gesagt, die Schwierigkeit für dich als Person, wenn du mit den diversen inneren Anteilen konfrontiert bist, liegt darin, dass du in diesem speziellen Moment nicht erkennen kannst, dass es eben kein sogenanntes ICH gibt, sondern immer nur ein Aspekt aus dir gerade jetzt kommuniziert. Du nimmst es natürlich als deine eigenen Gedanken und Gefühle wahr. Ich bin im Unglauben, Ich bin irritiert und  imageskeptisch. Diese Form von Abwehrmechanismen sind eine Schutzfunktion.

Falls beim Leser nun Angst wegen Schizophrenie auftaucht, dem ist nicht so. Schizophrenie, heute dissoziative Identitätsstörung, bezeichnet ein psychisches Krankheitsbild, wo der Betreffende tatsächlich fremde Stimmen in sich hört, die ihm alles mögliche befehlen oder einreden. Da werden Gedanken NICHT als die eigenen wahrgenommen, sondern als fremd identifiziert. Eine dissoziative Identitätsstörung bedeutet eine komplette Desorganisation des Systems, einer Störung im komplexen System Mensch.

Wie Robert C. Schwarz, in seinem Buch “IFS – das System der inneren Familie” gut erklärt, sind wir es nicht gewohnt, in organisierten, zusammenhängenden Systemen zu denken, wenn es um unsere Identität geht. In einer Gesellschaft, die auf dem Kult des individuellen Ichs beruht, blieb die Vorstellung eines vernetzen Systems innerer Anteile allenfalls eine Randerscheinung des psycho-medizinischen Establishments und man bleibt lieber der Idee einer einheitlichen Psyche verhaftet. Interessanterweise haben jetzt auch Computerwissenschaftler und Neurobiologen die Vielfalt der menschlichen Innenarchitektur erkannt und eigene Modelle daraus entwickelt.

“Die Computerwissenschaftler fanden heraus, das parallel arbeitende Computer, die aus vielen kleinen Prozessoren bestehen, die unabhängig voneinander an einem Problem arbeiten, in ihrer Funktionsweise der menschlichen Psyche ähnlicher sind, als alte, seriell geschaltete Computer. Neurobiologen sprechen von “states of mind” oder “Modulen”, als abgegrenzte Cluster mentaler Prozesse, die zu zusammenhängenden Formen verknüpft sind, die Subpersönlichkeiten ähneln. Der Grundgedanke ist, dass das Gehirn um der Effektivität willen diese Cluster – Verbindungen zwischen bestimmten Gefühlen, Erinnerungen, Wahrnehmungen der Welt und Verhalten – bilden kann, so daß sie als innere Einheiten verbunden bleiben und bei Bedarf aktiviert werden können.” (Robert C. Schwarz – IFS, das System der inneren Familie; S. 74.)

Es gibt mittlerweile viele Leute, die dem Modell der systemisch organisierten Identität zu mehr Bekanntheit und Anerkennung verholfen haben. Allen voran möchte ich Daniel S. Barron nennen, dem ich einige Beiträge auf dem Blog widmete. Auchimage Artho Stefan Wittemann hat mit seinem Buch über “die Architektur der Innenwelt – warum wir erst anfangen uns selbst zu verstehen”, einiges dafür getan, das Verständnis zu erweitern. 

Zurück zum fiktiven Gesprächspartner: Um zu demonstrieren, was mit inneren Personen gemeint ist, könnte vielleicht eine Aufstellung für die Person gemacht werden. Wenn da gute und erfahrene Leute vorhanden sind, welche die unterschiedlichen, inneren Personen anderer Menschen gut ausdrücken können, kann das ziemlich hilfreich sein, um Erkenntnis – und Bewusstseinsprozesse voranzubringen. Aufstellungen sind ein sehr wertvolles Werkzeug zur Erfassung von Zusammenhängen, die mit dem inneren System des Menschen zu tun haben. Sie offenbaren, welche Kräfte und Energien in unserem Leben, unseren Beziehungen, unserer Familie oder anderen Gruppen wirken.

Denn wenn fremde, dir nicht bekannte Menschen Situationen, Emotionen und Gefühle ausdrücken, die dir durchaus bekannt sind, aber die du vielleicht noch nie mit jemandem geteilt hast, dann hat die beste Wächterfunktion einen ziemlich schweren Stand, um dir eine Leugnung zu erleichtern. Denn du siehst, hörst und du fühlst da einige Dinge, die einfach nicht mehr zu leugnen sind.  

So, da ist also nun eine Aufstellung zum inneren Kind. Die Person wird vielleicht ein Kind sehen, dass schmollend in der Ecke sitzt, möglicherweise ein Kind, das verstört am Boden liegt, eventuell hält es seine Augen geschlossen, oder du siehst ein Kind, das einfach nur weint. Sagt man nun der jeweiligen Person, sie soll mit diesem, ihrem Kind sprechen, dann sieht man sehr deutlich die Unsicherheit, die Berührungsangst und dass der letzte Kontakt zum inneren Kind schon länger zurück liegt. Die Mehrheit der Leute steht bei der ersten Begegnung mit ihrem inneren Kind völlig neben sich.

imageIch kann mich noch sehr gut an meine ersten Aufstellungen erinnern. Mir erging es nicht viel anders und ich habe zumindest viel darüber gelesen und hatte eine einigermaßen mentale Idee davon. Aber das hat mich nicht wirklich darauf vorbereitet, meine Unbeholfenheit, Zaghaftigkeit und mein nicht-in-Verbindung-sein mit dem Kind in mir, traten offen und deutlich zutage. Wahrscheinlich geht es vielen, vielleicht den meisten Menschen so, wenn sie dies erleben.

Das ist okay, man kann diese Dinge nicht an einem einzigen Tag verstehen. Das erfordert einen persönlichen Bewusstseinsprozess, der eine Zeit lang und in mehreren Stufen verläuft. Es braucht Zeit, sich auf dieses Modell einzulassen und es braucht Mut, die eigene Innenwelt kennenzulernen.

Die Vergangenheit ist die Gegenwart

Erlebnisse und Erfahrungen aus unserer Vergangenheit mögen vorbei sein, aber für unsere Teile, die wir verdrängten, oder abgespalten haben, die nicht wachsen und weiter lernen konnten, ist die Vergangenheit die jetzige Gegenwart  Sie kennen nichts anderes und sind in ihrer Entwicklung sozusagen in diesem Moment/Ereignis steckengeblieben. Andere Teile haben dann übernommen, um weitermachen zu können. Vielleicht gab es Demütigungen, oder wir haben Dinge getan, wofür wir uns schämten. Es kann Teile in uns geben, die sehr in Angst leben und die schon kleinste Herausforderungen überwältigen. Wir stecken diese Dinge recht schnell weg, weil sie unser Leben verkomplizieren und nicht wirklich hilfreich sind. Wir verstecken sie vor uns selbst und wer will schon ständig an Ereignisse aus Vergangenheit erinnert werden, wenn diese nicht besonders lustig waren?

Das Problem dabei ist, dass jeder Aspekt unseres Selbst eine ganz spezifische Energie hat, Talente und Potentiale. Unterdrücken und spalten wir diese Teile von uns ab, werden auch alle Energien und die Lebenskraft, die jener Anteil besitzt, mitabgespalten und werden uns künftig fehlen. Ebenfalls sind damit alle Erfahrungen, schmerzhafter wie freudvoller Art dieses Anteils vor uns verborgen. Verborgen bedeutet nicht weg, sondern nur unserem bewussten Verständnis verborgen. Diese Teile nehmen wir weiterhin wahr, als Emotionen, Gefühle und Reaktionen, die manchmal, wenn durch passende Stimuli von außen getriggert, IN uns auftreten und uns so überwältigen können, dass wir dann nur mehr diese Emotionen und Gefühle SIND. 

Wenn beispielsweise Worte anderer Menschen uns wütend, traurig machen, beschämen oder Gefühle der Demütigung in uns auslösen, dann ist das NICHT jene Ichpersönlichkeit, die auf mehr oder weniger soliden, gesunden Beinen steht, sondern es hat einen Anteil in uns getriggert und stimuliert hervorzukommen, der diese Art von Verletzungen bereits erlebte und wir durchleben dies nun erneut und verstehen oft überhaupt nicht, was da grade passiert. Plötzlich fühlt man sich wie ein kleiner Junge, oder Mädchen, das grade an den Ohren gezogen wurde. Wir erleben dies als das aktuelle ICH und sind uns nicht gewahr, dass es ein anderer Teil von uns selbst ist.

Wenn du eventuell von deinem Chef kritisiert wirst und große Angst in dir auftaucht, du könntest deine Stelle verlieren, obwohl es dafür eigentlich überhaupt kein Grund gibt, dann irritiert das und du fragst dich dann wahrscheinlich – “was zum Teufel ist los mit mir?” Wenn also die Angst massiver erlebt wird, als es bezüglich der Situation angemessen wäre, dann hat dich das Verhalten des Chefs vermutlich an zurückliegende, angsteinflößende Erfahrungen aus deiner Vergangenheit, vielleicht der Kindheit erinnert. Dieses aktuelle Ereignis aktiviert dann jenen ängstlichen Teil in dir, der noch immer an jenes zurückliegende Ereignis und die erlebte Angst festgekettet ist. Mit all den Aufzeichnungen der gesamten, von dir erlebten emotionalen Stresssituation im jeweiligen Lebensalter, die dich damals überwältigt hat und die du nicht wirklich verarbeiten konntest. Jeder Mensch auf der Erde erlebt das, in verschiedenen Ausformungen. 

Das große WIR

imageInnere Kinder, innere Jugendliche, oder innere Erwachsenen Anteile, Subpersonen, Wächterentitäten, innere Kritiker, Richter, Antreiber, etc. Wir alle sind  viel mehr, als wir im allgemeinen denken. Manche Persönlichkeitsanteile sind schon lange mit uns, haben mehrere Inkarnationen mit uns bewältigt. Andere Teile haben wir selbst entwickelt. Und im Zentrum sitzt unsere Kernpersönlichkeit, die mit Hilfe und Unterstützung der anderen Teile lernt, diese menschliche Erfahrung zu bewältigen.

Was wir als unser Ich kennen ist kein Ich, es ist vielmehr ein WIR. Die Vorstellung, dass dieses angenommene Ich vielmehr ein Konglomerat verschiedener Ich Identitäten und Persönlichkeiten sein könnte, um die menschliche Erfahrung zu potenzieren und die gemeinschaftlich an der menschlichen Erfahrung mitwirken, dies zerrt erst einmal an den Grundfesten des Gelernten und ist für viele ziemlich gewöhnungsbedürftig. Denkt man genauer darüber nach und hat man einmal einige “Tauchgänge” in die eigene Psyche hinter sich, dann macht dieses Bewusstseinsmodell weitaus mehr Sinn.

Bei den meisten Menschen kommen die verschiedenen Persönlichkeitsanteile durch, ohne eine Ahnung zu haben, dass da mehrere Teilnehmer sind. Die Übergänge können fließend, oder manchmal auch abrupt sein. Aber es wird immer aus der Position des Ich wahrgenommen. Unsere Kernpersönlichkeit selbst, die hält sich oft im Hintergrund und ich denke, dies ist, was die Buddhisten “den Beobachter”, “den Zeugen” nennen. Es ist an der Zeit, dass dieser “Beobachter” jetzt mehr und mehr hervortritt und aktiv am Leben teilnimmt.

entwicklung1Ich meine, der nächste Schritt der menschlichen Evolution ist es, zu erkennen, dass wir nicht dieses singuläre, einzelne und unteilbare In-di-viduum sind. Sondern dass wir aus einer Wahrnehmung von größerer Singularität heraus, das DaSein erleben. Wir sind nicht nur eine Multidimensionale Wesenheit, sondern auch eine enorm facettenreiche, flexible, anpassungsfähige Multilevel Persönlichkeit, die ihr großes WIR aus der Perspektive eines Individuums und das Leben durch diesen Kontext lebt.

Es geht nun darum, die Führung über diese verschiedenen Selbst zu übernehmen, sie bewusst einzusetzen und ein Bewusstes Selbst zu entwickeln. Ein Selbst, das sich klar darüber ist, dass mehrere Anteile anwesend sind und welches in der Lage ist auf sie einzuwirken. Dies kann gelernt und entwickelt werden. Das bedeutet, diese Kernpersönlichkeit in uns zu entdecken, ihrer bewusst werden und ihr mehr und mehr Raum geben, um dieses bewusste, größere ICH zu schaffen, zu erarbeiten und ins Leben zu bringen. Der stetige, sich immer fortsetzende Bewusstseinsprozess geht dahin, sich allen Anteilen zu widmen und sich nicht nur auf wenige angenehme einzulassen. Das schafft nur weitere Verdrängung und Verleugnung.

Einer der wichtigsten Aufgaben der Transformationsarbeit liegt in der Auseinandersetzung mit dem inneren Kind. Innere Kind Arbeit ist essentiell für mehr Wachstum, mehr Lebensfreude und Leichtigkeit im Leben.

Alles was existiert wurde kreiert, wurde geboren und ist durch Bewusstseinsprozesse sich selbst bewusst geworden. Das betrifft nicht nur den Menschen, sondern alles, inklusive den/die/das Schöpfer unseres Universums. So wie Schöpfer keine singuläre Ich Persönlichkeit, sondern ein vielschichtiger Schwingungskomplex aus Energien und Bewusstsein ist, mit vielfältigen Erfahrungsebenen und Absichten, mit Verbindungen zu anderen Schöpfungsebenen, bis zurück zur “Quelle” des Multiversums an sich – so sind auch wir es. Der/die/das Schöpfer ist ebenfalls Teil einer größeren Ganzheit, wie auch unsere Kernpersönlichkeit, welche diese Inkarnation erfährt, Teil einer größeren, umfassenderen Persönlichkeit ist.

Until next time same station

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@Steven Black

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109 Kommentare

  • Pingback: Das WIR Modell | BEWUSSTscout - Wege zu Deinem neuen BEWUSSTsein

  • …, Wahrheit ist überall….auch in evian:)
    Zentrales Thema, wunderbar eröffnet, danke Stefan.
    Weitere Quellen; W.Reich, Gerhardt Hüther, Jesper Juul, ….

    lg

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    • hoi hoi 🙂

      1. Ich meine, der nächste Schritt der menschlichen Evolution ist es, zu erkennen, dass wir nicht dieses singuläre, einzelne und unteilbare In-di-viduum sind. Sondern dass wir aus einer Wahrnehmung von größerer Singularität heraus, das DaSein erleben. Wir sind nicht nur eine Multidimensionale Wesenheit, sondern auch eine enorm facettenreiche, flexible, anpassungsfähige Multilevel Persönlichkeit, die ihr großes WIR aus der Perspektive eines Individuums und das Leben durch diesen Kontext lebt.

      Es geht nun darum, die Führung über diese verschiedenen Selbst zu übernehmen, sie bewusst einzusetzen und ein Bewusstes Selbst zu entwickeln. Ein Selbst, das sich klar darüber ist, dass mehrere Anteile anwesend sind und welches in der Lage ist auf sie einzuwirken. Dies kann gelernt und entwickelt werden.

      2. Alles was existiert wurde kreiert, wurde geboren und ist durch Bewusstseinsprozesse sich selbst bewusst geworden. Das betrifft nicht nur den Menschen, sondern alles, inklusive den/die/das Schöpfer unseres Universums. So wie Schöpfer keine singuläre Ich Persönlichkeit, sondern ein vielschichtiger Schwingungskomplex aus Energien und Bewusstsein ist, mit vielfältigen Erfahrungsebenen und Absichten, mit Verbindungen zu anderen Schöpfungsebenen, bis zurück zur “Quelle” des Multiversums an sich – so sind auch wir es. Der/die/das Schöpfer ist ebenfalls Teil einer größeren Ganzheit, wie auch unsere Kernpersönlichkeit, welche diese Inkarnation erfährt, Teil einer größeren, umfassenderen Persönlichkeit ist.

      Wer glaubt das zu wissen ??? – Meine Einschätzung das dies geglaubt und ge-wissen wird, sind innerhalb der Menschheit vielleicht weniger als 1 % bei ca. fast 8 Milliarden Menschen ! – Also fast ein humorvoller göttlicher Witz.

      Baby, Kleinkind, Kind, Jugendlicher, junger “ Erwachsener „, älterer Erwachsener…alter Mensch…und dann…wieder hinein in den “ Tod „…und dann bin ich mal wieder multidimensional denn wer WEISS denn wo überall unterwegs ich , du ,wir “ waren “ in welchen Sphären auch immer…wir haben ja so eine enorme ERINNERUNG AN ALLES FRÜHERE…ja ja Vergessenheit…..wer weiss denn schon genau was Er/Sie z.b am 25.11.2015 von morgens 8 Uhr bis abends 20 Uhr exakt alles getan , erlebt hat, jede Minute, jede Stunde u.s.w ???
      Oder am 10.11. 2015…oder am 3.Juli 2015…oder am 9.Januar 2015….oder in 2014,13.12….oder am 17.04.2000…und noch weiter zurück…alles VERGESSEN , No Erinnerung mehr, kein “ Total Recal “ !

      Wir blicken zurück auf unsere Kindheit. unsere Jugend mit allen Hochs und Tiefs…doch ein andauerndes “ analysieren
      und sich diese Phasen des Mensch Werdens zu betrachten…ein spekulieren ? und ein zerlegen meiner Persönlichkeit in verschiedene “ Selbste “ scheint mir noch suspekter und abgedrehter zu sein als viell. die ganze Schöpfung zu leugnen.Ich sehe darin keine “ Haltepunkte im und fürs Leben “ sondern eher immer wiederkehrende Zerissenheit weil immer wieder beim anschauen meiner angeblich vielen Selbste immer wieder nur der “ eigene Spiegel zerspringt “ und wer will dauerhaft und immer wieder diese “ Scherben “ zusammenfügen ?

      Mit ehrlichem Herzen zu sich selber und der ganzen Schöpfung gegenüber täglich in “ seinen Spiegel “ zu schauen, das halte ich für gelebte VERÄNDERUNG/TF, in dem Sinne sich seiner Persönlichkeits-Veränderungen Bewusst zu werden, auch mit Rückschau “ wie ich einst gewesen bin „…doch ohne ständig im “ Eimer der sog. verschiedenen Selbste “ zu rühren und zu rühren und zu rühren……..JETZT lebe ich hier, endlich bewusst und bewusster, jede Sekunde, Minute,Stunde…Tag um Tag…Hier und Jetzt Bin Ich in meinem Selbst 🙂 …in dieser “ hochinteressannten und hochdramatischen Zeit “ im Zyklus der Menschheits-Geschichte.

      what a wonderful day today 🙂

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      • Hi Helmut,
        Auf welche Knöpfe hat das bei dir grade gedrückt? ^^
        Du musst es nicht lesen und du musst es auch nicht mögen. Für mich sind das keine Spekulationen, sondern Erfahrungswerte.

        wiederkehrende Zerissenheit weil immer wieder beim anschauen meiner angeblich vielen Selbste immer wieder nur der ” eigene Spiegel zerspringt ” und wer will dauerhaft und immer wieder diese ” Scherben ” zusammenfügen ?

        Das ist dein Glaube darüber, du hast keine persönliche Erfahrung damit, sonst würdest du das nicht sagen. Sich bewusst damit auseinanderzusetzen ist kein „Spiegel zerspringen“, sondern Bewältigung, die reale Veränderung bringt.

        JETZT lebe ich hier, endlich bewusst und bewusster, jede Sekunde, Minute,Stunde…Tag um Tag…Hier und Jetzt Bin Ich in meinem Selbst🙂 …in dieser ” hochinteressannten und hochdramatischen Zeit ” im Zyklus der Menschheits-Geschichte.

        Hab ich kein Problem damit, wenn es für dich funktioniert – super! Ich mache, was für mich funktioniert.

        In dem Sinne, schönes Wochenende

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  • Hat dies auf RENATES BLOG rebloggt und kommentierte:
    Da ich mich ja schon lange mit diesem Thema befasse (und immer noch nichts darüber geschrieben habe), passt dieser Artikel von Steven einfach ausgezeichnet🙂

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  • Lieber Blogger Stefan
    Wie wertvoll und klar ist Deine Darstellung des „Ich“ und wie inspirierend Dein Übertrag auf Gott. Danke!

    Lieber Abenteurer Stefan
    Ein überaus spannendes PAG-Wochenende liegt wieder hinter mir und so ist in mir gerade die Idee aufgetaucht, wie wertvoll Deine Impulse doch für Knackies wären. Könntest „Du“ Dir vorstellen, auch Gefängnisarbeit zu machen?

    Mehrere Ichs grüßen Dich🙂

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    • Hi Andreas,

      Ein überaus spannendes PAG-Wochenende liegt wieder hinter mir und so ist in mir gerade die Idee aufgetaucht, wie wertvoll Deine Impulse doch für Knackies wären. Könntest “Du” Dir vorstellen, auch Gefängnisarbeit zu machen?

      Da mir die dortige Sprache geläufig ist, könnte ich mir das durchaus vorstellen. Nun ja, nicht alle „von uns“ wären darüber happy, aber es gäbe da schon Anreize. ^^

      lg,

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  • Sehr gut beschrieben! Wohl aufgrund einiger Selbsterfahrung…. ;-))

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  • Lieber Steven!

    Ein sehr klarer und einleuchtender Artikel, gefällt mir gut.

    Ich denke auch, die Menschen sind multi-psychisch und oft kämpft jede Psyche mit der anderen und damit wird leider so viel Energie verschwendet.

    Was mir besonders gut gefällt ist Dein beschriebener Weg aus dem Chaos der verschiedenen Anteile heraus.

    Zitat: „…Unsere Kernpersönlichkeit selbst, die hält sich oft im Hintergrund und ich denke, dies ist, was die Buddhisten “den Beobachter”, “den Zeugen” nennen. Es ist an der Zeit, dass dieser “Beobachter” jetzt mehr und mehr hervortritt und aktiv am Leben teilnimmt…“

    Mit diesem „Beobachter“, der Kernpersönlichkeit, habe ich mich mein Leben lang beschäftigt, versucht, alles, was mein Denken und Handeln betrifft, aus einer übergeordneten Sicht heraus zu betrachten, mir bewusst zu machen.
    So vieles, vor allem das, was ich gleich oder später bereut habe , gehört auch dem veränderten Ego an und verliert seine Wirksamkeit, wenn es durchschaut wird. Jedenfalls früher oder später, – so meine Erfahrung.

    Obwohl ich sicher auch ein paar seelische Kindheits-Verletzungen besitze, kann ich für mich persönlich doch wenig zu dieser Aufsplitterung der Seelenanteile sagen.

    Mich wundert, dass Veron noch keinen Kommentar geschrieben hat, ist es nicht Dein Thema, Veron?

    Liebe Grüße von A n g e l a

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    • Hej Angela!
      Sag nur, ich gehe Dir ab😉
      Klar ist es mein Thema, aber was soll ich schon dazu sagen .. .. steht alles drin.

      „Obwohl ich sicher auch ein paar seelische Kindheits-Verletzungen besitze, kann ich für mich persönlich doch wenig zu dieser Aufsplitterung der Seelenanteile sagen.“
      Ja, dazu braucht es eben die Aufstellungen. Selbst einen verborgenen Teil erkennen, das geht selten. Das ist ja der Zweck der Abspaltung, dass man davon nicht „belästigt“ wird in seinem weiteren Leben.

      Liebe Grüße
      Veron

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    • Hi Angela,
      Die buddhistische Sichtweise der Natur des Bewusstseins, wie sie von Thich Nhat Hanh vertreten wird, lässt sich sehr gut mit der Sichtweise des inneren Systems verbinden, die der Arbeit mit Persönlichkeitsteilen zugrundeliegt.

      Der bekannte vietnamesische Zen-Meister verwendet einen Kreis, um zwei wichtige Ebenen des Bewusstseins darzustellen. Die untere Hälfte des Kreises repräsentiert das sogenannte Speicherbewusstsein. Es enthält alle potenziellen Gemütszustände, zu denen wir als Menschen fähig sind, in Form von Anlagen oder »Samen«. Einige dieser Bewusstseinszustände scheinen sich in unserem Leben ständig zu wiederholen. Diese regelmäßig auftretenden Gemütszustände sind das, was wir Teile nennen. Solange die unterschiedlichen Persönlichkeitsteile nicht unser »geistiges Wohnzimmer«einnehmen, ruhen sie im Speicherbewusstsein

      Die obere Hälfte des Kreises repräsentiert unser Alltagsbewusstsein, was Thich Nhat Hanh auch als »Wohnzimmer unseres Bewusstseins« bezeichnet. Tritt nun einer unserer Gemütszustände oder Teile in den Vordergrund und übernimmt dabei die Führung über unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten, könnte man sagen, »er ist im Wohnzimmer«.

      Die buddhistische Psychologie weist darauf hin, dass ein bestimmter Gemütszustand dann auftaucht, wenn dies durch innere oder äußere Bedingungen unterstützt wird. Wenn diese unterstützenden Bedingungen wegfallen, kehrt der betreffende Gemütszustand wieder in das Speicherbewusstsein zurück. Im Speicherbewusstsein befinden sich alle unsere Persönlichkeitsteile in Form von Anlagen, auch jene potenziellen Teile, die noch nicht zum Vorschein gekommen sind.

      Einige Teile befinden sich zeitweise sozusagen im Vorratsspeicher und warten dort auf die passende Zeit und Situation, um in unser geistiges Wohnzimmer zu treten. Diese Anlagen tragen Gewohnheitsmuster aus unserer genetischen, kulturellen und persönlichen Geschichte in sich. Aus der Sicht von C.G. Jung haben sie ihre archetypische Grundlage in vergangenen kollektiven Erlebnissen. Es gibt Hunderte von Anlagen, die sich – die richtigen Bedingungen vorausgesetzt – entwickeln könnten. Die meisten von uns haben jedoch eine bevorzugte Rollenbesetzung von bis zu einem Dutzend oder mehr Charakteren, wobei eine Handvoll davon die Hauptrollen in unserem System spielen.

      Unterschiedliche Betrachtungsweisen und Begriffe derselben Zustände. Und natürlich ist das, was „das Ego“ ausmacht, die verschiedenen Teile in uns, die im Überlebensmodus operieren. Solange wir kein bewusstsein darüber haben, geht das auch nicht anders.

      Obwohl ich sicher auch ein paar seelische Kindheits-Verletzungen besitze, kann ich für mich persönlich doch wenig zu dieser Aufsplitterung der Seelenanteile sagen.

      Natürlich nicht, die Verbindung dorthin ist aus guten Gründen gekappt worden, weil man da nicht hinschauen will. Das wird man erst erfahren, wenn man da hinein taucht. Für manche Leute ist das sehr wichtig, andere sehen es als nicht so wichtig an.

      Ich denke, „die übergeordnete Stelle“ wird langsam seine Beobachterrolle aufgeben müssen und ich glaube, dass will sie auch. ^^

      lg,

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      • Lieber Steven !

        Zitat“: … Ich denke, “die übergeordnete Stelle” wird langsam seine Beobachterrolle aufgeben müssen und ich glaube, dass will sie auch. ^^
        Du widersprichst Dir, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

        Wenn ich etwas „beobachte“ , dann sehe ich es objektiv von allen Seiten und hinterher bin ich dann nicht mehr fähig, aus einem egohaften Impuls (z.B.) zu handeln. Ich sehe dann jedenfalls die Zusammenhänge.

        Im Artikel schriebst Du : “ Zitat: „.. Zitat: “…Unsere Kernpersönlichkeit selbst, die hält sich oft im Hintergrund und ich denke, dies ist, was die Buddhisten “den Beobachter”, “den Zeugen” nennen. Es ist an der Zeit, dass dieser “Beobachter” jetzt mehr und mehr hervortritt und aktiv am Leben teilnimmt…” …“ .

        Es gibt Menschen, wahrscheinlich sehr viele Menschen, die einfach wahnsinnig viel mit sich herumschleppen und lange Zeit eben keine Beobachterposition eingehen KONNTEN.
        Bei denen naturgemäß sehr vieles einfach verdrängt wurde und unbewusst ist. Und davon schließen sie dann fälschlicherweise auf ALLE Menschen.

        Ich finde die Erklärung eines veränderten Egos in sich , welches einem manchmal „ein Bein stellt“ und zu etwas verführt, was man bei klarer Sicht nie denken oder tun würde, viel einleuchtender.

        Ohnehin kommt alles, was vielleicht an seelischen Verletzungen aus der Kindheit stammt, wieder im Wesen bei passender Gelegenheit hoch und kann im Licht des Bewusstseins aufgelöst werden.

        Therapien und Aufstellungen sind meiner Ansicht nach nur für traumatische , schwere Fälle nötig und für Menschen, die nie gelernt haben, sich selbst und ihr Handeln objektiv zu betrachten.

        Ansonsten genügen Selbstbeobachtung und Ehrlichkeit , jedenfalls ist das meine Beobachtung und da ich ein rundherum harmonisches Leben führe, kann das ja so falsch nicht sein.

        LG von Angela

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        • Hi Angela,

          Es gibt Menschen, wahrscheinlich sehr viele Menschen, die einfach wahnsinnig viel mit sich herumschleppen und lange Zeit eben keine Beobachterposition eingehen KONNTEN.
          Bei denen naturgemäß sehr vieles einfach verdrängt wurde und unbewusst ist. Und davon schließen sie dann fälschlicherweise auf ALLE Menschen.

          Ich würde vielmehr sagen, dass die Mehrheit der Menschen sich „tot-beobachtet“. Schau dir den „Selfie Kult“ an, oder wie die Menschen an kaum einem Auslagenfenster vorübergehen können, ohne sich, ihre Figur, oder Abbild genauestens und kritisch zu mustern. Diese Selbstbeobachterrolle ist allen Menschen gemeinsam. Aber viele Menschen hinterfragen ständig wer sie sind, ob sie die richtige figur haben, cool genug sind und vergleichen sich ständig mit irgendwelchen „Vorbildern“. Wer, wenn nicht das „berüchtigte Ego“, oder vielmehr sehr unsichere Teile ^^ haben diesen Drang dazu?

          Ich finde die Erklärung eines veränderten Egos in sich , welches einem manchmal “ein Bein stellt” und zu etwas verführt, was man bei klarer Sicht nie denken oder tun würde, viel einleuchtender.

          Hab ich kein Problem damit, wir alle verwenden, was für uns funktioniert. Für mich ist diese Egogeschichte halt nur die halbe Miete.

          Ohnehin kommt alles, was vielleicht an seelischen Verletzungen aus der Kindheit stammt, wieder im Wesen bei passender Gelegenheit hoch und kann im Licht des Bewusstseins aufgelöst werden.

          Ja, durchaus, aber dieses Bewusstsein muss man erstmal haben. Die passende Gelegenheit ist allerdings nicht, wenn die grade einkeyen und hochkommen, denn dann BIST du die Verletzung, der Schmerz, etc.

          Therapien und Aufstellungen sind meiner Ansicht nach nur für traumatische , schwere Fälle nötig und für Menschen, die nie gelernt haben, sich selbst und ihr Handeln objektiv zu betrachten.

          Mit Verlaub, Angela, das ist nicht richtig. Aufstellungen können zu allen möglichen Themen gemacht werden. Wir haben schon Chakren, Ahnenreihen, usw. aufgestellt. Sehr interessant, kann ich dir sagen. Und hilfreich.

          Ansonsten genügen Selbstbeobachtung und Ehrlichkeit , jedenfalls ist das meine Beobachtung und da ich ein rundherum harmonisches Leben führe, kann das ja so falsch nicht sein.

          Wenn das für dich funktioniert, ist das doch okay. Falsch oder richtig gibts da nicht, es sollte funktionieren.

          lg,

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          • Lieber Steven !

            Aufgrund der Beispiele eines „Beobachters“ die Du angeführt hast, ( in meinen Augen handelt es sich da mehr um Eitelkeit, also Ego)) bin ich zu der Annahme gelangt, dass wir von einer grundsätzlich verschiedenen Auffassung des Begriffs „Beobachter“ ausgehen.

            Hier ein kleiner Ausschnitt einer buddhistischen Erklärung von Lama Ole Nydahl.

            „.. In den europäischen WIssenschaften spielen Experimente eine entscheidende Rolle? Wie steht es damit im Buddhismus?

            Die Arbeit mit dem eigenen Geist, die Verhaltensänderungen, die daraus entstehen und die Fähigkeit, die Welt zu sehen wie sie ist ‑ und nicht wie man sie erhofft oder befürchtet ‑ sind nachweisbar. Sie bauen auf ein ständiges Untersuchen von sowohl Geist, als auch von der umgebenden Welt auf. Der Beweis des immer tiefer Gehens ist schließlich eine dauerhafte Freude durch das mühelose Verweilen im strahlenden Zustand des Geistes. In dieser Weise, würde ich sagen, ist es wissenschaftlich. Zu sehen wie die Dinge sind ‑ und dauerhaft sinnvoll zu arbeiten, dieser Wunsch bringt Wissenschaft und Buddhismus zusammen.

            Wie erwähnt ist Buddhas Lehre eine Erfahrungs‑Religion, im Gegensatz zu den Glaubens­-Religionen des Mittleren Ostens, denn seine Grundsätze sind im Folgesatz enthalten und die Mittel führen deswegen lückenlos zum Ziel. Wahrheit ‑ also wie die Dinge sind ‑ wird hier als alles‑durchdringend und allen Wesen innewohnend verstanden. Um dies zu erkennen, ist die eigene Übung ein ständiges aufmerksam sein auf den Geist und bringt eine dauerhafte Einsicht in sein Wesen. Letztendlich führt diese praktische Arbeit mit Körper, Rede und Geist wie bei Buddha selbst zur Erfahrung von der Ganzheitlichkeit des Geistes ‑ der Erleuchtung. Wie es das gegenwärtige Oberhaupt unserer Linie, der 17. Karmapa Thaye Dorje, ausdrückt: „Buddhismus ist keine Religion. Buddhismus sind geeignete Mittel, die uns mit unserem Wesen verbinden.“

            http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__39.position__4.de.html

            Liebe Grüße von Angela

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            • Guten Morgen Angela,

              Aufgrund der Beispiele eines “Beobachters” die Du angeführt hast, ( in meinen Augen handelt es sich da mehr um Eitelkeit, also Ego)) bin ich zu der Annahme gelangt, dass wir von einer grundsätzlich verschiedenen Auffassung des Begriffs “Beobachter” ausgehen.

              Ich hatte gehofft, du verstehst, worauf ich hinaus wollte. Natürlich ist „der Beobachter“ was anderes und Teil von Spirit. Aber ich brachte dieses Beispiel bewusst, um die Gemeinsamkeiten zu plakatieren. Und die sind Beobachtung – und nicht Teilnahme. Es ist nicht „Eitelkeit“, was Menschen dazu bringt, sondern Verunsicherung und ein oftmaliges, nagendes Gefühl von Selbstwertlosigkeit. Und der „Herr Beobachter“, der „da oben“ schön einen auf Übersicht macht und derweil dem strategischen Selbst das Leben überlässt, versucht sich wegzuzupfen und will hier nicht wirklich involviert sein. Deswegen sag ich manchmal, es wird Zeit dass er herunterkommt, ganz inkarniert und nicht mehr nur ein bisschen. Spirit sollte ganz hier und anwesend sein – aber beobachten und ganz hier sein, beides geht nicht. Der Punkt ist natürlich, Spirit hat meistens keinen Raum, um ganz hier zu sein. Das menschliche Gefäß muss zuerst gereinigt und einigermaßen tauglich dafür gemacht werden. Ohne Transformationsarbeit geht das nicht ..

              lg,

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              • Lieber Steven !

                Ich denke, wir schreiben immer noch aneinander vorbei und jeder meint etwas völlig anderes.

                Zitat: „…. Spirit sollte ganz hier und anwesend sein – aber beobachten und ganz hier sein, beides geht nicht.“

                Ich meinte ja keineswegs, unbeteiligt alles nur zu beobachten, was geschieht. Natürlich müssen wir im Hier und Jetzt vollständig anwesend sein! Es gibt überhaupt nur das Jetzt!

                Aber WIE sind wir anwesend ? Mit tausenderlei Gedanken, Erinnerungen, Vorstellungen und Wünschen im Kopf. Bei jedem Satz, der zu einem gesprochen wird, wird schon an der Antwort gefeilt.

                Wenn ich anfange, den Lärm und die Art der Gedanken in meinem Kopf zu beobachten, ihre „Bedingtheit, wie es im Buddhismus heißt, – entsteht eine Art Stille, in der das aufkeimen kann, was vom Höheren Selbst, – wenn man es so nennen will,- kommt. Sich einfach seines Geistes, aus dem dann die Handlungen entstehen, bewusst werden.

                Diese Lücken, in denen die Gedanken mal ruhen, bewirken, dass man die Dinge so sehen kann, wie sie ohne Einmischung des konditionierten Verstandes WIRKLICH sind. Allmählich kommt man dann in seine eigene Mitte und handelt aus dieser tieferen Schicht heraus.
                Wie es im Artikel, den ich gesandt habe, heißt:

                Zitat: „…. Um dies zu erkennen, ist die eigene Übung ein ständiges aufmerksam sein auf den Geist und bringt eine dauerhafte Einsicht in sein Wesen. Letztendlich führt diese praktische Arbeit mit Körper, Rede und Geist wie bei Buddha selbst zur Erfahrung von der Ganzheitlichkeit des Geistes ‑ der Erleuchtung.
                http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__39.position__4.de.html

                Unkontrolliert wird der Geist nur die Muster der Vergangenheit wiederholen, alles dreht sich im Kreis, Emotionen kochen hoch, schwellen wieder ab , manchmal tritt etwas Erkenntnis auf, aber im Großen und Ganzen kann das Ganze dann viele Inkarnationen hindurch so weitergehen. Das ist kein erstrebenswertes Ziel in meinen Augen.

                Liebe Grüße von Angela

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                • Hi Angela,

                  Wenn ich anfange, den Lärm und die Art der Gedanken in meinem Kopf zu beobachten, ihre “Bedingtheit, wie es im Buddhismus heißt, – entsteht eine Art Stille, in der das aufkeimen kann, was vom Höheren Selbst, – wenn man es so nennen will,- kommt. Sich einfach seines Geistes, aus dem dann die Handlungen entstehen, bewusst werden.

                  Ich meinte damit, dass das „höhere Selbst“ endlich hier runterkommt. Ganz inkarniert – und das kann es natürlich erst, wenn das Gefäß dafür bereit ist ..

                  Unkontrolliert wird der Geist nur die Muster der Vergangenheit wiederholen, alles dreht sich im Kreis, Emotionen kochen hoch, schwellen wieder ab , manchmal tritt etwas Erkenntnis auf, aber im Großen und Ganzen kann das Ganze dann viele Inkarnationen hindurch so weitergehen.

                  Der Punkt ist doch, dass es bei jedem vieler Inkarnationen bedarf, bis man lernt sich selbst zu meistern. Kopfkarusselle laufen solange bis man seinen Hintern bewegt. Das trifft auch auf jeden buddhistischen Meister zu, die mussten alle einige Runden abdrehen, bis sie soweit waren. Auch ein Buddha kommt nicht einfach so reingeschneit, oder ein Jesus. Da ist Vorarbeit zu leisten gewesen.
                  Wie gesagt, ich persönlich kann mit dieser buddhistischen Geschichte nix anfangen, aber wenns für dich funktioniert – prima. Ich hab keine Einwände bezüglich Buddhismus, es ist nur nicht meins.

                  lg,

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                  • Lieber Steven !

                    Zitat: „…. Ich meinte damit, dass das “höhere Selbst” endlich hier runterkommt. Ganz inkarniert – und das kann es natürlich erst, wenn das Gefäß dafür bereit ist .

                    Na klar, „Vorarbeit“ ist immer zu leisten, nicht nur VOR-Arbeit,sondern Achtsamkeit sein Leben lang, da stimme ich Dir voll und ganz zu.

                    Aber in meinen Augen muss das Höhere Selbst nicht „hier runterkommen“, wir SIND sozusagen das „Höhere Selbst“. Immer !

                    Doch da treffen sich unsere Ansichten wieder, unser innerstes strahlendes Selbst ist durch Wünsche, Begierden,Negativität, Schuldgefühle, Ängste usw. im Laufe der Zeit überdeckt worden und unsere Aufgabe ist es demnach, sich all dieses Schutts bewusstzuwerden und ihn wegzuräumen .

                    Mehr brauchen wir nicht zu tun , – aber das ist eben auch eine große Aufgabe. Manchmal genügt auch meiner Erfahrung nach schon die tiefe Bewusstwerdung, allerdings nicht immer. Wenn nicht, dann gibt es viele Möglichkeiten, auch aus der Psychologie, die hilfreich sind. Ängsten z.B. muss man sich einfach stellen, möglichst genau das tun, wovor man Angst hat, dann entschwindet sie.

                    Ich kann mir eigentlich wenig unter „Aufstellungen“ vorstellen, finde es sehr seltsam, dass völlig fremde Menschen etwas, was in meinem Inneren vorgeht, darstellen, ( Woher wissen sie das? – und können sie sich nicht auch irren?) und grabe lieber selbst nach , aber nach all den begeisterten Berichten darüber scheint das für viele Menschen auch eine Bewusstwerdungsmethode zu sein.

                    Zitat von mir: „…. Wenn ich anfange, den Lärm und die Art der Gedanken in meinem Kopf zu beobachten, ihre “Bedingtheit, wie es im Buddhismus heißt, – entsteht eine Art Stille, in der das aufkeimen kann, was vom Höheren Selbst, – wenn man es so nennen will,- kommt. Sich einfach seines Geistes, aus dem dann die Handlungen entstehen, bewusst werden.“……

                    Was mich interessieren würde, WIE reinigst Du denn „inneres Gefäß“ ? Mit welcher Methode, – nur kurz geschildert ?

                    Liebe Grüße von A n g e l a

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                    • Hi Angela,

                      Ich kann mir eigentlich wenig unter “Aufstellungen” vorstellen, finde es sehr seltsam, dass völlig fremde Menschen etwas, was in meinem Inneren vorgeht, darstellen, ( Woher wissen sie das? – und können sie sich nicht auch irren?)

                      Natürlich gibts da auch Irrtümer, speziell bei weniger erfahrenen Teilnehmern. Aber das merkt man recht schnell. Woher die Darsteller das wissen? Das ist ganz einfach – der Aufsteller überträgt an die Darsteller die Energie, die mit einem Problem, Absicht oder Intention verbunden ist. Diese Energie wird ausgedrückt, wofür Einfühlungsvermögen und gute Kenntnisse des eigenen Innenlebens vonnöten sind. Sowie eine bewusste und gute Wahrnehmung des eigenen Körpers. Und meistens kriegt es der übertragen, der IN sich eine Resonanz zum Thema hat. Wir teilen mehr ähnliche Erfahrungen, als man allgemein annimmt. Diese Erklärung wird dir allerdings auch nicht viel helfen, das kann man nur praktisch erarbeiten. Dann ist es keine Vorstellung, dann weisst du.

                      Was mich interessieren würde, WIE reinigst Du denn “inneres Gefäß” ? Mit welcher Methode, – nur kurz geschildert ?

                      Meridianübungen, TRE – Trauma, Release Exercises, Chakrenreinigung, EFT und der „Präsenz Prozess“. Meditationen und energetische Arbeiten.

                      lg,

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          • „Aufstellungen können zu allen möglichen Themen gemacht werden. Wir haben schon Chakren, Ahnenreihen, usw. aufgestellt. Sehr interessant, kann ich dir sagen. Und hilfreich..“

            Ich hatte spontan den Gedanken, dass es sehr interessant sein könnte, den Teil, der gerne so was wie „Therapien und Aufstellungen sind meiner Ansicht nach nur für traumatische , schwere Fälle nötig .. ..“ sagt, jenem gegenüber zu stellen, der gerade durchblicken ließ „Obwohl ich sicher auch ein paar seelische Kindheits-Verletzungen besitze .. ..“

            Aber ich verstehe es schon, dass das nicht so einfach ist. Wenn man nicht gerade in einer entsprechenden Gruppe ist, die richtigen Leute dafür kennt, muss man sich einen Therapeuten suchen, der Aufstellungen macht, dann dort eventuell ein ganzes Wochenende rumhängen, damit man vielleicht auch dran kommt, und das zwischen lauter Leuten mit wirklich ersthaften Problemen.

            Vielleicht ändert sich das mal, und es wird „ganz normal“ alles mögliche aufzustellen, und das häufig und in kleinen Gruppen. Wünsche ich mir sehr .. ..
            LG
            Veron

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        • „Therapien und Aufstellungen sind meiner Ansicht nach nur für traumatische , schwere Fälle nötig und für Menschen, die nie gelernt haben, sich selbst und ihr Handeln objektiv zu betrachten.
          Ansonsten genügen Selbstbeobachtung und Ehrlichkeit , jedenfalls ist das meine Beobachtung und da ich ein rundherum harmonisches Leben führe, kann das ja so falsch nicht sein.“

          Hej Angela!
          Jetzt mal ganz ehrlich .. .. beobachtest Du auch gut jenen Teil, der nicht zum ersten Mal hier diese Meinung vertritt?
          Liebe Grüße
          Veron

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          • Hallo Veron!

            Zitat: „…Jetzt mal ganz ehrlich .. .. beobachtest Du auch gut jenen Teil, der nicht zum ersten Mal hier diese Meinung vertritt?

            Aber sicher ! Sonst hätte ich folgenden Satz in meinem Kommentar an Steven nicht geschrieben:

            Mein Zitat: „Ohnehin kommt alles, was vielleicht an seelischen Verletzungen aus der Kindheit stammt, wieder im Wesen bei passender Gelegenheit hoch und kann im Licht des Bewusstseins aufgelöst werden..“

            “ Übernimm die Verantwortung, gleiche die Werturteile aus ( über andere, sich selbst und die Situation) und fühle das Gefühl“,

            das ist das, was ich bei irgendwelchen Konfliktsituationen praktiziere, manchmal vielleicht etwas zeitverzögert.😀 , ich behaupte ja nicht, perfekt zu sein !

            Vor allem geht es meiner Ansicht nach darum, die Verantwortung zu übernehmen und sie nicht an andere , Eltern, Lehrer, Chefs etc. abzugeben. Das würde nur das „ARME ICH“ stärken und keinerlei Transformation auslösen.

            Ich bin wirklich zutiefst davon überzeugt, mir ALLES in meinem Leben selbst kreiert zu haben, um der Erfahrung willen und um daraus zu lernen. Und im nachhinein erhalte ich immer den Beweis dafür.

            Deshalb bin ich wirklich der Ansicht, dass eine Störung vorliegen muss, wenn Therapien nötig sind. Ein gesunder Mensch muss nicht zum Arzt gehen.

            Und den Satz, bzw. die Annahme, auf den Du so angesprungen bist,🙂 : mein Zitat: „Obwohl ich sicher auch ein paar seelische Kindheits-Verletzungen besitze .. ..“

            finde ich völlig normal.

            Kindheitsverletzungen, so z.B. verletzende Worte, ungerechte Lehrer, ausgrenzende Mitschüler und ähnliches hat doch wohl jeder Mensch erlebt.

            Es kommt vielleicht auf den Grad der inneren Betroffenheit an, ob solche Dinge durch ein gesundes Selbstwertgefühl ( für das man in meinen Augen weitestgehend als Erwachsener selbst verantwortlich ist ) ausgeglichen werden können.

            LG von Angela

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            • Hej Angela!

              Ich möchte mal festhalten, dass „angesprungen“ Deine Interpretation ist. Wenn schon „jemand“ mich „anspringt“, dann ist es derjenige, der immer meint, Du bräuchtest das alles nicht. Und dass sowieso .. .. bei passender Gelegenheit .. ..
              Wie wenn Du Dich selbst davon überzeugen müsstest, denn sonst könntest Du es ja auch einfach bleiben lassen, das häufig so zu betonen.

              LG
              Veron

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              • Ähm .. .. da war ich jetzt „zu schnell“ mit der Antwort, und wahrscheinlich ist sie nicht ganz verständlich.

                Denn ich kann die Argumentation „Sonst hätte ich folgenden Satz in meinem Kommentar an Steven nicht geschrieben:“ überhaupt nicht nachvollziehen.
                Für mein Empfinden ist es ein Teil, der argumentiert, dass nur wirklich „Gestörte“ Therapien (im weitesten Sinn) brauchen und dass bei Dir ohnehin alles kommt, was Du brauchst bzw. aufzulösen hast. Es gehört zusammen und es ist (für mich) nicht erkennbar, ob es automatisch kommt oder beobachtet wird.

                Im übrigen kann jeder von sich glauben und behaupten, dass er (sich) objektiv beobachte, ich nämlich auch .. .. sicher hat es dies oder jenes bewirkt, aber nicht genug, und objektiv war es die meiste Zeit wohl auch kaum.

                „Kindheitsverletzungen, so z.B. verletzende Worte, ungerechte Lehrer, ausgrenzende Mitschüler und ähnliches hat doch wohl jeder Mensch erlebt.“
                Und Eltern, die nicht fühlten, was man fühlte als Kleinkind, während man es fühlte, wohl auch.

                LG
                Veron

                Gefällt mir

                • Ich habe nun noch etwas über „objektiv“ gegrübelt. Für mich heißt das „sachlich“, ohne involvierte Gefühle bzw. innere Anteile.
                  Das bedeutet also, man muss erst mal alle Gefühle „wegschalten“ .. .. und nachdem man etwas so betrachtet hat, was dann? Klar, den „egohaften Impuls“ (was immer auch „egohaft“ bedeuten mag) gibt es dann nicht mehr .. .. aber was darf sich dann noch zeigen? Wird das, was sich gerne zeigen wollte, sich dann noch trauen sich zu zeigen? Wo es doch objektiv betrachtet vielleicht gar keine Berechtigung mehr hat.

                  Und die inneren Anteile .. .. ich glaube, wir können uns nie sicher sein, dass da kein innerer Anteil involviert ist, vielleicht ist es einer, der gewisse Gefühle nicht hochkommen lassen will und uns deshalb weismacht, wir wären jetzt „objektiv“ und würden somit die wahre Situation erkennen. Ein Überlebens-Anteil halt, wie Überlebensanteile so sind (Prof. Dr. Franz Ruppert beschreibt das sehr gut). Wie wahr diese wahrgenommene Wahrheit nun wirklich ist, spielt keine Rolle, Hauptsache wir (Überlebens-Anteil und gesundes Ich) fühlen uns gut dabei und haben einen eventuell traumatisierten Teil wieder erfolgreich „weggesperrt“.
                  Bei Menschen mit wenigen traumatisierten Anteilen, die vielleicht auch nicht allzu intensiv nach Aufmerksamkeit schreien, funktioniert das sicherlich gut. Die Frage ist: will man sie trotzdem kennenlernen und integrieren / heilen?

                  LG
                  Veron

                  Gefällt mir

                  • Liebe Veron!

                    Zu diesem Kommentar hätte P`taah sicher humorvoll gesagt: „Schraub deinen Kopf ab und steck ihn unter den Arm“🙂
                    – mit diesem Gedanken-Wirrwarr kommst Du keinen Schritt weiter. Dabei ist es so einfach , ich schrieb es ja schon: Übernimm die Verantwortung für Dich und Dein Leben-
                    Gleiche die Werturteile , die Verurteilung , aus , lass sie fallen,- die Gegebenheiten sind eben im
                    Augenblick so, wie sie eben sind.

                    und FÜHLE DAS GEFÜHL . Nimm es an.

                    Und dieses Fühlen kann unter Umständen sehr weh tun. Da muss man durch! Aber letztendlich bringt es die Befreiung. Ich habe es so oft ausprobiert und kann versichern, dass es hilft, aus der jeweiligen schwierigen Situation herauszukommen und nach und nach kann es das Leben verändern.

                    LG von Angela

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                • Liebe Veron!

                  Zitat: „… es ist (für mich) nicht erkennbar, ob es automatisch kommt oder beobachtet wird…“

                  Es kam sozusagen automatisch in Form von innerem Unfrieden bei bestimmten Themen, plötzlicher, starker Gereiztheit bei einer Aufforderung, etwas zu tun, und vor allem bei tiefsitzenden Ängsten hoch.

                  Ich schrieb ja schon neulich von meiner Angst vor engen Röhren bei einer MRT – Untersuchung. Das ist z.B. etwas, was bei der sehr schweren und langen Zangengeburt meiner Mutter, wobei ich noch gedreht werden musste, entstanden sein wird. Auch die Höhenangst, die ich mal hatte, gehört da mit hinein und wurde nur durch einen bewussten Sprung vom 5 Meter Brett aufgelöst. So will ich mich, falls es dann mal nötig werden sollte, auch dieser Röhre ( sicher zitternd 🙂 ) aussetzen.

                  Glaube mir, ich habe durchaus an dieser Bewusstwerdung und dem Ausschalten solcher Störfaktoren gearbeitet.
                  Zitat von mir : „… ” Übernimm die Verantwortung, gleiche die Werturteile aus ( über andere, sich selbst und die Situation) und fühle das Gefühl”.
                  das ist das, was ich bei irgendwelchen Konfliktsituationen praktiziere, manchmal vielleicht etwas zeitverzögert.😀 , ich behaupte ja nicht, perfekt zu sein !“..
                  .

                  Aber was ich NIE getan habe, ist jemand anderem irgendeine Schuld zuzuweisen. ( auch nicht, wenn sie ein wenig relativiert ist, wie die Eltern waren ja auch traumatisiert ) Das ist meiner Ansicht nach das Problem, weswegen Du (nach eigenen Angaben) nicht entscheidend weiter kommst.

                  Dieser Satz : Und Eltern, die nicht fühlten, was man fühlte als Kleinkind, während man es fühlte, wohl auch. „…. , den Du schon so oft geschrieben hast, weist ganz typisch darauf hin.

                  Na und, dann konnten sie es eben nicht fühlen! Jetzt bist Du längst erwachsen!

                  Du identifizierst Dich mit diesem kleinen Kind in Dir, “ Ich und meine Geschichte….“

                  Es wäre in meinen Augen gut, wenn Du die Verantwortung für DEIN Leben übernimmst und sie nicht wieder abgibst.
                  Man kann meiner Ansicht nach so vieles selber tun um eine schlimme KIndheit zu überwinden und ich bin sicher, dass Du schon gute Anregungen verworfen hast, nur weil sie Dir im Moment nicht „passten“ oder Du eine „Beeinflussung“ in ihnen sahst. Vielleicht will „ein Teil von Dir“ gar nicht gesund werden?

                  Wenn ich auch selbst ein harmonisches , liebevolles Elternhaus hatte , so ist z.B. meine beste Freundin in einer Hölle von Elternhaus aufgewachsen, voller Demütigungen und von der Mutter völlig abgelehnt, was sich bis heute fortsetzt. Und doch ist sie ein Mensch voller Urvertrauen, Freude und Liebe. Selten habe ich einen so hilfsbereiten Menschen erlebt.

                  Zitat: „… Im übrigen kann jeder von sich glauben und behaupten, dass er (sich) objektiv beobachte, ich nämlich auch .. .. sicher hat es dies oder jenes bewirkt, aber nicht genug, und objektiv war es die meiste Zeit wohl auch kaum…“

                  Das ist sehr leicht zu spüren, wenn etwas Belastendes in einem aufgelöst wurde und nicht wieder auftaucht.

                  Liebe Grüße von Angela

                  Gefällt mir

                  • Hej Angela!

                    Tut mir leid, Deine Gedankengänge sind für mich einfach nicht nachvollziehbar. Also noch mal von vorne, und dann ist Schluss für mich damit, ich habe schon das Gefühl eines Knotens im Gehirn.

                    Du: Therapien und Aufstellungen sind meiner Ansicht nach nur für traumatische , schwere Fälle nötig und für Menschen, die nie gelernt haben, sich selbst und ihr Handeln objektiv zu betrachten.

                    ich: …Jetzt mal ganz ehrlich .. .. beobachtest Du auch gut jenen Teil, der nicht zum ersten Mal hier diese Meinung vertritt?

                    Du: Aber sicher ! Sonst hätte ich folgenden Satz in meinem Kommentar an Steven nicht geschrieben:
                    Mein Zitat: “Ohnehin kommt alles, was vielleicht an seelischen Verletzungen aus der Kindheit stammt, wieder im Wesen bei passender Gelegenheit hoch und kann im Licht des Bewusstseins aufgelöst werden..”

                    ich: ich kann die Argumentation „Sonst hätte ich folgenden Satz in meinem Kommentar an Steven nicht geschrieben:“ überhaupt nicht nachvollziehen. Für mein Empfinden ist es ein Teil, der argumentiert, dass nur wirklich „Gestörte“ Therapien (im weitesten Sinn) brauchen und dass bei Dir ohnehin alles kommt, was Du brauchst bzw. aufzulösen hast. Es gehört zusammen und es ist (für mich) nicht erkennbar, ob es automatisch kommt oder beobachtet wird.

                    Du: Es kam sozusagen automatisch in Form von innerem Unfrieden bei bestimmten Themen, plötzlicher, starker Gereiztheit bei einer Aufforderung, etwas zu tun, und vor allem bei tiefsitzenden Ängsten hoch.

                    So wie mein Verstand funktioniert, geht es um den Teil, der auf Stevens Texte damit reagiert, dass nur .. .. siehe Anfang .. .. und Du das nicht brauchst, weil .. .. . Jetzt auf einmal schreibst Du von Situationen, Aufforderung etwas zu tun etc. .. ..
                    Ich kann mir gut vorstellen, dass sich innerer Unfrieden zeigt bei Teilen des Themas hier, Gereiztheit bei dem Gedanken an eine Aufstellung .. .. hast Du tatsächlich das gemeint? Aber dann schreibst Du weiter vom MRT und der Höhenangst .. .. also wohl eher nicht.
                    Was es für traumatisierte Anteile nach meinem Verständnis bedeutet, solche Ängst so zu überwinden, wie Du beschrieben hast, darauf möchte ich jetzt lieber nicht eingehen, nur: ich habe kein gutes „Gefühl“ dabei. Welcher Teil in einem wird dabei wohl gestärkt .. ..

                    Noch zu Deinem weiteren Text:

                    „Na und, dann konnten sie es eben nicht fühlen! Jetzt bist Du längst erwachsen!“
                    Ja, siehste, das ist der Punkt, der zeigt, dass Du nicht begriffen hast (bzw. ein Teil in Dir will das nicht), um was es bei meinem Weg geht. Und auch, was Steven immer wieder beschreibt, und Dr. Ruppert in seinem Buch. Über die Teile, die steckengeblieben und eben nicht erwachsen sind. Und die man nicht damit wegscheucht, indem man sagt, man wäre längst erwachsen. Sie bleiben da, sie bleiben wie sie sind, solange man sie nicht integriert.
                    Und welcher Teil in Dir argumentiert so? Warum ist dem das so unangenehm, wenn ich meine Kindanteile nicht auf diese Weise unterdrücke, hier im Blog Dir immer wieder lästig falle mit meinen Äußerungen?

                    „Es wäre in meinen Augen gut, wenn Du die Verantwortung für DEIN Leben übernimmst und sie nicht wieder abgibst.“
                    Was denkst Du denn, dass ich tue? Was verstehst Du unter Verantwortung für mein Leben? Und wie bitte gebe ich sie ab?

                    „Aber was ich NIE getan habe, ist jemand anderem irgendeine Schuld zuzuweisen.“
                    Hier geht es nicht um Schuld, sondern um Ursache und Wirkung. Es ist nass, weil es geregnet hat. Es gibt die abgespaltenen, traumatisierten Teile, weil es ein Trauma gegeben hat, weil die Eltern so und so waren, weil sie selbst traumatisiert waren, weil ihre Eltern .. .. .. Warum soll ich so einen abgespaltenen Teil nicht finden, ihm zuhören, ihn integrieren und heilen wollen, nur weil es sonst so aussieht, als würde ich den Eltern Schuld zuweisen?

                    „Das ist meiner Ansicht nach das Problem, weswegen Du (nach eigenen Angaben) nicht entscheidend weiter kommst.“
                    Nach meinen eigenen Angaben? Habe ich tatsächlich geschrieben, dass ich derzeit (sagen wir mal im letzten halben Jahr) nicht weitergekommen bin?

                    LG
                    Veron

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                    • Also Veron, wir hören besser auf, vielleicht nur noch dies: ( Haha, kann´s doch nicht lassen, noch mal zu antworten, aber Du hast ja auch Fragen gestellt.)

                      Zitat: „… und Du das nicht brauchst, weil ……“
                      Genau, WEIL ich eben meine geschilderte Transformation schon sehr lange und mit Erfolg praktiziert habe und auch jetzt noch hin.und wieder anwende, und deshalb auch keine Therapien benötige.

                      Du schreibst: „…Warum ist dem das so unangenehm, wenn ich meine Kindanteile nicht auf diese Weise unterdrücke, hier im Blog Dir immer wieder lästig falle mit meinen Äußerungen?“

                      Du fällst mir gar nicht lästig, ich habe es als eine Diskussion angesehen. Von Unterdrücken war nie die Rede, sondern von Eigenverantwortung bei einer Heilung.

                      Für mich ist diese Aufsplitterung in verschiedene Anteile ein Gedankenkonstrukt, beispielsweise um in einer Kind-Haltung zu verharren.Tut mir leid, ich sehe es eben so. Wahrscheinlich haben die Autoren, die Du anführst, ähnliche Probleme wie Du gehabt oder haben sie noch.

                      Zitat: „... Sie bleiben da, sie bleiben wie sie sind, solange man sie nicht integriert“..

                      Integrieren hört sich doch schon gut an. Integrieren – Ganz werden…. Aber wird man das, indem man sich immerzu versichert, dass es eben der oder dieser Anteil in einem war? Oder- noch schlimmer, dasselbe bei anderen vermutet? Diese Zersplitterung wird dadurch nur verfestigt.

                      Aber das kannst Du leider nicht erkennen.

                      Zitat: „… Was denkst Du denn, dass ich tue? Was verstehst Du unter Verantwortung für mein Leben? Und wie bitte gebe ich sie ab?“..

                      Verantwortung zu übernehmen wäre für mich zu sagen: Ich habe es mir selbst geschaffen, um da mit einem inneren Gewinn heraus zu finden, Erfahrungen zu sammeln , weiser,, liebevoller und glücklicher zu werden -, – und nicht die alleinige Ursache in meiner Kindheit zu sehen.

                      Zitat: „… Warum soll ich so einen abgespaltenen Teil nicht finden, ihm zuhören, ihn integrieren und heilen wollen, nur weil es sonst so aussieht, als würde ich den Eltern Schuld zuweisen?“….

                      Wie lange tust Du das schon? Und – Veron, ich kann mich noch genau erinnern, als Du von Deinen Schwierigkeiten, zu VERGEBEN, berichtet hast. Und Deine nicht sehr „liebevollen“ Bemerkungen über Deine schon immer plappernde Mutter. Wenn das keine subtile Schuldzuweisung ist, weiß ich auch nicht.

                      Aber – wie gesagt- unsere Diskussion bringt einfach nichts- zu verschieden sind unsere Ansichten und Erfahrungen.

                      Deshalb schlage ich auch vor, jetzt einen Schlussstrich zu ziehen.

                      Viel Erfolg bei Deinen Bemühungen, heil und ganz zu werden, – und das meine ich wirklich von Herzen.

                      LG von Angela

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                    • „Viel Erfolg bei Deinen Bemühungen, heil und ganz zu werden, – und das meine ich wirklich von Herzen.“
                      Vielen Dank, Angela .. ..
                      Schlussstrich ____________________________________________________________

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                  • Hi Angela,
                    Ich möchte mich kurz einmischen:

                    Na und, dann konnten sie es eben nicht fühlen! Jetzt bist Du längst erwachsen!
                    Du identifizierst Dich mit diesem kleinen Kind in Dir, ” Ich und meine Geschichte….”
                    Es wäre in meinen Augen gut, wenn Du die Verantwortung für DEIN Leben übernimmst und sie nicht wieder abgibst.

                    Das ist keine Verurteilung der Eltern, sondern erklärt nur, warum die Dinge so gelaufen sind und weiterhin so laufen. Der Punkt ist, wir SIND auch unsere Geschichte und Verantwortung für sein Leben übernimmt man durchaus, indem man sich mit einem Kindanteil identifiziert und nicht, indem man sagt – ist ja nur meine Geschichte, so what? Es geht hierbei nicht um Überwindung, sondern um Anerkennung und Rückholung des „inneren Kindes“. Indem man wieder einen Bezug zu dem inneren Kind IN sich herstellt. Ich mag ja Jesus in Frieden ruhen lassen, aber da ihm dieser Spruch in den Mund gelegt wurde – er hatte Recht: „Werdet wieder wie die Kinder“, rein, unschuldig, weise und grade dieses innere Kind hält die Verbindung zum höheren Selbst.

                    lg,

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                    • Vielen Dank, Steven!
                      Du kannst es in wenigen Sätzen auf den Punkt bringen🙂

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                    • Lieber Steven, habe eben erst Deine Antwort gesehen….

                      Ich bin jetzt auch schon etwas vom Schreiben erschöpft🙂, aber vielleicht genügt Dir auch mein letzter Kommentar an Veron als Antwort.

                      Im Grunde schreibt ja jeder aus seiner Erfahrung und seinen Beobachtungen heraus und ich habe natürlich auch schon etliches über die Rückholung des inneren Kindes gelesen. Das ganze Problem liegt in meinen Augen in der VERDRÄNGUNG. Vielleicht kann ich die Schwierigkeiten so vieler Menschen durch die frühe buddhistische Schulung der Bewusstmachung sämtlicher Gemütszustände nicht richtig nachvollziehen. Das kann ja sein.
                      Da werde ich mich in Zukunft wohl besser raushalten. Man kann einander doch nicht verstehen.

                      LG von Angela

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                    • Hallo Steven!

                      Also dem „Kind“ den Mund zu verbieten und zu sagen „sei still, ich bin längst erwachsen“ geht auf keinen Fall.
                      Ich hab für mich einen Weg gefunden, der allerdings nicht ganz einfach war/ist. Damit lässt sich auch nichts heilen, das muss „die Zeit“ tun, aber man zieht den Dorn aus der Wunde.
                      Der Dorn heisst „Schuld“.
                      Wenn wir als Kinder in unserer Individualität missbraucht werden, d.h. immer dann, wenn wir daran gehindert werden uns selbst zu leben bleibt Schuld in uns zurück. Das kommt daher, dass wir ja als Kinder davon ausgehen müssen dass die Eltern IMMER recht haben. Mit Kritik, mit Meinung, mit Bestrafung und in all ihren Handlungen. Wir sind von den Eltern abhängig und unsere Rolle als Kind hängt davon ab, dass wir unseren Eltern immer bedingungslos vertrauen und glauben.
                      Wenn die Eltern z.B. uns ungerecht behandeln, suchen wir deshalb die Schuld bei uns. Ansonsten würde die Eltern – Kind Beziehnung nicht funktionieren. Diese Schuld steckt wie ein Dorn in der Wunde weil es diese Schuld in Wahrheit garnicht gibt, also ist es ein Dorn den wir nicht entfernen können. Wir können noch soviel drüber nachdenken was wir falsch gemacht haben etc, dieser imaginäre Dorn „Schuld“ lässt sich nicht entfernen.
                      Was ist Schuld? Schuld ist Verantwortung die nicht übernommen wird oder wurde. Wenn wir etwas tun und dafür die Werantwortung nicht übernehmen, fühlen wir uns in der Folge schuldig.
                      Ist jetzt klar wo da das Problem liegt? Ein Kind kann aufgrund der Tatsache dass es ein Kind ist keine Verantwortung übernehmen. Also entsteht in jedem Falle Schuld. Und das Kind sucht die Schuld bei sich aus dem oben genannten Grund, selbst dann wenn die Verantwortung bei den Eltern liegt.
                      Vor dem Gesetz sind immer die Eltern verantwortlich. Und das ist auch richtig so.
                      Nun steht man also da mit den alten Wunden die nicht heilen wollen weil da immer noch der Dorn „Schuld“ drin steckt.
                      Wie zieht man den Dorn?
                      Man sieht einfach nach wer wirklich die Verantwortung trägt. Und das sind die Eltern.
                      In dem Augenblick in dem einem bewusst wird „ich kann nichts dafür, meine Eltern/Lehrer/sonstige Erwachsene trugen in der Situation die Verantwortung ist der Drops gelutscht.
                      Die Schuld findet zur Verantwortung, auch wenn diese nicht übernommen wird, nicht unser Problem. Man muss sich auch damit nicht mit den Eltern auseinandersetzen. Man kann versuchen drüber zu reden, aber in aller Regel wollen die das nicht. Die wollten das damals nicht verarbeiten, weshalb sollten sie heute?
                      Man macht das alleine.
                      Das heisst nicht, man soll den Eltern nun die Schuld geben, also zunächst schon. Dann lässt man dem Ärger darüber mal freien Lauf, schreit zuhaus den Gummibaum an, pöbelt die Wohnzimmergarnitur an oder was auch immer die Heimat so hergibt. Wenn der Ärger verschwunden ist, sieht man auch gar keinen Grund mehr den Eltern für irgendwas noch die Schuld zu geben, denn dann ist es wirklich lange her und vergessen.
                      Aber der Ärger und die Wut sind der zentrale Punkt. Denn sie sind die Wunde, der Dorn ist die Schuld. Die Schuldgefühle haben lange verhindert aufgestauten Ärger/Wut fliessen zu lassen.
                      Das sind die Gefühle denen wir als Kinder nicht nachgeben durften, obwohl sie angesichts ungerechter Behandlung tatsächlich die adäquate Reaktion sind.
                      Ein gutes Buch dazu ist „vergiftete Kindheit“ von Susan Forward.

                      Schöne Grüsse

                      Andi

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                    • Servus Andi,
                      Schön rüber gebracht! Genau, als Kind kannst du nicht Verantwortung übernehmen. Und die Nicht Verurteilung der Eltern kann auch erst wirklich dann greifen, wenn man kräftig auf sie geflucht hat. Die gestaute Wut und all der andere Kram muss rausgelassen werden. Und das geht natürlich nicht, wenn man die elterliche Verantwortung relativiert. Wie Veron kürzlich sagte, die Strasse ist nass, weils geregnet hat. Schreien, ins Kopfpolster beissen, weinen, irgendwas kräftig „zu Tode prügeln“ (ich favorisiere den Teppichklopfer ^^), all das kann hilfreich sein und dann, wenn das erledigt ist, wenn das gestaute Zeug wieder fließen kann, ist es Zeit zu erkennen – die Eltern konnten nicht anders, sonst hätten sie es ja getan. Danke für den Buchtipp, guck ich mir an.

                      freundliche Grüße,

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                    • @ all people
                      Wer Andis Buchvorschlag – Vergiftete Kindheit von Susan Forward lesen möchte, kann es als PDF oder ebook von mir kriegen. Schreibt mich einfach an, oder setzt es hier rein.

                      lg,

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                    • Hej Andi!
                      Wunderbar geschrieben, spricht mich sehr an🙂
                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • „Vielleicht kann ich die Schwierigkeiten so vieler Menschen durch die frühe buddhistische Schulung der Bewusstmachung sämtlicher Gemütszustände nicht richtig nachvollziehen.“
                      Ja, liebe Angela, das sehe ich auch so.
                      Aber nicht nur die Schwierigkeiten, auch die Weiterentwicklung nicht.

                      Ich habe mich ein wenig umgesehen .. .. da gibt es Vorschriften, was „recht“ ist .. .. aber wenn ich ein inneres Kind wahrnehme und das sagt was, was laut Buddhismus nicht „recht“ ist .. .. da gehen wir dann wohl unterschiedlich damit um und somit auch unterschiedliche Wege, die nicht miteinander kompatibel sind.
                      LG
                      Veron

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  • Hej Steven!

    Ich überlege, ob ich jemandem den Link schicken könnte, für den Dein Artikel gerade richtig wäre, weil so einfach alles drin ist und anfängergerecht erklärt. Leider kenne ich nur welche, die Deinen Text sowieso lesen bzw. das alles wissen und andere, die spätestens nach dem dritten Absatz meinen, es sei Quatsch .. .. oder glauben keine Zeit zu haben um überhaupt anzufangen, es vor sich herschieben, „vergessen“ .. .. . 😉

    Liebe Grüße
    Veron

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  • Ich möchte etwas noch ganz allgemein hier schreiben.

    Es ist für mich kein Widerspruch, dass wir auf der Ebene des Höheren Selbsts oder der Seele die Entscheidung für dieses Leben getroffen haben, und dass wir später mal, wenn wir eine Menge durchgemacht haben, unsere diversen abgespaltenen Anteile sozusagen wieder zusammenklauben – und dabei eine Menge über uns erfahren, hier in 3D, vielleicht 4D, nicht irgendwo „da oben“.

    Prof. Dr. Franz Ruppert schreibt dazu auch:

    Daher sind nach meiner Erfahrungen traumatisierte Menschen, die den Mut haben, bei sich genauer hinzusehen, oft die besten Kenner der menschlichen Seele. Durch Traumaerfahrungen und seelische Krankheiten werden wir am stärksten gezwungen, unser Verständnis von unserem Innersten neu zu überdenken und es zu erweitern.

    Mit „genauer hinsehen“ meint er natürlich mit Hilfe von Aufstellungen, denn selbst kann man eine Menge glauben (zu wissen, zu spüren .. .. z.B. ist ein Anteil integriert und geheilt oder noch mehr abgespalten, wenn ein Gefühl verschwindet?), aber die Darsteller lassen sich davon üblicherweise nicht „anstecken“, denn sie übernehmen ja, wenn man es richtig macht, nur die Energie dieses eines Teils, den sie darstellen. In heiklen Fällen rät er dazu, auch der Wahrheit einen Stellvertreter zu geben.

    Vielleicht sind alle jene, die diesen Weg gehen, also Trauma erleben – Abspalten – Aufstellen – Integrieren, ja Wegbereiter für ein neues Bewusstsein .. ..
    LG
    Veron

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    • Liebe Veron,
      dein Kommentar gibt mir den Anstoß, nun doch einmal über meine Erfahrungen zu berichten.
      Ich persönlich bin von dem überzeugt, was du hier formulierst:

      „Vielleicht sind alle jene, die diesen Weg gehen, also Trauma erleben – Abspalten – Aufstellen – Integrieren, ja Wegbereiter für ein neues Bewusstsein .. ..“

      Ganz allgemein an Alle:
      Das Problem -wie ich es sehe- ist, wir sind hier in unserer gegenwärtigen Existenz noch zu sehr eingeschränkt und blockiert. Auch braucht es talentierte (hellsichtige?) Menschen, die in der Lage sind, eine Aufstellung zu leiten und dazu meist mehrere, erfahrene und sensible Darsteller, welche für die Zeit der Aufstellung fähig sind, die übertragene Energie zu empfangen und diese ohne eigene Verzerrungen auszudrücken.
      Wenn ich mich recht erinnere, hattest du, liebe Veron neulich ein Negativbeispiel geschildert.
      Es ist jedenfalls gar nicht so leicht, eine Gruppe zu finden, die qualitativ-gute Aufstellungen durchführen kann.
      Darin besteht wohl das erste Handicap…

      Ein weiteres Thema – das innere Kind:
      Ich möchte mal an meinem Beispiel etwas zur Entstehung und Auswirkung eines inneren Kindes schreiben, um vielleicht etwas mehr zum Verständnis dessen beizutragen.
      Mir wurde „auf den Kopf zu“ gesagt (also ohne Aufstellung), dass ich ein inneres Kind habe (momentan sind mir 3 dieser Kindanteile bewusst), welches etwa 5-6 Jahre alt wäre und total in Panik sei. Ich habe das sofort annehmen können, da mir die Umstände, die dazu führten, bekannt/bewusst sind:
      Als ich im Vorschulalter war, wurde festgestellt, dass ich recht dünn sei und mir eine Kinderkur gut tun würde. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nie von meinen Eltern länger getrennt bei fremden Menschen gewesen.
      Meine Eltern bereiteten mich auf diese Kur so gut es ging vor und ich weiß noch, dass ich mich darauf freute. Aber das erste Mal ganz allein, tags und nachts, hatte mich dann doch total in Panik versetzt. Es fiel mir schwer und es gefiel mir nicht, obwohl ich mich anpassen konnte. Ich hatte sehr viel Heimweh aber noch kein Zeitgefühl, wann diese 3 Wochen zu Ende sein würden.

      Das 2. prägende Erlebnis ereignete sich in den ersten Schulwochen, wir bekamen damals noch Zensuren. Die erste Kontrollarbeit hatte mich total überfordert, ich schrieb von meiner Nachbarin ab, die aber selbst Fehler machte und bekam mit eine der schlechtesten Noten in der Klasse. Auch hier war wieder das Gefühl der Panik da, ob ich überhaupt alles bewältigen könne und was, wenn nicht?

      Das unbewusste Panikgefühl hat sich durch mein späteres Leben gezogen, indem ich eher bei den ganz alltäglichen, weniger bei komplizierten Dingen immer wieder fragte, ob ich es denn auch schaffen würde…. (Dabei ging es mir aber nie um Versagensängste…)
      Das jetzige Wissen um diesen Kindanteil erklärt mir nun einiges in meinem vergangenen Leben. Es heißt nicht, dass es zukünftig nicht mehr auftreten wird, aber ich kann jetzt damit sehr bewusst umgehen. Ich kann diesem Kindanteil mittlerweile die Erfahrung des Vertrauens geben.

      Für mich bedeuten innere Kinder einen sichtbar gemachten Energieanteil, der durch ein Kind – entsprechenden Alters aus der Prägungszeit – symbolisiert wird und dessen Vorhandensein unser Leben beeinflusst.
      Die Bildung dieser Energieanteile geschieht meist für uns unbewusst, auch bereits im frühen Säuglingsalter oder schon im Mutterleib, worauf wir dann in der Regel erinnerungsmäßig keinen Zugriff haben.
      LG

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      • Liebe Monika!

        Ich freue mich über Deine Zustimmung🙂
        und natürlich auch über Deine Gedanken und persönlichen Informationen dazu. Ich denke, ich kann es gut nachvollziehen, wie sich diese Erlebnisse in der Kindheit als roter Faden durch Dein Leben zogen, obwohl ich selbst meine diversen Überforderungsgefühle nicht so auf konkrete Erlebnisse zurückführen kann.

        Ich teile auch absolut Deine Ansicht, dass geschulte Darsteller notwendig sind, speziell wenn die Problematik des Aufstellers nicht einfach ist. Das haben die „Anbieter“, die es z.B. im Wiener Raum gibt, offenbar noch nicht begriffen – da müssen auch Leute, die als Darsteller teilnehmen wollen, dafür bezahlen, dass sie dabei sein dürfen. Ein ganzer Tag oder sogar ein ganzes Wochenende mit Vortrag dazwischen .. .. kaum jemand wird das öfters als ein Mal mitmachen .. .. Da gibt es noch viel zu lernen für die Therapeuten.

        Dennoch .. .. besser als nur sich „ausdenken“, was mit einem sein könnte, aufgrund von Gelesenem Vermutungen wälzen, ist es sicher in vielen Fällen doch, mal Teile von sich aufstellen zu lassen, bzw. ein „Anliegen“, selbst wenn nur zufällig Anwesende als Darsteller zur Verfügung stehen.

        Das von Dir angesprochene Beispiel meinerseits ist insofern nicht ganz passend, weil in diesem Fall die Leute „nur“ sich selbst darstellen sollten, ihre Rolle in dem zu bildenden Team. Aber ohne auch nur ansatzweise zu verstehen, dass sich da innere Anteile bemerkbar machten und zu Verhalten führten, über das sich die Teilnehmer im Nachhinein wunderten bzw. sogar schämten, war auch das eher schädlich als hilfreich und überschattete die nachfolgende Zusammenarbeit in diesem Team. Der einzige „Trost“ für die Leute war, dass wohl alle das Erlebnis früher oder später vergessen .. ..

        Liebe Grüße
        Veron

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  • Hallo liebe Monika,

    Die Frage, welche sich mir stellt, ist, ob du mit deinem Sein zufrieden bist oder nicht.
    Sagt man denn nicht, daß man das Konglomerat seiner Erfahrungen ist? Mit anderen Worten, daß das Tagesbewußtsein und wie man in der Welt steht, daraus resultieren?

    Haben wir unsere Schwächen und Angewohnheiten nicht, weil wir daraus erstarken und uns weiterentwickeln können.

    Feng Shui;
    „A wise man can make mistakes, a fool can be right sometimes”

    In diesem Sinne ein schönes Wochenende für dir

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    • Lieber Bernd,
      ich sehe zwischen deinem und meinem Text keinen Widerspruch.😉
      Dir auch noch einen schönen Sonntag.
      LG

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      • 🙂
        Liebe Monika,

        du wirst staunen, der Text steht für meine Meinung! Manchmal habe auch ich eine😉

        Unsere Meinungen müssen nicht zwangsläufig im Widerspruch stehen, auch wenn mein Standpunkt ein anderer ist. So sehe ich es halt ganz anders als du ..

        LG

        PS: Hauptsache, du forderst mich nicht auf einen Therapeuten aufzusuchen! 😉

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        • Lieber Bernd,

          „du wirst staunen, der Text steht für meine Meinung! Manchmal habe auch ich eine ;)“

          Oh, oh… und ich dachte, die Zitate z.B. von Steiner wären auch DEINE Meinung, halt nur nicht deine eigenen Worte…😛

          Du siehst es also ganz „anders“! …Da bin ich mir nicht so sicher.
          Klar, du durchlebst andere Erfahrungen als ich, hast aufgrund deiner Entwicklung ein entsprechendes anderes Verstehen. Aus meiner Perspektive lässt es sich aber auf eine gemeinsame Grundlage zurückführen.
          Diese Anteile oder Kinder werden ja auch durch ein gewisses Erfahren gebildet oder abgespalten und sie bestehen dann in einem Menschen, gehören also zum eigenen „Konglomerat“ dazu und beeinflussen ihn, sein Tun und seine Entwicklung.

          Als Bild stelle ich es mir wie ein dickes gedrehtes Seil aus einzelnen Stricken vor. Ein Anteil wird durch einen Strick symbolisiert. Die Stärke und Eigenschaft des gesamten Seiles wird durch die Beschaffenheit und Qualität der einzelnen Stricke und auch Fäden und des Materials bestimmt. Insofern ist es hilfreich, sich der Stricke und auch der dünneren Fädchen bewusst zu werden, einerseits um sie zu integrieren/reparieren und andererseits um das gesamte Seil nicht zu über- oder unterfordern, denn beides beeinträchtigt seinen Zustand. Ich sehe im Arbeiten (reparieren, integrieren usw.… ) schon eine Entwicklung, die der Qualität des gesamten Seiles zu Gute kommt.

          Übrigens Zufriedenheit ist so eine Sache…, bin ich wirklich absolut zufrieden, bin ich im Stillstand! Keine Entwicklung mehr.
          Ich denke, da bin ich noch nicht.😉
          LG

          PS: Bist du nicht selbst so etwas wie ein Therapeut?🙂

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          • PS: Entwicklung hast du auch beim Zerreißen der Fäden (oder dem Abspalten von Anteilen), dann ist es halt eine negative….

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          • Ja liebe Monika,

            so du meinst (wie kommst du darauf?), daß etwas kaputt ist, ja dann sollte es möglicherweise repariert werden. Eine sehr materialistische Sichtweise ..

            Vielleicht bin ich so etwas, wie ein Therapeut, habe aber mit so nem Zeugs nichts am Hut.
            Und nun?

            Eine negative Entwicklung? Zum „Bösen“?
            Dies ist dein Urteil!

            Schöne Woche wünsch ich dir
            Gruß
            Bernd

            PS: Diese Art von Therapie, scheint mit einer Gehirnwäsche verbunden zu sein ..😦

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            • PS: In Anbetracht, daß es eine verschwindend geringe Zahl von Erwachten gibt, welche diesen „euren“ Weg gehen, muß die Menschheit mit ihrer negativen Entwicklung wohl ins Verderben rennen.
              Schöne Aussichten, die du da hast!?

              Ich hatte dich bisher ganz anders wahrgenommen .. Okay, jeder hat wohl sein Pläsierchen.
              (von Carl Wilhelm Ludwig Schmedicke 1863: „Jedes Thierchen hat sein Plaisirchen“, wie der Berliner sagt.“)
              ..
              Viel Erfolg damit

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            • Lieber Bernd,

              „so du meinst (wie kommst du darauf?), daß etwas kaputt ist, ja dann sollte es möglicherweise repariert werden“

              Ich habe Augen zu sehen, Ohren zu hören und einen Körper um zu fühlen.
              So kann ich viele Dinge als nicht perfekt wahrnehmen.

              Wie kommst du zu der Ansicht, dass alles ganz wäre?
              (Ich nehme an, Ganzsein verstehst da als das Gegenteil von kaputt? Falls dem nicht so ist, dann entschuldige bitte für mein so interpretieren.)

              Eine negative Entwicklung? Zum „Bösen“?

              Zum Bösen hast du geschrieben. Wir verständigen uns hier im Blog über Sprache und ich wollte mit dem Wort „negativ“ lediglich demonstrieren, dass alles Entwicklung ist, nicht nur das Freudige und die Liebe.
              Im oben beschriebenen bildhaften Beispiel ist das (ehemalige) Trennen der Stränge genauso eine Entwicklung, wie das Zusammenfügen. Man könnte es auch als ein Annehmen des jeweiligen Zustandes bezeichnen.
              LG

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              • Nein liebe Monika, ganzsein ist für mich nicht das Gegenteil von kaputt und schon gar nicht im Bereich des Feinstofflichen.
                Natürlich ist ein zerbrochenes Glas nicht ganz, sondern kaputt. Ein Puzzle oder ähnliches ist vielleicht nicht ganz (fertig), aber auch nicht kaputt.
                Wie gesagt, im Feinstofflichen gibt es kein kaputt. So wie der Geist nicht erkranken kann ..

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                • Hi Bernd,

                  Wie gesagt, im Feinstofflichen gibt es kein kaputt.

                  Wenn ich dich richtig verstehe, denkst du, im feinstofflichen gäbe es keine Beschädigungen? Wenn ja, dann das ist ne gewagte Aussage und sie ist falsch. Alle möglichen Ebenen können beeinträchtigt sein. Es gibt verdrehte, verstopfte, eiernde Chakren, es gibt Risse in der Aura, usw.

                  lg,

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                  • Danke Steven,
                    damit erübrigt sich ein Kommentar von mir…😉
                    LG

                    Lieber Bernd,
                    das Bild mit dem Seil, das ich gewählt hatte, sollte als ABSTRAKTES Beispiel diese Beschädigungen deutlich machen.
                    LG

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                • Hallo Bernd !

                  Zitat: „…Haben wir unsere Schwächen und Angewohnheiten nicht, weil wir daraus erstarken und uns weiterentwickeln können“…

                  Ich glaube zu verstehen, was Du meinst. Bitte korrigiere mich, wenn es nicht so ist.

                  Was niemals „kaputt gehen“ kann, ist das göttliche Sein, der uns innewohnende Geist. Wir sind demnach „Gott in der begrenzten Form von Materie“.
                  Ich denke auch, alles ist Erfahrung und Lernen und Höherentwicklung und geschieht kontinuierlich. Somit stehen wir jetzt, im Augenblick an der höchsten Stufe unserer Entwicklung und es ist nichts falsch daran oder muss repariert werden.

                  Die Anhänger der willentlichen Transformation sehen einen anderen Weg,- und verständlich ist das auch.

                  Müssen wir nicht erst diesen Zustand von Unbegrenztheit wiederfinden, den wir aufgrund von Urteilen, vom falschen Ego, welches sich im Überleben in der Materie verfangen hat, verlassen haben?

                  Meiner Ansicht nach geht der Weg über die volle Aktivierung des siebten Siegels, der Hypophyse. Sie erlaubt dem Gehirn, Gedanken von höherer Frequenz hereinzulassen und diese nicht sofort als richtig oder falsch einzuordnen.
                  Und das geschieht, indem man lernt , alles in sich anzunehmen und zu lieben, was man in jedem Augenblick ist und wodurch man sich ausdrückt. Man hat es der Erfahrung wegen getan, aus der dann eines Tages die Weisheit erwächst.

                  LG von Angela

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            • „Diese Art von Therapie, scheint mit einer Gehirnwäsche verbunden zu sein ..“

              Hej Bernd!
              Das interessiert mich jetzt – wie kommst Du auf diesen Gedanken?
              LG
              Veron

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          • Liebe Monika,
            Es gibt immer wieder diese eine Frage „Warum ich?“

            >>
            BUT EVERYDAY LIFE IS NOT LIVED IN BOOKS

            and before I knew it, I was struck hard by loss in personal relationships, physical pain and suffering, disease and death. With my father fighting with Cancer for four years, my frequent visits to the hospital exposed me to the harsh truth of human life…there was so much pain in the world!

            Outside the hospital, there were healthy bodies but unhappy souls. Inside the hospital, there were both physical illness and spiritual suffering. Could nothing be done about it?
            Medical science was advancing everyday to eliminate physical discomfort but what about the heart, the soul?
            Was there no technology to cure and strengthen the being within?

            While internally I was struggling with these questions, life was preparing to give me real-time answers.
            After a brave, long struggle of 4 years my father left his body, leaving behind 3 young kids, a wife who missed him sorely but also a lot of real learning and inspiration for us.

            Life went on and me, my mother and rest of my family began to sail out of this together.
            But all the knowledge gathered over years was now put to test yet again in the real battlefield of life.

            Utterly unexpected, my mother, our pillar of strength, too passed away. And it was this sudden loss which catapulted me into the darkest phase of my life where everything, right from my personal life, to work, to my emotional stability, had completely broken down for me.

            Like me, if you too have ever had to bear a loss in life, you’d know what I’m talking about.
            That feeling that life has collapsed when all that you believed in collapses, all that you thought was real is proved false.
            I was jobless, with a wife and a young daughter to take care of, under financial debt, utterly confused as to what to believe and what not to believe anymore and internally tortured by questions like:

            Why do I have to suffer? Is happiness always only fleeting? Is nothing permanent?
            And the biggest question…
            Why ‘me’? The most bothersome question of them all.
            My frantic search for an answer to the question, ‘Why ME’ brought me to a startling realization…
            Who was really the ‘ME’ that I was identifying myself with?

            I thought I was in pain, I felt I was hurt and suffering, I thought I was failing but I had to hold on a moment and think, is it really true?<<
            http://www.thevedantaexperience.com/program/

            LG

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            • I thought I was in pain, I felt I was hurt and suffering, I thought I was failing but I had to hold on a moment and think, is it really true?

              Of course it is!
              Wer zuerst nicht vor sich selbst akzeptieren und annehmen kann, das Schmerz da ist, kann nicht in die Ebenen darüber kommen. Ich möchte an dieser Stelle den Text von Alan Watts, den Andreas eingestellt hat erwähnen:
              “Bevor du dich vereinigen kannst, musst du die Trennung vornehmen.”
              Bevor man in die höheren Ebenen vordringen kann, muss das persönliche anerkannt werden. Nein, wir sind nicht unsere Geschichte und ja, wir sind unsere Geschichte!

              lg,

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            • Siehst du Bernd, ich habe mir nie diese Frage gestellt, warum ausgerechnet ich! Sondern warum dieses Leid (im Wir-Verständnis)!

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    • @ all

      Wäre es nicht viel sinnvoller, anstatt über all seine vielen Trauma, seine Zersplitterungen in einzelne Anteile, seine Verletzungen aus der Vergangenheit nachzudenken und sie nach und nach alle heilen zu wollen, (In meinen Augen ohnehin eine Sisyphus-Arbeit) über die Kraft , die am stärksten heilt, – nämlich die Liebe – nachzudenken?

      Liebe heilt nicht nur den Körper und den Geist, sondern sie heilt auch die Seele. Wenn jemand fähig ist, wirklich zu lieben, dann verschwinden auch seine Wunden. Aber wenn das Denken immer um sich selbst kreist, um seine Vergangenheit, um das verletzte Ego, das verletzte Kind, wie soll sich da jemals etwas ändern?

      Therapien sind meines Erachtens hauptsächlich ein Hilfsmittel, um sich besser zu fühlen. Oder gibt es Menschen, die aus jahrelangen Therapien heraus wirklich strahlend erwachen? Es kann ihnen besser gehen, ja, das schon ,- und sicher ist das auch schon sehr wertvoll. Doch die eigentliche Heilung findet in meinen Augen nur über eine Änderung des Seinszustandes statt, – und zwar im Hier und Jetzt.

      Und das Schöne ist, dafür kann man jederzeit selbst etwas tun. Einfach weniger an sein eigenes Wohlergehen -und mehr an andere denken, fähig sein zu geben, ohne jeglichen Gedanken, etwas zu bekommen, ohne dass daran Bedingungen geknüpft sind, nämlich aus reinem Überfluss an Liebe. In-Liebe-SEIN- das erzeugt in meinen Augen Heilung und Ganzsein.

      Alles, was mit dem Menschen nicht stimmt, hat irgendwo etwas mit Liebe zu tun. Er ist entweder nicht in der Lage, zu lieben oder Liebe zu empfangen, daraus entstehen m.E. die ganzen Komplexe. Auch wenn vielleicht in der Vergangenheit Defizite an Liebe bestanden, steht es doch jedem Menschen frei, nun Liebe im eigenen Leben zu verwirklichen.

      LG von Angela

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      • Hi Angela,

        Liebe heilt nicht nur den Körper und den Geist, sondern sie heilt auch die Seele.

        Aber darum geht es ja, wenn die Wunden nicht geheilt sind, kann Liebe nicht durchkommen. Nicht richtig ..
        Zuerst kommt das persönliche, dann alles andere darüber.

        lg,

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      • Ups, jetzt ist mir Steven zuvorgekommen .. .. schnell mal umgeschrieben .. ..

        Liebe Angela, ich möchte es so formulieren: Wie wird jemand fähig wirklich zu lieben , wenn er es nicht ist?
        Nur durch das Nachdenken über Liebe sicher nicht. Und durch „weniger an sein eigenes Wohlergehen – und mehr an andere denken“ auch nicht – da war ich schon.

        Ich verstehe Dich insofern, dass Du gerne hättest, dass alle Leute es so können wie Du, und auch auf die Weise wie Du .. .. aber mit gewissen Voraussetzungen bzw. Nicht-Voraussetzungen geht das halt nicht.

        Liebe Grüße
        Veron

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        • Hej Angela!
          Das ist mir jetzt noch eingefallen:

          „anstatt über all seine vielen Trauma, seine Zersplitterungen in einzelne Anteile, seine Verletzungen aus der Vergangenheit nachzudenken.“
          Es geht nicht ums Nachdenken, sondern ums Wahrnehmen, Zuhören, Annehmen, Integrieren .. ..

          Es gibt wohl einige Therapien, in denen man endlos darüber spricht und grübelt, dabei kommt nur selten Heilung heraus. Möglicherweise entsteht durch das Schreiben darüber der Eindruck, dass sich auch meine Gedanken dauernd darum drehen .. .. aber so ist es nicht. Nur ist es so, dass das Wahrnehmen, Zuhören, Annehmen, Integrieren in einem selbst geschieht, das sieht der Leser nicht. Naja, meistens nicht. Und wenn ich doch mal darüber schreibe, was meine inneren Kinder so mögen/äußern, dann muss ich sie auch noch verteidigen, weil sich so was ja nicht gehört .. .. (siehe plappernde Mutter oder Zustimmung zu Renates Ausdrucksweise)

          LG
          Veron

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          • Liebe Veron und gleichzeitig Antwort auf Stevens Kommentar !

            Wenn ich es richtig verstanden habe, meint Ihr, dass man ERST HEIL und GANZ werden muss, bevor man Liebe empfinden und geben kann.

            Dem würde ich vehement widersprechen. Ich glaube , dass Liebe an sich eine transformierende Kraft ist, dass alle Konzentration auf Defizite, auf seelische Störungen, die erst noch in den eigenen Augen repariert werden müssen, – von wem auch immer, – diese NOCH MEHR zementiert.

            Ist es nicht so, dass Gedanken Schwingungen sind, die das anziehen, was sie enthalten? Wenn man die erwünschte Heilung in eine imaginäre Zukunft verlegt, wird sie so gut wie nie stattfinden, darüber ist schon viel geschrieben worden.

            Liebe wirkt überhaupt nur in der Gegenwart und man kann sich willentlich dazu entscheiden , jedem und allem ( vor allem auch sich selbst) in Liebe entgegenzukommen, dem man begegnet. Durch die Konzentration auf diese starke Kraft sendet man auch Liebe in die Zukunft aus und erlöst dadurch die Vergangenheit. Davon bin ich voll und ganz überzeugt.

            Zitat Veron: „.. Und wenn ich doch mal darüber schreibe, was meine inneren Kinder so mögen/äußern, dann muss ich sie auch noch verteidigen, weil sich so was ja nicht gehört .. .. (siehe plappernde Mutter oder Zustimmung zu Renates Ausdrucksweise)“…

            Liebe Veron, „Weil sich so was ja nicht gehört“ … ist Deine Interpretation, das hätte ich nie geäußert oder auch nur gedacht. Ich fand es insofern bemerkenswert, weil Du ja schriebst, dass es „nicht um Schuld“ geht, sondern um Ursache und Wirkung. Vielleicht bist Du Dir Deines anhaltenden inneren Grolls auf Deine Eltern nicht richtig bewusst?

            Du bist ja nun so vorsichtig in Deinen Äußerungen, alles wird nur angedeutet und es ist schwer, sich da ein richtiges Bild zu machen. Trat ein sexueller Missbrauch auf, wurdest Du geschlagen, völlig missachtet, oder ging und geht es Dir nur um mehr Beachtung und Zuwendung?

            Da ich das ja alles nicht weiß, kann ich mir nur aus den paar Brocken ein Bild machen. Du bist doch eine sehr intelligente Frau, aber meiner Ansicht nach hast Du Dich in einer Idee verfangen, die Dich nicht weiterbringt. Oder so langsam, dass das Leben darüber verrinnt.
            Versuch doch mal etwas anderes.

            Lieben lernt man doch, indem man sich in Situationen begibt, die eine liebevolle Haltung erfordern. Ich weiß ja nicht, wie Deine Beziehungen allgemein sind, zu Deinem Mann (irgendwann schriebst Du mal, dass Du einen Ehemann hast) , zu Freunden, zur Natur, zu Tieren, überhaupt zum Universum?

            Du hast recht, indem Du andauernd über Deine Probleme schreibst, setzt man Dich damit gleich, dabei wird es doch noch etwas anderes geben, nicht wahr?
            Ich wünsche es Dir jedenfalls und auch, dass Du eines Tages alle Deine inneren Kinder umarmen und in Liebe vereinen kannst.

            LG von Angela

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            • „Vielleicht bist Du Dir Deines anhaltenden inneren Grolls auf Deine Eltern nicht richtig bewusst?“
              Also das, liebe Angela, finde ich fast lustig.

              „Du bist ja nun so vorsichtig in Deinen Äußerungen, alles wird nur angedeutet und es ist schwer, sich da ein richtiges Bild zu machen..“

              O.k., extra für Dich:
              Meine Eltern wurden als Kinder (7 bzw 8 Jahre alt) mitsamt ihrer Familie in Lager gesteckt. Meine Mutter zudem zunächst von ihrer Mutter getrennt, die nach Russland deportiert wurde, ihre Großmutter starb bald und sie wurde auch von ihrem Bruder getrennt und kam in ein Kinderheim. Sie durfte nicht deutsch sprechen, sondern musste serbisch lernen sowie auch die kyrillische Schrift. Sie erlebte schlimme Krankheiten und schmerzhafte Behandlungsmethoden, ohne jemanden, der sich um sie sorgte, sie tröstete, etc. Schließlich wurde sie mit ihrer Mutter, die nach Österreich gekommen war, zusammengeführt, einer Mutter, die keine Zeit für sie hatte und auch keinerlei Liebe „geben“ konnte. Da war dann natürlich auch nichts, was sie an ihre Kinder weitergeben konnte, die sie sich gewünscht hat.
              (Franz Ruppert schreibt in seinem Buch auch über Patienten mit solchen Müttern, und wie sich das auswirkt .. .. .. wenn Du auch nur ein bisschen Interesse hast, wäre das eine absolut hilfreiche Lektüre, für hier ein bisschen zu lang.)

              Mein Vater blieb zwar bei Mutter, Bruder und Großeltern, doch er erlebte Menschen, die an Krankheiten oder Hunger starben, und einiges mehr, was ihn völlig traumatisierte – was genau passiert ist, habe ich nie erfahren. Der Familie gelang nach zwei Jahren die Flucht nach Österreich. Er beherrschte Frau und Kinder, wollte alles unter Kontrolle haben, bis in die Gedanken und Träume hinein, forderte völlige Gefühllosigkeit und maximale Leistung.
              Sexueller Missbrauch .. .. ähm, ja, an ein bisschen was erinnere ich mich, was da wohl darunter fällt .. .. Dazu musste ich mir permanent anhören, wie froh ich sein muss, dass ich in Friedenszeiten aufwachse, mit einem Dach über dem Kopf, und so gutem Essen (nur dass mir von dem meisten schlecht wurde, aber da sollte ich nicht so zimperlich sein) und einer guten Schulbildung .. ..

              Meine Schwester haute mit 17 ab, schlug sich mit tw. seltsamen Jobs durch, sammelte Leute um sich, die sie mit Dank für ihre Hilfe überhäuften, wurde ziemlich krank .. .. und starb bei einem Autounfall, bevor es wirklich kritisch wurde. Mein Bruder war der Brave, kümmerte sich um die Eltern und begab sich für alle völlig überraschend mit Hilfe eines Zugs ins Jenseits, ohne jemandem etwas von seinen Problemen verraten zu haben.
              Reicht das?

              „Versuch doch mal etwas anderes“
              Was, mitten in der einzigen erfolgversprechenden Therapie meines Lebens .. .. ?

              “Weil sich so was ja nicht gehört” … ist Deine Interpretation, das hätte ich nie geäußert oder auch nur gedacht.
              Ja, Angela, das kann schon sein, aber Du wirkst so auf mich. Wie vorwurfsvoll mit dem Zeigefinger wedelnd .. .. Und wenn Du noch so oft schreibst, Du würdest nur diskutieren, es ist für mich einfach so: wenn es Dich nicht stören würde, was ich schreibe, würdest Du mir z.B. nicht raten, ich solle was anderes machen. Vielleicht liegt es an der „buddhistischen Schulung“, dass Du das nicht wahrnimmst .. .. .

              Liebe Grüße
              Veron

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              • Liebe Veron!

                Danke für die ausführlichen Schilderungen Deiner Familie. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Aufwachsen in einer solchen Familie schwer gewesen sein muss.
                So wie ich es erkenne, hast Du viele Traumata Deiner Eltern in einem anderem Kontext übernommen. Andi schrieb ja neulich schon darüber.

                Doch ist mir aufgefallen, dass DU SELBST in dieser Schilderung Deiner Familiengeschichte gar nicht vorhanden bist.

                Nachdem ich all das über Deine Kindheit gelesen habe, denke ich, dass Du mit der Zersplitterung in viele Kind-Anteile auf eine intellektuelle Ebene ausweichst, um den unbewältigten Schmerz nicht fühlen zu müssen. Meiner Erfahrung nach wirst Du aber nicht umhin können, Dich dem eines Tages doch auszusetzen, um heil und ganz zu werden.

                Dieses Ausweichen irritierte mich bisher immer , vor allem dann, wenn Du diese Theorie auf alle Menschen ausdehntest.

                Das Internet eignet sich in meinen Augen auch gar nicht zur Bewältigung von tiefsitzenden Verletzungen und insofern kann ich auch verstehen, dass Du über DICH SELBST nur wenig nach außen dringen lassen willst.
                Das Problem besteht nur darin, dass eben auch falsche oder unvollständige Bilder entstehen können, gerade wenn jemand immer über sich selbst, dann aber auch nur über Bruchstücke seines Wesens und seiner Lebenssituation berichtet.

                Dass ich schrieb, dass „Du etwas anderes versuchen könntest“ basierte darauf, dass Du vor einiger Zeit äußertest, dass Deine jetzige Behandlung schon zwei Jahre lang dauert und noch keine entscheidende Heilung stattgefunden hat. Dass Du zwar viel Verständnis gefunden hast , aber Deine Anteile immer noch gegeneinander arbeiten würden . ( so ähnlich….)

                Für mich ist das einfach eine sehr lange Zeit, aber das muss natürlich nichts heißen. Vielleicht bin ich da auch zu ungeduldig. Wie wir schon öfter festgestellt haben, sind erstens unsere Voraussetzungen völlig anders und zweitens -( und das halte ich für entscheidender ) gehen wir gänzlich verschieden an auftretende Probleme heran. Und glaube mir, ich hatte in meinem Leben, durchaus auch inneren Schmerz und Kummer zu bewältigen.

                Ein „Wedeln mit dem Zeigefinger“ sollte es wirklich nicht sein, ich habe einfach nach einer Lösung gesucht, die vielleicht zu einer schnelleren Transformation führen kann, vielleicht auch im Hinblick auf meine liebevolle Freundin mit ähnlichen Voraussetzungen.

                Wenn Du Dich jetzt in guten Händen befindest und Fortschritte machst, ist doch alles in Ordnung. Nur weil Du immer gleichbleibend um die Dinge herum schreibst , ohne eine spezielle Art „Fortschritte“ zu erwähnen , ist das für mich wirklich schwer zu erkennen.

                Jedenfalls wünsche ich Dir weiterhin einen guten, konstruktiven Weg heraus aus der Trennung Deiner Anteile und hinein in ein gefestigtes, glückliches Ich.

                Liebe Grüße von Angela

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                • Liebe Angela!

                  „Doch ist mir aufgefallen, dass DU SELBST in dieser Schilderung Deiner Familiengeschichte gar nicht vorhanden bist.“
                  Ich habe mich absichtlich herausgehalten denn mich zu beschreiben, finde ich recht kompliziert, und ich weiß auch nicht so recht, worauf Du hinaus willst. Aber ich versuche es .. .. ein bisschen.

                  Als Kind ist das alles irgendwie „normal“, ich wusste ja nicht, wie das Leben für andere ist bzw. sein kann. Aber schon als Jugendliche wusste ich, ich muss das irgendwie durchstehen, bis ich weg kann, und ich glaubte, dass dann alles besser würde. Sicher war es dann auch besser, aber nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich merkte, dass ich anders war, dass andere Gefühle hatten, die ich nicht kannte, und andererseits fühlte ich mich oft überfordert und schlitterte auch in diverse mir unbegreifliche Zustände .. .. In Rupperts Buch habe ich einen Absatz gefunden, der mich verstehen ließ:

                  „Symbiose bedeutet das »Zusammenleben« zweier Lebewesen zum wechselseitigen Nutzen. Dieser Begriff wird in der Psychologie verwendet, um den Zustand der Einheit eines Kindes mit seiner Mutter in den frühen Phasen nach der Geburt zu beschreiben. .. ..
                  Solange solche symbiotischen Prozesse auf die frühe Mutter-Kind-Bindung begrenzt sind, sich eine Mutter tief in die Bedürfnisse eines Kindes hineinversetzen kann und auch das Kind seine Mutter mit jeder Faser seines Daseins verinnerlicht, haben sie ihren Sinn. Bleibt das Verhältnis zwischen einer Mutter und ihrem Kind aber auf Dauer symbiotisch, stimmt seelisch etwas nicht und beide blockieren sich in ihrer jeweils eigenen Weiterentwicklung.

                  Man kann dann von einer unheilvollen Symbiose sprechen, wenn statt Liebe und Freude eher negative Gefühle wie Angst, Wut und Verzweiflung zwischen Mutter und Kind ausgetauscht werden. In solchen Fällen erkennt die Mutter die wirklichen Bedürfnisse ihres Kindes nicht, sie projiziert ihre eigenen Bedürfnisse in das Kind hinein, und dem Kind fällt es schwer, seine eigenen Bedürfnisse von denen seiner Mutter zu unterscheiden. ..
                  Das Kind wird zum Objekt der Bedürfnisbefriedigung des symbiotisch unbefriedigten Anteils seiner Mutter und zum Hilfsmittel von deren Überlebensstrategie, durch den Kontakt mit dem Kind wenigstens nicht mehr allein zu sein. ..

                  Symbiotische Bindungsbeziehungen machen es den Beteiligten ein Leben lang schwer, zwischen Ich und Du zu unterscheiden. Welche Gefühle zu wem gehören und wer agiert und wer reagiert, ist oft nicht mehr festzustellen.“

                  Ja, und sonst .. .. Ich deckte mich mit mentalen Tätigkeiten bis zum Geht-nicht-mehr ein, diverse Zusammenbrüche waren unausweichlich (und dazu kam noch die Quecksilbervergiftung). Allmählich dämmerte mir auch, dass da irgendwas nicht stimmte, ich begann mich für dies und jenes zu interessieren, manches zu probieren, und Psychotherapien gab es natürlich auch. Für meine Eltern wurde ich zur Persona non grata, als ich einem Psychotherapeuten glaubte, der die Ursache meiner Probleme in der Kindheit sah, mich entsprechende Bücher lesen ließ und schließlich dazu riet, mehr Abstand zur Familie zu gewinnen. Das ging so weit, dass mir der Tod meines Bruders zunächst nicht und dann nur mittels eines unpersönlichen „Partezettels“ mitgeteilt wurde… ..

                  Als mein Vater schwer dement wurde, meldete sich meine Mutter wieder bei mir. Als er tot war, war ich „das einzige, was sie noch hatte“ und sollte entsprechend zur Verfügung stehen. Nie gab es ein Wort des Bedauerns oder der Entschuldigung, dass sie sich jahrelang dem Verbot des Ehemannes, zu mir Kontakt zu haben, nicht widersetzt hatte. Aber ich verstehe das ja alles, weiß darum, wie arm sie ist .. .. war wieder die brave, wenn auch widerwillige Tochter .. .. aber jetzt nicht mehr bzw. nur ein ganz klein bisschen. Leider ist es nicht möglich ihr zu erzählen was ich für mich tue und welche Erkenntnisse ich habe, d.h. erzählen kann ich schon, aber kaum habe ich geendet, spricht sie einfach von sich oder sonst irgendwem, als hätte ich gar nichts gesagt.

                  Nun wieder zum Fühlen zu kommen, und zwar meine Gefühle, die auch noch von denen anderer abgrenzen zu können, das dauert natürlich .. .. 2 Jahre sind da nicht wirklich viel.
                  „.. .. und noch keine entscheidende Heilung stattgefunden hat .. .. “
                  Ich habe da das Bild vor Augen, von einem Torbogen, der erst stabil ist, wenn der Schlussstein eingesetzt ist. Man arbeitet vorher lange daran .. ..
                  Wobei ich es durchaus auch als wesentlich betrachte, diverse Anteile kennenzulernen. Wie viele andere Therapien bringen einen nicht einmal dort hin, man stochert ewig im Dunkel herum und wundert sich über das, was dann passiert oder nicht. Oder man stochert nicht mal, sondern glaubt den Behauptungen des Therapeuten, der das ja gelernt hat in seiner Ausbildung .. ..

                  „Nur weil Du immer gleichbleibend um die Dinge herum schreibst , ohne eine spezielle Art “Fortschritte” zu erwähnen“
                  Tja, Angela, ich mache das einfach nicht. Das hier ist kein Kaffeekränzchen, wo ich stolz meine neuesten Ergebnisse verkünde. Ob ich einen Schritt weiter gekommen bin, ändert nichts an dem allgemeinen Hintergrund, wie Energetik funktioniert, wie innere Anteile und Aufstellungen, welche Ursachen welche Wirkungen haben. Und wenn ich mal wirklich was schreibe über ein Ergebnis, irgendwann zukünftig, dann wird es ein stabiles Ergebnis sein, etwas, wo der Schlussstein „drin sitzt“.

                  „ich habe einfach nach einer Lösung gesucht, die vielleicht zu einer schnelleren Transformation führen kann, vielleicht auch im Hinblick auf meine liebevolle Freundin mit ähnlichen Voraussetzungen.”
                  Schnellere Transformation .. .. widerspricht das nicht dem Satz, der Weg sei das Ziel? Was ich für mich zwar nicht so sehe, oder vielleicht bin ich noch auf dem Weg zu dem Weg, der das Ziel ist .. .. Wie auch immer, ich möchte alle meine Teile integrieren, auch die, die zornig und „böse“ sind, dazu muss eine „Atmosphäre“ da sein, in der sich auch jene Teile zu zeigen trauen, die große Angst haben abgelehnt zu werden. Etwas, das (vielleicht) schneller geht, aber (vielleicht) nur jene Teile zum Vorschein bringt, die der Vorstellung einer Lehre/Schulung genehm sind, kommt für mich nicht in Frage.
                  Deine Freundin wird das selbst entscheiden müssen, denke ich, falls sie Gelegenheit bekommt, verschiedene Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.
                  Und dann noch: Ist die schneller erreichte Transformation letztlich ident mir jener, die auf einem anderen Wege erreicht werden kann?

                  „ Meiner Erfahrung nach wirst Du aber nicht umhin können, Dich dem eines Tages doch auszusetzen, um heil und ganz zu werden.”
                  Da bin dran, und ich denke, Du weißt das auch. Stichwort Präsenz-Prozess .. ..

                  „Jedenfalls wünsche ich Dir weiterhin einen guten, konstruktiven Weg heraus aus der Trennung Deiner Anteile und hinein in ein gefestigtes, glückliches Ich.”
                  Vielen Dank und liebe Grüße
                  Veron

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                  • Liebe Veron!

                    Ich danke Dir für Deine ausführliche Schilderung. Sie hat mir sehr geholfen, Dich besser zu verstehen und viele Deiner Bemerkungen werden jetzt klarer und verständlicher.

                    Das Wort „schnell“ bei einer Transformation war sicher von mir auch nicht gut gewählt, das sehe ich ein. Etwas, was in so langer Zeit entstanden ist, wird vielleicht auch eine lange Zeit brauchen, um umgewandelt zu werden. Und Geduld war tatsächlich nie eine Stärke von mir… (haha) . Ich bin so mehr die Vorwärtsstürmende, Handelnde….

                    Manchmal aber – und das weiß ich auch, muss man die Dinge einfach reifen lassen. Das Wesentlichste ist für mich immer , bei allem bewusst zu bleiben und sich nichts vorzumachen.

                    So denke ich nun, dass Du auf einem guten Weg bist und wünsche Dir l viel Erfolg dabei, den „letzten Stein in Deinen Torbogen einzufügen“ .

                    Liebe Grüße von A n g e l a

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                    • Zitat Steven : „…. Wenn beispielsweise Worte anderer Menschen uns wütend, traurig machen, beschämen oder Gefühle der Demütigung in uns auslösen, dann ist das NICHT jene Ichpersönlichkeit, die auf mehr oder weniger soliden, gesunden Beinen steht, sondern es hat einen Anteil in uns getriggert und stimuliert hervorzukommen, der diese Art von Verletzungen bereits erlebte und wir durchleben dies nun erneut und verstehen oft überhaupt nicht, was da grade passiert. Plötzlich fühlt man sich wie ein kleiner Junge, oder Mädchen, das grade an den Ohren gezogen wurde. Wir erleben dies als das aktuelle ICH und sind uns nicht gewahr, dass es ein anderer Teil von uns selbst ist….“

                      Dazu habe ich gerade aus dem Buch von Eckhart Tolle, Eine neue Erde, etwas Passendes gefunden. Das Kapitel geht noch sehr interessant weiter. Falls kein allzu großer Aufschrei ( O Gott, TOLLE!!! 😀 ) kommt, könnte ich morgen noch den Rest abschreiben und schicken …

                      Der individuelle und der kollektive Schmerzkörper

                      Jede negative Emotion, die nicht genau betrachtet und als das erkannt wird, was sie im Augenblick ihrer Entstehung ist, löst sich nicht vollständig auf. Sie hinterlässt einen Restschmerz.

                      Besonders Kinder werden von starken negativen Emotionen zu sehr überwältigt, um damit umgehen zu können, und wollen sie daher möglichst gar nicht zulassen. Wenn kein bewusster Erwachsener da ist, der sie mit Liebe und mitfühlendem Verständnis dazu anleitet, sich unmittelbar mit der Empfindung auseinander zu setzen, bleibt dem Kind im Grunde nichts anderes übrig, als sie zu verdrängen.

                      Leider erhält sich dieser frühe Abwehrmechanismus meist bis ins Erwachsenenalter. Die Emotion lebt unerkannt in dem Kind weiter und manifestiert sich indirekt , zum Beispiel in Form von Angst, Wut, Gewaltausbrüchen, Launenhaftigkeit oder gar als physische Erkrankung.

                      Oftmals steht sie auch intimen Beziehungen entgegen oder untergräbt diese. Die meisten Psychotherapeuten kennen Patienten, die anfangs behaupteten, eine sehr glückliche Kindheit erlebt zu haben, und bei denen sich später das Gegenteil als zutreffend erweist. Das sind vielleicht Extremfälle, aber niemand durchlebt eine Kindheit, ohne emotionale Schmerzen zu leiden.
                      Selbst wenn beide Eltern erleuchtet wären, würde das Kind noch immer in einer weitgehend unbewussten Welt aufwachsen.

                      Die Schmerzreste, die jede starke negative Emotion zurücklässt, mit der man sich nicht auseinander gesetzt, und die man nicht akzeptiert und dann fahren lassen hat, verbinden sich miteinander zu einem Energiefeld, das in den Körperzellen lebt. Es besteht nicht nur aus Kindheitsschmerz, sondern auch aus schmerzhaften Emotionen, die sich in der Pubertät und später im Erwachsenenleben dazugesellen und die zum großen Teil von der Stimme des Ego erschaffen werden. Der emotionale Schmerz ist dein unvermeidlicher Begleiter, sobald ein falsches Selbst deine Lebensgrundlage bildet.

                      Dieses Energiefeld alter, aber noch sehr lebendiger Emotionen, das jeder Mensch in sich trägt, ist der Schmerzkörper. Der Schmerzkörper ist jedoch seinem Wesen nach nicht nur auf das Individuum beschränkt, er hat auch Anteil an dem Schmerz, den unzählige Menschen im Lauf der Menschheitsgeschichte, einer Geschichte von anhaltenden Stammeskriegen, Sklaverei, Plünderei, Vergewaltigung, Folter und anderen Formen der Gewalt, erlitten haben.

                      Dieser Schmerz ist in der kollektiven Psyche der Menschheit noch immer lebendig und wird täglich vermehrt, wie man sieht, wenn man die Abendnachrichten im Fernsehen oder die Beziehungsdramen bei seinen Mitmenschen sieht.
                      Der kollektive Schmerzkörper ist wahrscheinlich in der DNS jedes Menschen verschlüsselt, obwohl er dort noch nicht entdeckt wurde…………….

                      Eckhart Tolle, Eine neue Erde , Arkana Verlag

                      Liebe Grüße von Angela

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                    • Hi Angela,
                      Was er da zu Emotionen sagt, trifft zu. Das Problem ist nur, einen „Schmerzkörper“ gibts nicht. Bei Aufstellungen tauchen ständig Kinder auf, die in jeweilige Altersabschnitte morphen. Wenn wir das schon adressieren wollen, dann ist das der Emotionalkörper. Die Kindheitsgeschichten und andere emotionale Ungleichgewichte, sind alle dort abgespeichert und „eingefroren“. Das Kinderlebenis ist immer mit dem Emotionalkörper verbunden. Dazu kommt noch, dass mancher Hellsichtige diese Kinder richtig wahrnehmen kann und auch das jeweilige Alter des Kindes erkennt. Aber wie schon mal gesagt, ich hab kein großes Thema mit Tolle. Der Mann hat viele kluge Sachen zum sagen. Ich kann ihm nur nicht zuhören, begnadeter Sprecher ist er jedenfalls keiner .. ^^

                      schönes Wochenende für dich

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                    • Lieber Steven !

                      Der Ausdruck „Schmerzkörper“ ist ein Kunstbegriff, den Eckhart Tolle erfunden hat, um Etwas, was sehr vielschichtig ist, zu vereinfachen. Das sagt er an anderer Stelle ganz klar,- und auch, dass es sich um den Emotionalkörper handelt.

                      Es ist wirklich witzig, beim Zuhören von E.Tolle scheiden sich die Geister ganz extrem. Mein Mann z.B. teilt Deine Ansicht total, während ich ihn sehr gerne höre. Er spricht völlig frei aus einer inneren Stille heraus und dieser Frieden überträgt sich auf mich beim Zuhören. Das geht nicht nur mir so, wie ich schon von mehreren Leuten lesen konnte.
                      Aber, wie gesagt, das empfindet jeder anders.

                      „Eine neue Erde“ und „Stille spricht“ würden Dir vom Sprechen her vielleicht besser gefallen als die Sprache beim Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ . Da ist der englische Akzent kaum noch zu merken.

                      Liebe Grüße von Angela

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                    • Witzig, überall Themen mit dem „inneren Kind“ .

                      Hier bei Pravda TV mit vielen weiterführenden Links.

                      http://www.pravda-tv.com/2015/12/dein-inneres-kind-heilen/

                      LG von Angela

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                    • Liebe Angela!

                      Wenn Du diesen Text von Tolle mit dem früheren vergleichst, gibt es da neue Aussagen, Veränderungen? Oder formuliert er das gleiche nur ein wenig anders?

                      „ Er spricht völlig frei aus einer inneren Stille heraus und dieser Frieden überträgt sich auf mich beim Zuhören. Das geht nicht nur mir so, wie ich schon von mehreren Leuten lesen konnte.“
                      Kann ich nachvollziehen, dass Du Dich wohlfühlst dabei und es Dich auch bestätigt. Ich denke, es ist da eine Schwingung, die zu Deiner passt, auch zu den Leuten, die Du erwähnst, zu wiederum anderen nicht. Kommt wohl darauf an, was man will in diesem Leben.

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • Ich denke mir, das „Problem“ mit Tolle ist: er ist nicht entsprechend sichtig, er hat keine eigenen Erfahrungen mit inneren Anteilen gemacht, die haben ihn alle gemeinsam nur in eine schlimme Depression gebracht, und eines Tages passierte ein unerklärliches „Wunder“.. ..
                      Ich habe keine Ahnung, wie viel Kontakt er mit Menschen hat, die ihr Glück mit seiner Theorie über den Schmerzkörper (warum erklärt er nur woanders, was das ist und schreibt nicht generell z.B. „Energien im Emotionalkörper“?) versuchen, und wie viele auf Dauer damit Erfolg haben und ihn bestätigen. Und wie viele, die nicht damit zurecht kamen, was anderes gefunden haben, das ihnen half .. .. und ihm dies auch sagen.

                      Wenn ich dann an Franz Ruppert denke, der mit vielen Patienten zu tun hat und sieht, wie sich die entwickeln, der daraus Rückschlüsse zog, über viele Jahre hinweg – klar sieht er manches auch durch „seine Brille“, die er durch das Psychologie-Studium hat, und hellsichtig ist er auch nicht .. .. dafür sind seine Schlussfolgerungen sehr gut, finde ich.

                      Die Problematik ist meines Erachtens immer gegeben, dass es Menschen gibt, deren Innenleben sich an das, woran sie gerne glauben, anpassen kann. Sicher werden sich viele nach Aufstellungen deutlich besser fühlen, selbst wenn nicht alles aufgeklärt und integriert wurde. Zunächst einmal ist es der Unterschied zu vorher, und dann ist das, was nicht geklärt wurde, vielleicht nicht stark genug um sich gegen die Vorstellung, nun vollständig „geheilt“ zu sein, bemerkbar zu machen. Und bei Schmerzkörper und welche Theorien es sonst noch geben mag, samt den zugehörigen „richtigen“ Verhaltensweisen .. .. ja klar, für viele wird es passen, selbst wenn es nur die Überlebens-Anteile stärkt.

                      Das Optimum ist natürlich jemand, der/die all diese Teile wahrnehmen kann, sieht, was noch aufgestellt gehört.. .. ob die Menschheit da mal so allgemein hinkommen wird? Wenn ich mir anschaue, wo die technische Entwicklung hingeht .. .. na gute Nacht. Da werden dann lauter glückliche Überlebens-Anteile rumlaufen 😦

                      LG
                      Veron

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                    • Liebe Veron !

                      Zitat: „…Ich denke mir, das „Problem“ mit Tolle ist: er ist nicht entsprechend sichtig, er hat keine eigenen Erfahrungen mit inneren Anteilen gemacht, die haben ihn alle gemeinsam nur in eine schlimme Depression gebracht, und eines Tages passierte ein unerklärliches „Wunder“.. ..“

                      Woher willst Du das wissen ? Das Problem mit DEINEN Ansichten ist, dass Du immer nur von Dir selbst ausgehst, von Deinen Problemen, und zwar aus der Sicht eines Patienten und Dir gar nichts anderes vorstellen kannst.

                      Wie wäre es denn, wenn Du mal „Eine neue Erde“ ganz und aufmerksam lesen, – und nicht gleich voller Abwehr ( Es KÖNNTE ja unliebsame Wahrheiten, bei denen man es doch besser findet, sie zu verdrängen, enthalten! S. Ego ) zurückschrecken würdest? Gehört das nicht auch zu einem gesunden Urteilsvermögen dazu?

                      Wie Du ja schon erkannt hast, ist dieses Buch anders als „Jetzt“ geschrieben, aber von der Aussage her natürlich sehr ähnlich, wenn auch noch viele neue Themen behandelt werden.

                      Ich habe in meinem Leben schon unzählige Bücher gelesen und sie nachher als mir nicht zugehörig für mich verworfen, aber nur von ein paar Sätzen ständig zu urteilen und wilde Behauptungen aufzustellen, finde ich einfach unakzeptabel.

                      LG von Angela

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                    • Liebe Angela!

                      Vielleicht schreibst Du mir einfach, ob irgendwo in seinen Büchern steht oder ob E. Tolle es irgendwo mündlich behauptet (hat), dass er diese Energien sehen kann, die er als Schmerzkörper bezeichnet. Das wäre viel sinnvoller als von mir zu verlangen, dass ich ein ganzes Buch lesen soll.
                      Woher ich das weiß, was ich schreibe .. .. – na, es steht doch im Vorwort von „Jetzt“ .. ..

                      LG
                      Veron

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                • Liebe Veron !

                  Zitat: „… Das wäre viel sinnvoller als von mir zu verlangen, dass ich ein ganzes Buch lesen soll…“

                  Haha, da musste ich wirklich lachen… Bloß nicht zuviel Neues erfahren….

                  Zitat: „… dass er diese Energien sehen kann, die er als Schmerzkörper bezeichnet.“….

                  Der Ausdruck „Schmerzkörper“ ist – wie ich ja schon schrieb, ein „Kunstbegriff“, um etwas zu verdeutlichen. Und wenn Eckhart Tolle diese Energien nicht „erkennen“ könnte, wäre er wohl nicht fähig, so ausführlich über sie zu schreiben .
                  Es ist wirklich witzig, aber bei der Schilderung des Schmerzkörpers muss ich immer speziell an DICH denken.

                  Habe im Mment nur zwei Zitate gefunden:

                  „…Grundsätzlich sind alle Emotionen Abwandlungen einer grundlegenden, undifferenzierten Emotion, welche ihren Ursprung im Verlust des Bewusstseins darüber hat, wer du bist, jenseits von Name und Form.
                  Wegen ihrer undifferenzierten Natur ist es schwierig, einen Namen zu finden, der diese Emotion präzise beschreibt – “ Angst“ kommt dem nahe.

                  Doch diese Emotion enthält nicht nur das ständige Gefühl von Gefahr, sondern auch ein tiefes Empfinden von Verlassenheit und Unvollkommenheit.
                  Am besten ist es wohl, einen Begriff zu benutzen, der so undifferenziert ist wie dieses Grundgefühl und es einfach „Schmerz“ zu nennen.
                  Eine der Hauptaufgaben des Verstandes ist es , diesen emotionalen Schmerz zu bekämpfen oder zu beseitigen.
                  Das ist einer der Gründe für seine unablässige Aktivität, aber alles, was er jemals erreichen kann, ist, ihn zeitweise zu überdecken.
                  Je stärker der Verstand tatsächlich darum kämpft, den Schmerz loszuwerden, umso größer wird dieser.
                  Der Verstand wird die Lösung nie finden, aber er kann dir auch nicht erlauben, die Lösung zu finden, denn er ist selber ein maßgeblicher Teil des
                  „Problems“. …“
                  Eckhart Tolle, JETZT!, Die Kraft der Gegenwart.

                  &

                  „… Frage: Was geschieht mit dem Schmerzkörper, wenn wir bewusst genug geworden sind,
                  um die Identifikation mit ihm zu brechen?

                  Unbewusstheit erschafft ihn; Bewusstheit verwandelt ihn in sich selbst, in Bewusstheit. Paulus formulierte dieses universale Prinzip sehr schön: “ Alles wird erkannt, sobald es dem Licht ausgesetzt wird, und was immer dem Licht ausgesetzt wird, wird selber zu Licht.“

                  Genauso wie du nicht gegen die Dunkelheit ankämpfen kannst, kannst du auch gegen den Schmerzkörper nicht ankämpfen. Allein der Versuch würde einen inneren Konflikt und damit weiteren Schmerz hervorrufen.

                  Ihn zu beobachten ist genug.
                  Ihn zu beobachten beinhaltet ihn anzunehmen als Teil dessen, was in diesem Moment ist.

                  Der Schmerzkörper besteht aus eingeschlossener Lebensenergie, die sich von der Ganzheit deines Energiefeldes abgespalten hat und durch die unnatürliche Identifikation mit dem Verstand zeitweise autonom geworden ist. Sie hat sich gegen sich selbst und gegen das Leben gerichtet, wie ein Tier, dass seinen eigenen Schwanz zu verschlingen versucht.

                  Was glaubst du, warum unsere Zivilisation so lebensfeindlich geworden ist? Aber sogar die lebenszerstörenden Kräfte sind immer noch Lebensenergie.
                  Wenn du beginnst, die Identifikation aufzulösen um zum Beobachter zu werden, wird der Schmerzkörper noch eine Weile weitermachen und versuchen, dich mit irgendeiner List zurück zu locken.
                  Wenn du dich nicht mehr identifizierst, gibst du ihm zwar keine Energie mehr, aber er hat noch einen gewissen Schwung, so wie ein Spinnrad, das sich noch einen Weile weiterdreht, wenn es schon nicht mehr angetrieben wird.
                  In diesem Stadium kann er auch körperliche Beschwerden und Schmerzen in verschiedenen Körperteilen hervorrufen, aber das wird nicht anhalten.

                  Bleibe gegenwärtig, bleibe bewusst. Sei immer der wachsame Wächter deines inneren Raumes. Du musst gegenwärtig genug sein, den Schmerzkörper direkt zu beobachten und seine Energie zu fühlen. Dann kann er dein Denken nicht kontrollieren.

                  In dem Moment, wo dein Denken mit dem Energiefeld des Schmerzkörpers in Gleichklang ist, bist du wieder mit ihm identifiziert und nährst ihn mit deinen Gedanken.
                  Wenn z.B. Wut die vorherrschende Energieschwingung deines Schmerzkörpers ist, wenn deine Gedanken wütend damit beschäftigt sind, was jemand dir angetan hat und was du ihm oder ihr antun wirst, dann bist du unbewusst geworden und der Schmerzkörper ist „du“ geworden. Wenn Wut vorhanden ist, liegt darunter immer Schmerz.
                  Oder wenn du von einer dunklen Stimmung ergriffen wirst, in ein negatives Gedankenmuster rutschst und denkst, wie schrecklich doch dein Leben ist, dann ist dein Denken auf den Schmerzkörper ausgerichtet, du bist unbewusst geworden….“ etc…

                  Beide Zitate aus dem Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle

                  Und zum Schluss noch ein Zitat aus dem Vorwort von Vera F. Birkenbihl :

                  „…
                  Kennen Sie die sokratische Einstellung, dass alle Menschen die tiefen Wahrheiten eigentlich kennen und sie, wenn man sie daran
                  er-INNER-t, sofort wieder erkennen werden? Eckhart Tolle zeigt uns, wie recht Sokrates und seine Schule haben:

                  Wir begreifen auf jeder Seite, dass hier einer jener wenigen wahren Meister zu uns spricht, dass er uns meint, unser Leben, unser Sein.
                  Dabei benutzt er, wie alle großen Meister, eine einfache Sprache. Die tiefen Wahrheiten sind immer einfach. Nicht simpel – sondern einfach;
                  darin liegt eine Welt des Unterschiedes.

                  Lassen Sie sich ein auf dieses Abenteuer. Das Schlimmste, das Ihnen passieren kann, ist, dass Sie in einen Spiegel schauen, in dem sie erwarteten, Ihr kleines Ich zu sehen, und dabei feststellen, dass Ihnen Ihr wahres Selbst entgegenblickt.

                  Vera F. Birkenbihl – die Leiterin des Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten….Ihre Themenbereiche sind u.A, Brain-Management ( inkl. Kreativität, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung, Zukunftstauglichkeit und die Psychologie des Erfolges und Versagens ( incl. Stressbewältigung) .

                  LG von Angela

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                  • Liebe Angela!

                    „Und wenn Eckhart Tolle diese Energien nicht “erkennen” könnte, wäre er wohl nicht fähig, so ausführlich über sie zu schreiben .“
                    Ich kann mir auch etwas ausdenken und es ausführlich beschreiben .. ..
                    Für mich ist das kein Argument. Ich glaube lieber Leuten, die etwas darüber erzählen, was sie wahrnehmen, oder so wie Dr. Ruppert Schlussfolgerungen aus Therapieergebnissen vieler Leute ziehen.

                    „ Bloß nicht zuviel Neues erfahren…..“ .
                    Oh, ich erfahre zur Zeit eine ganze Menge Neues, daran habe ich gerade genug zu „knabbern“.. .. und mich da noch mit Texten rumzuschlagen, wo ich mich die ganze Zeit frage, was da gemeint ist und was das mit mir zu tun hat .. .. (z.B. „ wenn deine Gedanken wütend damit beschäftigt sind, was jemand dir angetan hat und was du ihm oder ihr antun wirst,“ ) .. .. wozu bitte? Damit ich mit dem, was ich tue, durcheinandergerate und nicht weiterkomme?

                    „Es ist wirklich witzig, aber bei der Schilderung des Schmerzkörpers muss ich immer speziell an DICH denken.“
                    Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Schreibst Du deswegen so gerne hier diese Zitate? Du musst doch jedes Mal damit rechnen, dass von mir was kommt, was Dir nicht gefällt .. ..

                    Liebe Grüße
                    Veron

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                    • Liebe Veron!

                      Zitat: „…. Du musst doch jedes Mal damit rechnen, dass von mir was kommt, was Dir nicht gefällt…“

                      Haha, das amüsiert mich! Aber hast Du nicht direkt nach Textstellen bezüglich der Energien gefragt?

                      Davon abgesehen liest Du ja nicht ganz allein hier !

                      Ich frage mich wirklich, warum Dich Eckhart Tolle so aufregt. KÖNNTE es nicht sein, dass EIN Teil von Dir ( um Deine Sprache zu benutzen) FÜRCHTET , dass an seinen Erkenntnissen etwas dran ist und das eine unbequeme Umkehr für Dich bedeuten würde? Weist der folgende Satz nicht direkt darauf hin?

                      Zitat: „…. wozu bitte? Damit ich mit dem, was ich tue, durcheinandergerate und nicht weiterkomme? „….
                      —————————————————————————————————————————-

                      Und ganz „gemeinerweise“ , hihi ( ich hoffe, Du hast auch Humor?) schreibe ich doch noch den Rest des gestrigen Kapitels, welches haargenau ins Thema passen, hier ab, so wie ich es gestern schon angekündigt habe. Wäre sonst nicht vollständig. Aber dann ist erst mal Schluss, kannst aufatmen… 😀

                      Forts. des Kapitels : Der individuelle und der kollektive Schmerzkörper

                      Jedes Neugeborene trägt bereits einen emotionalen Schmerzkörper in sich. Der ist bei einigen in mancher Hinsicht schwerer und fester als bei anderen. Manche Babys sind die meiste Zeit über recht fröhlich. Andere scheinen eine enorme Menge unglücklicher Gefühle in sich zu haben.

                      Es ist wahr, dass manche Säuglinge viel schreien, weil ihnen nicht genügend Liebe und Aufmerksamkeit entgegengebracht wird, aber andere schreien aus keinem ersichtlichen Grund, als versuchten sie, alle Menschen in ihrem Umkreis ebenso unglücklich zu machen, wie sie selbst sind, was ihnen auch oft genug auch gelingt.
                      Sie sind mit einem großen Anteil an menschlichen Schmerz auf die Welt gekommen.

                      Andere Säuglinge schreien vielleicht häufig, weil sie die negativen Erfahrungen von Vater oder Mutter spüren, die sie schmerzen und die dazu führen, dass ihr Schmerzkörper jetzt schon wächst, weil er Energie vom Schmerzkörper der Eltern in sich aufnimmt.
                      Wie die Lage auch sein mag, während der physische Körper des Kinde wächst, wächst auch der Schmerzkörper.

                      Ein Kind, dessen Schmerzkörper leicht ist, muss nicht unbedingt im Erwachsenenalter spirituell „fortgeschrittener“ zu sein als jemand mit einem starken Schmerzkörper. Tatsächlich ist oft das Gegenteil der Fall. Leute mit einem starken Schmerzkörper haben normalerweise eine bessere Chance, spirituell zu erwachen, als solche mit einem relativ schwachen.
                      Während einige von ihnen weiterhin in ihrem starken Schmerzkörper gefangen bleiben, erreichen viele andere einen Punkt, an dem sie ihr Unglücklichsein nicht länger ertragen können und sind dann stark motiviert dazu, zu erwachen.

                      Warum ist der leidende Christus, dessen Gesicht vor Qual verzerrt ist und dessen Körper aus zahllosen Wunden blutet, ein so bedeutsames Bild im kollektiven Bewusstsein der Menschheit?
                      Millionen Menschen, besonders im Mittelalter, hätten keinen so tiefen Bezug dazu gehabt, wenn es nicht eine verwandte Saite in ihnen hätte anklingen lassen und sie darin nicht unbewusst eine äußere Darstellung ihrer eigenen inneren Wirklichkeit gesehen hätten – ihres Schmerzkörpers.

                      Sie waren noch nicht so bewusst, dass sie es direkt in sich selbst hätten erkennen können, aber es war der Beginn ihrer Bewusstwerdung.
                      Christus kann als der archetypische Mensch verstanden werden, der sowohl den Schmerz als auch die Möglichkeit der Schmerzüberwindung verkörpert…… “

                      Eckhart Tolle, Eine neue Erde , Arkana Verlag

                      Der Text müsste Dir eigentlich gefallen.

                      LG von Angela

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                    • Veron again:

                      Zitat: „…. Ich glaube lieber Leuten, die etwas darüber erzählen, was sie wahrnehmen“…

                      Der folgende Satz von Dir : Zitat: „….Ich kann mir auch etwas ausdenken und es ausführlich beschreiben .. ..Für mich ist das kein Argument“….

                      passt auch zum obigen Satz . Oder nimmst Du wahr, was sie wahrnehmen? Ist also eine reine Glaubenssache.

                      Wir können uns sicher darauf einigen, dass jeder Mensch sich von Lehren angezogen fühlt, die er zu seiner Weiterentwicklung benötigt und wovon er sich schwingungsmäßig angezogen fühlt.
                      Wertungen sind hier völlig fehl am Platze.

                      Einen schönen Abend wünscht Dir Angela , die jetzt den “ Computer zuklappt „….

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                    • Liebe Angela!

                      Der Text ist interessant, was da alles drin vorkommt .. .. . Franz Ruppert schreibt von Trauma, das von den Eltern übernommen wird, das fiel mir dazu gleich ein. Aber Jesus .. .. ?

                      Ich vergaß vorher zu erwähnen, dass ich ja selbst schon Anteile von mir in Aufstellungen gesehen habe, und auch Veränderungen gespürt durch die Aktionen in den Aufstellungen.
                      Würde ich nun E. Tolle Glauben schenken wollen, müsste ich all das verwerfen, es für Theater halten, die Ergebnisse für Identifizierungen, die ich aufgeben müsste.

                      „ KÖNNTE es nicht sein, dass EIN Teil von Dir ( um Deine Sprache zu benutzen) FÜRCHTET , dass an seinen Erkenntnissen etwas dran ist und das eine unbequeme Umkehr für Dich bedeuten würde?“
                      Schon möglich, ich weiß, dass es viele Teile in mir gibt, die unterschiedliche Meinung haben. Und Überlebens-Anteile mögen es gar nicht, dass man dem Trauma wirklich nachgeht, das schreibt auch Ruppert immer wieder. Aber andere Anteile von mir wissen, dass ich nicht die Energie (und auch nicht die Zeit) habe, um noch etwas auszuprobieren, was bei mir nicht geht.

                      „Ich frage mich wirklich, warum Dich Eckhart Tolle so aufregt.“
                      Naja, aufregen ist vielleicht zu viel gesagt, ich mag ihn und seine Aussagen natürlich nicht. Denn ich mag nicht, wenn Leute Worte verwenden, wo ich mir nicht wirklich was drunter vorstellen kann. Die behaupten zu wissen, dass es so oder so ist, ohne zu sagen, woher sie es zu wissen meinen, die behaupten, dass dieser Weg zum Ziel führt, obwohl sie ihn selbst nicht gegangen sind. Und ein Teil von mir weiß einfach, dass dieser Weg für mich nicht gangbar ist.
                      Und schließlich ist das hier Stevens Blog, in dem er was ganz anderes schreibt als Tolle mit seinem Schmerzkörper, deswegen lese ich hier ja. In einen Tolle-Blog würde ich gar nicht reinschauen.
                      Genug Antworten?
                      Und wie ist das mit Dir? Meine Meinung über Tolle regt Dich etwa nicht auf?

                      Liebe Grüße
                      Veron

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                    • „Wertungen sind hier völlig fehl am Platze.“

                      Hej Angela!
                      Jetzt hast Du den Bogen überspannt.

                      Ich wollte freundlich und moderat bleiben, da ich ja weiß, dass Du anders denkst als ich, aber es reicht jetzt.
                      Du unterstellst mir Ärger und dass ich bloß nichts Neues erfahren möchte .. .. vergisst dabei, dass ich Tolle schon vor Jahren gelesen habe und genau das machte, was Du auch schreibst:
                      „Ich habe in meinem Leben schon unzählige Bücher gelesen und sie nachher als mir nicht zugehörig für mich verworfen.
                      Und für wieviel Neues bist Du bereit? Hast Du inzwischen Barbara Ann Brennan gelesen, Artho Stefan Wittemann, Franz Ruppert?

                      Zu aber nur von ein paar Sätzen ständig zu urteilen und wilde Behauptungen aufzustellen, finde ich einfach unakzeptabel.“ möchte ich anmerken, dass ich meine Gedanken geäußert habe, was das Thema Schmerzkörper betrifft, und Du konntest nichts zitieren, womit belegt ist, dass er diesen wahrnimmt, sondern glaubst es nur, weil er ihn so genau beschreibt.

                      Und jetzt wirfst Du diesen Satz mit den Wertungen hin, um welchen Eindruck zu erwecken, bitte? Wenn ich jetzt schreibe, dass das vermutlich von meinem „ich glaube lieber“ kommt, steht als nächstes wahrscheinlich wieder hier, dass das nur an meiner Vergangenheit liegt, dass ich mich angegriffen fühle, denn er sei einfach nur so hingeschrieben worden .. .. etc. und überhaupt, Veron, die Patientin, die alles immer nur aus ihrer Sicht sieht. Als ob Du das nicht tätest .. .. weil es ja ganz normal ist, alles aus seiner Sicht zu sehen.

                      „Wir können uns sicher darauf einigen, dass jeder Mensch sich von Lehren angezogen fühlt, die er zu seiner Weiterentwicklung benötigt und wovon er sich schwingungsmäßig angezogen fühlt.“
                      Ich bin mir nicht sicher, ob das so stimmt. Steven hat oft vom Strategischen Selbst geschrieben, Ruppert vom Überlebens-Ich. Wenn diese Teile stark genug sind, können sie dafür sorgen, dass man von etwas angezogen wird, was Weiterentwicklung be- oder verhindert. Das kann natürlich auch daran liegen, dass die Seele es so wollte, das kann niemand wissen. Und welcher Weg wirklich der richtige war, wissen wir auch wohl erst „nachher“. Ich bin trotzdem nicht gewillt, mir volles Einverständnis unterschieben zu lassen, was die Weiterentwicklung betrifft. Schwingungsmäßig angezogen lasse ich gelten.

                      Gestern, bevor ich Deinen letzten Beitrag gelesen hatte, wollte ich es noch bleiben lassen, aber nun finde ich es angebracht, etwas von einer Seite zu zitieren, die ich zwar für reichlich übertrieben halte, aber ich habe den Verdacht, dass diese Passagen stimmen.

                      „Durch meine jahrelange Beschäftigung mit Erwachten / Erleuchteten / Glücksdurchgebrochenen bin ich auf eine Tatsache gestoßen, die ich lange Zeit nicht wahrhaben wollte. .. ..

                      Erleuchtete / Glücksdurchgebrochene liegen einfach manchmal daneben! Nicht jede Weisheit, die sie in Zusammenkünften, Büchern und Satsangs von sich geben, entspricht der höchsten Einsicht. Sie plappern spirituelle Dogmen nach. Sie irren sich über die innere Funktionsweise des Menschen. .. .. . Sie haben persönliche Vorlieben, moralische Überbleibsel, Meinungen und Konzepte, die sie als universelle Wahrheit verkaufen. ..

                      Es geht nicht darum, die Weisheit der Erleuchteten generell in Frage zu stellen. Drei Viertel der Dinge die sie von sich geben, haben Hand und Fuß und sind hilfreich. Das betone ich immer wieder. Das Problem ist, dass sie beim restlichen Viertel, wo sie offensichtlich nicht ins Schwarze treffen, trotzdem Unfehlbarkeit annehmen .. ..

                      Was Erleuchteten nicht bewusst ist: Wenn er selber seine eigenen Anweisungen VOR seiner Erleuchtung gehört hätte, hätte ihn das selber genauso wenig zur Erleuchtung gebracht, wie jetzt seine Zuhörer. Der Normalo ist frustriert, weil seine Anweisungen undurchführbar sind und weil seine Analysen nicht mit seinem Erleben übereinstimmen. ..

                      Erleuchtete haben persönliche Steckenpferde, psychologische Konzepte, die sie mit ihrer Lehre vermengen.
                      Diese Konzepte, werden mit höherem Wissen verquickt und als eine Einheit verkauft. Es bleiben trotzdem Ideen und Glaubenssätze, die meist aus Vor-Erleuchteten Tagen stammen, die die Erleuchteten, als Normalos ganz gut fanden, und jetzt mit ihrer Lehre verquicken. Die angeblich „Konzept-Freien“ lehren Konzepte!

                      Muni flirtet mit der „Cranio Sacral-Methode“ und den 5 Tibetern.
                      Eckhart Tolle bringt immer wieder seinen „Schmerzkörper“ ins Spiel.
                      Om C. Parkin schwört auf sein „Enneagramm“
                      David Hawkins hat was Eigenes entwickelt: Die Bewusstseinsmessung durch Körperwiderstand
                      Nisargadatta reitet auf seinen „5 Elementen“ herum.
                      Osho verwurschtelt praktisch alle Therapie-Ansätze seiner Zeit mit seiner Lehre. In seinem Ashram wurde so gut wie alle Therapien gelehrt“

                      Quelle: http://www.spiritueller-blog.com/die-macken-und-irrtuemer-der-erleuchteten

                      LG
                      Veron

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                    • Liebe Veron!

                      Oh-Oh-Oh, so viel Ärger – um einen Satz, der gar nicht speziell für DICH gedacht war !

                      Wenn Du den Tolle schon vor Jahren SO gelesen hast, wie Du jetzt den Präsenz-Prozess verstehst :

                      (Zitat von neulich: „…Kein Wunder, dass ich die ganze Zeit den Eindruck hatte, ich bin „im falschen Film“. Ich habe den Eindruck, das einzige, was ich die ganze Zeit wirklich geübt habe, war das Atmen .. ) ,

                      dann wundert mich Deine Reaktion nicht. Du kannst anscheinend mit „Präsenz“ nicht viel anfangen, denn Michael Brown sagt im Grunde das Gleiche wie Tolle, nur mit anderen Worten.

                      Dass Du Dich jetzt so angegriffen fühlst, ist psychologisch schon interessant. Den Satz „Wertungen sind hier völlig fehl am Platze“ meinte ich völlig neutral, überhaupt nicht auf Dich persönlich bezogen. Er gilt auch für mich.

                      Habe ich vielleicht die Autoren der von Dir genannten Bücher jemals angegriffen ? Das kann ich natürlich gar nicht, weil ich sie nicht gelesen und studiert habe.

                      Du hättest doch auch einfach sagen können, dass Dich Tolle nicht interessiert, weil seine Lehren nicht in Deinen Lebensplan passen. Das wäre in meinen Augen eine normale Reaktion gewesen.

                      Dein angegebener Link ist m.E. „spirituelle Bildzeitung“ von Leuten, denen es Spaß macht, sich über etwas zu erheben , was sie nicht zu verstehen imstande sind. Das freut ihr Ego ! Ich habe auch schon früher mal in diesem Blog gelesen …. naja….

                      Zitat: „…Und welcher Weg wirklich der richtige war, wissen wir auch wohl erst „nachher“.“….

                      Das ist gar nicht so schwierig und auch meiner Ansicht nach durchaus WÄHREND eines Weges zu erkennen. Heißt es nicht :“ An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ – und die Früchte sind Harmonie, Freude, Liebe und Frieden im eigenen Leben und zwar kontinuierlich zunehmend.

                      Zitat: „…. und Du konntest nichts zitieren, womit belegt ist, dass er diesen wahrnimmt, sondern glaubst es nur, weil er ihn so genau beschreibt“….. ,

                      Du willst immer von mir eine genaue Beschreibung des Lebensweges von Eckhart Tolle, wie er zu seinen Erkenntnissen kam und merkst gar nicht, dass das im Grunde völlig unwichtig ist. Auf das Ergebnis kommt es doch an!

                      Ich weiß jedenfalls, dass E.Tolle nach seiner Erleuchtung noch viele Jahre lang Studien betrieben hat, auch lange Zeit in Indien gelebt ,- und bei großen Meistern gelernt hat. Genaueres weiß ich auch nicht, ( Google doch mal, wenn es Dich so interessiert)

                      -und das ist auch gar nicht wichtig für mich, dieses Wissen bringt niemanden voran, sondern kitzelt nur den Intellekt. Es gibt sehr viele Berichte von Menschen, welche die zeitlosen Wahrheiten in Tolles Lehre erkannt haben und seinen Weg der Präsenz gehen.
                      Er hat viele Übungen kreiert, die auch ich praktiziere und bei denen ich spüre, dass sie einfach zu Ergebnissen (den Früchten) führen , und dass ich daran wachse.

                      Du bewegst Dich hier in einem Blog, der viele verschiedene Ansichten zum Ausdruck bringt und wenn ich da z.B. an Helmuts lange Passagen denke, regst Du Dich auch nicht darüber auf, dass sie hier veröffentlicht werden, obwohl sie nicht immer Stevens Meinung wiederspiegeln. Warum nun gerade Eckhart Tolle?

                      Er hat Dir meiner Ansicht nach viel zu sagen, aber irgend etwas in Dir will das einfach nicht wahrhaben und fühlt sich bedroht, wie wahrscheinlich von so vielem, das Deiner Konditionierung in Kindheit und Jugend widerspricht.
                      Die Wege sind nun einmal verschieden und ich sehe es nun auch nicht ein, dass ich nicht über etwas schreiben kann, was mir am Herzen liegt , aber bei Dir großes Widerstreben auslöst. Wie schon geäußert, bin ich ja keine Therapeutin.

                      Lassen wir es doch einfach dabei, geh´n wir jeweils unseren eigenen Weg und erkennen den des anderen als eine interessante Variante an.

                      LG von Angela

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                    • „Wie schon geäußert, bin ich ja keine Therapeutin.“
                      Angela, Du kannst es einfach nicht lassen, merkst offenbar auch nicht, wie herabwürdigend Du Dich verhältst, indem Du mich immer wieder auf „Patientin“ reduzierst und so tust, als müsse man Therapeut sein um mit mir verständlich kommunizieren zu können. Mit „ ist psychologisch schon interessant.“ schlägst Du in die selbe Kerbe. Es fällt mir schwer an die zunehmende Harmonie, Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit zu Dir selbst zu glauben. Weißt Du wenigstens, was Dich veranlasst hat, den Satz „Wertungen sind hier völlig fehl am Platze.“ zu schreiben? Ich hatte nichts bemerkt, was mir wie Wertung vorkam .. .. und wusste gleich, dass der eine „Falle“ ist. Reagiere ich nicht, darf er da so stehen wie eine Mahnung an mich, die ich „geschluckt“ habe, reagiere ich, kannst Du erklären, er sei völlig neutral gemeint und nur ich bin so empfindlich. Also wenn Du diese Psycho-Tricks nicht bewusst anwendest, .. ..

                      „Du hättest doch auch einfach sagen können, dass Dich Tolle nicht interessiert, weil seine Lehren nicht in Deinen Lebensplan passen. Das wäre in meinen Augen eine normale Reaktion gewesen.“.
                      Ja, klar, damit da nichts steht, was irgendwas von Tolle in Frage stellt. Aber das wäre nur die halbe Wahrheit .. .. die andere Hälfte ist: Ich finde es erschreckend, dass jemand über den Bereich Aura + Psychologie Aussagen machen kann und rein deshalb als vertrauenswürdig gilt, weil er zufällig erleuchtet ist. Niemand muss deswegen auch hellsichtig sein und das alles wahrnehmen können, nur sollte das allen klar sein. Dummerweise kann man allein vom Erleuchtet-sein nicht leben, man muss also etwas lehren .. ..

                      Weißt Du, Du hättest meinen Beitrag, in dem ich meine Gedanken, dass Tolle den Schmerzkörper nicht sieht, hinschrieb und ihn Ruppert gegenüberstellte, auch einfach so stehen lassen können – dann wäre all das danach nicht gekommen, mein Text wäre ein kleiner Absatz in diesem Blog geblieben, ohne große Bedeutung. .. Und Du drehst immer noch weiter dran, jetzt muss auch noch meine Äußerung über den Präsenz-Prozess (weil Herr Brown davon ausging, dass alle das gleiche Muster in der Kindheit erlebt haben wie er) als Ablenkungsmanöver herhalten, und die Behauptung, ich wolle Tolles Lebensgeschichte von Dir wissen. Aber es geht immer noch um diesen einen Punkt – ist es eine Theorie von ihm oder sieht er da etwas .. ..

                      Wobei – es ist ja nicht ganz auszuschließen, dass Tolle oder einer seiner Lehrer den Emotionalkörper wahrnehmen kann, und dass sich bei manchen Menschen darin für ihn merkbare Energien angesammelt haben, die er nun Schmerzkörper nennt – das bedeutet aber nicht, dass andere das nicht genauer sehen können und die einzelnen Anteile in dieser „Energiewolke“ identifizieren .. .. oder sie ganz ohne spezielle Fähigkeiten mittels Aufstellungen herausfinden.

                      Auch Steven schrieb, dass es diesen Schmerzkörper nicht gibt, also .. .. wo ist das Problem? Ist es so unmöglich, dass Tolle in diesem einen Punkt nicht recht hat? Oder darf einfach nicht sein, dass Du jahrelang etwas geglaubt hast, was nicht so ist .. ..

                      Veron
                      in Erwartung des nächsten kaschierten Beleidigungsausbruchs

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  • Liebe Veron!

    Du willst VON MIR etwas wissen, was ich naturgemäß nicht beantworten kann. Zitat: „…. es geht immer noch um diesen einen Punkt – ist es eine Theorie von ihm oder sieht er da etwas .. .“

    Frag ihn doch selber, wäre das nicht sinnvoller? Du findest im Internet bestimmt seine Email-Adresse, er war auch in diesem Jahr in Hamburg und in Karlsruhe, die Organisatoren wissen sie sicher auch. Und er spricht deutsch.

    Zitat: „…Auch Steven schrieb, dass es diesen Schmerzkörper nicht gibt“….

    Ich habe schon mehrmals darauf hingewiesen, und es steht auch im Text von ihm, dass der Ausdruck „Schmerzkörper“ eine Kunstform ist, sozusagen ein Symbol, um etwas Psychisches zu verdeutlichen.

    Und als Patientin sehe ich Dich, weil Du Dich ständig so darstellst, oder willst Du das ableugnen?

    Aber nun ziehe ich mich aus dieser in meinen Augen unfruchtbaren Diskussion zurück . Meine Ansichten und Bemerkungen scheinen immer auf „Deine Knöpfe“ zu drücken . Ich hätte gern über Inhalte an sich diskutiert, aber an Konfrontation liegt mir nichts.

    Einen schönen dritten Advent wünscht Dir und allen anderen A n g e l a

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    • Liebe Angela

      Könnte es sein, dass Dein Dialog mit Veron auch deswegen so unrund läuft, weil Veron sich immer wieder als in irgendwelche Schubladen gesteckt empfindet?

      Ich erlaube mir, Dir einen kleinen Text von Max Frisch zu schicken, in dem es um die Liebe geht, welche Du vor kurzem auch angesprochen hast.

      Du sollst dir kein Bildnis machen
      http://downloads.lehrkunst.ch/Frischs%20Stiller/Max%20Frisch%20Bildnistheorie%20Tagebuch.pdf

      Einen schönen dritten Advent
      Andreas

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      • Lieber Andreas !

        Zitat: “ … Könnte es sein, dass Dein Dialog mit Veron auch deswegen so unrund läuft, weil Veron sich immer wieder als in irgendwelche Schubladen gesteckt empfindet?“…

        Das kann durchaus so sein.
        Es ist ein wenig wie mit der Henne und dem Ei.

        Aber ist nicht jeder Mensch selbst dafür verantwortlich, WIE er etwas empfindet?

        LG von Angela

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        • Liebe Angela

          Aus Deiner Antwort schließe ich, dass Du den Max Frisch – Text nicht gelesen hast und möchte Dich einladen, ihn Dir doch „anzutun“. Ich habe ihn Dir geschickt, weil Du diesen Gesprächsfaden doch mit dem Impuls begonnen hast, die transformierende und heilende ❤ zu praktizieren.

          Grüße
          🙂

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        • Lieber Andreas !

          Ich habe es inzwischen gelesen und stimme dem durchaus zu.
          Was das im Persönlichen bedeutet, kannst Du vielleicht aus meinem folgenden Kommentar an Veron entnehmen.

          LG von Angela

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          • Lieber Andreas (und auch Veron !)

            Andreas, Du hast eine Erkenntnis in mir ausgelöst .

            In diesem Disput mit Veron habe ich mich von meinen eigenen Idealen entfernt, und zwar indem ich das SEIN eines Menschen, wie er sich in diesem Moment ausdrückt, ( in diesem Fall Verons) , nicht angenommen, sondern kritisiert habe, sogar jetzt noch anfangs in meinem letzten Kommentar.
            Das tut mir leid.

            Man gerät so leicht in diese Falle, wenn auch auf die eigenen „Knöpfe gedrückt wird“, wenn etwas, was einem wichtig ist, abgewertet ( z.B. indirekt als Geschäftemacherei bezeichnet wird ) Dabei hat Eckhart Tolle es bestimmt nicht nötig, von mir verteidigt zu werden .

            Zu allen sachlichen Bemerkungen aber stehe ich und Liebe bedeutet in meinen Augen nicht, zu allem Ja und Amen zu sagen, das hast Du ja auch nicht getan und durchaus Deine Ansicht geäußert.

            Es war gut, dass du mich erinnert hast und dafür danke ich Dir .

            Alles Liebe von A n g e l a

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      • Lieber Andreas!
        Vielen Dank für Deinen Versuch .. .. hat ja auch eine aufschlussreiche Antwort gebracht.

        Bitte entschuldige, dass ich nicht warte, bis Du selbst darauf reagierst.
        Ich erinnere mich an Beiträge von früher, wo von einer Zukunft geträumt wurde, in der die Menschheit mehr verbunden sein soll, jeder fühlen, was der andere fühlt .. ..

        Ich hoffe, es macht Dir nichts aus, dass ich Dich korrigiere: Es sind nicht Schubladen .. .. ..
        Die Geschichte von dem Juden, der keiner war, finde ich übrigens sehr treffend,

        liebe Grüße
        Veron

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        • Liebe Veron !

          Jetzt muss ich doch noch etwas dazu sagen. Ich reduziere Dich wirklich nicht auf einen „Patienten“, gebe aber zu, dass es sich so anhören konnte, tut mir leid.

          Meine Bemerkung entstand einfach aus der Tatsache, dass Deine Kommentare ständig um Dich selbst kreisen, um Deine Heilung, Dein Befinden , Deine inneren Verletzungen , das was Du ertragen musstest usw. und ich wenig Anteil von Dir erkennen konnte, der selbst etwas „in die Hand nimmt“ .

          Und natürlich- ich gebe es zu – habe ich mich auch etwas über Deine in meinen Augen unqualifizierten Äußerungen über Eckhart Tolle geärgert. Unqualifiziert, weil Dir das ganze Wissen darüber fehlt und Du es Dir auch gar nicht aneignen möchtest. Trotzdem urteilst Du.

          Zitat: „…Ich erinnere mich an Beiträge von früher, wo von einer Zukunft geträumt wurde, in der die Menschheit mehr verbunden sein soll, jeder fühlen, was der andere fühlt .. “

          Ich weiß nicht, ob Du mich mit diesem Zitat meintest ? Glaube eher nicht, denn so etwas kann ich gar nicht geschrieben haben.

          Dass JEDER fühlt, was der andere fühlt, halte ich für unmöglich in dieser Welt . Und da kommt wieder das Thema mit den Therapeuten. Ich meinte gar nicht, dass nur ein Therapeut Dich verstehen könnte. Ich meinte, dass es die AUFGABE eines Therapeuten wäre, sich in den Patienten einzufühlen.
          Und da wollte ich meine Grenzen aufzeigen, indem ich schrieb, dass ich keine Therapeutin bin. Ich würde es als vermessen empfinden, nach diesen spärlichen Information , die ein Blog bietet, therapeutisch tätig zu sein.

          Im übrigen wäre es in meinen Augen schon wundervoll, wenn jeder fühlen würde, was er SELBST fühlt. Denn gerade die Welt der Gefühle ist sehr häufig verschüttet oder durch den Intellekt überlagert.

          Du hast schon oft den Satz von der Mutter, die nicht fühlen konnte, was das Kind fühlte, während es fühlte ( oder so ähnlich) gebracht, das ist sicher ein zentrales Thema in Deinem Leben.

          Und da denke ich, dass Du Dir SELBST dieses Gefühl geben musst, von außen wird es Dich nie wirklich befriedigen können.
          Und deswegen schrieb ich auch, dass jeder Mensch , ( sofern er erwachsen ist) dafür verantwortlich ist, WIE er etwas empfindet.
          Was von außen auf uns zukommt, können wir nicht immer bestimmen, aber wir haben jederzeit die Wahl, WIE wir etwas wahrnehmen, ob wir es annehmen und was wir daraus machen. Darin sehe ich die Freiheit des Menschen.

          Ich hoffe, dieser Kommentar hat etwas zur Klarheit beigetragen und wünsche Dir noch einen schönen Abend.

          Liebe Grüße von A n g e l a

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          • Hej Angela!

            Ich weiß nicht mehr, wer damals geschrieben hat. Es war jedoch so eine Resonanz bei mir, diese Vorstellung, dass sich die Menschen dorthin entwickeln sollten oder könnten, dass der Inhalt der Aussagen hängen blieb .. ..
            Und ich finde immer noch, dass das Bewusstsein der Menschheit – irgendwann mal, dürfte noch sehr lange daueren – in diese Richtung gehen könnte, wozu allerdings erst mal gehört, dass jeder seine Panzer und das, was darunter liegt, ansieht .. .. fühlt.

            Natürlich hast Du recht, dass jeder selbst verantwortlich ist .. .. ich meine allerdings dafür, ob er/sie etwas unternimmt bezüglich des Fühlens. Aber dann festlegen zu wollen wie man fühlt .. .. ? Die Wahl haben .. .. ? Hattest Du den Eindruck, Du könntest frei entscheiden, meine Beiträge zu lesen oder nicht, darauf verärgert zu reagieren oder nicht? (Bitte nicht beantworten, ist Deine Sache) .. .. ich lese gerade, dass du was über „Knöpfe drücken“ schriebst .. ..

            Es tut mir auch leid, dass Du meine Äußerungen als Abwertung empfandest. Ich sehe es nach meinem Empfinden ganz sachlich, dass der Mensch von etwas leben muss, und warum nicht von seinen Erfahrungen als Erleuchteter.

            Es stimmt, dass ich nur rudimentäres Wissen über Tolles Lehre habe und mich auch nicht weiter damit befassen möchte. Bei meinen Leseversuchen hatte ich immer den Eindruck, einen Knopf in meinem Gehirn zu verursachen, und ich sehe keinen Grund, mir das aus rein theoretischem Interesse weiter anzutun. Mein Urteilen über ihn betrifft, so weit ich mich erinnere, nur die Sache mit dem Schmerzkörper. Und das, weil meine Realität einfach anders aussieht. Eine Realität, die auch aus eigenen Wahrnehmungen entstand .. .. darüber schrieb ich ja schon.

            Ich glaube Dir, dass Du jetzt die Sache etwas anders betrachten kannst als so im „Eifer des Gefechts“. Ich verstehe, dass Dir manches, was ich über mich schreibe, unangenehm ist und sich vielleicht deswegen besonders einprägt .. .. und damit vielleicht der Eindruck entsteht, ich würde das „dauernd“ tun – kann das sein? Letztens hast Du mich um mehr Information gebeten, weil es Dir zu wenig war .. ..

            Natürlich habe ich zwischendurch auch nicht aufgepasst, mich dann sehr geärgert, dass ich mich in Nebenthemen verheddert habe .. .. aber die Frage zuletzt, habe ich ganz ernst gemeint .. .. nun ja, vielleicht ungeschickt formuliert.
            Ich selbst stelle mir nämlich schon auch hin und wieder die Frage, was es für mich bedeuten würde, wenn etwas nicht so ist wie ich glaube, und kürzlich habe ich Informationen über einen Teil von mir erhalten, die haben mir geradezu den Boden unter den Füßen weggezogen. Zudem habe ich schon einige Male in meinem Leben das, was ich zu wissen meinte, grundlegend revidiert .. ..
            Vielleicht fragte ich auch deswegen, weil ich den Eindruck habe, Du könntest davon profitieren, auch in Bezug auf Dein gewünschtes Vorankommen, wenn Du noch ein paar Anteilen von Dir neutrale bzw. liebevolle Aufmerksamkeit schenken könntest, was aber nicht geht, solange Du Dich strikt an die Aussagen bezüglich Schmerzkörper hältst. Aber ich muss wohl akzeptieren, dass das nicht möglich ist .. ..

            „und ich wenig Anteil von Dir erkennen konnte, der selbst etwas “in die Hand nimmt“
            Da muss ich passen, ich weiß nicht, was Du Dir darunter konkret vorstellst.

            LG
            Veron

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            • Liebe Veron !

              Danke für Deine Antwort, die ich als sehr wohltuend empfand. In manchem gebe ich Dir recht.

              Ich antworte nicht ausführlich, weil ich denke, dass uns beiden eine Pause sicher gut tut. Andreas war der Katalysator und nun geht die Selbsterforschung weiter….. 🙂

              Alles Liebe von Angela

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        • Korrigiere mich gerne, liebe Veron – und lass mich wissen, wenn Du magst, warum dann Deines Erachtens Euer Dialog unrund war.

          Bin gespannt.
          🙂

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          • Lieber Andreas!

            Es gab eine Zeit, da wurde mir mal gesagt, ich sei narzisstisch, dann wieder war es eine Konversions-Neurose, dann wieder was anderes .. .. das empfand ich als Schubladen. Da hat dann der Therapeut ein Rezept, wie mit demjenigen umzugehen ist, den er gerade in diese Schublade gesteckt hatte.

            Das hier empfand ich als den Versuch mich klein zu machen, mir die Fähigkeit abzusprechen etwas Vernünftiges zu dem Thema zu sagen, mal mit einer kleinen Äußerung hier, mal mit einer massiveren Behauptung dort. Der Begriff Schublade wäre mir hier nicht eingefallen.

            Das Dilemma ist natürlich, dass Angela und ich über das gegebene Thema überhaupt nicht diskutieren können, und schon deswegen kann das niemals rund werden. Ich habe Erfahrungen gemacht, nach denen innere Kinder, Beschützer und noch einige andere Anteile Realität sind, Angela hingegen hat den Eindruck gewonnen, dass E.Tolle recht hat. Und wir beide können offenbar Aussagen des anderen nicht einfach so stehen lassen .. ..

            Liebe Grüße
            Veron

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            • Ja, liebe Veron, Dein Empfinden ist für mich absolut nachvollziehbar.

              Danke & Grüße
              Andreas

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            • Hoy Veron,

              Interessant (für mich) ist, was du unter Realität verstehst.

              Wohl weniger im folgendem Sinne, oder?
              >> Als Realität (lat. realitas, von res „Ding“) wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Gesamtheit des dinghaften, gegenständlich räumlich ausgedehnten Seienden bezeichnet, wie es etwa Descartes unter der res exentensa verstanden hat. Als real gilt nur das, was auch außerhalb des Denkens existiert, d.h. unabhängig vom nur Gedacht-Sein. Die Inhalte von Vorstellungen, Gefühlen, Wünschen, Wahrnehmungen werden zunächst nicht zur Realität gerechnet, aber auch nicht die Wirklichkeit des Geistigen.<<

              Quelle: http://anthrowiki.at/Realit%C3%A4t

              LG

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              • Ganz genau, lieber Bernd!
                Für mich ist auch real, was sich in Aufstellungen zeigt, im Gegensatz zu Theorie oder was sonst dabei rauskommt, wenn man über etwas grübelt.
                LG
                Veron

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    • „ Du findest im Internet bestimmt seine Email-Adresse“

      Lustig .. .. tatsächlich gibt es nur eine Customerservice-Adresse (For all inquiries, including billing, technical difficulties, or those related to the Eckhart Teachings online store) auf seiner englischen Homepage.

      Der Eintrag auf answers.yahoo.com ist schon ein paar Jahre alt, wird sich wohl kaum geändert haben:
      How do i contact Eckhart Tolle?
      Due to the popularity of The Power of Now & A New Earth the volume of correspondence is such that Eckhart is no longer able to respond personally.

      Tja, ich hätte es glatt versucht .. ..

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